Mi

28

Sep

2022

Zeitplan Nikolaus-Cup des LAZ Rhede am 10.12.2022

Zeitplan Nikolaus-Cup
NIkolaus-Cup 10.12.2022.pdf
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Mi

28

Sep

2022

LAZ-Nikolaus-Cup am 10. Dezember 2022

Einladung und Ausschreibung

 

Nikolaus-Cup 2022 des LAZ Rhede

10. Dezember 2022

Leichtathletikhalle im Besagroup-Sportpark Rhede

Am Sportzentrum 1

46414 Rhede

 

Beginn: 11 Uhr

 

Disziplinen/Altersklassen

U14 w/m: 60m, 60m Hürden, Weitsprung, Hochsprung

U16 w/m: 60m, 60m Hürden, Weitsprung, Hochsprung

U20 w/m: 60m, Weitsprung, Hochsprung

 

Startgeld: U14/U16: 4 € pro Disziplin. U20 5 € pro Disziplin

 

Meldung bis 3. Dezember

über Lanet3

oder per E-Mail (nur für die KNAU-Vereine) an

laz.rhede@gmx.de

 

Es gelten die tagesaktuellen Corona-Schutzbestimmungen des Landes NRW.

 

Zeitplan Nikolaus-Cup 10. Dezember 2022
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Do

22

Sep

2022

LVN-Teamendkämpfe am 18. September in Mönchengladbach

Für die Startgemeinschaft Rhede-Sonsbeck-Bottrop starteten die LAZ-Athletinnen  Lene Stumpen, Wiebke Schnieders (untere Reihe v.l.) und Enid Withag (4.v.l.)
Für die Startgemeinschaft Rhede-Sonsbeck-Bottrop starteten die LAZ-Athletinnen Lene Stumpen, Wiebke Schnieders (untere Reihe v.l.) und Enid Withag (4.v.l.)

 

Startgemeinschaften holen Gold und Silber

 

Erstmals seit 2019 konnten wieder die Mannschaftsendkämpfe der Leichtathleten des LV Nordrhein ausgetragen werden. Das LAZ Rhede war mit den Startgemeinschaften Rhede-Sonsbeck und Rhede-Sonsbeck-Bottrop in drei Klassen vertreten. Mit einmal Gold, einmal Silber und einem sechsten Platz waren Athleten und Trainer sehr zufrieden.

 

Die weibliche U18 konnte gegen die Mannschaften aus Essen-Ruhr und Region Aachen ihren Titel von 2019 mit 6.854 Punkten verteidigen. Mit Lene Stumpen stellte das LAZ Rhede hierbei die fleißigste Punktesammlerin für das Team LA Rhede-Sonsbeck-Bottrop. Ihr Trainer Jürgen Palm hatte kurzfristig umdisponiert und Stumpen für das Speerwerfen gemeldet. Eine Entscheidung, die goldrichtig war, denn Stumpen holte mit einer Weite von 27,84 Metern die meisten Punkte für das Team. Auch im Weitsprung (4,83) und mit der Staffel war sie Tagesbeste. Hier liefen neben zwei Athletinnen aus Sonsbeck noch Wiebke Schnieders vom LAZ Rhede mit. Die Staffel machte in 54,06 Sekunden den Sieg perfekt. Über 800 Meter lieferte auch Enid Withag ein beherztes Rennen und kam in 2:43,02 Minuten als Vierte ins Ziel.

Den zweiten Platz und damit Silber errang mit 7.584 Punkten die männliche U18 der StG LA Rhede-Sonsbeck-Bottrop. Der Herausragende Athlet in dieser Wettkampfklasse war Niklas Venhues, der drei erste und einen zweiten Platz errang. Im 100-m-Sprint distanzierte Venhues das gesamte Feld in 11,43 Sekunden deutlich. Auch im Weitsprung sorgte der Schützling von LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm für das beste Resultat. Allerdings hatte Venhues nur einen gültigen Versuch, der mit 5,78 vermessen wurde. „Niklas hat gut 25 Zentimeter am Brett liegen lassen, aber er trainiert auch erst seit kurzem wieder den Weitsprung und zeigt hier noch große Reserven“, zeigte sich Palm zufrieden. Sehr erfreulich waren dann die 11,33 Meter im Kugelstoßen, womit er Zweiter wurde. Souverän führte Venhues die 4x100-m-Staffel zusammen mit seinen Staffelkollegen aus Bottrop zum Sieg (45.70). Die 80-m-Läufe waren eher als Freistilschwimmen zu bezeichnen, da es just zu den Mittelstrecken vom Dauerregen zu heftigen Schauern kam. Till Beckmann trotzte diesen Bedingen und lief in 2:27,66 Minuten auf den fünften Platz.

 

Pech hatten die Athletinnen der U14, deren 4x75-m-Staffel wegen angeblichem Überlaufen der Wechselzone disqualifiziert wurde. Im ersten Staffellauf standen alle Staffeln an den falschen Wechselmarken und wurden auch nicht von den Kampfrichtern korrigiert, so dass gleich fünf Staffeln aus dem Rennen genommen wurden. „Das war aus zwei Gründen eine sehr unglückliche Entscheidung: zum einen waren die Bahnmarkierungen veraltet, zum anderen schüttete es wie aus Kübeln und die Bedingungen waren für die jungen Athletinnen schon eine Zumutung“, zeigt sich Palm verärgert über die Entscheidung der Wettkampfleitung. Zuvor hatte Katrin Schnaak mit einem 40-Meter-Wurf für das beste Ballwurfergebnis aller Teilnehmerinnen gesorgt. Außerdem war das Nachwuchstalent im Weitsprung (9./4,58) und mit der Staffel angetreten. Neben Schnaak waren auch noch Charlotte Jochmann (Weitsprung-4,24/24., 60m Hürden-11,36/17., Staffel-disq.) und Emelie Paß (800m-2:42,97/8.) im Team der StG Rhede-Sonsbeck, die mit 177 Punkten auf Platz sechs landete.

 

 

Ergebnisse

 

 

Mi

21

Sep

2022

Deutsche Seniorenmeisterschaften am 17./18. September in Erding

Alle LAZ-Senioren kehrten mit Edelmetall zurück. V.l.: Michael Garbert, Andre Hövelbrinks, Hans Wewering, Trainer Werner Niehaus, Tom Ketelaer.
Alle LAZ-Senioren kehrten mit Edelmetall zurück. V.l.: Michael Garbert, Andre Hövelbrinks, Hans Wewering, Trainer Werner Niehaus, Tom Ketelaer.

 

Medaillen für alle LAZ-Athleten

 

Die Leichtathleten des LAZ Rhede waren bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften in Erding sehr erfolgreich.

 

Alle vier Teilnehmer kehrten mit Medaillen zurück. Erfolgreichster Athlet war Michael Garbert, der in der Altersklasse M35 den Deutschen Meistertitel im Hammerwurf errang. Garbert schleuderte den 7,26kg-Hammer auf starke 47,66 Meter. Den Doppelsieg machte Andre Hövelbrinks mit einer Saisonbestweite von 46,22 Metern perfekt. Den Medaillensatz für die Werfer aus der Trainingsgruppe von Werner Niehaus machte Hans Wewering perfekt. In der Altersklasse M60 errang er mit einer Weite von 41,61 Metern Bronze. "Hans kam mit dem stumpfen Ring nicht so gut zurecht, deshalb hatte er nur einen gültigen Versuch. Michael und Andre konnten sich am zweiten Tag besser auf die Verhältnisse einstellen und haben sich einen tollen Zweikampf geliefert", erläuterte Werner Niehaus, der als Betreuer vor Ort war.

 

Bei ihrem Eintreffen in Erding konnte das Quartett Tom Ketelaer anfeuern, der im 400-m- Lauf der M50 in 57,10 Sekunden ebenfalls Bronze gewann.

 

"Die 410 Meter hätte Tom gewonnen, denn er hat auf den letzten 50 Metern enorm aufgeholt", berichtet Werner Niehaus.

 

Der Schützling von LAZ-Lauftrainer Michael Ilbertz rutscht im nächsten Jahr in die M55, wo er sich eine noch bessere Platzierung erhofft.

 

 

Ergebnisse

 

 

Do

08

Sep

2022

Einladung zum Helferfest

Dank an alle Helferinnen und Helfer

 

Unser erfolgreich durchgeführtes Jubiläums-Meeting liegt nun schon einige Zeit zurück und die Wettkampfsaison des Jahres geht ihrem Ende entgegen; genau der richtige Zeitpunkt, um allen Helferinnen und Helfern ein herzliches Dankeschön zu sagen.

 

Hierzu lade ich alle Angesprochenen zum Helferfest am

 

Freitag, 16.09.2022 um 19:00 Uhr

 

ein, um im hinteren Tribünenbereich bei bekannt guter leiblicher Versorgung unsere Gäste zu sein.

 

Mit sportlichen Grüßen

 

Andreas Böing

Vorsitzender

 

 

 

Do

18

Aug

2022

Hammerwurfwettkampf des LAZ Rhede am 14. August 2022 im Besagroup-Sportpark Rhede

LAZ-Wurftrainer Werner Niehaus (Mitte) mit seinen Schützlingen Gerrit Vißer und Alexandra Spieker. (Archivfoto)
LAZ-Wurftrainer Werner Niehaus (Mitte) mit seinen Schützlingen Gerrit Vißer und Alexandra Spieker. (Archivfoto)

Hochklassiger Hammerwurf

 

Einen stimmungsvollen und hochklassigen Hammerwurfwettkampf erlebten die Zuschauer und Teilnehmer vergangenen Sonntag auf der Wurfanlage im BESAGROUP-Sportpark Rhede. In drei Gruppen gingen 24 Hammerwerfer*innen an den Start. Darunter auch der amtierende U23-Meister Torben Schaper aus Hannover und die DM-Dritte und ehemalige Deutsche Meisterin Carolin Paesler (Leverkusen).

 

Bei hochsommerlichen Temperaturen siegte der Deutsche U23-Meister Torben Schaper (VfL Eintracht Hannover) mit guten 62,07 Metern vor dem Leverkusener Raphael Winkelvoss (60,32m). Auf dem dritten Platz rangierte dann schon der LAZ-Athlet Gerrit Vißer mit einer Weite von 51,54 Metern. Der Schützling von LAZ-Hammerwurftrainer Werner Niehaus absolvierte kurz vor seiner Abreise zu seinem Studienort in den USA auch noch den Wettkampf bei der U20. Hier belegte er mit 59,75 Metern den zweiten Platz hinter Dawid Morgalla vom TSV Bayer Leverkusen (63,09m).

 

In der Frauenklasse setzte sich die Leverkusenerin Carolin Paesler mit starken 64,11 Metern gegen Cathinca van Ameron (56,93m) vom VfL Hannover durch. Bei der weiblichen Jugend U20 ging der Tagessieg an Nele Frisch aus Uerdingen. Zweite wurde hier die LAZ-Athletin Alexandra Spieker mit einer Weite von 42,35 Meter. In guter Form präsentierten sich auch die Seniorenwerfer des LAZ Rhede, die in gut einem Monat zur Senioren-DM nach Erding fahren werden. In der M35 siegte Michael Garbert mit einer Weite von 46,96 Metern vor seinem Trainingspartner Andre Hövelbrinks, der auf 45,92 Meter kam. Der siebte der Senioren-WM Hans Wewering erzielte in der M60 gute 44,82 Metern.

 

Ergebnisse

 

 

 

Mi

13

Jul

2022

Rahmentrainingsplan Sommerferien 2022

Athleten und Athletinnen ab Jahrgang 2008

 

1. Trainingseinheit (montags)

 

Einlaufen 2 Rasenrunden, Gymnastik 10 min, Stabiprogramm!

Lauf ABC mit Medizinball: Federn, Seitgalopp, Hopserlauf, Schnellbein, Ruskies etc. 2x20m

Rasenläufe: U plus Diagonale plus Gerade (jeweils die kurze Seite gehen) Tempo gesteigert

4 Serien

 

in der Serienpause: Medizinballwürfe im Stehen (Druckpass, Wutschleuder, Standstoß re-li, Schocken vorw.-rückw.), Sitzen (Hürdensitz, Schwebesitz, Einwurf im Langsitz), Liegen (Stabhochspringer, Über Kopf mit Liegestütz) je 10 Wdh.

 

2. + 3. Trainingseinheit (dienstags + donnerstags) bei Jacek

 

4. Trainingseinheit (freitags)

 

Einlaufen 3 Rasenrunden, Gymnastik 10min, Stabiprogramm!

Lauf ABC: Woggeln, Tapings, Schnellbein, Stepover, Ruskies etc.

2 Steigerungsläufe a 50m Pause 3-4min

  

Tempoläufe: 150m-80m-120m-60m-100m je 90-95% Pausen 10min.

 

Treppensprünge beidbeinig: 1 Stufe – 2 Stufen – evtl. 3 Stufen / 4 Serien

dazwischen Liegestütze und Dibs an der Tribüne.

 

Für Mehrkämpferinnen evtl. Training bei Ely!

 

Weiterhin schöne Ferien und viel Spaß bei den Trainingseinheiten

 

Euer Jürgen

 

 

 

Do

07

Jul

2022

Deutsche Leichtathletik-Jugendmeisterschaften der U16 am 9. und 10. Juli in Bremen - Vorbericht

Heleen Keiten-Schmitz liegt mit ihrer Meldeleistung auf Rang dreizehn.
Heleen Keiten-Schmitz liegt mit ihrer Meldeleistung auf Rang dreizehn.

Für die 300 m qualifiziert

 

Ihren ersten Start bei einer Deutschen Meisterschaft absolviert Heleen Keiten-Schmitz vom LAZ Rhede diesen Samstag bei den Deutschen U16-Meisterschaften in Bremen. Die vielseitige Ahtletin hat sich mit einer Zeit von 42,00 Sekunden für den 300-m-Lauf der W15 qualifiziert. Die Athletin, die seit diesem Winter von LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm betreut wird, hat dabei erst zwei Rennen über diese Strecke absolviert und trainiert weiterhin auch den Weitsprung und die kürzeren Sprintstrecken. Für das Finale am Sonntag qualifizieren sich die schnellsten acht von zwanzig gemeldeten Läuferinnen. Keiten-Schmitz rangiert mit ihrer Zeit auf Position dreizehn der Meldeliste. „Wie immer geht es bei einer DM darum, möglichst die Bestleistung abzurufen und dann wird man sehen, ob es eventuell für das Finale reicht“, zeigt sich Jürgen Palm durchaus optimistisch, was die Finalchancen von Keiten-Schmitz betrifft.

 

Zeitplan

 

Mi

06

Jul

2022

28. DLV-Juniorengala am 2./3. Juli in Mannheim

Gerrit Vißer unterstrich mit 61,28 Metern seine aufsteigende Formkurve im internationalen Wettkampf. (Archivfoto: Bernfried Knipping)
Gerrit Vißer unterstrich mit 61,28 Metern seine aufsteigende Formkurve im internationalen Wettkampf. (Archivfoto: Bernfried Knipping)

 

Vißer wirft neue persönliche Bestleistung

 

Bei der 28. DLV-Juniorengala in Mannheim durfte am vergangenen Wochenende Gerrit Vißer vom LAZ Rhede im Hammerwurf der U20 starten. Der Athlet von LAZ- Hammerwurftrainer Werner Niehaus bedankte sich beim zuständigen Bundestrainer Joachim Lipske für die Einladung mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 61,28 Meter. Vißer war damit als Sechster viertbester DLV-Athlet. Es siegte mit starken 72,11 Metern Kai Hurych vor zwei Athleten aus der Schweiz und Frankreich. In der aktuellen deutschen Bestenliste machte Vißer einen Sprung auf Position sechs, wobei hinter dem dominierenden Hurych die weiteren Werfer der U20 von Platz zwei bis zehn nur knappe vier Meter auseinanderliegen. „Als Vorbereitung für die Deutschen U20-Meisterschaften in Ulm war diese Standortbestimmung sehr hilfreich“, freut sich Werner Niehaus über die aufsteigende Formkurve seines Schützlings, der bis Anfang Mai ausschließlich Wettkämpfe mit dem Männerhammer bestritten hatte und sich jetzt wieder besser an den 6-kg-Hammer und die damit verbundenen höheren Geschwindigkeiten gewöhnt hat.

 

Ergebnisse

 

 

 

Mo

04

Jul

2022

LVN-Seniorenmeisterschaften am 3. Juli in Euskirchen

Reiner Heweling holte den Titel im 100-m-Lauf mit deutlichem Vorsprung.
Reiner Heweling holte den Titel im 100-m-Lauf mit deutlichem Vorsprung.

 

LAZ-Leichtathleten gewinnen 2 Titel

 

Bei den Landesmeisterschaften der Senioren gewannen Reiner Heweling und Tom Ketelaer in ihren Spezialdisziplinen jeweils Gold.

 

In der Altersklasse der über 55-Jährigen erreichte Heweling nach 13,20 Sekunden mit deutlichem Vorsprung das Ziel im 100-m-Lauf. Erst seit Kurzem trainiert er auch Hochsprung und trat auch in dieser Disziplin an. Mit übersprungenen 1,35 Metern erreichte er hier den zweiten Platz.

 

Unter den Augen seines Trainers Michael Ilbertz trat in der AK über 50 Jahre Tom Ketelaer auf den 400m an. Er verbesserte seine Saisonbestleitung auf sehr gute 56,70 Sekunden und deklassierte den Zweitplatzierten um mehr als acht Sekunden. Beide Sportler haben als Ziel noch die Deutschen Seniorenmeisterschaften Mitte September in Erding fest eingeplant.

 

Ein Wunsch beider Athleten ist, zukünftig eine Staffel mit Vereinskameraden über 4x100m in dieser Altersklasse laufen zu können, woran hinter den Kulissen schon gearbeitet wird. Sehr gerne können sich interessierte Menschen aller Altersklassen und Geschlechter an das LAZ wenden. Auf der LAZ-Homepage unter dem Menüpunkt: Leichtathletik- Trainingsgruppen->Fördertraining- Laufgruppe finden Sie Trainingszeiten und Telefonnummer des Trainers.

 

Ergebnisse

 

 

 

Fr

01

Jul

2022

Senioren-Weltmeisterschaften in Tampere/Finnland vom 29. Juni bis zum 10. Juli

Hans Wewerung wurde mit 43,33 Metern siebter bei den M60 in Finnland.
Hans Wewerung wurde mit 43,33 Metern siebter bei den M60 in Finnland.

 

Starker siebter Rang für Wewering

 

Bei seiner dritten Teilnahme an einer Senioren-WM gelang Hans Wewering vom LAZ Rhede erstmals die Finalteilnahme im Hammerwurf seiner Altersklasse. In Tampere/Finnland ging Wewering in der Altersklasse M60 an den Start. Von den 22 gemeldeten Teilnehmern gingen 18 Werfer aus 13 Nationen an den Start. Gleich mit seinem ersten Wurf auf 41,39 Meter gelang Wewering die Qualifikation für den Endkampf der besten Acht. Hier konnte sich der Athlet von Werner Niehaus nochmals steigern und rangierte im Endklassement mit seiner Weite von 43,33 Metern auf einem starken siebten Platz. Es siegte der Favorit Gottfried Gassenbauer aus Österreich, der den 5-kg-Hammer auf 54,76 Meter schleuderte. „Mit der Platzierung bin ich hoch zufrieden. Natürlich will man immer weiter werfen, aber es war wieder ein tolles Erlebnis mit so vielen Werfern in der eigenen Altersklasse zu starten“, zieht Wewering ein zufriedenes Fazit. In der zweiten Wettkampfwoche greift mit Wolfgang Wiethoff (M75) ein weiterer LAZ-Seniorensportler ins Wettkampfgeschehen ein. Wiethoff tritt im Speerwurf und Diskuswurf an.

