So

05

Aug

2018

76. Deutsche Jugendmeisterschaften vom 27.-29.07.2018 in Rostock

400-Meter-Hürdensprinter Jan Siebert zieht trotz eines Fehlers an der sechsten Hürde ins Finale ein und wird dort Achter.  (Archivfoto)
400-Meter-Hürdensprinter Jan Siebert zieht trotz eines Fehlers an der sechsten Hürde ins Finale ein und wird dort Achter. (Archivfoto)

Hürdenläufer Siebert erreicht als Achter sein Ziel

 

LAZ-Athleten in Rostock am Start

 

BBV-Pressebericht von Björn Brinkmann

 

Rhede/Rostock - Jan Siebert hat für das LAZ Rhede den Höhepunkt bei den deutschen Leichtathletik-Jugendmeisterschaften in Rostock geliefert. Denn der 400-Meter-Hürdenläufer erreichte bei der 76. Auflage der Titelkämpfe das anvisierte Ziel und qualifizierte sich für das Finale.

 

Dabei hatte er im Vorlauf an der sechsten Hürde Probleme gehabt und daraufhin schon gedacht, dass es das mit dem Finale gewesen ist“, sagte Jürgen Palm, Stützpunktleiter des LAZ Rhede. War es aber nicht, und letztendlich beendete der LAZ-Läufer die Jugend-DM als Achter. Siebert war in der Altersklasse U18 mit der neuntschnellsten Zeit gemeldet gewesen. Im Vorlauf benötigte er wegen des Fehlers 56,21 Sekunden, zog damit als Siebtschnellster des Vorlaufs aber immer noch in das Finale ein. „Es war sehr windig in Rostock, sodass alle Läufer leichte Schwierigkeiten hatten“, sagte Palm. Im Endlauf blieb der LAZ-Sprinter dann unter seinen Möglichkeiten und musste sich in 58,76 Sekunden mit dem achten Platz zufriedengeben. „Da sind ihm etwas die Körner ausgegangen. Er steckt derzeit in der Ausbildung. Da fehlt dann die eine oder andere Trainingseinheit“, so Palm.

Über die gleiche Distanz hatte auch Sieberts Vereinskollegin Nike Dangelmaier auf den Einzug ins A-Finale gehofft. Auch sie war mit der neuntschnellsten Zeit gemeldet. Zwar beendete Dangelmaier ihren Vorlauf dann als Zweite, aber mit ihrer Zeit von 63,23 Sekunden verpasste sie das A-Finale als Neunte um elf Hundertstelsekunden. „An der neunten und zehnten Hürde musste sie einen zusätzlichen Schritt machen. Das hat dann letztendlich zu viel Tempo gekostet“, sagte Palm. Im B-Finale reichte es in 64,22 Sekunden nur noch zum siebten Platz. Dennoch bin ich mit Nike und Jan sehr zufrieden“, so der LAZ-Stützpunktleiter.

 

Bei den U18-Hammerwerferinnen war Antonia Ciroth mit 48,55 Metern gemeldet gewesen. Im Wettkampf reichte es nach zwei Würfen unter der 40-Meter-Marke immerhin noch zu 46,01 Metern. Das Finale der besten Acht verpasste sie damit deutlich und landete auf dem 16. Platz. „Sie hat sich bei ihrem DM-Debüt aber von Wurf zu Wurf gesteigert. Und nachdem sie zuletzt im Training technische Schwierigkeiten hatte, war das durchaus wieder eine Leistungssteigerung“, sagte Palm. Wie groß der Leistungsunterschied in diesem Wettbewerb ist, verdeutlicht die Siegerweite von Olivia Fromm, die 70,10 Meter warf. Die Athletin des LC Eilenburger Land stellte damit einen neuen deutschen U18-Rekord auf.

 

Ciroths Trainingspartner Moritz Leiting ging in der Altersklasse U20 an den Start und schleuderte den Sechs-Kilogramm-Hammer bei seinem besten Versuch auf 51,39 Meter. Damit verpasste er das Finale um knapp sechs Meter und landete auf Rang 13. Palm: „Er ist einfach zu verhalten in den Wettkampf gegangen, was aber auch mit seinen Knieproblemen zusammenhängen wird. Da steht nun eine genauere Untersuchung an.“

 

Sein Ziel deutlich verpasst hat Jan-David Ridder. Der hatte in einem sehr starken Teilnehmerfeld eine neue persönliche Bestzeit angepeilt, die bei 1:56,08 Minuten liegt. Doch diese Zeit verpasste er in 1:57,88 Minuten deutlich, wobei der Wind das Unterfangen aber auch erschwerte. „Da keiner Führungsarbeit leisten wollte, ist Jan-David vorangegangen, konnte die starke Konkurrenz dann aber nach rund 550 Metern nicht mehr hinter sich halten“, sagte Palm. Letztendlich landete Ridder in seinem Vorlauf so nur auf dem neunten Platz.

 

Ergebnisse

 

 

 

Di

24

Jul

2018

76. Deutsche Jugendmeisterschaften vom 27.-29. Juli 2018 in Rostock - Vorbericht

Jan-David Ridder (139) möchte zum Saisonhöhepunkt in Rostock neue persönliche Bestzeit über 800m laufen. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Jan-David Ridder (139) möchte zum Saisonhöhepunkt in Rostock neue persönliche Bestzeit über 800m laufen. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

Persönliche Bestzeit anvisiert

 

Vom Süden in den Norden, vom Regen in die Sonne. Nach den Deutschen Meisterschaf-

ten in Nürnberg stehen am kommenden Wochenende die 76. Deutschen Jugendmeister-

schaften in Rostock auf dem Programm. Mit fünf Einzelstar-

tern und zwei Staffeln tritt das LAZ Rhede die Reise in die Hansestadt an der Ostsee an.

 

Den Anfang macht die U18-Hammerwerferin Antonia Ciroth, die sich mit einer Weite von 48,55 Metern qualifizieren konnte. Insgesamt neunzehn Athletinnen treten am Freitag um 10 Uhr an, um die Deutsche Meisterin zu ermitteln. Ebenfalls am Freitag startet das Staffelquartett der weiblichen U18. Geplant ist die Aufstellung mit Elisa Stumpen, Nike Dangelmaier, Jamira Lauf und Johanna Gries. Als Ersatzläuferin fährt Enie Dangelmaier mit. Chancen auf die Endlaufteilnahme haben sowohl Nike Dangelmaier als auch Jan Siebert, die beide über 400m Hürden antreten und beide an Position neun gemeldet sind.

Am Samstag greifen dann die U20-Athleten Moritz Leiting und Jan-David Ridder ins Geschehen ein. Während Leiting den 6kg möglichst weit aus dem Ring schleudern möchte, geht es für Ridder über 800 Meter um eine schnelle Zeit. „Nach den Meldeergebnissen müssen sich die beiden mächtig steigern, um unter die besten acht zu kommen“, sieht LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm die Jungs in der Außenseiterrolle. „Aber nach den letzten Trainingseindrücken rechne ich mit einer deutlichen Leistungssteigerung zum Saisonhöhepunkt“, traut Palm beiden eine positive Überraschung zu.

 

Am Sonntag gilt es dann für die 3x1000-m-Staffel der StG Rhede-Sonsbeck-Wesel mit den LAZ-Athleten Malte Stockhausen und Stefen Ritte sowie dem Sonsbecker Armin Gero Beus um eine Zeit unter 7:40 Minuten.

 

Zeitplan

 

 

 

Mo

23

Jul

2018

118. Deutsche Meisterschaften im Max-Morlock-Stadion Nürnberg vom 20.-22. Juli 2018

Klaudia Kaczmarek erreichte ihre 13. Endkampfplatzierung bei Deutschen Meisterschaften im Dreisprung der Frauen. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Klaudia Kaczmarek erreichte ihre 13. Endkampfplatzierung bei Deutschen Meisterschaften im Dreisprung der Frauen. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

Erwartungen voll erfüllt

 

Die drei Einzelstarter/-innen des LAZ Rhede konnten bei den 118. Deutschen Meisterschaften in Nürnberg die in sie gesetzten Erwartungen voll erfüllen, dennoch werden Klaudia Kaczmarek, Maximiliane Langguth und Henry Vißer mit unterschiedlichen Emotionen auf das Wochenende zurückblicken.

 

Fast zeitgleich bestritten am Samstag Maximiliane Langguth und Klaudia Kaczmarek ihren Wettkampf. Während Langguth bereits im ersten Versuch den 4-kg-Hammer auf 56,14 Meter schleuderte und damit die DM-Norm bestätigte, trat Kaczmaek im ersten Versuch des Dreisprungfinales über. Strömender Regen und fehlende Unterstände machten die Aufgabe für die Athletinnen nicht leichter. Langguth, die gewohnt ist auch bei Regen zu werfen, steigerte sich im zweiten Durchgang auf starke 57,81 Meter und blieb damit nur acht Zentimeter hinter ihrer persönlichen Bestweite zurück. Auch ihr dritter und letzter Versuch flog über die 57-Meter-Marke, sodass die Athletin und ihr Trainer Werner Niehaus hoch zufrieden waren. Den Endkampf der besten Acht verpasste Langguth als Neunte um einen knappen Meter.

Parallel dazu sprang sich Kaczmarek mit 12,54 Meter im dritten Versuch als Fünfte in den Endkampf. Beim zweiten Durchgang war Kaczmarek zur Überraschung ihres Trainers Jürgen Palm mit dem „falschen Bein“ am Brett, doch sie sprang mit der ungewohnten Sprungfolge links, links, rechts immerhin 12,22 Meter weit, was ebenfalls zum Weiterkommen gereicht hätte. Aus Versehen war Kaczmarek von der Anlaufmarke der späteren Meisterin Neele Eckhardt losgelaufen. „Ich hatte Neele meine Sicherheitsnadeln für die Anlaufmarkierung geliehen und die Ablaufmarke schlicht verwechselt“, musste Kaczmarek selbst über ihr Mißgeschick lachen. Doch auch bei keinem ihrer weiteren gültigen Sprünge traf sie den Absprungbalken, sodass pro Sprung gut zwanzig Zentimeter an Weite fehlten. Im Endklassement rangierte sie mit 12,69 Metern auf dem fünften Platz. „Platz vier wäre das Optimum gewesen, da Bronze diesmal mit 13,74 Metern nicht erreichbar war“, erklärte Palm. Ihre Ausnahmestellung im LAZ-Team unterstreicht jedoch die Tatsache, dass Kaczmarek ihre dreizehnte Endkampfplatzierung bei Deutschen Meisterschaften im Dreisprung der Frauen erreicht hat (7x Halle, 6x Freiluft).

 

Den Beginn einer solchen Serie hat Henry Vißer bei seiner ersten DM-Teilnahme in der Männerklasse gemacht. Konzentriert und selbstbewusst ging der 400-m-Hürdenläufer das Projekt Endlaufteilnahme an. Da Jürgen Palm im Stadion als Coach von Klaudia Kaczmarek gefordert war, übernahm Mecky Emmerich die Betreuung von Vißer auf dem Aufwärmplatz. Mit viel Ruhe und Erfahrung stellte er Vißer perfekt auf die Aufgabe ein, sodass dieser in guten 52,68 Sekunden als Achtschnellster der drei Vorläufe das Finale erreichte. Angefeuert, durch die mitgereisten Eltern und Fans, mobilisierte Vißer am Ende einer langen und anstrengenden Saison noch einmal alle Kräfte und kämpfte sich in 52,87 Sekunden auf den siebten Platz. Auf der langen Rückfahrt wurden dann schon die Pläne für 2019 geschmiedet, schließlich finden die 119. Deutschen Leichtathletikmeisterschaften im Olympiastadion Berlin statt. Dann wird auch die 4x100-m-Staffel mit dabei sein, die aufgrund von Verletzungssorgen von Simon Heweling und Stefan Tigler für Nürnberg passen musste.

 

Ergebnisse

 

 

 

Di

17

Jul

2018

118. Deutsche Leichtathletik-Meisterschaften vom20.-22. Juli in Nürnberg - Vorbericht

Das Archivfoto von Jan-Hendrik Ridder zeigt Henry Vißer beim 400-m-Hürdenlauf bei den NRW-Meisterschaften in Bottrop.
Das Archivfoto von Jan-Hendrik Ridder zeigt Henry Vißer beim 400-m-Hürdenlauf bei den NRW-Meisterschaften in Bottrop.

Sechs LAZler

fahren zur DM

 

Am kommenden Wochenende rückt die Leichtathletik mit den 118. Deutschen Meisterschaft-

en in Nürnberg in den Fokus der Öffentlichkeit. Rund zweieinhalb Wochen vor Beginn der Leichtathletik-Europameisterschaften werden neben den DM-Titeln auch die letzten Tickets für Berlin vergeben. Das LAZ Rhede ist bei der dritten DM in Nürnberg nach 2008 und 2015 mit drei Einzelstarter/-innen und einer Staffel vertreten. Während die Dreispringerin Klaudia Kaczmarek und die Hammerwerferin Maximiliane Langguth bereits 2015 in Nürnberg dabei waren, ist es für den Langhürdler Henry Vißer die DM-Premiere in der Männerklasse. Hinter dem Start der Männerstaffel  steht zurzeit noch ein kleines Fragezeichen, da sowohl Stefan Tigler als auch Simon Heweling nicht zu 100 Prozent fit sind. Komplettiert wird das Quartett durch Michel Boeck und Henry Vißer, der durch die harten Wettkampfprogramme in den USA kein Problem mit Doppel- oder Dreifachbelastungen hat.

Beste Erinnerungen dürften Klaudia Kaczmarek und Maximiliane Langguth an ihre letzte DM-Teilnahme in Nürnberg haben. Kaczmarek feierte damals mit dem Gewinn der Bronzemedaille ihren bisher größten Erfolg und war auch im Weitsprung dabei. Dennoch hat die Dauerbrennerin im LAZ-Dress noch eine Rechnung mit Nürnberg offen. Ihren letzten und sehr weiten Versuch gab der Kampfrichter damals ungültig, was sich durch Videoaufnahmen im Nachhinein als Fehlentscheidung herausstellte. Als Sechste der Meldeliste geht es für Kaczmarek deshalb vor allem um die Steigerung ihrer Saisonbestweite von 13,12 Meter. „Klaudia hat extra ihren Jahresurlaub genommen, um fit und ausgeruht zu sein. Ich denke, dass sie wie bei ihren letzten DM-Teilnahmen den Schalter umlegen kann und weite Sprünge zeigen wird“, rechnet ihr Trainer Jürgen Palm mit einer Leistungssteigerung von Kaczmarek pünktlich zum Saisonhöhepunkt.

 

Die Medaillenplätze und EM-Tickets sind nach Lage der Dinge für Kristin Gierisch, Neele Eckhardt und Jessie Maduka reserviert, die alle drei bereits die EM-Norm von 13,90 Metern überboten haben. Gierisch und Eckhardt sind bereits für die EM nominiert und Maduka ist gegenüber der vierten Kandidatin, Jenny Elbe, im Vorteil, da diese durch gesundheitliche Probleme, die auch ihren geplanten Start beim LAZ-Meeting verhindert hatten, gehandicapt nach Nürnberg reist.

 

Die erneute Endkampfteilnahme wäre für Maximiliane Langguth ein toller Erfolg, denn nach zwei schwächeren Jahren hat sie sich mit großem Trainingsaufwand wieder in die erweiterte deutsche Spitze vorgearbeitet. 2015 erreichte Langguth mit einer Weite von 55,27 Metern einen starken siebten Platz. „Wie damals ist Maxi mit ihrer Saisonbestweite von 57,15 Metern als Zehnte gemeldet“, berichtet Palm, der allerdings darauf hinweist, dass die Formkurve von Langguth stark nach oben zeigt, während andere Athletinnen ihre Bestweiten zuletzt nicht bestätigen konnten. „Hammerwurf ist wie keine andere Disziplin in der Leichtathletik ein Nervenspiel, denn die anspruchsvolle Technik ist sehr störanfällig bei Nervosität“, erläutert Palm. Während bisher nur Kathrin Klaas die EM-Norm geschafft hat geht es für drei Athletinnen, die auch in Rhede am Start waren, um alles. Dabei ist nach dem bisherigen Saisonverlauf der Rhede-Siegerin Charlene Woitha aus Berlin am ehesten die Normweite von 70 Metern zuzutrauen.

 

Hoch motiviert fährt auch der DM-Debütant Henry Vißer in die Frankenmetropole. Nachdem er zuletzt zusammen mit seinem Trainer Jürgen Palm an der Renntaktik gefeilt hat, stehen seine Chancen als Siebter der Meldeliste nicht schlecht. Allerdings bedarf es einer deutlichen Annäherung von Vißer an seine Bestzeit von 51,77 Sekunden, um gegen die Routiniers im Hürdenwald zu bestehen. „Wir haben beschlossen, dass Henry seine Stärken ausspielen soll und das Rennen schnell angeht. So ist er auch seine Bestzeit in Des Moines gelaufen. Die letzten 100 Meter muss er dann halt beißen“, erläutert Palm den Plan. Da für viele DLV-Asse nach der Heim-EM das Karriere-Ende naht, sind zahlreiche Topathleten letztmalig bei einer DM zu sehen. Insbesondere Robert Harting wird noch einmal alle Register ziehen, um bei der EM in seiner Heimatstadt dabei zu sein. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag werden die Höhepunkte der DM im Fernsehen gezeigt.

 

 

Startzeiten der LAZ-Athleten:

 

Maximiliane Langguth: Samstag 12:55 Uhr                   Finale Hammerwurf Frauen

Meldeleistung: 57,15m;  Position 10 der Meldeliste von 11

 

Klaudia Kaczmarek: Samstag 13:00 Uhr                         Finale Dreisprung Frauen

Meldeleistung: 13,12m; Position 6 von 12

 

Henry Vißer: Samstag 14:50 Uhr                                       Vorlauf 400m Hürden Männer

Meldeleistung: 51,77sec; Position 7 von 20

 

4x100m Staffel: Sonntag 13:25 Uhr                                   4x100m Endläufe Männer

Michel Boeck, Stefan Tigler, Henry Vißer, Simon Heweling

Meldeleistung: 42,08sec; Position 24 der Meldeliste von 24

 

Henry Vißer: Sonntag 17:05 Uhr                                         Finale 400m Hürden Männer

bei Qualifikation

 

 

 

Mo

16

Jul

2018

NRW-Jugendmeisterschaften U16/U18/U20 am 14./15. Juli in Duisburg

Jan Siebert (Mitte) sorgte mit seinem NRW-Titel über die 400m Hürden für eine tolle Überraschung. (Foto: Roman Buhl)
Jan Siebert (Mitte) sorgte mit seinem NRW-Titel über die 400m Hürden für eine tolle Überraschung. (Foto: Roman Buhl)

NRW-Titel für Siebert und Ridder

 

In DM-Form präsentierten sich die LAZ-Athleten bei den NRW-Jugendmeisterschaften in Duisburg-Wedau. Zwei Titel, dreimal Silber, einmal Bronze und neun weitere Endkampfplatzierungen sorgten erneut für beste Stimmung bei Athleten, Trainern und Fans des LAZ Rhede. Am ersten Wettkampftag überzeugte Jan-David Ridder bei seinem zweiten 800-m-Lauf innerhalb einer Woche. Nach schneller Anfangsrunde stellte Ridder seine Kämpferqualitäten unter Beweis und setzte sich gegenüber den Kontrahenten aus Gütersloh und Dortmund in 1:56.43 Minuten durch. „Mir fehlt noch etwas die Tempohärte, aber heute wollte ich einfach gewinnen“, freute sich Ridder über den NRW-Titel.

Jan-David Ridder holte den zweiten NRW-Titel und zeigte dabei großen Kampfgeist. (Foto: Roman Buhl)
Jan-David Ridder holte den zweiten NRW-Titel und zeigte dabei großen Kampfgeist. (Foto: Roman Buhl)

Alle weiteren Medaillen heimsten die LAZ-Talente dann am Sonntag ein. Für eine große Überraschung sorgte dabei Jan Siebert, der im 400-m-Hürdenlauf der U18 den haushohen Favoriten Jonas Kaspar (Myhl) auf der Zielgeraden abfing und in 55,99 Sekunden siegte. Bronze gewann auf der gleichen Strecke die U18-Athletin Nike Dangelmaier, die ihre persönliche Bestzeit gleich um 1,1 Sekunden unterbot und jetzt bei starken 63,10 Sekunden angekommen ist. Ihre jüngere Schwester Enie flog mit guten 5,67 Metern zu Silber im Weitsprung der W15. Die vielseitige Athletin hatte zuvor im Hochsprung mit 1,54 Metern den fünften Platz belegt. Die gleiche Sprunghöhe reichte für Fiona Terhardt aufgrund einiger Fehlversuche zu Platz sieben.

Eine tolle Leistung bot auch Youssef Wardi im 1500-m-Lauf der U18. Sehr abgeklärt hielt sich das große Lauftalent lange an dritter Position und schob sich dann aufgrund seiner Schnelligkeit noch auf den zweiten Platz in neuer persönlicher Bestzeit von 4:06,88 Minuten.

Mathis Morlo wurde mit 44,15 Metern Zweiter im Speewurf der M15. (Foto: Roman Buhl)
Mathis Morlo wurde mit 44,15 Metern Zweiter im Speewurf der M15. (Foto: Roman Buhl)

Für die beste Platzierung der Speerwerfer sorgte Mathis Morlo, der bei der M15 mit einer neuen persönlichen Bestweite von 44,15 Metern Zweiter wurde. Fünfte Plätze belegten Fabian Baten mit einer Weite von 49,30 Metern im Speerwurf der U18 und Gerrit Vißer in einer Zeit von 11,69 Sekunden im 80-m-Hürdensprint der M15. Sechste Plätze erreichten Hannah Schoofs im Speerwurf der U20 (36,44m), Jesse Südholt im Stabhochsprung der U18 (3,80m) sowie die 4x100-m-Staffel der weiblichen U18, die in der Besetzung Elisa Stumpen, Nike Dangelmaier, Jamira Lauf und Johanna Gries 50,17 Sekunden liefen.

 

Ergebnisse vom Samstag

 

Ergebnisse vom Sonntag

 

 

 

Fr

13

Jul

2018

Regionsvorkämpfe U14/ U16 Teamwettbewerb in Sonsbeck am 7. Juli 2018

Fiona Terhardt übersprang die 1,56 m zum ersten Mal. (Foto: Christian Dangelmaier)
Fiona Terhardt übersprang die 1,56 m zum ersten Mal. (Foto: Christian Dangelmaier)

 

StG Rhede-Sonsbeck räumt sämtliche Titel ab

 

Kurz vor den Sommerferien mobilisierten die Nachwuchstalente aus Rhede und Sonsbeck nochmals alle Kräfte, um bei den Regionsvorkämpfen der U14 und U16 die nötigen Punkte für das Landesfinale am 16. September in Essen einzufahren. Wie eindrucksvoll dies gelang, zeigt jetzt der Zwischenstand der bisher im Verbandsgebiet durchgeführten Veranstaltungen. Sowohl bei den Mädchen als auch bei den Jungen der U16 rangiert die StG Rhede-Sonsbeck an der Tabellenspitze. Da auch die beiden U14-Mannschaften ihren Vorkampf gewannen, gingen alle vier Regionstitel an die StG Rhede-Sonsbeck.

Als amtierende Nordrheinmeisterinnen waren die U16-Athletinnen schon im Vorfeld in der Favoritenposition gegenüber dem Moerser TV und der zweiten Mannschaft der StG Rhede-Sonsbeck. Mit starken 8.629 Punkten übertrafen die Mädchen das Vorjahresergebnis um satte 400 Punkte. Für die besten Einzelresultate sorgten Enie Dangelmaier im Weitsprung (5,53m), Rieke Unland im 100-m-Sprint (12,90) und Fiona Terhardt, die erstmals 1,56 Meter übersprang. Schnell unterwegs war auch die 4x100-m-Staffel, die in der Besetzung Alina Bielefeld, Rieke Unland, Enie Dangelmaier und Elena Aengeneyndt in 50,21 Sekunden eine neue Saisonbestzeit auftstellte.

 

Etwas überraschender war die hohe Punktzahl der Jungen, die mit 8.264 Punkten über 500 Zähler vor dem Moerser TV hatten. Einen „Sahnetag“ erwischte Mathis Morlo, der mit 1,68m im Hochsprung und 41,28m im Speerwurf zwei Einzelsiege einfuhr und auch mit 12,70 Sekunden im 100-m-Sprint überzeugte. Schnellster Hürdensprinter und bester Kugelstoßer war Gerrit Vißer der die 80m Hürden in 12,09 Sekunden lief und die 4-kg-Kugel auf 13,10 m stieß. Eine neue persönliche Bestweite stieß mit 11,80 Metern auch Linus Feldhaus. Diese drei bildeten zusammen mit Maiko Dahlen auch die siegreiche 4x100-m-Staffel (49,73 Sekunden).

 

Die weibliche U14 siegte mit 90 Punkten vor dem Moerser TV (80 Pkt.) und dem LC Adler Bottrop (78 Pkt.). Schnellste 800-m-Läuferin war in guten 2:35,17 Minuten Thea Lembrock. Tagesbestweiten im Kugelstoßen (8,10m) und Ballwurf (42,00m) gingen auf das Konto von Ayisha Mouhamed, die zusammen mit Meret Manten, Lena Bonhoff und Lene Stumpen auch die 4x75-m-Staffel (41,21 Sekunden) gewann. Die U14-Jungen setzten sich mit 62 Punkten gegen den LC Adler Bottrop durch. Hier waren vom LAZ Rhede mit Janne Elias Üffing, Lennard Hüls und Lutz Lembrock drei Athleten beteiligt, die zusammen mit Paul Spira (Sonsbeck) die 4x75-m-Staffel in 42,56 Sekunden gewannen.

 

Einzelergebnisse U16

 

Teamergebnisse U16

 

Einzelergebnisse U14

 

Teamergebnisse U14

 

 

Do

12

Jul

2018

1. Kinderolympiade des Talentprojektes Rhede am Dienstag, den 10. Juli im Besagroup-Sportpark Rhede

Die Grundschüler aus dem gesamten Kreisgebiet waren von der 1. Kinderolympiade und dem Besagroup-Sportpark sehr begeistert.
Die Grundschüler aus dem gesamten Kreisgebiet waren von der 1. Kinderolympiade und dem Besagroup-Sportpark sehr begeistert.

 

Grundschul-Olympioniken sind begeistert

 

Bei der 1. Kinderolympiade des Talentprojektes Rhede stand, getreu nach dem olympischen Motto: “Dabei sein ist alles“, der Spaß an der Bewegung und das Gemeinschaftserlebnis im Vordergrund. Das Organisationsteam des LAZ Rhede hatte gemeinsam mit dem Kreis Borken Grundschulen aus dem gesamten Kreisgebiet eingeladen. Durch die logistische Unterstützung und Stiftung von zahlreichen Preisen durch ein Rheder Unternehmen, konnte den rund 170 Kindern aus acht Grundschulen ein stimmungsvolles Sporterlebnis der besonderen Art geboten werden. Jedes Kind erhielt eine Urkunde und das Siegerpodest erhielt ein eigens für die Veranstaltung gestaltetes Design. Viele Kinder aus Ahaus, Heek, Reken, Raesfeld, Borken und Reken waren erstmals im Besagroup-Sportpark und zeigten sich begeistert.

Sportlich wurde es ab 10 Uhr mit einem klassischen Dreikampf sowie einer Hindernisstaffel und einer Biathlonstaffel. Den Siegerpokal in der Mannschaftswertung erhielt dann aus den Händen des 1. Vorsitzenden des  LAZ Rhede, Andreas Böing, die Johann-Walling-Schule aus Borken. Den zweiten Platz belegte die St. Sebastian-Schule aus Raesfeld und den dritten Platz teilten sich die Alexander-Hegius-Schule aus Heek und die Piusschule aus Rhede/Krechting. Auch von einsetzendem Regen ließen sich die Nachwuchstalente nicht aufhalten, sodass für 2019 mit einer Neuauflage zu rechnen ist.

 

Mi

11

Jul

2018

Offene NRW-Meisterschaften der Frauen und Männer in Bottrop am 8. Juli 2018

Maximiliane Langguth warf den 4-kg-Hammer über 57 Meter weit. (Foto: Bernfried Knipping)
Maximiliane Langguth warf den 4-kg-Hammer über 57 Meter weit. (Foto: Bernfried Knipping)

Langguth und Ridder mit überragenden Leistungen

  

Auch die fünfte Auflage der „Offenen NRW-Meisterschaften“ in Bottrop überzeugte mit Spitzenresultaten. So stieß der zweifache Kugelstoßwelt-

meister David Storl die 7,26-kg-Kugel auf starke 20,90 Meter. Grund zum Jubeln boten für das LAZ Rhede die Leistungen von Hammerwerferin Maximiliane Langguth und dem 800-m–Läufer Jan-David Ridder. Bereits im zweiten Durchgang schleuderte die Athletin von LAZ-Hammerwurftrainer Werner Niehaus den 4-kg-Hammer auf 56,38 Meter, womit sie die Qualifikationsnorm für die Deutschen Meisterschaften in Nürnberg übertraf. Bei ihrem fünften Versuch gelang es Langguth dann noch besser, die Tipps ihres Trainers umzusetzen, sodass sie mit 57,15 Metern erstmals seit drei Jahren wieder über 57 Meter weit warf und hinter der Deutschen Juniorenmeisterin Sina Mai Holthuisen Zweite wurde. Erster Gratulant war dann der DLV-Hammerwurftrainer Helge Zöllkau, der sich von der Leistungsentwicklung von Maximiliane Langguth sehr angetan zeigte. 

Der Plan, den LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm und sein Schützling Jan-David Ridder für den Saisoneinstieg über 800 Meter ausgeheckt hatten, war schon nach 150 Metern Makulatur: “Wir sind davon ausgegangen, dass die Männer ein ordentliches Tempo anschlagen und Jan-David locker mitlaufen kann“, erläutert Palm die Strategie. Schließlich war es für Jan-David Ridder das erste Rennen nach einer langen Verletzungspause und anschließender intensiver Vorbereitung mit vielen alternativen Trainingseinheiten im Wasser und auf dem Rad. Doch die Männer konnten oder wollten nicht schnell laufen, sodass Jan-David Ridder selbst die Initiative ergriff und sich an die Spitze des Feldes setzte. Erst nach 550 Metern ging dann der Favorit Fabian Spinrath (Dormagen) an die Spitze. Jan-David Ridder kämpfte bravourös und wurde im Ziel Sechster in 1:56,53 Minuten, womit er auf Anhieb die U20-DM-Norm unterbot.

  

Zufrieden war auch Stefan Ritte, der im stark besetzten 1500-Meter-Lauf der Männer in Saisonbestzeit von 4:06,21 Minuten den 20. Platz belegte. Nicht so gut lief es im 400-m-Hürdenlauf für Henry Vißer, der nach Problemen an der 7. Hürden aus dem Rhythmus kam und in 55,59 Sekunden (7.) gut zwei Sekunden langsamer war als in der Vorwoche. Als Trainingslauf nutzte Vißer dann zwei Stunden später die 200 Meter, wo er in guten 21,96 Sekunden als Achter seine verbesserte Grundschnelligkeit unter Beweis stellte. „Wir haben unter der Woche etwas mehr Ausdauer trainiert und den Wettkampf als Vorbereitung für die DM in zwei  Wochen genutzt“, erläuterte Palm, der sich für Nürnberg zuversichtlich zeigte. Auch Klaudia Kaczmarek bestritt die NRW-Meisterschaften, um sich mit einer Doppelbelastung im Drei- und Weitsprung auf die DM in Nürnberg vorzubereiten. Im Dreisprung landete Kaczmarek  mit 12,69 Metern hinter der mehrfachen Deutschen Meisterin Jenny Elbe (13,31 Meter) auf dem zweiten Platz. Auch ihre Weitsprungleistung von 5,98 Metern und Platz vier zeigten, dass bei Kaczmarek noch etwas die Frische fehlte. „Bis Nürnberg stehen jetzt noch einige Trainingseinheiten und vor allem  Erholung auf dem Plan, dann sollte es deutlich über die 13-Meter-Marke gehen“, ist Palm optimistisch.

 

Im 100-m-Vorlauf der Männer sprintete Simon Heweling gute 10,88 Sekunden, musste dann aber aufgrund wieder auftretender Oberschenkelprobleme auf die Endlaufteilnahme verzichten.

 

Ergebnisse

 

 

Fr

06

Jul

2018

Video vom 48. Internationalen Leichtathletik-Meeting am 16.06.2018 im Besagroup-Sportpark Rhede

Di

03

Jul

2018

Deutsche Seniorenmeisterschaften der Leichtathleten am 30. Juni und 1. Juli in Mönchengladbach

Reiner Heweling, Tom Ketelaer und Hans Wewering (v.l.) genossen die gute Athmosphere bei der Senioren-DM und waren sehr erfolgreich.
Reiner Heweling, Tom Ketelaer und Hans Wewering (v.l.) genossen die gute Athmosphere bei der Senioren-DM und waren sehr erfolgreich.

 

Heweling mit Sprint-Doppelsieg

  

Drei Athleten des LAZ Rhede und der DJK Lowick holten bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften in Mönchengladbach vier Medaillen. Herausragend war dabei die Leistung von LAZ Athlet Reiner Heweling, der mit einem Doppelsieg über 100 und 200 Meter der M55 souverän seiner Favoritenrolle gerecht wurde. In 11,95 Sekunden über 100 Meter und 24,79 Sekunden über 200 Meter stellte der Athlet von LAZ-Trainer Roman Buhl zudem neue NRW-Rekorde für die M55 auf. „Es hat alles gepasst und Roman hat mich optimal auf die Meisterschaften vorbereitet“, freute sich Heweling am Montag über 100-prozentige Umsetzung seiner Ziele. Mit Applaus seiner jungen Trainingspartner wurde Heweling dann am Montagabend im Besagroup-Sportpark empfangen und vom 1. Vorsitzenden des LAZ Rhede, Andreas Böing, beglückwünscht. 

Nach Gold im Vorjahr, freute sich Hans Wewering über die Bronzemedaille im Hammerwurf der M55. „Da in diesem Jahr wieder jüngere Athleten in meine Altersklasse aufgerückt sind, war Bronze schon optimal“, erklärte Wewering, der den 6-kg-Hammer bei seinem besten Versuch 44,21 Meter weit warf. Ein tolles Debüt über 400 Meter der Männer M50 feierte Tom Ketelaer von der DJK Lowick. Ketelaer, der von Janek Betting trainiert wird, lief starke 56,03 Sekunden und zeigte sich von der Atmosphäre der Seniorenmeisterschaften begeistert: „Es läuft alles sehr entspannt und man hat schnell Kontakt zu den anderen Sportlern geknüpft“. Da Ketelaer seine Sprinteinheiten im Besagroup-Sportpark absolviert, hat er sich auch gleich mit Reiner Heweling zu gemeinsamen Trainingseinheiten verabredet.

 

Ergebnisse

 

 

Mo

02

Jul

2018

Deutsche U23-Meisterschaften am 30. Juni und 1. Juli 2018 in Heilbronn

Zusammen mit U18-Athlet Jan Siebert (links) liefen Henry Vißer, Michel Boeck, Malte Stockhausen und Simon Heweling (v.l.) Saisonbestzeit (42,08 sec.) über die 4x100m. (Foto: Roman Buhl)
Zusammen mit U18-Athlet Jan Siebert (links) liefen Henry Vißer, Michel Boeck, Malte Stockhausen und Simon Heweling (v.l.) Saisonbestzeit (42,08 sec.) über die 4x100m. (Foto: Roman Buhl)

 

U23-Staffel läuft Saisonbestzeit

 

Wie so oft in der Vereinsgeschichte des LAZ Rhede, so setzten auch bei den Deutschen U23-Meisterschaften in Heilbronn die Staffelläufer den positiven Schlussakkord. Nach zwei spannungsreichen und anstrengenden Wettkampftagen, lief das Quartett aus Rhede in 42,18 Sekunden auf den fünften Platz. Danach hatte es am Samstag wahrlich nicht ausgesehen, denn bereits vor dem Wettkampf war klar, dass Stefan Tigler weder in der Staffel noch im Hochsprung an den Start gehen konnte. Eine Fußverletzung hatte sich verschlimmert, sodass LAZ-Sprinttrainer Mecky Emmerich die Staffel umbauen musste. Für Tigler rückte der U18-Athlet Jan Siebert ins Team. Der junge Hürdenläufer sollte an Position vier laufen und Simon Heweling die Position von Stefan Tigler an Position zwei übernehmen.

Umso überraschender war dann das Ergebnis, das Michel Boeck, Simon Heweling, Henry Vißer und Jan Siebert auf die Bahn brachten. Als Dritte im ersten Vorlauf lief das Quartett in 42,08 Sekunden Saisonbestzeit und qualifizierte sich als sechstschnellste Staffel für das Finale am Sonntag. Dabei hatte Henry Vißer nur eine knappe Stunde zuvor seinen 400-m-Hürdenvorlauf absolviert und in 54,07 Sekunden das Finale gebucht. „Henry ist schon ein Ausnahmeathlet, der für sein Team alles gibt“, zollte LAZ-Stützpunkleiter Jürgen Palm seinem Schützling großen Respekt. Doch kurz nach dem Staffellauf musste Simon Heweling für den 100-m-Vorlauf passen. Ein verkrampfter Hüftbeuger ließ keinen Start zu.

 

Erst ein Eisbad im Hotel und die freundliche Unterstützung durch eine Magdeburger Physiotherapeutin machten einen Einsatz für das Staffelfinale möglich. „Das war schon toll und nicht selbstverständlich. Der Physiotherapeut eines NRW-Vereines hatte eine Behandlung abgelehnt“, zeigte sich Palm dankbar über die Unterstützung aus Sachsen-Anhalt. Wie am Samstag eröffnete auch am Sonntag Henry Vißer mit dem 400-m-Hürdenfinale. Auf Bahn eins laufend ging er das Rennen kontrollierter an, um dann in der zweiten Kurve offensiver zu laufen. Die Taktik ging auf und in guten 53,24 Sekunden lief Vißer auf den fünften Platz vor. In Anbetracht der Tatsache, dass die Saison in den USA bereits Ende März begonnen hat, stellt dies eine enorme Energieleistung von Vißer dar.

 

Gleiches gilt auch für Malte Stockhausen, der über die 3000-m-Hindernisstrecke antrat. Bis zur 2000-Meter-Marke lief es dann auch noch rund und Stokhausen zeigte eine verbesserte Technik an den Hindernissen und dem Wassergraben. Doch dann musste Stockhausen der großen Hitze und dem aufgrund einer Fußverletzung entstanden Trainingsrückstand Tribut zollen und verlor den Anschluss an die Verfolgergruppe. Im Ziel belegte er in 9:39,20 Minuten immer noch den 13. Platz. Zum Abschluss lief dann das Staffelquartett erneut ein starkes Rennen und verbesserte sich in einer Zeit von 42,18 Sekunden sogar noch auf den fünften Platz. „Die Wechsel waren im Vorlauf noch einen Tacken besser, aber ich bin sehr zufieden“, freute sich Mecky Emmrich über die Leistung des Teams.

 

Ergebnisse

 

 

 

Mi

27

Jun

2018

Deutsche U23-Meisterschaften am 30.Juni und 1. Juli in Heilbronn + Deutsche Seniorenmeisterschaften vom 29. Juni bis 1. Juli in Mönchengladbach - Vorbericht

Das Foto von Jan-Hendrik-Ridder zeigt die Staffel der StG Rhede-Sonsbeck-Wesel (42,09 Sek.).  Von links: Helmut Moscheik (Masseur), Mecky Emmerich, Simon Heweling, Stefan Tigler, Michel Boeck, Henry Vißer und Roman Buhl.
Das Foto von Jan-Hendrik-Ridder zeigt die Staffel der StG Rhede-Sonsbeck-Wesel (42,09 Sek.). Von links: Helmut Moscheik (Masseur), Mecky Emmerich, Simon Heweling, Stefan Tigler, Michel Boeck, Henry Vißer und Roman Buhl.

Ambitionen auf DM-Gold

 

Gleich bei zwei Deutschen Meisterschaften gehen am Wochenende Athleten des LAZ Rhede mit Medaillenchancen an den Start. Im Heilbronner Frankenstadion werden die Deutschen U23-Meisterschaften ausgetragen. Vier Athleten des Landesstützpunktes haben sich für Einzeldisziplinen qualifiziert. Zudem startet die 4x100-m-Staffel der StG Rhede-Sonsbeck-Wesel mit vier LAZ-Sprintern. An Position drei der Meldeliste hat vor allem Henry Vißer gute Aussichten, das Finale über 400m Hürden zu erreichen. In Des Moines (Iowa) lief Vißer im Mai diesen Jahres starke 51,77 Sekunden und zeigte sich beim LAZ-Meeting mit schnellen Zeiten über 100 und 200 Meter in guter Form.

Das Heimmeeting konnte auch Simon Heweling nutzen, um sich nach gesundheitlichen Problemen noch das DM-Ticket zu sichern. Der frischgebackene Abiturient wird neben den 100 Metern auch die 200 Meter in Angriff nehmen und zusammen mit Henry Vißer, Stefan Tigler und Michel Boeck auch mit der 4x100-Meter-Staffel angreifen. Stefan Tigler, der mit einem Wechsel auf die 400-m-Hürdenstrecke liebäugelt, wird in Heilbronn noch einmal in seiner Spezialdisziplin, dem Hochsprung, antreten. Malte Stockhausen hält über 3000m Hindernis die Fahne für die LAZ-Läufer hoch. Der Student der Meeresbiologie zeigte zuletzt gute Trainingsleistungen und einen Formanstieg zur rechten Zeit. DM-Luft darf auch der U18-Athlet Jan Siebert schnuppern, der als Ersatzläufer für die 4x100-m-Staffel nominiert ist und gleichzeitig Erfahrungen sammeln soll.

 

Betreut wird das Team von LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm, Hochsprungtrainer Roman Buhl und Mecky Emmerich, der die Staffel koordiniert.

 

Beste Chancen auf Edelmetall haben die beiden M55-Athleten Reiner Heweling und Hans Wewering. Der amtierende Deutsche M55-Hammerwurfmeister Hans Wewering ist an dritter Position gemeldet und wäre sicher auch mit Bronze sehr zufrieden. Gold im Visier hat dagegen Reiner Heweling, der sowohl über 100 Meter (12,03s) als auch über 200 Meter (25,05s) die Jahresbestenliste anführt.

 

Zeitplan U-23-DM

 

Zeitplan Senioren-DM

 

 

 

Mi

20

Jun

2018

Die ersten Meetingfotos sind fertig

Charlene Woitha vom SSC Berlin siegte im Hammerwurf der Frauen mit 65,51 Metern. (Foto: Bernfried Knipping)
Charlene Woitha vom SSC Berlin siegte im Hammerwurf der Frauen mit 65,51 Metern. (Foto: Bernfried Knipping)

So

17

Jun

2018

Meetingrekord: Neele Eckhardt sorgt für Highlight beim LAZ-Meeting

Die LAZ-Staffelhelden mit Chef-Physio Helmut Moscheik und den Trainern Mecky Emmerich und Roman Buhl freuen sich über die tolle Leistung und die DM-Norm. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Die LAZ-Staffelhelden mit Chef-Physio Helmut Moscheik und den Trainern Mecky Emmerich und Roman Buhl freuen sich über die tolle Leistung und die DM-Norm. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

  

Dreispringerin überragend beim 48. internationalen Sportfest

des LAZ Rhede

 

Die 4x100-Meter-Staffel des LAZ Rhede erfüllt die Norm für die Deutsche Meisterschaft in Nürnberg. Michel Boeck, Stefan Tigler, Henry Vißer und Simon Heweling siegen in 42,09 Sekunden vor Köln.

