Mo

17

Feb

2020

26. Deutsche Jugend-Winterwurfmeisterschaften am 15./16. Februar 2020 in Neubrandenburg

Gerrit Vißer zog mit dem letzten Wurf noch an seinen Kaderkollegen vorbei auf den Silberrang. (Archivfoto: Bernfried Knipping)
Gerrit Vißer zog mit dem letzten Wurf noch an seinen Kaderkollegen vorbei auf den Silberrang. (Archivfoto: Bernfried Knipping)

Silber für Gerrit Vißer

 

Für eine große Überraschung sorgte der LAZ-Hammerwerfer Gerrit Vißer bei den 26. Deutschen Jugend-Winterwurfmeisterschaften in Neubrandenburg. Der Schützling von LAZ-Hammerwurftrainer Werner Niehaus errang mit einer Weite von 58,54 Metern die Silbermedaille in der Altersklasse U18.

 

Dominiert wurde der Wettkampf von dem Hessen Kai Hurych, der sich mit seinen Würfen in einer anderen Liga befand und überlegen mit einer Weite von 71,98 Metern siegte. Dahinter rechneten sich eine Handvoll Athleten Chancen auf Silber und Bronze aus. Bereits im zweiten Durchgang setzte sich Gerrit Vißer mit 57,69 Metern auf den begehrten Silberplatz. Lange passierte dann nicht mehr viel, denn das nasskalte und stürmische Wetter ließ alle Athleten bibbern und war guten Leistungen sicher nicht zuträglich.

Im fünften Durchgang packte dann der Leverkusener Dawid Morgalla fast drei Meter auf seine bisherige Tagesbestweite und schob sich mit 58,51 Metern an Vißer vorbei. Dieser konnte sich zwar ebenfalls steigern, blieb mit einer Weite von 58,41 Metern auf dem Bronzeplatz. „Damit wären wir sicher alle zufrieden gewesen“, bestätigt Werner Niehaus die Gefühlslage vor dem letzten Durchgang. Doch Gerrit Vißer wollte mehr. Konzentriert und angriffslustig ging er zu seinem letzten Versuch in den Ring und zog noch einmal voll durch.

 

Der 5-kg-Hammer schlug erst nach 58,54 Metern ein, sodass Vißer mit drei Zentimetern Vorsprung auf seinen Kaderkollegen aus Leverkusen Deutscher U18-Vizemeister im Hammerwurf wurde. „Einen besseren Einstand in unser Jubiläumsjahr hätte es nicht geben können“, freute sich auch LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm über den Erfolg von Vißer und dessen Trainer Werner Niehaus. Niehaus wies anschließend darauf hin, dass er in der Vorbereitung auch von Ann-Kathrin Kröger und Hans Wewering unterstützt worden ist. „Die Erfolge des LAZ Rhede sind immer eine Teamproduktion“, erläuterte Palm die Strategie des LAZ Rhede, der am 22. März sein 50-jähriges Bestehen feiert.

 

Ergebnisse

 

 

 

 

Fr

14

Feb

2020

Ehrung für Malte Stockhausen durch die US-amerikanische Vereinigung für Leichtathletiktrainer

 

Auszeichnung für sportliche und universitäre Leistungen

 

New Orleans/USA Der LAZ-Hindernisläufer Malte Stockhausen wurde in New Orleans in einer Feierstunde für seine sportlichen und universitären Leistungen ausgezeichnet. Neben den sportlichen Erfolgen müssen die Studenten dabei einen Notendurchschnitt von umgerechnet 1,6 erreichen. Die US-amerikanische Vereinigung der Leichtathletiktrainer hat eine Liste mit 43 Langlaufsportlern veröffentlicht. Dabei wurden sowohl das Langlauf-Team der Florida Tech-University als auch Malte Stockhausen persönlich ausgezeichnet. Stockhausen ist im vierten Studienjahr und wird im Mai sein Studium der Meeresbiologie abschließen. Als sportliches Ziel hat sich Stockhausen für dieses Jahr eine Top-sechs-Platzierung bei den Deutschen U23-Meisterschaften in Mönchengladbach vorgenommen. „Die Zeit in Florida war sehr schön und lehrreich, aber ich freue mich riesig, wieder nach Hause zu kommen und beim LAZ zu trainieren“, blickt Stockhausen voraus.

