Mi

10

Apr

2019

Wettkämpfergebnisse: 5./6. April: Regionsmeisterschaften Langstaffeln in Bottrop + UNF Meeting in Jacksonville/USA + Werfertag in Wesel + Werfertag in Leichlin

NRW-Kaderathlet Gerrit Vißer übertraf die DM-Norm für die Deutschen U18-Meisterschaften (53,00m) mit starken 53,93 Metern deutlich.
NRW-Kaderathlet Gerrit Vißer übertraf die DM-Norm für die Deutschen U18-Meisterschaften (53,00m) mit starken 53,93 Metern deutlich.

 

Vißer und Spieker übertreffen DM-Normen

  

Mit guten Ergebnissen und zwei DM-Normen im Gepäck kehrten die Werfer des LAZ Rhede von Wettkämpfen in Wesel und Leichlingen zurück. Bei dem in Gedenken an den langjährigen Nord-rheintrainer Kurt „ Eia“ Benner ausgetragenen „Ein Benner Werfertag“ in Leichlingen schleuderte der NRW-Kaderathlet Gerrit Vißer den 5-kg-Hammer auf starke 53,93 Meter. Als Dritter übertraf der U18-Athlet auf Anhieb die DM-Norm (53,00m) für die Deutschen U18-Meisterschaften Ende Juni. 

Betreut wurde Vißer dabei von Ann-Kathrin Kröger, da sein Trainer Werner Niehaus zeitgleich bei einem Wettkampf in Wesel die gesamte restliche Werfergarde des LAZ Rhede coachte. Auch in Wesel schaffte eine junge Hammerwerferin die DM-Norm. Alexandra Spieker übertraf mit einer Weite von 39,27 Metern mit dem 3-kg-Hammer die U16-Norm von 38,00 Metern deutlich. Als Tagessieger verließen außerdem auch Anna Jantzen, Fabian Baten, Martin Langstein und Linus Feldhaus das Auestadion. Anna Jantzen setzte sich mit 37,92 Metern im Hammerwurf und 31,73 Metern im Speerwurf gleich zweimal bei der U20 durch. Fabian Baten warf den 800-g-Speer auf gute 43,59 Meter (U20) und Linus Feldhaus stieß die 4-kg-Kugel auf die neue persönliche Bestweite von 12,51 Meter.

  

Bei den Regionsmeisterschaften der Langstaffeln waren drei LAZ-Läuferinnen im Einsatz. In der weiblichen Jugend U16 der StG Rhede-Sonsbeck sorgten Annika Geuting (2:32min) und Thea Lehmbrock (2:30min) für einen riesigen Vorsprung, den die Sonsbeckerin Sophie Leuyven nach 8:16,31 Minuten ins Ziel rettete. Noch schneller lief Nike Dangelmaier ihren Teilabschnitt in der 3x800-m-Staffel der StG LA-Team RSB. Die Langhürdenspezialistin übergab bereits nach 2:22 Minuten das Staffelholz auf Rahel Brömmel (Sonsbeck). Zusammen mit der Startläuferin Pauline Schultze (2:40min) lief das Trio in 7:22,04 Minuten zur DM-Norm der weiblichen U20 (7:25,00min).

  

In Jacksonville/USA bestritt Malte Stockhausen sein zweites Rennen über 3000-Meter-Hindernis. Bei seinem souveränen Start-Ziel-Sieg verpasste Stockhausen seine persönliche Bestzeit in 9:28,41 Minuten nur um neun Hundertstel. Mit einem Vorsprung von über fünfzehn Sekunden holte Stockhausen damit wieder die volle Punktzahl für sein Uni-Team von der Flordia Tech Universität.

 

Ergebnisse aus Leichlingen

 

Ergebnisse aus Wesel

 

Ergebnisse aus Bottrop

 

 

Mo

08

Apr

2019

Sportlerehrung der Stadt Rhede am 5. April 2019

 

Die Stadt Rhede zeichnet 49 Sportler aus

 

Auszug aus dem BBV-Pressebericht von Matthias Grütter

  

Rhede - Die Stadt Rhede hat Freitagabend im Rats- und Kultursaal des Rathauses die erfolgreichsten Sportler und Mannschaften des vergangenen Jahres ausgezeichnet. Es gab Urkunden und vor allem die Medaillen in Gold, Silber und Bronze.

 

Bürgermeister Jürgen Bernsmann, der zuvor über Fairplay, unlauteren Wettbewerb und Doping geredet hatte, sagte mit Blick auf die geladenen Gäste: „Wir ehren hier ausnahmslos saubere Sportler.“ Und er fügte an: „Sie repräsentieren die Stadt Rhede.“ Und das auf eine sehr beeindruckende Weise.

 

Herausragend war die Leistung von Reiner Heweling. Der Sprinter des Leichtathletikzentrums (LAZ) Rhede, das fast schon traditionell die meisten Ehrungen einheimste, hatte im Vorjahr bei den Senioren-Weltmeisterschaften in Malaga/Spanien in 12,16 Sekunden über die 100 Meter Bronze gewonnen. Von der Stadt gab es am Freitag dafür Gold. 19 Medaillen gab es zudem in Silber. 28 bronzene Plaketten kamen hinzu. Geehrt wurden nicht nur Leichtathleten, sondern auch Gewichtheber, Ju-Jutsu-Kämpfer und Reiter. Die Aktiven kamen aus den Klubs RuF Krommert, Budo-Sport Rhede, RV Rhede, LAZ Rhede und TV Rhede.

 

Zum Ende der Veranstaltung hin wurde auch der Rheder Ehrenamtspreis verliehen. Dieses Mal erhielten diesen Hammerwurftrainer Werner Niehaus vom LAZ Rhede sowie Heinrich Tekampe von der Behinderten-Sport-Gemeinschaft. Diese Ehrung wurden von Antonius Böing, Vorsitzender des Stadt-Sport-Verbandes, und von Andre Schaffeld, Vorstandsmitglied der Volksbank Rhede, vorgenommen.

 

Werner Niehaus ist beim LAZ Trainer, Betreuer und Vorstandsmitglied. Er war selbst Hammerwerfer mit einer Bestweite von 53,76 Metern. Niehaus war Rat gebender Sportkollege und Trainingspartner von Manfred Hüning und Heimtrainer von Norbert Radefeld, die beide zur Weltspitze gehörten. Seit über 40 Jahren sei Niehaus „konsequent, besonnen und ruhig“ für das LAZ tätig. „Aus nationaler aber auch internationaler Sicht ist Werner Niehaus geschätzter weil sachkundiger und einfühlsamer Trainer“, hieß es. „Und wichtig für den Verein ist: Er lernte durch einen Trainingsaufenthalt in Bolivien seine heutige Ehefrau Elli kennen, die selbst langjährige und erfolgreiche Wurftrainerin ist.“

 

Zum zehnten Mal wurde der mit je 250 Euro dotierte Ehrenamtspreis verliehen, den Andre Schaffeld von der Volksbank Rhede gemeinsam mit Bernsmann und Böing überreichte. So würden auch diejenigen einmal im Rampenlicht stehen, die die Säulen der Vereine sind.

 

 

 

Do

04

Apr

2019

Putztag im LAZ am 27.04.2019

 

Putztag im LAZ!

 

Samstag, den 27. April von 10 - 14 Uhr

 

für Erfrischungsgetränke und Verpflegung ist gesorgt!

 

 

Mi

03

Apr

2019

Oral Roberts Invite am 30. März in Tulsa/USA + Daytona Beach Classics am 29. März/USA

Henry Vißer unterbot in 53,57 Sekunden die DM-Norm (56 sec.) über 400m Hürden deutlich. (Archivfoto: Jan-Hendrik Ridder)
Henry Vißer unterbot in 53,57 Sekunden die DM-Norm (56 sec.) über 400m Hürden deutlich. (Archivfoto: Jan-Hendrik Ridder)

 

Vißer und Stockhausen unterbieten U23-DM-Normen

  

DLV missachtet Athletenproteste zu fragwürdigen Entscheidungen

  

Die US-Stipendiaten des LAZ Rhede, Henry Vißer und Malte Stockhausen, überzeugten bei Meetings in Tulsa/Oklahoma und Daytona Beach/Florida mit Siegen für ihr Uni-Team. Beide unterboten dabei die U23-DM-Norm deutlich.

  

Nachdem Henry Vißer zum Saisonauftakt die 400m Hürden in 54,52 Sekunden absolvierte und damit bereits die U23-DM-Norm von 56 Sekunden unterbieten konnte, steigerte sich der LAZ-Athlet bei einem Meeting in Tulsa (Oklahoma) auf gute 53,57 Sekunden. Er siegte bei böigem und kaltem Wind mit deutlichem Vorsprung vor der internationalen Konkurrenz. Wie in den USA üblich lief Vißer zudem noch in der 4x100-m- und 4x400-m-Staffel für sein Uni-Team. Bis zur deutlich verschärften DM-Norm von 53,00 Sekunden fehlt dem Schützling von LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm nur noch eine halbe Sekunde. „Die Saison ist noch lang und der Meldeschluss für Berlin ist erst nach unserm Meeting am 20. Juli“, erläutert Palm.

 

Malte Stockhausen, der bereits das dritte Jahr an der renommierten Florida Tech University studiert, lief nach guten 15:11 Minuten über 5000 Meter zum Saisoneinstieg bei den Daytona Beach Classics erstmals in der Saison die 3000-m-Hindernisstrecke. In einem einsamen Rennen lief Stockhausen in starken 9:32,36 Minuten einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg entgegen. Die Norm für die U23-DM Mitte Juni in Wetzlar unterbot der Student der Meeresbiologie um knapp fünf Sekunden. Trotz dieser schönen Erfolge ist die Stimmung bei den U23-Athleten des LAZ Rhede zurzeit getrübt. Grund dafür sind verschärfte Normen für die DM in Berlin sowie die Streichung aller Staffel-entscheidungen. Diese finden nun alternativ im Rahmen der U23-DM statt. Allerdings hat der DLV dort die Staffelmeisterschaften der U23-Athleten gestrichen. Trotz großer Proteste der Betroffenen ist kein Einlenken der DLV-Verantwortlichen in Sicht. „Für unsere U23-Sprintstaffel ist damit eine reelle Medaillenchance schon vor der DM dahin“, ärgert sich Palm über die Missachtung der Sportler durch den Verband.

 

Di

02

Apr

2019

Senioren-Hallen-Weltmeisterschaften vom 24.-30. März in Torun/Polen

In 25,06 Sekunden qualifizierte sich Reiner Heweling als Fünftschnellster für das 200-m-Finale.
In 25,06 Sekunden qualifizierte sich Reiner Heweling als Fünftschnellster für das 200-m-Finale.

 

Heweling bei Hallen-WM dreimal am Start

 

Mehr als 4.000 Seniorensportler aus 88 Nationen gingen im polnischen Torun bei den Hallen-Weltmeisterschaften der Leichtathleten an den Start. Mit großer Begeisterung berichtete jetzt der 6-fache Deutsche M55-Meister vom LAZ Rhede, Reiner Heweling, von seiner Teilnahme:“ Die Gastfreundschaft und das Organisationstalent der polnischen Kampfrichter und Offiziellen war einzigartig“, schwärmt Reiner Heweling von seiner ersten Hallen-Weltmeisterschaft. Auch sportlich war Torun für Heweling die (lange) Reise wert. In seiner Lieblingsdisziplin, dem 60-Meter-Sprint, qualifizierte sich Heweling souverän über den Vor- und Zwischenlauf für das Finale der besten Acht. Hier fehlten ihm als Fünftplatzierten in 7,65 Sekunden ganze 5 Hundertstelsekunden zur Bronzemedaille.

 

Auch die Entscheidung über 200 Meter wurde über drei Runden ausgetragen. Aus elf Vorläufen qualifizierten sich die besten 18 Seniorensprinter für drei Halbfinalläufe. Im dritten Halbfinale lief Heweling als Zweiter starke 25,06 Sekunden und qualifizierte sich als Fünftschnellster für das Finale. Hier fehlte dann etwas die Kraft, sodass in 25,71 Sekunden der sechste Platz heraussprang. Zur abschließenden 4x200-Meter-Staffel mobilisierte Heweling nochmal alle Reserven. Hinter den Weltrekord laufenden Franzosen (1:39,40min), Großbritannien und den USA lief das DLV-Quartett in 1:43,71 Minuten auf den vierten Platz.

 

Ergebnisse

 

 

Di

19

Mär

2019

Vorschau 49. Internationales Leichtathletik-Meeting in Rhede am 20. Juli 2019 im BESAGROUP-Sportpark

Das Foto von Jan-Hendrik Ridder zeigt das Finish im 100-m-Finale der Männer mit u.a. dem Deutschen 200m-Hallenmeister 2018, Steven Müller (links) und dem LAZ-Ass Henry Vißer (rechts).
Das Foto von Jan-Hendrik Ridder zeigt das Finish im 100-m-Finale der Männer mit u.a. dem Deutschen 200m-Hallenmeister 2018, Steven Müller (links) und dem LAZ-Ass Henry Vißer (rechts).

 

Internationale Wettkampfbühne vor Leichtathletik-DM

 

Mit großer Vorfreude auf die Leichtathletik-DM in Berlin (3./4. August) und einer Vielzahl nationaler und internationaler Meisterschaften in den unterschiedlichen Altersklassen starten die Leichtathleten des LAZ Rhede in die Vorbereitung auf die  Sommersaison 2019. Auf dem Weg zur "Multi-DM“ in Berlin, wo nicht weniger als zehn Deutsche Meisterschaften in olympischen Sportarten ausgetragen werden, stellt das Internationale Leichtathletik-Meeting in Rhede wieder eine wichtige Etappe für die nationale Elite dar. Für Samstag, den 20. Juli, haben die Verantwortlichen des LAZ Rhede um den Meetingorganisator Jürgen Palm ein spannendes und umfangreiches Programm auf die Beine gestellt. Die 49. Auflage des Traditionsmeetings im Westmünsterland bietet wieder die gesamte Palette der Leichtathletik, von Normwettkämpfen für die Leichtathletik-WM in Doha (Katar) bis hin zu den Talentstaffeln für die Kleinsten.

 

Um 16.00 Uhr fällt der erste Startschuss im Stadion. Neben den Sprints stehen in diesem Jahr insbesondere die 400m Hürden und die Mittelstrecken im Fokus. Auf der Jagd nach den WM-Normen werden die deutschen Topathleten von der traditionell starken internationalen Konkurrenz gefordert. Bereits während der Hallen-DM in Leipzig erhielt Meeting-Chef Jürgen Palm zahlreiche Anfragen und Zusagen von DLV-Topathleten: „Der Termin des LAZ-Meetings liegt optimal für unser Team“, gab DLV-Teamleiter-Sprung Uwe Florcak (Hamburg) die Zusage für die Kaderathleten im Drei- und Weitsprung. Da das LAZ-Meeting im Juli stattfindet, können die Athleten bereits Rankingpunkte für die Olympischen Spiele 2020 sammeln. Dann wird die Qualifikation nicht mehr ausschließlich über Einzelnormen erfolgen, sondern anhand der IAAF-Weltrangliste: „Die Athleten sind  gefordert, mehr Wettkämpfe zu bestreiten, da die fünf besten Ergebnisse gewertet werden“, erläutert Palm die Idee hinter der Reform. Zusätzlich gibt es Punkte für die Klasse der Meetings. „Als internationales Meeting gibt es bei uns mehr Punkte als bei einem nationalen Meeting“, sieht Palm ein zusätzliches Argument für Rhede.

 

Von 13.00 bis 16.00 Uhr genießen die besten NRW-Nachwuchstalente im Hammerwurf, moderiert vom 8-fachen Deutschen Hammerwurfmeister Markus Esser, die volle Aufmerksamkeit des Publikums, das wie in den Vorjahren mit tollen Leistungen auf der bekannten Rheder Wurfanlage rechnen darf. Mit dabei sind natürlich auch die LAZ-Hammerwerfer/-innen um Maximiliane Langguth und die DLV-Spitzenathletinnen aus Leverkusen und Berlin.

 

Als weitere Aufwertung des LAZ-Meetings, sowie der gesamten NRW-Leichtathletik, ist auch die Gründung einer Meetingserie in NRW zu sehen: „Die beiden NRW-Leichtathletikverbände haben es geschafft, die besten sechs Meetings in NRW so zu koordinieren, dass eine Meeting-Serie entsteht und es keine Überschneidungen wie im letzten Jahr gibt“, erläutert Palm. Von Gladbeck (Pfingstsamstag) geht es über Köln (30. Juni), Bottrop (7. Juli) und Paderborn (13. Juli) nach Rhede. Den Abschluss bilden dann die „Bayer-Classics“ am 24. Juli in Leverkusen. Neben der Terminkoordination geht es auch darum, den besten NRW-Athleten eine gute Wettkampfbühne gegen internationale Konkurrenz zu bereiten. Dem LAZ-Meeting kommt als dem traditionsreichsten internationalen Leichtathletik-Meeting in diesem Kreis eine Sonderrolle zu: „Bei uns landen die meisten internationalen Anfragen, da wir seit Jahrzehnten eine feste Größe im Meetingkalender sind“, ist Palm stolz auf das internationale Renommee des LAZ-Meetings.

 

 

 

 

Do

14

Mär

2019

2. Hallenvergleichskampf der Leichtathleten U17 Belgien-Niederlande-NRW am 9. März in Münster

Enie Dangelmaier sprang mit 5,53 Metern auf den vierten Platz. (Foto: Christian Dangelmaier)
Enie Dangelmaier sprang mit 5,53 Metern auf den vierten Platz. (Foto: Christian Dangelmaier)

Dangelmaier und Morlo kämpfen für NRW

 

Beim 2. Hallenvergleichskampf der U17-Leichtathleten zwischen Belgien, den Niederlanden und der NRW-Auswahl standen mit Enie Dangelmaier und Mathis Morlo auch zwei Sprungtalente des LAZ Rhede im NRW-Team. Während Enie Dangelmaier die Qual der Wahl hatte und schließlich einen Start im Weitsprung der ebenfalls möglichen Nominierung im Dreisprung vorzog, freute sich Morlo auf eine Einladung für das Hochsprungteam.

 

Bereits im ersten Versuch glückte Dangelmaier mit 5,53 Metern ihre Tagesbestweite, obwohl sie dabei vor dem Brett abgesprungen war. In der Endabrechnung bedeutete dies der vierte Platz. Morlo belegte mit übersprungenen 1,80 Metern den sechsten Rang. Er blieb damit nur einen Zentimeter unter seiner persönlichen Bestleistung.

 

In der Mannschaftswertung gab es einen überlegenen Sieg der niederländischen Auswahl, die mit 316,5 Punkten mehr als doppelt so viele Zähler sammelte wie das NRW-Team (141), das hinter Flandern und Wallonien auf Platz vier landete. Im Gegensatz zu den Gästen aus den Niederlanden und Belgien war das NRW-Team nicht in allen Disziplinen besetzt, sodass in der Teamwertung keine bessere Platzierung möglich war. „Warum nicht in allen Disziplinen NRW-Athleten am Start waren, ist mir völlig schleierhaft. Eine solche Chance, sich mit Talenten aus den Nachbarländern zu messen, darf man sich nicht entgehen lassen“, hatte LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm wenig Verständnis für das Fehlen vieler NRW-Kaderathleten.

 

Ergebnisse

 

 

 

 

Mi

13

Mär

2019

Cross-DM am 9. März in Ingolstadt

Stefan Ritte vom LAZ Rhede lief auf der sehr anspruchsvollen Crossrennstrecke mit internationaler Besetzung ein tolles Rennen.
Stefan Ritte vom LAZ Rhede lief auf der sehr anspruchsvollen Crossrennstrecke mit internationaler Besetzung ein tolles Rennen.

 

Lowicker kehren mit zwei Top-8-Platzierungen

von der Cross-DM zurück

 

Pressebericht von Janek Betting

 

Bereits am Freitagvormittag machte sich die Lowicker Wettkampfgruppe zur Cross-DM in Ingolstadt auf. Anders als sonst für Crosslaufmeisterschaften üblich, fand das Rennen im Ingolstadter Hindenburgpark und damit direkt im Stadtzentrum, und nicht auf umliegenden Feldern oder Wiesen, statt. Dennoch war die ca. 1 km lange Runde durch kurze, harte Anstiege, teils engen Kurven und einigen Hindernisse sehr anspruchsvoll.

Für die herausragenden Ergebnisse aus Lowicker Sicht sorgten Helga Willemsen und Friedhelm Betting, die jeweils den 8. Platz ihrer Altersklasse belegten. Bei ihrem ersten DM-Start benötigte Willemsen für die 5,1 km lange Strecke 23:45 Minuten und sicherte sich mit einer fulminanten Schlussbeschleunigung den 8. Platz. Ebenfalls ein starkes Rennen zeigte Sylvia Uebbing (24:54 min), die als 16. der W50 ins Ziel kam. „Sylvia hat in den letzten Wochen super trainiert und sich mit diesem tollen Ergebnis selbst belohnt“, zeigt sich DJK-Trainer Janek Betting zufrieden. Auch Werner Enk absolvierte 5 Runden und kam nach 25:06 Minuten ins Ziel. Obwohl er durch einen grippalen Infekt in den letzten zwei Wochen kaum trainieren konnte, belegte er einen respektablen 25. Platz in seiner Altersklasse M60.

 

Im zweiten Meisterschaftslauf waren für Friedhelm Betting und Manfred Grunau 6,1 km zurückzulegen. Friedhelm Betting stellte hier in 25:17 Minuten einmal mehr seine herausragende Form unter Beweis und lief auf den 8. Platz der M55. Mit seiner ersten Top-8-Platzierung durfte Betting den bisher wohl größten Erfolg seiner Kariere feiern. In der stark besetzten Altersklasse M50 musste Manfred Grunau seinem hohen Anfangstempo Tribut zollen und erreichte in 27:36 Minuten als 32. das Ziel.

 

„Abgesehen von Friedhelm haben alle ihr Debüt bei Deutschen Meisterschaften gegeben. Besonders unter diesem Gesichtspunkt können alle mit ihren Ergebnissen zufrieden sein. Dass dann auch noch zwei Top-8-Platzierungen herausgesprungen sind, ist einfach der Hammer! “, resümiert Janek Betting zufrieden.

 

Ebenfalls zur Reisegruppe gehörte Stefan Ritte vom LAZ Rhede, der im Mittelstreckenrennen der Männer über 4,1 km am Start war. Nach taktisch kluger Renneinteilung lief Ritte in 13:59 Minuten auf einen starken 23. Platz. Insgesamt finishten hier 78 Läufer, unter anderem auch Athleten auf internationalem Niveau wie der neue und alte Deutsche Cross-Meister Richard Ringer, oder der zweitplatzierte Florian Orth. Umso höher ist der 23. Platz, den Ritte belegte, zu bewerten.

 

 

Während ein Teil der Lowicker Läufer schon im Ziel bei den Deutschen Cross-Meisterschaften war, ging eine weitere Gruppe beim Track-&-Field-Run von AvA´70 in Aalten über die 5-km-Distanz an den Start. Hier ging es allerdings etwas beschaulicher zu.

Trotz der Abwesenheit der Teilnehmerinnen der Deutschen Cross-Meisterschaften, liefen mit Anne Wüpping und Britta Ihling gleich zwei Frauen unter die Top Ten. Mit einer Zeit von 22:45 Minuten wurde Anne Wüpping bei ihrem Lowick-Debüt auf der 5-km-Distanz 5. in der Gesamtwertung der Frauen. Björn Jansen war schnellster Lowicker und lief in einer Zeit von 18:50 Minuten auf Platz 7 der Männergesamtwertung. Er sorgte somit für die dritte Top-10-Platzierung in Aalten. Komplettiert wurde das Ergebnis durch Michael Engbers (20:06 min), Andre Geukes (21:56 min) und Sandra Boland (30:07 min).

 

Bei wechselhaftem Wetter mit Regenschauern, Sonne und viel Wind wurde den Sportlern besonders auf der zweiten Hälfte des Rennens einiges abverlangt. Starker Gegenwind mit heftigen Regenschauern, auf- und absteigende Passagen auf schmalen Waldwegen und ein Parcours mit zahlreichen Spitzkehren, zwei Sprunggruben und zwei Baumstämmen im Stadion erschwerten die Laufbedingungen, bevor es auf die letzten Meter der Zielgeraden ging.

 

Ergebnisse Cross-DM

 

Ergebnisse aus Aalten

 

 

 

Di

12

Mär

2019

Nordrhein-Hallenmeisterschaften U16 am 10. März 2019 in Düsseldorf

Matz Grunden gewinnt den Dreisprung der M15 mit 2 Metern Vorsprung.
Matz Grunden gewinnt den Dreisprung der M15 mit 2 Metern Vorsprung.

LAZ-Nachwuchs räumt kräftig ab

 

Zum Abschluss der Hallensaison räumte der Nachwuchs des LAZ Rhede bei den Nordrhein-Hallenmeisterschaften der Jugend U16 kräftig ab. Sechs Medaillen, davon drei aus Gold sowie weitere sechs Endkampfplatzierungen sorgten für beste Stimmung bei Athleten, Trainerteam und Eltern der Nachwuchstalente aus Rhede.

 

Für die größte Überraschung sorgte Ayisha Mouhamed, die schon im 60-m-Vorlauf der W14 ihre bisherige Bestzeit von 8,36 Sekunden pulverisierte und in 8,14 Sekunden die schnellste Zeit aller Teilnehmerinnen lief. Im Finale hielt Mouhamed dem Favoritendruck stand und siegte ungefährdet in schnellen 8,13 Sekunden. Den zweiten Titel für das LAZ Rhede errang in überlegener Manier der M15-Dreispringer Matz Grunden, der nach Hopp, Stepp und Jump erst nach 12,14 Metern den Sand berührte und mit zwei Metern Vorsprung gewann.

Das dritte Gold wurde am stärksten bejubelt, denn es wurde durch die 4x200-Meter-Staffel der weiblichen U16 errungen, die damit ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen konnte. Startläuferin für die StG Rhede-Sonsbeck war Aiysha Mouhamed, die bereits nach kanpp 30 Metern an der Startläuferin aus Leverkusen vorbeilief und das Staffelholz in Führung liegend an Rieke Unland übergab. Unland, die als einzige Läuferin aus der Vorjahresstaffel im Team stand, spielte ihre hohe Endgeschwindigkeit aus und übergab mit Vorsprung auf die Sonsbeckerin Jule Weibel. Sie und auch die Schlussläuferin Merret Manten (Sonsbeck) wehrten die Angriffe von Leverkusen ab und wurden mit großem Jubel nach 1:49,63 Minuten im Ziel empfangen.

 

Zuvor hatte Rieke Unland in einer Wimpernschlagentscheidung Silber im 60-m-Sprint der W15 gewonnen. In neuer persönlicher Bestzeit von 7,92 Sekunden musste sie sich mit einem minimalen Rückstand von 1 Hundertstelsekunde der Siegerin Veronique Badjalimbe (TuS Köln rrh) geschlagen geben. „Rieke hat sich in diesem Winter enorm verbessert und eine enorm hohe Endgeschwindigkeit erreicht", freut sich ihr Trainer Jürgen Palm schon auf die Sommersaison, wo dann die 100 Meter den Stärken von Unland noch mehr entgegenkommen. Für Thea Lehmbrock sind die 800 Meter noch eine „Sprintstrecke." Der Athletin von LAZ-Lauftrainer Michael Ilbertz liegen eher die Laufstrecken ab 3000 Meter. Dennoch lief es für Lehmbrock auf den vier Hallenrunden richtig gut, sodass sie im Ziel in neuer persönlicher Bestzeit von 2:29,00 Minuten Zweite der W14 wurde.

 

Entsprechend der großen Disziplinpalette des LAZ Rhede, wollte Kugelstoßerin Ronja van der Heiden nicht hinten anstehen und stieß die 3-kg-Kugel auf 11,24 Metern. Mit dieser neuen persönlichen Bestweite landete die Athletin von Ely Niehaus auf dem Bronzeplatz der W15. Zwei Endkampfplätze gewann Linus Feldhaus, der im Weitsprung mit einer Sprungweite von 5,70 Metern Vierter wurde und im Kugelstoßen der M15  (11,81m) den siebten Platz belegte. Fünfte Plätze belegten Annika Geuting im 800-m-Lauf der W15 (2:29,66min), Lene Stumpen im 60-m-Hürdenfinale der W14 (9,66s) sowie die 4x200-m-Staffel der M15 (1:45,96min) in der Besetzung Maiko Dahlen (Sonsbeck), Linus Feldhaus, Matz Grunden und Robin Aengeneyndt (Sonsbeck). Sechster im Weitsprung der M15 wurde Matz Grunden mit einer Weite von 5,62 Metern.

 

Ergebnisse

 

 

 

Di

05

Mär

2019

Deutsche Seniorenmeisterschaften Halle und Winterwurf am 2./3. März in Halle a.d. Saale

Trainer und Sportler, die sich gemeinsam über die Erfolge freuen: v.l.: Hammerwurftrainer Werner Niehaus, Hans Wewering, Reiner Heweling, Christian Dangelmaier, Tom Ketelaer und Trainer Roman Buhl.
Trainer und Sportler, die sich gemeinsam über die Erfolge freuen: v.l.: Hammerwurftrainer Werner Niehaus, Hans Wewering, Reiner Heweling, Christian Dangelmaier, Tom Ketelaer und Trainer Roman Buhl.

Senioren in Höchstform

 

Weit über 1000 Teilnehmer gingen am vergangenen Wochenende bei den Deutschen Leichtathletikmeisterschaften der Senioren an den Start. In Halle an der Saale trafen sich die besten Leichtathleten Deutschlands in den Altersklassen M/W 35 bis M/W 90! Mit dabei waren auch vier Athleten des LAZ Rhede. Bis vor einem Jahr noch hielt Hans Wewering als einziger Vertreter die Fahne des LAZ Rhede bei den Seniorenmeisterschaften hoch. In Halle warf der Deutsche M55-Meister von 2017 den 6-kg- Hammer auf 42,15 Meter und belegte damit den 4. Platz.

Als wahrer Titelhamster erweist sich Reiner Heweling, der in Halle seine DM-Titel Nummer fünf und sechs einheimste. Der WM-Dritte des Vorjahres gewann in der Altersklasse M55 souverän die Titel über 60 und 200 Meter. Im 60-m-Sprint blieb Heweling in Vor- und Endlauf als einziger unter der 8-Sekunden-Marke und siegte in schnellen 7,72 Sekunden. Mehr Spannung hatte sein Trainer Roman Buhl über 200 Meter erwartet. Schließlich war Heweling auf der von ihm ungeliebten „Langstrecke“ lediglich mit der drittbesten Meldezeit angereist. Doch bereits nach der ersten Kurve hatte Heweling einen deutlichen Vorsprung herausgelaufen, den er souverän bis ins Ziel verteidigte. In 25,67 Sekunden drückte Heweling seine Saisonbestzeit um eine halbe Sekunde und lag damit 47 Hundertstel vor dem Vizemeister.

 

Titel Nummer drei für das LAZ Rhede ging etwas überraschend an Christian Dangelmaier, der im Jugend- und Juniorenalter zu den besten Weitspringern Deutschlands gehörte. Seit rund zwei Jahren schnürt Dangelmaier wieder verstärkt die Laufschuhe oder Spikes und dies mit zunehmendem Erfolg. „Ich musste erst das richtige Maß zwischen Training und Erholung finden, aber jetzt fängt die Sache an, Spaß zu machen“, freut sich Dangelmaier über seinen DM-Titel im 60-m-Sprint der M45. Nach 7,68 Sekunden im Vorlauf konnte Dangelmaier im Finale seine Saisonbestzeit von 7,64 Sekunden einstellen und siegte vor Oliver Seibel, der 7,69 Sekunden lief.

 

Tom Ketelaer (M50) ist das neueste Trainingsmitglied im LAZ-Seniorenteam. Der ehmalige Leistungsschwimmer bestritt bis vor kurzem für die DJK Lowick eher Wettkämpfe im Mittel- und Langstreckenlauf. Mit seinem Wechsel in die Trainingsgruppe von Roman Buhl und Mecky Emmerich zum LAZ Rhede widmet er sich jetzt mehr den Sprintstrecken bis 400 Meter. Über 60 Meter lief er auf Anhieb in 7,97 Sekunden ins Finale, wo er mit 8,03 Sekunden den sechsten Platz erreichte. Die gleiche Platzierung schaffte er auch über 200 Meter (26,15s), wobei er hier sein Durchhaltevermögen durch einen perfekten Endspurt demonstrieren konnte. „Jetzt fehlt uns nur noch der vierte Mann für eine Staffel“, wirbt Roman Buhl um Leichtathletik begeisterte Sportler im besten Alter.

 

Ergebnisse

 

 

 

Mi

27

Feb

2019

51. Deutsche Jugend-Hallenmeisterschaften + 25. Deutsche Jugend-Winterwurfmeisterschaften am 23./24. Februar in Sindelfingen

Das Foto von Roman Buhl zeigt die LAZ-Sprinterin Nike Dangelmaier (links) bei ihrem Lauf.
Das Foto von Roman Buhl zeigt die LAZ-Sprinterin Nike Dangelmaier (links) bei ihrem Lauf.

Dangelmaier läuft neue persönliche Bestzeit

 

Fünf Athletinnen und Athleten des LAZ Rhede waren bei den 51. Deutschen Jugend-Hallenmeister-

schaften und 25. Deutschen-Jugendwinterwurfmeisterschaften in Sindelfingen am Start. Während das Gros des Teams bei den Winterwurfmeisterschaften im Floschenstadion antrat, ging Nike Dangelmaier im Sindelfinger Glaspalast über die 400 Meter der U20 an den Start. Als Zweite des ersten Vorlaufes konnte Dangelmaier zum dritten Mal in dieser Hallensaison ihre persönliche Bestzeit steigern. Mit ihrer neuen Bestzeit von 58,43 Sekunden rangierte die NRW-Kaderathletin auf Platz 16 im Gesamtklassement.

 

Das beste Ergebnis der LAZ-Werfer erzielte Gerrit Vißer, der den 5-kg-Hammer erstmals über die 50-Meter-Marke warf und mit guten 51,23 Metern den 9. Platz bei der männlichen U18 erreichte. „Gerrit trainiert sehr fleißig und hat sich technisch gut weiterentwickelt“, lobt sein Trainer Werner Niehaus die Leistungsentwicklung von Vißer. Weniger rund lief der Wettkampf für die U20-Hammerwerfer Moritz Leiting und Antonia Ciroth. Moritz Leiting, der aus privaten Gründen erst am Wettkampftag anreisen konnte, warf als Zehnter den 6-kg-Hammer auf 44,76 Meter und Antonia Ciroth schleuderte den 4-kg-Hammer auf 35,31 Meter (17./ U20).

Zu kurz war die Vorbereitungszeit für Hannah Schoofs, die nach einem USA-Aufenthalt erst wieder seit fünf Wochen bei Ely Niehaus trainieren konnte. Mit ihrer Tagesbestweite von 34,72 Metern blieb ihr Platz 17. „Bis zum Sommer sollte Hannah wieder an die Form des Vorjahres anknüpfen können“, ist LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm zuversichtlich, dass die talentierte Mehrkämpferin noch deutliche Leistungsreserven hat. Als Stützpunkttrainer Hochsprung betreute Roman Buhl den Leverkusener Florian Hornig, der im Hochsprung der U20 mit einer Sprunghöhe von 1,95 Metern Sechster wurde.

 

Ergebnisse

 

 

 

Di

19

Feb

2019

66. Deutsche Leichtathletik-Hallenmeisterschaften am 16./17. Februar in Leipzig

Dank der kompetenten Unterstützung ihres Physios Helmut Mosscheik konnte Klaudia Kaczmarek bei der Hallen-DM an den Start gehen.
Dank der kompetenten Unterstützung ihres Physios Helmut Mosscheik konnte Klaudia Kaczmarek bei der Hallen-DM an den Start gehen.

 

Trotz Verletzung

auf Rang vier

 

Mit einem vierten Platz im Dreisprung (13,35m) und einem achten Platz im Weitsprung (6,02m) kehrte Klaudia Kaczmarek vom LAZ Rhede von den 66. Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften in Leipzig zurück. Selbst auf der Rückfahrt wussten Kaczmareks Trainer Jürgen Palm und Physiotherapeut Helmut Moscheik nicht so recht, wie sie die Ergebnisse bewerten sollten, denn seit dem Abschlusstraining am vergangenen Mittwoch hingen die Chancen auf ihre 35. DM am seidenen Faden.

 

„Bei der Laufkoordination spürte Klaudia plötzlich einen Schmerz im linken Oberschenkel, sodass sie sofort das Training abbrechen musste“, erläutert Palm den Schreck beim Abschlusstraining. Bei einer Schnellanaylse durch den ehemaligen DLV-Masseur Helmut Moscheik konnte ein Faserriss zwar ausgeschlossen werden, sodass etwas Hoffnung aufkeimte. Aber die Zeit für ein Ausheilen der Verletzung schien zu knapp: „Ohne Helmut hätte ich nicht starten können. Er hat mir das Vertrauen gegeben, dass alles hält“, bedankt sich Klaudia Kaczmarek bei Moscheik.

Nach fünf Behandlungen in drei Tagen stand Kaczmarek am Samstag um 14:05 Uhr dann tatsächlich am Ablauf zu ihrem Dreisprungversuch. Obwohl dieser übergetreten war, sorgte er für etwas Entspannung bei ihrem Trainer Jürgen Palm, denn er hatte kein Humpeln mehr im Anlauf erkennen können. Gleich im zweiten Durchgang legte Kaczmarek dann 13,21 Meter vor und setzte sich damit an die dritte Position. Gold und Silber waren da schon an die neue deutsche Rekordhalterin Kirstin Gierisch (Chemnitz/14,11m später noch 14,38m) und die vielfache Deutsche Meisterin Jenny Elbe (Dresden/13,76m) vergeben.

  

Den ersten Konter von Maria Purtsa (Chemnitz), die 13,22 Meter weit sprang, konnte Kaczmarek dann im fünften Druchgang mit starken 13,35 Metern kontern. Doch im letzten Versuch traf Purtsa das Brett perfekt und steigerte ihre persönliche Hallenbestweite auf 13,46 Meter und schnappte sich Bronze. Mit vier Sprüngen über 13 Meter blieb für Kaczmarek bei ihrer achten Hallen-DM in Folge der vierte Platz. „Es wäre gelogen, wenn wir da nicht im ersten Moment enttäuscht gewesen wären, aber so wie es gelaufen ist, kann ich nur stolz sein auf die Haltung und Leistung von Klaudia, die wieder einmal auf den Punkt in Form war“, zollt Palm seiner Athletin großen Respekt. Das Weitsprungergebnis am zweiten Wettkampf geriet dann fast zur Nebensache, denn der Dreisprung und die Unsicherheit hatten viel Kraft gekostet. Immerhin erreichte Kaczmarek mit ihrem weitesten Sprung auf 6,02 Metern den Endkampf, den sie als Achte abschloss und ihre Serie von Endkampfplatzierungen bei Deutschen Meisterschaften auf die beachtliche Zahl von 28 verlängerte.

  

Nach fünf Stunden Fahrt von Leipzig nach Rhede, wurden dann schon die Planungen für den Sommer gemacht, wo bei der hoffentlich 36. DM-Teilnahme im Berliner Olympiastadion eine neue Bestleistung gelingen soll. Bis dahin steht nach der vollständigen Regeneration jedoch noch eine Vielzahl von Trainingseinheiten auf dem Programm.

  

Ergebnisse

 

 

Mi

13

Feb

2019

LVN-Region-Nord-Hallenmeisterschaften U14/U16 am 9. Februar 2019 in Rhede

NRW-Kaderathletin Rieke Unland blieb im 60-m-Sprint der W15 zum ersten Mal unter 8 Sekunden und holte damit den Titel nach Rhede.
NRW-Kaderathletin Rieke Unland blieb im 60-m-Sprint der W15 zum ersten Mal unter 8 Sekunden und holte damit den Titel nach Rhede.

 

Starke Leistungen der Nachwuchsathleten

 

Ein volles Haus und zahlreiche persönliche Bestleistungen bescherte dem LAZ Rhede die Regions-Hallenmeisterschaft der Schüler/-innen U14 und U16. In der Leichtathletik-Halle des BESAGROUP-Sportparks Rhede trafen sich am 9. Februar rund 200 Nachwuchstalente aus über 20 Vereinen der Region. „Die Beteiligung und die gezeigten Leistungen sind ein echter Lichtblick für die Region-Nord“, stellte LAZ-Sprinttrainer Mecky Emmerich fest, der den erkrankten Stützpunktleiter Jürgen Palm als örtlicher Ausrichter vertrat.

 

Für das beste Resultat der Veranstaltung sorgte Rieke Unland (W15), die erstmals in ihrer noch jungen Laufbahn im 60-m-Sprint unter 8 Sekunden blieb und in 7,98 Sekunden ihre Kaderkolleginnen aus Xanten und Duisburg auf die Plätze verwies. Den zweiten Titel für das LAZ Rhede heimste Heleen Keiten-Schmitz im Weitsprung der W12 ein. Mit guten 4,46 Metern sicherte sich die Athletin von LAZ-Schülertrainer Michael Ilbertz den Meisterwimpel. Als Zugabe belegte sie im 60-m-Sprint in 8,92 Sekunden den zweiten Platz. 

Auch Linus Feldhaus (M15) wurde mit Silber dekoriert. Der hochgewachsene Athlet stellte mit 5,81 Metern eine neue persönliche Weitsprungbestleistung auf. Schnelle Zeiten liefen Ayisha Mohamed und Lene Stumpen in der W14. Mohamed lief im 60-m-Sprint in 8,38 Sekunden ebenso zum Silberplatz wie Lene Stumpen in 10,22 Sekunden über die Hürdenstrecke. Im Weitsprung der M13 errang Lennard Hüls mit einer Weite von 4,65 Metern Bronze. Die gleiche Platzierung schaffte Rike van Veenendaal (W13) mit übersprungenen 1,37 Metern bei ihrem ersten Hochsprungwettkampf.

 

Gute Weitsprungleistungen zeigten auch Janne Ueffing mit 4,43 Metern (4./M14), Lena Bonhoff mit 4,67m (4./W14), Ronja van der Heiden (4,75m/5./W15) und Lene Stumpen (4,65m/6./W14), die zudem im Hochsprung mit übersprungenen 1,42 Metern Vierte wurde.

 

 

Ergebnisse

 

 

Di

05

Feb

2019

NRW-Hallen- und Winterwurfmeisterschaften 2019 am 2./3. Februar in Leverkusen

Neue persönliche Bestzeit, DM-Norm und die Silbermedaille sicherte sich Nike Dangelmaier in 58,52 Sekunden im 400-m-Lauf der  U20.
Neue persönliche Bestzeit, DM-Norm und die Silbermedaille sicherte sich Nike Dangelmaier in 58,52 Sekunden im 400-m-Lauf der U20.