 

BBV-Pressebericht von Peter Holtschlag

 

Rhede - Mit einem neuen Meetingrekord sorgte Dreispringerin Neele Eckhardt für das Highlight des 48. LAZ-Meetings. Im Rheder Besagroup-Sportpark landete die Deutsche Hallenmeisterin am Samstag nach Hop, Step und Jump bei einer Weite von 13,98 Metern.

 

„Das war ungefähr das, was ich wollte. Natürlich möchte ich mich im Laufe der Saison wieder meiner Bestleistung von 14,35 Metern nähern, am liebsten bei der EM in Berlin“, so Eckhardt. Hinter ihr landeten die Slowakin Dana Veldakova (13,42) und Lokalmatadorin Klaudia Kaczmarek (13,10) auf den Plätzen zwei und drei. 

In alter Tradition zogen die Sprungdisziplinen die Zuschauer in ihren Bann. Direkt vor der Tribüne landeten die Drei- und Weitspringer abwechselnd in der Grube. Bei den Weitspringern siegte mit Philipp Menn (7,72) ein junger Athlet mit großem Potenzial. Hinter ihm platzierten sich der Brite Feron Sayers (7,62) und Stephan Zenker (7,40) vom TV Wattenscheid.

Bei den Frauen dominierte Jana Veldakova die Disziplin. Die Zwillingsschwester der Zweitplatzierten im Dreisprung sprang konstant über die Sechs-Meter-Marke hinaus und hatte mit 6,42 Metern den weitesten Flug des Tages. Die Niederländerin Carlijn te Laak (AC Tion) und Doppelstarterin Klaudia Kaczmarek landeten bei gleicher Weite (6,16) auf dem zweiten und dritten Platz.

Dass auch die Tartanbahn im Sportzentrum für starke Leistungen gemacht ist, bewiesen die Läufer. 100-Meter-Sprinter Steven Müller von der LG Friedberg-Fauerbach lief in 10,33 Sekunden persönliche Bestzeit. In der ersten Hälfte des Rennens ließ Müller noch etwas Zeit liegen, sonst wäre der Strahlemann der EM-Norm von 10,25 Sekunden wohl noch näher gekommen. Müller: „Ich freue mich aber über die tolle Zeit.“ Nach dem deutschen Sprintass überquerten Jeff Vanan aus Surinam und Philip Blümel (LT DSHS Köln) die Ziellinie. Über die doppelte Distanz zeigte Steven Müller in seinem Lauf (20,79) erneut, dass er sich im Rheder Sportzentrum wohlfühlt.

Im internationalen Feld der Frauen gelang Nicky van Leuveren der Doppeltriumph. Die Irinnen Amy Foster und Niamh Whelan mussten sich der Niederländerin (11,69) in einem spannenden 100-Meter-Rennen geschlagen geben.

 

Die tragische Heldin des Meetings war Djamila Böhm. Vor der Vorjahressiegerin Christine Salterberg siegte sie mit einer persönlichen Bestzeit (56,54). „Leider bin ich damit genau vier Hundertstelsekunden über der EM-Norm geblieben. Deshalb überwiegt im Moment noch die Enttäuschung“, so Böhm. Die Athletin aus Düsseldorf lief gegen Ende des Rennens bewusst einen anderen Rhythmus zwischen den Hürden. Dennoch blieben die entscheidenden Sekundenbruchteile liegen.

Für eine besondere internationale Note sorgten in diesem Jahr die kasachischen Athleten. Nadezhda Dubovitskaya siegte im Hochsprung mit einer Höhe von 1,80 Metern. „Da wäre vielleicht noch mehr möglich gewesen, aber sie hatte auch nicht die Konkurrenz, die sie dann noch einmal pushen könnte“, sagte Meetingorganisator Jürgen Palm.

Der kasachische 400-Meter-Läufer Mikhail Litvin rannte mit einer Zeit von 46,16 Sekunden allen davon. „Der Junge war verdammt schnell“, so Palm. Beide Athleten hatten viel Lob für das Meeting über.

Im Speerwurf ging mit Katharina Molitor die Weltmeisterin von 2015 an den Start. Ihre Weite (57,92) reichte zwar für den ungefährdeten Sieg, aber nicht für die angepeilte EM-Qualifikation. „Woran es heute lag, kann ich nicht genau sagen. Ich bin aber optimistisch, dass es bis zur EM noch wird. Oft habe ich erst spät in der Saison weit geworfen“, so die Athletin des TSV Bayer 04 Leverkusen.

Ergebnisse

 

(Fotos vom Meeting folgen in den nächsten Tagen)

Do

14

Jun

2018

48. Internationales Leichtatheltik/Meeting des LAZ Rhede mit 4. NRW-Hammerwurf-Cup am Samstag, den 16. Juni im BESAGROUP-Sportpark Rhede

Das Foto von Jan-David Ridder zeigt Klaudia Kaczmarek, die mit der  Unterstützung des Rheder Publikums ihre persönlichen Bestleisungen  (Weitsprung 6,40m / Dreisprung 13,43m) angreifen möchte.
Das Foto von Jan-David Ridder zeigt Klaudia Kaczmarek, die mit der Unterstützung des Rheder Publikums ihre persönlichen Bestleisungen (Weitsprung 6,40m / Dreisprung 13,43m) angreifen möchte.

 

Drei amtierende Deutsche Meister auf der Rheder Laufbahn

 

Die zwei letzten Anmeldungen für das 48. Internationale Leichtathletik-Meeting des LAZ Rhede hatten es noch einmal in sich. Kurzentschlossen hat sich die Speerwurf- Weltmeisterin von 2015, Katharina Molitor (TSV Bayer 04 Leverkusen), noch bei Meeting-Organisator Jürgen Palm angemeldet und mit Nadezhda Dubovitskaya fliegt eine talentierte Hochspringerin nur für das LAZ-Meeting von Kasachstan nach Rhede. Begleitet wird sie von ihrem Trainer und dem 400-m-Läufer L Mikhail Litvin. „Ich bin immer wieder baff, welche Strapazen motivierte Athleten auf sich nehmen, um bei uns zu starten, aber es macht uns natürlich auch etwas stolz“, freut sich Palm über die ungebrochene Anziehungskraft des LAZ-Meetings. Auch die Tatsache, dass am 16. Juni in Deutschland drei weitere internationale Meetings ausgetragen werden, hat die Qualität des Teilnehmerfeldes des 48. Internationalen LAZ- Meetings nicht schmälern können.

Im Gegenteil, obwohl gleichzeitig auch in Leverkusen und Paderborn Meetings stattfinden, sind aus beiden Vereinen zahlreiche Athleten in Rhede am Start. „Im nächsten Jahr sollte sich der NRW-Verband jedoch Gedanken machen, ob wir es uns leisten können, durch diese Terminüberschneidungen den Athleten hochklassige Wettkampfangebote wegzunehmen. In Rhede sind auf jeden Fall etliche EM-Kandidaten und Kandidatinnen zu sehen. Neben dem Hammerwurf der Frauen (15:30 Uhr) zeichnet sich der Speerwurf der Frauen (17:25 Uhr) mit Katharina Molitor, Christina Winkler (Leipzig) und Dana Bergrath (Leverkusen) als Topdisziplin ab. Während der Ex-Weltmeisterin noch 20 Zentimeter zur EM-Norm fehlen, hat Dana Bergrath bereits die 60 Meter übertroffen und somit die EM-Norm geschafft.

 

Dies gelang der Deutschen Hallenmeisterin im Dreisprung, Neele Eckhardt (Göttingen), bereits dreimal. Für die ebenso sympathische wie sprunggewaltige Juristin geht es in Rhede um den Feinschliff im Hinblick auf die DM in Nürnberg. Gefordert wird sie dabei vor allem von der Slovakin Dana Veldakova, die bereits über 20 Mal in ihrer Karriere die 14-Meter-Marke übertroffen hat. Um den dritten Platz werden sich wohl Birte Damerius (Berlin), Rebecka Abrahamsson (Schweden) und LAZ-Ass Klaudia Kaczmarek streiten. Kaczmarek wird zuvor auch einige Versuche im Weitsprung absolvieren und dabei auf die Zwillingsschwester von Dana Veldakova, Jana Veldakova treffen, die bereits vor 10 Jahren in Rhede am Start war.

 

Auf der Laufbahn kann sich Rhede auf den Auftritt von drei amtierenden Deutschen Meistern freuen: Djamila Böhm aus Düsseldorf, die derzeit schnellste deutsche 400-m-Hürdenläuferin, Johannes Trefz (München), der 400-m-Meister und der aktuell schnellste deutsche 200-m-Sprinter Steven Müller, der in 20,60 Sekunden bereits das Limit für Berlin unterboten hat. Vom SV Schwechat reist Dominik Hufnagl an. Er ist die Nummer 1 der Alpenrepublik über 400m Hürden und möchte seinen zweiten Platz aus dem Vorjahr toppen. Etwas dagegen wird vor allem Jakob Paul aus Großbritannien haben. Er ist bereits deutlich unter der 50-Sekunden-Marke geblieben. Überhaupt stellen die Briten zusammen mit den Iren hinter den Niederländern die meisten internationalen Teilnehmer bei der 48. Auflage des Meetings.

 

 

 

Do

14

Jun

2018

aktualisierte Teilnehmer- und Meldelisten 48. Internationale LAZ-Meeting

180616_Meldeliste-final.pdf
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180616_Teilnehmer-final.pdf
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Di

12

Jun

2018

Aktualisierter Zeitplan Internationales Meeting am 16. Juni im Besagroup-Sportpark

Aktualisierter Zeitplan Internationales Meeting - Stand 14.06.2018
Aufgrund der hohen Teilnehmerfelder im Hammerwurf wurde der Zeitplan geändert. Bitte beachten!
Zeitplan 48. Int. LAZ Meeting.pdf
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Di

12

Jun

2018

LVN – Jugendmeisterschaften am 9./10. Juni in Krefeld-Uerdingen

Enie Dangelmaier, hier beim Hochsprung, den sie mit übersprungenen 1,63 m gewann, steuerte insgesamt 4 Medaillen zur LAZ-Ausbeute bei. (Foto: Roman Buhl)
Enie Dangelmaier, hier beim Hochsprung, den sie mit übersprungenen 1,63 m gewann, steuerte insgesamt 4 Medaillen zur LAZ-Ausbeute bei. (Foto: Roman Buhl)

 

12 Medaillen für Rheder Athleten

 

U16-Athletin Enie Dangelmaier sticht besonders hervor

  

„Wenn ich gewusst hätte, wie exakt die Athleten sich an meine Prognose halten, hätte ich auf 15 Medaillen tippen sollen“, scherzt LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm, der sich über die zwölf Medaillen der LAZ-Talente bei den Nordrhein-Jugendmeisterschaften in Krefeld-Uerdingen freuen durfte. 

Mit vier Medaillen, davon zwei aus Gold, war Enie Dangelmaier die erfolgreichste LAZ-Athletin der Meisterschaften. Dabei überzeugte das Multitalent mit neuen persönlichen Bestleistungen im Hoch- und Weitsprung. Im Hochsprung scheiterte die Landeskaderathletin nach übersprungenen 1,63 Metern erst an der U16-DM-Norm von 1,66 Metern und im Weitsprung segelte Dangelmaier im sechsten Versuch auf erstklassige 5,71 Meter. Von der Weitsprunggrube ging es dann direkt zu ihrer Ablaufposition für die 4x100-m-Staffel. Zusammen mit Alina Bielefeld, Rieke Unland und der Sonsbeckerin Elena Angeneyendt sprintet Dangelmaier dann in 50,33 Sekunden zu Bronze und DM-Norm. Bereits am Samstag warf Dangelmaier den 500-g-Speer auf 33,17 Meter und holte Bronze.

  

Zwei weitere Landestitel gingen auf das Konto von Athleten aus der Trainingsgruppe von Ely Niehaus. Bei der weiblichen W14 errangen Ronja van der Heiden und Rieke Unland sogar einen Doppelsieg. Van der Heiden steigerte ihre persönliche Bestweite auf gute 34,23 Metern und Unland wurde mit einer Weite von 32,83 Metern Vizemeisterin. Beide errangen zudem mit persönlichen Bestleistungen vierte Plätze. Unland in schnellen 12,80 Sekunden über 100 Meter und van der Heiden mit 10,40 Metern im Kugelstoßen. Eine Klasse für sich war im Speerwurf der M15 Mathis Morlo, der mit seinem Siegeswurf auf 43,11 Meter fast vier Meter vor dem Zweiten lag. Kämpferqualitäten stellte Jesse Südholt unter Beweis, der sich im Stabhochsprung der U18 mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 3,90 Meter behauptete.

  

Gute Leistungen boten erneut die Länghürdler/-innen Jan Siebert und Nike Dangelmaier. Während Siebert in guten 56,20 Sekunden erneut deutlich unter der DM-Norm blieb und Zweiter wurde, lief Nike Dangelmaier als Dritte in 64,41 Sekunden eine neue persönliche Bestzeit mit DM-Norm. Anschließend trug Dangelmaier mit einem schnellen Lauf auch zum dritten Platz der 4x100-m-Staffel der U18 bei. Hier lief sie mit  Elisa Stumpen, Jamira Lauf und Johanna Gries erneut eine Zeit unter 50 Sekunden (49,83s). Bronze gewann auch Hannah Schoofs im Weitsprung der U20 (5,33m). Zu nennen sind auch die Leistungen von Gerrit Vißer im 80-m-Hürdenlauf und Alina Arenz auf den Sprintstrecken. Vißer steigerte sich als Vierter auf gute 11,88 Sekunden und Arenz lief die 100 Meter in schnellen 12,68 Sekunden.

 

Ergebnisse

 

 

Fr

08

Jun

2018

48. Internationales Leichtathletik/Meeting Rhede mit dem 4. NRW-Hammerwurf-Cup und dem 1. NRW-Hochsprung-Cup am 16. Juni im BESAGROUP-Sportpark Rhede

2017 schlug Christine Salterberg in einem packenden Hürdenlauf die Deutsche Meisterin Djamila Böhm (Start-Nr. 3) in Rhede. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
2017 schlug Christine Salterberg in einem packenden Hürdenlauf die Deutsche Meisterin Djamila Böhm (Start-Nr. 3) in Rhede. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

 

Spitzenleichtathletik hautnah

 

Deutsche und internationale Meister/-innen auf Normenjagd in Rhede

 

Eine Woche vor dem 48. Internationalen Leichtathletik-Meeting am Samstag, den 16. Juni in Rhede, sind die „Auftragsbücher“ von Meeting-Organisator Jürgen Palm gut gefüllt. „Wir wollen zusammen mit den Sportlerinnen und Sportlern aus rund 20 Nationen ein buntes Feuerwerk abbrennen“, freut sich Palm auf eine Mischung aus internationalem Spitzensport und Talentschau. Die erste Rakete zünden die Hammerwerfer/-innen beim 4. NRW-Cup bereits ab 14:30 Uhr. „Der Wettkampf der Frauen ist mit drei der vier besten deutschen Athletinnen sowie Werferinnen aus den Niederlanden und Frankreich eine der Top-Wettbewerbe der Veranstaltung“, stellt Palm fest. Neben der letztjährigen Deutschen Meisterin Carolin Paesler (Leverkusen) sind auch die Olympiateilnehmerin Charlene Woitha (Berlin) und Susen Küster (Leverkusen) auf der Jagd nach der EM-Norm für Berlin, die bei exakt 70 Metern liegt. An eine solche Weite ist für LAZ-Ass Maximiliane Langguth nicht zu denken, aber die DM-Norm von 56 Metern dürfen es mit der Unterstützung der Familie und Freunden beim Heimmeeting schon werden.

Im Stadion werden dann die 400m Hürden der Männer und Frauen zu den hochklassigen Disziplinen gehören. Bei den Frauen haben sowohl die aktuelle Deutsche Meisterin Djamila Böhm als auch die Waliserin Caryl Granville eine persönliche Bestzeit von 56,59 Sekunden. Böhm, die im letzten Jahr in Rhede Zweite wurde, fehlen damit ganze 9 Hundertstel zur EM-Norm. Bei den Männer gehen gleich vier Athleten mit Bestzeiten unter 50 Sekunden an den Start. Aus DLV-Sicht sind vor allem Jonas Hanßen (SC Myhl) und Tobias Giehl (München) von Interesse, schließlich möchten beide im August bei der EM im Berliner Olympiastadion im Nationaltrikot an den Start gehen. Im Flachsprint sind mit Steven Müller (Friedberg) und Johannes Trefz (München) zwei amtierende Deutsche Meister gemeldet. Trefz sicherte sich im Vorjahr den 400-m-Titel und war in 45,81 Sekunden auch Jahresschnellster und Müller düpierte die Favoriten aus Wattenscheid bei den Deutschen Hallenmeisterschaften im 200-m-Lauf. In Jena konnte Müller in starken 20,60 Sekunden bereits die EM-Norm abhaken, sodass er auch als DLV–Jahresbester nach Rhede kommt.

 

Weite Sprünge wird es auch wieder auf der berühmten Weit- und Dreisprunganlage geben, wobei vor allem der Frauendreisprung im Fokus steht. Die Deutschen Hallenmeisterin Neele Eckhardt (Göttingen) möchte den Meetingrekord auf eine Weite jenseits der 14-Meter-Marke steigern. Mit ihrer Saisonbestweite von 14,08 Metern konnte sie bereits locker die EM-Norm von 13,90 Meter überbieten. Aus der Slowakei fliegen die Zwillingsschwestern Jana und Dana Veldakova ein. Jana mit einer persönlichen Bestweite von 6,75 Metern für den Weitsprung und Dana als vielfache 14-Meter-Springerin für den Dreisprung. Gleich in beiden Disziplinen möchte Klaudia Kaczmarek antreten. Die herausragende Athletin des LAZ Rhede ist trotz Doppelbelastung mit Leistungstraining und Fulltimejob in toller Form. Mit der Unterstützung des Rheder Publikums möchte Kaczmarek ihre Saisonbestweiten deutlich steigern.

 

Und dann sind da noch die vielen „Jungen Wilden“ des LAZ Rhede, die auf einen Einsatz bei „ihrem“ Meeting brennen, erst recht, nachdem die renommierte Fachzeitschrift „Leichtathletiktraining“ einen achtseitigen Bericht über die hervorragende Nachwuchsarbeit des LAZ Rhede veröffentlicht hat. „Der Redakteur Michael Wilms hat uns so gelobt, da habe ich ihm sofort einen Startplatz im 1500-m-Lauf reserviert“, verriet Palm mit einem Schmunzeln.

 

Zeitplan

 

 

 

Do

07

Jun

2018

48. Internationales LAZ-Meeting am 16. Juni

Beim Internationalen Leichtathletik-Meeting in Rhede am 16. Juni werden auch 4x100-m-Staffeln für Männer und Frauen (ohne Norm) angeboten!

 

 

Di

05

Jun

2018

Nordrhein-Jugendmeisterschaften U16-U20 am 9./10. Juni in Krefeld-Uerdingen - Vorbericht

Jan Siebert (im blauen LAZ-Trikot) mischt mit seiner Saisonbestzeit von 56,05 Sekunden über 400m Hürden der U18 ganz vorne mit. (Archivfoto: Jan-David Ridder)
Jan Siebert (im blauen LAZ-Trikot) mischt mit seiner Saisonbestzeit von 56,05 Sekunden über 400m Hürden der U18 ganz vorne mit. (Archivfoto: Jan-David Ridder)

 

Sprintstaffeln im Angriffsmodus

 

Für die Nachwuchstalente des LAZ Rhede steht am Wochenende bei den Nordrhein– Jugendmeisterschaften in Krefeld-Uerdingen die nächste Bewährungsprobe auf dem Programm. Mit einundzwanzig Athleten ist der Landesstützpunkt in den Altersklassen U16 bis U20 vertreten. Nach der Papierform – sprich den Meldelisten – hat das LAZ Rhede ein Dutzend Medaillenchancen, wobei für LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm und seinem Team die gezeigten Leistungen wichtiger sind als die Platzierungen: “Die Landesmeisterschaften sind eine gute Gelegenheit, um gegen starke Konkurrenz neue persönliche Bestleistungen zu erzielen und die eine oder andere DM-Norm zu knacken.“

Gut aufgestellt sind zur Zeit die Speerwerfer/-innen aus der Trainingsgruppe von Ely Niehaus. Neben Mathis Morlo bei der M15 (42,15m) führt auch Rieke Unland bei der W14 die Meldeliste im Speerwurf mit einer Weite von 33,98 Metern an. Dicht gefolgt von ihrer Trainingspartnerin Ronja van der Heiden, die nur 8 Zentimeter dahinter liegt. Unland ist zudem über 100 Meter mit ihrer Saisonbestleistung an Position drei gelistet. Dass Enie Dangelmaier springen kann, hat sie in dieser Saison bereits mehrfach unter Beweis gestellt. Sie rangiert sowohl im Hochsprung (1,60m) als auch im Weitsprung (5,54m) der W15 an zweiter Position. Auch mit der 4x100-m-Staffel der StG Rhede-Sonsbeck wollen die U16-Athletinnen angreifen. In der Besetzung Alina Bielefeld, Rieke Unland, Enie Dangelmaier und Elena Aengeneyndt (Sonsbeck) soll auf jeden Fall die DM-Norm von 51,00 Sekunden her.

 

In der Altersklasse U18 führt Jesse Südholt die Meldeliste im Stabhochsprung an. Gerne würde der Schützling von LAZ-Stabhochsprungtrainer Robert Hallbauer seine Saisonbestleistung von 3,80 Meter weiter steigern. Spannung versprechen die 400m Hürden der U18. Hier liegt Jan Siebert mit seiner Saisonbestzeit von 56,05 Sekunden nur sechs Hundertstel hinter dem Jahresschnellsten Jonas Kaspar (SC Myhl). Die 50-Meter-Marke im Visier hat Fabian Baten, der mit seiner Speerwurfbestleistung von 49,97 Metern viertbester Werfer der Meldeliste ist. Auch Elisa Stumpen geht motiviert in die Meisterschaften. Neben dem Hürdensprint stehen vor allem die Chancen im Hochsprung auf eine vordere Platzierung gut. „Elisa ist eine der fleißigsten Athletinnen und hat sich nach einer langwierigen Fußverletzung wieder toll herangekämpft“ lobt Palm den Einsatz der Athletin von LAZ-Hochsprungtrainer Roman Buhl. Als Titelverteidigerinnen treten die Sprinterinnen mit der 4x100-m-Staffel an. In der Besetzung Elisa Stumpen, Nike Dangelmaier, Jamira Lauf und Johanna Gries wird sich die Staffel der StG Rhede-Sonsbeck-Wesel auf jeden Fall mit den Bayer-Teams aus Uerdingen und Leverkusen streiten müssen. „Wir werden noch ein bisschen an den Wechseln basteln“, verspricht LAZ-Sprinttrainer „Mecky“ Emmerich einen heißen Tanz um die Medaillen.

 

In der Altersklasse U20 hat die vielseitige Hannah Schoofs die besten Chancen auf Edelmetall. Sie hat gleich vier Einzelnormen erreicht, wird aber am Wettkampftag entscheiden, welche Disziplinen sie neben dem Speerwurf bestreiten wird. Schmerzlich vermisst wird Jan-David Ridder, der aufgrund einer Fußverletzung keine Wettkämpfe bestreiten kann und erst im Juli in die Saison einsteigen wird.

 

Zeitplan

 

 

 

Di

05

Jun

2018

48. Internationales LAZ-Meeting am 16. Juni in Rhede

 

 

Das Orga-Team des LAZ Rhede sucht noch Helfer für die Programmheft-

verteilung. Die Hefte befinden sich im Start-

bereich der Halle und können zum Verteilen mitgenommen werden.

 

Danke!

Mo

04

Jun

2018

LVN-Seniorenmeisterschaften am 31. Mai in Mönchengladbach + Sprint- und Sprungmeeting am 31. Mai in Willich + NRW-Hammerwurfmeisterschaften am 3. Juni in Le

Reiner Heweling (M55) lief in den Sprintdisziplinen zum Doppelsieg.
Reiner Heweling (M55) lief in den Sprintdisziplinen zum Doppelsieg.

 

Doppelsieg für Reiner Heweling

 

Die Athleten des LAZ Rhede setzten auch am Wochenende um Fronleichnam positive Akzente und heimsten Titel und Medaillen ein. So war der zweifache Deutsche Hallenmeister der M55, Reiner Heweling, auch bei den Nordrhein-Seniorenmeisterschaften in Mönchengladbach nicht zu bremsen. In 12,23 Sekunden über 100 Meter und 25,65 Sekunden über 200 Meter sicherte sich Heweling souverän den Doppelsieg in der M55 Klasse.

 

Ihren ersten 13er der noch jungen Sommersaison brachte die Dreispringerin Klaudia Kaczmarek in Willich aufs Brett. Mit 13,12 Metern schob sich Kaczmarek auf Position sechs der Deutschen Jahresbestenliste, wobei alle Topathletinnen schon in die Saison eingestiegen sind. .

Als harte Trainingseinheit zeigte sie sich bei hochsommerlichen Temperaturen noch im 100-Meter-Sprint und im Weitsprung. Mit guten 12,79 Sekunden im Sprint und 5,98 Metern im Weitsprung war auch ihr Trainer Jürgen Palm zufrieden: „Klaudia hatte diese Woche aus beruflichen Gründen keine Zeit zum Techniktraining und der Wettkampf ist ja bekanntlich das beste Training“, erläuterte Palm. Schnellste U18-Sprinterin über 200 Meter war Nike Dangelmaier, die schnelle 26,07 Sekunden lief. Ein ansprechendes Debüt über die 400m Hürden lieferte Jamira Lauf, die als Dritte der U18 nach 68,47 Sekunden im Ziel war. Zweite Plätze errangen die 4x100-m-Staffel der U23 und Hannah Schoofs im Weitsprung der U20. Die Staffel lief in der Besetzung Alina Arenz, Nike Dangelmaier, Hannah Schoofs und Kim-Jessica Thöne 49,15 Sekunden und damit 15 Hundertstel an der DM-Norm vorbei und Hannah Schoofs sprang 5,28 Meter weit.

 

Bei den NRW-Hammerwurfmeisterschaften in Leichlingen errangen die Werfer/-innen aus der Trainingsgruppe von Werner Niehaus einen Titel und vier Medaillen. Sieger in der Altersklasse M55 wurde der amtierende Deutsche Meister Hans Wewering mit einer Weite von 42,21 Metern. Konstant, aber ohne den „Ausrutscher“ nach oben warf Maximiliane Langguth den 4-kg-Hammer 53,39 Meter weit und gewann Bronze. Vizemeister bei der U20 wurde Moritz Leiting mit einem Versuch auf 50,72 Meter. Auch Gerrit Vißer gewann Silber, aber noch wichtiger war seine Steigerung auf gute 43,01 Meter. Bis zur U16-DM-Norm (M15) fehlen nur noch 99 Zentimeter. Den dritten Platz bei der M15 sicherte sich sein Trainingspartner Justus Leiting mit guten 40,14 Metern. Einen gebrauchten Tag erwischte hingegen Antonia Ciroth, die bei den Regionsmeisterschaften mit der U18-DM-Norm geglänzt hatte. Sie fabrizierte drei ungültige Versuche und blieb somit ohne Platzierung.

 

Ergebnisse Seniorenmeisterschaften

 

Ergebnisse vom Sprint- u. Sprungmeeting in Willich

 

Ergebnisse NRW-Hammerwurfmeisterschaften in Leichlingen 

 

 

Di

29

Mai

2018

Regionsmeisterschaften 2018 am Samstag, den 26. Mai im BESAGROUP-Sportpark Rhede

Michel Boeck (Mitte) siegte überr 100 und 200m und mit der StG Rhede-Sonsbeck-Wesel über 4x100m. (Foto: Roman Buhl)
Michel Boeck (Mitte) siegte überr 100 und 200m und mit der StG Rhede-Sonsbeck-Wesel über 4x100m. (Foto: Roman Buhl)

 

LAZ-Athleten beeindrucken mit 30 Titeln und

4 DM-Normen

 

Michel Boeck überragt im Männersprint

 

Hier geht's zum Fotoalbum der RM (Fotos: Jan-David Ridder)

  

Die Athleten/-innen und das Trainerteam des LAZ Rhede strahlten bei den Regionsmeisterschaften im BESAGROUP-Sportpark mit der Sonne um die Wette. Nicht weniger als 30 Titel und vier DM-Normen konnte der LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm "vermerken". Im Vorjahr waren es 23 Kreistitel, jetzt 30 auf Regionsebene, da haben die Athleten ein ganz schön dickes Brett gebohrt“, zeigte sich Palm auch noch zwei Tage nach den Meisterschaften beeindruckt vom Auftritt der LAZ-Sportler.

Eine Bank waren wie immer die Hammerwerfer/-innen aus der Trainingsgruppe von Werner Niehaus, die achtmal aufs oberste Treppchen steigen durften. Besonders stark war die U18-Athletin Antonia Ciroth, die mit einer Weite von 48,55 Metern auch das DM-Ticket für Rostock löste. Erneut über der DM-Norm landete auch der 6-Kg-Hammer von Moritz Leiting (51,64m). Da wollte auch Maximiliane Langguth nicht hinten anstehen und überzeugte mit einer Siegesweite von 54,84 Metern. Wie beim 48. Internationalen Leichtathletik-Meeting am 16. Juni vorgesehen, wurde auch bei den Regionsmeisterschaften erst der Hammerwurfwettkampf absolviert, sodass die Athleten/-innen die volle Aufmerksamkeit des Publikums genossen, bevor es anschließend im Stadion weiterging.

 

Hier setzte sich überraschenderweise Michel Boeck die Sprintkrone bei den Männern auf. Dem Doppelsieg über die 100 und 200 Meter (11,52s/22,85s) folgte der dritte Streich mit der 4x100-m-Staffel der Startgemeinschaft Rhede-Sonsbeck-Wesel. Diese verpasste in 43,21 Sekunden die U23-DM-Norm um sage und schreibe 1 Hundertstelsekunde. Da vor allem Simon Heweling aufgrund muskulärer Probleme nur rund 80 Prozent seines Leistungsvermögens abrufen konnte, sollte die Norm beim nächsten Versuch fallen. Das Quartett lief in der Besetzung Kemo Abbing, Stefan Tigler, Michel Boeck und Simon Heweling. Stefan Tigler übersprang als Hochsprungsieger erneut die 2-Meter-Marke und scheiterte knapp an 2,05 Meter.

 

Im Weitsprung der Frauen sorgten Kim-Jessica Thöne mit 5,61 Metern und Marie Steldermann (5,35m) für einen Doppelsieg des LAZ Rhede. Steldermann war zudem beste Hochspringerin (1,55m) und zweitschnellste Hürdenläuferin der Meisterschaften (15,35s). Nicht weniger als vier Regionstitel errang die U20-Athletin Hannah Schoofs, die nach persönlicher Hürdenbestzeit von 15,54 Sekunden auch mit 38,80 Metern im Speerwurf und windunterstützten 5,49 Metern im Weitsprung eine Klasse für sich war. Titel Nummer vier war dann eine Gemeinschaftsproduktion mit ihren Staffelkolleginnen Alina Arenz, Jane Bölting und Anna Jantzen. Schnellste Sprinterin der U20 war mit großem Vorsprung Alina Arenz, die sowohl über 100 Meter (12,91s) als auch über 200 Meter (26,44s) überzeugte.

 

Einen sehr guten Tag hatte auch Nike Dangelmaier erwischt. Im 400-Meter-Lauf der U18 steigerte die Landeskaderathletin ihre persönliche Bestzeit auf starke 58,25 Sekunden und blieb damit 75 Hundertstel unter der DM-Norm für Rostock. Anschließend gelang auch der 4x100-m-Staffel die Qualifikation zur DM. In der Bestetzung Elisa Stumpen, Nike Dangelmaier, Jamira Lauf und Johanna Gries lief das Quartett in schnellen 49,81 Sekunden zum Titel. Zuvor hatte Elisa Stumpen als Siegerin im Hochsprung (1,63m) und im Hürdensprint (15,33s) eine aufsteigende Formkurve gezeigt. Im Duell der Staffelpartnerinnen konnte sich über die 200 Meter dann Jamira Lauf in 27,28 Sekunden gegen Elisa Stumpen (27,40s) behaupten.

 

Außerhalb der Meisterschaftswertung gelang Enie Dangelmaier der Sprung zur U16-DM. Mit neuer  persönlicher Freiluftbestleistung von 5,54 Metern überbot sie die DM-Norm gleich im ersten Versuch. Bester LAZ-Athlet der männlichen U18 war Jan Siebert, der sowohl im 110-m-Hürdensprint in 15,35 Sekunden als auch über die 200 Meter schnellster Sprinter war (23,48s). An Position zwei laufend hatte Siebert auch gehörigen Anteil am Erfolg der 4x100-m-Staffel, die in 46,25 Sekunden gewann. Mit dabei waren hier Jesse Südholt, Thomas Häming und Martin Langstein, der am Vormittag bereits den Hammerwurf der U18 gewonnen hatte. Regionsmeister im Weitsprung der U20 wurde mit 6,17 Metern Jonas Theling.

  

Bei der hochklassig besetzten Kurpfalzgala in Weinheim belegte Klaudia Kaczmarek den siebten Platz im Weitsprung. Gleich im ersten Versuch sprang sie mit 6,08 Metern ihre Tagesbestweite.

 

Ergebnisse

 

Mi

23

Mai

2018

Wettkämpfe am Pfingstwochenende 2018: Bad Oeynhausen, Gladbeck, Weeze, Schwechat, Wageningen

Die DM-Siebte Hannah Schoofs warf den 600-g-Speer in Gladbeck 40,25m weit und wurde damit Vierte, (Foto: Roman Buhl)
Die DM-Siebte Hannah Schoofs warf den 600-g-Speer in Gladbeck 40,25m weit und wurde damit Vierte, (Foto: Roman Buhl)

Ertragreiches Pfingstwochenende

 

Stefan Tigler greift Vereinsrekord im Hochsprung (2,05m) an

 

Am Pfingstwochenende waren die LAZ-Athleten viel und schnell unterwegs, sodass sie von Wettkämpfen in Bad Oeynhausen, Gladbeck, Weeze, Schwechat und Wageningen mit schönen Erfolgen, Bestleistungen und Normerfüllungen für Meisterschaften zurückkamen.

 

Die längste Anreise hatten traditionell die Athleten, die am Internationalen Pfingstmeeting in Schwechat bei Wien teilgenommen haben. Insbesondere die Hammerwerfer nutzten die optimalen Wettkampfbedingungen und glänzten mit neuen persönlichen Bestweiten. Moritz Leiting schleuderte den 6-kg-Hammer auf starke 53,44 Meter und Antonia Ciroth verbesserte sich als Zweite der U18 auf 46,14 Meter. In Bad Oeynhausen war Maximiliane Langguth mit einer Weite von 51,91 Metern eine Klasse für sich.

Eine kurze Anreise hatte Friedhelm Betting, der in Weeze an den Start ging. Dafür hatte er bei den Regionsmeisterschaften im Halbmarathon 21,1 Kilometer zu absolvieren. In guten 1:26,54 Stunden sicherte sich Betting den Titel. In Wageningen bei Arnheim ging Stefan Ritte über 1500 Meter an den Start und lief in 4:07,29 Minuten zur NRW-Norm. Zwei DM-Normen schafften die Sprinter- und Springer beim Borsig-Meeting in Gladbeck. Jan Siebert freute sich riesig über seine neue 400-m-Hürdenbestzeit von 56.05 Sekunden. Der Landeskaderathlet blieb als Sieger der U18 fast zwei Sekunden unter der DM-Norm und konnte sich gegenüber dem Vorjahr um sieben Zehntel steigern.

 

Das Ticket für die U23-DM in Heilbronn löste Hochspringer Stefan Tigler, der locker 2,02 Meter überfloppte und erst am neuen LAZ-Vereinsrekord von 2,05 Meter scheiterte. „Der ist in diesem Jahr noch fällig“, ist sein Trainer Roman Buhl sicher. Schließlich hat Stefan Tigler eine persönliche Bestleistung von 2,17 Metern aufzuweisen. Eher als Trainingseinheit nutzte Klaudia Kaczmarek den Weitsprungwettkampf der Frauen. Ihre Siegesweite von 5,93 Metern will sie am Wochenende bei einem Meeting in Weinheim deutlich steigern. Schnellste Frauenstaffel war das Quartett aus Rhede, das  in der Besetzung Kim-Jessica Thöne, Katrin Boche, Marie Steldermann und Hannah Schoofs nach 49,40 Sekunden im Ziel war. Als Vierte warf Hannah Schoofs anschließend den 600-g-Speer erneut über die 40-Meter-Marke (40,25m).

 

Ein „Heimspiel“ haben die LAZ-Athleten am kommenden Samstag, 26. Mai, wenn ab 10 Uhr die ersten Regionsmeister der Altersklassen U18 bis zur Hauptklasse im Besagroup-Sportpark ermittelt werden. Insgesamt 200 Athleten aus 34 Vereinen haben für die Meisterschaft gemeldet. Das LAZ Rhede stellt mit über 35 Teilnehmern nicht nur die größte Mannschaft, sondern hat wie immer zahlreiche Titelanwärter in seinen Reihen. „Da gutes Wetter vorhergesagt ist, rechne ich mit einem richtigen Schub unserer Athleten. Zumal gut drei Wochen vor dem 48. Internationalen LAZ-Meeting auch noch einige unserer Athleten die geforderten Mindestleistungen übertreffen wollen“, freut sich LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm auf den Samstag.

 

 

Infos und Zeitplan Regionsmeisterschaften am 26. Mai in Rhede

 

Ergebnisse aus Schwechat/Österreich

 

Ergebnisse vom Borsig-Meeting in Gladbeck

 

Ergebnisse aus Weeze

 

 

Di

22

Mai

2018

Regionsmeisterschaften U16/U14 am 20. Mai 2018 in Emmerich

Gerrit Vißer (Bildmitte) war über die 80m Hürden der M15 eine Klasse für sich. Er siegte in starken 12,19 Sekunden.
Gerrit Vißer (Bildmitte) war über die 80m Hürden der M15 eine Klasse für sich. Er siegte in starken 12,19 Sekunden.

 

LAZ-Athleten sahnen bei den Regionsmeisterschaften ab

 

Aufgrund des ungünstig gewählten Termins an Pfingstsonntag, war das LAZ Rhede bei den Regionsmeisterschaften der U16 und U14 nur mit einem kleinen Team von zwölf Athletinnen und Athleten vertreten. Doch was das Dutzend im Emmericher Eugen-Reintjes–Stadion vom Stapel ließ, war vom Allerfeinsten. Nicht weniger als vierundzwanzig Medaillen, davon dreizehn aus Gold, errangen die Schützlinge von Ely Niehaus, Roman Buhl und LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm. Bemerkenswerterweise hat jede/r der zwölf Sportler/-innen aus Rhede mindestens eine Medaille erkämpft!

Gleich vier Siege heimste Enie Dangelmaier ein. Den Auftakt machte sie mit 33,39 Metern im Speerwurf. Anschließend sprintete sie über die 100m trotz Gegenwind in 13,12 Sekunden zum Sieg. Nach übersprungenen 1,60 Metern hatte Dangelmaier auch Hochsprunggold sicher. Titel Nummer vier errang sie zusammen mit ihren Staffelpartnerinnen Alina Bielefeld, Rieke Unland und Ronja van der Heiden. Das Quartett siegte überlegen in schnellen 51,88 Sekunden. Zuvor hatten sich auch Unland, Bielefeld und van der Heiden in die Siegerlisten eingetragen.

 

Einen „Sahnetag“ erwischte dabei Rieke Unland, die den 500-g-Speer auf erstklassige 33,98 Meter schleuderte und die 100 Meter in 12,88 Sekunden sprintete und somit zweifache Regionsmeisterin der W14 wurde. Nur acht Zentimeter kürzer flog der Speer von Ronja van der Heiden, die mit 33,90 Metern Vizemeisterin wurde. Nicht zu schlagen war van der Heiden dann im Kugelstoßen, das sie überlegen mit 9,85 Metern für sich entschied. Alle fünf gültigen Sprünge von Alina Bielefeld waren weit über der 5-Meter-Marke, sodass sie gleich fünfmal ihre bisherige Bestleistung übertraf. Ihr Siegessprung wurde mit 5,25 Metern vermessen. Zuvor war sie in 13,20 Sekunden Zweite im 100-m-Sprint der W15 geworden. Beste Hochspringerin der W14 war Alexandra Spieker, die erstmals 1,45 Meter übersprang. Dritte wurde hier Ronja van der Heiden mit einer Höhe von 1,42 Metern. Den zweiten Platz im Weitsprung der W14 errang Annika Geuting mit guten 4,61 Metern.

 

Drei Regionstitel gingen auf das Konto der M15-Athleten Mathis Morlo, Gerrit Vießer und Samuel Roths. Während Roths den Hochsprung mit 1,61 Metern gewann, waren Gerrit Vißer im 80-m-Hürdensprint (12,19 Sekunden) und Morlo im Speerwurf (42,15 Meter) jeweils eine Klasse für sich. Vißer sicherte sich zudem die Vizemeisterschaften im Kugelstoßen (11,65 Meter) und Weitsprung (5,40 Meter) und Morlo belegte den dritten Platz im Hochsprung (1,52 Meter).

 

Beste Weitspringerin der W12 war Viktoria Wienand, die mit einer Weite von 4,47 Metern siegte und über 75 Meter in guten 10,81 Sekunden Dritte wurde. Silber im Speerwurf der W13 gewann Lene Stumpen mit einer Weite von 19,68 Metern und zweimal Bronze ging an Lena Bonhoff, die 4,61 Meter weit sprang und im 75-Meter-Lauf 10,96 Sekunden sprintete. Großes Lob verdiente sich auch der örtliche Ausrichter vom TV Elten, der mit seinem Helferteam in einem schönen Stadion für einen reibungslosen Wettkampfablauf sorgte.

 

Ergebnisse

 

 

 

Do

17

Mai

2018

48. Internationales LAZ-Meeting am 16. Juni 2018

 

 

Zur Vorbereitung

auf das

Internationale Meeting benötigen wir noch Helfer bei der Plakatverteilung.

 

Freiwillige bitte bei

Jürgen Palm melden:

02872-5237.

 

Danke!

Do

17

Mai

2018

Anschreiben Helferliste Internationales Meeting 2018

Anschreiben Helferliste Internationales LAZ-Meeting am 16. Juni 2018
Anschreiben Helferliste.doc
Microsoft Word Dokument 564.5 KB

Mi

16

Mai

2018

Wettkämpfe am Christi-Himmelfahrt-Wochenende: 10. Mai in Köln, 12./13. Mai in Duisburg, 13. Mai in Garbsen

Kemo Abbing siegte in Köln mit tollen 1,95 m im Hochsprung der Männer. (Foto: Roman Buhl)
Kemo Abbing siegte in Köln mit tollen 1,95 m im Hochsprung der Männer. (Foto: Roman Buhl)

 

Abbing siegt mit

1,95 Metern im Männerhochsprung

 

Bei unterschiedlichen Wettkämpfen und Meisterschaften überzeugten die LAZ-Athleten am Christi-Himmelfahrt-Wochenende mit guten Platzierungen, Leistungen und Normerfüllungen bis hin zur DM-Norm.

