Mo

23

Mai

2022

Neue Wege – Das LAZ-Meeting der Gegenwart

Sprintentscheidung 2016 mit Inna Weit, Sydney Neomi (NED) und Mariely Sanchez (DOM)
Sprintentscheidung 2016 mit Inna Weit, Sydney Neomi (NED) und Mariely Sanchez (DOM)

 

In den 2000er Jahren konnte das LAZ Rhede an die sportlichen Erfolge der 70er und 80er Jahre anknüpfen. Mit Daniel Schnelting wuchs ein Sprinttalent heran, das Rhede wieder in die Siegerlisten bei Deutschen Meisterschaften und sogar Junioren-Europameisterschaften brachte. 2005 wurde Daniel Schnelting zum besten Deutschen Nachwuchsathleten gewählt und drei Jahre später wurde auch sein Trainer Mecky Emmerich mit der höchsten Auszeichnung im LVN, dem „Berni Becks Preis“ ausgezeichnet. Das LAZ Rhede erhielt zudem 2006 das „grüne Band“ für vorbildliche Nachwuchsarbeit.

 

Das LAZ-Meeting gehört nach wie vor zu den Top-Meetings in Deutschland und eine Vielzahl internationaler Sportler finden den Weg ins Westmünsterland. Namen wie Steffie Nerius, Susen Tiedtke, Tim Lobinger, Danny Ecker und Frank Busemann sind jedem Leichtathletik-Fan auch heute noch ein Begriff. Internationale Stars wie Frankie Fredericks, James Beckford und Nijel Amos sorgten für olympischen Glanz im Sportzentrum, das seit 2010 BESAGROUP-Sportpark heißt. Dabei müssen die Macher des LAZ-Meetings mit einem Bruchteil des Etats der 90er Jahre auskommen. Längst gibt es keine Fernsehgelder mehr für deutsche Leichtathletik-Meetings. Im Gegenteil, die Veranstalter heutiger Meetings finanzieren die Fernsehübertragungen selbst. Mit dem Fernsehen verabschiedeten sich auch die Großsponsoren und die Stadt Rhede strich den fünstelligen Meetingzuschuss Anfang 2000.

 

Sprinttalent Daniel Schnelting und sein Trainer Mecky Emmerich freuen sich beim Meeting 2005 über den Sieg.
Sprinttalent Daniel Schnelting und sein Trainer Mecky Emmerich freuen sich beim Meeting 2005 über den Sieg.

 

Für die Verantwortlichen des LAZ Rhede stand ein Ausstieg aus dem Meeting jedoch zu keiner Zeit zur Debatte. Vielmehr wurde das LAZ-Meeting zum Schaufenster der Basisarbeit und Talentförderung, die der Markenkern des LAZ Rhede geworden sind. Die Nachwuchstalente werden noch stärker in das Meeting eingebunden und können so Schulter an Schulter mit nationalen und internationalen Spitzenathleten starten. Das LAZ-Meeting ist auch zum Sprungbrett für die eigenen Talente geworden. Athleten wie Antonia Frieling, Samuel Isaak, Nadine Jacobs und natürlich Daniel Schnelting präsentierten sich als Deutsche Jugendmeister und Deutsche Meister dem heimischen Publikum und dokumentierten damit auch, wie vielseitig die Förderung in Rhede ist. Vom Hammerwerfen über den Langstreckenlauf bis zum Sprint und Weitsprung schafften und schaffen Sportler aus Rhede den Sprung in die nationale Spitze.

 

Siegerehrung der begeisterten Nachwuchstalente auf großer Bühne.
Siegerehrung der begeisterten Nachwuchstalente auf großer Bühne.

 

Kein Wunder also, dass auch diese Disziplinen immer wieder in den Fokus des LAZ-Meetings gerückt werden. Markus Esser und Ashraf Ahmgad El Sefie aus Katar lieferten sich spannende Duelle im Hammerwurf der Männer und Daniel Schnelting siegte zweimal gegen internationale Sprintkonkurrenz aus Jamaika und den USA. Mit Malaika Mihambo war 2014 die derzeit beste Weitspringerin der Welt in Rhede und Nijel Amos lief sechs Wochen vor dem Gewinn der Olympischen Silbermedaille beim LAZ-Meeting zu einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg. Ihren ersten von unzähligen 6-Meter-Sprüngen setzte die 18-fache DM-Finalistin Klaudia Kaczmarek 2006 in den Sand. Bei zwölf weiteren Meetingteilnahmen stellte sich die erfolgreichste LAZ-Athletin der letzten 15 Jahre der nationalen und internationalen Konkurrenz im Weit- und Dreisprung, unter anderem den Deutschen Rekordhalterinnen im Dreisprung Katja Demut und Kristin Gierisch.

 

In den letzten Jahren konnten viele neue Sponsoren und Förderer gewonnen werden, die damit auch die Nachwuchsarbeit des LAZ Rhede unterstützen möchten. Konsequent wird auch die Initiative „Alkoholfrei Sport genießen“ umgesetzt, die auch als Zeichen des Respekts gegenüber den Sportler*innen und Nachwuchstalenten zu sehen ist. Deshalb können sich Sportler, Trainer und Fans der Leichtathletik am kommenden Wochenende zum 50. Mal auf die einzigartige Mischung aus Spitzenleichtathletik und Talentschau in Rhede freuen.

 

Do

19

Mai

2022

LAZ-Hammerwurfwettkampf am 14. Mai + Internationales EMM-Meeting in Emmerich am 15. Mai

Heleen Keiten-Schmitz überzeugte mit einem Doppelsieg im Weitsprung und im 100-m-Sprint der W15.
Heleen Keiten-Schmitz überzeugte mit einem Doppelsieg im Weitsprung und im 100-m-Sprint der W15.

Zahlreiche Mehrfachsiege bestätigen Topform

 

Mit zahlreichen Siegen und persönlichen Bestleistungen sind die Athleten des LAZ Rhede bei Wettkämpfen in Rhede und Emmerich in die Saison gestartet. Kurzfristig organisierte das LAZ Rhede einen Hammerwurfwettkampf auf der bekannt guten Anlage im BESAGROUP-Sportpark Rhede. Die Teilnehmer aus Leverkusen, Uerdingen, den Niederlanden und Rhede zeigten zum Teil starke Leistungen.

 

Für das hochwertigste Resultat sorgte die U20-Athletin Nele Frisch (Uerdingen), die den 4-kg-Hammer auf starke 56,04 Meter schleuderte. Sie warf damit sogar etwas weiter als ihre Vereinskollegin Sina-Mai Holthuijsen in der Frauenklasse. Vom LAZ Rhede waren sieben Werfer und Werferinnen aus der starken Trainingsgruppe von Werner Niehaus am Start. Ihr Debüt gab Charlotte Jochmann mit guten 28,17 Metern in der W13. Immer näher an die DM-Norm von 45 Metern pirscht sich Alexandra Spieker heran, die in der U20 eine Weite von 43,83 Metern erzielte. Das Vereinsduell in der Männerklasse entschied Michael Garbert (M35) mit einer Weite von 46,82 Metern für sich. Auf den Plätzen folgten Moritz Leiting (45,26m) und André Hövelbrinks (42,85m).

Nach langer Trainingspause meldete sich Maximiliane Schmitz (geb. Langguth) mit 46,60 Meter zurück und in der M60 erzielte Hans Wewering 45,61 Meter.

In Emmerich am Rhein trumpften die Nachwuchstalente des LAZ Rhede mit zahlreichen Siegen und persönlichen Bestleistungen auf. In der U14 gab es durch Charlotte Jochmann und Katrin Schnaak zwei Dreifachsiege. Charlotte Jochmann domminierte in der W13 im Weitsprung (4,46m), dem 75-m-Sprint (10,43s) und über die 60-m-Hürden (10,48s). Katrin Schnaak erzielte neue Meetingrekorde im Ballwurf (38,5m), im 75-m-Sprint (10,74s) und mit sehr starken 4,83 Metern im Weitsprung.

 

Auch Ivan Svalov hätte drei Siege erreichen können. Der Sieger des Bocholter Citylaufes 2022 glaubte jedoch beim 75-m-Sprint an einen Fehlstart und stoppte ab. Erst als er realisierte, dass dies nicht der Fall war, sprintete er dem Feld hinterher und erzielte als Sieger in 10,55 Sekunden die insgesamt zweitbeste Zeit. Zuvor hatte er bereits den Weitsprung mit einer Weite von 4,49 Metern gewonnen. Dritter wurde hier sein Trainingspartner Ben Spandern mit 4,13 Metern. Eine Klasse für sich war Svalov dann im 800-Meter-Lauf. Bei seinem Start-Ziel-Sieg blieben die Uhren bereits nach 2:19,03 Minuten stehen.

 

Schnellste Läuferin der W14 war über die 800 Meter Lilith Withag in 2:35,08 Minuten, die wie Ivan Svalov vor einer Woche den 2,5-km-Lauf gewonnen hatte. Zweite wurde die erst 13-jährige Emelie Paß in 2:35,19 Minuten. Einen guten Tag hatte auch Heleen Keiten-Schmitz erwischt. In der W15 gelang ihr ein Doppelerfolg im Weitsprung (5,20m) und im 100-m-Sprint (13,24s). Bester Hochspringer der M14 war Leander Stripp, der erstmals 1,54 Meter überfloppte. Mit einer Weite von 4,98 Meter errang er zudem den zweiten Platz im Weitsprung. Im Nachmittagsprogramm gingen dann die Jugendlichen und Erwachsenen an den Start. Für die beste Leistung aus Sicht des LAZ Rhede sorgte Enie Dangelmaier mit 5,76 Metern im Weitsprung der U20. Schnellster 200-m-Sprinter der U18 war Niklas Venhues in 23,41 Sekunden und Lene Stumpen zeigte vor allem über die 100-m-Hürden in 15,43 Sekunden eine gute Leistung.

 

Ergebnisse aus Rhede

 

Ergebnisse aus Emmerich

 

 

 

 

 

Di

17

Mai

2022

Johan Knaap Games Hengelo am 11. Mai 2022 + All American Championships vom 13. bis 15. Mai in Wichita/Kansas

Malte Stockhausen (rechts) und Mart Nijhus bestimmten den Rennverlauf über 3000m Hindernis und belegten die ersten beiden Plätze.
Malte Stockhausen (rechts) und Mart Nijhus bestimmten den Rennverlauf über 3000m Hindernis und belegten die ersten beiden Plätze.

 

Für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert

 

Mit neuen persönlichen Bestzeiten haben jetzt die LAZ-Asse Malte Stockhausen und Henry Visser ihren Weg zu den Deutschen Meisterschaften in Berlin geebnet. Bei den Johan Knaap Games in Hengelo pulverisierte Malte Stockhausen seine bisherige Bestzeit über 3000m Hindernis um mehr als 13 Sekunden auf starke 9:06,25 Minuten.

 

Nur wenige Tage nach seinem Erfolg beim 21. Bocholter Citylauf, wo Stockhausen als Sieger den Meetingrekord über 5km auf schnelle 15:19 Minuten verbessern konnte, nutze er die erste Chance zur Qualifikation für die DM Ende Juni. Zusammen mit Mart Nijhuis bestimmte Stockhausen den Rennverlauf, nachdem der Pacemaker nach einem Kilometer ausgestiegen war. Auf dem letzten Kilometer lief Stockhausen dann vorweg und siegte schließlich mit einem Vorsprung von vier Sekunden auf Nijhuis. Letzterer konnte den zweiten Platz mit knappem Vorsprung vor Ahmed Abubaker retten. „Für heute bin ich natürlich super zufrieden, aber es war schon sehr windig auf der Zielgeraden, so dass es sicher noch schneller geht“, blickt Stockhausen optimistisch auf die weitere Saison. Die nächste Gelegenheit bietet sich am 25. Mai bei den NRW-Meisterschaften in Kamen und dann über die 3000m Flachstrecke beim 50. Internationalen Leichtathletik-Meeting des LAZ Rhede am 29. Mai im BESAGROUP-Sportpark.

 

Für einen weiteren Paukenschlag für das LAZ Rhede sorgte Henry Visser bei seinem zweitletzten Wettkampf für seine Universitätsmannschaft „Tulsa Hurricane“. Visser steigerte bereits im Vorlauf der „All American Championships“ in Wichita seine 400-m-Hürdenbestzeit auf starke 51,29 Sekunden. Er übernimmt damit wieder die Führung in der DLV-Jahresbestenliste. Im Finale bestätigte Visser seine herausragende Form und blieb als Zweiter in 51,48 Sekunden erneut unter seiner bisherigen Bestzeit von 51,77 Sekunden (2018). Wie für die Unisportler in den USA blieb es nicht bei Einzelstarts, so dass Visser auch noch die 4x100-m- und 4x400-m-Staffelläufe bestritt. Hier hatte er erheblichen Anteil an den guten Zeiten von 40,78 Sekunden und 3:11,69 Minuten für sein Team.

 

Ergebnisse aus Hengelo

 

 

Do

28

Apr

2022

Anschreiben Helferliste 50. Internationales LAZ-Jubiläums-Meeting mit Antwortbogen

Anschreiben Helferliste für das 50. Jubiläums-Meeting im Besagroup-Sportpark Rhede.
Den Antwortbogen des Helferanschreibens bitte bis spätestens 18. Mai an das LAZ Rhede zurückgeben.
Anschreiben Helferliste.pdf
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Di

26

Apr

2022

Rheine eine Reise wert

Siegerehrung von Emelie Paß (1) und Marie Knipping (4).
Siegerehrung von Emelie Paß (1) und Marie Knipping (4).

 

Zwei Mal Platz eins und einmal Vierte

 

Am vergangenen Sonntag starteten die Läufer des LAZ Rhede beim EDEKA Bahnlauf Meeting in Rheine.

 

Bei seinem ersten Start in der Freiluftsaison lief Tom Ketelaer auf Rang eins der Männer über 50 Jahre in ordentlichen 58,17 sek auf der 400-m-Stadionrunde. Bis 300m ließen die Zwischenzeiten noch eine schnellere Endzeit erwarten, allerdings wurden dann die Beine sehr schwer. "Noch mehr an meiner Tempohärte arbeiten", war sein Wunsch direkt nach dem Rennen, eine Einstellung, die sein Trainer voll unterstützt.

 

Gemeinsam in einer Gruppe mit dem erfahrenen Athleten trainieren auch die beiden deutlich jüngeren Starterinnen Emelie Paß und Marie Knipping, beide Jahrgang 2010.

800m standen für beide auf dem Wettkampfplan. Emelie hatte vor zwei Wochen auf selber Distanz den Start etwas "verpennt" und wollte alles besser machen. Wie mit dem Trainer besprochen, setzte sie sich direkt an die zweite Position und lief ihr Tempo 600m lang hinter der ein Jahr älteren, führenden Athletin her, die ihren Vorsprung zunächst auf etwa 20m ausbaute. 

 

Zu Anfang der letzten Kurve schloss Emelie auf und es kam zu einem packenden Finale auf den letzten 200m. Durch die Kurve trieb sie die Konkurrentin vor sich her und setzte auf den letzten 100m zu einem richtigen Spurt an, dem ihre Gegnerin nichts mehr entgegenzusetzen hatte. Im Ziel pulverisierte sie ihre bisherige Bestleistung und verbesserte sich um sechs Sekunden auf enorm starke 2:32,59 min. In der Endauswertung hatte Emelie einen Vorsprung von sagenhaften 23 Sekunden auf die Zweite in ihrer Altersklasse.

 

Ihre Trainingskameradin Marie Knipping lief auch eine neue Bestzeit, mit 3:01,75 Min wurde sie gute Vierte.

 

Wer packende Wettkämpfe live erleben möchte, dem sei das 50. LAZ Meeting am 29.05.2022 in Rhede ans Herz gelegt. Alle Athleten freuen sich immer über Stimmung im Stadion und vor heimischen Publikum ist es doppelt so schön. 

 

(Text und Foto: Michael Ilbertz)

 

Di

05

Apr

2022

Bahneröffnung der TSG Dülmen am 02.04.2022

Ella Vriesen lief ein beherztes Rennen und trotzte dem starken Gegenwind.
Ella Vriesen lief ein beherztes Rennen und trotzte dem starken Gegenwind.

 Vier erste und ein zweiter Platz

 

Bei sehr windigen und kalten äußeren Bedingung-

en lief die 11 Jahre alte Emelie Paß knapp an einer neuen Bestzeit vorbei. Gleich am Start ließ sie sich von den anderen Athleten abdrängen und begann das Rennen vom Ende des Feldes. Sie beherzigte dann allerdings den Rat ihres Trainers und überholte erst auf der folgenden Geraden das Feld, setzte sich nach 200m an die Spitze und gab die Führung bis ins Ziel nicht mehr ab. Allein gegen die Uhr laufend verschärfte sie auf den letzten 200m nochmals das Tempo und sicherte sich den Spitzenplatz mit tollen 2:38,72 und neun Sekunden Vorsprung vor der Zweitplatzierten.

 

Ella Vriesen, noch keine 15 Jahre alt, startete zum ersten Mal auf der 300m langen Sprintstrecke. Bei starkem Gegenwind auf den ersten 150m lief sie sehr schnell an und kam mit deutlichem Vorsprung nach 46,58 Sekunden als Erste ins Ziel. In den vergangenen Jahren reichte diese Zeit für die Qualifikation zur Teilnahme an den LVN-Jugendmeisterschaften.

In toller Form präsentierte sich auch Familie Withag.

 

Vater Ronald startete nach fünf Monaten Training erstmals in der Seniorenklasse der über 45-Jährigen auf der 1500-m-Mittelstrecke. Er lieferte, allein gegen die Uhr laufend, ein sehr kontrolliertes Rennen und beendete mit 4:56,76 Minuten seinen Formtest mit einer tollen Zeit, die auch zur Teilnahme an den Deutschen Altersklassenmeisterschaften berechtigen würde.

 

Seine Töchter Enid (14) und Lillith (13) prüften ihren Trainingsstand auf der selten gelaufenen 600-m-Strecke. Die ein Jahr ältere Enid führte das Feld über 400m an, immer dicht gefolgt von ihrer Schwester. Mit sehr guten Zwischenzeiten unterwegs, mussten beide dann dem kräfteraubenden Wind etwas Tribut zollen. Im Ziel war Enid mit 1:50,52 Minuten dann Erste und Lillith mit 1:50,69 Minuten die Zweitplatzierte. Rechnet man diese Zeiten auf die eigentlich 800m lange Mittelstrecke hoch, deutet dies im Sommer auf Ergebnisse  realistisch unter 2:30 hin.

 

(Text: Michael Ilbertz)

 

Ergebnisse

 

 

 

Emelie Paß
Emelie Paß
Enid und Lillith Withag
Enid und Lillith Withag
Ronald Withag
Ronald Withag

Do

31

Mär

2022

CMU Open in Fayette (Missouri) am 19. März + Deutsche Senioren-Winterwurfmeisterschaften am 25./26. März in Erfurt + ORU Invite am 25./26. März in Tulsa (Oklaho

Henry Visser unterbot die Qualifikationsnormen über 200m flach und 400m Hürden für die Deutschen Meisterschaften in Berlin innerhalbe einer Stunde.
Henry Visser unterbot die Qualifikationsnormen über 200m flach und 400m Hürden für die Deutschen Meisterschaften in Berlin innerhalbe einer Stunde.

 Visser mit fulminantem Saisondebüt

 

Zwei Medaillen errangen die Hammerwerfer des LAZ Rhede bei den Deutschen Senioren-Winterwurfmeisterschaften in Erfurt. Michael Garbert verteidigte seinen Deutschen Meistertitel aus 2020 in der M35 mit einer Weite von 47,44 Metern und Hans Wewering belegte bei seinem ersten Wettkampf in der Altersklasse M60 mit einer Weite von 45,02 Metern den zweiten Platz. Deutscher Meister wurde der Aschaffenburger Stephan Frey (47,60m). „Es ist noch etwas ungewohnt mit dem 5-kg-Hammer zu werfen und mir fehlte noch etwas die Spritzigkeit“, erläuterte Wewering die Umstellungsprobleme auf den 1kg leichteren Hammer. Michael Garbert warf mit dem 7,26 kg schweren Männergerät und war mit seiner Leistung zufrieden: „Man möchte zwar immer gerne die 50 vorne stehen haben, aber gegenüber den NRW-Meisterschaften war es schon eine Steigerung“.