LAZ-Athleten kehren mit 10 Medaillen zurück

 

Mit zehn Medaillen im Gepäck kehrten die Athleten des LAZ Rhede von den NRW-Hallen- und Winterwurfmeisterschaften am ersten Februarwochenende aus Leverkusen zurück und konnten damit die Erwartungen des Trainerteams voll und ganz erfüllen.

 

Nicht sieben auf einen Streich, aber sieben Mal in Folge heißt die NRW-Hallenmeisterin im Dreisprung Klaudia Kaczmarek. Zur Verlängerung ihrer eindrucksvollen Siegesserie bei diesen Meisterschaften brauchten Kaczmarek und ihr Trainer Jürgen Palm jedoch viel Geduld. Denn nach gutem Einspringen lief es bis zum fünften Versuch alles andere als rund für die hoch gewachsene Athletin. Mit einer Weite von 12,22 Metern lag sie auf dem ungewohnten dritten Rang. Doch im fünften Versuch platzte der Knoten und Kaczmarek stellte mit einer Weite von 13,03 Metern die gewohnte Hierarchie her. Als Zugabe folgte im letzten Durchgang eine weitere Steigerung auf 13,05 Metern. Am Sonntag sprang Kaczmarek dann mit einer Weite von 6,10 Metern auch noch zur Silbermedaille im Weitsprung der Frauen.

Einen souveränen Erfolg verbuchte auch der U20-Hammerwerfer Moritz Leiting, der den 6-kg-Hammer im Schneetreiben von Leverkusen auf 46,03 Meter schleuderte. Der dritte Titel für das LAZ Rhede war dann eine Riesenüberraschung, denn Youssef Wardi hatte außer seinem Trainer Jürgen Palm und Stefan Ritte, der die Betreuung vor Ort übernommen hatte, niemand auf der Rechnung. Der Sieg im 1500-m-Lauf der U18 schien für den Schalker Daniel Sergio reserviert. Doch Wardi spielte nach einem taktischen Rennverlauf auf der Schlussrunde seine Spurtstärke aus und konterte den Angriff von Sergio in 4:15,41 Minuten zu 4:15,61 Minuten souverän.

 

Der mutige Auftritt von Nike Dangelmaier im 400-m-Lauf der U20 wurde dreifach belohnt. Die Bocholterin lief in 58,52 Sekunden eine neue persönliche Hallenbestzeit, mit der sie zugleich die DM-Norm unterbot und wie im Vorjahr den zweiten Platz belegte. Zwei weitere Silbermedaillen gingen auf das Konto von Athlet/-innen aus der Hammerwurfgruppe von Werner Niehaus. Bei den Frauen warf Maximiliane Langguth starke 53,97 Meter und bei der männlichen Jugend U18 unterstrich Gerrit Vißer mit einer Weite von 47,87 Metern seine gute Form. Dritter wurde hier sein Trainingspartner Justus Leiting mit einer neuen persönlichen Bestweite von 37,79 Metern.

 

Bronze sicherten sich zudem auch Antonia Ciroth im Hammerwurf der weiblichen U20 (37,93m) und Jonas Arnold im Speerwurf der männlichen U20 (44,89m). Abgerundet wurde das erfolgreiche Meisterschaftswochenende durch fünf weitere Endkampfplatzierungen der LAZ-Talente. Enie Dangelmaier rangierte im Dreisprung (11,06m) auf dem fünften und im Weitsprung mit einer Weite von 5,57 Meter auf dem vierten Platz und die Speerwerfer/-innen Fabian Baten (U20/44,77m), Mathis Morlo (U18/37,73m) und Hannah Schoofs (U20/34,41m) belegten die Plätze vier, sechs und sieben. Die Staffeln der Startgemeinschaft vielen hingegen einer Erkältungswelle im Sprinterlager zum Opfer. Ein Treffen der Vereine zur Dokumentation des Protests gegen die DLV-Staffelpläne verlief jedoch wenig verheißungsvoll. „Für die DM in Berlin gibt es angeblich Sachzwänge, die eine Austragung erschweren. Alternativtermine stehen jedoch auch nicht fest, sodass für die betroffenen Sportler und Vereine eine Saisonplanung nicht möglich ist“, erläutert Palm.

 

Ergebnisse

 

 

 

Mi

30

Jan

2019

NRW-Hallen- und Winterwurfmeisterschaften am 2./3. Februar in Leverkusen - Vorbericht

Klaudia Kaczmarek ist im "Anflug" auf ihren 7. NRW-Dreisprungtitel in Folge.
Klaudia Kaczmarek ist im "Anflug" auf ihren 7. NRW-Dreisprungtitel in Folge.

 

Titelverteidigung im Visier

 

Gut 900 Teilnehmer aus 150 Vereinen haben ihre Meldungen für die NRW-Hallen- und Winterwurfmeisterschaften am 2. und 3. Februar in Leverkusen abgegeben. Das LAZ Rhede reist mit 17 Athletinnen und Athleten in die Bayerstadt. Bis auf Sprinter Simon Heweling, der erneut mit muskulären Problemen zu kämpfen hat, sind alle LAZ-Sportler einsatzbereit. Angeführt wird das Team von der doppelten Titelverteidigerin Klaudia Kaczmarek, die wie bei den Nordrhein-Hallenmeisterschaften einen Doppelstart im Drei- und Weitsprung plant. Nachdem sie bereits in beiden Disziplinen die DM-Norm abhaken konnte, kann Kaczmarek entspannt an die Titelverteidigung gehen. Im Dreisprung hält ihre Siegesserie bei dieser Meisterschaft seit 2013 und im Weitsprung durfte sie seit 2012 viermal aufs oberste Treppchen.

Medaillenchancen haben auch die U20-Läuferin Nike Dangelmaier und der U18-Mittelstreckler Youssef Wardi. Dangelmaier wurde im Vorjahr Zweite und zeigte nach muskulären Problemen und einer leichten Erkältung zuletzt wieder eine stark ansteigende Formkurve. Für Youssef Wardi stellt der Start im 1500-m-Lauf eine Premiere dar. Der Schüler, der an der Akademie Klausenhof seinen Abschluss machen möchte, ist als zweitschnellster Läufer gemeldet und hat diesen Platz auch im Sommer erreicht. Wie Klaudia Kaczmarek, so bestreitet auch Enie Dangelmaier den Drei- und Weitsprungwettkampf. Verzichten wird das große Sprungtalent hingegen auf einen Staffeleinsatz. Hier kommt diesmal neben Alina Arenz, Nike Dangelmaier und Hanna Lüger (Bottrop) Elisa Stumpen zum Einsatz, die auch noch im 60-m-Hüdensprint und Hochsprung antreten wird.

 

Gleich zehn Werferinnen und Werfer aus den Trainingsgruppen von Ely und Werner Niehaus treten bei den NRW-Winterwurfmeisterschaften an. In blendender Form präsentierte sich zuletzt Maximiliane Langguth, die es im Hammerwurf der Frauen aber mit starken Werferinnen aus Leverkusen und Uerdingen aufnehmen muss. Medaillenchancen haben Moritz Leiting, Antonia Ciroth bei der U20 und Gerrit Vißer bei der U18. Ihren ersten Saisonwettkampf wird Hannah Schoofs bestreiten, die im Vorjahr bei den Deutschen U20-Winterwurfmeisterschaften einen überraschenden 7. Platz erreicht hatte.

 

Am Rande der Meisterschaften wird es auch eine Diskussionsrunde zur geplanten Einführung einer Staffel-DM geben. „Die meisten Trainerkollegen sind ebenso entsetzt wie wir und hoffen, dass das Schlimmste noch verhindert werden kann“, sieht Palm die DLV-Pläne sehr kritisch. Die Argumente, das Fernsehen würde auf neue Formate pochen, sind seiner Meinung nach vorgeschoben: “Das Fernsehen hat noch nie einen DM-Staffellauf gezeigt und wird bei einer separaten DM garantiert nicht übertragen.“

 

Zeitplan

 

 

 

Mi

30

Jan

2019

LAZ Rhede Wettkämpfe am letzten Januarwochenende 2019

Nachwuchshammerwerfer Justus Leiting warf zum ersten Mal mit dem 5-kg-Hammer: 35,49 Meter sein Ergebnis.
Nachwuchshammerwerfer Justus Leiting warf zum ersten Mal mit dem 5-kg-Hammer: 35,49 Meter sein Ergebnis.

25. Januar

Hallenmeeting in Pitsburg

 

26. Januar

Regionsmeisterschaften Kugelstoßen, Stabhochsprung, Dreisprung in Wesel

 

26. Januar

Hammerwurfmeeting in Rhede

 

27. Januar

Internationales PSD-Hallenmeeting in Dortmund

 

27. Januar

28. Hochsprungmeeting in Unna

  

Mit neuen persönlichen Bestleistungen, DM-Normen und Meistertiteln glänzten die LAZ-Athleten am letzten Januarwochenende bei Wettkämpfen und Meisterschaften. Bei einem Meeting in Pitsburg (USA) trumpfte der LAZ-Hürdenläufer Henry Vißer für sein Uni-Team aus Tulsa (Oklahoma) auf. Bereits im 60-m-Hürdenvorlauf drückte der DM-Siebte des Vorjahres seine 60-m-Hürdenzeit auf starke 8,31 Sekunden. Im Finale unterbot Vißer in 8,28 Sekunden sogar die DM-Hallennorm (8,30s). Damit jedoch nicht genug. Noch zweimal musste Vißer für sein Team antreten und lief bei seinem ersten 400-m-Hallenrennen schnelle 49,34 Sekunden, um zum Abschluss auch noch als Startläufer für die 4x400-Meter-Staffel zu laufen.

Ihre zweite Norm für die Deutschen-Hallenmeisterschaften in Leipzig Mitte Februar schaffte Klaudia Kaczmarek beim 2. Internationalen Hallenmeeting in Dortmund. Im hochklassig besetzten Weitsprungfeld der Frauen, sprang Kaczmarek im 6. Versuch 6,18 Meter weit und blieb somit 8 Zentimeter über der geforderten Norm. Als Sechste war sie zudem zweitbeste deutsche Athletin und konnte unter anderem die U20-Weltmeisterin Lea-Jasmin Riecke hinter sich lassen. In der aktuellen Deutschen Bestenliste rangiert Kaczmarek auf dem dritten Platz im Dreisprung (12,83m) und dem achten Platz im Weitsprung der Frauen.

 

Eine 100%-Quote gelang den Springern und Kugelstoßern aus Rhede bei den Regionshallenmeisterschaften im Dreisprung, Stabhochsprung und Kugelstoßen in Wesel. Den Auftakt machte Matz Grunden, der bei seinem zweiten Dreisprungwettkampf mit starken 12,18 Metern den Titel bei der M15 gewann. Anschließend sicherten sich sowohl Ronja van der Heiden (W14) als auch Linus Feldhaus (M15) die Regionstitel im Kugelstoßen. Van der Heiden stieß die 3-kg-Kugel auf 10,13 Meter und Feldhaus die 4-kg-Kugel auf gute 12,21 Meter. Sowohl der „Meister“ als auch sein „Schüler“ gewannen die Titel im Stabhochsprung. Während der LAZ Stabhochsprungcoach Robert Hallbauer den Männertitel mit einer Sprunghöhe von 3,30 Metern gewann, lief sich sein Schützling Jesse Südholt warm. Bei seiner Anfangshöhe von 3,70 Metern waren bereits alle anderen Teilnehmer ausgeschieden. Trotz kurzer Pausen zwischen den Sprüngen, schraubte Südholt seine persönliche Bestleistung auf gute 4,10 Meter.

 

Hoch hinaus ging es auch für Mathis Morlo bei einem Hochsprungmeeting in Unna. Der Schützling von LAZ-Hochsprungtrainer Roman Buhl steigerte als Dritter der U18 seine Bestleistung von 1,72 Meter auf gute 1,81 Meter. Fünfter wurde Samuel Roths mit einer Sprunghöhe von 1,66 Metern. Auf dem 4. Platz der weiblichen U20 landete Elisa Stumpen, die ihre Saisonbestleistung auf 1,65 Meter steigern konnte.

 

Im Rahmen einer Kadermaßnahme absolvierten die besten Nachwuchshammerwerfer aus NRW einen Wettkampf in Rhede. Dabei warfen sowohl Gerrit Vißer als auch Justus Leiting erstmals mit dem 5-kg-Hammer. Ihr Trainer Werner Niehaus war sowohl mit der Weite von Vißer, der 47,87 Meter weit warf, als auch mit dem Ergebnis von Leiting (35,49m) zufrieden. Nur 60 Zentimeter hinter der U16-DM-Norm blieb das jüngste LAZ-Hammerwurftalent Alexandra Spieker. Bereits im zweiten Versuch landete ihr 3-kg-Hammer nach drei blitzsauberen Drehungen auf guten 37,40 Metern.

 

Ergebnisse aus Wesel

 

Ergebnisse aus Rhede

 

Ergebnisse aus Unna

 

Ergebnisse aus Dortmund

 

 

Mi

23

Jan

2019

Stefan Ritte ist erstmals Landesmeister

Nike Dangelmaier holte in 58,63 Sekunden Silber über 400 Meter der U20.
Nike Dangelmaier holte in 58,63 Sekunden Silber über 400 Meter der U20.

 

3000-Meter-Läufer siegt bei Nordrhein-Hallenmeisterschaften

 

BBV-Pressebericht von Björn Brinkmann

  

Bocholt/Leverkusen - Mit drei ersten Plätzen ist das LAZ Rhede von den Nordrhein-Hallenmeisterschaften aus Leverkusen zurückgekehrt. Dabei durfte sich Dreispringerin Klaudia Kaczmarek bei den Frauen bereits über ihren 21. Titel freuen, während es für Stefan Ritte bei den Männern über 3000 Meter die Premiere war.

  

Außerdem siegte Enie Dangelmaier bei den U18-Juniorinnen im Weitsprung. Hinzu kamen für das LAZ drei zweite und zwei dritte Plätze. „Für Stefan hat es mich besonders gefreut. Er läuft von den 400 Metern bis zum Halbmarathon alles und startet dort, wo ihn die Mannschaft am meisten braucht“, sagte LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm. Ritte sei inzwischen 26 Jahre alt und habe sein Studium nun abgeschlossen. Offen ist nun, wie es weitergeht, da er sich beruflich verändern wird. Im Endspurt setzte sich Ritte in 9:02,95 Minuten durch. 

Klaudia Kaczmarek war hingegen erneut im Dreisprung das Maß aller Dinge. Obwohl sie wieder einmal einige Anlaufprobleme plagten, landete sie am Ende bei 12,83 Meter. „Sie hat nun neun Landesmeistertitel in Folge gewonnen und wieder die DM-Norm geknackt“, so Palm. Im Weitsprung blieb das Happy End diesmal allerdings aus. Nach vier Fehlversuchen reichte es beim letzten Sprung zwar zu 6,00 Meter, aber damit fehlten der Titelverteidigerin neun Zentimeter auf die Leverkusenerin Jennifer Montag. „Man darf aber nicht vergessen, dass Klaudia den Weitsprung eigentlich gar nicht mehr trainiert“, sagte Palm.

 

Dennoch wird sie in dieser Disziplin am Wochenende beim internationalen Meeting in Dortmund starten. Da will sie die DM-Norm von 6,10 Metern erfüllen. Auf dem achten Rang landete in Leverkusen Kim Jessica-Thöne. Sie sprang 5,25 Meter weit.

 

Auf Kaczmareks Spuren befindet sich Enie Dangelmaier, die nach Landestiteln im Weit- und Hochsprung diesmal einen im Dreisprung hinzufügte. Nach zwei Sicherheitsversuchen wählte sie beim dritten Sprung einen längeren Anlauf und landete prompt bei 11,01 Metern. Das war der erste Platz bei den U18-Juniorinnen. Im Weitsprung folgte mit 5,50 Metern ein dritter Platz. „Sie entwickelt sich technisch sehr gut und besitzt großes Potenzial. Nachdem sie in den vergangenen eineinhalb Jahren 14 Zentimeter gewachsen ist, fehlt derzeit aber noch etwas die Kraft“, sagte Palm.

 

Er hatte im Vorfeld darauf gehofft, dass auch Sprinter Simon Heweling trotz großer Konkurrenz vorne mitmischen wird. Das gelang über die 200 Meter mit dem dritten Platz auch. Die anvisierte DM-Norm von 21,95 Sekunden verpasste er in 22,04 Sekunden jedoch deutlich. Über die 60 Meter kam für den Titelverteidiger nach 7,11 Sekunden im Zwischenlauf das Aus. „Simon hatte zuletzt Oberschenkelprobleme, sodass er im Training nicht alles geben konnte“, sagte Palm. Als Vorsichtsmaßnahme verzichtete Heweling auf den Start mit der 4x200-Meter-Staffel. Diese verpatzte die Premiere – statt Wesel gehört künftig Bottrop neben Sonsbeck zur Startgemeinschaft – später durch einen Wechselfehler und schied aus. Hewelings Vater Reiner trat übrigens ebenfalls über die 60 Meter an. Der 55-Jährige erreichte eine Zeit von 7,62 Sekunden und ließ damit immerhin drei Starter hinter sich.

 

Zwei Vizemeisterschaften sprangen für das LAZ Rhede noch bei den U20-Juniorinnen heraus. Nike Dangelmaier wurde über die 400 Meter in 58,63 Sekunden Zweite, obwohl sie sich nach den Regionsmeisterschaften mit muskulären Problemen herumgeschlagen hatte. Zudem war sie erkältet. Elisa Stumpen überquerte bei ihrem zweiten Platz im Hochsprung 1,64 Meter. „Bei 1,67 Metern war sie nicht chancenlos. Aber nachdem Trainer Roman Buhl ihren Anlauf verlängert hat, kämpft sie mit der Feinabstimmung“, so Palm.

 

Zufrieden war er mit dem fünften Platz von Fabian Baten im U20-Weitsprung. 6,42 Meter bedeuteten persönliche Bestleistung. Pech hatte Alina Arenz, die um eine Hundertstelsekunde das 60-Meter-Finale der U20 verpasste. Mit der 4x200-Meter-Staffel landete sie mit Enie und Nike Dangelmaier sowie der Bottroperin Hanna Lüger in 1:47,13 Minuten auf dem fünften Platz.

 

Palm verglich die Stimmung in Leverkusen mit der in einer Kirche. Nur bei den Staffeln sei es laut geworden. „Aber genau die will der Deutsche Leichtathletik-Verband ausgliedern. Dagegen formiert sich inzwischen aber Protest“, sagte Palm.

Ergebnisse

 

Mi

16

Jan

2019

Nordrhein-Hallenmeisterschaften 2019 am 19./20. Januar in Leverkusen - Vorbericht

Mittelstreckler Stefan Ritte (140) geht in Leverkusen über 3000 Meter an den Start. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Mittelstreckler Stefan Ritte (140) geht in Leverkusen über 3000 Meter an den Start. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

 

Neue Startgemeinschaft geht ins Rennen

 

Rund 850 Athleten aus 89 Vereinen und Startgemeinschaften haben ihre Meldungen für die Nordrhein-Hallenmeisterschaften am kommenden Wochenende in Leverkusen abgegeben. Wie sehr die Zentralisierung der NRW Leichtathletik fortgeschritten ist, belegt die Tatsache, dass die vier Großvereine aus Leverkusen, Köln und Uerdingen Dormagen mehr als ein Drittel der Teilnehmer/-innen stellen.

 

Das LAZ Rhede reist mit gerade einmal dreizehn Athlet/-innen, aber dafür viel Optimismus, an den Rhein. Schließlich errangen im Vorjahr alleine Klaudia Kaczmarek und Simon Heweling vier Titel. Zudem kam der Überraschungserfolg der 4x200-m-Staffel der Männer sowie zwei weitere Silber- und Bronzemedaillen. Die Meldelisten lassen jedoch erwarten, dass die Trauben für die LAZ-Asse in diesem Jahr deutlich höher hängen werden. Simon Heweling stellen sich auf dem Weg zur Titelverteidigung ein gutes Dutzend Sprinter aus Leverkusen und Köln in den Weg. Erstes Ziel wird es deshalb für den Schützling von Roman Buhl und Mecky Emmerich sein, die 200-m-DM-Norm von 21,95 Sekunden zu unterbieten. Bisher steht die Saisonbestzeit von Heweling bei 22,11 Sekunden. 

Die LVN-Hallenmeisterin im Dreisprung der Frauen heißt seit 2011 immer Klaudia Kaczmarek und weil mit Jessie Maduka (Düsseldorf) die stärkste Konkurrentin verletzt ausfällt, sieht es nicht schlecht aus für die DM-Vierte des Vorjahres. Auch im Weitsprung führt Kaczmarek das Feld der 18 Springerinnen an. Doch hier schickt allein der TSV Bayer Leverkusen acht Athletinnen ins Medaillenrennen. Eine Endkampfchance hat auch Kim-Jessica Thöne, die im Bereich von 5,50 Meter springen kann.

 

Auch Enie Dangelmaier plant, wie Kaczmarek, einen Doppelstart im Drei- und Weitsprung und dies durchaus mit Medaillenchancen, wobei in der weiblichen U18 eine hohe Leistungsdichte in beiden Disziplinen zu erwarten ist. Richtung Edelmetall könnte es auch für Jesse Südholt im Stabhochsprung  der U20 gehen. Das erste Ziel des Schützlings von LAZ-Stabhchsprungtrainer Robert Hallbauer wird jedoch die NRW-Norm von 4,20 Metern sein, die noch 20 Zentimeter über seiner bisherigen Bestleistung liegt.

 

Ein Fragezeichnen steht noch hinter dem Einsatz von Nike Dangelmaier, die nach zuletzt starken Trainingsleistungen mit muskulären Problemen zu kämpfen hat. Seinen Start über 800 Meter der U18 musste Youssef Wardi leider absagen, da er nach einer Bänderdehnung erst wieder ins Aufbautraining eingestiegen ist. Die Fahne der LAZ-Mittelstreckler wird, wie so oft, Stefan Ritte hochhalten, der sich für einen Start über 3000 Meter entschieden hat.

  

Eine Premiere wird es bei den Staffeln geben. Mit Beginn der Saison 2019 geht das LAZ Rhede zusammen mit dem SV Sonsbeck und dem LC Adler Bottrop als Startgemeinschaft (StG) LA Team RSB an den Start. Da nicht alle Sprinter eine Hallensaison bestreiten, sind für Leverkusen nur zwei Staffeln geplant. Die Männerstaffel wird mit den LAZ-Athleten Simon Heweling und Jan Siebert sowie den Bottropern Marius Lewald und Hannes Jüsten zur Titelverteidigung antreten. Im Aufgebot der weiblichen U20 stehen die LAZ-Athletinnen Alina Arenz, Elisa Stumpen, Nike und Enie Dangelmaier sowie Neue  vom LC Adler Bottrop.

 

Zeitplan

 

 

Mi

16

Jan

2019

Offene NRW-Seniorenmeisterschaften am 12. Januar in Düsseldorf

Christian Dangelmaier (117) holte seinen ersten NRW-Titel. (Foto: Roman Buhl)
Christian Dangelmaier (117) holte seinen ersten NRW-Titel. (Foto: Roman Buhl)

 

LAZ-Senioren-Trio räumt ab

 

Sehr erfolgreich verliefen die offenen NRW-Senioren-Hallenmeisterschaften der Leichtathleten für das Trio des LAZ Rhede. In Düsseldorf errangen Reiner Heweling, Christian Dangelmaier und Tom Ketelaer drei Titel sowie eine Silber und eine Bronzemedaille.

  

Wie im Vorjahr war Reiner Heweling bei der M55 eine Klasse für sich und gewann souverän die Sprints über 60 und 200 Meter. In 7,73 Sekunden stellte er im 60-m-Sprint seine Saisonbestzeit ein. Das anschließende 200-m-Finale entschied er in 26,14 Sekunden mit über einer Sekunde Vorsprung für sich.

 

Seinen ersten NRW-Titel im Seniorenbereich errang der ehemalige Weitspringer Christian Dangelmaier im 60-m-Sprint der M45 (7,64s).

Nach fast zwanzigjähriger Wettkampfpause ist Dangelmaier im Vorjahr wieder ins Training eingestiegen und musste erst einmal Lehrgeld in Form von einigen Verletzungen zahlen. Mittlerweile scheint er zusammen mit seinen Trainern Mecky Emmerich und Roman Buhl die richtige Dosierung gefunden zu haben.

  

Zwei Medaillen gewann Tom Ketelaer bei seinem ersten Auftritt im LAZ-Dress. In der M50 sprintete Ketelaer in 7,96 Sekunden zu Silber und in neuer persönlicher Bestzeit von 25,76 Sekunden über 200 Meter zu Bronze.

 

Ergebnisse

 

 

 

Mi

16

Jan

2019

LAZ Rhede dominiert die zweiten Region-Nord-Hallenmeisterschaften

Matz Grunden, Sprungtalent des LAZ Rhede.
Matz Grunden, Sprungtalent des LAZ Rhede.

Acht Siege, sieben zweite und zwei dritte Plätze

  

BBV-Pressebericht von Björn Brinkmann

 

Rhede - Mit acht Siegen, sieben zweiten und zwei dritten Plätzen war der Gastgeber LAZ Rhede auch bei den zweiten Region-Nord-Hallenmeisterschaften der Leichtathleten der erfolgreichste Verein. „Was die Bereiche Sprint und Sprung angeht, waren die Leistungen zum Saisonstart schon sehr gut. Nur im Hürdenbereich hingen die Athleten aufgrund von Verletzungen noch etwas hinterher“, sagte LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm.

 

Die Titelkämpfe fanden in der Halle im Besagroup-Sportpark statt. Rund 110 Athleten waren insgesamt in den Altersklassen U16 und U18 sowie die der Männer und Frauen am Start. Das entsprach dem Meldeergebnis des Vorjahres. „Es gibt aber leider den Trend, dass die Athleten aus den Vereinen des ehemaligen Kreises Rhein-Lippe kommen. Aus den Bereichen Kleve und Mülheim/Duisburg haben nur wenige Athleten den Weg nach Rhede gefunden“, sagte Palm. Er hatte seine Trainerkollegen deshalb gefragt, wo die Athleten seien. „Sie haben mir gesagt, dass die Trainingsgruppen gar nicht so klein sind. Aber die wenigsten Sportler haben den Ehrgeiz, sich im Wettkampf zu messen“, so Palm.

 

 Das sieht bei Klaudia Kaczmarek ganz anders aus. Seit Jahren ist die Athletin des LAZ Rhede in der Region das Maß der Dinge in Sachen Drei- und Weitsprung. Auch diesmal trat die inzwischen 28 Jahre alte Polizistin trotz einiger Nachtschichten in den Tagen zuvor im Weitsprung an und gewann mit 6,01 Metern. „Es ist schon ein Phänomen, wie sie sich immer wieder motiviert“, sagte Palm. Er geht davon aus, dass Kaczmarek die Norm für die deutsche Hallenmeisterschaft von 6,10 Metern schon am Wochenende im Wettkampf in Leverkusen knacken wird. Hinter Kaczmarek landete Kim-Jessica Thöne mit 5,26 Metern auf dem zweiten Platz. Sie blieb damit hinter ihren Möglichkeiten, war zuletzt aber auch krank gewesen.

 

Bei den U20-Juniorinnen gab es über die 60 Meter ebenfalls einen Doppelerfolg für das LAZ Rhede. Nike Dangelmaier siegte in 8,21 Sekunden vor Alina Arenz (8,29sec). Noch schneller waren die U18-Juniorinnen des LAZ über dieselbe Distanz unterwegs, obwohl sie eigentlich sogar noch zu den Schülern zählen. Rieke Unland aus dem Landeskader Sprint siegte in 8,02 Sekunden vor Enie Dangelmaier (8,18sec), die im Vorlauf noch drei Hundertstelsekunden schneller gewesen war. „Enie gehört in ihrer Altersklasse zum Bundeskader im Weitsprung. Diesen Wettbewerb hat sie dann auch mit 40 Zentimetern Vorsprung gewonnen“, sagte Palm. 5,62 Meter standen für Dangelmaier am Ende zu Buche. Den Hochsprung der U20-Juniorinnen gewann Elisa Stumpen mit 1,61 Metern. Bei der U18 wurde Fiona Terhardt mit 1,46 Metern Zweite.

 

Bei den Männern gewann Simon Heweling erwartungsgemäß über die 60 Meter. Trotz eines Stolperers zu Beginn war er in 7,11 Sekunden der Schnellste. Bei den U20-Junioren ging Fabian Baten im Weit- und Hochsprung an den Start. Während er sich im Hochsprung mit 1,72 Metern mit Rang zwei begnügen musste, reichte es im Weitsprung mit 6,21 Metern zum Sieg. Der dritte Platz ging an Jonas Theling (5,86).

 

Bei seinem Sieg im Hochsprung der U18 gelang Mathis Morlo, eigentlich Speerwerfer, mit 1,72 Metern eine persönliche Bestleistung. Er verwies Samuel Roths auf Platz zwei, der 1,69 Meter übersprang.

 

Im Weitsprung der U18 traten zwei LAZ-Athleten an, die eigentlich noch Schüler sind. Matz Grunden beeindruckte hier mit 6,12 Metern. Damit sprang er genauso weit wie der Sieger, der aber den besseren zweiten Versuch hatte. „Matz hat sich enorm verbessert. Im vergangenen Jahr ist er noch 5,60 Meter gesprungen“, sagte Palm. Er ist optimistisch, dass Grunden die DM-Norm von 6,20 Metern noch knacken wird. Sehr gut war auch die Leistung von Linus Feldhaus, der Dritter wurde und mit 5,77 Metern ebenfalls eine persönliche Bestleistung aufstellte.

  

Ergebnisse

 

 

Mi

09

Jan

2019

Offene NRW-Senioren-Hallenmeisterschaften 2019 am 12. Januar in Düsseldorf und Region-Nord-Hallenmeisterschaften 2019 am 13. Januar in Rhede - Vorbericht

Das Foto zeigt den 4-fachen Deutschen M55-Meister Reiner Heweling (Mitte) bei seinem Sieg im Vorjahr bei den NRW-Hallenmeisterschaften.
Das Foto zeigt den 4-fachen Deutschen M55-Meister Reiner Heweling (Mitte) bei seinem Sieg im Vorjahr bei den NRW-Hallenmeisterschaften.

 

Die Saison wird eröffnet!

 

Mit den „offenen“ NRW-Senioren-Hallenmeisterschaften in Düsseldorf und den Region-Nord-Hallenmeisterschaften in Rhede stehen am Wochenende die ersten Meisterschaften für die Leichtathleten des LAZ Rhede auf dem Programm.

 

In Düsseldorf stehen neben dem Titelverteidiger über 60m und 200m der M55, Reiner Heweling stehen auch Tom Ketelaer (M50) und Christian Dangelmaier (M45) im Aufgebot des LAZ Rhede. Während Ketelaer ebenfalls einen Doppelstart über 60 Meter und 200 Meter plant, geht Dangelmaier nur auf der kurzen Sprintstrecke an den Start. 

Für die 2. Region-Nord-Hallenmeisterschaften in der Leichtathletikhalle im BESAGROUP-Sportpark haben 113 Athleten aus 22 Vereinen ihre Meldung abgegeben. Mit 22 Athleten stellt das LAZ Rhede traditionell das größte Team. Als Titelverteidiger gehen sowohl Simon Heweling im 60-m-Sprint der Männer als auch Klaudia Kaczmarek im Weitsprung der Frauen an den Start. „Beide haben bisher ein gutes Vorbereitungsprogramm absolviert und freuen sich auf die Hallensaison“, sieht LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm das Top-Duo des LAZ Rhede bestens vorbeitet.

 

Medaillenanwärter/-innen im Jugendbereich stellt das LAZ Rhede in dutzenden: Bei der männlichen U20 Fabian Baten (Weit- und Hochsprung), Jan Siebert (60m Hürden und 60m Sprint), Jonas Theling (Weitsprung), Jesse Südholt (Hochsprung) sowie bei der weiblichen Jugend U20 Alina Arenz (60 Meter), Elisa Stumpen (Hochsprung) und Nike Dangelmaier (60 Meter). Aussichtsreichste Athletinnen der U18 sind Enie Dangelmaier (Weitsprung) und Rieke Unland (60 Meter). Bei der männlichen U18 greifen Gerrit Vißer (60m Hürden, Weitsprung), Mathis Morlo (Hochsprung) und Samuel Roths (Hochsprung, 60m Hürden) nach Edelmetall.

 

Beginn der Meisterschaft ist am 13. Januar um 11 Uhr. Bei freiem Eintritt ist für die Verpflegung bestens gesorgt.

 

Zeitplan NRW-Hallenmeisterschaften

 

Zeitplan Regionsmeisterschaften

 

 

 

Do

20

Dez

2018

Hallenwettkampf des LAZ Rhede: Stabhochsprung, Kugelstoßen und Dreisprung am 15. Dezember in Rhede

Jesse Südholt zeigte einen enormen Leistungssprung beim Hallenwettkampf in Rhede. (Foto: Christian Dangelmaier)
Jesse Südholt zeigte einen enormen Leistungssprung beim Hallenwettkampf in Rhede. (Foto: Christian Dangelmaier)

 

Jesse Südholt knackt die 4-Meter-Marke

  

Klein aber fein war der 1. Hallenwettkampf des LAZ Rhede für Stabhochsprung, Kugelstoßen und Dreisprung am vergangenen Samstag. Wie in der Vorwoche waren wieder viele Gäste aus den Niederlanden am Start. Für die Gastgeber lief es in allen drei Disziplinen ausgesprochen gut. Der U18-Stabhochspringer Jesse Südholt packte seine Stäbe erst aus, als sich die anderen Teilnehmer bereits aus dem Wettkampf verabschiedet hatten. Mit exakt 4 Metern steigerte der Schützling von LAZ-Stabhochsprungtrainer Robert Hallbauer seine Hallenbestleistung um 10 Zentimeter. Zuvor hatte Hallbauer mit einer Sprunghöhe von 3,20 Metern den Wettkampf der Männer gewonnen.

  

Ein gelungenes Debüt feierten Enie Dangelmaier und Matz Grunden bei ihrem ersten Dreisprungwettkampf. Beide sorgten für die jeweils beste Leistung der gesamten Konkurrenz. Enie Dangelmaier (W15) sprang mit guten 11,05 Metern auf Anhieb in die Top Ten ihrer Altersklasse in Deutschland und Matz Grunden (M14) zeigte mit 11,84 Metern großes Potenzial. In der M14 war 2018 kein Athlet im DLV besser als der Rheder. 

Grund zur Freude für die LAZ-Wurftrainerin Ely Niehaus boten auch die Leistungen der Kugelstoßer/-innen. Jeweils mit Platz zwei in ihren Altersklassen überboten Gerrit Vißer, Linus Feldhaus und Ronja van der Heiden die Qualifikationsnormen für die NRW-Hallenmeisterschaften 2019. Gerrit Vißer stieß bereits mit der 5-kg-Kugel und kam auf gute 11,30 Meter. Linus Feldhaus (M14)überbot mit einer Weite von 12,36 Metern erstmals deutlich die 12-Meter-Marke und Ronja van der Heiden (14) stieß die 3-kg-Kugel auf 11,07 Meter.

  

Der beste Einstand in die Hallensaison seiner bisherigen Karriere gelang Simon Heweling bei einem Hallenmeeting in Düsseldorf. Der LAZ-Sprinter siegte souverän im 200-m-Lauf der Männer und war in 22,11 Sekunden rund vier Zehntel schneller als bei seinem Auftakt im Vorjahr.

 

Ergebnisse Hallenwettkampf

 

 

 

Mo

17

Dez

2018

2. Nikolaus-Cup am 8. Dezember im Besagroup-Sportpark Rhede

LAZ-Sprinter Simon Heweling lief die 60m in tollen 7,03 sec. (Foto: Roman Buhl)
LAZ-Sprinter Simon Heweling lief die 60m in tollen 7,03 sec. (Foto: Roman Buhl)

 

Heweling mit bestem

LAZ-Resultat

 

Als erste Formüberprüfung für die anstehende Hallensaison diente der 2. Nikolaus-Cup des LAZ Rhede am 8. Dezember in der Leichtathletik-Halle des Besagroup-Sportpark. Insgesamt gingen 125 Athleten aus 30 Vereinen an den Start. Für internationales Flair sorgten die holländischen Gäste, die mit rund 75 Athleten aus 23 Vereinen angereist waren. Wie im Vorjahr arbeiteten dann auch Kampfrichter aus den Niederlanden und der Region Nord zusammen.

  

Für das LAZ Rhede sprangen am Ende des Tages zwei Siege, fünf zweite und zwei dritte Plätze heraus. Im 60-m-Sprint der weiblichen U16 war Rieke Unland eine Klasse für sich und siegte in neuer persönlicher Bestzeit von 8,02 Sekunden mit über drei Zehntel Vorsprung. Der zweite Tagessieg für das LAZ Rhede ging auf das Konto von Mathis Morlo, der den Hochsprung der U16 mit guten 1,70 Metern gewann. Dritter wurde hier Samuel Roths, der mit übersprungenen 1,66 Metern ebenfalls eine neue Bestleistung aufstellte. 

Auch im Weitsprung der U16 zeigten die Nachwuchstalente des LAZ Rhede gute Leistungen. Zweiter wurde hier Matz Grunden mit einer Weite von 5,67 Metern. Auf den Plätzen fünf und sieben folgten Gerrit Vißer (5,61m) und Linus Feldhaus (5,59m). „Die Weit- und Hochspringer zeigten durch die Bank sehr ansprechende Leistungen“, lobte Palm das gute Niveau bei den Sprüngen. So belegte Elisa Stumpen im Hochsprung der U20 mit 1,60 Metern ebenso den zweiten Platz wie Fabian Baten mit übersprungenen 1,74 Metern bei der männlichen Jugend. Dritter wurde hier Jesse Südholt (1,70m).

 

Auf der Sprintstrecke sorgte Simon Heweling mit seiner 60-m-Zeit von 7,03 Sekunden für das beste LAZ Resultat. Es reichte zum zweiten Platz in der Männerwertung. Die gleiche Platzierung erreichte Martin Langstein im 60-m-Sprint der U18 (7,76s). Für das beste Hürdenresultat sorgte Gerrit Vißer, der in der U18 Vierter wurde (9,65s).

 

Ergebnisse

 

 

Mo

17

Dez

2018

Nordrhein-Crossmeisterschaften am 2. Dezember 2018 in Sonsbeck

Stefan Ritte (rechts, LAZ Rhede) freute sich zusammen mit Armin Beus (SV Sonsbeck) über die Silbermedaille.
Stefan Ritte (rechts, LAZ Rhede) freute sich zusammen mit Armin Beus (SV Sonsbeck) über die Silbermedaille.

 

3 LAZ-Läufer ,

3 Medaillen

 

Dauerregen und böige Winde machten die Laufstrecke der Nordrhein-Crossmeisterschaften in Sonsbeck zu einer kräftezehrenden Angelegenheit. Mit viel Sorgfalt und Liebe zum Detail hatte das Team des SV Sonsbeck die Strecke für die rund 300 Teilnehmer vorbereitet. Das LAZ Rhede war mit drei Läufern vor Ort und durfte mit drei Medaillengewinnern die Heimreise antreten. Bei der männlichen U18 hatte Youssef Wardi hochkarätige Konkurrenz. Schließlich durfte er mit dem Gewinn der Bronzemedaille hinter dem Deutschen U18-Meister Jonas Völler (Myhl) und Justus Kaufmann (Siegburg) zufrieden sein. Für die rund 3km lange Strecke über Wiesen und Äcker in Sonsbeck benötigte der Schützling von LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm 11:26 Minuten. 

 

Auch Friedhelm Betting gewann bei seinem letzten Lauf für das LAZ Rhede die Bronzemedaille. In der M50 kämpfte sich Betting nach 450 Metern in guten 20:03 Minuten ins Ziel. Die hochwertigste Platzierung der hiesigen Läufer schaffte Stefan Ritte, der bei der Männermittelstrecke die Vizemeisterschaft gewann. Auch Ritte lief die 4550 Meter taktisch geschickt und sicherte sich mit starkem Finish nach 17:17 Minuten die Silbermedaille.

 

Ergebnisse

 

 

Mo

17

Dez

2018

Boekeldercross-Serie-Aalten am 3-10-17-24. November 2018

Die Läuferinnen aus Alten und Rhede absolvierten den Schülerlauf mit großer Begeisterung.
Die Läuferinnen aus Alten und Rhede absolvierten den Schülerlauf mit großer Begeisterung.

 

Schöne Erfolge bei traditioneller Crosslaufserie

 

Vier Gesamtsiege und viele schöne Wettkampferfahrungen machte die traditionelle Crosslaufserie in Aalten zu einem schönen Erlebnis für die Nachwuchstalente des LAZ Rhede. Insgesamt gingen 30 Kinder des LAZ Rhede im Alter von fünf bis dreizehn Jahren ein bis viermal an den Start. Die Sportbegeisterung der Niederländer übertrug sich auf die Läuferinnen und Läufer, sodass kaum Nervosität zu spüren war. Angespornt durch mitgereiste Eltern und das Trainerinnen-Team steigerten sich die LAZ-Nachwuchstalente von Woche zu Woche.

  

Einen Doppelsieg in der Altersklasse bis fünf Jahre verbuchten die Zwillinge Jonathan und Johanna van de Locht. In der Addition der besten drei Zeiten lief Jonathan 16:32 Minuten und Johanna 18:27 Minuten. Schnellste Läuferin der Altersklasse bis 9 Jahre war Charlotte Jochmann, die nach dreimal 1km auf gute 13:11 Minuten kam. Über 2km war Helenn Keiten-Schmitz in der Altersklasse bis elf Jahren erfolgreich. Heleen lief in der Gesamtzeit von 26,12 Minuten einen Vorsprung von fast einer Minute gegenüber der zweitplatzierten Läuferin heraus. Den fünften Platz belegte Marieke Epping in 29:14 Minuten. 

Gute Platzierungen schafften in der Altersklasse bis sieben Jahre auch Frieda Taisa Reting (5./15:43), Lotta Emmerich (6./16:05) und Emily Buhl (7./16:12). Den sechsten Platz errang bei den Schülerinnen bis dreizehn Jahre Rike van Veenendaal (7:47).

 

Ergebnisse

 

 

Sa

15

Dez

2018

Ergebnisse Hallenwettkampf Kugelstoßen, Stabhoch- und Dreisprung

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Mo

10

Dez

2018

Teilnehmerliste Hallenwettkampf Kugelstoßen, Stabhoch- und Dreisprung am 15.12.2019

Meldeliste
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Teilnehmerliste
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Sa

08

Dez

2018

Ergebnisliste 2. Nikolaus-Cup

Ergebnisliste 2. Nikolaus-Cup
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Mi

05

Dez

2018

Teilnehmer- und Meldeliste 2. Nikolaus-Cup

Teilnehmerliste
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Meldeliste
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Mi

05

Dez

2018

Mitgliederversammlung und Jahresabschlussfeier des LAZ Rhede

LAZ Rhede Presseinformation

Mitgliederversammlung und Jahresabschlussfeier des LAZ Rhede

am 1. Dezember in der Gaststätte Stockhorst/Rhede-Vardingholt

 

Ihre Schnelligkeit stellten die Leichtathleten des LAZ Rhede am vergangenen Samstag bei ihrer Mitgliederversammlung in der Gaststätte Stockhorst unter Beweis. In einer knappen Stunde führte der alte und neue 1. Vorsitzende Andreas Böing die 43 Teilnehmer durch die Tagesordnung. Alle Satzungsänderungen und Wahlen wurden einstimmig vom Plenum abgesegnet. Neben Änderungen, die durch die Datenschutzgrundverordnung notwendig wurden, beschlossen die Mitglieder auch eine moderate Anpassung der Mitgliedsbeiträge. Diese war notwendig geworden, da aufgrund der großen sportlichen Erfolge und der damit verbundenen Wettkampf- und Reisekosten erstmals ein Minus in der Jahresbilanz auszuweisen war.

