Do

17

Okt

2019

26. Coesfelder Citylauf am 12. Oktober 2019

Sporttalent Youssef Wardi und sein Trainer Jürgen Palm in Coesfeld.
Sporttalent Youssef Wardi und sein Trainer Jürgen Palm in Coesfeld.

 

Wardi läuft der Konkurrenz davon

 

In bestechender Form befindet sich derzeit das Lauf-Ass Youssef Wardi vom LAZ Rhede. Bei der 26. Auflage des Coesfelder Citylaufs unterbot der Schützling von LAZ- Stützpunktleiter Jürgen Palm seine persönliche Bestzeit über 5km um fünfzehn Sekunden auf starke 15:38 Minuten. In einem sehr stark besetzten Männerfeld lief Wardi als Zweiter über die Ziellinie. In seiner Altersklasse der mänlichen U18 war Wardi der Konkurrenz um Minuten voraus. Als letztes Meisterschaftsrennen 2019 wird Wardi am 1. Dezember die LVN-Crossmeisterschaften bestreiten. Der Schüler der Akademie Klausenhof in Rhede ist neben dem Lauftraining beim LAZ Rhede auch noch aktiver Jugendspieler beim SV Krechting. „Sport kann man nie genug treiben“, ist das Motto von Youssef Wardi, der mehrmals täglich zur Schule und zum Training von Borken nach Rhede pendelt.

 

Ergebnisse

 

 

 

Mi

02

Okt

2019

NRW-Hammerwurf-Cup 2019 Finale am 28. September in Olfen

Alexandra Spieker (links) wurde Zweite in der Gesamtwertung der W15.
Alexandra Spieker (links) wurde Zweite in der Gesamtwertung der W15.

 

Gerrit Vißer wird Vize-Jahrgangsbester

 

Zum Abschluss des 5. NRW-Hammerwurf-Cups wurde den Sportlern beim Finale in Olfen „Rheder-Meetingwetter“ serviert: Regen und Sturmböen. Dennoch sorgten die Talente aus der Trainingsgruppe von Werner Niehaus mit guten Ergebnissen für Freude bei den mitgereisten Fans. 

Mit Moritz Leiting bei der männlichen U20 und Gerrit Vißer bei der männlichen U18, stellte das LAZ Rhede zwei Gesamtsieger der diesjährigen Cup-Wertung. Leiting kam auf eine Gesamtweite von 156,92 Meter und Vißer sogar auf ausgezeichnete 176,51 Meter. Gewertet wurden die drei besten Wettkampfergebnisse von insgesamt sechs Veranstaltungen. Beide erzielten ihre Top-Weite beim fünften Wettkampf Ende August in Oberhausen. Moritz Leiting warf den 6-kg-Hammer auf 53,76 Meter und Gerrit Vißer auf ausgezeichnete 59,51 Meter, womit er der zweibeste Werfer Deutschlands in seinem Jahrgang ist.

 

Justus Leiting und Anna Jantzen waren mit zwei weiteren Werferinnen die einzigen, die an allen sechs Veranstaltungen teilgenommen haben. Anna Jantzen rangierte mit einer Gesamtweite von 124,48 Meter auf dem dritten Platz. Justus Leiting wurde in der U18 Vierter mit einer Gesamtweite von 126,59 Meter. Bei der weiblichen U20 belegte Alexandra Spieker hinter der überragenden Nele Frisch (Uerdingen) den zweiten Rang bei den Schülerinnen W15 (118,40m). Insgesamt haben 47 Werfer und Werferinnen an der von NRW-Landestrainer Franz-Josef Sträter organisierten Serie teilgenommen.

 

Ergebnisse

 

 

Do

26

Sep

2019

Erfolge 2019 des LAZ Rhede

Henry Visser (hinten) wechselt auf Simon Heweling: 4x100m U23.
Henry Visser (hinten) wechselt auf Simon Heweling: 4x100m U23.

 

 

 

 

 

 

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Erfolgsstatistik

 

2019.

Mi

18

Sep

2019

LVN-Team-Endkämpfe U18/U16 und Nordrhein-Team-Endkampf U14 am 15. September in Aachen

Die erfolgreichen Landesmeisterinnen der weiblichen U18
Die erfolgreichen Landesmeisterinnen der weiblichen U18

 

2 x Gold und 2 x Silber für Rheder Startgemeinschaften

  

Zum Abschluss der Sommersaison stehen für die Nachwuchstalente des LAZ Rhede traditionell die Nordrhein-Team-Endkämpfe auf dem Programm. Wie im Vorjahr war das LAZ Rhede mit Athleten in fünf Mannschaften der StG Rhede-Sonsbeck und StG Rhede-Sonsbeck-Bottrop (LA Team RSB) stark vertreten. Mit zwei Landestiteln, zwei Vizetiteln und einem siebten Platz drückten die Athleten aus der Region Nord der Landesmeisterschaft ihren Stempel auf. 

Den dritten Mannschaftstitel in Folge sicherten sich die Athletinnen aus Rhede und Sonsbeck in der Altersklasse U16. Gegenüber dem Vorjahr präsentierte sich die Mannschaft des TuS Jahn Hilfarth und lag bis zur ablschießenden 4x100-m--Staffel auf Titelkurs. Selbst LAZ-Stützpunktleiter war nach einem starken Staffellauf von Ayisha Mouhamed, Rieke Unland, Jule Weibel und Merret Manten, die schnelle 51,00 Sekunden auf die Aachener Bahn zauberten, von einem zweiten Platz ausgegangen. Umso größer war der Jubel, als der Stadionsprecher das Endergebnis von 8.230 und 8.161 Punkten zugunsten der StG Rhede-Sonsbeck verkündete. Neben der Staffel steuerten die LAZ-Athletinnen Rieke Unland und Ronja van der Heiden drei weitere Tagesbestleistungen zum Mannschaftserfolg bei. Rieke Unland überzeugte mit schnellen 12,70 Sekunden über 100 Meter und Ronja van der Heiden, die von Ely Niehaus trainiert wird, errang einen Doppelsieg im Kugelstoßen (10,98m) und Speerwurf (32,83m). Ein Sonderlob verdiente sich Lene Stumpen, die kurzfristig für erkrankte Thea Lehmbrock die 800 Meter laufen musste und mit ihrer Zeit von 2:51,11 Minuten die Mannschaft im Rennen hielt.

 

Den zweiten Titel errang die weibliche U18 mit der Startgemeinschaft Rhede-Sonsbeck-Bottrop. Allerdings ohne Athletinnen aus Bottrop. Mit einer starken Teamleistung konnte am Ende mit einem Ergebnis von 7.588 Punkten der TV Ratingen (7.319 Punkte) entthront werden. Für Tagesbestleistungen sorgte in dieser Altersklasse Enie Dangelmaier im 100-m-Sprint (12,87s) und Fiona Terhardt, die ihre Hochsprungbestleistung auf 1,60m schraubte. Viel Spaß hatte Enie Dangelmaier beim Speerwurf. Gleich im ersten Versuch schleuderte sie den 500-g-Speer auf starke 37,58 Meter und damit die zweitbeste Weite der Veranstaltung. Die beste Einzelleistung erzielte die Sonsbeckerin Rahel Brömmel mit ihrer 800-Meter-Zeit von 2:15,19 Minuten. Sie lief anschließend auch noch als Schlussläuferin die 4x100-m-Staffel, die in der Besetzung Katja Lingen, Enie Dangelmaier, Jamira Lauf und Rahel Brömmel in 51,44 Sekunden den zweiten Platz belegte. Im Weitsprung steuerten Enie Dangelmaier mit einer Weite von 5,31 Metern und Jamira Lauf mit 4,93 Meter wichtige Punkte zum Mannschaftserfolg bei.

 

Die männliche U18 der StG LA Team RSB errang mit 8.292 Punkten hinter der StG Düsseldorf (8.587 Punkte) die Vizemeisterschaft. Damit konnte der Vorjahrestitel trotz einer höheren Punktzahl nicht verteidigt werden. Dennoch überzeugte das Team auf ganzer Linie. Die vielleicht beste Einzelleistung der gesamten Meisterschaft lieferte Youssef Wardi im 800-m-Lauf. Der Schützling von LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm zog nach rund 300 Metern allen davon und steigerte seine bisherige Bestzeit um über eine Sekunde auf ausgezeichnete 1:56,58 Minuten. LAZ-Coach Roman Buhl freute sich über die Leistungen der Hochspringer Mathis Morlo und Martin Langstein, die mit Höhen von 1.82 Metern und 1,70 Metern überzeugten. Als Teamleiter der U18 sorgte Mecky Emmerich mit einer gut eingewechselten Staffel (46,91s) in der Besetzung Martin Langstein, Gerrit Vißer, Mathis Morlo und Youssef Wardi dafür, dass das die Troisdorfer LG auf den dritten Rang verwiesen werden konnte. Erstmals unter 12 Sekunden blieb Gerrit Vißer (11,96s) der auch mit 12,20 Metern im Kugelstoßen wichtige Punkte sammelte.

 

Gleich drei Ausfälle von Leistungsträgern konnte das Team der männlichen U16 nicht kompensieren. Neben Matz Grunden waren kurzfristig auch zwei starke Athleten aus Sonsbeck ausgefallen. Mit 7.739 Punkten konnte immerhin noch die Vizemeisterschaft hinter dem Moerser TV (8.277 Punkte) errungen werden. Der einzige LAZ-Athlet im U16-Team war Linus Feldhaus, der dafür bei allen vier Einsätzen überzeugen konnte. Neben seiner Kugelstoßweite von 12,02 Metern beeindruckte er als Schlussläufer der 4x100-m-Staffel, wo er einen Rückstand von gut 10 Metern aufholen konnte.

 

Die weibliche U14 hatte, wie zu erwarten war, einen schweren Stand gegen die körperlich überlegenen Schülerinnen aus Uerdingen, Düsseldorf und Köln. LAZ-Schülertrainer Michael Ilbertz war aber sehr zufrieden mit den Leistungen der jungen Talente, die mit 256 Punkten den siebten Platz erreichten. Als Vierte des 800-m-Laufes erzielte Heleen Keiten-Schmitz in 2:36,90 Minuten die schnellste Zeit aller Athletinnen des Jahrgangs 2007. Mit der 4x75-m-Staffel erzielte Keiten-Schmitz zusammen mit Viktoria Wienand, Nica Niersmann und Philina Schwartz eine Zeit von 40,90 Sekunden (6.). In der zweiten Staffel (42,15s/11.) waren mit Ella Vriesen und Lena Möhlenkamp zwei weitere LAZ-Talente im Einsatz. Kein Wunder also, dass bei der stimmungsvollen Siegerehrung nur lachende Gesichter bei den Sportlern und Sportlerinnen und zufriedene Trainer zu sehen waren.

 

Ergebnisse

 

 

Mo

16

Sep

2019

Rheinland-Meisterschaften im Hindernislauf am 8. September 2019 in Bad Ems

Stefan Ritte siegte in fulminanten 9:20,40 Minuten (Foto: Jan-Hendrik Ridder).
Stefan Ritte siegte in fulminanten 9:20,40 Minuten (Foto: Jan-Hendrik Ridder).

 

Ritte läuft Vereinsrekord

  

Mit einem fulminanten Lauf pulverisierte Stefan Ritte als Gaststarter der Rheinland-Meisterschaften den 3000-m-Hindernisvereinsrekord des LAZ Rhede. Der vielseitigste Läufer der hiesigen Laufszene unterbot die bisherige Bestmarke von Malte Stockhausen um rund acht Sekunden auf starke 9:20,40 Minuten. Ritte rangiert mit dieser Zeit auf dem 24. Platz der DLV-Bestenliste 2019.

 

In der ersten Runde blieb Ritte noch hinter Lucas Meyer (1.FC Kaiserslautern), doch als dieser langsamer wurde, zog Ritte locker vorbei. Besonders an den Hindernissen und dem Wassergraben zeigte sich Ritte stark verbessert. „Hier hat sich das Hürdentraining mit Roman Buhl ausgezahlt“, bedankte sich Ritte nicht nur bei seinem langjährigen Trainer Jürgen Palm, sondern auch bei Roman Buhl, der seit mittlerweile zwei Jahren für das Hürden- und Hochsprungtraining im LAZ Rhede zuständig ist.

 

Do

12

Sep

2019

2. NRW-Hochsprung-Cup 2019

v.l.: Arne Röhl, Sieger Ole Willems, Mathis Morlo
v.l.: Arne Röhl, Sieger Ole Willems, Mathis Morlo

 

Mathis Morlo belegte den dritten Platz beim 2. NRW Hochsprung Cup 2019

 

Die Idee für einen Hochsprung-Cup entstand durch den Wunsch von Roman Buhl, Hochspringer in der Altersklasse U18 / U20 zu fördern und somit gut organisierte, hochkarätige Hochsprungveranstaltungen besonders für Jugendliche anzubieten.

 

Nachdem 2018 bereits ein erster NRW-Hochsprung-Cup mit drei Veranstaltungen durchgeführt wurde, fand die zweite Cup-Serie in 2019 bereits an sieben Veranstaltungsorte statt.

Bei der ersten Cup-Veranstaltung 2018 waren über 25 verschiedene jugendliche Springer/innen dabei. Dieses Jahr haben bereits insgesamt 70 jugendliche Teilnehmer an den verschiedenen Veranstaltungen teilgenommen und davon kamen am Ende 13 Athleten/innen in die Cup-Wertung.

 

Für den 2. NRW-Hochsprung-Cup 2019 waren sogar acht Veranstaltungen vorgesehen. Die Summe der besten vier Höhen aus den verschiedenen Veranstaltungen bestimmt den Sieger/die Siegerin des NRW-Hochsprung-Cups 2019 in der jeweiligen Altersklasse.

 

Für die Wertung wurden die Leistungen aus der Wintersaison aber auch der Sommersaison inkl. der NRW-Meisterschaften berücksichtigt.

 

Termine und Stationen:

 

1. 06.01.2019 16. Clarholzer-Sparkassen-Hochsprungmeeting in Herzebrock-Clarholz

 

2. 27.01.2019 28. Hallen-Hochsprung-Meeting in Unna

 

3. 02/03.02.2019 NRW - Jugend Hallen Meisterschaften in Leverkusen

 

4. 04.05.20019 Nat. Hochsprung Meeting in Wuppertal (Ausgefallen: Unwetter)

 

5. 20.06.2019 Tag der Überflieger in Essen

 

6. 22/23.06.2019 NRW-Jugend Meisterschaften im Rahmen der Ruhr Games in Duisburg

 

7. 20.07.2019 49. Internationales LAZ Meeting in Rhede

 

8. 01.09.2019 Finale des 2. NRW Hochsprung Cups 2019 in Soest

 

 

Das Finale 2019 wurde schon zum zweiten Mal durch das LAZ Soest durchgeführt und fand am 01. September auf dem Sportplatz des Soester Schulzentrums statt.

 

Der LAZ-U18-Athlet Mathis Morlo konnte dieses Jahr seine Entwicklung im Hochsprung stabilisieren und bis auf die Regenschlacht beim 49. Int. Meeting in Rhede Sprunghöhen von 1,70m bis 1,81m abrufen.

 

Die NRW Hochsprung Cup Sieger 2019 sind:

 

männl. Jugend U18:

 

  1. Ole Willems (Dümptener TV) Gesamthöhe: 7,60m

  2. Arne Röhl (LT DSHS Köln)      Gesamthöhe: 7,47m

  3. Mathis Morlo (LAZ Rhede)       Gesamthöhe: 6,87m

 

 

 

Mi

04

Sep

2019

Hammerwurftag des LAV Oberhausen am 31. August 2019 und U16 Vergleichswettkampf Niederlande-NRW am 31. August 2019 in Enschede

Gerrit Vißer siegte mit 59,51 Metern bei den Hammerwerfern der U18.
Gerrit Vißer siegte mit 59,51 Metern bei den Hammerwerfern der U18.

Vißer kratzt an der 60-Meter-Marke

 

Bei der fünften Station des diesjährigen NRW-Hammerwurf-Cups trumpften vor allem die männlichen Athleten des LAZ Rhede auf. In Oberhausen-Sterkrade siegten sowohl Gerrit Vißer bei der U18 als auch Moritz Leiting bei der U20. Der NRW-Kadertrainer Franz-Josef Sträter lobte die Schützlinge von LAZ-Hammerwurftrainer Werner Niehaus: “Gerrit hat sich nach technischen Schwierigkeiten gefangen und kratzte im letzten Durchgang mit einer Weite von 59,51 Metern erstmals an der 60-Meter-Marke. Moritz Leiting stellte bei der U20 eine neue persönliche Bestleistung auf. Er steigerte sich mit dem 6-kg-Hammer auf 53,76m und untermauerte damit deutlich seine Führung in der diesjährigen Cupwertung“.

Werner Niehaus selbst war auch mit der Leistung von Martin Langstein zufrieden, der sich als Vierter der U18 auf 45,06 Meter steigern konnte. Maximiliane Langguth belegte mit einer Weite von 57,72 Metern den zweiten Platz bei den Frauen. Die gleiche Platzierung bei der U20 heimste Anna Jantzen mit einer Weite von 37,34 Metern ein.

 

Beim traditionellen Ländervergleich der U16-Athleten zwischen den Niederlanden und NRW war das LAZ Rhede mit Ronja van der Heiden (Speerwurf) und Alexandra Spieker (Hammerwurf) vertreten. Der ebenfalls nominierte Matz Grunden (Dreisprung) musste aus Verletzungsgründen leider absagen. Alexandra Spieker übertraf als Fünfte mit ihren 40,10 Metern erneut die 40-Meter-Marke. Ronja van der Heiden erzielte als Siebte exakt 33 Meter. Der Mannschaftssieg ging bei der 44. Auflage zum 43. Mal an die Nachwuchstalente aus den Niederlanden.

 

 Ergebnisse Ländervergleich

 

 

 

So

01

Sep

2019

37. Deutsche Polizeimeisterschaften in der Leichtahtletik am 28./29. August in Göttingen

Kompletter Medaillensatz für Kaczmarek

 

Mit einem kompletten Medaillensatz im Gepäck kehrte Klaudia Kaczmarek von den Deutschen Polizeimeisterschaften in Göttingen zurück. Die Athletin des LAZ Rhede errang mit ihrem Erfolg im Dreisprung auch die einzige Goldmedaille für die NRW-Landesauswahl und verteidigte somit ihren Titel von vor zwei Jahren. Mit einer Weite von 12,56 Metern verwies Kaczmarek die Deutsche U20- und U23-Meisterin Kira Wittmann (Niedersachsen) auf den zweiten Platz. Diese war bei der DM in Berlin noch vor Kaczmarek Vierte geworden. „Ich musste heute einfach gewinnen. Mein Trainer hat mir heute früh zu Silber im Weitsprung und Bronze mit der Staffel gratuliert und gemeint, dass wohl noch eine Medaillenfarbe fehlen würde“, berichtet Kaczmarek von den Motivationstricks ihres Trainers Jürgen Palm, der nicht mit nach Göttingen gefahren war.

Am ersten Wettkampftag hatte sich Kaczmarek bereits die Silbermedaille im Weitsprung gesichert. Hinter der ehemaligen Deutschen Meisterin und DM-Vierten diesen Jahres, Xenja Stolz (Hessen), die 6,02 Meter weit sprang, reichten Kaczmarek 5,88 Meter und ein zweitbester Versuch auf 5,73 Meter, um die ebenfalls 5,88m springende Miriam Wagner (Sachsen) auf den Bronzerang zu verweisen. Diese hatte als zweitbeste Weite 5,71 Meter erzielt. Mit der 4x100-m-Staffel der NRW-Auswahl lief Kaczmarek dann zum Abschluss des ersten Wettkampftages in 49,10 Sekunden zu Bronze. Bereits Mitte September möchte Kaczmarek nach einer kleinen Trainingspause wieder ins Wintertraining für die Saison 2020 einsteigen. Dann steht neben den Deutschen Meisterschaften auch das 50. Internatinale Leichtahtletik-Meeting in Rhede auf ihrem Wettkampfplan. Wobei der Termin für das Jubiläumsmeeting erst nach der NRW-Terminbörse Mitte September festgelegt werden kann.

 

Ergebnisse

 

 

 

Mi

07

Aug

2019

119. Deutsche Meisterschaften am 3./4. August in Berlin

Saisonbestleistung zum Saisonhöhepunkt : Die beiden Sprinter Simon Heweling und Henry Vißer vom LAZ Rhede beim letzten Wechsel der 4 x 100-Meter-Staffel. (Archivfoto)
Saisonbestleistung zum Saisonhöhepunkt : Die beiden Sprinter Simon Heweling und Henry Vißer vom LAZ Rhede beim letzten Wechsel der 4 x 100-Meter-Staffel. (Archivfoto)

Saisonbestleistung zum Saisonhöhepunkt in Berlin

 

Die 4 x 100-Meter-Staffel sprintet in 41,24 Sekunden auf Rang zwölf

 

BBV-Pressebericht von Matthias Grütter

 

Rhede/Berlin - Mit guten Leistungen und ansprechenden Ergebnissen kehrten die Leichtathleten des LAZ Rhede von den nationalen Titelkämpfen aus Berlin zurück. Es gab zwar im Olympiastadion keinen gewaltigen Ausreißer nach oben, aber es gab auch keine Enttäuschung.

 

Vielmehr riefen die drei Einzelsportler und die Staffel das ab, was zu erwarten war. Demnach waren die Athleten sowie die Trainer, die Eltern und die vielen mitgereisten LAZ-Fans mit dem Abschneiden zufrieden.

 

Allen voran durften das die jungen Sprinter der Start-Gemeinschaft Rhede-Bottrop sein. In ansprechenden 41,24 Sekunden belegte die 4 x 100-Meter-Staffel den zwölften Rang. Und wenn man dann zum Saisonhöhepunkt zur Saisonbestzeit sprintet, dann hat man nicht viel falsch gemacht. Es wäre sogar eine Zeit unter 41 Sekunden möglich gewesen, berichtet LAZ-Coach Hermann-Josef „Mecky“ Emmerich. Denn: Simon Heweling war durch einen „Stopp-Ruf“ eines anderen Läufers irritiert, bremste also vor dem letzten Wechsel etwas ab, obwohl er nicht gemeint war. „Dieser kleine Fehler beim letzten Wechsel war aber nicht schlimm“, sagte Emmerich, der heraushob, dass alle Akteure noch der U23 angehören. Das Team bildeten die Rheder Henry Vißer und Simon Heweling sowie die Bottroper Marius Lewald und Hannes Jüsten. Als Ersatzläufer war der Bottroper Luis Lüger mit in Berlin.

Über die 400-Meter-Hürden wollte Henry Vißer offenbar etwas zu viel. Er lief 53,83 Sekunden im Vorlauf und verpasste somit knapp das Finale. „Die ersten 200 Meter ist er wohl etwas zu schnell angegangen“, berichtete Emmerich. „An der letzten Hürde war Henry dann leider platt.“ Aber enttäuschend war die Leistung des Rheders mitnichten.

 

Das gilt auch für Klaudia Kaczmarek. Der „Dauerbrenner der Rheder Leichtathleten“ bestritt bereits die 38. DM. In Berlin hatte sie den Dreisprung absolviert. Mit 13,01 Metern wurde sie Fünfte. Rang drei ging an Maria Purtsa (LAC Erdgas Chemnitz; 13,24), Vierte wurde Kira Wittmann (SV Quitt Ankum; 13,19). Emmerich: „In diesem Wettbewerb ging es immens eng zu, alles lag eng beieinander. Das Abschneiden von Klaudia war nicht enttäuschend.“

 

Und wie es dann halt so oft ist: In ihrer Serie hatte Kaczmarek einen ungültigen Versuch, der nur minimal übergetreten war, mit dem sie eventuell hätte um Bronze mitspringen können. Im Winter wird sich wohl entscheiden, ob Klaudia Kaczmarek noch weiter Hochleistungssport betreiben wird, berichtete der LAZ-Coach.

 

Für Maximiliane Langguth blieb in Berlin der ganz große Wurf aus. Die Hammerwerferin hatte bei der DM mit 58,25 Metern den siebten Rang belegt. Sie und ihr Coach Werner Niehaus hatten damit geliebäugelt, dass es dieses Mal etwas mit der
60-Meter-Marke werden würde. „Es hat aber noch nicht sollen sein“, sagte Emmerich.

 

Neben ihm und Niehaus war auch der LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm als Rheder Trainer mit von der Partie. Eingebettet waren die deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in die erstmalig ausgetragene Multi-DM, da in anderen Sportarten, wie zum Beispiel Triathlon, Turnen und Bogenschießen, auch in Berlin die nationalen Titelträger ermittelt wurden. Davon hatten die Rheder Leichtathleten im Olympiastadion aber fast nichts mitbekommen.

 

Ergebnisse

 

 

 

Mo

05

Aug

2019

119. Deutche Meisterschaften in Berlin am 3./4. August

Die Dreispringerin Klaudia Kaczmarek vom LAZ Rhede erzielt bei der DM in Berliner Olympiastadion den fünften Platz. (Archivfoto: Bernfried Knipping)
Die Dreispringerin Klaudia Kaczmarek vom LAZ Rhede erzielt bei der DM in Berliner Olympiastadion den fünften Platz. (Archivfoto: Bernfried Knipping)

Dreispringerin Klaudia Kaczmarek erzielt in Berlin Rang fünf

 

BBV-Pressebericht von Matthias Grütter

 

Klaudia kaczmarek hat ihre 38. deutsche Meisterschaft auf dem fünften Rang beendet. Die Dreispringerin des LAZ Rhede sprang im Berliner Olympiastadion 13,01 Meter. Edelmetall war in Reichweite: Maria Purtsa vom LAC Erdgas Chemnitz hatte als Drittplatzierte 13,24 Meter erzielt.

 

Im Hammerwurf hatte Maximiliane Langguth vom LAZ Rhede 58,25 Meter erzielt. Damit erfüllte sich ihr Wunsch nicht: Sie wollte die 60-Meter-Marke knacken. Mit diesem Resultat belegte sie in der Hauptstadt den siebten Rang.

 

Henry Vißer hatte im ersten von drei Halbfinalläufen über die 400-Meter-Hürden 53,83 Sekunden benötigt. Damit qualifizierte er sich nicht für die Endläufe und belegte in Summe Rang 15. Die 4x100-Meter-Staffel der StG Rhede-Sonsbeck-Bottrop in der Besetzung Jüsten, Lewald, Vißer und Heweling hatte im Vorlauf 41,24 Sekunden erzielt (weiterer Bericht folgt).

 

Ergebnisse

 

 

Do

01

Aug

2019

119. Leichtathletik-Meisterschaften am 3. und 4. August 2019 im Berliner Olympiastadion - Vorbericht

Maximiliane Langguth hofft in Berlin auf schönes Wetter und sechs Versuche im Hammerwurf. (Foto: Bernfried Knipping)
Maximiliane Langguth hofft in Berlin auf schönes Wetter und sechs Versuche im Hammerwurf. (Foto: Bernfried Knipping)

LAZ-Athleten im Berliner Olympiastadion am Start

 

Wenn am Wochenende beim 1. nationalen Multievent die Deutschen Meister in zehn verschiedenen Sportarten gekürt werden, ist das LAZ Rhede mit drei Einzelstartern und drei Staffelläufern mit von der Partie. Neben den olympischen Kernsportarten Schwimmen, Turnen und Leichtathletik sind auch Boxer, Bogenschützen, Kanufahrer und Triathleten am Start. Das Format wurde vor allem auf Initiative der öffentlich rechtlichen Fernsehsender kreiert und soll in Anlehnung an die Kooperation der Wintersportarten mehr Aufmerksamkeit auf die Sportarten lenken, die ansonsten zunehmend im Schatten von "König Fußball“ stehen.

 

Als "Zugpferd“ sehen die Fernsehmacher dabei die Leichtathletik, die im Vorjahr bei der EM an gleicher Stelle für gute Einschaltquoten gesorgt hat. Bleibt zu hoffen, dass dies auch mit der Muli-DM gelingen wird. Schließlich haben die Leichtathleten durch verschärfte Normen und Streichung von Staffelentscheidungen reichlich Opfer bringen müssen. Dass das LAZ Rhede trotzdem mit drei Einzelstartern und einer Staffel der StG Rhede-Sonsbeck-Bottrop vertreten ist, unterstreicht  das hohe Leistungsniveau der LAZ-Athleten.

Bei ihrer 38. DM-Teilnahme rangiert Klaudia Kaczmarek an Position sieben der Meldeliste. Vor knapp zwei Wochen übertraf Kaczmarek erstmals in dieser Saison die 13-Meter-Marke und zeigte zuletzt in einem einwöchigen Trainingslager in Selm mit der NRW-Polizeiauswahl insbesondere im Sprint starke Leistungen. „Klaudia ist eine absolute Meisterschaftsspringerin und freut sich riesig auf den Wettkampf im Olympiastadion“, blickt LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm optimistisch auf die Dreisprungentscheidung am Samstagnachmittag.

 

Bereits am Samstagvormittag greift Henry Vißer ins Geschehen ein. Als Neunter der Meldeliste über 400m Hürden der Männer, möchte der Student wie im Vorjahr ins Finale der schnellsten Langhürdler Deutschlands. Nach einer intensiven Trainingsphase hat Vißer zuletzt Trainingsbestzeiten erzielt und möchte dies auch im Wettkampf umsetzen. „Henry war etwas unzufrieden mit seinem Lauf beim LAZ-Meeting und brennt darauf zu zeigen, dass er es besser kann“, sieht Palm seinen Schützling im Angriffsmodus.

 

Als Aufsteigerin des Jahres im Hammerwurf der Frauen kann man Maximiliane Langguth bezeichnen, die in dieser Saison bereits viermal ihre persönliche Bestleistung gesteigert hat und somit den Abstand zu den Bestenlistenplätzen vier bis sieben im DLV deutlich verringert hat. Mit zuletzt 59,67 Metern beim LAZ-Meeting rangiert Langguth an Position acht der Meldeliste. Allerdings musste der Hammerwurfwettkampf in Rhede aufgrund des Starkregens bereits nach dem ersten Durchgang abgebrochen werden, sodass Langguth noch bessere Würfe im Petto haben sollte. Ihr Trainer Werner Niehaus lobt vor allem das engagierte Training seiner Vorzeigeathletin: “Maxi hat sich in allen Bereichen vom Krafttraining über das Sprinttraining bis hin zum Techniktraining gegenüber den Vorjahren deutlich gesteigert. Es macht derzeit riesigen Spaß, mit Maxi zu arbeiten“, lobt Niehaus die Regionsrekordhalterin im Hammerwurf.

 

Nach Bronze bei der U23-DM steht die Verbesserung der Saisonbestzeit von 41,53 Sekunden im Fokus der 4x100-m-Staffel der StG Rhede-Sonsbeck-Bottrop (StG LA Team RSB). Den letzten Feinschliff verpasste LAZ-Sprinttrainer Mecky Emmerich den Sprintern aus Rhede und Bottrop am vergangenen Dienstag. Jetzt heißt es: „Füße hochlegen und entsprannen“, weiß Mecky Emmerich, wie wichtig ausgeruhte Sprinterbeine für Top-Zeiten sind. Neben den gesetzten Henry Vißer und Simon Heweling ist auch Michel Boeck als Ersatzläufer mit dabei. Vom LC Adker Bottrop stehen Hannes Jüsten, Marius Lewald und Luis Lüger im Aufgebot.

 

Ein starkes Statement für den Erhalt der Sprintstaffeln im Programm der Deutschen Einzelmeisterschaften liefern die Vereine mit ihren Meldungen für Berlin. Während in den meisten Einzeldisziplinen ein weiterer Rückgang der Meldezahlen zu verzeichnen ist, gibt es bei den Männerstaffeln eine Steigerung um 50 % auf 36 Staffeln und bei den Frauen von 32 auf 44 Staffeln. Und dies, obwohl die Staffeln erst Anfang Juni wieder ins DM-Programm aufgenommen wurden.

 

Zeitplan

 

 

 

Di

30

Jul

2019

Fotos vom 49. Internationalen Meeting

Mo

29

Jul

2019

77. Deutsche Leichtathletik-Jugendmeisterschaften vom 26.-28. Juli in Ulm

Bei Jamira Lauf und Enie Dangelmaier klappte der Staffelwechsel reibungslos. (Foto: Roman Buhl)
Bei Jamira Lauf und Enie Dangelmaier klappte der Staffelwechsel reibungslos. (Foto: Roman Buhl)

Erwartungen erfüllt

 

Bei den 77. Deutschen Jugendmeisterschaften im Ulmer Donaustadion war das LAZ Rhede mit fünf Einzelstartern und einer Staffel vertreten. Gemessen an den Vorleistungen konnten die Talente des Landesstützpunktes die Erwartungen erfüllen. Allerdings gab es gegenüber den Meldeplatzierungen einige Verschiebungen.

 

Für eine positive Überraschung sorgte Moritz Leiting, der in Ulm seine letzte Deutsche Meisterschaft in der Jugendklasse bestritt und mit einer neuen Saisonbestleistung von 52,12 Metern den achten Platz erreichte. Damit schloss sich für Leiting ein Kreis. Denn es gelang ihm erstmals nach seinem Debüt bei den U16-Meisterschaften 2015, wieder den Endkampf der besten Acht zu erreichen.

Nachdem es zuletzt für Nike Dangelmaier in ihrer Spezialdisziplin, den 400m Hürden, nicht rund lief, entschloss sie sich auf Anraten ihres Trainers Jürgen Palm zu einem Start über die Flachstrecke. Mit einer eindrucksvollen Leistung im 400-m-Vorlauf bewies Dangelmaier, dass sie läuferisch in Top-Form angetreten war. In starken 56,10 Sekunden lief sie die viertschnellste Zeit aller Teilnehmerinnen und qualifizierte sich somit sicher für das Finale. Ihre bisherige Bestzeit von 56,95 Sekunden pulverisierte sie somit. Am nächsten Tag stand dann vor dem Finale das Staffelfinale mit der 4x100-m-Staffel auf dem Programm, sodass die Beine im Endlauf doch etwas schwerer wurden und sie im Endklassement in 57,01 Sekunden den siebten Platz belegte.

 

Aufgrund der starken Regenfälle gab es starke Zeitplanverschiebungen und die Staffelläufe wurden direkt als Zeitendläufe ausgetragen. Das Quartett der StG Rhede-Sonsbeck-Bottrop lief im dritten Lauf. Zusammen mit der Startläuferin Hanna Lüge (Bottrop) rechneten sich Nike Dangelmaier, Jamira Lauf und Enie Dangelmaier durchaus Chancen auf eine Top-Acht Platzierung aus. Im Rennen liefen sowohl der erste als auch der zweite Wechsel reibungslos. Beim letzten Wechsel lief dann Enie Dangelmaier ebenfalls optimal ab, musste allerdings sofort wieder abbremsen, da einer Konkurrentin das Staffelholz entglitt und auf ihrer Bahn landete. Mit einem guten Reflex konnte Dangelmaier ausweichen, um dann noch Zweite zu werden. Die erzielte Zeit von 49,00 Sekunden reichte dann zum 10. Platz. „So was ist natürlich ärgerlich, aber die Mädels haben gezeigt, dass sie auf den Punkt fit waren“, trug es LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm wie die Athletinnen mit Fassung.

 

Dass die Trauben bei der Jugend-DM noch etwas höher hängen als in der Schülerklasse mussten Gerrit Vißer und Enie Dangelmaier bei ihren Einzelstarts erfahren. Vißer durfte sich im Vorfeld durchaus Hoffnungen auf die Endkampfteilnahme machen, da er an Position Sieben der Meldeliste geführt wurde. Jedoch gelang ihm nach einem Sicherheitswurf auf 52,86 Meter im ersten Durchgang kein gültiger Versuch mehr, sodass er insgesamt Zwölfter wurde. Sein Trainer Werner Niehaus sieht jedoch noch viel Potenzial bei Vißer, der erst seit kanpp zwei Jahren Hammerwurf trainiert. “Gerrit ist natürlich noch nicht so stabil in seiner Technik und wenn er es dann mit purer Kraft versucht, landet der Hammer halt im Netz“, analysierte Niehaus den Wettkampfverlauf seines Schützlings.

 

Ähnlich lief es bei Enie Dangelmaier im Weitsprung der U18. Nach einem ersten Versuch auf 5,55 Meter drehte sie im zweiten Versuch auf und trat leider knapp über. Im dritten Durchgang passte dann der Anlaufrhythmus nicht wie erhofft, sodass Dangelmaier noch vor dem Absprungbalken absprang. Die vermessenen 5,59 Meter reichten nicht für die Teilnahme am Endkampf. Zum Weiterkommen hätte eine Weite von 5,68 Meter gereicht. Dass nicht nur ihr Trainer Jürgen Palm in Dangelmaier ein Weitsprungtalent sieht, zeigte sich kurz darauf, als die DLV-Disziplintrainerin Annett Stein (Berlin) versicherte, Enie Dangelmaier auch für den Bundeskader 2020 vorzuschlagen.

 

Ein toller Erfolg war für Anna Jantzen schon das Erreichen der DM-Norm im Hammerwurf der U20. Bei ihrem DM-Debüt belegte Jantzen dann mit ihrer Tagesbesteweite von 39,32 Metern Platz 17. Womit auch ihr Trainer Werner Niehaus sehr zufrieden war. Insgesamt litten die Leistungen der Nachwuchsathleten doch unter den ungünstigen Wetterbedingungen. Machten am Freitag Temperaturen um 40 Grad die Beine schwer, sorgten am Samstag Gewitter und am Sonntag Dauerregen für erschwerte Bedingungen. Auf jeden Fall waren es fürs Erste die letzten Deutschen Jugendmeisterschaften mit Staffeln, diese sollen ab nächstes Jahr ausgelagert werden. „Die Teilnehmerzahlen werden deutlich sinken, dass wird für die Stimmung bei der DM sicher nicht förderlich sein“, sieht Palm die Pläne des DLV äußerst kritisch.

 

Ergebnisse

 

 

 

Do

25

Jul

2019

2. Kinderolympiade des LAZ Rhede

Das Foto von G. Kohlruss zeigt die Mannschaften bei der Begrüßung.
Das Foto von G. Kohlruss zeigt die Mannschaften bei der Begrüßung.

 

Siegerpokal geht nach Burlo

 

Auch die zweite Auflage der Kinderolympiade für Grundschulen im Kreis Borken war ein voller Erfolg. Am letzten Dienstag vor den Sommerferien trafen sich 18 Mannschaften aus 13 Grundschulen zum sportlichen Wettstreit.

 

Durch die großzügige Unterstützung der Firma JEMAKO aus Rhede und dem Kreis Borken, entstanden für die teilnehmenden Schulen keine Kosten. Jedes Kind erhielt eine Urkunde sowie ein tolles Präsent.

Neben den Einzelwettkämpfen im 50-m-Sprint, Weitsprung und Schlagballwurf wurden eine 8x40-Meter-Pendelstaffel und eine 6x400-m-Biathlonstaffel ausgetragen.

 

Wie im Vorjahr waren die Kinder mit Feuereifer bei der Sache und freuten sich riesig, in einem „richtigen“ Stadion antreten zu dürfen. Jede Mannschaft vertrat eine Nation, sodass beim Einmarsch der „Nationen“ und bei der abschließenden Siegerehrung die Landesfahnen von Schweden bis Südafrika geschwenkt wurden.

 

Den Siegerpokal für den Mannschaftserfolg erhielt die Astrid Lindgren Schule Burlo II. Die Mädchen und Jungen sammelten 163 Zähler. Silber ging an die Antonius Schule Reken I mit 146 Punkten und Bronze errang der Grundschulverbund Isselschule I mit 139 Punkten.

 

Von den drei Rheder Grundschulen erreichte die Overbergschule mit 116 Punkten den vierten Platz der Gesamtwertung und damit den Stadtmeistertitel 2019.

 

Viele freiwillige Helfer des LAZ Rhede und der teilnehmenden Schulen sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Sogar die elektrische Zeitmessung war aufgebaut, sodass die 50-m-Zeiten auf die Hundertstel genau gestoppt wurden. Lediglich bei der Auswertung gab es Probleme, sodass hier für das nächste Jahr Optimierungspotenzial besteht.

 

Mi

24

Jul

2019

Abstimmung: Bester Jugendtrainer im Sendegebiet von WMW

(Fotocollage: Jan-Hendrik Ridder)
(Fotocollage: Jan-Hendrik Ridder)

 

Jürgen Palm (Bildmitte, sitzend) wurde von unbekannt für die Aktion bester Jugendtrainer im Sendegebiet von Radio WMW vorgeschlagen. Die Astimmung erfolgt vom 24. - 25. Juli (Mittwoch und Donnerstag).

 

Also LAZler: Daumen hoch für Jürgen!

 

 

So

21

Jul

2019

49. Intetnationales Leichtathletik-Meeting am 20. Juli in Rhede

Nachwuchsspringerin Enie Dangelmaier flog auf 5,89 Meter, hätte aber gern die 6-Meter-Marke geknackt. (Archivfoto)
Nachwuchsspringerin Enie Dangelmaier flog auf 5,89 Meter, hätte aber gern die 6-Meter-Marke geknackt. (Archivfoto)

Regen kann das LAZ Rhede nicht schocken

 

49. Rheder Leichtathletik-Meeting stand kurz vor dem Abbruch

 

BBV-Pressebericht von Björn Brinkmann

 

Rhede - Beim 49. Rheder Leichtathletik-Meeting hat es am Samstag ansprechende Leistungen gegeben. 400 Sportler aus 20 Nationen waren aktiv. Dabei stand das Meeting zwischenzeitlich vor dem Abbruch, weil die Zeitmessung ausgefallen war. Und dann war da noch der heftige Regen.

 

Jürgen Palm nahm es mit Humor und trug es auch mit Fassung: „Rhede ohne Regen geht nicht“, sagte er süffisant in einer Unterbrechungspause. Am Samstag fiel das 49. internationale Meeting des LAZ Rhede fast, aber nur fast ins Wasser. Heftige Regenschauer hatten für eine rund 90-minütige Zeitplanverschiebung gesorgt. Der Hammerwurf-Wettbewerb der Frauen wurde sogar abgebrochen, da der Ring, der etwas tiefer als das Gelände liegt, vollgelaufen war.

 

Das Meeting stand generell vor dem Abbruch, da die Zeitmessung ausgefallen war. Vor dem Meeting war eine drahtlose Verbindung vom Wettkampfbüro zur Zeitmessung erstellt worden. Deshalb war ein Ehrengast der Elektrofirma geladen, der sich prompt um das Problem kümmerte und das Problem löste. Vor und nach dieser Unterbrechung gab es fast ideale Bedingungen. Es war warm und es gab einen schönen Schiebe-Rückenwind, sodass für die Sprintfinals auf die Gegengerade gewechselt wurde. So flexibel sind nicht alle Meetings.

 

Das Meeting, an dem rund 400 Athleten aus über 20 Nationen teilgenommen hatten, wartete mit ordentlichen Leistungen auf. Da lief der Südafrikameister Kabelo Mohlosi in 1:47,57 Minuten zu einem ungefährdeten 800-Meter-Sieg. Sein Landsmann Anaso Jobodwana feierte über 100 und 200 Meter in 10,30 und 21,02 Sekunden einen Doppelsieg. Beide Male Zweiter wurde der deutsche Meister Steven Müller. Nach 10,49 Sekunden über 100 Meter war er dann über die halbe Stadionrunde in 21,02 Sekunden zeitgleich, hatte aber nur vier Tausendstelsekunden Rückstand.

 

Ansprechend waren die 47,15 Sekunden des Briten Ben Snaith über die 400 Meter sowie die 3:45,72 Minuten des 1500-Meter-Siegers Frederik Ruppert vom SC Myhl.

 

Ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten sich der Brasilianer Marci Teles (49,84) und der Neuseeländer Cameron French (49,86), die in einem Wimpernschlagfinale über 400-Meter-Hürden jeweils die magische 50-Sekunden-Marke unterboten. Etwas Pech hatte Paulo Sérgio Oliveira, der im Weitsprung nicht über die Acht-Meter-Marke segelte, aber mit 7,87 Metern im Besagroup-Sportpark zu überzeugen wusste.

 

Bei den Frauen blieben drei Sprinterinnen unter der Zwölf-Sekunden-Marke. Es triumphierte Tebogo Mamatu (Südafrika; 11,44). Laura Marx wusste über die 400 Meter zu überzeugen. Die gleiche Distanz, allerdings mit Hürden versehen, absolvierte die Britin Jessie Knight in überzeugenden 57,26 Sekunden.

 

Nathalie Buschung (LG Eintracht Frankfurt) machte einen großen Satz in die Sprunggrube und verbesserte ihre Bestleistung um zehn Zentimeter auf 6,39 Meter. Im geschlagenen Feld: Klaudia Kaczmarek vom gastgebenden LAZ Rhede, die es als Viertplatzierte auf 6,03 Meter brachte.

 

In ihrem Sog flog Nachwuchsspringerin Enie Dangelmaier auf 5,89 Meter. Sie stellte ihre Bestleistung ein und ärgerte sich etwas, dass sie nicht die Sechs-Meter-Marke geknackt hatte. Das ist nun das Ziel bei der U18-DM am kommenden Wochenende in Ulm. Vielspringerin Kaczmarek beendete zudem den Dreisprung mit 13,06 Meter knapp hinter Jessie Maduka (ART Düsseldorf; 13,15) auf Rang zwei.

 

„Mein Highlight des Meetings war die Pendelstaffel der Kinder. Das war ein ganz tolles Signal, als sie gelaufen sind, obwohl es in Strömen gegossen hat. Da konnten die anderen auch nicht mehr sagen, dass sie nicht starten“, sagte der Meetingorganisator Jürgen Palm, auch Stützpunkttrainer des LAZ Rhede. „Ich fand es super, wie alle mit angepackt haben. Die Helfer haben gerödelt ohne Ende. Trotz des heftigen Regens haben sich die Sportler für die Wettbewerbe noch angemeldet. Am Stellplatz haben meine Töchter gearbeitet, die waren ganz baff.“ Insgesamt habe er von den deutschen auch ausländischen Sportlern eine positive Resonanz bekommen. „Es gab auch eine ganz Reihe von Bestleistungen“, fügte Palm an.

