Do

02

Dez

2021

Nordrhein-Crossmeisterschaften 2021 am 28. November in Neunkirchen-Seelscheid

Youssef Wardi freute sich riesig über seinen Erfolg.
Youssef Wardi freute sich riesig über seinen Erfolg.

Youssef Wardi dominiert

seinen Lauf

 

Zwei Läufer aus der Trainingsgruppe von LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm vertraten erfolgreich die Farben des LAZ Rhede bei den Nordrhein-Crossmeisterschaften in Neunkirchen-Seelscheid.

 

Der 19-jährige Youssef Wardi verabschiedete sich mit einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg im 6000-m-Lauf aus der Jugendklasse (U20). Bereits nach dem ersten Anstieg übernahm Wardi die Führung und zog das Teilnehmerfeld auseinander. Der Mittelstreckenspezialist hatte sich intensiv auf diese Meisterschaft vorbereitet. Da es 2021 nur wenige Wettkampfmöglichkeiten für ihn gab, wollte er unbedingt eine gute Leistung abliefern: „Viermal die Woche habe ich auf dem Laufband trainiert und zweimal war ich zum Spezialtraining in Rhede“, erläuterte Wardi, der den Vorteil des Laufbandtrainings so beschreibt: „Ich stelle das Tempo auf 20km/h ein und versuche dann, möglichst 5km durchzuhalten“. „Lockere Einheiten liegen Youssef nicht so“, erklärt sein Trainer Jürgen Palm mit einem Augenzwinkern, der Wardi für die nächsten Wochen jedoch etwas ruhigeres Training verordnet hat.

 

In Neunkirchen-Seelscheid erreichte Wardi nach 22:09 Minuten das Ziel. Dabei war die Strecke extrem anspruchsvoll, mit permanenten Richtungswechseln und großen Höhenunterschieden, die auch Malte Stockhausen alles abverlangten. „Das waren 100 Prozent heute“, stellte der Masterstudent der Universität Utrecht nach dem Rennen fest. Stockhausen hatte eine Strecke von 8.400 Metern zu laufen, die er als Dritter in 32:12 Minuten absolvierte. Dabei nutzte Stockhausen den Härtetest auch als Vorbereitung für die Deutschen Crossmeisterschaften am 18. Dezember in Sonsbeck. Hier wird die Streckenlänge sogar 10,1 km betragen, aber dafür weniger profiliert sein. Für Sonsbeck hat das LAZ Rhede ein Team mit vier Läufern gemeldet. Neben Stockhausen werden dann auch Stefan Ritte, Jannek Betting und Marcel Eckers an der Startlinie stehen.

 

Ergebnisse

 

 

 

Di

16

Nov

2021

Der Nikolaus kommt ins LAZ

 

Liebe Kinder, liebe Eltern, liebe Freunde des LAZ Rhede!

 

Der Nikolaus kommt ins LAZ!

 

Wann: Am Samstag, den 11. Dezember 2021 ab 16 Uhr

 

Wo: Treffen auf der Tribüne im BESAGRPOUP-Stadion

 

Wir wollen dem Nikolaus zeigen wie fit die LAZ-Kinder sind, deshalb

 

gibt es vor der Bescherung einen Lauf in und ums Stadion.

 

Die Bambinis laufen eine Stadionrunde            Start:      16:15 Uhr.

 

Die Kinder U8 und U10 eine Stadion+eine Hügelrunde     16:30 Uhr.

 

Die Kinder U12 und U14 zwei Stadion+zwei Hügelrunden 16:45 Uhr.

 

Ab 17:00 Uhr gemeinsames Singen und Übergabe der Geschenke.

 

 

 

Di

16

Nov

2021

Crosslaufserie 2021 in Aalten - 3. Lauf vom 13. November und Gesamtwertung

Mit viel Spaß und noch mehr Erfolg beendeten die kleinen Lauftalente die Aaltener Crossserie coronabedingt eine Woche früher als ursprünglich geplant.
Mit viel Spaß und noch mehr Erfolg beendeten die kleinen Lauftalente die Aaltener Crossserie coronabedingt eine Woche früher als ursprünglich geplant.

 

LAZ-Nachwuchs siegt in Serien

 

Auch der dritte Lauf der Crosslaufserie in Aalten sorgte für lachende Gesichter bei den Lauftalenten und dem Trainerteam des LAZ Rhede. Mit sieben Tagessiegen, sieben zweiten Plätzen und einem dritten Platz war das Laufteam des Landesleistungsstützpunktes nochmal erfolgreicher als in der Vorwoche. Da die Verantwortlichen des AVA 70 aus Alten den vierten Lauf aufgrund der strengen Coronaschutzverordnung in den Niederlanden absagen mussten, wurde bereits nach dem dritten Lauf die Gesamtwertung ermittelt. Auch hier sieht die Bilanz für das LAZ Rhede mit acht Seriensiegern, sechs zweiten und zwei dritten Plätzen überaus positiv aus.

 

Bei den Jungen 3-5 gab es durch Levi Groß-Hardt (19:09min) und Henri Ostendorf (20:30) einen Doppelerfolg in der Serienwertung. Bei den Jungen 8-9 Jahre gelang sogar ein Dreifacherfolg. Gesamtsieger wurde Ole Withag (12:17), der auch den Tagessieg zeitgleich in 4:00 Minuten vor Louis Krasenbrink errang. Dieser wurde auch in der Gesamtwertung Zweiter (12:45). Das Podium komplettierte Xaver Bömkes mit einer Gesamtlaufzeit von 12:56 Minuten. Mit ihrem dritten Start–Ziel-Sieg in Folge wurde Nora Nienhaus (14:33) souveräne Siegerin bei den Mädchen 6-7 Jahre. Dritte wurde ihre Trainingspartnerin Klara Wilting (16:05). Eine Klasse für sich war bei den Mädchen 8-9 Jarla Schlütter, die auch im dritten Lauf als Erste das Ziel erreichte und diesmal in 3:52 Minuten eine neue persönliche Bestzeit aufstellte. In der Gesamtwertung nach drei Läufen hat sie in 14:33 Minuten einen Vorsprung von über eine Minute auf die Zweitplatzierte.

 

Auf der 2-km-Strecke schnappte sich Henri Neubus im letzten Lauf den Tagessieg (8:07) und gleichzeitig auch die Serienwertung (25:08). Auf den Bronzerang der Gesamtwertung lief Theo Barcyk in 25:26 Minuten. Als Sieger der Jungen 12-13 zeigte Ivan Svalov beim letzten Lauf in 7:35 Minuten sein Können. In der Gesamtwertung reichte es nach 23:36 Minuten zum zweiten Platz. Ebenfalls Zweite wurde Marie Knipping bei den Mädchen 10-11 Jahre (26:55). Schnellste Läuferin war Emelie Paß (8:12), die leider nicht in die Gesamtwertung kam, da sie am zweiten Lauf nicht teilnehmen konnte. Dafür durfte Lilith Withag über den Gesamtsieg bei den Mädchen 12-13 Jahre jubeln (25:20). Dabei steigerte sie als Tagessiegerin auch ihre persönliche Bestzeit deutlich auf schnelle 8:13 Minuten. Ihre Schwester Enid lief in der Tages- und Gesamtwertung auf den Silberplatz (25:52) der W14-15.

 

Den Gesamtsieg in der Männerklasse über 5km schaffte Janek Betting (52:08), der am Vortag seine Masterarbeit abgeben konnte und deshalb einige Nachtschichten eingelegt hatte. Betting reiste dann auch direkt aus Dortmund an: „Eigentlich wollte ich es ruhiger angehen lassen, aber die Konkurrenz hat mich dann doch motiviert und ich wollte bei dem letzten Lauf auch meinen Gesamtschnitt halten“, berichtete Betting, der gleichzeitig auch als Trainer des Laufteams der DJK SF 97/30 Lowick fungiert. In der Altersklasse M40 belegte Ronald Withag in einer Gesamtzeit von 56:52 Minuten den zweiten Platz. Die Frauenwertung im 10-km-Lauf gewann Evgeniia Svalova in 2:27:30 Stunden.

 

Ergebnisse

 

 

 

Mi

10

Nov

2021

Crosslaufserie 2021 in Aalten - 2. Lauf am 6. November

 

LAZ-Nachwuchstalente setzen positive Akzente

 

Auch in der zweiten Woche der Aaltener Crosslaufserie konnten die Nachwuchstalente des LAZ Rhede positive Akzente setzen. Dem 1-km-Lauf der Kinder bis 9 Jahre drückte erneut Jarla Schlütter ihren Stempel auf. Vom Start weg stürmte sie an die Spitze, die sie bis zum Zieldurchlauf nach exakt 4 Minuten nicht mehr abgab. In ihrem Sog steigerte sich Ole Withag auf schnelle 4:02 Minuten, womit er den Tagessieg bei den Jungen M9 davon trug. Den dritten Platz belegt hier Louis Krasenbrink in 4:12 Minuten. Schnellstes Mädchen in der Altersklasse W6-7 war Nora Nienhaus, die als einzige unter der 5- Minuten-Marke blieb (4:56). Den dritten Platz belegte Nora Braun (5:18).

 

Auf der 2-km-Distanz wurde es ein „Silbertag“ für das LAZ-Team. Marie Knipping (W10-11/8:45) , Lilith Withag (W12-13/8:27), Enid Withag (W14-15/8:40) und Ivan Svalov (M12-13/8:03) überquerten jeweils als Zweitplatzierte ihrer Altersklassen die Ziellinie. Besonders Marie Knipping und Lilith Withag konnten sich gegenüber der Vorwoche noch einmal deutlich steigern. Einen souveränen Sieg im 5-km-Lauf der Männer verbuchte erneut Janek Betting, der nach rund 2 km richtig Dampf machte und in 17:12 Minuten das Ziel mit großem Vorsprung erreichte. Den zweiten Platz im 10-km-Lauf der Frauen sicherte sich Evgeniia Svalova in 48:29 Minuten. Bei den Männern M40 erreichte Ronald Withag nach 18:53 Minuten das 5-km-Ziel und beendete auf dem zweiten Platz den sportlichen Familienausflug der Lauffamilie Withag.

 

Ergebnisse

 

 

 

Do

04

Nov

2021

Crosslaufserie Aalten 2021: 1. Lauf am 30. Oktober

Jarla Schlütter gewann den Crosslauf der 8-9-jährigen Mädchen.
Jarla Schlütter gewann den Crosslauf der 8-9-jährigen Mädchen.

 Erfolgreicher Einstieg in die Crosslaufserie

 

Mit 34 Nachwuchstalenten trat das LAZ Rhede die kurze Reise zu den Sportfreunden aus Aalten an. Sowohl die Kinder, als auch das Trainerteam um die LAZ-Schülerkoordinatorin Melanie Ostendorf, hatten sich sehr darauf gefreut, bei dieser traditionsreichen Wettkampf-

serie starten zu können. In den vergangenen Jahrzehnten hatten viele spätere LAZ-Laufasse wie Samuel Isak oder Hendrik Pfeiffer ihre ersten Crossläufe in Aalten absolviert und damit die Basis für große Erfolge gelegt.

 

Gleich sechs Lauftalente des LAZ Rhede konnten das Auftaktrennen in ihren jeweiligen Altersklassen gewinnen. Zudem gab es zahlreiche weitere vordere Platzierungen. Auf der 1-km-Strecke siegten Ole Withag (M8-9/4:16min), Nora Nienhaus (W6-7/4:59) und Jarla Schlütter (W8-9/4:04), die zudem als Erste aller Läufer*innen die Ziellinie überquerte. Bei den Schülerinnen W6-7 gab es mit Sophie Pyka (2./5:16) und Klara Wilting (3./5:21) sogar einen Dreifacherfolg. Zweiter der Jungen bis 5 Jahre wurde Levi Groß-Hardt (6:25) und dritte Plätze errangen Xaver Bömkes (M8-9/4:32) und Frieda Renting (W8-9/4:34).

 

Über 2km gingen die ersten Tagessiege an Ivan Svalov (M10-11/7:59), Emelie Paß (W10-11/8:37) und Lilith Withag (W12-13/8:40). Zweiter bei den Jungen 10-11 wurde Henri Neubus in einer Zeit von 8:27 min und dritte Plätze erreichten Marie Knipping (W10-11/9:21) und Enid Withag (W14-15/8:49).

 

Als Vorbereitungslauf für die Deutschen Crossmeisterschaften Mitte Dezember in Sonsbeck nutzten Janek Betting (1. 5km/17:33) und Stefan Ritte (1. 15km./57:09 den Lauf (siehe BBV-Bericht vom 3. November). Neben diesen beiden werden dann auch Marcel Eckers und Malte Stockhausen starten. Stockhausen trainiert seit seiner Rückkehr aus den USA wieder vermehrt am Landesstützpunkt in Rhede und lief bei der -DM in Hamburg starke 1:11:47 Stunden, wobei er die 10-km-Marke in 32:40 Minuten passierte. Ritte lebt und arbeitet seit einem Jahr in der Nähe von London. Er hat sich einer Trainingsgruppe von Ealing Southall & Middlesex AC angeschlossen und schwärmt von der Laufkultur auf der Insel: „ In England steht das Laufen in allen Formen im Fokus und insbesondere der Crosslauf hat eine große öffentliche Aufmerksamkeit“.

 

Ergebnisse

 

 

 

Do

21

Okt

2021

Einladung zur Jahreshauptversammlung 2021

Liebe Mitglieder des LAZ Rhede e.V.,

 

nach dem überaus wellenförmigen Verlauf der Coronapandemie, von notwendigen absoluten Lockdowns bis zu hoffnungsvollen Lockerungen der Verhaltensvorschriften, ist es nun möglich und auch geboten, zu einer verantworteten Normalität des Vereinslebens zurückzukehren und zur Mitgliederversammlung einzuladen.

 

Somit lade ich herzlich ein zur Mitgliederversammlung des LAZ Rhede e.V. auf

 

Samstag, den 13. November 2021 um 17:00 Uhr

 

in die LA-Halle des BESA-Group-Sportparks Rhede

 

Tagesordnung:

 

  1. Begrüßung, Anwesenheitsliste, Protokollführung, Stimmrechte

  2. Festlegung/Erweiterung der Tagesordnung

  3. Berichte des Vorstandes:

  • Vorsitzender, Sportwart

  • Kassenwart, Jahresabschlüsse 2019 und 2020

  1. Berichte der Kassenprüfer, Jahresabschlüsse 2019 und 2020

  2. Entlastung des Vorstandes

  3. Wahlen:

                - coronabedingt auf 1 Jahr/ Wahrung der Überlappungen der Amtszeiten:

 

1.Vorsitzende/r, Schriftführer/in, Sportwart/in, Jugend-u. Schülerwart/in, Breitensportwart/in

 

              - turnusgemäß auf 2 Jahre:

 

                        2.Vorsitzende/r, Geschäftsführer/in, Kassenwart/in, Statistiker/in,

                        2 Kassenprüfer/innen

 

             7. Ausblick auf das Sportjahr 2022:

  • 50. LAZ-(Jubiläums-)Meeting

  • Sonstige Termine und Planungen

            8. Verschiedenes

 

Die Veranstaltung findet coronabedingt nach der 3-G-Regel statt!

 

Zur Vorbereitung bitte ich um namentliche Rückmeldung - auch Personenanzahl - über die Vereins-E-Mail oder telefonisch bis zum 10.11.2021!

 

Für alkoholfreie Getränke und herzhafte Snacks wird gesorgt!

 

Mit sportlichen Grüßen

 

Andreas Böing, 1.Vorsitzender

 

 

 

Di

05

Okt

2021

NRW-Hammerwurfmeisterschaften 2021 am 2. Oktober in Olfen

Maximiliane Langguth (Schmitz) holte sich mit 53,58 m den Titel bei den Frauen. (Archivfoto: Jan-Hendrik Ridder)
Maximiliane Langguth (Schmitz) holte sich mit 53,58 m den Titel bei den Frauen. (Archivfoto: Jan-Hendrik Ridder)

 

LAZ-Hammerwerfer*innen überragend

 

Mit 40 Teilnehmern fanden die NRW-Hammerwurfmeisterschaften am Samstagnachmittag im Olfener Steversportpark zum Saisonfinale noch einmal eine erfreulich große Resonanz. Aber nicht nur die Teilnehmerzahl stimmte, auch die Leistungen konnten sich größtenteils am Saisonende noch durchaus sehen lassen.