 

Bei den Wahlen wurden folgende Vorstandsmitglieder einstimmig für weitere zwei Jahre in ihren Ämtern bestätigt: Andreas Böing (1. Vorsitzender), Jürgen Palm (Sportwart), Doris Groß-Bölting (Schriftführerin), Heidi Langguth (Jugend- und Schülerwartin). Neu in den Vorstand gewählt wurde Frank Bruné, der das lange vakante Amt des Statistikers übernimmt.

 

Nicht weniger als 31 Sportlerinnen und Sportler des LAZ Rhede wurden anschließend für ihre Erfolge ausgezeichnet. Von aktuell 492 Vereinsmitgliedern waren 120 im Hause Stockhorst erschienen und applaudierten kräftig den zu Ehrenden. Als großes Vorbild für die Jugend bezeichnete Jürgen Palm den vierfachen Deutschen M55 Meister und WM Bronzemedaillengewinner Reiner Heweling, der zusammen mit seinen jugendlichen Trainingspartnern für viel Stimmung beim Training sorgt. Besonders bemerkenswert fand Palm auch die Leistungen von Henry Vißer und Simon Heweling, die in ihrem ersten Jahr in der Männerklasse jeweils den Sprung in ein DM-Finale schafften. Heweling bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Dortmund als Achter des 200m Laufes und Vißer als Siebter über 400m Hürden der Männer.

 

Die herausragende Athletin des LAZ Rhede ist seit Jahren Klaudia Kaczmarek. Neben Titeln auf Landes- und NRW-Ebene belegte die Dreispringerin bei ihren DM-Teilnahmen Nr. 33 und 34 den vierten beziehungsweise fünften Platz bei den Deutschen Meisterschaften in Dortmund und Nürnberg. Endkampfplatzierungen bei Deutschen Jugendmeisterschaften erreichten auch Jan Siebert (400m Hürden, U18), Enie Dangelmaier (Weitsprung, U16), Gerrit Vißer (Hammerwurf, U16) sowie die 4x100m Staffel der weiblichen U16 mit den LAZ Athletinnen Alina Bielefeld, Rieke Unland, Enie Dangelmaier und Elena Aengeneyndt (Sonsbeck).

 

 

Der 1. Vorsitzende Andreas Böing bedankte sich herzlich bei den aktuell 20 LAZ Trainer/-innen für ihre hervorragende und engagierte Arbeit. Ein Sonderlob erhielt Helmut Mäcker für seine Verdienste um das Sponsoring und Marketing des Vereins. Zusammen mit ihren Partnerinnen und Partnern lud Böing neben dem Trainerteam auch die Vorstandskollegen zur traditionellen Trainerwanderung ein. Den größten Applaus durfte wie in jedem Jahr Helmut Moscheik entgegen nehmen, der die LAZ Athleten seit Jahrzehnten pyhsiotherapeutisch betreut.

Mo

03

Dez

2018

aktualisierter Zeitplan für den 2. Nikolaus-Cup

Zeitplan 2. Nikolaus-Cup.pdf
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Di

20

Nov

2018

Nikolaus 2018 im LAZ Rhede

Mo

12

Nov

2018

Einladung u. Ausschreibung Hallenwettkampf Kugelstoßen, Stabhoch- u. Dreisprung am 15. Dezember 2018 im Besagroup-Sportpark Rhede

LAZ-Hallenwettkampf Kugelstoßen, Stabhoch- und Dreisprung am 15. Dezember 2018 in der LA-Halle im Besagroup-Sportpark Rhede
Ausschreibung LAZ Hallenwettkampf Kugel,
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Mo

12

Nov

2018

Einladung u. Ausschreibung. 2. Nikolaus-Cup/Sinterklaas-Beker am 8. Dezember in Rhede

2. Nikolaus-Cup/Sinterklaas-Beker am 8. Dezember 2018, LA-Halle im Besagroup-Sportpark Rhede
Ausschreibung Nikolaus-Cup 2018.pdf
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Mo

12

Nov

2018

2. Lauf der Aaltener-Crosslaufserie am 10. November 2018

Die LAZ-Langstreckler freuen sich über ihre guten Ergebnisse.
Die LAZ-Langstreckler freuen sich über ihre guten Ergebnisse.

  

LAZ-Langstreckler mit steigender Formkurve

 

Auch beim zweiten Lauf der Crosslaufserie in Aalten wussten die Läufer/-innen aus Rhede und Lowick zu überzeugen. Den Auftakt machten die Zwillinge Jonathan und Johanna van de Locht, die jeweils die Altersklassenwertung der 5-jährigen Kinder gewannen. Jonathan benötigte für die 1-km-Distanz 5:26 Minuten und seine Schwester 6:02 Minuten. Den dritten Platz in der Altersklasse W9 belegte Charlotte Jochmann in 4:28 Minuten. Über 2km überquerte bei den Schülerinnen W11 Heleen Keiten-Schmitz wieder als Erste die Ziellinie (8:57). 

Zweite im 5-km-Lauf der weiblichen Jugend wurde Marlene Feldhaar, die sich auf 27:45 Minuten steigerte. Nach seinem Erfolg über 15 Kilometer in der Vorwoche war Stefan Ritte diesmal über 10 Kilometer erfolgreich. In guten 33:57 Minuten lief er vor seinem Vereinskollegen Marcel Eckers (34:12) durchs Ziel. „Die Vorbereitung auf die Nordrhein-Crossmeisterschaften laufen gut“, freut sich auch LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm über die Formkurve der LAZ-Langstreckler.

  

Während das LAZ Rhede viele Kinder und Jugendliche am Start hatte, überzeugten bei den Altersklassenläufen die Athleten/innen von Laufsport 97/30 Lowick. Allen voran Trainer Friedhelm Betting, der erneut die M50-Klasse über 5km für sich entschied (19:00). Dritter wurde hier sein Vereinskollege Martin Brandenburg (20:42). Bei den Frauen siegten Helga Willemsen (W40) in starken 21:56 Minuten und Sylvia Uebbing (W50/ 22:52) in ihren Altersklassen. Den dritten Platz der W50 sicherte sich Ingeborg Bröker in einer Zeit von 25:20 Minuten.

 

Ergebnisse

 

 

Do

01

Nov

2018

Mitgliederversammlung und Jahresabschlussfeier am 1. Dezember

Einladung zur Mitgliederversammlung und zur Jahresabschlussfeier am 1. Dezember
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Do

25

Okt

2018

Cocoa Beach/Florida Halbmarathon am 14. Oktober

In 1:18;48 Stunden lief Malte Stockhausen als Erster über die Ziellinie.
In 1:18;48 Stunden lief Malte Stockhausen als Erster über die Ziellinie.

 

Stockhausen siegt mit 8 Minuten Vorsprung

 

Andere feiern ihren 21. Geburtstag mit Torte oder einer zünftigen Party. Nicht so der LAZ-Läufer Malte Stockhausen. Er bestritt in seiner Wahlheimat Florida zusammen mit mehreren tausend Läuferinnen und Läufern den Cocoa Beach Halbmarathon. Sein Geburtstagsgeschenk, ein schickes Surfbrett, verdiente er sich selbst, indem er als Erster die Ziellinie überquerte. In 1:18:48 Stunden lief der Hindernisspezialist bei sommerlichen Temperaturen an der amerikanischen Ostküste ein einsames Rennen, denn im Ziel hatte Stockhausen einen Vorsprung von gut 8 Minuten.

Ein schickes Surfbrett und ein Fernsehinterview verdiente sich Malte Stockhausen an seinem Geburtstag.
Ein schickes Surfbrett und ein Fernsehinterview verdiente sich Malte Stockhausen an seinem Geburtstag.

 

 

 

„Ein bißchen Karneval gibt es auch in den USA“, schmunzelte Stockhausen, denn viele Läuferinnen und Läufer waren in bunten Kostümen angetreten. Den hohen Stellenwert der Leichtathletik in den USA, durfte Stockhausen bei der stimmungsvollen Siegerehrung und einem Fernsehinterview genießen.

 

Fr

05

Okt

2018

Regionsmeisterschaften Stabhochsprung am 30. September in Sonsbeck und 10. Internationale Teamchallenge der Senioren am 29. September in Rehlingen

Reiner Heweling stellte in 11,95 sec seine Saisonbestzeit über 100m der M55 ein.
Reiner Heweling stellte in 11,95 sec seine Saisonbestzeit über 100m der M55 ein.

 

 Heweling glänzt im Nationaltrikot

 

Zum Abschluss einer sehr erfolgreichen Sommersaison mit zwei DM-Titeln und WM-Bronze, durfte LAZ-Sprinter Reiner Heweling noch einmal das Nationaltrikot überstreifen. Bei der 10. Senioren-Challenge zwischen Belgien, Frankreich und Deutschland ging der 55-Jährige in Rehlingen im 100-m-Sprint und mit der 4x200-m-Staffel an den Start. Als Zweiter über 100 Meter stellte Heweling in 11,95 Sekunden seine Saisonbestzeit ein und trug auch als Schlussläufer der Staffel zum zweiten Platz hinter Frankreich bei. Die Gesamtwertung ging erneut deutlich an das deutsche M50-Team (362 Punkte). Auf den Plätzen landete Frankreich (318) vor Belgien (154).

  

 

Bei den Regionsmeisterschaften im Stabhochsprung knackte am vergangenen Wochenende Jesse Südholt vom LAZ Rhede erstmals die 4-Meter-Marke und gewann damit souverän den Titel der U18. Auch sein Trainer Robert Hallbauer ging in Sonsbeck an den Start. Er meisterte 3,60 Meter und wurde damit Meister in der Männerklasse.

 

Ergebnisse Senioren-Challenge

 

 

Di

02

Okt

2018

NRW-Hammerwurf-Cup-Finale am 29. September in Olfen

Gerrit Vißer hat den Sprung in den NRW-Kader geschafft. (Archivfoto: Christian Dangelmaier)
Gerrit Vißer hat den Sprung in den NRW-Kader geschafft. (Archivfoto: Christian Dangelmaier)

 

Gerrit Vißer mit enormem Leistungssprung

 

Auch bei der sechsten und letzten Station des 4. NRW-Hammerwurf-Cups wussten die Athletinnen und Athleten des LAZ Rhede zu überzeugen. Gleich neun Sportler aus der Trainingsgruppe von Werner Niehaus traten in Olfen an und nutzten die spätsommerlichen Bedingungen zu zum Teil beachtlichen Bestleistungen. Allen voran Gerrit Vißer, der seine persönliche Bestweite um fast fünf Meter auf starke 53,08 Meter steigern konnte und damit sowohl in der Tages- als auch der Gesamtwertung Zweiter (144,84m) wurde. Den dritten Platz in der Gesamtwertung erreichte Justus Leiting mit einer Gesamtweite von 125,11 Metern. Gewertet wurden die drei besten Ergebnisse der sechs Wettkämpfe zu denen auch das 48. Internationale LAZ Meeting gehört. 

Für den einzigen Tagessieg des LAZ Rhede sorgte Maximiliane Langguth, die bei allen sechs Versuchen die 53-Meter-Marke übertraf und bei ihrem weitesten Wurf auf 55,81 Meter kam. „Für 2019 hat sich Maxi die 60 Meter vorgenommen und dafür ihr Trainingspensum deutlich gesteigert“, freut sich Niehaus über die Zielstrebigkeit seiner Athletin. Weitere fünf Nachwuchstalente aus der Hammerwurfhochburg Rhede kamen in die Medaillenränge der Cup-Wertung. Bei der weiblichen U23 erreichte Ann-Kathrin Kröger mit einer Gesamtweite von 112,91 Metern den dritten Platz. Zweiter der U20 wurde Moritz Leiting, der insgesamt auf 157,51 Meter kam.

 

Den zweiten Rang bei der weiblichen U18 sicherte sich die DM-Teilnehmerin Antonia Ciroth mit einer Gesamtweite von 132,18 Metern und bei der männlichen U18 belegten Tom Pietzonka (112,70m) und Martin Langstein (110,93m) die Plätze zwei und drei. Dass auch der Nachwuchs schon gute Ansätze zeigt, belegte Alexandra Spieker, die bei der W14 mit einer Weite von 34,86 Metern nur vierzehn Zentimeter an der Kadernorm vorbeischrammte. Nach der wohlverdienten Trainingspause steigen die Hammerwerfer dann Ende Oktober wieder ins Training ein. Gerrit Vißer dann als NRW-Kaderathlet.

 

Ergebnisse

 

Mi

19

Sep

2018

LV Nordrhein-Team-Endkämpfe U18/U16/U14 am 16. September 2018 in Essen

Lauftalent Youssef Wardi distanzierte die Laufkonkurrenz vom Start weg. (Archivfoto)
Lauftalent Youssef Wardi distanzierte die Laufkonkurrenz vom Start weg. (Archivfoto)

Titelverteidigung gelungen

  

Mit zwei Mannschaftstiteln, zwei vierten und einem fünften Platz überzeugten die Nachwuchstalente der Startgemeinschaft Rhede-Sonsbeck beim Landesfinale in Essen. Sowohl die männliche U18 als auch die weibliche U16 konnten dabei ihre Titel aus dem Vorjahr verteidigen.

 

Die männliche U18 siegte mit 8.234 Punkten und einem riesigen Vorsprung auf die StG Rhein-Erft (7.542 Punkte). In sechs von sieben Disziplinen sorgten die Athleten aus Rhede für die beste Tagesleistung. Fabian Baten siegte sowohl im Weitsprung (6,15m) als auch im Speerwurf (47,86m) und auch Jan Siebert trug sich doppelt in die Siegerlisten ein. In 11,79 Sekunden lief er die schnellste 100-m-Zeit und sprang anschließend 1,80m hoch. Damit unterstrich der Landeskaderathlet (400m Hürden) erneut seine Vielseitigkeit. Die Tagesbestleistung lieferte Youssef Wardi im 800-m-Lauf ab. Vom Start weg ließ Wardi seine Konkurrenten stehen und stellte in 2:00,51 Minuten eine neue persönliche Bestzeit auf. Zusammen mit Martin Langstein, Jan Siebert und Jesse Südholt gewann Wardi dann auch die abschließende 4x100-m-Staffel (46,86 Sekunden). 

Die Titelverteidigungen der weiblichen U16 war eine Gemeinschaftsproduktion der Talente aus Sonsbeck und Rhede. Die LAZ-Athletinnen Enie Dangelmaier (Weitsprung) und Fiona Terhardt (Hochsprung) sorgten für erste Plätze. Dangelmaier sprang zum Ende einer langen Saison nochmal gute 5,59 Meter und Terhardt bestätigte mit 1,56 Meter ihre Saisonbestleistung. Ronja van der Heiden siegte mit 9,97 Metern im Kugelstoßen und belegte mit starken 35,02 Metern den zweiten Platz im Speerwurf. Zweitschnellste Sprinterin war in 12,85 Sekunden Rieke Unland. Obwohl die erste Staffel aufgrund eines vermeindlichen Fehlstarts disqualifziert wurde, siegte das Team mit starken 8.419 Punkten und somit über 500 Punkten Vorsprung auf Jahn-Hilfarth und den ART Düsseldorf.

 

Gute Leistungen zeigten auch die männlichen U16-Athleten und belegten mit 8.328 Punkten am Ende den vierten Platz. Bester Weitspringer war mit starken 5,60 Metern Matz Grunden, der sich nach langer Verletzungspause eindrucksvoll zurückmeldete. Dritter wurde sein Trainingspartner Linus Feldhaus, der sich auf 5,44 Meter steigerte. Viele Punkte sammelte auch Gerrit Vißer mit 12,09 Sekunden über 80m Hürden und 12,21 Metern im Kugelstoßen. Die beste Leistung der LAZ-Athleten lieferte dann Mathis Morlo mit 40,76 Meter im Speerwurf.

 

Die weibliche U14 erreichte mit 251 Punkten einen guten vierten Platz. Die beste Einzelleistung erzielte hier Ayisha Mohamed als Vierte des Kugelstoßens (8,74m). Noch besser lief dann die abschließende 4x75-m-Staffel in der Besetzung Meret Manten (Sonsbeck), Lena Bonhoff, Ayisha Mohamed und Victoria Wienand (alle Rhede), die in schnellen 40,39 Sekunden Zweite wurden. Den fünften Platz belegte die männliche U14 mit einer Punktzahl von 168 Zählern. Ein großer Teil der Leistungsträger bestreitet am Sonntag zum Saisonabschluss mit der Auswahlmannschaft der Region-Nord die Nordrhein-Vergleichskämpfe in Aachen.

 

U18/U16-Teamergebnisse

 

U18/U16-Einzelergebnisse

 

Ergebnisse U14

 

 

 

Do

13

Sep

2018

Nordrhein-Team-Endkämpfe U14 bis U18 am 16. September 2018 in Essen - Vorbericht

Das Foto zeigt die U16- und U18-Mannschaften 2017 nach der Siegerehrung in Troisdorf.
Das Foto zeigt die U16- und U18-Mannschaften 2017 nach der Siegerehrung in Troisdorf.

 

Teamgeist steht im Vordergrund

 

Am kommenden Sonntag gehen bei den Nordrhein-Team-Endkämpfen der Jugend U14 bis U18 fünf Mannschaften der StG Rhede-Sonsbeck bzw. StG Rhede-Sonsbeck-Wesel an den Start. Nur die StG Essen/Ruhr hat noch ein Team mehr gemeldet. Als Titelverteidiger gehen sowohl die männliche U18 als auch die weibliche U16 ins Rennen. Auch die männliche U16 führt die Meldeliste an, sodass auch hier ein Medaillenrang anvisiert wird. „Bei den Mannschaftswettkämpfen sind Prognosen kaum möglich. Das macht den besonderen Reiz aus und führt oft zu spannenden Wettkampfverläufen“, freut sich LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm auf die Meisterschaften in Essen.

 

Während in den Altersklassen U16 und U18 mit einer Punktetabelle gearbeitet wird, ist bei der U14 traditionell eine Cup-Wertung vorgesehen, sodass die Platzierung wichtiger ist als die absolute Leistung. Nach den letzten Trainingseindrücken traut Palm vor allem den Schülerinnen U14 eine Platzierung im oberen Drittel zu. Insgesamt gehen je 25 Athlet/-innen des SV Sonsbeck und des LAZ Rhede an den Start. Vom Weseler TV, der sich aus der Startgemeinschaft abgemeldet hat, sind keine Athleten vertreten: „Nach erfolgreichen gemeinsamen Jahren möchte der Weseler TV zusammen mit dem TV Voerde auch im U18-Bereich eine Startgemeinschaft gründen, wie dies im U16-Bereich schon in diesem Jahr geschehen ist“, kann Palm die Beweggründe für den Ausstieg zum Jahresende gut nachvollziehen.

 

Zeitplan

 

 

Mo

10

Sep

2018

Senioren-Weltmeisterschaften vom 4. bis 16. September in Málaga/Spanien

Reiner Heweling (Zweiter von links) holte in Malaga die Bronzemedaille über 100m der M55. (Foto: Roman Buhl)
Reiner Heweling (Zweiter von links) holte in Malaga die Bronzemedaille über 100m der M55. (Foto: Roman Buhl)

 

Bronze für Reiner Heweling

 

Bei den Senioren-Weltmeisterschaften in Málaga (Spanien) sicherte sich der  Sprinter des LAZ Rhede, Reiner Heweling, in der Altersklasse M55 die Bronzemedaille im 100-m-Lauf. Insgesamt 99 Teilnehmer aus 37 Nationen traten im Universitätsstadion der Südspanischen Stadt zu zwölf Vorläufen an. Als Sieger seiner Vorlaufes (12,56s) qualifizierte sich Heweling souverän für das Halbfinale. Hier bewies der Schützling von LAZ-Trainer Roman Buhl erneut seine Klasse und siegte in 12,19 Sekunden, sodass er sicher das Finale am selben Tag erreichte. Hier erwischte Heweling einen schwachen Start und kam als Letzter aus den Blöcken. Doch Heweling behielt die Nerven und spielte auf den letzten Metern seine hohe Endgeschwindigkeit aus und schob sich in 12,16 Sekunden noch auf den Bronzerang. Es siegte der Italiener Giulio Morelli in 12,09 Sekunden vor dem US-Amerikaner Don McGee (12,11s). 

Reiner Heweling und sein Trainer Roman Buhl (links) freuten sich riesig über die tolle Leistung.
Reiner Heweling und sein Trainer Roman Buhl (links) freuten sich riesig über die tolle Leistung.

 

„Das war der absolute Knaller“, strahlte Reiner Heweling anschließend mit seinem  mitgereisten Trainer Roman Buhl um die Wette. „Die Siegerehrung war ein einmaliges Erlebnis und vielleicht höre ich ja am Wochenende auch noch die Deutsche Nationalhymne“, freut sich Heweling auf die Staffelrennen, die am Wochenende stattfinden. Bei über 8000 Teilnehmer/-innen aus 101 Nationen dauern die Weltmeisterschaften der Senioren noch bis zum 16. September. Zwischenzeitlich weilt Heweling aus beruflichen Gründen Zuhause, um dann am Donnerstag mit seinen Staffelkollegen wieder nach Spanien zu fliegen.

 

Mit Wolfgang Wiethoff war ein zweiter LAZ-Athlet am Start. Der 70jährige Diskuswerfer belegte im B-Finale mit einer Weite von 21,95 Metern einen guten zehnten Platz.

 

Ergebnisse

Mi

05

Sep

2018

43. Ländervergleichskampf U16 NRW – Niederlande am 1. September in Münster und Deutsche Meisterschaften 10km-Straßenlauf am 2. September in Bremen

Sie gaben alles für die NRW-Auswahl (v.l.): Enie Dangelmaier, Mathis Morlo, Gerrit Vißer und Justus Leiting.
Sie gaben alles für die NRW-Auswahl (v.l.): Enie Dangelmaier, Mathis Morlo, Gerrit Vißer und Justus Leiting.

 

NRW-Nachwuchs unterliegt den Niederlanden

 

Vier Nachwuchstalente des LAZ Rhede standen im Aufgebot der NRW-Auswahl beim traditionellen U16-Vergleichswettkampf gegen die Niederlande. Die beste Platzierung erreichte in Münster Enie Dangelmaier, die mit einer Weite von 5,32 Metern den dritten Platz belegte. Vierter im Hammerwurf wurde Gerrit Vißer, der den 4-kg-Hammer auf gute 46,70 Meter schleuderte. Jeweils auf den fünften Platz landeten Justus Leiting im Hammerwurf (41,24m) und Mathis Morlo im Speerwurf (43,46m). In der Gesamtwertung errangen die Talente aus den Niederlanden einen deutlichen Erfolg über den NRW-Nachwuchs. 

 

Bei den Deutschen 10km-Straßenlaufmeisterschften in Bremen war ein Trio des LAZ Rhede am Start. In neuer persönlicher Bestzeit von 32:31 Minuten wusste vor allem Marcel Eckers zu überzeugen. Er landete damit im vorderen Mittelfeld (60.). Zufrieden war auch Stefan Ritte, der aufgrund seines Masterstudiums nur eingeschränkt trainieren konnte, mit seiner Zeit von 33:44 Minuten (89.). Dem schnellen Anfangstempo musste der M50-Läufer Friedhelm Betting Tribut zollen: “Auf dem letzten Kilometer ging leider gar nichts mehr, sodass ich froh war das Ziel zu erreichen“, berichtete Betting, der in 39:26 Minuten immerhin noch Platz 23 in seiner Altersklasse belegte.

 

Ergebnisse Länderwettkampf Einzelergebnisse

 

Länderkampf Cupwertung

 

Ergebnisse Straßenlauf

 

  

Mo

20

Aug

2018

5. Deutsche U16-Meisterschaften am 18./19. August in Bochum-Wattenscheid

Nach starkem Kurvenlauf wechselt Alina Bilefeld sicher auf Rieke Unland. (Foto: Simon Heweling)
Nach starkem Kurvenlauf wechselt Alina Bilefeld sicher auf Rieke Unland. (Foto: Simon Heweling)

U16-Staffel präsentiert sich eindrucksvoll mit neuer Saisonbestzeit

 

Ein rundum erfolgreiches Wochenende erlebten die Sportler, Trainer und Fans des LAZ Rhede bei den 5. Deutschen U16-Meisterschaften in Bochum-Wattenscheid. Bereits der Vorlauf über 4x100 Meter der weiblichen U16 sorgte für großen Jubel im LAZ-Lager. In der Besetzung Alina Bielefeld, Rieke Unland, Enie Dangelmaier und Elena Aengeneyndt stürmte die Saffel der StG Rhede-Sonsbeck von Platz 21 der Meldeliste auf Platz acht! In neuer Saisonbestzeit von 49,86 Sekunden konnten die Sprinterinnen aus Rhede und Sonsbeck sogar den dritten Vorlauf gewinnen, sodass sie direkt für das A-Finale qualifiziert waren. „Die Mädels waren super konzentriert, aber trotzdem locker. Es war eine Freude das Rennen von der Tribüne zu verfolgen“, freute sich LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm über den gelungenen Auftritt seiner Staffel.

Als erster Einzelstarter bestritt dann Hammerwerfer Gerrit Vißer seinen Wettkampf. Im zweiten und dritten Durchgang gelangen Vißer mit 47,35 Meter und 47,37 Meter zwei gute Versuche, die mit Platz acht belohnt wurden. Sehr zufrieden war sein Trainer Werner Niehaus mit dem Auftritt seines Schützlings, der erst seinen siebten Hammerwurfwettkampf bestritt:“ Gerrit hat im Laufe der Saison schon gute Fortschritte gemacht und bringt mit seiner Athletik die besten Vorraussetzungen mit“, sieht Niehaus noch viel Potenzial bei Vißer, der mit einer Nominierung für den NRW-Kader rechnen darf.

Enie Dangelmaier wird mit 5,62 Metern Vierte der U16-Weitsprungkonkurrenz. (Foto: Christian Dangelmaier)
Enie Dangelmaier wird mit 5,62 Metern Vierte der U16-Weitsprungkonkurrenz. (Foto: Christian Dangelmaier)

Ein großes Teilnehmerfeld ging am Sonntag früh im Weitsprung der W15 an den Start. Nicht weniger als 22 Teilnehmerinnen hatten die DM-Norm von 5,45 Meter geschafft und kämpften um den Einzug ins Finale der besten Acht. Dies gelang Enie Dangelmaier mit ihrem ersten Versuch auf eindrucksvolle Weise. Ohne das Brett voll zu treffen segelte sie auf gute 5,62 Meter und erreichte als Vierte den Endkampf der besten acht Springerinnen. Der zweite Versuch sah noch besser aus, aber leider griff Dangelmaier mit der rechten Hand bei der Landung in den Sand, sodass nur 5,42 vermessen wurden. Da der dritte Platz mit einer Weite von 5,69 Metern durchaus in Reichweite war, ging Dangelmaier anschließend ein höheres Risiko ein und trat bei zwei aussichtsreichen Versuchen knapp über. Am Ende blieb es bei dem starken vierten Rang, womit sich Dangelmaier gegenüber der Meldeplatzierung um zwei Plätze nach vorne schieben konnte.

 

Zum Abschluss der Titelkämpfe sorgte das Staffelfinale noch mal für große Spannung. Alina Bielefeld zeigte einen starken Kurvenlauf und wechselte sicher auf Rieke Unland, die das Quartett in eine gute Position brachte. Enie Dangelmaier mobilisierte noch mal alle Reserven und wechselte an Position fünf auf Elena Aengeneyndt, die zuvor schon die 80m Hürden bestritten hatte. Im Ziel rangierte sie an siebter Stelle, sodass die Staffel gegenüber den Vorläufen noch einen Platz nach vorne rückte und in 49,80 Sekunden eine neue Saisonbestzeit aufstellte. „Die U16-DM hat wieder viel Spaß gemacht und eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig eine breite Basis für die Leichtathletik ist. Die Organisation und Präsentation hat die Nachwuchstalente und ihre Fans begeistert“, hatte Palm nur lobende Worte für die Ausrichter vom TV Wattenscheid und dem westfälischen Leichtathletik-Verband.

 

Ergebnisse

 

 

 

Fr

17

Aug

2018

5. Deutsche-U16-Meisterschaften am 18./19. August 2018 in Bochum-Wattenscheid - Vorbericht

Gerrit Vißer startet in Bochum-Wattenscheid über die 80m Hürden und im Hammerwurf der U16. (Fotot: Roman Buhl)
Gerrit Vißer startet in Bochum-Wattenscheid über die 80m Hürden und im Hammerwurf der U16. (Fotot: Roman Buhl)

Ferien zur DM-Vorbereitung genutzt

 

Zwei Einzelstarter des LAZ Rhede sowie die 4x100-m-Staffel der StG Rhede-Sonsbeck gehen bei den 5. Deutsche-U16-Meisterschaften im Wattenscheider Lohrheidestadion an den Start. Für den Weitsprung der W15 hat sich Enie Dangelmaier mit einer persönlichen Bestweite von 5,71 Meter qualifiziert. Die vom DLV geforderte Zusatznorm erreichte Dangelmaier mit einer Weite von 33,39 Metern im Speerwurf. Diese muss in einem anderen Disziplinblock erreicht werden, damit ein einseitiges Training im Jugendbereich vermieden werden soll. Die amtierende Nordrheinmeisterin und NRW-Vizemeisterin rangiert an Position sechs von zweiundzwanzig gemeldeten Weitspringerinnen.

Wie in den letzten beiden Jahren konnte sich auch die 4x100-m-Staffel der Startgemeinschaft Rhede-Sonsbeck qualifizieren. In dem Quartett stehen mit Alina Bielefeld, Rieke Unland und Enie Dangelmaier drei Athletinnen des LAZ Rhede. Schlussläuferin wird die Sonsbeckerin Elena Aengeneyendt vom SV Sonsbeck sein. Mit ihrer Meldezeit von 50,21 Sekunden rangiert die Staffel an Position einundzwanzig der Meldeliste.

 

Einziger männlicher Teilnehmer des LAZ Rhede ist Gerrit Vißer, der im Hammerwurf der M15 antritt und als Achter mit einer Weite von 48,75 Meter gemeldet ist. Die Zusatznorm schaffte Vißer mit starken 11,61 Sekunden über die 80m Hürden. „Sowohl die Einzelstarter als auch die Staffelteilnehmerinnen haben in den Ferien fleißig trainiert und freuen sich riesig auf ihren ersten Start bei einer DM“, sieht LAZ-Stützpunktleiter dem Wochenende optimistisch entgegen. „Die stimmungsvolle und erfolgreiche EM in Berlin hat allen noch mal einen richtigen Motivationsschub gegeben.“ Der Staffelvorlauf und das Hammerwurffinale finden am Samstag statt. Das Weitsprungfinale sowie das Finale über 4x100m sind am Sonntag.

 

Zeitplan

 

 

 

So

05

Aug

2018

76. Deutsche Jugendmeisterschaften vom 27.-29.07.2018 in Rostock

400-Meter-Hürdensprinter Jan Siebert zieht trotz eines Fehlers an der sechsten Hürde ins Finale ein und wird dort Achter.  (Archivfoto)
400-Meter-Hürdensprinter Jan Siebert zieht trotz eines Fehlers an der sechsten Hürde ins Finale ein und wird dort Achter. (Archivfoto)

Hürdenläufer Siebert erreicht als Achter sein Ziel

 

LAZ-Athleten in Rostock am Start

 

BBV-Pressebericht von Björn Brinkmann

 

Rhede/Rostock - Jan Siebert hat für das LAZ Rhede den Höhepunkt bei den deutschen Leichtathletik-Jugendmeisterschaften in Rostock geliefert. Denn der 400-Meter-Hürdenläufer erreichte bei der 76. Auflage der Titelkämpfe das anvisierte Ziel und qualifizierte sich für das Finale.

 

Dabei hatte er im Vorlauf an der sechsten Hürde Probleme gehabt und daraufhin schon gedacht, dass es das mit dem Finale gewesen ist“, sagte Jürgen Palm, Stützpunktleiter des LAZ Rhede. War es aber nicht, und letztendlich beendete der LAZ-Läufer die Jugend-DM als Achter. Siebert war in der Altersklasse U18 mit der neuntschnellsten Zeit gemeldet gewesen. Im Vorlauf benötigte er wegen des Fehlers 56,21 Sekunden, zog damit als Siebtschnellster des Vorlaufs aber immer noch in das Finale ein. „Es war sehr windig in Rostock, sodass alle Läufer leichte Schwierigkeiten hatten“, sagte Palm. Im Endlauf blieb der LAZ-Sprinter dann unter seinen Möglichkeiten und musste sich in 58,76 Sekunden mit dem achten Platz zufriedengeben. „Da sind ihm etwas die Körner ausgegangen. Er steckt derzeit in der Ausbildung. Da fehlt dann die eine oder andere Trainingseinheit“, so Palm.

Über die gleiche Distanz hatte auch Sieberts Vereinskollegin Nike Dangelmaier auf den Einzug ins A-Finale gehofft. Auch sie war mit der neuntschnellsten Zeit gemeldet. Zwar beendete Dangelmaier ihren Vorlauf dann als Zweite, aber mit ihrer Zeit von 63,23 Sekunden verpasste sie das A-Finale als Neunte um elf Hundertstelsekunden. „An der neunten und zehnten Hürde musste sie einen zusätzlichen Schritt machen. Das hat dann letztendlich zu viel Tempo gekostet“, sagte Palm. Im B-Finale reichte es in 64,22 Sekunden nur noch zum siebten Platz. Dennoch bin ich mit Nike und Jan sehr zufrieden“, so der LAZ-Stützpunktleiter.

 

Bei den U18-Hammerwerferinnen war Antonia Ciroth mit 48,55 Metern gemeldet gewesen. Im Wettkampf reichte es nach zwei Würfen unter der 40-Meter-Marke immerhin noch zu 46,01 Metern. Das Finale der besten Acht verpasste sie damit deutlich und landete auf dem 16. Platz. „Sie hat sich bei ihrem DM-Debüt aber von Wurf zu Wurf gesteigert. Und nachdem sie zuletzt im Training technische Schwierigkeiten hatte, war das durchaus wieder eine Leistungssteigerung“, sagte Palm. Wie groß der Leistungsunterschied in diesem Wettbewerb ist, verdeutlicht die Siegerweite von Olivia Fromm, die 70,10 Meter warf. Die Athletin des LC Eilenburger Land stellte damit einen neuen deutschen U18-Rekord auf.

 

Ciroths Trainingspartner Moritz Leiting ging in der Altersklasse U20 an den Start und schleuderte den Sechs-Kilogramm-Hammer bei seinem besten Versuch auf 51,39 Meter. Damit verpasste er das Finale um knapp sechs Meter und landete auf Rang 13. Palm: „Er ist einfach zu verhalten in den Wettkampf gegangen, was aber auch mit seinen Knieproblemen zusammenhängen wird. Da steht nun eine genauere Untersuchung an.“

 

Sein Ziel deutlich verpasst hat Jan-David Ridder. Der hatte in einem sehr starken Teilnehmerfeld eine neue persönliche Bestzeit angepeilt, die bei 1:56,08 Minuten liegt. Doch diese Zeit verpasste er in 1:57,88 Minuten deutlich, wobei der Wind das Unterfangen aber auch erschwerte. „Da keiner Führungsarbeit leisten wollte, ist Jan-David vorangegangen, konnte die starke Konkurrenz dann aber nach rund 550 Metern nicht mehr hinter sich halten“, sagte Palm. Letztendlich landete Ridder in seinem Vorlauf so nur auf dem neunten Platz.

 

Ergebnisse

 

 

 

Di

24

Jul

2018

76. Deutsche Jugendmeisterschaften vom 27.-29. Juli 2018 in Rostock - Vorbericht

Jan-David Ridder (139) möchte zum Saisonhöhepunkt in Rostock neue persönliche Bestzeit über 800m laufen. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Jan-David Ridder (139) möchte zum Saisonhöhepunkt in Rostock neue persönliche Bestzeit über 800m laufen. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

Persönliche Bestzeit anvisiert

 

Vom Süden in den Norden, vom Regen in die Sonne. Nach den Deutschen Meisterschaf-

ten in Nürnberg stehen am kommenden Wochenende die 76. Deutschen Jugendmeister-

schaften in Rostock auf dem Programm. Mit fünf Einzelstar-

tern und zwei Staffeln tritt das LAZ Rhede die Reise in die Hansestadt an der Ostsee an.

 

Den Anfang macht die U18-Hammerwerferin Antonia Ciroth, die sich mit einer Weite von 48,55 Metern qualifizieren konnte. Insgesamt neunzehn Athletinnen treten am Freitag um 10 Uhr an, um die Deutsche Meisterin zu ermitteln. Ebenfalls am Freitag startet das Staffelquartett der weiblichen U18. Geplant ist die Aufstellung mit Elisa Stumpen, Nike Dangelmaier, Jamira Lauf und Johanna Gries. Als Ersatzläuferin fährt Enie Dangelmaier mit. Chancen auf die Endlaufteilnahme haben sowohl Nike Dangelmaier als auch Jan Siebert, die beide über 400m Hürden antreten und beide an Position neun gemeldet sind.

Am Samstag greifen dann die U20-Athleten Moritz Leiting und Jan-David Ridder ins Geschehen ein. Während Leiting den 6kg möglichst weit aus dem Ring schleudern möchte, geht es für Ridder über 800 Meter um eine schnelle Zeit. „Nach den Meldeergebnissen müssen sich die beiden mächtig steigern, um unter die besten acht zu kommen“, sieht LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm die Jungs in der Außenseiterrolle. „Aber nach den letzten Trainingseindrücken rechne ich mit einer deutlichen Leistungssteigerung zum Saisonhöhepunkt“, traut Palm beiden eine positive Überraschung zu.

 

Am Sonntag gilt es dann für die 3x1000-m-Staffel der StG Rhede-Sonsbeck-Wesel mit den LAZ-Athleten Malte Stockhausen und Stefen Ritte sowie dem Sonsbecker Armin Gero Beus um eine Zeit unter 7:40 Minuten.

 

Zeitplan

 

 

 

Mo

23

Jul

2018

118. Deutsche Meisterschaften im Max-Morlock-Stadion Nürnberg vom 20.-22. Juli 2018

Klaudia Kaczmarek erreichte ihre 13. Endkampfplatzierung bei Deutschen Meisterschaften im Dreisprung der Frauen. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Klaudia Kaczmarek erreichte ihre 13. Endkampfplatzierung bei Deutschen Meisterschaften im Dreisprung der Frauen. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

Erwartungen voll erfüllt

 

Die drei Einzelstarter/-innen des LAZ Rhede konnten bei den 118. Deutschen Meisterschaften in Nürnberg die in sie gesetzten Erwartungen voll erfüllen, dennoch werden Klaudia Kaczmarek, Maximiliane Langguth und Henry Vißer mit unterschiedlichen Emotionen auf das Wochenende zurückblicken.

 

Fast zeitgleich bestritten am Samstag Maximiliane Langguth und Klaudia Kaczmarek ihren Wettkampf. Während Langguth bereits im ersten Versuch den 4-kg-Hammer auf 56,14 Meter schleuderte und damit die DM-Norm bestätigte, trat Kaczmaek im ersten Versuch des Dreisprungfinales über. Strömender Regen und fehlende Unterstände machten die Aufgabe für die Athletinnen nicht leichter. Langguth, die gewohnt ist auch bei Regen zu werfen, steigerte sich im zweiten Durchgang auf starke 57,81 Meter und blieb damit nur acht Zentimeter hinter ihrer persönlichen Bestweite zurück. Auch ihr dritter und letzter Versuch flog über die 57-Meter-Marke, sodass die Athletin und ihr Trainer Werner Niehaus hoch zufrieden waren. Den Endkampf der besten Acht verpasste Langguth als Neunte um einen knappen Meter.

Parallel dazu sprang sich Kaczmarek mit 12,54 Meter im dritten Versuch als Fünfte in den Endkampf. Beim zweiten Durchgang war Kaczmarek zur Überraschung ihres Trainers Jürgen Palm mit dem „falschen Bein“ am Brett, doch sie sprang mit der ungewohnten Sprungfolge links, links, rechts immerhin 12,22 Meter weit, was ebenfalls zum Weiterkommen gereicht hätte. Aus Versehen war Kaczmarek von der Anlaufmarke der späteren Meisterin Neele Eckhardt losgelaufen. „Ich hatte Neele meine Sicherheitsnadeln für die Anlaufmarkierung geliehen und die Ablaufmarke schlicht verwechselt“, musste Kaczmarek selbst über ihr Mißgeschick lachen. Doch auch bei keinem ihrer weiteren gültigen Sprünge traf sie den Absprungbalken, sodass pro Sprung gut zwanzig Zentimeter an Weite fehlten. Im Endklassement rangierte sie mit 12,69 Metern auf dem fünften Platz. „Platz vier wäre das Optimum gewesen, da Bronze diesmal mit 13,74 Metern nicht erreichbar war“, erklärte Palm. Ihre Ausnahmestellung im LAZ-Team unterstreicht jedoch die Tatsache, dass Kaczmarek ihre dreizehnte Endkampfplatzierung bei Deutschen Meisterschaften im Dreisprung der Frauen erreicht hat (7x Halle, 6x Freiluft).

 

Den Beginn einer solchen Serie hat Henry Vißer bei seiner ersten DM-Teilnahme in der Männerklasse gemacht. Konzentriert und selbstbewusst ging der 400-m-Hürdenläufer das Projekt Endlaufteilnahme an. Da Jürgen Palm im Stadion als Coach von Klaudia Kaczmarek gefordert war, übernahm Mecky Emmerich die Betreuung von Vißer auf dem Aufwärmplatz. Mit viel Ruhe und Erfahrung stellte er Vißer perfekt auf die Aufgabe ein, sodass dieser in guten 52,68 Sekunden als Achtschnellster der drei Vorläufe das Finale erreichte. Angefeuert, durch die mitgereisten Eltern und Fans, mobilisierte Vißer am Ende einer langen und anstrengenden Saison noch einmal alle Kräfte und kämpfte sich in 52,87 Sekunden auf den siebten Platz. Auf der langen Rückfahrt wurden dann schon die Pläne für 2019 geschmiedet, schließlich finden die 119. Deutschen Leichtathletikmeisterschaften im Olympiastadion Berlin statt. Dann wird auch die 4x100-m-Staffel mit dabei sein, die aufgrund von Verletzungssorgen von Simon Heweling und Stefan Tigler für Nürnberg passen musste.