 

Gerrit Vißer (U18) siegte mit guten 58,46 Metern im Hammerwurf. (Archivfoto)
Gerrit Vißer (U18) siegte mit guten 58,46 Metern im Hammerwurf. (Archivfoto)

Hammerwerferin Langguth stellt neue Bestleistung auf

 

LAZ-Meeting: Nach Rekordwurf von 59,67 Metern wird der Wettkampf abgebrochen

 

BBV-Pressebericht von Matthias Grütter

 

Rhede - Was für ein Pech: Beim Hammerwurf der Frauen ging am Samstag ein so dermaßen heftiger Regenguss nieder, sodass der tiefer liegende Ring voll lief und der Wettbewerb nach dem ersten Durchgang abgebrochen werden musste. Als „sehr schade“ bezeichnete das Maximiliane Langguth, die Lokalmatadorin des LAZ Rhede.

 

Sie hatte darauf gehofft, die 60-Meter-Marke zu knacken. Nicht wenige waren davon ausgegangen, dass es im Besagroup-Sportpark geklappt hätte: Mit 59,67 Metern stellte sie prompt einen persönlichen Rekord auf und konnte nicht mehr nachlegen. Das spart sich die Rhederin dann für die DM in zwei Wochen in Berlin auf. Dort, davon geht ihr Trainer Werner Niehaus aus, ist die Endkampfteilnahme drin – und auch der ersehnte erste Wurf über 60 Meter.

 

Apropos Berlin: Ein Plüschbär im Stadion sollte Anreiz sein, sich für die DM in Form zu bringen beziehungsweise entsprechende Normen zu erfüllen. Und auch beim DJ Kevin konnten sich die Sportler Lieder wünschen, um sich vielleicht noch mehr motivieren zu können. Langguth wurde im Übrigen nur durch Michelle Döpke (Bayer Leverkusen; 60,50) knapp bezwungen.

 

Ein kleiner Italiener hatte zuvor aufhorchen lassen. Morco Lingua schleuderte das 7,26 Kilogramm schwere Gerät auf 70,51 Meter – nach fünf Drehungen, was beim Hammerwurf nicht sehr oft zu sehen ist. Sehr hoch einzustufen sind die 64,43 Meter von Nele Frisch vom LAV Bayer Uerdingen/Dormagen. Denn damit dürfte sie europaweit in der W15 ganz weit vorne liegen.

 

Überhaupt der Hammerwurf: Hier war das LAZ Rhede gut vertreten. So siegte unter anderem Gerrit Vißer in der U18 mit sehr ansprechenden 58,46 Metern. Zu gewinnen gab es Tassen, auf denen passend stand: „Du bist der Hammer.“

 

Weitere schöne Erfolge feierten die Lokalmatadoren des LAZ. So war Rieke Unland über die 100 Meter der U18 in 12,50Sekunden nicht zu bezwingen. Dauerläufer Youssef Wardi belegte über die 1500 Meter der U20 in 3:57,45 Minuten Rang eins. Vor allem Jugend-Wettbewerbe standen am Samstag im Mittelpunkt, damit sich die LAZ-Athleten im heimischen Stadion präsentieren konnten.

 

 

Ergebnisse

 

 

Do

18

Jul

2019

49. Internationales LAZ Meeting, Aktualisierung der Meldelisten, Link zum LA-Portal

Meldeliste
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Teilnehmerliste
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Mi

17

Jul

2019

49. Internationale LAZ Meeting/Rhede + 5. NRW-Hammerwurf-Cup + Deutsche U23-Meisterschaften 4x400m am Samstag, den 20. Juli im BESAGROUP-Sportpark Rhede

Das Foto zeigt Maximiliane Langguth, die mit einer Weite von 59,51 Metern derzeit achtbeste Werferin in Deutschland ist.
Das Foto zeigt Maximiliane Langguth, die mit einer Weite von 59,51 Metern derzeit achtbeste Werferin in Deutschland ist.

Stärkste Nachfrage der letzten 20 Jahre

 

Mit über 400 Athleten aus 23 Nationen ist das 49. Internationale LAZ-Meeting des LAZ Rhede am Samstag „ausgebucht“. „Weitere Meldungen können wir zur Zeit nicht annehmen, da wir ansonsten Probleme mit dem Zeitplan bekommen“, freut sich LAZ-Stützpunktleiter und Meetingorganisator Jürgen Palm über die stärkste Nachfrage der letzten 20 Jahre. Natürlich spielt auch die Deutsche Meisterschaft der U23-Staffeln über 4x400 Meter eine Rolle, aber hier sind mit jeweils acht Staffeln deutlich weniger Teilnehmer gemeldet als im Vorjahr. „Da wir den Zuschlag sehr kurzfristig erhalten haben, konnten nicht alle qualifizierten Vereine ihre Teams zusammenstellen, da viele U23-Athleten schon ihre Saison beendet haben“, erläutert Palm das Problem.

Ganz anders sieht es mit den internationalen Teilnehmerfeldern aus. Nach dem traditionell starken niederländischen Aufgebot, rangiert Südafrika mit über achtzehn Meldungen an zweiter Stelle. Vor allem im Sprintbereich sind die Athleten aus Südafrika zu beachten. Mit Thando Roto steht ein Mann mit einer persönlichen Bestzeit von 9,95 Sekunden in der Meldeliste, der in der Vorwoche auch das Internationale Padermeeting gewonnen hat. Über die 200-Meter-Strecke ist sein Trainingspartner Gift Leotlelo mit einer persönlichen Bestzeit von 20,20 Sekunden der Mann, der den Doppelsieger des Vorjahres, Steven Müller (Friedberg), zur WM-Norm (20,45s) ziehen soll. Müller ist in diesem Jahr bereits zweimal 20,50 Sekunden gelaufen.

 

Über die Stadionrunde gibt der Deutsche Hallenmeister Torben Junker (Dortmund) seinen Saisoneinstand. In seinem Leistungsbereich von knapp über 46 Sekunden gehen gleich vier weitere Athleten von Namibia bis Trinidad und Tobago an den Start. Schnell wird es auch auf den 1500 Metern, wo zwei Läufer aus Südafrika um den frischgebackenen U23-Europameister im Hindernislauf, Frederik Ruppert (Myhl), um den Sieg streiten werden. In den Sprungdisziplinen konnten kurzfristig mit Paulo Sérgio Oliveira (Brasilien) und Naktaria Panagi (Zypern) Weitspringer von internationalem Format verpflichtet werden. Oliveira hat in dieser Saison bereits mehrfach die 8-Meter-Marke übertroffen und ist damit die richtige Herausforderung für den derzeit besten deutschen Weitspringer, Stephan Hartmann (Berlin), dessen Saisonbestweite bei 7,97 Metern steht.

 

Panagi ist in dieser Saison bereits 6,66 Meter weit gesprungen und geht damit als klare Favoritin in den Wettbewerb, in dem mit Klaudia Kaczmarek und der U18-Athletin Enie Dangelmaier auch zwei LAZ-Springerinnen antreten werden. Kaczmarek hat in der Vorwoche das 2. Internationale Padermeeting mit einer Weite von 6,04 Metern gewonnen und möchte vor heimischem Publikum noch eine Schippe drauflegen. Dangelmaier peilt eine Woche vor der Jugend-DM eine Verbesserung ihrer persönlichen Bestweite von 5,89 Metern an. Im Dreisprung gehört Kaczmarek hinter der EM-Teilnehmerin Jessie Maduka (Düsseldorf) zum Favoritenkreis auf den Sieg.

 

Im Hammerwurf der Frauen sind mit Charlene Woitha und Carolin Paesler die derzeit besten DLV-Athletinnen gemeldet. Beste Voraussetzungen also für Maximiliane Langguth, ihre DM-Form zu testen. Derzeit rangiert die LAZ-Athletin an Nummer acht der Jahresbestenliste. Einer der international am stärksten besetzten Disziplinen wird der 400-m-Hürdenlauf der Männer sein. Hier sind Athleten aus sechs Nationen am Start. Mit dabei der Brasilianer Marci Teles, der bereits unter 49 Sekunden gelaufen ist. Dazu sind starke Läufer aus Neuseeland, Mosambik, Großbritannien und Österreich gemeldet. Mit dabei auch LAZ-Ass Henry Vißer, der als schnellster Deutscher im Feld eine Saisonbestzeit von 52,20 Sekunden vorweisen kann.

 

Teilnehmerliste

 

 

 

Di

16

Jul

2019

Deutsche Seniorenmeisterschaften vom 12.-14. Juli in Leinefelde-Worbis

Das Foto zeigt von links:  Trainer Roman Buhl und die Athleten Reiner Heweling, Silke Bennies, Tom Ketelaer, Christian Dangelmaier und Hans Wewering.
Das Foto zeigt von links: Trainer Roman Buhl und die Athleten Reiner Heweling, Silke Bennies, Tom Ketelaer, Christian Dangelmaier und Hans Wewering.

 

3 Medaillen trotz schwieriger Vorbereitung

 

Mit drei Medaillen im Gepäck kehrten die Senioren des LAZ Rhede von den Deutschen Meisterschaften in Leinefelde-Worbis zurück. Sehr zufrieden war LAZ-Trainer Roman Buhl mit dieser Medaillenausbeute, die angesichts der schwierigen Vorbereitung seiner Trainingsgruppe so nicht zu erwarten war.

Erfolgreichster Athlet aus den Reihen des LAZ Rhede war wieder einmal Reiner Heweling, der nach Doppelgold im Vorjahr, dieses Mal mit Silber im 100-m-Sprint und Bronze im 200-m-Sprint der M55 glücklich war: „Während der gesamten Vorbereitung hatte ich Probleme im Hüftbereich und ohne die optimale Behandlung von unserem Physio Helmut Moscheik und die neuen Trainingspläne von Roman Buhl hätte ich nicht anzutreten brauchen“, bedankte sich Heweling bei seinem Coach und dem renommierten Sportpysiotherapeuten Helmut Moscheik. Bei Regen und kühlen Temperaturen lief Heweling sowohl über 100 Meter in 12,29 Sekunden als auch über 200 Meter in 25,70 Sekunden Saisonbestzeiten.

 

Seine erste DM-Medaille durfte Tom Ketelaer nach dem 400-m-Lauf der M50 in Empfang nehmen. Auch Ketelaer hatte im Vorfeld mit Schmerzen der Patellasehne zu kämpfen. Aufgrund des enormen Ausdauerpotenzials des ehemaligen Leistungsschwimmers lief er in guten 55,90 Sekunden nahe an seine persönliche Bestzeit von 55,55 Sekunden heran. Pech hatte hingegen Christian Dangelmaier, der nach dem 100-m-Vorlauf der M45 aufgrund muskulärer Probleme auf das Finale verzichten musste.

 

Gelungen war hingegen die DM-Premiere von Silke Bennies, die mit 4,80 Metern im Weitsprung der W40 auf den 5. Platz sprang. Lediglich elf Zentimeter fehlten ihr dabei zum Bronzeplatz. Zufrieden mit seiner Leistung war auch Hans Wewering, der im Hammerwurf der M55 mit einer Weite von 43,55 Metern Sechster wurde.

 

Ergebnisse

 

 

 

Fr

12

Jul

2019

49. Internationales LAZ Meeting/Rhede am 20. Juli 2019 im BESAGROUP-Sportpark

Das Foto zeigt von links:  Steven Müller (Doppelsieger im Vorjahr über 100+200m und Deutscher Hallenmeister 2018), Jeff Vanan, Surinam (Zweiter des Vorjahres) und Henry Vißer, DM 7. und U23-DM 5. und 6. vom LAZ Rhede.  (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Das Foto zeigt von links: Steven Müller (Doppelsieger im Vorjahr über 100+200m und Deutscher Hallenmeister 2018), Jeff Vanan, Surinam (Zweiter des Vorjahres) und Henry Vißer, DM 7. und U23-DM 5. und 6. vom LAZ Rhede. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

 

LAZ-Asse wetteifern mit

internationalen Spitzenathleten

 

Drei Athleten des LAZ Rhede rangieren derzeit unter den Top Ten in Deutschland. Dazu kommt noch die 4x100-m-Staffel der StG Rhede-Sonsbeck-Bottrop, die an Position acht rangiert. Eine solche Leistungsdichte konnte das LAZ Rhede zuletzt vor zehn Jahren vorweisen, als der dreifache Deutsche Meister im 200-m-Lauf, Daniel Schnelting, noch aktiv war.

 

An achter Stelle der deutschen Jahresbestenliste im Hammerwurf der Frauen rangiert Maximiliane (Maxi) Langguth, die mit ihrer neuen persönlichen Bestweite von 59,51 Metern auch einen neuen Regionsrekord aufstellen konnte. Sie tritt am kommenden Samstag bei der 49. Auflage des Internationalen LAZ-Meetings gegen die derzeit besten deutschen Hammerwerferinnen Charleene Woitha (Berlin) und Carolin Paesler (Leverkusen) an. Für internationales Flair sorgt unter anderem Michelle Fourie aus Südafrika.

Als Dauerbrennerin strebt Klaudia Kaczmarek ihre 37 DM-Teilnahme in Berlin an! Eine Serie, die es so beim LAZ Rhede noch nicht gegeben hat. Zurzeit rangiert Kaczmarek mit ihrer in Tilburg erzielten Weite von 12,96 Metern an 10. Stelle der Jahresbestenliste des DLV. Doch wer das Potenzial von Kaczmarek kennt, weiß, dass sie immer bei großen Ereignissen mit einer Steigerung aufwartet. Bei „ihrem“ Meeting trifft sie wie im letzten Jahr auf die deutsche Meisterin und Meetingrekordhalterin Neele Eckhardt aus Göttingen. Gemeldet hat auch Jessie Maduka (ART Düsseldorf), die mit ihren 13,95m im Vorjahr bei der Leichtathletik-EM in Berlin antreten durfte.

 

Auf dem Meetingplakat befindet sich LAZ-Hürdenass Henry Vißer bereits in bester Gesellschaft. Neben Jeff Vanan aus Surinam und dem Deutschen Hallenmeister von 2018, Steven Müller, sprintete Vißer im letzten Jahr auf Platz vier des 100-m-Finales. Am kommenden Samstag wird er in seiner Spezialdisziplin, dem 400-m-Hürdenlauf, antreten, wo er im letzten Jahr überraschend Siebter bei den Deutschen Meisterschaften wurde. In dieser Saison rangiert er mit seiner Jahresbestzeit von 52,20 Sekunden auf dem 10. Platz der DLV-Jahresbestenliste.

 

Zwei Plätze weiter vorne steht bisher die 4x100-m-Staffel der Männer, die mit ihrer Saisonbestzeit von 41,53 Sekunden den dritten Platz bei den Deutschen U23-Meisterschaften in Wetzlar gewinnen konnte. In Rhede treten unter anderem auch zwei Staffeln des TSV Bayer Leverkusen gegen das Quartett der StG LA Team RSB (Rhede-Sonsbeck-Bottrop) an.

 

Dafür, dass es wieder pfeilschnell auf der Rheder Tartanbahn sein wird, wollen die Topsprinter aus Südafrika sorgen. Neben dem Landesrekordhalter der Junioren, Gift Leotlelo (10,12s), vor allem Thano Roto, der in 9,95 Sekunden bereits die magische 10-Sekunden-Marke unterboten hat. Bereits um 15 Uhr werden die Deutschen Meister der U23-Staffeln über 4x400m ermittelt. Bei den Frauen ist das LT-DSHS-Köln als Titelverteidiger favorisiert. Bei den Männern greifen die Langsprinter aus Osnabrück nach Gold.

 

Zeitplan

 

 

Do

11

Jul

2019

U16-DM am 6./7. Juli in Bremen + NRW-Meisterschaften am 7. Juli in Bottrop + Läuferabend am 5. Juli in Moers

Klaudia Kaczmarek holte mit 12,70 m im Dreisprung Silber. (Foto: Simon Heweling)
Klaudia Kaczmarek holte mit 12,70 m im Dreisprung Silber. (Foto: Simon Heweling)

 

Geuting siegt über 800m

 

Ein durchwachsenes Meisterschaftswochenende erlebten die Athleten des LAZ Rhede bei den Deutschen U16-Meisterschaften in Bremen und den NRW-Meisterschaften mit Gala in Bottrop.

 

Mit Matz Grunden fiel die größte Medaillenhoffnung des LAZ bei den Deutschen U16-Meisterschaften in Bremen bereits nach dem Aufwärmen zum Dreisprung aus. Grunden rangierte mit seinen 12,70 Metern von den NRW-Meisterschaften an dritter Position der Meldeliste.

Der Schützling von LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm, der in Bremen von Roman Buhl betreut wurde, hatte bereits im Vorfeld über Schmerzen im rechten Bein geklagt und musste nach dem Einspringen schweren Herzens auf eine Teilnahme verzichten. „Es war die richtige Entscheidung, schließlich geht die Gesundheit immer vor“, sah Buhl keine andere Möglichkeit als den Verzicht auf die Wettkampfteilnahme. Ohne Grunden lief die 4x100-m-Staffel der StG Rhede-Sonsbeck gute 47,64 Skunden, womit allerdings das B-Finale erwartungsgemäß verpasst wurde. Mecky Emmerich hatte neben dem Rheder Linus Feldhaus drei Athleten des SV Sonsbeck nominiert.

 

Eine gute Endlaufchance verpasste hingegen die weibliche U16-Staffel durch eine Kollision beim zweiten Wechsel. Merret Manten (Sonsbeck) und Rieke Unland (Rhede) hatten das Quartett in eine aussichtsreiche Position gebracht, als Jule Weibel (Sonsbeck) viel zu früh ablief und erst kurz vor dem Wechselraumende abbremste. Rieke Unland kam auf der nassen Bahn ins Rutschen, sodass das Staffelholz verloren ging und die Staffel somit ausschied. Lene Stumpen (Rhede) wäre die Schlussläuferin gewesen.

 

Bis zu ihrem 300-m-Vorlauf gelang es Rieke Unland dann nicht mehr, noch mal Spannung aufzubauen, sodass sie in 43,66 Sekunden deutlich hinter ihren Möglichkeiten blieb und das Finale deutlich verpasste. „Heute haben wir viel Lehrgeld bezahlt“, stellte Mecky Emmerich fest, der wie die Athleten gerne auf diese Erfahrung verzichtet hätte.

 

Etwas besser lief es für die LAZ-Athleten bei den NRW-Meisterschaften in Bottrop. Klaudia Kaczmarek sprang nach längerer Wettkampfpause im Dreisprung der Frauen 12,70 Meter weit. Da jedoch nach Ansicht des Ausrichters Göttingen in NRW liegt, belegte sie mit dieser Weite hinter der Deutschen Meisterin von 2018, Neele Eckhardt (13,51m), nur den zweiten Platz. In der Galawertung wurde Kaczmarek Vierte. Hier waren noch eine Springerin aus Litauen und den USA vor ihr platziert. Sehr zufrieden mit seiner 1500-m-Zeit durfte Stefan Ritte sein, der in 4:02,85 Minuten den achten Platz belegte. Siebte im Speerwurf der Frauen wurde Hannah Schoofs mit guten 41,41 Metern. Da auch hier internationale Starterinnen im Feld waren, hatte Schoofs leider nur drei Versuche. „Die Regelung, in einigen Disziplinen internationale Teilnehmer zuzulassn und in anderen nicht, verzerrt natürlich die Meisterschaftswertung“, zeigte sich Palm unglücklich über diese Regelung.

 

Auf den sechsten Rang sprintete die 4x100-m-Staffel aus Rhede und Bottrop. Das U20 Team in der Besetzung Hanna Lüger (Bottrop), Nike Dangelmaier, Jamira Lauf und Enie Dangelmaier (Rhede) lag bis zum letzten Wechsel blendend, als Enie Dangelmaier etwas zu früh ablief und dann voll abbremsen musste, um den Wechsel noch zu retten. „Die Staffeln üben wir noch mal“, sah Palm Handlungsbedarf. Einen schönen Erfolg hingegen verbuchte Annika Geuting bei einem Läufertag in Moers. Die W15-Athletin steigerte ihre 800-m-Bestzeit als Siegerin auf schnelle 2:24,48 Minuten. „Hier macht sich die engagierte Arbeit von unserem Lauftrainer Michael Ilbertz bezahlt“, freute sich Palm für seinen Trainerkollegen.

 

Ergebnisse aus Bremen

 

NRW-Ergebnisse aus Bottrop

 

Gala-Ergebnisse aus Bottrop

 

Ergebnisse aus Moers

 

 

 

Do

11

Jul

2019

49. Internationales LA-Meeting am 20. Juli in Rhede

Meldeliste DM-Staffeln 4x400m
Meldeübersicht_DM_Staffeln 4x4.pdf
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Do

04

Jul

2019

NRW-Hindernismeisterschaften am 29. Juni in Hilden + DLV-Juniorengala am 29. Mai in Mannheim

Die extremen Temperaturen machten das Vorhaben von Stefan Ritte (vorne),den Vereinsrekord von Malte Stockhuasen (hinten) einzustellen, zunichte. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Die extremen Temperaturen machten das Vorhaben von Stefan Ritte (vorne),den Vereinsrekord von Malte Stockhuasen (hinten) einzustellen, zunichte. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

 

Wardi ist eine Klasse für sich

 

Für eine Riesenüberraschung sorgte der LAZ-Läufer Youssef Wardi bei den NRW-Hindernismeisterschaften in Hilden. Bei seinem Debüt über 2000 Meter Hindernis lief der U18-Athlet in erstklassigen 6:14,63 Minuten zum Titel.

 

Wardi war dabei sogar schneller als die U20-Läufer. Dabei hatte er zusammen mit seinem Trainingspartner und Mentor Stefan Ritte erst zwei Hinderniseinheiten absolviert. „Stefan Ritte ist quasi als Spielertrainer bei der Betreuung der Nachwuchsläufer im Einsatz. Er schöpft dabei aus seinem großen Erfahrungsschatz und seiner Vielseitigkeit “, freut sich LAZ-Stützpunktleiter über die Unterstützung seines Vorzeigeathleten. 

Für Ritte selbst lief es dann über 3000m Hindernis nicht so gut wie erhofft. Die hohen Temperaturen machten seinem Vorhaben, den Vereinsrekord von Malte Stockhausen (9:28min) anzugreifen, schnell zunichte. Schon nach rund 1500 Metern war er nicht mehr im Fahrplan. Im Ziel blieben die Uhren für ihn bei 9:37,88 Minuten stehen, womit er NRW-Vizemeister wurde.

 

Auf Einladung des DLV-Bundestrainers Helge Zöllkau (Leverkusen) durfte Maximiliane Langguth im Rahmen der DLV-Juniorengala in Mannheim, bei einem Einladungswettkampf des DLV-Kaders mitwerfen. Auch ihr machten die hohen Temperaturen von über 37 Grad zu schaffen. Dennoch erzielte sie als Dritte eine Weite von 57,82 Metern.

 

Ergebnisse NRW-Hindernismeisterschaften

 

Ergebnisse DLV-Juniorengala

 

 

Di

02

Jul

2019

Qualifikationsrunde zu den LVN-Teamendkämpfen U14/U16 am 29. Juni in Sonsbeck

Die erfolgreiche U16-Mannschaft der StG Rhede-Sonsbeck.
Die erfolgreiche U16-Mannschaft der StG Rhede-Sonsbeck.

 

Weibliche U16 verteidigt Favoritenrolle

  

Unter dem Motto: Sportplatz statt Schwimmbad, gingen die U14- und U16-Teams der Startgemeinschaft Rhede-Sonsbeck am Samstag bei der Regions-Vorrunde in Sonsbeck an den Start. Die weibliche U16 ging als LVN-Meister 2018 als Favorit gegen den Moerser TV ins Rennen. In der Endabrechnung stand dann auch mit 8.343 zu 7.648 Punkten ein deutlicher Erfolg. „Bei einigen Disziplinen haben wir noch Luft nach oben, aber wir wollten ja auch noch nicht alle Karten aufdecken“, sieht LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm für das LVN-Finale im September noch Steigerungspotenzial. 

Die höchste Punktzahl (570) erreichte Rieke Unland, die die 100m in guten 12,90 Sekunden sprintete. Auch die 4x100-m-Staffel überzeugte mit schnellen 50,82 Sekunden. Hier liefen neben Merret Manten (Sonsbeck) die LAZ-Athletinnen Rieke Unland, Ayisha Mouhamed und Lene Stumpen. Sehr hoch sind die Zeiten der 800-m-Läuferinnen Thea Lehmbrock und Annika Geuting einzuschätzen, da die hohen Temperaturen und der böige Wind sicher nicht leistungsfördernd waren. Thea Lehmbrock siegte in neuer persönlicher Bestzeit von 2:26,25 Minuten vor Annika Geuting, die sich auf 2:27,87 Sekunden steigerte. Für die besten Wurfresultate der Veranstaltung sorgte Ronja van der Heiden, die im Kugelstoßen (10,76m) und Speerwurf (32,02m) eine Klasse für sich war. Beste Weitspringerin war Lena Bonhoff, die gute 4,73 Meter weit sprang.

 

Mit genau einem Punkt Vorsprung (87) siegte die Startgemeinschaft Rhede-Sonsbeck bei der U14 gegen das Team aus Moers (86). Den dritten Rang belegte die LAV Oberhausen mit 76 Zählern. LAZ-U14-Trainer Michael Ilbertz war mit dem Einsatz seiner Athletinnen sehr zufrieden. Die beste Einzelplatzierung erreichte Ella Vriesen, die mit einer Zeit von 2:48,51 Minuten Dritte im 800-m-Lauf wurde. Den sechsten Platz im Ballwurf erreichte Ivana Wehner mit einer Weite von 26 Metern. Den dritten Platz belegte in 41,57 Sekunden die 4x75-m-Staffel in der Besetzung Lena Möhlenkamp, Ella Vriesen, Leni Roebrock und Victoria Wienand.

 

Ergebnisse

 

Di

02

Jul

2019

Senioren-Leichtathleten erringen auf Landesebene sechs Meistertitel

Tom Ketelaer holte den Titel über 400m der M50. (Foto: Roman Buhl)
Tom Ketelaer holte den Titel über 400m der M50. (Foto: Roman Buhl)

 

Die Rheder und Lowicker erzielen zudem in Kevelaer persönliche Bestleistungen

 

BBV-Pressebericht von Matthias Grütter

  

Rhede/Bocholt-Lowick/Kevelaer. Leichtathleten des LAZ Rhede und von der DJK Sportfreunde 97/30 Lowick drückten jetzt den offenen Senioren-Landesmeisterschaften in Kevelaer ihren Stempel auf. Die drei LAZ-Athleten errangen drei Titel und erzielten zwei persönliche Bestleistungen. „Bei bestem Freibadwetter“, so der LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm, rannte Tom Ketelaer mit schnellen 55,55 Sekunden zum LVN-Titel über 400 Meter der M50.

 

Sehr zufrieden war LAZ-Trainer Roman Buhl auch mit Silke Bennies, die sich im Weitsprung auf gute 4,93 Meter verbesserte und damit die Altersklasse W40 für sich entschied. Turbulent war die 100-Meter-Entscheidung der M40 und M45. Für den ersten Lauf brauchte es drei Versuche, sodass der Lauf von Christian Dangelmaier mit deutlicher Verspätung gestartet wurde. In guten 12,26 Sekunden wurde Dangelmaier dann seiner Favoritenrolle gerecht und holte das dritte Gold für Rhede, so Palm. 

Die Läufer der DJK SF 97/30 Lowick kehrten auch mit drei Titeln sowie einer Silbermedaille aus dem Wallfahrtsort zurück. Werner Enk wurde über 800 Meter in 2:29,98 Minuten souverän Nordrheinmeister der Altersklasse M60. Ebenfalls über die doppelte Stadionrunde steigerte Petra Moddenborg ihre Bestleistung um satte zehn Sekunden auf 2:39 Minuten und wurde Zweite in der W45. Nur einen Augenblick später überquerte Sabrina Priebe-Bäumer (2:40) als schnellste der W35 die Ziellinie. Auch sie steigerte sich im Vergleich zum Saisoneinstieg vor knapp zwei Monaten um sieben Sekunden. Beide unterboten die Qualifikationsleistung zur Senioren-DM, teilte DJK-Trainer Janek Betting gestern mit.

 

Über 5000 Meter gewann die Lowickerin Sylvia Uebbing ebenfalls den Nordrheinmeistertitel in der W50. Bei Temperaturen um die 30 Grad Celsius kam sie nach 22:20 Minuten ins Ziel, berichtet Janek Betting. Nächster Termin im Wettkampfkalender ist dann für die Leichtathleten aus Rhede und Lowick bereits die Senioren-DM im hessischen Leinenfelde in zwei Wochen.

 

Ergebnisse

 

 

Mo

01

Jul

2019

49. Internationales Leichtathletik-Meeting am 20. Juli in Rhede

 

 

 

 

Die Meeting-Programmhefte liegen zum Verteilen bereit und können bei Jürgen abgeholt werden.

Mi

26

Jun

2019

49. Internationales LAZ-Meeting am 20. Juli 2019 im BESAGROUP-Sportpark Rhede

Siegerehrung Dreisprung Frauen: v.l.: Dana Veldakova (Slowakei), Neele Eckhardt (Göttingen), Klaudia Kaczmarek (LAZ Rhede) und Bürgermeister Jürgen Bernsmann. (Archivfoto: Bernfried Knipping)
Siegerehrung Dreisprung Frauen: v.l.: Dana Veldakova (Slowakei), Neele Eckhardt (Göttingen), Klaudia Kaczmarek (LAZ Rhede) und Bürgermeister Jürgen Bernsmann. (Archivfoto: Bernfried Knipping)

 

Spitzenathleten aus der ganzen Welt in Rhede

 

Gut drei Wochen vor der 49. Auflage des international renommierten Leichtathletik-Meetings des LAZ Rhede laufen die Drähte im wahrsten Sinne des Wortes heiß: „Die Anfragen kommen wie immer aus der ganzen Welt. Wir haben schon Teilnahmebestätigungen von Südafrika bis Schweden und von den USA bis zur Ukraine“, freut sich LAZ-Sportwart Jürgen Palm über die nach wie vor große Beliebtheit des LAZ-Meetings.

  

Wie immer stehen bei den Wettkämpfen im BESAGROUP-Sportpark die Sportler im Mittelpunkt. Schließlich geht es um Qualifikationsnormen für die unterschiedlichsten Landesmeisterschaften bis hin zu den Leichtathletik-Weltmeisterschaften Ende September in Doha (Katar). „Da wir in diesem Jahr das letzte Meeting vor der DM veranstalten, haben besonders viele deutsche Spitzenathleten vor, in Rhede zu starten“, erläutert Palm. Zusagen hat er bereits von Steven Müller, dem Vorjahressieger über 100 und 200 Meter, sowie der Deutschen Dreisprungmeisterin von 2018 Neele Eckhardt, die im letzten Jahr den Meetingrekord auf 13,98 Meter verbessert hat. 

Als Besonderheit gibt es in diesem Jahr erstmals ein Partnerland, das mit über einem Dutzend Sportlern vertreten ist. „Die internationale Ausrichtung war schon in den 70er Jahren besonders und jetzt wieder sehr aktuell. Es geht neben dem Sport um die Begegnung von Menschen unterschiedlichster Länder und Kulturen“, sieht Palm auch hier Handlungsbedarf. Das Österreich das erste Partnerland des LAZ-Meetings ist, liegt an den langjährigen Kontakten des LAZ Rhede zum SV Schwechat bei Wien. Neben einigen Top-Athleten der Alpenrepublik weilen auch vierzehn Nachwuchsathleten des SV Schwechat in Rhede, wo sie neben der Meetingteilnahme ein Trainingslager absolvieren.

 

Als Bonus sozusagen gibt es beim 49. LAZ-Meeting auch noch eine Deutsche Meisterschaft. Die besten U23-Staffeln über 4x400 Meter kämpfen in Rhede um Titel und Medaillen. Da diese aufgrund fehlender Ausrichter und eines neuen DLV-Staffelkonzeptes auszufallen drohte, sprang das LAZ kurzerhand ein. Wie in den letzten Jahren gibt es neben den Wettkämpfen im Stadion den NRW-Hammerwurf-Cup, der bereits zum fünften Mal in Rhede stattfindet. Hier geht es bereits ab 13 Uhr auf dem Wurfplatz los. Die Staffel-DM findet ab 15 Uhr statt und die weiteren Wettkämpfe ab 16 Uhr. Der letzte Startschuss ist für 19:30 Uhr geplant, "damit für die Besucher noch Zeit bleibt im Anschluss das Rheder Weinfest zu besuchen“, erläutert Palm, denn beim LAZ-Meeting gilt das Motto: “Alkohlfrei Sport genießen“.

 

Zeitplan

 

Di

25

Jun

2019

NRW-Jugendmeisterschaften im Rahmen der Ruhr Games vom 21.-23. Juni 2019 in Duisburg

In 4:09,46 Minuten lief Youssef Wardi (233) über 1500m der U18 zum Sieg und erklomm, zusammen mit Trainingspartner Matz Grunden (Weitsprung) , die große Bühne. (Foto: Roman Buhl)
In 4:09,46 Minuten lief Youssef Wardi (233) über 1500m der U18 zum Sieg und erklomm, zusammen mit Trainingspartner Matz Grunden (Weitsprung) , die große Bühne. (Foto: Roman Buhl)

 

Wardi und Grunden auf der ganz großen Bühne

  

Auf einer großen Bühne stehen und Applaus von 10.000 Zuschauern bekommen, dieser Traum ging für die LAZ-Athleten Youssef Wardi und Matz Grunden in Erfüllung. Beide hatten bei den NRW-Jugendmeisterschaften, die im Rahmen der Ruhr Games in Duisburg ausgetragen wurden, in ihren Disziplinen souverän gewonnen und wurden deshalb zur Siegerehrung auf die Hauptbühne in den Landschaftspark Duisburg-Nord eingeladen.

„Das war schon toll mit 71 Sportlern auf der Bühne zu stehen und einen Pokal zu erhalten“, strahlte Matz Grunden noch einen Tag nach der Ehrung. Im Anschluss an die Ehrung gab unter anderem der Sänger Bosse ein Konzert. Insgesamt wurden im Rahmen der Ruhr Games Wettkämpfe in siebzehn verschiedenen Sportarten ausgerichtet: „Das war mal eine richtig tolle Aktion für die Jugend“, zeigte sich auch LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm begeistert.

 

Mit sieben Medaillen, davon zwei aus Gold, drei aus Silber und zwei aus Bronze, waren die Athleten des LAZ Rhede sehr zufrieden mit ihrem Abschneiden bei den diesjährigen NRW-Jugendmeisterschaften. Matz Grunden siegte souverän im Dreisprung der M15 und steigerte seine persönliche Bestweite um vierzig Zentimeter auf starke 12,70 Meter. Der Schützling von LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm rangiert damit auf Position drei der Deutschen M15-Bestenliste. Den zweiten NRW-Titel für das LAZ Rhede holte sich Youssef Wardi im 1500-m-Lauf der U18. Das Lauftalent aus Vardingholt mit marokkanischen Wurzeln hielt sich exakt an die Anweisung von Mecky Emmerich, der ihm riet, nicht zu früh nach vorne zu gehen. In der letzten Runde spielte Wardi dann seine hohe Grundschnelligkeit aus und lief in 4:09,46 Minuten zum Sieg.

 

Zwei Silbermedaillen gingen auf das Konto der U16-Athletinnen Ronja van der Heiden und Rieke Unland. Van der Heiden warf den 500-g-Speer auf gute 36,32 Meter und Unland lief die 300 Meter in 42,08 Sekunden, womit sie eine neue persönliche Bestzeit aufstellte. Die dritte Bronzemedaille war eine Gemeinschaftsproduktion der 4x100-m-Staffel der U20. In der Besetzung Hanna Lüger (Bottrop), Nike Dangelmaier, Jamira Lauf und Enie Dangelmaier lief die Staffel der StG LA Team RSB schnelle 48,70 Sekunden. Zuvor hatten sich die Dangelmaier-Schwestern jeweils Bronze gesichert. Während der Ausflug von Nike Dangelmaier auf die 400m Strecke ohne Hürden mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 56,95 Sekunden belohnt wurde, hatte Enie Dangelmaier, wie die anderen Weitspringerinnen, mit dem stark drehenden und böigen Wind zu kämpfen. „Der Weitsprung war heute wirklich eine Windlotterie“, nahm es Dangelmaier mit Humor. Immerhin reichte es für sie mit einer Weite von 5,59 Metern zum Treppchenplatz.

 

Zehn weitere Endkampfplatzierungen rundeten den erfolgreichen Auftritt der LAZ-Athleten ab. Vor allem die 4x100-m-Staffel der StG Rhede-Sonsbeck gefiel mit einer neuen Saisonbestzeit von 47,00 Sekunden für die U16 (4.). Hier waren vom LAZ Rhede Matz Grunden und Linus Feldhaus dabei. Über 800 Meter nähert sich Jan-David Ridder als Vierter in einer Zeit von 1:57,58 Minuten der U20-DM-Norm.

 

Ergebnisse

 

 

Mo

24

Jun

2019

NRW-Hammerwurfmeisterschaften am 20. Juni in Olfen

W15-Athletin Alexandra Spieker holte mit guten 39,03 Metern die Silbermedaille in ihrer Altersklasse.
W15-Athletin Alexandra Spieker holte mit guten 39,03 Metern die Silbermedaille in ihrer Altersklasse.

Langguth kratzt an der 60-Meter-Marke

 

Acht Hammerwerfer und Hammerwerferinnen aus der Trainingsgruppe von Werner Niehaus traten an Fronleichnam zu den NRW-Hammerwurf-Meisterschaften in Olfen an. Für das Highlight aus Sicht des LAZ Rhede sorgte erneut Maximiliane Langguth, die zum dritten Mal in Folge ihre persönliche Bestweite steigern konnte. Mit starken 59,51 Metern musste Langguth nur der Deutschen Meisterin von 2017, Carolin Paesler (67,23m) und der aktuellen U23-Meisterin Michelle Döpke (60,61m/ beide Leverkusen), den Vortritt lassen.

 

Den NRW-Titel bei der männlichen U20 sicherte sich Moritz Leiting, der seine Saisonbestweite auf 51,88 Meter verbesserte. Gleich dreimal errangen LAZ-Athleten Silber. Die Jüngste im Bunde war Alexandra Spieker, die bei der W15 mit einer Weite von 39,93 Metern überzeugte. Auch Anna Jantzen blieb bei der U20 mit einer Weite von 42,15 Metern erneut über der DM-Norm. Bei der männlichen U18 schickte das LAZ Rhede gleich vier Werfer ins Rennen. Hier sorgte Gerrit Vißer mit einer Weite von 55,31 Metern und Platz zwei für das beste Resultat. Freuen durfte sich auch Martin Langstein, der sich auf gute 46,04 Meter steigerte und damit Vierter wurde.

 

Ergebnisse

 

 

 

Mo

24

Jun

2019

Bonussystem 49. Internationales Leichtathletik-Meeting Rhede

Bonussystem 49. Internationales Meeting im Besagroup-Sportpark Rhede
Bonussystem 49. Int. Rhede.pdf
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Di

18

Jun

2019

Anschreiben Helferliste Internationales LAZ-Meeting am 20. Juli

Anschreiben Helferliste 49. LAZ-Meeting am 20. Juli
Für die genaue Einsatzplanung bitten wir um Rückgabe des Antwortbogens möglichst bis zum 10. Juli bei den Trainerinnen und Trainern oder direkt bei uns.
Herzlichen Dank im Voraus!
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Mo

17

Jun

2019

76. Deutsche U23-Meisterschaften am 15./16. Juni in Wetzlar

Henry Vißer wechselt auf Simon Heweling (672): Das Dream-Team RSB löste in Wetzlar auch das DM-Ticket für Berlin. (Foto: Roman Buhl)
Henry Vißer wechselt auf Simon Heweling (672): Das Dream-Team RSB löste in Wetzlar auch das DM-Ticket für Berlin. (Foto: Roman Buhl)

 

Aus dem Stand zu DM-Bronze

 

Dieses Kunststück gelang der neu formierten Staffel der Startgemeinschaft Rhede-Sonsbeck-Bottrop (LA Team RSB) bei den Deutschen U23-Meisterschaften in Wetzlar.

 

Nur zwei Trainingseinheiten brauchte LAZ-Sprinttrainer Mecky Emmerich, um aus den vier Sprintern aus Rhede und Bottrop ein Erfolgsteam zu machen. Schließlich war Henry Vißer erst vor zwei Wochen aus den USA zurückgekehrt. In der Besetzung Hannes Jüsten, Marius Lewald (beide Bottrop), Herny Vißer und Simon Heweling (beide Rhede) lief das Team als Sieger des zweiten Zeitlaufes schnelle 41,53 Sekunden.

 

In den beiden verbliebenen Zeitläufen, mit den vermeintlichen Favoriten, blieben dann nur der Hamburger SV (41,12sec) und die LG Kindelsberg-Kreuztal (41,47s) unter dieser Zeit. Im letzten Lauf finishte die LG Rhein-Wied ebenfalls in exakt 41,53 Sekunden, sodass die Bronzemedaille zweimal vergeben wurde. 

Neben DM-Bronze gab es für die junge Staffel auch noch das Ticket für die DM in Berlin. „Bis dahin bleiben uns noch sieben Wochen, um an den Wechseln zu feilen“, sah Emmerich noch Potenzial bei Wechsel zwei und drei. Allerdings waren gute Wechsel in Wetzlar selten zu sehen. Der stark böige Wind führte zu einer Vielzahl von Wechselfehlern, sodass die Favoriten der LG Rhein-Wied sechs Zehntel über ihrer Saisonbestzeit blieben und viele Staffeln das Ziel erst gar nicht erreichten.

 

Nicht ganz so gut wie erhofft lief es dann für Henry Vißer über 400m Hürden und Simon Heweling im 200-m-Sprint. Im Vorlauf lief Vißer als Viertschnellster in 53,11 Sekunden ganz sicher ins Finale. Hier machte sich jedoch bemerkbar, dass er schon eine harte Wettkampfsaison in den USA in den Beinen hat und die Vorbereitungszeit nach einer 2-wöchigen Trainingspause zu kurz war, um in Form zu kommen. „Henry gibt immer 100 Prozent, aber er ist halt keine Maschine. Bis zur DM in Berlin werden wir es schaffen, ihn wieder in Form zu bringen“, ist sein Trainer Jürgen Palm zuversichtlich.

 

Pech hatte hingegen Simon Heweling, der mit der 24-schnellsten Meldezeit angereist war, aber in seinem 200-m-Vorlauf nach rund 120 Metern vor dem hohen Favoriten Frieder Scheuchner (Dresden) lag. „Dann spürte ich einen Stich im Oberschenkel und konnte nicht mehr voll durchziehen“, erläutert Heweling die Situation. Dennoch lief der Schützling von Roman Buhl in 21,69 Sekunden die zehntschnellste Zeit und qualifizierte sich somit für das B-Finale. Um keine größere Verletzung zu riskieren, verzichtete Heweling jedoch auf einen Start.

 

Am Rande der Veranstaltung führte LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm eine Vielzahl von Gesprächen mit Trainerkollegen, die sich herzlich für die Initiative des LAZ Rhede bedankten, die U23-Staffelmeisterschaften über 4x400 Meter im Rahmen des LAZ-Meetings am 20. Juli auszurichten. „Diese wichtige DM wäre ansonsten in diesem Jahr ausgefallen. So aber schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe. Zum einen können die Junioren um den 4x400-m-DM-Titel laufen und zum anderen zusätzlich noch einen Einzelstart bei unserem Meeting absolvieren“, erläutert Palm die Win-Win-Strategie.

  

Ergebnisse

  

Infos zum Meeting

 

 

Mi

12

Jun

2019

Wettkämpfe am Pfingstwochenende: Borsig-Meeting in Gladbeck am 8. Juni + Hammerwurf-Meeting in Fränkisch-Crumbach am 9. Juni + 49. Int. Franz-Schuster-Memorial

Rieke Unland (Bildmitte) lief in 12,79 Sekunden auf den Silberrang über 100m der U16.
Rieke Unland (Bildmitte) lief in 12,79 Sekunden auf den Silberrang über 100m der U16.

 

Unland und Grunden auf Silberrang

  

Das Pfingstwochenende ist für die LAZ-Athleten traditionell mit langen Wettkampfreisen verbunden. So machte sich auch in diesem Jahr eine achtköpfige Reisegruppe nach Schwechat bei Wien auf, um wie jedes Jahr am Franz-Schuster-Memorial teilzunehmen.

 

Sehr zufrieden mit der Leistung der Athletinnen und Athleten des Landesstützpunktes Rhede war Mecky Emmerich, der zusammen mit Stefan Ritte die Sportler betreute. Enie Dangelmaier war mit einer Weite von 5,77 Metern die beste Weitspringerin der U18. „Neben der internationalen Konkurrenz machten vor allem die drehenden Winde und die hohen Temperaturen Probleme“, erläuterte Mecky Emmerich, der sich auch über den Sieg der 4x100-m-Staffel in 46,53 Sekunden freute. Im Team des Landesstützpunktes Rhede standen neben dem LAZ-Athleten Matz Grunden auch Moritz Gehling, Jan Schulte und Niklas Venhues vom SuS Stadtlohn, die überwiegend bei Mecky Emmerich trainieren. 

Zweite Plätze errangen Matz Grunden im Weitsprung der U16 und Rieke Unland im 100-m-Sprint der U16. Bei böigem Gegenwind blieb Grunden mit einer Weite von 6,16 Metern erneut deutlich über der 6-Meter-Marke. Für Rieke Unland blieben die Uhren schon nach 12,79 Sekunden, und damit, wie bei jedem ihrer bisherigen Saisonrennen, unter der DM-Norm stehen.

 

In einem internationalen Klassefeld durfte Maximiliane Langguth beim Hammerwurf-Meeting in Fränkisch-Crumbach mitwerfen. Vor allem die starken Athletinnen aus China drückten dieser hochklassigen Veranstaltung ihren Stempel auf. Nach zwei ungültigen Versuchen gelang Langguth dann trotzdem, ihre Nerven im Griff zu halten und im dritten Durchgang mit einer Weite von 58,59 Metern eine neue persönliche Bestleistung zu erzielen. Wie immer sah ihr Trainer Werner Niehaus noch weiteres Verbesserungspotenzial: „Ich hatte den Wurf gar nicht soweit gesehen, da Maxi noch nicht den optimalen Rhythmus in den Drehungen hatte“.