 

Mi

29

Jun

2022

NRW-Jugendmeisterschaften am 25./26. Juni in Troisdorf + Hammerwurfwettkampf des SuS Olfen am 25. Juni in Olfen

Mit 5,81 Metern holte Enie Dangelmaier den Titel im Weitsprung der U20.
Mit 5,81 Metern holte Enie Dangelmaier den Titel im Weitsprung der U20.

Dangelmaier in bestechender Form

 

Einen starken Eindruck hinterließen die LAZ-Athleten bei den NRW-Jugendmeisterschaften in Troisdorf und einem Hammerwurfwettkampf in Olfen.

 

Bei den NRW-Jugendmeisterschaf-

ten in Troisdorf sicherte sich Enie Dangelmaier mit einer Weite von 5,81 Metern den Titel im Weitsprung der U20. Nur eine Woche nach den Nordrhein-Jugendmeisterschaften zeigte sich die Kaderathletin erneut in bestechender Form und ließ sich auch nicht durch den Regen und zwei ungültige Versuche aus der Ruhe bringen. Im dritten Durchgang passte es am Brett und Dangelmaier segelte auf gute 5,81 Meter. Kurz vor ihrem vierten Versuch verletzte sich eine Athletin schwer, die auf dem nassen Absprungbalken weggerutscht war. Nach kurzer Beratung mit Jacek Marlicki, der ihren Trainer Jürgen Palm vertrat, verzichtete Dangelmaier auf weitere Versuche, um keine Verletzung zu riskieren.

Den dritten Platz im 200-m-Finale der U18 erreichte Niklas Venhues, der in 22,92 Sekunden erneut die DM-Norm unterbot, aber nach Ansicht von Marlicki noch deutliche Reserven hat: „Niklas ist die Kurve zu verhalten gelaufen und hat dadurch ein bis zwei Zehntel verschenkt“, befand Marlicki, der 1991 im WM-Zwischenlauf über 100m stand und seit acht Jahren als Co-Trainer von LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm arbeitet.

 

Gut aufgelegt präsentierten sich die Hammerwerfer bei einem Wettkampf in Olfen. Das jüngste Talent aus der Trainingsgruppe von Werner Niehaus, Charlotte Jochmann, warf bei ihrem ersten Wettkampf den 2-kg-Hammer 26,33 Meter weit. Die U20 gewann Gerrit Vißer, der sich mit starken 60,81 Metern durchsetzte und somit erfolgreich Revanche gegen Dawid Morgalla (Leverkusen) nehmen konnte, der in der Vorwoche noch NRW-Meister geworden war. Bei den Frauen siegte Anna Jantzen mit guten 47,33 Metern und zweiter der Männerklasse wurde André Hövelbrinks mit neuer Saisonbesteweite von 45,93 Metern. Am kommenden Samstag trifft Gerrit Vißer bei der Internationalen Junioren-Gala in Mannheim dann auf die nationale Spitze und internationale Konkurrenz.

 

Ergebnisse aus Troisdorf

 

Ergebnisse aus Olfen

 

 

 

Do

23

Jun

2022

122. Deutsche Leichtathletik-Meisterschaften vom 23. bis 26. Juni 2022 in Berlin - Vorbericht

Malte Stockhausen (im blauen Trikot) hat sich in diesem Jahr um über 20 Sekunden verbessert und hat noch Potenzial nach oben.
Malte Stockhausen (im blauen Trikot) hat sich in diesem Jahr um über 20 Sekunden verbessert und hat noch Potenzial nach oben.

 

Stockhausen fährt zu den „Finals“

 

Bei den 122. Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften im Berliner Olympiastadion vertritt Malte Stockhausen das LAZ Rhede im 3000-m-Hindernislauf der Männer. Der ebenfalls qualifizierte und derzeit führende der Deutschen Jahresbestenliste im 400-m-Hürdenlauf, Henry Visser, kann aus beruflichen Gründen nicht teilnehmen.

 

Als größten Erfolg seiner bisherigen Laufbahn kann Malte Stockhausen bereits die Qualifikation zu den „Finals“ in Berlin verbuchen. In seiner bisherigen Laufbahn hat der Hindernisläufer des LAZ Rhede zweimal einen Platz unter den Top Acht bei Deutschen Jugendmeisterschaften erreicht. Zuletzt als Sechster bei den Deutschen Jugendmeisterschaften 2016 in Mönchengladbach. Nachdem Stockhausen sein Studium an der Florida Tech-University in Melbourne/Florida aufgenommen hatte, bestritt er überwiegend Crossläufe, sodass seine Leistungsfortschritte im Hindernislauf etwas stagnierten. Mit dem erfolgreichen Abschluss seines Studiums und der Rückkehr nach Deutschland hat die Karriere als Hindernisläufer jedoch mächtig Fahrt aufgenommen.

 

Malte ist als Athlet unglaublich selbstständig und fokussiert und hat seinen Leistungszenit noch lange nicht erreicht“, freut sich sein Trainer Jürgen Palm über die Entwicklung Stockhausens, der sich in diesem Jahr um über 20 Sekunden auf starke 8:58,76 Minuten verbessert hat. Für das Hindernisfinale am kommenden Sonntag haben sich insgesamt nur 13 Athleten qualifiziert, so dass die maximale Teilnehmerzahl von 16 Läufern nicht erreicht wurde. Angeführt wird das Feld von Frederik Ruppert, der zuletzt in Finnland mit einer Steigerung auf 8:15,58 Minuten auf Platz 16 der Jahresweltbestenliste gestürmt ist. Ruppert lief zuletzt 2019 in Rhede und siegte damals im 1500-m-Lauf des Internationalen LAZ-Meetings.

 

Da Ruppert einen starken Endspurt hat, wird er sicher nicht für ein hohes Tempo sorgen. Palm rechnet deshalb mit einem eher taktisch geprägten Rennverlauf. „Ein zügiges Tempo, bei dem das Feld nicht direkt gesprengt würde, wäre für Malte natürlich optimal. Da bei einer Meisterschaft Zeiten oft keine Rolle spielen, hoffen wir auf eine Top-Ten-Platzierung“, führt Palm weiter aus.

 

Während alle vier Topfavoriten über 400m Hürden gesundheitsbedingt ausfallen, sitzt der Jahresbeste Henry Visser in New York am Schreibtisch und analysiert Statistiken für seinen Arbeitgeber. Wie Stockhausen hat Visser ein Studium in den USA absolviert und jetzt direkt den Wechsel ins Berufsleben vollzogen. „Ich wäre so gerne zum Abschluss meiner Karriere noch einmal im LAZ-Dress gestartet, aber als Berufseinsteiger habe ich noch keinen Urlaubsanspruch und nur für ein Wochenende von New York nach Berlin zu fliegen macht auch sportlich keinen Sinn“, bedauert Visser seine Absage der Meisterschaft.

 

Die Leichtathletik-Wettbewerbe im Rahmen der „Finals“ beginnen bereits am Donnerstag und Freitag mit dem Kugelstoßen der Frauen und Männer am Brandenburger Tor. Neben der Leichtathletik tragen unter anderem auch Turner, Ruderer, Kanuten und Triathleten ihre Deutschen Meisterschaften in Berlin aus.

 

Mi

22

Jun

2022

LVN Jugendmeisterschaften und NRW-Hammerwurfmeisterschaften vom 17. bis 19. Juni 2022 in Krefeld-Uerdingen

Niklas Venhues (Mitte) kann sich nach einem anstrengenden Wettkampf auf die Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm vorbereiten.
Niklas Venhues (Mitte) kann sich nach einem anstrengenden Wettkampf auf die Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm vorbereiten.

 

Medaillensatz und DM-Norm für Venhues

 

Mit neun Medaillen im Gepäck kehrten die Athleten des LAZ Rhede von den LVN-Jugend- und NRW-Hammerwurfmeisterschaften in Krefeld-Uerdingen zurück. Darüber hinaus wurden zwei weitere DM-Normen geknackt.

 

Ihre Favoritenrolle unterstrich Enie Dangelmaier im Weitsprung der weiblichen U20. Die Landeskaderathletin setzte sich mit ihrer Siegesweite von 5,76 Metern deutlich von ihren Konkurrentinnen ab. „Enie ist in dieser Saison super konstant und hatte heute einige ungültige Versuche dabei, die noch deutlich weiter waren als ihr Siegesprung“, freut sich LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm über die gute Form von Dangelmaier.

 

Eine große Überraschung war dann die zweite Goldmedaille, die mit der 4x100-m-Staffel der Startgemeinschaft Rhede-Sonsbeck-Bottrop errungen wurde. Zusammen mit drei Bottroper Nachwuchssprintern ging Niklas Venhues vom LAZ Rhede ins Rennen. Der U18-Athlet übernahm an dritter Stelle liegend das Staffelholz und flog dann förmlich an der Konkurrenz aus Leverkusen und Essen vorbei ins Ziel. Die Siegerzeit von 45,73 Sekunden war fast zwei Sekunden schneller als die Meldeleistung von 47,56 Sekunden, die ohne Venhues erzielt worden war.

Auch mit seinen Einzelleistungen durfte Venhues hochzufrieden sein. Im 100-m-Finale der U18 sprintete er in 11,30 Sekunden zum Silberrang und zur U18-DM-Norm. Als Zugabe gab es über seine Spezialstrecke, den 200 Metern, die Bronzemedaille in einer Zeit von 23,05 Sekunden. Hierbei konnte man Venhues die Belastungen aus seinen vorherigen Rennen deutlich anmerken: „Die Pause nach der Staffel war etwas zu lang, aber dieses Wochenende war sowieso als Belastungstest für die DM geplant. Niklas hat jetzt die Normen über 100 und 200 Meter in der Tasche und kann sich gezielt auf Ulm vorbereiten“, führt sein Trainer Jürgen Palm aus.

 

Ein schönes Geburtstagsgeschenk machte sich Heleen Keiten-Schmitz, die bei ihrem erst zweiten 300-m-Lauf in einer Zeit von 42,00 Sekunden deutlich unter der U16-DM-Norm von 42,70 Sekunden blieb. In einem spannenden Rennen lief sie auf den Silberrang. Die in der U16 erforderliche Zusatznorm hat Keiten-Schmitz bereits mit 5,20 Metern im Weitsprung deutlich übertroffen. Gute Platzierungen erreichten auch Lene Stumpen als Vierte im Weitsprung der U18 (4,98m), Enie Dangelmaier im 100-m-Finale der U20 (4./12,85s), Fiona Terhardt im Speerwurf der U20 (4./29,99m), Lilith Withag im 800-m-Lauf der W14 (5./2:31,62min) und Peer Ebbing im Hochsprung der M14 (5./1,53m).

 

Bei den parallel ausgetragen NRW-Hammerwurfmeisterschaften „einigten“ sich die Athletinnen und Athleten von LAZ-Wurftrainer Werner Niehaus offenbar auf die Silbermedaille, die gleich viermal an das LAZ Rhede überreicht wurde. Während für Alexandra Spieker in der U20 (44,23m) und Anna Jantzen (44,03m) bei den Frauen gegen die starken Werferinnen aus Uerdingen nicht mehr drin war, wollten sich Moritz Leiting und Gerrit Vißer nicht so recht mit der Vizemeisterschaft anfreunden, schließlich mussten sich beide jedoch knapp der Konkurrenz aus Leverkusen geschlagen geben. Moritz Leiting fehlten nach seinem besten Wurf auf 46,20 nur 35 Zentimeter zum Sieg und bei Gerrit Vißer schlug der 6-kg-Hammer bei 60,99 Metern und knapp 70 Zentimeter hinter der Siegesweite von Dawid Morgalla ein. Dabei konnte sich Vißer gegenüber seiner Leistung beim LAZ-Meeting um fast sieben Meter steigern.

 

Ergebnisse

 

 

 

Mi

15

Jun

2022

Regionsmeisterschaften U14 und U16 am 12. Juni in Oberhausen

Till Beckmann gewann den 800-m-Lauf der M15 in starken 2:25,25 Minuten.
Till Beckmann gewann den 800-m-Lauf der M15 in starken 2:25,25 Minuten.

 

Nachwuchstalente lassen Medaillen „regnen“

 

Für einen Medaillenregen sorgten die LAZ-Nachwuchstalente bei den Regionsmeisterschaften der U14 und U16 am 12. Juni in Oberhausen-Sterkrade. Insgesamt 22 Medaillen, davon sechs aus Gold, dreizehn aus Silber und drei aus Bronze, sammelten die Athletinnen und Athleten des Landesleistungsstützpunktes Rhede.

 

Für das sportlich herausragende Resultat aus Sicht des LAZ Rhede sorgte Heleen Keiten-Schmitz, die bei ihrem ersten 300-Meter-Lauf in 42,88 Sekunden siegte und die DM-U16-Norm nur um 18 Hundertstel verpasste. Zweite wurde ihre Vereinskollegin Ella Vriesen in 45,32 Sekunden. Zusammen mit zwei Athletinnen aus Sonsbeck sprinteten die beiden auch zu Silber mit der 4x100m Staffel (54,47). Hierbei wurde jedoch die fehlende Routine deutlich, so dass bei den Wechseln deutlich Luft nach oben blieb.

Gleich drei Regionstitel heimsten die starken Mittelstreckler ein. Überraschungssieger bei der M15 wurde Till Beckmann, der sich um dreizehn Sekunden auf 2:25,25 Minuten steigern konnte. Ungefährdete Start-Ziel-Siege errangen Lilith Withag und Ivan Svalov. Withag lief bei der W14 vorweg und zeigte in 2:32,58 Minuten ihre gute Form. Das gleiche Bild bot sich den Zuschauern bei Ivan Svalov, der den 800-m-Lauf der M13 in 2:20,65 Minuten dominierte. Zuvor hatte er bereits im 75-m-Finale (10,06s) und mit der 4x75-m-Staffel Silber gewonnen. Die Staffel lief in einer rein Rheder Besetzung mit Ben Spandern, Theodor Barzyk, Ivan Svalov und Noah Belting gute 41,55 Sekunden.

 

Einen weiteren Medaillensatz gewann in der M12 Theodor Barzyk für das LAZ Rhede: Gold im Hochsprung (1,27m), Silber im Weitsprung (4,44m) und Bronze im 75-m-Sprint (11,26s). Auch die gleichaltrige Katrin Schnaak wurde für ihre Leistungen mit vier Medaillen belohnt, so dass sie sich die schönsten „Geschenke“ an ihrem zwölften Geburtstag selbst machte. Neben Gold im Speerwurf (24,87) errang sie drei Silberplaketten: im 75-m-Lauf (10,76s), im Weitsprung (4,52m) und ebenfalls mit der 4x75-m-Staffel (41,31s). Hier waren außer ihr noch drei Athletinnen des SV Sonsbeck im Team.

 

In der M14 errangen Kevin Schnaak und Peer Ebbing drei weitere Silbermedaillen. Kevin Schnaak lief bei seinem ersten Leichtathletikwettkampf im 100-m-Finale der M14 gute 12,97 Sekunden und Peer Ebbing sprang 1,58 Meter hoch und 4,91 Meter weit. Zweite wurde auch die Speerwerferin Nora Tenbusch (W14) mit einer Weite von 25,62 Metern. Dritte Plätze errangen Ben Spandern im Weitsprung der M13 (4,34m) und Emelie Paß im 800-m-Lauf der W12 (2:38,05min). „Auch die weiteren Athletinnen und Athleten zeigten vollen Einsatz und gute Leistungen, auf die wir in der Zukunft aufbauen können“, stellte ein zufriedener Stützpunktleiter Jürgen Palm fest.

 

Ergebnisse

 

 

 

Mi

15

Jun

2022

Läufermeeting am 11. Juni in Dortmund

Malte Stockhausen fährt Ende Juni zu den Deutschen Meisterschaften nach Berlin.
Malte Stockhausen fährt Ende Juni zu den Deutschen Meisterschaften nach Berlin.

 

Stockhausen löst DM-Ticket

 

Bei seinem dritten 3000-m-Hindernislauf der laufenden Saison durchbrach LAZ-Läufer Malte Stockhausen erstmals die 9-Minuten-Barriere. In 8:58,76 Minuten löste Stockhausen auch endgültig das Ticket für die Deutschen Meisterschaften am 25. und 26. Juni im Berliner Olympiastadion. „Malte ist damit der erste männliche Hindernisläufer in der 50-jährigen Vereinsgeschichte, der die Einzelnorm für die DM geschafft hat“, stellt sein Trainer Jürgen Palm die Bedeutung der Leistung von Stockhausen heraus. Bei den Frauen war 2015 Jasmin Nieland dieses Kunststück gelungen.

 

In Dortmund lief Stockhausen taktisch geschickt immer an Position drei bis vier. Dennoch ging es im Feld teilweise etwas ruppig zu, so dass der Laufrhythmus immer wieder gestört wurde. Im Vergleich zu seinem letzten Rennen im belgischen Oordegem gelang es Stockhausen jedoch, mit einer schnellen letzten Runde seine bisherige Bestzeit um satte sieben Sekunden zu unterbieten. Besonders beeindruckt zeigt sich Jürgen Palm von der Leistung seines Schützlings, weil dieser seit seiner Rückkehr aus den USA seine Trainingsplanung weitgehend selbstständig vornimmt. „Malte ist in den letzten Jahren zu einem mündigen Athleten gereift, der genau weiß, welche Trainingsinhalte für ihn wichtig sind. Bei seinen Trainingseinheiten in Rhede kümmern wir uns dann um die technischen Details des Hürdenlaufens und der Wassergrabentechnik. Hier sehe ich noch deutliches Potenzial für weitere Verbesserungen“, rechnet Palm mit weiteren Leistungssteigerungen in der Zukunft, am besten schon in gut zehn Tagen im Finale der Deutschen Meisterschaften.

 

Ergebnisse

 

 

 

 

 

Fr

10

Jun

2022

50. Internationales Franz-Schuster-Memorial am 5. Juni in Schwechat/Österreich

"Mecky" wurde für seine engagierten Verdienste in der Leichtathletik geehrt.
"Mecky" wurde für seine engagierten Verdienste in der Leichtathletik geehrt.

 

Vereinspartnerschaft gewürdigt

 

Im Gleichklang mit dem LAZ Rhede feierte der SV Schwechat an diesem Pfingstwochenende sein 50. Internationales Leichtathletik-Meeting. Die Vereinspartnerschaft zwischen einem der erfolgreichsten Sportvereine in Österreich und dem LAZ Rhede besteht seit 1972 und somit ebenfalls seit 50 Jahren. Es passte also gut, dass neben den sportlichen Wettkämpfen auch ein großer Festakt und zahlreiche Ehrungen auf dem Programm standen. Unter anderem wurde auch Hermann-Josef Emmerich für seine großen Verdienste um die Leichtathletikfreundschaft zwischen Schwechat und Rhede ausgezeichnet

 

Sportlich verlief das Pfingstwochenende ebenfalls erfolgreich für die Athleten aus Rhede. Zwei Silbermedaillen und eine Bronzemedaillen durfte das Team um LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm mit auf die rund 1000 Kilometer lange Heimreise nehmen. Lene Stumpen sprang bei starkem Gegenwind exakt 5 Meter weit und belegte damit den zweiten Platz bei der weiblichen Jugend U18. Diese Platzierung erreichte auch Enid Withag über die 800-Meter-Distanz in 2:45,52 Minuten. Den stimmungsvollen Abschluss bildeten die gemischten 4x100-Meter-Staffeln der U18. Hier errangen Lene Stumpen, Niklas Venhues, Heleen Keiten-Schmitz und Till Beckmann in 50,32 Sekunden die Bronzemedaille.

 

Gute Leistungen zeigten auch Niklas Venhues als Dritter über 100 Meter in 11,61 Sekunden, Heleen Keiten-Schmitz als Siebte im Weitsprung der U16 mit einer Weite von 5,01 Meter und Ella Vriesen über 300 Meter der U16 (45,32s). Insgesamt waren über 400 Athleten aus 9 Nationen am Start. Zum Rahmenprogramm gehörten auch ein gemeinsamer Ausflug der jungen Sportlerinnen aus Litauen, Polen, Nußdorf und Rhede nach Wien und in einen Kletterpark in Niederösterreich. In den nächsten Wochen nimmt die Saison für die LAZ-Athleten mit Regions-, Nordrhein- und NRW-Meisterschaften richtig Fahrt auf.