 

Ergebnisse

 

 

 

Di

17

Jul

2018

118. Deutsche Leichtathletik-Meisterschaften vom20.-22. Juli in Nürnberg - Vorbericht

Das Archivfoto von Jan-Hendrik Ridder zeigt Henry Vißer beim 400-m-Hürdenlauf bei den NRW-Meisterschaften in Bottrop.
Das Archivfoto von Jan-Hendrik Ridder zeigt Henry Vißer beim 400-m-Hürdenlauf bei den NRW-Meisterschaften in Bottrop.

Sechs LAZler

fahren zur DM

 

Am kommenden Wochenende rückt die Leichtathletik mit den 118. Deutschen Meisterschaft-

en in Nürnberg in den Fokus der Öffentlichkeit. Rund zweieinhalb Wochen vor Beginn der Leichtathletik-Europameisterschaften werden neben den DM-Titeln auch die letzten Tickets für Berlin vergeben. Das LAZ Rhede ist bei der dritten DM in Nürnberg nach 2008 und 2015 mit drei Einzelstarter/-innen und einer Staffel vertreten. Während die Dreispringerin Klaudia Kaczmarek und die Hammerwerferin Maximiliane Langguth bereits 2015 in Nürnberg dabei waren, ist es für den Langhürdler Henry Vißer die DM-Premiere in der Männerklasse. Hinter dem Start der Männerstaffel  steht zurzeit noch ein kleines Fragezeichen, da sowohl Stefan Tigler als auch Simon Heweling nicht zu 100 Prozent fit sind. Komplettiert wird das Quartett durch Michel Boeck und Henry Vißer, der durch die harten Wettkampfprogramme in den USA kein Problem mit Doppel- oder Dreifachbelastungen hat.

Beste Erinnerungen dürften Klaudia Kaczmarek und Maximiliane Langguth an ihre letzte DM-Teilnahme in Nürnberg haben. Kaczmarek feierte damals mit dem Gewinn der Bronzemedaille ihren bisher größten Erfolg und war auch im Weitsprung dabei. Dennoch hat die Dauerbrennerin im LAZ-Dress noch eine Rechnung mit Nürnberg offen. Ihren letzten und sehr weiten Versuch gab der Kampfrichter damals ungültig, was sich durch Videoaufnahmen im Nachhinein als Fehlentscheidung herausstellte. Als Sechste der Meldeliste geht es für Kaczmarek deshalb vor allem um die Steigerung ihrer Saisonbestweite von 13,12 Meter. „Klaudia hat extra ihren Jahresurlaub genommen, um fit und ausgeruht zu sein. Ich denke, dass sie wie bei ihren letzten DM-Teilnahmen den Schalter umlegen kann und weite Sprünge zeigen wird“, rechnet ihr Trainer Jürgen Palm mit einer Leistungssteigerung von Kaczmarek pünktlich zum Saisonhöhepunkt.

 

Die Medaillenplätze und EM-Tickets sind nach Lage der Dinge für Kristin Gierisch, Neele Eckhardt und Jessie Maduka reserviert, die alle drei bereits die EM-Norm von 13,90 Metern überboten haben. Gierisch und Eckhardt sind bereits für die EM nominiert und Maduka ist gegenüber der vierten Kandidatin, Jenny Elbe, im Vorteil, da diese durch gesundheitliche Probleme, die auch ihren geplanten Start beim LAZ-Meeting verhindert hatten, gehandicapt nach Nürnberg reist.

 

Die erneute Endkampfteilnahme wäre für Maximiliane Langguth ein toller Erfolg, denn nach zwei schwächeren Jahren hat sie sich mit großem Trainingsaufwand wieder in die erweiterte deutsche Spitze vorgearbeitet. 2015 erreichte Langguth mit einer Weite von 55,27 Metern einen starken siebten Platz. „Wie damals ist Maxi mit ihrer Saisonbestweite von 57,15 Metern als Zehnte gemeldet“, berichtet Palm, der allerdings darauf hinweist, dass die Formkurve von Langguth stark nach oben zeigt, während andere Athletinnen ihre Bestweiten zuletzt nicht bestätigen konnten. „Hammerwurf ist wie keine andere Disziplin in der Leichtathletik ein Nervenspiel, denn die anspruchsvolle Technik ist sehr störanfällig bei Nervosität“, erläutert Palm. Während bisher nur Kathrin Klaas die EM-Norm geschafft hat geht es für drei Athletinnen, die auch in Rhede am Start waren, um alles. Dabei ist nach dem bisherigen Saisonverlauf der Rhede-Siegerin Charlene Woitha aus Berlin am ehesten die Normweite von 70 Metern zuzutrauen.

 

Hoch motiviert fährt auch der DM-Debütant Henry Vißer in die Frankenmetropole. Nachdem er zuletzt zusammen mit seinem Trainer Jürgen Palm an der Renntaktik gefeilt hat, stehen seine Chancen als Siebter der Meldeliste nicht schlecht. Allerdings bedarf es einer deutlichen Annäherung von Vißer an seine Bestzeit von 51,77 Sekunden, um gegen die Routiniers im Hürdenwald zu bestehen. „Wir haben beschlossen, dass Henry seine Stärken ausspielen soll und das Rennen schnell angeht. So ist er auch seine Bestzeit in Des Moines gelaufen. Die letzten 100 Meter muss er dann halt beißen“, erläutert Palm den Plan. Da für viele DLV-Asse nach der Heim-EM das Karriere-Ende naht, sind zahlreiche Topathleten letztmalig bei einer DM zu sehen. Insbesondere Robert Harting wird noch einmal alle Register ziehen, um bei der EM in seiner Heimatstadt dabei zu sein. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag werden die Höhepunkte der DM im Fernsehen gezeigt.

 

 

Startzeiten der LAZ-Athleten:

 

Maximiliane Langguth: Samstag 12:55 Uhr                   Finale Hammerwurf Frauen

Meldeleistung: 57,15m;  Position 10 der Meldeliste von 11

 

Klaudia Kaczmarek: Samstag 13:00 Uhr                         Finale Dreisprung Frauen

Meldeleistung: 13,12m; Position 6 von 12

 

Henry Vißer: Samstag 14:50 Uhr                                       Vorlauf 400m Hürden Männer

Meldeleistung: 51,77sec; Position 7 von 20

 

4x100m Staffel: Sonntag 13:25 Uhr                                   4x100m Endläufe Männer

Michel Boeck, Stefan Tigler, Henry Vißer, Simon Heweling

Meldeleistung: 42,08sec; Position 24 der Meldeliste von 24

 

Henry Vißer: Sonntag 17:05 Uhr                                         Finale 400m Hürden Männer

bei Qualifikation

 

 

 

Mo

16

Jul

2018

NRW-Jugendmeisterschaften U16/U18/U20 am 14./15. Juli in Duisburg

Jan Siebert (Mitte) sorgte mit seinem NRW-Titel über die 400m Hürden für eine tolle Überraschung. (Foto: Roman Buhl)
Jan Siebert (Mitte) sorgte mit seinem NRW-Titel über die 400m Hürden für eine tolle Überraschung. (Foto: Roman Buhl)

NRW-Titel für Siebert und Ridder

 

In DM-Form präsentierten sich die LAZ-Athleten bei den NRW-Jugendmeisterschaften in Duisburg-Wedau. Zwei Titel, dreimal Silber, einmal Bronze und neun weitere Endkampfplatzierungen sorgten erneut für beste Stimmung bei Athleten, Trainern und Fans des LAZ Rhede. Am ersten Wettkampftag überzeugte Jan-David Ridder bei seinem zweiten 800-m-Lauf innerhalb einer Woche. Nach schneller Anfangsrunde stellte Ridder seine Kämpferqualitäten unter Beweis und setzte sich gegenüber den Kontrahenten aus Gütersloh und Dortmund in 1:56.43 Minuten durch. „Mir fehlt noch etwas die Tempohärte, aber heute wollte ich einfach gewinnen“, freute sich Ridder über den NRW-Titel.

Jan-David Ridder holte den zweiten NRW-Titel und zeigte dabei großen Kampfgeist. (Foto: Roman Buhl)
Jan-David Ridder holte den zweiten NRW-Titel und zeigte dabei großen Kampfgeist. (Foto: Roman Buhl)

Alle weiteren Medaillen heimsten die LAZ-Talente dann am Sonntag ein. Für eine große Überraschung sorgte dabei Jan Siebert, der im 400-m-Hürdenlauf der U18 den haushohen Favoriten Jonas Kaspar (Myhl) auf der Zielgeraden abfing und in 55,99 Sekunden siegte. Bronze gewann auf der gleichen Strecke die U18-Athletin Nike Dangelmaier, die ihre persönliche Bestzeit gleich um 1,1 Sekunden unterbot und jetzt bei starken 63,10 Sekunden angekommen ist. Ihre jüngere Schwester Enie flog mit guten 5,67 Metern zu Silber im Weitsprung der W15. Die vielseitige Athletin hatte zuvor im Hochsprung mit 1,54 Metern den fünften Platz belegt. Die gleiche Sprunghöhe reichte für Fiona Terhardt aufgrund einiger Fehlversuche zu Platz sieben.

Eine tolle Leistung bot auch Youssef Wardi im 1500-m-Lauf der U18. Sehr abgeklärt hielt sich das große Lauftalent lange an dritter Position und schob sich dann aufgrund seiner Schnelligkeit noch auf den zweiten Platz in neuer persönlicher Bestzeit von 4:06,88 Minuten.

Mathis Morlo wurde mit 44,15 Metern Zweiter im Speewurf der M15. (Foto: Roman Buhl)
Mathis Morlo wurde mit 44,15 Metern Zweiter im Speewurf der M15. (Foto: Roman Buhl)

Für die beste Platzierung der Speerwerfer sorgte Mathis Morlo, der bei der M15 mit einer neuen persönlichen Bestweite von 44,15 Metern Zweiter wurde. Fünfte Plätze belegten Fabian Baten mit einer Weite von 49,30 Metern im Speerwurf der U18 und Gerrit Vißer in einer Zeit von 11,69 Sekunden im 80-m-Hürdensprint der M15. Sechste Plätze erreichten Hannah Schoofs im Speerwurf der U20 (36,44m), Jesse Südholt im Stabhochsprung der U18 (3,80m) sowie die 4x100-m-Staffel der weiblichen U18, die in der Besetzung Elisa Stumpen, Nike Dangelmaier, Jamira Lauf und Johanna Gries 50,17 Sekunden liefen.

 

Ergebnisse vom Samstag

 

Ergebnisse vom Sonntag

 

 

 

Fr

13

Jul

2018

Regionsvorkämpfe U14/ U16 Teamwettbewerb in Sonsbeck am 7. Juli 2018

Fiona Terhardt übersprang die 1,56 m zum ersten Mal. (Foto: Christian Dangelmaier)
Fiona Terhardt übersprang die 1,56 m zum ersten Mal. (Foto: Christian Dangelmaier)

 

StG Rhede-Sonsbeck räumt sämtliche Titel ab

 

Kurz vor den Sommerferien mobilisierten die Nachwuchstalente aus Rhede und Sonsbeck nochmals alle Kräfte, um bei den Regionsvorkämpfen der U14 und U16 die nötigen Punkte für das Landesfinale am 16. September in Essen einzufahren. Wie eindrucksvoll dies gelang, zeigt jetzt der Zwischenstand der bisher im Verbandsgebiet durchgeführten Veranstaltungen. Sowohl bei den Mädchen als auch bei den Jungen der U16 rangiert die StG Rhede-Sonsbeck an der Tabellenspitze. Da auch die beiden U14-Mannschaften ihren Vorkampf gewannen, gingen alle vier Regionstitel an die StG Rhede-Sonsbeck.

Als amtierende Nordrheinmeisterinnen waren die U16-Athletinnen schon im Vorfeld in der Favoritenposition gegenüber dem Moerser TV und der zweiten Mannschaft der StG Rhede-Sonsbeck. Mit starken 8.629 Punkten übertrafen die Mädchen das Vorjahresergebnis um satte 400 Punkte. Für die besten Einzelresultate sorgten Enie Dangelmaier im Weitsprung (5,53m), Rieke Unland im 100-m-Sprint (12,90) und Fiona Terhardt, die erstmals 1,56 Meter übersprang. Schnell unterwegs war auch die 4x100-m-Staffel, die in der Besetzung Alina Bielefeld, Rieke Unland, Enie Dangelmaier und Elena Aengeneyndt in 50,21 Sekunden eine neue Saisonbestzeit auftstellte.

 

Etwas überraschender war die hohe Punktzahl der Jungen, die mit 8.264 Punkten über 500 Zähler vor dem Moerser TV hatten. Einen „Sahnetag“ erwischte Mathis Morlo, der mit 1,68m im Hochsprung und 41,28m im Speerwurf zwei Einzelsiege einfuhr und auch mit 12,70 Sekunden im 100-m-Sprint überzeugte. Schnellster Hürdensprinter und bester Kugelstoßer war Gerrit Vißer der die 80m Hürden in 12,09 Sekunden lief und die 4-kg-Kugel auf 13,10 m stieß. Eine neue persönliche Bestweite stieß mit 11,80 Metern auch Linus Feldhaus. Diese drei bildeten zusammen mit Maiko Dahlen auch die siegreiche 4x100-m-Staffel (49,73 Sekunden).

 

Die weibliche U14 siegte mit 90 Punkten vor dem Moerser TV (80 Pkt.) und dem LC Adler Bottrop (78 Pkt.). Schnellste 800-m-Läuferin war in guten 2:35,17 Minuten Thea Lembrock. Tagesbestweiten im Kugelstoßen (8,10m) und Ballwurf (42,00m) gingen auf das Konto von Ayisha Mouhamed, die zusammen mit Meret Manten, Lena Bonhoff und Lene Stumpen auch die 4x75-m-Staffel (41,21 Sekunden) gewann. Die U14-Jungen setzten sich mit 62 Punkten gegen den LC Adler Bottrop durch. Hier waren vom LAZ Rhede mit Janne Elias Üffing, Lennard Hüls und Lutz Lembrock drei Athleten beteiligt, die zusammen mit Paul Spira (Sonsbeck) die 4x75-m-Staffel in 42,56 Sekunden gewannen.

 

Einzelergebnisse U16

 

Teamergebnisse U16

 

Einzelergebnisse U14

 

Teamergebnisse U14

 

 

Do

12

Jul

2018

1. Kinderolympiade des Talentprojektes Rhede am Dienstag, den 10. Juli im Besagroup-Sportpark Rhede

Die Grundschüler aus dem gesamten Kreisgebiet waren von der 1. Kinderolympiade und dem Besagroup-Sportpark sehr begeistert.
Die Grundschüler aus dem gesamten Kreisgebiet waren von der 1. Kinderolympiade und dem Besagroup-Sportpark sehr begeistert.

 

Grundschul-Olympioniken sind begeistert

 

Bei der 1. Kinderolympiade des Talentprojektes Rhede stand, getreu nach dem olympischen Motto: “Dabei sein ist alles“, der Spaß an der Bewegung und das Gemeinschaftserlebnis im Vordergrund. Das Organisationsteam des LAZ Rhede hatte gemeinsam mit dem Kreis Borken Grundschulen aus dem gesamten Kreisgebiet eingeladen. Durch die logistische Unterstützung und Stiftung von zahlreichen Preisen durch ein Rheder Unternehmen, konnte den rund 170 Kindern aus acht Grundschulen ein stimmungsvolles Sporterlebnis der besonderen Art geboten werden. Jedes Kind erhielt eine Urkunde und das Siegerpodest erhielt ein eigens für die Veranstaltung gestaltetes Design. Viele Kinder aus Ahaus, Heek, Reken, Raesfeld, Borken und Reken waren erstmals im Besagroup-Sportpark und zeigten sich begeistert.

Sportlich wurde es ab 10 Uhr mit einem klassischen Dreikampf sowie einer Hindernisstaffel und einer Biathlonstaffel. Den Siegerpokal in der Mannschaftswertung erhielt dann aus den Händen des 1. Vorsitzenden des  LAZ Rhede, Andreas Böing, die Johann-Walling-Schule aus Borken. Den zweiten Platz belegte die St. Sebastian-Schule aus Raesfeld und den dritten Platz teilten sich die Alexander-Hegius-Schule aus Heek und die Piusschule aus Rhede/Krechting. Auch von einsetzendem Regen ließen sich die Nachwuchstalente nicht aufhalten, sodass für 2019 mit einer Neuauflage zu rechnen ist.

 

Mi

11

Jul

2018

Offene NRW-Meisterschaften der Frauen und Männer in Bottrop am 8. Juli 2018

Maximiliane Langguth warf den 4-kg-Hammer über 57 Meter weit. (Foto: Bernfried Knipping)
Maximiliane Langguth warf den 4-kg-Hammer über 57 Meter weit. (Foto: Bernfried Knipping)

Langguth und Ridder mit überragenden Leistungen

  

Auch die fünfte Auflage der „Offenen NRW-Meisterschaften“ in Bottrop überzeugte mit Spitzenresultaten. So stieß der zweifache Kugelstoßwelt-

meister David Storl die 7,26-kg-Kugel auf starke 20,90 Meter. Grund zum Jubeln boten für das LAZ Rhede die Leistungen von Hammerwerferin Maximiliane Langguth und dem 800-m–Läufer Jan-David Ridder. Bereits im zweiten Durchgang schleuderte die Athletin von LAZ-Hammerwurftrainer Werner Niehaus den 4-kg-Hammer auf 56,38 Meter, womit sie die Qualifikationsnorm für die Deutschen Meisterschaften in Nürnberg übertraf. Bei ihrem fünften Versuch gelang es Langguth dann noch besser, die Tipps ihres Trainers umzusetzen, sodass sie mit 57,15 Metern erstmals seit drei Jahren wieder über 57 Meter weit warf und hinter der Deutschen Juniorenmeisterin Sina Mai Holthuisen Zweite wurde. Erster Gratulant war dann der DLV-Hammerwurftrainer Helge Zöllkau, der sich von der Leistungsentwicklung von Maximiliane Langguth sehr angetan zeigte. 

Der Plan, den LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm und sein Schützling Jan-David Ridder für den Saisoneinstieg über 800 Meter ausgeheckt hatten, war schon nach 150 Metern Makulatur: “Wir sind davon ausgegangen, dass die Männer ein ordentliches Tempo anschlagen und Jan-David locker mitlaufen kann“, erläutert Palm die Strategie. Schließlich war es für Jan-David Ridder das erste Rennen nach einer langen Verletzungspause und anschließender intensiver Vorbereitung mit vielen alternativen Trainingseinheiten im Wasser und auf dem Rad. Doch die Männer konnten oder wollten nicht schnell laufen, sodass Jan-David Ridder selbst die Initiative ergriff und sich an die Spitze des Feldes setzte. Erst nach 550 Metern ging dann der Favorit Fabian Spinrath (Dormagen) an die Spitze. Jan-David Ridder kämpfte bravourös und wurde im Ziel Sechster in 1:56,53 Minuten, womit er auf Anhieb die U20-DM-Norm unterbot.

  

Zufrieden war auch Stefan Ritte, der im stark besetzten 1500-Meter-Lauf der Männer in Saisonbestzeit von 4:06,21 Minuten den 20. Platz belegte. Nicht so gut lief es im 400-m-Hürdenlauf für Henry Vißer, der nach Problemen an der 7. Hürden aus dem Rhythmus kam und in 55,59 Sekunden (7.) gut zwei Sekunden langsamer war als in der Vorwoche. Als Trainingslauf nutzte Vißer dann zwei Stunden später die 200 Meter, wo er in guten 21,96 Sekunden als Achter seine verbesserte Grundschnelligkeit unter Beweis stellte. „Wir haben unter der Woche etwas mehr Ausdauer trainiert und den Wettkampf als Vorbereitung für die DM in zwei  Wochen genutzt“, erläuterte Palm, der sich für Nürnberg zuversichtlich zeigte. Auch Klaudia Kaczmarek bestritt die NRW-Meisterschaften, um sich mit einer Doppelbelastung im Drei- und Weitsprung auf die DM in Nürnberg vorzubereiten. Im Dreisprung landete Kaczmarek  mit 12,69 Metern hinter der mehrfachen Deutschen Meisterin Jenny Elbe (13,31 Meter) auf dem zweiten Platz. Auch ihre Weitsprungleistung von 5,98 Metern und Platz vier zeigten, dass bei Kaczmarek noch etwas die Frische fehlte. „Bis Nürnberg stehen jetzt noch einige Trainingseinheiten und vor allem  Erholung auf dem Plan, dann sollte es deutlich über die 13-Meter-Marke gehen“, ist Palm optimistisch.

 

Im 100-m-Vorlauf der Männer sprintete Simon Heweling gute 10,88 Sekunden, musste dann aber aufgrund wieder auftretender Oberschenkelprobleme auf die Endlaufteilnahme verzichten.

 

Ergebnisse

 

 

Fr

06

Jul

2018

Video vom 48. Internationalen Leichtathletik-Meeting am 16.06.2018 im Besagroup-Sportpark Rhede

Di

03

Jul

2018

Deutsche Seniorenmeisterschaften der Leichtathleten am 30. Juni und 1. Juli in Mönchengladbach

Reiner Heweling, Tom Ketelaer und Hans Wewering (v.l.) genossen die gute Athmosphere bei der Senioren-DM und waren sehr erfolgreich.
Reiner Heweling, Tom Ketelaer und Hans Wewering (v.l.) genossen die gute Athmosphere bei der Senioren-DM und waren sehr erfolgreich.

 

Heweling mit Sprint-Doppelsieg

  

Drei Athleten des LAZ Rhede und der DJK Lowick holten bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften in Mönchengladbach vier Medaillen. Herausragend war dabei die Leistung von LAZ Athlet Reiner Heweling, der mit einem Doppelsieg über 100 und 200 Meter der M55 souverän seiner Favoritenrolle gerecht wurde. In 11,95 Sekunden über 100 Meter und 24,79 Sekunden über 200 Meter stellte der Athlet von LAZ-Trainer Roman Buhl zudem neue NRW-Rekorde für die M55 auf. „Es hat alles gepasst und Roman hat mich optimal auf die Meisterschaften vorbereitet“, freute sich Heweling am Montag über 100-prozentige Umsetzung seiner Ziele. Mit Applaus seiner jungen Trainingspartner wurde Heweling dann am Montagabend im Besagroup-Sportpark empfangen und vom 1. Vorsitzenden des LAZ Rhede, Andreas Böing, beglückwünscht. 

Nach Gold im Vorjahr, freute sich Hans Wewering über die Bronzemedaille im Hammerwurf der M55. „Da in diesem Jahr wieder jüngere Athleten in meine Altersklasse aufgerückt sind, war Bronze schon optimal“, erklärte Wewering, der den 6-kg-Hammer bei seinem besten Versuch 44,21 Meter weit warf. Ein tolles Debüt über 400 Meter der Männer M50 feierte Tom Ketelaer von der DJK Lowick. Ketelaer, der von Janek Betting trainiert wird, lief starke 56,03 Sekunden und zeigte sich von der Atmosphäre der Seniorenmeisterschaften begeistert: „Es läuft alles sehr entspannt und man hat schnell Kontakt zu den anderen Sportlern geknüpft“. Da Ketelaer seine Sprinteinheiten im Besagroup-Sportpark absolviert, hat er sich auch gleich mit Reiner Heweling zu gemeinsamen Trainingseinheiten verabredet.

 

Ergebnisse

 

 

Mo

02

Jul

2018

Deutsche U23-Meisterschaften am 30. Juni und 1. Juli 2018 in Heilbronn

Zusammen mit U18-Athlet Jan Siebert (links) liefen Henry Vißer, Michel Boeck, Malte Stockhausen und Simon Heweling (v.l.) Saisonbestzeit (42,08 sec.) über die 4x100m. (Foto: Roman Buhl)
Zusammen mit U18-Athlet Jan Siebert (links) liefen Henry Vißer, Michel Boeck, Malte Stockhausen und Simon Heweling (v.l.) Saisonbestzeit (42,08 sec.) über die 4x100m. (Foto: Roman Buhl)

 

U23-Staffel läuft Saisonbestzeit

 

Wie so oft in der Vereinsgeschichte des LAZ Rhede, so setzten auch bei den Deutschen U23-Meisterschaften in Heilbronn die Staffelläufer den positiven Schlussakkord. Nach zwei spannungsreichen und anstrengenden Wettkampftagen, lief das Quartett aus Rhede in 42,18 Sekunden auf den fünften Platz. Danach hatte es am Samstag wahrlich nicht ausgesehen, denn bereits vor dem Wettkampf war klar, dass Stefan Tigler weder in der Staffel noch im Hochsprung an den Start gehen konnte. Eine Fußverletzung hatte sich verschlimmert, sodass LAZ-Sprinttrainer Mecky Emmerich die Staffel umbauen musste. Für Tigler rückte der U18-Athlet Jan Siebert ins Team. Der junge Hürdenläufer sollte an Position vier laufen und Simon Heweling die Position von Stefan Tigler an Position zwei übernehmen.

Umso überraschender war dann das Ergebnis, das Michel Boeck, Simon Heweling, Henry Vißer und Jan Siebert auf die Bahn brachten. Als Dritte im ersten Vorlauf lief das Quartett in 42,08 Sekunden Saisonbestzeit und qualifizierte sich als sechstschnellste Staffel für das Finale am Sonntag. Dabei hatte Henry Vißer nur eine knappe Stunde zuvor seinen 400-m-Hürdenvorlauf absolviert und in 54,07 Sekunden das Finale gebucht. „Henry ist schon ein Ausnahmeathlet, der für sein Team alles gibt“, zollte LAZ-Stützpunkleiter Jürgen Palm seinem Schützling großen Respekt. Doch kurz nach dem Staffellauf musste Simon Heweling für den 100-m-Vorlauf passen. Ein verkrampfter Hüftbeuger ließ keinen Start zu.

 

Erst ein Eisbad im Hotel und die freundliche Unterstützung durch eine Magdeburger Physiotherapeutin machten einen Einsatz für das Staffelfinale möglich. „Das war schon toll und nicht selbstverständlich. Der Physiotherapeut eines NRW-Vereines hatte eine Behandlung abgelehnt“, zeigte sich Palm dankbar über die Unterstützung aus Sachsen-Anhalt. Wie am Samstag eröffnete auch am Sonntag Henry Vißer mit dem 400-m-Hürdenfinale. Auf Bahn eins laufend ging er das Rennen kontrollierter an, um dann in der zweiten Kurve offensiver zu laufen. Die Taktik ging auf und in guten 53,24 Sekunden lief Vißer auf den fünften Platz vor. In Anbetracht der Tatsache, dass die Saison in den USA bereits Ende März begonnen hat, stellt dies eine enorme Energieleistung von Vißer dar.

 

Gleiches gilt auch für Malte Stockhausen, der über die 3000-m-Hindernisstrecke antrat. Bis zur 2000-Meter-Marke lief es dann auch noch rund und Stokhausen zeigte eine verbesserte Technik an den Hindernissen und dem Wassergraben. Doch dann musste Stockhausen der großen Hitze und dem aufgrund einer Fußverletzung entstanden Trainingsrückstand Tribut zollen und verlor den Anschluss an die Verfolgergruppe. Im Ziel belegte er in 9:39,20 Minuten immer noch den 13. Platz. Zum Abschluss lief dann das Staffelquartett erneut ein starkes Rennen und verbesserte sich in einer Zeit von 42,18 Sekunden sogar noch auf den fünften Platz. „Die Wechsel waren im Vorlauf noch einen Tacken besser, aber ich bin sehr zufieden“, freute sich Mecky Emmrich über die Leistung des Teams.

 

Ergebnisse

 

 

 

Mi

27

Jun

2018

Deutsche U23-Meisterschaften am 30.Juni und 1. Juli in Heilbronn + Deutsche Seniorenmeisterschaften vom 29. Juni bis 1. Juli in Mönchengladbach - Vorbericht

Das Foto von Jan-Hendrik-Ridder zeigt die Staffel der StG Rhede-Sonsbeck-Wesel (42,09 Sek.).  Von links: Helmut Moscheik (Masseur), Mecky Emmerich, Simon Heweling, Stefan Tigler, Michel Boeck, Henry Vißer und Roman Buhl.
Das Foto von Jan-Hendrik-Ridder zeigt die Staffel der StG Rhede-Sonsbeck-Wesel (42,09 Sek.). Von links: Helmut Moscheik (Masseur), Mecky Emmerich, Simon Heweling, Stefan Tigler, Michel Boeck, Henry Vißer und Roman Buhl.

Ambitionen auf DM-Gold

 

Gleich bei zwei Deutschen Meisterschaften gehen am Wochenende Athleten des LAZ Rhede mit Medaillenchancen an den Start. Im Heilbronner Frankenstadion werden die Deutschen U23-Meisterschaften ausgetragen. Vier Athleten des Landesstützpunktes haben sich für Einzeldisziplinen qualifiziert. Zudem startet die 4x100-m-Staffel der StG Rhede-Sonsbeck-Wesel mit vier LAZ-Sprintern. An Position drei der Meldeliste hat vor allem Henry Vißer gute Aussichten, das Finale über 400m Hürden zu erreichen. In Des Moines (Iowa) lief Vißer im Mai diesen Jahres starke 51,77 Sekunden und zeigte sich beim LAZ-Meeting mit schnellen Zeiten über 100 und 200 Meter in guter Form.

Das Heimmeeting konnte auch Simon Heweling nutzen, um sich nach gesundheitlichen Problemen noch das DM-Ticket zu sichern. Der frischgebackene Abiturient wird neben den 100 Metern auch die 200 Meter in Angriff nehmen und zusammen mit Henry Vißer, Stefan Tigler und Michel Boeck auch mit der 4x100-Meter-Staffel angreifen. Stefan Tigler, der mit einem Wechsel auf die 400-m-Hürdenstrecke liebäugelt, wird in Heilbronn noch einmal in seiner Spezialdisziplin, dem Hochsprung, antreten. Malte Stockhausen hält über 3000m Hindernis die Fahne für die LAZ-Läufer hoch. Der Student der Meeresbiologie zeigte zuletzt gute Trainingsleistungen und einen Formanstieg zur rechten Zeit. DM-Luft darf auch der U18-Athlet Jan Siebert schnuppern, der als Ersatzläufer für die 4x100-m-Staffel nominiert ist und gleichzeitig Erfahrungen sammeln soll.

 

Betreut wird das Team von LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm, Hochsprungtrainer Roman Buhl und Mecky Emmerich, der die Staffel koordiniert.

 

Beste Chancen auf Edelmetall haben die beiden M55-Athleten Reiner Heweling und Hans Wewering. Der amtierende Deutsche M55-Hammerwurfmeister Hans Wewering ist an dritter Position gemeldet und wäre sicher auch mit Bronze sehr zufrieden. Gold im Visier hat dagegen Reiner Heweling, der sowohl über 100 Meter (12,03s) als auch über 200 Meter (25,05s) die Jahresbestenliste anführt.

 

Zeitplan U-23-DM

 

Zeitplan Senioren-DM

 

 

 

Mi

20

Jun

2018

Die ersten Meetingfotos sind fertig

Charlene Woitha vom SSC Berlin siegte im Hammerwurf der Frauen mit 65,51 Metern. (Foto: Bernfried Knipping)
Charlene Woitha vom SSC Berlin siegte im Hammerwurf der Frauen mit 65,51 Metern. (Foto: Bernfried Knipping)

So

17

Jun

2018

Meetingrekord: Neele Eckhardt sorgt für Highlight beim LAZ-Meeting

Die LAZ-Staffelhelden mit Chef-Physio Helmut Moscheik und den Trainern Mecky Emmerich und Roman Buhl freuen sich über die tolle Leistung und die DM-Norm. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Die LAZ-Staffelhelden mit Chef-Physio Helmut Moscheik und den Trainern Mecky Emmerich und Roman Buhl freuen sich über die tolle Leistung und die DM-Norm. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

  

Dreispringerin überragend beim 48. internationalen Sportfest

des LAZ Rhede

 

Die 4x100-Meter-Staffel des LAZ Rhede erfüllt die Norm für die Deutsche Meisterschaft in Nürnberg. Michel Boeck, Stefan Tigler, Henry Vißer und Simon Heweling siegen in 42,09 Sekunden vor Köln.

 

BBV-Pressebericht von Peter Holtschlag

 

Rhede - Mit einem neuen Meetingrekord sorgte Dreispringerin Neele Eckhardt für das Highlight des 48. LAZ-Meetings. Im Rheder Besagroup-Sportpark landete die Deutsche Hallenmeisterin am Samstag nach Hop, Step und Jump bei einer Weite von 13,98 Metern.

 

„Das war ungefähr das, was ich wollte. Natürlich möchte ich mich im Laufe der Saison wieder meiner Bestleistung von 14,35 Metern nähern, am liebsten bei der EM in Berlin“, so Eckhardt. Hinter ihr landeten die Slowakin Dana Veldakova (13,42) und Lokalmatadorin Klaudia Kaczmarek (13,10) auf den Plätzen zwei und drei. 

In alter Tradition zogen die Sprungdisziplinen die Zuschauer in ihren Bann. Direkt vor der Tribüne landeten die Drei- und Weitspringer abwechselnd in der Grube. Bei den Weitspringern siegte mit Philipp Menn (7,72) ein junger Athlet mit großem Potenzial. Hinter ihm platzierten sich der Brite Feron Sayers (7,62) und Stephan Zenker (7,40) vom TV Wattenscheid.

Bei den Frauen dominierte Jana Veldakova die Disziplin. Die Zwillingsschwester der Zweitplatzierten im Dreisprung sprang konstant über die Sechs-Meter-Marke hinaus und hatte mit 6,42 Metern den weitesten Flug des Tages. Die Niederländerin Carlijn te Laak (AC Tion) und Doppelstarterin Klaudia Kaczmarek landeten bei gleicher Weite (6,16) auf dem zweiten und dritten Platz.

Dass auch die Tartanbahn im Sportzentrum für starke Leistungen gemacht ist, bewiesen die Läufer. 100-Meter-Sprinter Steven Müller von der LG Friedberg-Fauerbach lief in 10,33 Sekunden persönliche Bestzeit. In der ersten Hälfte des Rennens ließ Müller noch etwas Zeit liegen, sonst wäre der Strahlemann der EM-Norm von 10,25 Sekunden wohl noch näher gekommen. Müller: „Ich freue mich aber über die tolle Zeit.“ Nach dem deutschen Sprintass überquerten Jeff Vanan aus Surinam und Philip Blümel (LT DSHS Köln) die Ziellinie. Über die doppelte Distanz zeigte Steven Müller in seinem Lauf (20,79) erneut, dass er sich im Rheder Sportzentrum wohlfühlt.

Im internationalen Feld der Frauen gelang Nicky van Leuveren der Doppeltriumph. Die Irinnen Amy Foster und Niamh Whelan mussten sich der Niederländerin (11,69) in einem spannenden 100-Meter-Rennen geschlagen geben.

 

Die tragische Heldin des Meetings war Djamila Böhm. Vor der Vorjahressiegerin Christine Salterberg siegte sie mit einer persönlichen Bestzeit (56,54). „Leider bin ich damit genau vier Hundertstelsekunden über der EM-Norm geblieben. Deshalb überwiegt im Moment noch die Enttäuschung“, so Böhm. Die Athletin aus Düsseldorf lief gegen Ende des Rennens bewusst einen anderen Rhythmus zwischen den Hürden. Dennoch blieben die entscheidenden Sekundenbruchteile liegen.

Für eine besondere internationale Note sorgten in diesem Jahr die kasachischen Athleten. Nadezhda Dubovitskaya siegte im Hochsprung mit einer Höhe von 1,80 Metern. „Da wäre vielleicht noch mehr möglich gewesen, aber sie hatte auch nicht die Konkurrenz, die sie dann noch einmal pushen könnte“, sagte Meetingorganisator Jürgen Palm.

Der kasachische 400-Meter-Läufer Mikhail Litvin rannte mit einer Zeit von 46,16 Sekunden allen davon. „Der Junge war verdammt schnell“, so Palm. Beide Athleten hatten viel Lob für das Meeting über.

Im Speerwurf ging mit Katharina Molitor die Weltmeisterin von 2015 an den Start. Ihre Weite (57,92) reichte zwar für den ungefährdeten Sieg, aber nicht für die angepeilte EM-Qualifikation. „Woran es heute lag, kann ich nicht genau sagen. Ich bin aber optimistisch, dass es bis zur EM noch wird. Oft habe ich erst spät in der Saison weit geworfen“, so die Athletin des TSV Bayer 04 Leverkusen.

Ergebnisse

 

(Fotos vom Meeting folgen in den nächsten Tagen)

Do

14

Jun

2018

48. Internationales Leichtatheltik/Meeting des LAZ Rhede mit 4. NRW-Hammerwurf-Cup am Samstag, den 16. Juni im BESAGROUP-Sportpark Rhede

Das Foto von Jan-David Ridder zeigt Klaudia Kaczmarek, die mit der  Unterstützung des Rheder Publikums ihre persönlichen Bestleisungen  (Weitsprung 6,40m / Dreisprung 13,43m) angreifen möchte.
Das Foto von Jan-David Ridder zeigt Klaudia Kaczmarek, die mit der Unterstützung des Rheder Publikums ihre persönlichen Bestleisungen (Weitsprung 6,40m / Dreisprung 13,43m) angreifen möchte.

 

Drei amtierende Deutsche Meister auf der Rheder Laufbahn

 

Die zwei letzten Anmeldungen für das 48. Internationale Leichtathletik-Meeting des LAZ Rhede hatten es noch einmal in sich. Kurzentschlossen hat sich die Speerwurf- Weltmeisterin von 2015, Katharina Molitor (TSV Bayer 04 Leverkusen), noch bei Meeting-Organisator Jürgen Palm angemeldet und mit Nadezhda Dubovitskaya fliegt eine talentierte Hochspringerin nur für das LAZ-Meeting von Kasachstan nach Rhede. Begleitet wird sie von ihrem Trainer und dem 400-m-Läufer L Mikhail Litvin. „Ich bin immer wieder baff, welche Strapazen motivierte Athleten auf sich nehmen, um bei uns zu starten, aber es macht uns natürlich auch etwas stolz“, freut sich Palm über die ungebrochene Anziehungskraft des LAZ-Meetings. Auch die Tatsache, dass am 16. Juni in Deutschland drei weitere internationale Meetings ausgetragen werden, hat die Qualität des Teilnehmerfeldes des 48. Internationalen LAZ- Meetings nicht schmälern können.

Im Gegenteil, obwohl gleichzeitig auch in Leverkusen und Paderborn Meetings stattfinden, sind aus beiden Vereinen zahlreiche Athleten in Rhede am Start. „Im nächsten Jahr sollte sich der NRW-Verband jedoch Gedanken machen, ob wir es uns leisten können, durch diese Terminüberschneidungen den Athleten hochklassige Wettkampfangebote wegzunehmen. In Rhede sind auf jeden Fall etliche EM-Kandidaten und Kandidatinnen zu sehen. Neben dem Hammerwurf der Frauen (15:30 Uhr) zeichnet sich der Speerwurf der Frauen (17:25 Uhr) mit Katharina Molitor, Christina Winkler (Leipzig) und Dana Bergrath (Leverkusen) als Topdisziplin ab. Während der Ex-Weltmeisterin noch 20 Zentimeter zur EM-Norm fehlen, hat Dana Bergrath bereits die 60 Meter übertroffen und somit die EM-Norm geschafft.

 

Dies gelang der Deutschen Hallenmeisterin im Dreisprung, Neele Eckhardt (Göttingen), bereits dreimal. Für die ebenso sympathische wie sprunggewaltige Juristin geht es in Rhede um den Feinschliff im Hinblick auf die DM in Nürnberg. Gefordert wird sie dabei vor allem von der Slovakin Dana Veldakova, die bereits über 20 Mal in ihrer Karriere die 14-Meter-Marke übertroffen hat. Um den dritten Platz werden sich wohl Birte Damerius (Berlin), Rebecka Abrahamsson (Schweden) und LAZ-Ass Klaudia Kaczmarek streiten. Kaczmarek wird zuvor auch einige Versuche im Weitsprung absolvieren und dabei auf die Zwillingsschwester von Dana Veldakova, Jana Veldakova treffen, die bereits vor 10 Jahren in Rhede am Start war.

 

Auf der Laufbahn kann sich Rhede auf den Auftritt von drei amtierenden Deutschen Meistern freuen: Djamila Böhm aus Düsseldorf, die derzeit schnellste deutsche 400-m-Hürdenläuferin, Johannes Trefz (München), der 400-m-Meister und der aktuell schnellste deutsche 200-m-Sprinter Steven Müller, der in 20,60 Sekunden bereits das Limit für Berlin unterboten hat. Vom SV Schwechat reist Dominik Hufnagl an. Er ist die Nummer 1 der Alpenrepublik über 400m Hürden und möchte seinen zweiten Platz aus dem Vorjahr toppen. Etwas dagegen wird vor allem Jakob Paul aus Großbritannien haben. Er ist bereits deutlich unter der 50-Sekunden-Marke geblieben. Überhaupt stellen die Briten zusammen mit den Iren hinter den Niederländern die meisten internationalen Teilnehmer bei der 48. Auflage des Meetings.

 

 

 

Do

14

Jun

2018

aktualisierte Teilnehmer- und Meldelisten 48. Internationale LAZ-Meeting

180616_Meldeliste-final.pdf
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180616_Teilnehmer-final.pdf
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Di

12

Jun

2018

Aktualisierter Zeitplan Internationales Meeting am 16. Juni im Besagroup-Sportpark

Aktualisierter Zeitplan Internationales Meeting - Stand 14.06.2018
Aufgrund der hohen Teilnehmerfelder im Hammerwurf wurde der Zeitplan geändert. Bitte beachten!
Zeitplan 48. Int. LAZ Meeting.pdf
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Di

12

Jun

2018

LVN – Jugendmeisterschaften am 9./10. Juni in Krefeld-Uerdingen

Enie Dangelmaier, hier beim Hochsprung, den sie mit übersprungenen 1,63 m gewann, steuerte insgesamt 4 Medaillen zur LAZ-Ausbeute bei. (Foto: Roman Buhl)
Enie Dangelmaier, hier beim Hochsprung, den sie mit übersprungenen 1,63 m gewann, steuerte insgesamt 4 Medaillen zur LAZ-Ausbeute bei. (Foto: Roman Buhl)

 

12 Medaillen für Rheder Athleten

 

U16-Athletin Enie Dangelmaier sticht besonders hervor

  

„Wenn ich gewusst hätte, wie exakt die Athleten sich an meine Prognose halten, hätte ich auf 15 Medaillen tippen sollen“, scherzt LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm, der sich über die zwölf Medaillen der LAZ-Talente bei den Nordrhein-Jugendmeisterschaften in Krefeld-Uerdingen freuen durfte. 