 

Einen großen Haken unter die DM-Norm (12,75m) für Berlin machte Dreispringerin Klaudia Kaczmarek, die ohne ihren Trainer Jürgen Palm nach Tilburg reiste und dennoch mit guten 12,96 Metern den Meetingrekord egalisierte. „Ich habe mir nach dem ersten Versuch, der misslungen war, gesagt: was würde Jürgen (Palm) jetzt sagen. Danach lief der Wettkampf wie am Schnürchen“, erläuterte Kaczmarek ihre erfolgreiche Taktik.

  

Fast ein Heimspiel hatten die Sprinter und Hürdenläufer beim Borsig-Meeting in Gladbeck. Dafür hatten sie am Samstag mit Nieselregen bei kühlen Temperaturen die schlechtesten Wetterbedingungen des Wochenendes. Deshalb war Roman Buhl sehr zufrieden mit der 100-m-Zeit seines Schützlings Simon Heweling, der bei etwas zu starkem Rückenwind in 10,79 Sekunden Dritter wurde. Im Vorlauf hatte er bei Gegenwind schon 10,88 Sekunden erzielt. Einen Aufwärtstrend sah Buhl auch bei Jan Siebert, der im 400-m-Hürdenlauf der U20 Vierter wurde.

 

Ergebnisse aus Schwechat

 

Ergebnisse aus Fränkisch-Crumbach 

 

Ergebnisse aus Gladbeck

  

Ergebnisse aus Tilburg

 

 

Di

11

Jun

2019

Verteilung der Meetingplakate

 

 

 

Die Plakate für das Internationale Meeting am 20. Juli liegen zur Verteilung bereit und können gerne bei Jürgen abgeholt werden. Danke für eure Hilfe!

Di

04

Jun

2019

Nordrhein Jugendmeisterschaften am 1./2. Juni in Mönchengladbach

Sprungtalent Matz Grunden sprang im Dreisprung der M15 12,29 Meter weit und siegte überragend mit über einem Meter Vorsprung. (Foto: Roman Buhl)
Sprungtalent Matz Grunden sprang im Dreisprung der M15 12,29 Meter weit und siegte überragend mit über einem Meter Vorsprung. (Foto: Roman Buhl)

Grunden siegt mit über einem Meter Vorsprung

 

Bei den Nordrhein-Jugendmeisterschaften in Mönchengladbach-Reydt übertrafen die Athleten des LAZ Rhede mit sechszehn Medaillen das Vorjahresergebnis deutlich. Das Trainerteam um LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm freute sich insbesondere darüber, dass sich die Medaillenausbeute auf alle Disziplinblöcke und Altersklassen verteilte.

 

Bei der männlichen U20 verteidigte Jesse Südholt seinen Vorjahrestitel im Stabhochsprung mit übersprungenen 3,90 Metern. Eine Klasse für sich war Matz Grunden im Dreisprung der M15. Mit einer neuen persönlichen Bestweite von 12,29 Metern siegte das Sprungtalent mit über einem Meter Vorsprung. Am Vortag hatte er bereits mit einer Weite von 6,17 Metern Bronze im Weitsprung gewonnen. Auch Enie Dangelmaier sicherte sich einen Landestitel. Bei leichtem Gegenwind landete die NRW-Kaderathletin erst nach 5,69 Metern und siegte im Weitsprung der U18. Ein Grund für ihre konstanten Weitsprungergebnisse könnte die hohe Grundschnelligkeit sein, die sie mit einer neuen 100-m-Bestzeit von 12,72 Sekunden (4./U18) unter Beweis stellte.

Aus der starken Speerwurfgruppe von Ely Niehaus ragte Ronja van der Heiden heraus, die im Speerwurf der W15 mit starken 37,88 Metern gewann und als Zugabe die 4-kg-Kugel auf 11,30 Meter stieß, womit sie Dritte wurde. Einen souveränen Sieg im 1500-m-Lauf der U18 errang Youssef Wardi, der in einem taktisch geprägten Rennverlauf mit einer 60er-Schlussrunde noch auf 4:13,84 Minuten kam. Zufrieden konnte auch Jan-David Ridder sein, der zum Saisoneinstieg die 800 Meter in 1:58,30 Minuten lief und Silber gewann. Auch Fabian Baten, Mathis Morlo, Jonas Arnold und Nike Dangelmaier wurden mit der Silbermedaille dekoriert. Während Fabian Baten mit einer Weite von 6,29 Metern im Weitsprung der U20 überzeugte, warfen sowohl Jonas Arnold (U20/47,41m) als auch Mathis Morlo (U18/46,37m) neue persönliche Bestweiten mit dem Speer.

 

Nike Dangelmaier machte in 64,54 Sekunden über 400-m-Hürden einen großen Haken hinter die U20-DM-Norm.

 

Dritte Plätze errangen auch die U20-Athleten Fabian Baten (Speer/45,75m), Jan Siebert (400m-Hürden/59,57sec) und Hannah Schoofs (Speer/40,56m) sowie Lene Stumpen, die bei der W14 mit einer schnellen Hürdenzeit von 12,76 Sekunden gefallen konnte. Während die weibliche U20 beim letzten Wechsel eine mögliche Silbermedaille verspielte, weil die Schlussläuferin zu früh gestartet war, sorgten die U16-Staffeln der Startgemeinschaft Rhede-Sonsbeck für ein Novum. Beide Teams qualifizierten sich mit je zwei Athletinnen und Athleten aus Sonsbeck und Rhede. Die weibliche U16 schaffte dabei in der Besetzung Merret Manten, Jule Weibel (Sonsbeck), Rieke Unland und Lene Stumpen (Rhede) in 50,72 Sekunden zum fünften Mal in sechs Jahren die DM-Norm. Für die Jungs wird es in Bremen indes eine Premiere geben. Lukas Schwick, Maiko Dahlen (Sonsbeck), Matz Grunden und Linus Feldhaus (Rhede) blieben in 47,49 Sekunden eine halbe Sekunde unter der Norm. Ein starkes Rennen lief auch Thea Lehmbrock, die in 2:26,42 Minuten Vierte im 800-m-Lauf der W14 wurde.

 

Ergebnisse

 

 

 

Mo

27

Mai

2019

Regionsmeisterschaften der Männer/Frauen-Jugend U18 am 25. Mai im BESAGROUP-Sportpark Rhede

Sprinter Simon Heweling beeindruckte mit einem fulminanten Double über 100 und 200m (Foto: Jan-David Ridder)
Sprinter Simon Heweling beeindruckte mit einem fulminanten Double über 100 und 200m (Foto: Jan-David Ridder)

 

22 Titel und 8 DM-Normen für die LAZler

 

Mit zweiundzwanzig Titeln und acht DM-Normen drückten die Athlet/-innen des LAZ Rhede den Regionsmeisterschaften im BESAGROUP-Sportpark ihren Stempel auf. „Von der ersten bis zur letzten Disziplin haben unsere Athlet/-innen einen tollen Wettkampf abgeliefert“, freute sich LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm über den Auftritt der 35 LAZ Teilnehmer.

 

Für die herausragende Leistung der gesamten Meisterschaft sorgte Maximiliane Langguth, die erstmals in ihrer Karriere den 4-kg-Hammer über die 58-Meter-Marke schleuderte und mit 58,01 Metern fast eine Punktlandung auf die DM-Norm von 58,00 Meter schaffte. Auch der NRW-Kaderathlet Gerrit Vißer steigert sich von Wettkampf zu Wettkampf. Der U18-Athlet erzielte mit dem 5-kg-Hammer starke 56,42 Meter und verbessert damit seinen Hausrekord um rund drei Meter. Knapp hinter ihren Saisonbestleistungen blieben die U20-Hammerwerfer/-innen Moritz Leitung und Anna Jantzen, die jedoch mit ihren Tagesbestweiten von 49,19 Meter und 40,48 Meter unangefochten siegten. Erstmals über 40 Meter warf Alexandra Spieker, die mit 40,22 Metern erneut über der U16-DM-Norm blieb.

 

Einen einsamen Kampf gegen die Uhr lieferte sich der LAZ-Sprinter Simon Heweling, der bei den Männern ein eindrucksvolles Double über 100 und 200 Meter hinlegte. In 10,83 und 21,72 Sekunden blieb er jeweils deutlich unter der U23-DM-Norm und zeigte, dass in diesem Jahr wieder mit ihm zu rechnen ist. Schnelle Zeiten liefen auch Nike Dangelmaier und Jan Siebert. Die beiden NRW-400m-Hürden-Kaderathleten sprinteten zu ungefährdeten Siegen auf der Flachstrecke. Dangelmaier gewann die 200 Meter der U20 in neuer persönlicher Bestzeit von 25,61 Sekunden und Jan Siebert drückte seine 400 Meter-Bestzeit auf gute 51,59 Sekunden.

 

Im Weitsprung trumpften die „jungen Wilden“ des LAZ Rhede groß auf. Erst sprang Enie Dangelmaier mit starken 5,89 Metern zur U18- und U20-DM-Norm und dann landete Matz Grunden bei der männlichen U18 erst nach 6,28 Metern. Damit zog Grunden mit Rieke Unland gleich, denn beide haben jetzt zwei DM-Einzelnormen für die U16-Meisterschaften in Bremen. Noch nicht in Bestform ist Klaudia Kaczmarek, die unter der Woche die NRW-Polizeimeisterschaften im Weitsprung mit einer Weite von 5,84 Meter gewann und Regionsmeisterin mit 5,76 Metern wurde. Die weitesten Speerwürfe in ihren Wettkampfklassen zeigten Fabian Baten und Ronja van der Heiden. Baten siegte mit einer Weite von 46,97 Metern bei der U20 und van der Heiden gewann den Speerwurf der U18 mit guten 37,05 Metern.

 

Das Ticket für die U20-DM in Ulm löste die 4x100-m-Staffel der StG Rhede-Sonsbeck-Bottrop (LA Team RSB). In der Besetzung Enie und Nike Dangelmaier, Jamira Lauf und Hanna Lüger (Bottrop) erzielten die Sprinterinnen eine Zeit von 49,22 Sekunden. Für das Top-Ergebnis auf den Mittelstrecken sorgte Youssef Wardi, der als Sieger im 800-m-Lauf der U18 in 1:57,73 Minuten erstmals unter der 2-Minuten-Marke blieb und im Schlussspurt seinem Trainingspartner Stefan Ritte, der in 2:00,12 Minuten die Männerklasse gewann, keine Chance ließ. Neben vielen erfreulichen Ergebnissen der LAZ-Athleten trübte eine schwere Verletzung einer Athletin aus Xanten und die weiter rückläufigen Teilnehmerfelder etwas die Stimmung bei den Verantwortlichen. „Vor allem die ehemaligen Kreise Kleve und Duisburg Mühlheim mit zusammen nur dreißig Teilnehmern haben gegenüber dem ehemaligen Kreis Rhein-Lippe mit knapp einhundertzwanzig Teilnehmer deutlichen Nachholbedarf“, stellt Palm fest.

 

Ergebnisse                                    Foto-Album von Jan-David Ridder

 

 

Do

23

Mai

2019

Regionsmeisterschaften M/F-U18 am 25. Mai 2019 im BESAGROUP-Sportpark Rhede - Vorbericht

Gerrit Vißer hat bereits das DM-Ticket für Ulm gelöst.
Gerrit Vißer hat bereits das DM-Ticket für Ulm gelöst.

 

Sprinter und Werfer messen sich in Rhede

 

Für die Regionsmeisterschaften der Männer, Frauen und Jugendlichen am Samstag im BESAGROUP-Sportpark Rhede haben 166 Athleten aus 29 Vereinen ihre Meldungen abgegeben. Das LAZ Rhede stellt als Gastgeber mit 35 Athlet/-innen wieder das größte Team. Das beachtliche Ergebnis aus dem Vorjahr mit 30 Titeln und 4 DM-Normen wird kaum zu toppen sein. Dennoch sieht LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm die Athlet/-innen des Landesleistungsstützpunktes gut vorbereitet. Nur eine Woche vor den LVN-Jugendmeisterschaften in Mönchengladbach gilt es ein erstes Ausrufezeichen zu setzen. In der Männerklasse geht die Vergabe der Sprinttitel nur über Simon Heweling, der als einziger Sprinter mit persönlichen Bestzeiten unter 11 bzw. unter 22 Sekunden aufwarten kann. Stefan Ritte ist über die 800 Meter in der Favoritenrolle. Er plant zusammen mit dem U18-Athleten Youssef Wardi ein schnelles Rennen. Bei den Frauen gehen die derzeit besten LAZ-Athletinnen Klaudia Kaczmarek (Weitsprung) und Maximiliane Langguth im Hammerwurf als Favoritinnen ins Rennen. 

 

Die NRW-Kaderathleten Jan Siebert, Nike Dangelmaier, Enie Dangelmaier, Gerrit Vißer und Ronja van der Heiden wollen in ihren jeweiligen Disziplinen ein gehöriges Wörtchen bei der Medaillenvergabe mitreden. Da die 400m Hürden nicht auf dem Programm stehen, starten Jan Siebert über die Stadionrunde und Nike Dangelmaier im 200-m-Sprint. Die Hammerwerfer Gerrit Vißer, Moritz Leiting und Anna Jantzen haben bereits das DM-Ticket für Ulm gelöst und können entschlossen auf Angriff gehen. Für Enie Dangelmaier ist nach dem Sprinttest der Vorwoche der erste Weitsprungwettkampf geplant und Ronja van der Heiden versucht, sich im Speerwurf der 40-Meter-Marke zu nähern. Bei freiem Eintritt und gewohnt gutem Catering erwarten die Besucher von 10:00 - 16:30 Uhr also hochklassigen Sport und spannende Wettkämpfe.

 

Zeitplan

 

 

Mo

20

Mai

2019

4. Internationales EMM-Sportfest in Emmerich am 19. Mai 2019 + 5. NRW-Hammerwurf-Cup am 19. Mai in Leichlingen

Die erfolgreiche U16-Sprinterin Rieke Unland siegte über 100m und 300m.
Die erfolgreiche U16-Sprinterin Rieke Unland siegte über 100m und 300m.

Zahlreiche erste Plätze und DM-Normen

 

Sechs weitere DM-Normen sowie zahlreiche persönliche Bestleistungen und vierzehn Tagessiege stehen für die Athleten des LAZ Rhede nach Wettkämpfen in Emmerich und Leichlingen zu Buche. Für eine große Überraschung sorgte dabei Anna Jantzen, die zum Auftakt des 5. NRW- Hammerwurf-Cups in Leichlingen mit einer persönlichen Bestweite von 42,69 Metern die U20-DM-Norm (42,00m) übertraf. Damit haben bereits drei Werfer aus der Gruppe von LAZ-Hammerwurftrainer Werner Niehaus das Ticket für Ulm gelöst. Den dritten Platz bei der männlichen U18 erreichte Justus Leiting (40,31m).

 

Achtzehn Sportler des NRW-Landesstützpunktes wussten die guten äußeren Bedingungen im schmucken Eugen-Reintjes-Stadion zu nutzen. Gleich in seinem ersten Dreisprungwettkampf der Freiluftsaison löste Matz Grunden das DM-Ticket für die U16-Meisterschaften in Bremen. Mit seiner Tagesbestweite von 11,95 Metern sprang er fünfzehn Zentimeter weiter als die geforderten 11,80 Meter. Anschließend gewann der Rheder auch noch die 100 Meter der M15 in guten 12,06 Sekunden. Auch Rieke Unland steuerte zwei erste Plätze mit DM-Normen bei. Nachdem sie ihre 100-m-Bestzeit auf gute 12,67 Sekunden gedrückt hatte, lief sie nur eine Stunde später die 300 Meter in schnellen 42,30 Sekunden und blieb damit zwei Zehntel unter der Norm.

Aufgrund des späten DM-Termins Anfang August, befindet sich Klaudia Kaczmarek noch im Grundlagentraining, so dass bei ihrem Erfolg im Dreisprung der Frauen als beste Weite nur 12,47 Meter vermessen wurden. Am kommenden Samstag folgt dann bei den Regionsmeisterschaften in Rhede noch ein Weitsprung-Test. Dann startet für Kaczmarek die spezielle Vorbereitung auf die Meisterschaften im Juli und August. Den schnellste Saisoneinstieg seiner bisherigen Karriere gelang Simon Heweling im 100-m-Sprint. In 10,90 Sekunden hakte der Schützling von Roman Buhl und Mecky Emmerich auf Anhieb die U23-DM-Norm ab und siegte anschließend bei seinem 400-m-Debüt in 50,51 Sekunden.

 

Seine beste Einzelleistung, bei insgesamt drei Tagessiegen, erbrachte Fabian Baten im Speerwurf der U20. Der Mehrkämpfer warf den 800-g-Speer auf gute 48,65 Meter. Außerdem siegte Baten im Dreisprung (11,94m) und dem 110-m-Hürdensprint (16,42s). Die fast gleiche Kombination von Disziplinen bestritt auch seine Trainingspartnerin Hannah Schoofs, die nur dem Weitsprung gegenüber dem Dreisprung den Vorzug gab. Als Zweite im Hürdensprint (16,01s) und Erste im Weitsprung (5,28m) steigerte die 7-Kämpferin ihre Saisonbestweiten. Wie bei Baten ragte jedoch das Speerwurfergebnis heraus. Die Athletin von Ely Niehaus erzielte im letzten Wurf starke 42,08 Meter und nähert sich damit immer mehr der DM-Norm von 44,00 Metern.

 

Zwei DM-Normen für die Deutschen Seniorenmeisterschaften Mitte Juli schafften Reiner Heweling im 200-m-Lauf (25,49s/M55) und Silke Bennies, die mit einer Weite von 4,77 Metern (W40) sogar den Weitsprung der Frauen gewann. Bester Hochspringer der U18 war Mathis Morlo, der 1,77 Meter überfloppte. Eine neue persönliche Bestzeit im 80-m-Hürdensprint erzielte Lene Stumpen. Sie gewann das Rennen der  W14 in guten 13,02 Sekunden.

 

 

Ergebnisse aus Emmerich

 

 

 

Mo

13

Mai

2019

NRW-Langstaffelmeisterschaften am 11. Mai in Iserlohn + Regionsmeisterschaften U16/U14 am 11. Mai in Duisburg + Kaderwettkampf NRW-Hammerwurfkader am 11. Mai in

Ronja van der Heiden holte die Titel im Speerwurf und im Kugelstoßen der W15.
Ronja van der Heiden holte die Titel im Speerwurf und im Kugelstoßen der W15.

 

Ronja van der Heiden wird Doppelmeisterin

 

Mit zahlreichen Titeln, Normen und persönlichen Bestleistungen im Gepäck kehrten die Athleten des LAZ Rhede von Wettkämpfen und Meisterschaften in Iserlohn, Duisburg und Olfen zurück. Den NRW-Meistertitel der männlichen U20 mit der 4x400-m-Staffel sicherte sich das Quartett der Startgemeinschaft aus Rhede, Sonsbeck und Bottrop (Team RSB) bei den Meisterschaften in Iserlohn. Die LAZ-Athleten Fabian Baten, Jan Siebert und Jan-David Ridder liefen zusammen mit dem Bottroper Simon Ehring zum ungefährteten Sieg in 3:35,94 Minuten. Zweiter wurde das Quartett der LG Remscheid (3:41min).

 

Vier Hammerwerfer mit drei DM-Normen und drei Tagessiegen, lautet die Ausbeute der LAZ-Hammerwurfgarde, die bei einem NRW-Kaderwettkampf in Olfen auftrumpfte. Als Sieger der männlichen U18 steigerte Gerrit Vißer seine persönliche Bestweite mit dem 5-kg-Hammer auf 54,71 Meter. Der Schützling von LAZ-Hammerwurftrainer Werner Niehaus, konnte damit erstmals seinen Dauerkonkurrenten Luca Overmeyer (Uerdingen) besiegen, der 54,31 Meter erzielte. Maßarbeit lieferte Moritz Leiting ab, der den 6-kg-Hammer auf 50,04 Meter schleuderte und damit die U20-DM-Norm um vier Zentimeter übertraf. Erneut über der U16-DM-Norm flog der 3-kg-Hammer von Alexandra Spieker, die mit ihrer Tagesbestweite von 38,21 Meter Dritte der U16 wurde. Den besten Saisoneinstieg ihrer Karriere gelang Maximiliane Langguth, die mit einer Weite von 57,59 Metern nur 41 Zentimeter unter der DM-Norm für Berlin blieb. 

 

Bei den Regionsmeisterschaften in Dusiburg überzeugten die U16-Athlet/-innen des LAZ Rhede mit fünf Titeln, fünf zweiten und drei dritten Plätzen. Doppelmeisterin im Speerwurf und Kugelstoßen der W15 wurde Ronja van der Heiden, die mit einer persönlichen Bestweite von 36,00 Metern im Speerwurf und 11,15 Metern im Kugelstoßen souverän gewann. Bereits im 100-m-Vorlauf der W15 sicherte sich Rieke Unland die DM-Norm für Bremen. Bei leichtem Gegenwind sprintete Unland in 12,75 Sekunden zur persönlichen Bestzeit. Im Finale lief sie bei etwas zu starkem Rückenwind dann exzellente 12,50 Sekunden, musste sich aber der pfeilschnellen Anna-Lena Berninger (Xanten) geschlagen geben (12,41s). Einen Regionstitel sicherte sich Unland dann doch noch. Zusammen mit Merret Manten, Jule Weibel (beide Sonsbeck) und Lene Stumpen (Rhede) lief das Quartett der StG Rhede-Sonsbeck in schnellen 51,71 Sekunden zum Titel. Zweite wurde Rhede-Sonsbeck II (55,17s) mit Lena Bonhoff als Schlussläuferin.

 

Einen souveränen Erfolg feierte Thea Lehmbrock im 800-m-Lauf der W14. Nach gut 500 Metern zog die Rhedenserin zum Endspurt an und lief in guten 2:27,47 Minuten auf Anhieb zur NRW-Norm. Schnellste Hürdensprinterin der W14 war Lene Stumpen, die mit eleganter Technik die 80-Meter-Strecke in 13,19 Sekunden zurücklegte. Für die besten Resultate der männlichen LAZ-Athleten sorgte Matz Grunden, der mit starken 6,09 Metern im Weitsprung ebenso Vizemeister wurde wie in der Zeit von 39,57 Sekunden im 300-m-Lauf. Bereits nächsten Sonntag geht es für die LAZ-Athleten bei einem Meeting in Emmerich wieder auf Normenjagd. Hier steigt dann auch Klaudia Kaczmarek in die Saison ein.

 

Ergebnisse NRW-Langstaffelmeisterschaften

 

Ergebnisse Regionsmeisterschaften

 

 

 

Do

02

Mai

2019

Drake Relays am 25. April in Des Moines/USA und Deutsche Marathonmeisterschaften am 28. April in Düsseldorf

Langstrecklerin Jana Groß-Hardt hofft darauf, bis zum 20. Bocholter Citylauf am Samstag wieder fit zu sein.
Langstrecklerin Jana Groß-Hardt hofft darauf, bis zum 20. Bocholter Citylauf am Samstag wieder fit zu sein.

 

3-Stunden-Marke knapp verpasst

 

Mit einer Zeit von 3:07 Stunden lief Jana Groß-Hardt bei den Deutschen Marathonmeisterschaften in Düsseldorf auf den 22. Platz der Frauenklasse. Nach gutem Beginn und einer Durchgangszeit von unter 1:30 Stunden für den Halbmarathon, lief es für die Langstrecklerin des LAZ Rhede im zweiten Rennabschnitt nicht mehr rund, so dass sie die 3-Stunden-Marke diesmal nicht unterbieten konnte

Groß-Hardt hofft bis Samstag wieder fit zu sein, da sie gerne beim 20. Bocholter Citylauf an den Start gehen würde. „Eine Woche Pause nach einem Marathon ist natürlich sehr kurz und eine Teilnahme macht nur Sinn, wenn der schlimmste Muskelkater aus den Beinen heraus ist“, erläutert Groß-Hardt ihren Entschluss, erst am Wettkampftag über ihre Teilnahme zu entscheiden.

  

Zwei Fliegen mit einer Klappe schlug LAZ-Hürdenass Henry Vißer bei den Drake Relays in Des Moines/USA. Der Schützling von LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm steigerte seine Saisonbestzeit über 400m Hürden auf starke 52,20 Sekunden. Der Bocholter unterbot damit die DM-Norm von 53,00 Sekunden deutlich und rangiert damit auf Position 1 der Deutschen Bestenliste. Im letzten Jahr lief Vißer an gleicher Stelle 51,77 Sekunden, womit er zum Saisonende Platz neun der Deutschen Bestenliste belegte.

 

Ergebnisse Marathon-DM

 

 

 

Mi

10

Apr

2019

Wettkämpfergebnisse: 5./6. April: Regionsmeisterschaften Langstaffeln in Bottrop + UNF Meeting in Jacksonville/USA + Werfertag in Wesel + Werfertag in Leichlin

NRW-Kaderathlet Gerrit Vißer übertraf die DM-Norm für die Deutschen U18-Meisterschaften (53,00m) mit starken 53,93 Metern deutlich.
NRW-Kaderathlet Gerrit Vißer übertraf die DM-Norm für die Deutschen U18-Meisterschaften (53,00m) mit starken 53,93 Metern deutlich.

 

Vißer und Spieker übertreffen DM-Normen

  

Mit guten Ergebnissen und zwei DM-Normen im Gepäck kehrten die Werfer des LAZ Rhede von Wettkämpfen in Wesel und Leichlingen zurück. Bei dem in Gedenken an den langjährigen Nord-rheintrainer Kurt „ Eia“ Benner ausgetragenen „Ein Benner Werfertag“ in Leichlingen schleuderte der NRW-Kaderathlet Gerrit Vißer den 5-kg-Hammer auf starke 53,93 Meter. Als Dritter übertraf der U18-Athlet auf Anhieb die DM-Norm (53,00m) für die Deutschen U18-Meisterschaften Ende Juni. 

Betreut wurde Vißer dabei von Ann-Kathrin Kröger, da sein Trainer Werner Niehaus zeitgleich bei einem Wettkampf in Wesel die gesamte restliche Werfergarde des LAZ Rhede coachte. Auch in Wesel schaffte eine junge Hammerwerferin die DM-Norm. Alexandra Spieker übertraf mit einer Weite von 39,27 Metern mit dem 3-kg-Hammer die U16-Norm von 38,00 Metern deutlich. Als Tagessieger verließen außerdem auch Anna Jantzen, Fabian Baten, Martin Langstein und Linus Feldhaus das Auestadion. Anna Jantzen setzte sich mit 37,92 Metern im Hammerwurf und 31,73 Metern im Speerwurf gleich zweimal bei der U20 durch. Fabian Baten warf den 800-g-Speer auf gute 43,59 Meter (U20) und Linus Feldhaus stieß die 4-kg-Kugel auf die neue persönliche Bestweite von 12,51 Meter.

  

Bei den Regionsmeisterschaften der Langstaffeln waren drei LAZ-Läuferinnen im Einsatz. In der weiblichen Jugend U16 der StG Rhede-Sonsbeck sorgten Annika Geuting (2:32min) und Thea Lehmbrock (2:30min) für einen riesigen Vorsprung, den die Sonsbeckerin Sophie Leuyven nach 8:16,31 Minuten ins Ziel rettete. Noch schneller lief Nike Dangelmaier ihren Teilabschnitt in der 3x800-m-Staffel der StG LA-Team RSB. Die Langhürdenspezialistin übergab bereits nach 2:22 Minuten das Staffelholz auf Rahel Brömmel (Sonsbeck). Zusammen mit der Startläuferin Pauline Schultze (2:40min) lief das Trio in 7:22,04 Minuten zur DM-Norm der weiblichen U20 (7:25,00min).

  

In Jacksonville/USA bestritt Malte Stockhausen sein zweites Rennen über 3000-Meter-Hindernis. Bei seinem souveränen Start-Ziel-Sieg verpasste Stockhausen seine persönliche Bestzeit in 9:28,41 Minuten nur um neun Hundertstel. Mit einem Vorsprung von über fünfzehn Sekunden holte Stockhausen damit wieder die volle Punktzahl für sein Uni-Team von der Flordia Tech Universität.

 

Ergebnisse aus Leichlingen

 

Ergebnisse aus Wesel

 

Ergebnisse aus Bottrop

 

 

Mo

08

Apr

2019

Sportlerehrung der Stadt Rhede am 5. April 2019

 

Die Stadt Rhede zeichnet 49 Sportler aus

 

Auszug aus dem BBV-Pressebericht von Matthias Grütter

  

Rhede - Die Stadt Rhede hat Freitagabend im Rats- und Kultursaal des Rathauses die erfolgreichsten Sportler und Mannschaften des vergangenen Jahres ausgezeichnet. Es gab Urkunden und vor allem die Medaillen in Gold, Silber und Bronze.

 

Bürgermeister Jürgen Bernsmann, der zuvor über Fairplay, unlauteren Wettbewerb und Doping geredet hatte, sagte mit Blick auf die geladenen Gäste: „Wir ehren hier ausnahmslos saubere Sportler.“ Und er fügte an: „Sie repräsentieren die Stadt Rhede.“ Und das auf eine sehr beeindruckende Weise.

 

Herausragend war die Leistung von Reiner Heweling. Der Sprinter des Leichtathletikzentrums (LAZ) Rhede, das fast schon traditionell die meisten Ehrungen einheimste, hatte im Vorjahr bei den Senioren-Weltmeisterschaften in Malaga/Spanien in 12,16 Sekunden über die 100 Meter Bronze gewonnen. Von der Stadt gab es am Freitag dafür Gold. 19 Medaillen gab es zudem in Silber. 28 bronzene Plaketten kamen hinzu. Geehrt wurden nicht nur Leichtathleten, sondern auch Gewichtheber, Ju-Jutsu-Kämpfer und Reiter. Die Aktiven kamen aus den Klubs RuF Krommert, Budo-Sport Rhede, RV Rhede, LAZ Rhede und TV Rhede.

 

Zum Ende der Veranstaltung hin wurde auch der Rheder Ehrenamtspreis verliehen. Dieses Mal erhielten diesen Hammerwurftrainer Werner Niehaus vom LAZ Rhede sowie Heinrich Tekampe von der Behinderten-Sport-Gemeinschaft. Diese Ehrung wurden von Antonius Böing, Vorsitzender des Stadt-Sport-Verbandes, und von Andre Schaffeld, Vorstandsmitglied der Volksbank Rhede, vorgenommen.

 

Werner Niehaus ist beim LAZ Trainer, Betreuer und Vorstandsmitglied. Er war selbst Hammerwerfer mit einer Bestweite von 53,76 Metern. Niehaus war Rat gebender Sportkollege und Trainingspartner von Manfred Hüning und Heimtrainer von Norbert Radefeld, die beide zur Weltspitze gehörten. Seit über 40 Jahren sei Niehaus „konsequent, besonnen und ruhig“ für das LAZ tätig. „Aus nationaler aber auch internationaler Sicht ist Werner Niehaus geschätzter weil sachkundiger und einfühlsamer Trainer“, hieß es. „Und wichtig für den Verein ist: Er lernte durch einen Trainingsaufenthalt in Bolivien seine heutige Ehefrau Elli kennen, die selbst langjährige und erfolgreiche Wurftrainerin ist.“

 

Zum zehnten Mal wurde der mit je 250 Euro dotierte Ehrenamtspreis verliehen, den Andre Schaffeld von der Volksbank Rhede gemeinsam mit Bernsmann und Böing überreichte. So würden auch diejenigen einmal im Rampenlicht stehen, die die Säulen der Vereine sind.

 

 

 

Do

04

Apr

2019

Putztag im LAZ am 27.04.2019

 

Putztag im LAZ!

 

Samstag, den 27. April von 10 - 14 Uhr

 

für Erfrischungsgetränke und Verpflegung ist gesorgt!

 

 

Mi

03

Apr

2019

Oral Roberts Invite am 30. März in Tulsa/USA + Daytona Beach Classics am 29. März/USA

Henry Vißer unterbot in 53,57 Sekunden die DM-Norm (56 sec.) über 400m Hürden deutlich. (Archivfoto: Jan-Hendrik Ridder)
Henry Vißer unterbot in 53,57 Sekunden die DM-Norm (56 sec.) über 400m Hürden deutlich. (Archivfoto: Jan-Hendrik Ridder)

 

Vißer und Stockhausen unterbieten U23-DM-Normen

  

DLV missachtet Athletenproteste zu fragwürdigen Entscheidungen

  

Die US-Stipendiaten des LAZ Rhede, Henry Vißer und Malte Stockhausen, überzeugten bei Meetings in Tulsa/Oklahoma und Daytona Beach/Florida mit Siegen für ihr Uni-Team. Beide unterboten dabei die U23-DM-Norm deutlich.

  

Nachdem Henry Vißer zum Saisonauftakt die 400m Hürden in 54,52 Sekunden absolvierte und damit bereits die U23-DM-Norm von 56 Sekunden unterbieten konnte, steigerte sich der LAZ-Athlet bei einem Meeting in Tulsa (Oklahoma) auf gute 53,57 Sekunden. Er siegte bei böigem und kaltem Wind mit deutlichem Vorsprung vor der internationalen Konkurrenz. Wie in den USA üblich lief Vißer zudem noch in der 4x100-m- und 4x400-m-Staffel für sein Uni-Team. Bis zur deutlich verschärften DM-Norm von 53,00 Sekunden fehlt dem Schützling von LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm nur noch eine halbe Sekunde. „Die Saison ist noch lang und der Meldeschluss für Berlin ist erst nach unserm Meeting am 20. Juli“, erläutert Palm.

 

Malte Stockhausen, der bereits das dritte Jahr an der renommierten Florida Tech University studiert, lief nach guten 15:11 Minuten über 5000 Meter zum Saisoneinstieg bei den Daytona Beach Classics erstmals in der Saison die 3000-m-Hindernisstrecke. In einem einsamen Rennen lief Stockhausen in starken 9:32,36 Minuten einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg entgegen. Die Norm für die U23-DM Mitte Juni in Wetzlar unterbot der Student der Meeresbiologie um knapp fünf Sekunden. Trotz dieser schönen Erfolge ist die Stimmung bei den U23-Athleten des LAZ Rhede zurzeit getrübt. Grund dafür sind verschärfte Normen für die DM in Berlin sowie die Streichung aller Staffel-entscheidungen. Diese finden nun alternativ im Rahmen der U23-DM statt. Allerdings hat der DLV dort die Staffelmeisterschaften der U23-Athleten gestrichen. Trotz großer Proteste der Betroffenen ist kein Einlenken der DLV-Verantwortlichen in Sicht. „Für unsere U23-Sprintstaffel ist damit eine reelle Medaillenchance schon vor der DM dahin“, ärgert sich Palm über die Missachtung der Sportler durch den Verband.

 

Di

02

Apr

2019

Senioren-Hallen-Weltmeisterschaften vom 24.-30. März in Torun/Polen

In 25,06 Sekunden qualifizierte sich Reiner Heweling als Fünftschnellster für das 200-m-Finale.
In 25,06 Sekunden qualifizierte sich Reiner Heweling als Fünftschnellster für das 200-m-Finale.

 

Heweling bei Hallen-WM dreimal am Start

 

Mehr als 4.000 Seniorensportler aus 88 Nationen gingen im polnischen Torun bei den Hallen-Weltmeisterschaften der Leichtathleten an den Start. Mit großer Begeisterung berichtete jetzt der 6-fache Deutsche M55-Meister vom LAZ Rhede, Reiner Heweling, von seiner Teilnahme:“ Die Gastfreundschaft und das Organisationstalent der polnischen Kampfrichter und Offiziellen war einzigartig“, schwärmt Reiner Heweling von seiner ersten Hallen-Weltmeisterschaft. Auch sportlich war Torun für Heweling die (lange) Reise wert. In seiner Lieblingsdisziplin, dem 60-Meter-Sprint, qualifizierte sich Heweling souverän über den Vor- und Zwischenlauf für das Finale der besten Acht. Hier fehlten ihm als Fünftplatzierten in 7,65 Sekunden ganze 5 Hundertstelsekunden zur Bronzemedaille.

 

Auch die Entscheidung über 200 Meter wurde über drei Runden ausgetragen. Aus elf Vorläufen qualifizierten sich die besten 18 Seniorensprinter für drei Halbfinalläufe. Im dritten Halbfinale lief Heweling als Zweiter starke 25,06 Sekunden und qualifizierte sich als Fünftschnellster für das Finale. Hier fehlte dann etwas die Kraft, sodass in 25,71 Sekunden der sechste Platz heraussprang. Zur abschließenden 4x200-Meter-Staffel mobilisierte Heweling nochmal alle Reserven. Hinter den Weltrekord laufenden Franzosen (1:39,40min), Großbritannien und den USA lief das DLV-Quartett in 1:43,71 Minuten auf den vierten Platz.

 

Ergebnisse

 

 

Di

19

Mär

2019

Vorschau 49. Internationales Leichtathletik-Meeting in Rhede am 20. Juli 2019 im BESAGROUP-Sportpark

Das Foto von Jan-Hendrik Ridder zeigt das Finish im 100-m-Finale der Männer mit u.a. dem Deutschen 200m-Hallenmeister 2018, Steven Müller (links) und dem LAZ-Ass Henry Vißer (rechts).
Das Foto von Jan-Hendrik Ridder zeigt das Finish im 100-m-Finale der Männer mit u.a. dem Deutschen 200m-Hallenmeister 2018, Steven Müller (links) und dem LAZ-Ass Henry Vißer (rechts).

 

Internationale Wettkampfbühne vor Leichtathletik-DM

 

Mit großer Vorfreude auf die Leichtathletik-DM in Berlin (3./4. August) und einer Vielzahl nationaler und internationaler Meisterschaften in den unterschiedlichen Altersklassen starten die Leichtathleten des LAZ Rhede in die Vorbereitung auf die  Sommersaison 2019. Auf dem Weg zur "Multi-DM“ in Berlin, wo nicht weniger als zehn Deutsche Meisterschaften in olympischen Sportarten ausgetragen werden, stellt das Internationale Leichtathletik-Meeting in Rhede wieder eine wichtige Etappe für die nationale Elite dar. Für Samstag, den 20. Juli, haben die Verantwortlichen des LAZ Rhede um den Meetingorganisator Jürgen Palm ein spannendes und umfangreiches Programm auf die Beine gestellt. Die 49. Auflage des Traditionsmeetings im Westmünsterland bietet wieder die gesamte Palette der Leichtathletik, von Normwettkämpfen für die Leichtathletik-WM in Doha (Katar) bis hin zu den Talentstaffeln für die Kleinsten.

 

Um 16.00 Uhr fällt der erste Startschuss im Stadion. Neben den Sprints stehen in diesem Jahr insbesondere die 400m Hürden und die Mittelstrecken im Fokus. Auf der Jagd nach den WM-Normen werden die deutschen Topathleten von der traditionell starken internationalen Konkurrenz gefordert. Bereits während der Hallen-DM in Leipzig erhielt Meeting-Chef Jürgen Palm zahlreiche Anfragen und Zusagen von DLV-Topathleten: „Der Termin des LAZ-Meetings liegt optimal für unser Team“, gab DLV-Teamleiter-Sprung Uwe Florcak (Hamburg) die Zusage für die Kaderathleten im Drei- und Weitsprung. Da das LAZ-Meeting im Juli stattfindet, können die Athleten bereits Rankingpunkte für die Olympischen Spiele 2020 sammeln. Dann wird die Qualifikation nicht mehr ausschließlich über Einzelnormen erfolgen, sondern anhand der IAAF-Weltrangliste: „Die Athleten sind  gefordert, mehr Wettkämpfe zu bestreiten, da die fünf besten Ergebnisse gewertet werden“, erläutert Palm die Idee hinter der Reform. Zusätzlich gibt es Punkte für die Klasse der Meetings. „Als internationales Meeting gibt es bei uns mehr Punkte als bei einem nationalen Meeting“, sieht Palm ein zusätzliches Argument für Rhede.

 

Von 13.00 bis 16.00 Uhr genießen die besten NRW-Nachwuchstalente im Hammerwurf, moderiert vom 8-fachen Deutschen Hammerwurfmeister Markus Esser, die volle Aufmerksamkeit des Publikums, das wie in den Vorjahren mit tollen Leistungen auf der bekannten Rheder Wurfanlage rechnen darf. Mit dabei sind natürlich auch die LAZ-Hammerwerfer/-innen um Maximiliane Langguth und die DLV-Spitzenathletinnen aus Leverkusen und Berlin.

 

Als weitere Aufwertung des LAZ-Meetings, sowie der gesamten NRW-Leichtathletik, ist auch die Gründung einer Meetingserie in NRW zu sehen: „Die beiden NRW-Leichtathletikverbände haben es geschafft, die besten sechs Meetings in NRW so zu koordinieren, dass eine Meeting-Serie entsteht und es keine Überschneidungen wie im letzten Jahr gibt“, erläutert Palm. Von Gladbeck (Pfingstsamstag) geht es über Köln (30. Juni), Bottrop (7. Juli) und Paderborn (13. Juli) nach Rhede. Den Abschluss bilden dann die „Bayer-Classics“ am 24. Juli in Leverkusen. Neben der Terminkoordination geht es auch darum, den besten NRW-Athleten eine gute Wettkampfbühne gegen internationale Konkurrenz zu bereiten. Dem LAZ-Meeting kommt als dem traditionsreichsten internationalen Leichtathletik-Meeting in diesem Kreis eine Sonderrolle zu: „Bei uns landen die meisten internationalen Anfragen, da wir seit Jahrzehnten eine feste Größe im Meetingkalender sind“, ist Palm stolz auf das internationale Renommee des LAZ-Meetings.

 

 

 

 

Do

14

Mär

2019

2. Hallenvergleichskampf der Leichtathleten U17 Belgien-Niederlande-NRW am 9. März in Münster

Enie Dangelmaier sprang mit 5,53 Metern auf den vierten Platz. (Foto: Christian Dangelmaier)
Enie Dangelmaier sprang mit 5,53 Metern auf den vierten Platz. (Foto: Christian Dangelmaier)

Dangelmaier und Morlo kämpfen für NRW

 

Beim 2. Hallenvergleichskampf der U17-Leichtathleten zwischen Belgien, den Niederlanden und der NRW-Auswahl standen mit Enie Dangelmaier und Mathis Morlo auch zwei Sprungtalente des LAZ Rhede im NRW-Team. Während Enie Dangelmaier die Qual der Wahl hatte und schließlich einen Start im Weitsprung der ebenfalls möglichen Nominierung im Dreisprung vorzog, freute sich Morlo auf eine Einladung für das Hochsprungteam.

 

Bereits im ersten Versuch glückte Dangelmaier mit 5,53 Metern ihre Tagesbestweite, obwohl sie dabei vor dem Brett abgesprungen war. In der Endabrechnung bedeutete dies der vierte Platz. Morlo belegte mit übersprungenen 1,80 Metern den sechsten Rang. Er blieb damit nur einen Zentimeter unter seiner persönlichen Bestleistung.

 

In der Mannschaftswertung gab es einen überlegenen Sieg der niederländischen Auswahl, die mit 316,5 Punkten mehr als doppelt so viele Zähler sammelte wie das NRW-Team (141), das hinter Flandern und Wallonien auf Platz vier landete. Im Gegensatz zu den Gästen aus den Niederlanden und Belgien war das NRW-Team nicht in allen Disziplinen besetzt, sodass in der Teamwertung keine bessere Platzierung möglich war. „Warum nicht in allen Disziplinen NRW-Athleten am Start waren, ist mir völlig schleierhaft. Eine solche Chance, sich mit Talenten aus den Nachbarländern zu messen, darf man sich nicht entgehen lassen“, hatte LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm wenig Verständnis für das Fehlen vieler NRW-Kaderathleten.

 

Ergebnisse

 

 

 

 

Mi

13

Mär

2019

Cross-DM am 9. März in Ingolstadt

Stefan Ritte vom LAZ Rhede lief auf der sehr anspruchsvollen Crossrennstrecke mit internationaler Besetzung ein tolles Rennen.
Stefan Ritte vom LAZ Rhede lief auf der sehr anspruchsvollen Crossrennstrecke mit internationaler Besetzung ein tolles Rennen.

 

Lowicker kehren mit zwei Top-8-Platzierungen

von der Cross-DM zurück

 

Pressebericht von Janek Betting

 

Bereits am Freitagvormittag machte sich die Lowicker Wettkampfgruppe zur Cross-DM in Ingolstadt auf. Anders als sonst für Crosslaufmeisterschaften üblich, fand das Rennen im Ingolstadter Hindenburgpark und damit direkt im Stadtzentrum, und nicht auf umliegenden Feldern oder Wiesen, statt. Dennoch war die ca. 1 km lange Runde durch kurze, harte Anstiege, teils engen Kurven und einigen Hindernisse sehr anspruchsvoll.

Für die herausragenden Ergebnisse aus Lowicker Sicht sorgten Helga Willemsen und Friedhelm Betting, die jeweils den 8. Platz ihrer Altersklasse belegten. Bei ihrem ersten DM-Start benötigte Willemsen für die 5,1 km lange Strecke 23:45 Minuten und sicherte sich mit einer fulminanten Schlussbeschleunigung den 8. Platz. Ebenfalls ein starkes Rennen zeigte Sylvia Uebbing (24:54 min), die als 16. der W50 ins Ziel kam. „Sylvia hat in den letzten Wochen super trainiert und sich mit diesem tollen Ergebnis selbst belohnt“, zeigt sich DJK-Trainer Janek Betting zufrieden. Auch Werner Enk absolvierte 5 Runden und kam nach 25:06 Minuten ins Ziel. Obwohl er durch einen grippalen Infekt in den letzten zwei Wochen kaum trainieren konnte, belegte er einen respektablen 25. Platz in seiner Altersklasse M60.

 

Im zweiten Meisterschaftslauf waren für Friedhelm Betting und Manfred Grunau 6,1 km zurückzulegen. Friedhelm Betting stellte hier in 25:17 Minuten einmal mehr seine herausragende Form unter Beweis und lief auf den 8. Platz der M55. Mit seiner ersten Top-8-Platzierung durfte Betting den bisher wohl größten Erfolg seiner Kariere feiern. In der stark besetzten Altersklasse M50 musste Manfred Grunau seinem hohen Anfangstempo Tribut zollen und erreichte in 27:36 Minuten als 32. das Ziel.