 

Gleich bei ihrem Saisondebüt in Garbsen, konnte LAZ-Dreispringerin Klaudia Kaczmarek die DM-Norm für Nürnberg abhaken. Obwohl sie unter der Woche noch einige harte Trainingseinheiten absolviert hatte und folglich die Spritzigkeit fehlte, sprang sie im dritten Versuch 12,82 Meter weit. In dem hochklassigen Teilnehmerfeld belegte Kaczmarek damit den fünften Platz. Sowohl die Siegerin Kristin Gierisch (14,31m) als auch die Zweitplatzierte Neele Eckhardt (13,92m) schafften die EM-Norm für Berlin. 

 Als erste Regionsmeisterin im 7-Kampf der Frauen trug sich Marie Steldermann in die Siegerliste ein. In Duisburg erkämpfte sich Steldermann nach zwei anstrengenden Wettkampftagen 4.299 Punkte und zeigte durch die Bank ansprechende Leistungen. Über mehrere Einzelwettkämpfe möchte Steldermann sich für die NRW-Mehrkampfmeisterschaften jetzt noch besser in Form bringen.

 

Gleich fünf erste Plätze errangen die LAZ-Athleten beim traditionellen Christi-Himmelfahrt-Sportfest in Köln. Dabei trumpften die Hochspringer mit drei Siegen auf. Elisa Stumpen sprang nach langer Verletzungspause 1,55 Meter hoch und siegte bei der U18.  Mit guten 1,60 Metern war Enie Dangelmaier bei der U16 nicht zu schlagen und Kemo Abbing siegte mit 1,95 Metern bei den Männern. Schnellster 400-m-Läufer der U18 war Jan Siebert, der seine persönliche Bestleistung auf 51,92 Sekunden drückte.

  

Einen Wurfzweikampf aus Kugelstoßen und Speerwerfen bestritten Hannah Schoofs, Anna Jantzen und Greta Boeck. Im Kugelstoßen schafften die Athletinnen des Landesstützpunktes einen „Sweep“. Es siegte Hannah Schoofs mit 9,77 Metern vor Anna Jantzen (9,48m) und Greta Boeck (9,44m), Mit einer Weite von 39,17 Metern belegte Schoofs zudem den zweiten Platz im Speerwurf der U20. „Vor allem technisch haben wir noch viel Arbeit“, sah Ely Niehaus noch viel Steigerungspotenzial bei ihren Schützlingen.

  

Auf der Sprintbahn sorgten Alina Arenz, Nike Dangelmaier und Michel Boeck für gute Platzierungen. Alina Arenz lief im 100-m-Sprint der U20 in 13,03 Sekunden zum vierten Platz. Fünfte bei der U18 wurde Nike Dangelmaier in 12,96 Sekunden und Michel Boeck blieb als Sechster der Männerklasse in 22,96 Sekunden erstmals unter der 23-Sekunden-Grenze.

 

Ergebnisse aus Köln

 

Ergebnisse aus Duisburg

 

Ergebnisse aus Garbsen

 

 

 

Mi

09

Mai

2018

Region-Nord Langhürden und Region-Südost Hammerwurf

Antonia Ciroth (U18) warf den Hammer 44,98 Meter weit.
Antonia Ciroth (U18) warf den Hammer 44,98 Meter weit.

 

LAZ-Hammerwerfer in Topform

 

„Sieben auf einen Streich“ heißt es beim "tapferen Schneiderlein". So fuhren sieben Hammerwerfer des LAZ Rhede aus der Trainingsgruppe von Werner Niehaus guten Mutes zum ersten Wettkampf des diesjährigen NRW-Hammerwurf-Cups nach Leichlingen. Heraus kamen fünf persönliche Bestleistungen und zwei DM-Normen. Mit einer beachtlichen Steigerung auf 52,43 Meter (2./U20) sicherte sich Moritz Leiting das DM-Ticket für die Deutschen U20-Meisterschaften in Rostock und steigerte seine persönliche Bestweite um gut sechs Meter. In toller Form präsentierte sich auch Maximiliane Langguth, die den 4-kg-Hammer auf 55,46 Meter schleuderte und die geforderte Weite für die DM in Nürnberg nur um 54 Zentimeter verpasste. „Spätestens beim LAZ-Meeting werfe ich die 56-Meter“, gibt sich Langguth nach dem Wettkampf kämpferisch. 

Die zweite DM-Norm für das LAZ Rhede brachte der letztjährige Deutsche Meister (M55) Hans Wewering unter Dach und Fach. Sein 6kg schweres Wurfgerät landete erst nach 44,87 Metern, womit Wewering auch den einzigen Tagessieg für seinen Verein beisteuerte. Sehr erfreut war Werner Niehaus auch über das Auftreten der Nachwuchstalente, die allesamt mit neuen persönlichen Bestweiten die Normen für die NRW-Meisterschaften abhaken konnten. Zweiter bei der U18 wurde Tom Pietzonka mit 37,49 Metern. Bei der weiblichen U18 nähert sich Antonia Ciroth mit 44,98 Metern weiter der DM-Norm (47 Meter) ihrer Altersklasse. Beide wurden ebenso Tageszweite wie Gerrit Vißer bei der M15 (37,41m). Er verwies seinen Trainingspartner Justus Leiting (36,19m) auf den dritten Platz.

 

Regionsmeister im 400-m-Hürdenlauf der U18 wurde in Moers Jan Siebert, der bei schwierigen Bedingungen in 58,79 Sekunden fast zwei Sekunden schneller lief als an gleicher Stelle im Vorjahr.

 

Do

03

Mai

2018

Vorschau 48. Internationales Leichtathletik-Meeting in Rhede am 16. Juni 2018 im BESAGROUP-Sportpark

Jürgen Palm, Mecky Emmerich, Alexander Kosenkow und Daniel Schnelting (v. l.) freuen sich auf die 48.  Ausgabe des Internationalen Meetings in Rhede. (Archivfoto vom Meeting 2017 von Jan-Hendrik Ridder)
Jürgen Palm, Mecky Emmerich, Alexander Kosenkow und Daniel Schnelting (v. l.) freuen sich auf die 48. Ausgabe des Internationalen Meetings in Rhede. (Archivfoto vom Meeting 2017 von Jan-Hendrik Ridder)

 

EM-Normwettkämpfe, Hammerwurf- und Hochsprung-Cup

 

Mit großer Vorfreude auf die Leichtathletik-Europameisterschaften in Berlin (7.-12. August) starten die Leichtathleten in die Sommersaison 2018. Auf dem Weg zum großen Fest im Olympiastadion stellt das Internationale Leichtathletik-Meeting in Rhede wieder eine wichtige Etappe für die nationale und internationale Elite dar. Für Samstag, den 16. Juni haben die LAZ-Verantwortlichen um den Meetingorganisator Jürgen Palm ein spannendes und umfangreiches Programm auf die Beine gestellt. Die 48. Auflage des Traditionsmeetings im Westmünsterland bietet wieder die gesamte Palette der Leichtathletik, von EM-Normwettkämpfen bis zu den Talentstaffeln für die Kleinsten. Die besten Nachwuchsathleten aus NRW treten im Hammerwurf und Hochsprung an. Während die Hammerwerfer bereits die 4. Auflage des NRW-Cups durchführen, ist dieses Format für die Hochspringer neu.

Von 13.00 bis 16.00 Uhr genießen die Hammerwerfer, moderiert von Markus Esser, die volle Aufmerksamkeit des Publikums, das wie in den Vorjahren mit tollen Leistungen auf der bekannten Rheder Wurfanlage rechnen darf. Mit dabei sind natürlich auch die LAZ-Hammerwerfer/-innen um Maximiliane Langguth und Moritz Leiting.

 

Um 16.00 Uhr fällt dann der erste Startschuss im Stadion. Neben den Sprints stehen in diesem Jahr insbesondere die 400m Hürden und die Mittelstrecken im Fokus. Auf der Jagd nach den EM-Normen, werden die deutschen Topathleten von der traditionell starken internationalen Konkurrenz gefordert. „Auf der Laufbahn haben wir die letzten Jahre nur selten deutsche Siege erlebt, aber genau diese harten Rennen brauchen die Athleten, um sich bei Meisterschaften durchsetzen zu können“, erläutert Palm. Einer der ersten, die sich angemeldet haben, war deshalb auch der amtierende Deutsche 200-m-Hallenmeister Steven Müller, der seit Jahren Stammgast in Rhede ist. Bei der Aufstellung der Mittelstreckenfelder arbeitet Palm in diesem Jahr eng mit dem renommierten Lauftrainer Leo Monz-Dietz zusammen. Pacemaker sollen für ein schnelles Tempo und gute Zeiten sorgen. „Wir wollen auch den U20-Athleten die Chance geben in schnelle Rennen zu kommen“, plant Palm schon für die Zukunft.

 

Vor der Haupttribüne sorgen dann wieder die Weitenjäger für beste Stimmung. Insbesondere der Dreisprung der Frauen mit der derzeit stärksten LAZ-Athletin Klaudia Kaczmarek steht im Brennpunkt. Dabei hofft Palm auch auf die Teilnahme der Deutschen Hallenmeisterin Neele Eckhardt (LG Göttingen), die gerne den Meetingrekord auf über 14 Meter steigern würde. In ihren Spezialdisziplinen stellen sich auch die „Jungen Wilden“ des LAZ Rhede der Konkurrenz. Mit Henry Vißer (400mH), Simon Heweling (Sprint) und Stefan Tigler (Hochsprung) gehört ein LAZ-Trio zur nationalen Spitze im Juniorenbereich. Da der Meetingtermin in diesem Jahr vor den Sommerferien liegt, rechnet Palm mit rund 1000 Zuschauern im BESAGROUP-Sportpark:“ Wo sonst bekommt man Spitzensport für 5 Euro zu sehen“, spielt Palm auf die familienfreundlichen Eintrittspreise an.

 

Ausschreibung

 

 

Mo

30

Apr

2018

Läufermeeting des LC Adler Bottrop am 27. April 2018 und Drake Relays in Des Moines/USA am 28. April 2018

Stefan Tigler, Simon Heweling und Michel Boeck (v.l.) nahmen das gesamte  Podium in Beschlag. (Foto: Roman Buhl)
Stefan Tigler, Simon Heweling und Michel Boeck (v.l.) nahmen das gesamte Podium in Beschlag. (Foto: Roman Buhl)

 

"Überdistanzen" erfolgreich gemeistert

 

Henry Vißer führt deutsche Jahresbestenliste über 400m Hürden an

 

Den Einstieg in die Sommersaison absolvierten die Sprinter/-innen des LAZ Rhede über die „krummen“ Strecken und waren dabei in Bottrop sehr erfolgreich. „Als Trainingsstrecken laufen die Sprinter oft die 150 und 300 Meter, die gegenüber den 100 und 200 Metern eine Überdistanz darstellen und somit sehr fordernd sind“, erläutert LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm die Bedeutung der Veranstaltung in Bottrop. Insgesamt zwölf Mal standen die LAZ-Athleten anschließend auf dem obersten Treppchen, sodass Jürgen Palm und Roman Buhl sehr zufrieden mit dem Saisoneinstieg waren.

Die schnellsten Zeiten lief Simon Heweling, der bei der U23 in 16,04 Sekunden (150m) und 35,37 Sekunden (300m) siegte. Das Podium komplettierten jeweils Stefan Tigler (16,66/35,60) und Michel Boeck (17,08/37,42). Stark war auch der Auftritt von Nike Dangelmaier. Die U18-Athletin sorgte mit 19,37 Sekunden (150m) und 41,90 Sekunden (300m) für die schnellsten Zeiten im weiblichen Bereich. Ihr Sprinttalent bewies auch Rieke Unland, die bei der U16 in 19,70 Sekunden siegte (150m) und über 300 Meter in 44,10 Sekunden Zweite wurde.

 

Ungewohnt kurz waren die 300 und 600 Meter für Stefan Ritte, der sonst von 800 Metern bis zum Halbmarathon unterwegs ist. Dennoch konnte der Student beide Strecken in der Männerklasse für sich entscheiden (38,85/1:28,12).

 

Einen Tag später und 7.000 Kilometer entfernt sorgte Henry Vißer für den nächsten Paukenschlag. Der Bocholter steigerte bei den Drake Relays seine 400-m-Hürdenbestzeit auf erstklassige 51,77 Sekunden, womit er die deutsche Jahresbestenliste der Männer anführt. Mit dieser Zeit konnte sich Vißer auch für die Regionalen Studentenmeisterschaften der USA qualifizieren, sodass er erst Ende Mai nach Deutschland zurückkehren wird. Hier stehen mit der U23-DM sowie der Männer-DM noch weitere Höhepunkte in seinem Wettkampfkalender. „Aber als erstes freue ich mich, bei unserem Meeting am 16. Juni zu starten“, brennt Vißer auf seinen Start beim 48. Internationalen Leichtathletik-Meeting in Rhede.

 

Ergebnisse aus Bottrop

 

 

 

Mo

30

Apr

2018

Frühjahrsputz beim LAZ Rhede

Foto: Roman Buhl
Foto: Roman Buhl

 

Zu einer „Trainingseinheit“ der etwas anderen Art trafen sich am Samstag zahlreiche Athleten, Trainer und Vorstandsmitglieder des LAZ Rhede. Frühjahrsputz im Besagroup Sportpark stand auf dem Programm und so wurden die gewohnten Trainingsgeräte wie Diskus, Hammer oder Speer gegen Besen, Harke und Spaten eingetauscht. Auch die hier ansonsten üblichen Laufschuhe oder Spikes wichen schnell den Gummistiefeln. „In knapp sechs Wochen findet hier das 48. Internationale Leichtathletik-Meeting statt“, so Stützpunktleiter Jürgen Palm „und dann soll das Stadion nicht nur in sportlicher Hinsicht, sondern auch mit Sauberkeit glänzen“. Und so wurde die Laufbahn geschrubbt, die Tribüne gereinigt und sämtliche Wege von Unkraut befreit. „Auch in diesen für sie ungewohnten Disziplinen bringen unsere Athletinnen und Athleten wie gewohnt Bestleistungen“ meinte Palm und zeigte sich nach Abschluss der Aktion rundherum zufrieden.

(Text: Andreas Stockhausen)

 

Mi

25

Apr

2018

Wettkampf in Penbroke/USA am 21. April 2018

 

 

Stockhausen läuft College- und Vereinsrekord

 

Im Dress der Florida Tech University lief der LAZ-Hindernisläufer Malte Stockhausen eine neue persönliche Bestzeit über 3000m Hindernis. In 9:28,32 Minuten stellte der Bocholter gleichzeitig einen neuen Collegerekord und LAZ-Vereinsrekord auf. Stockhausen siegte vor dem US Amerikaner Noah Churchwell (Columbus) und dem Kenianer Silus Kipkoech (Pembroke).

 

Do

19

Apr

2018

Sportlerehrung der Stadt Rhede am 13.04.2018 im Rheder Ei

Mi

18

Apr

2018

Sterkrader Läufer- und Werfertag mit Regionsmeisterschaften Langstrecke am 14. April 2018

Lauftalent Thea Lehmbrock (links) lief in starken 7:59,08 Minuten auf Platz zwei des 2000-m-Laufs der W13.
Lauftalent Thea Lehmbrock (links) lief in starken 7:59,08 Minuten auf Platz zwei des 2000-m-Laufs der W13.

LAZler starten vielversprechend in die Freiluftsaison

 

Einen starken Einstieg in die Freiluftsaison boten die Läufer und Werfer des LAZ Rhede in Oberhausen-Sterkrade. Gleich siebenmal standen sie auf dem obersten Treppchen, wobei sechs Tagessiege auf das Konto der Speer- und Hammerwerfer/-innen aus den Trainingsgruppen von Eli und Werner Niehaus gingen.

Als kleines Comeback kann man die Leistung von Hammerwerferin Maximiliane Langguth bezeichnen, die seit Jahresbeginn wieder regelmäßig trainiert und mit 52,83 Metern eine tolle Einstiegsweite erzielte. Hans Wewering trat mit dem 7,26-kg-Hammer an und erzielte 37,53 Meter, was auf gute Weiten mit dem 6-kg-Gerät hoffen lässt. Auch Moritz Leiting gewann seinen Wettkampf (U20) und verbesserte sich auf 46,42 Meter. Deutlich verbessert präsentierten sich auch Martin Langstein (42,79m)  und Tom Pietzonka (37,10m), die bei der U18 die Plätze zwei und drei belegten.

 

Auch die Speerwerfer/-innen stellten drei Tagesbeste. Die DM-Siebte Hannah Schoofs überbot gleich bei drei ihrer sechs Versuche die 40-Meter-Marke und  siegte mit starken 41,28 Metern vor ihrer Trainingspartnerin Greta Boeck (34,16m). Einen Doppelerfolg verbuchten auch Fabian Baten und Jonas Arnold bei der U18. Baten schrammte mit 49,76 Metern knapp an der 50-Meter-Marke vorbei und auch Arnold erzielte mit 46,15 Metern eine persönliche Bestweite. Den ersten Platz bei der M15 sicherte sich Mathis Morlo mit einer Weite von 37,77 Metern.

 

Auf der Laufbahn sicherte sich Friedhelm Betting den Regionstitel im 5000-Meter-Lauf der M50. Mit seinem Sohn Janek als Tempomacher, schrammte Betting in 18:04,45 Minuten nur knapp an der 17-Minuten-Marke vorbei. „Die 17 sollte heute eigentlich vor dem Komma stehen, aber die vorletzte Runde war zu langsam“, analysierte Betting das Rennen. Als Formtest nutzte Stefan Ritte die Meisterschaft und war mit seiner Zeit von 16:34,52 Minuten und dem dritten Platz zufrieden. Gut aufgelegt präsentierten sich auch Thea und Lutz Lembrock, die in ihren Altersklassen (M/W13) die Plätze zwei und drei belegten. Thea lief die 2000 Meter in 7:59,08 Minuten und Lutz in 7:50,36 Minuten.

 

Einen guten zweiten Platz belegte Marcel Eckers beim Dinslakener Citylauf am 15. April. Er lief die 10km in 33:30 Minuten.

 

Ergebnisse aus Oberhausen

 

Ergebnisse aus Dinslaken

 

 

 

Mi

11

Apr

2018

Internationales LAZ-Meeting + NRW-Hammerwurfcup

Mi

11

Apr

2018

Trainingslager 2018 in Castiglione della Pescaia vom 24.März bis 2. April

Die LAZ-Athleten und -Trainer genossen in der Toskana die intensive  Vorbereitung auf die kommende Freiluftsaison. (Foto: Roman Buhl)
Die LAZ-Athleten und -Trainer genossen in der Toskana die intensive Vorbereitung auf die kommende Freiluftsaison. (Foto: Roman Buhl)

 

LAZ- Athleten zur Saisonvorbereitung im Süden

 

Von Elisa Stumpen <elisa.stumpen@gmx.de>

 

RHEDE. Nach BELLA ITALIA und hier mitten in die Toskana zog es rund 30 LAZ-Athleten in den vergangenen Osterferien zur Vorbereitung auf die Freiluftsaison 2018.

 

Das Trainingslager wurde im zentralen Castiglione della Pescaia bezogen. Hier fand die Gruppe um den beachtlichen Betreuerstab mit Jürgen Palm, Roman Buhl, Mecky Emmerich sowie Heidi Langguth, Michael Langguth und Helmut Moscheik nicht nur eine ausgesprochen schöne Hotelanlage samt Bungalowpark, sondern auch die notwendige sportliche Infrastruktur und somit optimale Trainingsbedingungen vor. Ein neuwertiges Stadion liegt in rund 900 Metern Entfernung; Swimmingpools sowie ein weitläufiger Kraftraum standen ebenfalls zur Verfügung. Neben dem Hotel bot sich ein ausgedehnter Strand nicht nur für Trainingseinheiten an.

 

So sieht Arbeit aus: Ausgepowerte Athleten. (Foto: Roman Buhl)
So sieht Arbeit aus: Ausgepowerte Athleten. (Foto: Roman Buhl)

 

Das Trainerteam schmiedete hierbei die Trainingspläne, während unser Physiotherapeut Helmut stets für das Wohlbefinden der Sportler sorgte.

 

Auch alles Übrige wurde top-organisiert: Ein weiteres „Support-Team" reiste einen Tag früher an und übernahm die Aufgabe des Einkaufs für eine später gelungene Selbstverpflegung vor Ort. Dass die Jugendlichen dieses Mal nicht nur ihre Einkaufslisten schrieben, sondern ebenso selbständig haushalten mussten, bildet laut Trainer Jürgen Palm und ,,schweißt das Team zusammen".

 

Stadion mitten im Grünen. (Foto: Roman Buhl)
Stadion mitten im Grünen. (Foto: Roman Buhl)

In einem Trainingslager wie diesem ist besonders die zur Verfügung stehende Zeit ein ausschlaggebender Faktor für Athleten und Trainer, welche für ein ausgiebiges und individuelles Training genutzt werden konnte. Immerhin ging es in der Toskana unter anderem darum, ,,nicht mehr zu trainieren, sondern es auch bewusster zu tun!“ Frühmorgendliche Dehnprogramme am Strand rundeten das sportliche Programm ab. In der Freizeit stand in erster Linie die Erholung auf dem Programm. Dennoch gab es eine gemeinsame Besichtigungen der Stadt und ihrer mittelalterlichen Burg, welche jener ihren Namen gibt.

 

Gut vorbereitet kann es also nun für die LAZ-Athleten in die Ende April beginnende Leichtathletiksaison 2018 gehen.

 

(Foto: Roman Buhl)
(Foto: Roman Buhl)

Di

10

Apr

2018

Ergebnisse der LAZ-Athleten Vißer und Stockhausen

Henry Visser (links) mit einem Teamkollegen der Universität Tulsa.
Henry Visser (links) mit einem Teamkollegen der Universität Tulsa.

LAZ-Athleten in den USA starten erfolgreich

 

Mit persönlichen Bestleistungen und DM-Normerfüllungen sind die LAZ-Athleten Malte Stockhausen und Henry Vißer in die Freiluftsaison gestartet. Beide studieren in den USA und haben für ihre jeweiligen College-Teams wichtige Punkte gesammelt. Malte Stockhausen unterbot bei seinem Saisoneinstieg im 3000-m-Hindernislauf in 9:36,01 Minuten auf Anhieb die U23-DM-Norm um eine knappe Sekunde. Noch stärker ist seine Verbesserung über 5000 Meter. Hier schrammte der Student der Meeresbiologie in 15:05,24 Minuten knapp an der 15-Minuten-Marke vorbei.

Drei Rennen, drei persönliche Bestzeiten. So lautet die Erfolgsbilanz von Henry Vißer, der für die Universität Tulsa (Oklahoma) startet. In seiner Spezialdisziplin, den 400m Hürden, lief Vißer über 54,14 Sekunden und 53,51 Sekunden auf starke 52,62 Sekunden. Damit blieb Vißer gut 1,2 Sekunden unter der DM-Norm der Männerklasse. Klar, dass er auch die U23-DM-Norm sicher in der Tasche hat.

Während Malte Stockhausen wie im letzten Jahr pünktlich zum Bocholter-Citylauf zurück in seine Heimatstadt kommt, stehen für Vißer bis Ende Mai Wettkämpfe in den USA auf dem Programm. In Rhede geht es dann nach einer kurzen Erholungsphase mit Technik- und Staffeltraining weiter. Schließlich hat das U23-Team der StG Rhede-Sonsbeck-Wesel große Ambitionen mit der 4x100-m-Staffel. „Mit Kemo Abbing, Stefan Tigler, Henry Vißer, Simon Heweling, Michel Boeck und Magnus Wilms möchten wir in Heilbronn um die Medaillen mitlaufen“, freut sich LAZ-Sprinttrainer Mecky Emmerich auf den Sommer.

 

 

 

Di

10

Apr

2018

Frühjahrsputz im Besagroup-Sportzentrum

Fr

23

Mär

2018

Senioren-EM- Halle- und Winterwurf am 19. März in Madrid/Spanien

Hans Wewering startete in Spanien für Deutschland und wurde Siebter mit einer Weite von 42,27 m in der Alterklasse M55.
Hans Wewering startete in Spanien für Deutschland und wurde Siebter mit einer Weite von 42,27 m in der Alterklasse M55.

 

7. Platz für Hans Wewering

 

Einen schönen Erfolg verbuchte Hans Wewering bei den Senioren-Europameisterschaften in Madrid (Spanien). Der Hammerwerfer des LAZ Rhede belegte in der Altersklasse M55 mit einer Weite von 42,27 Metern den 7. Platz. Damit realisierte Wewering sein selbstgestecktes Ziel, den Endkampf zu erreichen. Insgesamt waren zwanzig Athleten in der Altersklasse M55 am Start. Es siegte der Pole Lech Kowaski (53,47 Meter).

 

Ergebnisse

 

 

Di

20

Mär

2018

Regionsmeisterschaften Crosslauf am 18. März in Sonsbeck

Marcel Ecksers ließ der Konkurrenz im 7300-m-Hauptlauf keine Chance und gewann souverän in 23:40 Minuten.
Marcel Ecksers ließ der Konkurrenz im 7300-m-Hauptlauf keine Chance und gewann souverän in 23:40 Minuten.

  

Eckers gewinnt souverän

 

Im Rahmen des Sonsbecker Frühjahrswaldlaufs wurden am vergangenen Sonntag die ersten Regionsmeisterschaften im Crosslauf ausgetragen. Obwohl es weder „frühlingshaft“ noch „crossig“ war, schlug sich das kleine LAZ-Laufteam beachtlich. Bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt und eisigem Ostwind lief Thea Lembrock ein klasse Rennen über 2050 Meter. In der Altersklasse W13 teilte sich Thea ihre Kräfte gut ein und sicherte sich in 8:46 Minuten souverän den Titel. Vierte wurde ihre Trainingspartnerin Lena Bonhoff in 9:45 Minuten

Thea Lehmbrock (links) siegte über 2050m der W13 in tollen 8:46 Minuten. Ihre Trainingspartnerin Lena Bonhoff (4. von links) wurde Vierte in 9:45 Minuten.
Thea Lehmbrock (links) siegte über 2050m der W13 in tollen 8:46 Minuten. Ihre Trainingspartnerin Lena Bonhoff (4. von links) wurde Vierte in 9:45 Minuten.

Auch die männliche U14 lief 2050 Meter. Hier erreichte Friedrich Hagen als Sechster das Ziel der M12 in 9:46 Minuten und Lutz Lembrock belegte in 9:05 Minuten den siebten Platz bei der M13. Die gleiche Platzierung schaffte auch Marlene Feldhaar im 2950-m-Lauf der W14 (14:16min). Eine Klasse für sich war dann im Hauptlauf über 7300 Meter Marcel Eckers. In starken 23:40 Minuten ließ er der Konkurrenz keine Chance. Schnellster Läufer der M50 war Friedhelm Betting, der nach 28:10 Minuten im Ziel

 

 

Sieger unter sich: Marcel Eckers (links) und Friedhlem Betting (M50) siegten jeweils in ihrer Altersklasse.
Sieger unter sich: Marcel Eckers (links) und Friedhlem Betting (M50) siegten jeweils in ihrer Altersklasse.

Ergebnisse

 

 

Mi

14

Mär

2018

Regionsmeisterschaften Kinderleichtathletik 2018 am 11. März in Dinslaken

Die erfolgreichen Mannschaften der U10 und U12 mit ihrem Trainerteam: Greta Boeck, Alicia Südholt, Kim Brokamp, Jane Bölting und Magnus Wilms. (Foto: Jane Bölting)
Die erfolgreichen Mannschaften der U10 und U12 mit ihrem Trainerteam: Greta Boeck, Alicia Südholt, Kim Brokamp, Jane Bölting und Magnus Wilms. (Foto: Jane Bölting)

 

Strahlende Gesichter und 15 Plaketten

 

Die ersten Regionsmeisterschaften der Kinderleichtathletik in Dinslaken wurden für die jüngsten Talente des LAZ Rhede zu einem Erfolgserlebnis auf ganzer Linie. Mit strahlenden Gesichtern und fünfzehn Plaketten, davon neun goldene, kehrten die Kinder der Jahrgänge 2007 bis 2011 nach Rhede zurück. In allen Altersklassen wurden jeweils ein Dreikampf sowie eine Rundenstaffel ausgetragen. Die Dreikämpfe bestanden aus einem 30-m-Sprint, einem Hochweitsprung sowie einem Medizinballstoß.

Folgende Kinder wurden im Dreikampf Regionsmeister: Tjaard Hofmann (M7), Lemalian Lawrence Kahler (M8), Luis Stricker (M10), Charlotte Jochmann (W9) und Heleen Keiten-Schmitz (W11). Die gute Vorbereitung durch das Trainerteam verhalf den LAZ-Talenten zudem zu zwei Mannschafts- sowie zwei Staffeltiteln. Die Dreikampfmannschaft der weiblichen U12 siegte mit 5765 Punkten. Hier waren Heleen Keiten-Schmitz, Felicia Berns, Nora Tenbusch, Jule Döring und Johanna Döring beteiligt. Die männliche U10 holte sich den Titel mit 531 Zählern. Die Mannschaft wurde von Noah Belting, Lemalian Lawrence Kahler, Luca Böing, Alexander Döring und Leon Böing gestellt.

 

Bei den abschließenden Rundenstaffeln konnten sich die Mädchen der Altersklassen U10 und U12 gegen die Konkurrenz durchsetzen. In der U10 liefen Matilda Deing, Antonia Kruse, Nele Schlütter und Ela Kaya in 80,1 Sekunden zum Sieg. Die U12 war mit Felicia Berns, Johanna Döring, Marieke Epping und Heleen Keiten-Schmitz schon nach 67,9 Sekunden im Ziel. Betreut wurden die Talente von Greta Boeck, Alicia Südholt, Magnus Wilms, Kim Bomkamp und Jane Bölting.

 

Ergebnisse

 

 

 

Mi

07

Mär

2018

17. Deutsche Senioren Hallen- und Winterwurfmeisterschaften vom 2.-4. März in Erfurt

Der 55-jährige Reiner Heweling zündete in Erfurt den Turbo ein und distanzierte die Konkurrenz über 60m und 200m. (Foto: Roman Buhl)
Der 55-jährige Reiner Heweling zündete in Erfurt den Turbo ein und distanzierte die Konkurrenz über 60m und 200m. (Foto: Roman Buhl)

 

Zwei Meistertitel für Reiner Heweling

  

Einen herausragenden Erfolg verbuchte der LAZ-Seniorensportler Reiner Heweling bei den Deutschen Senioren-Hallenmeisterschaften in Erfurt. In der Altersklasse M55 sprintete der Weselaner im Dress des LAZ Rhede seinen Konkurrenten über 60 Meter und 200 Meter davon. Bereits im Vorlauf deutete Heweling in 7,75 Sekunden als Schnellster seine Extraklasse an. Im Finale zündete Heweling dann den Turbo und siegte in starken 7,55 Sekunden mit gut drei Zehntelsekunden Vorsprung. Im 200-m-Finale blieb Heweling in 24,85 Sekunden erstmals unter der 25-Skunden-Marke und sicherte sich überlegen den zweiten Meistertitel. 

 Knapp am Finale vorbei schrammte Christian Dangelmaier, der im 60-m-Vorlauf der M40 7,77 Sekunden lief. Den fünften Rang im Hammerwurf der M55 erreichte Hans Wewering. Der Vorjahresmeister erzielte diesmal eine Weite von 40,08 Metern und lag damit nur knappe zwei Meter hinter dem Sieger.

 

Ergebnisse

 

 

Mi

07

Mär

2018

LV Nordrheinhallenmeisterschaften der Jugend U16 am 3. März 2018 in Düsseldorf

Einie Dangelmaier gewann 3 Medaillen in der Altersklasse der 15-Jährigen. (Foto: Roman Buhl)
Einie Dangelmaier gewann 3 Medaillen in der Altersklasse der 15-Jährigen. (Foto: Roman Buhl)

 

6 Medaillen für

U16-Athleten

  

Mit sechs Medaillen im Gepäck kehrten die U16-Athleten des LAZ Rhede von den Nordrheinhallenmeisterschaften in Düsseldorf zurück. Damit sicherten sich die Nachwuchstalente des Landesleistungsstützpunktes so viele Medaillen wie seit Jahren nicht mehr.

 

Einen kompletten Medaillensatz durfte Enie Dangelmaier mit nach Hause nehmen. Den Auftakt machte Dangelmaier mit dem zweiten Platz im Weitsprung der W15 mit guten 5,38 Metern. Anschließend steigerte sie ihre persönliche Hallenbestleistung im Hochsprung auf 1,58 Meter und wurde damit Dritte. Schließlich brachte sie als Startläuferin die 4x200-m-Staffel der Startgemeinschaft Rhede-Sonsbeck in die Goldspur. Zweite Läuferin war Rieke Unland, die zuvor im 60-m-Finale der W14 den sechsten Platz belegte. Unland übergab bereits mit einem riesigen Vorsprung auf Alina Bielefeld, die weiter Druck machte und auf die einzige Sonsbeckerin im Team, Elena Aengeneyndt wechselte. Nach 1:48,76 Minuten blieben die Uhren stehen. Eine Zeit, an der sich alle folgenden Staffeln die Zähne ausbissen, sodass am Ende der Titel vor den Bayerteams aus Leverkusen und Uerdingen/Dormagen feststand. 

Ein neue persönliche Bestweite sprang Linus Feldhaus, der mit 5,29 Metern Bronze im Weitsprung der M14 gewann. Die gleiche Farbe hatte auch die Plakette, die Gerrit Vißer nach dem Hürdenfinale der M15 überreicht bekam. Mit schnellen 9,12 Sekunden stellte Vißer ebenso eine neue persönliche Bestleistung auf wie Ronja van der Heiden, die mit 9,84 Metern Bronze im Kugelstoßen der W14 errang. Weitere fünf Endkampfplatzierungen durch Alina Bielefeld im 60-m-Sprint der W15 (5./8,24), Samuel Roths im Hochsprung der M15 (5./1,55), Linus Feldhaus im Kugelstoßen M14 (5./10,50), Gerrit Vißer im Kugelstoßen M15 (6./10,67) sowie der männlichen U16-Staffel (6./1:48,56) in der Besetzung Samuel Roths, Gerrit Vißer, Mathis Morlo und Linus Feldhaus rundeten den erfolgreichen Auftritt der LAZ-Athleten ab.

 

„Es macht sich bezahlt, dass wir mit Roman Buhl im Hochsprung und Elli Niehaus im Kugelstoßen schon in der Schülerklasse sehr differenziert trainieren können“, freut sich auch LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm über die Erfolge in der Landeshauptstadt.

 

Ergebnisse

 

 

Mi

28

Feb

2018

50. Deutschen Jugend-Hallen- und Winterwurfmeisterschaften am 24./25. Februar in Halle a.d. Saale

Mit 42,68 Metern warf Hannah Schoofs einen neuen LAZ-Vereinsrekord mit dem Speer.
Mit 42,68 Metern warf Hannah Schoofs einen neuen LAZ-Vereinsrekord mit dem Speer.

  

Schoofs wirft neuen Vereinsrekord

  

Eisige Temperaturen und böige Winde sorgten bei den Deutschen Winterwurfmeisterschaften in Halle an der Saale für schwierigste Bedingungen für die Werferinnen und Werfer. Für das LAZ Rhede waren mit Moritz Leiting im Hammerwurf und Hannah Schoofs im Speerwurf zwei Aktive des LAZ Rhede zeitgleich im Einsatz. Dabei fand Hannah Schoofs sehr schwer in den Wettkampf. Beim ersten und zweiten Versuch fiel der 600-g-Speer schon bei 33,02 Meter auf den gefrorenen Wurfplatz, sodass für Schoofs das frühe Ausscheiden drohte. Wie immer blieb ihre Trainerin Elli Niehaus ruhig und hatte zudem die richtigen Korrekturen parat. Schoofs wusste die Tipps ihrer Trainerin perfekt umzusetzen und schleuderte ihr Wurfgerät auf starke 42,68 Meter. Neben dem unerwarteten 7. Platz stellt ihre persönliche Bestleistung auch einen neuen Vereinsrekord für das LAZ Rhede dar. Gegenüber den NRW-Winterwurfmeisterschaften verbesserte sich Schoofs gleich um sechs Meter. 

 

Keine Steigerung zu den NRW-Winterwurfmeisterschaften in Leverkusen gelang hingegen Moritz Leiting, der insgesamt etwas vorsichtig agierte und mit 45,17 Metern auf Platz 18. landete. Im Vergleich zu den anderen Werfern fiel auch die schmale Gestalt von Leiting auf, der vor allem im Kraftbereich noch deutliche Reserven hat. „Die Umstellung vom 5- auf den 6-kg-Hammer fällt Moritz noch schwer. Hier haben wir bis zum Sommer noch viel Arbeit“, blickt sein Trainer Werner Niehaus schon auf das Ostertrainingslager, das wie immer in Halle, also dem Ort der Meisterschaften, ausgetragen wird.

 

In der Halle absolvierte Nike Dangelmaier ihren 400-m-Vorlauf und zeigte mit 59,22 Sekunden eine ansprechende Leistung. Im Vergleich zu den NRW-Hallenmeisterschaften lief Dangelmaier deutlich schneller an, musste dann allerdings auf den letzten 80 Metern diesem Tempo Tribut zollen und fiel etwas zurück. Als 16. der Gesamtwertung rangierte sie immerhin unter den sechs schnellsten U18-Athletinnen.

 

Ergebnisse

 

 

Do

22

Feb

2018

50. Deutsche Jugend-Hallenmeisterschaften und 24. Deutsche Jugend-Winterwurfmeisterschaften am 24./25. Februar 2018 in Halle an der Saale

Hannah Schoofs wird in Halle von Speerwurftrainerin Elli Niehaus betreut.
Hannah Schoofs wird in Halle von Speerwurftrainerin Elli Niehaus betreut.

Dangelmaier, Schoofs und Leiting starten in Halle

 

Drei Nachwuchstalente des Landesleistungsstützpunktes vertreten bei den 50. Deutschen Jugend-Hallen- und Winterwufmeisterschaften die Farben des LAZ Rhede in Halle an der Saale, wobei nur die Langhürdenspezialistin Nike Dangelmaier in der wohltemperierten Halle antreten darf. Sowohl die Speerwerferin Hannah Schoofs als auch der Hammerwerfer Mortiz Leiting werden ihre Wettkämpfe im „Wurfmekka“ nur bedingt genießen können. Schließlich sind für das Wochenende Minustemperaturen und ein kalter Ostwind gemeldet.

Bereits am Samstag greift Nike Dangelmaier ins Geschehen ein. Da in der Halle natürlich keine Langhürden gelaufen werden, startet sie über die 400-Meter-Flachstrecke. Als U18-Athletin geht es für Dangelmaier gegen die ältere Konkurrenz vor allem um die Steigerung ihrer eigenen Bestzeit von 58,92 Sekunden. „Nike hat fleißig trainiert und wird wie immer alles geben, um eine kleine 58er-Zeit zu erzielen“, sieht LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm seine Athletin gut vorbereitet. Insgesamt sind 26 Athletinnen über die 400 Meter gemeldet.

Gleichzeitig am Sonntag um 10 Uhr beginnen die Wettkämpfe von Hannah Schoofs und Moritz Leiting. Da beide gegenüber dem Vorjahr mit höheren Wurfgewichten antreten müssen, ist eine Leistungsprognose schwierig. Jedoch sollten beide ihre Leistungen bei den Nordrhein-Winterwurfmeisterschaften steigern können. In Leverkusen erzielte Leiting mit dem 6-kg-Hammer eine Weite von 45,85 Metern und Hannah Schoofs warf den 600-g-Speer auf 36,57 Meter. „Für beide geht es darum, mutig und entschlossen in den Wettkampf zu gehen. Insbesondere bei schwierigen Bedingungen sind Überraschungen möglich“, hofft Palm auf einen „Ausrutscher“ nach oben für die Wurftalente des LAZ Rhede.

 

Am Coaching soll es auf jeden Fall nicht scheitern, denn mit Elli Niehaus für Hannah Schoofs, Werner Niehaus für Moritz Leitung und Jürgen Palm für Nike Dangelmaier ist eine Eins-zu-eins-Betreuung gegeben. „Die drei haben schließlich auf Karneval verzichtet, da haben sie die optimale Betreuung verdient“, lobt Palm den Einsatz der Athletinnen und des Athleten.

 

Informationen auf leichtathletik.de

 

 

 

Mo

19

Feb

2018

65. Deutsche Leichtathletik-Hallenmeisterschaften am 17./18. Februar in Dortmund

Im Dreisprung der Frauen landete Klaudia Kaczmarek mit nur 2 cm Rückstand auf den Bronzerang auf Platz vier.
Im Dreisprung der Frauen landete Klaudia Kaczmarek mit nur 2 cm Rückstand auf den Bronzerang auf Platz vier.

Knapp an Bronze vorbeigeschrammt

 

Mit einer unglaublichen Energieleistung erkämpfte Klaudia Kaczmarek den vierten Platz bei den Deutschen Hallenmeisterschaften im Dreisprung der Frauen. Ausgerechnet einen Tag vor den 65. Deutschen Hallenmeisterschaften in Dortmund machten sich bei Klaudia Kaczmarek Erkältungssyntome bemerkbar. Wie halb Bocholt hatte es auch die LAZ-Athletin zur Unzeit erwischt. Erst nach dem Aufwärmen in Dortmund war sich Kaczmarek sicher, dass sie ihre siebte DM-Teilnahme unter dem Hallendach in Angriff nehmen konnte. Nach einem ungültigen Versuch flog Kaczmarek im zweiten Durchgang auf starke 13,17 Meter, ihrer zweitbesten Weite in der Halle überhaupt.

Leider „musste“ der DLV dann einige Ehrungen vornehmen, sodass der Wettkampf für fünfzehn Minuten unterbrochen wurde. Kein Wunder also, dass alle Athletinnen im dritten Durchgang Probleme hatten, wieder ihren Wettkampfrhythmus zu finden. An der Spitze hatte Neele Eckhardt mit 14,13 Metern bereits für klare Verhältnisse gesorgt und auch Jessie Maduka war mit 13,81 Metern zu stark, aber von Birte Damerius (Rudow) trennten sie bis dahin nur zwei Zentimeter zu Bronze. „Anschließend wollten sowohl Birte als auch Klaudia zuviel, sodass sich technische Unsicherheiten einschlichen, die im Dreisprung nicht zu kompensieren sind“, erläuterte Palm die entscheidende Wettkampfphase. Insgesamt geht der vierte Platz für Kaczmarek somit voll in Ordnung. Schließlich ist Damerius in dieser Hallensaison schon 13,51 Meter weit gesprungen.

 

Am Sonntag glückte Kaczmarek dann eine „kleine“ Revanche gegen Damerius, da sie im Weitsprung mit 6,09 Meter drei Zentimeter vor der Kollegin landete. Doch auch hier fehlte das Quäntchen Glück, das man im Sport gut gebrauchen kann. Weitengleich mit der Saarbrückerin Michele Weitzel, verpasste Kaczmarek als Neunte den Endkampf der beste Springerinnen nur aufgrund des kürzeren zweitbesten Sprunges. „Gleich nach dem Wettkampf haben wir bereits die Planung für die Freiluftsaison besprochen, sodass Klaudia nach einer Urlaubswoche wieder direkt in die Vorbereitung starten kann“, erklärt Palm.

 

Völlig überraschend verlief die erste Hallen-DM für Simon Heweling. Der junge Sprinter zeigte am Samstag noch großen Respekt bei seinem Debüt. Schließlich lief er bereits im Vorlauf gegen den Deutschen Rekordhalter Julian Reus (Erfurt). „Da war Simon doch etwas aufgeregter als sonst“, erläuterte sein Trainer Roman Buhl, der mit dem Auftakt in 7,03 Sekunden dennoch zufrieden war. Insgesamt lief Heweling damit auf Platz 34. Deutlich weiter vorne landete der Schüler dann im 200-m-Lauf. Nach 22,43 Sekunden stoppten die Uhren nach seinem Vorlauf. Aufgrund des Verzichts einiger Sprinter, die sich auf die Staffel konzentrierten, rutschte Heweling noch in die Finalläufe der besten deutschen  Sprinter. Auf Bahn eins reichte es dann in 22,67 Sekunden zu Platz acht. „Einen besseren Einstieg in die Männerklasse hätte Simon nicht haben können. Für den Sommer war das Motivation pur“, freute sich Palm über den Erfolg des LAZ-Neuzuganges.