Mit vier Medaillen, davon zwei aus Gold, war Enie Dangelmaier die erfolgreichste LAZ-Athletin der Meisterschaften. Dabei überzeugte das Multitalent mit neuen persönlichen Bestleistungen im Hoch- und Weitsprung. Im Hochsprung scheiterte die Landeskaderathletin nach übersprungenen 1,63 Metern erst an der U16-DM-Norm von 1,66 Metern und im Weitsprung segelte Dangelmaier im sechsten Versuch auf erstklassige 5,71 Meter. Von der Weitsprunggrube ging es dann direkt zu ihrer Ablaufposition für die 4x100-m-Staffel. Zusammen mit Alina Bielefeld, Rieke Unland und der Sonsbeckerin Elena Angeneyendt sprintet Dangelmaier dann in 50,33 Sekunden zu Bronze und DM-Norm. Bereits am Samstag warf Dangelmaier den 500-g-Speer auf 33,17 Meter und holte Bronze.

  

Zwei weitere Landestitel gingen auf das Konto von Athleten aus der Trainingsgruppe von Ely Niehaus. Bei der weiblichen W14 errangen Ronja van der Heiden und Rieke Unland sogar einen Doppelsieg. Van der Heiden steigerte ihre persönliche Bestweite auf gute 34,23 Metern und Unland wurde mit einer Weite von 32,83 Metern Vizemeisterin. Beide errangen zudem mit persönlichen Bestleistungen vierte Plätze. Unland in schnellen 12,80 Sekunden über 100 Meter und van der Heiden mit 10,40 Metern im Kugelstoßen. Eine Klasse für sich war im Speerwurf der M15 Mathis Morlo, der mit seinem Siegeswurf auf 43,11 Meter fast vier Meter vor dem Zweiten lag. Kämpferqualitäten stellte Jesse Südholt unter Beweis, der sich im Stabhochsprung der U18 mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 3,90 Meter behauptete.

  

Gute Leistungen boten erneut die Länghürdler/-innen Jan Siebert und Nike Dangelmaier. Während Siebert in guten 56,20 Sekunden erneut deutlich unter der DM-Norm blieb und Zweiter wurde, lief Nike Dangelmaier als Dritte in 64,41 Sekunden eine neue persönliche Bestzeit mit DM-Norm. Anschließend trug Dangelmaier mit einem schnellen Lauf auch zum dritten Platz der 4x100-m-Staffel der U18 bei. Hier lief sie mit  Elisa Stumpen, Jamira Lauf und Johanna Gries erneut eine Zeit unter 50 Sekunden (49,83s). Bronze gewann auch Hannah Schoofs im Weitsprung der U20 (5,33m). Zu nennen sind auch die Leistungen von Gerrit Vißer im 80-m-Hürdenlauf und Alina Arenz auf den Sprintstrecken. Vißer steigerte sich als Vierter auf gute 11,88 Sekunden und Arenz lief die 100 Meter in schnellen 12,68 Sekunden.

 

Ergebnisse

 

 

Fr

08

Jun

2018

48. Internationales Leichtathletik/Meeting Rhede mit dem 4. NRW-Hammerwurf-Cup und dem 1. NRW-Hochsprung-Cup am 16. Juni im BESAGROUP-Sportpark Rhede

2017 schlug Christine Salterberg in einem packenden Hürdenlauf die Deutsche Meisterin Djamila Böhm (Start-Nr. 3) in Rhede. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
2017 schlug Christine Salterberg in einem packenden Hürdenlauf die Deutsche Meisterin Djamila Böhm (Start-Nr. 3) in Rhede. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

 

Spitzenleichtathletik hautnah

 

Deutsche und internationale Meister/-innen auf Normenjagd in Rhede

 

Eine Woche vor dem 48. Internationalen Leichtathletik-Meeting am Samstag, den 16. Juni in Rhede, sind die „Auftragsbücher“ von Meeting-Organisator Jürgen Palm gut gefüllt. „Wir wollen zusammen mit den Sportlerinnen und Sportlern aus rund 20 Nationen ein buntes Feuerwerk abbrennen“, freut sich Palm auf eine Mischung aus internationalem Spitzensport und Talentschau. Die erste Rakete zünden die Hammerwerfer/-innen beim 4. NRW-Cup bereits ab 14:30 Uhr. „Der Wettkampf der Frauen ist mit drei der vier besten deutschen Athletinnen sowie Werferinnen aus den Niederlanden und Frankreich eine der Top-Wettbewerbe der Veranstaltung“, stellt Palm fest. Neben der letztjährigen Deutschen Meisterin Carolin Paesler (Leverkusen) sind auch die Olympiateilnehmerin Charlene Woitha (Berlin) und Susen Küster (Leverkusen) auf der Jagd nach der EM-Norm für Berlin, die bei exakt 70 Metern liegt. An eine solche Weite ist für LAZ-Ass Maximiliane Langguth nicht zu denken, aber die DM-Norm von 56 Metern dürfen es mit der Unterstützung der Familie und Freunden beim Heimmeeting schon werden.

Im Stadion werden dann die 400m Hürden der Männer und Frauen zu den hochklassigen Disziplinen gehören. Bei den Frauen haben sowohl die aktuelle Deutsche Meisterin Djamila Böhm als auch die Waliserin Caryl Granville eine persönliche Bestzeit von 56,59 Sekunden. Böhm, die im letzten Jahr in Rhede Zweite wurde, fehlen damit ganze 9 Hundertstel zur EM-Norm. Bei den Männer gehen gleich vier Athleten mit Bestzeiten unter 50 Sekunden an den Start. Aus DLV-Sicht sind vor allem Jonas Hanßen (SC Myhl) und Tobias Giehl (München) von Interesse, schließlich möchten beide im August bei der EM im Berliner Olympiastadion im Nationaltrikot an den Start gehen. Im Flachsprint sind mit Steven Müller (Friedberg) und Johannes Trefz (München) zwei amtierende Deutsche Meister gemeldet. Trefz sicherte sich im Vorjahr den 400-m-Titel und war in 45,81 Sekunden auch Jahresschnellster und Müller düpierte die Favoriten aus Wattenscheid bei den Deutschen Hallenmeisterschaften im 200-m-Lauf. In Jena konnte Müller in starken 20,60 Sekunden bereits die EM-Norm abhaken, sodass er auch als DLV–Jahresbester nach Rhede kommt.

 

Weite Sprünge wird es auch wieder auf der berühmten Weit- und Dreisprunganlage geben, wobei vor allem der Frauendreisprung im Fokus steht. Die Deutschen Hallenmeisterin Neele Eckhardt (Göttingen) möchte den Meetingrekord auf eine Weite jenseits der 14-Meter-Marke steigern. Mit ihrer Saisonbestweite von 14,08 Metern konnte sie bereits locker die EM-Norm von 13,90 Meter überbieten. Aus der Slowakei fliegen die Zwillingsschwestern Jana und Dana Veldakova ein. Jana mit einer persönlichen Bestweite von 6,75 Metern für den Weitsprung und Dana als vielfache 14-Meter-Springerin für den Dreisprung. Gleich in beiden Disziplinen möchte Klaudia Kaczmarek antreten. Die herausragende Athletin des LAZ Rhede ist trotz Doppelbelastung mit Leistungstraining und Fulltimejob in toller Form. Mit der Unterstützung des Rheder Publikums möchte Kaczmarek ihre Saisonbestweiten deutlich steigern.

 

Und dann sind da noch die vielen „Jungen Wilden“ des LAZ Rhede, die auf einen Einsatz bei „ihrem“ Meeting brennen, erst recht, nachdem die renommierte Fachzeitschrift „Leichtathletiktraining“ einen achtseitigen Bericht über die hervorragende Nachwuchsarbeit des LAZ Rhede veröffentlicht hat. „Der Redakteur Michael Wilms hat uns so gelobt, da habe ich ihm sofort einen Startplatz im 1500-m-Lauf reserviert“, verriet Palm mit einem Schmunzeln.

 

Zeitplan

 

 

 

Do

07

Jun

2018

48. Internationales LAZ-Meeting am 16. Juni

Beim Internationalen Leichtathletik-Meeting in Rhede am 16. Juni werden auch 4x100-m-Staffeln für Männer und Frauen (ohne Norm) angeboten!

 

 

Di

05

Jun

2018

Nordrhein-Jugendmeisterschaften U16-U20 am 9./10. Juni in Krefeld-Uerdingen - Vorbericht

Jan Siebert (im blauen LAZ-Trikot) mischt mit seiner Saisonbestzeit von 56,05 Sekunden über 400m Hürden der U18 ganz vorne mit. (Archivfoto: Jan-David Ridder)
Jan Siebert (im blauen LAZ-Trikot) mischt mit seiner Saisonbestzeit von 56,05 Sekunden über 400m Hürden der U18 ganz vorne mit. (Archivfoto: Jan-David Ridder)

 

Sprintstaffeln im Angriffsmodus

 

Für die Nachwuchstalente des LAZ Rhede steht am Wochenende bei den Nordrhein– Jugendmeisterschaften in Krefeld-Uerdingen die nächste Bewährungsprobe auf dem Programm. Mit einundzwanzig Athleten ist der Landesstützpunkt in den Altersklassen U16 bis U20 vertreten. Nach der Papierform – sprich den Meldelisten – hat das LAZ Rhede ein Dutzend Medaillenchancen, wobei für LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm und seinem Team die gezeigten Leistungen wichtiger sind als die Platzierungen: “Die Landesmeisterschaften sind eine gute Gelegenheit, um gegen starke Konkurrenz neue persönliche Bestleistungen zu erzielen und die eine oder andere DM-Norm zu knacken.“

Gut aufgestellt sind zur Zeit die Speerwerfer/-innen aus der Trainingsgruppe von Ely Niehaus. Neben Mathis Morlo bei der M15 (42,15m) führt auch Rieke Unland bei der W14 die Meldeliste im Speerwurf mit einer Weite von 33,98 Metern an. Dicht gefolgt von ihrer Trainingspartnerin Ronja van der Heiden, die nur 8 Zentimeter dahinter liegt. Unland ist zudem über 100 Meter mit ihrer Saisonbestleistung an Position drei gelistet. Dass Enie Dangelmaier springen kann, hat sie in dieser Saison bereits mehrfach unter Beweis gestellt. Sie rangiert sowohl im Hochsprung (1,60m) als auch im Weitsprung (5,54m) der W15 an zweiter Position. Auch mit der 4x100-m-Staffel der StG Rhede-Sonsbeck wollen die U16-Athletinnen angreifen. In der Besetzung Alina Bielefeld, Rieke Unland, Enie Dangelmaier und Elena Aengeneyndt (Sonsbeck) soll auf jeden Fall die DM-Norm von 51,00 Sekunden her.

 

In der Altersklasse U18 führt Jesse Südholt die Meldeliste im Stabhochsprung an. Gerne würde der Schützling von LAZ-Stabhochsprungtrainer Robert Hallbauer seine Saisonbestleistung von 3,80 Meter weiter steigern. Spannung versprechen die 400m Hürden der U18. Hier liegt Jan Siebert mit seiner Saisonbestzeit von 56,05 Sekunden nur sechs Hundertstel hinter dem Jahresschnellsten Jonas Kaspar (SC Myhl). Die 50-Meter-Marke im Visier hat Fabian Baten, der mit seiner Speerwurfbestleistung von 49,97 Metern viertbester Werfer der Meldeliste ist. Auch Elisa Stumpen geht motiviert in die Meisterschaften. Neben dem Hürdensprint stehen vor allem die Chancen im Hochsprung auf eine vordere Platzierung gut. „Elisa ist eine der fleißigsten Athletinnen und hat sich nach einer langwierigen Fußverletzung wieder toll herangekämpft“ lobt Palm den Einsatz der Athletin von LAZ-Hochsprungtrainer Roman Buhl. Als Titelverteidigerinnen treten die Sprinterinnen mit der 4x100-m-Staffel an. In der Besetzung Elisa Stumpen, Nike Dangelmaier, Jamira Lauf und Johanna Gries wird sich die Staffel der StG Rhede-Sonsbeck-Wesel auf jeden Fall mit den Bayer-Teams aus Uerdingen und Leverkusen streiten müssen. „Wir werden noch ein bisschen an den Wechseln basteln“, verspricht LAZ-Sprinttrainer „Mecky“ Emmerich einen heißen Tanz um die Medaillen.

 

In der Altersklasse U20 hat die vielseitige Hannah Schoofs die besten Chancen auf Edelmetall. Sie hat gleich vier Einzelnormen erreicht, wird aber am Wettkampftag entscheiden, welche Disziplinen sie neben dem Speerwurf bestreiten wird. Schmerzlich vermisst wird Jan-David Ridder, der aufgrund einer Fußverletzung keine Wettkämpfe bestreiten kann und erst im Juli in die Saison einsteigen wird.

 

Zeitplan

 

 

 

Di

05

Jun

2018

48. Internationales LAZ-Meeting am 16. Juni in Rhede

 

 

Das Orga-Team des LAZ Rhede sucht noch Helfer für die Programmheft-

verteilung. Die Hefte befinden sich im Start-

bereich der Halle und können zum Verteilen mitgenommen werden.

 

Danke!

Mo

04

Jun

2018

LVN-Seniorenmeisterschaften am 31. Mai in Mönchengladbach + Sprint- und Sprungmeeting am 31. Mai in Willich + NRW-Hammerwurfmeisterschaften am 3. Juni in Le

Reiner Heweling (M55) lief in den Sprintdisziplinen zum Doppelsieg.
Reiner Heweling (M55) lief in den Sprintdisziplinen zum Doppelsieg.

 

Doppelsieg für Reiner Heweling

 

Die Athleten des LAZ Rhede setzten auch am Wochenende um Fronleichnam positive Akzente und heimsten Titel und Medaillen ein. So war der zweifache Deutsche Hallenmeister der M55, Reiner Heweling, auch bei den Nordrhein-Seniorenmeisterschaften in Mönchengladbach nicht zu bremsen. In 12,23 Sekunden über 100 Meter und 25,65 Sekunden über 200 Meter sicherte sich Heweling souverän den Doppelsieg in der M55 Klasse.

 

Ihren ersten 13er der noch jungen Sommersaison brachte die Dreispringerin Klaudia Kaczmarek in Willich aufs Brett. Mit 13,12 Metern schob sich Kaczmarek auf Position sechs der Deutschen Jahresbestenliste, wobei alle Topathletinnen schon in die Saison eingestiegen sind. .

Als harte Trainingseinheit zeigte sie sich bei hochsommerlichen Temperaturen noch im 100-Meter-Sprint und im Weitsprung. Mit guten 12,79 Sekunden im Sprint und 5,98 Metern im Weitsprung war auch ihr Trainer Jürgen Palm zufrieden: „Klaudia hatte diese Woche aus beruflichen Gründen keine Zeit zum Techniktraining und der Wettkampf ist ja bekanntlich das beste Training“, erläuterte Palm. Schnellste U18-Sprinterin über 200 Meter war Nike Dangelmaier, die schnelle 26,07 Sekunden lief. Ein ansprechendes Debüt über die 400m Hürden lieferte Jamira Lauf, die als Dritte der U18 nach 68,47 Sekunden im Ziel war. Zweite Plätze errangen die 4x100-m-Staffel der U23 und Hannah Schoofs im Weitsprung der U20. Die Staffel lief in der Besetzung Alina Arenz, Nike Dangelmaier, Hannah Schoofs und Kim-Jessica Thöne 49,15 Sekunden und damit 15 Hundertstel an der DM-Norm vorbei und Hannah Schoofs sprang 5,28 Meter weit.

 

Bei den NRW-Hammerwurfmeisterschaften in Leichlingen errangen die Werfer/-innen aus der Trainingsgruppe von Werner Niehaus einen Titel und vier Medaillen. Sieger in der Altersklasse M55 wurde der amtierende Deutsche Meister Hans Wewering mit einer Weite von 42,21 Metern. Konstant, aber ohne den „Ausrutscher“ nach oben warf Maximiliane Langguth den 4-kg-Hammer 53,39 Meter weit und gewann Bronze. Vizemeister bei der U20 wurde Moritz Leiting mit einem Versuch auf 50,72 Meter. Auch Gerrit Vißer gewann Silber, aber noch wichtiger war seine Steigerung auf gute 43,01 Meter. Bis zur U16-DM-Norm (M15) fehlen nur noch 99 Zentimeter. Den dritten Platz bei der M15 sicherte sich sein Trainingspartner Justus Leiting mit guten 40,14 Metern. Einen gebrauchten Tag erwischte hingegen Antonia Ciroth, die bei den Regionsmeisterschaften mit der U18-DM-Norm geglänzt hatte. Sie fabrizierte drei ungültige Versuche und blieb somit ohne Platzierung.

 

Ergebnisse Seniorenmeisterschaften

 

Ergebnisse vom Sprint- u. Sprungmeeting in Willich

 

Ergebnisse NRW-Hammerwurfmeisterschaften in Leichlingen 

 

 

Di

29

Mai

2018

Regionsmeisterschaften 2018 am Samstag, den 26. Mai im BESAGROUP-Sportpark Rhede

Michel Boeck (Mitte) siegte überr 100 und 200m und mit der StG Rhede-Sonsbeck-Wesel über 4x100m. (Foto: Roman Buhl)
Michel Boeck (Mitte) siegte überr 100 und 200m und mit der StG Rhede-Sonsbeck-Wesel über 4x100m. (Foto: Roman Buhl)

 

LAZ-Athleten beeindrucken mit 30 Titeln und

4 DM-Normen

 

Michel Boeck überragt im Männersprint

 

Hier geht's zum Fotoalbum der RM (Fotos: Jan-David Ridder)

  

Die Athleten/-innen und das Trainerteam des LAZ Rhede strahlten bei den Regionsmeisterschaften im BESAGROUP-Sportpark mit der Sonne um die Wette. Nicht weniger als 30 Titel und vier DM-Normen konnte der LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm "vermerken". Im Vorjahr waren es 23 Kreistitel, jetzt 30 auf Regionsebene, da haben die Athleten ein ganz schön dickes Brett gebohrt“, zeigte sich Palm auch noch zwei Tage nach den Meisterschaften beeindruckt vom Auftritt der LAZ-Sportler.

Eine Bank waren wie immer die Hammerwerfer/-innen aus der Trainingsgruppe von Werner Niehaus, die achtmal aufs oberste Treppchen steigen durften. Besonders stark war die U18-Athletin Antonia Ciroth, die mit einer Weite von 48,55 Metern auch das DM-Ticket für Rostock löste. Erneut über der DM-Norm landete auch der 6-Kg-Hammer von Moritz Leiting (51,64m). Da wollte auch Maximiliane Langguth nicht hinten anstehen und überzeugte mit einer Siegesweite von 54,84 Metern. Wie beim 48. Internationalen Leichtathletik-Meeting am 16. Juni vorgesehen, wurde auch bei den Regionsmeisterschaften erst der Hammerwurfwettkampf absolviert, sodass die Athleten/-innen die volle Aufmerksamkeit des Publikums genossen, bevor es anschließend im Stadion weiterging.

 

Hier setzte sich überraschenderweise Michel Boeck die Sprintkrone bei den Männern auf. Dem Doppelsieg über die 100 und 200 Meter (11,52s/22,85s) folgte der dritte Streich mit der 4x100-m-Staffel der Startgemeinschaft Rhede-Sonsbeck-Wesel. Diese verpasste in 43,21 Sekunden die U23-DM-Norm um sage und schreibe 1 Hundertstelsekunde. Da vor allem Simon Heweling aufgrund muskulärer Probleme nur rund 80 Prozent seines Leistungsvermögens abrufen konnte, sollte die Norm beim nächsten Versuch fallen. Das Quartett lief in der Besetzung Kemo Abbing, Stefan Tigler, Michel Boeck und Simon Heweling. Stefan Tigler übersprang als Hochsprungsieger erneut die 2-Meter-Marke und scheiterte knapp an 2,05 Meter.

 

Im Weitsprung der Frauen sorgten Kim-Jessica Thöne mit 5,61 Metern und Marie Steldermann (5,35m) für einen Doppelsieg des LAZ Rhede. Steldermann war zudem beste Hochspringerin (1,55m) und zweitschnellste Hürdenläuferin der Meisterschaften (15,35s). Nicht weniger als vier Regionstitel errang die U20-Athletin Hannah Schoofs, die nach persönlicher Hürdenbestzeit von 15,54 Sekunden auch mit 38,80 Metern im Speerwurf und windunterstützten 5,49 Metern im Weitsprung eine Klasse für sich war. Titel Nummer vier war dann eine Gemeinschaftsproduktion mit ihren Staffelkolleginnen Alina Arenz, Jane Bölting und Anna Jantzen. Schnellste Sprinterin der U20 war mit großem Vorsprung Alina Arenz, die sowohl über 100 Meter (12,91s) als auch über 200 Meter (26,44s) überzeugte.

 

Einen sehr guten Tag hatte auch Nike Dangelmaier erwischt. Im 400-Meter-Lauf der U18 steigerte die Landeskaderathletin ihre persönliche Bestzeit auf starke 58,25 Sekunden und blieb damit 75 Hundertstel unter der DM-Norm für Rostock. Anschließend gelang auch der 4x100-m-Staffel die Qualifikation zur DM. In der Bestetzung Elisa Stumpen, Nike Dangelmaier, Jamira Lauf und Johanna Gries lief das Quartett in schnellen 49,81 Sekunden zum Titel. Zuvor hatte Elisa Stumpen als Siegerin im Hochsprung (1,63m) und im Hürdensprint (15,33s) eine aufsteigende Formkurve gezeigt. Im Duell der Staffelpartnerinnen konnte sich über die 200 Meter dann Jamira Lauf in 27,28 Sekunden gegen Elisa Stumpen (27,40s) behaupten.

 

Außerhalb der Meisterschaftswertung gelang Enie Dangelmaier der Sprung zur U16-DM. Mit neuer  persönlicher Freiluftbestleistung von 5,54 Metern überbot sie die DM-Norm gleich im ersten Versuch. Bester LAZ-Athlet der männlichen U18 war Jan Siebert, der sowohl im 110-m-Hürdensprint in 15,35 Sekunden als auch über die 200 Meter schnellster Sprinter war (23,48s). An Position zwei laufend hatte Siebert auch gehörigen Anteil am Erfolg der 4x100-m-Staffel, die in 46,25 Sekunden gewann. Mit dabei waren hier Jesse Südholt, Thomas Häming und Martin Langstein, der am Vormittag bereits den Hammerwurf der U18 gewonnen hatte. Regionsmeister im Weitsprung der U20 wurde mit 6,17 Metern Jonas Theling.

  

Bei der hochklassig besetzten Kurpfalzgala in Weinheim belegte Klaudia Kaczmarek den siebten Platz im Weitsprung. Gleich im ersten Versuch sprang sie mit 6,08 Metern ihre Tagesbestweite.

 

Ergebnisse

 

Mi

23

Mai

2018

Wettkämpfe am Pfingstwochenende 2018: Bad Oeynhausen, Gladbeck, Weeze, Schwechat, Wageningen

Die DM-Siebte Hannah Schoofs warf den 600-g-Speer in Gladbeck 40,25m weit und wurde damit Vierte, (Foto: Roman Buhl)
Die DM-Siebte Hannah Schoofs warf den 600-g-Speer in Gladbeck 40,25m weit und wurde damit Vierte, (Foto: Roman Buhl)

Ertragreiches Pfingstwochenende

 

Stefan Tigler greift Vereinsrekord im Hochsprung (2,05m) an

 

Am Pfingstwochenende waren die LAZ-Athleten viel und schnell unterwegs, sodass sie von Wettkämpfen in Bad Oeynhausen, Gladbeck, Weeze, Schwechat und Wageningen mit schönen Erfolgen, Bestleistungen und Normerfüllungen für Meisterschaften zurückkamen.

 

Die längste Anreise hatten traditionell die Athleten, die am Internationalen Pfingstmeeting in Schwechat bei Wien teilgenommen haben. Insbesondere die Hammerwerfer nutzten die optimalen Wettkampfbedingungen und glänzten mit neuen persönlichen Bestweiten. Moritz Leiting schleuderte den 6-kg-Hammer auf starke 53,44 Meter und Antonia Ciroth verbesserte sich als Zweite der U18 auf 46,14 Meter. In Bad Oeynhausen war Maximiliane Langguth mit einer Weite von 51,91 Metern eine Klasse für sich.

Eine kurze Anreise hatte Friedhelm Betting, der in Weeze an den Start ging. Dafür hatte er bei den Regionsmeisterschaften im Halbmarathon 21,1 Kilometer zu absolvieren. In guten 1:26,54 Stunden sicherte sich Betting den Titel. In Wageningen bei Arnheim ging Stefan Ritte über 1500 Meter an den Start und lief in 4:07,29 Minuten zur NRW-Norm. Zwei DM-Normen schafften die Sprinter- und Springer beim Borsig-Meeting in Gladbeck. Jan Siebert freute sich riesig über seine neue 400-m-Hürdenbestzeit von 56.05 Sekunden. Der Landeskaderathlet blieb als Sieger der U18 fast zwei Sekunden unter der DM-Norm und konnte sich gegenüber dem Vorjahr um sieben Zehntel steigern.

 

Das Ticket für die U23-DM in Heilbronn löste Hochspringer Stefan Tigler, der locker 2,02 Meter überfloppte und erst am neuen LAZ-Vereinsrekord von 2,05 Meter scheiterte. „Der ist in diesem Jahr noch fällig“, ist sein Trainer Roman Buhl sicher. Schließlich hat Stefan Tigler eine persönliche Bestleistung von 2,17 Metern aufzuweisen. Eher als Trainingseinheit nutzte Klaudia Kaczmarek den Weitsprungwettkampf der Frauen. Ihre Siegesweite von 5,93 Metern will sie am Wochenende bei einem Meeting in Weinheim deutlich steigern. Schnellste Frauenstaffel war das Quartett aus Rhede, das  in der Besetzung Kim-Jessica Thöne, Katrin Boche, Marie Steldermann und Hannah Schoofs nach 49,40 Sekunden im Ziel war. Als Vierte warf Hannah Schoofs anschließend den 600-g-Speer erneut über die 40-Meter-Marke (40,25m).

 

Ein „Heimspiel“ haben die LAZ-Athleten am kommenden Samstag, 26. Mai, wenn ab 10 Uhr die ersten Regionsmeister der Altersklassen U18 bis zur Hauptklasse im Besagroup-Sportpark ermittelt werden. Insgesamt 200 Athleten aus 34 Vereinen haben für die Meisterschaft gemeldet. Das LAZ Rhede stellt mit über 35 Teilnehmern nicht nur die größte Mannschaft, sondern hat wie immer zahlreiche Titelanwärter in seinen Reihen. „Da gutes Wetter vorhergesagt ist, rechne ich mit einem richtigen Schub unserer Athleten. Zumal gut drei Wochen vor dem 48. Internationalen LAZ-Meeting auch noch einige unserer Athleten die geforderten Mindestleistungen übertreffen wollen“, freut sich LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm auf den Samstag.

 

 

Infos und Zeitplan Regionsmeisterschaften am 26. Mai in Rhede

 

Ergebnisse aus Schwechat/Österreich

 

Ergebnisse vom Borsig-Meeting in Gladbeck

 

Ergebnisse aus Weeze

 

 

Di

22

Mai

2018

Regionsmeisterschaften U16/U14 am 20. Mai 2018 in Emmerich

Gerrit Vißer (Bildmitte) war über die 80m Hürden der M15 eine Klasse für sich. Er siegte in starken 12,19 Sekunden.
Gerrit Vißer (Bildmitte) war über die 80m Hürden der M15 eine Klasse für sich. Er siegte in starken 12,19 Sekunden.

 

LAZ-Athleten sahnen bei den Regionsmeisterschaften ab

 

Aufgrund des ungünstig gewählten Termins an Pfingstsonntag, war das LAZ Rhede bei den Regionsmeisterschaften der U16 und U14 nur mit einem kleinen Team von zwölf Athletinnen und Athleten vertreten. Doch was das Dutzend im Emmericher Eugen-Reintjes–Stadion vom Stapel ließ, war vom Allerfeinsten. Nicht weniger als vierundzwanzig Medaillen, davon dreizehn aus Gold, errangen die Schützlinge von Ely Niehaus, Roman Buhl und LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm. Bemerkenswerterweise hat jede/r der zwölf Sportler/-innen aus Rhede mindestens eine Medaille erkämpft!

Gleich vier Siege heimste Enie Dangelmaier ein. Den Auftakt machte sie mit 33,39 Metern im Speerwurf. Anschließend sprintete sie über die 100m trotz Gegenwind in 13,12 Sekunden zum Sieg. Nach übersprungenen 1,60 Metern hatte Dangelmaier auch Hochsprunggold sicher. Titel Nummer vier errang sie zusammen mit ihren Staffelpartnerinnen Alina Bielefeld, Rieke Unland und Ronja van der Heiden. Das Quartett siegte überlegen in schnellen 51,88 Sekunden. Zuvor hatten sich auch Unland, Bielefeld und van der Heiden in die Siegerlisten eingetragen.

 

Einen „Sahnetag“ erwischte dabei Rieke Unland, die den 500-g-Speer auf erstklassige 33,98 Meter schleuderte und die 100 Meter in 12,88 Sekunden sprintete und somit zweifache Regionsmeisterin der W14 wurde. Nur acht Zentimeter kürzer flog der Speer von Ronja van der Heiden, die mit 33,90 Metern Vizemeisterin wurde. Nicht zu schlagen war van der Heiden dann im Kugelstoßen, das sie überlegen mit 9,85 Metern für sich entschied. Alle fünf gültigen Sprünge von Alina Bielefeld waren weit über der 5-Meter-Marke, sodass sie gleich fünfmal ihre bisherige Bestleistung übertraf. Ihr Siegessprung wurde mit 5,25 Metern vermessen. Zuvor war sie in 13,20 Sekunden Zweite im 100-m-Sprint der W15 geworden. Beste Hochspringerin der W14 war Alexandra Spieker, die erstmals 1,45 Meter übersprang. Dritte wurde hier Ronja van der Heiden mit einer Höhe von 1,42 Metern. Den zweiten Platz im Weitsprung der W14 errang Annika Geuting mit guten 4,61 Metern.

 

Drei Regionstitel gingen auf das Konto der M15-Athleten Mathis Morlo, Gerrit Vießer und Samuel Roths. Während Roths den Hochsprung mit 1,61 Metern gewann, waren Gerrit Vißer im 80-m-Hürdensprint (12,19 Sekunden) und Morlo im Speerwurf (42,15 Meter) jeweils eine Klasse für sich. Vißer sicherte sich zudem die Vizemeisterschaften im Kugelstoßen (11,65 Meter) und Weitsprung (5,40 Meter) und Morlo belegte den dritten Platz im Hochsprung (1,52 Meter).

 

Beste Weitspringerin der W12 war Viktoria Wienand, die mit einer Weite von 4,47 Metern siegte und über 75 Meter in guten 10,81 Sekunden Dritte wurde. Silber im Speerwurf der W13 gewann Lene Stumpen mit einer Weite von 19,68 Metern und zweimal Bronze ging an Lena Bonhoff, die 4,61 Meter weit sprang und im 75-Meter-Lauf 10,96 Sekunden sprintete. Großes Lob verdiente sich auch der örtliche Ausrichter vom TV Elten, der mit seinem Helferteam in einem schönen Stadion für einen reibungslosen Wettkampfablauf sorgte.

 

Ergebnisse

 

 

 

Do

17

Mai

2018

48. Internationales LAZ-Meeting am 16. Juni 2018

 

 

Zur Vorbereitung

auf das

Internationale Meeting benötigen wir noch Helfer bei der Plakatverteilung.

 

Freiwillige bitte bei

Jürgen Palm melden:

02872-5237.

 

Danke!

Do

17

Mai

2018

Anschreiben Helferliste Internationales Meeting 2018

Anschreiben Helferliste Internationales LAZ-Meeting am 16. Juni 2018
Anschreiben Helferliste.doc
Microsoft Word Dokument 564.5 KB

Mi

16

Mai

2018

Wettkämpfe am Christi-Himmelfahrt-Wochenende: 10. Mai in Köln, 12./13. Mai in Duisburg, 13. Mai in Garbsen

Kemo Abbing siegte in Köln mit tollen 1,95 m im Hochsprung der Männer. (Foto: Roman Buhl)
Kemo Abbing siegte in Köln mit tollen 1,95 m im Hochsprung der Männer. (Foto: Roman Buhl)

 

Abbing siegt mit

1,95 Metern im Männerhochsprung

 

Bei unterschiedlichen Wettkämpfen und Meisterschaften überzeugten die LAZ-Athleten am Christi-Himmelfahrt-Wochenende mit guten Platzierungen, Leistungen und Normerfüllungen bis hin zur DM-Norm.

 

Gleich bei ihrem Saisondebüt in Garbsen, konnte LAZ-Dreispringerin Klaudia Kaczmarek die DM-Norm für Nürnberg abhaken. Obwohl sie unter der Woche noch einige harte Trainingseinheiten absolviert hatte und folglich die Spritzigkeit fehlte, sprang sie im dritten Versuch 12,82 Meter weit. In dem hochklassigen Teilnehmerfeld belegte Kaczmarek damit den fünften Platz. Sowohl die Siegerin Kristin Gierisch (14,31m) als auch die Zweitplatzierte Neele Eckhardt (13,92m) schafften die EM-Norm für Berlin. 

 Als erste Regionsmeisterin im 7-Kampf der Frauen trug sich Marie Steldermann in die Siegerliste ein. In Duisburg erkämpfte sich Steldermann nach zwei anstrengenden Wettkampftagen 4.299 Punkte und zeigte durch die Bank ansprechende Leistungen. Über mehrere Einzelwettkämpfe möchte Steldermann sich für die NRW-Mehrkampfmeisterschaften jetzt noch besser in Form bringen.

 

Gleich fünf erste Plätze errangen die LAZ-Athleten beim traditionellen Christi-Himmelfahrt-Sportfest in Köln. Dabei trumpften die Hochspringer mit drei Siegen auf. Elisa Stumpen sprang nach langer Verletzungspause 1,55 Meter hoch und siegte bei der U18.  Mit guten 1,60 Metern war Enie Dangelmaier bei der U16 nicht zu schlagen und Kemo Abbing siegte mit 1,95 Metern bei den Männern. Schnellster 400-m-Läufer der U18 war Jan Siebert, der seine persönliche Bestleistung auf 51,92 Sekunden drückte.

  

Einen Wurfzweikampf aus Kugelstoßen und Speerwerfen bestritten Hannah Schoofs, Anna Jantzen und Greta Boeck. Im Kugelstoßen schafften die Athletinnen des Landesstützpunktes einen „Sweep“. Es siegte Hannah Schoofs mit 9,77 Metern vor Anna Jantzen (9,48m) und Greta Boeck (9,44m), Mit einer Weite von 39,17 Metern belegte Schoofs zudem den zweiten Platz im Speerwurf der U20. „Vor allem technisch haben wir noch viel Arbeit“, sah Ely Niehaus noch viel Steigerungspotenzial bei ihren Schützlingen.

  

Auf der Sprintbahn sorgten Alina Arenz, Nike Dangelmaier und Michel Boeck für gute Platzierungen. Alina Arenz lief im 100-m-Sprint der U20 in 13,03 Sekunden zum vierten Platz. Fünfte bei der U18 wurde Nike Dangelmaier in 12,96 Sekunden und Michel Boeck blieb als Sechster der Männerklasse in 22,96 Sekunden erstmals unter der 23-Sekunden-Grenze.

 

Ergebnisse aus Köln

 

Ergebnisse aus Duisburg

 

Ergebnisse aus Garbsen

 

 

 

Mi

09

Mai

2018

Region-Nord Langhürden und Region-Südost Hammerwurf

Antonia Ciroth (U18) warf den Hammer 44,98 Meter weit.
Antonia Ciroth (U18) warf den Hammer 44,98 Meter weit.

 

LAZ-Hammerwerfer in Topform

 

„Sieben auf einen Streich“ heißt es beim "tapferen Schneiderlein". So fuhren sieben Hammerwerfer des LAZ Rhede aus der Trainingsgruppe von Werner Niehaus guten Mutes zum ersten Wettkampf des diesjährigen NRW-Hammerwurf-Cups nach Leichlingen. Heraus kamen fünf persönliche Bestleistungen und zwei DM-Normen. Mit einer beachtlichen Steigerung auf 52,43 Meter (2./U20) sicherte sich Moritz Leiting das DM-Ticket für die Deutschen U20-Meisterschaften in Rostock und steigerte seine persönliche Bestweite um gut sechs Meter. In toller Form präsentierte sich auch Maximiliane Langguth, die den 4-kg-Hammer auf 55,46 Meter schleuderte und die geforderte Weite für die DM in Nürnberg nur um 54 Zentimeter verpasste. „Spätestens beim LAZ-Meeting werfe ich die 56-Meter“, gibt sich Langguth nach dem Wettkampf kämpferisch. 

Die zweite DM-Norm für das LAZ Rhede brachte der letztjährige Deutsche Meister (M55) Hans Wewering unter Dach und Fach. Sein 6kg schweres Wurfgerät landete erst nach 44,87 Metern, womit Wewering auch den einzigen Tagessieg für seinen Verein beisteuerte. Sehr erfreut war Werner Niehaus auch über das Auftreten der Nachwuchstalente, die allesamt mit neuen persönlichen Bestweiten die Normen für die NRW-Meisterschaften abhaken konnten. Zweiter bei der U18 wurde Tom Pietzonka mit 37,49 Metern. Bei der weiblichen U18 nähert sich Antonia Ciroth mit 44,98 Metern weiter der DM-Norm (47 Meter) ihrer Altersklasse. Beide wurden ebenso Tageszweite wie Gerrit Vißer bei der M15 (37,41m). Er verwies seinen Trainingspartner Justus Leiting (36,19m) auf den dritten Platz.

 

Regionsmeister im 400-m-Hürdenlauf der U18 wurde in Moers Jan Siebert, der bei schwierigen Bedingungen in 58,79 Sekunden fast zwei Sekunden schneller lief als an gleicher Stelle im Vorjahr.

 

Do

03

Mai

2018

Vorschau 48. Internationales Leichtathletik-Meeting in Rhede am 16. Juni 2018 im BESAGROUP-Sportpark

Jürgen Palm, Mecky Emmerich, Alexander Kosenkow und Daniel Schnelting (v. l.) freuen sich auf die 48.  Ausgabe des Internationalen Meetings in Rhede. (Archivfoto vom Meeting 2017 von Jan-Hendrik Ridder)
Jürgen Palm, Mecky Emmerich, Alexander Kosenkow und Daniel Schnelting (v. l.) freuen sich auf die 48. Ausgabe des Internationalen Meetings in Rhede. (Archivfoto vom Meeting 2017 von Jan-Hendrik Ridder)

 

EM-Normwettkämpfe, Hammerwurf- und Hochsprung-Cup

 

Mit großer Vorfreude auf die Leichtathletik-Europameisterschaften in Berlin (7.-12. August) starten die Leichtathleten in die Sommersaison 2018. Auf dem Weg zum großen Fest im Olympiastadion stellt das Internationale Leichtathletik-Meeting in Rhede wieder eine wichtige Etappe für die nationale und internationale Elite dar. Für Samstag, den 16. Juni haben die LAZ-Verantwortlichen um den Meetingorganisator Jürgen Palm ein spannendes und umfangreiches Programm auf die Beine gestellt. Die 48. Auflage des Traditionsmeetings im Westmünsterland bietet wieder die gesamte Palette der Leichtathletik, von EM-Normwettkämpfen bis zu den Talentstaffeln für die Kleinsten. Die besten Nachwuchsathleten aus NRW treten im Hammerwurf und Hochsprung an. Während die Hammerwerfer bereits die 4. Auflage des NRW-Cups durchführen, ist dieses Format für die Hochspringer neu.

Von 13.00 bis 16.00 Uhr genießen die Hammerwerfer, moderiert von Markus Esser, die volle Aufmerksamkeit des Publikums, das wie in den Vorjahren mit tollen Leistungen auf der bekannten Rheder Wurfanlage rechnen darf. Mit dabei sind natürlich auch die LAZ-Hammerwerfer/-innen um Maximiliane Langguth und Moritz Leiting.

 

Um 16.00 Uhr fällt dann der erste Startschuss im Stadion. Neben den Sprints stehen in diesem Jahr insbesondere die 400m Hürden und die Mittelstrecken im Fokus. Auf der Jagd nach den EM-Normen, werden die deutschen Topathleten von der traditionell starken internationalen Konkurrenz gefordert. „Auf der Laufbahn haben wir die letzten Jahre nur selten deutsche Siege erlebt, aber genau diese harten Rennen brauchen die Athleten, um sich bei Meisterschaften durchsetzen zu können“, erläutert Palm. Einer der ersten, die sich angemeldet haben, war deshalb auch der amtierende Deutsche 200-m-Hallenmeister Steven Müller, der seit Jahren Stammgast in Rhede ist. Bei der Aufstellung der Mittelstreckenfelder arbeitet Palm in diesem Jahr eng mit dem renommierten Lauftrainer Leo Monz-Dietz zusammen. Pacemaker sollen für ein schnelles Tempo und gute Zeiten sorgen. „Wir wollen auch den U20-Athleten die Chance geben in schnelle Rennen zu kommen“, plant Palm schon für die Zukunft.

 

Vor der Haupttribüne sorgen dann wieder die Weitenjäger für beste Stimmung. Insbesondere der Dreisprung der Frauen mit der derzeit stärksten LAZ-Athletin Klaudia Kaczmarek steht im Brennpunkt. Dabei hofft Palm auch auf die Teilnahme der Deutschen Hallenmeisterin Neele Eckhardt (LG Göttingen), die gerne den Meetingrekord auf über 14 Meter steigern würde. In ihren Spezialdisziplinen stellen sich auch die „Jungen Wilden“ des LAZ Rhede der Konkurrenz. Mit Henry Vißer (400mH), Simon Heweling (Sprint) und Stefan Tigler (Hochsprung) gehört ein LAZ-Trio zur nationalen Spitze im Juniorenbereich. Da der Meetingtermin in diesem Jahr vor den Sommerferien liegt, rechnet Palm mit rund 1000 Zuschauern im BESAGROUP-Sportpark:“ Wo sonst bekommt man Spitzensport für 5 Euro zu sehen“, spielt Palm auf die familienfreundlichen Eintrittspreise an.

 

Ausschreibung

 

 

Mo

30

Apr

2018

Läufermeeting des LC Adler Bottrop am 27. April 2018 und Drake Relays in Des Moines/USA am 28. April 2018

Stefan Tigler, Simon Heweling und Michel Boeck (v.l.) nahmen das gesamte  Podium in Beschlag. (Foto: Roman Buhl)
Stefan Tigler, Simon Heweling und Michel Boeck (v.l.) nahmen das gesamte Podium in Beschlag. (Foto: Roman Buhl)

 

"Überdistanzen" erfolgreich gemeistert

 

Henry Vißer führt deutsche Jahresbestenliste über 400m Hürden an

 

Den Einstieg in die Sommersaison absolvierten die Sprinter/-innen des LAZ Rhede über die „krummen“ Strecken und waren dabei in Bottrop sehr erfolgreich. „Als Trainingsstrecken laufen die Sprinter oft die 150 und 300 Meter, die gegenüber den 100 und 200 Metern eine Überdistanz darstellen und somit sehr fordernd sind“, erläutert LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm die Bedeutung der Veranstaltung in Bottrop. Insgesamt zwölf Mal standen die LAZ-Athleten anschließend auf dem obersten Treppchen, sodass Jürgen Palm und Roman Buhl sehr zufrieden mit dem Saisoneinstieg waren.