 

„Abgesehen von Friedhelm haben alle ihr Debüt bei Deutschen Meisterschaften gegeben. Besonders unter diesem Gesichtspunkt können alle mit ihren Ergebnissen zufrieden sein. Dass dann auch noch zwei Top-8-Platzierungen herausgesprungen sind, ist einfach der Hammer! “, resümiert Janek Betting zufrieden.

 

Ebenfalls zur Reisegruppe gehörte Stefan Ritte vom LAZ Rhede, der im Mittelstreckenrennen der Männer über 4,1 km am Start war. Nach taktisch kluger Renneinteilung lief Ritte in 13:59 Minuten auf einen starken 23. Platz. Insgesamt finishten hier 78 Läufer, unter anderem auch Athleten auf internationalem Niveau wie der neue und alte Deutsche Cross-Meister Richard Ringer, oder der zweitplatzierte Florian Orth. Umso höher ist der 23. Platz, den Ritte belegte, zu bewerten.

 

 

Während ein Teil der Lowicker Läufer schon im Ziel bei den Deutschen Cross-Meisterschaften war, ging eine weitere Gruppe beim Track-&-Field-Run von AvA´70 in Aalten über die 5-km-Distanz an den Start. Hier ging es allerdings etwas beschaulicher zu.

Trotz der Abwesenheit der Teilnehmerinnen der Deutschen Cross-Meisterschaften, liefen mit Anne Wüpping und Britta Ihling gleich zwei Frauen unter die Top Ten. Mit einer Zeit von 22:45 Minuten wurde Anne Wüpping bei ihrem Lowick-Debüt auf der 5-km-Distanz 5. in der Gesamtwertung der Frauen. Björn Jansen war schnellster Lowicker und lief in einer Zeit von 18:50 Minuten auf Platz 7 der Männergesamtwertung. Er sorgte somit für die dritte Top-10-Platzierung in Aalten. Komplettiert wurde das Ergebnis durch Michael Engbers (20:06 min), Andre Geukes (21:56 min) und Sandra Boland (30:07 min).

 

Bei wechselhaftem Wetter mit Regenschauern, Sonne und viel Wind wurde den Sportlern besonders auf der zweiten Hälfte des Rennens einiges abverlangt. Starker Gegenwind mit heftigen Regenschauern, auf- und absteigende Passagen auf schmalen Waldwegen und ein Parcours mit zahlreichen Spitzkehren, zwei Sprunggruben und zwei Baumstämmen im Stadion erschwerten die Laufbedingungen, bevor es auf die letzten Meter der Zielgeraden ging.

 

Ergebnisse Cross-DM

 

Ergebnisse aus Aalten

 

 

 

Di

12

Mär

2019

Nordrhein-Hallenmeisterschaften U16 am 10. März 2019 in Düsseldorf

Matz Grunden gewinnt den Dreisprung der M15 mit 2 Metern Vorsprung.
Matz Grunden gewinnt den Dreisprung der M15 mit 2 Metern Vorsprung.

LAZ-Nachwuchs räumt kräftig ab

 

Zum Abschluss der Hallensaison räumte der Nachwuchs des LAZ Rhede bei den Nordrhein-Hallenmeisterschaften der Jugend U16 kräftig ab. Sechs Medaillen, davon drei aus Gold sowie weitere sechs Endkampfplatzierungen sorgten für beste Stimmung bei Athleten, Trainerteam und Eltern der Nachwuchstalente aus Rhede.

 

Für die größte Überraschung sorgte Ayisha Mouhamed, die schon im 60-m-Vorlauf der W14 ihre bisherige Bestzeit von 8,36 Sekunden pulverisierte und in 8,14 Sekunden die schnellste Zeit aller Teilnehmerinnen lief. Im Finale hielt Mouhamed dem Favoritendruck stand und siegte ungefährdet in schnellen 8,13 Sekunden. Den zweiten Titel für das LAZ Rhede errang in überlegener Manier der M15-Dreispringer Matz Grunden, der nach Hopp, Stepp und Jump erst nach 12,14 Metern den Sand berührte und mit zwei Metern Vorsprung gewann.

Das dritte Gold wurde am stärksten bejubelt, denn es wurde durch die 4x200-Meter-Staffel der weiblichen U16 errungen, die damit ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen konnte. Startläuferin für die StG Rhede-Sonsbeck war Aiysha Mouhamed, die bereits nach kanpp 30 Metern an der Startläuferin aus Leverkusen vorbeilief und das Staffelholz in Führung liegend an Rieke Unland übergab. Unland, die als einzige Läuferin aus der Vorjahresstaffel im Team stand, spielte ihre hohe Endgeschwindigkeit aus und übergab mit Vorsprung auf die Sonsbeckerin Jule Weibel. Sie und auch die Schlussläuferin Merret Manten (Sonsbeck) wehrten die Angriffe von Leverkusen ab und wurden mit großem Jubel nach 1:49,63 Minuten im Ziel empfangen.

 

Zuvor hatte Rieke Unland in einer Wimpernschlagentscheidung Silber im 60-m-Sprint der W15 gewonnen. In neuer persönlicher Bestzeit von 7,92 Sekunden musste sie sich mit einem minimalen Rückstand von 1 Hundertstelsekunde der Siegerin Veronique Badjalimbe (TuS Köln rrh) geschlagen geben. „Rieke hat sich in diesem Winter enorm verbessert und eine enorm hohe Endgeschwindigkeit erreicht", freut sich ihr Trainer Jürgen Palm schon auf die Sommersaison, wo dann die 100 Meter den Stärken von Unland noch mehr entgegenkommen. Für Thea Lehmbrock sind die 800 Meter noch eine „Sprintstrecke." Der Athletin von LAZ-Lauftrainer Michael Ilbertz liegen eher die Laufstrecken ab 3000 Meter. Dennoch lief es für Lehmbrock auf den vier Hallenrunden richtig gut, sodass sie im Ziel in neuer persönlicher Bestzeit von 2:29,00 Minuten Zweite der W14 wurde.

 

Entsprechend der großen Disziplinpalette des LAZ Rhede, wollte Kugelstoßerin Ronja van der Heiden nicht hinten anstehen und stieß die 3-kg-Kugel auf 11,24 Metern. Mit dieser neuen persönlichen Bestweite landete die Athletin von Ely Niehaus auf dem Bronzeplatz der W15. Zwei Endkampfplätze gewann Linus Feldhaus, der im Weitsprung mit einer Sprungweite von 5,70 Metern Vierter wurde und im Kugelstoßen der M15  (11,81m) den siebten Platz belegte. Fünfte Plätze belegten Annika Geuting im 800-m-Lauf der W15 (2:29,66min), Lene Stumpen im 60-m-Hürdenfinale der W14 (9,66s) sowie die 4x200-m-Staffel der M15 (1:45,96min) in der Besetzung Maiko Dahlen (Sonsbeck), Linus Feldhaus, Matz Grunden und Robin Aengeneyndt (Sonsbeck). Sechster im Weitsprung der M15 wurde Matz Grunden mit einer Weite von 5,62 Metern.

 

Ergebnisse

 

 

 

Di

05

Mär

2019

Deutsche Seniorenmeisterschaften Halle und Winterwurf am 2./3. März in Halle a.d. Saale

Trainer und Sportler, die sich gemeinsam über die Erfolge freuen: v.l.: Hammerwurftrainer Werner Niehaus, Hans Wewering, Reiner Heweling, Christian Dangelmaier, Tom Ketelaer und Trainer Roman Buhl.
Trainer und Sportler, die sich gemeinsam über die Erfolge freuen: v.l.: Hammerwurftrainer Werner Niehaus, Hans Wewering, Reiner Heweling, Christian Dangelmaier, Tom Ketelaer und Trainer Roman Buhl.

Senioren in Höchstform

 

Weit über 1000 Teilnehmer gingen am vergangenen Wochenende bei den Deutschen Leichtathletikmeisterschaften der Senioren an den Start. In Halle an der Saale trafen sich die besten Leichtathleten Deutschlands in den Altersklassen M/W 35 bis M/W 90! Mit dabei waren auch vier Athleten des LAZ Rhede. Bis vor einem Jahr noch hielt Hans Wewering als einziger Vertreter die Fahne des LAZ Rhede bei den Seniorenmeisterschaften hoch. In Halle warf der Deutsche M55-Meister von 2017 den 6-kg- Hammer auf 42,15 Meter und belegte damit den 4. Platz.

Als wahrer Titelhamster erweist sich Reiner Heweling, der in Halle seine DM-Titel Nummer fünf und sechs einheimste. Der WM-Dritte des Vorjahres gewann in der Altersklasse M55 souverän die Titel über 60 und 200 Meter. Im 60-m-Sprint blieb Heweling in Vor- und Endlauf als einziger unter der 8-Sekunden-Marke und siegte in schnellen 7,72 Sekunden. Mehr Spannung hatte sein Trainer Roman Buhl über 200 Meter erwartet. Schließlich war Heweling auf der von ihm ungeliebten „Langstrecke“ lediglich mit der drittbesten Meldezeit angereist. Doch bereits nach der ersten Kurve hatte Heweling einen deutlichen Vorsprung herausgelaufen, den er souverän bis ins Ziel verteidigte. In 25,67 Sekunden drückte Heweling seine Saisonbestzeit um eine halbe Sekunde und lag damit 47 Hundertstel vor dem Vizemeister.

 

Titel Nummer drei für das LAZ Rhede ging etwas überraschend an Christian Dangelmaier, der im Jugend- und Juniorenalter zu den besten Weitspringern Deutschlands gehörte. Seit rund zwei Jahren schnürt Dangelmaier wieder verstärkt die Laufschuhe oder Spikes und dies mit zunehmendem Erfolg. „Ich musste erst das richtige Maß zwischen Training und Erholung finden, aber jetzt fängt die Sache an, Spaß zu machen“, freut sich Dangelmaier über seinen DM-Titel im 60-m-Sprint der M45. Nach 7,68 Sekunden im Vorlauf konnte Dangelmaier im Finale seine Saisonbestzeit von 7,64 Sekunden einstellen und siegte vor Oliver Seibel, der 7,69 Sekunden lief.

 

Tom Ketelaer (M50) ist das neueste Trainingsmitglied im LAZ-Seniorenteam. Der ehmalige Leistungsschwimmer bestritt bis vor kurzem für die DJK Lowick eher Wettkämpfe im Mittel- und Langstreckenlauf. Mit seinem Wechsel in die Trainingsgruppe von Roman Buhl und Mecky Emmerich zum LAZ Rhede widmet er sich jetzt mehr den Sprintstrecken bis 400 Meter. Über 60 Meter lief er auf Anhieb in 7,97 Sekunden ins Finale, wo er mit 8,03 Sekunden den sechsten Platz erreichte. Die gleiche Platzierung schaffte er auch über 200 Meter (26,15s), wobei er hier sein Durchhaltevermögen durch einen perfekten Endspurt demonstrieren konnte. „Jetzt fehlt uns nur noch der vierte Mann für eine Staffel“, wirbt Roman Buhl um Leichtathletik begeisterte Sportler im besten Alter.

 

Ergebnisse

 

 

 

Mi

27

Feb

2019

51. Deutsche Jugend-Hallenmeisterschaften + 25. Deutsche Jugend-Winterwurfmeisterschaften am 23./24. Februar in Sindelfingen

Das Foto von Roman Buhl zeigt die LAZ-Sprinterin Nike Dangelmaier (links) bei ihrem Lauf.
Das Foto von Roman Buhl zeigt die LAZ-Sprinterin Nike Dangelmaier (links) bei ihrem Lauf.

Dangelmaier läuft neue persönliche Bestzeit

 

Fünf Athletinnen und Athleten des LAZ Rhede waren bei den 51. Deutschen Jugend-Hallenmeister-

schaften und 25. Deutschen-Jugendwinterwurfmeisterschaften in Sindelfingen am Start. Während das Gros des Teams bei den Winterwurfmeisterschaften im Floschenstadion antrat, ging Nike Dangelmaier im Sindelfinger Glaspalast über die 400 Meter der U20 an den Start. Als Zweite des ersten Vorlaufes konnte Dangelmaier zum dritten Mal in dieser Hallensaison ihre persönliche Bestzeit steigern. Mit ihrer neuen Bestzeit von 58,43 Sekunden rangierte die NRW-Kaderathletin auf Platz 16 im Gesamtklassement.

 

Das beste Ergebnis der LAZ-Werfer erzielte Gerrit Vißer, der den 5-kg-Hammer erstmals über die 50-Meter-Marke warf und mit guten 51,23 Metern den 9. Platz bei der männlichen U18 erreichte. „Gerrit trainiert sehr fleißig und hat sich technisch gut weiterentwickelt“, lobt sein Trainer Werner Niehaus die Leistungsentwicklung von Vißer. Weniger rund lief der Wettkampf für die U20-Hammerwerfer Moritz Leiting und Antonia Ciroth. Moritz Leiting, der aus privaten Gründen erst am Wettkampftag anreisen konnte, warf als Zehnter den 6-kg-Hammer auf 44,76 Meter und Antonia Ciroth schleuderte den 4-kg-Hammer auf 35,31 Meter (17./ U20).

Zu kurz war die Vorbereitungszeit für Hannah Schoofs, die nach einem USA-Aufenthalt erst wieder seit fünf Wochen bei Ely Niehaus trainieren konnte. Mit ihrer Tagesbestweite von 34,72 Metern blieb ihr Platz 17. „Bis zum Sommer sollte Hannah wieder an die Form des Vorjahres anknüpfen können“, ist LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm zuversichtlich, dass die talentierte Mehrkämpferin noch deutliche Leistungsreserven hat. Als Stützpunkttrainer Hochsprung betreute Roman Buhl den Leverkusener Florian Hornig, der im Hochsprung der U20 mit einer Sprunghöhe von 1,95 Metern Sechster wurde.

 

Ergebnisse

 

 

 

Di

19

Feb

2019

66. Deutsche Leichtathletik-Hallenmeisterschaften am 16./17. Februar in Leipzig

Dank der kompetenten Unterstützung ihres Physios Helmut Mosscheik konnte Klaudia Kaczmarek bei der Hallen-DM an den Start gehen.
Dank der kompetenten Unterstützung ihres Physios Helmut Mosscheik konnte Klaudia Kaczmarek bei der Hallen-DM an den Start gehen.

 

Trotz Verletzung

auf Rang vier

 

Mit einem vierten Platz im Dreisprung (13,35m) und einem achten Platz im Weitsprung (6,02m) kehrte Klaudia Kaczmarek vom LAZ Rhede von den 66. Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften in Leipzig zurück. Selbst auf der Rückfahrt wussten Kaczmareks Trainer Jürgen Palm und Physiotherapeut Helmut Moscheik nicht so recht, wie sie die Ergebnisse bewerten sollten, denn seit dem Abschlusstraining am vergangenen Mittwoch hingen die Chancen auf ihre 35. DM am seidenen Faden.

 

„Bei der Laufkoordination spürte Klaudia plötzlich einen Schmerz im linken Oberschenkel, sodass sie sofort das Training abbrechen musste“, erläutert Palm den Schreck beim Abschlusstraining. Bei einer Schnellanaylse durch den ehemaligen DLV-Masseur Helmut Moscheik konnte ein Faserriss zwar ausgeschlossen werden, sodass etwas Hoffnung aufkeimte. Aber die Zeit für ein Ausheilen der Verletzung schien zu knapp: „Ohne Helmut hätte ich nicht starten können. Er hat mir das Vertrauen gegeben, dass alles hält“, bedankt sich Klaudia Kaczmarek bei Moscheik.

Nach fünf Behandlungen in drei Tagen stand Kaczmarek am Samstag um 14:05 Uhr dann tatsächlich am Ablauf zu ihrem Dreisprungversuch. Obwohl dieser übergetreten war, sorgte er für etwas Entspannung bei ihrem Trainer Jürgen Palm, denn er hatte kein Humpeln mehr im Anlauf erkennen können. Gleich im zweiten Durchgang legte Kaczmarek dann 13,21 Meter vor und setzte sich damit an die dritte Position. Gold und Silber waren da schon an die neue deutsche Rekordhalterin Kirstin Gierisch (Chemnitz/14,11m später noch 14,38m) und die vielfache Deutsche Meisterin Jenny Elbe (Dresden/13,76m) vergeben.

  

Den ersten Konter von Maria Purtsa (Chemnitz), die 13,22 Meter weit sprang, konnte Kaczmarek dann im fünften Druchgang mit starken 13,35 Metern kontern. Doch im letzten Versuch traf Purtsa das Brett perfekt und steigerte ihre persönliche Hallenbestweite auf 13,46 Meter und schnappte sich Bronze. Mit vier Sprüngen über 13 Meter blieb für Kaczmarek bei ihrer achten Hallen-DM in Folge der vierte Platz. „Es wäre gelogen, wenn wir da nicht im ersten Moment enttäuscht gewesen wären, aber so wie es gelaufen ist, kann ich nur stolz sein auf die Haltung und Leistung von Klaudia, die wieder einmal auf den Punkt in Form war“, zollt Palm seiner Athletin großen Respekt. Das Weitsprungergebnis am zweiten Wettkampf geriet dann fast zur Nebensache, denn der Dreisprung und die Unsicherheit hatten viel Kraft gekostet. Immerhin erreichte Kaczmarek mit ihrem weitesten Sprung auf 6,02 Metern den Endkampf, den sie als Achte abschloss und ihre Serie von Endkampfplatzierungen bei Deutschen Meisterschaften auf die beachtliche Zahl von 28 verlängerte.

  

Nach fünf Stunden Fahrt von Leipzig nach Rhede, wurden dann schon die Planungen für den Sommer gemacht, wo bei der hoffentlich 36. DM-Teilnahme im Berliner Olympiastadion eine neue Bestleistung gelingen soll. Bis dahin steht nach der vollständigen Regeneration jedoch noch eine Vielzahl von Trainingseinheiten auf dem Programm.

  

Ergebnisse

 

 

Mi

13

Feb

2019

LVN-Region-Nord-Hallenmeisterschaften U14/U16 am 9. Februar 2019 in Rhede

NRW-Kaderathletin Rieke Unland blieb im 60-m-Sprint der W15 zum ersten Mal unter 8 Sekunden und holte damit den Titel nach Rhede.
NRW-Kaderathletin Rieke Unland blieb im 60-m-Sprint der W15 zum ersten Mal unter 8 Sekunden und holte damit den Titel nach Rhede.

 

Starke Leistungen der Nachwuchsathleten

 

Ein volles Haus und zahlreiche persönliche Bestleistungen bescherte dem LAZ Rhede die Regions-Hallenmeisterschaft der Schüler/-innen U14 und U16. In der Leichtathletik-Halle des BESAGROUP-Sportparks Rhede trafen sich am 9. Februar rund 200 Nachwuchstalente aus über 20 Vereinen der Region. „Die Beteiligung und die gezeigten Leistungen sind ein echter Lichtblick für die Region-Nord“, stellte LAZ-Sprinttrainer Mecky Emmerich fest, der den erkrankten Stützpunktleiter Jürgen Palm als örtlicher Ausrichter vertrat.

 

Für das beste Resultat der Veranstaltung sorgte Rieke Unland (W15), die erstmals in ihrer noch jungen Laufbahn im 60-m-Sprint unter 8 Sekunden blieb und in 7,98 Sekunden ihre Kaderkolleginnen aus Xanten und Duisburg auf die Plätze verwies. Den zweiten Titel für das LAZ Rhede heimste Heleen Keiten-Schmitz im Weitsprung der W12 ein. Mit guten 4,46 Metern sicherte sich die Athletin von LAZ-Schülertrainer Michael Ilbertz den Meisterwimpel. Als Zugabe belegte sie im 60-m-Sprint in 8,92 Sekunden den zweiten Platz. 

Auch Linus Feldhaus (M15) wurde mit Silber dekoriert. Der hochgewachsene Athlet stellte mit 5,81 Metern eine neue persönliche Weitsprungbestleistung auf. Schnelle Zeiten liefen Ayisha Mohamed und Lene Stumpen in der W14. Mohamed lief im 60-m-Sprint in 8,38 Sekunden ebenso zum Silberplatz wie Lene Stumpen in 10,22 Sekunden über die Hürdenstrecke. Im Weitsprung der M13 errang Lennard Hüls mit einer Weite von 4,65 Metern Bronze. Die gleiche Platzierung schaffte Rike van Veenendaal (W13) mit übersprungenen 1,37 Metern bei ihrem ersten Hochsprungwettkampf.

 

Gute Weitsprungleistungen zeigten auch Janne Ueffing mit 4,43 Metern (4./M14), Lena Bonhoff mit 4,67m (4./W14), Ronja van der Heiden (4,75m/5./W15) und Lene Stumpen (4,65m/6./W14), die zudem im Hochsprung mit übersprungenen 1,42 Metern Vierte wurde.

 

 

Ergebnisse

 

 

Di

05

Feb

2019

NRW-Hallen- und Winterwurfmeisterschaften 2019 am 2./3. Februar in Leverkusen

Neue persönliche Bestzeit, DM-Norm und die Silbermedaille sicherte sich Nike Dangelmaier in 58,52 Sekunden im 400-m-Lauf der  U20.
Neue persönliche Bestzeit, DM-Norm und die Silbermedaille sicherte sich Nike Dangelmaier in 58,52 Sekunden im 400-m-Lauf der U20.

LAZ-Athleten kehren mit 10 Medaillen zurück

 

Mit zehn Medaillen im Gepäck kehrten die Athleten des LAZ Rhede von den NRW-Hallen- und Winterwurfmeisterschaften am ersten Februarwochenende aus Leverkusen zurück und konnten damit die Erwartungen des Trainerteams voll und ganz erfüllen.

 

Nicht sieben auf einen Streich, aber sieben Mal in Folge heißt die NRW-Hallenmeisterin im Dreisprung Klaudia Kaczmarek. Zur Verlängerung ihrer eindrucksvollen Siegesserie bei diesen Meisterschaften brauchten Kaczmarek und ihr Trainer Jürgen Palm jedoch viel Geduld. Denn nach gutem Einspringen lief es bis zum fünften Versuch alles andere als rund für die hoch gewachsene Athletin. Mit einer Weite von 12,22 Metern lag sie auf dem ungewohnten dritten Rang. Doch im fünften Versuch platzte der Knoten und Kaczmarek stellte mit einer Weite von 13,03 Metern die gewohnte Hierarchie her. Als Zugabe folgte im letzten Durchgang eine weitere Steigerung auf 13,05 Metern. Am Sonntag sprang Kaczmarek dann mit einer Weite von 6,10 Metern auch noch zur Silbermedaille im Weitsprung der Frauen.

Einen souveränen Erfolg verbuchte auch der U20-Hammerwerfer Moritz Leiting, der den 6-kg-Hammer im Schneetreiben von Leverkusen auf 46,03 Meter schleuderte. Der dritte Titel für das LAZ Rhede war dann eine Riesenüberraschung, denn Youssef Wardi hatte außer seinem Trainer Jürgen Palm und Stefan Ritte, der die Betreuung vor Ort übernommen hatte, niemand auf der Rechnung. Der Sieg im 1500-m-Lauf der U18 schien für den Schalker Daniel Sergio reserviert. Doch Wardi spielte nach einem taktischen Rennverlauf auf der Schlussrunde seine Spurtstärke aus und konterte den Angriff von Sergio in 4:15,41 Minuten zu 4:15,61 Minuten souverän.

 

Der mutige Auftritt von Nike Dangelmaier im 400-m-Lauf der U20 wurde dreifach belohnt. Die Bocholterin lief in 58,52 Sekunden eine neue persönliche Hallenbestzeit, mit der sie zugleich die DM-Norm unterbot und wie im Vorjahr den zweiten Platz belegte. Zwei weitere Silbermedaillen gingen auf das Konto von Athlet/-innen aus der Hammerwurfgruppe von Werner Niehaus. Bei den Frauen warf Maximiliane Langguth starke 53,97 Meter und bei der männlichen Jugend U18 unterstrich Gerrit Vißer mit einer Weite von 47,87 Metern seine gute Form. Dritter wurde hier sein Trainingspartner Justus Leiting mit einer neuen persönlichen Bestweite von 37,79 Metern.

 

Bronze sicherten sich zudem auch Antonia Ciroth im Hammerwurf der weiblichen U20 (37,93m) und Jonas Arnold im Speerwurf der männlichen U20 (44,89m). Abgerundet wurde das erfolgreiche Meisterschaftswochenende durch fünf weitere Endkampfplatzierungen der LAZ-Talente. Enie Dangelmaier rangierte im Dreisprung (11,06m) auf dem fünften und im Weitsprung mit einer Weite von 5,57 Meter auf dem vierten Platz und die Speerwerfer/-innen Fabian Baten (U20/44,77m), Mathis Morlo (U18/37,73m) und Hannah Schoofs (U20/34,41m) belegten die Plätze vier, sechs und sieben. Die Staffeln der Startgemeinschaft vielen hingegen einer Erkältungswelle im Sprinterlager zum Opfer. Ein Treffen der Vereine zur Dokumentation des Protests gegen die DLV-Staffelpläne verlief jedoch wenig verheißungsvoll. „Für die DM in Berlin gibt es angeblich Sachzwänge, die eine Austragung erschweren. Alternativtermine stehen jedoch auch nicht fest, sodass für die betroffenen Sportler und Vereine eine Saisonplanung nicht möglich ist“, erläutert Palm.

 

Ergebnisse

 

 

 

Mi

30

Jan

2019

NRW-Hallen- und Winterwurfmeisterschaften am 2./3. Februar in Leverkusen - Vorbericht

Klaudia Kaczmarek ist im "Anflug" auf ihren 7. NRW-Dreisprungtitel in Folge.
Klaudia Kaczmarek ist im "Anflug" auf ihren 7. NRW-Dreisprungtitel in Folge.

 

Titelverteidigung im Visier

 

Gut 900 Teilnehmer aus 150 Vereinen haben ihre Meldungen für die NRW-Hallen- und Winterwurfmeisterschaften am 2. und 3. Februar in Leverkusen abgegeben. Das LAZ Rhede reist mit 17 Athletinnen und Athleten in die Bayerstadt. Bis auf Sprinter Simon Heweling, der erneut mit muskulären Problemen zu kämpfen hat, sind alle LAZ-Sportler einsatzbereit. Angeführt wird das Team von der doppelten Titelverteidigerin Klaudia Kaczmarek, die wie bei den Nordrhein-Hallenmeisterschaften einen Doppelstart im Drei- und Weitsprung plant. Nachdem sie bereits in beiden Disziplinen die DM-Norm abhaken konnte, kann Kaczmarek entspannt an die Titelverteidigung gehen. Im Dreisprung hält ihre Siegesserie bei dieser Meisterschaft seit 2013 und im Weitsprung durfte sie seit 2012 viermal aufs oberste Treppchen.

Medaillenchancen haben auch die U20-Läuferin Nike Dangelmaier und der U18-Mittelstreckler Youssef Wardi. Dangelmaier wurde im Vorjahr Zweite und zeigte nach muskulären Problemen und einer leichten Erkältung zuletzt wieder eine stark ansteigende Formkurve. Für Youssef Wardi stellt der Start im 1500-m-Lauf eine Premiere dar. Der Schüler, der an der Akademie Klausenhof seinen Abschluss machen möchte, ist als zweitschnellster Läufer gemeldet und hat diesen Platz auch im Sommer erreicht. Wie Klaudia Kaczmarek, so bestreitet auch Enie Dangelmaier den Drei- und Weitsprungwettkampf. Verzichten wird das große Sprungtalent hingegen auf einen Staffeleinsatz. Hier kommt diesmal neben Alina Arenz, Nike Dangelmaier und Hanna Lüger (Bottrop) Elisa Stumpen zum Einsatz, die auch noch im 60-m-Hüdensprint und Hochsprung antreten wird.

 

Gleich zehn Werferinnen und Werfer aus den Trainingsgruppen von Ely und Werner Niehaus treten bei den NRW-Winterwurfmeisterschaften an. In blendender Form präsentierte sich zuletzt Maximiliane Langguth, die es im Hammerwurf der Frauen aber mit starken Werferinnen aus Leverkusen und Uerdingen aufnehmen muss. Medaillenchancen haben Moritz Leiting, Antonia Ciroth bei der U20 und Gerrit Vißer bei der U18. Ihren ersten Saisonwettkampf wird Hannah Schoofs bestreiten, die im Vorjahr bei den Deutschen U20-Winterwurfmeisterschaften einen überraschenden 7. Platz erreicht hatte.

 

Am Rande der Meisterschaften wird es auch eine Diskussionsrunde zur geplanten Einführung einer Staffel-DM geben. „Die meisten Trainerkollegen sind ebenso entsetzt wie wir und hoffen, dass das Schlimmste noch verhindert werden kann“, sieht Palm die DLV-Pläne sehr kritisch. Die Argumente, das Fernsehen würde auf neue Formate pochen, sind seiner Meinung nach vorgeschoben: “Das Fernsehen hat noch nie einen DM-Staffellauf gezeigt und wird bei einer separaten DM garantiert nicht übertragen.“

 

Zeitplan

 

 

 

Mi

30

Jan

2019

LAZ Rhede Wettkämpfe am letzten Januarwochenende 2019

Nachwuchshammerwerfer Justus Leiting warf zum ersten Mal mit dem 5-kg-Hammer: 35,49 Meter sein Ergebnis.
Nachwuchshammerwerfer Justus Leiting warf zum ersten Mal mit dem 5-kg-Hammer: 35,49 Meter sein Ergebnis.

25. Januar

Hallenmeeting in Pitsburg

 

26. Januar

Regionsmeisterschaften Kugelstoßen, Stabhochsprung, Dreisprung in Wesel

 

26. Januar

Hammerwurfmeeting in Rhede

 

27. Januar

Internationales PSD-Hallenmeeting in Dortmund

 

27. Januar

28. Hochsprungmeeting in Unna

  

Mit neuen persönlichen Bestleistungen, DM-Normen und Meistertiteln glänzten die LAZ-Athleten am letzten Januarwochenende bei Wettkämpfen und Meisterschaften. Bei einem Meeting in Pitsburg (USA) trumpfte der LAZ-Hürdenläufer Henry Vißer für sein Uni-Team aus Tulsa (Oklahoma) auf. Bereits im 60-m-Hürdenvorlauf drückte der DM-Siebte des Vorjahres seine 60-m-Hürdenzeit auf starke 8,31 Sekunden. Im Finale unterbot Vißer in 8,28 Sekunden sogar die DM-Hallennorm (8,30s). Damit jedoch nicht genug. Noch zweimal musste Vißer für sein Team antreten und lief bei seinem ersten 400-m-Hallenrennen schnelle 49,34 Sekunden, um zum Abschluss auch noch als Startläufer für die 4x400-Meter-Staffel zu laufen.

Ihre zweite Norm für die Deutschen-Hallenmeisterschaften in Leipzig Mitte Februar schaffte Klaudia Kaczmarek beim 2. Internationalen Hallenmeeting in Dortmund. Im hochklassig besetzten Weitsprungfeld der Frauen, sprang Kaczmarek im 6. Versuch 6,18 Meter weit und blieb somit 8 Zentimeter über der geforderten Norm. Als Sechste war sie zudem zweitbeste deutsche Athletin und konnte unter anderem die U20-Weltmeisterin Lea-Jasmin Riecke hinter sich lassen. In der aktuellen Deutschen Bestenliste rangiert Kaczmarek auf dem dritten Platz im Dreisprung (12,83m) und dem achten Platz im Weitsprung der Frauen.

 

Eine 100%-Quote gelang den Springern und Kugelstoßern aus Rhede bei den Regionshallenmeisterschaften im Dreisprung, Stabhochsprung und Kugelstoßen in Wesel. Den Auftakt machte Matz Grunden, der bei seinem zweiten Dreisprungwettkampf mit starken 12,18 Metern den Titel bei der M15 gewann. Anschließend sicherten sich sowohl Ronja van der Heiden (W14) als auch Linus Feldhaus (M15) die Regionstitel im Kugelstoßen. Van der Heiden stieß die 3-kg-Kugel auf 10,13 Meter und Feldhaus die 4-kg-Kugel auf gute 12,21 Meter. Sowohl der „Meister“ als auch sein „Schüler“ gewannen die Titel im Stabhochsprung. Während der LAZ Stabhochsprungcoach Robert Hallbauer den Männertitel mit einer Sprunghöhe von 3,30 Metern gewann, lief sich sein Schützling Jesse Südholt warm. Bei seiner Anfangshöhe von 3,70 Metern waren bereits alle anderen Teilnehmer ausgeschieden. Trotz kurzer Pausen zwischen den Sprüngen, schraubte Südholt seine persönliche Bestleistung auf gute 4,10 Meter.

 

Hoch hinaus ging es auch für Mathis Morlo bei einem Hochsprungmeeting in Unna. Der Schützling von LAZ-Hochsprungtrainer Roman Buhl steigerte als Dritter der U18 seine Bestleistung von 1,72 Meter auf gute 1,81 Meter. Fünfter wurde Samuel Roths mit einer Sprunghöhe von 1,66 Metern. Auf dem 4. Platz der weiblichen U20 landete Elisa Stumpen, die ihre Saisonbestleistung auf 1,65 Meter steigern konnte.

 

Im Rahmen einer Kadermaßnahme absolvierten die besten Nachwuchshammerwerfer aus NRW einen Wettkampf in Rhede. Dabei warfen sowohl Gerrit Vißer als auch Justus Leiting erstmals mit dem 5-kg-Hammer. Ihr Trainer Werner Niehaus war sowohl mit der Weite von Vißer, der 47,87 Meter weit warf, als auch mit dem Ergebnis von Leiting (35,49m) zufrieden. Nur 60 Zentimeter hinter der U16-DM-Norm blieb das jüngste LAZ-Hammerwurftalent Alexandra Spieker. Bereits im zweiten Versuch landete ihr 3-kg-Hammer nach drei blitzsauberen Drehungen auf guten 37,40 Metern.

 

Ergebnisse aus Wesel

 

Ergebnisse aus Rhede

 

Ergebnisse aus Unna

 

Ergebnisse aus Dortmund

 

 

Mi

23

Jan

2019

Stefan Ritte ist erstmals Landesmeister

Nike Dangelmaier holte in 58,63 Sekunden Silber über 400 Meter der U20.
Nike Dangelmaier holte in 58,63 Sekunden Silber über 400 Meter der U20.

 

3000-Meter-Läufer siegt bei Nordrhein-Hallenmeisterschaften

 

BBV-Pressebericht von Björn Brinkmann

  

Bocholt/Leverkusen - Mit drei ersten Plätzen ist das LAZ Rhede von den Nordrhein-Hallenmeisterschaften aus Leverkusen zurückgekehrt. Dabei durfte sich Dreispringerin Klaudia Kaczmarek bei den Frauen bereits über ihren 21. Titel freuen, während es für Stefan Ritte bei den Männern über 3000 Meter die Premiere war.

  

Außerdem siegte Enie Dangelmaier bei den U18-Juniorinnen im Weitsprung. Hinzu kamen für das LAZ drei zweite und zwei dritte Plätze. „Für Stefan hat es mich besonders gefreut. Er läuft von den 400 Metern bis zum Halbmarathon alles und startet dort, wo ihn die Mannschaft am meisten braucht“, sagte LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm. Ritte sei inzwischen 26 Jahre alt und habe sein Studium nun abgeschlossen. Offen ist nun, wie es weitergeht, da er sich beruflich verändern wird. Im Endspurt setzte sich Ritte in 9:02,95 Minuten durch. 

Klaudia Kaczmarek war hingegen erneut im Dreisprung das Maß aller Dinge. Obwohl sie wieder einmal einige Anlaufprobleme plagten, landete sie am Ende bei 12,83 Meter. „Sie hat nun neun Landesmeistertitel in Folge gewonnen und wieder die DM-Norm geknackt“, so Palm. Im Weitsprung blieb das Happy End diesmal allerdings aus. Nach vier Fehlversuchen reichte es beim letzten Sprung zwar zu 6,00 Meter, aber damit fehlten der Titelverteidigerin neun Zentimeter auf die Leverkusenerin Jennifer Montag. „Man darf aber nicht vergessen, dass Klaudia den Weitsprung eigentlich gar nicht mehr trainiert“, sagte Palm.

 

Dennoch wird sie in dieser Disziplin am Wochenende beim internationalen Meeting in Dortmund starten. Da will sie die DM-Norm von 6,10 Metern erfüllen. Auf dem achten Rang landete in Leverkusen Kim Jessica-Thöne. Sie sprang 5,25 Meter weit.

 

Auf Kaczmareks Spuren befindet sich Enie Dangelmaier, die nach Landestiteln im Weit- und Hochsprung diesmal einen im Dreisprung hinzufügte. Nach zwei Sicherheitsversuchen wählte sie beim dritten Sprung einen längeren Anlauf und landete prompt bei 11,01 Metern. Das war der erste Platz bei den U18-Juniorinnen. Im Weitsprung folgte mit 5,50 Metern ein dritter Platz. „Sie entwickelt sich technisch sehr gut und besitzt großes Potenzial. Nachdem sie in den vergangenen eineinhalb Jahren 14 Zentimeter gewachsen ist, fehlt derzeit aber noch etwas die Kraft“, sagte Palm.

 

Er hatte im Vorfeld darauf gehofft, dass auch Sprinter Simon Heweling trotz großer Konkurrenz vorne mitmischen wird. Das gelang über die 200 Meter mit dem dritten Platz auch. Die anvisierte DM-Norm von 21,95 Sekunden verpasste er in 22,04 Sekunden jedoch deutlich. Über die 60 Meter kam für den Titelverteidiger nach 7,11 Sekunden im Zwischenlauf das Aus. „Simon hatte zuletzt Oberschenkelprobleme, sodass er im Training nicht alles geben konnte“, sagte Palm. Als Vorsichtsmaßnahme verzichtete Heweling auf den Start mit der 4x200-Meter-Staffel. Diese verpatzte die Premiere – statt Wesel gehört künftig Bottrop neben Sonsbeck zur Startgemeinschaft – später durch einen Wechselfehler und schied aus. Hewelings Vater Reiner trat übrigens ebenfalls über die 60 Meter an. Der 55-Jährige erreichte eine Zeit von 7,62 Sekunden und ließ damit immerhin drei Starter hinter sich.

 

Zwei Vizemeisterschaften sprangen für das LAZ Rhede noch bei den U20-Juniorinnen heraus. Nike Dangelmaier wurde über die 400 Meter in 58,63 Sekunden Zweite, obwohl sie sich nach den Regionsmeisterschaften mit muskulären Problemen herumgeschlagen hatte. Zudem war sie erkältet. Elisa Stumpen überquerte bei ihrem zweiten Platz im Hochsprung 1,64 Meter. „Bei 1,67 Metern war sie nicht chancenlos. Aber nachdem Trainer Roman Buhl ihren Anlauf verlängert hat, kämpft sie mit der Feinabstimmung“, so Palm.

 

Zufrieden war er mit dem fünften Platz von Fabian Baten im U20-Weitsprung. 6,42 Meter bedeuteten persönliche Bestleistung. Pech hatte Alina Arenz, die um eine Hundertstelsekunde das 60-Meter-Finale der U20 verpasste. Mit der 4x200-Meter-Staffel landete sie mit Enie und Nike Dangelmaier sowie der Bottroperin Hanna Lüger in 1:47,13 Minuten auf dem fünften Platz.

 

Palm verglich die Stimmung in Leverkusen mit der in einer Kirche. Nur bei den Staffeln sei es laut geworden. „Aber genau die will der Deutsche Leichtathletik-Verband ausgliedern. Dagegen formiert sich inzwischen aber Protest“, sagte Palm.

Ergebnisse

 

Mi

16

Jan

2019

Nordrhein-Hallenmeisterschaften 2019 am 19./20. Januar in Leverkusen - Vorbericht

Mittelstreckler Stefan Ritte (140) geht in Leverkusen über 3000 Meter an den Start. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Mittelstreckler Stefan Ritte (140) geht in Leverkusen über 3000 Meter an den Start. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

 

Neue Startgemeinschaft geht ins Rennen

 

Rund 850 Athleten aus 89 Vereinen und Startgemeinschaften haben ihre Meldungen für die Nordrhein-Hallenmeisterschaften am kommenden Wochenende in Leverkusen abgegeben. Wie sehr die Zentralisierung der NRW Leichtathletik fortgeschritten ist, belegt die Tatsache, dass die vier Großvereine aus Leverkusen, Köln und Uerdingen Dormagen mehr als ein Drittel der Teilnehmer/-innen stellen.

 

Das LAZ Rhede reist mit gerade einmal dreizehn Athlet/-innen, aber dafür viel Optimismus, an den Rhein. Schließlich errangen im Vorjahr alleine Klaudia Kaczmarek und Simon Heweling vier Titel. Zudem kam der Überraschungserfolg der 4x200-m-Staffel der Männer sowie zwei weitere Silber- und Bronzemedaillen. Die Meldelisten lassen jedoch erwarten, dass die Trauben für die LAZ-Asse in diesem Jahr deutlich höher hängen werden. Simon Heweling stellen sich auf dem Weg zur Titelverteidigung ein gutes Dutzend Sprinter aus Leverkusen und Köln in den Weg. Erstes Ziel wird es deshalb für den Schützling von Roman Buhl und Mecky Emmerich sein, die 200-m-DM-Norm von 21,95 Sekunden zu unterbieten. Bisher steht die Saisonbestzeit von Heweling bei 22,11 Sekunden. 

Die LVN-Hallenmeisterin im Dreisprung der Frauen heißt seit 2011 immer Klaudia Kaczmarek und weil mit Jessie Maduka (Düsseldorf) die stärkste Konkurrentin verletzt ausfällt, sieht es nicht schlecht aus für die DM-Vierte des Vorjahres. Auch im Weitsprung führt Kaczmarek das Feld der 18 Springerinnen an. Doch hier schickt allein der TSV Bayer Leverkusen acht Athletinnen ins Medaillenrennen. Eine Endkampfchance hat auch Kim-Jessica Thöne, die im Bereich von 5,50 Meter springen kann.

 

Auch Enie Dangelmaier plant, wie Kaczmarek, einen Doppelstart im Drei- und Weitsprung und dies durchaus mit Medaillenchancen, wobei in der weiblichen U18 eine hohe Leistungsdichte in beiden Disziplinen zu erwarten ist. Richtung Edelmetall könnte es auch für Jesse Südholt im Stabhochsprung  der U20 gehen. Das erste Ziel des Schützlings von LAZ-Stabhchsprungtrainer Robert Hallbauer wird jedoch die NRW-Norm von 4,20 Metern sein, die noch 20 Zentimeter über seiner bisherigen Bestleistung liegt.

 

Ein Fragezeichnen steht noch hinter dem Einsatz von Nike Dangelmaier, die nach zuletzt starken Trainingsleistungen mit muskulären Problemen zu kämpfen hat. Seinen Start über 800 Meter der U18 musste Youssef Wardi leider absagen, da er nach einer Bänderdehnung erst wieder ins Aufbautraining eingestiegen ist. Die Fahne der LAZ-Mittelstreckler wird, wie so oft, Stefan Ritte hochhalten, der sich für einen Start über 3000 Meter entschieden hat.

  

Eine Premiere wird es bei den Staffeln geben. Mit Beginn der Saison 2019 geht das LAZ Rhede zusammen mit dem SV Sonsbeck und dem LC Adler Bottrop als Startgemeinschaft (StG) LA Team RSB an den Start. Da nicht alle Sprinter eine Hallensaison bestreiten, sind für Leverkusen nur zwei Staffeln geplant. Die Männerstaffel wird mit den LAZ-Athleten Simon Heweling und Jan Siebert sowie den Bottropern Marius Lewald und Hannes Jüsten zur Titelverteidigung antreten. Im Aufgebot der weiblichen U20 stehen die LAZ-Athletinnen Alina Arenz, Elisa Stumpen, Nike und Enie Dangelmaier sowie Neue  vom LC Adler Bottrop.

 

Zeitplan

 

 

Mi

16

Jan

2019

Offene NRW-Seniorenmeisterschaften am 12. Januar in Düsseldorf

Christian Dangelmaier (117) holte seinen ersten NRW-Titel. (Foto: Roman Buhl)
Christian Dangelmaier (117) holte seinen ersten NRW-Titel. (Foto: Roman Buhl)

 

LAZ-Senioren-Trio räumt ab

 

Sehr erfolgreich verliefen die offenen NRW-Senioren-Hallenmeisterschaften der Leichtathleten für das Trio des LAZ Rhede. In Düsseldorf errangen Reiner Heweling, Christian Dangelmaier und Tom Ketelaer drei Titel sowie eine Silber und eine Bronzemedaille.

  

Wie im Vorjahr war Reiner Heweling bei der M55 eine Klasse für sich und gewann souverän die Sprints über 60 und 200 Meter. In 7,73 Sekunden stellte er im 60-m-Sprint seine Saisonbestzeit ein. Das anschließende 200-m-Finale entschied er in 26,14 Sekunden mit über einer Sekunde Vorsprung für sich.

 

Seinen ersten NRW-Titel im Seniorenbereich errang der ehemalige Weitspringer Christian Dangelmaier im 60-m-Sprint der M45 (7,64s).

Nach fast zwanzigjähriger Wettkampfpause ist Dangelmaier im Vorjahr wieder ins Training eingestiegen und musste erst einmal Lehrgeld in Form von einigen Verletzungen zahlen. Mittlerweile scheint er zusammen mit seinen Trainern Mecky Emmerich und Roman Buhl die richtige Dosierung gefunden zu haben.

  

Zwei Medaillen gewann Tom Ketelaer bei seinem ersten Auftritt im LAZ-Dress. In der M50 sprintete Ketelaer in 7,96 Sekunden zu Silber und in neuer persönlicher Bestzeit von 25,76 Sekunden über 200 Meter zu Bronze.

 

Ergebnisse

 

 

 

Mi

16

Jan

2019

LAZ Rhede dominiert die zweiten Region-Nord-Hallenmeisterschaften

Matz Grunden, Sprungtalent des LAZ Rhede.
Matz Grunden, Sprungtalent des LAZ Rhede.