 

Ergebnisse

 

 

 

Do

15

Feb

2018

Vorschau: 65. Deutsche Leichtathletik-Hallenmeisterschaften am 17./18. Februar 2018 in Dortmund

Klaudia Kaczmarek rangiert im Dreisprung auf Position vier der Meldeliste.  Wird es für eine Medaille reichen? (Foto: Roman Buhl)
Klaudia Kaczmarek rangiert im Dreisprung auf Position vier der Meldeliste. Wird es für eine Medaille reichen? (Foto: Roman Buhl)

 

Kaczmarek und Heweling mit Doppelstart

 

Klaudia Kaczmarek und Simon Heweling vertreten die Farben des LAZ Rhede am Wochenende bei den 65. Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften in Dortmund. Insgesamt haben 343 Sportlerinnen und Sportler aus Deutschland die hohen Qualifikationsnormen gemeistert, oder wurden vom DLV mit einem Sonderstartrecht ausgestattet. Sowohl Kaczmarek als auch Heweling gehen in Dortmund gleich zweimal an den Start.

Kaczmarek tritt wie im Vorjahr sowohl im Dreisprung als auch im Weitsprung der Frauen an. Insgesamt bestreitet sie ihre siebte Hallen-DM in Folge, wobei sie in ihrer Spezialdisziplin jeweils den Endkampf der besten acht Springerinnen erreichen konnte. Auch für Dortmund stehen die Chancen gut. Mit ihrer Saisonbestweite von 12,82 Metern rangiert Kaczmarek an Position vier der Meldeliste. Unklar ist noch der Start der derzeit besten deutschen Dreispringerin Kristin Gierisch (Chemnitz). Nach derzeitigem Stand ist die Göttingerin Neele Eckhardt erste Anwärterin auf Gold. Die sympathische Athletin hat mit 14,07 Metern als einzige bisher die 14-Meter-Marke übertroffen. Medaillenkandidatinnen sind Jessie Maduka (Düsseldorf) und Birte Damerius (Berlin). Für Kaczmarek gilt es also am Samstag, den Schalter in den DM-Modus umzulegen. „Klaudia ist wie wenige Sportlerinnen in der Lage, am Tag X ihre volle Leistung abzurufen“, erinnert ihr Trainer an viele Bestleistungen seiner Athletin bei Deutschen Meisterschaften.

 

Zum dritten Mal unterm Hallendach tritt Kaczmarek auch im Weitsprung der Frauen an. Als letzte technische Entscheidung am Sonntag steht diese Disziplin besonders im Fokus. Mit der Olympiavierten Malaika Mihambo (LG Kurpfalz), Soestene Moguenara (Wattenscheid) und Alexandra Wester (Köln) streiten drei Athletinnen mit persönlichen Bestweiten von über 6,90 Meter um den Titel. Für Kaczmarek wäre das Erreichen des Endkampfes ein schöner Erfolg. Ein fünfter Platz wie 2016 wäre bei dem starken Teilnehmerfeld schon eine Riesenüberraschung.

Der junge Athlet Simon Heweling ist zum ersten Mal bei Deutschen Meisterschaften dabei und startet über zwei Sprintdisziplinen. (Foto: Roman Buhl)
Der junge Athlet Simon Heweling ist zum ersten Mal bei Deutschen Meisterschaften dabei und startet über zwei Sprintdisziplinen. (Foto: Roman Buhl)

Anders als Kaczmarek, die bereits zum vierzehnten Mal bei Deutschen Meisterschaften der Männer und Frauen (je sieben Mal Halle und Freiluft!) antritt, ist die DM-Teilnahme für Simon Heweling eine Premiere. Er hat mit der Qualifikation für den 60-m- sowie den 200-m-Lauf der Männer bereits seine Saisonziele für die Hallensaison erreicht. Mit 6,95 Sekunden blieb er erstmals in seiner jungen Karriere unter der 7-Sekunden-Marke und mit 21,92 Sekunden über 200 Meter blieb der Schützling von LAZ-Trainer Roman Buhl auch erstmals in der Halle unter der 22-Sekunden-Marke. Mit drei DM-Medaillen im Jugendbereich sind die 200 Meter sicher auch die Lieblingsstrecke von Heweling. „Bei 57 gemeldeten 60-m-Sprintern wird es für Simon sicher schwer, den Zwischenlauf zu erreichen, aber wir sind froh, dass er vor den 200 Metern schon einmal alle Abläufe bei einer „großen“ DM kennen lernt“, erläutert Buhl.

 

Da sich Heweling im Verlauf des Wintertrainings zunehmend gesteigert hat, traut ihm sein Trainer auch eine neue persönliche Bestzeit in Dortmund zu. Schwierig wird es über 200 Meter, da er hier voraussichtlich auf der ungünstigen Innenbahn antreten muss. „Simon ist über 200 Meter als 23. von 24 Teilnehmern gemeldet und wird wohl auf Bahn 1 starten müssen. Der enge Kurvenradius kostet sicher zwei bis drei Zehntel“, erklärt Palm. Ein positives Signal für die Leichtathletik ist jedoch die Tatsache, dass trotz Winterolympiade live aus Dortmund berichtet wird. Die Meisterschaft ist bereits seit Wochen ausverkauft, sodass auch viel Fans des LAZ Rhede keine Karten mehr bekommen haben.

 

Infos auf leichtathletik.de

 

 

 

Di

06

Feb

2018

NRW-Hallenmeisterschaften 2018 am 3./4. Februar in Dortmund

Silber für eine starke Teamleistung über 4x200m der LAZ-Athleten im blauen Dress: Simon Heweling, Jan Siebert (hinten ,v.l.) und Michel Boeck , Stefan Tigler (vorne, v.l.). (Foto: Roman Buhl)
Silber für eine starke Teamleistung über 4x200m der LAZ-Athleten im blauen Dress: Simon Heweling, Jan Siebert (hinten ,v.l.) und Michel Boeck , Stefan Tigler (vorne, v.l.). (Foto: Roman Buhl)

 

Kaczmarek siegt im Drei- und Weitsprung der Frauen

 

Nach dem Double bei den Nordrhein-Hallenmeisterschaften in Leverkusen, setzt die LAZ-Weit- und Dreispringerin Klaudia Kaczmarek mit einem erneuten Double bei den NRW-Hallenmeisterschaften ihre einzigartige Titelsammlung fort. Bei Nordrhein-, Westdeutschen- und NRW-Hallenmeisterschaften errang sie bisher 20 Titel! Sechsmal siegte sie im Weitsprung der Frauen und vierzehn Mal im Dreisprung der Frauen. Kein Wunder, dass im Dreisprungwettbewerb keine Spannung aufkam. Nach 12,52 Metern im ersten Durchgang war das Titelrennen entschieden. Danach ging Kaczmarek mehr auf Risiko, sodass bis auf einen Versuch (12,53m) alle weiteren Sprünge übertreten waren.

Deutlich spannender verlief der Weitsprungwettkampf am Sonntag. Nachdem die Sportler und Trainer eine Stunde vor der verschlossenen Helmut-Körnig-Halle auf den Hausmeister gewartet hatten, war eigentlich mit guten Leistungen nicht zu rechnen. „Der Zeitplan war schon eine Frechheit, aber diese Panne setzte allem noch die Krone auf“, zeigte sich LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm ob der mangelhaften Organisation wenig begeistert. Deutlich entspannter blieb seine Athletin, die auch mit 6,01 Metern gut in den Wettkampf kam. Mit drei weiteren Versuchen über 6 Meter und 6,12 Meter als Tagesbestweite siegte sie vor der Kölnerin Laura Voß (6,08m), die schon bei den LVN-Meisterschaften Zweite wurde. Einen guten siebten Platz erreichte Kim-Jessica Thöne, die 5,39 Meter weit sprang.

 

Sehr erfolgreich verlief das erste Hallenrennen von Nike Dangelmaier über 400 Meter. In starken 58,92 Sekunden belegte sie hinter der amtierenden Deutschen U18-Meisterin den zweiten Platz. Siebte wurde Jamira Lauf in 62,81 Sekunden. Zusammen mit Hannah Schoofs und Johanna Gries erreichten die zwei mit der 4x200-m-Staffel in guten 1:45,96 Minuten den sechsten Platz bei der U20. Nach dem Coup bei den Nordrhein-Hallenmeisterschaften gewann die 4x200-m-Staffel der Männer auch in Dortmund eine Medaille. Nach 1:31,03 Minuten brachte das Team von LAZ-Sprinttrainer „Mecky“ Emmerich als zweitschnellste Staffel das Holz ins Ziel. Startläufer war der 16-jährige Jan Siebert. Es folgten wie in Leverkusen Stefan Tigler, Michel Boeck und Simon Heweling. Heweling hatte zuvor die Feuertaufe bei den Männern gut gemeistert und rangierte über 200 Meter auf dem siebten Platz und im 60-m-Sprint auf Platz acht. Seine Zeiten waren mit 22,09 Sekunden und 7,03 Sekunden dabei etwas langsamer als in Leverkusen.

 

Gut schlugen sich auch die U18-Athleten Jesse Südholt als Fünfter im Stabhochsprung (3,70m) und Fabian Baten als Sechster im Weitsprung (6,13m). Auffällig und bedenklich waren die teilweise sehr dünnen Teilnehmerfelder in den technischen Disziplinen sowie den Mittelstrecken. „Die Konzentration der Athleten auf wenige Großvereine führt dazu, dass NRW-Meisterschaften im Stabhochsprung quasi zu Vereinsmeisterschaften von Bayer Leverkusen werden“, sieht Palm die Entwicklung der NRW-Leichtathletik kritisch.

 

Ergebnisse

 

 

 

Do

01

Feb

2018

NRW-Hallenmeisterschaften 2018 am 3./4. Februar in Dortmund - Vorbericht

Johanna Gries (hinten) und Jamira Lauf (vorne) wollen mit ihren Staffelpartnerinnen Nike Dangelmaier und Hannah Schoofs die DM-Norm in Dortmund knacken. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Johanna Gries (hinten) und Jamira Lauf (vorne) wollen mit ihren Staffelpartnerinnen Nike Dangelmaier und Hannah Schoofs die DM-Norm in Dortmund knacken. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

DM-Generalprobe

für Kaczmarek

und Heweling

 

Am Wochenende steht für viele LAZ-Athleten mit den NRW-Hallenmeisterschaften in Dortmund der Höhepunkt der Hallensaison ins Haus. Elf Einzelsportler und zwei Staffeln des Landesstützpunktes Rhede gehen in der der Hemut-Körnig-Halle an den Start. Da an gleicher Stelle in zwei Wochen die Deutschen Hallenmeisterschaften ausgetragen werden, freuen sich insbesondere Klaudia Kaczmarek und Simon Heweling auf den Start in Dortmund. Beide haben bereits das Ticket für die Hallen-DM in der Tasche und können so die NRW-Meisterschaften als Generalprobe nutzen. Wie bei den Nordrhein-Hallenmeister-

schaften ist Klaudia Kaczmarek die Top-Favoritin auf den Dreisprungtitel der Frauen. Die Bocholterin strebt damit den sechsten Titel in Folge an. Deutlich stärker ist die Konkurrenz im Weitsprung der Frauen. Hier sind fünf Athletinnen mit Bestleistungen über 6 Meter gemeldet. Mit dabei ist auch Kim-Jessica Thöne, die in diesem Jahr erstmals in der Frauenklasse antritt.

Für Simon Heweling hängen dagegen die Trauben deutlich höher als bei den Nordrhein-Titelkämpfen, wo er gleich dreimal erfolgreich war. In Dortmund trifft er neben den Top-Sprintern aus Wattenscheid auch auf weitere starke Athleten aus dem westfälischen Verband. Medaillenchancen hat Nike Dangelmaier, die erstmals unterm Hallendach die 400 Meter in Angriff nimmt. Zusammen mit Hannah Schoofs, Johanna Gries und Jamira Lauf möchte sie auch die DM-Norm mit der 4x200-m-Staffel knacken. Schoofs startet noch im Kugelstoßen, Gries über 60 Meter und Lauf über 400 Meter. Bei der männlichen U18 gehen Jesse Südholt (Stabhochsprung) und Fabian Baten (Weitsprung) ins Rennen. Marie Steldermann startet im 60-m-Hürdenlauf der Frauen. Alina Arenz (60m) absolviert nach längerer Verletzungspause ihren ersten Start für das LAZ Rhede. Bei der 4x200-m-Staffel der Männer gibt es einen Wechsel. Für Reiner Heweling übernimmt der 16-jährige Jan Siebert die Position des Startläufers. Wieder mit dabei sind Stefan Tigler, Michel Boeck und Simon Heweling. „Damit haben wir den Altersschnitt der Staffel von 28,2 Jahren auf 18,7 Jahre gedrückt“, scherzt Reiner Heweling (55), der seine Position für den Nachwuchsprinter Jan Siebert geräumt hat.

 

Zeitplan

 

 

 

Di

30

Jan

2018

Regions-Meisterschaften Kugelstoßen/Stabhochsprung am 28. Januar in Wesel

Mit 3,80 Metern distanzierte der ehemalige Leistungsturner Jesse Südholt die Stabhochsprung-Konkurrenz der U18 um 60 cm. (Foto: Roman Buhl)
Mit 3,80 Metern distanzierte der ehemalige Leistungsturner Jesse Südholt die Stabhochsprung-Konkurrenz der U18 um 60 cm. (Foto: Roman Buhl)

Südholt mit aufsteigender Leistungskurve

 

Drei Titel und drei Medaillen errangen die Athleten des LAZ Rhede bei den Regions-Meisterschaften  im Kugelstoßen und Stabhochsprung, die am vergangenen Sonntag in Wesel ausgetragen wurden.

 

Im Stabhochsprung der U18 steigert sich Jesse Südholt von Wettkampf zu Wettkampf. Nach 3,70 Metern bei den Nordrhein-Hallenmeisterschaf-

ten übersprang der ehemalige Leistungsturner jetzt 3,80 Meter. „Für die NRW-Meisterschaften am Wochenende in Dortmund sind dann nach dem Gesetz der Serie wohl 3,90 Meter fällig“, sieht LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm noch Potenzial bei Südholt. Gut aufgelegt waren auch die Talente aus der Trainingsgruppe von Elli Niehaus. Überlegene Regionsmeis-

ter im Kugelstoßen der M14 sowie der W14 wurden Linus Feldhaus und Ronja van der Heiden. Feldhaus siege mit neuer persönlicher Bestweite von 10,45 Meter und van der Heiden steigerte sich um einen Meter auf gute 9,44 Meter.

Bei der weiblichen U20 sicherten sich Hannah Schoofs (10,15m) und Greta Boeck (9,89m) Silber und Bronze. Den zweiten Platz bei der M15 erreichte Gerrit Vißer mit guten 11,68 Meter. Zuvor hatte er in einem Einlagelauf über 60 Meter als Dritter 8,01 Sekunden erzielt. Vierte Plätze im Kugelstoßen belegten Fabian Baten (U18/11,23m) und Anna Jantzen (U20/9,74m).

 

 

Ergebnisse

 

 

Di

23

Jan

2018

Nordrhein-Hallenmeisterschaften und NRW-Winterwurfmeisterschaften am 20./21. Januar 2018 in Leverkusen

Die siegreiche Zwei-Generationen-Männerstaffel brachte das Publikum mächtig zum Staunen. V.l.: Michel Boeck, Stefan Tigler, Simon und Reiner Heweling. (Foto: Roman Buhl)
Die siegreiche Zwei-Generationen-Männerstaffel brachte das Publikum mächtig zum Staunen. V.l.: Michel Boeck, Stefan Tigler, Simon und Reiner Heweling. (Foto: Roman Buhl)

 

Fünf NRW-Titel und weiteres Edelmetall

 

Zwei-Generationen-Staffel siegt mit drei Sekunden Vorsprung.

 

Zum Abschluss der Nordrhein-Hallenmeisterschaften der Leichtathleten in Leverkusen kam selbst der Hallensprecher aus dem Staunen nicht mehr heraus. „Das habe ich noch nicht erlebt“, sagte Helmut Göthart, der mit seinen 74 Jahren sicher schon einiges gesehen hat. Doch er konnte sich nicht erinnern, dass Vater und Sohn zusammen die 4x200-m-Staffel der Männer gewonnen hätten. Dieses Kunststück gelang der StG Rhede-Sonsbeck-Wesel, die mit dem 55-jährigen Reiner Heweling, Stefan Tigler, Michel Boeck und Simon Heweling in guten 1:31,64 Minuten vor den Staffeln aus Aachen siegte und so für Jubelstürme im LAZ-Lager sorgten. Der Taktikfuchs „Mecky“ Emmerich hat es wieder mal allen gezeigt und sein Quartett optimal eingestellt, sodass am Ende ein Vorsprung von drei Sekunden auf Aachen heraussprang.

Dass mit dem Staffelerfolg der fünfte Nordrhein-Titel des Wochenendes errungen wurde, machte die Meisterschaft zum vollen Erfolg für die Leichtathleten des LAZ Rhede. Souverän hatte am Samstag Klaudia Kaczmarek ihre Siegesserie im Dreisprung der Frauen unter dem Hallendach auf acht geschraubt und dabei mit 12,82 Metern einen Vorsprung von über einem Meter auf die Konkurrenz herausgesprungen. Am Sonntag folgte dann auch noch die Titelverteidigung im Weitsprung, die mit einem Zentimeter Vorsprung allerdings denkbar knapp ausfiel. Nach 5,95 Meter im ersten Versuch hatte Kaczmarek allerdings mehr mit der eigenen Technik als mit der Konkurrenz aus Köln oder Leverkusen zu kämpfen. „Klaudia wollte zuviel und ist etwas zu sehr mit der Brechstange ans Werk gegangen, sodass die guten Versuche alle übertreten waren“, analysierte ihr Trainer Jürgen Palm.

6,95 Sekunden über 60m bedeuteten für Simon Heweling (Mitte) NRW-Titel und DM-Norm. (Foto: Roman Buhl)
6,95 Sekunden über 60m bedeuteten für Simon Heweling (Mitte) NRW-Titel und DM-Norm. (Foto: Roman Buhl)

Für eine kleine Sensation sorgte Simon Heweling mit dem Sprintdouble mit doppelter DM-Norm bei den Männern. Bereits im 200-Meter-Lauf platze der Knoten, sodass der Schützling von LAZ-Trainer Roman Buhl in 21,92 Sekunden erstmals in einem Hallenrennen unter der 22-Sekunden-Marke blieb. Gleichzeitig konnte der Abiturient auch die DM-Norm von 21,95 Sekunden unterbieten. Gleiches gelang ihm am Sonntag über 60 Meter. Hier lief Heweling im Finale als Erster in 6,95 Sekunden zu Titel und DM-Norm. Sein Vater Reiner hatte im Vorlauf seine persönliche Bestzeit auf beachtliche 7,58 Sekunden geschraubt. Doppelbronze errang Kemo Abbing im Weitsprung (6,76m) und Hochsprung (1,93m) der Männer.

Hannah Schoofs sprang mit 5,34 Metern zur Vizemeisterschaft der U20. (Foto: Roman Buhl)
Hannah Schoofs sprang mit 5,34 Metern zur Vizemeisterschaft der U20. (Foto: Roman Buhl)

 

Auch im Jugendbereich präsentierten sich die LAZ-Athleten in guter Form.  Vizemeisterschaften errangen Hannah Schoofs im Weitsprung der weiblichen U20 (5,34m) und Nike Dangelmaier im 200-Meter-Lauf der weiblichen U18 (25,93 Sekunden). Im Stabhochsprung der männlichen U18 schrammte Jesse Südholt mit 3,70 Metern als Vierter knapp an einer Medaille vorbei. Weitere fünf Endkampfplatzierungen rundeten die erfolgreichste Meisterschaft seit Jahren für das LAZ Rhede ab.

 

Da wollten die Werfer bei den parallel ausgetragenen NRW-Winterwurfmeisterschaften nicht hintenanstehen und steuerten weitere fünf Medaillen für das LAZ Rhede  bei, die allesamt auf das Konto der Hammerwerfer aus der Trainingsgruppe von Werner Niehaus gingen. Bei der männlichen U20 sicherten sich Moritz Leiting und Luis Deutmeyer Silber und Bronze. Bei ihrem erst zweiten Wettkampf mit dem 6-kg-Hammer warf Leiting 45,81 Meter weit und Deutmeyer kam auf 41,82 Meter. Auch die U18-Athleten Tom Pietzonka und Martin Langstein mussten mit dem neuen Wurfgewicht von 5kg erst so ihre Erfahrungen sammeln. Am Ende stand Silber für Pietzonka (34,20m) und Bronze für Langstein (28,69m) fest. Eine neue persönliche Bestweite erzielte Antonia Ciroth, die mit guten 42,48 Metern den zweiten Platz bei der U18 errang. Sechste Plätze im Speerwurf belegten Hannah Schoofs (36,57m) bei der U20 und Fabian Baten (46,25m) bei der männlichen U18. Beide werden von Elizabeth Niehaus trainiert.

 

Wie gut der Zusammenhalt des LAZ-Teams ist, zeigte sich auch daran, dass das gesamte Team am Sonntag bis zur letzten Siegerehrung blieb. Alle freuten sich schon auf den nächsten Großeinsatz bei den NRW-Hallenmeisterschaften in Dortmund in vierzehn Tagen.

 

Ergebnisse

 

 

 

Mi

17

Jan

2018

LVN-Hallenmeisterschaften mit NRW-Winterwurfmeisterschaften am 20./21. Januar in Leverkusen - Vorbericht

Nike Dangelmaier tritt in Leverkusen über die 200m an und mit der StG Rhede-Sonsbeck-Wesel in der Staffel über 4x200m der U18. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Nike Dangelmaier tritt in Leverkusen über die 200m an und mit der StG Rhede-Sonsbeck-Wesel in der Staffel über 4x200m der U18. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

LAZ rückt mit vier Medaillenkandidaten an

 

Zwanzig Athletinnen und Athleten des LAZ Rhede sind am Wochenende bei den Nordrhein-Hallenmeisterschaften und den NRW-Winterwurfmeisterschaften in Leverkusen gemeldet. Angeführt wird das Aufgebot von Klaudia Kaczmarek, die sowohl im Dreisprung als auch im Weitsprung als Titelverteidigerin antritt. Im Dreisprung führt Kaczmarek zurzeit sogar mit einer Weite von 12,70 Metern die deutsche Jahresbestenliste an. Als zweites Ziel hat Kaczmarek die DM-Norm im Weitsprung (6,15m) auf dem Zettel. Im Vorjahr gelang ihr ein Satz auf 6,25 Meter. Medaillenkandidaten sind auch Simon Heweling über 200 Meter der Männer, Nike Dangelmaier über 200 Meter der weiblichen U18 und Moritz Leiting im Hammerwurf der männlichen U20.

Gute Chancen rechnen sich auch Hannah Schoofs im Speerwurf der weiblichen U20 und Fabian Baten im Speerwurf der männlichen U18 aus. Die StG Rhede-Sonsbeck-Wesel schickt nur drei Staffeln ins Rennen, da vor allem im Jugendbereich einige Leistungsträger die Hallensaison auslassen. Neben den Männern und Frauen geht auch eine Staffel bei der weiblichen U18 ins Titelrennen.

 

Zeitplan

 

 

 

Sa

13

Jan

2018

Regionshallenmeisterschaften 2018 der LVN-Region Nord am 13.01.2018 im Besagroup Sportpark Rhede

LAZ-Neuzugang Simon Heweling (Start-Nr. 77) und sein Vater Reiner (Start-Nr. 76) beim 60-m-Vorlauf. (Foto: Roman Buhl)
LAZ-Neuzugang Simon Heweling (Start-Nr. 77) und sein Vater Reiner (Start-Nr. 76) beim 60-m-Vorlauf. (Foto: Roman Buhl)

Heweling und Abbing mit großartigem Einstand

 

Ihre ersten Regionsmeister ermittelten die Leichtathleten der LVN-Region-Nord bei den Hallenmeisterschaften 2018 im Besagroup-Sportpark Rhede. Die Gastgeber des LAZ Rhede sicherten sich mit neun Titeln, zehn Vizemeisterschaften und sechs dritten Plätzen dabei die meisten Wimpel, die neben den obligatorischen Urkunden überreicht wurden. Drei Titel gingen dabei auf das Konto der LAZ-Neuzugänge Simon Heweling und Kemo Abbing. Während Heweling locker, flockig die 60 Meter der Männer gewann (7,08s), war Abbing im Hoch- und Weitsprung nicht zu schlagen (6,65m/1,90m). Dabei sah Roman Buhl noch reichlich Luft nach oben: „Simon braucht einfach starke Konkurrenz, um 100 Prozent geben zu können und Kemo ist im Training schon höher gesprungen“. Die nächste Chance zur Leistungssteigerung bietet sich beiden schon am kommenden Wochenende bei den Nordrhein-Hallenmeisterschaften in Leverkusen.

Für die beste Leistung der Veranstaltung sorgte wieder einmal Klaudia Kaczmarek, die mit exakt 6 Metern den Weitsprung der Frauen gewann und sich an Position vier der DLV-Jahresbestenliste setzte. Zweite wurde Kim-Jessica Thöne mit einer Weite von 5,19 Metern. Für einen richtigen Knaller sorgte bei der W15 Enie Dangelmaier, die gleich im ersten Versuch 5,64 Meter weit segelte und damit auch die Favoritin Alyssa Tagbo (OSC Rheinhausen) schockte. Dangelmaier steigerte sich gegenüber dem Vorjahr um fast 80 Zentimeter. Doppelmeisterin bei der weiblichen U20 wurde Hannah Schoofs, die 5,34 Meter weit sprang und die 60m Hürden in 9,90 Sekunden lief.

 

Für eine positive Überraschung sorgte auch Samuel Roths, der mit einer Sprunghöhe von 1,58 Metern den Hochsprung der M15 gewann. Schnellster Hürdensprinter dieser Altersklasse war Gerrit Vißer (10,13s). Einen guten Weitsprungwettkampf bot bei der M14 Linus Feldhaus, der konstant die 5-Meter-Marke sprang und mit 5,17 Metern Zweiter wurde. Zweifache Vizemeisterin bei der weiblichen U18 wurde Nike Dangelmaier mit schnellen 8,19 Sekunden im 60-m-Sprint und 5,37Metern im Weitsprung. Zweite Plätze im Hürdensprint errangen Marie Steldermann in der Frauenklasse (9,53s), Jamira Lauf bei der weiblichen Jugend U18 (9,75s) und Rieke Unland bei der weiblichen U14 (9,90s). Unland war zuvor im 60-m-Sprint in guten 8,27 Sekunden Dritte geworden.

 

„Obwohl wir vor allem bei der männlichen Jugend einige verletzungs- und krankheitsbedingte Ausfälle hatten, war die erste Regionsmeisterschaft besser als die letzte Kreismeisterschaft vor einem Jahr. Ich hoffe wir können diesen positiven Trend bei den Landesmeisterschaften fortsetzen“, zieht LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm ein positives Fazit.

 

Die ersten NRW-Titel für das LAZ Rhede errang Reiner Heweling bei den Offenen NRW-Senioren-Hallenmeisterschaften in Düsseldorf. Bei der M55 war Heweling mit 7,67 Sekunden und 25,53 Sekunden eine Klasse für sich und darf jetzt am kommenden Wochenende zusammen mit seinem Sohn Simon die 60 Meter der Männer bestreiten.

 

Ergebnisse der Regionalhallenmeisterschaften am 13. Januar in der Leichtathletikhalle in Rhede
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Do

11

Jan

2018

Regionshallenmeisterschaften 2018 am 13. Januar in Rhede - Vorbericht

Das Foto von Roman Buhl zeigt den LAZ-Neuzugang Simon Heweling (bisher Weseler TV), der bereits sechs Medaillen bei Deutschen Meisterschaften erringen konnte und dabei auch für die StG Rhede-Sonsbeck-Wesel lief.
Das Foto von Roman Buhl zeigt den LAZ-Neuzugang Simon Heweling (bisher Weseler TV), der bereits sechs Medaillen bei Deutschen Meisterschaften erringen konnte und dabei auch für die StG Rhede-Sonsbeck-Wesel lief.

Startschuss im Besagroup-Sportpark

 

Am Samstag um 11 Uhr fällt der erste Startschuss bei den Hallenmeisterschaften der LVN-Region-Nord, die nach der Neustrukturierung des Leichtathletik-Verbandes Nordrhein die ehemaligen Kreise Rhein-Lippe, Duisburg-Mülheim und Kleve umfasst. Fast 200 Teilnehmer aus 29 Vereinen gehen dann in der Leichtathletik-Halle im Besagroup-Sportpark an den Start. Das LAZ Rhede stellt mit 35 Athleten das größte Team.

 

Neben den Regionstiteln geht es traditionell für die leistungsstärksten Athleten um die Erfüllung der Normen für die NRW- und Deutschen Hallenmeisterschaften 2018. Aus den Reihen des LAZ Rhede gehören neben Klaudia Kaczmarek (Weitsprung) auch die Neuzugängen vom Weseler TV  Simon Heweling (Sprint) und Kemo Abbing (Hoch- und Weitsprung) zum engsten Favoritenkreis der Frauen und Männerklasse. Bei der weiblichen U20 möchte Hannah Schoofs im Weitsprung und Hürdensprint in das Titelrennen eingreifen und bei der weiblichen U18 sind Nike Dangelmaier (60 Meter und Weitsprung) und Jamira Lauf (60-m-Hürdensprint) Kandidatinnen für die Medaillenvergabe.

In der Altersklasse U16 gehören Gerrit Vißer (Hürdensprint), Enie Dangelmaier (Weit- und Hochsprung) und Rieke Unland zum engeren Favoritenkreis. Neben guten Meldeergebnissen in den höheren Altersklassen, bereiten kleine Teilnehmerfelder bei der männlichen U16 Grund zur Sorge. So sind bei der M14 insgesamt nur elf Athleten gemeldet. „In den Medien und bei den Verbänden wird immer nur über den Spitzensport diskutiert und keiner merkt, dass uns die Basis "wegbricht“, zeigt sich LAZ-Stützpunktleiter sehr besorgt. „In unserem Bildungssystem spielen Bewegung und Sport eine zunehmend untergeordnete Rolle. Die Folgen sind sicher nicht nur für den Leistungssport fatal. Auch für die Persönlichkeitsentwicklung und die Gesundheitserziehung der Kinder ist mehr Bewegung und Sport unabdingbar“.

 

Zeitplan

 

Teilnehmerliste

 

 

Mi

10

Jan

2018

Wettkämpfe in Düsseldorf und Clarholz am 7. Januar

Enie Dangelmaier (rechts) hat sich zum Saisonauftakt sehr wettkampfstark präsentiert.
Enie Dangelmaier (rechts) hat sich zum Saisonauftakt sehr wettkampfstark präsentiert.

Glänzender Saisonauftakt für LAZ-Athletinnen

 

Die ersten Ausrufezeichen in der Hallensaison 2018 setzten die LAZ-Athletinnen Klaudia Kaczmarek und Enie Dangelmaier bei Wettkämpfen in Düsseldorf und Clarholz.

 

Als Gaststarterin bei den Regionsmeisterschaften Mitte in Düsseldorf, setzte sich Klaudia Kaczmarek mit einer Weite von 12,70 Metern an die Spitze der DLV-Bestenliste im Dreisprung der Frauen. „Für den Anfang bin ich mit dieser Weite zufrieden. Es fehlte natürlich noch etwas die Spritzigkeit und die Feinabstimmung“, berichtete Kaczmarek, die sich damit bereits für die Deutschen Hallenmeisterschaf-

ten Mitte Februar in Dortmund qualifiziert hat.

 

Auf Einladung des NRW-Kaders-Hochsprung nahm Enie Dangelmaier am 15. Clarholzer-Hochsprungmeeting mit z. T. internationaler Besetzung teil. Nachdem bereits am Samstag noch eine Trainingseinheit durchgeführt wurde, zog sich der Wettkampf am Sonntag aufgrund der vielen Teilnehmer sehr in die Länge. Sehr zufrieden zeigte sich NRW- und LAZ-Hochsprungtrainer Roman Buhl mit dem Wettkampfergebnis von Dangelmaier, die mit übersprungenen 1,56 Metern zusammen mit Julia Hinse den dritten Platz belegte.

 

„Enie hat hinsichtlich ihrer Wettkampfstabilität erhebliche Fortschritte gemacht und sich durch die langen Pausen zwischen ihren Sprüngen nicht aus dem Konzept bringen lassen“, lobte Buhl die talentierte Springerin.

 

Ergebnisse aus Düsseldorf

 

Ergebnisse aus Clarholz

 

Mi

03

Jan

2018

Ausschreibung Internationales LAZ-Meeting 2018

Mi

03

Jan

2018

DLV-Jahresbestenliste 2017

Das Foto zeigt die Vorzeigeathletin des LAZ Rhede - Klaudia Kaczmarek, die neben den zahlreichen sportlichen Erfolgen 2017 auch ihre Prüfung als Kommissarin bei der Polizei NRW bestanden hat.
Das Foto zeigt die Vorzeigeathletin des LAZ Rhede - Klaudia Kaczmarek, die neben den zahlreichen sportlichen Erfolgen 2017 auch ihre Prüfung als Kommissarin bei der Polizei NRW bestanden hat.

Platz 47 von

1100 Vereinen

 

Seit nunmehr zehn Jahren infolge gehört das LAZ Rhede zu den Top-50-Leichtathletik-Vereinen in Deutschland. Gewertet werden die Einträge in die Deutsche Jahresbestenliste von der Jahrgangsstufe W/M 14 bis zur Frauen- und Männerklasse. Mit 45 Einträgen rangiert das LAZ Rhede 2017 auf Platz 47 von 1100 Vereinen, die mindestens einen Eintrag in der DLV Bestenliste haben. Insgesamt sind 28 Aktive des Vereins mindestens einmal gelistet. Die erfolgreichste Disziplin des LAZ Rhede war dabei 2017 der Hammerwurf. Hier schafften es gleich neun Athleten aus der Trainingsgruppe von Werner Niehaus in das Eliteverzeichnis der deutschen Leichtathleten. Die beste Platzierung erreichte dabei Moritz Leiting, der mit einer Weite von 58,30 Metern den zwölften Rang bei der männlichen U18 belegt. Positive Signale für die Zukunft senden auch vier Athlet/-innen, die 2017 noch der Altersklasse U16 angehörten.

Die zweitstärkste Disziplingruppe des LAZ Rhede waren in diesem Ranking die Langhürdler, die es achtmal unter die Besten in Deutschland schafften. Mit Platz neun in der Altersklasse U20 gelang Henry Vißer in 54,49 Sekunden der Sprung unter die Top Ten. Seit August studiert Vißer nun mit einem Sportstipendium an der Universität von Tulsa (Oklahoma), wo er beste Bedingungen für die Verbindung von Studium und Leistungssport vorfindet. „Mir war es extrem wichtig, auch weiterhin für das LAZ Rhede starten zu können, schließlich bin ich in den Sommermonaten wieder in Deutschland“, erklärte Vißer  bei seinem Heimatbesuch über die Weihnachtsfeiertage. Über die sozialen Medien steht er in ständigem Austausch mit seinen Vereinskollegen und seinem Trainer Jürgen Palm. Einen Platz unter den besten zwanzig Langhürdenläufern belegten auch Jan Siebert (16./56,74Sekunden) und Nike Dangelmaier (19./64,76 Sekunden), die beide in den NRW-Landeskader berufen wurden.

 

Mit Klaudia Kaczmarek erreichte erneut die Top-Athletin des LAZ Rhede auch die höchste Einzelplatzierung. Im Dreisprung der Frauen schaffte es die Bocholterin mit 13,34 Metern auf den fünften Platz und im Weitsprung reichten 6,20 Meter zu Rang 19. Diese Position nimmt auch Maximiliane Langguth im Hammerwurf der Frauen ein. Sie schleuderte den 4-kg-Hammer beim 47. Internationalen LAZ-Meeting auf 53,28 Meter. Zu den besten Athleten ihrer Altersklassen gehören auch Henry Vißer als Zehnter im Kurzhürdensprint (14,46Sekunden), Jan-David Ridder über 800 Meter der U18 (12./1:56,08 Minuten) und Marcel Eckers als Elfter im Halbmarathon der Junioren (1:11:55 Stunden). Deutlich weniger als in den Vorjahren konnten sich die Staffeln der StG Rhede-Sonsbeck-Wesel in Szene setzen. Immerhin gelang der 3x1000-m-Staffel der U20 in der Besetzung Jonas Hochstrate, Erik Höpfner und Jan-David Ridder in 7:40,16 Minuten ein Platz unter den Top Ten. Für das kommende Jahr sieht LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm größeres Potential im Staffelbereich und in den „H“-Disziplinen: Hammerwerfen, Hürdenlaufen, Hindernislaufen und Hochsprung. „Uns liegen die technisch anspruchsvollen Disziplinen, bei denen man mit kompetenten Trainerkollegen viel bewirken kann“, erläutert Palm die Strategie des Vereins.

 

DLV-Jahresbestenliste 2017

 

 

Mi

20

Dez

2017

Wunderschöne, besinnliche Weihnachten und alles Gute für das neue Jahr!

Mo

11

Dez

2017

1. Nikolaus-Cup/Sinterklaas Beker am 9. Dezember in der LA-Halle im Besagroup-Sportpark Rhede

Kämpften mit viel Spaß für das LAZ Rhede, v.l.: Greta Boeck, Kim-Jessica Thöne, Nike Dangelmaier, Hannah Schoofs, Alicia Südholt, Marie Steldermann und Trainer Jürgen Palm (hinten).
Kämpften mit viel Spaß für das LAZ Rhede, v.l.: Greta Boeck, Kim-Jessica Thöne, Nike Dangelmaier, Hannah Schoofs, Alicia Südholt, Marie Steldermann und Trainer Jürgen Palm (hinten).

 

Länderübergreifende Erfolgsstory im Besagroup-Sportpark

 

Ein voller Erfolg war der 1. Nikolaus-Cup des LAZ Rhede am vergangenen Samstag. Zusammen mit Sportlern, Trainern und Kampfrichtern aus der Region Achterhoek organisierte das LAZ Rhede diesen ersten länderübergreifenden Vergleichswettkampf zwischen der Region Achterhoek und der LVN-Region-Nord. Den Pokal sicherten sich mit großem Vorsprung die Gäste aus den Niederlanden. „Wir konnten Aufgrund einiger verletzungs- und krankheitsbedingter Ausfälle leider nicht alle Disziplinen besetzen, sodass viele Punkte liegen blieben“, erläuterte Stützpunktleiter Jürgen Palm, der dennoch sehr zufrieden war mit dem neuen Wettkampfformat: „Die Stimmung war klasse und die Zusammenarbeit mit den holländischen Kollegen lief perfekt."

Auch sportlich konnten die Athleten des LAZ Rhede schon positive Akzente in der noch jungen Hallensaison setzen. „Mit der ersten Standortbestimmung sind wir sehr zufrieden und viele Athleten haben bereits Normen für die Hallenmeisterschaften gesichert“, freut sich Palm über das gute Leistungsniveau. Bei den Männern siegten die Neuzugänge Simon Heweling und Kemo Abbing, die jedoch noch im Dress des Weseler TV antraten. Heweling sprintete die 60 Meter in ansprechenden 7,06 Sekunden und Abbing meisterte 1,93 Meter im Hochsprung. Bei den Frauen belegte Marie Steldermann zweite Plätze im 60-m-Hürdenlauf (9,38s) und im Weitsprung (5,13m). Dritte wurde Kim-Jessica Thöne mit 5,09 Meter im Weitsprung.

 

Ihren ersten Wettkampf in der U20-Klasse bestritt Hannah Schoofs und konnte mit zwei Siegen und einem zweiten Platz überzeugen. Nach 9,77 Sekunden über die Hürden (1.), siegte sie auch mit guten 5,35 Metern im Weitsprung. Im 60-m-Sprint belegte sie mit 8,40 Sekunden den zweiten Platz. Schnellste Sprinterin der U18 war Nike Dangelmaier, die nach 8,28 Sekunden im Vorlauf im Finale 8,34 Sekunden lief. Im 60-m-Sprint der U16 überraschte die 13-jährige Rieke Unland mit ihrem Sieg in starken 8,26 Sekunden. Im Vorlauf war sie in 8,22 Sekunden sogar noch 4 Hundertstel schneller unterwegs. Ihre Trainingspartnerin Enie Dangelmaier sorgte mit erstklassigen 5,35 Metern im Weitsprung für einen weiteren Erfolg für das LAZ Rhede. Zweite wurde mit ihrem ersten 5-Meter-Sprung (5,02m) Alina Bielefeld.

 

Schnellster Hürdensprinter der U16 war Gerrit Vißer, der in 9,25 Sekunden siegte. Dritte über diese Strecke wurde in 9,71 Sekunden Rieke Unland. Für das beste Hochsprungresultat des LAZ Rhede sorgte wiederum Enie Dangelmaier mit guten 1,55 Metern (2.). Für die unbestritten beste Leistung der Veranstaltung sorgte der Dülmener Florian Hornig, der im Hochsprung 2,05m meisterte. Er bedankte sich damit auch für die Unterstützung durch den neuen LAZ-Trainer Roman Buhl, der am Landesstützpunkt Rhede die Landeskader im Hochsprung betreut.

 

Ergebnisse 1. Nikolaus-Cup/Sinterklaas-Beker vom 09.12.2017 im Besagroup-Sportpark Rhede
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Mi

06

Dez

2017

Mitgliederversammlung und Sportlerehrung am 2. Dezember 2017 in Rhede

LAZ-Athletinnen und -Athleten nebst Trainerstab blickten erfolgreich auf das Jahr 2017 zurück.
LAZ-Athletinnen und -Athleten nebst Trainerstab blickten erfolgreich auf das Jahr 2017 zurück.

 

Steigende Mitgliederzahlen und sportliche Erfolge

 

Viele Gründe zum Feiern hatten die Sportler, Trainer und Funktionäre des LAZ Rhede, die traditionell ihre Mitgliederversammlung mit einer Jahresabschlussfeier verbinden. In ihren Berichten konnten sowohl der 1. Vorsitzende Andreas Böing als auch Kassenwart Andreas Stockhausen positive Zahlen vortragen. Die Mitgliederzahlen waren 2017 leicht ansteigend und mit 493 Personen wieder nahe an der 500-Marke. Bei den anschließenden Wahlen wurden Jürgen Kolks (2. Vorsitzender), Norbert Schmidt (Geschäftsführer), Andreas Stockhausen (Kassenwart) und Klaus Tüshaus (Breitensportwart) einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.

Im Mittelpunkt der anschließenden Jahresabschlussfeier stand die Ehrung der erfolgreichsten Sportlerinnen und Sportler sowie des Trainerteams. Insgesamt konnte der LAZ-Sportwart und Landestrainer Jürgen Palm zusammen mit dem 1. Vorsitzenden Andreas Böing 32 Athletinnen und Athleten ehren, die bei Deutschen Meisterschaften (Platz 1-8), NRW-Meisterschaften (Platz 1-3) oder Nordrheinmeisterschaften (Platz 1) erfolgreich waren. Angeführt wurde die Riege wieder einmal von Klaudia Kaczmarek, die neben drei Endkampfplatzierungen bei Deutschen Meisterschaften auch zweifache deutsche Polizeimeisterin wurde. Die Senioren-DM im Hammerwurf gewann Hans Wewering (M55) und die U23-Mannschaft sicherte sich in der Besetzung Jonathan Kolks, Marcel Eckers und Janek Betting die Bronzemedaille bei den Deutschen Halbmarathonmeisterschaften.