 

Seinen ersten Wettkampf mit dem Männergerät bestritt auch Gerrit Visser, der bei seinem ersten Freiluftwettkampf für die Missouri Vickings in Fayette (Missouri) an den Start ging. Der Landeskaderathlet studiert seit einigen Monaten in den USA und startet deshalb bis zum Sommer für ein Collage Team in Marshall (Missoui). In Fayette erzielte Visser eine Weite von 51,39 Metern, womit er den dritten Platz belegte. Sein Bruder Henry, der in diesem Frühjahr sein Studium an der Universität von Tulsa(Oklahoma) abschließt, drehte bei seinem Saisondebüt sowohl über die 400m Hürden als auch die 200 Meter mächtig auf.

 

Beim Oral Roborts Invite in Tulsa setzte sich Visser in 52,63 Sekunden ebenso an die Spitze der DLV-Jahresbestenliste wie nur eine Stunde später mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 21,48 Sekunden über die 200-Meter-Strecke. „Mit beiden Zeiten hat Henry die Qualifikationsnorm für die Deutschen Meisterschaften in Berlin unterboten und das innerhalb einer Stunde. Das ist eine absolute Top-Leistung von Henry“, zollt Stützpunktleiter Jürgen Palm seinem ehemaligen Schützling Respekt.

 

Ergebniise Deutsche Senioren- und Winterwurfmeisterschaften

 

 

Di

29

Mär

2022

SPALECK unterstützt Sportprojekt für Kinder

Der LAZ-Nachwuchs bedankt sich im Namen aller Schüler*innen bei Frau Karin Spaleck für die Unterstützung des LAZY-Cups. Auch Vorsitzender Andreas Böing (links) und Stützpunktleiter Jürgen Palm (rechts) freuen sich auf die Zusammenarbeit.
Der LAZ-Nachwuchs bedankt sich im Namen aller Schüler*innen bei Frau Karin Spaleck für die Unterstützung des LAZY-Cups. Auch Vorsitzender Andreas Böing (links) und Stützpunktleiter Jürgen Palm (rechts) freuen sich auf die Zusammenarbeit.

 

Zusammenarbeit mit dem LAZ-Rhede

 

Bocholt/Rhede Die Bocholter Spaleck GmbH & Co. KG unterstützt in diesem Jahr zum ersten Mal den LAZY-Cup für Kinder. An dieser Leichtathletik-Veranstaltung nehmen rund 1.300 Schülerinnen und Schüler des Kreises Borken an verschiedenen Tagen teil. Organisiert wird der LAZY-Cup bereits seit über 20 Jahren vom Leichtathletikzentrum Rhede.

 

Ziel des LAZY-Cups ist es, jungen Menschen den Spaß am Sport näher zu bringen. Auf dem Programm stehen dazu die Leichtathletik-Disziplinen Sprint, Wurf, Lauf sowie Hoch- und Weitsprung.

 

Jürgen Palm, Stützpunktleiter des Talentprojektes in Rhede: „Bei den LAZY-Cup-Aktionstagen gibt es nur Gewinner! Die Kinder erleben gemeinsam mit ihrer Schulklasse eine tolle Zeit sowie zahlreiche persönliche Erfolgserlebnisse. Dabei geht es nicht ums Gewinnen, sondern der Gemeinschaftsgedanke und das Erlebnis zählen.“

 

Zum Konzept der Veranstaltung für Schulen gehört es, dass auf Platzierungen, Wertungen und einen Wettkampf verzichtet wird. Vielmehr wird das Selbstbewusstsein der Kinder gefördert. Zudem können Lehrerinnen und Lehrer ihre Schüler in einem ganz neuen Umfeld kennenlernen und gleichzeitig Inspirationen für den eigenen Sportunterricht gewinnen.

 

Karin Spaleck vom gleichnamigen Maschinenbauer: „Die Freude am Sport, das gemeinsame Erlebnis und die Neugier, auch mal neue Sportarten auszuprobieren, stehen im Mittelpunkt des LAZY-Cups. Dabei ist es absolut toll zu sehen, mit welcher Begeisterung die Kids sich anfeuern und wie stolz sie am Ende des Tages sind, ihre persönliche Urkunde in den Händen zu halten.“

 

Für den Mittelständler SPALECK war daher schnell klar, diese Veranstaltungsreihe finanziell und auch ideel, z.B. mit der Gestaltung der Urkunden und Einladungen zu unterstützen. Karin Spaleck: „Als Arbeitgeber ist uns die Gesundheit unseres Teams sehr wichtig. Diese fördern wir zum Beispiel mit vielfältigen Sportangeboten in unserem internen Fitnesscenter. Deshalb haben wir auch nicht lange überlegen müssen, bei der Gesundheitsförderung für junge Menschen zu unterstützen.“

 

Dank der finanziellen Hilfe durch SPALECK kann das LAZ Rhede Schulen die Teilnahme für den symbolischen Beitrag von nur einem Euro pro Kind anbieten. Informationen für weitere interessierte Schulklassen bietet der Verein auf www.laz-rhede.com. Zudem weist er daraufhin, dass für 2022 und 2023 noch einige wenige freie Termine verfügbar sind.

 

 

Di

15

Mär

2022

Frühjahrsputz im LAZ / BESAGROUP-Sportpark und LA-Halle

 

Liebe Mitglieder, Familienangehörige und Freunde des LAZ Rhede!

 

Es wird wieder Zeit für einen intensiven Frühjahrsputz der Leichtathletikanlagen im BESAGROUP-Sportpark Rhede.

 

Für die anstehenden Großereignisse wollen wir unsere Anlagen vorbereiten.

 

Wir laden Euch deshalb herzlich zu einem „Putztag“ am Samstag, den 26. März ein.

 

Nach dem Motto: „Viele Hände (Schippen etc.) - schnelles Ende“ haben wir einen Zeitrahmen von 10:00 – 14:00 Uhr eingeplant.

 

Nach getaner Arbeit erwartet Euch eine Stärkung in geselliger Runde.

 

Andreas Böing

1. Vorsitzender

 

Di

08

Mär

2022

Karnevalslauf 2022

 

Spaß und Kreativität beim LAZ-Karnevalslauf

 

Wie so oft in den letzten zwei Jahren, war auch an Karneval Kreativität gefragt. So trafen sich die jüngsten LAZ-Talente mit Kostümen und Laufschuhen im BESAGROUP-Sportpark und absolvierten mit viel Spaß und Einsatzfreude einen Lauf im Stadion und über die Hügelrunde. Die Bambinis liefen eine Stadionrunde und die älteren Streckenlängen bis 2km. Angefeuert wurden die Nachwuchstalente von ihren Eltern, Freunden und Verwandten.

 

Zur Belohnung gab es einen leckeren Berliner und Urkunden für jedes Kind. Unser Dankeschön gilt an das engagierte Trainer*innen–Team, das diese tolle Veranstaltung ermöglicht hat.

 

Di

08

Mär

2022

Halbmarathon Paris am 6. März 2022

Stefan Ritte kämpft auf den letzten vier Kilometern.
Stefan Ritte kämpft auf den letzten vier Kilometern.

 

Ritte im Elitelauf

 

Einen starken 54. Platz errang letzten Sonntag Stefan Ritte vom LAZ Rhede beim Halbmarathon in Paris. Der Laufallrounder absolvierte die 21,1-km-Strecke in der neuen persönlichen Bestzeit von 70:38 Minuten. Insgesamt waren 40 000 Läufer*innen in Paris am Start.

 

Ritte hatte sich zusammen mit Laufkollegen an seinem derzeitigen Arbeits- und Wohnort im Südwesten von London auf den Lauf eingestimmt. Zuvor war er bereits mehrfach bei Crossläufen in England gestartet, um sich langfristig auf die Sommersaison vorzubereiten. Fest eingeplant hat Ritte auch die Teilnahme am Bocholter-Citylauf und Starts über die 3000-m-Hindernisstrecke.

 

Sieger des Paris Halbmarathon wurde der Kenianer Boniface Kibiwott in einer Zeit von 60:52 Minuten. Die 40 000 Läufer*innen wurden von 8:00 Uhr bis 11:00 Uhr ins Rennen geschickt. Ritte ging im Eliterennen um 8:00 Uhr auf die Strecke und passierte die 10-km-Marke nach 33:15 Minuten. „Auf den letzten vier Kilometern wurde es richtig hart, aber ich habe versucht, trozdem locker zu bleiben“, beschreibt Ritte die entscheidende Phase des Rennverlaufes.

 

Mit seiner Zeit hat sich Ritte auch einen Startplatz für den London-Marathon 2023 gesichert. Ein Ereignis von dem viele Läufer träumen.

 

Do

03

Mär

2022

50. Internationales Leichtathletik-Meeting des LAZ Rhede am 28./29. Mai 2022

Das “Who's who“ in Rhede

 

Am 28. und 29. Mai richtet das LAZ Rhede das 50. Internationale Leichtathletik-Meeting aus. Das bereits für 2020 vorgesehene Jubiläums-

meeting wird dabei eine Zweitagesveranstaltung . Am 28. und 29. Mai werden sich viele aktuelle und ehemalige Topathleten der nationalen und internationalen Leichtathletik-Szene ein Stelldichein im BESAGROUP-Sportpark Rhede geben. Darüber hinaus plant das LAZ Rhede ein großes Ehemaligen- und Aktiven-

treffen.

 

Den Auftakt machen am Samstag, den 28. Mai die Hammerwerfer und Hammer-

werferinnen, die traditionell eine herausragende Rolle beim LAZ Rhede und dem Meeting spielen. Neben dem Meetingrekordhalter Heinz Weis, der den 7,26-kg- Hammer im Stadion auf stolze 80,84 Meter geworfen hat, reihen sich auch Karl-Hans Riehm mit seinem Deutschen Rekord von 80,80 Meter und Markus Esser mit einer Weite von 80,40 Meter in die illustere Schar der Weltklassehammerwerfer ein, die Rhede ihre Aufwartung gemacht haben. Seit Beginn der 90er Jahre gehört der Hammerwurf auch zum Disziplinkanon bei den Frauen. Den Meetingrekord hält die Kubanerin Ypsi Moreno, die zweimal in Rhede zu Gast war.

 

Für Samstagabend lädt das LAZ Rhede alle ehemaligen und aktiven Sportler*innen und Trainer*innen zu einem Treffen ein, denn neben 50 internationalen Meetings war für 2020 auch die Feier zum 50-jährigen Bestehen des LAZ Rhede geplant. Aufgeschoben ist in diesem Falle nicht aufgehoben. Fünf Generationen von LAZ Sportlern und ihre Trainer haben sicher viel zu besprechen. Denn neben 4 EM Titeln bei den Junioren, 48 Deutschen Meisterschaften und mehr als 500 Finalplätzen bei Deutschen Meisterschaften, sind es vor allem die zwischenmenschlichen Begegnungen und Erlebnisse, die beim täglichen Training, Traingingslagern und Wettkampffahrten die Sportler*innen und Trainer*innen geprägt haben. Auch ehemalige Weltklasseathleten wie Larry Myricks, der LAZ- Ehrenmitglied ist, haben ihr Kommen zugesagt.

Am Sonntag, den 29. Mai steuert das Jubiläumsmeeting auf seinen Höhepunkt der Sprint-, Lauf und Sprungdisziplinen zu. Namen wie Heike Drechsler, Heike Henkel, Mike Powell oder Javier Sotomayor bringen auch heute noch die Leichtathletik-Fans zum Schwärmen. Insgesamt waren in 50 Jahren Meetinggeschichte rund 300 Medaillengewinner*innen bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften zu Gast in Rhede! Möglich gemacht hat diese einmalige Erfolgsgeschichte Berni Becks, der 1996 viel zu früh verstorbene Trainer, Sportwart und Meetingchef. Durch seine zahlreichen internationalen Kontakte machte er Rhede weit über die Landesgrenze hinaus bekannt. Neben vielen aktuellen Topathleten werden deshalb auch viele ehemalige Stars der Deutschen Leichtathletik-Szene nach Rhede kommen. Für die nationale Leichtathletik-Spitze stellt das LAZ Meeting in diesem Jahr wieder einen wichtigen Schritt auf dem Weg Richtung WM in Oregon und EM in München dar.

 

Di

22

Feb

2022

53. Deutsche Jugend-Hallen- und Winterwurfmeisterschaften am 18./19. Februar 2022 in Sindelfingen

Die Kaderathletin Alexandra Spieker hat noch viel Potenzial nach oben. (Archivfoto)
Die Kaderathletin Alexandra Spieker hat noch viel Potenzial nach oben. (Archivfoto)

Ausrichtung auf die Sommersaison

 

Bei den 53. Deutschen Jugend-Hallen- und Winterwurfmeister-

schaften in Sindelfingen vertraten Enie Dangelmaier und Alexandra Spieker die Farben des LAZ Rhede. Bei den Winterwurfmeisterschaften trat Alexandra Spieker im Hammerwurf der weiblichen U20 an. Die Athletin aus der Trainingsgruppe von Werner Niehaus erzielte im ersten Durchgang eine Weite von 39,21 Metern und belegte im Endklassement einen guten 16. Platz. „Alexandra hat sich regelrecht durch den Winter gekämpft und wurde in ihrer Vorbereitung mehrfach aus gesundheitlichen Gründen ausge-

bremst. Deshalb galt die Orientierung im Trainingsaufbau durch Werner Niehaus ganz der Sommersaison. Die DM-Teilnahme war eine kleine Belohnung für Alexandra und natürlich ein Motivationsschub für den Sommer“, sieht LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm noch viel Potenzial bei der Landeskaderathletin.

 

Auch die Ausrichtung des Trainings von Enie Dangelmaier war auf die Sommersaison ausgerichtet und die Hallenwettkämpfe nutzte die talentierte Weitspringerin vor allem zur Formüberprüfung. „Aufgrund der beschränkten Teilnehmerzahlen für die DM stand der Start sowohl von Alexandra als auch von Enie erst eine Woche vor den Meisterschaften fest. Umso begeisterter hat mich der Auftritt von Enie, die mit einem starken 8. Platz belohnt wurde“, zollt Jürgen Palm seiner Athletin großen Respekt. Gerne wäre Dangelmaier noch etwas weiter gesprungen als die 5,66 Meter aus dem ersten Durchgang, aber die deutlich besseren Versuche zwei und drei waren jeweils knapp ungültig. Im Endeffekt reichte diese Weite aber für das Erreichen des Endkampfes und schließlich zum achten Rang. Dangelmaier hat somit bei ihren bisherigen fünf DM-Teilnahmen im Weitsprung schon viermal das Finale erreichen können. Im Sommer sind neben Wettkämpfen in ihrer Spezialdisziplin auch die Qualifikation für die Siebenkampf-DM geplant. Seit dem vergangenen Herbst trainiert Dangelmaier deshalb auch vermehrt bei Ely Niehaus den Speerwurf und das Kugelstoßen.

 

Ergebnisse

 

 

 

Mi

16

Feb

2022

Regionsmeisterschaften-Halle U14 am 12. Februar 2022 in Rhede und LVN-Hallenmeisterschaften U16 am 13. Februar 2022 in Düsseldorf

Katrin Schnaak (rechts) avancierte zur erfolgreichsten Teilnehmerin. Charlotte Jochmann freute sich mit ihr.
Katrin Schnaak (rechts) avancierte zur erfolgreichsten Teilnehmerin. Charlotte Jochmann freute sich mit ihr.

 3 x Gold für

Katrin Schnaak

 

Mit großem Aufwand brachte der Leichtathletik-Verband Nordrhein am vergangenen Sonntag seine U16 Hallenmeisterschaften über die Bühne. Strenge Corona-Auflagen und die parallel ausgetragene, als „Risikospiel“ eingestufte Begegnung zwischen Fortuna Düsseldorf und Schalke 04, brachten die Veranstalter ins Schwitzen. Das LAZ Rhede war mit drei Athletinnen und einem Athleten in der Landeshauptstadt vertreten.

 

Für das beste Resultat aus Sicht des LAZ Rhede sorgte Heleen Keiten-Schmitz, die mit ihrem ersten 5-Meter-Sprung unter dem Hallendach die Bronzemedaille im Weitsprung der W15 errang. Nach zwei Fehlversuchen geriet Keiten-Schmitz ungewollt unter Druck. Denn sie brauchte im dritten Durchgang einen gültigen und weiten Versuch. Dies gelang ihr mit einem Sicherheitssprung auf 4,78 Meter. Im vierten Durchgang legte sie dann 5,03 Meter nach, womit sie schließlich hinter zwei Landeskaderathletinnen aus Grevenbroich den dritten Platz belegte.

 

Einen guten fünften Platz errang Leander Stripp im Weitsprung der M14. Sein weitester Sprung wurde mit 4,84 Metern vermessen. Zuvor war Stripp im 60-Meter-Vorlauf 8,42 Sekunden gesprintet, hatte aber das Finale als Zwölfter verpasst. Einen guten Lauf zeigte Nora Tenbusch über die 800-m-Strecke der W14. Sie lief taktisch geschickt und konnte in einer Zeit von 2:37,07 Minuten ihr Potenzial zeigen. Auch Ella Vriesen lief die vier Hallenrunden unter 2:40 Minuten. Sie belegte in einer Zeit von 2:39,97 Minuten den 13. Platz bei den Schülerinnen W15.

Als dritten und letzten Hallenwettkampf der Saison 2022 richtete das LAZ Rhede im BESAGROUP-Sportpark am vergangenen Samstag die Regionsmeisterschaften der U14 aus. Wie bei den beiden Veranstaltungen zuvor, waren die Teilnehmerfelder bewusst klein gehalten. Dennoch gab es teilweise starke Leistungen. Bei den Schülerinnen W12 avancierte die LAZ-Athletin Katrin Schnaak zur erfolgreichsten Teilnehmerin der Meisterschaft. Nach ihrem Sieg im Hochsprung mit übersprungenen 1,37 Metern sicherte sie sich mit starken 4,68 Metern im Weitsprung und 8,98 Sekunden im 60-m-Sprint die Goldmedaillen zwei und drei. Auch ihre Trainingspartnerin Charlotte Jochmann gefiel mit zwei neuen persönlichen Bestleistungen, die ihr jeweils Silber einbrachten. Nach guten 4,70 Metern im Weitsprung glänzte Jochmann mit einer Zeit von 8,47 Sekunden im 60-m-Sprint der W13.

 

Seine Vielseitigkeit demonstrierte Ivan Svalov, der bisher seine größte Stärke im 800-m- Lauf hatte, jetzt aber auch mit guten 4,90 Metern im Weitsprung und einer 60-m-Zeit von 8,59 Sekunden im Sprung und Sprint überzeugen konnte. Bei den Schülern M13 errang Svalov damit jeweils die Bronzemedaille. Schnellster Hürdensprinter der M12 war Theo Barcyk in 12,89 Sekunden. Mit einem schönen Sprung auf 4,35 Meter ließ Barcyk anschließend noch Silber im Weitsprung folgen. „Wir sind froh, dass die Veranstaltungen in Rhede dank unseres Helferteams und den Kampfrichtern der LVN-Region-Nord gut und sicher gelaufen sind und freuen uns jetzt auf die Freiluftwettkämpfe im Frühjahr“, zog LAZ-Stützpunktleiter ein positives Fazit der Hallenwettkämpfe in Rhede.

 

Ergebnisse aus Düsseldorf

 

Ergebnisse aus Rhede

 

 

 

Di

08

Feb

2022

NRW-Hallen- und Winterwurfmeisterschaften 2022 am 5./6. Februar in Düsseldorf

Ein eindrucksvolles Debüt, das mit der Vizemeisterschaft belohnt wurde, gab Niklas Venhues zum Besten (Foto: Bernward Franke).
Ein eindrucksvolles Debüt, das mit der Vizemeisterschaft belohnt wurde, gab Niklas Venhues zum Besten (Foto: Bernward Franke).

 

Einsatz in Düsseldorf versilbert

 

Mit neun Medaillen im Gepäck kehrten die Leichtathleten des LAZ Rhede von den NRW-Hallen-und Winterwurfmeisterschaften in Düsseldorf zurück. Besonders bemerkenswert ist die Tatsache, das sieben der acht LAZ-Starter mindestens einmal auf dem Treppchen landeten. Dabei war der Auftakt alles andere als verheißungsvoll gelaufen, denn Lene Stumpen hatte Pech mit ihrem 60-m-Hürdenvorlauf und schied in 9,70 Sekunden vorzeitig aus. Dafür lief es für die U18-Athletin über 200 Meter deutlich besser und sie sicherte sich nach einem couragierten Lauf mit einer Zeit von 26,67 Sekunden die Bronzemedaille.