 

Ergebnisse

 

 

 

Fr

03

Jun

2022

Video vom 50. Jubiläumsmeeting - ON AIR Videoprduktion

Do

02

Jun

2022

Fotoauswahl Internationales LAZ-Meeting am 29.05.2022 in Rhede

 

 

(Fotos: Bernfried Knipping)

Do

02

Jun

2022

Fotoauswahl Hammerwurf beim Meeting 28.05.2022 in Rhede

 

 

(Fotos: Bernfried Knipping)

Mo

30

Mai

2022

Eckardt-Noack kontert Madukas Rekord

Neele Eckhardt-Noack schrammte um 1 cm an der WM-Norm vorbei. (Foto: Bernfried Knipping)
Neele Eckhardt-Noack schrammte um 1 cm an der WM-Norm vorbei. (Foto: Bernfried Knipping)

Der Dreisprung der Frauen war einer der Höhepunkte des 50. Internationalen Leichtathletik-Meetings des LAZ Rhede.

 

BBV-Pressebericht von von Jürgen Wegmann

 

Rhede - Höher, schneller, weiter: Das olympische Motto im Kleinen galt gestern im Rheder Sportstadion. Das LAZ Rhede hatte zum 50. Internationalen Leichtathletik-Meeting eingeladen und rund 150 Sportler folgten gerne dieser Einladung und tummelten sich im weiten Rheder Stadion und kämpften um den Sieg.

 

Die Springwettbewerbe gehören zu den Höhepunkten des Meeting. Im Weitsprung der Frauen landet Carlijn ter Laak mit 5,84 Meter auf Rang zwei.

 

Knapp 700 Zuschauer wollten das sehen, und sie erlebten einen entspannten und sportlich interessanten Nachmittag.

 

Der sportliche Höhepunkt war dabei zweifellos der Dreisprung der Frauen. Und der war mit Neele Eckhardt-Noack, Jessie Maduka und Kira Wittmann auch top-besetzt. Maduka, die aktuell Drittplatzierte der deutschen Jahresbestenliste, sorgte mit ihrem vierten Sprung für den ersten Gänsehautmoment. Mit exakt 14,00 Metern überbot die 26-Jährige vom TV Wattenscheid den Meeting-Rekord, den Neele Eckhardt 2018 aufgestellt hatte. „Das war für mich heute der dritte Wettkampf. Und es läuft immer besser“, freute sich Maduka darüber riesig. Als Ziel für dieses Jahr nannte sie die Teilnahme an der Europameisterschaft, die ab Mitte August in München stattfinden. Dazu muss Maduka allerdings noch die EM-Norm von 14,25 Meter schaffen.

 

Das braucht Neele Eckhardt-Noack hingegen nicht mehr. Die ehemalige Deutsche Meisterin holte sich den vor vier Jahre aufgestellten und wenige Minuten zuvor an Maduka verlorenen Meeting-Rekord ruckzuck wieder zurück. Und wie! Die derzeitig beste deutsche Dreispringerin setzte im letzten Versuch einen 14,31-Meter-Satz in die Sandgrube und gewann damit den Wettbewerb. Ein Sprung zuvor gelang Eckhardt-Noack mit 14,16 Metern auch schon ein Satz über die 14-Meter-Marke. Als ganz besondere Auszeichnung erhielt die in Hannover lebende Athletin zusätzlich einen massiven und schweren Granit-Elefant geschenkt. „Keine Ahnung, was ich damit anfange“, zeigte sich Eckhardt-Noack ziemlich perplex über das ungewöhnliche Präsent.

 

Mit der Weite zeigte sich die 29-jährige, für LG Göttingen startende, Eckhardt-Noack „schon sehr zufrieden. Die Quali für München ist damit abgehakt. Leider fehlt für die WM-Norm noch ein Zentimeter, das ist schon ein kleiner Wermutstropfen. Insgesamt überwiegt aber schon das Glück heute.“ Dritte wurde die aktuell viertplatzierte der deutschen Jahresbestenliste, Kira Wittmann (LG Göttingen) mit 13,74 Metern. Athletinnen des LAZ Rhede waren in dieser Disziplin nicht am Start.

 

Für einen Meeting-Rekord hatte Jürgen Palm, der Stützpunktleiter und LAZ-Meeting-Organisator, im Übrigen eine gesonderte Prämie ausgelobt. Die bekommt Jessie Maduka, und natürlich dann auch Neele Eckhardt-Noack. „Das haben sich die Sportlerinnen auch wirklich verdient. Viele andere Meeting-Rekorde sind für die Athleten allerdings völlig außer Reichweite“, sagte Palm, und zeigte sich über die tolle Leistung und aufgestellte Bestmarke von Eckhardt-Noack ganz besonders erfreut. „Das ist eine Marke, die internationale Klasse hat. Das heißt, dieser Stadion-Rekord ist jetzt auch in der ersten internationalen Liga angekommen.“

 

Einen ersten Höhepunkt der Veranstaltung gab es zuvor schon im 100-Meter-Finale der Frauen. Die aktuell in der deutschen Jahresbestenliste drittplatzierte Jennifer Montag verbesserte ihre wenige Tage zuvor aufgestellte Saisonbestleistung auf 11,38 Sekunden und gewann damit klar den Wettbewerb vor Sina Mayer (LAZ Zweibrücken). So richtig zufrieden war Montag damit aber noch nicht. „Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Es geht bergauf und kann jetzt auch noch schöner werden“, sagte Montag.

 

Im Weitsprung der Männer, ebenfalls ein „Klassiker“ des LAZ-Meetings, siegte der vom ehemaligen Weltklasse-Athleten Dietmar Mögenburg (siehe auch Extra-Bericht) trainierte Henrik Flatnes mit 7,76 Meter. Mats Grunden sprang in der Klasse U20 6,38 Meter. „Damit bin ich eher nicht so zufrieden. Da hatte ich mehr erwartet“, zeigte sich der 17-jährige Rheder eher selbstkritisch. Zufrieden dürfte hingegen Enie Dangelmaier sein. Die junge Rheder Athletin sprang in der Klasse weibliche Jugend U20 5,90 Meter und schaffte damit die Norm für die deutsche U20-Meisterschaft.

 

Für Palm fanden stressige Tage mit dem Abschluss des 50. Internationalen LAZ-Meeting ein positives Ende. „Ich bin absolut zufrieden. Die Leichtathletik tut sich schwer in Deutschland. Da haben andere Veranstalter den zehnfachen Etat, und trotzdem nicht mehr Zuschauer auf den Tribünen. Grandios waren die Leistungen der Dreispringerinnen. Die haben unsere Erwartungen total übertroffen und für das absolute Highlight gesorgt. Jessica Maduka hat ihren ersten 14-Meter-Sprung in der Freiluftsaison gesprungen. Das freut mich besonders, weil Jessie in Rhede ein bisschen groß geworden ist. Sie war auch eine der ersten Athletinnen, die für Rhede zugesagt hatte“, resümierte der 58-jährige Trainer.

 

Ergebnisse 

 

 

 

 

Hochkarätiger Dreisprung-Wettbewerb der Frauen. (Fotos: Bernfried Knipping)

Fr

27

Mai

2022

Teilnehmerinformation 50. Jubiläumsmeeting

Teilnehmerinformation 50. Jubiläumsmeeting
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Fr

27

Mai

2022

Teilnehmerinformation englisch 50. Jubiläumsmeeting

Teilnehmerinformation englisch 50. Jubiläumsmeeting
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Fr

27

Mai

2022

Einteilung Hammerwurfgruppen 50. LAZ-Meeting

Einteilung Hammerwurfgruppen beim 50. Jubiläumsmeeting
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Di

24

Mai

2022

50. Internationales Leichtathletik-Meeting des LAZ Rhede am 28./29. Mai 2022

Die Meisterinnen Christine Salterberg (Köln) und Djamila Böhm (Rhelingen) kämpfen um den Sieg über die 400m Hürden.
Die Meisterinnen Christine Salterberg (Köln) und Djamila Böhm (Rhelingen) kämpfen um den Sieg über die 400m Hürden.

 

Programm

 

Aller guten Dinge sind drei“, sagt der Volksmund. In diesem Fall ist der dritte Anlauf für das Jubiläumsmeeting in Rhede gemeint. Zum 50. Mal lädt das LAZ Rhede die nationale und auch internationale Leichtathletikfamilie nach Rhede ein. Beim Jubiläumsmeeting am 28. und 29. Mai wird die gesamte Vielfalt der Leichtathletik präsentiert. Den Anfang machen am Samstag ab 12 Uhr die Hammerwerfer. Eine Disziplin mit großer Tradition und Qualität in der langen Meetinggeschichte. Unvergessen ist der Deutsche Rekord von Karl-Hans Riehm, der 1980 einen 7,26-kg-Hammer auf 80,80 Meter schleuderte. In der Folge gaben zahlreiche Medaillengewinner bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften ihre Visitenkarte in Rhede ab. Neben dem aktuellen Meetingrekordhalter Heinz Weis (80,84 m) warfen Karsten Kobs, Markus Esser, Christoph Sahner und natürlich der Lokalmatador Manfred Hüning Weltklasseweiten in Rhede.

 

Wegen der hohen Teilnehmerzahl wird der Hammerwurfwettkampf in drei Leistungsgruppen ab 12 Uhr durchgeführt. Den Höhepunkt des ersten Wettkampftages bildet dann der gemeinsame Wettkampf der Frauen- und Männerklasse um 15 Uhr. Favorisiert sind die Werferinnen aus der Trainingsgruppe von Christoph Sahner: Sophie Gimmler und Fabio Heßling, die zur deutschen Spitzenklasse zählen. Mit dabei ist auch LAZ-Athlet Gerrit Visser, der aus seinem Studienort in den USA angereist ist.

 

Am Sonntag geht es ab 12 Uhr im Stadionrund des BESAGROUP-Sportparks weiter. Hier dürfen die „Klassiker“ des LAZ-Meetings, wie der Weitsprung der Frauen und der Männer, nicht fehlen. Die Meetingrekordhalter heißen hier Mike Powell und Heike Drechsler. Mike Powell sprang 1991 fabelhafte 8,61 Meter weit und steigerte den Meetingrekord von Larry Myricks aus dem Jahr 1984 um zwei Zentimeter. Insgesamt wurden 21 Mal Weiten von über 8 Meter benötigt, um das Meeting zu gewinnen. Favorisiert sind bei den Frauen die niederländischen Atheltinnen Carlyn ter Laak und Eva Bastmeier und bei den Männern der Norweger Henrik Flatnes. Der U23-Vizeeuropameister wird vom ehemaligen Olympiasieger im Hochsprung, Dietmar Mögenburg, trainiert, der sich als Stammgast bei den Meetings der 80er mehrfach in die Siegerlisten eintragen konnte. Flatnes würde allzu gerne ein paar Zentimeter auf seine bisherige Bestleistung von 7,98 Meter packen, um Aufnahme in den 8-Meter-Club zu erhalten. Mit dabei sind auch wieder Paralympische Medaillengewinner wie Leon Schäfer (Weitsprung) und Irmgard Bensusan (Sprint), die in Rhede den 400-m-Weltrekord in ihrer Wettkampfklasse angreifen möchte

 

Auch der Dreisprung der Frauen gehört seit gut zehn Jahren zum festen Bestandteil des Meetingprogramms. Den Meetingrekord hält Neele Eckhardt (13,98m). Gerne möchte die derzeit beste deutsche Dreispringerin aus Göttingen ihren eigenen Stadionrekord verbessern. Die mehrfache Deutsche Meisterin und Olympiateilnehmerin ist in diesem Jahr bereits bei 14,13 Meter angekommen. Ihren ersten 14-Meter-Sprung im Freien hat Jessie Maduka (TV Wattenscheid ) im Visier. Die amtierende Deutsche Hallenmeisterin gehört zu den vielen Stammgästen in Rhede. Auf der Laufbahn stehen neben den Sprints mit Olympiateilnehmern wie Hensley Paulina (Niederlande) und Jennifer Montag (Leverkusen) auch wieder die 400-m-Hürdenläufe auf dem Programm. Mit dabei sind mit Djamila Böhm (Rehlingen) und Christine Salterberg (Köln) die Deutschen Meisterinnen der Jahre 2017 und 2018. Beide standen bereits 2009 im Finale der Deutschen U18-Meisterschaften des 400-m-Hürdenlaufes.

 

Keine Wunder, dass es neben der Bahn viel zu erinnern und zu feiern gibt. Schließlich wurden in der 50-jährigen Meetinggeschichte zahlreiche Weltklasseleistungen und nationale wie internationale Rekorde aufgestellt. Bei zahlreichen Talentwettbewerben erhalten auch die begeisterten Nachwuchstalente des Landesleistungsstützpunktes Rhede und der LVN-Region Nord die Gelegenheit, ihr Können zu zeigen.

 

 

 

Di

24

Mai

2022

Zeitplan Meeting und Talentteam II

Zeitplan Meeting und Talentteam II
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Di

24

Mai

2022

Helfereinsatz Meeting 2022

Helfereinsatz Meeting 2022
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Mo

23

Mai

2022

Neue Wege – Das LAZ-Meeting der Gegenwart

Sprintentscheidung 2016 mit Inna Weit, Sydney Neomi (NED) und Mariely Sanchez (DOM)
Sprintentscheidung 2016 mit Inna Weit, Sydney Neomi (NED) und Mariely Sanchez (DOM)

 

In den 2000er Jahren konnte das LAZ Rhede an die sportlichen Erfolge der 70er und 80er Jahre anknüpfen. Mit Daniel Schnelting wuchs ein Sprinttalent heran, das Rhede wieder in die Siegerlisten bei Deutschen Meisterschaften und sogar Junioren-Europameisterschaften brachte. 2005 wurde Daniel Schnelting zum besten Deutschen Nachwuchsathleten gewählt und drei Jahre später wurde auch sein Trainer Mecky Emmerich mit der höchsten Auszeichnung im LVN, dem „Berni Becks Preis“ ausgezeichnet. Das LAZ Rhede erhielt zudem 2006 das „grüne Band“ für vorbildliche Nachwuchsarbeit.

 

Das LAZ-Meeting gehört nach wie vor zu den Top-Meetings in Deutschland und eine Vielzahl internationaler Sportler finden den Weg ins Westmünsterland. Namen wie Steffie Nerius, Susen Tiedtke, Tim Lobinger, Danny Ecker und Frank Busemann sind jedem Leichtathletik-Fan auch heute noch ein Begriff. Internationale Stars wie Frankie Fredericks, James Beckford und Nijel Amos sorgten für olympischen Glanz im Sportzentrum, das seit 2010 BESAGROUP-Sportpark heißt. Dabei müssen die Macher des LAZ-Meetings mit einem Bruchteil des Etats der 90er Jahre auskommen. Längst gibt es keine Fernsehgelder mehr für deutsche Leichtathletik-Meetings. Im Gegenteil, die Veranstalter heutiger Meetings finanzieren die Fernsehübertragungen selbst. Mit dem Fernsehen verabschiedeten sich auch die Großsponsoren und die Stadt Rhede strich den fünstelligen Meetingzuschuss Anfang 2000.

 

Sprinttalent Daniel Schnelting und sein Trainer Mecky Emmerich freuen sich beim Meeting 2005 über den Sieg.
Sprinttalent Daniel Schnelting und sein Trainer Mecky Emmerich freuen sich beim Meeting 2005 über den Sieg.

 

Für die Verantwortlichen des LAZ Rhede stand ein Ausstieg aus dem Meeting jedoch zu keiner Zeit zur Debatte. Vielmehr wurde das LAZ-Meeting zum Schaufenster der Basisarbeit und Talentförderung, die der Markenkern des LAZ Rhede geworden sind. Die Nachwuchstalente werden noch stärker in das Meeting eingebunden und können so Schulter an Schulter mit nationalen und internationalen Spitzenathleten starten. Das LAZ-Meeting ist auch zum Sprungbrett für die eigenen Talente geworden. Athleten wie Antonia Frieling, Samuel Isaak, Nadine Jacobs und natürlich Daniel Schnelting präsentierten sich als Deutsche Jugendmeister und Deutsche Meister dem heimischen Publikum und dokumentierten damit auch, wie vielseitig die Förderung in Rhede ist. Vom Hammerwerfen über den Langstreckenlauf bis zum Sprint und Weitsprung schafften und schaffen Sportler aus Rhede den Sprung in die nationale Spitze.

 

Siegerehrung der begeisterten Nachwuchstalente auf großer Bühne.
Siegerehrung der begeisterten Nachwuchstalente auf großer Bühne.

 

Kein Wunder also, dass auch diese Disziplinen immer wieder in den Fokus des LAZ-Meetings gerückt werden. Markus Esser und Ashraf Ahmgad El Sefie aus Katar lieferten sich spannende Duelle im Hammerwurf der Männer und Daniel Schnelting siegte zweimal gegen internationale Sprintkonkurrenz aus Jamaika und den USA. Mit Malaika Mihambo war 2014 die derzeit beste Weitspringerin der Welt in Rhede und Nijel Amos lief sechs Wochen vor dem Gewinn der Olympischen Silbermedaille beim LAZ-Meeting zu einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg. Ihren ersten von unzähligen 6-Meter-Sprüngen setzte die 18-fache DM-Finalistin Klaudia Kaczmarek 2006 in den Sand. Bei zwölf weiteren Meetingteilnahmen stellte sich die erfolgreichste LAZ-Athletin der letzten 15 Jahre der nationalen und internationalen Konkurrenz im Weit- und Dreisprung, unter anderem den Deutschen Rekordhalterinnen im Dreisprung Katja Demut und Kristin Gierisch.

 

In den letzten Jahren konnten viele neue Sponsoren und Förderer gewonnen werden, die damit auch die Nachwuchsarbeit des LAZ Rhede unterstützen möchten. Konsequent wird auch die Initiative „Alkoholfrei Sport genießen“ umgesetzt, die auch als Zeichen des Respekts gegenüber den Sportler*innen und Nachwuchstalenten zu sehen ist. Deshalb können sich Sportler, Trainer und Fans der Leichtathletik am kommenden Wochenende zum 50. Mal auf die einzigartige Mischung aus Spitzenleichtathletik und Talentschau in Rhede freuen.

 

Do

19

Mai

2022

LAZ-Hammerwurfwettkampf am 14. Mai + Internationales EMM-Meeting in Emmerich am 15. Mai

Heleen Keiten-Schmitz überzeugte mit einem Doppelsieg im Weitsprung und im 100-m-Sprint der W15.
Heleen Keiten-Schmitz überzeugte mit einem Doppelsieg im Weitsprung und im 100-m-Sprint der W15.

Zahlreiche Mehrfachsiege bestätigen Topform

 

Mit zahlreichen Siegen und persönlichen Bestleistungen sind die Athleten des LAZ Rhede bei Wettkämpfen in Rhede und Emmerich in die Saison gestartet. Kurzfristig organisierte das LAZ Rhede einen Hammerwurfwettkampf auf der bekannt guten Anlage im BESAGROUP-Sportpark Rhede. Die Teilnehmer aus Leverkusen, Uerdingen, den Niederlanden und Rhede zeigten zum Teil starke Leistungen.