Die schnellsten Zeiten lief Simon Heweling, der bei der U23 in 16,04 Sekunden (150m) und 35,37 Sekunden (300m) siegte. Das Podium komplettierten jeweils Stefan Tigler (16,66/35,60) und Michel Boeck (17,08/37,42). Stark war auch der Auftritt von Nike Dangelmaier. Die U18-Athletin sorgte mit 19,37 Sekunden (150m) und 41,90 Sekunden (300m) für die schnellsten Zeiten im weiblichen Bereich. Ihr Sprinttalent bewies auch Rieke Unland, die bei der U16 in 19,70 Sekunden siegte (150m) und über 300 Meter in 44,10 Sekunden Zweite wurde.

 

Ungewohnt kurz waren die 300 und 600 Meter für Stefan Ritte, der sonst von 800 Metern bis zum Halbmarathon unterwegs ist. Dennoch konnte der Student beide Strecken in der Männerklasse für sich entscheiden (38,85/1:28,12).

 

Einen Tag später und 7.000 Kilometer entfernt sorgte Henry Vißer für den nächsten Paukenschlag. Der Bocholter steigerte bei den Drake Relays seine 400-m-Hürdenbestzeit auf erstklassige 51,77 Sekunden, womit er die deutsche Jahresbestenliste der Männer anführt. Mit dieser Zeit konnte sich Vißer auch für die Regionalen Studentenmeisterschaften der USA qualifizieren, sodass er erst Ende Mai nach Deutschland zurückkehren wird. Hier stehen mit der U23-DM sowie der Männer-DM noch weitere Höhepunkte in seinem Wettkampfkalender. „Aber als erstes freue ich mich, bei unserem Meeting am 16. Juni zu starten“, brennt Vißer auf seinen Start beim 48. Internationalen Leichtathletik-Meeting in Rhede.

 

Ergebnisse aus Bottrop

 

 

 

Mo

30

Apr

2018

Frühjahrsputz beim LAZ Rhede

Foto: Roman Buhl
Foto: Roman Buhl

 

Zu einer „Trainingseinheit“ der etwas anderen Art trafen sich am Samstag zahlreiche Athleten, Trainer und Vorstandsmitglieder des LAZ Rhede. Frühjahrsputz im Besagroup Sportpark stand auf dem Programm und so wurden die gewohnten Trainingsgeräte wie Diskus, Hammer oder Speer gegen Besen, Harke und Spaten eingetauscht. Auch die hier ansonsten üblichen Laufschuhe oder Spikes wichen schnell den Gummistiefeln. „In knapp sechs Wochen findet hier das 48. Internationale Leichtathletik-Meeting statt“, so Stützpunktleiter Jürgen Palm „und dann soll das Stadion nicht nur in sportlicher Hinsicht, sondern auch mit Sauberkeit glänzen“. Und so wurde die Laufbahn geschrubbt, die Tribüne gereinigt und sämtliche Wege von Unkraut befreit. „Auch in diesen für sie ungewohnten Disziplinen bringen unsere Athletinnen und Athleten wie gewohnt Bestleistungen“ meinte Palm und zeigte sich nach Abschluss der Aktion rundherum zufrieden.

(Text: Andreas Stockhausen)

 

Mi

25

Apr

2018

Wettkampf in Penbroke/USA am 21. April 2018

 

 

Stockhausen läuft College- und Vereinsrekord

 

Im Dress der Florida Tech University lief der LAZ-Hindernisläufer Malte Stockhausen eine neue persönliche Bestzeit über 3000m Hindernis. In 9:28,32 Minuten stellte der Bocholter gleichzeitig einen neuen Collegerekord und LAZ-Vereinsrekord auf. Stockhausen siegte vor dem US Amerikaner Noah Churchwell (Columbus) und dem Kenianer Silus Kipkoech (Pembroke).

 

Do

19

Apr

2018

Sportlerehrung der Stadt Rhede am 13.04.2018 im Rheder Ei

Mi

18

Apr

2018

Sterkrader Läufer- und Werfertag mit Regionsmeisterschaften Langstrecke am 14. April 2018

Lauftalent Thea Lehmbrock (links) lief in starken 7:59,08 Minuten auf Platz zwei des 2000-m-Laufs der W13.
Lauftalent Thea Lehmbrock (links) lief in starken 7:59,08 Minuten auf Platz zwei des 2000-m-Laufs der W13.

LAZler starten vielversprechend in die Freiluftsaison

 

Einen starken Einstieg in die Freiluftsaison boten die Läufer und Werfer des LAZ Rhede in Oberhausen-Sterkrade. Gleich siebenmal standen sie auf dem obersten Treppchen, wobei sechs Tagessiege auf das Konto der Speer- und Hammerwerfer/-innen aus den Trainingsgruppen von Eli und Werner Niehaus gingen.

Als kleines Comeback kann man die Leistung von Hammerwerferin Maximiliane Langguth bezeichnen, die seit Jahresbeginn wieder regelmäßig trainiert und mit 52,83 Metern eine tolle Einstiegsweite erzielte. Hans Wewering trat mit dem 7,26-kg-Hammer an und erzielte 37,53 Meter, was auf gute Weiten mit dem 6-kg-Gerät hoffen lässt. Auch Moritz Leiting gewann seinen Wettkampf (U20) und verbesserte sich auf 46,42 Meter. Deutlich verbessert präsentierten sich auch Martin Langstein (42,79m)  und Tom Pietzonka (37,10m), die bei der U18 die Plätze zwei und drei belegten.

 

Auch die Speerwerfer/-innen stellten drei Tagesbeste. Die DM-Siebte Hannah Schoofs überbot gleich bei drei ihrer sechs Versuche die 40-Meter-Marke und  siegte mit starken 41,28 Metern vor ihrer Trainingspartnerin Greta Boeck (34,16m). Einen Doppelerfolg verbuchten auch Fabian Baten und Jonas Arnold bei der U18. Baten schrammte mit 49,76 Metern knapp an der 50-Meter-Marke vorbei und auch Arnold erzielte mit 46,15 Metern eine persönliche Bestweite. Den ersten Platz bei der M15 sicherte sich Mathis Morlo mit einer Weite von 37,77 Metern.

 

Auf der Laufbahn sicherte sich Friedhelm Betting den Regionstitel im 5000-Meter-Lauf der M50. Mit seinem Sohn Janek als Tempomacher, schrammte Betting in 18:04,45 Minuten nur knapp an der 17-Minuten-Marke vorbei. „Die 17 sollte heute eigentlich vor dem Komma stehen, aber die vorletzte Runde war zu langsam“, analysierte Betting das Rennen. Als Formtest nutzte Stefan Ritte die Meisterschaft und war mit seiner Zeit von 16:34,52 Minuten und dem dritten Platz zufrieden. Gut aufgelegt präsentierten sich auch Thea und Lutz Lembrock, die in ihren Altersklassen (M/W13) die Plätze zwei und drei belegten. Thea lief die 2000 Meter in 7:59,08 Minuten und Lutz in 7:50,36 Minuten.

 

Einen guten zweiten Platz belegte Marcel Eckers beim Dinslakener Citylauf am 15. April. Er lief die 10km in 33:30 Minuten.

 

Ergebnisse aus Oberhausen

 

Ergebnisse aus Dinslaken

 

 

 

Mi

11

Apr

2018

Internationales LAZ-Meeting + NRW-Hammerwurfcup

Mi

11

Apr

2018

Trainingslager 2018 in Castiglione della Pescaia vom 24.März bis 2. April

Die LAZ-Athleten und -Trainer genossen in der Toskana die intensive  Vorbereitung auf die kommende Freiluftsaison. (Foto: Roman Buhl)
Die LAZ-Athleten und -Trainer genossen in der Toskana die intensive Vorbereitung auf die kommende Freiluftsaison. (Foto: Roman Buhl)

 

LAZ- Athleten zur Saisonvorbereitung im Süden

 

Von Elisa Stumpen <elisa.stumpen@gmx.de>

 

RHEDE. Nach BELLA ITALIA und hier mitten in die Toskana zog es rund 30 LAZ-Athleten in den vergangenen Osterferien zur Vorbereitung auf die Freiluftsaison 2018.

 

Das Trainingslager wurde im zentralen Castiglione della Pescaia bezogen. Hier fand die Gruppe um den beachtlichen Betreuerstab mit Jürgen Palm, Roman Buhl, Mecky Emmerich sowie Heidi Langguth, Michael Langguth und Helmut Moscheik nicht nur eine ausgesprochen schöne Hotelanlage samt Bungalowpark, sondern auch die notwendige sportliche Infrastruktur und somit optimale Trainingsbedingungen vor. Ein neuwertiges Stadion liegt in rund 900 Metern Entfernung; Swimmingpools sowie ein weitläufiger Kraftraum standen ebenfalls zur Verfügung. Neben dem Hotel bot sich ein ausgedehnter Strand nicht nur für Trainingseinheiten an.

 

So sieht Arbeit aus: Ausgepowerte Athleten. (Foto: Roman Buhl)
So sieht Arbeit aus: Ausgepowerte Athleten. (Foto: Roman Buhl)

 

Das Trainerteam schmiedete hierbei die Trainingspläne, während unser Physiotherapeut Helmut stets für das Wohlbefinden der Sportler sorgte.

 

Auch alles Übrige wurde top-organisiert: Ein weiteres „Support-Team" reiste einen Tag früher an und übernahm die Aufgabe des Einkaufs für eine später gelungene Selbstverpflegung vor Ort. Dass die Jugendlichen dieses Mal nicht nur ihre Einkaufslisten schrieben, sondern ebenso selbständig haushalten mussten, bildet laut Trainer Jürgen Palm und ,,schweißt das Team zusammen".

 

Stadion mitten im Grünen. (Foto: Roman Buhl)
Stadion mitten im Grünen. (Foto: Roman Buhl)

In einem Trainingslager wie diesem ist besonders die zur Verfügung stehende Zeit ein ausschlaggebender Faktor für Athleten und Trainer, welche für ein ausgiebiges und individuelles Training genutzt werden konnte. Immerhin ging es in der Toskana unter anderem darum, ,,nicht mehr zu trainieren, sondern es auch bewusster zu tun!“ Frühmorgendliche Dehnprogramme am Strand rundeten das sportliche Programm ab. In der Freizeit stand in erster Linie die Erholung auf dem Programm. Dennoch gab es eine gemeinsame Besichtigungen der Stadt und ihrer mittelalterlichen Burg, welche jener ihren Namen gibt.

 

Gut vorbereitet kann es also nun für die LAZ-Athleten in die Ende April beginnende Leichtathletiksaison 2018 gehen.

 

(Foto: Roman Buhl)
(Foto: Roman Buhl)

Di

10

Apr

2018

Ergebnisse der LAZ-Athleten Vißer und Stockhausen

Henry Visser (links) mit einem Teamkollegen der Universität Tulsa.
Henry Visser (links) mit einem Teamkollegen der Universität Tulsa.

LAZ-Athleten in den USA starten erfolgreich

 

Mit persönlichen Bestleistungen und DM-Normerfüllungen sind die LAZ-Athleten Malte Stockhausen und Henry Vißer in die Freiluftsaison gestartet. Beide studieren in den USA und haben für ihre jeweiligen College-Teams wichtige Punkte gesammelt. Malte Stockhausen unterbot bei seinem Saisoneinstieg im 3000-m-Hindernislauf in 9:36,01 Minuten auf Anhieb die U23-DM-Norm um eine knappe Sekunde. Noch stärker ist seine Verbesserung über 5000 Meter. Hier schrammte der Student der Meeresbiologie in 15:05,24 Minuten knapp an der 15-Minuten-Marke vorbei.

Drei Rennen, drei persönliche Bestzeiten. So lautet die Erfolgsbilanz von Henry Vißer, der für die Universität Tulsa (Oklahoma) startet. In seiner Spezialdisziplin, den 400m Hürden, lief Vißer über 54,14 Sekunden und 53,51 Sekunden auf starke 52,62 Sekunden. Damit blieb Vißer gut 1,2 Sekunden unter der DM-Norm der Männerklasse. Klar, dass er auch die U23-DM-Norm sicher in der Tasche hat.

Während Malte Stockhausen wie im letzten Jahr pünktlich zum Bocholter-Citylauf zurück in seine Heimatstadt kommt, stehen für Vißer bis Ende Mai Wettkämpfe in den USA auf dem Programm. In Rhede geht es dann nach einer kurzen Erholungsphase mit Technik- und Staffeltraining weiter. Schließlich hat das U23-Team der StG Rhede-Sonsbeck-Wesel große Ambitionen mit der 4x100-m-Staffel. „Mit Kemo Abbing, Stefan Tigler, Henry Vißer, Simon Heweling, Michel Boeck und Magnus Wilms möchten wir in Heilbronn um die Medaillen mitlaufen“, freut sich LAZ-Sprinttrainer Mecky Emmerich auf den Sommer.

 

 

 

Di

10

Apr

2018

Frühjahrsputz im Besagroup-Sportzentrum

Fr

23

Mär

2018

Senioren-EM- Halle- und Winterwurf am 19. März in Madrid/Spanien

Hans Wewering startete in Spanien für Deutschland und wurde Siebter mit einer Weite von 42,27 m in der Alterklasse M55.
Hans Wewering startete in Spanien für Deutschland und wurde Siebter mit einer Weite von 42,27 m in der Alterklasse M55.

 

7. Platz für Hans Wewering

 

Einen schönen Erfolg verbuchte Hans Wewering bei den Senioren-Europameisterschaften in Madrid (Spanien). Der Hammerwerfer des LAZ Rhede belegte in der Altersklasse M55 mit einer Weite von 42,27 Metern den 7. Platz. Damit realisierte Wewering sein selbstgestecktes Ziel, den Endkampf zu erreichen. Insgesamt waren zwanzig Athleten in der Altersklasse M55 am Start. Es siegte der Pole Lech Kowaski (53,47 Meter).

 

Ergebnisse

 

 

Di

20

Mär

2018

Regionsmeisterschaften Crosslauf am 18. März in Sonsbeck

Marcel Ecksers ließ der Konkurrenz im 7300-m-Hauptlauf keine Chance und gewann souverän in 23:40 Minuten.
Marcel Ecksers ließ der Konkurrenz im 7300-m-Hauptlauf keine Chance und gewann souverän in 23:40 Minuten.

  

Eckers gewinnt souverän

 

Im Rahmen des Sonsbecker Frühjahrswaldlaufs wurden am vergangenen Sonntag die ersten Regionsmeisterschaften im Crosslauf ausgetragen. Obwohl es weder „frühlingshaft“ noch „crossig“ war, schlug sich das kleine LAZ-Laufteam beachtlich. Bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt und eisigem Ostwind lief Thea Lembrock ein klasse Rennen über 2050 Meter. In der Altersklasse W13 teilte sich Thea ihre Kräfte gut ein und sicherte sich in 8:46 Minuten souverän den Titel. Vierte wurde ihre Trainingspartnerin Lena Bonhoff in 9:45 Minuten

Thea Lehmbrock (links) siegte über 2050m der W13 in tollen 8:46 Minuten. Ihre Trainingspartnerin Lena Bonhoff (4. von links) wurde Vierte in 9:45 Minuten.
Thea Lehmbrock (links) siegte über 2050m der W13 in tollen 8:46 Minuten. Ihre Trainingspartnerin Lena Bonhoff (4. von links) wurde Vierte in 9:45 Minuten.

Auch die männliche U14 lief 2050 Meter. Hier erreichte Friedrich Hagen als Sechster das Ziel der M12 in 9:46 Minuten und Lutz Lembrock belegte in 9:05 Minuten den siebten Platz bei der M13. Die gleiche Platzierung schaffte auch Marlene Feldhaar im 2950-m-Lauf der W14 (14:16min). Eine Klasse für sich war dann im Hauptlauf über 7300 Meter Marcel Eckers. In starken 23:40 Minuten ließ er der Konkurrenz keine Chance. Schnellster Läufer der M50 war Friedhelm Betting, der nach 28:10 Minuten im Ziel

 

 

Sieger unter sich: Marcel Eckers (links) und Friedhlem Betting (M50) siegten jeweils in ihrer Altersklasse.
Sieger unter sich: Marcel Eckers (links) und Friedhlem Betting (M50) siegten jeweils in ihrer Altersklasse.

Ergebnisse

 

 

Mi

14

Mär

2018

Regionsmeisterschaften Kinderleichtathletik 2018 am 11. März in Dinslaken

Die erfolgreichen Mannschaften der U10 und U12 mit ihrem Trainerteam: Greta Boeck, Alicia Südholt, Kim Brokamp, Jane Bölting und Magnus Wilms. (Foto: Jane Bölting)
Die erfolgreichen Mannschaften der U10 und U12 mit ihrem Trainerteam: Greta Boeck, Alicia Südholt, Kim Brokamp, Jane Bölting und Magnus Wilms. (Foto: Jane Bölting)

 

Strahlende Gesichter und 15 Plaketten

 

Die ersten Regionsmeisterschaften der Kinderleichtathletik in Dinslaken wurden für die jüngsten Talente des LAZ Rhede zu einem Erfolgserlebnis auf ganzer Linie. Mit strahlenden Gesichtern und fünfzehn Plaketten, davon neun goldene, kehrten die Kinder der Jahrgänge 2007 bis 2011 nach Rhede zurück. In allen Altersklassen wurden jeweils ein Dreikampf sowie eine Rundenstaffel ausgetragen. Die Dreikämpfe bestanden aus einem 30-m-Sprint, einem Hochweitsprung sowie einem Medizinballstoß.

Folgende Kinder wurden im Dreikampf Regionsmeister: Tjaard Hofmann (M7), Lemalian Lawrence Kahler (M8), Luis Stricker (M10), Charlotte Jochmann (W9) und Heleen Keiten-Schmitz (W11). Die gute Vorbereitung durch das Trainerteam verhalf den LAZ-Talenten zudem zu zwei Mannschafts- sowie zwei Staffeltiteln. Die Dreikampfmannschaft der weiblichen U12 siegte mit 5765 Punkten. Hier waren Heleen Keiten-Schmitz, Felicia Berns, Nora Tenbusch, Jule Döring und Johanna Döring beteiligt. Die männliche U10 holte sich den Titel mit 531 Zählern. Die Mannschaft wurde von Noah Belting, Lemalian Lawrence Kahler, Luca Böing, Alexander Döring und Leon Böing gestellt.

 

Bei den abschließenden Rundenstaffeln konnten sich die Mädchen der Altersklassen U10 und U12 gegen die Konkurrenz durchsetzen. In der U10 liefen Matilda Deing, Antonia Kruse, Nele Schlütter und Ela Kaya in 80,1 Sekunden zum Sieg. Die U12 war mit Felicia Berns, Johanna Döring, Marieke Epping und Heleen Keiten-Schmitz schon nach 67,9 Sekunden im Ziel. Betreut wurden die Talente von Greta Boeck, Alicia Südholt, Magnus Wilms, Kim Bomkamp und Jane Bölting.

 

Ergebnisse

 

 

 

Mi

07

Mär

2018

17. Deutsche Senioren Hallen- und Winterwurfmeisterschaften vom 2.-4. März in Erfurt

Der 55-jährige Reiner Heweling zündete in Erfurt den Turbo ein und distanzierte die Konkurrenz über 60m und 200m. (Foto: Roman Buhl)
Der 55-jährige Reiner Heweling zündete in Erfurt den Turbo ein und distanzierte die Konkurrenz über 60m und 200m. (Foto: Roman Buhl)

 

Zwei Meistertitel für Reiner Heweling

  

Einen herausragenden Erfolg verbuchte der LAZ-Seniorensportler Reiner Heweling bei den Deutschen Senioren-Hallenmeisterschaften in Erfurt. In der Altersklasse M55 sprintete der Weselaner im Dress des LAZ Rhede seinen Konkurrenten über 60 Meter und 200 Meter davon. Bereits im Vorlauf deutete Heweling in 7,75 Sekunden als Schnellster seine Extraklasse an. Im Finale zündete Heweling dann den Turbo und siegte in starken 7,55 Sekunden mit gut drei Zehntelsekunden Vorsprung. Im 200-m-Finale blieb Heweling in 24,85 Sekunden erstmals unter der 25-Skunden-Marke und sicherte sich überlegen den zweiten Meistertitel. 

 Knapp am Finale vorbei schrammte Christian Dangelmaier, der im 60-m-Vorlauf der M40 7,77 Sekunden lief. Den fünften Rang im Hammerwurf der M55 erreichte Hans Wewering. Der Vorjahresmeister erzielte diesmal eine Weite von 40,08 Metern und lag damit nur knappe zwei Meter hinter dem Sieger.

 

Ergebnisse

 

 

Mi

07

Mär

2018

LV Nordrheinhallenmeisterschaften der Jugend U16 am 3. März 2018 in Düsseldorf

Einie Dangelmaier gewann 3 Medaillen in der Altersklasse der 15-Jährigen. (Foto: Roman Buhl)
Einie Dangelmaier gewann 3 Medaillen in der Altersklasse der 15-Jährigen. (Foto: Roman Buhl)

 

6 Medaillen für

U16-Athleten

  

Mit sechs Medaillen im Gepäck kehrten die U16-Athleten des LAZ Rhede von den Nordrheinhallenmeisterschaften in Düsseldorf zurück. Damit sicherten sich die Nachwuchstalente des Landesleistungsstützpunktes so viele Medaillen wie seit Jahren nicht mehr.

 

Einen kompletten Medaillensatz durfte Enie Dangelmaier mit nach Hause nehmen. Den Auftakt machte Dangelmaier mit dem zweiten Platz im Weitsprung der W15 mit guten 5,38 Metern. Anschließend steigerte sie ihre persönliche Hallenbestleistung im Hochsprung auf 1,58 Meter und wurde damit Dritte. Schließlich brachte sie als Startläuferin die 4x200-m-Staffel der Startgemeinschaft Rhede-Sonsbeck in die Goldspur. Zweite Läuferin war Rieke Unland, die zuvor im 60-m-Finale der W14 den sechsten Platz belegte. Unland übergab bereits mit einem riesigen Vorsprung auf Alina Bielefeld, die weiter Druck machte und auf die einzige Sonsbeckerin im Team, Elena Aengeneyndt wechselte. Nach 1:48,76 Minuten blieben die Uhren stehen. Eine Zeit, an der sich alle folgenden Staffeln die Zähne ausbissen, sodass am Ende der Titel vor den Bayerteams aus Leverkusen und Uerdingen/Dormagen feststand. 

Ein neue persönliche Bestweite sprang Linus Feldhaus, der mit 5,29 Metern Bronze im Weitsprung der M14 gewann. Die gleiche Farbe hatte auch die Plakette, die Gerrit Vißer nach dem Hürdenfinale der M15 überreicht bekam. Mit schnellen 9,12 Sekunden stellte Vißer ebenso eine neue persönliche Bestleistung auf wie Ronja van der Heiden, die mit 9,84 Metern Bronze im Kugelstoßen der W14 errang. Weitere fünf Endkampfplatzierungen durch Alina Bielefeld im 60-m-Sprint der W15 (5./8,24), Samuel Roths im Hochsprung der M15 (5./1,55), Linus Feldhaus im Kugelstoßen M14 (5./10,50), Gerrit Vißer im Kugelstoßen M15 (6./10,67) sowie der männlichen U16-Staffel (6./1:48,56) in der Besetzung Samuel Roths, Gerrit Vißer, Mathis Morlo und Linus Feldhaus rundeten den erfolgreichen Auftritt der LAZ-Athleten ab.

 

„Es macht sich bezahlt, dass wir mit Roman Buhl im Hochsprung und Elli Niehaus im Kugelstoßen schon in der Schülerklasse sehr differenziert trainieren können“, freut sich auch LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm über die Erfolge in der Landeshauptstadt.

 

Ergebnisse

 

 

Mi

28

Feb

2018

50. Deutschen Jugend-Hallen- und Winterwurfmeisterschaften am 24./25. Februar in Halle a.d. Saale

Mit 42,68 Metern warf Hannah Schoofs einen neuen LAZ-Vereinsrekord mit dem Speer.
Mit 42,68 Metern warf Hannah Schoofs einen neuen LAZ-Vereinsrekord mit dem Speer.

  

Schoofs wirft neuen Vereinsrekord

  

Eisige Temperaturen und böige Winde sorgten bei den Deutschen Winterwurfmeisterschaften in Halle an der Saale für schwierigste Bedingungen für die Werferinnen und Werfer. Für das LAZ Rhede waren mit Moritz Leiting im Hammerwurf und Hannah Schoofs im Speerwurf zwei Aktive des LAZ Rhede zeitgleich im Einsatz. Dabei fand Hannah Schoofs sehr schwer in den Wettkampf. Beim ersten und zweiten Versuch fiel der 600-g-Speer schon bei 33,02 Meter auf den gefrorenen Wurfplatz, sodass für Schoofs das frühe Ausscheiden drohte. Wie immer blieb ihre Trainerin Elli Niehaus ruhig und hatte zudem die richtigen Korrekturen parat. Schoofs wusste die Tipps ihrer Trainerin perfekt umzusetzen und schleuderte ihr Wurfgerät auf starke 42,68 Meter. Neben dem unerwarteten 7. Platz stellt ihre persönliche Bestleistung auch einen neuen Vereinsrekord für das LAZ Rhede dar. Gegenüber den NRW-Winterwurfmeisterschaften verbesserte sich Schoofs gleich um sechs Meter. 

 

Keine Steigerung zu den NRW-Winterwurfmeisterschaften in Leverkusen gelang hingegen Moritz Leiting, der insgesamt etwas vorsichtig agierte und mit 45,17 Metern auf Platz 18. landete. Im Vergleich zu den anderen Werfern fiel auch die schmale Gestalt von Leiting auf, der vor allem im Kraftbereich noch deutliche Reserven hat. „Die Umstellung vom 5- auf den 6-kg-Hammer fällt Moritz noch schwer. Hier haben wir bis zum Sommer noch viel Arbeit“, blickt sein Trainer Werner Niehaus schon auf das Ostertrainingslager, das wie immer in Halle, also dem Ort der Meisterschaften, ausgetragen wird.

 

In der Halle absolvierte Nike Dangelmaier ihren 400-m-Vorlauf und zeigte mit 59,22 Sekunden eine ansprechende Leistung. Im Vergleich zu den NRW-Hallenmeisterschaften lief Dangelmaier deutlich schneller an, musste dann allerdings auf den letzten 80 Metern diesem Tempo Tribut zollen und fiel etwas zurück. Als 16. der Gesamtwertung rangierte sie immerhin unter den sechs schnellsten U18-Athletinnen.

 

Ergebnisse

 

 

Do

22

Feb

2018

50. Deutsche Jugend-Hallenmeisterschaften und 24. Deutsche Jugend-Winterwurfmeisterschaften am 24./25. Februar 2018 in Halle an der Saale

Hannah Schoofs wird in Halle von Speerwurftrainerin Elli Niehaus betreut.
Hannah Schoofs wird in Halle von Speerwurftrainerin Elli Niehaus betreut.

Dangelmaier, Schoofs und Leiting starten in Halle

 

Drei Nachwuchstalente des Landesleistungsstützpunktes vertreten bei den 50. Deutschen Jugend-Hallen- und Winterwufmeisterschaften die Farben des LAZ Rhede in Halle an der Saale, wobei nur die Langhürdenspezialistin Nike Dangelmaier in der wohltemperierten Halle antreten darf. Sowohl die Speerwerferin Hannah Schoofs als auch der Hammerwerfer Mortiz Leiting werden ihre Wettkämpfe im „Wurfmekka“ nur bedingt genießen können. Schließlich sind für das Wochenende Minustemperaturen und ein kalter Ostwind gemeldet.

Bereits am Samstag greift Nike Dangelmaier ins Geschehen ein. Da in der Halle natürlich keine Langhürden gelaufen werden, startet sie über die 400-Meter-Flachstrecke. Als U18-Athletin geht es für Dangelmaier gegen die ältere Konkurrenz vor allem um die Steigerung ihrer eigenen Bestzeit von 58,92 Sekunden. „Nike hat fleißig trainiert und wird wie immer alles geben, um eine kleine 58er-Zeit zu erzielen“, sieht LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm seine Athletin gut vorbereitet. Insgesamt sind 26 Athletinnen über die 400 Meter gemeldet.

Gleichzeitig am Sonntag um 10 Uhr beginnen die Wettkämpfe von Hannah Schoofs und Moritz Leiting. Da beide gegenüber dem Vorjahr mit höheren Wurfgewichten antreten müssen, ist eine Leistungsprognose schwierig. Jedoch sollten beide ihre Leistungen bei den Nordrhein-Winterwurfmeisterschaften steigern können. In Leverkusen erzielte Leiting mit dem 6-kg-Hammer eine Weite von 45,85 Metern und Hannah Schoofs warf den 600-g-Speer auf 36,57 Meter. „Für beide geht es darum, mutig und entschlossen in den Wettkampf zu gehen. Insbesondere bei schwierigen Bedingungen sind Überraschungen möglich“, hofft Palm auf einen „Ausrutscher“ nach oben für die Wurftalente des LAZ Rhede.

 

Am Coaching soll es auf jeden Fall nicht scheitern, denn mit Elli Niehaus für Hannah Schoofs, Werner Niehaus für Moritz Leitung und Jürgen Palm für Nike Dangelmaier ist eine Eins-zu-eins-Betreuung gegeben. „Die drei haben schließlich auf Karneval verzichtet, da haben sie die optimale Betreuung verdient“, lobt Palm den Einsatz der Athletinnen und des Athleten.

 

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Mo

19

Feb

2018

65. Deutsche Leichtathletik-Hallenmeisterschaften am 17./18. Februar in Dortmund

Im Dreisprung der Frauen landete Klaudia Kaczmarek mit nur 2 cm Rückstand auf den Bronzerang auf Platz vier.
Im Dreisprung der Frauen landete Klaudia Kaczmarek mit nur 2 cm Rückstand auf den Bronzerang auf Platz vier.

Knapp an Bronze vorbeigeschrammt

 

Mit einer unglaublichen Energieleistung erkämpfte Klaudia Kaczmarek den vierten Platz bei den Deutschen Hallenmeisterschaften im Dreisprung der Frauen. Ausgerechnet einen Tag vor den 65. Deutschen Hallenmeisterschaften in Dortmund machten sich bei Klaudia Kaczmarek Erkältungssyntome bemerkbar. Wie halb Bocholt hatte es auch die LAZ-Athletin zur Unzeit erwischt. Erst nach dem Aufwärmen in Dortmund war sich Kaczmarek sicher, dass sie ihre siebte DM-Teilnahme unter dem Hallendach in Angriff nehmen konnte. Nach einem ungültigen Versuch flog Kaczmarek im zweiten Durchgang auf starke 13,17 Meter, ihrer zweitbesten Weite in der Halle überhaupt.

Leider „musste“ der DLV dann einige Ehrungen vornehmen, sodass der Wettkampf für fünfzehn Minuten unterbrochen wurde. Kein Wunder also, dass alle Athletinnen im dritten Durchgang Probleme hatten, wieder ihren Wettkampfrhythmus zu finden. An der Spitze hatte Neele Eckhardt mit 14,13 Metern bereits für klare Verhältnisse gesorgt und auch Jessie Maduka war mit 13,81 Metern zu stark, aber von Birte Damerius (Rudow) trennten sie bis dahin nur zwei Zentimeter zu Bronze. „Anschließend wollten sowohl Birte als auch Klaudia zuviel, sodass sich technische Unsicherheiten einschlichen, die im Dreisprung nicht zu kompensieren sind“, erläuterte Palm die entscheidende Wettkampfphase. Insgesamt geht der vierte Platz für Kaczmarek somit voll in Ordnung. Schließlich ist Damerius in dieser Hallensaison schon 13,51 Meter weit gesprungen.

 

Am Sonntag glückte Kaczmarek dann eine „kleine“ Revanche gegen Damerius, da sie im Weitsprung mit 6,09 Meter drei Zentimeter vor der Kollegin landete. Doch auch hier fehlte das Quäntchen Glück, das man im Sport gut gebrauchen kann. Weitengleich mit der Saarbrückerin Michele Weitzel, verpasste Kaczmarek als Neunte den Endkampf der beste Springerinnen nur aufgrund des kürzeren zweitbesten Sprunges. „Gleich nach dem Wettkampf haben wir bereits die Planung für die Freiluftsaison besprochen, sodass Klaudia nach einer Urlaubswoche wieder direkt in die Vorbereitung starten kann“, erklärt Palm.

 

Völlig überraschend verlief die erste Hallen-DM für Simon Heweling. Der junge Sprinter zeigte am Samstag noch großen Respekt bei seinem Debüt. Schließlich lief er bereits im Vorlauf gegen den Deutschen Rekordhalter Julian Reus (Erfurt). „Da war Simon doch etwas aufgeregter als sonst“, erläuterte sein Trainer Roman Buhl, der mit dem Auftakt in 7,03 Sekunden dennoch zufrieden war. Insgesamt lief Heweling damit auf Platz 34. Deutlich weiter vorne landete der Schüler dann im 200-m-Lauf. Nach 22,43 Sekunden stoppten die Uhren nach seinem Vorlauf. Aufgrund des Verzichts einiger Sprinter, die sich auf die Staffel konzentrierten, rutschte Heweling noch in die Finalläufe der besten deutschen  Sprinter. Auf Bahn eins reichte es dann in 22,67 Sekunden zu Platz acht. „Einen besseren Einstieg in die Männerklasse hätte Simon nicht haben können. Für den Sommer war das Motivation pur“, freute sich Palm über den Erfolg des LAZ-Neuzuganges.

 

Ergebnisse

 

 

 

Do

15

Feb

2018

Vorschau: 65. Deutsche Leichtathletik-Hallenmeisterschaften am 17./18. Februar 2018 in Dortmund

Klaudia Kaczmarek rangiert im Dreisprung auf Position vier der Meldeliste.  Wird es für eine Medaille reichen? (Foto: Roman Buhl)
Klaudia Kaczmarek rangiert im Dreisprung auf Position vier der Meldeliste. Wird es für eine Medaille reichen? (Foto: Roman Buhl)

 

Kaczmarek und Heweling mit Doppelstart

 

Klaudia Kaczmarek und Simon Heweling vertreten die Farben des LAZ Rhede am Wochenende bei den 65. Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften in Dortmund. Insgesamt haben 343 Sportlerinnen und Sportler aus Deutschland die hohen Qualifikationsnormen gemeistert, oder wurden vom DLV mit einem Sonderstartrecht ausgestattet. Sowohl Kaczmarek als auch Heweling gehen in Dortmund gleich zweimal an den Start.

Kaczmarek tritt wie im Vorjahr sowohl im Dreisprung als auch im Weitsprung der Frauen an. Insgesamt bestreitet sie ihre siebte Hallen-DM in Folge, wobei sie in ihrer Spezialdisziplin jeweils den Endkampf der besten acht Springerinnen erreichen konnte. Auch für Dortmund stehen die Chancen gut. Mit ihrer Saisonbestweite von 12,82 Metern rangiert Kaczmarek an Position vier der Meldeliste. Unklar ist noch der Start der derzeit besten deutschen Dreispringerin Kristin Gierisch (Chemnitz). Nach derzeitigem Stand ist die Göttingerin Neele Eckhardt erste Anwärterin auf Gold. Die sympathische Athletin hat mit 14,07 Metern als einzige bisher die 14-Meter-Marke übertroffen. Medaillenkandidatinnen sind Jessie Maduka (Düsseldorf) und Birte Damerius (Berlin). Für Kaczmarek gilt es also am Samstag, den Schalter in den DM-Modus umzulegen. „Klaudia ist wie wenige Sportlerinnen in der Lage, am Tag X ihre volle Leistung abzurufen“, erinnert ihr Trainer an viele Bestleistungen seiner Athletin bei Deutschen Meisterschaften.

 

Zum dritten Mal unterm Hallendach tritt Kaczmarek auch im Weitsprung der Frauen an. Als letzte technische Entscheidung am Sonntag steht diese Disziplin besonders im Fokus. Mit der Olympiavierten Malaika Mihambo (LG Kurpfalz), Soestene Moguenara (Wattenscheid) und Alexandra Wester (Köln) streiten drei Athletinnen mit persönlichen Bestweiten von über 6,90 Meter um den Titel. Für Kaczmarek wäre das Erreichen des Endkampfes ein schöner Erfolg. Ein fünfter Platz wie 2016 wäre bei dem starken Teilnehmerfeld schon eine Riesenüberraschung.

Der junge Athlet Simon Heweling ist zum ersten Mal bei Deutschen Meisterschaften dabei und startet über zwei Sprintdisziplinen. (Foto: Roman Buhl)
Der junge Athlet Simon Heweling ist zum ersten Mal bei Deutschen Meisterschaften dabei und startet über zwei Sprintdisziplinen. (Foto: Roman Buhl)

Anders als Kaczmarek, die bereits zum vierzehnten Mal bei Deutschen Meisterschaften der Männer und Frauen (je sieben Mal Halle und Freiluft!) antritt, ist die DM-Teilnahme für Simon Heweling eine Premiere. Er hat mit der Qualifikation für den 60-m- sowie den 200-m-Lauf der Männer bereits seine Saisonziele für die Hallensaison erreicht. Mit 6,95 Sekunden blieb er erstmals in seiner jungen Karriere unter der 7-Sekunden-Marke und mit 21,92 Sekunden über 200 Meter blieb der Schützling von LAZ-Trainer Roman Buhl auch erstmals in der Halle unter der 22-Sekunden-Marke. Mit drei DM-Medaillen im Jugendbereich sind die 200 Meter sicher auch die Lieblingsstrecke von Heweling. „Bei 57 gemeldeten 60-m-Sprintern wird es für Simon sicher schwer, den Zwischenlauf zu erreichen, aber wir sind froh, dass er vor den 200 Metern schon einmal alle Abläufe bei einer „großen“ DM kennen lernt“, erläutert Buhl.

 

Da sich Heweling im Verlauf des Wintertrainings zunehmend gesteigert hat, traut ihm sein Trainer auch eine neue persönliche Bestzeit in Dortmund zu. Schwierig wird es über 200 Meter, da er hier voraussichtlich auf der ungünstigen Innenbahn antreten muss. „Simon ist über 200 Meter als 23. von 24 Teilnehmern gemeldet und wird wohl auf Bahn 1 starten müssen. Der enge Kurvenradius kostet sicher zwei bis drei Zehntel“, erklärt Palm. Ein positives Signal für die Leichtathletik ist jedoch die Tatsache, dass trotz Winterolympiade live aus Dortmund berichtet wird. Die Meisterschaft ist bereits seit Wochen ausverkauft, sodass auch viel Fans des LAZ Rhede keine Karten mehr bekommen haben.

 

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Di

06

Feb

2018

NRW-Hallenmeisterschaften 2018 am 3./4. Februar in Dortmund

Silber für eine starke Teamleistung über 4x200m der LAZ-Athleten im blauen Dress: Simon Heweling, Jan Siebert (hinten ,v.l.) und Michel Boeck , Stefan Tigler (vorne, v.l.). (Foto: Roman Buhl)
Silber für eine starke Teamleistung über 4x200m der LAZ-Athleten im blauen Dress: Simon Heweling, Jan Siebert (hinten ,v.l.) und Michel Boeck , Stefan Tigler (vorne, v.l.). (Foto: Roman Buhl)

 

Kaczmarek siegt im Drei- und Weitsprung der Frauen

 

Nach dem Double bei den Nordrhein-Hallenmeisterschaften in Leverkusen, setzt die LAZ-Weit- und Dreispringerin Klaudia Kaczmarek mit einem erneuten Double bei den NRW-Hallenmeisterschaften ihre einzigartige Titelsammlung fort. Bei Nordrhein-, Westdeutschen- und NRW-Hallenmeisterschaften errang sie bisher 20 Titel! Sechsmal siegte sie im Weitsprung der Frauen und vierzehn Mal im Dreisprung der Frauen. Kein Wunder, dass im Dreisprungwettbewerb keine Spannung aufkam. Nach 12,52 Metern im ersten Durchgang war das Titelrennen entschieden. Danach ging Kaczmarek mehr auf Risiko, sodass bis auf einen Versuch (12,53m) alle weiteren Sprünge übertreten waren.

Deutlich spannender verlief der Weitsprungwettkampf am Sonntag. Nachdem die Sportler und Trainer eine Stunde vor der verschlossenen Helmut-Körnig-Halle auf den Hausmeister gewartet hatten, war eigentlich mit guten Leistungen nicht zu rechnen. „Der Zeitplan war schon eine Frechheit, aber diese Panne setzte allem noch die Krone auf“, zeigte sich LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm ob der mangelhaften Organisation wenig begeistert. Deutlich entspannter blieb seine Athletin, die auch mit 6,01 Metern gut in den Wettkampf kam. Mit drei weiteren Versuchen über 6 Meter und 6,12 Meter als Tagesbestweite siegte sie vor der Kölnerin Laura Voß (6,08m), die schon bei den LVN-Meisterschaften Zweite wurde. Einen guten siebten Platz erreichte Kim-Jessica Thöne, die 5,39 Meter weit sprang.

 

Sehr erfolgreich verlief das erste Hallenrennen von Nike Dangelmaier über 400 Meter. In starken 58,92 Sekunden belegte sie hinter der amtierenden Deutschen U18-Meisterin den zweiten Platz. Siebte wurde Jamira Lauf in 62,81 Sekunden. Zusammen mit Hannah Schoofs und Johanna Gries erreichten die zwei mit der 4x200-m-Staffel in guten 1:45,96 Minuten den sechsten Platz bei der U20. Nach dem Coup bei den Nordrhein-Hallenmeisterschaften gewann die 4x200-m-Staffel der Männer auch in Dortmund eine Medaille. Nach 1:31,03 Minuten brachte das Team von LAZ-Sprinttrainer „Mecky“ Emmerich als zweitschnellste Staffel das Holz ins Ziel. Startläufer war der 16-jährige Jan Siebert. Es folgten wie in Leverkusen Stefan Tigler, Michel Boeck und Simon Heweling. Heweling hatte zuvor die Feuertaufe bei den Männern gut gemeistert und rangierte über 200 Meter auf dem siebten Platz und im 60-m-Sprint auf Platz acht. Seine Zeiten waren mit 22,09 Sekunden und 7,03 Sekunden dabei etwas langsamer als in Leverkusen.

 

Gut schlugen sich auch die U18-Athleten Jesse Südholt als Fünfter im Stabhochsprung (3,70m) und Fabian Baten als Sechster im Weitsprung (6,13m). Auffällig und bedenklich waren die teilweise sehr dünnen Teilnehmerfelder in den technischen Disziplinen sowie den Mittelstrecken. „Die Konzentration der Athleten auf wenige Großvereine führt dazu, dass NRW-Meisterschaften im Stabhochsprung quasi zu Vereinsmeisterschaften von Bayer Leverkusen werden“, sieht Palm die Entwicklung der NRW-Leichtathletik kritisch.