 

Fast alle anderen LAZ-Aktiven schienen dann ein Abonnement auf Silber gebucht zu haben und heimsten nicht weniger als sieben Silbermedaillen ein. Dreimal schlugen dabei die Hammerwerfer und Werferinnen aus der Trainingsgruppe von Werner Niehaus zu. Bei den Männern überzeugte einmal mehr Michael Garbert, der den 7,26-kg-Hammer auf eine Weite von 46,86 Meter schleuderte. Hier verfehlte Moritz Leiting um eine Winzigkeit von sechs Zentimetern den Bronzeplatz und landete schließlich mit einer Weite von 44,59 Metern auf Rang vier. Ihren ersten 40-Meter-Wurf platzierte Alexandra Spieker auf exakt 40,03 Meter, womit sie neben der Silbermedaille auch die Norm für die Deutschen Jugend-Winterwurfmeisterschaften übertraf. Auch Regen- und Hagelschauer hielten Anna Jantzen nicht von einem guten Wettkampf ab. In der Frauenklasse fehlten ihr nach 44,52 Metern nur ein knapper Meter zum NRW-Titel, aber auch so war Werner Niehaus sehr zufrieden mit seinem Wurfteam.

Zweite im Speerwurf der U20 wurde Enie Dangelmaier, die nach dem krankheitsbedingten Ausfall von Rieke Unland die LAZ-Fahne hochhielt. Mit ihrer Weite von 34,03 Meter zeigte sich auch ihre Wurftrainerin Ely Niehaus einverstanden. Deutlich angenehmer waren die Bedingungen in der Leichtathletikhalle, die von den LAZ-Athleten zu starken Leistungen genutzt wurden. Ein eindrucksvolles Debüt über die 200- Meter-Strecke im Hallenrund lieferte Niklas Venhues ab. Der Schützling von LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm sprintete auf Anhieb in 23,05 Sekunden an die 23- Sekunden-Marke heran und sicherte sich neben der NRW-Vizemeisterschaft auch den zwischenzeitlich zwölften Rang in der DLV-U18-Bestenliste. Zweifacher NRW-Vizemeister wurde der Landeskaderathlet Matz Grunden. Am Samstag beendete Grunden seinen ersten Dreisprungwettkampf des Jahres mit einer Weite von 12,89 Metern und am Sonntag legte er mit starken 6,59 Metern im Weitsprung nach.

 

Für den krönenden Abschluss sorgte wieder einmal Enie Dangelmaier, die sich mit einer Weite von 5,66 Metern den Titel im Weitsprung der U20 schnappte und dabei die hohe Favoritin Johanna Rier (Wattenscheid/5,60m) auf den Silberrang verwies. Ob sie in vierzehn Tagen bei den Deutschen Jugendhallenmeisterschaften antreten wird, steht jedoch erst einige Tage nach dem Meldeschluss fest. Aufgrund der Coronapandemie begrenzt der DLV die Teilnehmerfelder in den technischen Disziplinen auf vierzehn Teilnehmerinnen.

 

Ergebnisse

 

 

 

Do

03

Feb

2022

NRW-Hallen- und Winterwurfmeisterschaften 2022 am 5. und 6. Februar in Düsseldorf - Vorbericht

Landeskaderathletin Rieke Unland tritt in Düsseldorf im Speerwurf der U20 an.
Landeskaderathletin Rieke Unland tritt in Düsseldorf im Speerwurf der U20 an.

 Medaillenkandidaten

 

Neun Athletinnen und Athleten des LAZ Rhede gehen an diesem Wochenende bei den NRW-Hallen- und Winterwurfmeisterschaften in Düsseldorf an den Start. Unter dem Hallendach gehören Enie Dangelmaier und Matz Grunden zu den Medaillenkandidaten im Weitsprung der U20. Grunden plant darüber hinaus mit seinem ersten Wettkampf in seiner Spezialdisziplin, dem Dreisprung. Dangelmaier hat sich als zweite Disziplin für den Speerwurf entschieden, womit sie ihre Ambitionen für den Siebenkampf unterstreicht. Ebenfalls für den Speerwurf der U20 ist Rieke Unland gemeldet, die in dieser Disziplin dem erweiterten Landeskader angehört.

 

Den Höhepunkt der Hallensaison bilden die NRW-Hallenmeister-

schaften für die U18-Talente Lene Stumpen und Niklas Venhues. Beide treten über die 200-m-Strecke an. Während Stumpen zusätzlich im 60-m-Hürdensprint gemeldet ist, bestreitet ihr Trainingspartner die 60-m-Flachstrecke. „Nach den Meldeleistungen stehen die Chancen für beide über die 200-m-Distanz etwas besser, aber nach den letzten Trainingseindrücken ist auch eine Endlaufteilnahme auf der Kurzstrecke möglich“, zeigt sich LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm zuversichtlich.

 

Ein Quartett aus der starken Hammerwurfgruppe von Werner Niehaus kämpft um die Medaillen. Als „Senior“ des Teams hat Michael Garbert dabei die besten Chancen auf NRW-Gold. Aber auch sein junger Trainingspartner Moritz Leiting ist für eine positive Überraschung gut. Deutlich verbessert zeigte sich zuletzt Anna Jantzen, die bei den Frauen an den Start geht. Ihren ersten Wettkampf mit dem 4-kg-Hammer wird die Landeskaderathletin Alexandra Spieker bestreiten. Nachdem sie bei einer Kadermaßnahme rund 39 Meter weit geworfen hat, sollte ihr Wurfgerät am Samstag schon über die 40-Meter-Marke und damit die DM-Norm fliegen.

 

 

 

Mi

02

Feb

2022

Regions-Hallenmeisterschaften 2022 der U16 am 30. Januar im BESAGROUP-Sportpark Rhede

Leonie Dekker kam mit übersprungenen 1,30 m auf den fünften Rang der W14. (Archivfoto)
Leonie Dekker kam mit übersprungenen 1,30 m auf den fünften Rang der W14. (Archivfoto)

 

Zahlreiche Normen für die Landesmeisterschaften

 

Bei den Regions-Hallenmeisterschaften der U16 überzeugten die Talente des LAZ Rhede mit persönlichen Bestleistungen und Normen für die Landesmeisterschaften des LV Nordrhein am 13. Februar in Düsseldorf. Schnellste Sprinterin der W14 war Charlotte Jochmann. In 8,66 Sekunden siegte sie vor den starken Konkurrentinnen vom Moerser TV. Im Vorlauf war Jochmann in 8,62 Sekunden sogar noch etwas schneller gewesen.

 

Zwei Silbermedaillen errang Heleen Keiten-Schmitz bei der W15. Die vielseitige Athletin konzentriert sich erst seit Jahresbeginn auf die kürzeren Strecken und den Weitsprung. Mit einer neuen persönlichen Bestweite von 4,96 Metern und einer Sprintzeit von 8,54 Sekunden scheint sich diese Entscheidung bereits auszuzeichnen. Einen erfolgreichen Ausflug auf die Sprintstrecke machte die Mittelstrecklerin Ella Vriesen, die in 8,97 Sekunden Fünfte wurde (Vorlauf 8,86s).

Drei Medaillen gewann Leander Stripp bei den Schülern M14. Seine beste Leistung zeigte der Schützling von LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm im Weitsprung. Hier segelte Stripp im sechsten Versuch erstmals über die 5-Meter-Marke und qualifizierte sich mit seiner Weite von 5,04 Metern ebenfalls für die Landesmeisterschaften unter dem Hallendach. Im 60-m-Sprint (8,51s) und im Hochsprung (1,43m) gelang Stripp jeweils der Sprung auf den Bronzerang. Im Hochsprung der W14 sicherte sich Leonie Dekker mit einer Sprunghöhe von 1,30 Metern den fünften Platz. In der gleichen Altersklasse sprang Nora Tenbusch im Weitsprung mit einer Weite von 4,44 Metern auf den sechsten Rang.

 

Auch die zweite Hallenveranstaltung in der Leichtathletik-Halle im BESAGROUP-Rhede lief aus Sicht des LVN-Region-Nord und des LAZ Rhede reibungslos. Die dritte und letzte Hallenmeisterschaft ist für den 12. Februar geplant. Dann sollen die Athleten der Altersklasse U14 antreten. Aufgrund der zu erwartenden höheren Teilnehmerzahlen, wird diese Meisterschaft in ein Vor- und ein Nachmittagsprogramm aufgeteilt.

 

Ergebnisse

 

 

 

Di

25

Jan

2022

Regionshallenmeisterschaften M/F – U18 am 22.01.2022 im BESAGROUP-Sportpark Rhede

Lene Stumpen errang 3 Siege bei der weiblichen U18.
Lene Stumpen errang 3 Siege bei der weiblichen U18.

Drei Starts, drei Siege

für Lene Stumpen

 

Ein kleines, aber hochmotiviertes Team des LAZ Rhede sorgte bei den Regionshallenmeisterschaften in der Leichtathletikhalle des BESAGROUP-Sportparks, mit sieben Titeln, sechs Normen für die NRW-Hallenmeisterschaften sowie vier persönlichen Bestleistungen für strahlende Gesichter bei Athleten und Trainern des LAZ Rhede.

 

Den Auftakt machte bei seinem ersten Weitsprungwettkampf seit 2019 Matz Grunden. Der Schützling von LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm steigerte dabei seine persönliche Bestleistung auf starke 6,48 Meter. „Matz hat zwar nach einem durchwachsenen Saisonaufbau noch großen Trainingsrückstand, aber heute ließ er sein Talent für die Horizontalsprünge aufblitzen. Bis zum Sommer sollten wir dann auch im Grundlagenbereich ein gutes Fundament gelegt haben“, blickt Palm auf die Freiluftsaison.

 

Fast zeitgleich mit Grunden startete Lene Stumpen ihre „Tripple-Mission“. Drei Starts, drei Siege und zwei neue persönliche Bestleistungen standen nach gut drei Stunden für Lene Stumpen im Wettkampfprotokoll. Den Auftakt machte die Dingdenerin mit einem souveränen Sieg im 60-m-Hürdensprint. In 9,45 Sekunden unterbot sie ihre persönliche Bestzeit um sieben Hundertstelsekunden. Deutlich knapper und spannender verlief der Weitsprungwettkampf gegen starke Konkurrentinnen vom Weseler TV. Letztlich setzte sich Stumpen mit dem einzigen 5-Meter-Sprung in der Konkurrenz durch (5,04 Meter). Im abschließenden 60-m-Finale der U18 steigerte Stumpen ihre im Vorlauf erzielte Bestzeit von 8,30 Sekunden auf starke 8,23 Sekunden und durfte sich die dritte Goldmedaille abholen.

Schnellster Sprinter der gesamten Veranstaltung war ebenfalls ein LAZ-Athlet. Niklas Venhues sprintete in Vor- und Endlauf dem Feld der U18-Athleten deutlich davon und war mit seiner Siegerzeit von 7,33 Sekunden sogar schneller als die Sieger der männlichen U20 und der Männer. „Jetzt freut sich Niklas auf seinen ersten 200-m-Start bei den NRW-Hallenmeisterschaften in Düsseldorf. Die 60 Meter sind bei seinen langen Beinen einfach noch zu kurz, um richtig auf Touren zu kommen“, zeigt sich sein Trainer Jürgen Palm mit dem Saisoneinstieg sehr zufrieden.

 

Einen Doppelsieg bei der weiblichen U20 sicherte sich Enie Dangelmaier im Hoch- und Weitsprung. Zum Auftakt überwand Dangelmaier gute 1,58 Meter im Hochsprung und siegte damit unter anderem vor Fiona Terhardt, die mit übersprungenen 1,46 Metern Dritte wurde. Nicht gut ins Rennen kam Dangelmaier dann im 60-m-Finale. In 8,30 Sekunden wurde sie hier Zweite. Deutlich besser sahen dann ihre sechs Versuche im Weitsprung aus. Bei einer konstanten Serie wurde der weiteste Sprung mit 5,69 Metern vermessen. Nicht nur die Verantwortlichen des LAZ Rhede waren mit der Durchführung der Meisterschaft zufrieden. Auch die Region-Nord bedankte sich auf ihrer Homepage für die reibungslose Abwicklung durch das Team des LAZ Rhede.

 

Die nächste Bewährungsprobe steht mit der Ausrichtung der Regionshallenmeisterschaften der U16 bereits am kommenden Sonntag ab 11 Uhr auf dem Programm. Auch hier sind aufgrund der Sicherheitsvorkehrungen keine Zuschauer zugelassen.

 

Ergebnisse

 

 

 

Di

18

Jan

2022

Nordrhein-Hallenmeisterschaften 2022 am 15./16. Januar in Leverkusen

Enie Dangelmaier siegte mit 5,61 m im Weitsprung der U18. (Archivfoto)
Enie Dangelmaier siegte mit 5,61 m im Weitsprung der U18. (Archivfoto)

Dangelmaier holt den Weitsprungtitel

 

Sehr erfolgreich verliefen die LVN-Hallenmeisterschaften in Leverkusen für das Trio des LAZ Rhede. Bei sechs Starts standen am Ende für das LAZ Rhede ein Landestitel, zwei Silbermedaillen sowie ein vierter und zwei fünfte Plätze in der Ergebnisliste. Dabei sorgte Enie Dangelmaier mit ihrem Titel im Weitsprung der weiblichen U20 für das Highlight für den Landesstützpunkt Rhede. Mit ihrer besten Weite von 5,61 Metern konnte sie ihren Titel aus der U18 verteidigen, den sie 2020 errungen hatte. Bereits am Samstag überzeugte Dangelmaier mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 1,62 Metern im Hochsprung. Hinter der ehemaligen Deutschen Jugendmeisterin Julia Küppers (1,65m) errang sie damit die Vizemeisterschaft.

 

Mit ihrem fulminanten Lauf über 200 Meter der weiblichen U18 sorgte Lene Stumpen für eine positive Überraschung. „In der Vorbereitung hatten wir den Fokus mehr auf die Hürden gelegt, deshalb zeigt die Zeit das große Talent von Lene für den Langsprint“, erläutert ihr Trainer Jürgen Palm. In neuer persönlicher Bestzeit von 26,64 Sekunden sicherte sich Stumpen die Vizemeisterschaft. Die vielseitige Athletin zeigte auch als Fünfte im 60-m-Hürdensprint (9,52s) und Vierte im Weitsprung (5,00m), dass sie in ihrem zweiten U18-Jahr zu den Deutschen Jugendmeisterschaften fahren möchte.

Etwas unglücklich verlief der Wettkampf für Youssef Wardi. Der talentierte Langstreckler hatte bei seinem 3000-m-Debüt Probleme mit der stickigen Hallenluft. „Nach den Crossläufen und dem Silvesterlauf fiel Youssef auch die Umstellung auf die engen Hallenrunden schwerer als gedacht“, stellte sein Trainer Jürgen Palm fest. Schnell musste er ein Quartett aus Leverkusen ziehen lassen und lief dann an Position fünf ein einsames Rennen. Dann gab es auch noch ein Missgeschick bei der Zeitmessung, so dass für Wardi keine Zeit gestoppt wurde. Mithilfe des ehemaligen LAZ-Athleten und jetzigen Nordrhein-Trainers Werner Grommisch wurde dann eine Zeit von 8:53,93 Minuten ermittelt. Die nächste Chance, diese Zeit zu verbessern, hat Wardi dann in gut drei Wochen bei den NRW-Hallenmeisterschaften in Düsseldorf.

 

Insgesamt überzeugte die Veranstaltung mit einer modernen Präsentation und einem aufwendigen Sicherheitskonzept. Neben einigen Topleistungen gab es jedoch auch erschreckend kleine Teilnehmerfelder vor allem im U18-Bereich. Bereits am Samstag geht es für die LAZ-Asse bei den Regionshallenmeisterschaften in Rhede weiter. Während Wardi dort nicht am Start ist, gehören Dangelmaier und Stumpen in ihren Disziplinen zu den engsten Titelanwärterinnen. Zuschauer sind bei der Veranstaltung nicht zugelassen.

 

Ergebnisse

 

 

 

Fr

14

Jan

2022

LVN-Hallenmeisterschaften am 15./16. Januar in Leverkusen - Vorbericht

Lene Stumpen geht in Leverkusen gleich 3x an den Start.
Lene Stumpen geht in Leverkusen gleich 3x an den Start.

 LAZ-Trio steigt in die Hallensaison ein

 

Nach einjähriger Unterbrechung trägt der Leichtathletik-Verband Nordrhein an diesem Wochenende in Leverkusen wieder Hallenmeisterschaften aus. Der leitende Landestrainer Tobias Rüttgers hat sich sehr im Präsidium eingesetzt, so dass diese Meisterschaften trotz einiger Bedenken ausgetragen werden. Dabei sind, neben einem umfassenden Hygienekonzept, eine Limitierung des Teilnehmerfeldes sowie der Ausschluss von Zuschauern, die Kompromisse, die sowohl die Sportler*innen als auch die Vereine akzeptieren mussten, um eine Hallenveranstaltungen mit 480 Teilnehmern durchführen zu können.

 

Das LAZ Rhede reist mit einem Trio nach Leverkusen, denn der LAZ-Stützpunktleiter und Landestrainer Jürgen Palm hat nur Youssef Wardi, Enie Dangelmaier und Lene Stumpen gemeldet. „Matz Grunden ist nach langer Trainingspause im Aufbautraining und weitere potenzielle Athleten werden erst nächste Woche bei den Regionsmeisterschaften in die Saison einsteigen“, begründet Palm den Startverzicht einiger LAZ-Talente. Für Wardi ist es der erste Start in der Männerklasse und gleichzeitig sein Debüt über 3000 Meter. „Für Youssef wird es ein anspruchsvolles Rennen, denn mit Jonathan Dalke (Leverkusen) ist der DM-Dritte im Crosslauf am Start. 2020 konnte Wardi noch souverän den Landestitel im 1500-m-Lauf der U20 erringen.

Einen Doppelstart im Hoch- und Weitsprung plant Enie Dangelmaier, die 2020 den Titel im Weitsprung der U18 erringen konnte und jetzt vermehrt auf den Mehrkampf setzt. „Im Hochsprung lief es im Training zuletzt sehr gut, so dass ich hier besonders gespannt sind“, erläutert Palm. Im Weitsprung zählt Dangelmaier zusammen mit der Dreisprungspezialistin Julia Holzmann (Ratingen) zu den Titelanwärterinnen.

 

Gleich drei Starts möchte Lene Stumpen absolvieren, die am Samstag im 60-m-Hürdensprint und über 200 Meter antreten will und am Sonntag dann im Weitsprung der U18. Im Dreisprung der Frauen wird eine Nachfolgerin für Klaudia Uphaus (geb. Kaczmarek) gesucht, die von 2011 bis 2020 zehnmal in Folge den Titel gewann. Uphaus hat zwischenzeitlich ihre leistungssportliche Karriere beendet und gibt als Trainerin ihr Wissen an die jüngsten LAZ-Talente weiter.

 

Zeitplan

 

 

 

Di

11

Jan

2022

DLV-Jahresbestenliste 2021

Im LAZ-Team 2021 sind viele ehemalige Athlet*innen engagiert.
Im LAZ-Team 2021 sind viele ehemalige Athlet*innen engagiert.

 

Trend zu technischen Disziplinen

 

Mit insgesamt 22 Einträgen ist das LAZ Rhede in der DLV-Jahresbestenliste 2021 verzeichnet. Damit wurde das Vorjahresergebnis gehalten. Auch 2021 waren die Hammerwerfer*innen aus der Trainingsgruppe von Werner Niehaus die stärkste Disziplingruppe mit acht Platzierungen unter den Top 50 in Deutschland. Unter die Top Ten schaffte es Gerrit Vißer als achtbester Werfer der U20. Er warf den 6-kg-Hammer auf 60,89 Meter. Platzieren konnten sich außerdem Alexandra Spieker auf Rang 19 der U18 (51,63m), Anna Jantzen auf Rang 25 der U23 (47,21m), Moritz Leitung auf Rang 21 der U23 (45,23m), Michael Garbert auf Rang 32 der Männerwertung (47,90m) und Maximiliane Schmitz geborene Langguth auf Rang 19 der Frauenwertung (53,95m).

 

Zwei weitere Top-Ten-Platzierungen gingen auf das Konto von Athlet*innen, die in den USA studieren und neben ihren Uni-Teams auch für das LAZ Rhede starten: Henry Vißer als 9. der Männerwertung im 400-m-Hürdenlauf (52,20s) und Melanie Welsing als 8. der U23 im 100-m-Hürdensprint (13,68s). Mit insgesamt vier Einträgen ist Enie Dangelmaier gelistet, die sich neben dem Weitsprung (5,86m/Platz 27 U20) jetzt verstärkt dem Siebenkampf widmet (4.381 P./ Platz 28 U20). Auf Position elf rangiert Matz Grunden im Dreisprung der männlichen U18 (13,56m). Mehrfach platziert ist auch Fabian Baten, der sowohl im Hürdensprint (16,15s/Platz 32 U23) als auch im Zehnkampf (5.864 P./ Platz 19 U23) aufhorchen ließ.