 

Für das hochwertigste Resultat sorgte die U20-Athletin Nele Frisch (Uerdingen), die den 4-kg-Hammer auf starke 56,04 Meter schleuderte. Sie warf damit sogar etwas weiter als ihre Vereinskollegin Sina-Mai Holthuijsen in der Frauenklasse. Vom LAZ Rhede waren sieben Werfer und Werferinnen aus der starken Trainingsgruppe von Werner Niehaus am Start. Ihr Debüt gab Charlotte Jochmann mit guten 28,17 Metern in der W13. Immer näher an die DM-Norm von 45 Metern pirscht sich Alexandra Spieker heran, die in der U20 eine Weite von 43,83 Metern erzielte. Das Vereinsduell in der Männerklasse entschied Michael Garbert (M35) mit einer Weite von 46,82 Metern für sich. Auf den Plätzen folgten Moritz Leiting (45,26m) und André Hövelbrinks (42,85m).

Nach langer Trainingspause meldete sich Maximiliane Schmitz (geb. Langguth) mit 46,60 Meter zurück und in der M60 erzielte Hans Wewering 45,61 Meter.

In Emmerich am Rhein trumpften die Nachwuchstalente des LAZ Rhede mit zahlreichen Siegen und persönlichen Bestleistungen auf. In der U14 gab es durch Charlotte Jochmann und Katrin Schnaak zwei Dreifachsiege. Charlotte Jochmann domminierte in der W13 im Weitsprung (4,46m), dem 75-m-Sprint (10,43s) und über die 60-m-Hürden (10,48s). Katrin Schnaak erzielte neue Meetingrekorde im Ballwurf (38,5m), im 75-m-Sprint (10,74s) und mit sehr starken 4,83 Metern im Weitsprung.

 

Auch Ivan Svalov hätte drei Siege erreichen können. Der Sieger des Bocholter Citylaufes 2022 glaubte jedoch beim 75-m-Sprint an einen Fehlstart und stoppte ab. Erst als er realisierte, dass dies nicht der Fall war, sprintete er dem Feld hinterher und erzielte als Sieger in 10,55 Sekunden die insgesamt zweitbeste Zeit. Zuvor hatte er bereits den Weitsprung mit einer Weite von 4,49 Metern gewonnen. Dritter wurde hier sein Trainingspartner Ben Spandern mit 4,13 Metern. Eine Klasse für sich war Svalov dann im 800-Meter-Lauf. Bei seinem Start-Ziel-Sieg blieben die Uhren bereits nach 2:19,03 Minuten stehen.

 

Schnellste Läuferin der W14 war über die 800 Meter Lilith Withag in 2:35,08 Minuten, die wie Ivan Svalov vor einer Woche den 2,5-km-Lauf gewonnen hatte. Zweite wurde die erst 13-jährige Emelie Paß in 2:35,19 Minuten. Einen guten Tag hatte auch Heleen Keiten-Schmitz erwischt. In der W15 gelang ihr ein Doppelerfolg im Weitsprung (5,20m) und im 100-m-Sprint (13,24s). Bester Hochspringer der M14 war Leander Stripp, der erstmals 1,54 Meter überfloppte. Mit einer Weite von 4,98 Meter errang er zudem den zweiten Platz im Weitsprung. Im Nachmittagsprogramm gingen dann die Jugendlichen und Erwachsenen an den Start. Für die beste Leistung aus Sicht des LAZ Rhede sorgte Enie Dangelmaier mit 5,76 Metern im Weitsprung der U20. Schnellster 200-m-Sprinter der U18 war Niklas Venhues in 23,41 Sekunden und Lene Stumpen zeigte vor allem über die 100-m-Hürden in 15,43 Sekunden eine gute Leistung.

 

Ergebnisse aus Rhede

 

Ergebnisse aus Emmerich

 

 

 

 

 

Di

17

Mai

2022

Johan Knaap Games Hengelo am 11. Mai 2022 + All American Championships vom 13. bis 15. Mai in Wichita/Kansas

Malte Stockhausen (rechts) und Mart Nijhus bestimmten den Rennverlauf über 3000m Hindernis und belegten die ersten beiden Plätze.
Malte Stockhausen (rechts) und Mart Nijhus bestimmten den Rennverlauf über 3000m Hindernis und belegten die ersten beiden Plätze.

 

Für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert

 

Mit neuen persönlichen Bestzeiten haben jetzt die LAZ-Asse Malte Stockhausen und Henry Visser ihren Weg zu den Deutschen Meisterschaften in Berlin geebnet. Bei den Johan Knaap Games in Hengelo pulverisierte Malte Stockhausen seine bisherige Bestzeit über 3000m Hindernis um mehr als 13 Sekunden auf starke 9:06,25 Minuten.

 

Nur wenige Tage nach seinem Erfolg beim 21. Bocholter Citylauf, wo Stockhausen als Sieger den Meetingrekord über 5km auf schnelle 15:19 Minuten verbessern konnte, nutze er die erste Chance zur Qualifikation für die DM Ende Juni. Zusammen mit Mart Nijhuis bestimmte Stockhausen den Rennverlauf, nachdem der Pacemaker nach einem Kilometer ausgestiegen war. Auf dem letzten Kilometer lief Stockhausen dann vorweg und siegte schließlich mit einem Vorsprung von vier Sekunden auf Nijhuis. Letzterer konnte den zweiten Platz mit knappem Vorsprung vor Ahmed Abubaker retten. „Für heute bin ich natürlich super zufrieden, aber es war schon sehr windig auf der Zielgeraden, so dass es sicher noch schneller geht“, blickt Stockhausen optimistisch auf die weitere Saison. Die nächste Gelegenheit bietet sich am 25. Mai bei den NRW-Meisterschaften in Kamen und dann über die 3000m Flachstrecke beim 50. Internationalen Leichtathletik-Meeting des LAZ Rhede am 29. Mai im BESAGROUP-Sportpark.

 

Für einen weiteren Paukenschlag für das LAZ Rhede sorgte Henry Visser bei seinem zweitletzten Wettkampf für seine Universitätsmannschaft „Tulsa Hurricane“. Visser steigerte bereits im Vorlauf der „All American Championships“ in Wichita seine 400-m-Hürdenbestzeit auf starke 51,29 Sekunden. Er übernimmt damit wieder die Führung in der DLV-Jahresbestenliste. Im Finale bestätigte Visser seine herausragende Form und blieb als Zweiter in 51,48 Sekunden erneut unter seiner bisherigen Bestzeit von 51,77 Sekunden (2018). Wie für die Unisportler in den USA blieb es nicht bei Einzelstarts, so dass Visser auch noch die 4x100-m- und 4x400-m-Staffelläufe bestritt. Hier hatte er erheblichen Anteil an den guten Zeiten von 40,78 Sekunden und 3:11,69 Minuten für sein Team.

 

Ergebnisse aus Hengelo

 

 

Do

28

Apr

2022

Anschreiben Helferliste 50. Internationales LAZ-Jubiläums-Meeting mit Antwortbogen

Anschreiben Helferliste für das 50. Jubiläums-Meeting im Besagroup-Sportpark Rhede.
Den Antwortbogen des Helferanschreibens bitte bis spätestens 18. Mai an das LAZ Rhede zurückgeben.
Anschreiben Helferliste.pdf
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Di

26

Apr

2022

Rheine eine Reise wert

Siegerehrung von Emelie Paß (1) und Marie Knipping (4).
Siegerehrung von Emelie Paß (1) und Marie Knipping (4).

 

Zwei Mal Platz eins und einmal Vierte

 

Am vergangenen Sonntag starteten die Läufer des LAZ Rhede beim EDEKA Bahnlauf Meeting in Rheine.

 

Bei seinem ersten Start in der Freiluftsaison lief Tom Ketelaer auf Rang eins der Männer über 50 Jahre in ordentlichen 58,17 sek auf der 400-m-Stadionrunde. Bis 300m ließen die Zwischenzeiten noch eine schnellere Endzeit erwarten, allerdings wurden dann die Beine sehr schwer. "Noch mehr an meiner Tempohärte arbeiten", war sein Wunsch direkt nach dem Rennen, eine Einstellung, die sein Trainer voll unterstützt.

 

Gemeinsam in einer Gruppe mit dem erfahrenen Athleten trainieren auch die beiden deutlich jüngeren Starterinnen Emelie Paß und Marie Knipping, beide Jahrgang 2010.

800m standen für beide auf dem Wettkampfplan. Emelie hatte vor zwei Wochen auf selber Distanz den Start etwas "verpennt" und wollte alles besser machen. Wie mit dem Trainer besprochen, setzte sie sich direkt an die zweite Position und lief ihr Tempo 600m lang hinter der ein Jahr älteren, führenden Athletin her, die ihren Vorsprung zunächst auf etwa 20m ausbaute. 

 

Zu Anfang der letzten Kurve schloss Emelie auf und es kam zu einem packenden Finale auf den letzten 200m. Durch die Kurve trieb sie die Konkurrentin vor sich her und setzte auf den letzten 100m zu einem richtigen Spurt an, dem ihre Gegnerin nichts mehr entgegenzusetzen hatte. Im Ziel pulverisierte sie ihre bisherige Bestleistung und verbesserte sich um sechs Sekunden auf enorm starke 2:32,59 min. In der Endauswertung hatte Emelie einen Vorsprung von sagenhaften 23 Sekunden auf die Zweite in ihrer Altersklasse.

 

Ihre Trainingskameradin Marie Knipping lief auch eine neue Bestzeit, mit 3:01,75 Min wurde sie gute Vierte.

 

Wer packende Wettkämpfe live erleben möchte, dem sei das 50. LAZ Meeting am 29.05.2022 in Rhede ans Herz gelegt. Alle Athleten freuen sich immer über Stimmung im Stadion und vor heimischen Publikum ist es doppelt so schön. 

 

(Text und Foto: Michael Ilbertz)

 

Di

05

Apr

2022

Bahneröffnung der TSG Dülmen am 02.04.2022

Ella Vriesen lief ein beherztes Rennen und trotzte dem starken Gegenwind.
Ella Vriesen lief ein beherztes Rennen und trotzte dem starken Gegenwind.

 Vier erste und ein zweiter Platz

 

Bei sehr windigen und kalten äußeren Bedingung-

en lief die 11 Jahre alte Emelie Paß knapp an einer neuen Bestzeit vorbei. Gleich am Start ließ sie sich von den anderen Athleten abdrängen und begann das Rennen vom Ende des Feldes. Sie beherzigte dann allerdings den Rat ihres Trainers und überholte erst auf der folgenden Geraden das Feld, setzte sich nach 200m an die Spitze und gab die Führung bis ins Ziel nicht mehr ab. Allein gegen die Uhr laufend verschärfte sie auf den letzten 200m nochmals das Tempo und sicherte sich den Spitzenplatz mit tollen 2:38,72 und neun Sekunden Vorsprung vor der Zweitplatzierten.

 

Ella Vriesen, noch keine 15 Jahre alt, startete zum ersten Mal auf der 300m langen Sprintstrecke. Bei starkem Gegenwind auf den ersten 150m lief sie sehr schnell an und kam mit deutlichem Vorsprung nach 46,58 Sekunden als Erste ins Ziel. In den vergangenen Jahren reichte diese Zeit für die Qualifikation zur Teilnahme an den LVN-Jugendmeisterschaften.

In toller Form präsentierte sich auch Familie Withag.

 

Vater Ronald startete nach fünf Monaten Training erstmals in der Seniorenklasse der über 45-Jährigen auf der 1500-m-Mittelstrecke. Er lieferte, allein gegen die Uhr laufend, ein sehr kontrolliertes Rennen und beendete mit 4:56,76 Minuten seinen Formtest mit einer tollen Zeit, die auch zur Teilnahme an den Deutschen Altersklassenmeisterschaften berechtigen würde.

 

Seine Töchter Enid (14) und Lillith (13) prüften ihren Trainingsstand auf der selten gelaufenen 600-m-Strecke. Die ein Jahr ältere Enid führte das Feld über 400m an, immer dicht gefolgt von ihrer Schwester. Mit sehr guten Zwischenzeiten unterwegs, mussten beide dann dem kräfteraubenden Wind etwas Tribut zollen. Im Ziel war Enid mit 1:50,52 Minuten dann Erste und Lillith mit 1:50,69 Minuten die Zweitplatzierte. Rechnet man diese Zeiten auf die eigentlich 800m lange Mittelstrecke hoch, deutet dies im Sommer auf Ergebnisse  realistisch unter 2:30 hin.

 

(Text: Michael Ilbertz)

 

Ergebnisse

 

 

 

Emelie Paß
Emelie Paß
Enid und Lillith Withag
Enid und Lillith Withag
Ronald Withag
Ronald Withag

Do

31

Mär

2022

CMU Open in Fayette (Missouri) am 19. März + Deutsche Senioren-Winterwurfmeisterschaften am 25./26. März in Erfurt + ORU Invite am 25./26. März in Tulsa (Oklaho

Henry Visser unterbot die Qualifikationsnormen über 200m flach und 400m Hürden für die Deutschen Meisterschaften in Berlin innerhalbe einer Stunde.
Henry Visser unterbot die Qualifikationsnormen über 200m flach und 400m Hürden für die Deutschen Meisterschaften in Berlin innerhalbe einer Stunde.

 Visser mit fulminantem Saisondebüt

 

Zwei Medaillen errangen die Hammerwerfer des LAZ Rhede bei den Deutschen Senioren-Winterwurfmeisterschaften in Erfurt. Michael Garbert verteidigte seinen Deutschen Meistertitel aus 2020 in der M35 mit einer Weite von 47,44 Metern und Hans Wewering belegte bei seinem ersten Wettkampf in der Altersklasse M60 mit einer Weite von 45,02 Metern den zweiten Platz. Deutscher Meister wurde der Aschaffenburger Stephan Frey (47,60m). „Es ist noch etwas ungewohnt mit dem 5-kg-Hammer zu werfen und mir fehlte noch etwas die Spritzigkeit“, erläuterte Wewering die Umstellungsprobleme auf den 1kg leichteren Hammer. Michael Garbert warf mit dem 7,26 kg schweren Männergerät und war mit seiner Leistung zufrieden: „Man möchte zwar immer gerne die 50 vorne stehen haben, aber gegenüber den NRW-Meisterschaften war es schon eine Steigerung“.

 

Seinen ersten Wettkampf mit dem Männergerät bestritt auch Gerrit Visser, der bei seinem ersten Freiluftwettkampf für die Missouri Vickings in Fayette (Missouri) an den Start ging. Der Landeskaderathlet studiert seit einigen Monaten in den USA und startet deshalb bis zum Sommer für ein Collage Team in Marshall (Missoui). In Fayette erzielte Visser eine Weite von 51,39 Metern, womit er den dritten Platz belegte. Sein Bruder Henry, der in diesem Frühjahr sein Studium an der Universität von Tulsa(Oklahoma) abschließt, drehte bei seinem Saisondebüt sowohl über die 400m Hürden als auch die 200 Meter mächtig auf.

 

Beim Oral Roborts Invite in Tulsa setzte sich Visser in 52,63 Sekunden ebenso an die Spitze der DLV-Jahresbestenliste wie nur eine Stunde später mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 21,48 Sekunden über die 200-Meter-Strecke. „Mit beiden Zeiten hat Henry die Qualifikationsnorm für die Deutschen Meisterschaften in Berlin unterboten und das innerhalb einer Stunde. Das ist eine absolute Top-Leistung von Henry“, zollt Stützpunktleiter Jürgen Palm seinem ehemaligen Schützling Respekt.

 

Ergebniise Deutsche Senioren- und Winterwurfmeisterschaften

 

 

Di

29

Mär

2022

SPALECK unterstützt Sportprojekt für Kinder

Der LAZ-Nachwuchs bedankt sich im Namen aller Schüler*innen bei Frau Karin Spaleck für die Unterstützung des LAZY-Cups. Auch Vorsitzender Andreas Böing (links) und Stützpunktleiter Jürgen Palm (rechts) freuen sich auf die Zusammenarbeit.
Der LAZ-Nachwuchs bedankt sich im Namen aller Schüler*innen bei Frau Karin Spaleck für die Unterstützung des LAZY-Cups. Auch Vorsitzender Andreas Böing (links) und Stützpunktleiter Jürgen Palm (rechts) freuen sich auf die Zusammenarbeit.

 

Zusammenarbeit mit dem LAZ-Rhede

 

Bocholt/Rhede Die Bocholter Spaleck GmbH & Co. KG unterstützt in diesem Jahr zum ersten Mal den LAZY-Cup für Kinder. An dieser Leichtathletik-Veranstaltung nehmen rund 1.300 Schülerinnen und Schüler des Kreises Borken an verschiedenen Tagen teil. Organisiert wird der LAZY-Cup bereits seit über 20 Jahren vom Leichtathletikzentrum Rhede.

 

Ziel des LAZY-Cups ist es, jungen Menschen den Spaß am Sport näher zu bringen. Auf dem Programm stehen dazu die Leichtathletik-Disziplinen Sprint, Wurf, Lauf sowie Hoch- und Weitsprung.

 

Jürgen Palm, Stützpunktleiter des Talentprojektes in Rhede: „Bei den LAZY-Cup-Aktionstagen gibt es nur Gewinner! Die Kinder erleben gemeinsam mit ihrer Schulklasse eine tolle Zeit sowie zahlreiche persönliche Erfolgserlebnisse. Dabei geht es nicht ums Gewinnen, sondern der Gemeinschaftsgedanke und das Erlebnis zählen.“

 

Zum Konzept der Veranstaltung für Schulen gehört es, dass auf Platzierungen, Wertungen und einen Wettkampf verzichtet wird. Vielmehr wird das Selbstbewusstsein der Kinder gefördert. Zudem können Lehrerinnen und Lehrer ihre Schüler in einem ganz neuen Umfeld kennenlernen und gleichzeitig Inspirationen für den eigenen Sportunterricht gewinnen.

 

Karin Spaleck vom gleichnamigen Maschinenbauer: „Die Freude am Sport, das gemeinsame Erlebnis und die Neugier, auch mal neue Sportarten auszuprobieren, stehen im Mittelpunkt des LAZY-Cups. Dabei ist es absolut toll zu sehen, mit welcher Begeisterung die Kids sich anfeuern und wie stolz sie am Ende des Tages sind, ihre persönliche Urkunde in den Händen zu halten.“

 

Für den Mittelständler SPALECK war daher schnell klar, diese Veranstaltungsreihe finanziell und auch ideel, z.B. mit der Gestaltung der Urkunden und Einladungen zu unterstützen. Karin Spaleck: „Als Arbeitgeber ist uns die Gesundheit unseres Teams sehr wichtig. Diese fördern wir zum Beispiel mit vielfältigen Sportangeboten in unserem internen Fitnesscenter. Deshalb haben wir auch nicht lange überlegen müssen, bei der Gesundheitsförderung für junge Menschen zu unterstützen.“

 

Dank der finanziellen Hilfe durch SPALECK kann das LAZ Rhede Schulen die Teilnahme für den symbolischen Beitrag von nur einem Euro pro Kind anbieten. Informationen für weitere interessierte Schulklassen bietet der Verein auf www.laz-rhede.com. Zudem weist er daraufhin, dass für 2022 und 2023 noch einige wenige freie Termine verfügbar sind.

 

 

Di

15

Mär

2022

Frühjahrsputz im LAZ / BESAGROUP-Sportpark und LA-Halle

 

Liebe Mitglieder, Familienangehörige und Freunde des LAZ Rhede!

 

Es wird wieder Zeit für einen intensiven Frühjahrsputz der Leichtathletikanlagen im BESAGROUP-Sportpark Rhede.

 

Für die anstehenden Großereignisse wollen wir unsere Anlagen vorbereiten.

 

Wir laden Euch deshalb herzlich zu einem „Putztag“ am Samstag, den 26. März ein.

 

Nach dem Motto: „Viele Hände (Schippen etc.) - schnelles Ende“ haben wir einen Zeitrahmen von 10:00 – 14:00 Uhr eingeplant.

 

Nach getaner Arbeit erwartet Euch eine Stärkung in geselliger Runde.