 

Als erfolgreichster Verein präsentierte sich das LAZ Rhede im Steversportpark. Die Schützlinge von Rhedes Werner Niehaus eroberten gleich dreimal die NRW-Krone. So setzte sich bei der männlichen U 20 in einer recht knappen Entscheidung Gerrit Vißer mit 58,36m gegen den Leverkusener Dawid Morgalle, der auf 58,03m kam, durch.

 

NRW-Siegerin bei den Frauen wurde die überlegene Maximiliane Langguth (Schmitz), die in Olfen ihren letzten Wettkampf unter ihrem Mädchennamen bestritt und mit 53,58m einsame Spitze war.

Ähnlich deutlich war der Erfolg von Michael Garbert bei den Männern. Garbert, der nur noch selten zum Hammer greift, sicherte sich mit 47,90m den Männertitel vor dem Leverkusener Mario Kusenberg.

 

Dritte Plätze errangen mit Anna Jantzen, mit einer Weite von 41,00 Metern bei den Frauen, und Moritz Leiting, mit 43,69 Metern bei den Männern, zwei weitere Athleten aus der Trainingsgruppe von Werner Niehaus.

 

(Text: Franz-Josef Sträter und Jürgen Palm)

 

Ergebnisse

 

 

Mi

29

Sep

2021

Nordrhein-Vergleichskämpfe 2021 am 26. September in Mönchengladbach

Leonie Dekker wurde mit 1,31 Metern Neunte im Hochsprung der U14.
Leonie Dekker wurde mit 1,31 Metern Neunte im Hochsprung der U14.

 

Region Nord auf Platz drei

 

Bei hervorragenden äußeren Bedingungen ermittelten die Nachwuchstalente des Leichtathletik-Verbandes Nordrhein ihre besten Regions-Mannschaften in den Altersklassen U14/U16. Dabei wurde erneut die sehr unterschiedliche Leistungsfähigkeit der vier LVN-Regionen deutlich. Während die Regionen Mitte und Südost, die Heimat der Großvereine, mit vielen hauptamtlichen Trainern im Verbandsgebiet sind, hängen die Trauben für die Regionen Nord und Südwest bei den Mannschaftswettkämpfen sehr hoch.

 

Dennoch schlugen sich vor allem die U14-Teams der Region-Nord beachtlich und die LAZ-Athleten Ivan Svalov, Nora Tenbusch, Charlotte Jochmann und Leonie Dekker hatten daran ihren Anteil. Die stärkste Leistung aus Sicht des LAZ Rhede bot dabei Ivan Svalov, der bei seinem dritten 800-m-Lauf der Saison erneut seine persönliche Bestzeit deutlich drückte und in starken 2:20,14 Minuten Zweiter wurde. Der Schützling von LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm musste sich nur dem ein Jahr älteren Janne-Julius Meurer geschlagen geben. Die Mannschaftswertung sicherte sich die Region Südost mit 200 Punkten vor der Region-Mitte mit 198 Punkten und der Region-Nord mit 197 Punkten. Einige Vereine der Region Südost wurden sehr stark von der Flutkatastrophe getroffen und konnten seither ihre Trainingsstätten nicht nutzen, sodass hier nur ein Rumpfteam antrat.

Charlotte Jochmann sprintete die 75 Meter in 10,58 Sekunden und wurde ebenso Neunte wie Leonie Dekker, die 1,31 Meter hoch sprang. Zwei Einsätze hatte Nora Tenbusch, die an ihrem 13. Geburtstag erst die 800m als Achte in 2:37,00 Minuten lief und anschließend im Speerwurf mit einer Weite von 22,85 Metern den sechsten Platz belegte. In der Teamwertung sprang bei der gleichen Rangfolge wie bei den Jungs der dritte Platz mit 192 Zählern heraus.

 

Einen deutlich schwereren Stand hatten die U16-Athletinnen und -Athleten der Region Nord. Hier konnten sogar nicht alle Disziplinen besetzt werden, sodass die jeweils dritten Plätze mit 186 und 194 Punkten deutlich hinter den erst- und zweitplatzierten Mannschaften der Region Mitte und Region Südost lagen. Ella Vriesen stellte sich in den Dienst der Mannschaft und lief die 2000 Meter, obwohl sie eigentlich für die 800 Meter eingeplant war. In 7:59,04 Minuten fiel das Debüt der Läuferin aus der Trainingsgruppe von Michael Ilbertz dennoch vielversprechend aus (8.). Den neunten Rang belegte ihre Trainingspartnerin Enid Withag in 8:06,27 Minuten.

 

Ergebnisse

 

 

 

Mi

22

Sep

2021

Regionsmeisterschaften U14/16 am 18. September in Oberhausen/Sterkrade

Ivan Svalov (Mitte) stürmte seinen Konkurrenten im 800-m-Lauf davon.
Ivan Svalov (Mitte) stürmte seinen Konkurrenten im 800-m-Lauf davon.

 

Start-Ziel-Sieg für Ivan Svalov

 

Acht LAZ-Athletinnen und Athleten ins Auswahlteam der LVN-Region-Nord berufen

 

Rund 220 Leichtathlet*innen aus 27 Vereinen der LVN-Region-Nord ermittelten am vergangenen Samstag in Oberhausen/Sterkrade ihre Meister und Platzierten in den Altersklassen U14 und U16. Die Talente des LAZ Rhede schnitten mit viermal Gold, achtmal Silber und fünfmal Bronze erfreulich gut ab. Betreut wurde das Nachwuchsteam des LAZ Rhede von Stützpunktleiter Jürgen Palm sowie dem Lauftrainer Michael Ilbertz und der Wurftrainerin Ely Niehaus.

 

Den ersten Titel sicherte sich das Staffelquartett der StG Rhede-Sonsbeck in der U16 mit den LAZ-Athletinnen Heleen Keiten-Schmitz, Blanca Torres und Ella Vriesen sowie Charlotte Gerling in 53,42 Sekunden. Heleen Keiten-Schmitz belegte zudem im 100-m-Finale der W14 den zweiten Platz in 13,55 Sekunden. Ella Vriesen siegte anschließend im 800-m-Lauf der W14 in persönlicher Bestzeit von 2:36,89 Minuten und Enid Withag sorgte in 2:41,81 Minuten für einen Doppelerfolg der LAZ-Läuferinnen.

Auch Nora Tenbusch und Emilie Paß aus der Trainingsgruppe von Michael Ilbertz gelang der Sprung aufs Treppchen. Tenbusch belegte mit einer Zeit von 2:40,42 Minuten den dritten Platz bei der W13 und Emelie Paß lief bei der W12 in 2:39,62 Minuten sogar auf den Silberrang. Ihre Vielseitigkeit unterstrich Tenbusch mit ihrem zweiten Platz im Speerwurf. Nach nur vier Einheiten bei der LAZ-Wurftrainerin Ely Niehaus warf sie den 400-g-Speer 24,88 Meter weit.

 

Einen kompletten Medaillensatz brachte Leander Stripp (M13) von seinem ersten Leichtathletik-Wettkampf mit nach Hause. Nach Silber im 75-m-Sprint in 10,28 Sekunden folgten Bronze mit 1,48 Meter im Hochsprung und zum guten Schluss Gold im Weitsprung. Hier sprang Stripp 4,89 Meter weit. Für ein Highlight der Veranstaltung sorgte der ein Jahr jüngere Ivan Svalov im 800-m-Lauf. Der Schützling von LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm stürmte vom Start weg los wie ein Wirbelwind und wurde auch nicht langsamer, nachdem er alle Konkurrenten bereits abgeschüttelt hatte. Nach 2:26,73 Minuten überquerte er schließlich die Ziellinie. Zuvor hatte Svalov als Dritter des 75-m-Finales der M12 (10,60sec) bereits seine hohe Grundschnelligkeit unter Beweis gestellt.

 

Einen guten Tag hatte auch Charlotte Jochmann erwischt. Im 75-m-Lauf und Weitsprung (4,49m) errang sie in der W12 jeweils die Silbermedaille und ließ vor allem mit ihrer 75-Zeit von 10,54 Sekunden aufhorchen. Ihre dritte Silberplakette gewann sie zusammen mit Leonie Dekker, Nora Tenbusch und Katinka Lötters mit der 4x75-m-Staffel (42,94sec). Dritte Plätze im Hochsprung errangen Leonie Dekker (W13/1,36m) und Till Beckmann (M14/1,30m). Als Lohn für ihre tollen Leistungen erhielten acht Athletinnen und Athleten des LAZ Rhede eine Berufung in das Auswahlteam der LVN-Region-Nord für die LVN- Vergleichskämpfe am kommenden Sonntag in Mönchengladbach.

 

Ergebnisse

 

 

 

Do

16

Sep

2021

Vertretung für Uta Heck - Aerobic

Wir sind in Gesprächen, um eine Vertretung für Uta Heck zu finden und werden eine entsprechende Info geben, sobald wir eine Übungsleiterin für das Aerobic-Angebot gefunden haben.

 

Ab sofort können die Gruppenmitglieder auch das Fitnesstraining dienstags von 19:30 - 20:30 Uhr bei Klaus Tüshaus und/oder Susanne Böing absolvieren.

 

Jürgen Palm

 

Mi

15

Sep

2021

34. Sonsbecker-Mehrkampftage u. 3. Sonsbecker Laufmeeting am 11./12. September 2021

Fabian Baten überspringt in Sonsbeck die 4,01 m mit dem Stab. (Foto: Christian Dangelmaier)
Fabian Baten überspringt in Sonsbeck die 4,01 m mit dem Stab. (Foto: Christian Dangelmaier)

 Baten steigert seinen Vereinsrekord

 

Die Verantwortlichen des SV Sonsbeck um Werner Riedel und Rene Niersmann hatten wieder einmal alle Hebel in Bewegung gesetzt, um den Leichtathleten der Region bei einem kombinierten Mehrkampf und Laufmeeting beste Bedingungen zu bieten. Aus Sicht des LAZ Rhede standen dabei die Mehrkämpfer und Mehrkämpferinnen im Mittelpunkt, denn nach vier Jahren Trainertätigkeit war es für Roman Buhl der letzte Wettkampf als Sprung- und Mehrkampftrainer in Rhede. Aus persönlichen Gründen legt Buhl nach 30 Trainerjahren eine Pause als Vereinstrainer ein, bleibt jedoch der Leichtathletik als Landestrainer Hochsprung erhalten. „Roman hat in seiner Zeit bei uns viele neue Impulse gegeben und ich denke, dass er als Landestrainer auch wieder Trainingslehrgänge in Rhede anbieten wird“, hofft LAZ-Sportwart und LVN-Landestrainer Jürgen Palm darauf, dass der Kontakt zu Roman Buhl bestehen bleibt.

 

Besonders motiviert war dessen Schützling Fabian Baten, der bereits seinen dritten Zehnkampf der Saison bestritt. Wie bei den beiden Wettkämpfen zuvor, lief nicht alles glatt, doch mit viel Einsatz und Willenskraft kämpfte sich Baten immer wieder zurück. So standen nach zwei harten Wettkampftagen am Ende 5.864 Punkte im Wettkampfprotokoll, womit Baten seinen eigenen Vereinsrekord weiter steigern konnte und in der Deutschen Bestenliste der U23 auf Position 17 kletterte. Seine stärksten Disziplinen waren die 400 Meter (52,88sec) und der Stabhochsprung, wo er mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 4,01 Metern gleichzeitig Regionsmeister im Stabhochsprung wurde.

Am ersten Wettkampftag wurde Baten noch von seinen Trainingspartnern Simon Heweling und Jan Siebert unterstützt, die jedoch am zweiten Tag planmäßig nicht mehr antraten. Heweling überzeugte vor allem mit 11,34 Sekunden im 100-m-Sprint und 6,39 Meter im Weitsprung. Jan Siebert war mit übersprungenen 1,80 Meter bester Hochspringer aller Mehrkämpfer.

 

Mit Laura Wienen und Greta Boeck gingen zwei weitere Athletinnen aus der Trainingsgruppe von Roman Buhl im 7-Kampf an den Start. Laura Wienen sammelte in einem ausgeglichenen Wettkampf insgesamt 3.876 Zähler und siegte damit vor Greta Boeck, die auf 2.709 Zähler kam. Auch Enie Dangelmaier bestritt zum Abschluss der Saison einen 7-Kampf. Die DM-Fünfte im Weitsprung der U20 überzeugte vor allem in den Sprungdisziplinen (1,60m/5,53) und dem Speerwurf (36,12m). Mit 4.381 Punkten schaffte sie den Sprung auf Platz 27. der DLV Bestenliste.

 

Den zweiten Platz bei der U18 belegte Lene Stumpen, die mit 3.974 Punkten hinter ihrer persönlichen Bestleistung von 4.136 Punkten zurückblieb, aber im Speerwurf eine neue persönliche Bestweite von 28,70 Meter schaffte.

 

Für das Highlight des Laufmeetings sorgte dann Youssef Wardi, der bei seinem ersten Wettkampf über 5000 Meter in starken 15:39,20 Minuten siegte. Dabei kam Wardi gelegen, dass seine Hauptkonkurrenten aus Duisburg und Xanten ein Großteil der Tempoarbeit leisteten und der U20-Läufer aus der Trainingsgruppe von Jürgen Palm in der letzten Runde seine Endschnelligkeit ausspielen konnte. Einen guten Eindruck hinterließen auch die Nachwuchstalente aus der Trainingsgruppe von Michael Ilbertz. Besonders Nora Tenbusch überraschte mit einer Leistungssteigerung auf 2:35,62 Minuten im 800-m-Lauf. Sie gewann damit in ihrer Altersklasse (W13) ebenso wie Ella Vriesen in der W14 (2:39,66min) und Emelie Paß in der W12 (2:39,86min). Zweite Plätze gingen an Enid Withag im 2000-m-Lauf der W14 (8:00,52min) und Wiebke Schnieders im 100-m-Sprint der W15 (14,61sec).

 

Ergebnisse

 

 

 

 

Fotos von Christian Dangelmaier

Di

14

Sep

2021

DM Leichtathletik Baunatal

Tom Ketelaer fehlten nur 21 Hundertstelsekunden für den Deutschen Meistertitel.
Tom Ketelaer fehlten nur 21 Hundertstelsekunden für den Deutschen Meistertitel.

 

Priebe-Bäumer und Ketelaer laufen Bestzeiten

 

Bericht von Michael Ilbertz

 

Am vergangenen Wochende gingen die beiden Leichtathleten des LAZ Rhede, Sabrina Priebe-Bäumer und Tom Ketelaer im hessischen Baunatal an den Start. Sabrina konnte nach längerer verletzungsbedingter Trainingspause über die 1500-m-Strecke ihre diesjährige Bestleistung im Endlauf nochmals um drei Sekunden verbessern und lief mit 5:48,21min als Siebte in der Altersklasse W40 über die Ziellinie. Diese Zeit gibt ihr neue Motivation für die nächste Saison, in der sie eine deutliche Steigerung ihrer Bestzeit über die kurze Mittelstrecke von 800m anstrebt.

 

Noch erfreulicher verlief der 400-m-Lauf der Männer M 50 am Sonntagmorgen. Tom Ketelaer lief ein sehr couragiertes Rennen und erreichte mit einer neuen Saisonbestleistung von 55,77 sek einen hervorragenden zweiten Platz, nur 21 Hundertstelsekunden fehlten zum Deutschen Meistertitel. Auch Tom sieht in naher Zukunft noch „Luft nach oben", denn nach eigener Einschätzung ist er noch nie so unverkrampft eine Zeit unter 56 sek gelaufen. Jürgen Palm, der Sportwart des LAZ, zeigte sich auch sehr erfreut über das erfolgreiche Abschneiden der beiden Athleten. Die beiden Sportler profitieren schon nach weniger als einem halben Jahr Zusammenarbeit von ihrem Training in der Lauftrainingsgruppe des LAZ Rhede um Michael Ilbertz, in der sich einige vielversprechende, junge und erfahrene Lauftalente zusammengefunden haben. „Wir ergänzen uns prima" hört man von allen Athleten der Gruppe immer wieder.

 

Di

07

Sep

2021

LVN-Nord Regionsmeisterschaften 2021 am 4. September im BESEGROUP-Sportpark Rhede

Niklas Venhues war eine Klasse für sich in den Sprintdisziplinen der U18.
Niklas Venhues war eine Klasse für sich in den Sprintdisziplinen der U18.