 

Weiterhin schafften es Jan Siebert über 400m Hürden der U23 (58,44s/Platz 49) und Youssef Wardi über 5000 Meter der U20 (15:39,20min/ Platz 18) in die DLV-Bestenliste. Aufgrund der Durchlässigkeit der Liste werden jüngere Athlet*innen auch in den höheren Altersklassen gewertet, so dass Matz Grunden auch in der U20 und der U23 vertreten ist. Gleiches gilt für Enie Dangelmaier, Anna Jantzen, Melanie Welsing, Fabian Baten und Moritz Leiting. Damit setzt sich der Trend zu den technischen Disziplinen der Leichtathletik beim LAZ Rhede weiter fort. „Je anspruchsvoller die Technik, desto mehr Leistungsreserven ergeben sich durch zielgerichtetes Training. So profitieren wir sehr von unseren guten Trainingsbedingungen und dem hohen Trainerwissen im Team. Dabei spielen auch die Nachwuchstrainer*innen eine große Rolle. Schließlich wird dort bereits der Grundstein für die spätere Leistungsentwicklung gelegt“, erläutert Jürgen Palm.

 

DLV-Jahresbestenliste 2021

 

 

 

Mi

05

Jan

2022

Anerkennung als Landesleistungsstützpunkt bis Ende 2024

Das Foto zeigt die aktuellen Kaderathlet*innen und ihre Trainer*innen:  v.l. Jürgen Palm, Enie Dangelmaier, Rieke Unland, Gerrit Vißer, Alexandra Spieker, Matz Grunden, Ely und Werner Niehaus.
Das Foto zeigt die aktuellen Kaderathlet*innen und ihre Trainer*innen: v.l. Jürgen Palm, Enie Dangelmaier, Rieke Unland, Gerrit Vißer, Alexandra Spieker, Matz Grunden, Ely und Werner Niehaus.

 

Rhede ist einer von nur noch sechs Landesleistungsstützpunkten im LV Nordrhein.

 

Wie der leitende Landestrainer des Leichtathletik-Verbandes Nordrhein jetzt mitteilte, ist Rhede von der Staatskanzlei NRW für den Olympiazyklus 2022-2024 weiterhin als Landesleistungsstützpunkt des Leichtathletik-Verbandes Nordrhein anerkannt worden. Rhede befindet sich somit im illustren Kreis mit den Standorten Köln, Leverkusen, Düsseldorf, Dormagen und Krefeld. Somit ist gesichert, dass Rhede in drei Jahren ein weiteres Jubiläum feiern darf: „50 Jahre Landesleistungsstützpunkt für Leichtathletik“. „Wir sind sehr stolz und froh, dass wir auch unter schwierigen Bedingungen die Tradition fortsetzen können und sehen die Anerkennung auch als Ansporn für die nächsten Jahre“, erläutert Jürgen Palm, der den Landesleistungsstützpunkt seit 1997 leitet.

 

Wie Palm berichtet, konnten in dieser Zeit 58 Medaillen bei Deutschen und zwei Medaillen bei Europameisterschaften gewonnen werden. Hinzu kamen nicht weniger als 172 Endkampfplatzierungen bei Deutschen Meisterschaften. „Im Unterschied zu den großen Stützpunkten leben wir ausschließlich von den Ergebnissen unserer eigenen Nachwuchsförderung.

 

Deshalb ist uns auch die Kooperation mit den Schulen im Einzugsgebiet so wichtig“, führt Palm weiter aus. Die Hauptarbeit wird dann von den engagierten Trainerinnen und Trainern des LAZ Rhede geleistet. Als Förderpartner sind, neben dem Leichtathletik-Verband Nordrhein und dem LAZ Rhede als federführender Verein, sowohl die Stadt Rhede als auch der Kreis Borken als Kooperationspartner mit im Boot. Dadurch erstreckt sich die Zusammenarbeit auch auf Vereine und Schulen des Leichtathletik-Verbandes Westfalen, unter anderem die TSG Reken und der SuS Stadtlohn.

 

Mit dem LAZ-Athleten und B-Trainer Janek Betting an der Spitze, entwickelt sich bei der DJK Sportfreunde 97/30 Lowick ein weiterer leistungssportlich orientierter Verein im Einzugsgebiet des Stützpunktes dynamisch weiter, der vor allem die Tradition im Mittel- und Langstreckenlauf der 70er und 80er Jahre unter Friedhelm Rengeling neu belebt.

 

In den aktuellen Landeskader des Leichtathletik-Verbandes Nordrhein wurden fünf Talente des LAZ Rhede berufen: Enie Dangelmaier (Weitsprung), Matz Grunden (Dreisprung), Alexandra Spieker (Hammerwurf), Gerrit Vißer (Hammerwurf) und Rieke Unland (Speerwurf). Trainiert werden die Kaderathleten von Jürgen Palm, der auch als Landestrainer Weit- und Dreisprung fungiert, Hammerwurftrainer Werner Niehaus und Speerwurftrainerin Ely Niehaus.

 

Seit 2020 finden auch wieder regelmäßig Kadermaßnahmen in Rhede statt. Der leitende Landestrainer Tobias Rüttgers schreibt dazu an die Förderpartner: „ Rhede war und ist ein Standort, wo Nachwuchsleistungssport vorbildlich stattfinden konnte und kann. Dafür unser aller Dank! Wir sind froh, dass wir mit der Anerkennung als Landesleistungsstützpunkt diese Kontinuität weiterhin garantieren können“.

 

Mi

22

Dez

2021

Deutsche Crosslaufmeisterschaften 2021 am 18. Dezember in Sonsbeck

V.l.: Stefan Ritte, Malte Stockhausen, Marcel Eckers und Janek Betting zeigten hervorragenden Einsatz beim befreundeten Verein.
V.l.: Stefan Ritte, Malte Stockhausen, Marcel Eckers und Janek Betting zeigten hervorragenden Einsatz beim befreundeten Verein.

 

LAZ-Mannschaft erreicht guten 7. Platz

 

Bei den Deutschen Crosslaufmeisterschaften in Sonsbeck schlug sich das Quartett des LAZ Rhede mit Bravour und erreichte in der Teamwertung mit 123 Mannschaftspunkten einen guten 7. Platz.  Damit rangierten die Rheder Langstreckler um ihren Mannschaftsführer Stefan Ritte nur einen Platz hinter dem fünftplatzierten Team aus Berlin.

 

Auf der sehr anspruchsvollen, aber bestens präparierten Strecke am Willy-Lemkens-Sportpark, liefen die LAZ-Läufer im Sekundentakt ins Ziel. Schnellster Akteur des LAZ Rhede war Stefan Ritte in 37:43 Minuten als 38. der Gesamtwertung. Es folgten Marcel Eckers (40./37:48), Malte Stockhausen (45./38:16) und Janek Betting (48./38:25). Zwischenzeitlich liefen Stefan Ritte, Marcel Eckers und Malte Stockhausen direkt hintereinander, aber am Ende hatte Ritte die meisten Kraftreserven.

Eine positive Überraschung bot Marcel Eckers, der berufsbedingt nur wenige Trainingskilometer in den Beinen hatte, sich aber durch seine Routine das Rennen perfekt eingeteilt hatte. Sehr offensiv war hingegen Malte Stockhausen gestartet, der sich lange im vorderen Drittel aufhielt, aber auf den letzten beiden der 2km-Runden dem hohen Anfangstempo Tribut zollen musste.

 

Der „Mann des Tages“ war für den LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm jedoch Janek Betting, der bereits Stunden vor seinem Lauf als Trainer des Lowicker-Laufteams an der Strecke war und seine Schützlinge anfeuerte. „Janek hat heute sicher einen Halbmarathon absolviert. Er ist nicht nur ein ambitionierter Läufer, sondern ein großes Trainertalent“, zollte Jürgen Palm seinem Schützling und Trainerkollegen großen Respekt. Neben viel Lob für den SV Sonsbeck, der die Deutsche Crosslaufmeisterschaft mit viel Engagement und Liebe zum Detail vorbereitet hatte, gab es auch Kritik an der DLV-Wettkampfleitung, die es nicht schaffte, die Mannschaftswertung noch am Wettkampftag auszuwerten, so dass die Medaillengewinner und Platzierte erst zwei Tage später von ihrem Glück oder Pech

 

 

Ergebnisse Einzelwertung
ErgebnislisteEinzelwertungenGesamt-DM-Cr
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Ergebnisse Mannschaftswertung
ErgebnislisteMannschaftswertungenGesamt-
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Do

16

Dez

2021

Deutsche Crossmeisterschaften 2021 am 18. Dezember im Willy-Lemkens-Sportpark Sonsbeck - Vorbericht

Stefan Ritte (Start-Nr. 547, grünes Trikot) lebt und läuft zurzeit in England.
Stefan Ritte (Start-Nr. 547, grünes Trikot) lebt und läuft zurzeit in England.

 

Strecke birgt große Herausforderungen

 

Als größtes Sportereignis der 101-jährigen Vereinsgeschichte bezeichnen die Verantwortlichen des SV Sonsbeck die Ausrichtung der Deutschen Crossmeisterschaften am 18. Dezember. Das Organisationsteam um René Niersmann und die Sonsbecker Trainerlegende Werner Riedel haben wochenlang gekämpft, um diese Meisterschaft ausrichten zu dürfen. Eigentlich sollte bereits im Vorjahr zum 100-jährigen Vereinsjubiläum die Meisterschaft nach Sonsbeck kommen, doch der DLV entschied sich für einen anderen Ausrichter.

 

Mit viel Aufwand und einem umfangreichen Hygienekonzept gehen jetzt rund 1000 Läufer*innen auf eine sehr anspruchsvolle Crossstrecke, die neben dem Willy-Lemkens-Sportpark über Wiesen und Ackergelände führt. Einziger Hügel der ansonsten flachen Strecke ist ein eigens aufgeschütteter Erdwall. Aber vor allem das weiche Geläuf und enge Wendungen werden die Crossläufer*innen vor große Herausforderungen stellen.

Das Laufquartett vom LAZ Rhede wird dabei im letzten Lauf über 10,1 km sicher eine aufgeweichte und matschige Strecke vorfinden. „Ein Spaziergang wird das nicht, aber die Jungs sind hochmotiviert und bestens vorbereitet“, sieht LAZ-Stützpunktleiter sein Langlaufteam bereit für das Rennen. Angeführt wird die Mannschaft von Stefan Ritte, der zurzeit in England lebt, arbeitet und läuft. Zuletzt lief Ritte sehr erfolgreich bei einem 7,9km-Crosslauf, der sogar durch Bachläufe führte (siehe Foto Start-Nr. 547). Auch Malte Stockhausen und Janek Betting haben bereits mehrere Wettkämpfe in der laufenden Crosssaison gemeistert. Als „Joker“ geht Marcel Eckers ins Rennen, der beruflich sehr eingespannt ist, aber eine große Erfahrung im Langlauf besitzt.

 

Wir wollten auf jeden Fall unserem Partnerverein SV Sonsbeck die Ehre erweisen und ein ambitioniertes Team an den Start bringen. Da der SV Sonsbeck zurzeit selbst kein Männerteam hat, springen wir so in die Bresche“, erläutert Palm. Auf der Langstrecke werden insgesamt 98 Teilnehmer in neun Männerteams und vier U23-Teams an den Start gehen. „Eine Prognose ist schwierig, da die renommierten Laufvereine wie Regensburg, Braunschweig und LG Nordschwarzwald ebenso dabei sind wie einige Mannschaften, die ebenso wie wir über die Teamleistung zum Erfolg kommen wollen“, führt Palm weiter aus. Erstmals gibt es auf leichtathletik.de einen Livestream von einer Cross-DM.

 

Start Cross Langstrecke: 15 Uhr

 

 

Do

16

Dez

2021

Frohe Weihnachten

Do

16

Dez

2021

Nikolaus 2021 im LAZ

 

Der Nikolaus war begeistert

 

Nebel lag über dem BESAGROUP-SPORTPARK, als der Nikolaus am vergangenen Samstag die Nachwuchstalente des LAZ Rhede besuchte. Von den Bambinis bis zu den U14-Jugendlichen waren alle gekommen, um dem Nikolaus ihr sportliches Können unter Beweis zu stellen. Erstmals wurde der Besuch des Nikolaus von einem sportlichen Programm begleitet. Nach der Begrüßung durch die Kinder mit feinem Gesang durch den „LAZ-Kinder-Chor“ ging es für die Bambinis auf die Stadionrunde. Gut 30 Kinder aus der Trainingsgruppe von Bärbel Benning, Klaudia Uphaus, Rieke Unland und Sabrina Büyükkaya wurden vom Nikolaus persönlich ins „Rennen“ geschickt. Als Belohnung überreichte der Nikolaus kurz hinter der Ziellinie jedem Kind und den Trainerinnen eine große Tüte mit süßen Überraschungen.

Anschließend schickte der Nikolaus auch noch die Kinder der U8 und U10 auf eine 1km-Runde und die U12 und U14 auf die 2km-Runde, wobei die Hügelrunde mit einbezogen wurde, sodass ein kleiner Crosslauf absolviert wurde. Nachdem jedes Kind und die Übungsleiterinnen ihre Tüte erhalten hatten, wurde der Nikolaus mit einem Lied verabschiedet. Auch nach dem Lauf waren die Kinder des LAZ Rhede noch textsicher und trafen jeden Ton. Kein Wunder also, dass der Nikolaus versprach, im nächsten Jahr wiederzukommen. Bevor er seine Reise fortsetzte, gratulierte er auch Melanie Ostendorf, Alicia Südholt, Kim-Jessica Thöne, Magnus Wilms, Jan Siebert und Fiona Terhardt, Michale Ilbertz und Jürgen Palm für ihre tolle Trainingsarbeit mit den jungen Talenten.

 

Do

02

Dez

2021

Nordrhein-Crossmeisterschaften 2021 am 28. November in Neunkirchen-Seelscheid

Youssef Wardi freute sich riesig über seinen Erfolg.
Youssef Wardi freute sich riesig über seinen Erfolg.

Youssef Wardi dominiert

seinen Lauf

 

Zwei Läufer aus der Trainingsgruppe von LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm vertraten erfolgreich die Farben des LAZ Rhede bei den Nordrhein-Crossmeisterschaften in Neunkirchen-Seelscheid.

 

Der 19-jährige Youssef Wardi verabschiedete sich mit einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg im 6000-m-Lauf aus der Jugendklasse (U20). Bereits nach dem ersten Anstieg übernahm Wardi die Führung und zog das Teilnehmerfeld auseinander. Der Mittelstreckenspezialist hatte sich intensiv auf diese Meisterschaft vorbereitet. Da es 2021 nur wenige Wettkampfmöglichkeiten für ihn gab, wollte er unbedingt eine gute Leistung abliefern: „Viermal die Woche habe ich auf dem Laufband trainiert und zweimal war ich zum Spezialtraining in Rhede“, erläuterte Wardi, der den Vorteil des Laufbandtrainings so beschreibt: „Ich stelle das Tempo auf 20km/h ein und versuche dann, möglichst 5km durchzuhalten“. „Lockere Einheiten liegen Youssef nicht so“, erklärt sein Trainer Jürgen Palm mit einem Augenzwinkern, der Wardi für die nächsten Wochen jedoch etwas ruhigeres Training verordnet hat.

 

In Neunkirchen-Seelscheid erreichte Wardi nach 22:09 Minuten das Ziel. Dabei war die Strecke extrem anspruchsvoll, mit permanenten Richtungswechseln und großen Höhenunterschieden, die auch Malte Stockhausen alles abverlangten. „Das waren 100 Prozent heute“, stellte der Masterstudent der Universität Utrecht nach dem Rennen fest. Stockhausen hatte eine Strecke von 8.400 Metern zu laufen, die er als Dritter in 32:12 Minuten absolvierte. Dabei nutzte Stockhausen den Härtetest auch als Vorbereitung für die Deutschen Crossmeisterschaften am 18. Dezember in Sonsbeck. Hier wird die Streckenlänge sogar 10,1 km betragen, aber dafür weniger profiliert sein. Für Sonsbeck hat das LAZ Rhede ein Team mit vier Läufern gemeldet. Neben Stockhausen werden dann auch Stefan Ritte, Jannek Betting und Marcel Eckers an der Startlinie stehen.

 

Ergebnisse

 

 

 

Di

16

Nov

2021

Der Nikolaus kommt ins LAZ

 

Liebe Kinder, liebe Eltern, liebe Freunde des LAZ Rhede!

 

Der Nikolaus kommt ins LAZ!

 

Wann: Am Samstag, den 11. Dezember 2021 ab 16 Uhr

 

Wo: Treffen auf der Tribüne im BESAGRPOUP-Stadion

 

Wir wollen dem Nikolaus zeigen wie fit die LAZ-Kinder sind, deshalb

 

gibt es vor der Bescherung einen Lauf in und ums Stadion.

 

Die Bambinis laufen eine Stadionrunde            Start:      16:15 Uhr.

 

Die Kinder U8 und U10 eine Stadion+eine Hügelrunde     16:30 Uhr.

 

Die Kinder U12 und U14 zwei Stadion+zwei Hügelrunden 16:45 Uhr.

 

Ab 17:00 Uhr gemeinsames Singen und Übergabe der Geschenke.

 

 

 

Di

16

Nov

2021

Crosslaufserie 2021 in Aalten - 3. Lauf vom 13. November und Gesamtwertung

Mit viel Spaß und noch mehr Erfolg beendeten die kleinen Lauftalente die Aaltener Crossserie coronabedingt eine Woche früher als ursprünglich geplant.
Mit viel Spaß und noch mehr Erfolg beendeten die kleinen Lauftalente die Aaltener Crossserie coronabedingt eine Woche früher als ursprünglich geplant.

 

LAZ-Nachwuchs siegt in Serien

 

Auch der dritte Lauf der Crosslaufserie in Aalten sorgte für lachende Gesichter bei den Lauftalenten und dem Trainerteam des LAZ Rhede. Mit sieben Tagessiegen, sieben zweiten Plätzen und einem dritten Platz war das Laufteam des Landesleistungsstützpunktes nochmal erfolgreicher als in der Vorwoche. Da die Verantwortlichen des AVA 70 aus Alten den vierten Lauf aufgrund der strengen Coronaschutzverordnung in den Niederlanden absagen mussten, wurde bereits nach dem dritten Lauf die Gesamtwertung ermittelt. Auch hier sieht die Bilanz für das LAZ Rhede mit acht Seriensiegern, sechs zweiten und zwei dritten Plätzen überaus positiv aus.

 

Bei den Jungen 3-5 gab es durch Levi Groß-Hardt (19:09min) und Henri Ostendorf (20:30) einen Doppelerfolg in der Serienwertung. Bei den Jungen 8-9 Jahre gelang sogar ein Dreifacherfolg. Gesamtsieger wurde Ole Withag (12:17), der auch den Tagessieg zeitgleich in 4:00 Minuten vor Louis Krasenbrink errang. Dieser wurde auch in der Gesamtwertung Zweiter (12:45). Das Podium komplettierte Xaver Bömkes mit einer Gesamtlaufzeit von 12:56 Minuten. Mit ihrem dritten Start–Ziel-Sieg in Folge wurde Nora Nienhaus (14:33) souveräne Siegerin bei den Mädchen 6-7 Jahre. Dritte wurde ihre Trainingspartnerin Klara Wilting (16:05). Eine Klasse für sich war bei den Mädchen 8-9 Jarla Schlütter, die auch im dritten Lauf als Erste das Ziel erreichte und diesmal in 3:52 Minuten eine neue persönliche Bestzeit aufstellte. In der Gesamtwertung nach drei Läufen hat sie in 14:33 Minuten einen Vorsprung von über eine Minute auf die Zweitplatzierte.

 

Auf der 2-km-Strecke schnappte sich Henri Neubus im letzten Lauf den Tagessieg (8:07) und gleichzeitig auch die Serienwertung (25:08). Auf den Bronzerang der Gesamtwertung lief Theo Barcyk in 25:26 Minuten. Als Sieger der Jungen 12-13 zeigte Ivan Svalov beim letzten Lauf in 7:35 Minuten sein Können. In der Gesamtwertung reichte es nach 23:36 Minuten zum zweiten Platz. Ebenfalls Zweite wurde Marie Knipping bei den Mädchen 10-11 Jahre (26:55). Schnellste Läuferin war Emelie Paß (8:12), die leider nicht in die Gesamtwertung kam, da sie am zweiten Lauf nicht teilnehmen konnte. Dafür durfte Lilith Withag über den Gesamtsieg bei den Mädchen 12-13 Jahre jubeln (25:20). Dabei steigerte sie als Tagessiegerin auch ihre persönliche Bestzeit deutlich auf schnelle 8:13 Minuten. Ihre Schwester Enid lief in der Tages- und Gesamtwertung auf den Silberplatz (25:52) der W14-15.