Acht Siege, sieben zweite und zwei dritte Plätze

  

BBV-Pressebericht von Björn Brinkmann

 

Rhede - Mit acht Siegen, sieben zweiten und zwei dritten Plätzen war der Gastgeber LAZ Rhede auch bei den zweiten Region-Nord-Hallenmeisterschaften der Leichtathleten der erfolgreichste Verein. „Was die Bereiche Sprint und Sprung angeht, waren die Leistungen zum Saisonstart schon sehr gut. Nur im Hürdenbereich hingen die Athleten aufgrund von Verletzungen noch etwas hinterher“, sagte LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm.

 

Die Titelkämpfe fanden in der Halle im Besagroup-Sportpark statt. Rund 110 Athleten waren insgesamt in den Altersklassen U16 und U18 sowie die der Männer und Frauen am Start. Das entsprach dem Meldeergebnis des Vorjahres. „Es gibt aber leider den Trend, dass die Athleten aus den Vereinen des ehemaligen Kreises Rhein-Lippe kommen. Aus den Bereichen Kleve und Mülheim/Duisburg haben nur wenige Athleten den Weg nach Rhede gefunden“, sagte Palm. Er hatte seine Trainerkollegen deshalb gefragt, wo die Athleten seien. „Sie haben mir gesagt, dass die Trainingsgruppen gar nicht so klein sind. Aber die wenigsten Sportler haben den Ehrgeiz, sich im Wettkampf zu messen“, so Palm.

 

 Das sieht bei Klaudia Kaczmarek ganz anders aus. Seit Jahren ist die Athletin des LAZ Rhede in der Region das Maß der Dinge in Sachen Drei- und Weitsprung. Auch diesmal trat die inzwischen 28 Jahre alte Polizistin trotz einiger Nachtschichten in den Tagen zuvor im Weitsprung an und gewann mit 6,01 Metern. „Es ist schon ein Phänomen, wie sie sich immer wieder motiviert“, sagte Palm. Er geht davon aus, dass Kaczmarek die Norm für die deutsche Hallenmeisterschaft von 6,10 Metern schon am Wochenende im Wettkampf in Leverkusen knacken wird. Hinter Kaczmarek landete Kim-Jessica Thöne mit 5,26 Metern auf dem zweiten Platz. Sie blieb damit hinter ihren Möglichkeiten, war zuletzt aber auch krank gewesen.

 

Bei den U20-Juniorinnen gab es über die 60 Meter ebenfalls einen Doppelerfolg für das LAZ Rhede. Nike Dangelmaier siegte in 8,21 Sekunden vor Alina Arenz (8,29sec). Noch schneller waren die U18-Juniorinnen des LAZ über dieselbe Distanz unterwegs, obwohl sie eigentlich sogar noch zu den Schülern zählen. Rieke Unland aus dem Landeskader Sprint siegte in 8,02 Sekunden vor Enie Dangelmaier (8,18sec), die im Vorlauf noch drei Hundertstelsekunden schneller gewesen war. „Enie gehört in ihrer Altersklasse zum Bundeskader im Weitsprung. Diesen Wettbewerb hat sie dann auch mit 40 Zentimetern Vorsprung gewonnen“, sagte Palm. 5,62 Meter standen für Dangelmaier am Ende zu Buche. Den Hochsprung der U20-Juniorinnen gewann Elisa Stumpen mit 1,61 Metern. Bei der U18 wurde Fiona Terhardt mit 1,46 Metern Zweite.

 

Bei den Männern gewann Simon Heweling erwartungsgemäß über die 60 Meter. Trotz eines Stolperers zu Beginn war er in 7,11 Sekunden der Schnellste. Bei den U20-Junioren ging Fabian Baten im Weit- und Hochsprung an den Start. Während er sich im Hochsprung mit 1,72 Metern mit Rang zwei begnügen musste, reichte es im Weitsprung mit 6,21 Metern zum Sieg. Der dritte Platz ging an Jonas Theling (5,86).

 

Bei seinem Sieg im Hochsprung der U18 gelang Mathis Morlo, eigentlich Speerwerfer, mit 1,72 Metern eine persönliche Bestleistung. Er verwies Samuel Roths auf Platz zwei, der 1,69 Meter übersprang.

 

Im Weitsprung der U18 traten zwei LAZ-Athleten an, die eigentlich noch Schüler sind. Matz Grunden beeindruckte hier mit 6,12 Metern. Damit sprang er genauso weit wie der Sieger, der aber den besseren zweiten Versuch hatte. „Matz hat sich enorm verbessert. Im vergangenen Jahr ist er noch 5,60 Meter gesprungen“, sagte Palm. Er ist optimistisch, dass Grunden die DM-Norm von 6,20 Metern noch knacken wird. Sehr gut war auch die Leistung von Linus Feldhaus, der Dritter wurde und mit 5,77 Metern ebenfalls eine persönliche Bestleistung aufstellte.

  

Ergebnisse

 

 

Mi

09

Jan

2019

Offene NRW-Senioren-Hallenmeisterschaften 2019 am 12. Januar in Düsseldorf und Region-Nord-Hallenmeisterschaften 2019 am 13. Januar in Rhede - Vorbericht

Das Foto zeigt den 4-fachen Deutschen M55-Meister Reiner Heweling (Mitte) bei seinem Sieg im Vorjahr bei den NRW-Hallenmeisterschaften.
Das Foto zeigt den 4-fachen Deutschen M55-Meister Reiner Heweling (Mitte) bei seinem Sieg im Vorjahr bei den NRW-Hallenmeisterschaften.

 

Die Saison wird eröffnet!

 

Mit den „offenen“ NRW-Senioren-Hallenmeisterschaften in Düsseldorf und den Region-Nord-Hallenmeisterschaften in Rhede stehen am Wochenende die ersten Meisterschaften für die Leichtathleten des LAZ Rhede auf dem Programm.

 

In Düsseldorf stehen neben dem Titelverteidiger über 60m und 200m der M55, Reiner Heweling stehen auch Tom Ketelaer (M50) und Christian Dangelmaier (M45) im Aufgebot des LAZ Rhede. Während Ketelaer ebenfalls einen Doppelstart über 60 Meter und 200 Meter plant, geht Dangelmaier nur auf der kurzen Sprintstrecke an den Start. 

Für die 2. Region-Nord-Hallenmeisterschaften in der Leichtathletikhalle im BESAGROUP-Sportpark haben 113 Athleten aus 22 Vereinen ihre Meldung abgegeben. Mit 22 Athleten stellt das LAZ Rhede traditionell das größte Team. Als Titelverteidiger gehen sowohl Simon Heweling im 60-m-Sprint der Männer als auch Klaudia Kaczmarek im Weitsprung der Frauen an den Start. „Beide haben bisher ein gutes Vorbereitungsprogramm absolviert und freuen sich auf die Hallensaison“, sieht LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm das Top-Duo des LAZ Rhede bestens vorbeitet.

 

Medaillenanwärter/-innen im Jugendbereich stellt das LAZ Rhede in dutzenden: Bei der männlichen U20 Fabian Baten (Weit- und Hochsprung), Jan Siebert (60m Hürden und 60m Sprint), Jonas Theling (Weitsprung), Jesse Südholt (Hochsprung) sowie bei der weiblichen Jugend U20 Alina Arenz (60 Meter), Elisa Stumpen (Hochsprung) und Nike Dangelmaier (60 Meter). Aussichtsreichste Athletinnen der U18 sind Enie Dangelmaier (Weitsprung) und Rieke Unland (60 Meter). Bei der männlichen U18 greifen Gerrit Vißer (60m Hürden, Weitsprung), Mathis Morlo (Hochsprung) und Samuel Roths (Hochsprung, 60m Hürden) nach Edelmetall.

 

Beginn der Meisterschaft ist am 13. Januar um 11 Uhr. Bei freiem Eintritt ist für die Verpflegung bestens gesorgt.

 

Zeitplan NRW-Hallenmeisterschaften

 

Zeitplan Regionsmeisterschaften

 

 

 

Do

20

Dez

2018

Hallenwettkampf des LAZ Rhede: Stabhochsprung, Kugelstoßen und Dreisprung am 15. Dezember in Rhede

Jesse Südholt zeigte einen enormen Leistungssprung beim Hallenwettkampf in Rhede. (Foto: Christian Dangelmaier)
Jesse Südholt zeigte einen enormen Leistungssprung beim Hallenwettkampf in Rhede. (Foto: Christian Dangelmaier)

 

Jesse Südholt knackt die 4-Meter-Marke

  

Klein aber fein war der 1. Hallenwettkampf des LAZ Rhede für Stabhochsprung, Kugelstoßen und Dreisprung am vergangenen Samstag. Wie in der Vorwoche waren wieder viele Gäste aus den Niederlanden am Start. Für die Gastgeber lief es in allen drei Disziplinen ausgesprochen gut. Der U18-Stabhochspringer Jesse Südholt packte seine Stäbe erst aus, als sich die anderen Teilnehmer bereits aus dem Wettkampf verabschiedet hatten. Mit exakt 4 Metern steigerte der Schützling von LAZ-Stabhochsprungtrainer Robert Hallbauer seine Hallenbestleistung um 10 Zentimeter. Zuvor hatte Hallbauer mit einer Sprunghöhe von 3,20 Metern den Wettkampf der Männer gewonnen.

  

Ein gelungenes Debüt feierten Enie Dangelmaier und Matz Grunden bei ihrem ersten Dreisprungwettkampf. Beide sorgten für die jeweils beste Leistung der gesamten Konkurrenz. Enie Dangelmaier (W15) sprang mit guten 11,05 Metern auf Anhieb in die Top Ten ihrer Altersklasse in Deutschland und Matz Grunden (M14) zeigte mit 11,84 Metern großes Potenzial. In der M14 war 2018 kein Athlet im DLV besser als der Rheder. 

Grund zur Freude für die LAZ-Wurftrainerin Ely Niehaus boten auch die Leistungen der Kugelstoßer/-innen. Jeweils mit Platz zwei in ihren Altersklassen überboten Gerrit Vißer, Linus Feldhaus und Ronja van der Heiden die Qualifikationsnormen für die NRW-Hallenmeisterschaften 2019. Gerrit Vißer stieß bereits mit der 5-kg-Kugel und kam auf gute 11,30 Meter. Linus Feldhaus (M14)überbot mit einer Weite von 12,36 Metern erstmals deutlich die 12-Meter-Marke und Ronja van der Heiden (14) stieß die 3-kg-Kugel auf 11,07 Meter.

  

Der beste Einstand in die Hallensaison seiner bisherigen Karriere gelang Simon Heweling bei einem Hallenmeeting in Düsseldorf. Der LAZ-Sprinter siegte souverän im 200-m-Lauf der Männer und war in 22,11 Sekunden rund vier Zehntel schneller als bei seinem Auftakt im Vorjahr.

 

Ergebnisse Hallenwettkampf

 

 

 

Mo

17

Dez

2018

2. Nikolaus-Cup am 8. Dezember im Besagroup-Sportpark Rhede

LAZ-Sprinter Simon Heweling lief die 60m in tollen 7,03 sec. (Foto: Roman Buhl)
LAZ-Sprinter Simon Heweling lief die 60m in tollen 7,03 sec. (Foto: Roman Buhl)

 

Heweling mit bestem

LAZ-Resultat

 

Als erste Formüberprüfung für die anstehende Hallensaison diente der 2. Nikolaus-Cup des LAZ Rhede am 8. Dezember in der Leichtathletik-Halle des Besagroup-Sportpark. Insgesamt gingen 125 Athleten aus 30 Vereinen an den Start. Für internationales Flair sorgten die holländischen Gäste, die mit rund 75 Athleten aus 23 Vereinen angereist waren. Wie im Vorjahr arbeiteten dann auch Kampfrichter aus den Niederlanden und der Region Nord zusammen.

  

Für das LAZ Rhede sprangen am Ende des Tages zwei Siege, fünf zweite und zwei dritte Plätze heraus. Im 60-m-Sprint der weiblichen U16 war Rieke Unland eine Klasse für sich und siegte in neuer persönlicher Bestzeit von 8,02 Sekunden mit über drei Zehntel Vorsprung. Der zweite Tagessieg für das LAZ Rhede ging auf das Konto von Mathis Morlo, der den Hochsprung der U16 mit guten 1,70 Metern gewann. Dritter wurde hier Samuel Roths, der mit übersprungenen 1,66 Metern ebenfalls eine neue Bestleistung aufstellte. 

Auch im Weitsprung der U16 zeigten die Nachwuchstalente des LAZ Rhede gute Leistungen. Zweiter wurde hier Matz Grunden mit einer Weite von 5,67 Metern. Auf den Plätzen fünf und sieben folgten Gerrit Vißer (5,61m) und Linus Feldhaus (5,59m). „Die Weit- und Hochspringer zeigten durch die Bank sehr ansprechende Leistungen“, lobte Palm das gute Niveau bei den Sprüngen. So belegte Elisa Stumpen im Hochsprung der U20 mit 1,60 Metern ebenso den zweiten Platz wie Fabian Baten mit übersprungenen 1,74 Metern bei der männlichen Jugend. Dritter wurde hier Jesse Südholt (1,70m).

 

Auf der Sprintstrecke sorgte Simon Heweling mit seiner 60-m-Zeit von 7,03 Sekunden für das beste LAZ Resultat. Es reichte zum zweiten Platz in der Männerwertung. Die gleiche Platzierung erreichte Martin Langstein im 60-m-Sprint der U18 (7,76s). Für das beste Hürdenresultat sorgte Gerrit Vißer, der in der U18 Vierter wurde (9,65s).

 

Ergebnisse

 

 

Mo

17

Dez

2018

Nordrhein-Crossmeisterschaften am 2. Dezember 2018 in Sonsbeck

Stefan Ritte (rechts, LAZ Rhede) freute sich zusammen mit Armin Beus (SV Sonsbeck) über die Silbermedaille.
Stefan Ritte (rechts, LAZ Rhede) freute sich zusammen mit Armin Beus (SV Sonsbeck) über die Silbermedaille.

 

3 LAZ-Läufer ,

3 Medaillen

 

Dauerregen und böige Winde machten die Laufstrecke der Nordrhein-Crossmeisterschaften in Sonsbeck zu einer kräftezehrenden Angelegenheit. Mit viel Sorgfalt und Liebe zum Detail hatte das Team des SV Sonsbeck die Strecke für die rund 300 Teilnehmer vorbereitet. Das LAZ Rhede war mit drei Läufern vor Ort und durfte mit drei Medaillengewinnern die Heimreise antreten. Bei der männlichen U18 hatte Youssef Wardi hochkarätige Konkurrenz. Schließlich durfte er mit dem Gewinn der Bronzemedaille hinter dem Deutschen U18-Meister Jonas Völler (Myhl) und Justus Kaufmann (Siegburg) zufrieden sein. Für die rund 3km lange Strecke über Wiesen und Äcker in Sonsbeck benötigte der Schützling von LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm 11:26 Minuten. 

 

Auch Friedhelm Betting gewann bei seinem letzten Lauf für das LAZ Rhede die Bronzemedaille. In der M50 kämpfte sich Betting nach 450 Metern in guten 20:03 Minuten ins Ziel. Die hochwertigste Platzierung der hiesigen Läufer schaffte Stefan Ritte, der bei der Männermittelstrecke die Vizemeisterschaft gewann. Auch Ritte lief die 4550 Meter taktisch geschickt und sicherte sich mit starkem Finish nach 17:17 Minuten die Silbermedaille.

 

Ergebnisse

 

 

Mo

17

Dez

2018

Boekeldercross-Serie-Aalten am 3-10-17-24. November 2018

Die Läuferinnen aus Alten und Rhede absolvierten den Schülerlauf mit großer Begeisterung.
Die Läuferinnen aus Alten und Rhede absolvierten den Schülerlauf mit großer Begeisterung.

 

Schöne Erfolge bei traditioneller Crosslaufserie

 

Vier Gesamtsiege und viele schöne Wettkampferfahrungen machte die traditionelle Crosslaufserie in Aalten zu einem schönen Erlebnis für die Nachwuchstalente des LAZ Rhede. Insgesamt gingen 30 Kinder des LAZ Rhede im Alter von fünf bis dreizehn Jahren ein bis viermal an den Start. Die Sportbegeisterung der Niederländer übertrug sich auf die Läuferinnen und Läufer, sodass kaum Nervosität zu spüren war. Angespornt durch mitgereiste Eltern und das Trainerinnen-Team steigerten sich die LAZ-Nachwuchstalente von Woche zu Woche.

  

Einen Doppelsieg in der Altersklasse bis fünf Jahre verbuchten die Zwillinge Jonathan und Johanna van de Locht. In der Addition der besten drei Zeiten lief Jonathan 16:32 Minuten und Johanna 18:27 Minuten. Schnellste Läuferin der Altersklasse bis 9 Jahre war Charlotte Jochmann, die nach dreimal 1km auf gute 13:11 Minuten kam. Über 2km war Helenn Keiten-Schmitz in der Altersklasse bis elf Jahren erfolgreich. Heleen lief in der Gesamtzeit von 26,12 Minuten einen Vorsprung von fast einer Minute gegenüber der zweitplatzierten Läuferin heraus. Den fünften Platz belegte Marieke Epping in 29:14 Minuten. 

Gute Platzierungen schafften in der Altersklasse bis sieben Jahre auch Frieda Taisa Reting (5./15:43), Lotta Emmerich (6./16:05) und Emily Buhl (7./16:12). Den sechsten Platz errang bei den Schülerinnen bis dreizehn Jahre Rike van Veenendaal (7:47).

 

Ergebnisse

 

 

Sa

15

Dez

2018

Ergebnisse Hallenwettkampf Kugelstoßen, Stabhoch- und Dreisprung

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Mo

10

Dez

2018

Teilnehmerliste Hallenwettkampf Kugelstoßen, Stabhoch- und Dreisprung am 15.12.2019

Meldeliste
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Teilnehmerliste
181215_Teilnehmerliste.pdf
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Sa

08

Dez

2018

Ergebnisliste 2. Nikolaus-Cup

Ergebnisliste 2. Nikolaus-Cup
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Mi

05

Dez

2018

Teilnehmer- und Meldeliste 2. Nikolaus-Cup

Teilnehmerliste
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Meldeliste
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Mi

05

Dez

2018

Mitgliederversammlung und Jahresabschlussfeier des LAZ Rhede

LAZ Rhede Presseinformation

Mitgliederversammlung und Jahresabschlussfeier des LAZ Rhede

am 1. Dezember in der Gaststätte Stockhorst/Rhede-Vardingholt

 

Ihre Schnelligkeit stellten die Leichtathleten des LAZ Rhede am vergangenen Samstag bei ihrer Mitgliederversammlung in der Gaststätte Stockhorst unter Beweis. In einer knappen Stunde führte der alte und neue 1. Vorsitzende Andreas Böing die 43 Teilnehmer durch die Tagesordnung. Alle Satzungsänderungen und Wahlen wurden einstimmig vom Plenum abgesegnet. Neben Änderungen, die durch die Datenschutzgrundverordnung notwendig wurden, beschlossen die Mitglieder auch eine moderate Anpassung der Mitgliedsbeiträge. Diese war notwendig geworden, da aufgrund der großen sportlichen Erfolge und der damit verbundenen Wettkampf- und Reisekosten erstmals ein Minus in der Jahresbilanz auszuweisen war.

 

Bei den Wahlen wurden folgende Vorstandsmitglieder einstimmig für weitere zwei Jahre in ihren Ämtern bestätigt: Andreas Böing (1. Vorsitzender), Jürgen Palm (Sportwart), Doris Groß-Bölting (Schriftführerin), Heidi Langguth (Jugend- und Schülerwartin). Neu in den Vorstand gewählt wurde Frank Bruné, der das lange vakante Amt des Statistikers übernimmt.

 

Nicht weniger als 31 Sportlerinnen und Sportler des LAZ Rhede wurden anschließend für ihre Erfolge ausgezeichnet. Von aktuell 492 Vereinsmitgliedern waren 120 im Hause Stockhorst erschienen und applaudierten kräftig den zu Ehrenden. Als großes Vorbild für die Jugend bezeichnete Jürgen Palm den vierfachen Deutschen M55 Meister und WM Bronzemedaillengewinner Reiner Heweling, der zusammen mit seinen jugendlichen Trainingspartnern für viel Stimmung beim Training sorgt. Besonders bemerkenswert fand Palm auch die Leistungen von Henry Vißer und Simon Heweling, die in ihrem ersten Jahr in der Männerklasse jeweils den Sprung in ein DM-Finale schafften. Heweling bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Dortmund als Achter des 200m Laufes und Vißer als Siebter über 400m Hürden der Männer.

 

Die herausragende Athletin des LAZ Rhede ist seit Jahren Klaudia Kaczmarek. Neben Titeln auf Landes- und NRW-Ebene belegte die Dreispringerin bei ihren DM-Teilnahmen Nr. 33 und 34 den vierten beziehungsweise fünften Platz bei den Deutschen Meisterschaften in Dortmund und Nürnberg. Endkampfplatzierungen bei Deutschen Jugendmeisterschaften erreichten auch Jan Siebert (400m Hürden, U18), Enie Dangelmaier (Weitsprung, U16), Gerrit Vißer (Hammerwurf, U16) sowie die 4x100m Staffel der weiblichen U16 mit den LAZ Athletinnen Alina Bielefeld, Rieke Unland, Enie Dangelmaier und Elena Aengeneyndt (Sonsbeck).

 

 

Der 1. Vorsitzende Andreas Böing bedankte sich herzlich bei den aktuell 20 LAZ Trainer/-innen für ihre hervorragende und engagierte Arbeit. Ein Sonderlob erhielt Helmut Mäcker für seine Verdienste um das Sponsoring und Marketing des Vereins. Zusammen mit ihren Partnerinnen und Partnern lud Böing neben dem Trainerteam auch die Vorstandskollegen zur traditionellen Trainerwanderung ein. Den größten Applaus durfte wie in jedem Jahr Helmut Moscheik entgegen nehmen, der die LAZ Athleten seit Jahrzehnten pyhsiotherapeutisch betreut.

Mo

03

Dez

2018

aktualisierter Zeitplan für den 2. Nikolaus-Cup

Zeitplan 2. Nikolaus-Cup.pdf
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Di

20

Nov

2018

Nikolaus 2018 im LAZ Rhede

Mo

12

Nov

2018

Einladung u. Ausschreibung Hallenwettkampf Kugelstoßen, Stabhoch- u. Dreisprung am 15. Dezember 2018 im Besagroup-Sportpark Rhede

LAZ-Hallenwettkampf Kugelstoßen, Stabhoch- und Dreisprung am 15. Dezember 2018 in der LA-Halle im Besagroup-Sportpark Rhede
Ausschreibung LAZ Hallenwettkampf Kugel,
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Mo

12

Nov

2018

Einladung u. Ausschreibung. 2. Nikolaus-Cup/Sinterklaas-Beker am 8. Dezember in Rhede

2. Nikolaus-Cup/Sinterklaas-Beker am 8. Dezember 2018, LA-Halle im Besagroup-Sportpark Rhede
Ausschreibung Nikolaus-Cup 2018.pdf
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Mo

12

Nov

2018

2. Lauf der Aaltener-Crosslaufserie am 10. November 2018

Die LAZ-Langstreckler freuen sich über ihre guten Ergebnisse.
Die LAZ-Langstreckler freuen sich über ihre guten Ergebnisse.

  

LAZ-Langstreckler mit steigender Formkurve

 

Auch beim zweiten Lauf der Crosslaufserie in Aalten wussten die Läufer/-innen aus Rhede und Lowick zu überzeugen. Den Auftakt machten die Zwillinge Jonathan und Johanna van de Locht, die jeweils die Altersklassenwertung der 5-jährigen Kinder gewannen. Jonathan benötigte für die 1-km-Distanz 5:26 Minuten und seine Schwester 6:02 Minuten. Den dritten Platz in der Altersklasse W9 belegte Charlotte Jochmann in 4:28 Minuten. Über 2km überquerte bei den Schülerinnen W11 Heleen Keiten-Schmitz wieder als Erste die Ziellinie (8:57). 

Zweite im 5-km-Lauf der weiblichen Jugend wurde Marlene Feldhaar, die sich auf 27:45 Minuten steigerte. Nach seinem Erfolg über 15 Kilometer in der Vorwoche war Stefan Ritte diesmal über 10 Kilometer erfolgreich. In guten 33:57 Minuten lief er vor seinem Vereinskollegen Marcel Eckers (34:12) durchs Ziel. „Die Vorbereitung auf die Nordrhein-Crossmeisterschaften laufen gut“, freut sich auch LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm über die Formkurve der LAZ-Langstreckler.

  

Während das LAZ Rhede viele Kinder und Jugendliche am Start hatte, überzeugten bei den Altersklassenläufen die Athleten/innen von Laufsport 97/30 Lowick. Allen voran Trainer Friedhelm Betting, der erneut die M50-Klasse über 5km für sich entschied (19:00). Dritter wurde hier sein Vereinskollege Martin Brandenburg (20:42). Bei den Frauen siegten Helga Willemsen (W40) in starken 21:56 Minuten und Sylvia Uebbing (W50/ 22:52) in ihren Altersklassen. Den dritten Platz der W50 sicherte sich Ingeborg Bröker in einer Zeit von 25:20 Minuten.

 

Ergebnisse

 

 

Do

01

Nov

2018

Mitgliederversammlung und Jahresabschlussfeier am 1. Dezember

Einladung zur Mitgliederversammlung und zur Jahresabschlussfeier am 1. Dezember
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Do

25

Okt

2018

Cocoa Beach/Florida Halbmarathon am 14. Oktober

In 1:18;48 Stunden lief Malte Stockhausen als Erster über die Ziellinie.
In 1:18;48 Stunden lief Malte Stockhausen als Erster über die Ziellinie.

 

Stockhausen siegt mit 8 Minuten Vorsprung

 

Andere feiern ihren 21. Geburtstag mit Torte oder einer zünftigen Party. Nicht so der LAZ-Läufer Malte Stockhausen. Er bestritt in seiner Wahlheimat Florida zusammen mit mehreren tausend Läuferinnen und Läufern den Cocoa Beach Halbmarathon. Sein Geburtstagsgeschenk, ein schickes Surfbrett, verdiente er sich selbst, indem er als Erster die Ziellinie überquerte. In 1:18:48 Stunden lief der Hindernisspezialist bei sommerlichen Temperaturen an der amerikanischen Ostküste ein einsames Rennen, denn im Ziel hatte Stockhausen einen Vorsprung von gut 8 Minuten.

Ein schickes Surfbrett und ein Fernsehinterview verdiente sich Malte Stockhausen an seinem Geburtstag.
Ein schickes Surfbrett und ein Fernsehinterview verdiente sich Malte Stockhausen an seinem Geburtstag.

 

 

 

„Ein bißchen Karneval gibt es auch in den USA“, schmunzelte Stockhausen, denn viele Läuferinnen und Läufer waren in bunten Kostümen angetreten. Den hohen Stellenwert der Leichtathletik in den USA, durfte Stockhausen bei der stimmungsvollen Siegerehrung und einem Fernsehinterview genießen.

 

Fr

05

Okt

2018

Regionsmeisterschaften Stabhochsprung am 30. September in Sonsbeck und 10. Internationale Teamchallenge der Senioren am 29. September in Rehlingen

Reiner Heweling stellte in 11,95 sec seine Saisonbestzeit über 100m der M55 ein.
Reiner Heweling stellte in 11,95 sec seine Saisonbestzeit über 100m der M55 ein.

 

 Heweling glänzt im Nationaltrikot

 

Zum Abschluss einer sehr erfolgreichen Sommersaison mit zwei DM-Titeln und WM-Bronze, durfte LAZ-Sprinter Reiner Heweling noch einmal das Nationaltrikot überstreifen. Bei der 10. Senioren-Challenge zwischen Belgien, Frankreich und Deutschland ging der 55-Jährige in Rehlingen im 100-m-Sprint und mit der 4x200-m-Staffel an den Start. Als Zweiter über 100 Meter stellte Heweling in 11,95 Sekunden seine Saisonbestzeit ein und trug auch als Schlussläufer der Staffel zum zweiten Platz hinter Frankreich bei. Die Gesamtwertung ging erneut deutlich an das deutsche M50-Team (362 Punkte). Auf den Plätzen landete Frankreich (318) vor Belgien (154).

  

 

Bei den Regionsmeisterschaften im Stabhochsprung knackte am vergangenen Wochenende Jesse Südholt vom LAZ Rhede erstmals die 4-Meter-Marke und gewann damit souverän den Titel der U18. Auch sein Trainer Robert Hallbauer ging in Sonsbeck an den Start. Er meisterte 3,60 Meter und wurde damit Meister in der Männerklasse.

 

Ergebnisse Senioren-Challenge

 

 

Di

02

Okt

2018

NRW-Hammerwurf-Cup-Finale am 29. September in Olfen

Gerrit Vißer hat den Sprung in den NRW-Kader geschafft. (Archivfoto: Christian Dangelmaier)
Gerrit Vißer hat den Sprung in den NRW-Kader geschafft. (Archivfoto: Christian Dangelmaier)

 

Gerrit Vißer mit enormem Leistungssprung

 

Auch bei der sechsten und letzten Station des 4. NRW-Hammerwurf-Cups wussten die Athletinnen und Athleten des LAZ Rhede zu überzeugen. Gleich neun Sportler aus der Trainingsgruppe von Werner Niehaus traten in Olfen an und nutzten die spätsommerlichen Bedingungen zu zum Teil beachtlichen Bestleistungen. Allen voran Gerrit Vißer, der seine persönliche Bestweite um fast fünf Meter auf starke 53,08 Meter steigern konnte und damit sowohl in der Tages- als auch der Gesamtwertung Zweiter (144,84m) wurde. Den dritten Platz in der Gesamtwertung erreichte Justus Leiting mit einer Gesamtweite von 125,11 Metern. Gewertet wurden die drei besten Ergebnisse der sechs Wettkämpfe zu denen auch das 48. Internationale LAZ Meeting gehört. 

Für den einzigen Tagessieg des LAZ Rhede sorgte Maximiliane Langguth, die bei allen sechs Versuchen die 53-Meter-Marke übertraf und bei ihrem weitesten Wurf auf 55,81 Meter kam. „Für 2019 hat sich Maxi die 60 Meter vorgenommen und dafür ihr Trainingspensum deutlich gesteigert“, freut sich Niehaus über die Zielstrebigkeit seiner Athletin. Weitere fünf Nachwuchstalente aus der Hammerwurfhochburg Rhede kamen in die Medaillenränge der Cup-Wertung. Bei der weiblichen U23 erreichte Ann-Kathrin Kröger mit einer Gesamtweite von 112,91 Metern den dritten Platz. Zweiter der U20 wurde Moritz Leiting, der insgesamt auf 157,51 Meter kam.

 

Den zweiten Rang bei der weiblichen U18 sicherte sich die DM-Teilnehmerin Antonia Ciroth mit einer Gesamtweite von 132,18 Metern und bei der männlichen U18 belegten Tom Pietzonka (112,70m) und Martin Langstein (110,93m) die Plätze zwei und drei. Dass auch der Nachwuchs schon gute Ansätze zeigt, belegte Alexandra Spieker, die bei der W14 mit einer Weite von 34,86 Metern nur vierzehn Zentimeter an der Kadernorm vorbeischrammte. Nach der wohlverdienten Trainingspause steigen die Hammerwerfer dann Ende Oktober wieder ins Training ein. Gerrit Vißer dann als NRW-Kaderathlet.

 

Ergebnisse

 

Mi

19

Sep

2018

LV Nordrhein-Team-Endkämpfe U18/U16/U14 am 16. September 2018 in Essen

Lauftalent Youssef Wardi distanzierte die Laufkonkurrenz vom Start weg. (Archivfoto)
Lauftalent Youssef Wardi distanzierte die Laufkonkurrenz vom Start weg. (Archivfoto)

Titelverteidigung gelungen

  

Mit zwei Mannschaftstiteln, zwei vierten und einem fünften Platz überzeugten die Nachwuchstalente der Startgemeinschaft Rhede-Sonsbeck beim Landesfinale in Essen. Sowohl die männliche U18 als auch die weibliche U16 konnten dabei ihre Titel aus dem Vorjahr verteidigen.

 

Die männliche U18 siegte mit 8.234 Punkten und einem riesigen Vorsprung auf die StG Rhein-Erft (7.542 Punkte). In sechs von sieben Disziplinen sorgten die Athleten aus Rhede für die beste Tagesleistung. Fabian Baten siegte sowohl im Weitsprung (6,15m) als auch im Speerwurf (47,86m) und auch Jan Siebert trug sich doppelt in die Siegerlisten ein. In 11,79 Sekunden lief er die schnellste 100-m-Zeit und sprang anschließend 1,80m hoch. Damit unterstrich der Landeskaderathlet (400m Hürden) erneut seine Vielseitigkeit. Die Tagesbestleistung lieferte Youssef Wardi im 800-m-Lauf ab. Vom Start weg ließ Wardi seine Konkurrenten stehen und stellte in 2:00,51 Minuten eine neue persönliche Bestzeit auf. Zusammen mit Martin Langstein, Jan Siebert und Jesse Südholt gewann Wardi dann auch die abschließende 4x100-m-Staffel (46,86 Sekunden). 

Die Titelverteidigungen der weiblichen U16 war eine Gemeinschaftsproduktion der Talente aus Sonsbeck und Rhede. Die LAZ-Athletinnen Enie Dangelmaier (Weitsprung) und Fiona Terhardt (Hochsprung) sorgten für erste Plätze. Dangelmaier sprang zum Ende einer langen Saison nochmal gute 5,59 Meter und Terhardt bestätigte mit 1,56 Meter ihre Saisonbestleistung. Ronja van der Heiden siegte mit 9,97 Metern im Kugelstoßen und belegte mit starken 35,02 Metern den zweiten Platz im Speerwurf. Zweitschnellste Sprinterin war in 12,85 Sekunden Rieke Unland. Obwohl die erste Staffel aufgrund eines vermeindlichen Fehlstarts disqualifziert wurde, siegte das Team mit starken 8.419 Punkten und somit über 500 Punkten Vorsprung auf Jahn-Hilfarth und den ART Düsseldorf.

 

Gute Leistungen zeigten auch die männlichen U16-Athleten und belegten mit 8.328 Punkten am Ende den vierten Platz. Bester Weitspringer war mit starken 5,60 Metern Matz Grunden, der sich nach langer Verletzungspause eindrucksvoll zurückmeldete. Dritter wurde sein Trainingspartner Linus Feldhaus, der sich auf 5,44 Meter steigerte. Viele Punkte sammelte auch Gerrit Vißer mit 12,09 Sekunden über 80m Hürden und 12,21 Metern im Kugelstoßen. Die beste Leistung der LAZ-Athleten lieferte dann Mathis Morlo mit 40,76 Meter im Speerwurf.

 

Die weibliche U14 erreichte mit 251 Punkten einen guten vierten Platz. Die beste Einzelleistung erzielte hier Ayisha Mohamed als Vierte des Kugelstoßens (8,74m). Noch besser lief dann die abschließende 4x75-m-Staffel in der Besetzung Meret Manten (Sonsbeck), Lena Bonhoff, Ayisha Mohamed und Victoria Wienand (alle Rhede), die in schnellen 40,39 Sekunden Zweite wurden. Den fünften Platz belegte die männliche U14 mit einer Punktzahl von 168 Zählern. Ein großer Teil der Leistungsträger bestreitet am Sonntag zum Saisonabschluss mit der Auswahlmannschaft der Region-Nord die Nordrhein-Vergleichskämpfe in Aachen.

 

U18/U16-Teamergebnisse

 

U18/U16-Einzelergebnisse

 

Ergebnisse U14

 

 

 

Do

13

Sep

2018

Nordrhein-Team-Endkämpfe U14 bis U18 am 16. September 2018 in Essen - Vorbericht

Das Foto zeigt die U16- und U18-Mannschaften 2017 nach der Siegerehrung in Troisdorf.
Das Foto zeigt die U16- und U18-Mannschaften 2017 nach der Siegerehrung in Troisdorf.

 

Teamgeist steht im Vordergrund

 

Am kommenden Sonntag gehen bei den Nordrhein-Team-Endkämpfen der Jugend U14 bis U18 fünf Mannschaften der StG Rhede-Sonsbeck bzw. StG Rhede-Sonsbeck-Wesel an den Start. Nur die StG Essen/Ruhr hat noch ein Team mehr gemeldet. Als Titelverteidiger gehen sowohl die männliche U18 als auch die weibliche U16 ins Rennen. Auch die männliche U16 führt die Meldeliste an, sodass auch hier ein Medaillenrang anvisiert wird. „Bei den Mannschaftswettkämpfen sind Prognosen kaum möglich. Das macht den besonderen Reiz aus und führt oft zu spannenden Wettkampfverläufen“, freut sich LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm auf die Meisterschaften in Essen.

 

Während in den Altersklassen U16 und U18 mit einer Punktetabelle gearbeitet wird, ist bei der U14 traditionell eine Cup-Wertung vorgesehen, sodass die Platzierung wichtiger ist als die absolute Leistung. Nach den letzten Trainingseindrücken traut Palm vor allem den Schülerinnen U14 eine Platzierung im oberen Drittel zu. Insgesamt gehen je 25 Athlet/-innen des SV Sonsbeck und des LAZ Rhede an den Start. Vom Weseler TV, der sich aus der Startgemeinschaft abgemeldet hat, sind keine Athleten vertreten: „Nach erfolgreichen gemeinsamen Jahren möchte der Weseler TV zusammen mit dem TV Voerde auch im U18-Bereich eine Startgemeinschaft gründen, wie dies im U16-Bereich schon in diesem Jahr geschehen ist“, kann Palm die Beweggründe für den Ausstieg zum Jahresende gut nachvollziehen.

 

Zeitplan

 

 

Mo

10

Sep

2018

Senioren-Weltmeisterschaften vom 4. bis 16. September in Málaga/Spanien

Reiner Heweling (Zweiter von links) holte in Malaga die Bronzemedaille über 100m der M55. (Foto: Roman Buhl)
Reiner Heweling (Zweiter von links) holte in Malaga die Bronzemedaille über 100m der M55. (Foto: Roman Buhl)

 

Bronze für Reiner Heweling

 

Bei den Senioren-Weltmeisterschaften in Málaga (Spanien) sicherte sich der  Sprinter des LAZ Rhede, Reiner Heweling, in der Altersklasse M55 die Bronzemedaille im 100-m-Lauf. Insgesamt 99 Teilnehmer aus 37 Nationen traten im Universitätsstadion der Südspanischen Stadt zu zwölf Vorläufen an. Als Sieger seiner Vorlaufes (12,56s) qualifizierte sich Heweling souverän für das Halbfinale. Hier bewies der Schützling von LAZ-Trainer Roman Buhl erneut seine Klasse und siegte in 12,19 Sekunden, sodass er sicher das Finale am selben Tag erreichte. Hier erwischte Heweling einen schwachen Start und kam als Letzter aus den Blöcken. Doch Heweling behielt die Nerven und spielte auf den letzten Metern seine hohe Endgeschwindigkeit aus und schob sich in 12,16 Sekunden noch auf den Bronzerang. Es siegte der Italiener Giulio Morelli in 12,09 Sekunden vor dem US-Amerikaner Don McGee (12,11s). 

Reiner Heweling und sein Trainer Roman Buhl (links) freuten sich riesig über die tolle Leistung.
Reiner Heweling und sein Trainer Roman Buhl (links) freuten sich riesig über die tolle Leistung.

 

„Das war der absolute Knaller“, strahlte Reiner Heweling anschließend mit seinem  mitgereisten Trainer Roman Buhl um die Wette. „Die Siegerehrung war ein einmaliges Erlebnis und vielleicht höre ich ja am Wochenende auch noch die Deutsche Nationalhymne“, freut sich Heweling auf die Staffelrennen, die am Wochenende stattfinden. Bei über 8000 Teilnehmer/-innen aus 101 Nationen dauern die Weltmeisterschaften der Senioren noch bis zum 16. September. Zwischenzeitlich weilt Heweling aus beruflichen Gründen Zuhause, um dann am Donnerstag mit seinen Staffelkollegen wieder nach Spanien zu fliegen.

 

Mit Wolfgang Wiethoff war ein zweiter LAZ-Athlet am Start. Der 70jährige Diskuswerfer belegte im B-Finale mit einer Weite von 21,95 Metern einen guten zehnten Platz.

 

Ergebnisse

Mi

05

Sep

2018

43. Ländervergleichskampf U16 NRW – Niederlande am 1. September in Münster und Deutsche Meisterschaften 10km-Straßenlauf am 2. September in Bremen

Sie gaben alles für die NRW-Auswahl (v.l.): Enie Dangelmaier, Mathis Morlo, Gerrit Vißer und Justus Leiting.
Sie gaben alles für die NRW-Auswahl (v.l.): Enie Dangelmaier, Mathis Morlo, Gerrit Vißer und Justus Leiting.

 

NRW-Nachwuchs unterliegt den Niederlanden

 

Vier Nachwuchstalente des LAZ Rhede standen im Aufgebot der NRW-Auswahl beim traditionellen U16-Vergleichswettkampf gegen die Niederlande. Die beste Platzierung erreichte in Münster Enie Dangelmaier, die mit einer Weite von 5,32 Metern den dritten Platz belegte. Vierter im Hammerwurf wurde Gerrit Vißer, der den 4-kg-Hammer auf gute 46,70 Meter schleuderte. Jeweils auf den fünften Platz landeten Justus Leiting im Hammerwurf (41,24m) und Mathis Morlo im Speerwurf (43,46m). In der Gesamtwertung errangen die Talente aus den Niederlanden einen deutlichen Erfolg über den NRW-Nachwuchs. 

 

Bei den Deutschen 10km-Straßenlaufmeisterschften in Bremen war ein Trio des LAZ Rhede am Start. In neuer persönlicher Bestzeit von 32:31 Minuten wusste vor allem Marcel Eckers zu überzeugen. Er landete damit im vorderen Mittelfeld (60.). Zufrieden war auch Stefan Ritte, der aufgrund seines Masterstudiums nur eingeschränkt trainieren konnte, mit seiner Zeit von 33:44 Minuten (89.). Dem schnellen Anfangstempo musste der M50-Läufer Friedhelm Betting Tribut zollen: “Auf dem letzten Kilometer ging leider gar nichts mehr, sodass ich froh war das Ziel zu erreichen“, berichtete Betting, der in 39:26 Minuten immerhin noch Platz 23 in seiner Altersklasse belegte.

 

Ergebnisse Länderwettkampf Einzelergebnisse

 

Länderkampf Cupwertung

 

Ergebnisse Straßenlauf

 

  

Mo

20

Aug

2018

5. Deutsche U16-Meisterschaften am 18./19. August in Bochum-Wattenscheid

Nach starkem Kurvenlauf wechselt Alina Bilefeld sicher auf Rieke Unland. (Foto: Simon Heweling)
Nach starkem Kurvenlauf wechselt Alina Bilefeld sicher auf Rieke Unland. (Foto: Simon Heweling)

U16-Staffel präsentiert sich eindrucksvoll mit neuer Saisonbestzeit

 

Ein rundum erfolgreiches Wochenende erlebten die Sportler, Trainer und Fans des LAZ Rhede bei den 5. Deutschen U16-Meisterschaften in Bochum-Wattenscheid. Bereits der Vorlauf über 4x100 Meter der weiblichen U16 sorgte für großen Jubel im LAZ-Lager. In der Besetzung Alina Bielefeld, Rieke Unland, Enie Dangelmaier und Elena Aengeneyndt stürmte die Saffel der StG Rhede-Sonsbeck von Platz 21 der Meldeliste auf Platz acht! In neuer Saisonbestzeit von 49,86 Sekunden konnten die Sprinterinnen aus Rhede und Sonsbeck sogar den dritten Vorlauf gewinnen, sodass sie direkt für das A-Finale qualifiziert waren. „Die Mädels waren super konzentriert, aber trotzdem locker. Es war eine Freude das Rennen von der Tribüne zu verfolgen“, freute sich LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm über den gelungenen Auftritt seiner Staffel.

Als erster Einzelstarter bestritt dann Hammerwerfer Gerrit Vißer seinen Wettkampf. Im zweiten und dritten Durchgang gelangen Vißer mit 47,35 Meter und 47,37 Meter zwei gute Versuche, die mit Platz acht belohnt wurden. Sehr zufrieden war sein Trainer Werner Niehaus mit dem Auftritt seines Schützlings, der erst seinen siebten Hammerwurfwettkampf bestritt:“ Gerrit hat im Laufe der Saison schon gute Fortschritte gemacht und bringt mit seiner Athletik die besten Vorraussetzungen mit“, sieht Niehaus noch viel Potenzial bei Vißer, der mit einer Nominierung für den NRW-Kader rechnen darf.

Enie Dangelmaier wird mit 5,62 Metern Vierte der U16-Weitsprungkonkurrenz. (Foto: Christian Dangelmaier)
Enie Dangelmaier wird mit 5,62 Metern Vierte der U16-Weitsprungkonkurrenz. (Foto: Christian Dangelmaier)

Ein großes Teilnehmerfeld ging am Sonntag früh im Weitsprung der W15 an den Start. Nicht weniger als 22 Teilnehmerinnen hatten die DM-Norm von 5,45 Meter geschafft und kämpften um den Einzug ins Finale der besten Acht. Dies gelang Enie Dangelmaier mit ihrem ersten Versuch auf eindrucksvolle Weise. Ohne das Brett voll zu treffen segelte sie auf gute 5,62 Meter und erreichte als Vierte den Endkampf der besten acht Springerinnen. Der zweite Versuch sah noch besser aus, aber leider griff Dangelmaier mit der rechten Hand bei der Landung in den Sand, sodass nur 5,42 vermessen wurden. Da der dritte Platz mit einer Weite von 5,69 Metern durchaus in Reichweite war, ging Dangelmaier anschließend ein höheres Risiko ein und trat bei zwei aussichtsreichen Versuchen knapp über. Am Ende blieb es bei dem starken vierten Rang, womit sich Dangelmaier gegenüber der Meldeplatzierung um zwei Plätze nach vorne schieben konnte.