 

Niklas Venhues enteilt der Konkurrenz

 

Traditionell treffen sich die Leichtathlet*innen der LVN-Region Nord im BESEGROUP-SPORTPARK Rhede, um ihre Meister zu ermitteln. In diesem Jahr jedoch nicht im Mai, sondern am ersten Samstag im September. Gegenüber den letzten Meisterschaften im Mai 2019 waren die Teilnehmerfelder um gut 40 Prozent kleiner. Dennoch gab es aus Sicht des LAZ Rhede eine Vielzahl erfreulicher Ergebnisse, die in der Summe zu 15 Titeln und 13 weiteren Medaillenplätzen reichten.

 

In der Männerklasse sorgten Simon Heweling und Michael Garbert für die Höhepunkte. Heweling sprintete, trotz eines Stolperers am Start, in schnellen 10,93 Sekunden zur Titelverteidigung im 100-m-Sprint und siegte anschließend im Weitsprung mit einer Weite von 6,46 Metern vor seinem Trainingspartner Fabian Baten (6,42m), der seinerseits die 200 Meter gewann (23,95sec). Als guten Test für die Senioren-DM am kommenden Wochenende nutzte Michael Garbert den Hammerwurfwettkampf. Mit einer konstanten Serie und der Tagesbestweite von 47,82 Metern verwies er seinen jungen Vereinskollegen Moritz Leiting auf den zweiten Platz.

In der Frauenklasse siegte Maximiliane Schmitz (geb. Langguth) mit einer Weite von 53,05 Metern vor Anna Jantzen. Zweifache Regionsmeisterin wurde Laura Wienen. Sie siegte im 100-m-Hürdenlauf (15,94sec) und über die 200 Meter (27,63sec). Ihr erstes 800-m-Rennen in der Frauenklasse beendete Nike Dangelmaier als Regionsmeisterin nach 2:22,80 Minuten. Ihre Schwester Enie sorgte mit einer Weite von 5,81 Metern im Weitsprung der U20 für eines der besten Ergebnisse der gesamten Veranstaltung. Außerdem gewann sie ihr Hürdendebüt in 16,72 Sekunden. Eine gute Leistung bot auch Fiona Terhardt, die im Hochsprung siegte (1,45m) und im Speerwurf mit einer Weite von 30,61 Metern den zweiten Platz belegte.

 

Eine Klasse für sich war auch Niklas Venhues, dem das Sprintdouble bei der männlichen U18 gelang. In 11,35 Sekunden über 100 Meter und 23,07 Sekunden über 200 Meter war er mit persönlichen Bestzeiten der Konkurrenz jeweils weit enteilt.

 

Bei der weiblichen Jugend U18 sorgten gleich vier Athletinnen des LAZ Rhede für starke Ergebnisse. Im Hammerwurf schleuderte Alexandra Spieker den 3-kg-Hammer auf 47,69 Meter. Ihre Vielseitigkeit stellte Lene Stumpen mit drei zweiten Plätzen im 100-m-Hürdenlauf (15,87 sec), Weitsprung (5,12m) und Speerwurf (26,22m) unter Beweis und im 800-m-Lauf lieferten sich Thea Lehmbrock und Annika Geuting (2:25,10min) ein spannendes Duell. Im Ziel  hatte Lehmbrock in 2:23,72 Minuten die Nase vorn.

 

Bereits beim Saisonausklang am kommenden Wochenende geht es für die Mehrkämpfer*innen und Läufer*innen des LAZ Rhede beim Sonsbecker Herbstmeeting nochmals um den Kampf um Meter und Sekunden.

 

Ergebnisse

 

 

 

Mi

01

Sep

2021

Vereinsmeisterschaften 2021 Rhede, Besagroup-Sportpark, 28. August

Mit viel Energie und ausgeprägtem Bewegungsdrang gingen die Nachwuchstalente des LAZ Rhede im heimischen Stadion an den Start.
Mit viel Energie und ausgeprägtem Bewegungsdrang gingen die Nachwuchstalente des LAZ Rhede im heimischen Stadion an den Start.

 

Nachwuchstalente in Bestform

 

Über 60 Nachwuchstalente des LAZ Rhede ermittelten die Vereinsmeister in den verschiedenen Altersklassen von sechs bis dreizehn Jahren. Dazu waren noch einige Disziplinen für ältere Athletinnen und Athleten ausgeschrieben. Weder Dauerregen noch die teilweise rutschige Bahn konnten die Kinder in ihrem Eifer bremsen, so dass zahlreiche persönliche Bestleistungen zu verzeichnen waren. Wie im Vorjahr hatte das Übungsleiterteam auch während der Sommerferien Trainingsstunden angeboten, die auch immer gut besucht waren und die Kinder brannten darauf, ihre Form zu präsentieren.

 

Über 800m der W14 setzte sich Ella Vriesen in guten 2:38,8 Minuten gegen ihre Trainingspartnerinnen aus der Gruppe von Michael Ilbertz durch. Schnell war in dieser Klasse auch Heleen-Keiten Schmitz, die über 75 Meter 10,3 Sekunden brauchte und 4,90 Meter weit sprang. Als Mehrkampftalent präsentierte sich bei der M13 Peer Ebbing, der vor allem mit 5,13 Metern im Weitsprung und 9,8 Sekunden im 75-Meter-Lauf glänzte.

Schnellste Sprinterin und beste Weispringerin der W12 war Charlotte Jochmann in guten 10,4 Sekunden über 75 Meter und 4,56 m im Weitsprung. Noch weiter hinaus ging es für die elfjährige Katrin Schnaak, die 4,68 Meter weit sprang und dabei bereits eine ausgefeilte Sprungtechnik zeigte. Die Athletin aus der Trainingsgruppe von Magnus Wilms war zudem auch im 50-m-Sprint in 7,5 Sekunden und im Schlagballwurf mit einer Weite von 36,50 Metern erfolgreich.

 

Spannend verliefen die Entscheidungen bei den Schülern M11. Besonders der 800-m-Lauf sorgte für Begeisterung bei den Zuschauern. Schließlich setzte sich Theo Barczyk in 2:49,3 Minuten knapp gegen Henri Neubus durch (2:50). Ähnlich spannend war es im 50-Meter-Sprint und im Weitsprung. Im Sprint hatte Neubus in 7,9 Sekunden die Nase vorn und im Weitsprung siegte Barczyk mit einer Weite von 3,87 Metern.

 

Bei den Schülerinnen W10 machte Lotta Emmerich ihrem Opa und LAZ-Trainer „Mecky“ Emmerich das schönste Geburtstagsgeschenk mit drei Vereinstiteln, im 50-m-Sprint (8,6), Weitsprung (3,51) und Schlagballwurf (21,00). Schnell unterwegs waren bei den Schülern M9 Louis Krasenbrink im 50-m-Sprint (8,3) und Ole Withag im 800-m-Lauf (3:08,4). Bester Weitspringer war in dieser Altersklasse Johann Tewiel (3,44), der zudem auch den Schlagballwurf gewann (29,00). Wie sehr sich die Kinder darauf gefreut haben einen Wettkampf zu bestreiten, zeigte sich auch darin, dass alle Läuferinnen den 800-m-Lauf bis zur Ziellinie kämpften, ob um den ersten oder den zehnten Platz. „ Dieser Einsatzwille hat die anwesenden Eltern, Großeltern und Freunde ebenso begeistert wie das gesamte Trainerteam um Melanie Ostendorf“,  berichtete LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm stolz.

 

 

Ergebnisse LAZ-Vereinsmeisterschaften am 28. August 2021 im Besagroup-Sportpark Rhede
Ergebnisse VM 2021.pdf
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Fr

20

Aug

2021

Zweite Trainingsgruppe für die Bambinis

Liebe Eltern,

 

aufgrund der hohen Nachfrage habe wir beschlossen, eine zweite Trainingsgruppe für die Bambinis einzurichten. Das Angebot richtet sich an Kinder im Alter von vier Jahren bis zum Eintritt in die Grundschule. Die Trainingszeit der bestehenden Gruppe ist dienstags von 16 – 17 Uhr. Die neue Gruppe schließt sich dann um 17 – 18 Uhr an. Interessenten können sich ab sofort per Mail voranmelden. Die Kinder, die bereits auf einer Warteliste stehen, werden bevorzugt berücksichtigt (Bitte deshalb in der Mail mit angeben). Der Trainingsbeginn der Bambinis ist am 24. August 2021, der erste Dienstag nach den Sommerferien. Wir hoffen, dass wir alle Wünsche berücksichtigen können. Über Interessenten, die unser Team um Bärbel Benning verstärken möchten, können sich ebenfalls gerne melden.

 

Mit sportlichen Grüßen

 

Jürgen Palm

 

 

 

Do

19

Aug

2021

Leitfaden für die Durchführung des Bambinitrainings im Winterhalbjahr 21/22

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte der LAZ-Bambinis,

 

trotz der etwas entspannteren Situation, möchten wir Sie bitten, folgende Leitlinien für einen reibungslosen und möglichst sicheren Ablauf des Bambinitrainings zu beachten:

 

Die Teilnahme am Training ist nur möglich wenn:

 

-       keine gesundheitlichen Einschränkungen oder Krankheitssymptome bestehen

 -       für mindestens zwei Wochen kein Kontakt zu einer infizierten Person bestand

 -       die Hygienemaßnahmen wie die AHA-Regeln eingehalten werden

 

Der Zutritt in die Halle erfolgt wie bisher durch den Haupteingang. In der Halle bitte Ihr Kind in die Anwesenheitsliste eintragen, bzw. die Teilnahme durch abhaken bestätigen. Sie können Ihr Kind dann zum Treffpunkt an der Hochsprungmatte begleiten.

 

Nur in Ausnahmefällen ist Ihre Anwesenheit während der Trainingseinheit erlaubt (die ersten 1-3 Teilnahmen des Kindes).

 

Das Verlassen der Halle erfolgt immer durch den Ausgang neben der Hochsprungmatte. Hier können Sie Ihr Kind auch nach dem Training wieder abholen.

 

Bitte bringen Sie Ihr Kind mit Trainingssachen zum Training. Eine Nutzung der Umkleiden soll auf die Nutzung der Toiletten beschränkt bleiben.

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis

 

Jürgen Palm

- Sportwart-

 

 

 

Mo

09

Aug

2021

LAZ-Vereinsmeisterschaften am Samstag, 28. August 2021 im Besagroup-Sportpark

 

 

Disziplinen vereinsintern:

 

m/w U10: 50m, Weitsprung, Schlagballwurf, 800m

 

m/w U12: 50m, Weitsprung, Schlagballwurf, 800m

 

m/w U14: 75m, Weitsprung, Schlagballwurf, 800m, Hochsprung

 

m/w U16 -M/F: 800m

 

Anmeldungen über die Trainer/innen.

 

Die Veranstaltung wird nach der aktuellen Fassung der NRW-Coronaschutzverordnung durchgeführt.

 

 

Zeitplan

 

11:00 Uhr

50m U10 weiblich/männlich

Ballwurf                U14 m/w

11:15 Uhr

50m U12 weiblich/männlich

 

11:30 Uhr

 

Weitsprung          U10 w/m

11:45 Uhr

75m U14 weiblich/männlich

Schlagballwurf    U12 w/m

12:00 Uhr

 

 

12:15 Uhr

400m Hürden alles Klassen

Schlagballwurf     U10 w/m

12:30 Uhr

 

Weitsprung            U14 m/w

12:45 Uhr

800m U10 weiblich

Weitsprung            U12 w/m

13:00 Uhr

800m U10 männlich

 

13:15 Uhr

800m U12 weiblich/männlich

 

13:30 Uhr

800m U14 weiblich/männlich – M/F

Hochsprung          U14 m/w

 

 

 

 

Mo

09

Aug

2021

Hendrik Pfeiffer bei Olympia auf dem 50. Rang im Marathon

Hendrik Pfeiffer (gelbe Mütze) landet auf Rang 50.
Hendrik Pfeiffer (gelbe Mütze) landet auf Rang 50.

 

BBV-Pressebericht von Björn Brinkmann

 

Rhede/Sapporo - Hendrik Pfeiffer hat den olympischen Marathon in Sapporo auf dem 50. Platz beendet.

 

Der ehemalige Leichtathlet des LAZ Rhede kam in der Nacht von Samstag auf Sonntag nach 2:20,43 Stunden ins Ziel und war damit knapp zwölf Minuten langsamer als Sieger Eliud Kipchoge aus Kenia, der erst als dritter Leichtathlet überhaupt zum zweiten Mal Olympia-Gold im Marathon holte. Der 36-Jährige lief nach 2:08:38 Stunden über die Ziellinie.

 

Pfeiffer war bei seinem Olympia-Debüt knapp zehn Minuten langsamer als bei seiner Bestzeit von 2:10,18 Stunden. Das war aber keine Überraschung, weil der 28-Jährige schon im Vorfeld erklärt hatte, angesichts der schweren klimatischen Bedingungen nicht eine neue Bestzeit anzupeilen. Dieser Plan erwies sich als richtig, immerhin mussten 30 der 106 gestarteten Läufer den hohen Temperaturen Tribut zollen und erreichten die Ziellinie nicht.

 

Fr

06

Aug

2021

Hendrik Pfeiffer fiebert Marathon in Tokio entgegen

Hendrik Pfeiffer beim LAZ-Meeting 2014
Hendrik Pfeiffer beim LAZ-Meeting 2014

 

Für den 28-Jährigen, der beim LAZ Rhede seine Karriere startete, geht der große Traum der Olympischen Sommerspiele in Erfüllung.

 

BBV-Pressebericht von Matthias Grütter

 

Hendrik Pfeiffer in Aktion – hier bei seinem Sieg 2018 beim Bocholter Citylauf Foto:: Matthias Grütter

 

Rhede/Tokio - Hendrik Pfeiffer lebt gerade seinen Traum. Der Marathonläufer ist bei den 32. Olympischen Sommerspielen in Tokio am Wochenende am Start – sein Karriere-Höhepunkt.

 

Die absolute Zeit werde, „wie vermutlich bei allen Läufern“, aufgrund des Klimas leiden, blickt er voraus. „Wirklich glücklich bin ich hier nicht. Ich freue mich aber, dass die Olympischen Spiele überhaupt stattfinden“, so Pfeiffer. „Das ist immer noch besser, als wenn sie abgesagt worden wären. Aber der olympische Spirit ist leider Corona komplett zum Opfer gefallen.“

 

So sei es für ihn schwierig, sein Ziel zu definieren, „weil man eine Endzeit bei diesen Bedingungen kaum planen kann“. Wenn er sein Bestzeittempo angehen würde, „wäre das wohl zu riskant, weil die Wahrscheinlichkeit zu gering ist, durchzukommen“. Das Tempo müsse angepasst werden. Ein Platzierungs-Ziel auszugeben, würde somit auch keinen Sinn machen, „weil das Feld so stark besetzt ist und so dicht zusammen ist, sodass bei einer guten Tagesform 20, 30 Plätze weiter vorne drin sind“.

Pfeiffer ist um Rang 75 von über 100 Startern gelistet, also im hinteren Viertel. „Ich werde versuchen, möglichst viele Läufer hinter mir zu lassen. Es ist eine tolle Erfahrung, gegen so viele Topleute anzutreten. Ich will mich gut präsentieren. Das große Ziel war, hier hin zu kommen. Das habe ich erreicht. Der Rest, der jetzt kommt, ist Bonus“, so Pfeiffer. Er wolle das abrufen, was er dieses Jahr in den vier Monaten in den Trainingslagern in Kenia investiert hat.

 

Die letzten Monate liefen sehr gut, was das Training angeht. Ich habe mich in einer ziemlich guten Form gesehen. Ich hatte allen Grund, optimistisch nach Japan zu fliegen“, so Pfeiffer. „Hier tue ich mich aber ein bisschen schwer, da ist ein Bruch drin, seit ich hier angekommen bin.“ Das würde am Jetlag aber auch an der extremen Hitze liegen.

 

Die Verlegung des Marathonlaufs aus Tokio weg in den Norden, wo es vermeintlich kühler ist, habe keine wirkliche Wirkung gehabt, „da auch hier die Temperaturen enorm hoch sind“, berichtet Pfeiffer. „Das wird eine große Herausforderung fürs Rennen, dass man eine gute Kühlstrategie hat.“ Das müsse gut organisiert sein. „Da haben wir viel Energie reingesteckt, dass das alles klappt.“ Und das könnte dann „in einer gewissen Weise eine Chance bieten“.