 

Andreas Böing

1. Vorsitzender

 

Di

08

Mär

2022

Karnevalslauf 2022

 

Spaß und Kreativität beim LAZ-Karnevalslauf

 

Wie so oft in den letzten zwei Jahren, war auch an Karneval Kreativität gefragt. So trafen sich die jüngsten LAZ-Talente mit Kostümen und Laufschuhen im BESAGROUP-Sportpark und absolvierten mit viel Spaß und Einsatzfreude einen Lauf im Stadion und über die Hügelrunde. Die Bambinis liefen eine Stadionrunde und die älteren Streckenlängen bis 2km. Angefeuert wurden die Nachwuchstalente von ihren Eltern, Freunden und Verwandten.

 

Zur Belohnung gab es einen leckeren Berliner und Urkunden für jedes Kind. Unser Dankeschön gilt an das engagierte Trainer*innen–Team, das diese tolle Veranstaltung ermöglicht hat.

 

Di

08

Mär

2022

Halbmarathon Paris am 6. März 2022

Stefan Ritte kämpft auf den letzten vier Kilometern.
Stefan Ritte kämpft auf den letzten vier Kilometern.

 

Ritte im Elitelauf

 

Einen starken 54. Platz errang letzten Sonntag Stefan Ritte vom LAZ Rhede beim Halbmarathon in Paris. Der Laufallrounder absolvierte die 21,1-km-Strecke in der neuen persönlichen Bestzeit von 70:38 Minuten. Insgesamt waren 40 000 Läufer*innen in Paris am Start.

 

Ritte hatte sich zusammen mit Laufkollegen an seinem derzeitigen Arbeits- und Wohnort im Südwesten von London auf den Lauf eingestimmt. Zuvor war er bereits mehrfach bei Crossläufen in England gestartet, um sich langfristig auf die Sommersaison vorzubereiten. Fest eingeplant hat Ritte auch die Teilnahme am Bocholter-Citylauf und Starts über die 3000-m-Hindernisstrecke.

 

Sieger des Paris Halbmarathon wurde der Kenianer Boniface Kibiwott in einer Zeit von 60:52 Minuten. Die 40 000 Läufer*innen wurden von 8:00 Uhr bis 11:00 Uhr ins Rennen geschickt. Ritte ging im Eliterennen um 8:00 Uhr auf die Strecke und passierte die 10-km-Marke nach 33:15 Minuten. „Auf den letzten vier Kilometern wurde es richtig hart, aber ich habe versucht, trozdem locker zu bleiben“, beschreibt Ritte die entscheidende Phase des Rennverlaufes.

 

Mit seiner Zeit hat sich Ritte auch einen Startplatz für den London-Marathon 2023 gesichert. Ein Ereignis von dem viele Läufer träumen.

 

Do

03

Mär

2022

50. Internationales Leichtathletik-Meeting des LAZ Rhede am 28./29. Mai 2022

Das “Who's who“ in Rhede

 

Am 28. und 29. Mai richtet das LAZ Rhede das 50. Internationale Leichtathletik-Meeting aus. Das bereits für 2020 vorgesehene Jubiläums-

meeting wird dabei eine Zweitagesveranstaltung . Am 28. und 29. Mai werden sich viele aktuelle und ehemalige Topathleten der nationalen und internationalen Leichtathletik-Szene ein Stelldichein im BESAGROUP-Sportpark Rhede geben. Darüber hinaus plant das LAZ Rhede ein großes Ehemaligen- und Aktiven-

treffen.

 

Den Auftakt machen am Samstag, den 28. Mai die Hammerwerfer und Hammer-

werferinnen, die traditionell eine herausragende Rolle beim LAZ Rhede und dem Meeting spielen. Neben dem Meetingrekordhalter Heinz Weis, der den 7,26-kg- Hammer im Stadion auf stolze 80,84 Meter geworfen hat, reihen sich auch Karl-Hans Riehm mit seinem Deutschen Rekord von 80,80 Meter und Markus Esser mit einer Weite von 80,40 Meter in die illustere Schar der Weltklassehammerwerfer ein, die Rhede ihre Aufwartung gemacht haben. Seit Beginn der 90er Jahre gehört der Hammerwurf auch zum Disziplinkanon bei den Frauen. Den Meetingrekord hält die Kubanerin Ypsi Moreno, die zweimal in Rhede zu Gast war.

 

Für Samstagabend lädt das LAZ Rhede alle ehemaligen und aktiven Sportler*innen und Trainer*innen zu einem Treffen ein, denn neben 50 internationalen Meetings war für 2020 auch die Feier zum 50-jährigen Bestehen des LAZ Rhede geplant. Aufgeschoben ist in diesem Falle nicht aufgehoben. Fünf Generationen von LAZ Sportlern und ihre Trainer haben sicher viel zu besprechen. Denn neben 4 EM Titeln bei den Junioren, 48 Deutschen Meisterschaften und mehr als 500 Finalplätzen bei Deutschen Meisterschaften, sind es vor allem die zwischenmenschlichen Begegnungen und Erlebnisse, die beim täglichen Training, Traingingslagern und Wettkampffahrten die Sportler*innen und Trainer*innen geprägt haben. Auch ehemalige Weltklasseathleten wie Larry Myricks, der LAZ- Ehrenmitglied ist, haben ihr Kommen zugesagt.

Am Sonntag, den 29. Mai steuert das Jubiläumsmeeting auf seinen Höhepunkt der Sprint-, Lauf und Sprungdisziplinen zu. Namen wie Heike Drechsler, Heike Henkel, Mike Powell oder Javier Sotomayor bringen auch heute noch die Leichtathletik-Fans zum Schwärmen. Insgesamt waren in 50 Jahren Meetinggeschichte rund 300 Medaillengewinner*innen bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften zu Gast in Rhede! Möglich gemacht hat diese einmalige Erfolgsgeschichte Berni Becks, der 1996 viel zu früh verstorbene Trainer, Sportwart und Meetingchef. Durch seine zahlreichen internationalen Kontakte machte er Rhede weit über die Landesgrenze hinaus bekannt. Neben vielen aktuellen Topathleten werden deshalb auch viele ehemalige Stars der Deutschen Leichtathletik-Szene nach Rhede kommen. Für die nationale Leichtathletik-Spitze stellt das LAZ Meeting in diesem Jahr wieder einen wichtigen Schritt auf dem Weg Richtung WM in Oregon und EM in München dar.

 

Di

22

Feb

2022

53. Deutsche Jugend-Hallen- und Winterwurfmeisterschaften am 18./19. Februar 2022 in Sindelfingen

Die Kaderathletin Alexandra Spieker hat noch viel Potenzial nach oben. (Archivfoto)
Die Kaderathletin Alexandra Spieker hat noch viel Potenzial nach oben. (Archivfoto)

Ausrichtung auf die Sommersaison

 

Bei den 53. Deutschen Jugend-Hallen- und Winterwurfmeister-

schaften in Sindelfingen vertraten Enie Dangelmaier und Alexandra Spieker die Farben des LAZ Rhede. Bei den Winterwurfmeisterschaften trat Alexandra Spieker im Hammerwurf der weiblichen U20 an. Die Athletin aus der Trainingsgruppe von Werner Niehaus erzielte im ersten Durchgang eine Weite von 39,21 Metern und belegte im Endklassement einen guten 16. Platz. „Alexandra hat sich regelrecht durch den Winter gekämpft und wurde in ihrer Vorbereitung mehrfach aus gesundheitlichen Gründen ausge-

bremst. Deshalb galt die Orientierung im Trainingsaufbau durch Werner Niehaus ganz der Sommersaison. Die DM-Teilnahme war eine kleine Belohnung für Alexandra und natürlich ein Motivationsschub für den Sommer“, sieht LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm noch viel Potenzial bei der Landeskaderathletin.

 

Auch die Ausrichtung des Trainings von Enie Dangelmaier war auf die Sommersaison ausgerichtet und die Hallenwettkämpfe nutzte die talentierte Weitspringerin vor allem zur Formüberprüfung. „Aufgrund der beschränkten Teilnehmerzahlen für die DM stand der Start sowohl von Alexandra als auch von Enie erst eine Woche vor den Meisterschaften fest. Umso begeisterter hat mich der Auftritt von Enie, die mit einem starken 8. Platz belohnt wurde“, zollt Jürgen Palm seiner Athletin großen Respekt. Gerne wäre Dangelmaier noch etwas weiter gesprungen als die 5,66 Meter aus dem ersten Durchgang, aber die deutlich besseren Versuche zwei und drei waren jeweils knapp ungültig. Im Endeffekt reichte diese Weite aber für das Erreichen des Endkampfes und schließlich zum achten Rang. Dangelmaier hat somit bei ihren bisherigen fünf DM-Teilnahmen im Weitsprung schon viermal das Finale erreichen können. Im Sommer sind neben Wettkämpfen in ihrer Spezialdisziplin auch die Qualifikation für die Siebenkampf-DM geplant. Seit dem vergangenen Herbst trainiert Dangelmaier deshalb auch vermehrt bei Ely Niehaus den Speerwurf und das Kugelstoßen.

 

Ergebnisse

 

 

 

Mi

16

Feb

2022

Regionsmeisterschaften-Halle U14 am 12. Februar 2022 in Rhede und LVN-Hallenmeisterschaften U16 am 13. Februar 2022 in Düsseldorf

Katrin Schnaak (rechts) avancierte zur erfolgreichsten Teilnehmerin. Charlotte Jochmann freute sich mit ihr.
Katrin Schnaak (rechts) avancierte zur erfolgreichsten Teilnehmerin. Charlotte Jochmann freute sich mit ihr.

 3 x Gold für

Katrin Schnaak

 

Mit großem Aufwand brachte der Leichtathletik-Verband Nordrhein am vergangenen Sonntag seine U16 Hallenmeisterschaften über die Bühne. Strenge Corona-Auflagen und die parallel ausgetragene, als „Risikospiel“ eingestufte Begegnung zwischen Fortuna Düsseldorf und Schalke 04, brachten die Veranstalter ins Schwitzen. Das LAZ Rhede war mit drei Athletinnen und einem Athleten in der Landeshauptstadt vertreten.

 

Für das beste Resultat aus Sicht des LAZ Rhede sorgte Heleen Keiten-Schmitz, die mit ihrem ersten 5-Meter-Sprung unter dem Hallendach die Bronzemedaille im Weitsprung der W15 errang. Nach zwei Fehlversuchen geriet Keiten-Schmitz ungewollt unter Druck. Denn sie brauchte im dritten Durchgang einen gültigen und weiten Versuch. Dies gelang ihr mit einem Sicherheitssprung auf 4,78 Meter. Im vierten Durchgang legte sie dann 5,03 Meter nach, womit sie schließlich hinter zwei Landeskaderathletinnen aus Grevenbroich den dritten Platz belegte.

 

Einen guten fünften Platz errang Leander Stripp im Weitsprung der M14. Sein weitester Sprung wurde mit 4,84 Metern vermessen. Zuvor war Stripp im 60-Meter-Vorlauf 8,42 Sekunden gesprintet, hatte aber das Finale als Zwölfter verpasst. Einen guten Lauf zeigte Nora Tenbusch über die 800-m-Strecke der W14. Sie lief taktisch geschickt und konnte in einer Zeit von 2:37,07 Minuten ihr Potenzial zeigen. Auch Ella Vriesen lief die vier Hallenrunden unter 2:40 Minuten. Sie belegte in einer Zeit von 2:39,97 Minuten den 13. Platz bei den Schülerinnen W15.

Als dritten und letzten Hallenwettkampf der Saison 2022 richtete das LAZ Rhede im BESAGROUP-Sportpark am vergangenen Samstag die Regionsmeisterschaften der U14 aus. Wie bei den beiden Veranstaltungen zuvor, waren die Teilnehmerfelder bewusst klein gehalten. Dennoch gab es teilweise starke Leistungen. Bei den Schülerinnen W12 avancierte die LAZ-Athletin Katrin Schnaak zur erfolgreichsten Teilnehmerin der Meisterschaft. Nach ihrem Sieg im Hochsprung mit übersprungenen 1,37 Metern sicherte sie sich mit starken 4,68 Metern im Weitsprung und 8,98 Sekunden im 60-m-Sprint die Goldmedaillen zwei und drei. Auch ihre Trainingspartnerin Charlotte Jochmann gefiel mit zwei neuen persönlichen Bestleistungen, die ihr jeweils Silber einbrachten. Nach guten 4,70 Metern im Weitsprung glänzte Jochmann mit einer Zeit von 8,47 Sekunden im 60-m-Sprint der W13.

 

Seine Vielseitigkeit demonstrierte Ivan Svalov, der bisher seine größte Stärke im 800-m- Lauf hatte, jetzt aber auch mit guten 4,90 Metern im Weitsprung und einer 60-m-Zeit von 8,59 Sekunden im Sprung und Sprint überzeugen konnte. Bei den Schülern M13 errang Svalov damit jeweils die Bronzemedaille. Schnellster Hürdensprinter der M12 war Theo Barcyk in 12,89 Sekunden. Mit einem schönen Sprung auf 4,35 Meter ließ Barcyk anschließend noch Silber im Weitsprung folgen. „Wir sind froh, dass die Veranstaltungen in Rhede dank unseres Helferteams und den Kampfrichtern der LVN-Region-Nord gut und sicher gelaufen sind und freuen uns jetzt auf die Freiluftwettkämpfe im Frühjahr“, zog LAZ-Stützpunktleiter ein positives Fazit der Hallenwettkämpfe in Rhede.

 

Ergebnisse aus Düsseldorf

 

Ergebnisse aus Rhede

 

 

 

Di

08

Feb

2022

NRW-Hallen- und Winterwurfmeisterschaften 2022 am 5./6. Februar in Düsseldorf

Ein eindrucksvolles Debüt, das mit der Vizemeisterschaft belohnt wurde, gab Niklas Venhues zum Besten (Foto: Bernward Franke).
Ein eindrucksvolles Debüt, das mit der Vizemeisterschaft belohnt wurde, gab Niklas Venhues zum Besten (Foto: Bernward Franke).

 

Einsatz in Düsseldorf versilbert

 

Mit neun Medaillen im Gepäck kehrten die Leichtathleten des LAZ Rhede von den NRW-Hallen-und Winterwurfmeisterschaften in Düsseldorf zurück. Besonders bemerkenswert ist die Tatsache, das sieben der acht LAZ-Starter mindestens einmal auf dem Treppchen landeten. Dabei war der Auftakt alles andere als verheißungsvoll gelaufen, denn Lene Stumpen hatte Pech mit ihrem 60-m-Hürdenvorlauf und schied in 9,70 Sekunden vorzeitig aus. Dafür lief es für die U18-Athletin über 200 Meter deutlich besser und sie sicherte sich nach einem couragierten Lauf mit einer Zeit von 26,67 Sekunden die Bronzemedaille.

 

Fast alle anderen LAZ-Aktiven schienen dann ein Abonnement auf Silber gebucht zu haben und heimsten nicht weniger als sieben Silbermedaillen ein. Dreimal schlugen dabei die Hammerwerfer und Werferinnen aus der Trainingsgruppe von Werner Niehaus zu. Bei den Männern überzeugte einmal mehr Michael Garbert, der den 7,26-kg-Hammer auf eine Weite von 46,86 Meter schleuderte. Hier verfehlte Moritz Leiting um eine Winzigkeit von sechs Zentimetern den Bronzeplatz und landete schließlich mit einer Weite von 44,59 Metern auf Rang vier. Ihren ersten 40-Meter-Wurf platzierte Alexandra Spieker auf exakt 40,03 Meter, womit sie neben der Silbermedaille auch die Norm für die Deutschen Jugend-Winterwurfmeisterschaften übertraf. Auch Regen- und Hagelschauer hielten Anna Jantzen nicht von einem guten Wettkampf ab. In der Frauenklasse fehlten ihr nach 44,52 Metern nur ein knapper Meter zum NRW-Titel, aber auch so war Werner Niehaus sehr zufrieden mit seinem Wurfteam.

Zweite im Speerwurf der U20 wurde Enie Dangelmaier, die nach dem krankheitsbedingten Ausfall von Rieke Unland die LAZ-Fahne hochhielt. Mit ihrer Weite von 34,03 Meter zeigte sich auch ihre Wurftrainerin Ely Niehaus einverstanden. Deutlich angenehmer waren die Bedingungen in der Leichtathletikhalle, die von den LAZ-Athleten zu starken Leistungen genutzt wurden. Ein eindrucksvolles Debüt über die 200- Meter-Strecke im Hallenrund lieferte Niklas Venhues ab. Der Schützling von LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm sprintete auf Anhieb in 23,05 Sekunden an die 23- Sekunden-Marke heran und sicherte sich neben der NRW-Vizemeisterschaft auch den zwischenzeitlich zwölften Rang in der DLV-U18-Bestenliste. Zweifacher NRW-Vizemeister wurde der Landeskaderathlet Matz Grunden. Am Samstag beendete Grunden seinen ersten Dreisprungwettkampf des Jahres mit einer Weite von 12,89 Metern und am Sonntag legte er mit starken 6,59 Metern im Weitsprung nach.

 

Für den krönenden Abschluss sorgte wieder einmal Enie Dangelmaier, die sich mit einer Weite von 5,66 Metern den Titel im Weitsprung der U20 schnappte und dabei die hohe Favoritin Johanna Rier (Wattenscheid/5,60m) auf den Silberrang verwies. Ob sie in vierzehn Tagen bei den Deutschen Jugendhallenmeisterschaften antreten wird, steht jedoch erst einige Tage nach dem Meldeschluss fest. Aufgrund der Coronapandemie begrenzt der DLV die Teilnehmerfelder in den technischen Disziplinen auf vierzehn Teilnehmerinnen.

 

Ergebnisse

 

 

 

Do

03

Feb

2022

NRW-Hallen- und Winterwurfmeisterschaften 2022 am 5. und 6. Februar in Düsseldorf - Vorbericht

Landeskaderathletin Rieke Unland tritt in Düsseldorf im Speerwurf der U20 an.
Landeskaderathletin Rieke Unland tritt in Düsseldorf im Speerwurf der U20 an.

 Medaillenkandidaten

 

Neun Athletinnen und Athleten des LAZ Rhede gehen an diesem Wochenende bei den NRW-Hallen- und Winterwurfmeisterschaften in Düsseldorf an den Start. Unter dem Hallendach gehören Enie Dangelmaier und Matz Grunden zu den Medaillenkandidaten im Weitsprung der U20. Grunden plant darüber hinaus mit seinem ersten Wettkampf in seiner Spezialdisziplin, dem Dreisprung. Dangelmaier hat sich als zweite Disziplin für den Speerwurf entschieden, womit sie ihre Ambitionen für den Siebenkampf unterstreicht. Ebenfalls für den Speerwurf der U20 ist Rieke Unland gemeldet, die in dieser Disziplin dem erweiterten Landeskader angehört.

 

Den Höhepunkt der Hallensaison bilden die NRW-Hallenmeister-

schaften für die U18-Talente Lene Stumpen und Niklas Venhues. Beide treten über die 200-m-Strecke an. Während Stumpen zusätzlich im 60-m-Hürdensprint gemeldet ist, bestreitet ihr Trainingspartner die 60-m-Flachstrecke. „Nach den Meldeleistungen stehen die Chancen für beide über die 200-m-Distanz etwas besser, aber nach den letzten Trainingseindrücken ist auch eine Endlaufteilnahme auf der Kurzstrecke möglich“, zeigt sich LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm zuversichtlich.

 

Ein Quartett aus der starken Hammerwurfgruppe von Werner Niehaus kämpft um die Medaillen. Als „Senior“ des Teams hat Michael Garbert dabei die besten Chancen auf NRW-Gold. Aber auch sein junger Trainingspartner Moritz Leiting ist für eine positive Überraschung gut. Deutlich verbessert zeigte sich zuletzt Anna Jantzen, die bei den Frauen an den Start geht. Ihren ersten Wettkampf mit dem 4-kg-Hammer wird die Landeskaderathletin Alexandra Spieker bestreiten. Nachdem sie bei einer Kadermaßnahme rund 39 Meter weit geworfen hat, sollte ihr Wurfgerät am Samstag schon über die 40-Meter-Marke und damit die DM-Norm fliegen.