 

Hinter den Sportlerinnen und Sportlern steht ein Trainerteam mit 21 Übungsleiterinnen und Übungsleitern, die ebenso geehrt wurden wie die zahlreichen fleißigen Helfer und Förderer des Vereins. Schließlich wurden auch acht Neuzugänge des Weseler TV und des TSV Bayer Leverkusen begrüßt, die ihrem Trainer Roman Buhl nach Rhede gefolgt sind. Die Planung für das Sportjahr 2018 sieht drei Regionalmeisterschaften im Besagroup-Sportpark und das 48. Internationale Leichtathletik-Meeting am 16. Juni vor.

 

Mo

04

Dez

2017

1. Nikolaus-Cup/Sinterklaas-Beker

Meldeliste nach Disziplinen
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Gemeldete Athleten
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Di

28

Nov

2017

Boekelder Crosslaufserie in Aalten am 4./11./18./25. November und LVN Crosslaufmeisterschaften am 25. November in Herten

Die erfolgreichen LAZ-Nachwuchstalente mit ihren Trainerinnen Greta Boeck und Jane Bölting.
Die erfolgreichen LAZ-Nachwuchstalente mit ihren Trainerinnen Greta Boeck und Jane Bölting.

 

Silber für Epping und Ciroth

 

Auch beim vierten und letzten Lauf der Aaltener Crosslaufserie zeigten die Lauftalente des LAZ Rhede vollen Einsatz und konnten zum Teil mit deutlichen Steigerungen glänzen. Kein Wunder, dass die jüngsten LAZ-Talente schon vor der Siegerehrung mit ihren Trainerinnen Greta Boeck und Jane Bölting um die Wette strahlten.

In der Gesamtwertung der Schüler M7 sicherte sich Tom Passerschröer in 13:57 Minuten den Gesamtsieg. Zweite bei den Schülerinnen W9 wurde Nora Tenbusch (13:08), die den vierten Lauf in schnellen 4:14 Minuten gewinnen konnte. Vierte Plätze in der Gesamtwertung errangen Hannes Epping (M5/22:30) ,Marie Knipping (W7/15:48) und bei den Schülerinnen W11 Heleen Keiten Schmitz (16:56), die beim letzten Lauf über 2km unter 9 Minuten blieb. Über die 5-km-Distanz sicherten sich Elena Epping (U18/1:10:11h) und Antonia Ciroth (F/1:08:59h) die Silbermedaillen. Vierte bei der weiblichen Jugend U18 wurde Marlene Feldhaar (1:20:40). Die Jugendlichen Jonas Arnold (1:00:41) und Leonhard Metz (1:01:19) behaupteten sich im Männerfeld mit den Plätzen fünf und sechs.

 

Bei den gemeinsamen Crosslaufmeisterschaften des LV Nordrhein und des FLVW in Herten errang Jan-David Ridder die Bronzemedaille bei der männlichen U18. Die DM-Strecke des letzten Jahres bot alles, was das Läuferherz begehrt, und war mit zahlreichen Hindernissen, Wendungen und Steigungen gespickt. Für Ridder, der in der Vorwoche noch eine Erkältung hatte, lief das Rennen jedoch nicht nach Wunsch. Schon beim Start kam er nicht optimal weg und musste sich so im Mittelfeld einreihen. Die Aufholjagd forderte viel Kraft, sodass Ridder am Ende der 3100 m langen Strecke seine Spurtstärke nicht mehr entscheidend ausspielen konnte. Mit einer Laufzeit von 10:50 Minuten musste er zwei Läufern des SC Myhl den Vortritt lassen.

 

Ergebnisse aus Aalten

 

Ergebnisse aus Herten

 

 

 

Do

16

Nov

2017

Boekelder Crosslaufserie in Aalten:1. und 2. Lauf am 4. und 11. November 2017

Jan-David Ridder steigerte sich im zweiten 5-km-Lauf auf starke 17:32 Minuten. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Jan-David Ridder steigerte sich im zweiten 5-km-Lauf auf starke 17:32 Minuten. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

 

Ridder zweimal auf Platz drei

 

Jedes Jahr im November pilgert die Lauffamilie ins niederländische Aalten. Mit viel Engagement und Liebe zum Detail organisiert AVA´70 Aalten die Veranstaltung. Für die jüngsten Talente des LAZ Rhede ist die Crosslaufserie damit optimal geeignet, um erste Wettkampferfahrungen zu sammeln. So waren es beim ersten Lauf auch mit Hannes Epping (Jg. 2012) und Tom Passerschröer (Jg. 2010), zwei fünf und sieben Jahre alte Läufer, die erste Plätze einheimsten. Epping lief den Kilometer in 7:31 Minuten und Passerschröer in beachtlichen 4:45 Minuten. Dritte über die 2-km-Distanz wurde Heleen Keiten-Schmitz (2007) in exakt 9 Minuten. Der mehrfache NRW- und Nordrheinmeister Jan-David Ridder hielt als Dritter im 5-km-Lauf die Fahne für das LAZ Rhede hoch. „Nachdem viele Leistungsträger wie Jonathan Kolks, Stefan Ritte, Marcel Eckers und Janek Betting aufgrund von Studium oder Berufsausbildung kürzer treten, richtet sich der Fokus verstärkt auf die Nachwuchsförderung“, erläutert LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm.

 

Beim zweiten Lauf war das LAZ Rhede dann auch wieder mit über zwanzig Kindern in Aalten vertreten. Marie Knipping (Jg. 2010) und Nora Tenbusch (Jg.2008) wurden in ihrer jeweiligen Altersklasse Dritte. Knipping lief den Kilometer in 5:15 Minuten und Tenbusch schnelle 4:33 Minuten. Jan-David Ridder konnte sich gegenüber der Vorwoche um fast zwanzig Sekunden auf 17:32 Minuten steigern (3.) und auch Antonia Ciroth kam als dritte der Frauenwertung ins Ziel. Ciroth, die eigentlich Hammerwerferin ist, lief gute 23:05 Minuten und setzte damit eine lange Tradition des LAZ Rhede fort. Schließlich bestritt auch Hammerwurflegende Manfred Hüning in der Jugendzeit Crossläufe.

 

Ergebnisse

 

 

Mi

15

Nov

2017

Einladung und Ausschreibung zum Nikolaus-Cup am 9. Dezember in Rhede

1. Nikolaus-Cup am 9. Dezember im Besagroup-Sportpark Rhede
Ausschreibung mit Zeitplan
Ausschreibung Nikolaus-Cup 2017.pdf
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Di

14

Nov

2017

Einladung zur LAZ-Nikolausfeier am 6. Dezember

Mi

04

Okt

2017

NRW-Hammerwurf-Cup 2017 - Gesamtwertung

Die erfolgreich Hammerwurftruppe von Trainer Werner Niehaus von links nach rechts: (hinten) Justus Leiting, Tom Pietzonka, Moritz Leiting, Werner Niehaus, (vorne) Ann-Kathrin Pennekamp, Antonia Ciroth, Janne Stockhausen. (Foto: Uta Leiting)
Die erfolgreich Hammerwurftruppe von Trainer Werner Niehaus von links nach rechts: (hinten) Justus Leiting, Tom Pietzonka, Moritz Leiting, Werner Niehaus, (vorne) Ann-Kathrin Pennekamp, Antonia Ciroth, Janne Stockhausen. (Foto: Uta Leiting)

Erste bis dritte Plätze für LAZ-Hammerwerfer

 

Nach dem siebten und letzten Wettkampf des NRW-Hammerwurf-Cups in Olfen, wurden die Gesamtsieger der einzelnen Klassen mit Urkunden und Pokalen ausgezeichnet. Besonders erfolgreich waren auch in diesem Jahr die Nachwuchstalente des LAZ Rhede aus der Trainingsgruppe von Werner Niehaus.

 

Neben dem sechsten Tagessieg mit einer Weite von 55,59 Metern sicherte sich Moritz Leiting auch den Gesamtsieg in der Altersklasse U18. Mit einer Gesamtweite von 169,69 Metern, wobei die drei besten Wettkämpfe gewertet wurden, lag er deutlich vor Rik Amann und Leon Brückner (beide Olfen). Auch Tom Pietzonka (M15) errang den Gesamtsieg seiner Altersklasse. Der "Newcomer“ steigerte sich von Wettkampf zu Wettkampf und pirschte sich mit 39,75 Metern an die 40-Meter-Marke heran.

Zweite Plätze belegten Justus Leiting (M14) und Janne Stockhausen (W15). Leitung erreichte in Summe eine Weite von 100,36 Meter und Stockhausen 109,89 Meter. Zum Abschluss der Saison warf Leiting den 4-kg-Hammer auf 35,12 Meter. Stockhausen erreichte ihre Saisonbestweite bereits vor einer Woche in Dortmund, wo sie 37,48 Meter weit warf.

 

Dritte Plätze des Gesamtklassements schafften Gerrit Vißer mit 97,89 Meter (M14) und Antonia Ciroth mit 122,74 Meter (U18). Sie konnte sich im strömenden Regen von Olfen mit starken 42,05 Metern noch in die Medaillenränge schieben. LAZ-Wurftrainer Werner Niehaus freute sich besonders über das Comeback von Ann-Kathrin Pennekamp, die in der Altersklasse U20 mit 33,75 Metern Dritte wurde.

 

 

Fr

29

Sep

2017

Geänderte Trainingszeiten und -gruppen ab 4. Oktober 2017

Bitte beachten: Ab dem 4. Oktober 2017 gelten

 

                     neue Trainingszeiten!

 

 

Fr

29

Sep

2017

Nordrhein-Kreisvergleischskämpfe 2017 am 24. September in Duisburg

Nike Dangelmaier (Mitte) bot in 58,45 Sekunden ein tolles 400-m-Debüt. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Nike Dangelmaier (Mitte) bot in 58,45 Sekunden ein tolles 400-m-Debüt. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

 

Kreis Rhein-Lippe deutlich vorne

  

Beim letzten Kreisvergleichswettkampf des Leichtathletik-Verbandes Nordrhein trumpfte der Kreis-Rhein-Lippe noch einmal groß auf. In Duisburg gewannen die Nachwuchstalente der Kreisauswahl drei von vier Wettkampfklassen und dominierten somit die Mannschaften der anderen zwölf LVN-Kreise deutlich. Da am Vortag der Wettkämpfe der außerordentliche Verbandstag die Neustrukturierung des LV Nordrhein beschlossen hat, werden im nächsten Jahr vier Regionen als Untergliederung des LV Nordrhein dienen. Der Kreis-Rhein-Lippe bildet zusammen mit den Kreisen Kleve und Duisburg-Mühlheim die Region Nord.

 

Den eindrucksvollsten Sieg errangen die Athleten der männlichen U18, die bereits vor der abschließenden 4x100-m-Staffel als Sieger feststanden. Maßgeblichen Anteil am Erfolg hatten auch die LAZ-Athleten Jan-David Ridder und Jan Siebert. Ridder lief in einem taktischen Rennen über 800 Meter zum Sieg und holte in 2:03,00 Minuten die volle Punktzahl. Siebert gewann seinen 400-m-Lauf und erzielte mit 52,70 Sekunden die drittschnellste Zeit. Beide waren zudem noch zusammen mit Fabian Baten und einem Läufer aus Voerde in der Staffel im Einsatz. Jonas Theling sprang als Zweiter 6,10 Meter weit, musste dann aber aufgrund einer Hüftprellung für die Staffel passen. Insgesamt lag das Team mit 112 Punkten neunzehn Zähler vor der Mannschaft aus Aachen.

  

Die gleiche Reihenfolge ergab sich auch nach elf Disziplinen bei der weiblichen U18. Hier siegte der Kreis-Rhein-Lippe mit 110 Punkten vor Aachen (105) und dem Bergischen Land (104). Ein tolles Debüt über 400 Meter bot dabei Nike Dangelmaier, die in starken 58,45 Sekunden gewann. Wie Siebert gehört Dangelmaier auch in der nächsten Saison dem NRW-Kader Langhürden an. Fleißige Punktesammlerinnen waren auch Johanna Gries (100m/4x100m) und die Weselanerinnen Elisa Stumpen (Hochsprung/Hürden/Staffel) und Alina Arenz (100m/Staffel). Das Staffelquartett gewann in der Besetzung Alina Arenz, Nike Dangelmaier, Elisa Stumpen und Johanna Gries in 50,83 Sekunden mit fast zwei Sekunden Vorsprung.

 

Beim dritten Mannschaftstitel waren vom LAZ Rhede nur die Sprinter Nick Teschlade und Samuel Roths mit der 4x100-m-Staffel beteiligt. Hier gewann die Kreisauswahl mit 119 Punkten vor dem Bergischen Land (119) und Aachen (106). Die weibliche Jugend U16 schaffte mit 106 Punkten auch noch den Sprung aufs Treppchen und gewann hinter dem Bergischen Land (115) und Niederrhein-West (114) den Bronzeplatz. Die 4x100-m-Staffel lief in der Besetzung Hannah Kempken, Elena Aengenyendt (beide Sonsbeck), Jamira Lauf und Enie Dangelmaier (beide LAZ Rhede) in 51,06 Sekunden auf den zweiten Platz. Im Hochsprung reichte es für Enie Dangelmaier mit 1,45 Metern zum sechsten Platz.

 

Mannschaftsergebnisse

 

Einzelergebnisse

 

Mi

20

Sep

2017

Nordrhein-Team-Endkämpfe 2017am 17. September in Troisdorf

Das Mannschaftsfoto zeigt die Athleten und Trainer der U16- und U18-Mannschaften.
Das Mannschaftsfoto zeigt die Athleten und Trainer der U16- und U18-Mannschaften.

 

Männliche U18 und weibliche U16 vergolden ihre Teamleistungen

  

Dass Leichtathletik auch eine Mannschaftssportart sein kann, bewiesen die Nordrhein-Team-Endkämpfe der Jugend U14 bis U18 in Troisdorf. Mit großem Einsatz kämpften die Jugendlichen aus über zwanzig Vereinen und Startgemeinschaften um Mannschaftspunkte. Besonders erfolgreich waren dabei die Nachwuchstalente der StG Rhede-Sonsbeck-Wesel sowie die StG Rhede-Sonsbeck, die mit zweimal Gold, einmal Silber und einmal Bronze erfolgreich waren und die StG Düsseldorf, den ART Düsseldorf und das Leichtathletik-Team der Sporthochschule Köln überflügelten.

 

Besonders spannend verliefen die Wettkämpfe bei der männlichen Jugend U18. Hier wurden die Medaillen erst bei der letzten Disziplin, dem 800-Meter-Lauf, vergeben. Die StG Rhede-Sonsbeck-Wesel, die allerdings komplett von Athleten des LAZ Rhede gebildet wurde, hatte hier mit Jan-David Ridder und Jonas Arnold zwei Asse im Ärmel, die stachen. Ridder gewann souverän in 2:07,96 Minuten und Arnold lief als Vierter gute 2:17,74 Minuten. Zuvor hatten bereits Fabian Baten und wiederrum Jonas Arnold die Konkurrenz mit guten Speerwurfergebnissen überrascht. Baten warf als Tagesbester den 700-g-Speer 47,97 Meter weit und Arnold steigerte sich auf 43,81 Meter. Viele Punkte sammelte auch Jan Siebert, der sich im Hochsprung auf 1,79 Meter steigern konnte. An Spannung nicht zu überbieten war die 4x100-m-Staffel. Hier sicherte Jan-David Ridder auf den letzten Metern den Sieg für sein Team (45,63s). Zuvor hatten Jonas Theling, Jan Siebert und Fabian Baten bereits mit guten Wechseln und schnellen Beinen die Vorarbeit geleistet.

 

Am Ende wurden die Athleten aus Rhede für 8.291 Punkte mit Gold dekoriert. Silber ging an Essen und Bronze an den ART Düsseldorf.

  

Das zweite Gold wurde von Athletinnen aus Rhede und Sonsbeck geschürft und war sehr überraschend. Schließlich war der ART Düsseldorf mit einer Vorleistung von 8.414 Punkten angereist. Die weibliche U16 der StG Rhede-Sonsbeck übertraf am Ende mit 8.180 Punkten als einziges Team die 8.000er-Marke und siegte mit deutlichem Vorsprung vor dem TV Ratingen (7.858 Punkte). Enie Dangelmaier trug mit 31,00 Metern im Speerwurf und 1,52 Metern im Hochsprung ebenso zum Mannschaftserfolg bei wie Jamira Lauf mit 12,83 Sekunden im Hürdensprint und Fiona Terhardt, die als 800-m-Läuferin in die Bresche sprang (2:48,31min). Mit sicheren Wechseln sprintete die 4x100-m-Staffel in 51,47 Sekunden zum Tagessieg. Hier waren mit Alina Bielefeld, Jamira Lauf und Enie Dangelmaier gleich drei Athletinnen des LAZ beteiligt.

  

Obwohl die weibliche U18 einige verletzungs- und krankheitsbedingte Ausfälle zu verkraften hatte, errang das Team hinter dem ART Düsseldorf (7.917 Punkte) den zweiten Platz (7.567). Beste Speerwerferin war mit starken 42,34 Metern die NRW-Meisterin Hannah Schoofs, die auch mit 5,26 Metern im Weitsprung und 11,01 Metern im Kugelstoßen reichlich Punkte sammelte. Taktisch geschickt und mit Mut zum Risiko lief Nike Dangelmaier zum Sieg im 800-Meter-Lauf. Die Hürdenspezialistin überraschte mit ihrem Endspurt die Konkurrenz aus Düsseldorf und Bottrop und siegte in guten 2:24,33 Minuten. Beste Hochspringerin war Elisa Stumpen (Weseler TV), die seit Anfang September in Rhede trainiert. Der Schützling von LAZ-Hochsprungtrainer Roman Buhl meisterte 1,66 Meter.

  

Einen schönen Erfolg feierte auch die U14-Mannschaft der StG Rhede-Sonsbeck, die mit 312,5 Punkten den dritten Platz errang. Linus Feldhaus trug mit dritten Plätzen im Kugelstoßen (10,23m) und Weitsprung (4,88 Meter) ebenso zum Erfolg bei wie Matz Grunden, der als Sechster 4,69 Meter weit sprang. Beide liefen auch in der 4x75-m-Staffel, die in 40,48 Sekunden den zweiten Platz belegte.

  

Die weibliche U14 sammelte 328 Punke und landete auf einem guten fünften Platz. Beste Werferin des Tages war Ronja van der Heiden, die den 200-g-Ball auf 48 Meter beförderte. Rieke Unland lief die 60m Hürden als Viertschnellste in 10,51 Sekunden. In der 4x75-m-Staffel liefen Ayisha Mohammed und Rieke Unland mit zwei Sonsbeckerinnen in 40,94 Sekunden als Fünfte durchs Ziel.

  

Die männliche U16 verpasste durch Wechselfehler bei beiden Staffeln einen möglichen vierten Platz. Am Ende standen 6.859 Punkte auf der Habenseite. Gute Einzelleistungen schafften hier Gerrit Vißer mit 36,80 Meter im Speerwurf, Nick Teschlade mit 12,57 Sekunden im 100-m-Sprint und Samuel Roths mit 2:27,92 Minuten im 800-m-Lauf.

 

Ergebnisse männliche U14

 

Ergebnisse weibliche U14

 

Teamergebnisse U16-U18

 

Einzelergebnisse U16-U18

 

 

Do

14

Sep

2017

Nordrhein-Team-Endkämpfe U14 bis U18 am 17. September in Troisdorf – Vorbericht

Die erfolgreiche U20-Mannschaft der StG Rhede-Sonsbeck-Wesel nach ihrem vierten Platz bei der Team-DM 2016 in Rhede. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Die erfolgreiche U20-Mannschaft der StG Rhede-Sonsbeck-Wesel nach ihrem vierten Platz bei der Team-DM 2016 in Rhede. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

 

Großeinsatz für Rheder Startgemeinschaften

 

Einen Großeinsatz steht für die Nachwuchstalente des LAZ Rhede bei den Nordrhein-Team-Endkämpfen am kommenden Sonntag auf dem Programm. In allen sechs Wettbewerben von der U14 bis zur U18 sind die StG Rhede-Sonsbeck (U14 und U16) sowie die StG Rhede-Sonsbeck-Wesel (U18) vertreten. Nachdem der DLV das Mannschaftsfinale für die U20 ersatzlos gestrichen hatte, mussten die Verantwortlichen der Startgemeinschaft kurzfristig einen „Plan B“ aus der Tasche ziehen. „Wir wollten auf jeden Fall, dass unsere Athleten auch 2017 in einem Teamwettbewerb an den Start gehen und zumindest auf Landesniveau antreten können“, erläutert Palm. In Coesfeld und Sonsbeck gelang dann allen sechs Teams die Qualifikation, sodass die StG Rhede-Sonsbeck-Wesel neben der StG Essen als einziger Verein in allen Klassen vertreten sein wird.

Neben dem hervorragenden vierten Platz bei der im Besagroup-Sportpark Rhede ausgerichteten Team-DM errangen vor Jahresfrist auch die Jungs der U16 den Landestitel. Vizemeister wurden im September 2016 die Mädchen U16 sowie die Jungen U14. „ In diesem Jahr hängen aufgrund des Ausfalls der Team-DM die Trauben bei der U16 besonders hoch. Schließlich tritt hier der ART Düsseldorf als hoher Favorit an“, erläutert Palm. Nach den Vorleistungen sieht er bei der männlichen U18 und der weiblichen U16 die größten Chancen, in den Medaillenkampf einzutreten. „Leider haben wir einige Ausfälle aufgrund von Verletzungen und der Teilnahme einer Schule am Bundesfinale "Jugend trainiert für Olympia", aber wir versuchen natürlich alles, um Düsseldorf und Essen zu ärgern“, gibt sich Palm kämpferisch.

 

Besonders groß ist die Konkurrenz beim U14-Cup. Schließlich treten hier auch die Bayervereine aus Leverkusen und Uerdingen/Dormagen an. Prognosen sind hier besonders schwierig, da eine Cupwertung erfolgt, bei der nur die Platzierung und nicht die Leistung zählt. Allerdings bleibt dadurch der Wettkampf auch bis zum Schluss besonders spannend.

 

Zeitplan

 

 

 

Fr

08

Sep

2017

Athletenumfrage zur Aktualisierung der Trainingsgruppen

Athletenumfrage
Ausgefüllte Umfrage bitte zeitnah an Jürgen zurückgeben. Danke!
Athletenumfrage.pdf
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Di

05

Sep

2017

Deutsche Polizeimeisterschaften in Köningsbrunn + U16-Vergleichswettkampf Niederlande - NRW in Assen/NL (2.9.) + Begrüßung von Roman Buhl am Landesstützpunkt Rh

Roman Buhl (links) verstärkt ab sofort das Trainerteam in Rhede und wird primär für die Sprungdisziplinen zuständig sein.
Roman Buhl (links) verstärkt ab sofort das Trainerteam in Rhede und wird primär für die Sprungdisziplinen zuständig sein.

 Buhl verstärkt die Landestrainer in Rhede

 

Einen Tag nach ihrer Ernennung zur Kommissarin im Polizeidienst NRW, bescherte Klaudia Kaczmarek vom LAZ Rhede ihrem Arbeitgeber zwei Goldmedaillen bei den Deutschen Polizemeisterschaften in Köningsbrunn. Kaczmarek hatte für ihren Start bei der DM sogar auf die offizielle Ernennungsfeier verzichtet. Im Weitsprung setzte sich Kaczmarek mit guten 6,04 Metern auch gegen die DM-Sechste Annika Gärtz (6,00m) durch. „Nach zwei Wochen Urlaub hätte ich nicht unbedingt mit 6 Metern gerechnet, aber Annika hat mich dann ganz gut gepusht“, freute sich Kaczmarek über ihre Spätform. Der Dreisprungtitel am zweiten Wettkampftag war mit 12,55 Metern dann mehr oder weniger Formsache. Mit 12,55 Metern lag Kaczmarek gut 79 Zentimeter vor der Vizemeisterin Hanna Kistler (Baden-Württemberg). Kaczmarek gehörte mit ihren zwei Titeln dann auch zu den erfolgreichsten Teilnehmern der stimmungsvollen DM und war gleichzeitig die einzige Titelträgerin aus NRW.

 

Im niederländischen Assen vertraten die LAZ-Hammerwerfer Tom Pietzonka und Janne Stockhausen NRW beim traditionellen U16-Länderkampf gegen die Niederlande. Ebenfalls traditionell setzten sich die starken Nachwuchstalente aus dem Nachbarland mit 282 zu 220 Punkten durch. Sehr zufrieden war Werner Niehaus mit der Leistung von Tom Pietzonka, der als Vierter eine neue persönliche Bestweite von 37,96 Metern erzielte. Janne Stockhausen konnte den urlaubsbedingten Trainingsrückstand leider nicht kompensieren und blieb mit 31,02 Metern etwas hinter ihren Möglichkeiten zurück.

 

LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm begrüßte zusammen mit LAZ-Wurftrainer Werner Niehaus und den Nachwuchstalenten des LAZ Rhede Roman Buhl, der ab sofort das Trainerteam am Landesstützpunkt Rhede verstärken wird und vor allem seine Kompetenzen in den Sprungdisziplinen einbringen möchte. Buhl, der zuvor neunzehn Jahre beim Weseler TV tätig war, ist Inhaber der DLV-A-Lizenz-Sprung und betreut in Rhede zukünftig auch den NRW-Stützpunkt Hochsprung. Neben Werner Niehaus und dem LVN-Stützpunktleiter Jürgen Palm verfügt Rhede somit über drei Landestrainer. „Damit sind wir für die nächsten Jahre sehr gut aufgestellt und können unsere Talente noch effektiver fördern als bisher“, freut sich Jürgen Palm über die kompetente Verstärkung.

 

 

Sa

02

Sep

2017

Wir trauern um Maria Emmerich

Lieber Mecky,

 

in großer Trauer müssen auch wir zur Kenntnis nehmen, dass ein besonderer Mensch – deine liebe Frau Maria – nicht mehr unter uns ist.

Mit tief empfundener Anteilnahme möchten der Vorstand und die Mitgliederschaft des LAZ Rhede e.V. den Schmerz über den Verlust mit dir teilen und das auch auf diesem Wege zum Ausdruck bringen.

Zu unzähligen Anlässen hat Maria dich und die jeweiligen Sportlerinnen und Sportler begleitet und ist mit ihrem Engagement und ihrer aktiven Zuwendung in gewisser Weise "Co-Trainerin“ gewesen. So hatte sie mit ihrer verbindlichen und liebenswerten Wesensart Anteil an der erfolgreichen Entwicklung unseres Sportvereins. Dafür sind wir dankbar und werden Maria in guter Erinnerung bewahren.

Dir und deiner Familie wünschen wir in der Zeit der Trauer viel Kraft, Hoffnung und Zuversicht.

 

Im Namen aller

 

Andreas

 

Mo

14

Aug

2017

Deutsche U16-Meisterschaften in Bremen + Deutsche U20-Mehrkampfmeisterschaften in Kienbaum am 12./13. August

Das Archivfoto aus 2016 zeigt die erfolgreiche Mehrkämpferin Marie Steldermann, die in 15,28 Sekunden die viertbeste Zeit aller Teilnehmerinnen über die 100m Hürden erzielte. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Das Archivfoto aus 2016 zeigt die erfolgreiche Mehrkämpferin Marie Steldermann, die in 15,28 Sekunden die viertbeste Zeit aller Teilnehmerinnen über die 100m Hürden erzielte. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

 

LAZ-Leichtathletinnen überzeugen bei der U16-DM

 

Neue persönliche Bestzeiten aufgestellt

 

BBV-Pressebericht von Matthias Grütter

 

Rhede/Kienbaum/Bremen. „Alle Ziele erreicht!“ So lautete am Montag das Fazit des Stützpunktleiters Jürgen Palm, der mit dem Abschneiden der U16-Leichtathletinnen des LAZ Rhede bei den deutschen Meisterschaften sehr zufrieden war.

 

Die Mehrkämpferinnen hatten sich in Kienbaum in der Nähe von Berlin getroffen. Marie Steldermann stellte dabei mit 4457 Punkten eine neue persönliche Bestleistung auf. Sie verbesserte sich um 27 Punkte. Sie wurde damit Neunte – ein sehr ansprechendes Ergebnis. Aufgrund ihrer Vorleistungen hatte sie im Deutschlandranking in dieser Altersklasse noch Rang 17 belegt.

Marie war die einzige Athletin, die bei diesen schwierigen Bedingungen eine neue Bestleistung erzielt hat“, berichtete der LAZ-Stützpunktleiter. Die Leichtathletinnen hatten nämlich mit Regen und bei den Läufen zusätzlich noch mit Gegenwind zu kämpfen.

 

Vor allem über 100-Meter-Hürden wusste Steldermann zu überzeugen, die in 15,28 Sekunden die viertbeste Zeit aller Teilnehmerinnen ablieferte. Hinzu kamen für die Rheder Mehrkämpferin persönliche Bestleistungen im Kugelstoßen mit 9,63 Metern und im Speerwurf mit 32,97 Metern.

 

In Bremen lieferte Jamira Lauf einen guten Wettkampftag ab. Im Vorlauf über 300-Meter-Hürden stellte sie in 47,48 Sekunden ihre Bestzeit ein. Doch damit nicht genug: Im B-Finale verbesserte sie sich als Viertplatzierte um rund eine Sekunde und wurde so in der Gesamtwertung mit 46,55Sekunden insgesamt Zwölfte. Dabei waren auch in Bremen die Bedingungen bei diesen deutschen U16-Meisterschaften „sehr durchwachsen“, wie ihr Trainer Jürgen Palm berichtete.

 

Auch die 4 x 100-Meter-Staffel der Start-Gemeinschaft Rhede-Wesel-Sonsbeck lief Bestzeit. 50,33 Sekunden benötigten Jamira Lauf und die Rhederin Enie Dangelmaier sowie die Sonsbeckerinnen Hannah Kempken und Elena Aengenyend. Das war die Startberechtigung fürs B-Finale, als das Quartett für die Stadionrunde 50,70 Sekunden benötigte. Die Folge war Rang fünf und der 13. Gesamtplatz. Damit neigt sich die Sommersaison für die Leichtathleten des LAZ Rhede dem Ende entgegen.

 

Ergebnisse U16-DM

 

Ergebnisse U20-Mehrkampf-DM

 

 

 

Do

10

Aug

2017

Deutsche U16-Meisterschaften am 12./13. August in Bremen + Deutsche U20-Mehrkampfmeisterschaften am 12./13. August in Kienbaum - Vorbericht

Jamira Lauf (rechts) startet bei den U16-Meisterschaften über die 300-m-Hürden und in der 4x100-m-Staffel. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Jamira Lauf (rechts) startet bei den U16-Meisterschaften über die 300-m-Hürden und in der 4x100-m-Staffel. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

 

B-Final-Teilnahme anvisiert

 

Für drei Athletinnen des LAZ Rhede stehen am Wochenende die nächsten Deutschen Meisterschaften auf dem Programm. Jamira Lauf und Enie Dangelmaier starten bei den U16-Titelkämpfen in Bremen und Marie Steldermann fährt zu den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften nach Kienbaum bei Berlin.

In Bremen gehen wie im Vorjahr die besten U16-Talente aus Deutschland an den Start. Jamira Lauf hat sich mit ihrer Saisonbestzeit von 47,48 Sekunden für den 300-m-Hürdenlauf qualifiziert und tritt zusammen mit Enie Dangelmaier und den Sonsbeckerinnen Hannah Kempken und Elena Aengenyend mit der 4x100-m-Staffel an. In beiden Disziplinen bestehen für die LAZ-Athletinnen Chancen auf das Erreichen der B-Finals. „Jamira hat zuletzt starke Trainingsleistungen gezeigt und kann sicher unter 47 Sekunden laufen und mit der Staffel sind wir immer für eine Überraschung gut“, zeigt sich LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm optimistisch.

 

Er selbst betreut zeitgleich Marie Steldermann, die im dritten Anlauf die Qualifikation für die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften geschafft hat. „Marie ist eine der zuverlässigsten und vielseitigsten Athletinnen des LAZ Rhede und hat mittlerweile auch die nötige Routine, um bei einer großen Meisterschaft zu bestehen“, zollt Palm seiner Athletin Respekt. „Eine Prognose im Mehrkampf ist immer schwierig, aber eine deutliche Steigerung ihrer bisherigen Bestleistung von 4.430 Punkten ist fällig“, rechnet Palm mit guten Leistungen von Steldermann.

 

Ausschreibung mit Zeitplan Deutsche U16-Meisterschaften

 

Zeitplan Deutsche Mehrkampfmeisterschaften

 

 

 

Mo

07

Aug

2017

75. Deutsche Jugendmeisterschaften vom 3. bis 6. August 2017 in Ulm

Nach dem Halbfinale über 110m Hürden schafft es Henry Vißer mit enormem Kampfgeist noch bis ins 400-m-Hürdenfianale am Folgetag. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Nach dem Halbfinale über 110m Hürden schafft es Henry Vißer mit enormem Kampfgeist noch bis ins 400-m-Hürdenfianale am Folgetag. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

 

Vißer, Ridder und Dangelmaier im Finale

 

Mit zahlreichen persönlichen Bestleistungen überzeugten die LAZ-Athleten bei den 75. Deutschen Jugendmeisterschaften im Ulmer Donaustadion. Bei seiner letzten DM in der Jugendklasse schaffte Henry Vißer den Einzug ins 400-m-Hürdenfinale der U20. Dort lief der Schützling von LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm in 54,49 Sekunden sogar persönliche Bestzeit und wurde in einem schnellen Endlauf Achter. „Mehr war mit der schwierigen Vorbereitung nicht drin“, analysierte sein Trainer nach dem Rennen. Schließlich lief es, bedingt durch Verletzungen und Krankheiten, schon im Winter nicht wie geplant. „Die 400 Meter muss man natürlich anders vorbereiten, aber Henry hat alles rausgeholt“, zollt Palm Vißer Respekt für die Leistung.

 

Am Samstag war Vißer bereits die 110m Hürden gelaufen und hatte nach guten 14,78 Sekunden das Halbfinale erreicht. Hier schied er jedoch nach 14,85 Sekunden aus. Anschließend sicherte er sich mit enormem Kampfgeist doch noch die Finalteilnahme über 400m Hürden (55,18). „Unser Physio Helmut Moscheik hat wieder einmal gezaubert“, bedankt sich Palm bei dem renommierten Masseur, der Vißer vor und nach den Läufen behandelt hat, um ihn für die nächste Runde fit zu bekommen.

 

Auch Nike Dangelmaier lief die Langhürdenstrecke und sicherte sich mit neuer persönlicher Bestzeit von 64,96 Sekunden die Teilnahme am B-Finale. Hier konnte sich Dangelmaier noch einmal steigern und lief in 64,76 Sekunden auf den zweiten Platz. Zuvor hatte Dangelmaier bereits mit der 4x100-m-Staffel der StG Rhede-Sonsbeck-Wesel überzeugt und mit 48,97 Sekunden eine neue Saisonbestzeit erreicht. Alina Arenz (Wesel), Nike Dangelmaier, Elisa Stumpen (Wesel) und Johanna Gries (LAZ) verpassten damit das B-Finale nur um 15 Hundertstelsekunden.

 

Auch Jan-David Ridder erreichte mit der Endlaufteilnahme in den 800-Meter-Läufen der U18 sein selbst gestecktes Ziel. Im zweiten Vorlauf erzielte der hochgewachsene Athlet als Vierter 1:57,36 Minuten und qualifizierte sich mit der siebtschnellsten Zeit für das Finale. Hier setzte Ridder, nach dem Geschmack seines Trainers Jürgen Palm, nicht genug seine Ellbogen ein und wurde von den Konkurrenten „eingebaut“, sodass er in der Schlusskurve nicht rechtzeitig beschleunigen konnte. In 1:58,21 Minuten wurde Ridder dann Neunter. „Bei Meisterschaftsrennen geht es auf den Mittelstrecken sehr ruppig zu, da ist Jan-David noch zu rücksichtsvoll und zieht zurück. Dadurch verliert er den Schwung, den er mit seinen langen Beinen braucht, um schnell zu sein“, erläutert Palm die Problematik.

 

Fast optimal lief hingegen das Staffelrennen der U18 für die Jungs des LAZ Rhede, die als StG Rhede-Sonsbeck-Wesel als Vorletzte gemeldet waren. In neuer Saisonbestzeit von 44,49 Sekunden verbesserten sich Jonas Theling, Jan Siebert, Fabian Baten und Fridolin Stockhausen deutlich und verpassten das B-Finale nur knapp. Einen guten zehnten Platz erreichte Moritz Leiting im Hammerwurf der U18. Der Schützling von LAZ- Wurftrainer Werner Niehaus warf bereits im ersten Versuch 55,77 Meter, konnte sich jedoch dann nicht weiter steigern. „Im Winter werden wir das Training nochmal anziehen, dann sieht es für Moritz auch mit dem 6-kg-Hammer gut aus“, setzt Niehaus auf das Wintertraining.

 

Einen guten Eindruck hinterließen auch die Mehrkämpferinnen Marie Steldermann und Hannah Schoofs, die sich jeweils in ihrer Spezialdisziplin für Ulm qualifiziert hatten. Steldermann lief über die 100m Hürden in 15,10 Sekunden Saisonbestzeit und zeigte sich damit gut vorbereitet für die Siebenkampf-DM am kommenden Wochenende in Kienbaum. Die U18 Athletin Hannah Schoofs hätte mit ihrem dritten Versuch sogar fast den Endkampf der besten acht Speerwerferinnen erreicht, doch eine starke Windböe bremste ihren 500-g-Speer, sodass er bei 40,98 Meter herunterkam. Ihre Trainerin Elli Niehaus war aber vor allem mit diesem Wurf, der Schoofs den 15. Platz einbrachte, zufrieden.

 

Pech hatte der Hindernisläufer Erik Höpfner, der die Nachwirkungen einer Erkältung spürte und so das Rennen vorzeitig beenden musste.

 

Ergebnisse

 

 

 

Mi

02

Aug

2017

75. Deutsche Jugendmeisterschaften vom 4.-6. August 2017 in Ulm - Vorbericht

Jan-David Ridder (226) hat Endlaufchancen im 800-Meter-Lauf bei der Jugend-DM. (Foto: Jan-David Ridder)
Jan-David Ridder (226) hat Endlaufchancen im 800-Meter-Lauf bei der Jugend-DM. (Foto: Jan-David Ridder)

 

Zwölf LAZ-Athleten fahren zur Jugend-DM

 

Eine Woche nach dem stimmungsvollen 47. Internationalen Leichtathletik-Meeting in Rhede steht mit den 75. Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm am Wochenende 4.-6. Au­gust bereits der nächste Höhepunkt im Terminkalender der LAZ-Sportler. Zwölf Talente aus der Kaderschmiede des LAZ Rhede treten die Reise nach Süddeutschland an. Es wären sogar dreizehn gewesen, doch Malte Stockhausen fällt krankheitsbedingt aus.

 

Gleich vier Startoptionen hat Henry Vißer, der sich jedoch auf die Hürdenstrecken kon­zentriert, dort aber sowohl die 110-m-Hürden als auch die 400-m-Hürden in Angriff neh­men möchte. Ob es wie im Vorjahr zu einer Medaille reicht, hängt wie so oft bei Vißer von seiner Tagesform ab. „Henry ist ein absoluter Meisterschaftsläufer und ich bin selbst ge­spannt, was er aus der Wundertüte auspackt“, erläutert sein Trainer Jürgen Palm mit ei­nem Schmunzeln. Bereits eine Woche nach der DM tritt Vißer die Reise über den großen Teich in die USA an. Aufgrund seiner sportlichen und schulischen Höchstleistungen hat der Hürdensprinter ein Stipendium an der Universität Tulsa (Oklahoma) erhalten.

Endlaufambitionen hat der U16-DM-Dritte von 2015, Jan-David Ridder, im 800-Meter-Lauf der U18. Mit seiner Saisonbestzeit von 1:56,08 Minuten rangiert Ridder an sechster Position der zweiunddreißig Teilnehmer. Damit ist Ridder allerdings der einzige LAZ-Athlet, der keine Hürden im Weg stehen hat. Alle anderen Läufer starten entweder im Hürden- oder Hindernislauf. Nike Dangelmaier und Jan Siebert schaften auf Anhieb die DM-Nor­men über 400-m-Hürden der U18. Dangelmaier rangiert mit ihrer Zeit von 65,21 Sekunden auf Platz fünfzehn der Meldeliste und Siebert wird mit 56,74 Sekunden an dreizehnter Po­sition gelistet. Damit wäre für beide das Erreichen des B-Finales als Erfolg zu werten.

 

Gleich fünf Runden über Hindernisse und den Wassergraben nimmt Erik Höpfner in An­griff, der über 2000-m-Hindernis mit Außenseiterchancen auf eine Top-8-Platzierung an­tritt. Dabei kommt ihm seine gute Hindernistechnik zugute, die er auch beim 400-m-Hür­denlauf schon unter Beweis gestellt hat. Wie in den beiden Vorjahren hat sich Marie Stel­dermann für den 100-m-Hürdenlauf der U20 qualifiziert und peilt dabei eine Zeit unter 15 Sekunden an. Bereits eine Woche nach der Einzelmeisterschaft startet Steldermann dann bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Kienbaum.

 

Im Wurfbereich vertreten Moritz Leiting und Hannah Schoofs die Farben des LAZ Rhede. Der U18-Hammerwerfer Moritz Leiting rangiert mit seiner persönlichen Bestweite von 58,30 Metern an zehnter Stelle der Meldeliste. „Die Jungs sind in diesem Jahr bärenstark, da muss Moritz schon einen 60er auspacken, um das Finale zu erreichen“, kann sich LAZ- Wurftrainer Werner Niehaus nicht an eine derartig hochkarätige U18-DM erinnern. Mit Hannah Schoofs hat eine weitere Siebenkämpferin des LAZ Rhede eine Einzelnorm er­reicht. Als NRW-Meisterin schleuderte Schoofs den 500-g-Speer auf 45,30 Meter und liegt damit an Position einundzwanzig der Meldeliste.

 

Traditionell ist die StG Rhede-Sonsbeck-Wesel auch mit Sprintstaffeln bei den Jugend­meisterschaften vertreten. In diesem Jahr haben beide U18-Staffeln die Norm geknackt, wobei die weibliche U18 in der Besetzung Alina Arenz (Wesel), Nike Dangelmaier (Rhede), Elisa Stumpen (Wesel) und Johanna Gries (Rhede) durchaus Chancen auf das B-Finale hat. Allerdings müssen dafür die Wechsel noch etwas besser klappen als letzten Samstag, als das Quartett 49,71 Sekunden lief. Für die Jungs war das Erreichen der Norm bereits ein Riesenerfolg, sodass Jonas Theling, Jan Siebert, Fabian Baten und Fridolin Stockhaus (alle Rhede), völlig befreit auftreten können. Das LAZ-Athleten in Ulm für Überraschungen gut sind, zeigte bei der letzten Jugend-DM vor sieben Jahren Antonia Frieling, die sensationell die Goldmedaille im Hammerwurf der weiblichen Jugend U18 gewann.

 

Zeitplan

 

 

 

Di

01

Aug

2017

Fotos vom Meeting und vom Hammerwurf-Cup sind fertig!