 

Den Gesamtsieg in der Männerklasse über 5km schaffte Janek Betting (52:08), der am Vortag seine Masterarbeit abgeben konnte und deshalb einige Nachtschichten eingelegt hatte. Betting reiste dann auch direkt aus Dortmund an: „Eigentlich wollte ich es ruhiger angehen lassen, aber die Konkurrenz hat mich dann doch motiviert und ich wollte bei dem letzten Lauf auch meinen Gesamtschnitt halten“, berichtete Betting, der gleichzeitig auch als Trainer des Laufteams der DJK SF 97/30 Lowick fungiert. In der Altersklasse M40 belegte Ronald Withag in einer Gesamtzeit von 56:52 Minuten den zweiten Platz. Die Frauenwertung im 10-km-Lauf gewann Evgeniia Svalova in 2:27:30 Stunden.

 

Ergebnisse

 

 

 

Mi

10

Nov

2021

Crosslaufserie 2021 in Aalten - 2. Lauf am 6. November

 

LAZ-Nachwuchstalente setzen positive Akzente

 

Auch in der zweiten Woche der Aaltener Crosslaufserie konnten die Nachwuchstalente des LAZ Rhede positive Akzente setzen. Dem 1-km-Lauf der Kinder bis 9 Jahre drückte erneut Jarla Schlütter ihren Stempel auf. Vom Start weg stürmte sie an die Spitze, die sie bis zum Zieldurchlauf nach exakt 4 Minuten nicht mehr abgab. In ihrem Sog steigerte sich Ole Withag auf schnelle 4:02 Minuten, womit er den Tagessieg bei den Jungen M9 davon trug. Den dritten Platz belegt hier Louis Krasenbrink in 4:12 Minuten. Schnellstes Mädchen in der Altersklasse W6-7 war Nora Nienhaus, die als einzige unter der 5- Minuten-Marke blieb (4:56). Den dritten Platz belegte Nora Braun (5:18).

 

Auf der 2-km-Distanz wurde es ein „Silbertag“ für das LAZ-Team. Marie Knipping (W10-11/8:45) , Lilith Withag (W12-13/8:27), Enid Withag (W14-15/8:40) und Ivan Svalov (M12-13/8:03) überquerten jeweils als Zweitplatzierte ihrer Altersklassen die Ziellinie. Besonders Marie Knipping und Lilith Withag konnten sich gegenüber der Vorwoche noch einmal deutlich steigern. Einen souveränen Sieg im 5-km-Lauf der Männer verbuchte erneut Janek Betting, der nach rund 2 km richtig Dampf machte und in 17:12 Minuten das Ziel mit großem Vorsprung erreichte. Den zweiten Platz im 10-km-Lauf der Frauen sicherte sich Evgeniia Svalova in 48:29 Minuten. Bei den Männern M40 erreichte Ronald Withag nach 18:53 Minuten das 5-km-Ziel und beendete auf dem zweiten Platz den sportlichen Familienausflug der Lauffamilie Withag.

 

Ergebnisse

 

 

 

Do

04

Nov

2021

Crosslaufserie Aalten 2021: 1. Lauf am 30. Oktober

Jarla Schlütter gewann den Crosslauf der 8-9-jährigen Mädchen.
Jarla Schlütter gewann den Crosslauf der 8-9-jährigen Mädchen.

 Erfolgreicher Einstieg in die Crosslaufserie

 

Mit 34 Nachwuchstalenten trat das LAZ Rhede die kurze Reise zu den Sportfreunden aus Aalten an. Sowohl die Kinder, als auch das Trainerteam um die LAZ-Schülerkoordinatorin Melanie Ostendorf, hatten sich sehr darauf gefreut, bei dieser traditionsreichen Wettkampf-

serie starten zu können. In den vergangenen Jahrzehnten hatten viele spätere LAZ-Laufasse wie Samuel Isak oder Hendrik Pfeiffer ihre ersten Crossläufe in Aalten absolviert und damit die Basis für große Erfolge gelegt.

 

Gleich sechs Lauftalente des LAZ Rhede konnten das Auftaktrennen in ihren jeweiligen Altersklassen gewinnen. Zudem gab es zahlreiche weitere vordere Platzierungen. Auf der 1-km-Strecke siegten Ole Withag (M8-9/4:16min), Nora Nienhaus (W6-7/4:59) und Jarla Schlütter (W8-9/4:04), die zudem als Erste aller Läufer*innen die Ziellinie überquerte. Bei den Schülerinnen W6-7 gab es mit Sophie Pyka (2./5:16) und Klara Wilting (3./5:21) sogar einen Dreifacherfolg. Zweiter der Jungen bis 5 Jahre wurde Levi Groß-Hardt (6:25) und dritte Plätze errangen Xaver Bömkes (M8-9/4:32) und Frieda Renting (W8-9/4:34).

 

Über 2km gingen die ersten Tagessiege an Ivan Svalov (M10-11/7:59), Emelie Paß (W10-11/8:37) und Lilith Withag (W12-13/8:40). Zweiter bei den Jungen 10-11 wurde Henri Neubus in einer Zeit von 8:27 min und dritte Plätze erreichten Marie Knipping (W10-11/9:21) und Enid Withag (W14-15/8:49).

 

Als Vorbereitungslauf für die Deutschen Crossmeisterschaften Mitte Dezember in Sonsbeck nutzten Janek Betting (1. 5km/17:33) und Stefan Ritte (1. 15km./57:09 den Lauf (siehe BBV-Bericht vom 3. November). Neben diesen beiden werden dann auch Marcel Eckers und Malte Stockhausen starten. Stockhausen trainiert seit seiner Rückkehr aus den USA wieder vermehrt am Landesstützpunkt in Rhede und lief bei der -DM in Hamburg starke 1:11:47 Stunden, wobei er die 10-km-Marke in 32:40 Minuten passierte. Ritte lebt und arbeitet seit einem Jahr in der Nähe von London. Er hat sich einer Trainingsgruppe von Ealing Southall & Middlesex AC angeschlossen und schwärmt von der Laufkultur auf der Insel: „ In England steht das Laufen in allen Formen im Fokus und insbesondere der Crosslauf hat eine große öffentliche Aufmerksamkeit“.

 

Ergebnisse

 

 

 

Do

21

Okt

2021

Einladung zur Jahreshauptversammlung 2021

Liebe Mitglieder des LAZ Rhede e.V.,

 

nach dem überaus wellenförmigen Verlauf der Coronapandemie, von notwendigen absoluten Lockdowns bis zu hoffnungsvollen Lockerungen der Verhaltensvorschriften, ist es nun möglich und auch geboten, zu einer verantworteten Normalität des Vereinslebens zurückzukehren und zur Mitgliederversammlung einzuladen.

 

Somit lade ich herzlich ein zur Mitgliederversammlung des LAZ Rhede e.V. auf

 

Samstag, den 13. November 2021 um 17:00 Uhr

 

in die LA-Halle des BESA-Group-Sportparks Rhede

 

Tagesordnung:

 

  1. Begrüßung, Anwesenheitsliste, Protokollführung, Stimmrechte

  2. Festlegung/Erweiterung der Tagesordnung

  3. Berichte des Vorstandes:

  • Vorsitzender, Sportwart

  • Kassenwart, Jahresabschlüsse 2019 und 2020

  1. Berichte der Kassenprüfer, Jahresabschlüsse 2019 und 2020

  2. Entlastung des Vorstandes

  3. Wahlen:

                - coronabedingt auf 1 Jahr/ Wahrung der Überlappungen der Amtszeiten:

 

1.Vorsitzende/r, Schriftführer/in, Sportwart/in, Jugend-u. Schülerwart/in, Breitensportwart/in

 

              - turnusgemäß auf 2 Jahre:

 

                        2.Vorsitzende/r, Geschäftsführer/in, Kassenwart/in, Statistiker/in,

                        2 Kassenprüfer/innen

 

             7. Ausblick auf das Sportjahr 2022:

  • 50. LAZ-(Jubiläums-)Meeting

  • Sonstige Termine und Planungen

            8. Verschiedenes

 

Die Veranstaltung findet coronabedingt nach der 3-G-Regel statt!

 

Zur Vorbereitung bitte ich um namentliche Rückmeldung - auch Personenanzahl - über die Vereins-E-Mail oder telefonisch bis zum 10.11.2021!

 

Für alkoholfreie Getränke und herzhafte Snacks wird gesorgt!

 

Mit sportlichen Grüßen

 

Andreas Böing, 1.Vorsitzender

 

 

 

Di

05

Okt

2021

NRW-Hammerwurfmeisterschaften 2021 am 2. Oktober in Olfen

Maximiliane Langguth (Schmitz) holte sich mit 53,58 m den Titel bei den Frauen. (Archivfoto: Jan-Hendrik Ridder)
Maximiliane Langguth (Schmitz) holte sich mit 53,58 m den Titel bei den Frauen. (Archivfoto: Jan-Hendrik Ridder)

 

LAZ-Hammerwerfer*innen überragend

 

Mit 40 Teilnehmern fanden die NRW-Hammerwurfmeisterschaften am Samstagnachmittag im Olfener Steversportpark zum Saisonfinale noch einmal eine erfreulich große Resonanz. Aber nicht nur die Teilnehmerzahl stimmte, auch die Leistungen konnten sich größtenteils am Saisonende noch durchaus sehen lassen.

 

Als erfolgreichster Verein präsentierte sich das LAZ Rhede im Steversportpark. Die Schützlinge von Rhedes Werner Niehaus eroberten gleich dreimal die NRW-Krone. So setzte sich bei der männlichen U 20 in einer recht knappen Entscheidung Gerrit Vißer mit 58,36m gegen den Leverkusener Dawid Morgalle, der auf 58,03m kam, durch.

 

NRW-Siegerin bei den Frauen wurde die überlegene Maximiliane Langguth (Schmitz), die in Olfen ihren letzten Wettkampf unter ihrem Mädchennamen bestritt und mit 53,58m einsame Spitze war.

Ähnlich deutlich war der Erfolg von Michael Garbert bei den Männern. Garbert, der nur noch selten zum Hammer greift, sicherte sich mit 47,90m den Männertitel vor dem Leverkusener Mario Kusenberg.

 

Dritte Plätze errangen mit Anna Jantzen, mit einer Weite von 41,00 Metern bei den Frauen, und Moritz Leiting, mit 43,69 Metern bei den Männern, zwei weitere Athleten aus der Trainingsgruppe von Werner Niehaus.

 

(Text: Franz-Josef Sträter und Jürgen Palm)

 

Ergebnisse

 

 

Mi

29

Sep

2021

Nordrhein-Vergleichskämpfe 2021 am 26. September in Mönchengladbach

Leonie Dekker wurde mit 1,31 Metern Neunte im Hochsprung der U14.
Leonie Dekker wurde mit 1,31 Metern Neunte im Hochsprung der U14.

 

Region Nord auf Platz drei

 

Bei hervorragenden äußeren Bedingungen ermittelten die Nachwuchstalente des Leichtathletik-Verbandes Nordrhein ihre besten Regions-Mannschaften in den Altersklassen U14/U16. Dabei wurde erneut die sehr unterschiedliche Leistungsfähigkeit der vier LVN-Regionen deutlich. Während die Regionen Mitte und Südost, die Heimat der Großvereine, mit vielen hauptamtlichen Trainern im Verbandsgebiet sind, hängen die Trauben für die Regionen Nord und Südwest bei den Mannschaftswettkämpfen sehr hoch.

 

Dennoch schlugen sich vor allem die U14-Teams der Region-Nord beachtlich und die LAZ-Athleten Ivan Svalov, Nora Tenbusch, Charlotte Jochmann und Leonie Dekker hatten daran ihren Anteil. Die stärkste Leistung aus Sicht des LAZ Rhede bot dabei Ivan Svalov, der bei seinem dritten 800-m-Lauf der Saison erneut seine persönliche Bestzeit deutlich drückte und in starken 2:20,14 Minuten Zweiter wurde. Der Schützling von LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm musste sich nur dem ein Jahr älteren Janne-Julius Meurer geschlagen geben. Die Mannschaftswertung sicherte sich die Region Südost mit 200 Punkten vor der Region-Mitte mit 198 Punkten und der Region-Nord mit 197 Punkten. Einige Vereine der Region Südost wurden sehr stark von der Flutkatastrophe getroffen und konnten seither ihre Trainingsstätten nicht nutzen, sodass hier nur ein Rumpfteam antrat.

Charlotte Jochmann sprintete die 75 Meter in 10,58 Sekunden und wurde ebenso Neunte wie Leonie Dekker, die 1,31 Meter hoch sprang. Zwei Einsätze hatte Nora Tenbusch, die an ihrem 13. Geburtstag erst die 800m als Achte in 2:37,00 Minuten lief und anschließend im Speerwurf mit einer Weite von 22,85 Metern den sechsten Platz belegte. In der Teamwertung sprang bei der gleichen Rangfolge wie bei den Jungs der dritte Platz mit 192 Zählern heraus.

 

Einen deutlich schwereren Stand hatten die U16-Athletinnen und -Athleten der Region Nord. Hier konnten sogar nicht alle Disziplinen besetzt werden, sodass die jeweils dritten Plätze mit 186 und 194 Punkten deutlich hinter den erst- und zweitplatzierten Mannschaften der Region Mitte und Region Südost lagen. Ella Vriesen stellte sich in den Dienst der Mannschaft und lief die 2000 Meter, obwohl sie eigentlich für die 800 Meter eingeplant war. In 7:59,04 Minuten fiel das Debüt der Läuferin aus der Trainingsgruppe von Michael Ilbertz dennoch vielversprechend aus (8.). Den neunten Rang belegte ihre Trainingspartnerin Enid Withag in 8:06,27 Minuten.

 

Ergebnisse

 

 

 

Mi

22

Sep

2021

Regionsmeisterschaften U14/16 am 18. September in Oberhausen/Sterkrade

Ivan Svalov (Mitte) stürmte seinen Konkurrenten im 800-m-Lauf davon.
Ivan Svalov (Mitte) stürmte seinen Konkurrenten im 800-m-Lauf davon.

 

Start-Ziel-Sieg für Ivan Svalov

 

Acht LAZ-Athletinnen und Athleten ins Auswahlteam der LVN-Region-Nord berufen

 

Rund 220 Leichtathlet*innen aus 27 Vereinen der LVN-Region-Nord ermittelten am vergangenen Samstag in Oberhausen/Sterkrade ihre Meister und Platzierten in den Altersklassen U14 und U16. Die Talente des LAZ Rhede schnitten mit viermal Gold, achtmal Silber und fünfmal Bronze erfreulich gut ab. Betreut wurde das Nachwuchsteam des LAZ Rhede von Stützpunktleiter Jürgen Palm sowie dem Lauftrainer Michael Ilbertz und der Wurftrainerin Ely Niehaus.

 

Den ersten Titel sicherte sich das Staffelquartett der StG Rhede-Sonsbeck in der U16 mit den LAZ-Athletinnen Heleen Keiten-Schmitz, Blanca Torres und Ella Vriesen sowie Charlotte Gerling in 53,42 Sekunden. Heleen Keiten-Schmitz belegte zudem im 100-m-Finale der W14 den zweiten Platz in 13,55 Sekunden. Ella Vriesen siegte anschließend im 800-m-Lauf der W14 in persönlicher Bestzeit von 2:36,89 Minuten und Enid Withag sorgte in 2:41,81 Minuten für einen Doppelerfolg der LAZ-Läuferinnen.

Auch Nora Tenbusch und Emilie Paß aus der Trainingsgruppe von Michael Ilbertz gelang der Sprung aufs Treppchen. Tenbusch belegte mit einer Zeit von 2:40,42 Minuten den dritten Platz bei der W13 und Emelie Paß lief bei der W12 in 2:39,62 Minuten sogar auf den Silberrang. Ihre Vielseitigkeit unterstrich Tenbusch mit ihrem zweiten Platz im Speerwurf. Nach nur vier Einheiten bei der LAZ-Wurftrainerin Ely Niehaus warf sie den 400-g-Speer 24,88 Meter weit.

 

Einen kompletten Medaillensatz brachte Leander Stripp (M13) von seinem ersten Leichtathletik-Wettkampf mit nach Hause. Nach Silber im 75-m-Sprint in 10,28 Sekunden folgten Bronze mit 1,48 Meter im Hochsprung und zum guten Schluss Gold im Weitsprung. Hier sprang Stripp 4,89 Meter weit. Für ein Highlight der Veranstaltung sorgte der ein Jahr jüngere Ivan Svalov im 800-m-Lauf. Der Schützling von LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm stürmte vom Start weg los wie ein Wirbelwind und wurde auch nicht langsamer, nachdem er alle Konkurrenten bereits abgeschüttelt hatte. Nach 2:26,73 Minuten überquerte er schließlich die Ziellinie. Zuvor hatte Svalov als Dritter des 75-m-Finales der M12 (10,60sec) bereits seine hohe Grundschnelligkeit unter Beweis gestellt.

 

Einen guten Tag hatte auch Charlotte Jochmann erwischt. Im 75-m-Lauf und Weitsprung (4,49m) errang sie in der W12 jeweils die Silbermedaille und ließ vor allem mit ihrer 75-Zeit von 10,54 Sekunden aufhorchen. Ihre dritte Silberplakette gewann sie zusammen mit Leonie Dekker, Nora Tenbusch und Katinka Lötters mit der 4x75-m-Staffel (42,94sec). Dritte Plätze im Hochsprung errangen Leonie Dekker (W13/1,36m) und Till Beckmann (M14/1,30m). Als Lohn für ihre tollen Leistungen erhielten acht Athletinnen und Athleten des LAZ Rhede eine Berufung in das Auswahlteam der LVN-Region-Nord für die LVN- Vergleichskämpfe am kommenden Sonntag in Mönchengladbach.

 

Ergebnisse

 

 

 

Do

16

Sep

2021

Vertretung für Uta Heck - Aerobic

Wir sind in Gesprächen, um eine Vertretung für Uta Heck zu finden und werden eine entsprechende Info geben, sobald wir eine Übungsleiterin für das Aerobic-Angebot gefunden haben.

 

Ab sofort können die Gruppenmitglieder auch das Fitnesstraining dienstags von 19:30 - 20:30 Uhr bei Klaus Tüshaus und/oder Susanne Böing absolvieren.

 

Jürgen Palm

 

Mi

15

Sep

2021

34. Sonsbecker-Mehrkampftage u. 3. Sonsbecker Laufmeeting am 11./12. September 2021

Fabian Baten überspringt in Sonsbeck die 4,01 m mit dem Stab. (Foto: Christian Dangelmaier)
Fabian Baten überspringt in Sonsbeck die 4,01 m mit dem Stab. (Foto: Christian Dangelmaier)

 Baten steigert seinen Vereinsrekord

 

Die Verantwortlichen des SV Sonsbeck um Werner Riedel und Rene Niersmann hatten wieder einmal alle Hebel in Bewegung gesetzt, um den Leichtathleten der Region bei einem kombinierten Mehrkampf und Laufmeeting beste Bedingungen zu bieten. Aus Sicht des LAZ Rhede standen dabei die Mehrkämpfer und Mehrkämpferinnen im Mittelpunkt, denn nach vier Jahren Trainertätigkeit war es für Roman Buhl der letzte Wettkampf als Sprung- und Mehrkampftrainer in Rhede. Aus persönlichen Gründen legt Buhl nach 30 Trainerjahren eine Pause als Vereinstrainer ein, bleibt jedoch der Leichtathletik als Landestrainer Hochsprung erhalten. „Roman hat in seiner Zeit bei uns viele neue Impulse gegeben und ich denke, dass er als Landestrainer auch wieder Trainingslehrgänge in Rhede anbieten wird“, hofft LAZ-Sportwart und LVN-Landestrainer Jürgen Palm darauf, dass der Kontakt zu Roman Buhl bestehen bleibt.

 

Besonders motiviert war dessen Schützling Fabian Baten, der bereits seinen dritten Zehnkampf der Saison bestritt. Wie bei den beiden Wettkämpfen zuvor, lief nicht alles glatt, doch mit viel Einsatz und Willenskraft kämpfte sich Baten immer wieder zurück. So standen nach zwei harten Wettkampftagen am Ende 5.864 Punkte im Wettkampfprotokoll, womit Baten seinen eigenen Vereinsrekord weiter steigern konnte und in der Deutschen Bestenliste der U23 auf Position 17 kletterte. Seine stärksten Disziplinen waren die 400 Meter (52,88sec) und der Stabhochsprung, wo er mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 4,01 Metern gleichzeitig Regionsmeister im Stabhochsprung wurde.