 

 

 

Mi

02

Feb

2022

Regions-Hallenmeisterschaften 2022 der U16 am 30. Januar im BESAGROUP-Sportpark Rhede

Leonie Dekker kam mit übersprungenen 1,30 m auf den fünften Rang der W14. (Archivfoto)
Leonie Dekker kam mit übersprungenen 1,30 m auf den fünften Rang der W14. (Archivfoto)

 

Zahlreiche Normen für die Landesmeisterschaften

 

Bei den Regions-Hallenmeisterschaften der U16 überzeugten die Talente des LAZ Rhede mit persönlichen Bestleistungen und Normen für die Landesmeisterschaften des LV Nordrhein am 13. Februar in Düsseldorf. Schnellste Sprinterin der W14 war Charlotte Jochmann. In 8,66 Sekunden siegte sie vor den starken Konkurrentinnen vom Moerser TV. Im Vorlauf war Jochmann in 8,62 Sekunden sogar noch etwas schneller gewesen.

 

Zwei Silbermedaillen errang Heleen Keiten-Schmitz bei der W15. Die vielseitige Athletin konzentriert sich erst seit Jahresbeginn auf die kürzeren Strecken und den Weitsprung. Mit einer neuen persönlichen Bestweite von 4,96 Metern und einer Sprintzeit von 8,54 Sekunden scheint sich diese Entscheidung bereits auszuzeichnen. Einen erfolgreichen Ausflug auf die Sprintstrecke machte die Mittelstrecklerin Ella Vriesen, die in 8,97 Sekunden Fünfte wurde (Vorlauf 8,86s).

Drei Medaillen gewann Leander Stripp bei den Schülern M14. Seine beste Leistung zeigte der Schützling von LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm im Weitsprung. Hier segelte Stripp im sechsten Versuch erstmals über die 5-Meter-Marke und qualifizierte sich mit seiner Weite von 5,04 Metern ebenfalls für die Landesmeisterschaften unter dem Hallendach. Im 60-m-Sprint (8,51s) und im Hochsprung (1,43m) gelang Stripp jeweils der Sprung auf den Bronzerang. Im Hochsprung der W14 sicherte sich Leonie Dekker mit einer Sprunghöhe von 1,30 Metern den fünften Platz. In der gleichen Altersklasse sprang Nora Tenbusch im Weitsprung mit einer Weite von 4,44 Metern auf den sechsten Rang.

 

Auch die zweite Hallenveranstaltung in der Leichtathletik-Halle im BESAGROUP-Rhede lief aus Sicht des LVN-Region-Nord und des LAZ Rhede reibungslos. Die dritte und letzte Hallenmeisterschaft ist für den 12. Februar geplant. Dann sollen die Athleten der Altersklasse U14 antreten. Aufgrund der zu erwartenden höheren Teilnehmerzahlen, wird diese Meisterschaft in ein Vor- und ein Nachmittagsprogramm aufgeteilt.

 

Ergebnisse

 

 

 

Di

25

Jan

2022

Regionshallenmeisterschaften M/F – U18 am 22.01.2022 im BESAGROUP-Sportpark Rhede

Lene Stumpen errang 3 Siege bei der weiblichen U18.
Lene Stumpen errang 3 Siege bei der weiblichen U18.

Drei Starts, drei Siege

für Lene Stumpen

 

Ein kleines, aber hochmotiviertes Team des LAZ Rhede sorgte bei den Regionshallenmeisterschaften in der Leichtathletikhalle des BESAGROUP-Sportparks, mit sieben Titeln, sechs Normen für die NRW-Hallenmeisterschaften sowie vier persönlichen Bestleistungen für strahlende Gesichter bei Athleten und Trainern des LAZ Rhede.

 

Den Auftakt machte bei seinem ersten Weitsprungwettkampf seit 2019 Matz Grunden. Der Schützling von LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm steigerte dabei seine persönliche Bestleistung auf starke 6,48 Meter. „Matz hat zwar nach einem durchwachsenen Saisonaufbau noch großen Trainingsrückstand, aber heute ließ er sein Talent für die Horizontalsprünge aufblitzen. Bis zum Sommer sollten wir dann auch im Grundlagenbereich ein gutes Fundament gelegt haben“, blickt Palm auf die Freiluftsaison.

 

Fast zeitgleich mit Grunden startete Lene Stumpen ihre „Tripple-Mission“. Drei Starts, drei Siege und zwei neue persönliche Bestleistungen standen nach gut drei Stunden für Lene Stumpen im Wettkampfprotokoll. Den Auftakt machte die Dingdenerin mit einem souveränen Sieg im 60-m-Hürdensprint. In 9,45 Sekunden unterbot sie ihre persönliche Bestzeit um sieben Hundertstelsekunden. Deutlich knapper und spannender verlief der Weitsprungwettkampf gegen starke Konkurrentinnen vom Weseler TV. Letztlich setzte sich Stumpen mit dem einzigen 5-Meter-Sprung in der Konkurrenz durch (5,04 Meter). Im abschließenden 60-m-Finale der U18 steigerte Stumpen ihre im Vorlauf erzielte Bestzeit von 8,30 Sekunden auf starke 8,23 Sekunden und durfte sich die dritte Goldmedaille abholen.

Schnellster Sprinter der gesamten Veranstaltung war ebenfalls ein LAZ-Athlet. Niklas Venhues sprintete in Vor- und Endlauf dem Feld der U18-Athleten deutlich davon und war mit seiner Siegerzeit von 7,33 Sekunden sogar schneller als die Sieger der männlichen U20 und der Männer. „Jetzt freut sich Niklas auf seinen ersten 200-m-Start bei den NRW-Hallenmeisterschaften in Düsseldorf. Die 60 Meter sind bei seinen langen Beinen einfach noch zu kurz, um richtig auf Touren zu kommen“, zeigt sich sein Trainer Jürgen Palm mit dem Saisoneinstieg sehr zufrieden.

 

Einen Doppelsieg bei der weiblichen U20 sicherte sich Enie Dangelmaier im Hoch- und Weitsprung. Zum Auftakt überwand Dangelmaier gute 1,58 Meter im Hochsprung und siegte damit unter anderem vor Fiona Terhardt, die mit übersprungenen 1,46 Metern Dritte wurde. Nicht gut ins Rennen kam Dangelmaier dann im 60-m-Finale. In 8,30 Sekunden wurde sie hier Zweite. Deutlich besser sahen dann ihre sechs Versuche im Weitsprung aus. Bei einer konstanten Serie wurde der weiteste Sprung mit 5,69 Metern vermessen. Nicht nur die Verantwortlichen des LAZ Rhede waren mit der Durchführung der Meisterschaft zufrieden. Auch die Region-Nord bedankte sich auf ihrer Homepage für die reibungslose Abwicklung durch das Team des LAZ Rhede.

 

Die nächste Bewährungsprobe steht mit der Ausrichtung der Regionshallenmeisterschaften der U16 bereits am kommenden Sonntag ab 11 Uhr auf dem Programm. Auch hier sind aufgrund der Sicherheitsvorkehrungen keine Zuschauer zugelassen.

 

Ergebnisse

 

 

 

Di

18

Jan

2022

Nordrhein-Hallenmeisterschaften 2022 am 15./16. Januar in Leverkusen

Enie Dangelmaier siegte mit 5,61 m im Weitsprung der U18. (Archivfoto)
Enie Dangelmaier siegte mit 5,61 m im Weitsprung der U18. (Archivfoto)

Dangelmaier holt den Weitsprungtitel

 

Sehr erfolgreich verliefen die LVN-Hallenmeisterschaften in Leverkusen für das Trio des LAZ Rhede. Bei sechs Starts standen am Ende für das LAZ Rhede ein Landestitel, zwei Silbermedaillen sowie ein vierter und zwei fünfte Plätze in der Ergebnisliste. Dabei sorgte Enie Dangelmaier mit ihrem Titel im Weitsprung der weiblichen U20 für das Highlight für den Landesstützpunkt Rhede. Mit ihrer besten Weite von 5,61 Metern konnte sie ihren Titel aus der U18 verteidigen, den sie 2020 errungen hatte. Bereits am Samstag überzeugte Dangelmaier mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 1,62 Metern im Hochsprung. Hinter der ehemaligen Deutschen Jugendmeisterin Julia Küppers (1,65m) errang sie damit die Vizemeisterschaft.

 

Mit ihrem fulminanten Lauf über 200 Meter der weiblichen U18 sorgte Lene Stumpen für eine positive Überraschung. „In der Vorbereitung hatten wir den Fokus mehr auf die Hürden gelegt, deshalb zeigt die Zeit das große Talent von Lene für den Langsprint“, erläutert ihr Trainer Jürgen Palm. In neuer persönlicher Bestzeit von 26,64 Sekunden sicherte sich Stumpen die Vizemeisterschaft. Die vielseitige Athletin zeigte auch als Fünfte im 60-m-Hürdensprint (9,52s) und Vierte im Weitsprung (5,00m), dass sie in ihrem zweiten U18-Jahr zu den Deutschen Jugendmeisterschaften fahren möchte.

Etwas unglücklich verlief der Wettkampf für Youssef Wardi. Der talentierte Langstreckler hatte bei seinem 3000-m-Debüt Probleme mit der stickigen Hallenluft. „Nach den Crossläufen und dem Silvesterlauf fiel Youssef auch die Umstellung auf die engen Hallenrunden schwerer als gedacht“, stellte sein Trainer Jürgen Palm fest. Schnell musste er ein Quartett aus Leverkusen ziehen lassen und lief dann an Position fünf ein einsames Rennen. Dann gab es auch noch ein Missgeschick bei der Zeitmessung, so dass für Wardi keine Zeit gestoppt wurde. Mithilfe des ehemaligen LAZ-Athleten und jetzigen Nordrhein-Trainers Werner Grommisch wurde dann eine Zeit von 8:53,93 Minuten ermittelt. Die nächste Chance, diese Zeit zu verbessern, hat Wardi dann in gut drei Wochen bei den NRW-Hallenmeisterschaften in Düsseldorf.

 

Insgesamt überzeugte die Veranstaltung mit einer modernen Präsentation und einem aufwendigen Sicherheitskonzept. Neben einigen Topleistungen gab es jedoch auch erschreckend kleine Teilnehmerfelder vor allem im U18-Bereich. Bereits am Samstag geht es für die LAZ-Asse bei den Regionshallenmeisterschaften in Rhede weiter. Während Wardi dort nicht am Start ist, gehören Dangelmaier und Stumpen in ihren Disziplinen zu den engsten Titelanwärterinnen. Zuschauer sind bei der Veranstaltung nicht zugelassen.

 

Ergebnisse

 

 

 

Fr

14

Jan

2022

LVN-Hallenmeisterschaften am 15./16. Januar in Leverkusen - Vorbericht

Lene Stumpen geht in Leverkusen gleich 3x an den Start.
Lene Stumpen geht in Leverkusen gleich 3x an den Start.

 LAZ-Trio steigt in die Hallensaison ein

 

Nach einjähriger Unterbrechung trägt der Leichtathletik-Verband Nordrhein an diesem Wochenende in Leverkusen wieder Hallenmeisterschaften aus. Der leitende Landestrainer Tobias Rüttgers hat sich sehr im Präsidium eingesetzt, so dass diese Meisterschaften trotz einiger Bedenken ausgetragen werden. Dabei sind, neben einem umfassenden Hygienekonzept, eine Limitierung des Teilnehmerfeldes sowie der Ausschluss von Zuschauern, die Kompromisse, die sowohl die Sportler*innen als auch die Vereine akzeptieren mussten, um eine Hallenveranstaltungen mit 480 Teilnehmern durchführen zu können.

 

Das LAZ Rhede reist mit einem Trio nach Leverkusen, denn der LAZ-Stützpunktleiter und Landestrainer Jürgen Palm hat nur Youssef Wardi, Enie Dangelmaier und Lene Stumpen gemeldet. „Matz Grunden ist nach langer Trainingspause im Aufbautraining und weitere potenzielle Athleten werden erst nächste Woche bei den Regionsmeisterschaften in die Saison einsteigen“, begründet Palm den Startverzicht einiger LAZ-Talente. Für Wardi ist es der erste Start in der Männerklasse und gleichzeitig sein Debüt über 3000 Meter. „Für Youssef wird es ein anspruchsvolles Rennen, denn mit Jonathan Dalke (Leverkusen) ist der DM-Dritte im Crosslauf am Start. 2020 konnte Wardi noch souverän den Landestitel im 1500-m-Lauf der U20 erringen.

Einen Doppelstart im Hoch- und Weitsprung plant Enie Dangelmaier, die 2020 den Titel im Weitsprung der U18 erringen konnte und jetzt vermehrt auf den Mehrkampf setzt. „Im Hochsprung lief es im Training zuletzt sehr gut, so dass ich hier besonders gespannt sind“, erläutert Palm. Im Weitsprung zählt Dangelmaier zusammen mit der Dreisprungspezialistin Julia Holzmann (Ratingen) zu den Titelanwärterinnen.

 

Gleich drei Starts möchte Lene Stumpen absolvieren, die am Samstag im 60-m-Hürdensprint und über 200 Meter antreten will und am Sonntag dann im Weitsprung der U18. Im Dreisprung der Frauen wird eine Nachfolgerin für Klaudia Uphaus (geb. Kaczmarek) gesucht, die von 2011 bis 2020 zehnmal in Folge den Titel gewann. Uphaus hat zwischenzeitlich ihre leistungssportliche Karriere beendet und gibt als Trainerin ihr Wissen an die jüngsten LAZ-Talente weiter.

 

Zeitplan

 

 

 

Di

11

Jan

2022

DLV-Jahresbestenliste 2021

Im LAZ-Team 2021 sind viele ehemalige Athlet*innen engagiert.
Im LAZ-Team 2021 sind viele ehemalige Athlet*innen engagiert.

 

Trend zu technischen Disziplinen

 

Mit insgesamt 22 Einträgen ist das LAZ Rhede in der DLV-Jahresbestenliste 2021 verzeichnet. Damit wurde das Vorjahresergebnis gehalten. Auch 2021 waren die Hammerwerfer*innen aus der Trainingsgruppe von Werner Niehaus die stärkste Disziplingruppe mit acht Platzierungen unter den Top 50 in Deutschland. Unter die Top Ten schaffte es Gerrit Vißer als achtbester Werfer der U20. Er warf den 6-kg-Hammer auf 60,89 Meter. Platzieren konnten sich außerdem Alexandra Spieker auf Rang 19 der U18 (51,63m), Anna Jantzen auf Rang 25 der U23 (47,21m), Moritz Leitung auf Rang 21 der U23 (45,23m), Michael Garbert auf Rang 32 der Männerwertung (47,90m) und Maximiliane Schmitz geborene Langguth auf Rang 19 der Frauenwertung (53,95m).

 

Zwei weitere Top-Ten-Platzierungen gingen auf das Konto von Athlet*innen, die in den USA studieren und neben ihren Uni-Teams auch für das LAZ Rhede starten: Henry Vißer als 9. der Männerwertung im 400-m-Hürdenlauf (52,20s) und Melanie Welsing als 8. der U23 im 100-m-Hürdensprint (13,68s). Mit insgesamt vier Einträgen ist Enie Dangelmaier gelistet, die sich neben dem Weitsprung (5,86m/Platz 27 U20) jetzt verstärkt dem Siebenkampf widmet (4.381 P./ Platz 28 U20). Auf Position elf rangiert Matz Grunden im Dreisprung der männlichen U18 (13,56m). Mehrfach platziert ist auch Fabian Baten, der sowohl im Hürdensprint (16,15s/Platz 32 U23) als auch im Zehnkampf (5.864 P./ Platz 19 U23) aufhorchen ließ.

 

Weiterhin schafften es Jan Siebert über 400m Hürden der U23 (58,44s/Platz 49) und Youssef Wardi über 5000 Meter der U20 (15:39,20min/ Platz 18) in die DLV-Bestenliste. Aufgrund der Durchlässigkeit der Liste werden jüngere Athlet*innen auch in den höheren Altersklassen gewertet, so dass Matz Grunden auch in der U20 und der U23 vertreten ist. Gleiches gilt für Enie Dangelmaier, Anna Jantzen, Melanie Welsing, Fabian Baten und Moritz Leiting. Damit setzt sich der Trend zu den technischen Disziplinen der Leichtathletik beim LAZ Rhede weiter fort. „Je anspruchsvoller die Technik, desto mehr Leistungsreserven ergeben sich durch zielgerichtetes Training. So profitieren wir sehr von unseren guten Trainingsbedingungen und dem hohen Trainerwissen im Team. Dabei spielen auch die Nachwuchstrainer*innen eine große Rolle. Schließlich wird dort bereits der Grundstein für die spätere Leistungsentwicklung gelegt“, erläutert Jürgen Palm.

 

DLV-Jahresbestenliste 2021

 

 

 

Mi

05

Jan

2022

Anerkennung als Landesleistungsstützpunkt bis Ende 2024

Das Foto zeigt die aktuellen Kaderathlet*innen und ihre Trainer*innen:  v.l. Jürgen Palm, Enie Dangelmaier, Rieke Unland, Gerrit Vißer, Alexandra Spieker, Matz Grunden, Ely und Werner Niehaus.
Das Foto zeigt die aktuellen Kaderathlet*innen und ihre Trainer*innen: v.l. Jürgen Palm, Enie Dangelmaier, Rieke Unland, Gerrit Vißer, Alexandra Spieker, Matz Grunden, Ely und Werner Niehaus.

 

Rhede ist einer von nur noch sechs Landesleistungsstützpunkten im LV Nordrhein.

 

Wie der leitende Landestrainer des Leichtathletik-Verbandes Nordrhein jetzt mitteilte, ist Rhede von der Staatskanzlei NRW für den Olympiazyklus 2022-2024 weiterhin als Landesleistungsstützpunkt des Leichtathletik-Verbandes Nordrhein anerkannt worden. Rhede befindet sich somit im illustren Kreis mit den Standorten Köln, Leverkusen, Düsseldorf, Dormagen und Krefeld. Somit ist gesichert, dass Rhede in drei Jahren ein weiteres Jubiläum feiern darf: „50 Jahre Landesleistungsstützpunkt für Leichtathletik“. „Wir sind sehr stolz und froh, dass wir auch unter schwierigen Bedingungen die Tradition fortsetzen können und sehen die Anerkennung auch als Ansporn für die nächsten Jahre“, erläutert Jürgen Palm, der den Landesleistungsstützpunkt seit 1997 leitet.

 

Wie Palm berichtet, konnten in dieser Zeit 58 Medaillen bei Deutschen und zwei Medaillen bei Europameisterschaften gewonnen werden. Hinzu kamen nicht weniger als 172 Endkampfplatzierungen bei Deutschen Meisterschaften. „Im Unterschied zu den großen Stützpunkten leben wir ausschließlich von den Ergebnissen unserer eigenen Nachwuchsförderung.

 

Deshalb ist uns auch die Kooperation mit den Schulen im Einzugsgebiet so wichtig“, führt Palm weiter aus. Die Hauptarbeit wird dann von den engagierten Trainerinnen und Trainern des LAZ Rhede geleistet. Als Förderpartner sind, neben dem Leichtathletik-Verband Nordrhein und dem LAZ Rhede als federführender Verein, sowohl die Stadt Rhede als auch der Kreis Borken als Kooperationspartner mit im Boot. Dadurch erstreckt sich die Zusammenarbeit auch auf Vereine und Schulen des Leichtathletik-Verbandes Westfalen, unter anderem die TSG Reken und der SuS Stadtlohn.

 

Mit dem LAZ-Athleten und B-Trainer Janek Betting an der Spitze, entwickelt sich bei der DJK Sportfreunde 97/30 Lowick ein weiterer leistungssportlich orientierter Verein im Einzugsgebiet des Stützpunktes dynamisch weiter, der vor allem die Tradition im Mittel- und Langstreckenlauf der 70er und 80er Jahre unter Friedhelm Rengeling neu belebt.