Mo

31

Jul

2017

47. Internationales Leichtathletik Meeting u. 3. NRW-Hammerwurf-Cup am 29. Juli 2017 in Rhede

Ryan Shields (2. v.r.) gewann in starken 10,21 Sekunden im 100-m-Finale.
Ryan Shields (2. v.r.) gewann in starken 10,21 Sekunden im 100-m-Finale.

 

 

Spitzensport und Superstimmung in Rhede

 

Wie klein ist die Welt“, dachte die LAZ-Wurftrainerin Elli Niehaus, als sie beim 3. NRW-Hammerwurf-Cup ein bekanntes Gesicht entdeckte. Die in Bolivien geborene Rhederin traf ihre ehemalige Konkurrentin aus der alten Heimat. Die war mit ihrem Mann zu Besuch in Rhede und wollte sich natürlich dieses Sportereignis nicht entgehen lassen.

 

Nicht nur am Rande, sondern auch auf der Bahn und an der Sprunggrube bot das 47. Internationale Leichtathletik Meeting des LAZ Rhede ein internationales Stelldichein von 170 Sportlern aus vier Kontinenten. Da die Veranstalter um LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm diesmal auch Glück mit dem Wetter hatten, strahlten zum Abschluss des Meetings alle mit der Sonne um die Wette.

 

Generationenstaffel: Auch die Trainer liefen unter 11 Sekuden:  v.l.  Jürgen Palm PB 10,98s, Mecky Emmerich 10,7  allerdings kein Vergleich zu den Spitzensprintern:  Alexander Kosenkow 10,14 und Daniel Schnelting 10,34.
Generationenstaffel: Auch die Trainer liefen unter 11 Sekuden: v.l. Jürgen Palm PB 10,98s, Mecky Emmerich 10,7 allerdings kein Vergleich zu den Spitzensprintern: Alexander Kosenkow 10,14 und Daniel Schnelting 10,34.

 

Allen voran Nationalsprinter Alexander Kosenkow, der bei seinem letzten Start in Rhede von seinem ehemaligen Staffelkollegen Daniel Schnelting und dessen Trainer „Mecky“ Emmerich mit einem riesigen Abschiedsgeschenk bedacht wurde. „Daniel war immer mein Lieblingspartner bei der Staffel. Bei ihm konnte ich mir sicher sein, dass er mich einholt“, spielte Kosenkow auf eine Situation bei der Heim-WM 2009 in Berlin an, als Kosenkow ein verpatzter Wechsel angekreidet wurde. In Rhede lief immer alles glatt für Kosenkow, bis zum vergangenen Samstag. „Wenn ich gewusst hätte, wen ihr alles am Start habt, wäre ich zuhause geblieben“, scherzte Kosenkow, der am Samstag nur die Hacken von Ryan Shields (Jamaika) und Sesele Lebokeng (Südafrika) zu sehen bekam.

 

Shields ließ bei seinem dritten Start in Rhede auch die komplette niederländische Nationalstaffel hinter sich und siegte über 100 Meter in erstklassigen 10,21 Sekunden. Schnellster deutscher Sprinter war der zweifache Deutsche Hochschulmeister Sven Müller, der im B-Finale als Vierter 10,66 Sekunden lief. Über 200 Meter sicherte sich der Südafrikaner Sesele Lebokeng den Sieg in 20,64 Sekunden. Auch die 400 Meter und 400 Meter Hürden der Männer boten Spannung und Klasse. Nach 46,59 Sekunden erreichten Terrence Agard (Niderlande) und Anderson Freitas Henriques aus Brasilien zeitgleich das Ziel. Der neuntbeste Langhürdler aller Zeiten in Deutschland, Georg Fleischhauer, gewann das Hürdenrennen in 50,57 Sekunden vor Dominik Hufnagl, der vom Partnerverein des LAZ aus Schwechat (Österreich) eingeflogen wurde.

 

Dreispringerin Klaudia Kaczmarek gab im letzten Durchgang noch einmal alles.
Dreispringerin Klaudia Kaczmarek gab im letzten Durchgang noch einmal alles.

 

Den Weitsprung der Männer gewann der niederländische Meister Stefan Nuytinck mit neuer Bestweite von 7,73 Meter. Parallel beeindruckte Liuba Maria Zaldivar aus Kuba mit ihrer Sprungkraft. Die Dreispringerin aus der Karibik zeigte sich von Rhede begeistert und möchte gerne im nächsten Jahr für eine längere Zeit am Landesstützpunkt ihr Trainingsquartier aufschlagen. Mit 13,92 Meter steigerte Zaldivar den bisherigen Meetingrekord um knapp fünfzig Zentimeter. Dritte wurde die LAZ-Athletin Klaudia Kaczmarek, der im letzten Durchgang 13,12 Meter sprang. „Da musste ich mich nochmal zusammenreißen“, kommentierte Kaczmarek, die vorher erhebliche Schwierigkeiten hatte, das Brett zu treffen.

 

Die Sprintsiege teilten sich die Irinnen Amy Foster und Phil Healy untereinander auf. Während Foster die 100 Meter in 11,47 Sekunden dominierte, fing Phil Healy auf der Ziellinie in 23,62 Sekunden noch die zeitgleiche Laure de Witt ab. Groß war die Freude von Christine Salterberg (Köln), die als 400-m-Hürdensiegerin erstmals die 57-Sekunden-Marke knackte. Das freute auch ihren Freund und ehemaligen LAZ-Athleten Daniel Spiegelhoff, der einen eigenen Wettkampfstart abgesagt hatte, um in Rhede dabei zu sein.

 

Beim Internationalen Meeting in Rhede haben die Nachwuchstalente auch ihren Auftritt: in Form der 8x50-m-Talentstaffeln.
Beim Internationalen Meeting in Rhede haben die Nachwuchstalente auch ihren Auftritt: in Form der 8x50-m-Talentstaffeln.

 

Die besten Resultate der LAZ-Athleten boten neben Klaudia Kaczmarek die Hammerwerferinnen und Hammerwerfer. Allen voran Maximiliane Langguth, die mit Saisonbestweite von 53,28 Metern hinter der Deutschen Meisterin Carolin Paesler (66,30m) Zweite wurde.

 

Auch bei der 47. Auflage des LAZ-Meetings stimmte die Mischung aus Spitzensport und Talentschau, sodass Sportler, Trainer und Besucher nach dem Meeting zufrieden den Besagroup-Sportpark verließen. Das Helferteam um den 1. Vorsitzenden Andreas Böing wuselte dann noch einige Stunden, um nach den Abbauarbeiten in gemütlicher Runde ein erstes Fazit zu ziehen. Die Kampfrichter erkundigten sich bereits nach dem Termin für 2018, wenn es wieder heißt: „Spitzensport in Rhede“.

 

Mo

31

Jul

2017

Paesler gewinnt NRW-Hammerwurf-Cup des LAZ Rhede

Die Deutsche Meisterin Carolin Paesler warf in einer eigenen Liga. (Foto: Bernfried Knipping)
Die Deutsche Meisterin Carolin Paesler warf in einer eigenen Liga. (Foto: Bernfried Knipping)

 

Lokalmatadorin Maximiliane Langguth auf Rang zwei

 

BBV-Pressebericht

von Björn Brinkmann

 

Rhede - Carolin Paesler von Eintracht Frankfurt ist ihrer Favoritenrolle beim dritten NRW-Hammerwurf-Cup des LAZ Rhede gerecht geworden, der am Samstag erneut das internationale LAZ-Meeting einleitete. Die amtierende Deutsche Meisterin schleuderte das Wurfgerät gleich im ersten Durchgang auf 66,30 Meter und ließ der Konkurrenz damit keine Chance.

 

Dabei blieb Paesler allerdings mehr als vier Meter unter ihrer persönlichen Bestleistung aus dem Jahr 2014, als sie in Schönebeck 70,76 Meter geworfen hatte. Das verwunderte Jürgen Palm, LAZ-Stützpunktleiter und Meeting-Chef, allerdings nicht so sehr: „Es ist einfach so, dass die ganz große Konkurrenz gefehlt hat. Da fehlt dann einfach auch der nötige Druck, um die letzten Prozentpunkte herauszukitzeln, die in so einem Wettkampf notwendig sind.

LAZ-Athletin Maximiliane Langguth schleuderte den Hammer auf 53,28 m. (Foto: Bernfried Knipping)
LAZ-Athletin Maximiliane Langguth schleuderte den Hammer auf 53,28 m. (Foto: Bernfried Knipping)

 So fehlten in Rhede Kathrin Klaas und Susen Küster, die vom Deutschen Leichtathletik-Verband für die Weltmeisterschaft in London nominiert worden sind und deshalb in Rhede nicht starten durften.

 

So nutzte Lokalmatadorin Maximiliane Langguth vom LAZ Rhede die Gunst der Stunde und sicherte sich den zweiten Platz. Sie warf 53,28 Meter, obwohl sie zuletzt wenig trainieren konnte. „Maximiliane ist aber eine Athletin, die sehr über die Motivation kommt. Wenn sie vor dem eigenen Publikum wirft, hemmt sie das nicht, sondern spornt sie zusätzlich an. Und so wirft sie dann weiter, als sie es von der Form her eigentlich imstande sein müsste“, sagte Palm. Nach einer abgeschlossenen Ausbildung will die 23-Jährige im nächsten Jahr wieder richtig angreifen. In Rhede verwies sie Femke Hollander, immerhin Fünfte der niederländischen Meisterschaften, auf den dritten Platz. Sie brachte es auf 48,31 Meter.

 

Bei den Männern gab es in diesem Jahr keinen Wettbewerb, auch weil U20-Weltmeister Ashraf Amgad Elseify in diesem Jahr kein Trainingslager in Rhede aufgeschlagen hatte. „Es gab da einen Trainerwechsel. Jetzt wird er von einem Polen trainiert, und das Trainingslager ist daher auch in Polen. Jetzt wirft Ashraf aber auch nicht mehr so weit“, sagte Palm. Da in Katar wohl des Öfteren mal der Trainer gewechselt wird, wenn es nicht läuft, sei es deshalb auch vorstellbar, dass der Werfer aus Katar im nächsten Jahr wieder in Rhede auftauchen könnte.

 

Diesmal gab es stattdessen viele Wettbewerbe für die Jugend, in denen auch die LAZ-Athleten Gerrit Vißer (32,35 Meter), Justus Leiting (32,07/beide U14), Tom Pietzonka (U15/37,95), Antonia Ciroth (U18/40,38) und Moritz Leiting (U18/57,36) ihr Können unter Beweis stellten.

 

Bei ihnen allen bedankte sich Markus Esser, achtmaliger Deutscher Meister im Hammerwurf mit einer Bestleistung von 81,10 Metern, der wie in den Jahren zuvor fachkundig durch das Programm führte. „Der deutsche Hammerwurf ist im Moment nicht mehr da, wo er schon mal war. Deshalb gilt mein Dank an euch, weil ihr die Sportart weiterhin betreibt, und auch an die Trainer die bei jedem Wind und Wetter da draußen sind, um euch zu trainieren“, sagte Esser.

 

Ergebnisse

 

 

So

30

Jul

2017

Zaldivar knackt Rheder Dreisprung-Rekord beim LAZ-Meeting

Die Kubanerin Liuba Maria Zaldivar kratzte an der 14-Meter-Marke im Dreisprung der Frauen. (Foto: Bernfried Knipping)
Die Kubanerin Liuba Maria Zaldivar kratzte an der 14-Meter-Marke im Dreisprung der Frauen. (Foto: Bernfried Knipping)

 

47. internationales Leichtathletik-Meeting / Absagen von Camara und Campbell

 

BBV-Pressebericht von Björn Brinkmann

 

Rhede - Maria Liuba Zaldivar hat beim internationalen Leichtathletik-Meeting des LAZ Rhede für den Höhepunkt gesorgt. Denn ihre 13,92 Meter hatte in den 46. Auflagen zuvor noch keine Dreispringerin erreicht. Zwei Deutsche Meister hatten ihren Start in Rhede kurzfristig abgesagt.

 

Trotz dieses Meeting-Rekordes war Zaldivar nach dem Wettkampf, zu dem sie aus Frankreich angereist war, aber nicht ganz zufrieden. Schließlich liegt ihre persönliche Bestleistung bei 14,51 Metern. „Mit dem Publikum und dem Ambiente bin ich sehr zufrieden, aber ich wollte eigentlich über 14 Meter weit springen und meinen Rekord knacken“, sagte Zaldivar.

Liuba Maria Zaldivar
Liuba Maria Zaldivar

Dem Publikum war es egal, es nahm die Leistung der kleinen Kubanerin dankend an, auch weil es gleich auf zwei der drei angekündigten Deutschen Meister hatte verzichten müssen. Sowohl Weitspringer Alyn Camara als auch der 400-Meter-Hürden-Läufer Luke Campbell sagten ihren Start kurzfristig ab. Lediglich Djamila Böhm (ART Düsseldorf) trat an, kam aber über die 400 Meter Hürden nicht über den zweiten Platz hinaus. Es siegte Christine Salterberg (DSHS) in guten 56,97 Sekunden, mit der sich Böhm ein Dauerduell liefert. „Alyn Camara hat leider einen Tag vor der Veranstaltung über seinen Manager abgesagt, weil er nicht in Form ist. Und Luke Campbell ist wegen einer Verletzung ausgefallen. Das fand ich sehr schade. Auf ihn hatte ich mich sehr gefreut“, sagte Jürgen Palm, LAZ-Stützpunktleiter und Meeting-Chef, der während der Veranstaltung vom LAZ-Vorsitzenden Andreas Böing für seine 20-jährige Tätigkeit in Rhede ausgezeichnet wurde.

 

So wurde der Dreisprung der Frauen zum Höhepunkt, auch weil mit Klaudia Kaczmarek eine Lokalmatadorin dabei war. Die LAZ-Athletin tat sich aber zunächst sehr schwer. Erst im sechsten und letzten Versuch gelang ihr ein guter Sprung, der bei 13,12 Metern endete. So weit war sie in Rhede noch nie gesprungen. Damit kletterte sie vorübergehend auf Platz zwei, ehe Birte Demerius noch mit 13,23 Metern an ihr vorbeizog. „Ich hatte zuletzt einige Wehwehchen und habe deshalb auch nicht mehr so trainiert. Deshalb bin ich auch nicht im Weitsprung angetreten. Sechs Sprünge sind nicht ganz so anstrengend, wie es zwölf gewesen wären“, sagte Kaczmarek. Den Weitsprung gewann Luisa Bodem (Preußen Münster) mit 6,13 Metern mit deutlichem Vorsprung vor Cralijn ter Laak vom AC Tion mit 5,80 Metern. Beste LAZ-Athletin war Kim-Jessica Thöne als Dritte mit 5,65 Metern.

 

Spannender war der Weitsprung der Männer. Vor dem letzten Durchgang hatten noch drei Springer realistische Siegchancen. Es gewann schließlich der Niederländer Steven Nuytinck mit persönlicher Bestweite von 7,73 Meter. „Ich war zum zweiten Mal da und komme nächstes Jahr auf jeden Fall wieder. Die Atmosphäre und die Bahn sind sehr gut. Bei meinem besten Versuch hat noch nicht einmal alles gestimmt“, sagte Nuytinck.

Für Aufsehen sorgten aber auch die Auftritte der schnellsten Sprinter und Sprinterinnen. Über die 100 Meter siegte der Jamaikaner Ryan Shields in 10,21 Sekunden. Trotzdem stieß er unmittelbar nach dem Zieldurchlauf einen Fluch aus. „Ich hatte gehofft, dass ich etwas schneller bin, aber ich bin zu Beginn wieder einmal technisch nicht sauber gelaufen“, sagte der 34-Jährige, der sich dennoch gegen fünf Niederländer und zwei Südamerikaner durchsetzte. Nach sechs Jahren war er wieder einmal in Rhede. „Ich mag die Atmosphäre und die Gastfreundlichkeit“, sagte der Jamaikaner, der später über die 200 Meter Dritter wurde. Es gewann der Südafrikaner Lebokeng Sesele in 20,64 Sekunden. Bei den Frauen war die Irin Amy Foster mit ihren 11,47 Sekunden nicht zu schlagen. Auch über die 200 Meter jubelte eine Irin. Phil Healy kam zeitgleich mit der Niederländerin Laura de Witte nach 23,62 Sekunden ins Ziel. Foster benötigte als Dritte eine Hundertstelsekunde länger.

Ebenfalls zeitgleich beendeten der Niederländer Agard Terrence und der Brasilianer Henriques Anderson in 46,59 Sekunden das 400-Meter-Rennen. Bei den Frauen hieß die Siegerin Eva Hovenkamp, die 53,03 Sekunden unterwegs war. „Mein Trainer meinte, dass das hier eine gute Veranstaltung ist. Und von meiner Heimat Arnheim aus war das nur eine Stunde Fahrzeit entfernt“, sagte die Niederländerin zufrieden.

 

Ergebnisse

 

Sa

29

Jul

2017

Ergebnisse 47. Internationales Leichtathletik-Meeting und 3. NRW-Hammerwurf-Cup am 29.07.2017 im Besagroup-Sportpark Rhede

Ergebnisse 47. Internationales Leichtathletik-Meeting und 3. NRW-Hammerwurf-Cup am 29.07.2017 im Besagroup-Sportpark Rhede
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Do

27

Jul

2017

47. Internationales Leichtathletik-Meeting Rhede + 3. NRW-Hammerwurf-Cup am Samstag, den 29. Juli 2017 in Rhede

Das Foto von Bernfried Knipping zeigt das Dankeschön von Robert Martey  an die Kampfrichterinnen.
Das Foto von Bernfried Knipping zeigt das Dankeschön von Robert Martey an die Kampfrichterinnen.

 

Zwei weitere

Top-Springer verpflichtet

 

Eine nette Überraschung erlebte LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm, der in Erwartung neuer Athletenanfragen die E-mails checkte. Auf Niederländisch lobte der Absender das LAZ-Meeting als „mooie wedstrijd om als toeschouwer te bezoeken“. Als „Exil-Hunsrücker“ konnte Palm dem weiteren Text dennoch entnehmen, dass der nette Herr nicht als Besucher nach Rhede kommen möchte, sondern seine Hilfe als Kampfrichter anbot. Gerne ging Palm auf die Offerte ein, schließlich sind rund vierzig Athleten aus den Niederlanden in Rhede am Start, da sollte auch Platz sein für einen niederländischen Kampfrichter.

 

Athletenanfragen kamen dann auch noch zuhauf, sodass neben einem brasilianischen 400-m-Läufer auch noch zwei hochkarätige Weitspringer verpflichtet werden konnten. Der junge Finne Kristian Bäck, der zuletzt mit 7,95 Metern an der 8-Meter-Marke kratzte und Ignisius Gaisah, der vor rund 14 Jahren seine internationale Karriere in Rhede begann und damals noch für Ghana startete. Mittlerweile lebt Gaisah, wie könnte es anders sein, in den Niederlanden.

 

Mi

26

Jul

2017

Information for competitors at the international track-and-fields-competition on July 29th in Rhede

 

 

Information for competitors

 

Dear athletes and coaches,

 

we are happy about your participation in Rhede and we wish a successful competition.

 

Every athlete has to make an appointment with the office in the gym (Stellplatz) at least 60 minutes before their competition starts. After their warmig up they go to the venue of their discipline.

 

Sprinters and runners have to arrive 10 minutes before the start and jumpers 30 minutes before the beginning of their jumping competition.

 

If a registration is supposed to be cancelled, go to the office (Stellplatz) as early as possible to give other athletes the opportunity to take part instead of you.

 

The first three of each discipline take part in the victory ceremony. They have to arrive 15 minutes before at the meeting point in the area of the finish line.

 

If there are any other questions, go to the competition office (Stellplatz/ Nr. 10 )

 

Mi

26

Jul

2017

Teilnehmerinfos zum Meeting am 29. Juli

 

 

Teilnehmerinformation

 

Liebe Sportlerinnen und Sportler, liebe Trainerinnen und Trainer,

 

wir freuen uns auf euren Start in Rhede und wünschen viel Erfolg und Spaß bei unserem Meeting!

 

Anmeldung zum Wettkampf

 

Alle Athleten melden sich am Stellplatz (in der Leichtathletikhalle. Nr. 10 auf dem Übersichtsplan) für den Wettkampf bis spätestens 60 Minuten vor dem Wettkampf an. Bitte selbstständig an der Wettkampfstätte einfinden. Bei den Läufen 10 Minuten vor der im Zeitplan ausgewiesenen Statzeit und bei den Sprundisziplinen 30 Minuten vorher.

 

Die 100m Vorläufe werden als Zeitvorläufe ausgetragen. D.h. Die 8 zeitschnellsten Läuferinnen und Läufer qualifizieren sich für das A-Finale und die 9-16 Zeitschnellsten für das B-Finale.

 

Bei Verzicht auf eine vorher gemeldete Disziplin oder der Endlaufteilnahme bitte schnellstmöglich am Stellplatz abmelden, damit evtl. andere Athleten nachrücken können.

 

Die drei Erstplatzierten werden geehrt. Bitte 15 Minuten vor der im Zeitplan Siegerehrung angegebenen Zeit an dem Sammelpunkt Siegerehrung (hinter dem Ziel rechts) einfinden.

 

Bei Fragen zum Wettkampfablauf bitte am Stellplatz melden!

 

Di

25

Jul

2017

47. Internationales Leichtathletik Meeting/Rhede + 3. NRW-Hammerwurf-Cup am 29. Juli im Besagroup-Sportpark Rhede

Kai Köllmann (Start-Nr. 145), U23-Staffel-Europameister, hat in Rhede gemeldet. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Kai Köllmann (Start-Nr. 145), U23-Staffel-Europameister, hat in Rhede gemeldet. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

Lebokeng greift Meetingrekord über 200m an

 

Aufgrund der hohen Meldezahlen in den Sprintdisziplinen musste LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm den Zeitplan für das 47. Internationale Leichtathletik-Meeting nochmals anpassen. „Für die 100 Meter liegen bisher 34 Meldungen vor“, freut sich Palm über den großen Zuspruch der Athleten. In Topform reist insbesondere Sesele Lebokeng aus Südafrika an, der vor einer Woche die 100 Meter in 10,23 Sekunden und die 200 Meter in hochkarätigen 20,27 Sekunden gesprintet ist und das sogar bei Gegenwind. „Da wir die Sprints je nach Wind auch auf die Gegengerade verlegen können, wackelt sogar der Meetingrekord, der exakt bei jenen 20,27 Sekunden liegt“, sieht Palm gute Chancen, den von einem Sponsor gestifteten Sonderpreis an den Mann bringen zu können.

Deutlich unter 10 Sekunden lief zuletzt der Jamaikaner Ryan Shields, der bei seinen 9,89 Sekunden allerdings von zu starkem Rückenwind angeschoben wurde. Jedoch schlug Shields bei diesem Rennen deutlich den derzeit besten deutschen Sprinter Julian Reus. Da der DLV zur Vorbereitung der WM in London ein Startverbot verhängt hat, richtet sich das Augenmerk auf die starken U23-Sprinter Daniel Hoffmann und Kai Köllmann (beide Leverkusen), die vor zwei Wochen mit der 4x100-Meter-Staffel die Europameisterschaft gewonnen haben. Dabei ist es für Köllmann ein halbes Heimspiel, schließlich hat der ehemalige Athlet des Weseler TV eine Zeit lang bei LAZ-Trainer Hermann-Josef Emmerich trainiert und für die StG Rhede-Sonsbeck-Wesel drei DM-Titel mit der 4x100-m- und 4x400-m-Staffel gewonnen.

 

Bei den Frauen bahnt sich ein Länderkampf Niederlande-Irland mit deutscher Beteiligung an. Amy Foster, Phil Healy und Niamh Whelan aus Irland gegen Nicky van Leuveren, Eefie Boons und Laura de Witte aus den Niederlanden stehen weit oben in den Meldelisten. Schnellste deutsche Sprinterin dürfte Josefina Elsler (Paderborn) sein, die bei der Staffel-WM auf den Bahamas noch im Aufgebot der Nationalmannschaft stand, sich dann aber leider verletzte. Drei amtierende Deutsche Meister gehen in Rhede an den Start. Der frischgebackene 400-m-Hürdenmeister Luke Campbell weilt erstmals in Rhede. Kein Wunder, denn der gebürtige Amerikaner ist erst seit kurzem für Deutschland startberechtigt. Der Modellathlet verpasste bei seinem Titelgewinn in Erfurt (49,40) die WM-Norm nur um fünf Hundertstelsekunden.

 

Die Deutsche Meisterin über 400m Hürden der Frauen kennt Rhede schon von zahlreichen Rennen. Bereits bei den Deutschen U18-Meisterschaften 2009 lief die damals 15-jährige Djamila Böhm auf den achten Platz. Seitdem hat sich Böhm langsam aber ständig verbessert und in Erfurt in 56,92 Sekunden ihr Meisterstück gemacht und dies, obwohl sie nicht dem DLV-Kader angehört. Mit Christine Salterberg (Köln) und Georg Fleischhauer (Frankfurt) sind zwei weitere Medaillengewinner der DM in Rhede am Start.

 

Bereits im letzten Jahr warf Carolin Paesler (Frankfurt) in Rhede. Jetzt reist sie allerdings als Deutsche Meisterin im Hammerwurf an. Völlig überraschend hat sich die sympathische Athletin gegen die beiden WM-Kandidatinnen Kathrin Klaas und Susen Küster durchgesetzt. Mit großer Vorfreude tritt auch die LAZ-Werferin Maximiliane Langguth auf „ihrer“ Anlage in den Ring. „Nach dem Abschluss meiner Ausbildung möchte ich nochmal angreifen“, setzt sich Langguth hohe Ziele für die nächste Saison.

 

Immer im Angriffsmodus scheint Klaudia Kaczmarek zu sein, die seit vierzehn Jahren ununterbrochen bei Deutschen Meisterschaften vom 7-Kampf bis zum Dreisprung am Start war. Zur „Belohnung“ hat ihr Trainer und Meetingorganisator Jürgen Palm für starke Konkurrenz gesorgt. Favoritin auf den Sieg ist sicher die Kubanerin Liuba Maria Zaldivar, die im letzten Jahr 14,51 Meter weit sprang und in diesem Jahr bisher auf 14,05 Meter flog. In Bestform reist Sanna Nygard aus Finnland an. Sie sprang letztes Wochenende bei den Finnischen Meisterschaften 13,76 Meter weit. Parallel zum Dreisprung der Frauen ermitteln die Weitspringer ihren Sieger. Hier ist der vierfache Deutsche Meister Alyn Camara der Gejagte und Stephan Hartmann aus Berlin und Steven Nuytinck aus Holland die Anwärter aufs Podest.

 

Wie immer werden in Rhede  die Wettkämpfe der Topathleten durch Nachwuchswettbewerbe ergänzt, bei denen die Talente des Landesstützpunktes ihr Können unter Beweis stellen dürfen. Deshalb wurde auch in den Ferien täglich trainiert. Schließlich steht mit den Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm für ein Duzend LAZ-Athleten der Saisonhöhepunkt auf dem Programm.

 

Aktualisierter Zeitplan

 

 

 

Di

25

Jul

2017

Zeitplanänderungen beachten: Meeting am 29. Juli im Besagroup-Sportpark Rhede

Achtung! Aktualisierter Zeitplan LA-Meeting am 29. Juli bitte beachten.
Zeitplan Meeting 2017 aktualisiert.pdf
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Mi

19

Jul

2017

47. Internationales Leichtathletik-Meeting/Rhede und 3. NRW-Hammerwurf-Cup am Samstag, den 29. Juli ab 13 Uhr im Besagroup-Sportpark

Das Foto von Jan-Hendrik Ridder zeigt unter anderem Giovanni Codrington (rechts), den holländischen 100-m-Meister.
Das Foto von Jan-Hendrik Ridder zeigt unter anderem Giovanni Codrington (rechts), den holländischen 100-m-Meister.

 

Jamaika gegen Südafrika im 100-m-Duell

 

Eine Woche vor der Leichtathletik-WM in London (4.-12. August) macht das 47. Internationale Leichtathletik-Meeting des LAZ Rhede Appetit auf Spitzenleichtathletik vom Feinsten. Quasi als Vorspeise wird den Hammerwurffans der 3. NRW-Hammerwurf-Cup serviert. Die fachkundige Moderation übernimmt wie im Vorjahr der zehnfache Deutsche Meister und letzte deutsche 80-m-Werfer Markus Esser (Leverkusen). Von 13:00 Uhr bis ca. 17:00 Uhr treten von den Jüngsten bis zu den Topathleten mehr als 40 Hammerwerfer aus NRW, Deutschland und den Niederlanden in den Ring. Die Topathletin Susan Küster hat sich angemeldet, die in diesem Jahr bereits die 70-Meter-Marke übertroffen hat.

Einer der Höhepunkte im Stadion ist ab 17:00 Uhr der Dreisprung der Frauen. Die Lokalmatadorin Klaudia Kaczmarek hat eingeladen und Spitzenspringerinnen von Finnland bis Kuba haben zugesagt. Angeführt wird die Meldeliste von der Kubanerin Liuba Maria Zaldivar, die eine persönliche Bestleistung von 14,51 Metern zu Buche stehen hat. Kaczmarek möchte mit der Unterstützung des Rheder Publikums ihre bisherige Bestweite von 13,43 Metern angreifen. Bei den Deutschen Meisterschaften in Erfurt sprang sie bei ihrer 32. DM-Teilnahme mit 13,34 Metern auf den vierten Platz. Damit setzte Kaczmarek ihre Serie von zehn Endkampfplatzierungen bei den letzten zehn Deutschen Meisterschaften eindrucksvoll fort.

 

Über die 400m Hürden treten sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen die amtierenden Deutschen Meister an. Luke Campbell verpasste in Erfurt in 49,40 Sekunden die WM-Norm nur um fünf Hundertstelsekunden. Sein härtester Rivale sollte der aus Mozambique anreisende Kurt Couto sein, der schon 49,02 Sekunden schnell war. Bereits mit fünfzehn Jahren lief Djamila Böhm (ART Düsseldorf) bei den Deutschen Jugendmeisterschaften 2009 auf das Podest der besten Acht. Jetzt reist sie als Deutsche Meisterin an, die ihre persönliche Bestzeit von 56,92 Sekunden unterbieten möchte. Schnell wird es auf den Sprintstrecken bei den Männern und Frauen. Das Duell über 100 Meter lautet Jamaika gegen Südafrika. Während Ryan Shields in 10,16 Sekunden in diesem Jahr Bestzeit lief, hat Simon Magakwe in 9,98 Sekunden die berühmte Schallmauer bereits unterboten.

 

Favoritin bei den Frauen ist Amy Foster, die im letzten Jahr aufgrund eines Gewitters in Dublin nicht anreisen konnte, in diesem Jahr aber von ihrer Landsfrau Phil Healy herausgefordert wird. Allerdings sollten die beiden Josefina Elsler aus Paderborn nicht unterschätzen, die in beiden DM-Finals stand. In Zugzwang ist Alyn Camara (ASV Köln) im Weitsprung der Männer. Der Olympiateilnehmer 2016 ist bisher nicht weiter als 7,70 Meter gesprungen, sodass ihm noch die Kadernorm von 8 Metern fehlt. Dem Finnen Kristian Beck fehlen dazu nur ganze zwei Zentimeter und der Berliner Stephan Hartmann möchte auch ein Wörtchen um den Tagessieg mitreden.

 

Im Anschluss an das Meeting sind alle Hobbyläufer eingeladen, beim LEX-Euroegio-Sommerlauf ihre Ausdauer zu testen. Anmeldungen hierzu können noch über die Homepage des LAZ Rhede vorgenommen werden.

 

Mi

19

Jul

2017

NRW-Jugendmeisterschaften 2017 am 15./16. Juli in Bochum-Wattenscheid

Mit ihrer neuen persönlichen Bestweite von 45,30 Metern holte sich Mehrkämpferin Hannah Schoofs souverän den NRW-Titel im Speerwurf der U18.
Mit ihrer neuen persönlichen Bestweite von 45,30 Metern holte sich Mehrkämpferin Hannah Schoofs souverän den NRW-Titel im Speerwurf der U18.

Vißer und Schoofs holen NRW-Titel

 

Mit zwei NRW-Titeln sowie einer Silber- und einer Bronzemedaille im Gepäck kehrten die LAZ-Athleten von den erstmals ausgetragenen NRW-Jugendmeisterschaf-

ten in Bochum-Wattenscheid zurück. Rund 850 Athletinnen und Athleten der Altersklassen U20 bis U16 trafen sich im Lohrheidestadion, um die Besten Nachwuchstalente aus NRW zu ermitteln.

 

Dabei wurde Henry Vißer seiner Favoritenrolle im 110-m-Hürdensprint der U20 gerecht. Nach 14,64 Sekunden im Vorlauf, ließ der Schützling von LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm auch im Finale nichts anbrennen und setzte sich mit 14,54 Sekunden deutlich durch. Auf den geplanten Start über 400m Hürden verzichtete Vißer, da er in der Vorwoche durch eine leichte Erkältung gehandicapt war. Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm hingegen ist ein Doppelstart über beide Hürdenstrecken geplant.

Eine Riesenüberraschung schaffte Hannah Schoofs im Speerwurf der weiblichen U18. Im letzten Versuch schleuderte die Mehrkämpferin den 500-g-Speer auf die neue persönliche Bestweite von 45,30 Metern und fing damit die Leverkusenerin Victoria Krause noch ab. „Hannah lernt bei jedem Training noch dazu“, sieht LAZ-Wurftrainerin Elli Niehaus noch weiteres Steigerungspotenzial bei Schoofs, die viermal pro Woche von Apeldoorn nach Rhede zum Training fährt. Mit 11,87 Metern im Kugelstoßen wurde Schoofs Achte und gefiel zudem mit einer neuen persönlichen Bestweite von 5,45 Metern im Weitsprung (7.).

 

Den zweiten Platz im Speerwurf der Jugend M14 belegte mit einer Weite von 35,70 Metern Gerrit Vißer, der nach einer längeren Verletzungspause langsam wieder in Schwung kommt. Bronze über 400m Hürden der weiblichen U18 sicherte sich Nike Dangelmaier, die auf den ersten 200 Metern loslegte wie die Feuerwehr, dann aber keine Hürde so erwischte wie geplant und mit 67,27 Sekunden ihre persönliche Bestzeit um zwei Sekunden verfehlte. Die 4x100-m-Staffel der StG Rhede-Sonsbeck-Wesel lief in der Besetzung Alina Arenz, Nike Dangelmaier, Elisa Stumpen und Hannah Schoofs in 50,21 Sekunden auf den sechsten Platz.

 

Die männliche U18-Staffel lief in 46,07 Sekunden auf den vierten Platz. Hier standen die LAZ-Athleten Jonas Theling, Fridolin Stockhausen, Fabian Baten und Jesse Südholt im Aufgebot. Südholt errang zuvor mit einer Sprunghöhe von 3,50 Metern den sechsten Platz im Stabhochsprung. Eine neue persönliche Bestzeit lief die Nordrheinmeisterin Jamira Lauf über 300m Hürden und wurde mit einer Zeit von 47,48 Sekunden Vierte der W15. Anschließend unterbot sie zusammen mit Hannah Kempken, Elen Aengeneyndt und Enie Dangelmaier in 50,95 Sekunden noch die U16- DM-Norm für die 4x100-m-Staffel (6.).

 

Ergebnisse

 

 

 

Mo

17

Jul

2017

Trainingszeiten in den Sommerferien

Trainingszeiten in den Sommerferien:

 

17. Juli bis 11. August                      Mo-Fr      18:00-20:00 Uhr                ab Jahrgang 2004

14. August bis 29. August                Di+Do    18:00-20:00 Uhr

 

 

Do

13

Jul

2017

Helfer für das LAZ-Meeting am 29. Juli

 

 

Für das Internationale Leichtathletik-Meeting am Samstag, den 29. Juli werden noch Helfer für Getränke-, Grillstand, Caféteria, etc. benötigt. Interessierte melden sich bitte bei Jürgen Palm unter 02872-5237 oder senden das ausgefüllte Helferanschreiben an das LAZ Rhede.

 

Link zum Helferanschreiben

 

Zudem sucht Jürgen noch Helfer für die Plakatverteilung. Freiwillige vor!

 

Im Voraus recht herzlichen Dank für Ihre/Eure Unterstützung!

Anmeldung für die Helferliste beim LAZ-Meeting
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Do

13

Jul

2017

LVN-U14-Teamwettkampf Qualifikationsrunde am 8. Juli in Sonsbeck

Die weibliche U14-Mannschaft mit Rieke Unland (hinten rechts), Ayisha Mouhamed (vorne rechts) und Ronja van der Heiden (Zweite von rechts vorne) vom LAZ beeindruckte ihre Trainer sehr.
Die weibliche U14-Mannschaft mit Rieke Unland (hinten rechts), Ayisha Mouhamed (vorne rechts) und Ronja van der Heiden (Zweite von rechts vorne) vom LAZ beeindruckte ihre Trainer sehr.

 

 

Jungs- und Mädchenmannschaft fürs Landesfinale qualifiziert

 

Beide Mannschaften der Jugend U14 der Startgemeinschaft Rhede-Sonsbeck konnten sich bei der Qualifikationsrunde am 8. Juli in Sonsbeck für das Landesfinale am 17. September in Troisdorf qualifizieren. Damit werden die StG Rhede-Sonsbeck in allen vier Wettkampfklassen vertreten sein. Die Jungs hatten leider keine Konkurrenz, da kein weiterer Verein eine Mannschaft stellen konnte. Dennoch wussten Linus Feldhaus, Matz Grunden, Jann Üffing und die Athleten des SV Sonsbeck zu überzeugen. Die stärksten Resultate lieferte Linus Feldhaus, der erstmals über 5 Meter weit sprang (5,05m) und die Kugel auf 10,55 Meter stieß. Matz Grunden lief in 10,8 Sekunden eine neue persönliche Bestzeit über 60-m-Hürden und sprang 4,67 Meter weit.

Bei der weiblichen Jugend U14 waren fünf Teams am Start. Mit 157 Punkten rangierte Rhede-Sonsbeck am Ende fast 20 Zähler vor dem Moerser TV (138). Überragend waren die 52,50 Meter von Ronja van der Heiden. Sie warf den 200-g-Ball exakt 14 Meter weiter als die Zweitplatzierte. Auch im Kugelstoßen schaffte van der Heiden mit 8,34 Metern die Tagesbestweite. Zweitschnellste Hürdensprinterin war Rieke Unland, die nach 9,8 Sekunden im Ziel war. Im Weitsprung wurde sie mit 4,71 Metern Fünfte. Absolut hochklassig war auch das Ergebnis der 4x75-m-Staffel. In der Besetzung Rieke Unland, Ayisha Mouhamed (beide Rhede), Merret Manten und Jule Weibel (beide Sonsbeck) sprintete das Quartett in 39,9 Sekunden durchs Ziel. Kein Wunder das Elli und Werner Niehaus, die die Mannschaft zusammen mit Werner Riedel (Sonsbeck) betreuten, hoch zufrieden waren.

 

Mit einer neuen persönlichen Bestweite von 36,76 Metern belegte die Hammerwerferin Janne Stockhausen den zweiten Platz (W15) beim Hammerwurf-Cup in Oberhausen. Bester Werfer der U18 war erneut Moritz Leiting, der den 5-kg-Hammer 55,72 Meter weit warf.

 

Ergebnisse

 

 

 

Di

11

Jul

2017

117. Deutsche Meisterschaften in Erfurt

Klaudia Kaczmarek sprang mit 13,34 Metern Saisonbestleistung. (Archivfoto: Jan-Hendrik Ridder)
Klaudia Kaczmarek sprang mit 13,34 Metern Saisonbestleistung. (Archivfoto: Jan-Hendrik Ridder)

Kaczmarek verpasst DM-Bronze nur knapp

 

Dreispringerin vom LAZ Rhede wird in Erfurt Vierte

 

BBV-Pressebericht von Matthias Grütter

 

Rhede/Erfurt - Klaudia Kaczmarek ist – wie schon fast zu erwarten war – knapp an einer DM-Medaille vorbeigeschrammt. Die Leichtathletin des LAZ Rhede wurde bei den nationalen Titelkämpfen in Erfurt mit 13,34 Metern Vierte im Dreisprung. Im Weitsprung reichte es mit 6,13 Metern zum achten Rang.

 

Großes Pech hatte die 3 x 1000-Meter-Staffel der Start-Gemeinschaft Rhede-Sonsbeck-Wesel: Eric Höpfner, Jan-David Ridder und Jonas Hochstrate wurden im Steigerwaldstadion disqualifiziert, weil Höpfner vor der Wechselzone losgelaufen sein soll.

 

Für Kaczmarek wurde der Dreisprung-Wettkampf zu einer Zitterpartie. Sie legte zwei ungültige Versuche vor, weil sie jeweils übergetreten war. Der dritte Durchgang war dann ein Sicherheitsversuch, um den Finalplatz zu sichern, was mit 13,11 Metern gelang. In den Durchgängen fünf und sechs sprang sie mit 13,30 und 13,34 Metern jeweils Saisonbestleistung. Beim abschließenden Versuch sprang die Rhederin sogar deutlich vor dem Brett ab. Dabei waren die Bedingungen in Erfurt bei ständig drehendem Wind schwierig.

Klar war, dass Kristin Gierisch (LAC Erdgas Chemnitz; 14,40) und Neele Eckhardt (LG Göttingen, 14,02) den DM-Titelgewinn unter sich ausmachen würden. Bronze schnappte sich mit nur fünf Zentimetern Vorsprung Birthe Damerius vom TSV Rudow, was dann aus Kaczmareks Sicht nicht ganz so schlimm war: Sie ist mit ihrer Kontrahentin aus Berlin ganz gut befreundet.

„Das gemeinsame Hobby verbindet“, sagte dazu LAZ-Trainer und Stützpunktleiter Jürgen Palm, der anfügte: „Aufgrund der Vorleistungen war davon auszugehen, dass Klaudia im Weitsprung wohl Siebte oder Achte werden würde.“ So kam es dann auch: Mit 6,13 Metern wurde Kaczmarek Achte. Palm: „Die Weite ist in Ordnung. Fünf ihrer sechs Sprünge waren über sechs Meter.“

Das Ziel sei gewesen, den Endkampf zu erreichen, was auch gelang. In der Halle hatte sie das bei einer DM ebenfalls schon geschafft, im Freien aber noch nicht. Die Kommissaranwärterin hatte zudem mit einer schwierigen Vorbereitung zu kämpfen. Zum einen war sie erkältet. Dann hatte sie Achillessehnenprobleme. Zudem standen für die 27-jährige Polizistin wichtige Prüfungen an.

„Das war schon ein straffes Programm“, so Palm, der vor allem Masseur Helmut Moscheik lobte. Er hatte Kaczmarek für die DM in Erfurt fit bekommen und sie auch nach dem Weitsprung-Wettkampf behandelt, damit sie auch anschließend im Dreisprung bestehen konnte.

„Das hatte dazu geführt, dass Klaudia viel sicherer war und die Wettkämpfe sichtlich genossen hat“, sagte Jürgen Palm. Er bescheinigte seiner Athletin eine große Nervenstärke. Sie habe durch ihre mittlerweile siebte DM-Teilnahme in Folge eine große Routine, so ihr Trainer.

Den Weitsprung-Wettkampf gewann im Übrigen Claudia Salman-Rath (LG Eintracht Frankfurt; 6,72). Siebte wurde Tabea Christ (SC Preußen Münster; 8,17), die Palm zuvor auch schon mal unter seinen Fittichen hatte.