 

Pfeiffer erhofft sich so, einen Vorteil gegenüber seinen Konkurrenten zu erarbeiten. Die Getränkeaufnahme würde nämlich eine deutlich größere Rolle spielen als in normalen Rennen.

 

Aber: So richtig rund würde es derzeit nicht laufen, „weil ich noch nicht so richtig im Schlafrhythmus bin, was auch nicht ungewöhnlich ist“. Deshalb mache er sich keine großen Sorgen, „aber das Feeling ist ein bisschen überschattet, auch durch die ganzen Corona-Auflagen“, sagt der 28-Jährige, der sich im japanischen Shibetsu in einem Trainingscamp befindet. Dort sind die deutschen Geher und Läufer untergebracht.

 

Hier sind wir komplett raus, im Grunde haben wir mit Olympia nichts zu tun.“ Die Auflagen seien sehr scharf und werden von den Verantwortlichen sehr ernst genommen. „Das ist kein Vorwurf, aber wir sind komplett gefangen im Hotel“, so Pfeiffer. Die deutsche Delegation darf sich nur in drei Etagen aufhalten.

 

Selbst im Hotel dürfen wir uns nicht frei bewegen. Wir dürfen noch nicht einmal die Treppe benutzen, sondern müssen den Aufzug nehmen, damit wir möglichst niemandem begegnen, der nicht zu unserem Team gehört“, so der Langstreckenläufer des TV Wattenscheid.

 

Für den nächsten Tag müssten jeweils zwei Trainingszeiten benannt werden, damit man das Hotel verlassen darf. „Selbst dann sind Aufpasser dabei, man ist immer unter Beobachtung. Das fühlt sich ein bisschen surreal an, es ist schon sehr ernüchternd. Man darf sich noch nicht einmal 100 Meter vom Hotel entfernen, ohne das abgesprochen zu haben, eine Eskorte ist dabei. Das ist ein bisschen zu viel des Guten“, sagt der Ex-LAZ-Läufer.

 

Das ganze Drumherum, was Olympia so besonders macht, ist zu 100 Prozent weggebrochen, Das alles ist sehr schade. Denn bisher ist hier überhaupt kein Olympiaspirit zu erkennen“, so Pfeiffer gestern. „Ich hoffe, dass es besser wird, wenn wir nach Sapporro fahren, dass da ein bisschen mehr Feeling ist.“ Dort wird in der Nacht zum Sonntag der olympische Marathonlauf als letzte Entscheidung ausgetragen.

 

Nun würde er sich auf seinen Wettkampf, auf dieses Erlebnis konzentrieren, „gegen die besten der Welt anzutreten“. Besonders bitter aus seiner Sicht: „Bei der Abschlussfeier werden wir nicht dabei sein dürfen, obwohl wir am allerletzten Tag dran sind.“

 

Direkt nach dem Lauf geht es im Flugzeug nach Tokio. „Wir sind vor Ort, müssen aber in einem Flughafenhotel übernachten. Das kann ich nicht nachvollziehen“, sagt Pfeiffer. „Jede Sache, die Olympia so besonders macht, wird uns genommen. Darüber bin ich sehr enttäuscht. Vom Land sieht man, was über eine Bus- oder Autofahrt hinaus geht, auch überhaupt nichts, auch wohl nichts von Tokio.“

 

Und so bleibt ihm der olympische Marathonlauf, der Traum seines Lebens. Und auf diesen freut er sich aber sehr, wie Hendrik Pfeiffer gestern versicherte.

 

 

 

Fr

06

Aug

2021

Als Daniel Schnelting an allen vorbeiflog

 

Der Sprinter des LAZ Rhede wird 2007 Deuscher Meister über die 200 Meter – sein schönster sportlicher Moment.

 

BBV-Pressebericht von Daniel Oenning

 

Damit hatte er nicht unbedingt gerechnet. Die Konkurrenz jammert und der Schützling von „Mecky“ Emmerich nutzt diese Gunst der Stunde.

 

22. Juli 2007: Daniel Schnelting vom LAZ Rhede bejubelt im Erfurter Steigerwaldstadion bei den deutschen Meisterschaften im Ziel seinen Sieg über die 200 Meter – sein schönster sportlicher Moment, wie er sagt. Am linken Arm sind noch die Folgen eines Sturzes zu sehen, der eine Woche zuvor bei der U23-EM passiert war. Foto: Birkenstock

 

Rhede - Daniel Schnelting ist eine echte Erscheinung. Mit seinen 1,97 Metern und 95 Kilogramm hat er Gardemaß und ist der
35-Jährige ein richtiger Hüne. Kaum zu glauben, dass er mit dieser Statur mal der schnellste Sprinter Deutschlands gewesen ist. Doch Schnelting war genau das.

 

Dreimal gewann der Sprinter des LAZ Rhede und Schützling von Trainer Hermann-Josef „Mecky“ Emmerich den deutschen Meistertitel der Herren über die 200 Meter (2007 in Erfurt, 2008 in Nürnberg, 2010 in Braunschweig). Und er holte bei den Junioren-Europameisterschaften 2005 in Kaunas/Litauen über die 200 Meter und mit der 4 × 100-Meter-Staffel jeweils die Goldmedaille. Die persönliche Bestzeit über seine Paradedistanz 200 Meter liegt bei 20,53 Sekunden, gelaufen bei der Deutschen Meisterschaft in Nürnberg 2008.

Schnelting richtete seinen Fokus gerade auf die Vorbereitungen zu den Olympischen Spielen 2012 in London, als ihm bei Sprungübungen in der Leichtathletikhalle des LAZ Rhede die Achillessehne riss. „Ich dachte echt, mir haut jemand mit einer Stange die Beine weg“, sagt er heute.

 

Diese Verletzung zwang den ehrgeizigen und hochtalentierten Sportler letztlich nach mehreren Versuchen, die Laufbahn fortzusetzen, zum Karriereende 2014. „Auch wenn ich immer sehr optimistisch bin, musste ich da realistisch sein und sagen, dass Schluss ist“, so Schnelting rückblickend.

 

Der gebürtige Oedinger hat also viel gesehen in seiner Profizeit, viele Titel auch im Juniorenbereich errungen. Doch welcher Moment war der Schönste?

 

Das war auf jeden Fall der erste deutsche Meistertitel 2007 in Erfurt“, sagt er und fährt fort: „Wie sagt man? Unverhofft kommt oft? Das war es absolut und das hat es letztendlich umso schöner gemacht“, so Schnelting. „Mein Ziel war schon ein Podiumsplatz, aber ich habe mir bei der Konkurrenz wie zum Beispiel Alexander Kosenkow wenig Chancen ausgemalt.“

 

Der Vorlauf zum Finale im Erfurter Steigerwaldstadion am 22.Juli 2007 lief gut für den Sportler des LAZ Rhede. Viele seiner Konkurrenten jammerten über Blessuren und Schnelting merkte, dass da was geht. „Ich habe mich nach dem Vorlauf gut gefühlt, war fit. Einige der anderen Athleten nicht. Und da dachte ich mir, dass ich mir die schon holen werde“, so Schnelting.

 

Zum Finallauf öffnete dann der Himmel seine Schleusen. Regen und der Gegenwind auf der Bahn taten ihr Übriges. Viele LAZ-Freunde und Sportler warteten gespannt auf den Startschuss. „Zu solchen Events sind wir immer mit mehreren Bussen gefahren, das war immer eine tolle Atmosphäre“, sagt Schnelting, der seit 1999 Mitglied im Rheder Leichtathletikzentrum (LAZ) ist.

 

Und Schnelting kam gut aus den Startlöchern, immer im Kopf, in den ersten 50 Metern das Tempo hochzuziehen, um dann eine gewisse Lockerheit auf den zweiten 50 Metern und in der Kurve zu bekommen, wie er berichtet. „Und dann nach der Kurve auf den letzten 100 Metern geht’s ab. Ich konnte super hochschalten und es war ein wahnsinniges Gefühl, an den Gegnern vorbeizufliegen.“

 

Was ging in seinem Kopf vor, als er die Ziellinie als Nummer eins überquert hatte? „Ich dachte nur: Verrückte Welt, jetzt habe ich auch noch gewonnen“, lacht er und fügt hinzu: „Natürlich haben wir alle zusammen gefeiert, keine Frage.“

 

Dabei war die Stimmung im Vorfeld der deutschen Meisterschaft sogar ein wenig gedrückt. Bei der U23-Europameisterschaft eine Woche zuvor stürzten Schnelting und sein Mitläufer bei der 4 × 100 Meter Staffel. Er selbst hatte noch beim Wettkampf in Erfurt Schrammen an beiden Armen. Er sagt: „Wenn man sich mit 30, 40 kmh verhakt und auf die Bahn knallt, dann merkt man das schon. Minimal war ich dadurch gefrustet, aber das hat an dem Tag in Erfurt zu den Wettkämpfen bei mir absolut keine Rolle mehr gespielt.“

 

Eine große Rolle spielt in Schnelting’s Leben aber der Umgang mit der Krankheit Diabetes. Er selbst lebt seit 1991 mit Diabetes Typ I. Kurz vor dem Gespräch mit dem BBV war er von einem Segeltörn mit den „Diabetes Kids“ und Eltern heimgekehrt, Ziel der 40 Personen waren die Niederlande.

 

Das war eine sehr spannende Sache und das Event einfach der Hammer“, berichtet der Oedinger. Schnelting hat dort auch über den Umgang mit Diabetes im Sport referiert – eine Sache die dem Vetriebsleiter der Medizintechnik im Bereich Diabetes sehr am Herzen liegt. „Irgendwie hat man als Betroffener ja immer mal mit Sport zu tun, sei es im Schulbereich. Und ich gebe sehr gerne Hilfestellungen und berichte da über meine eigenen Erfahrungen im Leistungssport und im Alltag“, so Schnelting.

 

Leistungssport betreibt Daniel Schnelting nicht mehr, aber zum Training beim LAZ Rhede geht er nach wie vor und auch immer noch gerne. „Ich liebe den Sport einfach und ich bin ein Wettkampftyp. Ohne geht es einfach nicht“, sagt er mit einem Augenzwinkern.

 

 

 

Mo

02

Aug

2021

LAZ-Quartett erfüllt bei Jugend-DM Erwartungen

Gerrit Vißer vom LAZ Rhede wird bei den deutschen U20-Meisterschaften im Hammerwurf mit 55,60 Metern Zehnter. Sein Ziel, den Endkampf, verpasst er knapp. (Archivfoto)
Gerrit Vißer vom LAZ Rhede wird bei den deutschen U20-Meisterschaften im Hammerwurf mit 55,60 Metern Zehnter. Sein Ziel, den Endkampf, verpasst er knapp. (Archivfoto)

 

Enie Dangelmaier, Gerrit Vißer, Matz Grunden und Alexandra Spieker liefern in Rostock solide Leistungen ab.

 

BBV-Pressebericht von Matthias Grütter

 

Rhede/Rostock - Das Quartett des LAZ Rhede hat bei den deutschen U20- und U18-Meisterschaften im Rostocker Leichtathletikstadion die Vorleistungen bestätigt und insofern zufriedenstellende Resultate erbracht. Es sprangen für Enie Dangelmaier, Gerrit Vißer, Matz Grunden und Alexandra Spieker die Plätze fünf, neun, zehn und fünfzehn heraus.

 

Das war sehr erfreulich. Und die beste Leistung kam zum Schluss“, sagte der LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm aus Rheder Sicht über die 5,76 Meter von Dangelmaier im Weitsprung, die sie am dritten und somit letzten Wettkampftag erzielt hatte. Damit wurde sie Fünfte. „Das war die optimale Ausbeute.“

 

Die Plätze eins bis vier waren zu weit enteilt. Deutsche Meisterin wurde Assani Mikaelle (LG Region Karlsruhe), die direkt im ersten Versuch 6,54 Meter „rausgehauen“ hatte. Damit wurde die Dritte der U20-EM in Tallin auch ihrer Favoritenrolle gerecht.

Dangelmaier war mit 5,68 Metern als Vierte in den Endkampf eingezogen, was auch das Ziel war. Palm: „Im Prinzip ging es genau darum.“ Insgesamt hatten alle Weitspringerinnen mit wechselnden Winden zu kämpfen. Und schließlich zog noch eine Weitspringerin im Endkampf an der Rhederin knapp vorbei. Für sie war es bei ihrer vierten DM-Teilnahme die dritte Endkampfplatzierung.

 

Ein Malheur passierte dann den Kampfrichtern ausgerechnet im letzten Versuch von Dangelmaier, „der deutlich besser war“, so Palm. Denn erst hob der Wertungsrichter am Brett die rote Fahne für einen ungültigen Versuch, korrigierte sich und hob die weiße Fahne. In der Grube wurde aber bereits geharkt.

 

Dann wollte man das vertuschen und es wurde an einer anderen Stelle gemessen“, so Palm. „Wir haben das gar nicht mitbekommen, weil Enie und ich auf das Resultat gewartet haben. Dann kam aber ein Wertungsrichter zu uns und berichtete von dem Missgeschick.“

 

Dangelmaier bekam einen weiteren Versuch, den sie direkt absolvieren musste und den sie dann ungültig machte. „Fehler passieren. Aber sportlich fairer wäre es gewesen, wenn Enie am Ende als letzte Springerin nach einer längeren Pause den Sprung hätte wiederholen können“, so Palm, der aber auch sagte, dass es für Dangelmaier an diesem Tag vermutlich auch nicht zu einer besseren Weite gereicht hätte.

 

Etwas Pech hatte auch Gerrit Vißer, der eigentlich schon über DM-Erfahrung verfügt, so Palm. Denn „er hat einen gebrauchten Tag erwischt. Er war mit sich selbst nicht zufrieden“. Der U20-Hammerwerfer erzielte im ersten Durchgang 55,60 Meter und fabrizierte dann zwei Fehlversuche, sodass es nicht zum Endkampf reichte. Es sprang Rang neun heraus. Der siebte Platz wäre möglich gewesen. „Vielleicht ist es für ihn ein Anreiz, es im nächsten Jahr bei der U20-DM besser zu machen“, so Palm. Vißer ist in dieser Klasse noch ein weiteres Jahr startberechtigt.

 

Die beiden DM-Debütanten haben ihre Sache ganz gut gemacht“, sagte Palm über die Leistungen von Grunden und Spieker in Rostock, die in der U18 starteten. Grunden wurde im Dreisprung mit 13,27 Metern Zehnter und bestätigte damit die DM-Norm. Seine Kontrahenten stellten reihenweise Bestleistungen auf. Mehr saß für den Rheder bei seiner DM-Premiere kaum drin.

 

Alexandra Spieker, wie Vißer Schützling des Rheder Hammerwurftrainers Werner Niehaus, belegte mit 45,08 Metern Rang 15, was auch ihre Meldeposition war. Beim Einwerfen war der Hammer allerdings bei über 49 Metern eingeschlagen. „Sie war etwas zu nervös und hat sich von ihren Kontrahentinnen wohl etwas beeindrucken lassen. Sie braucht noch etwas mehr Routine“, urteilte Palm.

 

Generell seien die Bedingungen für die Sportler nicht einfach gewesen. Es mussten Gesundheitsnachweise erbracht werden, im Stadion mussten Masken getragen werden, Freunde und Eltern waren nicht zugelassen, Anfeuerungen gab es nicht, da Zuschauer fehlten. Und nach dem Wettkampf musste das Stadion direkt verlassen werden. Die Trainer waren mit ihren Athleten alleine vor Ort.

 

 

Wiedersehen mit Werner Daniels

 

Auf der Tribüne des Rostocker Leichtathletikstadions gab es ein Wiedersehen mit Werner Daniels. Dessen Sohn Johann Daniels, eigentlich Speerwerfer, wurde im Dreisprung der U18 mit 12,14 Metern hinter Matz Grunden vom LAZ Rhede 13. Ein gemeinsames Trainingslager beim LAZ wurde vereinbart. Werner Daniels war früher selbst Dreispringer und hält mit 15,10 Metern den Vereinsrekord des LAZ Rhede.

 

Später wurde er vor allem dadurch bekannt, dass er der Trainer von Christina Obergföll war. Bei Olympischen Sommerspielen gewann die Speerwerferin zweimal Silber und wurde auch einmal Weltmeisterin. Zweimal WM-Silber und einmal WM-Bronze kamen in ihrer Karriere hinzu.