 

Zum Abschluss der Titelkämpfe sorgte das Staffelfinale noch mal für große Spannung. Alina Bielefeld zeigte einen starken Kurvenlauf und wechselte sicher auf Rieke Unland, die das Quartett in eine gute Position brachte. Enie Dangelmaier mobilisierte noch mal alle Reserven und wechselte an Position fünf auf Elena Aengeneyndt, die zuvor schon die 80m Hürden bestritten hatte. Im Ziel rangierte sie an siebter Stelle, sodass die Staffel gegenüber den Vorläufen noch einen Platz nach vorne rückte und in 49,80 Sekunden eine neue Saisonbestzeit aufstellte. „Die U16-DM hat wieder viel Spaß gemacht und eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig eine breite Basis für die Leichtathletik ist. Die Organisation und Präsentation hat die Nachwuchstalente und ihre Fans begeistert“, hatte Palm nur lobende Worte für die Ausrichter vom TV Wattenscheid und dem westfälischen Leichtathletik-Verband.

 

Ergebnisse

 

 

 

Fr

17

Aug

2018

5. Deutsche-U16-Meisterschaften am 18./19. August 2018 in Bochum-Wattenscheid - Vorbericht

Gerrit Vißer startet in Bochum-Wattenscheid über die 80m Hürden und im Hammerwurf der U16. (Fotot: Roman Buhl)
Gerrit Vißer startet in Bochum-Wattenscheid über die 80m Hürden und im Hammerwurf der U16. (Fotot: Roman Buhl)

Ferien zur DM-Vorbereitung genutzt

 

Zwei Einzelstarter des LAZ Rhede sowie die 4x100-m-Staffel der StG Rhede-Sonsbeck gehen bei den 5. Deutsche-U16-Meisterschaften im Wattenscheider Lohrheidestadion an den Start. Für den Weitsprung der W15 hat sich Enie Dangelmaier mit einer persönlichen Bestweite von 5,71 Meter qualifiziert. Die vom DLV geforderte Zusatznorm erreichte Dangelmaier mit einer Weite von 33,39 Metern im Speerwurf. Diese muss in einem anderen Disziplinblock erreicht werden, damit ein einseitiges Training im Jugendbereich vermieden werden soll. Die amtierende Nordrheinmeisterin und NRW-Vizemeisterin rangiert an Position sechs von zweiundzwanzig gemeldeten Weitspringerinnen.

Wie in den letzten beiden Jahren konnte sich auch die 4x100-m-Staffel der Startgemeinschaft Rhede-Sonsbeck qualifizieren. In dem Quartett stehen mit Alina Bielefeld, Rieke Unland und Enie Dangelmaier drei Athletinnen des LAZ Rhede. Schlussläuferin wird die Sonsbeckerin Elena Aengeneyendt vom SV Sonsbeck sein. Mit ihrer Meldezeit von 50,21 Sekunden rangiert die Staffel an Position einundzwanzig der Meldeliste.

 

Einziger männlicher Teilnehmer des LAZ Rhede ist Gerrit Vißer, der im Hammerwurf der M15 antritt und als Achter mit einer Weite von 48,75 Meter gemeldet ist. Die Zusatznorm schaffte Vißer mit starken 11,61 Sekunden über die 80m Hürden. „Sowohl die Einzelstarter als auch die Staffelteilnehmerinnen haben in den Ferien fleißig trainiert und freuen sich riesig auf ihren ersten Start bei einer DM“, sieht LAZ-Stützpunktleiter dem Wochenende optimistisch entgegen. „Die stimmungsvolle und erfolgreiche EM in Berlin hat allen noch mal einen richtigen Motivationsschub gegeben.“ Der Staffelvorlauf und das Hammerwurffinale finden am Samstag statt. Das Weitsprungfinale sowie das Finale über 4x100m sind am Sonntag.

 

Zeitplan

 

 

 

So

05

Aug

2018

76. Deutsche Jugendmeisterschaften vom 27.-29.07.2018 in Rostock

400-Meter-Hürdensprinter Jan Siebert zieht trotz eines Fehlers an der sechsten Hürde ins Finale ein und wird dort Achter.  (Archivfoto)
400-Meter-Hürdensprinter Jan Siebert zieht trotz eines Fehlers an der sechsten Hürde ins Finale ein und wird dort Achter. (Archivfoto)

Hürdenläufer Siebert erreicht als Achter sein Ziel

 

LAZ-Athleten in Rostock am Start

 

BBV-Pressebericht von Björn Brinkmann

 

Rhede/Rostock - Jan Siebert hat für das LAZ Rhede den Höhepunkt bei den deutschen Leichtathletik-Jugendmeisterschaften in Rostock geliefert. Denn der 400-Meter-Hürdenläufer erreichte bei der 76. Auflage der Titelkämpfe das anvisierte Ziel und qualifizierte sich für das Finale.

 

Dabei hatte er im Vorlauf an der sechsten Hürde Probleme gehabt und daraufhin schon gedacht, dass es das mit dem Finale gewesen ist“, sagte Jürgen Palm, Stützpunktleiter des LAZ Rhede. War es aber nicht, und letztendlich beendete der LAZ-Läufer die Jugend-DM als Achter. Siebert war in der Altersklasse U18 mit der neuntschnellsten Zeit gemeldet gewesen. Im Vorlauf benötigte er wegen des Fehlers 56,21 Sekunden, zog damit als Siebtschnellster des Vorlaufs aber immer noch in das Finale ein. „Es war sehr windig in Rostock, sodass alle Läufer leichte Schwierigkeiten hatten“, sagte Palm. Im Endlauf blieb der LAZ-Sprinter dann unter seinen Möglichkeiten und musste sich in 58,76 Sekunden mit dem achten Platz zufriedengeben. „Da sind ihm etwas die Körner ausgegangen. Er steckt derzeit in der Ausbildung. Da fehlt dann die eine oder andere Trainingseinheit“, so Palm.

Über die gleiche Distanz hatte auch Sieberts Vereinskollegin Nike Dangelmaier auf den Einzug ins A-Finale gehofft. Auch sie war mit der neuntschnellsten Zeit gemeldet. Zwar beendete Dangelmaier ihren Vorlauf dann als Zweite, aber mit ihrer Zeit von 63,23 Sekunden verpasste sie das A-Finale als Neunte um elf Hundertstelsekunden. „An der neunten und zehnten Hürde musste sie einen zusätzlichen Schritt machen. Das hat dann letztendlich zu viel Tempo gekostet“, sagte Palm. Im B-Finale reichte es in 64,22 Sekunden nur noch zum siebten Platz. Dennoch bin ich mit Nike und Jan sehr zufrieden“, so der LAZ-Stützpunktleiter.

 

Bei den U18-Hammerwerferinnen war Antonia Ciroth mit 48,55 Metern gemeldet gewesen. Im Wettkampf reichte es nach zwei Würfen unter der 40-Meter-Marke immerhin noch zu 46,01 Metern. Das Finale der besten Acht verpasste sie damit deutlich und landete auf dem 16. Platz. „Sie hat sich bei ihrem DM-Debüt aber von Wurf zu Wurf gesteigert. Und nachdem sie zuletzt im Training technische Schwierigkeiten hatte, war das durchaus wieder eine Leistungssteigerung“, sagte Palm. Wie groß der Leistungsunterschied in diesem Wettbewerb ist, verdeutlicht die Siegerweite von Olivia Fromm, die 70,10 Meter warf. Die Athletin des LC Eilenburger Land stellte damit einen neuen deutschen U18-Rekord auf.

 

Ciroths Trainingspartner Moritz Leiting ging in der Altersklasse U20 an den Start und schleuderte den Sechs-Kilogramm-Hammer bei seinem besten Versuch auf 51,39 Meter. Damit verpasste er das Finale um knapp sechs Meter und landete auf Rang 13. Palm: „Er ist einfach zu verhalten in den Wettkampf gegangen, was aber auch mit seinen Knieproblemen zusammenhängen wird. Da steht nun eine genauere Untersuchung an.“

 

Sein Ziel deutlich verpasst hat Jan-David Ridder. Der hatte in einem sehr starken Teilnehmerfeld eine neue persönliche Bestzeit angepeilt, die bei 1:56,08 Minuten liegt. Doch diese Zeit verpasste er in 1:57,88 Minuten deutlich, wobei der Wind das Unterfangen aber auch erschwerte. „Da keiner Führungsarbeit leisten wollte, ist Jan-David vorangegangen, konnte die starke Konkurrenz dann aber nach rund 550 Metern nicht mehr hinter sich halten“, sagte Palm. Letztendlich landete Ridder in seinem Vorlauf so nur auf dem neunten Platz.

 

Ergebnisse

 

 

 

Di

24

Jul

2018

76. Deutsche Jugendmeisterschaften vom 27.-29. Juli 2018 in Rostock - Vorbericht

Jan-David Ridder (139) möchte zum Saisonhöhepunkt in Rostock neue persönliche Bestzeit über 800m laufen. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Jan-David Ridder (139) möchte zum Saisonhöhepunkt in Rostock neue persönliche Bestzeit über 800m laufen. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

Persönliche Bestzeit anvisiert

 

Vom Süden in den Norden, vom Regen in die Sonne. Nach den Deutschen Meisterschaf-

ten in Nürnberg stehen am kommenden Wochenende die 76. Deutschen Jugendmeister-

schaften in Rostock auf dem Programm. Mit fünf Einzelstar-

tern und zwei Staffeln tritt das LAZ Rhede die Reise in die Hansestadt an der Ostsee an.

 

Den Anfang macht die U18-Hammerwerferin Antonia Ciroth, die sich mit einer Weite von 48,55 Metern qualifizieren konnte. Insgesamt neunzehn Athletinnen treten am Freitag um 10 Uhr an, um die Deutsche Meisterin zu ermitteln. Ebenfalls am Freitag startet das Staffelquartett der weiblichen U18. Geplant ist die Aufstellung mit Elisa Stumpen, Nike Dangelmaier, Jamira Lauf und Johanna Gries. Als Ersatzläuferin fährt Enie Dangelmaier mit. Chancen auf die Endlaufteilnahme haben sowohl Nike Dangelmaier als auch Jan Siebert, die beide über 400m Hürden antreten und beide an Position neun gemeldet sind.

Am Samstag greifen dann die U20-Athleten Moritz Leiting und Jan-David Ridder ins Geschehen ein. Während Leiting den 6kg möglichst weit aus dem Ring schleudern möchte, geht es für Ridder über 800 Meter um eine schnelle Zeit. „Nach den Meldeergebnissen müssen sich die beiden mächtig steigern, um unter die besten acht zu kommen“, sieht LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm die Jungs in der Außenseiterrolle. „Aber nach den letzten Trainingseindrücken rechne ich mit einer deutlichen Leistungssteigerung zum Saisonhöhepunkt“, traut Palm beiden eine positive Überraschung zu.

 

Am Sonntag gilt es dann für die 3x1000-m-Staffel der StG Rhede-Sonsbeck-Wesel mit den LAZ-Athleten Malte Stockhausen und Stefen Ritte sowie dem Sonsbecker Armin Gero Beus um eine Zeit unter 7:40 Minuten.

 

Zeitplan

 

 

 

Mo

23

Jul

2018

118. Deutsche Meisterschaften im Max-Morlock-Stadion Nürnberg vom 20.-22. Juli 2018

Klaudia Kaczmarek erreichte ihre 13. Endkampfplatzierung bei Deutschen Meisterschaften im Dreisprung der Frauen. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Klaudia Kaczmarek erreichte ihre 13. Endkampfplatzierung bei Deutschen Meisterschaften im Dreisprung der Frauen. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

Erwartungen voll erfüllt

 

Die drei Einzelstarter/-innen des LAZ Rhede konnten bei den 118. Deutschen Meisterschaften in Nürnberg die in sie gesetzten Erwartungen voll erfüllen, dennoch werden Klaudia Kaczmarek, Maximiliane Langguth und Henry Vißer mit unterschiedlichen Emotionen auf das Wochenende zurückblicken.

 

Fast zeitgleich bestritten am Samstag Maximiliane Langguth und Klaudia Kaczmarek ihren Wettkampf. Während Langguth bereits im ersten Versuch den 4-kg-Hammer auf 56,14 Meter schleuderte und damit die DM-Norm bestätigte, trat Kaczmaek im ersten Versuch des Dreisprungfinales über. Strömender Regen und fehlende Unterstände machten die Aufgabe für die Athletinnen nicht leichter. Langguth, die gewohnt ist auch bei Regen zu werfen, steigerte sich im zweiten Durchgang auf starke 57,81 Meter und blieb damit nur acht Zentimeter hinter ihrer persönlichen Bestweite zurück. Auch ihr dritter und letzter Versuch flog über die 57-Meter-Marke, sodass die Athletin und ihr Trainer Werner Niehaus hoch zufrieden waren. Den Endkampf der besten Acht verpasste Langguth als Neunte um einen knappen Meter.

Parallel dazu sprang sich Kaczmarek mit 12,54 Meter im dritten Versuch als Fünfte in den Endkampf. Beim zweiten Durchgang war Kaczmarek zur Überraschung ihres Trainers Jürgen Palm mit dem „falschen Bein“ am Brett, doch sie sprang mit der ungewohnten Sprungfolge links, links, rechts immerhin 12,22 Meter weit, was ebenfalls zum Weiterkommen gereicht hätte. Aus Versehen war Kaczmarek von der Anlaufmarke der späteren Meisterin Neele Eckhardt losgelaufen. „Ich hatte Neele meine Sicherheitsnadeln für die Anlaufmarkierung geliehen und die Ablaufmarke schlicht verwechselt“, musste Kaczmarek selbst über ihr Mißgeschick lachen. Doch auch bei keinem ihrer weiteren gültigen Sprünge traf sie den Absprungbalken, sodass pro Sprung gut zwanzig Zentimeter an Weite fehlten. Im Endklassement rangierte sie mit 12,69 Metern auf dem fünften Platz. „Platz vier wäre das Optimum gewesen, da Bronze diesmal mit 13,74 Metern nicht erreichbar war“, erklärte Palm. Ihre Ausnahmestellung im LAZ-Team unterstreicht jedoch die Tatsache, dass Kaczmarek ihre dreizehnte Endkampfplatzierung bei Deutschen Meisterschaften im Dreisprung der Frauen erreicht hat (7x Halle, 6x Freiluft).

 

Den Beginn einer solchen Serie hat Henry Vißer bei seiner ersten DM-Teilnahme in der Männerklasse gemacht. Konzentriert und selbstbewusst ging der 400-m-Hürdenläufer das Projekt Endlaufteilnahme an. Da Jürgen Palm im Stadion als Coach von Klaudia Kaczmarek gefordert war, übernahm Mecky Emmerich die Betreuung von Vißer auf dem Aufwärmplatz. Mit viel Ruhe und Erfahrung stellte er Vißer perfekt auf die Aufgabe ein, sodass dieser in guten 52,68 Sekunden als Achtschnellster der drei Vorläufe das Finale erreichte. Angefeuert, durch die mitgereisten Eltern und Fans, mobilisierte Vißer am Ende einer langen und anstrengenden Saison noch einmal alle Kräfte und kämpfte sich in 52,87 Sekunden auf den siebten Platz. Auf der langen Rückfahrt wurden dann schon die Pläne für 2019 geschmiedet, schließlich finden die 119. Deutschen Leichtathletikmeisterschaften im Olympiastadion Berlin statt. Dann wird auch die 4x100-m-Staffel mit dabei sein, die aufgrund von Verletzungssorgen von Simon Heweling und Stefan Tigler für Nürnberg passen musste.

 

Ergebnisse

 

 

 

Di

17

Jul

2018

118. Deutsche Leichtathletik-Meisterschaften vom20.-22. Juli in Nürnberg - Vorbericht

Das Archivfoto von Jan-Hendrik Ridder zeigt Henry Vißer beim 400-m-Hürdenlauf bei den NRW-Meisterschaften in Bottrop.
Das Archivfoto von Jan-Hendrik Ridder zeigt Henry Vißer beim 400-m-Hürdenlauf bei den NRW-Meisterschaften in Bottrop.

Sechs LAZler

fahren zur DM

 

Am kommenden Wochenende rückt die Leichtathletik mit den 118. Deutschen Meisterschaft-

en in Nürnberg in den Fokus der Öffentlichkeit. Rund zweieinhalb Wochen vor Beginn der Leichtathletik-Europameisterschaften werden neben den DM-Titeln auch die letzten Tickets für Berlin vergeben. Das LAZ Rhede ist bei der dritten DM in Nürnberg nach 2008 und 2015 mit drei Einzelstarter/-innen und einer Staffel vertreten. Während die Dreispringerin Klaudia Kaczmarek und die Hammerwerferin Maximiliane Langguth bereits 2015 in Nürnberg dabei waren, ist es für den Langhürdler Henry Vißer die DM-Premiere in der Männerklasse. Hinter dem Start der Männerstaffel  steht zurzeit noch ein kleines Fragezeichen, da sowohl Stefan Tigler als auch Simon Heweling nicht zu 100 Prozent fit sind. Komplettiert wird das Quartett durch Michel Boeck und Henry Vißer, der durch die harten Wettkampfprogramme in den USA kein Problem mit Doppel- oder Dreifachbelastungen hat.

Beste Erinnerungen dürften Klaudia Kaczmarek und Maximiliane Langguth an ihre letzte DM-Teilnahme in Nürnberg haben. Kaczmarek feierte damals mit dem Gewinn der Bronzemedaille ihren bisher größten Erfolg und war auch im Weitsprung dabei. Dennoch hat die Dauerbrennerin im LAZ-Dress noch eine Rechnung mit Nürnberg offen. Ihren letzten und sehr weiten Versuch gab der Kampfrichter damals ungültig, was sich durch Videoaufnahmen im Nachhinein als Fehlentscheidung herausstellte. Als Sechste der Meldeliste geht es für Kaczmarek deshalb vor allem um die Steigerung ihrer Saisonbestweite von 13,12 Meter. „Klaudia hat extra ihren Jahresurlaub genommen, um fit und ausgeruht zu sein. Ich denke, dass sie wie bei ihren letzten DM-Teilnahmen den Schalter umlegen kann und weite Sprünge zeigen wird“, rechnet ihr Trainer Jürgen Palm mit einer Leistungssteigerung von Kaczmarek pünktlich zum Saisonhöhepunkt.

 

Die Medaillenplätze und EM-Tickets sind nach Lage der Dinge für Kristin Gierisch, Neele Eckhardt und Jessie Maduka reserviert, die alle drei bereits die EM-Norm von 13,90 Metern überboten haben. Gierisch und Eckhardt sind bereits für die EM nominiert und Maduka ist gegenüber der vierten Kandidatin, Jenny Elbe, im Vorteil, da diese durch gesundheitliche Probleme, die auch ihren geplanten Start beim LAZ-Meeting verhindert hatten, gehandicapt nach Nürnberg reist.

 

Die erneute Endkampfteilnahme wäre für Maximiliane Langguth ein toller Erfolg, denn nach zwei schwächeren Jahren hat sie sich mit großem Trainingsaufwand wieder in die erweiterte deutsche Spitze vorgearbeitet. 2015 erreichte Langguth mit einer Weite von 55,27 Metern einen starken siebten Platz. „Wie damals ist Maxi mit ihrer Saisonbestweite von 57,15 Metern als Zehnte gemeldet“, berichtet Palm, der allerdings darauf hinweist, dass die Formkurve von Langguth stark nach oben zeigt, während andere Athletinnen ihre Bestweiten zuletzt nicht bestätigen konnten. „Hammerwurf ist wie keine andere Disziplin in der Leichtathletik ein Nervenspiel, denn die anspruchsvolle Technik ist sehr störanfällig bei Nervosität“, erläutert Palm. Während bisher nur Kathrin Klaas die EM-Norm geschafft hat geht es für drei Athletinnen, die auch in Rhede am Start waren, um alles. Dabei ist nach dem bisherigen Saisonverlauf der Rhede-Siegerin Charlene Woitha aus Berlin am ehesten die Normweite von 70 Metern zuzutrauen.

 

Hoch motiviert fährt auch der DM-Debütant Henry Vißer in die Frankenmetropole. Nachdem er zuletzt zusammen mit seinem Trainer Jürgen Palm an der Renntaktik gefeilt hat, stehen seine Chancen als Siebter der Meldeliste nicht schlecht. Allerdings bedarf es einer deutlichen Annäherung von Vißer an seine Bestzeit von 51,77 Sekunden, um gegen die Routiniers im Hürdenwald zu bestehen. „Wir haben beschlossen, dass Henry seine Stärken ausspielen soll und das Rennen schnell angeht. So ist er auch seine Bestzeit in Des Moines gelaufen. Die letzten 100 Meter muss er dann halt beißen“, erläutert Palm den Plan. Da für viele DLV-Asse nach der Heim-EM das Karriere-Ende naht, sind zahlreiche Topathleten letztmalig bei einer DM zu sehen. Insbesondere Robert Harting wird noch einmal alle Register ziehen, um bei der EM in seiner Heimatstadt dabei zu sein. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag werden die Höhepunkte der DM im Fernsehen gezeigt.

 

 

Startzeiten der LAZ-Athleten:

 

Maximiliane Langguth: Samstag 12:55 Uhr                   Finale Hammerwurf Frauen

Meldeleistung: 57,15m;  Position 10 der Meldeliste von 11

 

Klaudia Kaczmarek: Samstag 13:00 Uhr                         Finale Dreisprung Frauen

Meldeleistung: 13,12m; Position 6 von 12

 

Henry Vißer: Samstag 14:50 Uhr                                       Vorlauf 400m Hürden Männer

Meldeleistung: 51,77sec; Position 7 von 20

 

4x100m Staffel: Sonntag 13:25 Uhr                                   4x100m Endläufe Männer

Michel Boeck, Stefan Tigler, Henry Vißer, Simon Heweling

Meldeleistung: 42,08sec; Position 24 der Meldeliste von 24

 

Henry Vißer: Sonntag 17:05 Uhr                                         Finale 400m Hürden Männer

bei Qualifikation

 

 

 

Mo

16

Jul

2018

NRW-Jugendmeisterschaften U16/U18/U20 am 14./15. Juli in Duisburg

Jan Siebert (Mitte) sorgte mit seinem NRW-Titel über die 400m Hürden für eine tolle Überraschung. (Foto: Roman Buhl)
Jan Siebert (Mitte) sorgte mit seinem NRW-Titel über die 400m Hürden für eine tolle Überraschung. (Foto: Roman Buhl)

NRW-Titel für Siebert und Ridder

 

In DM-Form präsentierten sich die LAZ-Athleten bei den NRW-Jugendmeisterschaften in Duisburg-Wedau. Zwei Titel, dreimal Silber, einmal Bronze und neun weitere Endkampfplatzierungen sorgten erneut für beste Stimmung bei Athleten, Trainern und Fans des LAZ Rhede. Am ersten Wettkampftag überzeugte Jan-David Ridder bei seinem zweiten 800-m-Lauf innerhalb einer Woche. Nach schneller Anfangsrunde stellte Ridder seine Kämpferqualitäten unter Beweis und setzte sich gegenüber den Kontrahenten aus Gütersloh und Dortmund in 1:56.43 Minuten durch. „Mir fehlt noch etwas die Tempohärte, aber heute wollte ich einfach gewinnen“, freute sich Ridder über den NRW-Titel.

Jan-David Ridder holte den zweiten NRW-Titel und zeigte dabei großen Kampfgeist. (Foto: Roman Buhl)
Jan-David Ridder holte den zweiten NRW-Titel und zeigte dabei großen Kampfgeist. (Foto: Roman Buhl)

Alle weiteren Medaillen heimsten die LAZ-Talente dann am Sonntag ein. Für eine große Überraschung sorgte dabei Jan Siebert, der im 400-m-Hürdenlauf der U18 den haushohen Favoriten Jonas Kaspar (Myhl) auf der Zielgeraden abfing und in 55,99 Sekunden siegte. Bronze gewann auf der gleichen Strecke die U18-Athletin Nike Dangelmaier, die ihre persönliche Bestzeit gleich um 1,1 Sekunden unterbot und jetzt bei starken 63,10 Sekunden angekommen ist. Ihre jüngere Schwester Enie flog mit guten 5,67 Metern zu Silber im Weitsprung der W15. Die vielseitige Athletin hatte zuvor im Hochsprung mit 1,54 Metern den fünften Platz belegt. Die gleiche Sprunghöhe reichte für Fiona Terhardt aufgrund einiger Fehlversuche zu Platz sieben.

Eine tolle Leistung bot auch Youssef Wardi im 1500-m-Lauf der U18. Sehr abgeklärt hielt sich das große Lauftalent lange an dritter Position und schob sich dann aufgrund seiner Schnelligkeit noch auf den zweiten Platz in neuer persönlicher Bestzeit von 4:06,88 Minuten.

Mathis Morlo wurde mit 44,15 Metern Zweiter im Speewurf der M15. (Foto: Roman Buhl)
Mathis Morlo wurde mit 44,15 Metern Zweiter im Speewurf der M15. (Foto: Roman Buhl)

Für die beste Platzierung der Speerwerfer sorgte Mathis Morlo, der bei der M15 mit einer neuen persönlichen Bestweite von 44,15 Metern Zweiter wurde. Fünfte Plätze belegten Fabian Baten mit einer Weite von 49,30 Metern im Speerwurf der U18 und Gerrit Vißer in einer Zeit von 11,69 Sekunden im 80-m-Hürdensprint der M15. Sechste Plätze erreichten Hannah Schoofs im Speerwurf der U20 (36,44m), Jesse Südholt im Stabhochsprung der U18 (3,80m) sowie die 4x100-m-Staffel der weiblichen U18, die in der Besetzung Elisa Stumpen, Nike Dangelmaier, Jamira Lauf und Johanna Gries 50,17 Sekunden liefen.

 

Ergebnisse vom Samstag

 

Ergebnisse vom Sonntag

 

 

 

Fr

13

Jul

2018

Regionsvorkämpfe U14/ U16 Teamwettbewerb in Sonsbeck am 7. Juli 2018

Fiona Terhardt übersprang die 1,56 m zum ersten Mal. (Foto: Christian Dangelmaier)
Fiona Terhardt übersprang die 1,56 m zum ersten Mal. (Foto: Christian Dangelmaier)

 

StG Rhede-Sonsbeck räumt sämtliche Titel ab

 

Kurz vor den Sommerferien mobilisierten die Nachwuchstalente aus Rhede und Sonsbeck nochmals alle Kräfte, um bei den Regionsvorkämpfen der U14 und U16 die nötigen Punkte für das Landesfinale am 16. September in Essen einzufahren. Wie eindrucksvoll dies gelang, zeigt jetzt der Zwischenstand der bisher im Verbandsgebiet durchgeführten Veranstaltungen. Sowohl bei den Mädchen als auch bei den Jungen der U16 rangiert die StG Rhede-Sonsbeck an der Tabellenspitze. Da auch die beiden U14-Mannschaften ihren Vorkampf gewannen, gingen alle vier Regionstitel an die StG Rhede-Sonsbeck.

Als amtierende Nordrheinmeisterinnen waren die U16-Athletinnen schon im Vorfeld in der Favoritenposition gegenüber dem Moerser TV und der zweiten Mannschaft der StG Rhede-Sonsbeck. Mit starken 8.629 Punkten übertrafen die Mädchen das Vorjahresergebnis um satte 400 Punkte. Für die besten Einzelresultate sorgten Enie Dangelmaier im Weitsprung (5,53m), Rieke Unland im 100-m-Sprint (12,90) und Fiona Terhardt, die erstmals 1,56 Meter übersprang. Schnell unterwegs war auch die 4x100-m-Staffel, die in der Besetzung Alina Bielefeld, Rieke Unland, Enie Dangelmaier und Elena Aengeneyndt in 50,21 Sekunden eine neue Saisonbestzeit auftstellte.

 

Etwas überraschender war die hohe Punktzahl der Jungen, die mit 8.264 Punkten über 500 Zähler vor dem Moerser TV hatten. Einen „Sahnetag“ erwischte Mathis Morlo, der mit 1,68m im Hochsprung und 41,28m im Speerwurf zwei Einzelsiege einfuhr und auch mit 12,70 Sekunden im 100-m-Sprint überzeugte. Schnellster Hürdensprinter und bester Kugelstoßer war Gerrit Vißer der die 80m Hürden in 12,09 Sekunden lief und die 4-kg-Kugel auf 13,10 m stieß. Eine neue persönliche Bestweite stieß mit 11,80 Metern auch Linus Feldhaus. Diese drei bildeten zusammen mit Maiko Dahlen auch die siegreiche 4x100-m-Staffel (49,73 Sekunden).

 

Die weibliche U14 siegte mit 90 Punkten vor dem Moerser TV (80 Pkt.) und dem LC Adler Bottrop (78 Pkt.). Schnellste 800-m-Läuferin war in guten 2:35,17 Minuten Thea Lembrock. Tagesbestweiten im Kugelstoßen (8,10m) und Ballwurf (42,00m) gingen auf das Konto von Ayisha Mouhamed, die zusammen mit Meret Manten, Lena Bonhoff und Lene Stumpen auch die 4x75-m-Staffel (41,21 Sekunden) gewann. Die U14-Jungen setzten sich mit 62 Punkten gegen den LC Adler Bottrop durch. Hier waren vom LAZ Rhede mit Janne Elias Üffing, Lennard Hüls und Lutz Lembrock drei Athleten beteiligt, die zusammen mit Paul Spira (Sonsbeck) die 4x75-m-Staffel in 42,56 Sekunden gewannen.

 

Einzelergebnisse U16

 

Teamergebnisse U16

 

Einzelergebnisse U14

 

Teamergebnisse U14

 

 

Do

12

Jul

2018

1. Kinderolympiade des Talentprojektes Rhede am Dienstag, den 10. Juli im Besagroup-Sportpark Rhede

Die Grundschüler aus dem gesamten Kreisgebiet waren von der 1. Kinderolympiade und dem Besagroup-Sportpark sehr begeistert.
Die Grundschüler aus dem gesamten Kreisgebiet waren von der 1. Kinderolympiade und dem Besagroup-Sportpark sehr begeistert.

 

Grundschul-Olympioniken sind begeistert

 

Bei der 1. Kinderolympiade des Talentprojektes Rhede stand, getreu nach dem olympischen Motto: “Dabei sein ist alles“, der Spaß an der Bewegung und das Gemeinschaftserlebnis im Vordergrund. Das Organisationsteam des LAZ Rhede hatte gemeinsam mit dem Kreis Borken Grundschulen aus dem gesamten Kreisgebiet eingeladen. Durch die logistische Unterstützung und Stiftung von zahlreichen Preisen durch ein Rheder Unternehmen, konnte den rund 170 Kindern aus acht Grundschulen ein stimmungsvolles Sporterlebnis der besonderen Art geboten werden. Jedes Kind erhielt eine Urkunde und das Siegerpodest erhielt ein eigens für die Veranstaltung gestaltetes Design. Viele Kinder aus Ahaus, Heek, Reken, Raesfeld, Borken und Reken waren erstmals im Besagroup-Sportpark und zeigten sich begeistert.

Sportlich wurde es ab 10 Uhr mit einem klassischen Dreikampf sowie einer Hindernisstaffel und einer Biathlonstaffel. Den Siegerpokal in der Mannschaftswertung erhielt dann aus den Händen des 1. Vorsitzenden des  LAZ Rhede, Andreas Böing, die Johann-Walling-Schule aus Borken. Den zweiten Platz belegte die St. Sebastian-Schule aus Raesfeld und den dritten Platz teilten sich die Alexander-Hegius-Schule aus Heek und die Piusschule aus Rhede/Krechting. Auch von einsetzendem Regen ließen sich die Nachwuchstalente nicht aufhalten, sodass für 2019 mit einer Neuauflage zu rechnen ist.

 

Mi

11

Jul

2018

Offene NRW-Meisterschaften der Frauen und Männer in Bottrop am 8. Juli 2018

Maximiliane Langguth warf den 4-kg-Hammer über 57 Meter weit. (Foto: Bernfried Knipping)
Maximiliane Langguth warf den 4-kg-Hammer über 57 Meter weit. (Foto: Bernfried Knipping)

Langguth und Ridder mit überragenden Leistungen

  

Auch die fünfte Auflage der „Offenen NRW-Meisterschaften“ in Bottrop überzeugte mit Spitzenresultaten. So stieß der zweifache Kugelstoßwelt-

meister David Storl die 7,26-kg-Kugel auf starke 20,90 Meter. Grund zum Jubeln boten für das LAZ Rhede die Leistungen von Hammerwerferin Maximiliane Langguth und dem 800-m–Läufer Jan-David Ridder. Bereits im zweiten Durchgang schleuderte die Athletin von LAZ-Hammerwurftrainer Werner Niehaus den 4-kg-Hammer auf 56,38 Meter, womit sie die Qualifikationsnorm für die Deutschen Meisterschaften in Nürnberg übertraf. Bei ihrem fünften Versuch gelang es Langguth dann noch besser, die Tipps ihres Trainers umzusetzen, sodass sie mit 57,15 Metern erstmals seit drei Jahren wieder über 57 Meter weit warf und hinter der Deutschen Juniorenmeisterin Sina Mai Holthuisen Zweite wurde. Erster Gratulant war dann der DLV-Hammerwurftrainer Helge Zöllkau, der sich von der Leistungsentwicklung von Maximiliane Langguth sehr angetan zeigte. 

Der Plan, den LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm und sein Schützling Jan-David Ridder für den Saisoneinstieg über 800 Meter ausgeheckt hatten, war schon nach 150 Metern Makulatur: “Wir sind davon ausgegangen, dass die Männer ein ordentliches Tempo anschlagen und Jan-David locker mitlaufen kann“, erläutert Palm die Strategie. Schließlich war es für Jan-David Ridder das erste Rennen nach einer langen Verletzungspause und anschließender intensiver Vorbereitung mit vielen alternativen Trainingseinheiten im Wasser und auf dem Rad. Doch die Männer konnten oder wollten nicht schnell laufen, sodass Jan-David Ridder selbst die Initiative ergriff und sich an die Spitze des Feldes setzte. Erst nach 550 Metern ging dann der Favorit Fabian Spinrath (Dormagen) an die Spitze. Jan-David Ridder kämpfte bravourös und wurde im Ziel Sechster in 1:56,53 Minuten, womit er auf Anhieb die U20-DM-Norm unterbot.

  

Zufrieden war auch Stefan Ritte, der im stark besetzten 1500-Meter-Lauf der Männer in Saisonbestzeit von 4:06,21 Minuten den 20. Platz belegte. Nicht so gut lief es im 400-m-Hürdenlauf für Henry Vißer, der nach Problemen an der 7. Hürden aus dem Rhythmus kam und in 55,59 Sekunden (7.) gut zwei Sekunden langsamer war als in der Vorwoche. Als Trainingslauf nutzte Vißer dann zwei Stunden später die 200 Meter, wo er in guten 21,96 Sekunden als Achter seine verbesserte Grundschnelligkeit unter Beweis stellte. „Wir haben unter der Woche etwas mehr Ausdauer trainiert und den Wettkampf als Vorbereitung für die DM in zwei  Wochen genutzt“, erläuterte Palm, der sich für Nürnberg zuversichtlich zeigte. Auch Klaudia Kaczmarek bestritt die NRW-Meisterschaften, um sich mit einer Doppelbelastung im Drei- und Weitsprung auf die DM in Nürnberg vorzubereiten. Im Dreisprung landete Kaczmarek  mit 12,69 Metern hinter der mehrfachen Deutschen Meisterin Jenny Elbe (13,31 Meter) auf dem zweiten Platz. Auch ihre Weitsprungleistung von 5,98 Metern und Platz vier zeigten, dass bei Kaczmarek noch etwas die Frische fehlte. „Bis Nürnberg stehen jetzt noch einige Trainingseinheiten und vor allem  Erholung auf dem Plan, dann sollte es deutlich über die 13-Meter-Marke gehen“, ist Palm optimistisch.

 

Im 100-m-Vorlauf der Männer sprintete Simon Heweling gute 10,88 Sekunden, musste dann aber aufgrund wieder auftretender Oberschenkelprobleme auf die Endlaufteilnahme verzichten.

 

Ergebnisse

 

 

Fr

06

Jul

2018

Video vom 48. Internationalen Leichtathletik-Meeting am 16.06.2018 im Besagroup-Sportpark Rhede

Di

03

Jul

2018

Deutsche Seniorenmeisterschaften der Leichtathleten am 30. Juni und 1. Juli in Mönchengladbach

Reiner Heweling, Tom Ketelaer und Hans Wewering (v.l.) genossen die gute Athmosphere bei der Senioren-DM und waren sehr erfolgreich.
Reiner Heweling, Tom Ketelaer und Hans Wewering (v.l.) genossen die gute Athmosphere bei der Senioren-DM und waren sehr erfolgreich.

 

Heweling mit Sprint-Doppelsieg

  

Drei Athleten des LAZ Rhede und der DJK Lowick holten bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften in Mönchengladbach vier Medaillen. Herausragend war dabei die Leistung von LAZ Athlet Reiner Heweling, der mit einem Doppelsieg über 100 und 200 Meter der M55 souverän seiner Favoritenrolle gerecht wurde. In 11,95 Sekunden über 100 Meter und 24,79 Sekunden über 200 Meter stellte der Athlet von LAZ-Trainer Roman Buhl zudem neue NRW-Rekorde für die M55 auf. „Es hat alles gepasst und Roman hat mich optimal auf die Meisterschaften vorbereitet“, freute sich Heweling am Montag über 100-prozentige Umsetzung seiner Ziele. Mit Applaus seiner jungen Trainingspartner wurde Heweling dann am Montagabend im Besagroup-Sportpark empfangen und vom 1. Vorsitzenden des LAZ Rhede, Andreas Böing, beglückwünscht. 

Nach Gold im Vorjahr, freute sich Hans Wewering über die Bronzemedaille im Hammerwurf der M55. „Da in diesem Jahr wieder jüngere Athleten in meine Altersklasse aufgerückt sind, war Bronze schon optimal“, erklärte Wewering, der den 6-kg-Hammer bei seinem besten Versuch 44,21 Meter weit warf. Ein tolles Debüt über 400 Meter der Männer M50 feierte Tom Ketelaer von der DJK Lowick. Ketelaer, der von Janek Betting trainiert wird, lief starke 56,03 Sekunden und zeigte sich von der Atmosphäre der Seniorenmeisterschaften begeistert: „Es läuft alles sehr entspannt und man hat schnell Kontakt zu den anderen Sportlern geknüpft“. Da Ketelaer seine Sprinteinheiten im Besagroup-Sportpark absolviert, hat er sich auch gleich mit Reiner Heweling zu gemeinsamen Trainingseinheiten verabredet.

 

Ergebnisse

 

 

Mo

02

Jul

2018

Deutsche U23-Meisterschaften am 30. Juni und 1. Juli 2018 in Heilbronn

Zusammen mit U18-Athlet Jan Siebert (links) liefen Henry Vißer, Michel Boeck, Malte Stockhausen und Simon Heweling (v.l.) Saisonbestzeit (42,08 sec.) über die 4x100m. (Foto: Roman Buhl)
Zusammen mit U18-Athlet Jan Siebert (links) liefen Henry Vißer, Michel Boeck, Malte Stockhausen und Simon Heweling (v.l.) Saisonbestzeit (42,08 sec.) über die 4x100m. (Foto: Roman Buhl)

 

U23-Staffel läuft Saisonbestzeit

 

Wie so oft in der Vereinsgeschichte des LAZ Rhede, so setzten auch bei den Deutschen U23-Meisterschaften in Heilbronn die Staffelläufer den positiven Schlussakkord. Nach zwei spannungsreichen und anstrengenden Wettkampftagen, lief das Quartett aus Rhede in 42,18 Sekunden auf den fünften Platz. Danach hatte es am Samstag wahrlich nicht ausgesehen, denn bereits vor dem Wettkampf war klar, dass Stefan Tigler weder in der Staffel noch im Hochsprung an den Start gehen konnte. Eine Fußverletzung hatte sich verschlimmert, sodass LAZ-Sprinttrainer Mecky Emmerich die Staffel umbauen musste. Für Tigler rückte der U18-Athlet Jan Siebert ins Team. Der junge Hürdenläufer sollte an Position vier laufen und Simon Heweling die Position von Stefan Tigler an Position zwei übernehmen.

Umso überraschender war dann das Ergebnis, das Michel Boeck, Simon Heweling, Henry Vißer und Jan Siebert auf die Bahn brachten. Als Dritte im ersten Vorlauf lief das Quartett in 42,08 Sekunden Saisonbestzeit und qualifizierte sich als sechstschnellste Staffel für das Finale am Sonntag. Dabei hatte Henry Vißer nur eine knappe Stunde zuvor seinen 400-m-Hürdenvorlauf absolviert und in 54,07 Sekunden das Finale gebucht. „Henry ist schon ein Ausnahmeathlet, der für sein Team alles gibt“, zollte LAZ-Stützpunkleiter Jürgen Palm seinem Schützling großen Respekt. Doch kurz nach dem Staffellauf musste Simon Heweling für den 100-m-Vorlauf passen. Ein verkrampfter Hüftbeuger ließ keinen Start zu.

 

Erst ein Eisbad im Hotel und die freundliche Unterstützung durch eine Magdeburger Physiotherapeutin machten einen Einsatz für das Staffelfinale möglich. „Das war schon toll und nicht selbstverständlich. Der Physiotherapeut eines NRW-Vereines hatte eine Behandlung abgelehnt“, zeigte sich Palm dankbar über die Unterstützung aus Sachsen-Anhalt. Wie am Samstag eröffnete auch am Sonntag Henry Vißer mit dem 400-m-Hürdenfinale. Auf Bahn eins laufend ging er das Rennen kontrollierter an, um dann in der zweiten Kurve offensiver zu laufen. Die Taktik ging auf und in guten 53,24 Sekunden lief Vißer auf den fünften Platz vor. In Anbetracht der Tatsache, dass die Saison in den USA bereits Ende März begonnen hat, stellt dies eine enorme Energieleistung von Vißer dar.

 

Gleiches gilt auch für Malte Stockhausen, der über die 3000-m-Hindernisstrecke antrat. Bis zur 2000-Meter-Marke lief es dann auch noch rund und Stokhausen zeigte eine verbesserte Technik an den Hindernissen und dem Wassergraben. Doch dann musste Stockhausen der großen Hitze und dem aufgrund einer Fußverletzung entstanden Trainingsrückstand Tribut zollen und verlor den Anschluss an die Verfolgergruppe. Im Ziel belegte er in 9:39,20 Minuten immer noch den 13. Platz. Zum Abschluss lief dann das Staffelquartett erneut ein starkes Rennen und verbesserte sich in einer Zeit von 42,18 Sekunden sogar noch auf den fünften Platz. „Die Wechsel waren im Vorlauf noch einen Tacken besser, aber ich bin sehr zufieden“, freute sich Mecky Emmrich über die Leistung des Teams.

 

Ergebnisse

 

 

 

Mi

27

Jun

2018

Deutsche U23-Meisterschaften am 30.Juni und 1. Juli in Heilbronn + Deutsche Seniorenmeisterschaften vom 29. Juni bis 1. Juli in Mönchengladbach - Vorbericht

Das Foto von Jan-Hendrik-Ridder zeigt die Staffel der StG Rhede-Sonsbeck-Wesel (42,09 Sek.).  Von links: Helmut Moscheik (Masseur), Mecky Emmerich, Simon Heweling, Stefan Tigler, Michel Boeck, Henry Vißer und Roman Buhl.
Das Foto von Jan-Hendrik-Ridder zeigt die Staffel der StG Rhede-Sonsbeck-Wesel (42,09 Sek.). Von links: Helmut Moscheik (Masseur), Mecky Emmerich, Simon Heweling, Stefan Tigler, Michel Boeck, Henry Vißer und Roman Buhl.

Ambitionen auf DM-Gold

 

Gleich bei zwei Deutschen Meisterschaften gehen am Wochenende Athleten des LAZ Rhede mit Medaillenchancen an den Start. Im Heilbronner Frankenstadion werden die Deutschen U23-Meisterschaften ausgetragen. Vier Athleten des Landesstützpunktes haben sich für Einzeldisziplinen qualifiziert. Zudem startet die 4x100-m-Staffel der StG Rhede-Sonsbeck-Wesel mit vier LAZ-Sprintern. An Position drei der Meldeliste hat vor allem Henry Vißer gute Aussichten, das Finale über 400m Hürden zu erreichen. In Des Moines (Iowa) lief Vißer im Mai diesen Jahres starke 51,77 Sekunden und zeigte sich beim LAZ-Meeting mit schnellen Zeiten über 100 und 200 Meter in guter Form.

Das Heimmeeting konnte auch Simon Heweling nutzen, um sich nach gesundheitlichen Problemen noch das DM-Ticket zu sichern. Der frischgebackene Abiturient wird neben den 100 Metern auch die 200 Meter in Angriff nehmen und zusammen mit Henry Vißer, Stefan Tigler und Michel Boeck auch mit der 4x100-Meter-Staffel angreifen. Stefan Tigler, der mit einem Wechsel auf die 400-m-Hürdenstrecke liebäugelt, wird in Heilbronn noch einmal in seiner Spezialdisziplin, dem Hochsprung, antreten. Malte Stockhausen hält über 3000m Hindernis die Fahne für die LAZ-Läufer hoch. Der Student der Meeresbiologie zeigte zuletzt gute Trainingsleistungen und einen Formanstieg zur rechten Zeit. DM-Luft darf auch der U18-Athlet Jan Siebert schnuppern, der als Ersatzläufer für die 4x100-m-Staffel nominiert ist und gleichzeitig Erfahrungen sammeln soll.

 

Betreut wird das Team von LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm, Hochsprungtrainer Roman Buhl und Mecky Emmerich, der die Staffel koordiniert.

 

Beste Chancen auf Edelmetall haben die beiden M55-Athleten Reiner Heweling und Hans Wewering. Der amtierende Deutsche M55-Hammerwurfmeister Hans Wewering ist an dritter Position gemeldet und wäre sicher auch mit Bronze sehr zufrieden. Gold im Visier hat dagegen Reiner Heweling, der sowohl über 100 Meter (12,03s) als auch über 200 Meter (25,05s) die Jahresbestenliste anführt.