Das nächste große Ziel von Kaczmarek ist das 47. internationale Leichtathletik-Meeting ihres Vereins LAZ Rhede am Samstag, 29. Juli, im Besagroup-Sportpark. Dann soll die persönliche Bestweite im Dreisprung wackeln und im Idealfall auch fallen. Sie beträgt 13,43 Meter. Außerdem strebt die 27-Jährige Ende August die Polizei-DM an und hofft dort auf einen Doppelstart, wenn denn der Dreisprung-Wettkampf zustande kommen sollte, berichtete Palm am Montag.

 

 

3x1000-Meter-Staffel disqualifiziert

 

Jonas Hochstrate, Eric Höpfner und Jan-David Ridder waren richtig gut unterwegs: Die 3 x 1000-Meter-Staffel der Start-Gemeinschaft Sonsbeck-Rhede-Wesel hatte in 7:42 Minuten als Viertplatzierte des ersten Vorlaufes sicher das Finale erreicht – ein klarer Fall von „Denkste“! Sie wurden disqualifiziert, weil Höpfner vor der Wechselzone losgelaufen sein soll. „Ich hab da nichts erkennen können“, sagte LAZ-Trainer Jürgen Palm, der sofort Protest einlegte, der aber abgewiesen wurde. „Da wollte ein übereifriger Kampfrichter wohl zeigen, dass er auch seine Daseinsberechtigung hat.“ Gut sei, dass die drei Nachwuchsläufer die Saison nicht mit diesem Negativerlebnis beenden müssen, so der LAZ-Stützpunktleiter. Anfang Juli ist die Jugend-DM in Ulm. Und da rechnen sich Hochstrate, Höpfner und Ridder noch einiges aus, zumal sie ja schon bei den Junioren den starken fünften DM-Rang belegt hatten. In Ulm läuft Höpfner außerdem noch die 2000-Meter-Hürden und Ridder die 800 Meter.

 

 

DM-Siegerin Böhme startet in Rhede

 

A propos Rheder Leichtathletik-Meeting: Jürgen Palm nutzte in Erfurt die Gelegenheit, um mit Athleten und Trainern ins Gespräch zu kommen und Sportler auch zu verpflichten. So bekam der Meetingchef des LAZ Rhede unter anderem die Zusage von Djamila Böhm. Sie wurde in ansprechenden 56,92 Sekunden Deutsche Meisterin über 400-Meter-Hürden. Für die Läuferin des ART Düsseldorf war das persönliche Bestzeit. Sie ist also für den Rheder Wettkampf am 29. Juli in bester Verfassung. Generell seien die nationalen Titelkämpfe in Erfurt sehr stimmungsvoll gewesen. Nur bei den Sicherheitsvorkehrungen hätte der Gastgeber etwas übertrieben. Alles sei im Steigerwaldstadion strenger gewesen als zuletzt. Die Resonanz mit rund 12.000 Leichtathletikfans sei dabei allerdings sehr gut gewesen.

 

Ergebnisse

 

 

 

Do

06

Jul

2017

117. Deutsche Meisterschaften am 8./9. Juli in Erfurt - Vorbericht

Erik Höpfner, hier bei der U23-DM in Leverkusen, möchte mit seinen Staffelpartnern Jan-David Ridder und Jonas Hochstrate das Finale erreichen. (Foto. Jan-Hendrik Ridder)
Erik Höpfner, hier bei der U23-DM in Leverkusen, möchte mit seinen Staffelpartnern Jan-David Ridder und Jonas Hochstrate das Finale erreichen. (Foto. Jan-Hendrik Ridder)

Finalteilnahme als Zielsetzung

 

Zehn Jahre nachdem Daniel Schnelting im Regen von Erfurt zu seinem ersten von drei Deutschen Meistertiteln (2007, 2008, 2010) über 200 Meter stürmte, finden zum vierten Mal die Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Erfurt statt. Lange stand der Erhalt des schmucken Steigerwaldstadions auf der Kippe, da die Fußballer auch in der Thüringer Landeshauptstadt die Leichtathletik verdrängen wollten, um eine „Multifunktionsarena“ zu errichten. Ob die Vernunft siegte oder die fehlenden Finanzen zur Einsicht verhalfen, ist unklar, jedenfalls blieb bei der Runderneuerung der Sportstätte die Laufbahn erhalten, sodass die besten Leichtathleten auch weiterhin ihre Meister in Erfurt ermitteln können.

Bei ihrer siebten Freiluft-DM tritt Klaudia Kaczmarek, wie schon 2015, im Weit- und Dreisprung der Frauen an. In Nürnberg gelang Kaczmarek, nach dem zehnten Platz im Weitsprung, mit dem Gewinn der Bronzemedaille im Dreisprung ihr bisher größter Erfolg. „Wir sehen den Doppelstart eher als Chance, zumal Klaudia den Weitsprungwettkampf ganz entspannt angehen kann. In der DLV-Freiluft-Bestenliste 2017 rangiert sie mit 6,20 Metern auf Rang 18. Im Dreisprung stehen die Chancen auf eine vordere Platzierung deutlich besser. Hier rangiert Kaczmarek mit 13,22 Metern auf Platz sechs der DLV-Jahresbestenliste. Allerdings wird der Weitsprungwettkampf am Samstag ab 18:00 Uhr live im Fernsehen gezeigt, sodass Kaczmarek möglichst auch im Weitsprung den Endkampf erreichen möchte.

 

Die Finalteilnahme ist auch das erklärte Ziel der 3x1000-m-Staffel der StG Rhede-Sonsbeck-Wesel. Hier treten, wie bei der U23-DM, die LAZ-Laufasse Erik Höpfner und Jan-David Ridder zusammen mit Jonas Hochstrate (Sonsbeck) an. Mit ihrer Saisonbestzeit von 7:40,16 Minuten rangiert das Trio auf Position drei der Meldeliste. Die ist jedoch nach den Erfahrungen der letzten Jahre nicht sehr aussagekräftig, da viele Staffeln erst bei der DM in Bestbesetzung antreten. „Erst gilt es einen guten Vorlauf zu absolvieren, um das Finale der besten zehn Staffeln zu erreichen. Sollte dies gelingen, halte ich eine Platzierung bis Platz sechs für realistisch. Dafür müssen die Jungs aber bis ans Limit gehen“, rechnet Palm mit schnellen Staffelzeiten der Konkurrenz.

 

Zeitplan 

 

 

 

Mi

05

Jul

2017

DJMM-Qualifikationssportfest am 1. Juli in Coesfeld

In 44,77 Sekunden die DM-Quali geknackt: Fridolin Stockhausen, Fabian Baten, Jan Siebert und Jonas Theling (v.l.). (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
In 44,77 Sekunden die DM-Quali geknackt: Fridolin Stockhausen, Fabian Baten, Jan Siebert und Jonas Theling (v.l.). (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

 

Drei Mannschaften der Rheder Startgemeinschaften im Finale

 

Mit jeweils zwei Mannschaften gingen die StG Rhede-Sonsbeck-Wesel und Rhede-Sonsbeck beim DJMM-Qualifikationssportfest in Coesfeld an den Start. Zumindest drei Teams dürften mit ihren Punktzahlen die Qualifikation für das Nordrhein-Finale am 17. September in Troisdorf übertroffen haben.

Den Siegerpokal bei der männlichen Jugend U18 durften die Athleten aus Rhede und Sonsbeck mit nach Hause nehmen. In sieben Disziplinen sammelten die Talente des Landesstützpunktes 8.241 Punkte und siegten vor dem LC Adler Bottrop (7.957 P.). Fleißigster Punktesammler war Jan Siebert, der mit persönlichen Bestleistungen im 100-m-Sprint (11,62) und Hochsprung (1,72m) sowie 6,02 Meter im Weitsprung glänzte. Das Sahnehäubchen setzte die 4x100-m-Staffel mit der DM-Qualifikation in 44,77 Sekunden auf die Leistung. Hier sprinteten Jonas Theling, Jan Siebert, Fabian Baten und Fridolin Stockhausen (alle Rhede) dem Rest des Feldes davon. Einen  guten Tag erwischte auch Fabian Baten, der 6,10 Meter weit sprang und den 700-g-Speer 41,77 Meter weit warf. Über seine erste Zeit unter 12 Sekunden freute sich Jonas Theling, der nach 11,88 Sekunden im Ziel war.

 

Einen deutlichen Sieg feierten auch die Mädchen der U16. Mit einer Punktzahl von 8.182 Punkten siegten die Schützlinge von LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm und Wurftrainerin Elli Niehaus vor der StG Kreis Lüdinghausen (7.735 P.). Einzelsiege verbuchten Jamira Lauf im 80-m-Hürdensprint (12,78sec), Enie Dangelmaier im Hochsprung (1,52m) und die 4x100-m-Staffel, die in der Besetzung Hannah Kempken, Elena Aengeneyndt (Sonsbeck), Jamira Lauf und Enie Dangelmaier (Rhede) in 51,10 Sekunden nur eine Zehntelsekunde an der U16-DM-Norm vorbeischrammten. Stark verbessert zeigte sich auch Alina Bielefeld mit 4,84m im Weitsprung.

 

In Minimalbesetzung mussten die Jungen U16 an den Start gehen, konnten jedoch durch großen Einsatz die kurzfristigen Ausfälle kompensieren und landeten mit 7.808 Punkten noch auf dem zweiten Platz. Die höchste Punktzahl erreichte Nick Teschlade mit 12,62 Sekunden im 100-m-Sprint. Dabei bestritt er in Coesfeld seinen ersten Leichtathletik-Wettkampf. Als Schlussläufer trug er zudem zu der guten Staffelzeit von 49,16 Sekunden bei. Hier waren neben dem Sonsbecker Jan Weber noch Martin Langstein und Samuel Roths (beide LAZ) beteiligt.

 

Ob auch die Mannschaft der weiblichen U18 das Nordrhein-Finale bestreiten darf, ist erst nach dem Meldeschluss am 20. Juli klar. Beide Staffeln brachten das Holz nicht ins Ziel, sodass weit über 1000 Punkte verloren gingen. Doch die Mädchen ließen auch nach dem Dilemma den Kopf nicht hängen und kämpften vorbildlich bis zum Schluss. Die besten Einzelleistungen zeigten Johanna Gries im 100-m-Sprint in 13,06 Sekunden und Nike Dangelmaier im Weitsprung (5,01m). „Coesfeld war wieder ein toller Gastgeber und trotz der großen Teilnehmerzahlen und des teilweise schlechten Wetters lief alles wie am Schnürchen“, zollte Palm den Verantwortlichen der LG Coesfeld den größten Respekt.

 

Ergebnisse

 

 

 

Di

04

Jul

2017

Deutsche Seniorenmeisterschaften am 1./2. Juli in Zittau + DLV-U20-Gala am 2. Juli in Mannheim + Artur-Schirmacher-Sportfest am 2. Juli in Gladbeck

Hans Wewering holte in seiner Altersklasse M55 mit 46,07 Metern den Titel.
Hans Wewering holte in seiner Altersklasse M55 mit 46,07 Metern den Titel.

Zwei nationale Meister im Hammerwurf

 

Einmal quer durch Deutschland fuhr der Hammerwerfer des LAZ Rhede, Hans Wewering, um an den Deutschen Seniorenmeisterschaften in Zittau teilzunehmen. Ohne seinen Trainer Werner Niehaus, der am gleichen Tag bei den holländischen Jugendmeisterschaften weilte um Ruben Smith zu coachen, nutzte Wewering seine gute Form und schleuderte den 6-kg-Hammer auf starke 46,07 Meter. „Zugute kam mir, dass es zuvor geregnet hatte und der Ring durch das Wasser schneller wurde“, schildert Wewering den Wettkampfverlauf. Am Ende konnte er sich gegen Morio Tschierschwitz mit fast vier Metern Vorsprung den Titel in der Altersklasse M55 sichern. Parallel gewann auch Ruben Smith den niederländischen U20-Titel, sodass Werner Niehaus an einem Tag gleich zwei nationale Meister feiern durfte.

Am gleichen Tag ging es für Henry Vißer bei der DLV-U20-Gala in Mannheim über die 400m Hürden. Bis 300 Meter lief das Rennen für den Schützling von LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm nach Plan, doch dann wurden die Beine schwer und Vißer konnte den Rhythmus nicht durchziehen. Im Ziel blieb die Uhr bei 54,97 Sekunden stehen. Damit belegte Vißer den sechsten Platz.

 

Als neunte LAZ-Athletin schaffte Hannah Schoofs die DM-Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm. In Gladbeck schleuderte Schoofs den 500-g-Speer auf eine neue persönliche Bestweite von 44,16 Metern. Ihre Trainerin Elli Niehaus sieht besonders bei der Anlaufgestaltung noch Steigerungspotenzial. „Hannah läuft noch sehr vorsichtig an, aber sie hat einen sehr schnellen Armzug“, erläutert Niehaus die Stärken ihrer Athletin.

 

Ergebnisse Deutsche Seniorenmeisterschaften

 

Ergebnisse DLV-U20-Gala

 

Ergebnisse Artur-Schirmacher-Sportfest

 

 

 

Di

04

Jul

2017

Anmeldung zum LEX-EUREGIO-Sommerlauf im Rahmen des Internationalen Meetings in Rhede jetzt online!

Hier geht's zur Online-Anmeldung!
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So

05

Aug

2018

76. Deutsche Jugendmeisterschaften vom 27.-29.07.2018 in Rostock

400-Meter-Hürdensprinter Jan Siebert zieht trotz eines Fehlers an der sechsten Hürde ins Finale ein und wird dort Achter.  (Archivfoto)
400-Meter-Hürdensprinter Jan Siebert zieht trotz eines Fehlers an der sechsten Hürde ins Finale ein und wird dort Achter. (Archivfoto)

Hürdenläufer Siebert erreicht als Achter sein Ziel

 

LAZ-Athleten in Rostock am Start

 

BBV-Pressebericht von Björn Brinkmann

 

Rhede/Rostock - Jan Siebert hat für das LAZ Rhede den Höhepunkt bei den deutschen Leichtathletik-Jugendmeisterschaften in Rostock geliefert. Denn der 400-Meter-Hürdenläufer erreichte bei der 76. Auflage der Titelkämpfe das anvisierte Ziel und qualifizierte sich für das Finale.

 

Dabei hatte er im Vorlauf an der sechsten Hürde Probleme gehabt und daraufhin schon gedacht, dass es das mit dem Finale gewesen ist“, sagte Jürgen Palm, Stützpunktleiter des LAZ Rhede. War es aber nicht, und letztendlich beendete der LAZ-Läufer die Jugend-DM als Achter. Siebert war in der Altersklasse U18 mit der neuntschnellsten Zeit gemeldet gewesen. Im Vorlauf benötigte er wegen des Fehlers 56,21 Sekunden, zog damit als Siebtschnellster des Vorlaufs aber immer noch in das Finale ein. „Es war sehr windig in Rostock, sodass alle Läufer leichte Schwierigkeiten hatten“, sagte Palm. Im Endlauf blieb der LAZ-Sprinter dann unter seinen Möglichkeiten und musste sich in 58,76 Sekunden mit dem achten Platz zufriedengeben. „Da sind ihm etwas die Körner ausgegangen. Er steckt derzeit in der Ausbildung. Da fehlt dann die eine oder andere Trainingseinheit“, so Palm.

Über die gleiche Distanz hatte auch Sieberts Vereinskollegin Nike Dangelmaier auf den Einzug ins A-Finale gehofft. Auch sie war mit der neuntschnellsten Zeit gemeldet. Zwar beendete Dangelmaier ihren Vorlauf dann als Zweite, aber mit ihrer Zeit von 63,23 Sekunden verpasste sie das A-Finale als Neunte um elf Hundertstelsekunden. „An der neunten und zehnten Hürde musste sie einen zusätzlichen Schritt machen. Das hat dann letztendlich zu viel Tempo gekostet“, sagte Palm. Im B-Finale reichte es in 64,22 Sekunden nur noch zum siebten Platz. Dennoch bin ich mit Nike und Jan sehr zufrieden“, so der LAZ-Stützpunktleiter.

 

Bei den U18-Hammerwerferinnen war Antonia Ciroth mit 48,55 Metern gemeldet gewesen. Im Wettkampf reichte es nach zwei Würfen unter der 40-Meter-Marke immerhin noch zu 46,01 Metern. Das Finale der besten Acht verpasste sie damit deutlich und landete auf dem 16. Platz. „Sie hat sich bei ihrem DM-Debüt aber von Wurf zu Wurf gesteigert. Und nachdem sie zuletzt im Training technische Schwierigkeiten hatte, war das durchaus wieder eine Leistungssteigerung“, sagte Palm. Wie groß der Leistungsunterschied in diesem Wettbewerb ist, verdeutlicht die Siegerweite von Olivia Fromm, die 70,10 Meter warf. Die Athletin des LC Eilenburger Land stellte damit einen neuen deutschen U18-Rekord auf.

 

Ciroths Trainingspartner Moritz Leiting ging in der Altersklasse U20 an den Start und schleuderte den Sechs-Kilogramm-Hammer bei seinem besten Versuch auf 51,39 Meter. Damit verpasste er das Finale um knapp sechs Meter und landete auf Rang 13. Palm: „Er ist einfach zu verhalten in den Wettkampf gegangen, was aber auch mit seinen Knieproblemen zusammenhängen wird. Da steht nun eine genauere Untersuchung an.“

 

Sein Ziel deutlich verpasst hat Jan-David Ridder. Der hatte in einem sehr starken Teilnehmerfeld eine neue persönliche Bestzeit angepeilt, die bei 1:56,08 Minuten liegt. Doch diese Zeit verpasste er in 1:57,88 Minuten deutlich, wobei der Wind das Unterfangen aber auch erschwerte. „Da keiner Führungsarbeit leisten wollte, ist Jan-David vorangegangen, konnte die starke Konkurrenz dann aber nach rund 550 Metern nicht mehr hinter sich halten“, sagte Palm. Letztendlich landete Ridder in seinem Vorlauf so nur auf dem neunten Platz.

 

Ergebnisse

 

 

 

Di

24

Jul

2018

76. Deutsche Jugendmeisterschaften vom 27.-29. Juli 2018 in Rostock - Vorbericht

Jan-David Ridder (139) möchte zum Saisonhöhepunkt in Rostock neue persönliche Bestzeit über 800m laufen. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Jan-David Ridder (139) möchte zum Saisonhöhepunkt in Rostock neue persönliche Bestzeit über 800m laufen. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

Persönliche Bestzeit anvisiert

 

Vom Süden in den Norden, vom Regen in die Sonne. Nach den Deutschen Meisterschaf-

ten in Nürnberg stehen am kommenden Wochenende die 76. Deutschen Jugendmeister-

schaften in Rostock auf dem Programm. Mit fünf Einzelstar-

tern und zwei Staffeln tritt das LAZ Rhede die Reise in die Hansestadt an der Ostsee an.

 

Den Anfang macht die U18-Hammerwerferin Antonia Ciroth, die sich mit einer Weite von 48,55 Metern qualifizieren konnte. Insgesamt neunzehn Athletinnen treten am Freitag um 10 Uhr an, um die Deutsche Meisterin zu ermitteln. Ebenfalls am Freitag startet das Staffelquartett der weiblichen U18. Geplant ist die Aufstellung mit Elisa Stumpen, Nike Dangelmaier, Jamira Lauf und Johanna Gries. Als Ersatzläuferin fährt Enie Dangelmaier mit. Chancen auf die Endlaufteilnahme haben sowohl Nike Dangelmaier als auch Jan Siebert, die beide über 400m Hürden antreten und beide an Position neun gemeldet sind.

Am Samstag greifen dann die U20-Athleten Moritz Leiting und Jan-David Ridder ins Geschehen ein. Während Leiting den 6kg möglichst weit aus dem Ring schleudern möchte, geht es für Ridder über 800 Meter um eine schnelle Zeit. „Nach den Meldeergebnissen müssen sich die beiden mächtig steigern, um unter die besten acht zu kommen“, sieht LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm die Jungs in der Außenseiterrolle. „Aber nach den letzten Trainingseindrücken rechne ich mit einer deutlichen Leistungssteigerung zum Saisonhöhepunkt“, traut Palm beiden eine positive Überraschung zu.

 

Am Sonntag gilt es dann für die 3x1000-m-Staffel der StG Rhede-Sonsbeck-Wesel mit den LAZ-Athleten Malte Stockhausen und Stefen Ritte sowie dem Sonsbecker Armin Gero Beus um eine Zeit unter 7:40 Minuten.

 

Zeitplan

 

 

 

Mo

23

Jul

2018

118. Deutsche Meisterschaften im Max-Morlock-Stadion Nürnberg vom 20.-22. Juli 2018

Klaudia Kaczmarek erreichte ihre 13. Endkampfplatzierung bei Deutschen Meisterschaften im Dreisprung der Frauen. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Klaudia Kaczmarek erreichte ihre 13. Endkampfplatzierung bei Deutschen Meisterschaften im Dreisprung der Frauen. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

Erwartungen voll erfüllt

 

Die drei Einzelstarter/-innen des LAZ Rhede konnten bei den 118. Deutschen Meisterschaften in Nürnberg die in sie gesetzten Erwartungen voll erfüllen, dennoch werden Klaudia Kaczmarek, Maximiliane Langguth und Henry Vißer mit unterschiedlichen Emotionen auf das Wochenende zurückblicken.

 

Fast zeitgleich bestritten am Samstag Maximiliane Langguth und Klaudia Kaczmarek ihren Wettkampf. Während Langguth bereits im ersten Versuch den 4-kg-Hammer auf 56,14 Meter schleuderte und damit die DM-Norm bestätigte, trat Kaczmaek im ersten Versuch des Dreisprungfinales über. Strömender Regen und fehlende Unterstände machten die Aufgabe für die Athletinnen nicht leichter. Langguth, die gewohnt ist auch bei Regen zu werfen, steigerte sich im zweiten Durchgang auf starke 57,81 Meter und blieb damit nur acht Zentimeter hinter ihrer persönlichen Bestweite zurück. Auch ihr dritter und letzter Versuch flog über die 57-Meter-Marke, sodass die Athletin und ihr Trainer Werner Niehaus hoch zufrieden waren. Den Endkampf der besten Acht verpasste Langguth als Neunte um einen knappen Meter.

Parallel dazu sprang sich Kaczmarek mit 12,54 Meter im dritten Versuch als Fünfte in den Endkampf. Beim zweiten Durchgang war Kaczmarek zur Überraschung ihres Trainers Jürgen Palm mit dem „falschen Bein“ am Brett, doch sie sprang mit der ungewohnten Sprungfolge links, links, rechts immerhin 12,22 Meter weit, was ebenfalls zum Weiterkommen gereicht hätte. Aus Versehen war Kaczmarek von der Anlaufmarke der späteren Meisterin Neele Eckhardt losgelaufen. „Ich hatte Neele meine Sicherheitsnadeln für die Anlaufmarkierung geliehen und die Ablaufmarke schlicht verwechselt“, musste Kaczmarek selbst über ihr Mißgeschick lachen. Doch auch bei keinem ihrer weiteren gültigen Sprünge traf sie den Absprungbalken, sodass pro Sprung gut zwanzig Zentimeter an Weite fehlten. Im Endklassement rangierte sie mit 12,69 Metern auf dem fünften Platz. „Platz vier wäre das Optimum gewesen, da Bronze diesmal mit 13,74 Metern nicht erreichbar war“, erklärte Palm. Ihre Ausnahmestellung im LAZ-Team unterstreicht jedoch die Tatsache, dass Kaczmarek ihre dreizehnte Endkampfplatzierung bei Deutschen Meisterschaften im Dreisprung der Frauen erreicht hat (7x Halle, 6x Freiluft).

 

Den Beginn einer solchen Serie hat Henry Vißer bei seiner ersten DM-Teilnahme in der Männerklasse gemacht. Konzentriert und selbstbewusst ging der 400-m-Hürdenläufer das Projekt Endlaufteilnahme an. Da Jürgen Palm im Stadion als Coach von Klaudia Kaczmarek gefordert war, übernahm Mecky Emmerich die Betreuung von Vißer auf dem Aufwärmplatz. Mit viel Ruhe und Erfahrung stellte er Vißer perfekt auf die Aufgabe ein, sodass dieser in guten 52,68 Sekunden als Achtschnellster der drei Vorläufe das Finale erreichte. Angefeuert, durch die mitgereisten Eltern und Fans, mobilisierte Vißer am Ende einer langen und anstrengenden Saison noch einmal alle Kräfte und kämpfte sich in 52,87 Sekunden auf den siebten Platz. Auf der langen Rückfahrt wurden dann schon die Pläne für 2019 geschmiedet, schließlich finden die 119. Deutschen Leichtathletikmeisterschaften im Olympiastadion Berlin statt. Dann wird auch die 4x100-m-Staffel mit dabei sein, die aufgrund von Verletzungssorgen von Simon Heweling und Stefan Tigler für Nürnberg passen musste.

 

Ergebnisse

 

 

 

Di

17

Jul

2018

118. Deutsche Leichtathletik-Meisterschaften vom20.-22. Juli in Nürnberg - Vorbericht

Das Archivfoto von Jan-Hendrik Ridder zeigt Henry Vißer beim 400-m-Hürdenlauf bei den NRW-Meisterschaften in Bottrop.
Das Archivfoto von Jan-Hendrik Ridder zeigt Henry Vißer beim 400-m-Hürdenlauf bei den NRW-Meisterschaften in Bottrop.

Sechs LAZler

fahren zur DM

 

Am kommenden Wochenende rückt die Leichtathletik mit den 118. Deutschen Meisterschaft-

en in Nürnberg in den Fokus der Öffentlichkeit. Rund zweieinhalb Wochen vor Beginn der Leichtathletik-Europameisterschaften werden neben den DM-Titeln auch die letzten Tickets für Berlin vergeben. Das LAZ Rhede ist bei der dritten DM in Nürnberg nach 2008 und 2015 mit drei Einzelstarter/-innen und einer Staffel vertreten. Während die Dreispringerin Klaudia Kaczmarek und die Hammerwerferin Maximiliane Langguth bereits 2015 in Nürnberg dabei waren, ist es für den Langhürdler Henry Vißer die DM-Premiere in der Männerklasse. Hinter dem Start der Männerstaffel  steht zurzeit noch ein kleines Fragezeichen, da sowohl Stefan Tigler als auch Simon Heweling nicht zu 100 Prozent fit sind. Komplettiert wird das Quartett durch Michel Boeck und Henry Vißer, der durch die harten Wettkampfprogramme in den USA kein Problem mit Doppel- oder Dreifachbelastungen hat.

Beste Erinnerungen dürften Klaudia Kaczmarek und Maximiliane Langguth an ihre letzte DM-Teilnahme in Nürnberg haben. Kaczmarek feierte damals mit dem Gewinn der Bronzemedaille ihren bisher größten Erfolg und war auch im Weitsprung dabei. Dennoch hat die Dauerbrennerin im LAZ-Dress noch eine Rechnung mit Nürnberg offen. Ihren letzten und sehr weiten Versuch gab der Kampfrichter damals ungültig, was sich durch Videoaufnahmen im Nachhinein als Fehlentscheidung herausstellte. Als Sechste der Meldeliste geht es für Kaczmarek deshalb vor allem um die Steigerung ihrer Saisonbestweite von 13,12 Meter. „Klaudia hat extra ihren Jahresurlaub genommen, um fit und ausgeruht zu sein. Ich denke, dass sie wie bei ihren letzten DM-Teilnahmen den Schalter umlegen kann und weite Sprünge zeigen wird“, rechnet ihr Trainer Jürgen Palm mit einer Leistungssteigerung von Kaczmarek pünktlich zum Saisonhöhepunkt.

 

Die Medaillenplätze und EM-Tickets sind nach Lage der Dinge für Kristin Gierisch, Neele Eckhardt und Jessie Maduka reserviert, die alle drei bereits die EM-Norm von 13,90 Metern überboten haben. Gierisch und Eckhardt sind bereits für die EM nominiert und Maduka ist gegenüber der vierten Kandidatin, Jenny Elbe, im Vorteil, da diese durch gesundheitliche Probleme, die auch ihren geplanten Start beim LAZ-Meeting verhindert hatten, gehandicapt nach Nürnberg reist.

 

Die erneute Endkampfteilnahme wäre für Maximiliane Langguth ein toller Erfolg, denn nach zwei schwächeren Jahren hat sie sich mit großem Trainingsaufwand wieder in die erweiterte deutsche Spitze vorgearbeitet. 2015 erreichte Langguth mit einer Weite von 55,27 Metern einen starken siebten Platz. „Wie damals ist Maxi mit ihrer Saisonbestweite von 57,15 Metern als Zehnte gemeldet“, berichtet Palm, der allerdings darauf hinweist, dass die Formkurve von Langguth stark nach oben zeigt, während andere Athletinnen ihre Bestweiten zuletzt nicht bestätigen konnten. „Hammerwurf ist wie keine andere Disziplin in der Leichtathletik ein Nervenspiel, denn die anspruchsvolle Technik ist sehr störanfällig bei Nervosität“, erläutert Palm. Während bisher nur Kathrin Klaas die EM-Norm geschafft hat geht es für drei Athletinnen, die auch in Rhede am Start waren, um alles. Dabei ist nach dem bisherigen Saisonverlauf der Rhede-Siegerin Charlene Woitha aus Berlin am ehesten die Normweite von 70 Metern zuzutrauen.

 

Hoch motiviert fährt auch der DM-Debütant Henry Vißer in die Frankenmetropole. Nachdem er zuletzt zusammen mit seinem Trainer Jürgen Palm an der Renntaktik gefeilt hat, stehen seine Chancen als Siebter der Meldeliste nicht schlecht. Allerdings bedarf es einer deutlichen Annäherung von Vißer an seine Bestzeit von 51,77 Sekunden, um gegen die Routiniers im Hürdenwald zu bestehen. „Wir haben beschlossen, dass Henry seine Stärken ausspielen soll und das Rennen schnell angeht. So ist er auch seine Bestzeit in Des Moines gelaufen. Die letzten 100 Meter muss er dann halt beißen“, erläutert Palm den Plan. Da für viele DLV-Asse nach der Heim-EM das Karriere-Ende naht, sind zahlreiche Topathleten letztmalig bei einer DM zu sehen. Insbesondere Robert Harting wird noch einmal alle Register ziehen, um bei der EM in seiner Heimatstadt dabei zu sein. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag werden die Höhepunkte der DM im Fernsehen gezeigt.

 

 

Startzeiten der LAZ-Athleten:

 

Maximiliane Langguth: Samstag 12:55 Uhr                   Finale Hammerwurf Frauen

Meldeleistung: 57,15m;  Position 10 der Meldeliste von 11

 

Klaudia Kaczmarek: Samstag 13:00 Uhr                         Finale Dreisprung Frauen

Meldeleistung: 13,12m; Position 6 von 12

 

Henry Vißer: Samstag 14:50 Uhr                                       Vorlauf 400m Hürden Männer

Meldeleistung: 51,77sec; Position 7 von 20

 

4x100m Staffel: Sonntag 13:25 Uhr                                   4x100m Endläufe Männer

Michel Boeck, Stefan Tigler, Henry Vißer, Simon Heweling

Meldeleistung: 42,08sec; Position 24 der Meldeliste von 24

 

Henry Vißer: Sonntag 17:05 Uhr                                         Finale 400m Hürden Männer

bei Qualifikation

 

 

 

Mo

16

Jul

2018

NRW-Jugendmeisterschaften U16/U18/U20 am 14./15. Juli in Duisburg

Jan Siebert (Mitte) sorgte mit seinem NRW-Titel über die 400m Hürden für eine tolle Überraschung. (Foto: Roman Buhl)
Jan Siebert (Mitte) sorgte mit seinem NRW-Titel über die 400m Hürden für eine tolle Überraschung. (Foto: Roman Buhl)

NRW-Titel für Siebert und Ridder

 

In DM-Form präsentierten sich die LAZ-Athleten bei den NRW-Jugendmeisterschaften in Duisburg-Wedau. Zwei Titel, dreimal Silber, einmal Bronze und neun weitere Endkampfplatzierungen sorgten erneut für beste Stimmung bei Athleten, Trainern und Fans des LAZ Rhede. Am ersten Wettkampftag überzeugte Jan-David Ridder bei seinem zweiten 800-m-Lauf innerhalb einer Woche. Nach schneller Anfangsrunde stellte Ridder seine Kämpferqualitäten unter Beweis und setzte sich gegenüber den Kontrahenten aus Gütersloh und Dortmund in 1:56.43 Minuten durch. „Mir fehlt noch etwas die Tempohärte, aber heute wollte ich einfach gewinnen“, freute sich Ridder über den NRW-Titel.

Jan-David Ridder holte den zweiten NRW-Titel und zeigte dabei großen Kampfgeist. (Foto: Roman Buhl)
Jan-David Ridder holte den zweiten NRW-Titel und zeigte dabei großen Kampfgeist. (Foto: Roman Buhl)

Alle weiteren Medaillen heimsten die LAZ-Talente dann am Sonntag ein. Für eine große Überraschung sorgte dabei Jan Siebert, der im 400-m-Hürdenlauf der U18 den haushohen Favoriten Jonas Kaspar (Myhl) auf der Zielgeraden abfing und in 55,99 Sekunden siegte. Bronze gewann auf der gleichen Strecke die U18-Athletin Nike Dangelmaier, die ihre persönliche Bestzeit gleich um 1,1 Sekunden unterbot und jetzt bei starken 63,10 Sekunden angekommen ist. Ihre jüngere Schwester Enie flog mit guten 5,67 Metern zu Silber im Weitsprung der W15. Die vielseitige Athletin hatte zuvor im Hochsprung mit 1,54 Metern den fünften Platz belegt. Die gleiche Sprunghöhe reichte für Fiona Terhardt aufgrund einiger Fehlversuche zu Platz sieben.

Eine tolle Leistung bot auch Youssef Wardi im 1500-m-Lauf der U18. Sehr abgeklärt hielt sich das große Lauftalent lange an dritter Position und schob sich dann aufgrund seiner Schnelligkeit noch auf den zweiten Platz in neuer persönlicher Bestzeit von 4:06,88 Minuten.

Mathis Morlo wurde mit 44,15 Metern Zweiter im Speewurf der M15. (Foto: Roman Buhl)
Mathis Morlo wurde mit 44,15 Metern Zweiter im Speewurf der M15. (Foto: Roman Buhl)

Für die beste Platzierung der Speerwerfer sorgte Mathis Morlo, der bei der M15 mit einer neuen persönlichen Bestweite von 44,15 Metern Zweiter wurde. Fünfte Plätze belegten Fabian Baten mit einer Weite von 49,30 Metern im Speerwurf der U18 und Gerrit Vißer in einer Zeit von 11,69 Sekunden im 80-m-Hürdensprint der M15. Sechste Plätze erreichten Hannah Schoofs im Speerwurf der U20 (36,44m), Jesse Südholt im Stabhochsprung der U18 (3,80m) sowie die 4x100-m-Staffel der weiblichen U18, die in der Besetzung Elisa Stumpen, Nike Dangelmaier, Jamira Lauf und Johanna Gries 50,17 Sekunden liefen.

 

Ergebnisse vom Samstag

 

Ergebnisse vom Sonntag

 

 

 

Fr

13

Jul

2018

Regionsvorkämpfe U14/ U16 Teamwettbewerb in Sonsbeck am 7. Juli 2018

Fiona Terhardt übersprang die 1,56 m zum ersten Mal. (Foto: Christian Dangelmaier)
Fiona Terhardt übersprang die 1,56 m zum ersten Mal. (Foto: Christian Dangelmaier)

 

StG Rhede-Sonsbeck räumt sämtliche Titel ab

 

Kurz vor den Sommerferien mobilisierten die Nachwuchstalente aus Rhede und Sonsbeck nochmals alle Kräfte, um bei den Regionsvorkämpfen der U14 und U16 die nötigen Punkte für das Landesfinale am 16. September in Essen einzufahren. Wie eindrucksvoll dies gelang, zeigt jetzt der Zwischenstand der bisher im Verbandsgebiet durchgeführten Veranstaltungen. Sowohl bei den Mädchen als auch bei den Jungen der U16 rangiert die StG Rhede-Sonsbeck an der Tabellenspitze. Da auch die beiden U14-Mannschaften ihren Vorkampf gewannen, gingen alle vier Regionstitel an die StG Rhede-Sonsbeck.

Als amtierende Nordrheinmeisterinnen waren die U16-Athletinnen schon im Vorfeld in der Favoritenposition gegenüber dem Moerser TV und der zweiten Mannschaft der StG Rhede-Sonsbeck. Mit starken 8.629 Punkten übertrafen die Mädchen das Vorjahresergebnis um satte 400 Punkte. Für die besten Einzelresultate sorgten Enie Dangelmaier im Weitsprung (5,53m), Rieke Unland im 100-m-Sprint (12,90) und Fiona Terhardt, die erstmals 1,56 Meter übersprang. Schnell unterwegs war auch die 4x100-m-Staffel, die in der Besetzung Alina Bielefeld, Rieke Unland, Enie Dangelmaier und Elena Aengeneyndt in 50,21 Sekunden eine neue Saisonbestzeit auftstellte.

 

Etwas überraschender war die hohe Punktzahl der Jungen, die mit 8.264 Punkten über 500 Zähler vor dem Moerser TV hatten. Einen „Sahnetag“ erwischte Mathis Morlo, der mit 1,68m im Hochsprung und 41,28m im Speerwurf zwei Einzelsiege einfuhr und auch mit 12,70 Sekunden im 100-m-Sprint überzeugte. Schnellster Hürdensprinter und bester Kugelstoßer war Gerrit Vißer der die 80m Hürden in 12,09 Sekunden lief und die 4-kg-Kugel auf 13,10 m stieß. Eine neue persönliche Bestweite stieß mit 11,80 Metern auch Linus Feldhaus. Diese drei bildeten zusammen mit Maiko Dahlen auch die siegreiche 4x100-m-Staffel (49,73 Sekunden).

 

Die weibliche U14 siegte mit 90 Punkten vor dem Moerser TV (80 Pkt.) und dem LC Adler Bottrop (78 Pkt.). Schnellste 800-m-Läuferin war in guten 2:35,17 Minuten Thea Lembrock. Tagesbestweiten im Kugelstoßen (8,10m) und Ballwurf (42,00m) gingen auf das Konto von Ayisha Mouhamed, die zusammen mit Meret Manten, Lena Bonhoff und Lene Stumpen auch die 4x75-m-Staffel (41,21 Sekunden) gewann. Die U14-Jungen setzten sich mit 62 Punkten gegen den LC Adler Bottrop durch. Hier waren vom LAZ Rhede mit Janne Elias Üffing, Lennard Hüls und Lutz Lembrock drei Athleten beteiligt, die zusammen mit Paul Spira (Sonsbeck) die 4x75-m-Staffel in 42,56 Sekunden gewannen.

 

Einzelergebnisse U16

 

Teamergebnisse U16

 

Einzelergebnisse U14

 

Teamergebnisse U14

 

 

Do

12

Jul

2018

1. Kinderolympiade des Talentprojektes Rhede am Dienstag, den 10. Juli im Besagroup-Sportpark Rhede

Die Grundschüler aus dem gesamten Kreisgebiet waren von der 1. Kinderolympiade und dem Besagroup-Sportpark sehr begeistert.
Die Grundschüler aus dem gesamten Kreisgebiet waren von der 1. Kinderolympiade und dem Besagroup-Sportpark sehr begeistert.

 

Grundschul-Olympioniken sind begeistert

 

Bei der 1. Kinderolympiade des Talentprojektes Rhede stand, getreu nach dem olympischen Motto: “Dabei sein ist alles“, der Spaß an der Bewegung und das Gemeinschaftserlebnis im Vordergrund. Das Organisationsteam des LAZ Rhede hatte gemeinsam mit dem Kreis Borken Grundschulen aus dem gesamten Kreisgebiet eingeladen. Durch die logistische Unterstützung und Stiftung von zahlreichen Preisen durch ein Rheder Unternehmen, konnte den rund 170 Kindern aus acht Grundschulen ein stimmungsvolles Sporterlebnis der besonderen Art geboten werden. Jedes Kind erhielt eine Urkunde und das Siegerpodest erhielt ein eigens für die Veranstaltung gestaltetes Design. Viele Kinder aus Ahaus, Heek, Reken, Raesfeld, Borken und Reken waren erstmals im Besagroup-Sportpark und zeigten sich begeistert.

Sportlich wurde es ab 10 Uhr mit einem klassischen Dreikampf sowie einer Hindernisstaffel und einer Biathlonstaffel. Den Siegerpokal in der Mannschaftswertung erhielt dann aus den Händen des 1. Vorsitzenden des  LAZ Rhede, Andreas Böing, die Johann-Walling-Schule aus Borken. Den zweiten Platz belegte die St. Sebastian-Schule aus Raesfeld und den dritten Platz teilten sich die Alexander-Hegius-Schule aus Heek und die Piusschule aus Rhede/Krechting. Auch von einsetzendem Regen ließen sich die Nachwuchstalente nicht aufhalten, sodass für 2019 mit einer Neuauflage zu rechnen ist.

 

Mi

11

Jul

2018

Offene NRW-Meisterschaften der Frauen und Männer in Bottrop am 8. Juli 2018

Maximiliane Langguth warf den 4-kg-Hammer über 57 Meter weit. (Foto: Bernfried Knipping)
Maximiliane Langguth warf den 4-kg-Hammer über 57 Meter weit. (Foto: Bernfried Knipping)

Langguth und Ridder mit überragenden Leistungen

  

Auch die fünfte Auflage der „Offenen NRW-Meisterschaften“ in Bottrop überzeugte mit Spitzenresultaten. So stieß der zweifache Kugelstoßwelt-

meister David Storl die 7,26-kg-Kugel auf starke 20,90 Meter. Grund zum Jubeln boten für das LAZ Rhede die Leistungen von Hammerwerferin Maximiliane Langguth und dem 800-m–Läufer Jan-David Ridder. Bereits im zweiten Durchgang schleuderte die Athletin von LAZ-Hammerwurftrainer Werner Niehaus den 4-kg-Hammer auf 56,38 Meter, womit sie die Qualifikationsnorm für die Deutschen Meisterschaften in Nürnberg übertraf. Bei ihrem fünften Versuch gelang es Langguth dann noch besser, die Tipps ihres Trainers umzusetzen, sodass sie mit 57,15 Metern erstmals seit drei Jahren wieder über 57 Meter weit warf und hinter der Deutschen Juniorenmeisterin Sina Mai Holthuisen Zweite wurde. Erster Gratulant war dann der DLV-Hammerwurftrainer Helge Zöllkau, der sich von der Leistungsentwicklung von Maximiliane Langguth sehr angetan zeigte. 

Der Plan, den LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm und sein Schützling Jan-David Ridder für den Saisoneinstieg über 800 Meter ausgeheckt hatten, war schon nach 150 Metern Makulatur: “Wir sind davon ausgegangen, dass die Männer ein ordentliches Tempo anschlagen und Jan-David locker mitlaufen kann“, erläutert Palm die Strategie. Schließlich war es für Jan-David Ridder das erste Rennen nach einer langen Verletzungspause und anschließender intensiver Vorbereitung mit vielen alternativen Trainingseinheiten im Wasser und auf dem Rad. Doch die Männer konnten oder wollten nicht schnell laufen, sodass Jan-David Ridder selbst die Initiative ergriff und sich an die Spitze des Feldes setzte. Erst nach 550 Metern ging dann der Favorit Fabian Spinrath (Dormagen) an die Spitze. Jan-David Ridder kämpfte bravourös und wurde im Ziel Sechster in 1:56,53 Minuten, womit er auf Anhieb die U20-DM-Norm unterbot.