 

In den aktuellen Landeskader des Leichtathletik-Verbandes Nordrhein wurden fünf Talente des LAZ Rhede berufen: Enie Dangelmaier (Weitsprung), Matz Grunden (Dreisprung), Alexandra Spieker (Hammerwurf), Gerrit Vißer (Hammerwurf) und Rieke Unland (Speerwurf). Trainiert werden die Kaderathleten von Jürgen Palm, der auch als Landestrainer Weit- und Dreisprung fungiert, Hammerwurftrainer Werner Niehaus und Speerwurftrainerin Ely Niehaus.

 

Seit 2020 finden auch wieder regelmäßig Kadermaßnahmen in Rhede statt. Der leitende Landestrainer Tobias Rüttgers schreibt dazu an die Förderpartner: „ Rhede war und ist ein Standort, wo Nachwuchsleistungssport vorbildlich stattfinden konnte und kann. Dafür unser aller Dank! Wir sind froh, dass wir mit der Anerkennung als Landesleistungsstützpunkt diese Kontinuität weiterhin garantieren können“.

 

Mi

22

Dez

2021

Deutsche Crosslaufmeisterschaften 2021 am 18. Dezember in Sonsbeck

V.l.: Stefan Ritte, Malte Stockhausen, Marcel Eckers und Janek Betting zeigten hervorragenden Einsatz beim befreundeten Verein.
V.l.: Stefan Ritte, Malte Stockhausen, Marcel Eckers und Janek Betting zeigten hervorragenden Einsatz beim befreundeten Verein.

 

LAZ-Mannschaft erreicht guten 7. Platz

 

Bei den Deutschen Crosslaufmeisterschaften in Sonsbeck schlug sich das Quartett des LAZ Rhede mit Bravour und erreichte in der Teamwertung mit 123 Mannschaftspunkten einen guten 7. Platz.  Damit rangierten die Rheder Langstreckler um ihren Mannschaftsführer Stefan Ritte nur einen Platz hinter dem fünftplatzierten Team aus Berlin.

 

Auf der sehr anspruchsvollen, aber bestens präparierten Strecke am Willy-Lemkens-Sportpark, liefen die LAZ-Läufer im Sekundentakt ins Ziel. Schnellster Akteur des LAZ Rhede war Stefan Ritte in 37:43 Minuten als 38. der Gesamtwertung. Es folgten Marcel Eckers (40./37:48), Malte Stockhausen (45./38:16) und Janek Betting (48./38:25). Zwischenzeitlich liefen Stefan Ritte, Marcel Eckers und Malte Stockhausen direkt hintereinander, aber am Ende hatte Ritte die meisten Kraftreserven.

Eine positive Überraschung bot Marcel Eckers, der berufsbedingt nur wenige Trainingskilometer in den Beinen hatte, sich aber durch seine Routine das Rennen perfekt eingeteilt hatte. Sehr offensiv war hingegen Malte Stockhausen gestartet, der sich lange im vorderen Drittel aufhielt, aber auf den letzten beiden der 2km-Runden dem hohen Anfangstempo Tribut zollen musste.

 

Der „Mann des Tages“ war für den LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm jedoch Janek Betting, der bereits Stunden vor seinem Lauf als Trainer des Lowicker-Laufteams an der Strecke war und seine Schützlinge anfeuerte. „Janek hat heute sicher einen Halbmarathon absolviert. Er ist nicht nur ein ambitionierter Läufer, sondern ein großes Trainertalent“, zollte Jürgen Palm seinem Schützling und Trainerkollegen großen Respekt. Neben viel Lob für den SV Sonsbeck, der die Deutsche Crosslaufmeisterschaft mit viel Engagement und Liebe zum Detail vorbereitet hatte, gab es auch Kritik an der DLV-Wettkampfleitung, die es nicht schaffte, die Mannschaftswertung noch am Wettkampftag auszuwerten, so dass die Medaillengewinner und Platzierte erst zwei Tage später von ihrem Glück oder Pech

 

 

Ergebnisse Einzelwertung
ErgebnislisteEinzelwertungenGesamt-DM-Cr
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Ergebnisse Mannschaftswertung
ErgebnislisteMannschaftswertungenGesamt-
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Do

16

Dez

2021

Deutsche Crossmeisterschaften 2021 am 18. Dezember im Willy-Lemkens-Sportpark Sonsbeck - Vorbericht

Stefan Ritte (Start-Nr. 547, grünes Trikot) lebt und läuft zurzeit in England.
Stefan Ritte (Start-Nr. 547, grünes Trikot) lebt und läuft zurzeit in England.

 

Strecke birgt große Herausforderungen

 

Als größtes Sportereignis der 101-jährigen Vereinsgeschichte bezeichnen die Verantwortlichen des SV Sonsbeck die Ausrichtung der Deutschen Crossmeisterschaften am 18. Dezember. Das Organisationsteam um René Niersmann und die Sonsbecker Trainerlegende Werner Riedel haben wochenlang gekämpft, um diese Meisterschaft ausrichten zu dürfen. Eigentlich sollte bereits im Vorjahr zum 100-jährigen Vereinsjubiläum die Meisterschaft nach Sonsbeck kommen, doch der DLV entschied sich für einen anderen Ausrichter.

 

Mit viel Aufwand und einem umfangreichen Hygienekonzept gehen jetzt rund 1000 Läufer*innen auf eine sehr anspruchsvolle Crossstrecke, die neben dem Willy-Lemkens-Sportpark über Wiesen und Ackergelände führt. Einziger Hügel der ansonsten flachen Strecke ist ein eigens aufgeschütteter Erdwall. Aber vor allem das weiche Geläuf und enge Wendungen werden die Crossläufer*innen vor große Herausforderungen stellen.

Das Laufquartett vom LAZ Rhede wird dabei im letzten Lauf über 10,1 km sicher eine aufgeweichte und matschige Strecke vorfinden. „Ein Spaziergang wird das nicht, aber die Jungs sind hochmotiviert und bestens vorbereitet“, sieht LAZ-Stützpunktleiter sein Langlaufteam bereit für das Rennen. Angeführt wird die Mannschaft von Stefan Ritte, der zurzeit in England lebt, arbeitet und läuft. Zuletzt lief Ritte sehr erfolgreich bei einem 7,9km-Crosslauf, der sogar durch Bachläufe führte (siehe Foto Start-Nr. 547). Auch Malte Stockhausen und Janek Betting haben bereits mehrere Wettkämpfe in der laufenden Crosssaison gemeistert. Als „Joker“ geht Marcel Eckers ins Rennen, der beruflich sehr eingespannt ist, aber eine große Erfahrung im Langlauf besitzt.

 

Wir wollten auf jeden Fall unserem Partnerverein SV Sonsbeck die Ehre erweisen und ein ambitioniertes Team an den Start bringen. Da der SV Sonsbeck zurzeit selbst kein Männerteam hat, springen wir so in die Bresche“, erläutert Palm. Auf der Langstrecke werden insgesamt 98 Teilnehmer in neun Männerteams und vier U23-Teams an den Start gehen. „Eine Prognose ist schwierig, da die renommierten Laufvereine wie Regensburg, Braunschweig und LG Nordschwarzwald ebenso dabei sind wie einige Mannschaften, die ebenso wie wir über die Teamleistung zum Erfolg kommen wollen“, führt Palm weiter aus. Erstmals gibt es auf leichtathletik.de einen Livestream von einer Cross-DM.

 

Start Cross Langstrecke: 15 Uhr

 

 

Do

16

Dez

2021

Frohe Weihnachten

Do

16

Dez

2021

Nikolaus 2021 im LAZ

 

Der Nikolaus war begeistert

 

Nebel lag über dem BESAGROUP-SPORTPARK, als der Nikolaus am vergangenen Samstag die Nachwuchstalente des LAZ Rhede besuchte. Von den Bambinis bis zu den U14-Jugendlichen waren alle gekommen, um dem Nikolaus ihr sportliches Können unter Beweis zu stellen. Erstmals wurde der Besuch des Nikolaus von einem sportlichen Programm begleitet. Nach der Begrüßung durch die Kinder mit feinem Gesang durch den „LAZ-Kinder-Chor“ ging es für die Bambinis auf die Stadionrunde. Gut 30 Kinder aus der Trainingsgruppe von Bärbel Benning, Klaudia Uphaus, Rieke Unland und Sabrina Büyükkaya wurden vom Nikolaus persönlich ins „Rennen“ geschickt. Als Belohnung überreichte der Nikolaus kurz hinter der Ziellinie jedem Kind und den Trainerinnen eine große Tüte mit süßen Überraschungen.

Anschließend schickte der Nikolaus auch noch die Kinder der U8 und U10 auf eine 1km-Runde und die U12 und U14 auf die 2km-Runde, wobei die Hügelrunde mit einbezogen wurde, sodass ein kleiner Crosslauf absolviert wurde. Nachdem jedes Kind und die Übungsleiterinnen ihre Tüte erhalten hatten, wurde der Nikolaus mit einem Lied verabschiedet. Auch nach dem Lauf waren die Kinder des LAZ Rhede noch textsicher und trafen jeden Ton. Kein Wunder also, dass der Nikolaus versprach, im nächsten Jahr wiederzukommen. Bevor er seine Reise fortsetzte, gratulierte er auch Melanie Ostendorf, Alicia Südholt, Kim-Jessica Thöne, Magnus Wilms, Jan Siebert und Fiona Terhardt, Michale Ilbertz und Jürgen Palm für ihre tolle Trainingsarbeit mit den jungen Talenten.

 

Do

02

Dez

2021

Nordrhein-Crossmeisterschaften 2021 am 28. November in Neunkirchen-Seelscheid

Youssef Wardi freute sich riesig über seinen Erfolg.
Youssef Wardi freute sich riesig über seinen Erfolg.

Youssef Wardi dominiert

seinen Lauf

 

Zwei Läufer aus der Trainingsgruppe von LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm vertraten erfolgreich die Farben des LAZ Rhede bei den Nordrhein-Crossmeisterschaften in Neunkirchen-Seelscheid.

 

Der 19-jährige Youssef Wardi verabschiedete sich mit einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg im 6000-m-Lauf aus der Jugendklasse (U20). Bereits nach dem ersten Anstieg übernahm Wardi die Führung und zog das Teilnehmerfeld auseinander. Der Mittelstreckenspezialist hatte sich intensiv auf diese Meisterschaft vorbereitet. Da es 2021 nur wenige Wettkampfmöglichkeiten für ihn gab, wollte er unbedingt eine gute Leistung abliefern: „Viermal die Woche habe ich auf dem Laufband trainiert und zweimal war ich zum Spezialtraining in Rhede“, erläuterte Wardi, der den Vorteil des Laufbandtrainings so beschreibt: „Ich stelle das Tempo auf 20km/h ein und versuche dann, möglichst 5km durchzuhalten“. „Lockere Einheiten liegen Youssef nicht so“, erklärt sein Trainer Jürgen Palm mit einem Augenzwinkern, der Wardi für die nächsten Wochen jedoch etwas ruhigeres Training verordnet hat.

 

In Neunkirchen-Seelscheid erreichte Wardi nach 22:09 Minuten das Ziel. Dabei war die Strecke extrem anspruchsvoll, mit permanenten Richtungswechseln und großen Höhenunterschieden, die auch Malte Stockhausen alles abverlangten. „Das waren 100 Prozent heute“, stellte der Masterstudent der Universität Utrecht nach dem Rennen fest. Stockhausen hatte eine Strecke von 8.400 Metern zu laufen, die er als Dritter in 32:12 Minuten absolvierte. Dabei nutzte Stockhausen den Härtetest auch als Vorbereitung für die Deutschen Crossmeisterschaften am 18. Dezember in Sonsbeck. Hier wird die Streckenlänge sogar 10,1 km betragen, aber dafür weniger profiliert sein. Für Sonsbeck hat das LAZ Rhede ein Team mit vier Läufern gemeldet. Neben Stockhausen werden dann auch Stefan Ritte, Jannek Betting und Marcel Eckers an der Startlinie stehen.

 

Ergebnisse

 

 

 

Di

16

Nov

2021

Der Nikolaus kommt ins LAZ

 

Liebe Kinder, liebe Eltern, liebe Freunde des LAZ Rhede!

 

Der Nikolaus kommt ins LAZ!

 

Wann: Am Samstag, den 11. Dezember 2021 ab 16 Uhr

 

Wo: Treffen auf der Tribüne im BESAGRPOUP-Stadion

 

Wir wollen dem Nikolaus zeigen wie fit die LAZ-Kinder sind, deshalb

 

gibt es vor der Bescherung einen Lauf in und ums Stadion.

 

Die Bambinis laufen eine Stadionrunde            Start:      16:15 Uhr.

 

Die Kinder U8 und U10 eine Stadion+eine Hügelrunde     16:30 Uhr.

 

Die Kinder U12 und U14 zwei Stadion+zwei Hügelrunden 16:45 Uhr.

 

Ab 17:00 Uhr gemeinsames Singen und Übergabe der Geschenke.

 

 

 

Di

16

Nov

2021

Crosslaufserie 2021 in Aalten - 3. Lauf vom 13. November und Gesamtwertung

Mit viel Spaß und noch mehr Erfolg beendeten die kleinen Lauftalente die Aaltener Crossserie coronabedingt eine Woche früher als ursprünglich geplant.
Mit viel Spaß und noch mehr Erfolg beendeten die kleinen Lauftalente die Aaltener Crossserie coronabedingt eine Woche früher als ursprünglich geplant.

 

LAZ-Nachwuchs siegt in Serien

 

Auch der dritte Lauf der Crosslaufserie in Aalten sorgte für lachende Gesichter bei den Lauftalenten und dem Trainerteam des LAZ Rhede. Mit sieben Tagessiegen, sieben zweiten Plätzen und einem dritten Platz war das Laufteam des Landesleistungsstützpunktes nochmal erfolgreicher als in der Vorwoche. Da die Verantwortlichen des AVA 70 aus Alten den vierten Lauf aufgrund der strengen Coronaschutzverordnung in den Niederlanden absagen mussten, wurde bereits nach dem dritten Lauf die Gesamtwertung ermittelt. Auch hier sieht die Bilanz für das LAZ Rhede mit acht Seriensiegern, sechs zweiten und zwei dritten Plätzen überaus positiv aus.

 

Bei den Jungen 3-5 gab es durch Levi Groß-Hardt (19:09min) und Henri Ostendorf (20:30) einen Doppelerfolg in der Serienwertung. Bei den Jungen 8-9 Jahre gelang sogar ein Dreifacherfolg. Gesamtsieger wurde Ole Withag (12:17), der auch den Tagessieg zeitgleich in 4:00 Minuten vor Louis Krasenbrink errang. Dieser wurde auch in der Gesamtwertung Zweiter (12:45). Das Podium komplettierte Xaver Bömkes mit einer Gesamtlaufzeit von 12:56 Minuten. Mit ihrem dritten Start–Ziel-Sieg in Folge wurde Nora Nienhaus (14:33) souveräne Siegerin bei den Mädchen 6-7 Jahre. Dritte wurde ihre Trainingspartnerin Klara Wilting (16:05). Eine Klasse für sich war bei den Mädchen 8-9 Jarla Schlütter, die auch im dritten Lauf als Erste das Ziel erreichte und diesmal in 3:52 Minuten eine neue persönliche Bestzeit aufstellte. In der Gesamtwertung nach drei Läufen hat sie in 14:33 Minuten einen Vorsprung von über eine Minute auf die Zweitplatzierte.

 

Auf der 2-km-Strecke schnappte sich Henri Neubus im letzten Lauf den Tagessieg (8:07) und gleichzeitig auch die Serienwertung (25:08). Auf den Bronzerang der Gesamtwertung lief Theo Barcyk in 25:26 Minuten. Als Sieger der Jungen 12-13 zeigte Ivan Svalov beim letzten Lauf in 7:35 Minuten sein Können. In der Gesamtwertung reichte es nach 23:36 Minuten zum zweiten Platz. Ebenfalls Zweite wurde Marie Knipping bei den Mädchen 10-11 Jahre (26:55). Schnellste Läuferin war Emelie Paß (8:12), die leider nicht in die Gesamtwertung kam, da sie am zweiten Lauf nicht teilnehmen konnte. Dafür durfte Lilith Withag über den Gesamtsieg bei den Mädchen 12-13 Jahre jubeln (25:20). Dabei steigerte sie als Tagessiegerin auch ihre persönliche Bestzeit deutlich auf schnelle 8:13 Minuten. Ihre Schwester Enid lief in der Tages- und Gesamtwertung auf den Silberplatz (25:52) der W14-15.

 

Den Gesamtsieg in der Männerklasse über 5km schaffte Janek Betting (52:08), der am Vortag seine Masterarbeit abgeben konnte und deshalb einige Nachtschichten eingelegt hatte. Betting reiste dann auch direkt aus Dortmund an: „Eigentlich wollte ich es ruhiger angehen lassen, aber die Konkurrenz hat mich dann doch motiviert und ich wollte bei dem letzten Lauf auch meinen Gesamtschnitt halten“, berichtete Betting, der gleichzeitig auch als Trainer des Laufteams der DJK SF 97/30 Lowick fungiert. In der Altersklasse M40 belegte Ronald Withag in einer Gesamtzeit von 56:52 Minuten den zweiten Platz. Die Frauenwertung im 10-km-Lauf gewann Evgeniia Svalova in 2:27:30 Stunden.

 

Ergebnisse

 

 

 

Mi

10

Nov

2021

Crosslaufserie 2021 in Aalten - 2. Lauf am 6. November

 

LAZ-Nachwuchstalente setzen positive Akzente

 

Auch in der zweiten Woche der Aaltener Crosslaufserie konnten die Nachwuchstalente des LAZ Rhede positive Akzente setzen. Dem 1-km-Lauf der Kinder bis 9 Jahre drückte erneut Jarla Schlütter ihren Stempel auf. Vom Start weg stürmte sie an die Spitze, die sie bis zum Zieldurchlauf nach exakt 4 Minuten nicht mehr abgab. In ihrem Sog steigerte sich Ole Withag auf schnelle 4:02 Minuten, womit er den Tagessieg bei den Jungen M9 davon trug. Den dritten Platz belegt hier Louis Krasenbrink in 4:12 Minuten. Schnellstes Mädchen in der Altersklasse W6-7 war Nora Nienhaus, die als einzige unter der 5- Minuten-Marke blieb (4:56). Den dritten Platz belegte Nora Braun (5:18).

 

Auf der 2-km-Distanz wurde es ein „Silbertag“ für das LAZ-Team. Marie Knipping (W10-11/8:45) , Lilith Withag (W12-13/8:27), Enid Withag (W14-15/8:40) und Ivan Svalov (M12-13/8:03) überquerten jeweils als Zweitplatzierte ihrer Altersklassen die Ziellinie. Besonders Marie Knipping und Lilith Withag konnten sich gegenüber der Vorwoche noch einmal deutlich steigern. Einen souveränen Sieg im 5-km-Lauf der Männer verbuchte erneut Janek Betting, der nach rund 2 km richtig Dampf machte und in 17:12 Minuten das Ziel mit großem Vorsprung erreichte. Den zweiten Platz im 10-km-Lauf der Frauen sicherte sich Evgeniia Svalova in 48:29 Minuten. Bei den Männern M40 erreichte Ronald Withag nach 18:53 Minuten das 5-km-Ziel und beendete auf dem zweiten Platz den sportlichen Familienausflug der Lauffamilie Withag.

 

Ergebnisse

 

 

 

Do

04

Nov

2021

Crosslaufserie Aalten 2021: 1. Lauf am 30. Oktober

Jarla Schlütter gewann den Crosslauf der 8-9-jährigen Mädchen.
Jarla Schlütter gewann den Crosslauf der 8-9-jährigen Mädchen.