Am ersten Wettkampftag wurde Baten noch von seinen Trainingspartnern Simon Heweling und Jan Siebert unterstützt, die jedoch am zweiten Tag planmäßig nicht mehr antraten. Heweling überzeugte vor allem mit 11,34 Sekunden im 100-m-Sprint und 6,39 Meter im Weitsprung. Jan Siebert war mit übersprungenen 1,80 Meter bester Hochspringer aller Mehrkämpfer.

 

Mit Laura Wienen und Greta Boeck gingen zwei weitere Athletinnen aus der Trainingsgruppe von Roman Buhl im 7-Kampf an den Start. Laura Wienen sammelte in einem ausgeglichenen Wettkampf insgesamt 3.876 Zähler und siegte damit vor Greta Boeck, die auf 2.709 Zähler kam. Auch Enie Dangelmaier bestritt zum Abschluss der Saison einen 7-Kampf. Die DM-Fünfte im Weitsprung der U20 überzeugte vor allem in den Sprungdisziplinen (1,60m/5,53) und dem Speerwurf (36,12m). Mit 4.381 Punkten schaffte sie den Sprung auf Platz 27. der DLV Bestenliste.

 

Den zweiten Platz bei der U18 belegte Lene Stumpen, die mit 3.974 Punkten hinter ihrer persönlichen Bestleistung von 4.136 Punkten zurückblieb, aber im Speerwurf eine neue persönliche Bestweite von 28,70 Meter schaffte.

 

Für das Highlight des Laufmeetings sorgte dann Youssef Wardi, der bei seinem ersten Wettkampf über 5000 Meter in starken 15:39,20 Minuten siegte. Dabei kam Wardi gelegen, dass seine Hauptkonkurrenten aus Duisburg und Xanten ein Großteil der Tempoarbeit leisteten und der U20-Läufer aus der Trainingsgruppe von Jürgen Palm in der letzten Runde seine Endschnelligkeit ausspielen konnte. Einen guten Eindruck hinterließen auch die Nachwuchstalente aus der Trainingsgruppe von Michael Ilbertz. Besonders Nora Tenbusch überraschte mit einer Leistungssteigerung auf 2:35,62 Minuten im 800-m-Lauf. Sie gewann damit in ihrer Altersklasse (W13) ebenso wie Ella Vriesen in der W14 (2:39,66min) und Emelie Paß in der W12 (2:39,86min). Zweite Plätze gingen an Enid Withag im 2000-m-Lauf der W14 (8:00,52min) und Wiebke Schnieders im 100-m-Sprint der W15 (14,61sec).

 

Ergebnisse

 

 

 

 

Fotos von Christian Dangelmaier

Di

14

Sep

2021

DM Leichtathletik Baunatal

Tom Ketelaer fehlten nur 21 Hundertstelsekunden für den Deutschen Meistertitel.
Tom Ketelaer fehlten nur 21 Hundertstelsekunden für den Deutschen Meistertitel.

 

Priebe-Bäumer und Ketelaer laufen Bestzeiten

 

Bericht von Michael Ilbertz

 

Am vergangenen Wochende gingen die beiden Leichtathleten des LAZ Rhede, Sabrina Priebe-Bäumer und Tom Ketelaer im hessischen Baunatal an den Start. Sabrina konnte nach längerer verletzungsbedingter Trainingspause über die 1500-m-Strecke ihre diesjährige Bestleistung im Endlauf nochmals um drei Sekunden verbessern und lief mit 5:48,21min als Siebte in der Altersklasse W40 über die Ziellinie. Diese Zeit gibt ihr neue Motivation für die nächste Saison, in der sie eine deutliche Steigerung ihrer Bestzeit über die kurze Mittelstrecke von 800m anstrebt.

 

Noch erfreulicher verlief der 400-m-Lauf der Männer M 50 am Sonntagmorgen. Tom Ketelaer lief ein sehr couragiertes Rennen und erreichte mit einer neuen Saisonbestleistung von 55,77 sek einen hervorragenden zweiten Platz, nur 21 Hundertstelsekunden fehlten zum Deutschen Meistertitel. Auch Tom sieht in naher Zukunft noch „Luft nach oben", denn nach eigener Einschätzung ist er noch nie so unverkrampft eine Zeit unter 56 sek gelaufen. Jürgen Palm, der Sportwart des LAZ, zeigte sich auch sehr erfreut über das erfolgreiche Abschneiden der beiden Athleten. Die beiden Sportler profitieren schon nach weniger als einem halben Jahr Zusammenarbeit von ihrem Training in der Lauftrainingsgruppe des LAZ Rhede um Michael Ilbertz, in der sich einige vielversprechende, junge und erfahrene Lauftalente zusammengefunden haben. „Wir ergänzen uns prima" hört man von allen Athleten der Gruppe immer wieder.

 

Di

07

Sep

2021

LVN-Nord Regionsmeisterschaften 2021 am 4. September im BESEGROUP-Sportpark Rhede

Niklas Venhues war eine Klasse für sich in den Sprintdisziplinen der U18.
Niklas Venhues war eine Klasse für sich in den Sprintdisziplinen der U18.

 

Niklas Venhues enteilt der Konkurrenz

 

Traditionell treffen sich die Leichtathlet*innen der LVN-Region Nord im BESEGROUP-SPORTPARK Rhede, um ihre Meister zu ermitteln. In diesem Jahr jedoch nicht im Mai, sondern am ersten Samstag im September. Gegenüber den letzten Meisterschaften im Mai 2019 waren die Teilnehmerfelder um gut 40 Prozent kleiner. Dennoch gab es aus Sicht des LAZ Rhede eine Vielzahl erfreulicher Ergebnisse, die in der Summe zu 15 Titeln und 13 weiteren Medaillenplätzen reichten.

 

In der Männerklasse sorgten Simon Heweling und Michael Garbert für die Höhepunkte. Heweling sprintete, trotz eines Stolperers am Start, in schnellen 10,93 Sekunden zur Titelverteidigung im 100-m-Sprint und siegte anschließend im Weitsprung mit einer Weite von 6,46 Metern vor seinem Trainingspartner Fabian Baten (6,42m), der seinerseits die 200 Meter gewann (23,95sec). Als guten Test für die Senioren-DM am kommenden Wochenende nutzte Michael Garbert den Hammerwurfwettkampf. Mit einer konstanten Serie und der Tagesbestweite von 47,82 Metern verwies er seinen jungen Vereinskollegen Moritz Leiting auf den zweiten Platz.

In der Frauenklasse siegte Maximiliane Schmitz (geb. Langguth) mit einer Weite von 53,05 Metern vor Anna Jantzen. Zweifache Regionsmeisterin wurde Laura Wienen. Sie siegte im 100-m-Hürdenlauf (15,94sec) und über die 200 Meter (27,63sec). Ihr erstes 800-m-Rennen in der Frauenklasse beendete Nike Dangelmaier als Regionsmeisterin nach 2:22,80 Minuten. Ihre Schwester Enie sorgte mit einer Weite von 5,81 Metern im Weitsprung der U20 für eines der besten Ergebnisse der gesamten Veranstaltung. Außerdem gewann sie ihr Hürdendebüt in 16,72 Sekunden. Eine gute Leistung bot auch Fiona Terhardt, die im Hochsprung siegte (1,45m) und im Speerwurf mit einer Weite von 30,61 Metern den zweiten Platz belegte.

 

Eine Klasse für sich war auch Niklas Venhues, dem das Sprintdouble bei der männlichen U18 gelang. In 11,35 Sekunden über 100 Meter und 23,07 Sekunden über 200 Meter war er mit persönlichen Bestzeiten der Konkurrenz jeweils weit enteilt.

 

Bei der weiblichen Jugend U18 sorgten gleich vier Athletinnen des LAZ Rhede für starke Ergebnisse. Im Hammerwurf schleuderte Alexandra Spieker den 3-kg-Hammer auf 47,69 Meter. Ihre Vielseitigkeit stellte Lene Stumpen mit drei zweiten Plätzen im 100-m-Hürdenlauf (15,87 sec), Weitsprung (5,12m) und Speerwurf (26,22m) unter Beweis und im 800-m-Lauf lieferten sich Thea Lehmbrock und Annika Geuting (2:25,10min) ein spannendes Duell. Im Ziel  hatte Lehmbrock in 2:23,72 Minuten die Nase vorn.

 

Bereits beim Saisonausklang am kommenden Wochenende geht es für die Mehrkämpfer*innen und Läufer*innen des LAZ Rhede beim Sonsbecker Herbstmeeting nochmals um den Kampf um Meter und Sekunden.

 

Ergebnisse

 

 

 

Mi

01

Sep

2021

Vereinsmeisterschaften 2021 Rhede, Besagroup-Sportpark, 28. August

Mit viel Energie und ausgeprägtem Bewegungsdrang gingen die Nachwuchstalente des LAZ Rhede im heimischen Stadion an den Start.
Mit viel Energie und ausgeprägtem Bewegungsdrang gingen die Nachwuchstalente des LAZ Rhede im heimischen Stadion an den Start.

 

Nachwuchstalente in Bestform

 

Über 60 Nachwuchstalente des LAZ Rhede ermittelten die Vereinsmeister in den verschiedenen Altersklassen von sechs bis dreizehn Jahren. Dazu waren noch einige Disziplinen für ältere Athletinnen und Athleten ausgeschrieben. Weder Dauerregen noch die teilweise rutschige Bahn konnten die Kinder in ihrem Eifer bremsen, so dass zahlreiche persönliche Bestleistungen zu verzeichnen waren. Wie im Vorjahr hatte das Übungsleiterteam auch während der Sommerferien Trainingsstunden angeboten, die auch immer gut besucht waren und die Kinder brannten darauf, ihre Form zu präsentieren.

 

Über 800m der W14 setzte sich Ella Vriesen in guten 2:38,8 Minuten gegen ihre Trainingspartnerinnen aus der Gruppe von Michael Ilbertz durch. Schnell war in dieser Klasse auch Heleen-Keiten Schmitz, die über 75 Meter 10,3 Sekunden brauchte und 4,90 Meter weit sprang. Als Mehrkampftalent präsentierte sich bei der M13 Peer Ebbing, der vor allem mit 5,13 Metern im Weitsprung und 9,8 Sekunden im 75-Meter-Lauf glänzte.

Schnellste Sprinterin und beste Weispringerin der W12 war Charlotte Jochmann in guten 10,4 Sekunden über 75 Meter und 4,56 m im Weitsprung. Noch weiter hinaus ging es für die elfjährige Katrin Schnaak, die 4,68 Meter weit sprang und dabei bereits eine ausgefeilte Sprungtechnik zeigte. Die Athletin aus der Trainingsgruppe von Magnus Wilms war zudem auch im 50-m-Sprint in 7,5 Sekunden und im Schlagballwurf mit einer Weite von 36,50 Metern erfolgreich.

 

Spannend verliefen die Entscheidungen bei den Schülern M11. Besonders der 800-m-Lauf sorgte für Begeisterung bei den Zuschauern. Schließlich setzte sich Theo Barczyk in 2:49,3 Minuten knapp gegen Henri Neubus durch (2:50). Ähnlich spannend war es im 50-Meter-Sprint und im Weitsprung. Im Sprint hatte Neubus in 7,9 Sekunden die Nase vorn und im Weitsprung siegte Barczyk mit einer Weite von 3,87 Metern.

 

Bei den Schülerinnen W10 machte Lotta Emmerich ihrem Opa und LAZ-Trainer „Mecky“ Emmerich das schönste Geburtstagsgeschenk mit drei Vereinstiteln, im 50-m-Sprint (8,6), Weitsprung (3,51) und Schlagballwurf (21,00). Schnell unterwegs waren bei den Schülern M9 Louis Krasenbrink im 50-m-Sprint (8,3) und Ole Withag im 800-m-Lauf (3:08,4). Bester Weitspringer war in dieser Altersklasse Johann Tewiel (3,44), der zudem auch den Schlagballwurf gewann (29,00). Wie sehr sich die Kinder darauf gefreut haben einen Wettkampf zu bestreiten, zeigte sich auch darin, dass alle Läuferinnen den 800-m-Lauf bis zur Ziellinie kämpften, ob um den ersten oder den zehnten Platz. „ Dieser Einsatzwille hat die anwesenden Eltern, Großeltern und Freunde ebenso begeistert wie das gesamte Trainerteam um Melanie Ostendorf“,  berichtete LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm stolz.

 

 

Ergebnisse LAZ-Vereinsmeisterschaften am 28. August 2021 im Besagroup-Sportpark Rhede
Ergebnisse VM 2021.pdf
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Fr

20

Aug

2021

Zweite Trainingsgruppe für die Bambinis

Liebe Eltern,

 

aufgrund der hohen Nachfrage habe wir beschlossen, eine zweite Trainingsgruppe für die Bambinis einzurichten. Das Angebot richtet sich an Kinder im Alter von vier Jahren bis zum Eintritt in die Grundschule. Die Trainingszeit der bestehenden Gruppe ist dienstags von 16 – 17 Uhr. Die neue Gruppe schließt sich dann um 17 – 18 Uhr an. Interessenten können sich ab sofort per Mail voranmelden. Die Kinder, die bereits auf einer Warteliste stehen, werden bevorzugt berücksichtigt (Bitte deshalb in der Mail mit angeben). Der Trainingsbeginn der Bambinis ist am 24. August 2021, der erste Dienstag nach den Sommerferien. Wir hoffen, dass wir alle Wünsche berücksichtigen können. Über Interessenten, die unser Team um Bärbel Benning verstärken möchten, können sich ebenfalls gerne melden.

 

Mit sportlichen Grüßen

 

Jürgen Palm

 

 

 

Do

19

Aug

2021

Leitfaden für die Durchführung des Bambinitrainings im Winterhalbjahr 21/22

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte der LAZ-Bambinis,

 

trotz der etwas entspannteren Situation, möchten wir Sie bitten, folgende Leitlinien für einen reibungslosen und möglichst sicheren Ablauf des Bambinitrainings zu beachten:

 

Die Teilnahme am Training ist nur möglich wenn:

 

-       keine gesundheitlichen Einschränkungen oder Krankheitssymptome bestehen

 -       für mindestens zwei Wochen kein Kontakt zu einer infizierten Person bestand

 -       die Hygienemaßnahmen wie die AHA-Regeln eingehalten werden

 

Der Zutritt in die Halle erfolgt wie bisher durch den Haupteingang. In der Halle bitte Ihr Kind in die Anwesenheitsliste eintragen, bzw. die Teilnahme durch abhaken bestätigen. Sie können Ihr Kind dann zum Treffpunkt an der Hochsprungmatte begleiten.

 

Nur in Ausnahmefällen ist Ihre Anwesenheit während der Trainingseinheit erlaubt (die ersten 1-3 Teilnahmen des Kindes).

 

Das Verlassen der Halle erfolgt immer durch den Ausgang neben der Hochsprungmatte. Hier können Sie Ihr Kind auch nach dem Training wieder abholen.

 

Bitte bringen Sie Ihr Kind mit Trainingssachen zum Training. Eine Nutzung der Umkleiden soll auf die Nutzung der Toiletten beschränkt bleiben.

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis

 

Jürgen Palm

- Sportwart-

 

 

 

Mo

09

Aug

2021

LAZ-Vereinsmeisterschaften am Samstag, 28. August 2021 im Besagroup-Sportpark

 

 

Disziplinen vereinsintern:

 

m/w U10: 50m, Weitsprung, Schlagballwurf, 800m

 

m/w U12: 50m, Weitsprung, Schlagballwurf, 800m

 

m/w U14: 75m, Weitsprung, Schlagballwurf, 800m, Hochsprung

 

m/w U16 -M/F: 800m

 

Anmeldungen über die Trainer/innen.

 

Die Veranstaltung wird nach der aktuellen Fassung der NRW-Coronaschutzverordnung durchgeführt.

 

 

Zeitplan

 

11:00 Uhr

50m U10 weiblich/männlich

Ballwurf                U14 m/w

11:15 Uhr

50m U12 weiblich/männlich

 

11:30 Uhr

 

Weitsprung          U10 w/m

11:45 Uhr

75m U14 weiblich/männlich

Schlagballwurf    U12 w/m

12:00 Uhr

 

 

12:15 Uhr

400m Hürden alles Klassen

Schlagballwurf     U10 w/m

12:30 Uhr

 

Weitsprung            U14 m/w

12:45 Uhr

800m U10 weiblich

Weitsprung            U12 w/m

13:00 Uhr

800m U10 männlich

 

13:15 Uhr

800m U12 weiblich/männlich

 

13:30 Uhr

800m U14 weiblich/männlich – M/F

Hochsprung          U14 m/w

 

 

 

 

Mo

09

Aug

2021

Hendrik Pfeiffer bei Olympia auf dem 50. Rang im Marathon

Hendrik Pfeiffer (gelbe Mütze) landet auf Rang 50.
Hendrik Pfeiffer (gelbe Mütze) landet auf Rang 50.

 

BBV-Pressebericht von Björn Brinkmann

 

Rhede/Sapporo - Hendrik Pfeiffer hat den olympischen Marathon in Sapporo auf dem 50. Platz beendet.

 

Der ehemalige Leichtathlet des LAZ Rhede kam in der Nacht von Samstag auf Sonntag nach 2:20,43 Stunden ins Ziel und war damit knapp zwölf Minuten langsamer als Sieger Eliud Kipchoge aus Kenia, der erst als dritter Leichtathlet überhaupt zum zweiten Mal Olympia-Gold im Marathon holte. Der 36-Jährige lief nach 2:08:38 Stunden über die Ziellinie.

 

Pfeiffer war bei seinem Olympia-Debüt knapp zehn Minuten langsamer als bei seiner Bestzeit von 2:10,18 Stunden. Das war aber keine Überraschung, weil der 28-Jährige schon im Vorfeld erklärt hatte, angesichts der schweren klimatischen Bedingungen nicht eine neue Bestzeit anzupeilen. Dieser Plan erwies sich als richtig, immerhin mussten 30 der 106 gestarteten Läufer den hohen Temperaturen Tribut zollen und erreichten die Ziellinie nicht.

 

Fr

06

Aug

2021

Hendrik Pfeiffer fiebert Marathon in Tokio entgegen

Hendrik Pfeiffer beim LAZ-Meeting 2014
Hendrik Pfeiffer beim LAZ-Meeting 2014

 

Für den 28-Jährigen, der beim LAZ Rhede seine Karriere startete, geht der große Traum der Olympischen Sommerspiele in Erfüllung.

 

BBV-Pressebericht von Matthias Grütter

 

Hendrik Pfeiffer in Aktion – hier bei seinem Sieg 2018 beim Bocholter Citylauf Foto:: Matthias Grütter

 

Rhede/Tokio - Hendrik Pfeiffer lebt gerade seinen Traum. Der Marathonläufer ist bei den 32. Olympischen Sommerspielen in Tokio am Wochenende am Start – sein Karriere-Höhepunkt.

 

Die absolute Zeit werde, „wie vermutlich bei allen Läufern“, aufgrund des Klimas leiden, blickt er voraus. „Wirklich glücklich bin ich hier nicht. Ich freue mich aber, dass die Olympischen Spiele überhaupt stattfinden“, so Pfeiffer. „Das ist immer noch besser, als wenn sie abgesagt worden wären. Aber der olympische Spirit ist leider Corona komplett zum Opfer gefallen.“

 

So sei es für ihn schwierig, sein Ziel zu definieren, „weil man eine Endzeit bei diesen Bedingungen kaum planen kann“. Wenn er sein Bestzeittempo angehen würde, „wäre das wohl zu riskant, weil die Wahrscheinlichkeit zu gering ist, durchzukommen“. Das Tempo müsse angepasst werden. Ein Platzierungs-Ziel auszugeben, würde somit auch keinen Sinn machen, „weil das Feld so stark besetzt ist und so dicht zusammen ist, sodass bei einer guten Tagesform 20, 30 Plätze weiter vorne drin sind“.

Pfeiffer ist um Rang 75 von über 100 Startern gelistet, also im hinteren Viertel. „Ich werde versuchen, möglichst viele Läufer hinter mir zu lassen. Es ist eine tolle Erfahrung, gegen so viele Topleute anzutreten. Ich will mich gut präsentieren. Das große Ziel war, hier hin zu kommen. Das habe ich erreicht. Der Rest, der jetzt kommt, ist Bonus“, so Pfeiffer. Er wolle das abrufen, was er dieses Jahr in den vier Monaten in den Trainingslagern in Kenia investiert hat.

 

Die letzten Monate liefen sehr gut, was das Training angeht. Ich habe mich in einer ziemlich guten Form gesehen. Ich hatte allen Grund, optimistisch nach Japan zu fliegen“, so Pfeiffer. „Hier tue ich mich aber ein bisschen schwer, da ist ein Bruch drin, seit ich hier angekommen bin.“ Das würde am Jetlag aber auch an der extremen Hitze liegen.