 

 

 

Ergebnisse

 

 

 

 

 

Do

29

Jul

2021

80. Deutsche Leichtathletik – Jugendmeisterschaften vom 30. Juli bis 1. August 2021 in Rostock - Vorbericht

Alexandra Spieker peilt eine Weite jenseits der 50-Meter-Marke im Hammerwurf der U18 an. (Archivfoto)
Alexandra Spieker peilt eine Weite jenseits der 50-Meter-Marke im Hammerwurf der U18 an. (Archivfoto)

Finalteilnahmen realistisch

 

Vier Athletinnen und Athleten des LAZ Rhede haben die Qualifikationshürde für die 80. Deutschen Jugendmeisterschaften in Rostock genommen. Vom 30. Juli bis zum 1. August gehen rund 1000 Sportlerinnen und Sportler in der Hansestadt an den Start. Das sind fast 50 Prozent weniger als noch 2009 als das LAZ Rhede diese Meisterschaften ausrichten durfte. Höhere Normen, limitierte Teilnehmerzahlen und fehlende Staffeln führen bei erschwerten Bedingungen durch die Corona-Pandemie dazu, dass für viele Leichtathletiktalente die Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft immer schwieriger wird.

 

Umso erfreulicher, dass sich mit Gerrit Vißer, Enie Dangelmaier, Matz Grunden und Alexandra Spieker ein Quartett des LAZ Rhede qualifizieren konnte. Gerrit Vißer und Enie Dangelmaier haben bereits mehrfach unter Beweis gestellt, dass sie bei Deutschen Meisterschaften bestehen können. Vißer errang im Winter 2020 sogar die Silbermedaille im Hammerwurf der männlichen U18. Am Freitag werden die Trauben jedoch sehr hoch hängen, denn mit Merlin Hummel (Kulmbach) ist der neue Deutsche U20-Rekordhalter (81,21m ) der haushohe Favorit. Außerdem haben bereits drei weitere Athleten die 70-Meter-Marke übertroffen. Vißer, der mit der achtbesten Meldeleistung von 60,89 Meter gelistet ist, wäre somit schon mit dem Erreichen des Endkampfes der besten Acht hoch zufrieden.

 Ihren ersten DM-Startplatz hat sich Alexandra Spieker im Hammerwurf der U18 erkämpft. Spieker, die wie Vißer von LAZ-Hammerwurftrainer Werner Niehaus trainiert wird, konnte sich gegenüber dem Vorjahr um 7 Meter steigern und übertraf mit ihrer Saisonbestweite von 51,63 Meter die DM-Norm um 4,5 Meter. Dennoch stand ihre Teilnahme lange nicht fest, da in der ersten Ausschreibung nur 14 Teilnehmerinnen zugelassen werden sollten. Kurz vor dem Meldeschluss wurde die Mindestteilnehmerzahl dann auf 18 erhöht, letztlich wurden dann 19 Teilnehmerinnen zugelassen. Spieker rangiert an Position 15. Spieker und ihr Trainer wären mit einer Weite jenseits der 50-Meter-Marke zufrieden.

 

Etwas bessere Endkampfchancen hat Matz Grunden, der nach zwei Jahren mit Verletzungssorgen in dieser Saison einen enormen Leistungsschub vollzogen hat und im Dreisprung der U18 mit seiner Saisonbestweite von 13,56 Metern als Achter von 14 Teilnehmern gemeldet ist. „In allen Disziplinen ist die Leistungsdichte hoch, so dass die berühmte Tagesform entscheidend sein wird. Nach den letzten Trainingseindrücken bin ich sehr optimistisch, dass Matz einen guten Wettkampf zeigen wird“, freut sich sein Trainer Jürgen Palm auf die DM-Premiere seines Schützlings.

 

Am letzten Wettkampftag geht Enie Dangelmaier im Weitsprung der U20 an den Start. Als Zehnte der Meldeliste hat die Landeskaderathletin durchaus Chancen auf das Finale der besten Acht Springerinnen. Nach wechselhaftem Saisonverlauf hat Dangelmaier zuletzt eine aufsteigende Formkurve gezeigt, so dass die Verbesserung ihrer Saisonbestweite von 5,86 Metern realistisch erscheint. Aufgrund der in der Leichtathletik strengen Auslegung der Coronaregeln sind in Rostock weder Zuschauer erlaubt, noch können sich die Sportlerinnen gegenseitig anfeuern, da die Verweildauer im Stadion auf die eigene Wettkampfteilnahme begrenzt ist.

 

Ausschreibung mit Zeitplan

 

 

 

Mo

12

Jul

2021

LAZ Rhede: Fabian Baten stellt zum Abschied einen Rekord auf

Fabian Baten lief die 110-m-Hürden in 16,51 Sekunden. (Archivfoto)
Fabian Baten lief die 110-m-Hürden in 16,51 Sekunden. (Archivfoto)

 

Der Zehnkämpfer geht zum vorerst letzten Mal im Besagroup-Sportpark an den Start

 

BBV-Pressebericht von Björn Brinkmann

 

Rhede - Fabian Baten hat bei seinem vorerst letzten Wettkampf im Besagroup-Sportpark richtig abgeliefert. Im Hochsprung überspringt er  1,66 Meter.

 

Der Zehnkämpfer des LAZ Rhede erreichte am Wochenende im heimischen Stadion 5792 Punkte und erzielte damit eine persönliche Bestleistung. „Das ist der letzte Wettkampf vor eigener Kulisse, denn im Oktober geht es zum Studium nach Bayern“, sagte der 20-Jährige im Gespräch mit dem BBV. In Triesdorf wird er Agrartechnik studieren. „Ich denke schon, dass ich weiter für das LAZ starten werde, aber ich werde sicherlich nicht mehr so oft in Rhede sein. Generell müssen wir schauen, wie sich alles entwickeln wird“, sagte Baten.

 

Da hatte er gerade mit 48,73 Metern im Speerwurf eine persönliche Bestleistung aufgestellt. „Die Technik war gar nicht so sauber, aber der Armzug war schneller als sonst“, sagte Baten. Bestleistungen hatte er zuvor auch über 400 Meter (53,95 Sekunden) und über die 110 Meter Hürden (16,51) abgeliefert. Im Weitsprung, seiner Lieblingsdisziplin, waren nach 6,12 Meter im ersten Versuch die beiden anderen Versuche knapp ungültig. „Das ist schade, denn die waren viel weiter“, so Baten. Beim Stabhochsprung musste er den neuen Stab wechseln, „denn der war zu hart“. Dennoch kam er mit 3,90 Meter dicht an seine Bestleistung von 4,00 Meter.

 

Zehn Punkte besser

 

Unmittelbar vor dem abschließenden 1500-Meter-Lauf war Baten optimistisch, die 5782 Punkte, die er Mitte Juni in Gelnhausen erreicht hatte, zu knacken. „Dafür müsste ich eine Zeit um die 4:50 Minuten laufen“, so Baten. Am Ende wurden es 4:51,31 Minuten, die schließlich reichten, um das Ergebnis um zehn Punkte zu verbessern und einen Vereinsrekord aufzustellen. „Wobei wir allerdings noch nicht so viele Zehnkämpfer in unseren Reihen hatten“, sagte Jürgen Palm, Stützpunktleiter des LAZ Rhede. Er fügte hinzu: „Das Ergebnis aus Gelnhausen war offiziell gar nicht in die Bestenliste eingegangen, weil damals in den Laufdisziplinen zu viel Rückenwind herrschte. Jetzt in Rhede gab es eher zu viel Gegenwind, sodass das Ergebnis nun umso stärker zu bewerten ist.“ Weil Baten in den vergangenen Monaten fleißig trainiert hatte, gab Palm mit seiner Mannschaft dem 20-Jährigen noch einmal die Gelegenheit, in Rhede zu starten. Deshalb war am Wochenende neben Einzelwettbewerben auch der Mehrkampf organisiert worden. „Die Idee war, dass Einzel- und Mehrkämpfer gemeinsam an den Start gehen und die Spezialisten den Mehrkämpfern als Zugpferd dienen“, sagte Palm.

 

Das zahlte sich aus. So schaffte auch Lene Stumpen im Siebenkampf der weiblichen U18 mit 4136 Punkten ein beachtliches Ergebnis. „Sie hat einen sehr ausgeglichenen Wettkampf gezeigt. Von Haus aus ist sie eigentlich Hürdensprinterin, aber wir werden hier am Ball bleiben“, sagte Palm.

 

Mit Blick auf die deutschen Jugend-Meisterschaften, die vom 30. Juli bis 1. August in Rostock stattfinden werden, nutzte Weitspringerin Enie Dangelmaier den Wettkampf in Rhede, um an der Anlauftechnik zu feilen. So sprangen für sie gute 5,80 Meter heraus. „Aus Spaß hat sie auch noch am Speerwurf teilgenommen. Obwohl sie den eigentlich nie trainiert, reichte es zu starken 36,11 Metern“, sagte Palm. Der Stützpunktleiter war auch von den Leistungen von U18-Sprinter Niklas Venhues über 200 Meter (23,46 Sekunden) und 100 Meter (11,64) sowie von Thea Lembrock (U18) über 800 Meter (2:26,19 Minuten) sehr angetan.

 

Am stärksten besetzt war während der beiden Wettkampftage der Hammerwurf der Frauen, bei dem sich die deutsche Vizemeisterin Carolin Paesler (Bayer Levberkusen) erwartungsgemäß gegen ihre fünf Konkurrentinnen durchsetzte. Sie erreichte 65,63 Meter. „Letztes Jahr war sie besser in Form und hat die 70-Meter-Marke geknackt. Dieses Jahr hat sie sich zwischen 65 und 69 Meter eingependelt. Aber es ist für die Athleten, die nicht an Olympia teilnehmen, derzeit auch schwierig, die Motivation hochzuhalten“, sagte Palm.

 

Platz für Laufwettbewerbe

 

Er zog nach dem zweitägigen Meeting ein positives Fazit. „Wir haben wegen Corona alles bewusst klein gehalten. Die Wettbewerbe waren ein kleiner Versuchsballon, welche Wettkämpfe angeboten werden können“, sagte Palm. Demnach sei es durchaus möglich, noch mehr Laufdisziplinen in das Programm aufzunehmen. „Wenn die Pandemie noch besser im Griff ist, werden wir erneut Wettkämpfe ausrichten und dann auch alles größer ankündigen“, sagte Palm.

 

Regions- und Vereinsmeisterschaften in Rhede

 

Das LAZ Rhede wird am Samstag, 4. September, die Regionsmeisterschaften von der U18 bis zur Hauptklasse im Besagroup-Sportpark ausrichten. Bereits am Samstag, 28. August, gehen für die jüngeren Athleten die Vereinsmeisterschaften über die Bühne.

 

Ergebnisse

 

 

 

Mi

07

Jul

2021

LAZ-Mehrkampfmeeting und mehr am 10. + 11. Juli im Besagroup-Sportpark Rhede

Zeitplan 10. + 11. Juli Rhede
Zeitplan LAZ Mehrkampfmeeting 21neu.pdf
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Mi

07

Jul

2021

LV Nordrhein-Jugendmeisterschaften 2021 vom 2.-4. Juli in Mönchengladbach/Rhydt

Matz Grunden siegt im Dreisprung der U18 mit herausragenden 13,56 Metern.
Matz Grunden siegt im Dreisprung der U18 mit herausragenden 13,56 Metern.

 

Grunden löst

DM-Ticket

 

LAZ-Mehrkampfmeeting und mehr am 10. + 11. Juli im Besagroup-Sportpark

 

Mit einem kompletten Medaillensatz im Gepäck, kehrten die Nachwuchstalente des LAZ Rhede von den Nordrhein-Jugendmeister-

schaften in Mönchengladbach zurück. Für das herausragende Resultat aus Sicht des LAZ Rhede sorgte Matz Grunden, der im Dreisprung der männlichen Jugend U18 über sich hinauswuchs und mit einer Weite von 13,56 Metern siegte. Der Schützling von LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm verbesserte sich um 60 Zentimeter und sicherte sich mit dieser Leistung auch das Ticket für die Deutschen U18-Meisterschaften in Rostock.

 

Vizemeisterin im Weitsprung der weiblichen U20 wurde mit einer Weite von 5,62 Metern Enie Dangelmaier, die anschließend im 100-m-Vorlauf eine Zeit von 12,85 Sekunden erzielte. Bronze sicherte sich Lene Stumpen im 100-m-Hürdensprint der weiblichen U18. Sie steigerte ihre Vorjahresbestzeit deutlich auf gute 15,33 Sekunden. Am Tag zuvor war Stumpen bereits über 400m Hürden Fünfte geworden (69,99Sek.). Vierte im Weitsprung der Altersklasse W14 wurde Heleen Keiten-Schmitz, die 4,79 m weit sprang. Pech hatten die Teilnehmer, die am Sonntagnachmittag ihre Disziplinen austragen sollten, denn ein heftiger Gewitterschauer zwang die Verantwortlichen zum Abbruch der Veranstaltung.

 

Am Wochenende gehen rund 80 Sportler und Sportlerinnen bei einem Mehrkampf- und Einzelwettkampf des LAZ Rhede im BESAGROUP-Sportpark an den Start. Die hochkarätigsten Felder sind im Hammerwurf der Frauen gemeldet. Angeführt wird die Liste von Carolin Paesler, der aktuellen Deutschen-Vizemeisterin vom TSV Bayer 04 Leverkusen. Vom LAZ Rhede sind rund 25 Athleten am Start.

 

Ergebnisse aus Mönchengladbach

 

 

 

Zeitplan LAZ-Mehrkampfmeetung und mehr am 10. + 11. Juli 2021 im Besagroup-Sportpark Rhede
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Mi

30

Jun

2021

Melanie Welsing wird DM-Vierte beim Debüt für das LAZ Rhede

 

22-jährige US-Amerikanerin erstmals im Rheder Trikot

 

BBV-Pressebericht von von Matthias Grütter

 

Rhede/Koblenz/Kentucky - Die 22-jährige US-Amerikanerin Melanie Welsing streift sich in Koblenz bei nationalen U23-Meisterschaften erstmals das Rheder Trikot über. Sie hat Verwandtschaft in Bocholt, besitzt die doppelte Staatsbürgerschaft und könnte für Deutschland starten.

Melanie Welsing in ihrem Element: Bei der U23-DM sprintet sie bei ihrem Debüt für das LAZ Rhede über die 100-Meter-Hürden auf Rang vier. Die US-Amerikanerin hat eine doppelte Staatsbürgerschaft und könnte bald eventuell auch für das Deutsche Team starten.

Das Leichtathletikzentrum (LAZ) Rhede hat einen hochkarätigen Neuzugang: Die US-Amerikanerin Melanie Welsing. Gebürtig kommt sie aus Kentucky. Da aber ihr Vater in Bocholt gelebt und gearbeitet hat und dort auch seine Frau kennengelernt hat, besitzt Welsing auch die Deutsche Staatsbürgerschaft.

Und Welsing trumpfte direkt auf: Bei den Deutschen U23-Meisterschaften in Koblenz wurde sie Vierte. Im Stadion Oberwerth sprintete sie in 13,80 Sekunden über die 100-Meter-Hürden. Es saß sogar eine Medaille drin: Bis zur siebten Hürde lag die 22-Jährige in Führung. Dann kam sie zu dicht an die achte Hürde ran, strauchelte und rettete sich akrobatisch ins Ziel, berichtet LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm.

 

Wie stark Welsing ist, zeigte das Halbfinale: Sie siegte in 13,68 Sekunden. Im Finale hatte sie dann das Pech. Franziska Schuster aus Xanten (TSV Bayer Leverkusen, 13,49Sekunden), Neele Schuten (TV Gladbeck, 13,64) und Marlene Meier (TSV Bayer Leverkusen, 13,71) schnappten sich die drei Medaillen. Meier ist die Tochter von Ex-Hochspringerin Heike Henkel und Zehnkämpfer Paul Meier – beide in Leichtathletikkreisen sehr bekannt.

Das wurde mit der heißen Nadel gestrickt und das war auch relativ kurios“, sagte Palm zu der Tatsache, dass Welsing nun für das LAZ Rhede startet. „Sie ist ein Familienmensch. Ihre Verwandtschaft wohnt in Bocholt, die sie regelmäßig besucht, zum Beispiel ihre Großmutter. Melanie lebte auch schon mal mehrere Monate in Bocholt und war damals beim Training in Rhede. Sie ging auch auf das Kapu.“ Die Verwandtschaft war es auch, die Melanie Welsing den Tipp gab, während ihres Besuchs in Bocholt einfach mal beim LAZ anzuklopfen.