 

Ergebnisse

 

 

 

Do

01

Feb

2018

NRW-Hallenmeisterschaften 2018 am 3./4. Februar in Dortmund - Vorbericht

Johanna Gries (hinten) und Jamira Lauf (vorne) wollen mit ihren Staffelpartnerinnen Nike Dangelmaier und Hannah Schoofs die DM-Norm in Dortmund knacken. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Johanna Gries (hinten) und Jamira Lauf (vorne) wollen mit ihren Staffelpartnerinnen Nike Dangelmaier und Hannah Schoofs die DM-Norm in Dortmund knacken. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

DM-Generalprobe

für Kaczmarek

und Heweling

 

Am Wochenende steht für viele LAZ-Athleten mit den NRW-Hallenmeisterschaften in Dortmund der Höhepunkt der Hallensaison ins Haus. Elf Einzelsportler und zwei Staffeln des Landesstützpunktes Rhede gehen in der der Hemut-Körnig-Halle an den Start. Da an gleicher Stelle in zwei Wochen die Deutschen Hallenmeisterschaften ausgetragen werden, freuen sich insbesondere Klaudia Kaczmarek und Simon Heweling auf den Start in Dortmund. Beide haben bereits das Ticket für die Hallen-DM in der Tasche und können so die NRW-Meisterschaften als Generalprobe nutzen. Wie bei den Nordrhein-Hallenmeister-

schaften ist Klaudia Kaczmarek die Top-Favoritin auf den Dreisprungtitel der Frauen. Die Bocholterin strebt damit den sechsten Titel in Folge an. Deutlich stärker ist die Konkurrenz im Weitsprung der Frauen. Hier sind fünf Athletinnen mit Bestleistungen über 6 Meter gemeldet. Mit dabei ist auch Kim-Jessica Thöne, die in diesem Jahr erstmals in der Frauenklasse antritt.

Für Simon Heweling hängen dagegen die Trauben deutlich höher als bei den Nordrhein-Titelkämpfen, wo er gleich dreimal erfolgreich war. In Dortmund trifft er neben den Top-Sprintern aus Wattenscheid auch auf weitere starke Athleten aus dem westfälischen Verband. Medaillenchancen hat Nike Dangelmaier, die erstmals unterm Hallendach die 400 Meter in Angriff nimmt. Zusammen mit Hannah Schoofs, Johanna Gries und Jamira Lauf möchte sie auch die DM-Norm mit der 4x200-m-Staffel knacken. Schoofs startet noch im Kugelstoßen, Gries über 60 Meter und Lauf über 400 Meter. Bei der männlichen U18 gehen Jesse Südholt (Stabhochsprung) und Fabian Baten (Weitsprung) ins Rennen. Marie Steldermann startet im 60-m-Hürdenlauf der Frauen. Alina Arenz (60m) absolviert nach längerer Verletzungspause ihren ersten Start für das LAZ Rhede. Bei der 4x200-m-Staffel der Männer gibt es einen Wechsel. Für Reiner Heweling übernimmt der 16-jährige Jan Siebert die Position des Startläufers. Wieder mit dabei sind Stefan Tigler, Michel Boeck und Simon Heweling. „Damit haben wir den Altersschnitt der Staffel von 28,2 Jahren auf 18,7 Jahre gedrückt“, scherzt Reiner Heweling (55), der seine Position für den Nachwuchsprinter Jan Siebert geräumt hat.

 

Zeitplan

 

 

 

Di

30

Jan

2018

Regions-Meisterschaften Kugelstoßen/Stabhochsprung am 28. Januar in Wesel

Mit 3,80 Metern distanzierte der ehemalige Leistungsturner Jesse Südholt die Stabhochsprung-Konkurrenz der U18 um 60 cm. (Foto: Roman Buhl)
Mit 3,80 Metern distanzierte der ehemalige Leistungsturner Jesse Südholt die Stabhochsprung-Konkurrenz der U18 um 60 cm. (Foto: Roman Buhl)

Südholt mit aufsteigender Leistungskurve

 

Drei Titel und drei Medaillen errangen die Athleten des LAZ Rhede bei den Regions-Meisterschaften  im Kugelstoßen und Stabhochsprung, die am vergangenen Sonntag in Wesel ausgetragen wurden.

 

Im Stabhochsprung der U18 steigert sich Jesse Südholt von Wettkampf zu Wettkampf. Nach 3,70 Metern bei den Nordrhein-Hallenmeisterschaf-

ten übersprang der ehemalige Leistungsturner jetzt 3,80 Meter. „Für die NRW-Meisterschaften am Wochenende in Dortmund sind dann nach dem Gesetz der Serie wohl 3,90 Meter fällig“, sieht LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm noch Potenzial bei Südholt. Gut aufgelegt waren auch die Talente aus der Trainingsgruppe von Elli Niehaus. Überlegene Regionsmeis-

ter im Kugelstoßen der M14 sowie der W14 wurden Linus Feldhaus und Ronja van der Heiden. Feldhaus siege mit neuer persönlicher Bestweite von 10,45 Meter und van der Heiden steigerte sich um einen Meter auf gute 9,44 Meter.

Bei der weiblichen U20 sicherten sich Hannah Schoofs (10,15m) und Greta Boeck (9,89m) Silber und Bronze. Den zweiten Platz bei der M15 erreichte Gerrit Vißer mit guten 11,68 Meter. Zuvor hatte er in einem Einlagelauf über 60 Meter als Dritter 8,01 Sekunden erzielt. Vierte Plätze im Kugelstoßen belegten Fabian Baten (U18/11,23m) und Anna Jantzen (U20/9,74m).

 

 

Ergebnisse

 

 

Di

23

Jan

2018

Nordrhein-Hallenmeisterschaften und NRW-Winterwurfmeisterschaften am 20./21. Januar 2018 in Leverkusen

Die siegreiche Zwei-Generationen-Männerstaffel brachte das Publikum mächtig zum Staunen. V.l.: Michel Boeck, Stefan Tigler, Simon und Reiner Heweling. (Foto: Roman Buhl)
Die siegreiche Zwei-Generationen-Männerstaffel brachte das Publikum mächtig zum Staunen. V.l.: Michel Boeck, Stefan Tigler, Simon und Reiner Heweling. (Foto: Roman Buhl)

 

Fünf NRW-Titel und weiteres Edelmetall

 

Zwei-Generationen-Staffel siegt mit drei Sekunden Vorsprung.

 

Zum Abschluss der Nordrhein-Hallenmeisterschaften der Leichtathleten in Leverkusen kam selbst der Hallensprecher aus dem Staunen nicht mehr heraus. „Das habe ich noch nicht erlebt“, sagte Helmut Göthart, der mit seinen 74 Jahren sicher schon einiges gesehen hat. Doch er konnte sich nicht erinnern, dass Vater und Sohn zusammen die 4x200-m-Staffel der Männer gewonnen hätten. Dieses Kunststück gelang der StG Rhede-Sonsbeck-Wesel, die mit dem 55-jährigen Reiner Heweling, Stefan Tigler, Michel Boeck und Simon Heweling in guten 1:31,64 Minuten vor den Staffeln aus Aachen siegte und so für Jubelstürme im LAZ-Lager sorgten. Der Taktikfuchs „Mecky“ Emmerich hat es wieder mal allen gezeigt und sein Quartett optimal eingestellt, sodass am Ende ein Vorsprung von drei Sekunden auf Aachen heraussprang.

Dass mit dem Staffelerfolg der fünfte Nordrhein-Titel des Wochenendes errungen wurde, machte die Meisterschaft zum vollen Erfolg für die Leichtathleten des LAZ Rhede. Souverän hatte am Samstag Klaudia Kaczmarek ihre Siegesserie im Dreisprung der Frauen unter dem Hallendach auf acht geschraubt und dabei mit 12,82 Metern einen Vorsprung von über einem Meter auf die Konkurrenz herausgesprungen. Am Sonntag folgte dann auch noch die Titelverteidigung im Weitsprung, die mit einem Zentimeter Vorsprung allerdings denkbar knapp ausfiel. Nach 5,95 Meter im ersten Versuch hatte Kaczmarek allerdings mehr mit der eigenen Technik als mit der Konkurrenz aus Köln oder Leverkusen zu kämpfen. „Klaudia wollte zuviel und ist etwas zu sehr mit der Brechstange ans Werk gegangen, sodass die guten Versuche alle übertreten waren“, analysierte ihr Trainer Jürgen Palm.

6,95 Sekunden über 60m bedeuteten für Simon Heweling (Mitte) NRW-Titel und DM-Norm. (Foto: Roman Buhl)
6,95 Sekunden über 60m bedeuteten für Simon Heweling (Mitte) NRW-Titel und DM-Norm. (Foto: Roman Buhl)

Für eine kleine Sensation sorgte Simon Heweling mit dem Sprintdouble mit doppelter DM-Norm bei den Männern. Bereits im 200-Meter-Lauf platze der Knoten, sodass der Schützling von LAZ-Trainer Roman Buhl in 21,92 Sekunden erstmals in einem Hallenrennen unter der 22-Sekunden-Marke blieb. Gleichzeitig konnte der Abiturient auch die DM-Norm von 21,95 Sekunden unterbieten. Gleiches gelang ihm am Sonntag über 60 Meter. Hier lief Heweling im Finale als Erster in 6,95 Sekunden zu Titel und DM-Norm. Sein Vater Reiner hatte im Vorlauf seine persönliche Bestzeit auf beachtliche 7,58 Sekunden geschraubt. Doppelbronze errang Kemo Abbing im Weitsprung (6,76m) und Hochsprung (1,93m) der Männer.

Hannah Schoofs sprang mit 5,34 Metern zur Vizemeisterschaft der U20. (Foto: Roman Buhl)
Hannah Schoofs sprang mit 5,34 Metern zur Vizemeisterschaft der U20. (Foto: Roman Buhl)

 

Auch im Jugendbereich präsentierten sich die LAZ-Athleten in guter Form.  Vizemeisterschaften errangen Hannah Schoofs im Weitsprung der weiblichen U20 (5,34m) und Nike Dangelmaier im 200-Meter-Lauf der weiblichen U18 (25,93 Sekunden). Im Stabhochsprung der männlichen U18 schrammte Jesse Südholt mit 3,70 Metern als Vierter knapp an einer Medaille vorbei. Weitere fünf Endkampfplatzierungen rundeten die erfolgreichste Meisterschaft seit Jahren für das LAZ Rhede ab.

 

Da wollten die Werfer bei den parallel ausgetragenen NRW-Winterwurfmeisterschaften nicht hintenanstehen und steuerten weitere fünf Medaillen für das LAZ Rhede  bei, die allesamt auf das Konto der Hammerwerfer aus der Trainingsgruppe von Werner Niehaus gingen. Bei der männlichen U20 sicherten sich Moritz Leiting und Luis Deutmeyer Silber und Bronze. Bei ihrem erst zweiten Wettkampf mit dem 6-kg-Hammer warf Leiting 45,81 Meter weit und Deutmeyer kam auf 41,82 Meter. Auch die U18-Athleten Tom Pietzonka und Martin Langstein mussten mit dem neuen Wurfgewicht von 5kg erst so ihre Erfahrungen sammeln. Am Ende stand Silber für Pietzonka (34,20m) und Bronze für Langstein (28,69m) fest. Eine neue persönliche Bestweite erzielte Antonia Ciroth, die mit guten 42,48 Metern den zweiten Platz bei der U18 errang. Sechste Plätze im Speerwurf belegten Hannah Schoofs (36,57m) bei der U20 und Fabian Baten (46,25m) bei der männlichen U18. Beide werden von Elizabeth Niehaus trainiert.

 

Wie gut der Zusammenhalt des LAZ-Teams ist, zeigte sich auch daran, dass das gesamte Team am Sonntag bis zur letzten Siegerehrung blieb. Alle freuten sich schon auf den nächsten Großeinsatz bei den NRW-Hallenmeisterschaften in Dortmund in vierzehn Tagen.

 

Ergebnisse

 

 

 

Mi

17

Jan

2018

LVN-Hallenmeisterschaften mit NRW-Winterwurfmeisterschaften am 20./21. Januar in Leverkusen - Vorbericht

Nike Dangelmaier tritt in Leverkusen über die 200m an und mit der StG Rhede-Sonsbeck-Wesel in der Staffel über 4x200m der U18. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Nike Dangelmaier tritt in Leverkusen über die 200m an und mit der StG Rhede-Sonsbeck-Wesel in der Staffel über 4x200m der U18. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

LAZ rückt mit vier Medaillenkandidaten an

 

Zwanzig Athletinnen und Athleten des LAZ Rhede sind am Wochenende bei den Nordrhein-Hallenmeisterschaften und den NRW-Winterwurfmeisterschaften in Leverkusen gemeldet. Angeführt wird das Aufgebot von Klaudia Kaczmarek, die sowohl im Dreisprung als auch im Weitsprung als Titelverteidigerin antritt. Im Dreisprung führt Kaczmarek zurzeit sogar mit einer Weite von 12,70 Metern die deutsche Jahresbestenliste an. Als zweites Ziel hat Kaczmarek die DM-Norm im Weitsprung (6,15m) auf dem Zettel. Im Vorjahr gelang ihr ein Satz auf 6,25 Meter. Medaillenkandidaten sind auch Simon Heweling über 200 Meter der Männer, Nike Dangelmaier über 200 Meter der weiblichen U18 und Moritz Leiting im Hammerwurf der männlichen U20.

Gute Chancen rechnen sich auch Hannah Schoofs im Speerwurf der weiblichen U20 und Fabian Baten im Speerwurf der männlichen U18 aus. Die StG Rhede-Sonsbeck-Wesel schickt nur drei Staffeln ins Rennen, da vor allem im Jugendbereich einige Leistungsträger die Hallensaison auslassen. Neben den Männern und Frauen geht auch eine Staffel bei der weiblichen U18 ins Titelrennen.

 

Zeitplan

 

 

 

Sa

13

Jan

2018

Regionshallenmeisterschaften 2018 der LVN-Region Nord am 13.01.2018 im Besagroup Sportpark Rhede

LAZ-Neuzugang Simon Heweling (Start-Nr. 77) und sein Vater Reiner (Start-Nr. 76) beim 60-m-Vorlauf. (Foto: Roman Buhl)
LAZ-Neuzugang Simon Heweling (Start-Nr. 77) und sein Vater Reiner (Start-Nr. 76) beim 60-m-Vorlauf. (Foto: Roman Buhl)

Heweling und Abbing mit großartigem Einstand

 

Ihre ersten Regionsmeister ermittelten die Leichtathleten der LVN-Region-Nord bei den Hallenmeisterschaften 2018 im Besagroup-Sportpark Rhede. Die Gastgeber des LAZ Rhede sicherten sich mit neun Titeln, zehn Vizemeisterschaften und sechs dritten Plätzen dabei die meisten Wimpel, die neben den obligatorischen Urkunden überreicht wurden. Drei Titel gingen dabei auf das Konto der LAZ-Neuzugänge Simon Heweling und Kemo Abbing. Während Heweling locker, flockig die 60 Meter der Männer gewann (7,08s), war Abbing im Hoch- und Weitsprung nicht zu schlagen (6,65m/1,90m). Dabei sah Roman Buhl noch reichlich Luft nach oben: „Simon braucht einfach starke Konkurrenz, um 100 Prozent geben zu können und Kemo ist im Training schon höher gesprungen“. Die nächste Chance zur Leistungssteigerung bietet sich beiden schon am kommenden Wochenende bei den Nordrhein-Hallenmeisterschaften in Leverkusen.

Für die beste Leistung der Veranstaltung sorgte wieder einmal Klaudia Kaczmarek, die mit exakt 6 Metern den Weitsprung der Frauen gewann und sich an Position vier der DLV-Jahresbestenliste setzte. Zweite wurde Kim-Jessica Thöne mit einer Weite von 5,19 Metern. Für einen richtigen Knaller sorgte bei der W15 Enie Dangelmaier, die gleich im ersten Versuch 5,64 Meter weit segelte und damit auch die Favoritin Alyssa Tagbo (OSC Rheinhausen) schockte. Dangelmaier steigerte sich gegenüber dem Vorjahr um fast 80 Zentimeter. Doppelmeisterin bei der weiblichen U20 wurde Hannah Schoofs, die 5,34 Meter weit sprang und die 60m Hürden in 9,90 Sekunden lief.

 

Für eine positive Überraschung sorgte auch Samuel Roths, der mit einer Sprunghöhe von 1,58 Metern den Hochsprung der M15 gewann. Schnellster Hürdensprinter dieser Altersklasse war Gerrit Vißer (10,13s). Einen guten Weitsprungwettkampf bot bei der M14 Linus Feldhaus, der konstant die 5-Meter-Marke sprang und mit 5,17 Metern Zweiter wurde. Zweifache Vizemeisterin bei der weiblichen U18 wurde Nike Dangelmaier mit schnellen 8,19 Sekunden im 60-m-Sprint und 5,37Metern im Weitsprung. Zweite Plätze im Hürdensprint errangen Marie Steldermann in der Frauenklasse (9,53s), Jamira Lauf bei der weiblichen Jugend U18 (9,75s) und Rieke Unland bei der weiblichen U14 (9,90s). Unland war zuvor im 60-m-Sprint in guten 8,27 Sekunden Dritte geworden.

 

„Obwohl wir vor allem bei der männlichen Jugend einige verletzungs- und krankheitsbedingte Ausfälle hatten, war die erste Regionsmeisterschaft besser als die letzte Kreismeisterschaft vor einem Jahr. Ich hoffe wir können diesen positiven Trend bei den Landesmeisterschaften fortsetzen“, zieht LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm ein positives Fazit.

 

Die ersten NRW-Titel für das LAZ Rhede errang Reiner Heweling bei den Offenen NRW-Senioren-Hallenmeisterschaften in Düsseldorf. Bei der M55 war Heweling mit 7,67 Sekunden und 25,53 Sekunden eine Klasse für sich und darf jetzt am kommenden Wochenende zusammen mit seinem Sohn Simon die 60 Meter der Männer bestreiten.

 

Ergebnisse der Regionalhallenmeisterschaften am 13. Januar in der Leichtathletikhalle in Rhede
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Mi

10

Apr

2019

Wettkämpfergebnisse: 5./6. April: Regionsmeisterschaften Langstaffeln in Bottrop + UNF Meeting in Jacksonville/USA + Werfertag in Wesel + Werfertag in Leichlin

NRW-Kaderathlet Gerrit Vißer übertraf die DM-Norm für die Deutschen U18-Meisterschaften (53,00m) mit starken 53,93 Metern deutlich.
NRW-Kaderathlet Gerrit Vißer übertraf die DM-Norm für die Deutschen U18-Meisterschaften (53,00m) mit starken 53,93 Metern deutlich.

 

Vißer und Spieker übertreffen DM-Normen

  

Mit guten Ergebnissen und zwei DM-Normen im Gepäck kehrten die Werfer des LAZ Rhede von Wettkämpfen in Wesel und Leichlingen zurück. Bei dem in Gedenken an den langjährigen Nord-rheintrainer Kurt „ Eia“ Benner ausgetragenen „Ein Benner Werfertag“ in Leichlingen schleuderte der NRW-Kaderathlet Gerrit Vißer den 5-kg-Hammer auf starke 53,93 Meter. Als Dritter übertraf der U18-Athlet auf Anhieb die DM-Norm (53,00m) für die Deutschen U18-Meisterschaften Ende Juni. 

Betreut wurde Vißer dabei von Ann-Kathrin Kröger, da sein Trainer Werner Niehaus zeitgleich bei einem Wettkampf in Wesel die gesamte restliche Werfergarde des LAZ Rhede coachte. Auch in Wesel schaffte eine junge Hammerwerferin die DM-Norm. Alexandra Spieker übertraf mit einer Weite von 39,27 Metern mit dem 3-kg-Hammer die U16-Norm von 38,00 Metern deutlich. Als Tagessieger verließen außerdem auch Anna Jantzen, Fabian Baten, Martin Langstein und Linus Feldhaus das Auestadion. Anna Jantzen setzte sich mit 37,92 Metern im Hammerwurf und 31,73 Metern im Speerwurf gleich zweimal bei der U20 durch. Fabian Baten warf den 800-g-Speer auf gute 43,59 Meter (U20) und Linus Feldhaus stieß die 4-kg-Kugel auf die neue persönliche Bestweite von 12,51 Meter.

  

Bei den Regionsmeisterschaften der Langstaffeln waren drei LAZ-Läuferinnen im Einsatz. In der weiblichen Jugend U16 der StG Rhede-Sonsbeck sorgten Annika Geuting (2:32min) und Thea Lehmbrock (2:30min) für einen riesigen Vorsprung, den die Sonsbeckerin Sophie Leuyven nach 8:16,31 Minuten ins Ziel rettete. Noch schneller lief Nike Dangelmaier ihren Teilabschnitt in der 3x800-m-Staffel der StG LA-Team RSB. Die Langhürdenspezialistin übergab bereits nach 2:22 Minuten das Staffelholz auf Rahel Brömmel (Sonsbeck). Zusammen mit der Startläuferin Pauline Schultze (2:40min) lief das Trio in 7:22,04 Minuten zur DM-Norm der weiblichen U20 (7:25,00min).

  

In Jacksonville/USA bestritt Malte Stockhausen sein zweites Rennen über 3000-Meter-Hindernis. Bei seinem souveränen Start-Ziel-Sieg verpasste Stockhausen seine persönliche Bestzeit in 9:28,41 Minuten nur um neun Hundertstel. Mit einem Vorsprung von über fünfzehn Sekunden holte Stockhausen damit wieder die volle Punktzahl für sein Uni-Team von der Flordia Tech Universität.

 

Ergebnisse aus Leichlingen

 

Ergebnisse aus Wesel

 

Ergebnisse aus Bottrop

 

 

Mo

08

Apr

2019

Sportlerehrung der Stadt Rhede am 5. April 2019

 

Die Stadt Rhede zeichnet 49 Sportler aus

 

Auszug aus dem BBV-Pressebericht von Matthias Grütter

  

Rhede - Die Stadt Rhede hat Freitagabend im Rats- und Kultursaal des Rathauses die erfolgreichsten Sportler und Mannschaften des vergangenen Jahres ausgezeichnet. Es gab Urkunden und vor allem die Medaillen in Gold, Silber und Bronze.

 

Bürgermeister Jürgen Bernsmann, der zuvor über Fairplay, unlauteren Wettbewerb und Doping geredet hatte, sagte mit Blick auf die geladenen Gäste: „Wir ehren hier ausnahmslos saubere Sportler.“ Und er fügte an: „Sie repräsentieren die Stadt Rhede.“ Und das auf eine sehr beeindruckende Weise.

 

Herausragend war die Leistung von Reiner Heweling. Der Sprinter des Leichtathletikzentrums (LAZ) Rhede, das fast schon traditionell die meisten Ehrungen einheimste, hatte im Vorjahr bei den Senioren-Weltmeisterschaften in Malaga/Spanien in 12,16 Sekunden über die 100 Meter Bronze gewonnen. Von der Stadt gab es am Freitag dafür Gold. 19 Medaillen gab es zudem in Silber. 28 bronzene Plaketten kamen hinzu. Geehrt wurden nicht nur Leichtathleten, sondern auch Gewichtheber, Ju-Jutsu-Kämpfer und Reiter. Die Aktiven kamen aus den Klubs RuF Krommert, Budo-Sport Rhede, RV Rhede, LAZ Rhede und TV Rhede.

 

Zum Ende der Veranstaltung hin wurde auch der Rheder Ehrenamtspreis verliehen. Dieses Mal erhielten diesen Hammerwurftrainer Werner Niehaus vom LAZ Rhede sowie Heinrich Tekampe von der Behinderten-Sport-Gemeinschaft. Diese Ehrung wurden von Antonius Böing, Vorsitzender des Stadt-Sport-Verbandes, und von Andre Schaffeld, Vorstandsmitglied der Volksbank Rhede, vorgenommen.

 

Werner Niehaus ist beim LAZ Trainer, Betreuer und Vorstandsmitglied. Er war selbst Hammerwerfer mit einer Bestweite von 53,76 Metern. Niehaus war Rat gebender Sportkollege und Trainingspartner von Manfred Hüning und Heimtrainer von Norbert Radefeld, die beide zur Weltspitze gehörten. Seit über 40 Jahren sei Niehaus „konsequent, besonnen und ruhig“ für das LAZ tätig. „Aus nationaler aber auch internationaler Sicht ist Werner Niehaus geschätzter weil sachkundiger und einfühlsamer Trainer“, hieß es. „Und wichtig für den Verein ist: Er lernte durch einen Trainingsaufenthalt in Bolivien seine heutige Ehefrau Elli kennen, die selbst langjährige und erfolgreiche Wurftrainerin ist.“

 

Zum zehnten Mal wurde der mit je 250 Euro dotierte Ehrenamtspreis verliehen, den Andre Schaffeld von der Volksbank Rhede gemeinsam mit Bernsmann und Böing überreichte. So würden auch diejenigen einmal im Rampenlicht stehen, die die Säulen der Vereine sind.

 

 

 

Do

04

Apr

2019

Putztag im LAZ am 27.04.2019

 

Putztag im LAZ!

 

Samstag, den 27. April von 10 - 14 Uhr

 

für Erfrischungsgetränke und Verpflegung ist gesorgt!

 

 

Mi

03

Apr

2019

Oral Roberts Invite am 30. März in Tulsa/USA + Daytona Beach Classics am 29. März/USA

Henry Vißer unterbot in 53,57 Sekunden die DM-Norm (56 sec.) über 400m Hürden deutlich. (Archivfoto: Jan-Hendrik Ridder)
Henry Vißer unterbot in 53,57 Sekunden die DM-Norm (56 sec.) über 400m Hürden deutlich. (Archivfoto: Jan-Hendrik Ridder)

 

Vißer und Stockhausen unterbieten U23-DM-Normen

  

DLV missachtet Athletenproteste zu fragwürdigen Entscheidungen

  

Die US-Stipendiaten des LAZ Rhede, Henry Vißer und Malte Stockhausen, überzeugten bei Meetings in Tulsa/Oklahoma und Daytona Beach/Florida mit Siegen für ihr Uni-Team. Beide unterboten dabei die U23-DM-Norm deutlich.

  

Nachdem Henry Vißer zum Saisonauftakt die 400m Hürden in 54,52 Sekunden absolvierte und damit bereits die U23-DM-Norm von 56 Sekunden unterbieten konnte, steigerte sich der LAZ-Athlet bei einem Meeting in Tulsa (Oklahoma) auf gute 53,57 Sekunden. Er siegte bei böigem und kaltem Wind mit deutlichem Vorsprung vor der internationalen Konkurrenz. Wie in den USA üblich lief Vißer zudem noch in der 4x100-m- und 4x400-m-Staffel für sein Uni-Team. Bis zur deutlich verschärften DM-Norm von 53,00 Sekunden fehlt dem Schützling von LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm nur noch eine halbe Sekunde. „Die Saison ist noch lang und der Meldeschluss für Berlin ist erst nach unserm Meeting am 20. Juli“, erläutert Palm.

 

Malte Stockhausen, der bereits das dritte Jahr an der renommierten Florida Tech University studiert, lief nach guten 15:11 Minuten über 5000 Meter zum Saisoneinstieg bei den Daytona Beach Classics erstmals in der Saison die 3000-m-Hindernisstrecke. In einem einsamen Rennen lief Stockhausen in starken 9:32,36 Minuten einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg entgegen. Die Norm für die U23-DM Mitte Juni in Wetzlar unterbot der Student der Meeresbiologie um knapp fünf Sekunden. Trotz dieser schönen Erfolge ist die Stimmung bei den U23-Athleten des LAZ Rhede zurzeit getrübt. Grund dafür sind verschärfte Normen für die DM in Berlin sowie die Streichung aller Staffel-entscheidungen. Diese finden nun alternativ im Rahmen der U23-DM statt. Allerdings hat der DLV dort die Staffelmeisterschaften der U23-Athleten gestrichen. Trotz großer Proteste der Betroffenen ist kein Einlenken der DLV-Verantwortlichen in Sicht. „Für unsere U23-Sprintstaffel ist damit eine reelle Medaillenchance schon vor der DM dahin“, ärgert sich Palm über die Missachtung der Sportler durch den Verband.

 

Di

02

Apr

2019

Senioren-Hallen-Weltmeisterschaften vom 24.-30. März in Torun/Polen

In 25,06 Sekunden qualifizierte sich Reiner Heweling als Fünftschnellster für das 200-m-Finale.
In 25,06 Sekunden qualifizierte sich Reiner Heweling als Fünftschnellster für das 200-m-Finale.

 

Heweling bei Hallen-WM dreimal am Start

 

Mehr als 4.000 Seniorensportler aus 88 Nationen gingen im polnischen Torun bei den Hallen-Weltmeisterschaften der Leichtathleten an den Start. Mit großer Begeisterung berichtete jetzt der 6-fache Deutsche M55-Meister vom LAZ Rhede, Reiner Heweling, von seiner Teilnahme:“ Die Gastfreundschaft und das Organisationstalent der polnischen Kampfrichter und Offiziellen war einzigartig“, schwärmt Reiner Heweling von seiner ersten Hallen-Weltmeisterschaft. Auch sportlich war Torun für Heweling die (lange) Reise wert. In seiner Lieblingsdisziplin, dem 60-Meter-Sprint, qualifizierte sich Heweling souverän über den Vor- und Zwischenlauf für das Finale der besten Acht. Hier fehlten ihm als Fünftplatzierten in 7,65 Sekunden ganze 5 Hundertstelsekunden zur Bronzemedaille.

 

Auch die Entscheidung über 200 Meter wurde über drei Runden ausgetragen. Aus elf Vorläufen qualifizierten sich die besten 18 Seniorensprinter für drei Halbfinalläufe. Im dritten Halbfinale lief Heweling als Zweiter starke 25,06 Sekunden und qualifizierte sich als Fünftschnellster für das Finale. Hier fehlte dann etwas die Kraft, sodass in 25,71 Sekunden der sechste Platz heraussprang. Zur abschließenden 4x200-Meter-Staffel mobilisierte Heweling nochmal alle Reserven. Hinter den Weltrekord laufenden Franzosen (1:39,40min), Großbritannien und den USA lief das DLV-Quartett in 1:43,71 Minuten auf den vierten Platz.

 

Ergebnisse

 

 

Di

19

Mär

2019

Vorschau 49. Internationales Leichtathletik-Meeting in Rhede am 20. Juli 2019 im BESAGROUP-Sportpark

Das Foto von Jan-Hendrik Ridder zeigt das Finish im 100-m-Finale der Männer mit u.a. dem Deutschen 200m-Hallenmeister 2018, Steven Müller (links) und dem LAZ-Ass Henry Vißer (rechts).
Das Foto von Jan-Hendrik Ridder zeigt das Finish im 100-m-Finale der Männer mit u.a. dem Deutschen 200m-Hallenmeister 2018, Steven Müller (links) und dem LAZ-Ass Henry Vißer (rechts).

 

Internationale Wettkampfbühne vor Leichtathletik-DM

 

Mit großer Vorfreude auf die Leichtathletik-DM in Berlin (3./4. August) und einer Vielzahl nationaler und internationaler Meisterschaften in den unterschiedlichen Altersklassen starten die Leichtathleten des LAZ Rhede in die Vorbereitung auf die  Sommersaison 2019. Auf dem Weg zur "Multi-DM“ in Berlin, wo nicht weniger als zehn Deutsche Meisterschaften in olympischen Sportarten ausgetragen werden, stellt das Internationale Leichtathletik-Meeting in Rhede wieder eine wichtige Etappe für die nationale Elite dar. Für Samstag, den 20. Juli, haben die Verantwortlichen des LAZ Rhede um den Meetingorganisator Jürgen Palm ein spannendes und umfangreiches Programm auf die Beine gestellt. Die 49. Auflage des Traditionsmeetings im Westmünsterland bietet wieder die gesamte Palette der Leichtathletik, von Normwettkämpfen für die Leichtathletik-WM in Doha (Katar) bis hin zu den Talentstaffeln für die Kleinsten.

 

Um 16.00 Uhr fällt der erste Startschuss im Stadion. Neben den Sprints stehen in diesem Jahr insbesondere die 400m Hürden und die Mittelstrecken im Fokus. Auf der Jagd nach den WM-Normen werden die deutschen Topathleten von der traditionell starken internationalen Konkurrenz gefordert. Bereits während der Hallen-DM in Leipzig erhielt Meeting-Chef Jürgen Palm zahlreiche Anfragen und Zusagen von DLV-Topathleten: „Der Termin des LAZ-Meetings liegt optimal für unser Team“, gab DLV-Teamleiter-Sprung Uwe Florcak (Hamburg) die Zusage für die Kaderathleten im Drei- und Weitsprung. Da das LAZ-Meeting im Juli stattfindet, können die Athleten bereits Rankingpunkte für die Olympischen Spiele 2020 sammeln. Dann wird die Qualifikation nicht mehr ausschließlich über Einzelnormen erfolgen, sondern anhand der IAAF-Weltrangliste: „Die Athleten sind  gefordert, mehr Wettkämpfe zu bestreiten, da die fünf besten Ergebnisse gewertet werden“, erläutert Palm die Idee hinter der Reform. Zusätzlich gibt es Punkte für die Klasse der Meetings. „Als internationales Meeting gibt es bei uns mehr Punkte als bei einem nationalen Meeting“, sieht Palm ein zusätzliches Argument für Rhede.

 

Von 13.00 bis 16.00 Uhr genießen die besten NRW-Nachwuchstalente im Hammerwurf, moderiert vom 8-fachen Deutschen Hammerwurfmeister Markus Esser, die volle Aufmerksamkeit des Publikums, das wie in den Vorjahren mit tollen Leistungen auf der bekannten Rheder Wurfanlage rechnen darf. Mit dabei sind natürlich auch die LAZ-Hammerwerfer/-innen um Maximiliane Langguth und die DLV-Spitzenathletinnen aus Leverkusen und Berlin.

 

Als weitere Aufwertung des LAZ-Meetings, sowie der gesamten NRW-Leichtathletik, ist auch die Gründung einer Meetingserie in NRW zu sehen: „Die beiden NRW-Leichtathletikverbände haben es geschafft, die besten sechs Meetings in NRW so zu koordinieren, dass eine Meeting-Serie entsteht und es keine Überschneidungen wie im letzten Jahr gibt“, erläutert Palm. Von Gladbeck (Pfingstsamstag) geht es über Köln (30. Juni), Bottrop (7. Juli) und Paderborn (13. Juli) nach Rhede. Den Abschluss bilden dann die „Bayer-Classics“ am 24. Juli in Leverkusen. Neben der Terminkoordination geht es auch darum, den besten NRW-Athleten eine gute Wettkampfbühne gegen internationale Konkurrenz zu bereiten. Dem LAZ-Meeting kommt als dem traditionsreichsten internationalen Leichtathletik-Meeting in diesem Kreis eine Sonderrolle zu: „Bei uns landen die meisten internationalen Anfragen, da wir seit Jahrzehnten eine feste Größe im Meetingkalender sind“, ist Palm stolz auf das internationale Renommee des LAZ-Meetings.

 

 

 

 

Do

14

Mär

2019

2. Hallenvergleichskampf der Leichtathleten U17 Belgien-Niederlande-NRW am 9. März in Münster

Enie Dangelmaier sprang mit 5,53 Metern auf den vierten Platz. (Foto: Christian Dangelmaier)
Enie Dangelmaier sprang mit 5,53 Metern auf den vierten Platz. (Foto: Christian Dangelmaier)

Dangelmaier und Morlo kämpfen für NRW

 

Beim 2. Hallenvergleichskampf der U17-Leichtathleten zwischen Belgien, den Niederlanden und der NRW-Auswahl standen mit Enie Dangelmaier und Mathis Morlo auch zwei Sprungtalente des LAZ Rhede im NRW-Team. Während Enie Dangelmaier die Qual der Wahl hatte und schließlich einen Start im Weitsprung der ebenfalls möglichen Nominierung im Dreisprung vorzog, freute sich Morlo auf eine Einladung für das Hochsprungteam.

 

Bereits im ersten Versuch glückte Dangelmaier mit 5,53 Metern ihre Tagesbestweite, obwohl sie dabei vor dem Brett abgesprungen war. In der Endabrechnung bedeutete dies der vierte Platz. Morlo belegte mit übersprungenen 1,80 Metern den sechsten Rang. Er blieb damit nur einen Zentimeter unter seiner persönlichen Bestleistung.

 

In der Mannschaftswertung gab es einen überlegenen Sieg der niederländischen Auswahl, die mit 316,5 Punkten mehr als doppelt so viele Zähler sammelte wie das NRW-Team (141), das hinter Flandern und Wallonien auf Platz vier landete. Im Gegensatz zu den Gästen aus den Niederlanden und Belgien war das NRW-Team nicht in allen Disziplinen besetzt, sodass in der Teamwertung keine bessere Platzierung möglich war. „Warum nicht in allen Disziplinen NRW-Athleten am Start waren, ist mir völlig schleierhaft. Eine solche Chance, sich mit Talenten aus den Nachbarländern zu messen, darf man sich nicht entgehen lassen“, hatte LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm wenig Verständnis für das Fehlen vieler NRW-Kaderathleten.

 

Ergebnisse

 

 

 

 

Mi

13

Mär

2019

Cross-DM am 9. März in Ingolstadt

Stefan Ritte vom LAZ Rhede lief auf der sehr anspruchsvollen Crossrennstrecke mit internationaler Besetzung ein tolles Rennen.
Stefan Ritte vom LAZ Rhede lief auf der sehr anspruchsvollen Crossrennstrecke mit internationaler Besetzung ein tolles Rennen.

 

Lowicker kehren mit zwei Top-8-Platzierungen

von der Cross-DM zurück

 

Pressebericht von Janek Betting

 

Bereits am Freitagvormittag machte sich die Lowicker Wettkampfgruppe zur Cross-DM in Ingolstadt auf. Anders als sonst für Crosslaufmeisterschaften üblich, fand das Rennen im Ingolstadter Hindenburgpark und damit direkt im Stadtzentrum, und nicht auf umliegenden Feldern oder Wiesen, statt. Dennoch war die ca. 1 km lange Runde durch kurze, harte Anstiege, teils engen Kurven und einigen Hindernisse sehr anspruchsvoll.

Für die herausragenden Ergebnisse aus Lowicker Sicht sorgten Helga Willemsen und Friedhelm Betting, die jeweils den 8. Platz ihrer Altersklasse belegten. Bei ihrem ersten DM-Start benötigte Willemsen für die 5,1 km lange Strecke 23:45 Minuten und sicherte sich mit einer fulminanten Schlussbeschleunigung den 8. Platz. Ebenfalls ein starkes Rennen zeigte Sylvia Uebbing (24:54 min), die als 16. der W50 ins Ziel kam. „Sylvia hat in den letzten Wochen super trainiert und sich mit diesem tollen Ergebnis selbst belohnt“, zeigt sich DJK-Trainer Janek Betting zufrieden. Auch Werner Enk absolvierte 5 Runden und kam nach 25:06 Minuten ins Ziel. Obwohl er durch einen grippalen Infekt in den letzten zwei Wochen kaum trainieren konnte, belegte er einen respektablen 25. Platz in seiner Altersklasse M60.

 

Im zweiten Meisterschaftslauf waren für Friedhelm Betting und Manfred Grunau 6,1 km zurückzulegen. Friedhelm Betting stellte hier in 25:17 Minuten einmal mehr seine herausragende Form unter Beweis und lief auf den 8. Platz der M55. Mit seiner ersten Top-8-Platzierung durfte Betting den bisher wohl größten Erfolg seiner Kariere feiern. In der stark besetzten Altersklasse M50 musste Manfred Grunau seinem hohen Anfangstempo Tribut zollen und erreichte in 27:36 Minuten als 32. das Ziel.

 

„Abgesehen von Friedhelm haben alle ihr Debüt bei Deutschen Meisterschaften gegeben. Besonders unter diesem Gesichtspunkt können alle mit ihren Ergebnissen zufrieden sein. Dass dann auch noch zwei Top-8-Platzierungen herausgesprungen sind, ist einfach der Hammer! “, resümiert Janek Betting zufrieden.

 

Ebenfalls zur Reisegruppe gehörte Stefan Ritte vom LAZ Rhede, der im Mittelstreckenrennen der Männer über 4,1 km am Start war. Nach taktisch kluger Renneinteilung lief Ritte in 13:59 Minuten auf einen starken 23. Platz. Insgesamt finishten hier 78 Läufer, unter anderem auch Athleten auf internationalem Niveau wie der neue und alte Deutsche Cross-Meister Richard Ringer, oder der zweitplatzierte Florian Orth. Umso höher ist der 23. Platz, den Ritte belegte, zu bewerten.

 

 

Während ein Teil der Lowicker Läufer schon im Ziel bei den Deutschen Cross-Meisterschaften war, ging eine weitere Gruppe beim Track-&-Field-Run von AvA´70 in Aalten über die 5-km-Distanz an den Start. Hier ging es allerdings etwas beschaulicher zu.

Trotz der Abwesenheit der Teilnehmerinnen der Deutschen Cross-Meisterschaften, liefen mit Anne Wüpping und Britta Ihling gleich zwei Frauen unter die Top Ten. Mit einer Zeit von 22:45 Minuten wurde Anne Wüpping bei ihrem Lowick-Debüt auf der 5-km-Distanz 5. in der Gesamtwertung der Frauen. Björn Jansen war schnellster Lowicker und lief in einer Zeit von 18:50 Minuten auf Platz 7 der Männergesamtwertung. Er sorgte somit für die dritte Top-10-Platzierung in Aalten. Komplettiert wurde das Ergebnis durch Michael Engbers (20:06 min), Andre Geukes (21:56 min) und Sandra Boland (30:07 min).

 

Bei wechselhaftem Wetter mit Regenschauern, Sonne und viel Wind wurde den Sportlern besonders auf der zweiten Hälfte des Rennens einiges abverlangt. Starker Gegenwind mit heftigen Regenschauern, auf- und absteigende Passagen auf schmalen Waldwegen und ein Parcours mit zahlreichen Spitzkehren, zwei Sprunggruben und zwei Baumstämmen im Stadion erschwerten die Laufbedingungen, bevor es auf die letzten Meter der Zielgeraden ging.

 

Ergebnisse Cross-DM

 

Ergebnisse aus Aalten

 

 

 

Di

12

Mär

2019

Nordrhein-Hallenmeisterschaften U16 am 10. März 2019 in Düsseldorf

Matz Grunden gewinnt den Dreisprung der M15 mit 2 Metern Vorsprung.
Matz Grunden gewinnt den Dreisprung der M15 mit 2 Metern Vorsprung.

LAZ-Nachwuchs räumt kräftig ab

 

Zum Abschluss der Hallensaison räumte der Nachwuchs des LAZ Rhede bei den Nordrhein-Hallenmeisterschaften der Jugend U16 kräftig ab. Sechs Medaillen, davon drei aus Gold sowie weitere sechs Endkampfplatzierungen sorgten für beste Stimmung bei Athleten, Trainerteam und Eltern der Nachwuchstalente aus Rhede.