 

Zeitplan U-23-DM

 

Zeitplan Senioren-DM

 

 

 

Mi

20

Jun

2018

Die ersten Meetingfotos sind fertig

Charlene Woitha vom SSC Berlin siegte im Hammerwurf der Frauen mit 65,51 Metern. (Foto: Bernfried Knipping)
Charlene Woitha vom SSC Berlin siegte im Hammerwurf der Frauen mit 65,51 Metern. (Foto: Bernfried Knipping)

So

17

Jun

2018

Meetingrekord: Neele Eckhardt sorgt für Highlight beim LAZ-Meeting

Die LAZ-Staffelhelden mit Chef-Physio Helmut Moscheik und den Trainern Mecky Emmerich und Roman Buhl freuen sich über die tolle Leistung und die DM-Norm. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Die LAZ-Staffelhelden mit Chef-Physio Helmut Moscheik und den Trainern Mecky Emmerich und Roman Buhl freuen sich über die tolle Leistung und die DM-Norm. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

  

Dreispringerin überragend beim 48. internationalen Sportfest

des LAZ Rhede

 

Die 4x100-Meter-Staffel des LAZ Rhede erfüllt die Norm für die Deutsche Meisterschaft in Nürnberg. Michel Boeck, Stefan Tigler, Henry Vißer und Simon Heweling siegen in 42,09 Sekunden vor Köln.

 

BBV-Pressebericht von Peter Holtschlag

 

Rhede - Mit einem neuen Meetingrekord sorgte Dreispringerin Neele Eckhardt für das Highlight des 48. LAZ-Meetings. Im Rheder Besagroup-Sportpark landete die Deutsche Hallenmeisterin am Samstag nach Hop, Step und Jump bei einer Weite von 13,98 Metern.

 

„Das war ungefähr das, was ich wollte. Natürlich möchte ich mich im Laufe der Saison wieder meiner Bestleistung von 14,35 Metern nähern, am liebsten bei der EM in Berlin“, so Eckhardt. Hinter ihr landeten die Slowakin Dana Veldakova (13,42) und Lokalmatadorin Klaudia Kaczmarek (13,10) auf den Plätzen zwei und drei. 

In alter Tradition zogen die Sprungdisziplinen die Zuschauer in ihren Bann. Direkt vor der Tribüne landeten die Drei- und Weitspringer abwechselnd in der Grube. Bei den Weitspringern siegte mit Philipp Menn (7,72) ein junger Athlet mit großem Potenzial. Hinter ihm platzierten sich der Brite Feron Sayers (7,62) und Stephan Zenker (7,40) vom TV Wattenscheid.

Bei den Frauen dominierte Jana Veldakova die Disziplin. Die Zwillingsschwester der Zweitplatzierten im Dreisprung sprang konstant über die Sechs-Meter-Marke hinaus und hatte mit 6,42 Metern den weitesten Flug des Tages. Die Niederländerin Carlijn te Laak (AC Tion) und Doppelstarterin Klaudia Kaczmarek landeten bei gleicher Weite (6,16) auf dem zweiten und dritten Platz.

Dass auch die Tartanbahn im Sportzentrum für starke Leistungen gemacht ist, bewiesen die Läufer. 100-Meter-Sprinter Steven Müller von der LG Friedberg-Fauerbach lief in 10,33 Sekunden persönliche Bestzeit. In der ersten Hälfte des Rennens ließ Müller noch etwas Zeit liegen, sonst wäre der Strahlemann der EM-Norm von 10,25 Sekunden wohl noch näher gekommen. Müller: „Ich freue mich aber über die tolle Zeit.“ Nach dem deutschen Sprintass überquerten Jeff Vanan aus Surinam und Philip Blümel (LT DSHS Köln) die Ziellinie. Über die doppelte Distanz zeigte Steven Müller in seinem Lauf (20,79) erneut, dass er sich im Rheder Sportzentrum wohlfühlt.

Im internationalen Feld der Frauen gelang Nicky van Leuveren der Doppeltriumph. Die Irinnen Amy Foster und Niamh Whelan mussten sich der Niederländerin (11,69) in einem spannenden 100-Meter-Rennen geschlagen geben.

 

Die tragische Heldin des Meetings war Djamila Böhm. Vor der Vorjahressiegerin Christine Salterberg siegte sie mit einer persönlichen Bestzeit (56,54). „Leider bin ich damit genau vier Hundertstelsekunden über der EM-Norm geblieben. Deshalb überwiegt im Moment noch die Enttäuschung“, so Böhm. Die Athletin aus Düsseldorf lief gegen Ende des Rennens bewusst einen anderen Rhythmus zwischen den Hürden. Dennoch blieben die entscheidenden Sekundenbruchteile liegen.

Für eine besondere internationale Note sorgten in diesem Jahr die kasachischen Athleten. Nadezhda Dubovitskaya siegte im Hochsprung mit einer Höhe von 1,80 Metern. „Da wäre vielleicht noch mehr möglich gewesen, aber sie hatte auch nicht die Konkurrenz, die sie dann noch einmal pushen könnte“, sagte Meetingorganisator Jürgen Palm.

Der kasachische 400-Meter-Läufer Mikhail Litvin rannte mit einer Zeit von 46,16 Sekunden allen davon. „Der Junge war verdammt schnell“, so Palm. Beide Athleten hatten viel Lob für das Meeting über.

Im Speerwurf ging mit Katharina Molitor die Weltmeisterin von 2015 an den Start. Ihre Weite (57,92) reichte zwar für den ungefährdeten Sieg, aber nicht für die angepeilte EM-Qualifikation. „Woran es heute lag, kann ich nicht genau sagen. Ich bin aber optimistisch, dass es bis zur EM noch wird. Oft habe ich erst spät in der Saison weit geworfen“, so die Athletin des TSV Bayer 04 Leverkusen.

Ergebnisse

 

(Fotos vom Meeting folgen in den nächsten Tagen)

Do

17

Okt

2019

26. Coesfelder Citylauf am 12. Oktober 2019

Sporttalent Youssef Wardi und sein Trainer Jürgen Palm in Coesfeld.
Sporttalent Youssef Wardi und sein Trainer Jürgen Palm in Coesfeld.

 

Wardi läuft der Konkurrenz davon

 

In bestechender Form befindet sich derzeit das Lauf-Ass Youssef Wardi vom LAZ Rhede. Bei der 26. Auflage des Coesfelder Citylaufs unterbot der Schützling von LAZ- Stützpunktleiter Jürgen Palm seine persönliche Bestzeit über 5km um fünfzehn Sekunden auf starke 15:38 Minuten. In einem sehr stark besetzten Männerfeld lief Wardi als Zweiter über die Ziellinie. In seiner Altersklasse der mänlichen U18 war Wardi der Konkurrenz um Minuten voraus. Als letztes Meisterschaftsrennen 2019 wird Wardi am 1. Dezember die LVN-Crossmeisterschaften bestreiten. Der Schüler der Akademie Klausenhof in Rhede ist neben dem Lauftraining beim LAZ Rhede auch noch aktiver Jugendspieler beim SV Krechting. „Sport kann man nie genug treiben“, ist das Motto von Youssef Wardi, der mehrmals täglich zur Schule und zum Training von Borken nach Rhede pendelt.

 

Ergebnisse

 

 

 

Mi

02

Okt

2019

NRW-Hammerwurf-Cup 2019 Finale am 28. September in Olfen

Alexandra Spieker (links) wurde Zweite in der Gesamtwertung der W15.
Alexandra Spieker (links) wurde Zweite in der Gesamtwertung der W15.

 

Gerrit Vißer wird Vize-Jahrgangsbester

 

Zum Abschluss des 5. NRW-Hammerwurf-Cups wurde den Sportlern beim Finale in Olfen „Rheder-Meetingwetter“ serviert: Regen und Sturmböen. Dennoch sorgten die Talente aus der Trainingsgruppe von Werner Niehaus mit guten Ergebnissen für Freude bei den mitgereisten Fans. 

Mit Moritz Leiting bei der männlichen U20 und Gerrit Vißer bei der männlichen U18, stellte das LAZ Rhede zwei Gesamtsieger der diesjährigen Cup-Wertung. Leiting kam auf eine Gesamtweite von 156,92 Meter und Vißer sogar auf ausgezeichnete 176,51 Meter. Gewertet wurden die drei besten Wettkampfergebnisse von insgesamt sechs Veranstaltungen. Beide erzielten ihre Top-Weite beim fünften Wettkampf Ende August in Oberhausen. Moritz Leiting warf den 6-kg-Hammer auf 53,76 Meter und Gerrit Vißer auf ausgezeichnete 59,51 Meter, womit er der zweibeste Werfer Deutschlands in seinem Jahrgang ist.

 

Justus Leiting und Anna Jantzen waren mit zwei weiteren Werferinnen die einzigen, die an allen sechs Veranstaltungen teilgenommen haben. Anna Jantzen rangierte mit einer Gesamtweite von 124,48 Meter auf dem dritten Platz. Justus Leiting wurde in der U18 Vierter mit einer Gesamtweite von 126,59 Meter. Bei der weiblichen U20 belegte Alexandra Spieker hinter der überragenden Nele Frisch (Uerdingen) den zweiten Rang bei den Schülerinnen W15 (118,40m). Insgesamt haben 47 Werfer und Werferinnen an der von NRW-Landestrainer Franz-Josef Sträter organisierten Serie teilgenommen.

 

Ergebnisse

 

 

Do

26

Sep

2019

Erfolge 2019 des LAZ Rhede

Henry Visser (hinten) wechselt auf Simon Heweling: 4x100m U23.
Henry Visser (hinten) wechselt auf Simon Heweling: 4x100m U23.

 

 

 

 

 

 

Hier geht es zur

 

Erfolgsstatistik

 

2019.

Mi

18

Sep

2019

LVN-Team-Endkämpfe U18/U16 und Nordrhein-Team-Endkampf U14 am 15. September in Aachen

Die erfolgreichen Landesmeisterinnen der weiblichen U18
Die erfolgreichen Landesmeisterinnen der weiblichen U18

 

2 x Gold und 2 x Silber für Rheder Startgemeinschaften

  

Zum Abschluss der Sommersaison stehen für die Nachwuchstalente des LAZ Rhede traditionell die Nordrhein-Team-Endkämpfe auf dem Programm. Wie im Vorjahr war das LAZ Rhede mit Athleten in fünf Mannschaften der StG Rhede-Sonsbeck und StG Rhede-Sonsbeck-Bottrop (LA Team RSB) stark vertreten. Mit zwei Landestiteln, zwei Vizetiteln und einem siebten Platz drückten die Athleten aus der Region Nord der Landesmeisterschaft ihren Stempel auf. 

Den dritten Mannschaftstitel in Folge sicherten sich die Athletinnen aus Rhede und Sonsbeck in der Altersklasse U16. Gegenüber dem Vorjahr präsentierte sich die Mannschaft des TuS Jahn Hilfarth und lag bis zur ablschießenden 4x100-m--Staffel auf Titelkurs. Selbst LAZ-Stützpunktleiter war nach einem starken Staffellauf von Ayisha Mouhamed, Rieke Unland, Jule Weibel und Merret Manten, die schnelle 51,00 Sekunden auf die Aachener Bahn zauberten, von einem zweiten Platz ausgegangen. Umso größer war der Jubel, als der Stadionsprecher das Endergebnis von 8.230 und 8.161 Punkten zugunsten der StG Rhede-Sonsbeck verkündete. Neben der Staffel steuerten die LAZ-Athletinnen Rieke Unland und Ronja van der Heiden drei weitere Tagesbestleistungen zum Mannschaftserfolg bei. Rieke Unland überzeugte mit schnellen 12,70 Sekunden über 100 Meter und Ronja van der Heiden, die von Ely Niehaus trainiert wird, errang einen Doppelsieg im Kugelstoßen (10,98m) und Speerwurf (32,83m). Ein Sonderlob verdiente sich Lene Stumpen, die kurzfristig für erkrankte Thea Lehmbrock die 800 Meter laufen musste und mit ihrer Zeit von 2:51,11 Minuten die Mannschaft im Rennen hielt.

 

Den zweiten Titel errang die weibliche U18 mit der Startgemeinschaft Rhede-Sonsbeck-Bottrop. Allerdings ohne Athletinnen aus Bottrop. Mit einer starken Teamleistung konnte am Ende mit einem Ergebnis von 7.588 Punkten der TV Ratingen (7.319 Punkte) entthront werden. Für Tagesbestleistungen sorgte in dieser Altersklasse Enie Dangelmaier im 100-m-Sprint (12,87s) und Fiona Terhardt, die ihre Hochsprungbestleistung auf 1,60m schraubte. Viel Spaß hatte Enie Dangelmaier beim Speerwurf. Gleich im ersten Versuch schleuderte sie den 500-g-Speer auf starke 37,58 Meter und damit die zweitbeste Weite der Veranstaltung. Die beste Einzelleistung erzielte die Sonsbeckerin Rahel Brömmel mit ihrer 800-Meter-Zeit von 2:15,19 Minuten. Sie lief anschließend auch noch als Schlussläuferin die 4x100-m-Staffel, die in der Besetzung Katja Lingen, Enie Dangelmaier, Jamira Lauf und Rahel Brömmel in 51,44 Sekunden den zweiten Platz belegte. Im Weitsprung steuerten Enie Dangelmaier mit einer Weite von 5,31 Metern und Jamira Lauf mit 4,93 Meter wichtige Punkte zum Mannschaftserfolg bei.

 

Die männliche U18 der StG LA Team RSB errang mit 8.292 Punkten hinter der StG Düsseldorf (8.587 Punkte) die Vizemeisterschaft. Damit konnte der Vorjahrestitel trotz einer höheren Punktzahl nicht verteidigt werden. Dennoch überzeugte das Team auf ganzer Linie. Die vielleicht beste Einzelleistung der gesamten Meisterschaft lieferte Youssef Wardi im 800-m-Lauf. Der Schützling von LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm zog nach rund 300 Metern allen davon und steigerte seine bisherige Bestzeit um über eine Sekunde auf ausgezeichnete 1:56,58 Minuten. LAZ-Coach Roman Buhl freute sich über die Leistungen der Hochspringer Mathis Morlo und Martin Langstein, die mit Höhen von 1.82 Metern und 1,70 Metern überzeugten. Als Teamleiter der U18 sorgte Mecky Emmerich mit einer gut eingewechselten Staffel (46,91s) in der Besetzung Martin Langstein, Gerrit Vißer, Mathis Morlo und Youssef Wardi dafür, dass das die Troisdorfer LG auf den dritten Rang verwiesen werden konnte. Erstmals unter 12 Sekunden blieb Gerrit Vißer (11,96s) der auch mit 12,20 Metern im Kugelstoßen wichtige Punkte sammelte.

 

Gleich drei Ausfälle von Leistungsträgern konnte das Team der männlichen U16 nicht kompensieren. Neben Matz Grunden waren kurzfristig auch zwei starke Athleten aus Sonsbeck ausgefallen. Mit 7.739 Punkten konnte immerhin noch die Vizemeisterschaft hinter dem Moerser TV (8.277 Punkte) errungen werden. Der einzige LAZ-Athlet im U16-Team war Linus Feldhaus, der dafür bei allen vier Einsätzen überzeugen konnte. Neben seiner Kugelstoßweite von 12,02 Metern beeindruckte er als Schlussläufer der 4x100-m-Staffel, wo er einen Rückstand von gut 10 Metern aufholen konnte.

 

Die weibliche U14 hatte, wie zu erwarten war, einen schweren Stand gegen die körperlich überlegenen Schülerinnen aus Uerdingen, Düsseldorf und Köln. LAZ-Schülertrainer Michael Ilbertz war aber sehr zufrieden mit den Leistungen der jungen Talente, die mit 256 Punkten den siebten Platz erreichten. Als Vierte des 800-m-Laufes erzielte Heleen Keiten-Schmitz in 2:36,90 Minuten die schnellste Zeit aller Athletinnen des Jahrgangs 2007. Mit der 4x75-m-Staffel erzielte Keiten-Schmitz zusammen mit Viktoria Wienand, Nica Niersmann und Philina Schwartz eine Zeit von 40,90 Sekunden (6.). In der zweiten Staffel (42,15s/11.) waren mit Ella Vriesen und Lena Möhlenkamp zwei weitere LAZ-Talente im Einsatz. Kein Wunder also, dass bei der stimmungsvollen Siegerehrung nur lachende Gesichter bei den Sportlern und Sportlerinnen und zufriedene Trainer zu sehen waren.

 

Ergebnisse

 

 

Mo

16

Sep

2019

Rheinland-Meisterschaften im Hindernislauf am 8. September 2019 in Bad Ems

Stefan Ritte siegte in fulminanten 9:20,40 Minuten (Foto: Jan-Hendrik Ridder).
Stefan Ritte siegte in fulminanten 9:20,40 Minuten (Foto: Jan-Hendrik Ridder).

 

Ritte läuft Vereinsrekord

  

Mit einem fulminanten Lauf pulverisierte Stefan Ritte als Gaststarter der Rheinland-Meisterschaften den 3000-m-Hindernisvereinsrekord des LAZ Rhede. Der vielseitigste Läufer der hiesigen Laufszene unterbot die bisherige Bestmarke von Malte Stockhausen um rund acht Sekunden auf starke 9:20,40 Minuten. Ritte rangiert mit dieser Zeit auf dem 24. Platz der DLV-Bestenliste 2019.

 

In der ersten Runde blieb Ritte noch hinter Lucas Meyer (1.FC Kaiserslautern), doch als dieser langsamer wurde, zog Ritte locker vorbei. Besonders an den Hindernissen und dem Wassergraben zeigte sich Ritte stark verbessert. „Hier hat sich das Hürdentraining mit Roman Buhl ausgezahlt“, bedankte sich Ritte nicht nur bei seinem langjährigen Trainer Jürgen Palm, sondern auch bei Roman Buhl, der seit mittlerweile zwei Jahren für das Hürden- und Hochsprungtraining im LAZ Rhede zuständig ist.

 

Do

12

Sep

2019

2. NRW-Hochsprung-Cup 2019

v.l.: Arne Röhl, Sieger Ole Willems, Mathis Morlo
v.l.: Arne Röhl, Sieger Ole Willems, Mathis Morlo

 

Mathis Morlo belegte den dritten Platz beim 2. NRW Hochsprung Cup 2019

 

Die Idee für einen Hochsprung-Cup entstand durch den Wunsch von Roman Buhl, Hochspringer in der Altersklasse U18 / U20 zu fördern und somit gut organisierte, hochkarätige Hochsprungveranstaltungen besonders für Jugendliche anzubieten.

 

Nachdem 2018 bereits ein erster NRW-Hochsprung-Cup mit drei Veranstaltungen durchgeführt wurde, fand die zweite Cup-Serie in 2019 bereits an sieben Veranstaltungsorte statt.

Bei der ersten Cup-Veranstaltung 2018 waren über 25 verschiedene jugendliche Springer/innen dabei. Dieses Jahr haben bereits insgesamt 70 jugendliche Teilnehmer an den verschiedenen Veranstaltungen teilgenommen und davon kamen am Ende 13 Athleten/innen in die Cup-Wertung.

 

Für den 2. NRW-Hochsprung-Cup 2019 waren sogar acht Veranstaltungen vorgesehen. Die Summe der besten vier Höhen aus den verschiedenen Veranstaltungen bestimmt den Sieger/die Siegerin des NRW-Hochsprung-Cups 2019 in der jeweiligen Altersklasse.

 

Für die Wertung wurden die Leistungen aus der Wintersaison aber auch der Sommersaison inkl. der NRW-Meisterschaften berücksichtigt.

 

Termine und Stationen:

 

1. 06.01.2019 16. Clarholzer-Sparkassen-Hochsprungmeeting in Herzebrock-Clarholz

 

2. 27.01.2019 28. Hallen-Hochsprung-Meeting in Unna

 

3. 02/03.02.2019 NRW - Jugend Hallen Meisterschaften in Leverkusen

 

4. 04.05.20019 Nat. Hochsprung Meeting in Wuppertal (Ausgefallen: Unwetter)

 

5. 20.06.2019 Tag der Überflieger in Essen

 

6. 22/23.06.2019 NRW-Jugend Meisterschaften im Rahmen der Ruhr Games in Duisburg

 

7. 20.07.2019 49. Internationales LAZ Meeting in Rhede

 

8. 01.09.2019 Finale des 2. NRW Hochsprung Cups 2019 in Soest

 

 

Das Finale 2019 wurde schon zum zweiten Mal durch das LAZ Soest durchgeführt und fand am 01. September auf dem Sportplatz des Soester Schulzentrums statt.

 

Der LAZ-U18-Athlet Mathis Morlo konnte dieses Jahr seine Entwicklung im Hochsprung stabilisieren und bis auf die Regenschlacht beim 49. Int. Meeting in Rhede Sprunghöhen von 1,70m bis 1,81m abrufen.

 

Die NRW Hochsprung Cup Sieger 2019 sind:

 

männl. Jugend U18:

 

  1. Ole Willems (Dümptener TV) Gesamthöhe: 7,60m

  2. Arne Röhl (LT DSHS Köln)      Gesamthöhe: 7,47m

  3. Mathis Morlo (LAZ Rhede)       Gesamthöhe: 6,87m

 

 

 

Mi

04

Sep

2019

Hammerwurftag des LAV Oberhausen am 31. August 2019 und U16 Vergleichswettkampf Niederlande-NRW am 31. August 2019 in Enschede

Gerrit Vißer siegte mit 59,51 Metern bei den Hammerwerfern der U18.
Gerrit Vißer siegte mit 59,51 Metern bei den Hammerwerfern der U18.

Vißer kratzt an der 60-Meter-Marke

 

Bei der fünften Station des diesjährigen NRW-Hammerwurf-Cups trumpften vor allem die männlichen Athleten des LAZ Rhede auf. In Oberhausen-Sterkrade siegten sowohl Gerrit Vißer bei der U18 als auch Moritz Leiting bei der U20. Der NRW-Kadertrainer Franz-Josef Sträter lobte die Schützlinge von LAZ-Hammerwurftrainer Werner Niehaus: “Gerrit hat sich nach technischen Schwierigkeiten gefangen und kratzte im letzten Durchgang mit einer Weite von 59,51 Metern erstmals an der 60-Meter-Marke. Moritz Leiting stellte bei der U20 eine neue persönliche Bestleistung auf. Er steigerte sich mit dem 6-kg-Hammer auf 53,76m und untermauerte damit deutlich seine Führung in der diesjährigen Cupwertung“.

Werner Niehaus selbst war auch mit der Leistung von Martin Langstein zufrieden, der sich als Vierter der U18 auf 45,06 Meter steigern konnte. Maximiliane Langguth belegte mit einer Weite von 57,72 Metern den zweiten Platz bei den Frauen. Die gleiche Platzierung bei der U20 heimste Anna Jantzen mit einer Weite von 37,34 Metern ein.

 

Beim traditionellen Ländervergleich der U16-Athleten zwischen den Niederlanden und NRW war das LAZ Rhede mit Ronja van der Heiden (Speerwurf) und Alexandra Spieker (Hammerwurf) vertreten. Der ebenfalls nominierte Matz Grunden (Dreisprung) musste aus Verletzungsgründen leider absagen. Alexandra Spieker übertraf als Fünfte mit ihren 40,10 Metern erneut die 40-Meter-Marke. Ronja van der Heiden erzielte als Siebte exakt 33 Meter. Der Mannschaftssieg ging bei der 44. Auflage zum 43. Mal an die Nachwuchstalente aus den Niederlanden.

 

 Ergebnisse Ländervergleich

 

 

 

So

01

Sep

2019

37. Deutsche Polizeimeisterschaften in der Leichtahtletik am 28./29. August in Göttingen

Kompletter Medaillensatz für Kaczmarek

 

Mit einem kompletten Medaillensatz im Gepäck kehrte Klaudia Kaczmarek von den Deutschen Polizeimeisterschaften in Göttingen zurück. Die Athletin des LAZ Rhede errang mit ihrem Erfolg im Dreisprung auch die einzige Goldmedaille für die NRW-Landesauswahl und verteidigte somit ihren Titel von vor zwei Jahren. Mit einer Weite von 12,56 Metern verwies Kaczmarek die Deutsche U20- und U23-Meisterin Kira Wittmann (Niedersachsen) auf den zweiten Platz. Diese war bei der DM in Berlin noch vor Kaczmarek Vierte geworden. „Ich musste heute einfach gewinnen. Mein Trainer hat mir heute früh zu Silber im Weitsprung und Bronze mit der Staffel gratuliert und gemeint, dass wohl noch eine Medaillenfarbe fehlen würde“, berichtet Kaczmarek von den Motivationstricks ihres Trainers Jürgen Palm, der nicht mit nach Göttingen gefahren war.

Am ersten Wettkampftag hatte sich Kaczmarek bereits die Silbermedaille im Weitsprung gesichert. Hinter der ehemaligen Deutschen Meisterin und DM-Vierten diesen Jahres, Xenja Stolz (Hessen), die 6,02 Meter weit sprang, reichten Kaczmarek 5,88 Meter und ein zweitbester Versuch auf 5,73 Meter, um die ebenfalls 5,88m springende Miriam Wagner (Sachsen) auf den Bronzerang zu verweisen. Diese hatte als zweitbeste Weite 5,71 Meter erzielt. Mit der 4x100-m-Staffel der NRW-Auswahl lief Kaczmarek dann zum Abschluss des ersten Wettkampftages in 49,10 Sekunden zu Bronze. Bereits Mitte September möchte Kaczmarek nach einer kleinen Trainingspause wieder ins Wintertraining für die Saison 2020 einsteigen. Dann steht neben den Deutschen Meisterschaften auch das 50. Internatinale Leichtahtletik-Meeting in Rhede auf ihrem Wettkampfplan. Wobei der Termin für das Jubiläumsmeeting erst nach der NRW-Terminbörse Mitte September festgelegt werden kann.

 

Ergebnisse

 

 

 

Mi

07

Aug

2019

119. Deutsche Meisterschaften am 3./4. August in Berlin

Saisonbestleistung zum Saisonhöhepunkt : Die beiden Sprinter Simon Heweling und Henry Vißer vom LAZ Rhede beim letzten Wechsel der 4 x 100-Meter-Staffel. (Archivfoto)
Saisonbestleistung zum Saisonhöhepunkt : Die beiden Sprinter Simon Heweling und Henry Vißer vom LAZ Rhede beim letzten Wechsel der 4 x 100-Meter-Staffel. (Archivfoto)

Saisonbestleistung zum Saisonhöhepunkt in Berlin

 

Die 4 x 100-Meter-Staffel sprintet in 41,24 Sekunden auf Rang zwölf

 

BBV-Pressebericht von Matthias Grütter

 

Rhede/Berlin - Mit guten Leistungen und ansprechenden Ergebnissen kehrten die Leichtathleten des LAZ Rhede von den nationalen Titelkämpfen aus Berlin zurück. Es gab zwar im Olympiastadion keinen gewaltigen Ausreißer nach oben, aber es gab auch keine Enttäuschung.

 

Vielmehr riefen die drei Einzelsportler und die Staffel das ab, was zu erwarten war. Demnach waren die Athleten sowie die Trainer, die Eltern und die vielen mitgereisten LAZ-Fans mit dem Abschneiden zufrieden.

 

Allen voran durften das die jungen Sprinter der Start-Gemeinschaft Rhede-Bottrop sein. In ansprechenden 41,24 Sekunden belegte die 4 x 100-Meter-Staffel den zwölften Rang. Und wenn man dann zum Saisonhöhepunkt zur Saisonbestzeit sprintet, dann hat man nicht viel falsch gemacht. Es wäre sogar eine Zeit unter 41 Sekunden möglich gewesen, berichtet LAZ-Coach Hermann-Josef „Mecky“ Emmerich. Denn: Simon Heweling war durch einen „Stopp-Ruf“ eines anderen Läufers irritiert, bremste also vor dem letzten Wechsel etwas ab, obwohl er nicht gemeint war. „Dieser kleine Fehler beim letzten Wechsel war aber nicht schlimm“, sagte Emmerich, der heraushob, dass alle Akteure noch der U23 angehören. Das Team bildeten die Rheder Henry Vißer und Simon Heweling sowie die Bottroper Marius Lewald und Hannes Jüsten. Als Ersatzläufer war der Bottroper Luis Lüger mit in Berlin.

Über die 400-Meter-Hürden wollte Henry Vißer offenbar etwas zu viel. Er lief 53,83 Sekunden im Vorlauf und verpasste somit knapp das Finale. „Die ersten 200 Meter ist er wohl etwas zu schnell angegangen“, berichtete Emmerich. „An der letzten Hürde war Henry dann leider platt.“ Aber enttäuschend war die Leistung des Rheders mitnichten.

 

Das gilt auch für Klaudia Kaczmarek. Der „Dauerbrenner der Rheder Leichtathleten“ bestritt bereits die 38. DM. In Berlin hatte sie den Dreisprung absolviert. Mit 13,01 Metern wurde sie Fünfte. Rang drei ging an Maria Purtsa (LAC Erdgas Chemnitz; 13,24), Vierte wurde Kira Wittmann (SV Quitt Ankum; 13,19). Emmerich: „In diesem Wettbewerb ging es immens eng zu, alles lag eng beieinander. Das Abschneiden von Klaudia war nicht enttäuschend.“

 

Und wie es dann halt so oft ist: In ihrer Serie hatte Kaczmarek einen ungültigen Versuch, der nur minimal übergetreten war, mit dem sie eventuell hätte um Bronze mitspringen können. Im Winter wird sich wohl entscheiden, ob Klaudia Kaczmarek noch weiter Hochleistungssport betreiben wird, berichtete der LAZ-Coach.

 

Für Maximiliane Langguth blieb in Berlin der ganz große Wurf aus. Die Hammerwerferin hatte bei der DM mit 58,25 Metern den siebten Rang belegt. Sie und ihr Coach Werner Niehaus hatten damit geliebäugelt, dass es dieses Mal etwas mit der
60-Meter-Marke werden würde. „Es hat aber noch nicht sollen sein“, sagte Emmerich.

 

Neben ihm und Niehaus war auch der LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm als Rheder Trainer mit von der Partie. Eingebettet waren die deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in die erstmalig ausgetragene Multi-DM, da in anderen Sportarten, wie zum Beispiel Triathlon, Turnen und Bogenschießen, auch in Berlin die nationalen Titelträger ermittelt wurden. Davon hatten die Rheder Leichtathleten im Olympiastadion aber fast nichts mitbekommen.

 

Ergebnisse

 

 

 

Mo

05

Aug

2019

119. Deutche Meisterschaften in Berlin am 3./4. August

Die Dreispringerin Klaudia Kaczmarek vom LAZ Rhede erzielt bei der DM in Berliner Olympiastadion den fünften Platz. (Archivfoto: Bernfried Knipping)
Die Dreispringerin Klaudia Kaczmarek vom LAZ Rhede erzielt bei der DM in Berliner Olympiastadion den fünften Platz. (Archivfoto: Bernfried Knipping)

Dreispringerin Klaudia Kaczmarek erzielt in Berlin Rang fünf

 

BBV-Pressebericht von Matthias Grütter

 

Klaudia kaczmarek hat ihre 38. deutsche Meisterschaft auf dem fünften Rang beendet. Die Dreispringerin des LAZ Rhede sprang im Berliner Olympiastadion 13,01 Meter. Edelmetall war in Reichweite: Maria Purtsa vom LAC Erdgas Chemnitz hatte als Drittplatzierte 13,24 Meter erzielt.

 

Im Hammerwurf hatte Maximiliane Langguth vom LAZ Rhede 58,25 Meter erzielt. Damit erfüllte sich ihr Wunsch nicht: Sie wollte die 60-Meter-Marke knacken. Mit diesem Resultat belegte sie in der Hauptstadt den siebten Rang.

 

Henry Vißer hatte im ersten von drei Halbfinalläufen über die 400-Meter-Hürden 53,83 Sekunden benötigt. Damit qualifizierte er sich nicht für die Endläufe und belegte in Summe Rang 15. Die 4x100-Meter-Staffel der StG Rhede-Sonsbeck-Bottrop in der Besetzung Jüsten, Lewald, Vißer und Heweling hatte im Vorlauf 41,24 Sekunden erzielt (weiterer Bericht folgt).

 

Ergebnisse

 

 

Do

01

Aug

2019

119. Leichtathletik-Meisterschaften am 3. und 4. August 2019 im Berliner Olympiastadion - Vorbericht

Maximiliane Langguth hofft in Berlin auf schönes Wetter und sechs Versuche im Hammerwurf. (Foto: Bernfried Knipping)
Maximiliane Langguth hofft in Berlin auf schönes Wetter und sechs Versuche im Hammerwurf. (Foto: Bernfried Knipping)

LAZ-Athleten im Berliner Olympiastadion am Start

 

Wenn am Wochenende beim 1. nationalen Multievent die Deutschen Meister in zehn verschiedenen Sportarten gekürt werden, ist das LAZ Rhede mit drei Einzelstartern und drei Staffelläufern mit von der Partie. Neben den olympischen Kernsportarten Schwimmen, Turnen und Leichtathletik sind auch Boxer, Bogenschützen, Kanufahrer und Triathleten am Start. Das Format wurde vor allem auf Initiative der öffentlich rechtlichen Fernsehsender kreiert und soll in Anlehnung an die Kooperation der Wintersportarten mehr Aufmerksamkeit auf die Sportarten lenken, die ansonsten zunehmend im Schatten von "König Fußball“ stehen.

 

Als "Zugpferd“ sehen die Fernsehmacher dabei die Leichtathletik, die im Vorjahr bei der EM an gleicher Stelle für gute Einschaltquoten gesorgt hat. Bleibt zu hoffen, dass dies auch mit der Muli-DM gelingen wird. Schließlich haben die Leichtathleten durch verschärfte Normen und Streichung von Staffelentscheidungen reichlich Opfer bringen müssen. Dass das LAZ Rhede trotzdem mit drei Einzelstartern und einer Staffel der StG Rhede-Sonsbeck-Bottrop vertreten ist, unterstreicht  das hohe Leistungsniveau der LAZ-Athleten.

Bei ihrer 38. DM-Teilnahme rangiert Klaudia Kaczmarek an Position sieben der Meldeliste. Vor knapp zwei Wochen übertraf Kaczmarek erstmals in dieser Saison die 13-Meter-Marke und zeigte zuletzt in einem einwöchigen Trainingslager in Selm mit der NRW-Polizeiauswahl insbesondere im Sprint starke Leistungen. „Klaudia ist eine absolute Meisterschaftsspringerin und freut sich riesig auf den Wettkampf im Olympiastadion“, blickt LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm optimistisch auf die Dreisprungentscheidung am Samstagnachmittag.

 

Bereits am Samstagvormittag greift Henry Vißer ins Geschehen ein. Als Neunter der Meldeliste über 400m Hürden der Männer, möchte der Student wie im Vorjahr ins Finale der schnellsten Langhürdler Deutschlands. Nach einer intensiven Trainingsphase hat Vißer zuletzt Trainingsbestzeiten erzielt und möchte dies auch im Wettkampf umsetzen. „Henry war etwas unzufrieden mit seinem Lauf beim LAZ-Meeting und brennt darauf zu zeigen, dass er es besser kann“, sieht Palm seinen Schützling im Angriffsmodus.

 

Als Aufsteigerin des Jahres im Hammerwurf der Frauen kann man Maximiliane Langguth bezeichnen, die in dieser Saison bereits viermal ihre persönliche Bestleistung gesteigert hat und somit den Abstand zu den Bestenlistenplätzen vier bis sieben im DLV deutlich verringert hat. Mit zuletzt 59,67 Metern beim LAZ-Meeting rangiert Langguth an Position acht der Meldeliste. Allerdings musste der Hammerwurfwettkampf in Rhede aufgrund des Starkregens bereits nach dem ersten Durchgang abgebrochen werden, sodass Langguth noch bessere Würfe im Petto haben sollte. Ihr Trainer Werner Niehaus lobt vor allem das engagierte Training seiner Vorzeigeathletin: “Maxi hat sich in allen Bereichen vom Krafttraining über das Sprinttraining bis hin zum Techniktraining gegenüber den Vorjahren deutlich gesteigert. Es macht derzeit riesigen Spaß, mit Maxi zu arbeiten“, lobt Niehaus die Regionsrekordhalterin im Hammerwurf.

 

Nach Bronze bei der U23-DM steht die Verbesserung der Saisonbestzeit von 41,53 Sekunden im Fokus der 4x100-m-Staffel der StG Rhede-Sonsbeck-Bottrop (StG LA Team RSB). Den letzten Feinschliff verpasste LAZ-Sprinttrainer Mecky Emmerich den Sprintern aus Rhede und Bottrop am vergangenen Dienstag. Jetzt heißt es: „Füße hochlegen und entsprannen“, weiß Mecky Emmerich, wie wichtig ausgeruhte Sprinterbeine für Top-Zeiten sind. Neben den gesetzten Henry Vißer und Simon Heweling ist auch Michel Boeck als Ersatzläufer mit dabei. Vom LC Adker Bottrop stehen Hannes Jüsten, Marius Lewald und Luis Lüger im Aufgebot.

 

Ein starkes Statement für den Erhalt der Sprintstaffeln im Programm der Deutschen Einzelmeisterschaften liefern die Vereine mit ihren Meldungen für Berlin. Während in den meisten Einzeldisziplinen ein weiterer Rückgang der Meldezahlen zu verzeichnen ist, gibt es bei den Männerstaffeln eine Steigerung um 50 % auf 36 Staffeln und bei den Frauen von 32 auf 44 Staffeln. Und dies, obwohl die Staffeln erst Anfang Juni wieder ins DM-Programm aufgenommen wurden.

 

Zeitplan

 

 

 

Di

30

Jul

2019

Fotos vom 49. Internationalen Meeting

Mo

29

Jul

2019

77. Deutsche Leichtathletik-Jugendmeisterschaften vom 26.-28. Juli in Ulm

Bei Jamira Lauf und Enie Dangelmaier klappte der Staffelwechsel reibungslos. (Foto: Roman Buhl)
Bei Jamira Lauf und Enie Dangelmaier klappte der Staffelwechsel reibungslos. (Foto: Roman Buhl)

Erwartungen erfüllt

 

Bei den 77. Deutschen Jugendmeisterschaften im Ulmer Donaustadion war das LAZ Rhede mit fünf Einzelstartern und einer Staffel vertreten. Gemessen an den Vorleistungen konnten die Talente des Landesstützpunktes die Erwartungen erfüllen. Allerdings gab es gegenüber den Meldeplatzierungen einige Verschiebungen.

 

Für eine positive Überraschung sorgte Moritz Leiting, der in Ulm seine letzte Deutsche Meisterschaft in der Jugendklasse bestritt und mit einer neuen Saisonbestleistung von 52,12 Metern den achten Platz erreichte. Damit schloss sich für Leiting ein Kreis. Denn es gelang ihm erstmals nach seinem Debüt bei den U16-Meisterschaften 2015, wieder den Endkampf der besten Acht zu erreichen.

Nachdem es zuletzt für Nike Dangelmaier in ihrer Spezialdisziplin, den 400m Hürden, nicht rund lief, entschloss sie sich auf Anraten ihres Trainers Jürgen Palm zu einem Start über die Flachstrecke. Mit einer eindrucksvollen Leistung im 400-m-Vorlauf bewies Dangelmaier, dass sie läuferisch in Top-Form angetreten war. In starken 56,10 Sekunden lief sie die viertschnellste Zeit aller Teilnehmerinnen und qualifizierte sich somit sicher für das Finale. Ihre bisherige Bestzeit von 56,95 Sekunden pulverisierte sie somit. Am nächsten Tag stand dann vor dem Finale das Staffelfinale mit der 4x100-m-Staffel auf dem Programm, sodass die Beine im Endlauf doch etwas schwerer wurden und sie im Endklassement in 57,01 Sekunden den siebten Platz belegte.

 

Aufgrund der starken Regenfälle gab es starke Zeitplanverschiebungen und die Staffelläufe wurden direkt als Zeitendläufe ausgetragen. Das Quartett der StG Rhede-Sonsbeck-Bottrop lief im dritten Lauf. Zusammen mit der Startläuferin Hanna Lüge (Bottrop) rechneten sich Nike Dangelmaier, Jamira Lauf und Enie Dangelmaier durchaus Chancen auf eine Top-Acht Platzierung aus. Im Rennen liefen sowohl der erste als auch der zweite Wechsel reibungslos. Beim letzten Wechsel lief dann Enie Dangelmaier ebenfalls optimal ab, musste allerdings sofort wieder abbremsen, da einer Konkurrentin das Staffelholz entglitt und auf ihrer Bahn landete. Mit einem guten Reflex konnte Dangelmaier ausweichen, um dann noch Zweite zu werden. Die erzielte Zeit von 49,00 Sekunden reichte dann zum 10. Platz. „So was ist natürlich ärgerlich, aber die Mädels haben gezeigt, dass sie auf den Punkt fit waren“, trug es LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm wie die Athletinnen mit Fassung.

 

Dass die Trauben bei der Jugend-DM noch etwas höher hängen als in der Schülerklasse mussten Gerrit Vißer und Enie Dangelmaier bei ihren Einzelstarts erfahren. Vißer durfte sich im Vorfeld durchaus Hoffnungen auf die Endkampfteilnahme machen, da er an Position Sieben der Meldeliste geführt wurde. Jedoch gelang ihm nach einem Sicherheitswurf auf 52,86 Meter im ersten Durchgang kein gültiger Versuch mehr, sodass er insgesamt Zwölfter wurde. Sein Trainer Werner Niehaus sieht jedoch noch viel Potenzial bei Vißer, der erst seit kanpp zwei Jahren Hammerwurf trainiert. “Gerrit ist natürlich noch nicht so stabil in seiner Technik und wenn er es dann mit purer Kraft versucht, landet der Hammer halt im Netz“, analysierte Niehaus den Wettkampfverlauf seines Schützlings.

 

Ähnlich lief es bei Enie Dangelmaier im Weitsprung der U18. Nach einem ersten Versuch auf 5,55 Meter drehte sie im zweiten Versuch auf und trat leider knapp über. Im dritten Durchgang passte dann der Anlaufrhythmus nicht wie erhofft, sodass Dangelmaier noch vor dem Absprungbalken absprang. Die vermessenen 5,59 Meter reichten nicht für die Teilnahme am Endkampf. Zum Weiterkommen hätte eine Weite von 5,68 Meter gereicht. Dass nicht nur ihr Trainer Jürgen Palm in Dangelmaier ein Weitsprungtalent sieht, zeigte sich kurz darauf, als die DLV-Disziplintrainerin Annett Stein (Berlin) versicherte, Enie Dangelmaier auch für den Bundeskader 2020 vorzuschlagen.

 

Ein toller Erfolg war für Anna Jantzen schon das Erreichen der DM-Norm im Hammerwurf der U20. Bei ihrem DM-Debüt belegte Jantzen dann mit ihrer Tagesbesteweite von 39,32 Metern Platz 17. Womit auch ihr Trainer Werner Niehaus sehr zufrieden war. Insgesamt litten die Leistungen der Nachwuchsathleten doch unter den ungünstigen Wetterbedingungen. Machten am Freitag Temperaturen um 40 Grad die Beine schwer, sorgten am Samstag Gewitter und am Sonntag Dauerregen für erschwerte Bedingungen. Auf jeden Fall waren es fürs Erste die letzten Deutschen Jugendmeisterschaften mit Staffeln, diese sollen ab nächstes Jahr ausgelagert werden. „Die Teilnehmerzahlen werden deutlich sinken, dass wird für die Stimmung bei der DM sicher nicht förderlich sein“, sieht Palm die Pläne des DLV äußerst kritisch.

 

Ergebnisse

 

 

 

Do

25

Jul

2019

2. Kinderolympiade des LAZ Rhede

Das Foto von G. Kohlruss zeigt die Mannschaften bei der Begrüßung.
Das Foto von G. Kohlruss zeigt die Mannschaften bei der Begrüßung.

 

Siegerpokal geht nach Burlo

 

Auch die zweite Auflage der Kinderolympiade für Grundschulen im Kreis Borken war ein voller Erfolg. Am letzten Dienstag vor den Sommerferien trafen sich 18 Mannschaften aus 13 Grundschulen zum sportlichen Wettstreit.

 

Durch die großzügige Unterstützung der Firma JEMAKO aus Rhede und dem Kreis Borken, entstanden für die teilnehmenden Schulen keine Kosten. Jedes Kind erhielt eine Urkunde sowie ein tolles Präsent.

Neben den Einzelwettkämpfen im 50-m-Sprint, Weitsprung und Schlagballwurf wurden eine 8x40-Meter-Pendelstaffel und eine 6x400-m-Biathlonstaffel ausgetragen.

 

Wie im Vorjahr waren die Kinder mit Feuereifer bei der Sache und freuten sich riesig, in einem „richtigen“ Stadion antreten zu dürfen. Jede Mannschaft vertrat eine Nation, sodass beim Einmarsch der „Nationen“ und bei der abschließenden Siegerehrung die Landesfahnen von Schweden bis Südafrika geschwenkt wurden.

 

Den Siegerpokal für den Mannschaftserfolg erhielt die Astrid Lindgren Schule Burlo II. Die Mädchen und Jungen sammelten 163 Zähler. Silber ging an die Antonius Schule Reken I mit 146 Punkten und Bronze errang der Grundschulverbund Isselschule I mit 139 Punkten.

 

Von den drei Rheder Grundschulen erreichte die Overbergschule mit 116 Punkten den vierten Platz der Gesamtwertung und damit den Stadtmeistertitel 2019.

 

Viele freiwillige Helfer des LAZ Rhede und der teilnehmenden Schulen sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Sogar die elektrische Zeitmessung war aufgebaut, sodass die 50-m-Zeiten auf die Hundertstel genau gestoppt wurden. Lediglich bei der Auswertung gab es Probleme, sodass hier für das nächste Jahr Optimierungspotenzial besteht.

 

Mi

24

Jul

2019

Abstimmung: Bester Jugendtrainer im Sendegebiet von WMW

(Fotocollage: Jan-Hendrik Ridder)
(Fotocollage: Jan-Hendrik Ridder)

 

Jürgen Palm (Bildmitte, sitzend) wurde von unbekannt für die Aktion bester Jugendtrainer im Sendegebiet von Radio WMW vorgeschlagen. Die Astimmung erfolgt vom 24. - 25. Juli (Mittwoch und Donnerstag).

 

Also LAZler: Daumen hoch für Jürgen!