Ihren Lebensmittelpunkt hat die Hürdlerin aber in den USA. Sie studiert an der Queens-Universität in Charlotte/North Carolina. Da es für sie aber wohl kein Thema ist, für die USA zu starten, ist es nun durchaus denkbar, dass sie bald das deutsche Nationaltrikot überstreifen wird. Palm geht davon aus, dass Welsing durchaus Chancen haben könnte, 2022 an der Europameisterschaft in München teilnehmen zu können. Immerhin hatte sich Welsing in diesem Jahr schon um sechs Zehntelsekunden auf 13,43 Sekunden gesteigert. Damit verpasste sie die U23-EM in Estland im Juli denkbar knapp, da hierfür die Norm von 13,40 Sekunden vorgesehen ist.

Melanie ist eine tolle und sympathische Sportlerin“, sagte Palm und begründete das auch: „Sie hat mir auf der Rückfahrt gesagt, dass es gut für die Kontrahentinnen gewesen ist, dass sie nur Vierte geworden ist und keine Medaille gewonnen hat. Das ist okay so, hat sie zu mir gesagt. Die anderen Sportlerinnen hätten sich speziell auf diese Meisterschaften vorbereitet. Für sie sei deshalb diese Meisterschaft wichtiger gewesen. Sie selbst hätte schließlich schon ihren Saisonhöhepunkt gehabt.“ Bei den amerikanischen Uni-Meisterschaften der zweiten Kategorie in Allendale/Michigan, also für kleinere Universitäten, hatte sie in 13,40 Sekunden den Titel über 100-Meter-Hürden errungen.

Erst im Mai war Welsing beim LAZ quasi vorstellig geworden. „Wir haben gemeinsam nur zwei Trainingseinheiten bestritten“, berichtet Palm. Und da die 22-Jährige selbst zuletzt wenig trainiert hatte und somit bei der DM quasi ins kalte Wasser geworfen wurde, war der Stützpunktleiter schon sehr überrascht, dass Welsing in Koblenz um die Medaillen mitsprinten konnte.

Das soll auch keine Eintagsfliege sein. Die Leichtathletin mit der doppelten Staatsbürgerschaft soll auch weiterhin in zwei verschiedenen Trikots in den Startblock gehen: In den USA für die Queens-Universität und bei anderen Wettkämpfen dann in blau für das LAZ Rhede. Und wer weiß: Vielleicht kommt demnächst tatsächlich noch ein drittes Trikot hinzu – das der deutschen Nationalmannschaft mit dem roten Brustring.

 

 

 

Di

22

Jun

2021

50 Jahre SV Sonsbeck Leichtathletik - Wettkampf am Samstag, den 19. Juni

Fiona und Rieke haben nach einem erfolgreichen Wettkampf gut lachen.
Fiona und Rieke haben nach einem erfolgreichen Wettkampf gut lachen.

 Persönliche Bestleistungen beim Jubiläumswettkampf

 

Rund 600 Teilnehmer gingen am vergangenen Samstag beim Jubiliäumswettkämpf zum 50-jährigigen Bestehen der Leichtathletik-Abteilung des SV Sonsbeck an den Start. Mit einem strengen Hygienekonzept und einem 12-stündigen Programm gelang es dem Orgateam des SV Sonsbeck, hochklassigen Sport und Gesundheitsschutz unter einen Hut zu bringen. Das LAZ Rhede war mit 9 Teilnehmer*innen vertreten.

 

In der Männerklasse gingen Fabian Baten, Simon Heweling und Malte Stockhausen an den Start. Eine Woche nach seinem 10-Kampf fehlte Fabian Baten noch etwas die Frische. Seine beste Leistung erzielte er als Sieger im 110-m-Hürdenlauf der Männer in 16,77 Sekunden. Nach langer Wettkampfpause konnte Simon Heweling mit seiner 100-Meter-Zeit von 11,24 Sekunden (Platz. 4) zufrieden sein. Malte Stockhausen lieferte über 5000 Meter eine starke kämpferische Leistung und belegte mit einer Zeit von 15:41,66 Minuten den 6. Platz.

Einzige Athletin des LAZ Rhede in der Frauenklasse war die Hochspringerin Laura Wienen, die mit übersprungenen 1,56 Metern Dritte wurde. Bei der männlichen U18 setzte Niklas Venhues als Zweiter über 200 Meter in guten 23,46 Sekunden ein Ausrufezeichen, nachdem er mit seiner 100-m-Zeit von 11,76 Sekunden noch nicht zufrieden war. Immer schneller wird Lene Stumpen, die in ihrem ersten U18-Jahr sowohl über 100m in 13,19 Sekunden (4. Platz) als auch über die 200-m-Strecke in 26,67 Sekunden (3. Platz) schnell unterwegs war. Bei ihrem ersten Wettkampf erzielte Wiebke Schnieders 29,03 Sekunden und wurde Neunte.

 

Im Kugelstoßen und Speerwerfen gingen Fiona Terhardt und Rieke Unland an den Start. Terhardt belegte in der U20 jeweils den dritten Platz und gefiel vor allem mit ihrer Speerwurfleistung von 32,49 Metern. Rieke Unland erreichte in der U18 die Plätze zwei und vier. Sowohl im Kugelstoßen als auch im Speerwerfen gelangen ihr neue persönliche Bestleistungen von 11,38 Meter und 34,45 Meter.

 

Ergebnisse

 

 

Mi

16

Jun

2021

Olympianominierung von Hendrik Pfeiffer durch den DOSB

Das Foto zeigt Hendrik Pfeiffer bei einem Wettkampf in Düsseldorf 2012.
Das Foto zeigt Hendrik Pfeiffer bei einem Wettkampf in Düsseldorf 2012.

Pfeiffer nimmt an den Olympischen Spielen teil

 

Der Marathonläufer Hendrik Pfeiffer vom TV Wattenscheid 01 ist zum zweiten Mal in seiner Karriere vom DOSB für die Olympischen Sommerspiele nominiert worden. Aufgrund einer Fußverletzung musste Pfeiffer jedoch 2016 seine Teilnahme für Rio de Janero absagen. Pfeiffer, der mit zwölf Jahren zum LAZ Rhede kam und dort von Anette Krasenbrink und Jürgen Palm bis in die nationale Spitze der Jugend U20 geführt wurde, erzielte am 23. Februar 2020 in Sevilla in 2:10:18 Stunden die bis dahin achtschnellste Zeit eines Deutschen Marathonläufers. Zwischenzeitlich sind der Deutsche Rekordhalter Amanal Petros (2:07:18) und Richard Ringer (2:08:49) schnellere Zeiten gelaufen, so dass Pfeiffer derzeit auf Platz 10 der „ewigen“ Deutschen Bestenliste rangiert.

 

Nach Ablauf des Qualifikationszeit-

raumes Ende Mai diesen Jahres, rangiert er somit auf dem dritten Platz im DLV und wurde daraufhin vom DOSB für den olympischen Marathonlauf in Sapporo nominiert. Aufgrund der schwülwarmen Temperaturen in Tokio werden sowohl die Marathonläufe als auch die Gehwettbewerbe in einer Millionenstadt auf Hokkaido, der nördlichsten Hauptinsel Japans ausgetragen. Bereits 1972 war Sapporo Ausrichterstadt für Olympische Spiele. Damals allerdings in den Wintersportarten. Die Sommerolympiade fand im gleichen Jahr in München statt.

Hendrik Pfeiffer, der im Herbst 2020 noch das LAZ Rhede besuchte, um der Jugendabteilung seines Heimatvereines eine Spende von 1000 Euro zu überreichen, trainiert seit 2013 beim TV Wattenscheid unter Toni Kirschbaum. Im Dress des LAZ Rhede konnte sich Pfeiffer in seinen Jugendjahren als zweifacher DM-Vizemeister (Crosslauf, 3000m Halle) und zweimal für die Junioreneuropameisterschaften im Crosslauf qualifizieren. Das LAZ Rhede drückt dem sympathischen und bodenständigen Athleten für seine Olympiateilnahme am 8. August  die Daumen.

 

Di

15

Jun

2021

LVN-Kaderwettkampf Hammerwurf am 12. Juni 2021 in Rhede + Mehrkampfmeeting am 12./13. Juni in Gelnhausen + Sprungmeeting „Tag der Überflieger“ am 13. Juni in Es

Für eine DM-Teilnahme muss Fabian Baten seine Mehrkampfergebnisse noch steigern.
Für eine DM-Teilnahme muss Fabian Baten seine Mehrkampfergebnisse noch steigern.

 

Vißer fährt zur Jugend-DM

 

Am vergangenen Wochenende waren die Athleten des LAZ Rhede bei Wettkämpfen in Rhede, Gelnhausen und Essen erfolgreich und finden langsam zurück in den Wettkampfmodus. Auf Bitten des LVN-Kadertraineres Sergej Litvinow, der zu seiner aktiven Zeit als Hammerwerfer die 80-Meter-Marke übertroffen hat, richtete das LAZ Rhede einen Wettkampf für die besten Nachwuchswerfer aus NRW aus. Mit dabei waren diesmal fünf Athleten aus der starken Trainingsgruppe von Werner Niehaus.

 

Die Landeskaderathletin Alexandra Spieker steigerte ihre persönliche Bestleistung deutlich auf starke 51,55 Meter und übertraf die U18-DM-Norm gleich um 4,5 Meter. Dennoch hat sie derzeit noch keinen Startplatz für Rostock sicher, da nur 14 Athletinnen starten dürfen. Derzeit ist dafür eine Weite von 52,25 Meter erforderlich. „Bis zum Meldeschluss sind es noch vier Wochen und wir hoffen, dass Alexandra bei den kommenden Wettkämpfen noch zulegen kann“, erläutert LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm. Sicher planen kann hingegen Gerrit Vißer, der mit einer Weite von 60,37 Metern erneut eine starke Leistung bot und als aktuell 7. der Deutschen U20-Bestenliste einen Startplatz sicher hat.

Bei den Frauen gingen Maximiliane Langguth und Anna Jantzen an den Start. Langguth erzielte bei ihrem ersten Saisonwettkampf 53,48 Meter und Jantzen erzielte mit einer Weite von 47,21 Metern eine neue persönliche Bestweite. Bei den Männern verfehlte Moritz Leiting mit 45,23 Metern seine persönliche Bestleistung (45,56) nur knapp.

 

Nach Gelnhausen ging die Reise für den LAZ-Zehnkämpfer Fabian Baten und seinen Trainer Roman Buhl. Kurzfristig hatte Baten noch ein Startrecht erhalten und so ging es spontan zur Heimat der 400-m-Hürdenlegende Harald Schmid nach Süd-Hessen. Nach zwei anstrengenden Wettkampftagen standen für Baten am Ende 5.782 Punkte im Wettkampfprotokoll. Insbesondere im 100-m-Sprint (11,73) Sekunden und Stabhochsprung, wo Baten exakt 4 Meter hoch sprang, konnte sich der vielseitige Athlet steigern. Für die Teilnahme an den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Wesel ist eine weitere Steigerung auf über 6.000 Punkte gefordert.

 

Beim „Tag der Überflieger“ vertrat Enie Dangelmaier die Farben des LAZ Rhede. Im Weitsprung der weiblichen U20 belegte die frischgebackene Abiturientin mit einer Weite von 5,62 Metern den zweiten Platz.

 

Ergebnisse "Tag der Überflieger"

 

 

 

Mi

09

Jun

2021

Wir trauern um Dieter und Luise Uhlitzsch

Dieter Uhlitzsch
Dieter Uhlitzsch

Liebe Mitglieder unseres Vereins,

 

mit Betroffenheit und tief empfundener Anteilnahme müssen auch wir den Tod unseres ehemaligen 1.Vorsitzenden

 

Dieter Uhlitzsch

und seiner lieben Frau Luise

 

zur Kenntnis nehmen.

 

Dieter verstarb am 31. Mai 2021 im Alter von 84 Jahren, nur wenige Tage nachdem ihn Luise verlassen hatte.

Er führte den Verein in den Jahren von 1995 bis 2001.

Dieter war maßgeblich daran beteiligt, dass in den ersten Jahren seines Wirkens unser Verein nach dem Tode von Berni Becks erfolgreich durch eine schwierige Phase der Restrukturierung gelenkt und der Erhalt des Leichtathletik-Leistungsstützpunktes Rhede gesichert werden konnte.

Dem Verein blieben er und seine Frau bis zuletzt interessiert und freundschaftlich verbunden.

 

Wir werden Dieter und Luise in dankbarer Erinnerung behalten.

 

Andreas Böing, 1.Vorsitzender

Jürgen Palm, Stützpunktleiter 

 

 

Di

08

Jun

2021

Kaderwettkampf am 5. Juni 2021 in Bochum-Wattenscheid

Lene Stumpen (rechts) hat im 400-m-Hürdenlauf noch viel Potenzial nach oben.
Lene Stumpen (rechts) hat im 400-m-Hürdenlauf noch viel Potenzial nach oben.

 

Stumpen unterbietet Landesnorm

 

Drei Kaderathleten des LAZ Rhede durften am vergangenen Samstag an einem Wettkampf im Wattenscheider Lohrheidestadion teilnehmen. Lene Stumpen gab ihr Debüt auf der 400-m-Hürdenstrecke. Enie Dangelmaier und Matz Grunden gingen in ihren Spezialdisziplinen Weitsprung und Dreisprung an den Start.

 

Bis zur vierten Hürde lief es bestens für Lene Stumpen, die das Rennen über 400m Hürden couragiert begann. Doch nachdem sie die vierte Hürde mit dem Nachziehbein touchierte, kam Stumpen aus dem Rhythmus und war an den folgenden Hürden immer zu dicht, so dass sie bremsen musste. In 70,55 Sekunden unterbot sie dennoch die Norm für die Landesmeisterschaften deutlich.

Enie Dangelmaier kam nicht wie gewohnt in den Weitsprungwettkampf und blieb mit 5,59 Meter deutlich hinter ihrer Saisonbestweite von 5,86 Meter zurück. Bereits am Sonntag sollte es für sie beim „Tag der Überflieger“ in Essen-Überruhr wieder deutlich weiter in die Grube gehen. Einen guten Eindruck hinterließ Matz Grunden, der im Dreisprung der U18 mit einer Weite von 12,95 Metern Zweiter wurde. Der Schützling von LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm blieb damit nur einen Zentimeter hinter seiner persönlichen Bestleistung zurück.

 

Am Samstag richtet das LAZ Rhede erneut einen Kaderwettkampf für Hammerwerfer aus. Hier wird auch Maximiliane Langguth ins Wettkampfgeschehen eingreifen. Auf ihr Startrecht für die Deutschen Meisterschaften hatte sie aufgrund von Trainingsrückstand verzichtet. Ab 13 Uhr werden dann mit Anna Jantzen, Alexandra Spieker und Gerrit Vißer drei weitere Talenente aus der Gruppe von Werner Niehaus gegen die Konkurrenz aus Leverkusen, Olfen, Leichlingen und Uerdingen antreten.

 

Ergebnisse

 

 

 

Mo

17

Mai

2021

Wettkämpfe im Mai 2021

Malte Stockhausen war eine ganze Minute schneller als der Zweitplatzierte (Archivfoto von Jan-Hendrik Ridder)
Malte Stockhausen war eine ganze Minute schneller als der Zweitplatzierte (Archivfoto von Jan-Hendrik Ridder)

Wettkämpfe von Bocholt bis Tampa (Florida)

 

Bei Wettkämpfen von Bocholt bis Tampa (Florida) machten die Talente des LAZ Rhede mit guten Leistungen auf sich aufmerksam. Obwohl der Bocholter Citylauf auch in diesem Jahr in alternativer Form durchgeführt werden musste, ließen es sich viele Lauffreunde aus der Region nicht nehmen, daran teilzunehmen. Vom LAZ Rhede waren dabei besonders Malte Stockhausen, Henri Neubus und Chalotte Jochmann erfolgreich.

 

Malte Stockhausen lief die 5-km-Strecke in starken 15:23 Minuten und war damit exakt eine Minute schneller als der Zweitplatzierte. Die schnellsten Zeiten über 2,5 Kilometer liefen Henri Neubus (U12/10:24) bei den Jungen und Charlotte Jochmann bei den Mädchen (U14/8:42).