 

Die Verlegung des Marathonlaufs aus Tokio weg in den Norden, wo es vermeintlich kühler ist, habe keine wirkliche Wirkung gehabt, „da auch hier die Temperaturen enorm hoch sind“, berichtet Pfeiffer. „Das wird eine große Herausforderung fürs Rennen, dass man eine gute Kühlstrategie hat.“ Das müsse gut organisiert sein. „Da haben wir viel Energie reingesteckt, dass das alles klappt.“ Und das könnte dann „in einer gewissen Weise eine Chance bieten“.

 

Pfeiffer erhofft sich so, einen Vorteil gegenüber seinen Konkurrenten zu erarbeiten. Die Getränkeaufnahme würde nämlich eine deutlich größere Rolle spielen als in normalen Rennen.

 

Aber: So richtig rund würde es derzeit nicht laufen, „weil ich noch nicht so richtig im Schlafrhythmus bin, was auch nicht ungewöhnlich ist“. Deshalb mache er sich keine großen Sorgen, „aber das Feeling ist ein bisschen überschattet, auch durch die ganzen Corona-Auflagen“, sagt der 28-Jährige, der sich im japanischen Shibetsu in einem Trainingscamp befindet. Dort sind die deutschen Geher und Läufer untergebracht.

 

Hier sind wir komplett raus, im Grunde haben wir mit Olympia nichts zu tun.“ Die Auflagen seien sehr scharf und werden von den Verantwortlichen sehr ernst genommen. „Das ist kein Vorwurf, aber wir sind komplett gefangen im Hotel“, so Pfeiffer. Die deutsche Delegation darf sich nur in drei Etagen aufhalten.

 

Selbst im Hotel dürfen wir uns nicht frei bewegen. Wir dürfen noch nicht einmal die Treppe benutzen, sondern müssen den Aufzug nehmen, damit wir möglichst niemandem begegnen, der nicht zu unserem Team gehört“, so der Langstreckenläufer des TV Wattenscheid.

 

Für den nächsten Tag müssten jeweils zwei Trainingszeiten benannt werden, damit man das Hotel verlassen darf. „Selbst dann sind Aufpasser dabei, man ist immer unter Beobachtung. Das fühlt sich ein bisschen surreal an, es ist schon sehr ernüchternd. Man darf sich noch nicht einmal 100 Meter vom Hotel entfernen, ohne das abgesprochen zu haben, eine Eskorte ist dabei. Das ist ein bisschen zu viel des Guten“, sagt der Ex-LAZ-Läufer.

 

Das ganze Drumherum, was Olympia so besonders macht, ist zu 100 Prozent weggebrochen, Das alles ist sehr schade. Denn bisher ist hier überhaupt kein Olympiaspirit zu erkennen“, so Pfeiffer gestern. „Ich hoffe, dass es besser wird, wenn wir nach Sapporro fahren, dass da ein bisschen mehr Feeling ist.“ Dort wird in der Nacht zum Sonntag der olympische Marathonlauf als letzte Entscheidung ausgetragen.

 

Nun würde er sich auf seinen Wettkampf, auf dieses Erlebnis konzentrieren, „gegen die besten der Welt anzutreten“. Besonders bitter aus seiner Sicht: „Bei der Abschlussfeier werden wir nicht dabei sein dürfen, obwohl wir am allerletzten Tag dran sind.“

 

Direkt nach dem Lauf geht es im Flugzeug nach Tokio. „Wir sind vor Ort, müssen aber in einem Flughafenhotel übernachten. Das kann ich nicht nachvollziehen“, sagt Pfeiffer. „Jede Sache, die Olympia so besonders macht, wird uns genommen. Darüber bin ich sehr enttäuscht. Vom Land sieht man, was über eine Bus- oder Autofahrt hinaus geht, auch überhaupt nichts, auch wohl nichts von Tokio.“

 

Und so bleibt ihm der olympische Marathonlauf, der Traum seines Lebens. Und auf diesen freut er sich aber sehr, wie Hendrik Pfeiffer gestern versicherte.

 

 

 

Fr

06

Aug

2021

Als Daniel Schnelting an allen vorbeiflog

 

Der Sprinter des LAZ Rhede wird 2007 Deuscher Meister über die 200 Meter – sein schönster sportlicher Moment.

 

BBV-Pressebericht von Daniel Oenning

 

Damit hatte er nicht unbedingt gerechnet. Die Konkurrenz jammert und der Schützling von „Mecky“ Emmerich nutzt diese Gunst der Stunde.

 

22. Juli 2007: Daniel Schnelting vom LAZ Rhede bejubelt im Erfurter Steigerwaldstadion bei den deutschen Meisterschaften im Ziel seinen Sieg über die 200 Meter – sein schönster sportlicher Moment, wie er sagt. Am linken Arm sind noch die Folgen eines Sturzes zu sehen, der eine Woche zuvor bei der U23-EM passiert war. Foto: Birkenstock

 

Rhede - Daniel Schnelting ist eine echte Erscheinung. Mit seinen 1,97 Metern und 95 Kilogramm hat er Gardemaß und ist der
35-Jährige ein richtiger Hüne. Kaum zu glauben, dass er mit dieser Statur mal der schnellste Sprinter Deutschlands gewesen ist. Doch Schnelting war genau das.

 

Dreimal gewann der Sprinter des LAZ Rhede und Schützling von Trainer Hermann-Josef „Mecky“ Emmerich den deutschen Meistertitel der Herren über die 200 Meter (2007 in Erfurt, 2008 in Nürnberg, 2010 in Braunschweig). Und er holte bei den Junioren-Europameisterschaften 2005 in Kaunas/Litauen über die 200 Meter und mit der 4 × 100-Meter-Staffel jeweils die Goldmedaille. Die persönliche Bestzeit über seine Paradedistanz 200 Meter liegt bei 20,53 Sekunden, gelaufen bei der Deutschen Meisterschaft in Nürnberg 2008.

Schnelting richtete seinen Fokus gerade auf die Vorbereitungen zu den Olympischen Spielen 2012 in London, als ihm bei Sprungübungen in der Leichtathletikhalle des LAZ Rhede die Achillessehne riss. „Ich dachte echt, mir haut jemand mit einer Stange die Beine weg“, sagt er heute.

 

Diese Verletzung zwang den ehrgeizigen und hochtalentierten Sportler letztlich nach mehreren Versuchen, die Laufbahn fortzusetzen, zum Karriereende 2014. „Auch wenn ich immer sehr optimistisch bin, musste ich da realistisch sein und sagen, dass Schluss ist“, so Schnelting rückblickend.

 

Der gebürtige Oedinger hat also viel gesehen in seiner Profizeit, viele Titel auch im Juniorenbereich errungen. Doch welcher Moment war der Schönste?

 

Das war auf jeden Fall der erste deutsche Meistertitel 2007 in Erfurt“, sagt er und fährt fort: „Wie sagt man? Unverhofft kommt oft? Das war es absolut und das hat es letztendlich umso schöner gemacht“, so Schnelting. „Mein Ziel war schon ein Podiumsplatz, aber ich habe mir bei der Konkurrenz wie zum Beispiel Alexander Kosenkow wenig Chancen ausgemalt.“

 

Der Vorlauf zum Finale im Erfurter Steigerwaldstadion am 22.Juli 2007 lief gut für den Sportler des LAZ Rhede. Viele seiner Konkurrenten jammerten über Blessuren und Schnelting merkte, dass da was geht. „Ich habe mich nach dem Vorlauf gut gefühlt, war fit. Einige der anderen Athleten nicht. Und da dachte ich mir, dass ich mir die schon holen werde“, so Schnelting.

 

Zum Finallauf öffnete dann der Himmel seine Schleusen. Regen und der Gegenwind auf der Bahn taten ihr Übriges. Viele LAZ-Freunde und Sportler warteten gespannt auf den Startschuss. „Zu solchen Events sind wir immer mit mehreren Bussen gefahren, das war immer eine tolle Atmosphäre“, sagt Schnelting, der seit 1999 Mitglied im Rheder Leichtathletikzentrum (LAZ) ist.

 

Und Schnelting kam gut aus den Startlöchern, immer im Kopf, in den ersten 50 Metern das Tempo hochzuziehen, um dann eine gewisse Lockerheit auf den zweiten 50 Metern und in der Kurve zu bekommen, wie er berichtet. „Und dann nach der Kurve auf den letzten 100 Metern geht’s ab. Ich konnte super hochschalten und es war ein wahnsinniges Gefühl, an den Gegnern vorbeizufliegen.“

 

Was ging in seinem Kopf vor, als er die Ziellinie als Nummer eins überquert hatte? „Ich dachte nur: Verrückte Welt, jetzt habe ich auch noch gewonnen“, lacht er und fügt hinzu: „Natürlich haben wir alle zusammen gefeiert, keine Frage.“

 

Dabei war die Stimmung im Vorfeld der deutschen Meisterschaft sogar ein wenig gedrückt. Bei der U23-Europameisterschaft eine Woche zuvor stürzten Schnelting und sein Mitläufer bei der 4 × 100 Meter Staffel. Er selbst hatte noch beim Wettkampf in Erfurt Schrammen an beiden Armen. Er sagt: „Wenn man sich mit 30, 40 kmh verhakt und auf die Bahn knallt, dann merkt man das schon. Minimal war ich dadurch gefrustet, aber das hat an dem Tag in Erfurt zu den Wettkämpfen bei mir absolut keine Rolle mehr gespielt.“

 

Eine große Rolle spielt in Schnelting’s Leben aber der Umgang mit der Krankheit Diabetes. Er selbst lebt seit 1991 mit Diabetes Typ I. Kurz vor dem Gespräch mit dem BBV war er von einem Segeltörn mit den „Diabetes Kids“ und Eltern heimgekehrt, Ziel der 40 Personen waren die Niederlande.

 

Das war eine sehr spannende Sache und das Event einfach der Hammer“, berichtet der Oedinger. Schnelting hat dort auch über den Umgang mit Diabetes im Sport referiert – eine Sache die dem Vetriebsleiter der Medizintechnik im Bereich Diabetes sehr am Herzen liegt. „Irgendwie hat man als Betroffener ja immer mal mit Sport zu tun, sei es im Schulbereich. Und ich gebe sehr gerne Hilfestellungen und berichte da über meine eigenen Erfahrungen im Leistungssport und im Alltag“, so Schnelting.

 

Leistungssport betreibt Daniel Schnelting nicht mehr, aber zum Training beim LAZ Rhede geht er nach wie vor und auch immer noch gerne. „Ich liebe den Sport einfach und ich bin ein Wettkampftyp. Ohne geht es einfach nicht“, sagt er mit einem Augenzwinkern.

 

 

 

Mo

02

Aug

2021

LAZ-Quartett erfüllt bei Jugend-DM Erwartungen

Gerrit Vißer vom LAZ Rhede wird bei den deutschen U20-Meisterschaften im Hammerwurf mit 55,60 Metern Zehnter. Sein Ziel, den Endkampf, verpasst er knapp. (Archivfoto)
Gerrit Vißer vom LAZ Rhede wird bei den deutschen U20-Meisterschaften im Hammerwurf mit 55,60 Metern Zehnter. Sein Ziel, den Endkampf, verpasst er knapp. (Archivfoto)

 

Enie Dangelmaier, Gerrit Vißer, Matz Grunden und Alexandra Spieker liefern in Rostock solide Leistungen ab.

 

BBV-Pressebericht von Matthias Grütter

 

Rhede/Rostock - Das Quartett des LAZ Rhede hat bei den deutschen U20- und U18-Meisterschaften im Rostocker Leichtathletikstadion die Vorleistungen bestätigt und insofern zufriedenstellende Resultate erbracht. Es sprangen für Enie Dangelmaier, Gerrit Vißer, Matz Grunden und Alexandra Spieker die Plätze fünf, neun, zehn und fünfzehn heraus.

 

Das war sehr erfreulich. Und die beste Leistung kam zum Schluss“, sagte der LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm aus Rheder Sicht über die 5,76 Meter von Dangelmaier im Weitsprung, die sie am dritten und somit letzten Wettkampftag erzielt hatte. Damit wurde sie Fünfte. „Das war die optimale Ausbeute.“

 

Die Plätze eins bis vier waren zu weit enteilt. Deutsche Meisterin wurde Assani Mikaelle (LG Region Karlsruhe), die direkt im ersten Versuch 6,54 Meter „rausgehauen“ hatte. Damit wurde die Dritte der U20-EM in Tallin auch ihrer Favoritenrolle gerecht.

Dangelmaier war mit 5,68 Metern als Vierte in den Endkampf eingezogen, was auch das Ziel war. Palm: „Im Prinzip ging es genau darum.“ Insgesamt hatten alle Weitspringerinnen mit wechselnden Winden zu kämpfen. Und schließlich zog noch eine Weitspringerin im Endkampf an der Rhederin knapp vorbei. Für sie war es bei ihrer vierten DM-Teilnahme die dritte Endkampfplatzierung.

 

Ein Malheur passierte dann den Kampfrichtern ausgerechnet im letzten Versuch von Dangelmaier, „der deutlich besser war“, so Palm. Denn erst hob der Wertungsrichter am Brett die rote Fahne für einen ungültigen Versuch, korrigierte sich und hob die weiße Fahne. In der Grube wurde aber bereits geharkt.

 

Dann wollte man das vertuschen und es wurde an einer anderen Stelle gemessen“, so Palm. „Wir haben das gar nicht mitbekommen, weil Enie und ich auf das Resultat gewartet haben. Dann kam aber ein Wertungsrichter zu uns und berichtete von dem Missgeschick.“

 

Dangelmaier bekam einen weiteren Versuch, den sie direkt absolvieren musste und den sie dann ungültig machte. „Fehler passieren. Aber sportlich fairer wäre es gewesen, wenn Enie am Ende als letzte Springerin nach einer längeren Pause den Sprung hätte wiederholen können“, so Palm, der aber auch sagte, dass es für Dangelmaier an diesem Tag vermutlich auch nicht zu einer besseren Weite gereicht hätte.

 

Etwas Pech hatte auch Gerrit Vißer, der eigentlich schon über DM-Erfahrung verfügt, so Palm. Denn „er hat einen gebrauchten Tag erwischt. Er war mit sich selbst nicht zufrieden“. Der U20-Hammerwerfer erzielte im ersten Durchgang 55,60 Meter und fabrizierte dann zwei Fehlversuche, sodass es nicht zum Endkampf reichte. Es sprang Rang neun heraus. Der siebte Platz wäre möglich gewesen. „Vielleicht ist es für ihn ein Anreiz, es im nächsten Jahr bei der U20-DM besser zu machen“, so Palm. Vißer ist in dieser Klasse noch ein weiteres Jahr startberechtigt.

 

Die beiden DM-Debütanten haben ihre Sache ganz gut gemacht“, sagte Palm über die Leistungen von Grunden und Spieker in Rostock, die in der U18 starteten. Grunden wurde im Dreisprung mit 13,27 Metern Zehnter und bestätigte damit die DM-Norm. Seine Kontrahenten stellten reihenweise Bestleistungen auf. Mehr saß für den Rheder bei seiner DM-Premiere kaum drin.

 

Alexandra Spieker, wie Vißer Schützling des Rheder Hammerwurftrainers Werner Niehaus, belegte mit 45,08 Metern Rang 15, was auch ihre Meldeposition war. Beim Einwerfen war der Hammer allerdings bei über 49 Metern eingeschlagen. „Sie war etwas zu nervös und hat sich von ihren Kontrahentinnen wohl etwas beeindrucken lassen. Sie braucht noch etwas mehr Routine“, urteilte Palm.

 

Generell seien die Bedingungen für die Sportler nicht einfach gewesen. Es mussten Gesundheitsnachweise erbracht werden, im Stadion mussten Masken getragen werden, Freunde und Eltern waren nicht zugelassen, Anfeuerungen gab es nicht, da Zuschauer fehlten. Und nach dem Wettkampf musste das Stadion direkt verlassen werden. Die Trainer waren mit ihren Athleten alleine vor Ort.

 

 

Wiedersehen mit Werner Daniels

 

Auf der Tribüne des Rostocker Leichtathletikstadions gab es ein Wiedersehen mit Werner Daniels. Dessen Sohn Johann Daniels, eigentlich Speerwerfer, wurde im Dreisprung der U18 mit 12,14 Metern hinter Matz Grunden vom LAZ Rhede 13. Ein gemeinsames Trainingslager beim LAZ wurde vereinbart. Werner Daniels war früher selbst Dreispringer und hält mit 15,10 Metern den Vereinsrekord des LAZ Rhede.

 

Später wurde er vor allem dadurch bekannt, dass er der Trainer von Christina Obergföll war. Bei Olympischen Sommerspielen gewann die Speerwerferin zweimal Silber und wurde auch einmal Weltmeisterin. Zweimal WM-Silber und einmal WM-Bronze kamen in ihrer Karriere hinzu.

 

 

 

Ergebnisse

 

 

 

 

 

Do

29

Jul

2021

80. Deutsche Leichtathletik – Jugendmeisterschaften vom 30. Juli bis 1. August 2021 in Rostock - Vorbericht

Alexandra Spieker peilt eine Weite jenseits der 50-Meter-Marke im Hammerwurf der U18 an. (Archivfoto)
Alexandra Spieker peilt eine Weite jenseits der 50-Meter-Marke im Hammerwurf der U18 an. (Archivfoto)

Finalteilnahmen realistisch

 

Vier Athletinnen und Athleten des LAZ Rhede haben die Qualifikationshürde für die 80. Deutschen Jugendmeisterschaften in Rostock genommen. Vom 30. Juli bis zum 1. August gehen rund 1000 Sportlerinnen und Sportler in der Hansestadt an den Start. Das sind fast 50 Prozent weniger als noch 2009 als das LAZ Rhede diese Meisterschaften ausrichten durfte. Höhere Normen, limitierte Teilnehmerzahlen und fehlende Staffeln führen bei erschwerten Bedingungen durch die Corona-Pandemie dazu, dass für viele Leichtathletiktalente die Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft immer schwieriger wird.

 

Umso erfreulicher, dass sich mit Gerrit Vißer, Enie Dangelmaier, Matz Grunden und Alexandra Spieker ein Quartett des LAZ Rhede qualifizieren konnte. Gerrit Vißer und Enie Dangelmaier haben bereits mehrfach unter Beweis gestellt, dass sie bei Deutschen Meisterschaften bestehen können. Vißer errang im Winter 2020 sogar die Silbermedaille im Hammerwurf der männlichen U18. Am Freitag werden die Trauben jedoch sehr hoch hängen, denn mit Merlin Hummel (Kulmbach) ist der neue Deutsche U20-Rekordhalter (81,21m ) der haushohe Favorit. Außerdem haben bereits drei weitere Athleten die 70-Meter-Marke übertroffen. Vißer, der mit der achtbesten Meldeleistung von 60,89 Meter gelistet ist, wäre somit schon mit dem Erreichen des Endkampfes der besten Acht hoch zufrieden.

 Ihren ersten DM-Startplatz hat sich Alexandra Spieker im Hammerwurf der U18 erkämpft. Spieker, die wie Vißer von LAZ-Hammerwurftrainer Werner Niehaus trainiert wird, konnte sich gegenüber dem Vorjahr um 7 Meter steigern und übertraf mit ihrer Saisonbestweite von 51,63 Meter die DM-Norm um 4,5 Meter. Dennoch stand ihre Teilnahme lange nicht fest, da in der ersten Ausschreibung nur 14 Teilnehmerinnen zugelassen werden sollten. Kurz vor dem Meldeschluss wurde die Mindestteilnehmerzahl dann auf 18 erhöht, letztlich wurden dann 19 Teilnehmerinnen zugelassen. Spieker rangiert an Position 15. Spieker und ihr Trainer wären mit einer Weite jenseits der 50-Meter-Marke zufrieden.

 

Etwas bessere Endkampfchancen hat Matz Grunden, der nach zwei Jahren mit Verletzungssorgen in dieser Saison einen enormen Leistungsschub vollzogen hat und im Dreisprung der U18 mit seiner Saisonbestweite von 13,56 Metern als Achter von 14 Teilnehmern gemeldet ist. „In allen Disziplinen ist die Leistungsdichte hoch, so dass die berühmte Tagesform entscheidend sein wird. Nach den letzten Trainingseindrücken bin ich sehr optimistisch, dass Matz einen guten Wettkampf zeigen wird“, freut sich sein Trainer Jürgen Palm auf die DM-Premiere seines Schützlings.