 

 

So

21

Jul

2019

49. Intetnationales Leichtathletik-Meeting am 20. Juli in Rhede

Nachwuchsspringerin Enie Dangelmaier flog auf 5,89 Meter, hätte aber gern die 6-Meter-Marke geknackt. (Archivfoto)
Nachwuchsspringerin Enie Dangelmaier flog auf 5,89 Meter, hätte aber gern die 6-Meter-Marke geknackt. (Archivfoto)

Regen kann das LAZ Rhede nicht schocken

 

49. Rheder Leichtathletik-Meeting stand kurz vor dem Abbruch

 

BBV-Pressebericht von Björn Brinkmann

 

Rhede - Beim 49. Rheder Leichtathletik-Meeting hat es am Samstag ansprechende Leistungen gegeben. 400 Sportler aus 20 Nationen waren aktiv. Dabei stand das Meeting zwischenzeitlich vor dem Abbruch, weil die Zeitmessung ausgefallen war. Und dann war da noch der heftige Regen.

 

Jürgen Palm nahm es mit Humor und trug es auch mit Fassung: „Rhede ohne Regen geht nicht“, sagte er süffisant in einer Unterbrechungspause. Am Samstag fiel das 49. internationale Meeting des LAZ Rhede fast, aber nur fast ins Wasser. Heftige Regenschauer hatten für eine rund 90-minütige Zeitplanverschiebung gesorgt. Der Hammerwurf-Wettbewerb der Frauen wurde sogar abgebrochen, da der Ring, der etwas tiefer als das Gelände liegt, vollgelaufen war.

 

Das Meeting stand generell vor dem Abbruch, da die Zeitmessung ausgefallen war. Vor dem Meeting war eine drahtlose Verbindung vom Wettkampfbüro zur Zeitmessung erstellt worden. Deshalb war ein Ehrengast der Elektrofirma geladen, der sich prompt um das Problem kümmerte und das Problem löste. Vor und nach dieser Unterbrechung gab es fast ideale Bedingungen. Es war warm und es gab einen schönen Schiebe-Rückenwind, sodass für die Sprintfinals auf die Gegengerade gewechselt wurde. So flexibel sind nicht alle Meetings.

 

Das Meeting, an dem rund 400 Athleten aus über 20 Nationen teilgenommen hatten, wartete mit ordentlichen Leistungen auf. Da lief der Südafrikameister Kabelo Mohlosi in 1:47,57 Minuten zu einem ungefährdeten 800-Meter-Sieg. Sein Landsmann Anaso Jobodwana feierte über 100 und 200 Meter in 10,30 und 21,02 Sekunden einen Doppelsieg. Beide Male Zweiter wurde der deutsche Meister Steven Müller. Nach 10,49 Sekunden über 100 Meter war er dann über die halbe Stadionrunde in 21,02 Sekunden zeitgleich, hatte aber nur vier Tausendstelsekunden Rückstand.

 

Ansprechend waren die 47,15 Sekunden des Briten Ben Snaith über die 400 Meter sowie die 3:45,72 Minuten des 1500-Meter-Siegers Frederik Ruppert vom SC Myhl.

 

Ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten sich der Brasilianer Marci Teles (49,84) und der Neuseeländer Cameron French (49,86), die in einem Wimpernschlagfinale über 400-Meter-Hürden jeweils die magische 50-Sekunden-Marke unterboten. Etwas Pech hatte Paulo Sérgio Oliveira, der im Weitsprung nicht über die Acht-Meter-Marke segelte, aber mit 7,87 Metern im Besagroup-Sportpark zu überzeugen wusste.

 

Bei den Frauen blieben drei Sprinterinnen unter der Zwölf-Sekunden-Marke. Es triumphierte Tebogo Mamatu (Südafrika; 11,44). Laura Marx wusste über die 400 Meter zu überzeugen. Die gleiche Distanz, allerdings mit Hürden versehen, absolvierte die Britin Jessie Knight in überzeugenden 57,26 Sekunden.

 

Nathalie Buschung (LG Eintracht Frankfurt) machte einen großen Satz in die Sprunggrube und verbesserte ihre Bestleistung um zehn Zentimeter auf 6,39 Meter. Im geschlagenen Feld: Klaudia Kaczmarek vom gastgebenden LAZ Rhede, die es als Viertplatzierte auf 6,03 Meter brachte.

 

In ihrem Sog flog Nachwuchsspringerin Enie Dangelmaier auf 5,89 Meter. Sie stellte ihre Bestleistung ein und ärgerte sich etwas, dass sie nicht die Sechs-Meter-Marke geknackt hatte. Das ist nun das Ziel bei der U18-DM am kommenden Wochenende in Ulm. Vielspringerin Kaczmarek beendete zudem den Dreisprung mit 13,06 Meter knapp hinter Jessie Maduka (ART Düsseldorf; 13,15) auf Rang zwei.

 

„Mein Highlight des Meetings war die Pendelstaffel der Kinder. Das war ein ganz tolles Signal, als sie gelaufen sind, obwohl es in Strömen gegossen hat. Da konnten die anderen auch nicht mehr sagen, dass sie nicht starten“, sagte der Meetingorganisator Jürgen Palm, auch Stützpunkttrainer des LAZ Rhede. „Ich fand es super, wie alle mit angepackt haben. Die Helfer haben gerödelt ohne Ende. Trotz des heftigen Regens haben sich die Sportler für die Wettbewerbe noch angemeldet. Am Stellplatz haben meine Töchter gearbeitet, die waren ganz baff.“ Insgesamt habe er von den deutschen auch ausländischen Sportlern eine positive Resonanz bekommen. „Es gab auch eine ganz Reihe von Bestleistungen“, fügte Palm an.

 

Gerrit Vißer (U18) siegte mit guten 58,46 Metern im Hammerwurf. (Archivfoto)
Gerrit Vißer (U18) siegte mit guten 58,46 Metern im Hammerwurf. (Archivfoto)

Hammerwerferin Langguth stellt neue Bestleistung auf

 

LAZ-Meeting: Nach Rekordwurf von 59,67 Metern wird der Wettkampf abgebrochen

 

BBV-Pressebericht von Matthias Grütter

 

Rhede - Was für ein Pech: Beim Hammerwurf der Frauen ging am Samstag ein so dermaßen heftiger Regenguss nieder, sodass der tiefer liegende Ring voll lief und der Wettbewerb nach dem ersten Durchgang abgebrochen werden musste. Als „sehr schade“ bezeichnete das Maximiliane Langguth, die Lokalmatadorin des LAZ Rhede.

 

Sie hatte darauf gehofft, die 60-Meter-Marke zu knacken. Nicht wenige waren davon ausgegangen, dass es im Besagroup-Sportpark geklappt hätte: Mit 59,67 Metern stellte sie prompt einen persönlichen Rekord auf und konnte nicht mehr nachlegen. Das spart sich die Rhederin dann für die DM in zwei Wochen in Berlin auf. Dort, davon geht ihr Trainer Werner Niehaus aus, ist die Endkampfteilnahme drin – und auch der ersehnte erste Wurf über 60 Meter.

 

Apropos Berlin: Ein Plüschbär im Stadion sollte Anreiz sein, sich für die DM in Form zu bringen beziehungsweise entsprechende Normen zu erfüllen. Und auch beim DJ Kevin konnten sich die Sportler Lieder wünschen, um sich vielleicht noch mehr motivieren zu können. Langguth wurde im Übrigen nur durch Michelle Döpke (Bayer Leverkusen; 60,50) knapp bezwungen.

 

Ein kleiner Italiener hatte zuvor aufhorchen lassen. Morco Lingua schleuderte das 7,26 Kilogramm schwere Gerät auf 70,51 Meter – nach fünf Drehungen, was beim Hammerwurf nicht sehr oft zu sehen ist. Sehr hoch einzustufen sind die 64,43 Meter von Nele Frisch vom LAV Bayer Uerdingen/Dormagen. Denn damit dürfte sie europaweit in der W15 ganz weit vorne liegen.

 

Überhaupt der Hammerwurf: Hier war das LAZ Rhede gut vertreten. So siegte unter anderem Gerrit Vißer in der U18 mit sehr ansprechenden 58,46 Metern. Zu gewinnen gab es Tassen, auf denen passend stand: „Du bist der Hammer.“

 

Weitere schöne Erfolge feierten die Lokalmatadoren des LAZ. So war Rieke Unland über die 100 Meter der U18 in 12,50Sekunden nicht zu bezwingen. Dauerläufer Youssef Wardi belegte über die 1500 Meter der U20 in 3:57,45 Minuten Rang eins. Vor allem Jugend-Wettbewerbe standen am Samstag im Mittelpunkt, damit sich die LAZ-Athleten im heimischen Stadion präsentieren konnten.

 

 

Ergebnisse

 

 

Do

18

Jul

2019

49. Internationales LAZ Meeting, Aktualisierung der Meldelisten, Link zum LA-Portal

Meldeliste
Meldeliste.pdf
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Teilnehmerliste
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Mi

17

Jul

2019

49. Internationale LAZ Meeting/Rhede + 5. NRW-Hammerwurf-Cup + Deutsche U23-Meisterschaften 4x400m am Samstag, den 20. Juli im BESAGROUP-Sportpark Rhede

Das Foto zeigt Maximiliane Langguth, die mit einer Weite von 59,51 Metern derzeit achtbeste Werferin in Deutschland ist.
Das Foto zeigt Maximiliane Langguth, die mit einer Weite von 59,51 Metern derzeit achtbeste Werferin in Deutschland ist.

Stärkste Nachfrage der letzten 20 Jahre

 

Mit über 400 Athleten aus 23 Nationen ist das 49. Internationale LAZ-Meeting des LAZ Rhede am Samstag „ausgebucht“. „Weitere Meldungen können wir zur Zeit nicht annehmen, da wir ansonsten Probleme mit dem Zeitplan bekommen“, freut sich LAZ-Stützpunktleiter und Meetingorganisator Jürgen Palm über die stärkste Nachfrage der letzten 20 Jahre. Natürlich spielt auch die Deutsche Meisterschaft der U23-Staffeln über 4x400 Meter eine Rolle, aber hier sind mit jeweils acht Staffeln deutlich weniger Teilnehmer gemeldet als im Vorjahr. „Da wir den Zuschlag sehr kurzfristig erhalten haben, konnten nicht alle qualifizierten Vereine ihre Teams zusammenstellen, da viele U23-Athleten schon ihre Saison beendet haben“, erläutert Palm das Problem.

Ganz anders sieht es mit den internationalen Teilnehmerfeldern aus. Nach dem traditionell starken niederländischen Aufgebot, rangiert Südafrika mit über achtzehn Meldungen an zweiter Stelle. Vor allem im Sprintbereich sind die Athleten aus Südafrika zu beachten. Mit Thando Roto steht ein Mann mit einer persönlichen Bestzeit von 9,95 Sekunden in der Meldeliste, der in der Vorwoche auch das Internationale Padermeeting gewonnen hat. Über die 200-Meter-Strecke ist sein Trainingspartner Gift Leotlelo mit einer persönlichen Bestzeit von 20,20 Sekunden der Mann, der den Doppelsieger des Vorjahres, Steven Müller (Friedberg), zur WM-Norm (20,45s) ziehen soll. Müller ist in diesem Jahr bereits zweimal 20,50 Sekunden gelaufen.

 

Über die Stadionrunde gibt der Deutsche Hallenmeister Torben Junker (Dortmund) seinen Saisoneinstand. In seinem Leistungsbereich von knapp über 46 Sekunden gehen gleich vier weitere Athleten von Namibia bis Trinidad und Tobago an den Start. Schnell wird es auch auf den 1500 Metern, wo zwei Läufer aus Südafrika um den frischgebackenen U23-Europameister im Hindernislauf, Frederik Ruppert (Myhl), um den Sieg streiten werden. In den Sprungdisziplinen konnten kurzfristig mit Paulo Sérgio Oliveira (Brasilien) und Naktaria Panagi (Zypern) Weitspringer von internationalem Format verpflichtet werden. Oliveira hat in dieser Saison bereits mehrfach die 8-Meter-Marke übertroffen und ist damit die richtige Herausforderung für den derzeit besten deutschen Weitspringer, Stephan Hartmann (Berlin), dessen Saisonbestweite bei 7,97 Metern steht.

 

Panagi ist in dieser Saison bereits 6,66 Meter weit gesprungen und geht damit als klare Favoritin in den Wettbewerb, in dem mit Klaudia Kaczmarek und der U18-Athletin Enie Dangelmaier auch zwei LAZ-Springerinnen antreten werden. Kaczmarek hat in der Vorwoche das 2. Internationale Padermeeting mit einer Weite von 6,04 Metern gewonnen und möchte vor heimischem Publikum noch eine Schippe drauflegen. Dangelmaier peilt eine Woche vor der Jugend-DM eine Verbesserung ihrer persönlichen Bestweite von 5,89 Metern an. Im Dreisprung gehört Kaczmarek hinter der EM-Teilnehmerin Jessie Maduka (Düsseldorf) zum Favoritenkreis auf den Sieg.

 

Im Hammerwurf der Frauen sind mit Charlene Woitha und Carolin Paesler die derzeit besten DLV-Athletinnen gemeldet. Beste Voraussetzungen also für Maximiliane Langguth, ihre DM-Form zu testen. Derzeit rangiert die LAZ-Athletin an Nummer acht der Jahresbestenliste. Einer der international am stärksten besetzten Disziplinen wird der 400-m-Hürdenlauf der Männer sein. Hier sind Athleten aus sechs Nationen am Start. Mit dabei der Brasilianer Marci Teles, der bereits unter 49 Sekunden gelaufen ist. Dazu sind starke Läufer aus Neuseeland, Mosambik, Großbritannien und Österreich gemeldet. Mit dabei auch LAZ-Ass Henry Vißer, der als schnellster Deutscher im Feld eine Saisonbestzeit von 52,20 Sekunden vorweisen kann.

 

Teilnehmerliste

 

 

 

Di

16

Jul

2019

Deutsche Seniorenmeisterschaften vom 12.-14. Juli in Leinefelde-Worbis

Das Foto zeigt von links:  Trainer Roman Buhl und die Athleten Reiner Heweling, Silke Bennies, Tom Ketelaer, Christian Dangelmaier und Hans Wewering.
Das Foto zeigt von links: Trainer Roman Buhl und die Athleten Reiner Heweling, Silke Bennies, Tom Ketelaer, Christian Dangelmaier und Hans Wewering.

 

3 Medaillen trotz schwieriger Vorbereitung

 

Mit drei Medaillen im Gepäck kehrten die Senioren des LAZ Rhede von den Deutschen Meisterschaften in Leinefelde-Worbis zurück. Sehr zufrieden war LAZ-Trainer Roman Buhl mit dieser Medaillenausbeute, die angesichts der schwierigen Vorbereitung seiner Trainingsgruppe so nicht zu erwarten war.

Erfolgreichster Athlet aus den Reihen des LAZ Rhede war wieder einmal Reiner Heweling, der nach Doppelgold im Vorjahr, dieses Mal mit Silber im 100-m-Sprint und Bronze im 200-m-Sprint der M55 glücklich war: „Während der gesamten Vorbereitung hatte ich Probleme im Hüftbereich und ohne die optimale Behandlung von unserem Physio Helmut Moscheik und die neuen Trainingspläne von Roman Buhl hätte ich nicht anzutreten brauchen“, bedankte sich Heweling bei seinem Coach und dem renommierten Sportpysiotherapeuten Helmut Moscheik. Bei Regen und kühlen Temperaturen lief Heweling sowohl über 100 Meter in 12,29 Sekunden als auch über 200 Meter in 25,70 Sekunden Saisonbestzeiten.

 

Seine erste DM-Medaille durfte Tom Ketelaer nach dem 400-m-Lauf der M50 in Empfang nehmen. Auch Ketelaer hatte im Vorfeld mit Schmerzen der Patellasehne zu kämpfen. Aufgrund des enormen Ausdauerpotenzials des ehemaligen Leistungsschwimmers lief er in guten 55,90 Sekunden nahe an seine persönliche Bestzeit von 55,55 Sekunden heran. Pech hatte hingegen Christian Dangelmaier, der nach dem 100-m-Vorlauf der M45 aufgrund muskulärer Probleme auf das Finale verzichten musste.

 

Gelungen war hingegen die DM-Premiere von Silke Bennies, die mit 4,80 Metern im Weitsprung der W40 auf den 5. Platz sprang. Lediglich elf Zentimeter fehlten ihr dabei zum Bronzeplatz. Zufrieden mit seiner Leistung war auch Hans Wewering, der im Hammerwurf der M55 mit einer Weite von 43,55 Metern Sechster wurde.

 

Ergebnisse

 

 

 

Fr

12

Jul

2019

49. Internationales LAZ Meeting/Rhede am 20. Juli 2019 im BESAGROUP-Sportpark

Das Foto zeigt von links:  Steven Müller (Doppelsieger im Vorjahr über 100+200m und Deutscher Hallenmeister 2018), Jeff Vanan, Surinam (Zweiter des Vorjahres) und Henry Vißer, DM 7. und U23-DM 5. und 6. vom LAZ Rhede.  (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Das Foto zeigt von links: Steven Müller (Doppelsieger im Vorjahr über 100+200m und Deutscher Hallenmeister 2018), Jeff Vanan, Surinam (Zweiter des Vorjahres) und Henry Vißer, DM 7. und U23-DM 5. und 6. vom LAZ Rhede. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

 

LAZ-Asse wetteifern mit

internationalen Spitzenathleten

 

Drei Athleten des LAZ Rhede rangieren derzeit unter den Top Ten in Deutschland. Dazu kommt noch die 4x100-m-Staffel der StG Rhede-Sonsbeck-Bottrop, die an Position acht rangiert. Eine solche Leistungsdichte konnte das LAZ Rhede zuletzt vor zehn Jahren vorweisen, als der dreifache Deutsche Meister im 200-m-Lauf, Daniel Schnelting, noch aktiv war.

 

An achter Stelle der deutschen Jahresbestenliste im Hammerwurf der Frauen rangiert Maximiliane (Maxi) Langguth, die mit ihrer neuen persönlichen Bestweite von 59,51 Metern auch einen neuen Regionsrekord aufstellen konnte. Sie tritt am kommenden Samstag bei der 49. Auflage des Internationalen LAZ-Meetings gegen die derzeit besten deutschen Hammerwerferinnen Charleene Woitha (Berlin) und Carolin Paesler (Leverkusen) an. Für internationales Flair sorgt unter anderem Michelle Fourie aus Südafrika.

Als Dauerbrennerin strebt Klaudia Kaczmarek ihre 37 DM-Teilnahme in Berlin an! Eine Serie, die es so beim LAZ Rhede noch nicht gegeben hat. Zurzeit rangiert Kaczmarek mit ihrer in Tilburg erzielten Weite von 12,96 Metern an 10. Stelle der Jahresbestenliste des DLV. Doch wer das Potenzial von Kaczmarek kennt, weiß, dass sie immer bei großen Ereignissen mit einer Steigerung aufwartet. Bei „ihrem“ Meeting trifft sie wie im letzten Jahr auf die deutsche Meisterin und Meetingrekordhalterin Neele Eckhardt aus Göttingen. Gemeldet hat auch Jessie Maduka (ART Düsseldorf), die mit ihren 13,95m im Vorjahr bei der Leichtathletik-EM in Berlin antreten durfte.

 

Auf dem Meetingplakat befindet sich LAZ-Hürdenass Henry Vißer bereits in bester Gesellschaft. Neben Jeff Vanan aus Surinam und dem Deutschen Hallenmeister von 2018, Steven Müller, sprintete Vißer im letzten Jahr auf Platz vier des 100-m-Finales. Am kommenden Samstag wird er in seiner Spezialdisziplin, dem 400-m-Hürdenlauf, antreten, wo er im letzten Jahr überraschend Siebter bei den Deutschen Meisterschaften wurde. In dieser Saison rangiert er mit seiner Jahresbestzeit von 52,20 Sekunden auf dem 10. Platz der DLV-Jahresbestenliste.

 

Zwei Plätze weiter vorne steht bisher die 4x100-m-Staffel der Männer, die mit ihrer Saisonbestzeit von 41,53 Sekunden den dritten Platz bei den Deutschen U23-Meisterschaften in Wetzlar gewinnen konnte. In Rhede treten unter anderem auch zwei Staffeln des TSV Bayer Leverkusen gegen das Quartett der StG LA Team RSB (Rhede-Sonsbeck-Bottrop) an.

 

Dafür, dass es wieder pfeilschnell auf der Rheder Tartanbahn sein wird, wollen die Topsprinter aus Südafrika sorgen. Neben dem Landesrekordhalter der Junioren, Gift Leotlelo (10,12s), vor allem Thano Roto, der in 9,95 Sekunden bereits die magische 10-Sekunden-Marke unterboten hat. Bereits um 15 Uhr werden die Deutschen Meister der U23-Staffeln über 4x400m ermittelt. Bei den Frauen ist das LT-DSHS-Köln als Titelverteidiger favorisiert. Bei den Männern greifen die Langsprinter aus Osnabrück nach Gold.

 

Zeitplan

 

 

Do

11

Jul

2019

U16-DM am 6./7. Juli in Bremen + NRW-Meisterschaften am 7. Juli in Bottrop + Läuferabend am 5. Juli in Moers

Klaudia Kaczmarek holte mit 12,70 m im Dreisprung Silber. (Foto: Simon Heweling)
Klaudia Kaczmarek holte mit 12,70 m im Dreisprung Silber. (Foto: Simon Heweling)

 

Geuting siegt über 800m

 

Ein durchwachsenes Meisterschaftswochenende erlebten die Athleten des LAZ Rhede bei den Deutschen U16-Meisterschaften in Bremen und den NRW-Meisterschaften mit Gala in Bottrop.

 

Mit Matz Grunden fiel die größte Medaillenhoffnung des LAZ bei den Deutschen U16-Meisterschaften in Bremen bereits nach dem Aufwärmen zum Dreisprung aus. Grunden rangierte mit seinen 12,70 Metern von den NRW-Meisterschaften an dritter Position der Meldeliste.

Der Schützling von LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm, der in Bremen von Roman Buhl betreut wurde, hatte bereits im Vorfeld über Schmerzen im rechten Bein geklagt und musste nach dem Einspringen schweren Herzens auf eine Teilnahme verzichten. „Es war die richtige Entscheidung, schließlich geht die Gesundheit immer vor“, sah Buhl keine andere Möglichkeit als den Verzicht auf die Wettkampfteilnahme. Ohne Grunden lief die 4x100-m-Staffel der StG Rhede-Sonsbeck gute 47,64 Skunden, womit allerdings das B-Finale erwartungsgemäß verpasst wurde. Mecky Emmerich hatte neben dem Rheder Linus Feldhaus drei Athleten des SV Sonsbeck nominiert.

 

Eine gute Endlaufchance verpasste hingegen die weibliche U16-Staffel durch eine Kollision beim zweiten Wechsel. Merret Manten (Sonsbeck) und Rieke Unland (Rhede) hatten das Quartett in eine aussichtsreiche Position gebracht, als Jule Weibel (Sonsbeck) viel zu früh ablief und erst kurz vor dem Wechselraumende abbremste. Rieke Unland kam auf der nassen Bahn ins Rutschen, sodass das Staffelholz verloren ging und die Staffel somit ausschied. Lene Stumpen (Rhede) wäre die Schlussläuferin gewesen.

 

Bis zu ihrem 300-m-Vorlauf gelang es Rieke Unland dann nicht mehr, noch mal Spannung aufzubauen, sodass sie in 43,66 Sekunden deutlich hinter ihren Möglichkeiten blieb und das Finale deutlich verpasste. „Heute haben wir viel Lehrgeld bezahlt“, stellte Mecky Emmerich fest, der wie die Athleten gerne auf diese Erfahrung verzichtet hätte.

 

Etwas besser lief es für die LAZ-Athleten bei den NRW-Meisterschaften in Bottrop. Klaudia Kaczmarek sprang nach längerer Wettkampfpause im Dreisprung der Frauen 12,70 Meter weit. Da jedoch nach Ansicht des Ausrichters Göttingen in NRW liegt, belegte sie mit dieser Weite hinter der Deutschen Meisterin von 2018, Neele Eckhardt (13,51m), nur den zweiten Platz. In der Galawertung wurde Kaczmarek Vierte. Hier waren noch eine Springerin aus Litauen und den USA vor ihr platziert. Sehr zufrieden mit seiner 1500-m-Zeit durfte Stefan Ritte sein, der in 4:02,85 Minuten den achten Platz belegte. Siebte im Speerwurf der Frauen wurde Hannah Schoofs mit guten 41,41 Metern. Da auch hier internationale Starterinnen im Feld waren, hatte Schoofs leider nur drei Versuche. „Die Regelung, in einigen Disziplinen internationale Teilnehmer zuzulassn und in anderen nicht, verzerrt natürlich die Meisterschaftswertung“, zeigte sich Palm unglücklich über diese Regelung.

 

Auf den sechsten Rang sprintete die 4x100-m-Staffel aus Rhede und Bottrop. Das U20 Team in der Besetzung Hanna Lüger (Bottrop), Nike Dangelmaier, Jamira Lauf und Enie Dangelmaier (Rhede) lag bis zum letzten Wechsel blendend, als Enie Dangelmaier etwas zu früh ablief und dann voll abbremsen musste, um den Wechsel noch zu retten. „Die Staffeln üben wir noch mal“, sah Palm Handlungsbedarf. Einen schönen Erfolg hingegen verbuchte Annika Geuting bei einem Läufertag in Moers. Die W15-Athletin steigerte ihre 800-m-Bestzeit als Siegerin auf schnelle 2:24,48 Minuten. „Hier macht sich die engagierte Arbeit von unserem Lauftrainer Michael Ilbertz bezahlt“, freute sich Palm für seinen Trainerkollegen.

 

Ergebnisse aus Bremen

 

NRW-Ergebnisse aus Bottrop

 

Gala-Ergebnisse aus Bottrop

 

Ergebnisse aus Moers

 

 

 

Do

11

Jul

2019

49. Internationales LA-Meeting am 20. Juli in Rhede

Meldeliste DM-Staffeln 4x400m
Meldeübersicht_DM_Staffeln 4x4.pdf
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Do

04

Jul

2019

NRW-Hindernismeisterschaften am 29. Juni in Hilden + DLV-Juniorengala am 29. Mai in Mannheim

Die extremen Temperaturen machten das Vorhaben von Stefan Ritte (vorne),den Vereinsrekord von Malte Stockhuasen (hinten) einzustellen, zunichte. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Die extremen Temperaturen machten das Vorhaben von Stefan Ritte (vorne),den Vereinsrekord von Malte Stockhuasen (hinten) einzustellen, zunichte. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

 

Wardi ist eine Klasse für sich

 

Für eine Riesenüberraschung sorgte der LAZ-Läufer Youssef Wardi bei den NRW-Hindernismeisterschaften in Hilden. Bei seinem Debüt über 2000 Meter Hindernis lief der U18-Athlet in erstklassigen 6:14,63 Minuten zum Titel.

 

Wardi war dabei sogar schneller als die U20-Läufer. Dabei hatte er zusammen mit seinem Trainingspartner und Mentor Stefan Ritte erst zwei Hinderniseinheiten absolviert. „Stefan Ritte ist quasi als Spielertrainer bei der Betreuung der Nachwuchsläufer im Einsatz. Er schöpft dabei aus seinem großen Erfahrungsschatz und seiner Vielseitigkeit “, freut sich LAZ-Stützpunktleiter über die Unterstützung seines Vorzeigeathleten. 

Für Ritte selbst lief es dann über 3000m Hindernis nicht so gut wie erhofft. Die hohen Temperaturen machten seinem Vorhaben, den Vereinsrekord von Malte Stockhausen (9:28min) anzugreifen, schnell zunichte. Schon nach rund 1500 Metern war er nicht mehr im Fahrplan. Im Ziel blieben die Uhren für ihn bei 9:37,88 Minuten stehen, womit er NRW-Vizemeister wurde.

 

Auf Einladung des DLV-Bundestrainers Helge Zöllkau (Leverkusen) durfte Maximiliane Langguth im Rahmen der DLV-Juniorengala in Mannheim, bei einem Einladungswettkampf des DLV-Kaders mitwerfen. Auch ihr machten die hohen Temperaturen von über 37 Grad zu schaffen. Dennoch erzielte sie als Dritte eine Weite von 57,82 Metern.

 

Ergebnisse NRW-Hindernismeisterschaften

 

Ergebnisse DLV-Juniorengala

 

 

Di

02

Jul

2019

Qualifikationsrunde zu den LVN-Teamendkämpfen U14/U16 am 29. Juni in Sonsbeck

Die erfolgreiche U16-Mannschaft der StG Rhede-Sonsbeck.
Die erfolgreiche U16-Mannschaft der StG Rhede-Sonsbeck.

 

Weibliche U16 verteidigt Favoritenrolle

  

Unter dem Motto: Sportplatz statt Schwimmbad, gingen die U14- und U16-Teams der Startgemeinschaft Rhede-Sonsbeck am Samstag bei der Regions-Vorrunde in Sonsbeck an den Start. Die weibliche U16 ging als LVN-Meister 2018 als Favorit gegen den Moerser TV ins Rennen. In der Endabrechnung stand dann auch mit 8.343 zu 7.648 Punkten ein deutlicher Erfolg. „Bei einigen Disziplinen haben wir noch Luft nach oben, aber wir wollten ja auch noch nicht alle Karten aufdecken“, sieht LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm für das LVN-Finale im September noch Steigerungspotenzial. 

Die höchste Punktzahl (570) erreichte Rieke Unland, die die 100m in guten 12,90 Sekunden sprintete. Auch die 4x100-m-Staffel überzeugte mit schnellen 50,82 Sekunden. Hier liefen neben Merret Manten (Sonsbeck) die LAZ-Athletinnen Rieke Unland, Ayisha Mouhamed und Lene Stumpen. Sehr hoch sind die Zeiten der 800-m-Läuferinnen Thea Lehmbrock und Annika Geuting einzuschätzen, da die hohen Temperaturen und der böige Wind sicher nicht leistungsfördernd waren. Thea Lehmbrock siegte in neuer persönlicher Bestzeit von 2:26,25 Minuten vor Annika Geuting, die sich auf 2:27,87 Sekunden steigerte. Für die besten Wurfresultate der Veranstaltung sorgte Ronja van der Heiden, die im Kugelstoßen (10,76m) und Speerwurf (32,02m) eine Klasse für sich war. Beste Weitspringerin war Lena Bonhoff, die gute 4,73 Meter weit sprang.

 

Mit genau einem Punkt Vorsprung (87) siegte die Startgemeinschaft Rhede-Sonsbeck bei der U14 gegen das Team aus Moers (86). Den dritten Rang belegte die LAV Oberhausen mit 76 Zählern. LAZ-U14-Trainer Michael Ilbertz war mit dem Einsatz seiner Athletinnen sehr zufrieden. Die beste Einzelplatzierung erreichte Ella Vriesen, die mit einer Zeit von 2:48,51 Minuten Dritte im 800-m-Lauf wurde. Den sechsten Platz im Ballwurf erreichte Ivana Wehner mit einer Weite von 26 Metern. Den dritten Platz belegte in 41,57 Sekunden die 4x75-m-Staffel in der Besetzung Lena Möhlenkamp, Ella Vriesen, Leni Roebrock und Victoria Wienand.

 

Ergebnisse

 

Di

02

Jul

2019

Senioren-Leichtathleten erringen auf Landesebene sechs Meistertitel

Tom Ketelaer holte den Titel über 400m der M50. (Foto: Roman Buhl)
Tom Ketelaer holte den Titel über 400m der M50. (Foto: Roman Buhl)

 

Die Rheder und Lowicker erzielen zudem in Kevelaer persönliche Bestleistungen

 

BBV-Pressebericht von Matthias Grütter

  

Rhede/Bocholt-Lowick/Kevelaer. Leichtathleten des LAZ Rhede und von der DJK Sportfreunde 97/30 Lowick drückten jetzt den offenen Senioren-Landesmeisterschaften in Kevelaer ihren Stempel auf. Die drei LAZ-Athleten errangen drei Titel und erzielten zwei persönliche Bestleistungen. „Bei bestem Freibadwetter“, so der LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm, rannte Tom Ketelaer mit schnellen 55,55 Sekunden zum LVN-Titel über 400 Meter der M50.

 

Sehr zufrieden war LAZ-Trainer Roman Buhl auch mit Silke Bennies, die sich im Weitsprung auf gute 4,93 Meter verbesserte und damit die Altersklasse W40 für sich entschied. Turbulent war die 100-Meter-Entscheidung der M40 und M45. Für den ersten Lauf brauchte es drei Versuche, sodass der Lauf von Christian Dangelmaier mit deutlicher Verspätung gestartet wurde. In guten 12,26 Sekunden wurde Dangelmaier dann seiner Favoritenrolle gerecht und holte das dritte Gold für Rhede, so Palm. 

Die Läufer der DJK SF 97/30 Lowick kehrten auch mit drei Titeln sowie einer Silbermedaille aus dem Wallfahrtsort zurück. Werner Enk wurde über 800 Meter in 2:29,98 Minuten souverän Nordrheinmeister der Altersklasse M60. Ebenfalls über die doppelte Stadionrunde steigerte Petra Moddenborg ihre Bestleistung um satte zehn Sekunden auf 2:39 Minuten und wurde Zweite in der W45. Nur einen Augenblick später überquerte Sabrina Priebe-Bäumer (2:40) als schnellste der W35 die Ziellinie. Auch sie steigerte sich im Vergleich zum Saisoneinstieg vor knapp zwei Monaten um sieben Sekunden. Beide unterboten die Qualifikationsleistung zur Senioren-DM, teilte DJK-Trainer Janek Betting gestern mit.

 

Über 5000 Meter gewann die Lowickerin Sylvia Uebbing ebenfalls den Nordrheinmeistertitel in der W50. Bei Temperaturen um die 30 Grad Celsius kam sie nach 22:20 Minuten ins Ziel, berichtet Janek Betting. Nächster Termin im Wettkampfkalender ist dann für die Leichtathleten aus Rhede und Lowick bereits die Senioren-DM im hessischen Leinenfelde in zwei Wochen.

 

Ergebnisse

 

 

Mo

01

Jul

2019

49. Internationales Leichtathletik-Meeting am 20. Juli in Rhede

 

 

 

 

Die Meeting-Programmhefte liegen zum Verteilen bereit und können bei Jürgen abgeholt werden.

Mi

26

Jun

2019

49. Internationales LAZ-Meeting am 20. Juli 2019 im BESAGROUP-Sportpark Rhede

Siegerehrung Dreisprung Frauen: v.l.: Dana Veldakova (Slowakei), Neele Eckhardt (Göttingen), Klaudia Kaczmarek (LAZ Rhede) und Bürgermeister Jürgen Bernsmann. (Archivfoto: Bernfried Knipping)
Siegerehrung Dreisprung Frauen: v.l.: Dana Veldakova (Slowakei), Neele Eckhardt (Göttingen), Klaudia Kaczmarek (LAZ Rhede) und Bürgermeister Jürgen Bernsmann. (Archivfoto: Bernfried Knipping)

 

Spitzenathleten aus der ganzen Welt in Rhede

 

Gut drei Wochen vor der 49. Auflage des international renommierten Leichtathletik-Meetings des LAZ Rhede laufen die Drähte im wahrsten Sinne des Wortes heiß: „Die Anfragen kommen wie immer aus der ganzen Welt. Wir haben schon Teilnahmebestätigungen von Südafrika bis Schweden und von den USA bis zur Ukraine“, freut sich LAZ-Sportwart Jürgen Palm über die nach wie vor große Beliebtheit des LAZ-Meetings.

  

Wie immer stehen bei den Wettkämpfen im BESAGROUP-Sportpark die Sportler im Mittelpunkt. Schließlich geht es um Qualifikationsnormen für die unterschiedlichsten Landesmeisterschaften bis hin zu den Leichtathletik-Weltmeisterschaften Ende September in Doha (Katar). „Da wir in diesem Jahr das letzte Meeting vor der DM veranstalten, haben besonders viele deutsche Spitzenathleten vor, in Rhede zu starten“, erläutert Palm. Zusagen hat er bereits von Steven Müller, dem Vorjahressieger über 100 und 200 Meter, sowie der Deutschen Dreisprungmeisterin von 2018 Neele Eckhardt, die im letzten Jahr den Meetingrekord auf 13,98 Meter verbessert hat. 

Als Besonderheit gibt es in diesem Jahr erstmals ein Partnerland, das mit über einem Dutzend Sportlern vertreten ist. „Die internationale Ausrichtung war schon in den 70er Jahren besonders und jetzt wieder sehr aktuell. Es geht neben dem Sport um die Begegnung von Menschen unterschiedlichster Länder und Kulturen“, sieht Palm auch hier Handlungsbedarf. Das Österreich das erste Partnerland des LAZ-Meetings ist, liegt an den langjährigen Kontakten des LAZ Rhede zum SV Schwechat bei Wien. Neben einigen Top-Athleten der Alpenrepublik weilen auch vierzehn Nachwuchsathleten des SV Schwechat in Rhede, wo sie neben der Meetingteilnahme ein Trainingslager absolvieren.

 

Als Bonus sozusagen gibt es beim 49. LAZ-Meeting auch noch eine Deutsche Meisterschaft. Die besten U23-Staffeln über 4x400 Meter kämpfen in Rhede um Titel und Medaillen. Da diese aufgrund fehlender Ausrichter und eines neuen DLV-Staffelkonzeptes auszufallen drohte, sprang das LAZ kurzerhand ein. Wie in den letzten Jahren gibt es neben den Wettkämpfen im Stadion den NRW-Hammerwurf-Cup, der bereits zum fünften Mal in Rhede stattfindet. Hier geht es bereits ab 13 Uhr auf dem Wurfplatz los. Die Staffel-DM findet ab 15 Uhr statt und die weiteren Wettkämpfe ab 16 Uhr. Der letzte Startschuss ist für 19:30 Uhr geplant, "damit für die Besucher noch Zeit bleibt im Anschluss das Rheder Weinfest zu besuchen“, erläutert Palm, denn beim LAZ-Meeting gilt das Motto: “Alkohlfrei Sport genießen“.

 

Zeitplan

 

Di

25

Jun

2019

NRW-Jugendmeisterschaften im Rahmen der Ruhr Games vom 21.-23. Juni 2019 in Duisburg

In 4:09,46 Minuten lief Youssef Wardi (233) über 1500m der U18 zum Sieg und erklomm, zusammen mit Trainingspartner Matz Grunden (Weitsprung) , die große Bühne. (Foto: Roman Buhl)
In 4:09,46 Minuten lief Youssef Wardi (233) über 1500m der U18 zum Sieg und erklomm, zusammen mit Trainingspartner Matz Grunden (Weitsprung) , die große Bühne. (Foto: Roman Buhl)

 

Wardi und Grunden auf der ganz großen Bühne

  

Auf einer großen Bühne stehen und Applaus von 10.000 Zuschauern bekommen, dieser Traum ging für die LAZ-Athleten Youssef Wardi und Matz Grunden in Erfüllung. Beide hatten bei den NRW-Jugendmeisterschaften, die im Rahmen der Ruhr Games in Duisburg ausgetragen wurden, in ihren Disziplinen souverän gewonnen und wurden deshalb zur Siegerehrung auf die Hauptbühne in den Landschaftspark Duisburg-Nord eingeladen.

„Das war schon toll mit 71 Sportlern auf der Bühne zu stehen und einen Pokal zu erhalten“, strahlte Matz Grunden noch einen Tag nach der Ehrung. Im Anschluss an die Ehrung gab unter anderem der Sänger Bosse ein Konzert. Insgesamt wurden im Rahmen der Ruhr Games Wettkämpfe in siebzehn verschiedenen Sportarten ausgerichtet: „Das war mal eine richtig tolle Aktion für die Jugend“, zeigte sich auch LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm begeistert.

 

Mit sieben Medaillen, davon zwei aus Gold, drei aus Silber und zwei aus Bronze, waren die Athleten des LAZ Rhede sehr zufrieden mit ihrem Abschneiden bei den diesjährigen NRW-Jugendmeisterschaften. Matz Grunden siegte souverän im Dreisprung der M15 und steigerte seine persönliche Bestweite um vierzig Zentimeter auf starke 12,70 Meter. Der Schützling von LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm rangiert damit auf Position drei der Deutschen M15-Bestenliste. Den zweiten NRW-Titel für das LAZ Rhede holte sich Youssef Wardi im 1500-m-Lauf der U18. Das Lauftalent aus Vardingholt mit marokkanischen Wurzeln hielt sich exakt an die Anweisung von Mecky Emmerich, der ihm riet, nicht zu früh nach vorne zu gehen. In der letzten Runde spielte Wardi dann seine hohe Grundschnelligkeit aus und lief in 4:09,46 Minuten zum Sieg.

 

Zwei Silbermedaillen gingen auf das Konto der U16-Athletinnen Ronja van der Heiden und Rieke Unland. Van der Heiden warf den 500-g-Speer auf gute 36,32 Meter und Unland lief die 300 Meter in 42,08 Sekunden, womit sie eine neue persönliche Bestzeit aufstellte. Die dritte Bronzemedaille war eine Gemeinschaftsproduktion der 4x100-m-Staffel der U20. In der Besetzung Hanna Lüger (Bottrop), Nike Dangelmaier, Jamira Lauf und Enie Dangelmaier lief die Staffel der StG LA Team RSB schnelle 48,70 Sekunden. Zuvor hatten sich die Dangelmaier-Schwestern jeweils Bronze gesichert. Während der Ausflug von Nike Dangelmaier auf die 400m Strecke ohne Hürden mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 56,95 Sekunden belohnt wurde, hatte Enie Dangelmaier, wie die anderen Weitspringerinnen, mit dem stark drehenden und böigen Wind zu kämpfen. „Der Weitsprung war heute wirklich eine Windlotterie“, nahm es Dangelmaier mit Humor. Immerhin reichte es für sie mit einer Weite von 5,59 Metern zum Treppchenplatz.

 

Zehn weitere Endkampfplatzierungen rundeten den erfolgreichen Auftritt der LAZ-Athleten ab. Vor allem die 4x100-m-Staffel der StG Rhede-Sonsbeck gefiel mit einer neuen Saisonbestzeit von 47,00 Sekunden für die U16 (4.). Hier waren vom LAZ Rhede Matz Grunden und Linus Feldhaus dabei. Über 800 Meter nähert sich Jan-David Ridder als Vierter in einer Zeit von 1:57,58 Minuten der U20-DM-Norm.

 

Ergebnisse

 

 

Mo

24

Jun

2019

NRW-Hammerwurfmeisterschaften am 20. Juni in Olfen

W15-Athletin Alexandra Spieker holte mit guten 39,03 Metern die Silbermedaille in ihrer Altersklasse.
W15-Athletin Alexandra Spieker holte mit guten 39,03 Metern die Silbermedaille in ihrer Altersklasse.

Langguth kratzt an der 60-Meter-Marke

 

Acht Hammerwerfer und Hammerwerferinnen aus der Trainingsgruppe von Werner Niehaus traten an Fronleichnam zu den NRW-Hammerwurf-Meisterschaften in Olfen an. Für das Highlight aus Sicht des LAZ Rhede sorgte erneut Maximiliane Langguth, die zum dritten Mal in Folge ihre persönliche Bestweite steigern konnte. Mit starken 59,51 Metern musste Langguth nur der Deutschen Meisterin von 2017, Carolin Paesler (67,23m) und der aktuellen U23-Meisterin Michelle Döpke (60,61m/ beide Leverkusen), den Vortritt lassen.

 

Den NRW-Titel bei der männlichen U20 sicherte sich Moritz Leiting, der seine Saisonbestweite auf 51,88 Meter verbesserte. Gleich dreimal errangen LAZ-Athleten Silber. Die Jüngste im Bunde war Alexandra Spieker, die bei der W15 mit einer Weite von 39,93 Metern überzeugte. Auch Anna Jantzen blieb bei der U20 mit einer Weite von 42,15 Metern erneut über der DM-Norm. Bei der männlichen U18 schickte das LAZ Rhede gleich vier Werfer ins Rennen. Hier sorgte Gerrit Vißer mit einer Weite von 55,31 Metern und Platz zwei für das beste Resultat. Freuen durfte sich auch Martin Langstein, der sich auf gute 46,04 Meter steigerte und damit Vierter wurde.

 

Ergebnisse

 

 

 

Mo

24

Jun

2019

Bonussystem 49. Internationales Leichtathletik-Meeting Rhede

Bonussystem 49. Internationales Meeting im Besagroup-Sportpark Rhede
Bonussystem 49. Int. Rhede.pdf
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Di

18

Jun

2019

Anschreiben Helferliste Internationales LAZ-Meeting am 20. Juli

Anschreiben Helferliste 49. LAZ-Meeting am 20. Juli
Für die genaue Einsatzplanung bitten wir um Rückgabe des Antwortbogens möglichst bis zum 10. Juli bei den Trainerinnen und Trainern oder direkt bei uns.
Herzlichen Dank im Voraus!
Anschreiben Helferliste.pdf
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Mo

17

Jun

2019

76. Deutsche U23-Meisterschaften am 15./16. Juni in Wetzlar

Henry Vißer wechselt auf Simon Heweling (672): Das Dream-Team RSB löste in Wetzlar auch das DM-Ticket für Berlin. (Foto: Roman Buhl)
Henry Vißer wechselt auf Simon Heweling (672): Das Dream-Team RSB löste in Wetzlar auch das DM-Ticket für Berlin. (Foto: Roman Buhl)

 

Aus dem Stand zu DM-Bronze

 

Dieses Kunststück gelang der neu formierten Staffel der Startgemeinschaft Rhede-Sonsbeck-Bottrop (LA Team RSB) bei den Deutschen U23-Meisterschaften in Wetzlar.

 

Nur zwei Trainingseinheiten brauchte LAZ-Sprinttrainer Mecky Emmerich, um aus den vier Sprintern aus Rhede und Bottrop ein Erfolgsteam zu machen. Schließlich war Henry Vißer erst vor zwei Wochen aus den USA zurückgekehrt. In der Besetzung Hannes Jüsten, Marius Lewald (beide Bottrop), Herny Vißer und Simon Heweling (beide Rhede) lief das Team als Sieger des zweiten Zeitlaufes schnelle 41,53 Sekunden.

 

In den beiden verbliebenen Zeitläufen, mit den vermeintlichen Favoriten, blieben dann nur der Hamburger SV (41,12sec) und die LG Kindelsberg-Kreuztal (41,47s) unter dieser Zeit. Im letzten Lauf finishte die LG Rhein-Wied ebenfalls in exakt 41,53 Sekunden, sodass die Bronzemedaille zweimal vergeben wurde.