 

Bei ihrem Saisondebüt im Weitsprung siegte Enie Dangelmaier mit guten 5,77 Metern vor ihren Kaderkolleginnen bei einem vom LV Nordrhein organisierten Wettkampf in Krefeld-Uerdingen. Bei ihrem nächsten Wettkampf wird Dangelmaier ein Heimspiel haben, denn der Landesstützpunkt Rhede richtet am Samstag, den 29. Mai einen Kaderwettkampf für die Horizontalspringer*innen und Hammerwerfer*innen aus.

In die Top 3 der Deutschen Bestenliste 2021 stürmte Henry Vißer bei der American Conference in Tampa (Florida). In starken 52,20 Sekunden lief Vißer die 400m Hürden so schnell wie zuletzt 2019. Im Finale dieser Meisterschaft für Universitätsteams lief Vißer dann in 52,68 Sekunden auf den sechsten Platz. Vizemeister wurde er zusammen mit seinen Staffelkollegen in starken 40,22 Sekunden. Abschließend trug Vißer noch zum vierten Platz der 4x400-m-Staffel (3:14,85) der „Tulsa Hurricanes“ bei.

 

Ein positives Ausrufezeichen setzte auch der ehemalige LAZ-Läufer Jan-David Ridder, der im Dress der LG Olympia Dortmund laufend die U23-DM-Norm über 800m unterbot. Bei einem Läufermeeting in Karlsruhe unterbot Ridder in 1:52,26 Minuten seine bisherige Freiluftbestzeit fast um vier Sekunden.

 

Fr

14

Mai

2021

Training nach dem Infektionsschutzgesetz ab 17. Mai

Ab Montag, 17. Mai, dürfen die Schülergruppen  wieder zu den normalen Zeiten in Gruppengrößen bis 20 trainieren.

 

Das Training der Bambinis startet dann ab Dienstag, den 1. Juni um 16 Uhr.

 

 

Di

04

Mai

2021

BZ-Pressebericht über den mehrfachen Deutschen 200-Meter-Meister Daniel Schnelting

Quelle:

Horst Andresen
andresen-presseservice & layouts

Am Prinzenbusch 39
46414 Rhede

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Telefon 02872 / 980 627
Telefax 02872 / 980 628

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0151 563 666 22

 

 

 

Hier geht es zum Pressebericht

 

 

Ein Lebenslauf nach den Läufen des Lebens
Pressebericht der Borkener Zeitung
BZ vom 04052021 Seite 19.pdf
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Mi

28

Apr

2021

Wettkämpfe von Henry Vißer in den USA

Henry Vißer greift nach einjähriger Wettkampfpause wieder an.
Henry Vißer greift nach einjähriger Wettkampfpause wieder an.

 Vißer reloaded

 

Während in Deutschland derzeit nur Kaderathleten und Berufssportler Wettkämpfe austragen dürfen, sieht die Situation für die Universitätssportler in den USA deutlich besser aus als noch im Vorjahr. So durften Henry Vißer und seine Teamkolleg*innen von den Tulsa Hurricanes bereits seit Januar 2021 eine Reihe von Leichtathletikwett-kämpfen bestreiten.

 

Nach gut einem Jahr Wettkampfpause blieb Vißer bei den ersten Wettkämpfen noch deutlich hinter seinen persönlichen Bestzeiten zurück. Einen deutlichen Aufwärtstrend versprachen jetzt seine Ergebnisse vom vergangenen Wochenende. In Fayetteville/Arkansas lief Vißer die 400m Hürden in guten 53,22 Sekunden, womit er in einem hochkarätigen Teilnehmerfeld den 7. Platz belegte. Ebenfalls Siebte wurde die 4x100-m-Staffel in schnellen 41,28 Sekunden. Das enorme Wettkampfpensum schloss Vißer mit einem 400-m-Lauf in 49,00 Sekunden ab.

 

Da der Leistungssport an den amerikanischen Universitäten einen enormen Stellenwert besitzt, sind bereits alle Athlet*innen zweimal geimpft worden. Dennoch finden die Wettkämpfe und Meisterschaften unter sehr strengen Auflagen statt, berichtet Vißer von seinen Erfahrungen. Die nächsten Meisterschaften stehen für Anfang bis Mitte Mai auf dem Programm. Dann wird auch Enie Dangelmaier ihren ersten Weitsprungwettkampf bestreiten. Als Landeskaderathletin darf sie am 8. Mai bei einem Wettkampf in Uerdingen antreten.

 

 

Fr

23

Apr

2021

Training nach dem Infektionsschutzgesetz ab 26.04.2021

Die jungen Athletinnen und Athleten freuen sich, in der Coronazeit wenigstens partiell trainieren zu dürfen.
Die jungen Athletinnen und Athleten freuen sich, in der Coronazeit wenigstens partiell trainieren zu dürfen.

Liebe Athlet*innen, liebe Eltern, liebe LAZ-Mitglieder!

 

Die Corona-Pandemie stellt nach wie vor eine große Herausforderung für uns alle dar. Der Vorstand und die Trainer*innen des LAZ Rhede begrüßen deshalb alle Maßnahmen der politischen Verantwortungs-träger, die helfen, die Pandemie möglichst rasch zu beenden. Es gilt deshalb die Vorgaben des neuen Infektionsschutzgesetzes vollinhalt-lich umzusetzen.

 

Die positive Nachricht: Kinder bis 14 Jahre dürfen in 5er-Gruppen weiterhin trainieren und Einzelsportler dürfen alleine, zu zweit oder mit Personen des eigenen Hausstandes im Freien trainieren. Sollte die Inzidenz im Kreis Borken wieder drei Tage infolge unter der 100er-Grenze liegen, dürfen wieder 20 Kinder pro Trainingsgruppe betreut werden.

 

Das Training der Bambinis kann leider erst wieder starten, wenn die 100er-Grenze unterschritten wird. Aufgrund der vielen Kinder in diesem Altersbereich ist eine Betreuung in 5er-Gruppen nicht umsetzbar.

 

Die Einteilung der Trainingsgruppen ab U10 erfolgt über das Trainer*innen–Team. Wer noch keinen festen Trainingstermin hat, kann sich per Mail über laz.rhede@gmx.de anmelden. Es erfolgt eine Aufteilung in A und B Gruppe, wie im Distanzunterricht der Schulen.

 

Folgende Trainingszeiten sind vorgesehen:

 

U10 / U12 / U14    montags, mittwochs, freitags

 

Gruppe A :   16:30 - 17:30 Uhr

Gruppe B:   17:30 – 18:30 Uhr

 

Gruppe Michael nach Absprache.

 

Es gelten auch weiterhin die bekannten Corona-Schutzregeln.

 

Die Kinder werden wieder am Stadioneingang von den betreuenden Trainer*innen abgeholt und nach dem Training in die Obhut der Eltern/Großeltern übergeben.

 

Auf dem gesamten Gelände des Besagroup-Sportparks gilt Maskenpflicht (für die Trainierenden während des Trainings nicht).

 

Trainieren dürfen nur Sportler*innen die:

 

  • keine gesundheitlichen Einschränkungen oder Krankheitssymptome haben,

  • für mindestens zwei Wochen keinen Kontakt zu einer mit dem Corona-Virus infizierten Person hatten,

  • dies mit dem von den Eltern/Erziehungsberechtigten unterschriebenen Anmeldebogen bescheinigen.

 

Bleibt gesund, wir machen euch fit!

 

Euer Trainer*innen-Team des LAZ Rhede

 

 

 

 

Do

15

Apr

2021

Hammerwurf-Wettkampf am 10. April 2021 in Leverkusen

Alexandra Spieker zeigte großes Geschick im Umgang mit den ungünstigen Witterungsbedingungen und steigerte ihre bisherige Bestleitung um mehr als 6 Meter. (Archivfoto)
Alexandra Spieker zeigte großes Geschick im Umgang mit den ungünstigen Witterungsbedingungen und steigerte ihre bisherige Bestleitung um mehr als 6 Meter. (Archivfoto)

 

Spieker entert die Top Five

 

Klein aber fein war das Teilnehmerfeld bei der Saisoneröffnung des TSV Bayer Leverkusen. Nur die Landeskaderathlet*innen im Hammerwurf durften an dem Wettkampf auf der Leverkusener Wurfanlage teilnehmen. Vom LAZ Rhede waren mit Gerrit Vißer und Alexandra Spieker zwei Talente aus der Trainingsgruppe von Werner Niehaus eingeladen.

 

Insbesondere Alexandra Spieker kam bei Dauerregen mit dem äußerst glatten Wurfring zurecht und konnte ihre bisherige persönliche Bestleistung um über 6 Meter auf starke 50,40 Meter steigern. Damit übertraf die U18-Athletin auf Anhieb die DM-Norm von 47 Metern deutlich. In der aktuellen DLV-Bestenliste rangiert Spieker derzeit auf dem fünften Platz. Deutlich mehr Schwierigkeiten hatte ihr Trainingspartner Gerrit Vißer mit dem glatten Ring. Bei seinem ersten Wettkampf mit dem 6-kg-Hammer konnte Vißer aufgrund seiner hohen Drehgeschwindigkeit nur mit Mühe die Kontrolle behalten. Schließlich tauschte er seine Wurfschuhe gegen „normale“ Laufschuhe, die etwas mehr Griff boten. Am Ende gingen 53,10 Meter in die Ergebnisliste ein, womit Vißer ebenfalls über der DM-Norm der U20 blieb.

Es war einfach schön, wieder einen Wettkampf zu bestreiten und Leverkusen hat alles sicher und gut organisiert, so dass wir mit einer guten Standortbestimmung in die weitere Vorbereitung gehen können“, erläutert LAZ-Hammerwurftrainer Werner Niehaus. Wie diese aussehen wird, kann jedoch weder er noch der Landesverband vorhersagen. Für Mitte nächster Woche ist ein Statement des LV Nordrhein über den weiteren Saisonverlauf geplant.

 

 

Ergebnisse

 

 

Mi

07

Apr

2021

Training nach den Osterferien

Liebe Athlet*innen, liebe Eltern,

 

nach derzeitigem Stand dürfen wir ab Montag, den 12. April in 10er- Gruppen trainieren.

Die U14 kann wie bisher zum Training kommen.

Die U12 und U10 werden entsprechend in kleinere Gruppen eingeteilt.

Bei Rückfragen bitte direkt bei den zuständigen Trainer*innen melden. Ansonsten natürlich auch gerne über die E-mail-Adresse an mich.

 

Jürgen Palm

 

 

Di

30

Mär

2021

Frohe Ostern

 

Das Team des LAZ Rhede wünscht allen Athletinnen und Athleten, deren Familien, Freunde und Fans schöne, erholsame Osterfeiertage.

Bleibt gesund und optimistisch!

 

 

 

Fr

12

Mär

2021

Bambini-Training startet erst nach den Osterferien

Aus organisatorischen Gründen können die Bambinis  frühestens nach den Osterferien wieder ins Training einsteigen.

 

Informationen dazu werden Anfang April auf der Homepage bekannt gegeben.

 

Mi

10

Mär

2021

Training-Neustart ab dem 15. März

Liebe Athlet*innen, liebe Eltern!

 

Wir freuen uns, dass es ab Montag, den 15. März wieder mit dem Training los geht!

 

Die Altersklassen U10 (- 2012), U12 (-2010) und U14 (-2008) trainieren montags, mittwochs oder freitags ab 16:30 Uhr.

 

Die Einteilung der Trainingsgruppen erfolgt über das Trainer*innen – Team. Wer noch keinen festen Trainingstermin hat, kann sich per Mail über laz.rhede@gmx.de anmelden.

 

Zu den Basisgruppen trainiert die Laufgruppe von Michael Ilbertz montags und donnerstags von 17:30 – 19:00 Uhr. Anfragen auch hier über unsere Mailadresse.

 

Wie vor dem Lockdown im November 2020, gelten auch weiterhin die bekannten Corona-Schutzregeln.

 

Die Kinder werden wieder am Stadioneingang von den betreuenden Trainer*innen abgeholt und nach dem Training in die Obhut der Eltern/Großeltern übergeben.

 

Individuelles Training ist nach Absprache mit den Trainer*innen auch für die Altersklassen U16 und älter erlaubt. Hier dürfen bis zu fünf Personen aus zwei Haushalten zusammen trainieren.

 

Auf dem gesamten Gelände des Besagroup-Sportparks gilt Maskenpflicht (für die Trainierenden während des Trainings nicht).

 

Trainieren dürfen nur Sportler*innen die,

 

-keine gesundheitlichen Einschränkungen oder Krankheitssymptoe haben,

-für mindestens zwei Wochen keinen Kontakt zu einer mit dem Corna-Virus infizierten Person

 hatten,

 -dies mit dem von den Eltern/Erziehungsberechtigten unterschriebenen Anmeldebogen

  (s. Anhänge) bescheinigen.

 

Da das Training bei jedem Wetter draußen stattfindet, bitte wetterfeste Trainingsbekleidung mitbringen.

 

Bis die Tage beim LAZ!

 

Euer Trainer*innen-Team des LAZ Rhede

 

Einverständniserklärung für erwachsene Sportler
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Einverständniserklärung für minderjährige Sportler
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Mo

08

Mär

2021

Fitnessgerät zu verschenken

Fr

05

Mär

2021

Verantwortlicher Trainings-Neustart

Liebe Vereinsmitglieder,

liebe Sportlerinnen und Sportler,

 

wie schon zum Jahresende 2020 abzusehen war, zeigt uns der Verlauf der Corona-Pandemie auch im Jahr 2021 die Grenzen und beschränkten Möglichkeiten unseres Agierens als Sportverein auf.

 

Trotz des begonnenen Einsatzes geeigneter Impfstoffe und Test- bzw. Schnelltestverfahren wollen die zu bewertenden Richtzahlen zzt. noch nicht so recht sinken und auftretende Virenmutanten vereinfachen die Sachlage auch nicht.

 

Was uns bleibt, ist einen verantwortbaren Weg zwischen Lockdown und Lockerung zu beschreiten.

 

So gilt es nach vorne zu schauen und auf der Grundlage der Entscheidungen der Bundeskanzlerin und der Länderchefs einen verantwortlichen Neustart - vornehmlich mit Blick auf das Kinder- und Jugendtraining - zu wagen.

 

Der 3. Öffnungsschritt in diesem Konzept erlaubt ab dem 08.03. bei Inzidenzwerten zwischen 50 - 100 "Außen-Sport", also Freiluft und Stadion, von maximal 20 Kindern.

 

Der Inzidenzwert für den Kreis Borken variiert aktuell um 70.

 

Auf diesem Hintergrund werden Jürgen Palm und das Trainerteam ab Montag, 15.03., wieder Trainingszeiten anbieten und eine detaillierte Planung und Organisation der Gruppen bis zum 11.03. an dieser Stelle veröffentlichen.

 

So ist zumindest ein Neuanfang gemacht und wir müssen gemeinsam schauen, wohin die weitere Entwicklung geht, auf die wir dann reagieren können oder auch müssen.

 

Bleibt also motiviert, gesund und zuversichtlich!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Euer Andreas Böing

Vorsitzender

 

Di

16

Feb

2021

Wettkämpfe in Wichita 5.Feb., Topeka 12. Feb.(Kansas/USA) und Dortmund 7. und 12. Februar 2021.

Das Foto zeigt den LAZ-Athleten Henry Vißer im Dress seines Uni-Teams.
Das Foto zeigt den LAZ-Athleten Henry Vißer im Dress seines Uni-Teams.

 

Vißer und Ridder in Topform

 

Nachdem die komplette Sommersaison für den LAZ-Sprinter Henry Vißer ausgefallen war, durfte der Student der Universität Tulsa (Oklahoma) für zwei Hallenwettkämpfe in seiner Wahlheimat USA die Spikes schnüren. Auf dem Programm standen jeweils die 400 Meter und die 4x400-Meter-Staffel. Bei seinem ersten Start nach fast einem Jahr Wettkampfpause siegte Vißer über die 400 Meter in 50,28 Sekunden und errang mit seinen Staffelkollegen den vierten Rang (3:25,36min). Noch schneller war der Hürdenspezialist dann eine Woche später in Topeka. Hier blieb er als Dritter in 49,63 Sekunden deutlich unter der 50-Sekunden-Marke und auch das Staffelquartett konnte sich auf 3:23,60 Minuten steigern (3.). Mit den beiden Wettkämpfen ist die Hallensaison bereits abgeschlossen, aber Vißer hofft, dass es im Sommer mit den Wettkämpfen weitergeht.