 

Für die größte Überraschung sorgte Ayisha Mouhamed, die schon im 60-m-Vorlauf der W14 ihre bisherige Bestzeit von 8,36 Sekunden pulverisierte und in 8,14 Sekunden die schnellste Zeit aller Teilnehmerinnen lief. Im Finale hielt Mouhamed dem Favoritendruck stand und siegte ungefährdet in schnellen 8,13 Sekunden. Den zweiten Titel für das LAZ Rhede errang in überlegener Manier der M15-Dreispringer Matz Grunden, der nach Hopp, Stepp und Jump erst nach 12,14 Metern den Sand berührte und mit zwei Metern Vorsprung gewann.

Das dritte Gold wurde am stärksten bejubelt, denn es wurde durch die 4x200-Meter-Staffel der weiblichen U16 errungen, die damit ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen konnte. Startläuferin für die StG Rhede-Sonsbeck war Aiysha Mouhamed, die bereits nach kanpp 30 Metern an der Startläuferin aus Leverkusen vorbeilief und das Staffelholz in Führung liegend an Rieke Unland übergab. Unland, die als einzige Läuferin aus der Vorjahresstaffel im Team stand, spielte ihre hohe Endgeschwindigkeit aus und übergab mit Vorsprung auf die Sonsbeckerin Jule Weibel. Sie und auch die Schlussläuferin Merret Manten (Sonsbeck) wehrten die Angriffe von Leverkusen ab und wurden mit großem Jubel nach 1:49,63 Minuten im Ziel empfangen.

 

Zuvor hatte Rieke Unland in einer Wimpernschlagentscheidung Silber im 60-m-Sprint der W15 gewonnen. In neuer persönlicher Bestzeit von 7,92 Sekunden musste sie sich mit einem minimalen Rückstand von 1 Hundertstelsekunde der Siegerin Veronique Badjalimbe (TuS Köln rrh) geschlagen geben. „Rieke hat sich in diesem Winter enorm verbessert und eine enorm hohe Endgeschwindigkeit erreicht", freut sich ihr Trainer Jürgen Palm schon auf die Sommersaison, wo dann die 100 Meter den Stärken von Unland noch mehr entgegenkommen. Für Thea Lehmbrock sind die 800 Meter noch eine „Sprintstrecke." Der Athletin von LAZ-Lauftrainer Michael Ilbertz liegen eher die Laufstrecken ab 3000 Meter. Dennoch lief es für Lehmbrock auf den vier Hallenrunden richtig gut, sodass sie im Ziel in neuer persönlicher Bestzeit von 2:29,00 Minuten Zweite der W14 wurde.

 

Entsprechend der großen Disziplinpalette des LAZ Rhede, wollte Kugelstoßerin Ronja van der Heiden nicht hinten anstehen und stieß die 3-kg-Kugel auf 11,24 Metern. Mit dieser neuen persönlichen Bestweite landete die Athletin von Ely Niehaus auf dem Bronzeplatz der W15. Zwei Endkampfplätze gewann Linus Feldhaus, der im Weitsprung mit einer Sprungweite von 5,70 Metern Vierter wurde und im Kugelstoßen der M15  (11,81m) den siebten Platz belegte. Fünfte Plätze belegten Annika Geuting im 800-m-Lauf der W15 (2:29,66min), Lene Stumpen im 60-m-Hürdenfinale der W14 (9,66s) sowie die 4x200-m-Staffel der M15 (1:45,96min) in der Besetzung Maiko Dahlen (Sonsbeck), Linus Feldhaus, Matz Grunden und Robin Aengeneyndt (Sonsbeck). Sechster im Weitsprung der M15 wurde Matz Grunden mit einer Weite von 5,62 Metern.

 

Ergebnisse

 

 

 

Di

05

Mär

2019

Deutsche Seniorenmeisterschaften Halle und Winterwurf am 2./3. März in Halle a.d. Saale

Trainer und Sportler, die sich gemeinsam über die Erfolge freuen: v.l.: Hammerwurftrainer Werner Niehaus, Hans Wewering, Reiner Heweling, Christian Dangelmaier, Tom Ketelaer und Trainer Roman Buhl.
Trainer und Sportler, die sich gemeinsam über die Erfolge freuen: v.l.: Hammerwurftrainer Werner Niehaus, Hans Wewering, Reiner Heweling, Christian Dangelmaier, Tom Ketelaer und Trainer Roman Buhl.

Senioren in Höchstform

 

Weit über 1000 Teilnehmer gingen am vergangenen Wochenende bei den Deutschen Leichtathletikmeisterschaften der Senioren an den Start. In Halle an der Saale trafen sich die besten Leichtathleten Deutschlands in den Altersklassen M/W 35 bis M/W 90! Mit dabei waren auch vier Athleten des LAZ Rhede. Bis vor einem Jahr noch hielt Hans Wewering als einziger Vertreter die Fahne des LAZ Rhede bei den Seniorenmeisterschaften hoch. In Halle warf der Deutsche M55-Meister von 2017 den 6-kg- Hammer auf 42,15 Meter und belegte damit den 4. Platz.

Als wahrer Titelhamster erweist sich Reiner Heweling, der in Halle seine DM-Titel Nummer fünf und sechs einheimste. Der WM-Dritte des Vorjahres gewann in der Altersklasse M55 souverän die Titel über 60 und 200 Meter. Im 60-m-Sprint blieb Heweling in Vor- und Endlauf als einziger unter der 8-Sekunden-Marke und siegte in schnellen 7,72 Sekunden. Mehr Spannung hatte sein Trainer Roman Buhl über 200 Meter erwartet. Schließlich war Heweling auf der von ihm ungeliebten „Langstrecke“ lediglich mit der drittbesten Meldezeit angereist. Doch bereits nach der ersten Kurve hatte Heweling einen deutlichen Vorsprung herausgelaufen, den er souverän bis ins Ziel verteidigte. In 25,67 Sekunden drückte Heweling seine Saisonbestzeit um eine halbe Sekunde und lag damit 47 Hundertstel vor dem Vizemeister.

 

Titel Nummer drei für das LAZ Rhede ging etwas überraschend an Christian Dangelmaier, der im Jugend- und Juniorenalter zu den besten Weitspringern Deutschlands gehörte. Seit rund zwei Jahren schnürt Dangelmaier wieder verstärkt die Laufschuhe oder Spikes und dies mit zunehmendem Erfolg. „Ich musste erst das richtige Maß zwischen Training und Erholung finden, aber jetzt fängt die Sache an, Spaß zu machen“, freut sich Dangelmaier über seinen DM-Titel im 60-m-Sprint der M45. Nach 7,68 Sekunden im Vorlauf konnte Dangelmaier im Finale seine Saisonbestzeit von 7,64 Sekunden einstellen und siegte vor Oliver Seibel, der 7,69 Sekunden lief.

 

Tom Ketelaer (M50) ist das neueste Trainingsmitglied im LAZ-Seniorenteam. Der ehmalige Leistungsschwimmer bestritt bis vor kurzem für die DJK Lowick eher Wettkämpfe im Mittel- und Langstreckenlauf. Mit seinem Wechsel in die Trainingsgruppe von Roman Buhl und Mecky Emmerich zum LAZ Rhede widmet er sich jetzt mehr den Sprintstrecken bis 400 Meter. Über 60 Meter lief er auf Anhieb in 7,97 Sekunden ins Finale, wo er mit 8,03 Sekunden den sechsten Platz erreichte. Die gleiche Platzierung schaffte er auch über 200 Meter (26,15s), wobei er hier sein Durchhaltevermögen durch einen perfekten Endspurt demonstrieren konnte. „Jetzt fehlt uns nur noch der vierte Mann für eine Staffel“, wirbt Roman Buhl um Leichtathletik begeisterte Sportler im besten Alter.

 

Ergebnisse

 

 

 

Mi

27

Feb

2019

51. Deutsche Jugend-Hallenmeisterschaften + 25. Deutsche Jugend-Winterwurfmeisterschaften am 23./24. Februar in Sindelfingen

Das Foto von Roman Buhl zeigt die LAZ-Sprinterin Nike Dangelmaier (links) bei ihrem Lauf.
Das Foto von Roman Buhl zeigt die LAZ-Sprinterin Nike Dangelmaier (links) bei ihrem Lauf.

Dangelmaier läuft neue persönliche Bestzeit

 

Fünf Athletinnen und Athleten des LAZ Rhede waren bei den 51. Deutschen Jugend-Hallenmeister-

schaften und 25. Deutschen-Jugendwinterwurfmeisterschaften in Sindelfingen am Start. Während das Gros des Teams bei den Winterwurfmeisterschaften im Floschenstadion antrat, ging Nike Dangelmaier im Sindelfinger Glaspalast über die 400 Meter der U20 an den Start. Als Zweite des ersten Vorlaufes konnte Dangelmaier zum dritten Mal in dieser Hallensaison ihre persönliche Bestzeit steigern. Mit ihrer neuen Bestzeit von 58,43 Sekunden rangierte die NRW-Kaderathletin auf Platz 16 im Gesamtklassement.

 

Das beste Ergebnis der LAZ-Werfer erzielte Gerrit Vißer, der den 5-kg-Hammer erstmals über die 50-Meter-Marke warf und mit guten 51,23 Metern den 9. Platz bei der männlichen U18 erreichte. „Gerrit trainiert sehr fleißig und hat sich technisch gut weiterentwickelt“, lobt sein Trainer Werner Niehaus die Leistungsentwicklung von Vißer. Weniger rund lief der Wettkampf für die U20-Hammerwerfer Moritz Leiting und Antonia Ciroth. Moritz Leiting, der aus privaten Gründen erst am Wettkampftag anreisen konnte, warf als Zehnter den 6-kg-Hammer auf 44,76 Meter und Antonia Ciroth schleuderte den 4-kg-Hammer auf 35,31 Meter (17./ U20).

Zu kurz war die Vorbereitungszeit für Hannah Schoofs, die nach einem USA-Aufenthalt erst wieder seit fünf Wochen bei Ely Niehaus trainieren konnte. Mit ihrer Tagesbestweite von 34,72 Metern blieb ihr Platz 17. „Bis zum Sommer sollte Hannah wieder an die Form des Vorjahres anknüpfen können“, ist LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm zuversichtlich, dass die talentierte Mehrkämpferin noch deutliche Leistungsreserven hat. Als Stützpunkttrainer Hochsprung betreute Roman Buhl den Leverkusener Florian Hornig, der im Hochsprung der U20 mit einer Sprunghöhe von 1,95 Metern Sechster wurde.

 

Ergebnisse

 

 

 

Di

19

Feb

2019

66. Deutsche Leichtathletik-Hallenmeisterschaften am 16./17. Februar in Leipzig

Dank der kompetenten Unterstützung ihres Physios Helmut Mosscheik konnte Klaudia Kaczmarek bei der Hallen-DM an den Start gehen.
Dank der kompetenten Unterstützung ihres Physios Helmut Mosscheik konnte Klaudia Kaczmarek bei der Hallen-DM an den Start gehen.

 

Trotz Verletzung

auf Rang vier

 

Mit einem vierten Platz im Dreisprung (13,35m) und einem achten Platz im Weitsprung (6,02m) kehrte Klaudia Kaczmarek vom LAZ Rhede von den 66. Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften in Leipzig zurück. Selbst auf der Rückfahrt wussten Kaczmareks Trainer Jürgen Palm und Physiotherapeut Helmut Moscheik nicht so recht, wie sie die Ergebnisse bewerten sollten, denn seit dem Abschlusstraining am vergangenen Mittwoch hingen die Chancen auf ihre 35. DM am seidenen Faden.

 

„Bei der Laufkoordination spürte Klaudia plötzlich einen Schmerz im linken Oberschenkel, sodass sie sofort das Training abbrechen musste“, erläutert Palm den Schreck beim Abschlusstraining. Bei einer Schnellanaylse durch den ehemaligen DLV-Masseur Helmut Moscheik konnte ein Faserriss zwar ausgeschlossen werden, sodass etwas Hoffnung aufkeimte. Aber die Zeit für ein Ausheilen der Verletzung schien zu knapp: „Ohne Helmut hätte ich nicht starten können. Er hat mir das Vertrauen gegeben, dass alles hält“, bedankt sich Klaudia Kaczmarek bei Moscheik.

Nach fünf Behandlungen in drei Tagen stand Kaczmarek am Samstag um 14:05 Uhr dann tatsächlich am Ablauf zu ihrem Dreisprungversuch. Obwohl dieser übergetreten war, sorgte er für etwas Entspannung bei ihrem Trainer Jürgen Palm, denn er hatte kein Humpeln mehr im Anlauf erkennen können. Gleich im zweiten Durchgang legte Kaczmarek dann 13,21 Meter vor und setzte sich damit an die dritte Position. Gold und Silber waren da schon an die neue deutsche Rekordhalterin Kirstin Gierisch (Chemnitz/14,11m später noch 14,38m) und die vielfache Deutsche Meisterin Jenny Elbe (Dresden/13,76m) vergeben.

  

Den ersten Konter von Maria Purtsa (Chemnitz), die 13,22 Meter weit sprang, konnte Kaczmarek dann im fünften Druchgang mit starken 13,35 Metern kontern. Doch im letzten Versuch traf Purtsa das Brett perfekt und steigerte ihre persönliche Hallenbestweite auf 13,46 Meter und schnappte sich Bronze. Mit vier Sprüngen über 13 Meter blieb für Kaczmarek bei ihrer achten Hallen-DM in Folge der vierte Platz. „Es wäre gelogen, wenn wir da nicht im ersten Moment enttäuscht gewesen wären, aber so wie es gelaufen ist, kann ich nur stolz sein auf die Haltung und Leistung von Klaudia, die wieder einmal auf den Punkt in Form war“, zollt Palm seiner Athletin großen Respekt. Das Weitsprungergebnis am zweiten Wettkampf geriet dann fast zur Nebensache, denn der Dreisprung und die Unsicherheit hatten viel Kraft gekostet. Immerhin erreichte Kaczmarek mit ihrem weitesten Sprung auf 6,02 Metern den Endkampf, den sie als Achte abschloss und ihre Serie von Endkampfplatzierungen bei Deutschen Meisterschaften auf die beachtliche Zahl von 28 verlängerte.

  

Nach fünf Stunden Fahrt von Leipzig nach Rhede, wurden dann schon die Planungen für den Sommer gemacht, wo bei der hoffentlich 36. DM-Teilnahme im Berliner Olympiastadion eine neue Bestleistung gelingen soll. Bis dahin steht nach der vollständigen Regeneration jedoch noch eine Vielzahl von Trainingseinheiten auf dem Programm.

  

Ergebnisse

 

 

Mi

13

Feb

2019

LVN-Region-Nord-Hallenmeisterschaften U14/U16 am 9. Februar 2019 in Rhede

NRW-Kaderathletin Rieke Unland blieb im 60-m-Sprint der W15 zum ersten Mal unter 8 Sekunden und holte damit den Titel nach Rhede.
NRW-Kaderathletin Rieke Unland blieb im 60-m-Sprint der W15 zum ersten Mal unter 8 Sekunden und holte damit den Titel nach Rhede.

 

Starke Leistungen der Nachwuchsathleten

 

Ein volles Haus und zahlreiche persönliche Bestleistungen bescherte dem LAZ Rhede die Regions-Hallenmeisterschaft der Schüler/-innen U14 und U16. In der Leichtathletik-Halle des BESAGROUP-Sportparks Rhede trafen sich am 9. Februar rund 200 Nachwuchstalente aus über 20 Vereinen der Region. „Die Beteiligung und die gezeigten Leistungen sind ein echter Lichtblick für die Region-Nord“, stellte LAZ-Sprinttrainer Mecky Emmerich fest, der den erkrankten Stützpunktleiter Jürgen Palm als örtlicher Ausrichter vertrat.

 

Für das beste Resultat der Veranstaltung sorgte Rieke Unland (W15), die erstmals in ihrer noch jungen Laufbahn im 60-m-Sprint unter 8 Sekunden blieb und in 7,98 Sekunden ihre Kaderkolleginnen aus Xanten und Duisburg auf die Plätze verwies. Den zweiten Titel für das LAZ Rhede heimste Heleen Keiten-Schmitz im Weitsprung der W12 ein. Mit guten 4,46 Metern sicherte sich die Athletin von LAZ-Schülertrainer Michael Ilbertz den Meisterwimpel. Als Zugabe belegte sie im 60-m-Sprint in 8,92 Sekunden den zweiten Platz. 

Auch Linus Feldhaus (M15) wurde mit Silber dekoriert. Der hochgewachsene Athlet stellte mit 5,81 Metern eine neue persönliche Weitsprungbestleistung auf. Schnelle Zeiten liefen Ayisha Mohamed und Lene Stumpen in der W14. Mohamed lief im 60-m-Sprint in 8,38 Sekunden ebenso zum Silberplatz wie Lene Stumpen in 10,22 Sekunden über die Hürdenstrecke. Im Weitsprung der M13 errang Lennard Hüls mit einer Weite von 4,65 Metern Bronze. Die gleiche Platzierung schaffte Rike van Veenendaal (W13) mit übersprungenen 1,37 Metern bei ihrem ersten Hochsprungwettkampf.

 

Gute Weitsprungleistungen zeigten auch Janne Ueffing mit 4,43 Metern (4./M14), Lena Bonhoff mit 4,67m (4./W14), Ronja van der Heiden (4,75m/5./W15) und Lene Stumpen (4,65m/6./W14), die zudem im Hochsprung mit übersprungenen 1,42 Metern Vierte wurde.

 

 

Ergebnisse

 

 

Di

05

Feb

2019

NRW-Hallen- und Winterwurfmeisterschaften 2019 am 2./3. Februar in Leverkusen

Neue persönliche Bestzeit, DM-Norm und die Silbermedaille sicherte sich Nike Dangelmaier in 58,52 Sekunden im 400-m-Lauf der  U20.
Neue persönliche Bestzeit, DM-Norm und die Silbermedaille sicherte sich Nike Dangelmaier in 58,52 Sekunden im 400-m-Lauf der U20.

LAZ-Athleten kehren mit 10 Medaillen zurück

 

Mit zehn Medaillen im Gepäck kehrten die Athleten des LAZ Rhede von den NRW-Hallen- und Winterwurfmeisterschaften am ersten Februarwochenende aus Leverkusen zurück und konnten damit die Erwartungen des Trainerteams voll und ganz erfüllen.

 

Nicht sieben auf einen Streich, aber sieben Mal in Folge heißt die NRW-Hallenmeisterin im Dreisprung Klaudia Kaczmarek. Zur Verlängerung ihrer eindrucksvollen Siegesserie bei diesen Meisterschaften brauchten Kaczmarek und ihr Trainer Jürgen Palm jedoch viel Geduld. Denn nach gutem Einspringen lief es bis zum fünften Versuch alles andere als rund für die hoch gewachsene Athletin. Mit einer Weite von 12,22 Metern lag sie auf dem ungewohnten dritten Rang. Doch im fünften Versuch platzte der Knoten und Kaczmarek stellte mit einer Weite von 13,03 Metern die gewohnte Hierarchie her. Als Zugabe folgte im letzten Durchgang eine weitere Steigerung auf 13,05 Metern. Am Sonntag sprang Kaczmarek dann mit einer Weite von 6,10 Metern auch noch zur Silbermedaille im Weitsprung der Frauen.

Einen souveränen Erfolg verbuchte auch der U20-Hammerwerfer Moritz Leiting, der den 6-kg-Hammer im Schneetreiben von Leverkusen auf 46,03 Meter schleuderte. Der dritte Titel für das LAZ Rhede war dann eine Riesenüberraschung, denn Youssef Wardi hatte außer seinem Trainer Jürgen Palm und Stefan Ritte, der die Betreuung vor Ort übernommen hatte, niemand auf der Rechnung. Der Sieg im 1500-m-Lauf der U18 schien für den Schalker Daniel Sergio reserviert. Doch Wardi spielte nach einem taktischen Rennverlauf auf der Schlussrunde seine Spurtstärke aus und konterte den Angriff von Sergio in 4:15,41 Minuten zu 4:15,61 Minuten souverän.

 

Der mutige Auftritt von Nike Dangelmaier im 400-m-Lauf der U20 wurde dreifach belohnt. Die Bocholterin lief in 58,52 Sekunden eine neue persönliche Hallenbestzeit, mit der sie zugleich die DM-Norm unterbot und wie im Vorjahr den zweiten Platz belegte. Zwei weitere Silbermedaillen gingen auf das Konto von Athlet/-innen aus der Hammerwurfgruppe von Werner Niehaus. Bei den Frauen warf Maximiliane Langguth starke 53,97 Meter und bei der männlichen Jugend U18 unterstrich Gerrit Vißer mit einer Weite von 47,87 Metern seine gute Form. Dritter wurde hier sein Trainingspartner Justus Leiting mit einer neuen persönlichen Bestweite von 37,79 Metern.

 

Bronze sicherten sich zudem auch Antonia Ciroth im Hammerwurf der weiblichen U20 (37,93m) und Jonas Arnold im Speerwurf der männlichen U20 (44,89m). Abgerundet wurde das erfolgreiche Meisterschaftswochenende durch fünf weitere Endkampfplatzierungen der LAZ-Talente. Enie Dangelmaier rangierte im Dreisprung (11,06m) auf dem fünften und im Weitsprung mit einer Weite von 5,57 Meter auf dem vierten Platz und die Speerwerfer/-innen Fabian Baten (U20/44,77m), Mathis Morlo (U18/37,73m) und Hannah Schoofs (U20/34,41m) belegten die Plätze vier, sechs und sieben. Die Staffeln der Startgemeinschaft vielen hingegen einer Erkältungswelle im Sprinterlager zum Opfer. Ein Treffen der Vereine zur Dokumentation des Protests gegen die DLV-Staffelpläne verlief jedoch wenig verheißungsvoll. „Für die DM in Berlin gibt es angeblich Sachzwänge, die eine Austragung erschweren. Alternativtermine stehen jedoch auch nicht fest, sodass für die betroffenen Sportler und Vereine eine Saisonplanung nicht möglich ist“, erläutert Palm.

 

Ergebnisse

 

 

 

Mi

30

Jan

2019

NRW-Hallen- und Winterwurfmeisterschaften am 2./3. Februar in Leverkusen - Vorbericht

Klaudia Kaczmarek ist im "Anflug" auf ihren 7. NRW-Dreisprungtitel in Folge.
Klaudia Kaczmarek ist im "Anflug" auf ihren 7. NRW-Dreisprungtitel in Folge.

 

Titelverteidigung im Visier

 

Gut 900 Teilnehmer aus 150 Vereinen haben ihre Meldungen für die NRW-Hallen- und Winterwurfmeisterschaften am 2. und 3. Februar in Leverkusen abgegeben. Das LAZ Rhede reist mit 17 Athletinnen und Athleten in die Bayerstadt. Bis auf Sprinter Simon Heweling, der erneut mit muskulären Problemen zu kämpfen hat, sind alle LAZ-Sportler einsatzbereit. Angeführt wird das Team von der doppelten Titelverteidigerin Klaudia Kaczmarek, die wie bei den Nordrhein-Hallenmeisterschaften einen Doppelstart im Drei- und Weitsprung plant. Nachdem sie bereits in beiden Disziplinen die DM-Norm abhaken konnte, kann Kaczmarek entspannt an die Titelverteidigung gehen. Im Dreisprung hält ihre Siegesserie bei dieser Meisterschaft seit 2013 und im Weitsprung durfte sie seit 2012 viermal aufs oberste Treppchen.

Medaillenchancen haben auch die U20-Läuferin Nike Dangelmaier und der U18-Mittelstreckler Youssef Wardi. Dangelmaier wurde im Vorjahr Zweite und zeigte nach muskulären Problemen und einer leichten Erkältung zuletzt wieder eine stark ansteigende Formkurve. Für Youssef Wardi stellt der Start im 1500-m-Lauf eine Premiere dar. Der Schüler, der an der Akademie Klausenhof seinen Abschluss machen möchte, ist als zweitschnellster Läufer gemeldet und hat diesen Platz auch im Sommer erreicht. Wie Klaudia Kaczmarek, so bestreitet auch Enie Dangelmaier den Drei- und Weitsprungwettkampf. Verzichten wird das große Sprungtalent hingegen auf einen Staffeleinsatz. Hier kommt diesmal neben Alina Arenz, Nike Dangelmaier und Hanna Lüger (Bottrop) Elisa Stumpen zum Einsatz, die auch noch im 60-m-Hüdensprint und Hochsprung antreten wird.

 

Gleich zehn Werferinnen und Werfer aus den Trainingsgruppen von Ely und Werner Niehaus treten bei den NRW-Winterwurfmeisterschaften an. In blendender Form präsentierte sich zuletzt Maximiliane Langguth, die es im Hammerwurf der Frauen aber mit starken Werferinnen aus Leverkusen und Uerdingen aufnehmen muss. Medaillenchancen haben Moritz Leiting, Antonia Ciroth bei der U20 und Gerrit Vißer bei der U18. Ihren ersten Saisonwettkampf wird Hannah Schoofs bestreiten, die im Vorjahr bei den Deutschen U20-Winterwurfmeisterschaften einen überraschenden 7. Platz erreicht hatte.

 

Am Rande der Meisterschaften wird es auch eine Diskussionsrunde zur geplanten Einführung einer Staffel-DM geben. „Die meisten Trainerkollegen sind ebenso entsetzt wie wir und hoffen, dass das Schlimmste noch verhindert werden kann“, sieht Palm die DLV-Pläne sehr kritisch. Die Argumente, das Fernsehen würde auf neue Formate pochen, sind seiner Meinung nach vorgeschoben: “Das Fernsehen hat noch nie einen DM-Staffellauf gezeigt und wird bei einer separaten DM garantiert nicht übertragen.“

 

Zeitplan

 

 

 

Mi

30

Jan

2019

LAZ Rhede Wettkämpfe am letzten Januarwochenende 2019

Nachwuchshammerwerfer Justus Leiting warf zum ersten Mal mit dem 5-kg-Hammer: 35,49 Meter sein Ergebnis.
Nachwuchshammerwerfer Justus Leiting warf zum ersten Mal mit dem 5-kg-Hammer: 35,49 Meter sein Ergebnis.

25. Januar

Hallenmeeting in Pitsburg

 

26. Januar

Regionsmeisterschaften Kugelstoßen, Stabhochsprung, Dreisprung in Wesel

 

26. Januar

Hammerwurfmeeting in Rhede

 

27. Januar

Internationales PSD-Hallenmeeting in Dortmund

 

27. Januar

28. Hochsprungmeeting in Unna

  

Mit neuen persönlichen Bestleistungen, DM-Normen und Meistertiteln glänzten die LAZ-Athleten am letzten Januarwochenende bei Wettkämpfen und Meisterschaften. Bei einem Meeting in Pitsburg (USA) trumpfte der LAZ-Hürdenläufer Henry Vißer für sein Uni-Team aus Tulsa (Oklahoma) auf. Bereits im 60-m-Hürdenvorlauf drückte der DM-Siebte des Vorjahres seine 60-m-Hürdenzeit auf starke 8,31 Sekunden. Im Finale unterbot Vißer in 8,28 Sekunden sogar die DM-Hallennorm (8,30s). Damit jedoch nicht genug. Noch zweimal musste Vißer für sein Team antreten und lief bei seinem ersten 400-m-Hallenrennen schnelle 49,34 Sekunden, um zum Abschluss auch noch als Startläufer für die 4x400-Meter-Staffel zu laufen.

Ihre zweite Norm für die Deutschen-Hallenmeisterschaften in Leipzig Mitte Februar schaffte Klaudia Kaczmarek beim 2. Internationalen Hallenmeeting in Dortmund. Im hochklassig besetzten Weitsprungfeld der Frauen, sprang Kaczmarek im 6. Versuch 6,18 Meter weit und blieb somit 8 Zentimeter über der geforderten Norm. Als Sechste war sie zudem zweitbeste deutsche Athletin und konnte unter anderem die U20-Weltmeisterin Lea-Jasmin Riecke hinter sich lassen. In der aktuellen Deutschen Bestenliste rangiert Kaczmarek auf dem dritten Platz im Dreisprung (12,83m) und dem achten Platz im Weitsprung der Frauen.

 

Eine 100%-Quote gelang den Springern und Kugelstoßern aus Rhede bei den Regionshallenmeisterschaften im Dreisprung, Stabhochsprung und Kugelstoßen in Wesel. Den Auftakt machte Matz Grunden, der bei seinem zweiten Dreisprungwettkampf mit starken 12,18 Metern den Titel bei der M15 gewann. Anschließend sicherten sich sowohl Ronja van der Heiden (W14) als auch Linus Feldhaus (M15) die Regionstitel im Kugelstoßen. Van der Heiden stieß die 3-kg-Kugel auf 10,13 Meter und Feldhaus die 4-kg-Kugel auf gute 12,21 Meter. Sowohl der „Meister“ als auch sein „Schüler“ gewannen die Titel im Stabhochsprung. Während der LAZ Stabhochsprungcoach Robert Hallbauer den Männertitel mit einer Sprunghöhe von 3,30 Metern gewann, lief sich sein Schützling Jesse Südholt warm. Bei seiner Anfangshöhe von 3,70 Metern waren bereits alle anderen Teilnehmer ausgeschieden. Trotz kurzer Pausen zwischen den Sprüngen, schraubte Südholt seine persönliche Bestleistung auf gute 4,10 Meter.

 

Hoch hinaus ging es auch für Mathis Morlo bei einem Hochsprungmeeting in Unna. Der Schützling von LAZ-Hochsprungtrainer Roman Buhl steigerte als Dritter der U18 seine Bestleistung von 1,72 Meter auf gute 1,81 Meter. Fünfter wurde Samuel Roths mit einer Sprunghöhe von 1,66 Metern. Auf dem 4. Platz der weiblichen U20 landete Elisa Stumpen, die ihre Saisonbestleistung auf 1,65 Meter steigern konnte.

 

Im Rahmen einer Kadermaßnahme absolvierten die besten Nachwuchshammerwerfer aus NRW einen Wettkampf in Rhede. Dabei warfen sowohl Gerrit Vißer als auch Justus Leiting erstmals mit dem 5-kg-Hammer. Ihr Trainer Werner Niehaus war sowohl mit der Weite von Vißer, der 47,87 Meter weit warf, als auch mit dem Ergebnis von Leiting (35,49m) zufrieden. Nur 60 Zentimeter hinter der U16-DM-Norm blieb das jüngste LAZ-Hammerwurftalent Alexandra Spieker. Bereits im zweiten Versuch landete ihr 3-kg-Hammer nach drei blitzsauberen Drehungen auf guten 37,40 Metern.

 

Ergebnisse aus Wesel

 

Ergebnisse aus Rhede

 

Ergebnisse aus Unna

 

Ergebnisse aus Dortmund

 

 

Mi

23

Jan

2019

Stefan Ritte ist erstmals Landesmeister

Nike Dangelmaier holte in 58,63 Sekunden Silber über 400 Meter der U20.
Nike Dangelmaier holte in 58,63 Sekunden Silber über 400 Meter der U20.

 

3000-Meter-Läufer siegt bei Nordrhein-Hallenmeisterschaften

 

BBV-Pressebericht von Björn Brinkmann

  

Bocholt/Leverkusen - Mit drei ersten Plätzen ist das LAZ Rhede von den Nordrhein-Hallenmeisterschaften aus Leverkusen zurückgekehrt. Dabei durfte sich Dreispringerin Klaudia Kaczmarek bei den Frauen bereits über ihren 21. Titel freuen, während es für Stefan Ritte bei den Männern über 3000 Meter die Premiere war.

  

Außerdem siegte Enie Dangelmaier bei den U18-Juniorinnen im Weitsprung. Hinzu kamen für das LAZ drei zweite und zwei dritte Plätze. „Für Stefan hat es mich besonders gefreut. Er läuft von den 400 Metern bis zum Halbmarathon alles und startet dort, wo ihn die Mannschaft am meisten braucht“, sagte LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm. Ritte sei inzwischen 26 Jahre alt und habe sein Studium nun abgeschlossen. Offen ist nun, wie es weitergeht, da er sich beruflich verändern wird. Im Endspurt setzte sich Ritte in 9:02,95 Minuten durch. 

Klaudia Kaczmarek war hingegen erneut im Dreisprung das Maß aller Dinge. Obwohl sie wieder einmal einige Anlaufprobleme plagten, landete sie am Ende bei 12,83 Meter. „Sie hat nun neun Landesmeistertitel in Folge gewonnen und wieder die DM-Norm geknackt“, so Palm. Im Weitsprung blieb das Happy End diesmal allerdings aus. Nach vier Fehlversuchen reichte es beim letzten Sprung zwar zu 6,00 Meter, aber damit fehlten der Titelverteidigerin neun Zentimeter auf die Leverkusenerin Jennifer Montag. „Man darf aber nicht vergessen, dass Klaudia den Weitsprung eigentlich gar nicht mehr trainiert“, sagte Palm.

 

Dennoch wird sie in dieser Disziplin am Wochenende beim internationalen Meeting in Dortmund starten. Da will sie die DM-Norm von 6,10 Metern erfüllen. Auf dem achten Rang landete in Leverkusen Kim Jessica-Thöne. Sie sprang 5,25 Meter weit.

 

Auf Kaczmareks Spuren befindet sich Enie Dangelmaier, die nach Landestiteln im Weit- und Hochsprung diesmal einen im Dreisprung hinzufügte. Nach zwei Sicherheitsversuchen wählte sie beim dritten Sprung einen längeren Anlauf und landete prompt bei 11,01 Metern. Das war der erste Platz bei den U18-Juniorinnen. Im Weitsprung folgte mit 5,50 Metern ein dritter Platz. „Sie entwickelt sich technisch sehr gut und besitzt großes Potenzial. Nachdem sie in den vergangenen eineinhalb Jahren 14 Zentimeter gewachsen ist, fehlt derzeit aber noch etwas die Kraft“, sagte Palm.

 

Er hatte im Vorfeld darauf gehofft, dass auch Sprinter Simon Heweling trotz großer Konkurrenz vorne mitmischen wird. Das gelang über die 200 Meter mit dem dritten Platz auch. Die anvisierte DM-Norm von 21,95 Sekunden verpasste er in 22,04 Sekunden jedoch deutlich. Über die 60 Meter kam für den Titelverteidiger nach 7,11 Sekunden im Zwischenlauf das Aus. „Simon hatte zuletzt Oberschenkelprobleme, sodass er im Training nicht alles geben konnte“, sagte Palm. Als Vorsichtsmaßnahme verzichtete Heweling auf den Start mit der 4x200-Meter-Staffel. Diese verpatzte die Premiere – statt Wesel gehört künftig Bottrop neben Sonsbeck zur Startgemeinschaft – später durch einen Wechselfehler und schied aus. Hewelings Vater Reiner trat übrigens ebenfalls über die 60 Meter an. Der 55-Jährige erreichte eine Zeit von 7,62 Sekunden und ließ damit immerhin drei Starter hinter sich.

 

Zwei Vizemeisterschaften sprangen für das LAZ Rhede noch bei den U20-Juniorinnen heraus. Nike Dangelmaier wurde über die 400 Meter in 58,63 Sekunden Zweite, obwohl sie sich nach den Regionsmeisterschaften mit muskulären Problemen herumgeschlagen hatte. Zudem war sie erkältet. Elisa Stumpen überquerte bei ihrem zweiten Platz im Hochsprung 1,64 Meter. „Bei 1,67 Metern war sie nicht chancenlos. Aber nachdem Trainer Roman Buhl ihren Anlauf verlängert hat, kämpft sie mit der Feinabstimmung“, so Palm.

 

Zufrieden war er mit dem fünften Platz von Fabian Baten im U20-Weitsprung. 6,42 Meter bedeuteten persönliche Bestleistung. Pech hatte Alina Arenz, die um eine Hundertstelsekunde das 60-Meter-Finale der U20 verpasste. Mit der 4x200-Meter-Staffel landete sie mit Enie und Nike Dangelmaier sowie der Bottroperin Hanna Lüger in 1:47,13 Minuten auf dem fünften Platz.

 

Palm verglich die Stimmung in Leverkusen mit der in einer Kirche. Nur bei den Staffeln sei es laut geworden. „Aber genau die will der Deutsche Leichtathletik-Verband ausgliedern. Dagegen formiert sich inzwischen aber Protest“, sagte Palm.

Ergebnisse

 

Mi

16

Jan

2019

Nordrhein-Hallenmeisterschaften 2019 am 19./20. Januar in Leverkusen - Vorbericht

Mittelstreckler Stefan Ritte (140) geht in Leverkusen über 3000 Meter an den Start. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Mittelstreckler Stefan Ritte (140) geht in Leverkusen über 3000 Meter an den Start. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

 

Neue Startgemeinschaft geht ins Rennen

 

Rund 850 Athleten aus 89 Vereinen und Startgemeinschaften haben ihre Meldungen für die Nordrhein-Hallenmeisterschaften am kommenden Wochenende in Leverkusen abgegeben. Wie sehr die Zentralisierung der NRW Leichtathletik fortgeschritten ist, belegt die Tatsache, dass die vier Großvereine aus Leverkusen, Köln und Uerdingen Dormagen mehr als ein Drittel der Teilnehmer/-innen stellen.

 

Das LAZ Rhede reist mit gerade einmal dreizehn Athlet/-innen, aber dafür viel Optimismus, an den Rhein. Schließlich errangen im Vorjahr alleine Klaudia Kaczmarek und Simon Heweling vier Titel. Zudem kam der Überraschungserfolg der 4x200-m-Staffel der Männer sowie zwei weitere Silber- und Bronzemedaillen. Die Meldelisten lassen jedoch erwarten, dass die Trauben für die LAZ-Asse in diesem Jahr deutlich höher hängen werden. Simon Heweling stellen sich auf dem Weg zur Titelverteidigung ein gutes Dutzend Sprinter aus Leverkusen und Köln in den Weg. Erstes Ziel wird es deshalb für den Schützling von Roman Buhl und Mecky Emmerich sein, die 200-m-DM-Norm von 21,95 Sekunden zu unterbieten. Bisher steht die Saisonbestzeit von Heweling bei 22,11 Sekunden. 

Die LVN-Hallenmeisterin im Dreisprung der Frauen heißt seit 2011 immer Klaudia Kaczmarek und weil mit Jessie Maduka (Düsseldorf) die stärkste Konkurrentin verletzt ausfällt, sieht es nicht schlecht aus für die DM-Vierte des Vorjahres. Auch im Weitsprung führt Kaczmarek das Feld der 18 Springerinnen an. Doch hier schickt allein der TSV Bayer Leverkusen acht Athletinnen ins Medaillenrennen. Eine Endkampfchance hat auch Kim-Jessica Thöne, die im Bereich von 5,50 Meter springen kann.

 

Auch Enie Dangelmaier plant, wie Kaczmarek, einen Doppelstart im Drei- und Weitsprung und dies durchaus mit Medaillenchancen, wobei in der weiblichen U18 eine hohe Leistungsdichte in beiden Disziplinen zu erwarten ist. Richtung Edelmetall könnte es auch für Jesse Südholt im Stabhochsprung  der U20 gehen. Das erste Ziel des Schützlings von LAZ-Stabhchsprungtrainer Robert Hallbauer wird jedoch die NRW-Norm von 4,20 Metern sein, die noch 20 Zentimeter über seiner bisherigen Bestleistung liegt.

 

Ein Fragezeichnen steht noch hinter dem Einsatz von Nike Dangelmaier, die nach zuletzt starken Trainingsleistungen mit muskulären Problemen zu kämpfen hat. Seinen Start über 800 Meter der U18 musste Youssef Wardi leider absagen, da er nach einer Bänderdehnung erst wieder ins Aufbautraining eingestiegen ist. Die Fahne der LAZ-Mittelstreckler wird, wie so oft, Stefan Ritte hochhalten, der sich für einen Start über 3000 Meter entschieden hat.

  

Eine Premiere wird es bei den Staffeln geben. Mit Beginn der Saison 2019 geht das LAZ Rhede zusammen mit dem SV Sonsbeck und dem LC Adler Bottrop als Startgemeinschaft (StG) LA Team RSB an den Start. Da nicht alle Sprinter eine Hallensaison bestreiten, sind für Leverkusen nur zwei Staffeln geplant. Die Männerstaffel wird mit den LAZ-Athleten Simon Heweling und Jan Siebert sowie den Bottropern Marius Lewald und Hannes Jüsten zur Titelverteidigung antreten. Im Aufgebot der weiblichen U20 stehen die LAZ-Athletinnen Alina Arenz, Elisa Stumpen, Nike und Enie Dangelmaier sowie Neue  vom LC Adler Bottrop.

 

Zeitplan

 

 

Mi

16

Jan

2019

Offene NRW-Seniorenmeisterschaften am 12. Januar in Düsseldorf

Christian Dangelmaier (117) holte seinen ersten NRW-Titel. (Foto: Roman Buhl)
Christian Dangelmaier (117) holte seinen ersten NRW-Titel. (Foto: Roman Buhl)

 

LAZ-Senioren-Trio räumt ab

 

Sehr erfolgreich verliefen die offenen NRW-Senioren-Hallenmeisterschaften der Leichtathleten für das Trio des LAZ Rhede. In Düsseldorf errangen Reiner Heweling, Christian Dangelmaier und Tom Ketelaer drei Titel sowie eine Silber und eine Bronzemedaille.

  

Wie im Vorjahr war Reiner Heweling bei der M55 eine Klasse für sich und gewann souverän die Sprints über 60 und 200 Meter. In 7,73 Sekunden stellte er im 60-m-Sprint seine Saisonbestzeit ein. Das anschließende 200-m-Finale entschied er in 26,14 Sekunden mit über einer Sekunde Vorsprung für sich.

 

Seinen ersten NRW-Titel im Seniorenbereich errang der ehemalige Weitspringer Christian Dangelmaier im 60-m-Sprint der M45 (7,64s).

Nach fast zwanzigjähriger Wettkampfpause ist Dangelmaier im Vorjahr wieder ins Training eingestiegen und musste erst einmal Lehrgeld in Form von einigen Verletzungen zahlen. Mittlerweile scheint er zusammen mit seinen Trainern Mecky Emmerich und Roman Buhl die richtige Dosierung gefunden zu haben.

  

Zwei Medaillen gewann Tom Ketelaer bei seinem ersten Auftritt im LAZ-Dress. In der M50 sprintete Ketelaer in 7,96 Sekunden zu Silber und in neuer persönlicher Bestzeit von 25,76 Sekunden über 200 Meter zu Bronze.

 

Ergebnisse

 

 

 

Mi

16

Jan

2019

LAZ Rhede dominiert die zweiten Region-Nord-Hallenmeisterschaften

Matz Grunden, Sprungtalent des LAZ Rhede.
Matz Grunden, Sprungtalent des LAZ Rhede.

Acht Siege, sieben zweite und zwei dritte Plätze

  

BBV-Pressebericht von Björn Brinkmann

 

Rhede - Mit acht Siegen, sieben zweiten und zwei dritten Plätzen war der Gastgebe