  

Zufrieden war auch Stefan Ritte, der im stark besetzten 1500-Meter-Lauf der Männer in Saisonbestzeit von 4:06,21 Minuten den 20. Platz belegte. Nicht so gut lief es im 400-m-Hürdenlauf für Henry Vißer, der nach Problemen an der 7. Hürden aus dem Rhythmus kam und in 55,59 Sekunden (7.) gut zwei Sekunden langsamer war als in der Vorwoche. Als Trainingslauf nutzte Vißer dann zwei Stunden später die 200 Meter, wo er in guten 21,96 Sekunden als Achter seine verbesserte Grundschnelligkeit unter Beweis stellte. „Wir haben unter der Woche etwas mehr Ausdauer trainiert und den Wettkampf als Vorbereitung für die DM in zwei  Wochen genutzt“, erläuterte Palm, der sich für Nürnberg zuversichtlich zeigte. Auch Klaudia Kaczmarek bestritt die NRW-Meisterschaften, um sich mit einer Doppelbelastung im Drei- und Weitsprung auf die DM in Nürnberg vorzubereiten. Im Dreisprung landete Kaczmarek  mit 12,69 Metern hinter der mehrfachen Deutschen Meisterin Jenny Elbe (13,31 Meter) auf dem zweiten Platz. Auch ihre Weitsprungleistung von 5,98 Metern und Platz vier zeigten, dass bei Kaczmarek noch etwas die Frische fehlte. „Bis Nürnberg stehen jetzt noch einige Trainingseinheiten und vor allem  Erholung auf dem Plan, dann sollte es deutlich über die 13-Meter-Marke gehen“, ist Palm optimistisch.

 

Im 100-m-Vorlauf der Männer sprintete Simon Heweling gute 10,88 Sekunden, musste dann aber aufgrund wieder auftretender Oberschenkelprobleme auf die Endlaufteilnahme verzichten.

 

Ergebnisse

 

 

Fr

06

Jul

2018

Video vom 48. Internationalen Leichtathletik-Meeting am 16.06.2018 im Besagroup-Sportpark Rhede

Di

03

Jul

2018

Deutsche Seniorenmeisterschaften der Leichtathleten am 30. Juni und 1. Juli in Mönchengladbach

Reiner Heweling, Tom Ketelaer und Hans Wewering (v.l.) genossen die gute Athmosphere bei der Senioren-DM und waren sehr erfolgreich.
Reiner Heweling, Tom Ketelaer und Hans Wewering (v.l.) genossen die gute Athmosphere bei der Senioren-DM und waren sehr erfolgreich.

 

Heweling mit Sprint-Doppelsieg

  

Drei Athleten des LAZ Rhede und der DJK Lowick holten bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften in Mönchengladbach vier Medaillen. Herausragend war dabei die Leistung von LAZ Athlet Reiner Heweling, der mit einem Doppelsieg über 100 und 200 Meter der M55 souverän seiner Favoritenrolle gerecht wurde. In 11,95 Sekunden über 100 Meter und 24,79 Sekunden über 200 Meter stellte der Athlet von LAZ-Trainer Roman Buhl zudem neue NRW-Rekorde für die M55 auf. „Es hat alles gepasst und Roman hat mich optimal auf die Meisterschaften vorbereitet“, freute sich Heweling am Montag über 100-prozentige Umsetzung seiner Ziele. Mit Applaus seiner jungen Trainingspartner wurde Heweling dann am Montagabend im Besagroup-Sportpark empfangen und vom 1. Vorsitzenden des LAZ Rhede, Andreas Böing, beglückwünscht. 

Nach Gold im Vorjahr, freute sich Hans Wewering über die Bronzemedaille im Hammerwurf der M55. „Da in diesem Jahr wieder jüngere Athleten in meine Altersklasse aufgerückt sind, war Bronze schon optimal“, erklärte Wewering, der den 6-kg-Hammer bei seinem besten Versuch 44,21 Meter weit warf. Ein tolles Debüt über 400 Meter der Männer M50 feierte Tom Ketelaer von der DJK Lowick. Ketelaer, der von Janek Betting trainiert wird, lief starke 56,03 Sekunden und zeigte sich von der Atmosphäre der Seniorenmeisterschaften begeistert: „Es läuft alles sehr entspannt und man hat schnell Kontakt zu den anderen Sportlern geknüpft“. Da Ketelaer seine Sprinteinheiten im Besagroup-Sportpark absolviert, hat er sich auch gleich mit Reiner Heweling zu gemeinsamen Trainingseinheiten verabredet.

 

Ergebnisse

 

 

Mo

02

Jul

2018

Deutsche U23-Meisterschaften am 30. Juni und 1. Juli 2018 in Heilbronn

Zusammen mit U18-Athlet Jan Siebert (links) liefen Henry Vißer, Michel Boeck, Malte Stockhausen und Simon Heweling (v.l.) Saisonbestzeit (42,08 sec.) über die 4x100m. (Foto: Roman Buhl)
Zusammen mit U18-Athlet Jan Siebert (links) liefen Henry Vißer, Michel Boeck, Malte Stockhausen und Simon Heweling (v.l.) Saisonbestzeit (42,08 sec.) über die 4x100m. (Foto: Roman Buhl)

 

U23-Staffel läuft Saisonbestzeit

 

Wie so oft in der Vereinsgeschichte des LAZ Rhede, so setzten auch bei den Deutschen U23-Meisterschaften in Heilbronn die Staffelläufer den positiven Schlussakkord. Nach zwei spannungsreichen und anstrengenden Wettkampftagen, lief das Quartett aus Rhede in 42,18 Sekunden auf den fünften Platz. Danach hatte es am Samstag wahrlich nicht ausgesehen, denn bereits vor dem Wettkampf war klar, dass Stefan Tigler weder in der Staffel noch im Hochsprung an den Start gehen konnte. Eine Fußverletzung hatte sich verschlimmert, sodass LAZ-Sprinttrainer Mecky Emmerich die Staffel umbauen musste. Für Tigler rückte der U18-Athlet Jan Siebert ins Team. Der junge Hürdenläufer sollte an Position vier laufen und Simon Heweling die Position von Stefan Tigler an Position zwei übernehmen.

Umso überraschender war dann das Ergebnis, das Michel Boeck, Simon Heweling, Henry Vißer und Jan Siebert auf die Bahn brachten. Als Dritte im ersten Vorlauf lief das Quartett in 42,08 Sekunden Saisonbestzeit und qualifizierte sich als sechstschnellste Staffel für das Finale am Sonntag. Dabei hatte Henry Vißer nur eine knappe Stunde zuvor seinen 400-m-Hürdenvorlauf absolviert und in 54,07 Sekunden das Finale gebucht. „Henry ist schon ein Ausnahmeathlet, der für sein Team alles gibt“, zollte LAZ-Stützpunkleiter Jürgen Palm seinem Schützling großen Respekt. Doch kurz nach dem Staffellauf musste Simon Heweling für den 100-m-Vorlauf passen. Ein verkrampfter Hüftbeuger ließ keinen Start zu.

 

Erst ein Eisbad im Hotel und die freundliche Unterstützung durch eine Magdeburger Physiotherapeutin machten einen Einsatz für das Staffelfinale möglich. „Das war schon toll und nicht selbstverständlich. Der Physiotherapeut eines NRW-Vereines hatte eine Behandlung abgelehnt“, zeigte sich Palm dankbar über die Unterstützung aus Sachsen-Anhalt. Wie am Samstag eröffnete auch am Sonntag Henry Vißer mit dem 400-m-Hürdenfinale. Auf Bahn eins laufend ging er das Rennen kontrollierter an, um dann in der zweiten Kurve offensiver zu laufen. Die Taktik ging auf und in guten 53,24 Sekunden lief Vißer auf den fünften Platz vor. In Anbetracht der Tatsache, dass die Saison in den USA bereits Ende März begonnen hat, stellt dies eine enorme Energieleistung von Vißer dar.

 

Gleiches gilt auch für Malte Stockhausen, der über die 3000-m-Hindernisstrecke antrat. Bis zur 2000-Meter-Marke lief es dann auch noch rund und Stokhausen zeigte eine verbesserte Technik an den Hindernissen und dem Wassergraben. Doch dann musste Stockhausen der großen Hitze und dem aufgrund einer Fußverletzung entstanden Trainingsrückstand Tribut zollen und verlor den Anschluss an die Verfolgergruppe. Im Ziel belegte er in 9:39,20 Minuten immer noch den 13. Platz. Zum Abschluss lief dann das Staffelquartett erneut ein starkes Rennen und verbesserte sich in einer Zeit von 42,18 Sekunden sogar noch auf den fünften Platz. „Die Wechsel waren im Vorlauf noch einen Tacken besser, aber ich bin sehr zufieden“, freute sich Mecky Emmrich über die Leistung des Teams.

 

Ergebnisse

 

 

 

Mi

27

Jun

2018

Deutsche U23-Meisterschaften am 30.Juni und 1. Juli in Heilbronn + Deutsche Seniorenmeisterschaften vom 29. Juni bis 1. Juli in Mönchengladbach - Vorbericht

Das Foto von Jan-Hendrik-Ridder zeigt die Staffel der StG Rhede-Sonsbeck-Wesel (42,09 Sek.).  Von links: Helmut Moscheik (Masseur), Mecky Emmerich, Simon Heweling, Stefan Tigler, Michel Boeck, Henry Vißer und Roman Buhl.
Das Foto von Jan-Hendrik-Ridder zeigt die Staffel der StG Rhede-Sonsbeck-Wesel (42,09 Sek.). Von links: Helmut Moscheik (Masseur), Mecky Emmerich, Simon Heweling, Stefan Tigler, Michel Boeck, Henry Vißer und Roman Buhl.

Ambitionen auf DM-Gold

 

Gleich bei zwei Deutschen Meisterschaften gehen am Wochenende Athleten des LAZ Rhede mit Medaillenchancen an den Start. Im Heilbronner Frankenstadion werden die Deutschen U23-Meisterschaften ausgetragen. Vier Athleten des Landesstützpunktes haben sich für Einzeldisziplinen qualifiziert. Zudem startet die 4x100-m-Staffel der StG Rhede-Sonsbeck-Wesel mit vier LAZ-Sprintern. An Position drei der Meldeliste hat vor allem Henry Vißer gute Aussichten, das Finale über 400m Hürden zu erreichen. In Des Moines (Iowa) lief Vißer im Mai diesen Jahres starke 51,77 Sekunden und zeigte sich beim LAZ-Meeting mit schnellen Zeiten über 100 und 200 Meter in guter Form.

Das Heimmeeting konnte auch Simon Heweling nutzen, um sich nach gesundheitlichen Problemen noch das DM-Ticket zu sichern. Der frischgebackene Abiturient wird neben den 100 Metern auch die 200 Meter in Angriff nehmen und zusammen mit Henry Vißer, Stefan Tigler und Michel Boeck auch mit der 4x100-Meter-Staffel angreifen. Stefan Tigler, der mit einem Wechsel auf die 400-m-Hürdenstrecke liebäugelt, wird in Heilbronn noch einmal in seiner Spezialdisziplin, dem Hochsprung, antreten. Malte Stockhausen hält über 3000m Hindernis die Fahne für die LAZ-Läufer hoch. Der Student der Meeresbiologie zeigte zuletzt gute Trainingsleistungen und einen Formanstieg zur rechten Zeit. DM-Luft darf auch der U18-Athlet Jan Siebert schnuppern, der als Ersatzläufer für die 4x100-m-Staffel nominiert ist und gleichzeitig Erfahrungen sammeln soll.

 

Betreut wird das Team von LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm, Hochsprungtrainer Roman Buhl und Mecky Emmerich, der die Staffel koordiniert.

 

Beste Chancen auf Edelmetall haben die beiden M55-Athleten Reiner Heweling und Hans Wewering. Der amtierende Deutsche M55-Hammerwurfmeister Hans Wewering ist an dritter Position gemeldet und wäre sicher auch mit Bronze sehr zufrieden. Gold im Visier hat dagegen Reiner Heweling, der sowohl über 100 Meter (12,03s) als auch über 200 Meter (25,05s) die Jahresbestenliste anführt.

 

Zeitplan U-23-DM

 

Zeitplan Senioren-DM

 

 

 

Mi

20

Jun

2018

Die ersten Meetingfotos sind fertig

Charlene Woitha vom SSC Berlin siegte im Hammerwurf der Frauen mit 65,51 Metern. (Foto: Bernfried Knipping)
Charlene Woitha vom SSC Berlin siegte im Hammerwurf der Frauen mit 65,51 Metern. (Foto: Bernfried Knipping)

So

17

Jun

2018

Meetingrekord: Neele Eckhardt sorgt für Highlight beim LAZ-Meeting

Die LAZ-Staffelhelden mit Chef-Physio Helmut Moscheik und den Trainern Mecky Emmerich und Roman Buhl freuen sich über die tolle Leistung und die DM-Norm. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Die LAZ-Staffelhelden mit Chef-Physio Helmut Moscheik und den Trainern Mecky Emmerich und Roman Buhl freuen sich über die tolle Leistung und die DM-Norm. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

  

Dreispringerin überragend beim 48. internationalen Sportfest

des LAZ Rhede

 

Die 4x100-Meter-Staffel des LAZ Rhede erfüllt die Norm für die Deutsche Meisterschaft in Nürnberg. Michel Boeck, Stefan Tigler, Henry Vißer und Simon Heweling siegen in 42,09 Sekunden vor Köln.

 

BBV-Pressebericht von Peter Holtschlag

 

Rhede - Mit einem neuen Meetingrekord sorgte Dreispringerin Neele Eckhardt für das Highlight des 48. LAZ-Meetings. Im Rheder Besagroup-Sportpark landete die Deutsche Hallenmeisterin am Samstag nach Hop, Step und Jump bei einer Weite von 13,98 Metern.

 

„Das war ungefähr das, was ich wollte. Natürlich möchte ich mich im Laufe der Saison wieder meiner Bestleistung von 14,35 Metern nähern, am liebsten bei der EM in Berlin“, so Eckhardt. Hinter ihr landeten die Slowakin Dana Veldakova (13,42) und Lokalmatadorin Klaudia Kaczmarek (13,10) auf den Plätzen zwei und drei. 

In alter Tradition zogen die Sprungdisziplinen die Zuschauer in ihren Bann. Direkt vor der Tribüne landeten die Drei- und Weitspringer abwechselnd in der Grube. Bei den Weitspringern siegte mit Philipp Menn (7,72) ein junger Athlet mit großem Potenzial. Hinter ihm platzierten sich der Brite Feron Sayers (7,62) und Stephan Zenker (7,40) vom TV Wattenscheid.

Bei den Frauen dominierte Jana Veldakova die Disziplin. Die Zwillingsschwester der Zweitplatzierten im Dreisprung sprang konstant über die Sechs-Meter-Marke hinaus und hatte mit 6,42 Metern den weitesten Flug des Tages. Die Niederländerin Carlijn te Laak (AC Tion) und Doppelstarterin Klaudia Kaczmarek landeten bei gleicher Weite (6,16) auf dem zweiten und dritten Platz.

Dass auch die Tartanbahn im Sportzentrum für starke Leistungen gemacht ist, bewiesen die Läufer. 100-Meter-Sprinter Steven Müller von der LG Friedberg-Fauerbach lief in 10,33 Sekunden persönliche Bestzeit. In der ersten Hälfte des Rennens ließ Müller noch etwas Zeit liegen, sonst wäre der Strahlemann der EM-Norm von 10,25 Sekunden wohl noch näher gekommen. Müller: „Ich freue mich aber über die tolle Zeit.“ Nach dem deutschen Sprintass überquerten Jeff Vanan aus Surinam und Philip Blümel (LT DSHS Köln) die Ziellinie. Über die doppelte Distanz zeigte Steven Müller in seinem Lauf (20,79) erneut, dass er sich im Rheder Sportzentrum wohlfühlt.

Im internationalen Feld der Frauen gelang Nicky van Leuveren der Doppeltriumph. Die Irinnen Amy Foster und Niamh Whelan mussten sich der Niederländerin (11,69) in einem spannenden 100-Meter-Rennen geschlagen geben.

 

Die tragische Heldin des Meetings war Djamila Böhm. Vor der Vorjahressiegerin Christine Salterberg siegte sie mit einer persönlichen Bestzeit (56,54). „Leider bin ich damit genau vier Hundertstelsekunden über der EM-Norm geblieben. Deshalb überwiegt im Moment noch die Enttäuschung“, so Böhm. Die Athletin aus Düsseldorf lief gegen Ende des Rennens bewusst einen anderen Rhythmus zwischen den Hürden. Dennoch blieben die entscheidenden Sekundenbruchteile liegen.

Für eine besondere internationale Note sorgten in diesem Jahr die kasachischen Athleten. Nadezhda Dubovitskaya siegte im Hochsprung mit einer Höhe von 1,80 Metern. „Da wäre vielleicht noch mehr möglich gewesen, aber sie hatte auch nicht die Konkurrenz, die sie dann noch einmal pushen könnte“, sagte Meetingorganisator Jürgen Palm.

Der kasachische 400-Meter-Läufer Mikhail Litvin rannte mit einer Zeit von 46,16 Sekunden allen davon. „Der Junge war verdammt schnell“, so Palm. Beide Athleten hatten viel Lob für das Meeting über.

Im Speerwurf ging mit Katharina Molitor die Weltmeisterin von 2015 an den Start. Ihre Weite (57,92) reichte zwar für den ungefährdeten Sieg, aber nicht für die angepeilte EM-Qualifikation. „Woran es heute lag, kann ich nicht genau sagen. Ich bin aber optimistisch, dass es bis zur EM noch wird. Oft habe ich erst spät in der Saison weit geworfen“, so die Athletin des TSV Bayer 04 Leverkusen.

Ergebnisse

 

(Fotos vom Meeting folgen in den nächsten Tagen)

Do

14

Jun

2018

48. Internationales Leichtatheltik/Meeting des LAZ Rhede mit 4. NRW-Hammerwurf-Cup am Samstag, den 16. Juni im BESAGROUP-Sportpark Rhede

Das Foto von Jan-David Ridder zeigt Klaudia Kaczmarek, die mit der  Unterstützung des Rheder Publikums ihre persönlichen Bestleisungen  (Weitsprung 6,40m / Dreisprung 13,43m) angreifen möchte.
Das Foto von Jan-David Ridder zeigt Klaudia Kaczmarek, die mit der Unterstützung des Rheder Publikums ihre persönlichen Bestleisungen (Weitsprung 6,40m / Dreisprung 13,43m) angreifen möchte.

 

Drei amtierende Deutsche Meister auf der Rheder Laufbahn

 

Die zwei letzten Anmeldungen für das 48. Internationale Leichtathletik-Meeting des LAZ Rhede hatten es noch einmal in sich. Kurzentschlossen hat sich die Speerwurf- Weltmeisterin von 2015, Katharina Molitor (TSV Bayer 04 Leverkusen), noch bei Meeting-Organisator Jürgen Palm angemeldet und mit Nadezhda Dubovitskaya fliegt eine talentierte Hochspringerin nur für das LAZ-Meeting von Kasachstan nach Rhede. Begleitet wird sie von ihrem Trainer und dem 400-m-Läufer L Mikhail Litvin. „Ich bin immer wieder baff, welche Strapazen motivierte Athleten auf sich nehmen, um bei uns zu starten, aber es macht uns natürlich auch etwas stolz“, freut sich Palm über die ungebrochene Anziehungskraft des LAZ-Meetings. Auch die Tatsache, dass am 16. Juni in Deutschland drei weitere internationale Meetings ausgetragen werden, hat die Qualität des Teilnehmerfeldes des 48. Internationalen LAZ- Meetings nicht schmälern können.

Im Gegenteil, obwohl gleichzeitig auch in Leverkusen und Paderborn Meetings stattfinden, sind aus beiden Vereinen zahlreiche Athleten in Rhede am Start. „Im nächsten Jahr sollte sich der NRW-Verband jedoch Gedanken machen, ob wir es uns leisten können, durch diese Terminüberschneidungen den Athleten hochklassige Wettkampfangebote wegzunehmen. In Rhede sind auf jeden Fall etliche EM-Kandidaten und Kandidatinnen zu sehen. Neben dem Hammerwurf der Frauen (15:30 Uhr) zeichnet sich der Speerwurf der Frauen (17:25 Uhr) mit Katharina Molitor, Christina Winkler (Leipzig) und Dana Bergrath (Leverkusen) als Topdisziplin ab. Während der Ex-Weltmeisterin noch 20 Zentimeter zur EM-Norm fehlen, hat Dana Bergrath bereits die 60 Meter übertroffen und somit die EM-Norm geschafft.

 

Dies gelang der Deutschen Hallenmeisterin im Dreisprung, Neele Eckhardt (Göttingen), bereits dreimal. Für die ebenso sympathische wie sprunggewaltige Juristin geht es in Rhede um den Feinschliff im Hinblick auf die DM in Nürnberg. Gefordert wird sie dabei vor allem von der Slovakin Dana Veldakova, die bereits über 20 Mal in ihrer Karriere die 14-Meter-Marke übertroffen hat. Um den dritten Platz werden sich wohl Birte Damerius (Berlin), Rebecka Abrahamsson (Schweden) und LAZ-Ass Klaudia Kaczmarek streiten. Kaczmarek wird zuvor auch einige Versuche im Weitsprung absolvieren und dabei auf die Zwillingsschwester von Dana Veldakova, Jana Veldakova treffen, die bereits vor 10 Jahren in Rhede am Start war.

 

Auf der Laufbahn kann sich Rhede auf den Auftritt von drei amtierenden Deutschen Meistern freuen: Djamila Böhm aus Düsseldorf, die derzeit schnellste deutsche 400-m-Hürdenläuferin, Johannes Trefz (München), der 400-m-Meister und der aktuell schnellste deutsche 200-m-Sprinter Steven Müller, der in 20,60 Sekunden bereits das Limit für Berlin unterboten hat. Vom SV Schwechat reist Dominik Hufnagl an. Er ist die Nummer 1 der Alpenrepublik über 400m Hürden und möchte seinen zweiten Platz aus dem Vorjahr toppen. Etwas dagegen wird vor allem Jakob Paul aus Großbritannien haben. Er ist bereits deutlich unter der 50-Sekunden-Marke geblieben. Überhaupt stellen die Briten zusammen mit den Iren hinter den Niederländern die meisten internationalen Teilnehmer bei der 48. Auflage des Meetings.

 

 

 

Do

14

Jun

2018

aktualisierte Teilnehmer- und Meldelisten 48. Internationale LAZ-Meeting

180616_Meldeliste-final.pdf
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180616_Teilnehmer-final.pdf
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Di

12

Jun

2018

Aktualisierter Zeitplan Internationales Meeting am 16. Juni im Besagroup-Sportpark

Aktualisierter Zeitplan Internationales Meeting - Stand 14.06.2018
Aufgrund der hohen Teilnehmerfelder im Hammerwurf wurde der Zeitplan geändert. Bitte beachten!
Zeitplan 48. Int. LAZ Meeting.pdf
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Di

12

Jun

2018

LVN – Jugendmeisterschaften am 9./10. Juni in Krefeld-Uerdingen

Enie Dangelmaier, hier beim Hochsprung, den sie mit übersprungenen 1,63 m gewann, steuerte insgesamt 4 Medaillen zur LAZ-Ausbeute bei. (Foto: Roman Buhl)
Enie Dangelmaier, hier beim Hochsprung, den sie mit übersprungenen 1,63 m gewann, steuerte insgesamt 4 Medaillen zur LAZ-Ausbeute bei. (Foto: Roman Buhl)

 

12 Medaillen für Rheder Athleten

 

U16-Athletin Enie Dangelmaier sticht besonders hervor

  

„Wenn ich gewusst hätte, wie exakt die Athleten sich an meine Prognose halten, hätte ich auf 15 Medaillen tippen sollen“, scherzt LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm, der sich über die zwölf Medaillen der LAZ-Talente bei den Nordrhein-Jugendmeisterschaften in Krefeld-Uerdingen freuen durfte. 

Mit vier Medaillen, davon zwei aus Gold, war Enie Dangelmaier die erfolgreichste LAZ-Athletin der Meisterschaften. Dabei überzeugte das Multitalent mit neuen persönlichen Bestleistungen im Hoch- und Weitsprung. Im Hochsprung scheiterte die Landeskaderathletin nach übersprungenen 1,63 Metern erst an der U16-DM-Norm von 1,66 Metern und im Weitsprung segelte Dangelmaier im sechsten Versuch auf erstklassige 5,71 Meter. Von der Weitsprunggrube ging es dann direkt zu ihrer Ablaufposition für die 4x100-m-Staffel. Zusammen mit Alina Bielefeld, Rieke Unland und der Sonsbeckerin Elena Angeneyendt sprintet Dangelmaier dann in 50,33 Sekunden zu Bronze und DM-Norm. Bereits am Samstag warf Dangelmaier den 500-g-Speer auf 33,17 Meter und holte Bronze.

  

Zwei weitere Landestitel gingen auf das Konto von Athleten aus der Trainingsgruppe von Ely Niehaus. Bei der weiblichen W14 errangen Ronja van der Heiden und Rieke Unland sogar einen Doppelsieg. Van der Heiden steigerte ihre persönliche Bestweite auf gute 34,23 Metern und Unland wurde mit einer Weite von 32,83 Metern Vizemeisterin. Beide errangen zudem mit persönlichen Bestleistungen vierte Plätze. Unland in schnellen 12,80 Sekunden über 100 Meter und van der Heiden mit 10,40 Metern im Kugelstoßen. Eine Klasse für sich war im Speerwurf der M15 Mathis Morlo, der mit seinem Siegeswurf auf 43,11 Meter fast vier Meter vor dem Zweiten lag. Kämpferqualitäten stellte Jesse Südholt unter Beweis, der sich im Stabhochsprung der U18 mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 3,90 Meter behauptete.

  

Gute Leistungen boten erneut die Länghürdler/-innen Jan Siebert und Nike Dangelmaier. Während Siebert in guten 56,20 Sekunden erneut deutlich unter der DM-Norm blieb und Zweiter wurde, lief Nike Dangelmaier als Dritte in 64,41 Sekunden eine neue persönliche Bestzeit mit DM-Norm. Anschließend trug Dangelmaier mit einem schnellen Lauf auch zum dritten Platz der 4x100-m-Staffel der U18 bei. Hier lief sie mit  Elisa Stumpen, Jamira Lauf und Johanna Gries erneut eine Zeit unter 50 Sekunden (49,83s). Bronze gewann auch Hannah Schoofs im Weitsprung der U20 (5,33m). Zu nennen sind auch die Leistungen von Gerrit Vißer im 80-m-Hürdenlauf und Alina Arenz auf den Sprintstrecken. Vißer steigerte sich als Vierter auf gute 11,88 Sekunden und Arenz lief die 100 Meter in schnellen 12,68 Sekunden.

 

Ergebnisse

 

 

Fr

08

Jun

2018

48. Internationales Leichtathletik/Meeting Rhede mit dem 4. NRW-Hammerwurf-Cup und dem 1. NRW-Hochsprung-Cup am 16. Juni im BESAGROUP-Sportpark Rhede

2017 schlug Christine Salterberg in einem packenden Hürdenlauf die Deutsche Meisterin Djamila Böhm (Start-Nr. 3) in Rhede. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
2017 schlug Christine Salterberg in einem packenden Hürdenlauf die Deutsche Meisterin Djamila Böhm (Start-Nr. 3) in Rhede. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

 

Spitzenleichtathletik hautnah

 

Deutsche und internationale Meister/-innen auf Normenjagd in Rhede

 

Eine Woche vor dem 48. Internationalen Leichtathletik-Meeting am Samstag, den 16. Juni in Rhede, sind die „Auftragsbücher“ von Meeting-Organisator Jürgen Palm gut gefüllt. „Wir wollen zusammen mit den Sportlerinnen und Sportlern aus rund 20 Nationen ein buntes Feuerwerk abbrennen“, freut sich Palm auf eine Mischung aus internationalem Spitzensport und Talentschau. Die erste Rakete zünden die Hammerwerfer/-innen beim 4. NRW-Cup bereits ab 14:30 Uhr. „Der Wettkampf der Frauen ist mit drei der vier besten deutschen Athletinnen sowie Werferinnen aus den Niederlanden und Frankreich eine der Top-Wettbewerbe der Veranstaltung“, stellt Palm fest. Neben der letztjährigen Deutschen Meisterin Carolin Paesler (Leverkusen) sind auch die Olympiateilnehmerin Charlene Woitha (Berlin) und Susen Küster (Leverkusen) auf der Jagd nach der EM-Norm für Berlin, die bei exakt 70 Metern liegt. An eine solche Weite ist für LAZ-Ass Maximiliane Langguth nicht zu denken, aber die DM-Norm von 56 Metern dürfen es mit der Unterstützung der Familie und Freunden beim Heimmeeting schon werden.

Im Stadion werden dann die 400m Hürden der Männer und Frauen zu den hochklassigen Disziplinen gehören. Bei den Frauen haben sowohl die aktuelle Deutsche Meisterin Djamila Böhm als auch die Waliserin Caryl Granville eine persönliche Bestzeit von 56,59 Sekunden. Böhm, die im letzten Jahr in Rhede Zweite wurde, fehlen damit ganze 9 Hundertstel zur EM-Norm. Bei den Männer gehen gleich vier Athleten mit Bestzeiten unter 50 Sekunden an den Start. Aus DLV-Sicht sind vor allem Jonas Hanßen (SC Myhl) und Tobias Giehl (München) von Interesse, schließlich möchten beide im August bei der EM im Berliner Olympiastadion im Nationaltrikot an den Start gehen. Im Flachsprint sind mit Steven Müller (Friedberg) und Johannes Trefz (München) zwei amtierende Deutsche Meister gemeldet. Trefz sicherte sich im Vorjahr den 400-m-Titel und war in 45,81 Sekunden auch Jahresschnellster und Müller düpierte die Favoriten aus Wattenscheid bei den Deutschen Hallenmeisterschaften im 200-m-Lauf. In Jena konnte Müller in starken 20,60 Sekunden bereits die EM-Norm abhaken, sodass er auch als DLV–Jahresbester nach Rhede kommt.

 

Weite Sprünge wird es auch wieder auf der berühmten Weit- und Dreisprunganlage geben, wobei vor allem der Frauendreisprung im Fokus steht. Die Deutschen Hallenmeisterin Neele Eckhardt (Göttingen) möchte den Meetingrekord auf eine Weite jenseits der 14-Meter-Marke steigern. Mit ihrer Saisonbestweite von 14,08 Metern konnte sie bereits locker die EM-Norm von 13,90 Meter überbieten. Aus der Slowakei fliegen die Zwillingsschwestern Jana und Dana Veldakova ein. Jana mit einer persönlichen Bestweite von 6,75 Metern für den Weitsprung und Dana als vielfache 14-Meter-Springerin für den Dreisprung. Gleich in beiden Disziplinen möchte Klaudia Kaczmarek antreten. Die herausragende Athletin des LAZ Rhede ist trotz Doppelbelastung mit Leistungstraining und Fulltimejob in toller Form. Mit der Unterstützung des Rheder Publikums möchte Kaczmarek ihre Saisonbestweiten deutlich steigern.

 

Und dann sind da noch die vielen „Jungen Wilden“ des LAZ Rhede, die auf einen Einsatz bei „ihrem“ Meeting brennen, erst recht, nachdem die renommierte Fachzeitschrift „Leichtathletiktraining“ einen achtseitigen Bericht über die hervorragende Nachwuchsarbeit des LAZ Rhede veröffentlicht hat. „Der Redakteur Michael Wilms hat uns so gelobt, da habe ich ihm sofort einen Startplatz im 1500-m-Lauf reserviert“, verriet Palm mit einem Schmunzeln.

 

Zeitplan

 

 

 

Do

07

Jun

2018

48. Internationales LAZ-Meeting am 16. Juni

Beim Internationalen Leichtathletik-Meeting in Rhede am 16. Juni werden auch 4x100-m-Staffeln für Männer und Frauen (ohne Norm) angeboten!

 

 

Di

05

Jun

2018

Nordrhein-Jugendmeisterschaften U16-U20 am 9./10. Juni in Krefeld-Uerdingen - Vorbericht

Jan Siebert (im blauen LAZ-Trikot) mischt mit seiner Saisonbestzeit von 56,05 Sekunden über 400m Hürden der U18 ganz vorne mit. (Archivfoto: Jan-David Ridder)
Jan Siebert (im blauen LAZ-Trikot) mischt mit seiner Saisonbestzeit von 56,05 Sekunden über 400m Hürden der U18 ganz vorne mit. (Archivfoto: Jan-David Ridder)

 

Sprintstaffeln im Angriffsmodus

 

Für die Nachwuchstalente des LAZ Rhede steht am Wochenende bei den Nordrhein– Jugendmeisterschaften in Krefeld-Uerdingen die nächste Bewährungsprobe auf dem Programm. Mit einundzwanzig Athleten ist der Landesstützpunkt in den Altersklassen U16 bis U20 vertreten. Nach der Papierform – sprich den Meldelisten – hat das LAZ Rhede ein Dutzend Medaillenchancen, wobei für LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm und seinem Team die gezeigten Leistungen wichtiger sind als die Platzierungen: “Die Landesmeisterschaften sind eine gute Gelegenheit, um gegen starke Konkurrenz neue persönliche Bestleistungen zu erzielen und die eine oder andere DM-Norm zu knacken.“

Gut aufgestellt sind zur Zeit die Speerwerfer/-innen aus der Trainingsgruppe von Ely Niehaus. Neben Mathis Morlo bei der M15 (42,15m) führt auch Rieke Unland bei der W14 die Meldeliste im Speerwurf mit einer Weite von 33,98 Metern an. Dicht gefolgt von ihrer Trainingspartnerin Ronja van der Heiden, die nur 8 Zentimeter dahinter liegt. Unland ist zudem über 100 Meter mit ihrer Saisonbestleistung an Position drei gelistet. Dass Enie Dangelmaier springen kann, hat sie in dieser Saison bereits mehrfach unter Beweis gestellt. Sie rangiert sowohl im Hochsprung (1,60m) als auch im Weitsprung (5,54m) der W15 an zweiter Position. Auch mit der 4x100-m-Staffel der StG Rhede-Sonsbeck wollen die U16-Athletinnen angreifen. In der Besetzung Alina Bielefeld, Rieke Unland, Enie Dangelmaier und Elena Aengeneyndt (Sonsbeck) soll auf jeden Fall die DM-Norm von 51,00 Sekunden her.

 

In der Altersklasse U18 führt Jesse Südholt die Meldeliste im Stabhochsprung an. Gerne würde der Schützling von LAZ-Stabhochsprungtrainer Robert Hallbauer seine Saisonbestleistung von 3,80 Meter weiter steigern. Spannung versprechen die 400m Hürden der U18. Hier liegt Jan Siebert mit seiner Saisonbestzeit von 56,05 Sekunden nur sechs Hundertstel hinter dem Jahresschnellsten Jonas Kaspar (SC Myhl). Die 50-Meter-Marke im Visier hat Fabian Baten, der mit seiner Speerwurfbestleistung von 49,97 Metern viertbester Werfer der Meldeliste ist. Auch Elisa Stumpen geht motiviert in die Meisterschaften. Neben dem Hürdensprint stehen vor allem die Chancen im Hochsprung auf eine vordere Platzierung gut. „Elisa ist eine der fleißigsten Athletinnen und hat sich nach einer langwierigen Fußverletzung wieder toll herangekämpft“ lobt Palm den Einsatz der Athletin von LAZ-Hochsprungtrainer Roman Buhl. Als Titelverteidigerinnen treten die Sprinterinnen mit der 4x100-m-Staffel an. In der Besetzung Elisa Stumpen, Nike Dangelmaier, Jamira Lauf und Johanna Gries wird sich die Staffel der StG Rhede-Sonsbeck-Wesel auf jeden Fall mit den Bayer-Teams aus Uerdingen und Leverkusen streiten müssen. „Wir werden noch ein bisschen an den Wechseln basteln“, verspricht LAZ-Sprinttrainer „Mecky“ Emmerich einen heißen Tanz um die Medaillen.

 

In der Altersklasse U20 hat die vielseitige Hannah Schoofs die besten Chancen auf Edelmetall. Sie hat gleich vier Einzelnormen erreicht, wird aber am Wettkampftag entscheiden, welche Disziplinen sie neben dem Speerwurf bestreiten wird. Schmerzlich vermisst wird Jan-David Ridder, der aufgrund einer Fußverletzung keine Wettkämpfe bestreiten kann und erst im Juli in die Saison einsteigen wird.

 

Zeitplan

 

 

 

Di

05

Jun

2018

48. Internationales LAZ-Meeting am 16. Juni in Rhede

 

 

Das Orga-Team des LAZ Rhede sucht noch Helfer für die Programmheft-

verteilung. Die Hefte befinden sich im Start-

bereich der Halle und können zum Verteilen mitgenommen werden.

 

Danke!

Mo

04

Jun

2018

LVN-Seniorenmeisterschaften am 31. Mai in Mönchengladbach + Sprint- und Sprungmeeting am 31. Mai in Willich + NRW-Hammerwurfmeisterschaften am 3. Juni in Le

Reiner Heweling (M55) lief in den Sprintdisziplinen zum Doppelsieg.
Reiner Heweling (M55) lief in den Sprintdisziplinen zum Doppelsieg.

 

Doppelsieg für Reiner Heweling

 

Die Athleten des LAZ Rhede setzten auch am Wochenende um Fronleichnam positive Akzente und heimsten Titel und Medaillen ein. So war der zweifache Deutsche Hallenmeister der M55, Reiner Heweling, auch bei den Nordrhein-Seniorenmeisterschaften in Mönchengladbach nicht zu bremsen. In 12,23 Sekunden über 100 Meter und 25,65 Sekunden über 200 Meter sicherte sich Heweling souverän den Doppelsieg in der M55 Klasse.

 

Ihren ersten 13er der noch jungen Sommersaison brachte die Dreispringerin Klaudia Kaczmarek in Willich aufs Brett. Mit 13,12 Metern schob sich Kaczmarek auf Position sechs der Deutschen Jahresbestenliste, wobei alle Topathletinnen schon in die Saison eingestiegen sind. .

Als harte Trainingseinheit zeigte sie sich bei hochsommerlichen Temperaturen noch im 100-Meter-Sprint und im Weitsprung. Mit guten 12,79 Sekunden im Sprint und 5,98 Metern im Weitsprung war auch ihr Trainer Jürgen Palm zufrieden: „Klaudia hatte diese Woche aus beruflichen Gründen keine Zeit zum Techniktraining und der Wettkampf ist ja bekanntlich das beste Training“, erläuterte Palm. Schnellste U18-Sprinterin über 200 Meter war Nike Dangelmaier, die schnelle 26,07 Sekunden lief. Ein ansprechendes Debüt über die 400m Hürden lieferte Jamira Lauf, die als Dritte der U18 nach 68,47 Sekunden im Ziel war. Zweite Plätze errangen die 4x100-m-Staffel der U23 und Hannah Schoofs im Weitsprung der U20. Die Staffel lief in der Besetzung Alina Arenz, Nike Dangelmaier, Hannah Schoofs und Kim-Jessica Thöne 49,15 Sekunden und damit 15 Hundertstel an der DM-Norm vorbei und Hannah Schoofs sprang 5,28 Meter weit.

 

Bei den NRW-Hammerwurfmeisterschaften in Leichlingen errangen die Werfer/-innen aus der Trainingsgruppe von Werner Niehaus einen Titel und vier Medaillen. Sieger in der Altersklasse M55 wurde der amtierende Deutsche Meister Hans Wewering mit einer Weite von 42,21 Metern. Konstant, aber ohne den „Ausrutscher“ nach oben warf Maximiliane Langguth den 4-kg-Hammer 53,39 Meter weit und gewann Bronze. Vizemeister bei der U20 wurde Moritz Leiting mit einem Versuch auf 50,72 Meter. Auch Gerrit Vißer gewann Silber, aber noch wichtiger war seine Steigerung auf gute 43,01 Meter. Bis zur U16-DM-Norm (M15) fehlen nur noch 99 Zentimeter. Den dritten Platz bei der M15 sicherte sich sein Trainingspartner Justus Leiting mit guten 40,14 Metern. Einen gebrauchten Tag erwischte hingegen Antonia Ciroth, die bei den Regionsmeisterschaften mit der U18-DM-Norm geglänzt hatte. Sie fabrizierte drei ungültige Versuche und blieb somit ohne Platzierung.

 

Ergebnisse Seniorenmeisterschaften

 

Ergebnisse vom Sprint- u. Sprungmeeting in Willich

 

Ergebnisse NRW-Hammerwurfmeisterschaften in Leichlingen 

 

 

Di

29

Mai

2018

Regionsmeisterschaften 2018 am Samstag, den 26. Mai im BESAGROUP-Sportpark Rhede

Michel Boeck (Mitte) siegte überr 100 und 200m und mit der StG Rhede-Sonsbeck-Wesel über 4x100m. (Foto: Roman Buhl)
Michel Boeck (Mitte) siegte überr 100 und 200m und mit der StG Rhede-Sonsbeck-Wesel über 4x100m. (Foto: Roman Buhl)

 

LAZ-Athleten beeindrucken mit 30 Titeln und

4 DM-Normen

 

Michel Boeck überragt im Männersprint

 

Hier geht's zum Fotoalbum der RM (Fotos: Jan-David Ridder)

  

Die Athleten/-innen und das Trainerteam des LAZ Rhede strahlten bei den Regionsmeisterschaften im BESAGROUP-Sportpark mit der Sonne um die Wette. Nicht weniger als 30 Titel und vier DM-Normen konnte der LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm "vermerken". Im Vorjahr waren es 23 Kreistitel, jetzt 30 auf Regionsebene, da haben die Athleten ein ganz schön dickes Brett gebohrt“, zeigte sich Palm auch noch zwei Tage nach den Meisterschaften beeindruckt vom Auftritt der LAZ-Sportler.

Eine Bank waren wie immer die Hammerwerfer/-innen aus der Trainingsgruppe von Werner Niehaus, die achtmal aufs oberste Treppchen steigen durften. Besonders stark war die U18-Athletin Antonia Ciroth, die mit einer Weite von 48,55 Metern auch das DM-Ticket für Rostock löste. Erneut über der DM-Norm landete auch der 6-Kg-Hammer von Moritz Leiting (51,64m). Da wollte auch Maximiliane Langguth nicht hinten anstehen und überzeugte mit einer Siegesweite von 54,84 Metern. Wie beim 48. Internationalen Leichtathletik-Meeting am 16. Juni vorgesehen, wurde auch bei den Regionsmeisterschaften erst der Hammerwurfwettkampf absolviert, sodass die Athleten/-innen die volle Aufmerksamkeit des Publikums genossen, bevor es anschließend im Stadion weiterging.

 

Hier setzte sich überraschenderweise Michel Boeck die Sprintkrone bei den Männern auf. Dem Doppelsieg über die 100 und 200 Meter (11,52s/22,85s) folgte der dritte Streich mit der 4x100-m-Staffel der Startgemeinschaft Rhede-Sonsbeck-Wesel. Diese verpasste in 43,21 Sekunden die U23-DM-Norm um sage und schreibe 1 Hundertstelsekunde. Da vor allem Simon Heweling aufgrund muskulärer Probleme nur rund 80 Prozent seines Leistungsvermögens abrufen konnte, sollte die Norm beim nächsten Versuch fallen. Das Quartett lief in der Besetzung Kemo Abbing, Stefan Tigler, Michel Boeck und Simon Heweling. Stefan Tigler übersprang als Hochsprungsieger erneut die 2-Meter-Marke und scheiterte knapp an 2,05 Meter.

 

Im Weitsprung der Frauen sorgten Kim-Jessica Thöne mit 5,61 Metern und Marie Steldermann (5,35m) für einen Dop