 Erfolgreicher Einstieg in die Crosslaufserie

 

Mit 34 Nachwuchstalenten trat das LAZ Rhede die kurze Reise zu den Sportfreunden aus Aalten an. Sowohl die Kinder, als auch das Trainerteam um die LAZ-Schülerkoordinatorin Melanie Ostendorf, hatten sich sehr darauf gefreut, bei dieser traditionsreichen Wettkampf-

serie starten zu können. In den vergangenen Jahrzehnten hatten viele spätere LAZ-Laufasse wie Samuel Isak oder Hendrik Pfeiffer ihre ersten Crossläufe in Aalten absolviert und damit die Basis für große Erfolge gelegt.

 

Gleich sechs Lauftalente des LAZ Rhede konnten das Auftaktrennen in ihren jeweiligen Altersklassen gewinnen. Zudem gab es zahlreiche weitere vordere Platzierungen. Auf der 1-km-Strecke siegten Ole Withag (M8-9/4:16min), Nora Nienhaus (W6-7/4:59) und Jarla Schlütter (W8-9/4:04), die zudem als Erste aller Läufer*innen die Ziellinie überquerte. Bei den Schülerinnen W6-7 gab es mit Sophie Pyka (2./5:16) und Klara Wilting (3./5:21) sogar einen Dreifacherfolg. Zweiter der Jungen bis 5 Jahre wurde Levi Groß-Hardt (6:25) und dritte Plätze errangen Xaver Bömkes (M8-9/4:32) und Frieda Renting (W8-9/4:34).

 

Über 2km gingen die ersten Tagessiege an Ivan Svalov (M10-11/7:59), Emelie Paß (W10-11/8:37) und Lilith Withag (W12-13/8:40). Zweiter bei den Jungen 10-11 wurde Henri Neubus in einer Zeit von 8:27 min und dritte Plätze erreichten Marie Knipping (W10-11/9:21) und Enid Withag (W14-15/8:49).

 

Als Vorbereitungslauf für die Deutschen Crossmeisterschaften Mitte Dezember in Sonsbeck nutzten Janek Betting (1. 5km/17:33) und Stefan Ritte (1. 15km./57:09 den Lauf (siehe BBV-Bericht vom 3. November). Neben diesen beiden werden dann auch Marcel Eckers und Malte Stockhausen starten. Stockhausen trainiert seit seiner Rückkehr aus den USA wieder vermehrt am Landesstützpunkt in Rhede und lief bei der -DM in Hamburg starke 1:11:47 Stunden, wobei er die 10-km-Marke in 32:40 Minuten passierte. Ritte lebt und arbeitet seit einem Jahr in der Nähe von London. Er hat sich einer Trainingsgruppe von Ealing Southall & Middlesex AC angeschlossen und schwärmt von der Laufkultur auf der Insel: „ In England steht das Laufen in allen Formen im Fokus und insbesondere der Crosslauf hat eine große öffentliche Aufmerksamkeit“.

 

Ergebnisse

 

 

 

Do

21

Okt

2021

Einladung zur Jahreshauptversammlung 2021

Liebe Mitglieder des LAZ Rhede e.V.,

 

nach dem überaus wellenförmigen Verlauf der Coronapandemie, von notwendigen absoluten Lockdowns bis zu hoffnungsvollen Lockerungen der Verhaltensvorschriften, ist es nun möglich und auch geboten, zu einer verantworteten Normalität des Vereinslebens zurückzukehren und zur Mitgliederversammlung einzuladen.

 

Somit lade ich herzlich ein zur Mitgliederversammlung des LAZ Rhede e.V. auf

 

Samstag, den 13. November 2021 um 17:00 Uhr

 

in die LA-Halle des BESA-Group-Sportparks Rhede

 

Tagesordnung:

 

  1. Begrüßung, Anwesenheitsliste, Protokollführung, Stimmrechte

  2. Festlegung/Erweiterung der Tagesordnung

  3. Berichte des Vorstandes:

  • Vorsitzender, Sportwart

  • Kassenwart, Jahresabschlüsse 2019 und 2020

  1. Berichte der Kassenprüfer, Jahresabschlüsse 2019 und 2020

  2. Entlastung des Vorstandes

  3. Wahlen:

                - coronabedingt auf 1 Jahr/ Wahrung der Überlappungen der Amtszeiten:

 

1.Vorsitzende/r, Schriftführer/in, Sportwart/in, Jugend-u. Schülerwart/in, Breitensportwart/in

 

              - turnusgemäß auf 2 Jahre:

 

                        2.Vorsitzende/r, Geschäftsführer/in, Kassenwart/in, Statistiker/in,

                        2 Kassenprüfer/innen

 

             7. Ausblick auf das Sportjahr 2022:

  • 50. LAZ-(Jubiläums-)Meeting

  • Sonstige Termine und Planungen

            8. Verschiedenes

 

Die Veranstaltung findet coronabedingt nach der 3-G-Regel statt!

 

Zur Vorbereitung bitte ich um namentliche Rückmeldung - auch Personenanzahl - über die Vereins-E-Mail oder telefonisch bis zum 10.11.2021!

 

Für alkoholfreie Getränke und herzhafte Snacks wird gesorgt!

 

Mit sportlichen Grüßen

 

Andreas Böing, 1.Vorsitzender

 

 

 

Di

05

Okt

2021

NRW-Hammerwurfmeisterschaften 2021 am 2. Oktober in Olfen

Maximiliane Langguth (Schmitz) holte sich mit 53,58 m den Titel bei den Frauen. (Archivfoto: Jan-Hendrik Ridder)
Maximiliane Langguth (Schmitz) holte sich mit 53,58 m den Titel bei den Frauen. (Archivfoto: Jan-Hendrik Ridder)

 

LAZ-Hammerwerfer*innen überragend

 

Mit 40 Teilnehmern fanden die NRW-Hammerwurfmeisterschaften am Samstagnachmittag im Olfener Steversportpark zum Saisonfinale noch einmal eine erfreulich große Resonanz. Aber nicht nur die Teilnehmerzahl stimmte, auch die Leistungen konnten sich größtenteils am Saisonende noch durchaus sehen lassen.

 

Als erfolgreichster Verein präsentierte sich das LAZ Rhede im Steversportpark. Die Schützlinge von Rhedes Werner Niehaus eroberten gleich dreimal die NRW-Krone. So setzte sich bei der männlichen U 20 in einer recht knappen Entscheidung Gerrit Vißer mit 58,36m gegen den Leverkusener Dawid Morgalle, der auf 58,03m kam, durch.

 

NRW-Siegerin bei den Frauen wurde die überlegene Maximiliane Langguth (Schmitz), die in Olfen ihren letzten Wettkampf unter ihrem Mädchennamen bestritt und mit 53,58m einsame Spitze war.

Ähnlich deutlich war der Erfolg von Michael Garbert bei den Männern. Garbert, der nur noch selten zum Hammer greift, sicherte sich mit 47,90m den Männertitel vor dem Leverkusener Mario Kusenberg.

 

Dritte Plätze errangen mit Anna Jantzen, mit einer Weite von 41,00 Metern bei den Frauen, und Moritz Leiting, mit 43,69 Metern bei den Männern, zwei weitere Athleten aus der Trainingsgruppe von Werner Niehaus.

 

(Text: Franz-Josef Sträter und Jürgen Palm)

 

Ergebnisse

 

 

Mi

29

Sep

2021

Nordrhein-Vergleichskämpfe 2021 am 26. September in Mönchengladbach

Leonie Dekker wurde mit 1,31 Metern Neunte im Hochsprung der U14.
Leonie Dekker wurde mit 1,31 Metern Neunte im Hochsprung der U14.

 

Region Nord auf Platz drei

 

Bei hervorragenden äußeren Bedingungen ermittelten die Nachwuchstalente des Leichtathletik-Verbandes Nordrhein ihre besten Regions-Mannschaften in den Altersklassen U14/U16. Dabei wurde erneut die sehr unterschiedliche Leistungsfähigkeit der vier LVN-Regionen deutlich. Während die Regionen Mitte und Südost, die Heimat der Großvereine, mit vielen hauptamtlichen Trainern im Verbandsgebiet sind, hängen die Trauben für die Regionen Nord und Südwest bei den Mannschaftswettkämpfen sehr hoch.

 

Dennoch schlugen sich vor allem die U14-Teams der Region-Nord beachtlich und die LAZ-Athleten Ivan Svalov, Nora Tenbusch, Charlotte Jochmann und Leonie Dekker hatten daran ihren Anteil. Die stärkste Leistung aus Sicht des LAZ Rhede bot dabei Ivan Svalov, der bei seinem dritten 800-m-Lauf der Saison erneut seine persönliche Bestzeit deutlich drückte und in starken 2:20,14 Minuten Zweiter wurde. Der Schützling von LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm musste sich nur dem ein Jahr älteren Janne-Julius Meurer geschlagen geben. Die Mannschaftswertung sicherte sich die Region Südost mit 200 Punkten vor der Region-Mitte mit 198 Punkten und der Region-Nord mit 197 Punkten. Einige Vereine der Region Südost wurden sehr stark von der Flutkatastrophe getroffen und konnten seither ihre Trainingsstätten nicht nutzen, sodass hier nur ein Rumpfteam antrat.

Charlotte Jochmann sprintete die 75 Meter in 10,58 Sekunden und wurde ebenso Neunte wie Leonie Dekker, die 1,31 Meter hoch sprang. Zwei Einsätze hatte Nora Tenbusch, die an ihrem 13. Geburtstag erst die 800m als Achte in 2:37,00 Minuten lief und anschließend im Speerwurf mit einer Weite von 22,85 Metern den sechsten Platz belegte. In der Teamwertung sprang bei der gleichen Rangfolge wie bei den Jungs der dritte Platz mit 192 Zählern heraus.

 

Einen deutlich schwereren Stand hatten die U16-Athletinnen und -Athleten der Region Nord. Hier konnten sogar nicht alle Disziplinen besetzt werden, sodass die jeweils dritten Plätze mit 186 und 194 Punkten deutlich hinter den erst- und zweitplatzierten Mannschaften der Region Mitte und Region Südost lagen. Ella Vriesen stellte sich in den Dienst der Mannschaft und lief die 2000 Meter, obwohl sie eigentlich für die 800 Meter eingeplant war. In 7:59,04 Minuten fiel das Debüt der Läuferin aus der Trainingsgruppe von Michael Ilbertz dennoch vielversprechend aus (8.). Den neunten Rang belegte ihre Trainingspartnerin Enid Withag in 8:06,27 Minuten.

 

Ergebnisse

 

 

 

Mi

22

Sep

2021

Regionsmeisterschaften U14/16 am 18. September in Oberhausen/Sterkrade

Ivan Svalov (Mitte) stürmte seinen Konkurrenten im 800-m-Lauf davon.
Ivan Svalov (Mitte) stürmte seinen Konkurrenten im 800-m-Lauf davon.

 

Start-Ziel-Sieg für Ivan Svalov

 

Acht LAZ-Athletinnen und Athleten ins Auswahlteam der LVN-Region-Nord berufen

 

Rund 220 Leichtathlet*innen aus 27 Vereinen der LVN-Region-Nord ermittelten am vergangenen Samstag in Oberhausen/Sterkrade ihre Meister und Platzierten in den Altersklassen U14 und U16. Die Talente des LAZ Rhede schnitten mit viermal Gold, achtmal Silber und fünfmal Bronze erfreulich gut ab. Betreut wurde das Nachwuchsteam des LAZ Rhede von Stützpunktleiter Jürgen Palm sowie dem Lauftrainer Michael Ilbertz und der Wurftrainerin Ely Niehaus.

 

Den ersten Titel sicherte sich das Staffelquartett der StG Rhede-Sonsbeck in der U16 mit den LAZ-Athletinnen Heleen Keiten-Schmitz, Blanca Torres und Ella Vriesen sowie Charlotte Gerling in 53,42 Sekunden. Heleen Keiten-Schmitz belegte zudem im 100-m-Finale der W14 den zweiten Platz in 13,55 Sekunden. Ella Vriesen siegte anschließend im 800-m-Lauf der W14 in persönlicher Bestzeit von 2:36,89 Minuten und Enid Withag sorgte in 2:41,81 Minuten für einen Doppelerfolg der LAZ-Läuferinnen.

Auch Nora Tenbusch und Emilie Paß aus der Trainingsgruppe von Michael Ilbertz gelang der Sprung aufs Treppchen. Tenbusch belegte mit einer Zeit von 2:40,42 Minuten den dritten Platz bei der W13 und Emelie Paß lief bei der W12 in 2:39,62 Minuten sogar auf den Silberrang. Ihre Vielseitigkeit unterstrich Tenbusch mit ihrem zweiten Platz im Speerwurf. Nach nur vier Einheiten bei der LAZ-Wurftrainerin Ely Niehaus warf sie den 400-g-Speer 24,88 Meter weit.

 

Einen kompletten Medaillensatz brachte Leander Stripp (M13) von seinem ersten Leichtathletik-Wettkampf mit nach Hause. Nach Silber im 75-m-Sprint in 10,28 Sekunden folgten Bronze mit 1,48 Meter im Hochsprung und zum guten Schluss Gold im Weitsprung. Hier sprang Stripp 4,89 Meter weit. Für ein Highlight der Veranstaltung sorgte der ein Jahr jüngere Ivan Svalov im 800-m-Lauf. Der Schützling von LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm stürmte vom Start weg los wie ein Wirbelwind und wurde auch nicht langsamer, nachdem er alle Konkurrenten bereits abgeschüttelt hatte. Nach 2:26,73 Minuten überquerte er schließlich die Ziellinie. Zuvor hatte Svalov als Dritter des 75-m-Finales der M12 (10,60sec) bereits seine hohe Grundschnelligkeit unter Beweis gestellt.

 

Einen guten Tag hatte auch Charlotte Jochmann erwischt. Im 75-m-Lauf und Weitsprung (4,49m) errang sie in der W12 jeweils die Silbermedaille und ließ vor allem mit ihrer 75-Zeit von 10,54 Sekunden aufhorchen. Ihre dritte Silberplakette gewann sie zusammen mit Leonie Dekker, Nora Tenbusch und Katinka Lötters mit der 4x75-m-Staffel (42,94sec). Dritte Plätze im Hochsprung errangen Leonie Dekker (W13/1,36m) und Till Beckmann (M14/1,30m). Als Lohn für ihre tollen Leistungen erhielten acht Athletinnen und Athleten des LAZ Rhede eine Berufung in das Auswahlteam der LVN-Region-Nord für die LVN- Vergleichskämpfe am kommenden Sonntag in Mönchengladbach.

 

Ergebnisse

 

 

 

Do

16

Sep

2021

Vertretung für Uta Heck - Aerobic

Wir sind in Gesprächen, um eine Vertretung für Uta Heck zu finden und werden eine entsprechende Info geben, sobald wir eine Übungsleiterin für das Aerobic-Angebot gefunden haben.

 

Ab sofort können die Gruppenmitglieder auch das Fitnesstraining dienstags von 19:30 - 20:30 Uhr bei Klaus Tüshaus und/oder Susanne Böing absolvieren.

 

Jürgen Palm

 

Mi

15

Sep

2021

34. Sonsbecker-Mehrkampftage u. 3. Sonsbecker Laufmeeting am 11./12. September 2021

Fabian Baten überspringt in Sonsbeck die 4,01 m mit dem Stab. (Foto: Christian Dangelmaier)
Fabian Baten überspringt in Sonsbeck die 4,01 m mit dem Stab. (Foto: Christian Dangelmaier)

 Baten steigert seinen Vereinsrekord

 

Die Verantwortlichen des SV Sonsbeck um Werner Riedel und Rene Niersmann hatten wieder einmal alle Hebel in Bewegung gesetzt, um den Leichtathleten der Region bei einem kombinierten Mehrkampf und Laufmeeting beste Bedingungen zu bieten. Aus Sicht des LAZ Rhede standen dabei die Mehrkämpfer und Mehrkämpferinnen im Mittelpunkt, denn nach vier Jahren Trainertätigkeit war es für Roman Buhl der letzte Wettkampf als Sprung- und Mehrkampftrainer in Rhede. Aus persönlichen Gründen legt Buhl nach 30 Trainerjahren eine Pause als Vereinstrainer ein, bleibt jedoch der Leichtathletik als Landestrainer Hochsprung erhalten. „Roman hat in seiner Zeit bei uns viele neue Impulse gegeben und ich denke, dass er als Landestrainer auch wieder Trainingslehrgänge in Rhede anbieten wird“, hofft LAZ-Sportwart und LVN-Landestrainer Jürgen Palm darauf, dass der Kontakt zu Roman Buhl bestehen bleibt.

 

Besonders motiviert war dessen Schützling Fabian Baten, der bereits seinen dritten Zehnkampf der Saison bestritt. Wie bei den beiden Wettkämpfen zuvor, lief nicht alles glatt, doch mit viel Einsatz und Willenskraft kämpfte sich Baten immer wieder zurück. So standen nach zwei harten Wettkampftagen am Ende 5.864 Punkte im Wettkampfprotokoll, womit Baten seinen eigenen Vereinsrekord weiter steigern konnte und in der Deutschen Bestenliste der U23 auf Position 17 kletterte. Seine stärksten Disziplinen waren die 400 Meter (52,88sec) und der Stabhochsprung, wo er mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 4,01 Metern gleichzeitig Regionsmeister im Stabhochsprung wurde.

Am ersten Wettkampftag wurde Baten noch von seinen Trainingspartnern Simon Heweling und Jan Siebert unterstützt, die jedoch am zweiten Tag planmäßig nicht mehr antraten. Heweling überzeugte vor allem mit 11,34 Sekunden im 100-m-Sprint und 6,39 Meter im Weitsprung. Jan Siebert war mit übersprungenen 1,80 Meter bester Hochspringer aller Mehrkämpfer.

 

Mit Laura Wienen und Greta Boeck gingen zwei weitere Athletinnen aus der Trainingsgruppe von Roman Buhl im 7-Kampf an den Start. Laura Wienen sammelte in einem ausgeglichenen Wettkampf insgesamt 3.876 Zähler und siegte damit vor Greta Boeck, die auf 2.709 Zähler kam. Auch Enie Dangelmaier bestritt zum Abschluss der Saison einen 7-Kampf. Die DM-Fünfte im Weitsprung der U20 überzeugte vor allem in den Sprungdisziplinen (1,60m/5,53) und dem Speerwurf (36,12m). Mit 4.381 Punkten schaffte sie den Sprung auf Platz 27. der DLV Bestenliste.

 

Den zweiten Platz bei der U18 belegte Lene Stumpen, die mit 3.974 Punkten hinter ihrer persönlichen Bestleistung von 4.136 Punkten zurückblieb, aber im Speerwurf eine neue persönliche Bestweite von 28,70 Meter schaffte.

 

Für das Highlight des Laufmeetings sorgte dann Youssef Wardi, der bei seinem ersten Wettkampf über 5000 Meter in starken 15:39,20 Minuten siegte. Dabei kam Wardi gelegen, dass seine Hauptkonkurrenten aus Duisburg und Xanten ein Großteil der Tempoarbeit leisteten und der U20-Läufer aus der Trainingsgruppe von Jürgen Palm in der letzten Runde seine Endschnelligkeit ausspielen konnte. Einen guten Eindruck hinterließen auch die Nachwuchstalente aus der Trainingsgruppe von Michael Ilbertz. Besonders Nora Tenbusch überraschte mit einer Leistungssteigerung auf 2:35,62 Minuten im 800-m-Lauf. Sie gewann damit in ihrer Altersklasse (W13) ebenso wie Ella Vriesen in der W14 (2:39,66min) und Emelie Paß in der W12 (2:39,86min). Zweite Plätze gingen an Enid Withag im 2000-m-Lauf der W14 (8:00,52min) und Wiebke Schnieders im 100-m-Sprint der W15 (14,61sec).

 

Ergebnisse