 

Mit zwei persönlichen Bestzeiten gefiel der ehemalige LAZ-Athlet Jan-David Ridder, der sich aus Studiengründen der LG Olympia Dortmund angeschlossen hat. Im 800-m-B-Lauf des hochklassig besetzten PSD-Meetings erzielte Ridder als Dritter gute 1:55,69 Minuten und konnte sich dann eine Woche später deutlich auf 1:53,86 Minuten steigern (4.). Damit blieb Ridder bereits unter dem Hallendach deutlich unter der U23-DM-Norm. „Ich freue mich sehr für Jan-David, der großes Durchhaltevermögen bewiesen hat und nach drei schwierigen Jahren wieder den Anschluss gefunden hat“, berichtet sein ehemaliger Trainer Jürgen Palm.

 

Fr

05

Feb

2021

Online Trainingseinheit

LAZies trainieren auch Zuhause
LAZies trainieren auch Zuhause

 

Rund 25 Kinder des LAZ Rhede haben an der ersten Online-Trainingseinheit teilgenommen. Melanie, Alicia, Kim-Jessica und Fiona hatten sich einiges einfallen lassen und die LAZies mit coolen Übungen in Schwung gebracht. Wie immer waren unsere jüngsten Talente mit viel Eifer und Freude dabei. Nach einem Warm-UP mit Laufen, Skippings, Anfersen, Hampelmannsprüngen auf der Stelle, folgten dann Kräftigungsübungen mit Wasserflaschen. Anschließend mussten (durften) die Kinder mit einem Kartenspiel und ein bisschen Glück verschiedene Übungen machen, wie Liegestütze, Kniebeugen, Situps und dem „Fallschirmspringer“. Zum Abschluss gab es noch ein Cool-Down mit einigen Dehnübungen. Den Kindern und Trainerinnen hat es super gefallen, so dass für nächsten Mittwoch eine Fortsetzung geplant ist.

 

Interessent*innen können sich bei Melanie anmelden.

 

Rückfragen gerne auch an laz.rhede@gmx.de

 

 

Fr

15

Jan

2021

Enie Dangelmaier vom LAZ Rhede gelingt der große Sprung

Enie Dangelmaier, hier beim Sprint, ist mehrfach in den Jahresbestenlisten 2020 des DLV gelistet.
Enie Dangelmaier, hier beim Sprint, ist mehrfach in den Jahresbestenlisten 2020 des DLV gelistet.

Die Weitspringerin bringt es in den DLV-Jahresbestenlisten 2020 auf sechs Einträge. 21 Platzierungen ihres Vereins sind insgesamt darin aufgelistet.

 

Mit insgesamt 21 Platzierungen ist das LAZ Rhede in der Bestenliste 2020 des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) vertreten. „In Anbetracht der wenigen Wettkämpfe und Meisterschaften der Sommersaison ist das ein gutes Ergebnis“, urteilt LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm.

 

Er führt weiter aus: „Die Bestenlisten des Coronakrisenjahres sind auch deshalb nicht mit denen der Vorjahre zu vergleichen, da die Regelungen in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich waren.“ So wurden in NRW, im Gegensatz zu Baden-Württemberg oder Bayern, keine Staffelwettbewerbe ausgetragen. Im Vergleich zum Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre fehlen somit gut zehn Einträge für das LAZ Rhede und die Startgemeinschaft Rhede-Sonsbeck-Brottrop, rechnet Palm vor.

Die meisten Einträge der LAZ-Athleten verbuchte Enie Dangelmaier, die sechsmal gelistet wurde. Mit ihrer am 25. Juli erzielten Weite von 6,04 Metern rangiert sie im Weitsprung der weiblichen U18 auf dem fünften Platz. Auch in den Altersklassen U20, U23 und Frauen ist Dangelmaier unter den besten Weitspringerinnen im DLV zu finden. Außerdem war sie im Siebenkampf und mit der Siebenkampf-Mannschaft, die durch Rieke Unland und Lene Stumpen komplettiert wurde, mit Rangplatz sieben erfolgreich.

 

Der Hindernisspezialist Malte Stockhausen ist viermal gelistet. Bei der U23 rangiert er über 3000-Meter-Hindernis mit 9:19,65 Minuten „auf dem starken fünften Platz“, so Palm. Über 5000 Meter schaffte es Stockhausen in 14:42,17 Minuten ebenfalls in die Top Ten. Beide Zeiten lief der Student aus Bocholt noch während seines Studienaufenthaltes in Florida/USA. In der Männerklasse belegt Stockhausen mit seinen Zeiten die Plätze 14 und 45.

 

Die stärkste Disziplingruppe des LAZ Rhede war 2020 der Hammerwurf. Hier verbuchten die Athleten aus der Trainingsgruppe von Werner Niehaus 2020 sieben Einträge in die DLV-Bestenliste. Auf Platz sieben schafften es sowohl Gerrit Vißer in der männlichen Jugend U18 (62,65 Meter), als auch Maximiliane Langguth bei den Frauen. Ihre Saisonbestweite von 60,38 Metern bedeutete auch ein neuer Rekord, berichtet Palm.

 

Erstmals seit 2004 fehlt Klaudia Kaczmarek in der Deutschen Jahresbestenliste. Die erfolgreichste Leichtathletin des LAZ Rhede der letzten beiden Jahrzehnte hat in der Sommersaison, wie viele andere Spitzenathleten im DLV auch, keine Wettkämpfe bestritten.

 

DLV-Bestenliste 2020: Platzierungen des LAZ Rhede
Ergebnisse DLV-Bestenliste 2020.pdf
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Fr

08

Jan

2021

Trauer um Kurt Koch

Die Sportler, Trainer und Funktionäre des LAZ Rhede trauern um Kurt Koch, der am 2. September 2020 nach langer Krankheit verstorben ist.

 

Kurt war mit Leib und Seele Kampfrichter und hat Generationen von Sprintern und Läufern mit seinem Startschuss auf die Reise geschickt. Seine Kampfrichter-Premiere feierte der Isselburger 1962 bei den Kreismeisterschaften in Wesel. Nachdem er bei den Kreis-Waldlaufmeisterschaften 1964 in Anholt seinen ersten Startschuss abgefeuert hatte, war sein Weg als „Mann mit der Pistole“, wie Kurt in der Leichtathletikszene liebevoll genannt wurde, vorgezeichnet.

 

In dieser Funktion war Kurt über 50 Jahre als Kampfrichter für den Deutschen Leichtathletik-Verband, den Leichtathletik-Verband-Nordrhein, den Kreis Rhein-Lippe und der Nachfolgeorganisation der Region Nord im Einsatz. Wettkämpfe in Rhede lagen ihm dabei besonders am Herzen, so dass Kurt nicht nur bei 47 der bisher 49 internationalen LAZ–Meetings im Einsatz war, sondern auch bei unzähligen Kreis-, Vereins- und Schulwettkämpfen die Startpistole zückte.

 

Kein Wunder, dass Kurt ein beliebter Interviewpartner war, der sogar einen Liveauftritt im WDR Fernsehen hatte. Kurt hatte viel zu erzählen. Schließlich hat er wie kein Zweiter die Stars der nationalen und internationalen Leichtathletik-Szene hautnah erlebt. Dabei blieb Kurt stets bodenständig und gewissenhaft.

 

Unser Mitgefühl gilt seiner Ehefrau Rita und seiner Tochter Ulrike. Wir werden Kurt ein ehrendes Andenken bewahren.

 

Do

17

Dez

2020

LVN-Kila-Nikolaus-Cup absolviert

 

Die Schüler des LAZ Rhede bleiben zuhause und nehmen trotzdem am LVN-Kila-Nikolaus-Cup teil. Wenn man auf der Suche nach Vorbildern in der Krise ist, gibt es zum Glück viele Menschen die sich selbstlos für andere einsetzen oder die Umstände akzeptieren und trotzdem weitermachen. Unser großes Lob und Anerkennung gilt deshalb auch unseren Schülertrainer*innen um Melanie Ostendorf. Sie hat zusammen mit Kim-Jessica Thöne, Alicia Südholt und Enie Dangelmaier die Kinder ihrer Trainingsgruppen motiviert, am LVN-Kila-Nikolaus-Cup teilzunehmen.

Als „Kampfrichter*innen“ fungierten die Eltern, die mit Maßband und Stoppuhr die Werte ermittelten. Auch Ihnen gilt unser Dank.

Insgesamt haben 26 Nachwuchstalente in den Mannschafts- und Einzelwertungen teilgenommen. Sie wurden jetzt mit einer Urkunde und einem kleinen Präsent belohnt, das kontaktlos per Post zugestellt wurde. Allen LAZies, den Eltern und Großeltern und dem gesamten Trainerteam wünschen wir frohe und gesegnete Weihnachten und alles Gute für 2021.

 

Bleibt sportlich!

 

Euer LAZ Team

 

Mi

09

Dez

2020

Jahresabschluss 2020

Liebe Sportlerinnen und Sportler, liebes Trainerteam, liebe Vereinsmitglieder,

sehr geehrte Freunde und Förderer unseres Vereins,

 

ein überaus schwieriges Jahr geht zu Ende, das in nahezu allen gesellschaftlichen Bereichen – somit auch im sportlichen – tiefgreifende und oftmals schmerzliche Spuren hinterlässt. Die Coronapandemie dominiert zurzeit alles und wird uns leider auch im neuen Jahr noch beschäftigen und uns die Grenzen und beschränkten Möglichkeiten unseres Agierens aufzeigen, da auch mit geeigneten Impfstoffen die Krise nicht auf einmal beendet sein wird.

Als Vorsitzender unseres Vereins wende ich mich daher an Euch/Sie, um in gebotener Kürze einen Überblick zum Vereinsjahr 2020 zu geben, verbunden mit der Absicht, gemeinsam mit Hoffnung und Zuversicht in eine bessere Zukunft zu schauen.

Natürlich war das Sportjahr geprägt von Absagen und Ausfällen einschließlich des geplanten 50. Meeting-Jubiläums, von Terminstreichungen und sich ständig wandelnden Vorgaben und Einschränkungen und stellte somit höchste Anforderungen insbesondere an die Motivation und Standhaftigkeit der Sportlerinnen und Sportler und an das Trainerteam. Trotz aller Widrigkeiten gelang es dennoch, durch engagiertes und kreatives Agieren immer wieder angepasste Möglichkeiten zu finden, den Trainings- und Wettkampfbetrieb nicht gänzlich in den Schlafmodus fallen zu lassen.

Daher noch einmal von dieser Stelle aus und sicherlich auch im Namen aller mein herzlicher Dank an Jürgen Palm und das gesamte Trainerteam.

Vorstandssitzungen und weitere Veranstaltungen im Rahmen der Vereinsführung waren auf ein Minimum in Anzahl und personeller Besetzung begrenzt und ebenso musste die jährliche Mitgliederversammlung samt anstehender Wahlen als auch die Sportlerehrung mit geselligem Jahresabschluss leider ausfallen.

Der Blick auf die finanzielle Situation des Vereins vermittelt zum Jahresende einen „gesunden“ Eindruck. Die moderate Erhöhung der Mitgliederbeiträge und nicht angefallene Kosten rund um die Teilnahme an Wettkämpfen und Trainingsmaßnahmen hatten/haben hier natürlich „positive“ Auswirkungen.

Die Bilanz des Haushaltsjahres 2019 wies nach zuvor einigen Schuldenjahren ein leichtes positives Ergebnis aus.

Der Gedanke einer Aussetzung des Einzugs der Mitgliederbeiträge für ein (oder mehrere) Quartal/e ist andiskutiert, benötigt aber mit Blick auf die zukünftige Entwicklung der Gesamtsituation noch Zeit.

Der Verein dankt allen Freunden und Förderern, dass sie auch in dieser schwierigen Zeit – da ja selbst ebenfalls von den Auswirkungen der Pandemie betroffen – ihre Nähe zu uns nicht aufgegeben haben.

Euch und Ihnen wünsche ich in der verbleibenden Adventszeit, im Verlauf der Weihnachtstage und zum Jahreswechsel - trotz aller Einschränkungen - besinnliche und wohltuende Stunden mit hoffentlich fröhlichen Momenten und vor allen Dingen...... bleibt/bleiben Sie gesund und zuversichtlich!  

 

Andreas Böing

Vorsitzender

 

Fr

04

Dez

2020

Nikolaus 2020

 

Liebe Kinder, liebe Eltern,

 

liebe Freunde des LAZ Rhede!

 

 

Der Vorstand und die Trainer*innen des LAZ Rhede

 

wünschen euch allen eine gesegnete Adventszeit und

 

viel Zuversicht, dass wir gemeinsam durch die

 

schwierige Zeit kommen und dabei den Sinn für die

 

schönen Dinge des Lebens nicht verlieren.

 

Viel Erfolg bei der LVN Nikolaus- Challange und dem

 

eigenständigen Training in Wald und Flur.

 

Vielleicht begegnet euch ja auch der Nikolaus

 

 

 

Euer LAZ Team

 

 

 

Mi

25

Nov

2020

50 Jahre LAZ Rhede – eine Erfolgsgeschichte

Das Foto zeigt Daniel und Mecky bei Daniels erstem 200-m-Lauf unter 21 Sekunden. Beim 36. Internationalen sprintete Daniel in 20,86 Sekunden durchs Ziel. Im selben Jahr errang er drei Deutsche Jugendmeistertitel und zwei Junioren Europameistertitel!
Das Foto zeigt Daniel und Mecky bei Daniels erstem 200-m-Lauf unter 21 Sekunden. Beim 36. Internationalen sprintete Daniel in 20,86 Sekunden durchs Ziel. Im selben Jahr errang er drei Deutsche Jugendmeistertitel und zwei Junioren Europameistertitel!

 

Als am 22. März 1970 das LAZ Rhede als Trainings- und Wettkampfgemeinschaft der Leichtathleten der Rheder Vereine VfL, DJK, TV und SV Krechting aus der Taufe gehoben wurde, hätte sicher niemand erwartet, dass damit eine 50-jährige Erfolgsgeschichte begründet wurde. Mit bisher 48 Deutschen Meistertiteln, zahlreichen Silber- und Bronzemedaillen und weit über 500 Endkampfplatzierungen bei Deutschen Meisterschaften hat es das LAZ Rhede geschafft, über ein halbes Jahrhundert in der Deutschen Leichtathletikszene zu bestehen.

 

Mit einem Blitzstart legten Manfred Hüning, Cilly Lehmkamp, Werner Grommisch und Co. in den 70er Jahren mit exakt 20 Deutschen Meistertiteln los. Und dies bei relativ bescheidenen äußeren Bedingungen. Doch mit viel Pioniergeist und Improvisationsvermögen wurde aus den Trainings- und Wettkampfstätten das maximal Mögliche herausgeholt. Der Vereinsname LAZ bellanett Rhede war ein Begriff und machte Rhede in der gesamten Bundesrepublik Deutschland bekannt. Schon 1974 wurde Rhede Landesstützpunkt und 1978 sogar Bundesstützpunkt. Diese Chance ließ sich Berni Becks nicht entgehen und verwirklichte zusammen mit den Verantwortlichen der Stadt Rhede, dem Kreis Borken und dem Leichtathletik-Verband Niederrhein seinen Traum vom Sportzentrum Rhede. Für sage und schreibe nur 4,6 Millionen DM wurden Stadion, Leichtathletik-Halle, Wurfplatz und drei Fußballplätze gebaut. Den Löwenanteil der Kosten übernahmen dabei der Bund und das Land.

Sportlich knüpften die Athleten des LAZ Rhede in den 80er Jahren in ihrem neuen Zuhause an die Erfolge des Gründungsjahrzehnts an. Insgesamt 13 nationale Titel sowie der EM-Titel von Thomas Giessing mit der 4x400-m-Staffel ragten heraus. Talente wie Wolfgang Bußhoff, der drei nationale Einzeltitel über 800 Meter der Jugend und Junioren errang und die Erfolge der 4x400-m-Staffel mit den Bußhoff-Brüdern, Thomas Giessing und den Lange-Brüdern hielten Rhede in den Schlagzeilen. Nach wie vor vertraute auch der Hammerwerfer Norbert Radefeld auf den Rat seines Trainers Werner Niehaus, obwohl er für den VfL Wolfsburg an den Start ging. Nach dem ersten DM-Titel eines LAZ-Athleten in der Männerklasse durch Thomas Giessing in Frankfurt, als der „Lange“ die 800 Meter gewann, folgte in den 90er Jahren eine kleine Durststrecke. Zwar schafften Athleten wie Christian Dangelmaier den Sprung aufs Treppchen, aber der nächste DM-Titel, der erste im wiedervereinten Deutsc