 

Am letzten Wettkampftag geht Enie Dangelmaier im Weitsprung der U20 an den Start. Als Zehnte der Meldeliste hat die Landeskaderathletin durchaus Chancen auf das Finale der besten Acht Springerinnen. Nach wechselhaftem Saisonverlauf hat Dangelmaier zuletzt eine aufsteigende Formkurve gezeigt, so dass die Verbesserung ihrer Saisonbestweite von 5,86 Metern realistisch erscheint. Aufgrund der in der Leichtathletik strengen Auslegung der Coronaregeln sind in Rostock weder Zuschauer erlaubt, noch können sich die Sportlerinnen gegenseitig anfeuern, da die Verweildauer im Stadion auf die eigene Wettkampfteilnahme begrenzt ist.

 

Ausschreibung mit Zeitplan

 

 

 

Mo

12

Jul

2021

LAZ Rhede: Fabian Baten stellt zum Abschied einen Rekord auf

Fabian Baten lief die 110-m-Hürden in 16,51 Sekunden. (Archivfoto)
Fabian Baten lief die 110-m-Hürden in 16,51 Sekunden. (Archivfoto)

 

Der Zehnkämpfer geht zum vorerst letzten Mal im Besagroup-Sportpark an den Start

 

BBV-Pressebericht von Björn Brinkmann

 

Rhede - Fabian Baten hat bei seinem vorerst letzten Wettkampf im Besagroup-Sportpark richtig abgeliefert. Im Hochsprung überspringt er  1,66 Meter.

 

Der Zehnkämpfer des LAZ Rhede erreichte am Wochenende im heimischen Stadion 5792 Punkte und erzielte damit eine persönliche Bestleistung. „Das ist der letzte Wettkampf vor eigener Kulisse, denn im Oktober geht es zum Studium nach Bayern“, sagte der 20-Jährige im Gespräch mit dem BBV. In Triesdorf wird er Agrartechnik studieren. „Ich denke schon, dass ich weiter für das LAZ starten werde, aber ich werde sicherlich nicht mehr so oft in Rhede sein. Generell müssen wir schauen, wie sich alles entwickeln wird“, sagte Baten.

 

Da hatte er gerade mit 48,73 Metern im Speerwurf eine persönliche Bestleistung aufgestellt. „Die Technik war gar nicht so sauber, aber der Armzug war schneller als sonst“, sagte Baten. Bestleistungen hatte er zuvor auch über 400 Meter (53,95 Sekunden) und über die 110 Meter Hürden (16,51) abgeliefert. Im Weitsprung, seiner Lieblingsdisziplin, waren nach 6,12 Meter im ersten Versuch die beiden anderen Versuche knapp ungültig. „Das ist schade, denn die waren viel weiter“, so Baten. Beim Stabhochsprung musste er den neuen Stab wechseln, „denn der war zu hart“. Dennoch kam er mit 3,90 Meter dicht an seine Bestleistung von 4,00 Meter.

 

Zehn Punkte besser

 

Unmittelbar vor dem abschließenden 1500-Meter-Lauf war Baten optimistisch, die 5782 Punkte, die er Mitte Juni in Gelnhausen erreicht hatte, zu knacken. „Dafür müsste ich eine Zeit um die 4:50 Minuten laufen“, so Baten. Am Ende wurden es 4:51,31 Minuten, die schließlich reichten, um das Ergebnis um zehn Punkte zu verbessern und einen Vereinsrekord aufzustellen. „Wobei wir allerdings noch nicht so viele Zehnkämpfer in unseren Reihen hatten“, sagte Jürgen Palm, Stützpunktleiter des LAZ Rhede. Er fügte hinzu: „Das Ergebnis aus Gelnhausen war offiziell gar nicht in die Bestenliste eingegangen, weil damals in den Laufdisziplinen zu viel Rückenwind herrschte. Jetzt in Rhede gab es eher zu viel Gegenwind, sodass das Ergebnis nun umso stärker zu bewerten ist.“ Weil Baten in den vergangenen Monaten fleißig trainiert hatte, gab Palm mit seiner Mannschaft dem 20-Jährigen noch einmal die Gelegenheit, in Rhede zu starten. Deshalb war am Wochenende neben Einzelwettbewerben auch der Mehrkampf organisiert worden. „Die Idee war, dass Einzel- und Mehrkämpfer gemeinsam an den Start gehen und die Spezialisten den Mehrkämpfern als Zugpferd dienen“, sagte Palm.

 

Das zahlte sich aus. So schaffte auch Lene Stumpen im Siebenkampf der weiblichen U18 mit 4136 Punkten ein beachtliches Ergebnis. „Sie hat einen sehr ausgeglichenen Wettkampf gezeigt. Von Haus aus ist sie eigentlich Hürdensprinterin, aber wir werden hier am Ball bleiben“, sagte Palm.

 

Mit Blick auf die deutschen Jugend-Meisterschaften, die vom 30. Juli bis 1. August in Rostock stattfinden werden, nutzte Weitspringerin Enie Dangelmaier den Wettkampf in Rhede, um an der Anlauftechnik zu feilen. So sprangen für sie gute 5,80 Meter heraus. „Aus Spaß hat sie auch noch am Speerwurf teilgenommen. Obwohl sie den eigentlich nie trainiert, reichte es zu starken 36,11 Metern“, sagte Palm. Der Stützpunktleiter war auch von den Leistungen von U18-Sprinter Niklas Venhues über 200 Meter (23,46 Sekunden) und 100 Meter (11,64) sowie von Thea Lembrock (U18) über 800 Meter (2:26,19 Minuten) sehr angetan.

 

Am stärksten besetzt war während der beiden Wettkampftage der Hammerwurf der Frauen, bei dem sich die deutsche Vizemeisterin Carolin Paesler (Bayer Levberkusen) erwartungsgemäß gegen ihre fünf Konkurrentinnen durchsetzte. Sie erreichte 65,63 Meter. „Letztes Jahr war sie besser in Form und hat die 70-Meter-Marke geknackt. Dieses Jahr hat sie sich zwischen 65 und 69 Meter eingependelt. Aber es ist für die Athleten, die nicht an Olympia teilnehmen, derzeit auch schwierig, die Motivation hochzuhalten“, sagte Palm.

 

Platz für Laufwettbewerbe

 

Er zog nach dem zweitägigen Meeting ein positives Fazit. „Wir haben wegen Corona alles bewusst klein gehalten. Die Wettbewerbe waren ein kleiner Versuchsballon, welche Wettkämpfe angeboten werden können“, sagte Palm. Demnach sei es durchaus möglich, noch mehr Laufdisziplinen in das Programm aufzunehmen. „Wenn die Pandemie noch besser im Griff ist, werden wir erneut Wettkämpfe ausrichten und dann auch alles größer ankündigen“, sagte Palm.

 

Regions- und Vereinsmeisterschaften in Rhede

 

Das LAZ Rhede wird am Samstag, 4. September, die Regionsmeisterschaften von der U18 bis zur Hauptklasse im Besagroup-Sportpark ausrichten. Bereits am Samstag, 28. August, gehen für die jüngeren Athleten die Vereinsmeisterschaften über die Bühne.

 

Ergebnisse

 

 

 

Mi

07

Jul

2021

LAZ-Mehrkampfmeeting und mehr am 10. + 11. Juli im Besagroup-Sportpark Rhede

Zeitplan 10. + 11. Juli Rhede
Zeitplan LAZ Mehrkampfmeeting 21neu.pdf
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Mi

07

Jul

2021

LV Nordrhein-Jugendmeisterschaften 2021 vom 2.-4. Juli in Mönchengladbach/Rhydt

Matz Grunden siegt im Dreisprung der U18 mit herausragenden 13,56 Metern.
Matz Grunden siegt im Dreisprung der U18 mit herausragenden 13,56 Metern.

 

Grunden löst

DM-Ticket

 

LAZ-Mehrkampfmeeting und mehr am 10. + 11. Juli im Besagroup-Sportpark

 

Mit einem kompletten Medaillensatz im Gepäck, kehrten die Nachwuchstalente des LAZ Rhede von den Nordrhein-Jugendmeister-

schaften in Mönchengladbach zurück. Für das herausragende Resultat aus Sicht des LAZ Rhede sorgte Matz Grunden, der im Dreisprung der männlichen Jugend U18 über sich hinauswuchs und mit einer Weite von 13,56 Metern siegte. Der Schützling von LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm verbesserte sich um 60 Zentimeter und sicherte sich mit dieser Leistung auch das Ticket für die Deutschen U18-Meisterschaften in Rostock.

 

Vizemeisterin im Weitsprung der weiblichen U20 wurde mit einer Weite von 5,62 Metern Enie Dangelmaier, die anschließend im 100-m-Vorlauf eine Zeit von 12,85 Sekunden erzielte. Bronze sicherte sich Lene Stumpen im 100-m-Hürdensprint der weiblichen U18. Sie steigerte ihre Vorjahresbestzeit deutlich auf gute 15,33 Sekunden. Am Tag zuvor war Stumpen bereits über 400m Hürden Fünfte geworden (69,99Sek.). Vierte im Weitsprung der Altersklasse W14 wurde Heleen Keiten-Schmitz, die 4,79 m weit sprang. Pech hatten die Teilnehmer, die am Sonntagnachmittag ihre Disziplinen austragen sollten, denn ein heftiger Gewitterschauer zwang die Verantwortlichen zum Abbruch der Veranstaltung.

 

Am Wochenende gehen rund 80 Sportler und Sportlerinnen bei einem Mehrkampf- und Einzelwettkampf des LAZ Rhede im BESAGROUP-Sportpark an den Start. Die hochkarätigsten Felder sind im Hammerwurf der Frauen gemeldet. Angeführt wird die Liste von Carolin Paesler, der aktuellen Deutschen-Vizemeisterin vom TSV Bayer 04 Leverkusen. Vom LAZ Rhede sind rund 25 Athleten am Start.

 

Ergebnisse aus Mönchengladbach

 

 

 

Zeitplan LAZ-Mehrkampfmeetung und mehr am 10. + 11. Juli 2021 im Besagroup-Sportpark Rhede
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Mi

30

Jun

2021

Melanie Welsing wird DM-Vierte beim Debüt für das LAZ Rhede

 

22-jährige US-Amerikanerin erstmals im Rheder Trikot

 

BBV-Pressebericht von von Matthias Grütter

 

Rhede/Koblenz/Kentucky - Die 22-jährige US-Amerikanerin Melanie Welsing streift sich in Koblenz bei nationalen U23-Meisterschaften erstmals das Rheder Trikot über. Sie hat Verwandtschaft in Bocholt, besitzt die doppelte Staatsbürgerschaft und könnte für Deutschland starten.

Melanie Welsing in ihrem Element: Bei der U23-DM sprintet sie bei ihrem Debüt für das LAZ Rhede über die 100-Meter-Hürden auf Rang vier. Die US-Amerikanerin hat eine doppelte Staatsbürgerschaft und könnte bald eventuell auch für das Deutsche Team starten.

Das Leichtathletikzentrum (LAZ) Rhede hat einen hochkarätigen Neuzugang: Die US-Amerikanerin Melanie Welsing. Gebürtig kommt sie aus Kentucky. Da aber ihr Vater in Bocholt gelebt und gearbeitet hat und dort auch seine Frau kennengelernt hat, besitzt Welsing auch die Deutsche Staatsbürgerschaft.

Und Welsing trumpfte direkt auf: Bei den Deutschen U23-Meisterschaften in Koblenz wurde sie Vierte. Im Stadion Oberwerth sprintete sie in 13,80 Sekunden über die 100-Meter-Hürden. Es saß sogar eine Medaille drin: Bis zur siebten Hürde lag die 22-Jährige in Führung. Dann kam sie zu dicht an die achte Hürde ran, strauchelte und rettete sich akrobatisch ins Ziel, berichtet LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm.

 

Wie stark Welsing ist, zeigte das Halbfinale: Sie siegte in 13,68 Sekunden. Im Finale hatte sie dann das Pech. Franziska Schuster aus Xanten (TSV Bayer Leverkusen, 13,49Sekunden), Neele Schuten (TV Gladbeck, 13,64) und Marlene Meier (TSV Bayer Leverkusen, 13,71) schnappten sich die drei Medaillen. Meier ist die Tochter von Ex-Hochspringerin Heike Henkel und Zehnkämpfer Paul Meier – beide in Leichtathletikkreisen sehr bekannt.

Das wurde mit der heißen Nadel gestrickt und das war auch relativ kurios“, sagte Palm zu der Tatsache, dass Welsing nun für das LAZ Rhede startet. „Sie ist ein Familienmensch. Ihre Verwandtschaft wohnt in Bocholt, die sie regelmäßig besucht, zum Beispiel ihre Großmutter. Melanie lebte auch schon mal mehrere Monate in Bocholt und war damals beim Training in Rhede. Sie ging auch auf das Kapu.“ Die Verwandtschaft war es auch, die Melanie Welsing den Tipp gab, während ihres Besuchs in Bocholt einfach mal beim LAZ anzuklopfen.

Ihren Lebensmittelpunkt hat die Hürdlerin aber in den USA. Sie studiert an der Queens-Universität in Charlotte/North Carolina. Da es für sie aber wohl kein Thema ist, für die USA zu starten, ist es nun durchaus denkbar, dass sie bald das deutsche Nationaltrikot überstreifen wird. Palm geht davon aus, dass Welsing durchaus Chancen haben könnte, 2022 an der Europameisterschaft in München teilnehmen zu können. Immerhin hatte sich Welsing in diesem Jahr schon um sechs Zehntelsekunden auf 13,43 Sekunden gesteigert. Damit verpasste sie die U23-EM in Estland im Juli denkbar knapp, da hierfür die Norm von 13,40 Sekunden vorgesehen ist.

Melanie ist eine tolle und sympathische Sportlerin“, sagte Palm und begründete das auch: „Sie hat mir auf der Rückfahrt gesagt, dass es gut für die Kontrahentinnen gewesen ist, dass sie nur Vierte geworden ist und keine Medaille gewonnen hat. Das ist okay so, hat sie zu mir gesagt. Die anderen Sportlerinnen hätten sich speziell auf diese Meisterschaften vorbereitet. Für sie sei deshalb diese Meisterschaft wichtiger gewesen. Sie selbst hätte schließlich schon ihren Saisonhöhepunkt gehabt.“ Bei den amerikanischen Uni-Meisterschaften der zweiten Kategorie in Allendale/Michigan, also für kleinere Universitäten, hatte sie in 13,40 Sekunden den Titel über 100-Meter-Hürden errungen.

Erst im Mai war Welsing beim LAZ quasi vorstellig geworden. „Wir haben gemeinsam nur zwei Trainingseinheiten bestritten“, berichtet Palm. Und da die 22-Jährige selbst zuletzt wenig trainiert hatte und somit bei der DM quasi ins kalte Wasser geworfen wurde, war der Stützpunktleiter schon sehr überrascht, dass Welsing in Koblenz um die Medaillen mitsprinten konnte.

Das soll auch keine Eintagsfliege sein. Die Leichtathletin mit der doppelten Staatsbürgerschaft soll auch weiterhin in zwei verschiedenen Trikots in den Startblock gehen: In den USA für die Queens-Universität und bei anderen Wettkämpfen dann in blau für das LAZ Rhede. Und wer weiß: Vielleicht kommt demnächst tatsächlich noch ein drittes Trikot hinzu – das der deutschen Nationalmannschaft mit dem roten Brustring.

 

 

 

Di

22

Jun

2021

50 Jahre SV Sonsbeck Leichtathletik - Wettkampf am Samstag, den 19. Juni

Fiona und Rieke haben nach einem erfolgreichen Wettkampf gut lachen.
Fiona und Rieke haben nach einem erfolgreichen Wettkampf gut lachen.

 Persönliche Bestleistungen beim Jubiläumswettkampf

 

Rund 600 Teilnehmer gingen am vergangenen Samstag beim Jubiliäumswettkämpf zum 50-jährigigen Bestehen der Leichtathletik-Abteilung des SV Sonsbeck an den Start. Mit einem strengen Hygienekonzept und einem 12-stündigen Programm gelang es dem Orgateam des SV Sonsbeck, hochklassigen Sport und Gesundheitsschutz unter einen Hut zu bringen. Das LAZ Rhede war mit 9 Teilnehmer*innen vertreten.

 

In der Männerklasse gingen Fabian Baten, Simon Heweling und Malte Stockhausen an den Start. Eine Woche nach seinem 10-Kampf fehlte Fabian Baten noch etwas die Frische. Seine beste Leistung erzielte er als Sieger im 110-m-Hürdenlauf der Männer in 16,77 Sekunden. Nach langer Wettkampfpause konnte Simon Heweling mit seiner 100-Meter-Zeit von 11,24 Sekunden (Platz. 4) zufrieden sein. Malte Stockhausen lieferte über 5000 Meter eine starke kämpferische Leistung und belegte mit einer Zeit von 15:41,66 Minuten den 6. Platz.

Einzige Athletin des LAZ Rhede in der Frauenklasse war die Hochspringerin Laura Wienen, die mit übersprungenen 1,56 Metern Dritte wurde. Bei der männlichen U18 setzte Niklas Venhues als Zweiter über 200 Meter in guten 23,46 Sekunden ein Ausrufezeichen, nachdem er mit seiner 100-m-Zeit von 11,76 Sekunden noch nicht zufrieden war. Immer schneller wird Lene Stumpen, die in ihrem ersten U18-Jahr sowohl über 100m in 13,19 Sekunden (4. Platz) als auch über die 200-m-Strecke in 26,67 Sekunden (3. Platz) schnell unterwegs war. Bei ihrem ersten Wettkampf erzielte Wiebke Schnieders 29,03 Sekunden und wurde Neunte.

 

Im Kugelstoßen und Speerwerfen gingen Fiona Terhardt und Rieke Unland an den Start. Terhardt belegte in der U20 jeweils den dritten Platz und gefiel vor allem mit ihrer Speerwurfleistung von 32,49 Metern. Rieke Unland erreichte in der U18 die Plätze zwei und vier. Sowohl im Kugelstoßen als auch im Speerwerfen gelangen ihr neue persönliche Bestleistungen von 11,38 Meter und 34,45 Meter.

 

Ergebnisse

 

 

Mi

16

Jun

2021

Olympianominierung von Hendrik Pfeiffer durch den DOSB

Das Foto zeigt Hendrik Pfeiffer bei einem Wettkampf in Düsseldorf 2012.
Das Foto zeigt Hendrik Pfeiffer bei einem Wettkampf in Düsseldorf 2012.

Pfeiffer nimmt an den Olympischen Spielen teil

 

Der Marathonläufer Hendrik Pfeiffer vom TV Wattenscheid 01 ist zum zweiten Mal in seiner Karriere vom DOSB für die Olympischen Sommerspiele nominiert worden. Aufgrund einer Fußverletzung musste Pfeiffer jedoch 2016 seine Teilnahme für Rio de Janero absagen. Pfeiffer, der mit zwölf Jahren zum LAZ Rhede kam und dort von Anette Krasenbrink und Jürgen Palm bis in die nationale Spitze der Jugend U20 geführt wurde, erzielte am 23. Februar 2020 in Sevilla in 2:10:18 Stunden die bis dahin achtschnellste Zeit eines Deutschen Marathonläufers. Zwischenzeitlich sind der Deutsche Rekordhalter Amanal Petros (2:07:18) und Richard Ringer (2:08:49) schnellere Zeiten gelaufen, so dass Pfeiffer derzeit auf Platz 10 der „ewigen“ Deutschen Bestenliste rangiert.

 

Nach Ablauf des Qualifikationszeit-

raumes Ende Mai diesen Jahres, rangiert er somit auf dem dritten Platz im DLV und wurde daraufhin vom DOSB für den olympischen Marathonlauf in Sapporo nominiert. Aufgrund der schwülwarmen Temperaturen in Tokio werden sowohl die Marathonläufe als auch die Gehwettbewerbe in einer Millionenstadt auf Hokkaido, der nördlichsten Hauptinsel Japans ausgetragen. Bereits 1972 war Sapporo Ausrichterstadt für Olympische Spiele. Damals allerdings in den Wintersportarten. Die Sommerolympiade fand im gleichen Jahr in München statt.

Hendrik Pfeiffer, der im Herbst 2020 noch das LAZ Rhede besuchte, um der Jugendabteilung seines Heimatvereines eine Spende von 1000 Euro zu überreichen, trainiert seit 2013 beim TV Wattenscheid unter Toni Kirschbaum. Im Dress des LAZ Rhede konnte sich Pfeiffer in seinen Jugendjahren als zweifacher DM-Vizemeister (Crosslauf, 3000m Halle) und zweimal für die Junioreneuropameisterschaften im Crosslauf qualifizieren. Das LAZ Rhede drückt dem sympathischen und bodenständigen Athleten für seine Olympiateilnahme am 8. August  die Daumen.