 

Mi

12

Feb

2020

Athleten des LAZ Rhede fahren zur Deutschen Meisterschaft

Nach sechs ungültigen Versuchen in Düsseldorf erzielt Dreispringerin Klaudia Kaczmarek vom LAZ Rhede in Chemnitz 13,03 Meter.
Nach sechs ungültigen Versuchen in Düsseldorf erzielt Dreispringerin Klaudia Kaczmarek vom LAZ Rhede in Chemnitz 13,03 Meter.

Athleten des LAZ Rhede fahren zur Deutschen Meisterschaft

 

Klaudia Kaczmarek und Gerrit Vißer starten in Leipzig

 

BBV-Pressebericht von

Matthias Grütter

 

Rhede - Die Hallensaison der Leichtathleten steuert auf die Höhepunkte zu. Am übernächsten Wochenende sind die nationalen Titelkämpfe. In Leipzig wird Klaudia Kaczmarek vom LAZ Rhede am Start sein. Am Samstag, 22. Februar, geht die Dreispringerin mit guten Chancen in den Wettkampf.

 

Der Schützling vom LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm ging zuletzt durch ein Wechselbad der Gefühle. Zum einen fabrizierte sie beim PSD-Bank-Meeting in der Landeshauptstadt Düsseldorf „sechs mal ein x“, berichtet Palm. Will heißen: Kaczmarek hatte sechs ungültige Versuche. „Dabei ist sie allerdings ziemlich gut gesprungen“, berichtete ihr Trainer.

Daraufhin fuhr Klaudia Kaczmarek zum Hallenmeeting nach Chemnitz, um nicht mit einem Misserfolg im Kopf zur DM nach Leipzig zu fahren. Und die Rhederin landete bei 13,03 Metern im Sand, was wiederum eine gute Generalprobe für die DM war. Damit liegt der Dauerbrenner vom LAZ Rhede in der Jahresbestenliste auf Rang vier.

 

Am kommenden Wochenende finden zuvor die deutschen Jugend-Hallen-Meisterschaften statt. Hierfür hatten drei Leichtathleten des LAZ Rhede die Norm erfüllt. Allerdings kann nur Gerrit Vißer mit seinem Trainer Werner Niehaus die Fahrt nach Neubrandenburg in Angriff nehmen.

 

Enie Dangelmaier, die die Norm im Weitsprung für die U20-DM erfüllt hatte, klagt über Rückenprobleme. Sie hat die Hallensaison beendet, berichtete Palm. Rieke Unland war krank. Auch sie musste ihren Start über die 60 Meter in Neubrandenburg wohl oder übel absagen. Aber: Beide Athletinnen gehören noch der U18 an, sodass sie in den nächsten Jahren noch einen Anlauf zur U20-DM machen können.

 

Und somit hat das LAZ Rhede am kommenden Wochenende – wie auch danach in Leipzig – ein weiteres heißes Eisen im Feuer. Der Hammerwerfer Gerrit Vißer „hat gute Aussichten auf den Endkampf“, sagt Palm. „Er ist gut im Training. Eine Top-Sechs-Platzierung ist ihm zuzutrauen.“ Derzeit wird der U18-Athlet auf Rang drei der Jahresbestenliste geführt.

 

„Allerdings haben noch nicht alle Athleten bei den Winterwurfmeisterschaften geworfen“, erläutert Palm. Somit ist in Neubrandenburg durchaus noch mit Überraschungen zu rechnen. „Wenn sich Gerrit Vißer auf seine Technik konzentriert, kann er einen guten Wettkampf abliefern“, so Palm. „Es darf nur nicht mit Gewalt gehen.“ Die Kraft beim Hammerwurf sei nämlich auch nicht alles.

 

Ausschreibung mit Zeitplan

 

Di

11

Feb

2020

LVN-Region-Nord Hallenmeisterschaften U14/16 am 8. Februar in Rhede

Die erfolgreiche Trainingsgruppe von Michael Ilbertz: v. l.: Ella Vriesen, Greta Hörning, Viktoria Wienand, Blanca Torres und Heleen Keiten-Schmitz.
Die erfolgreiche Trainingsgruppe von Michael Ilbertz: v. l.: Ella Vriesen, Greta Hörning, Viktoria Wienand, Blanca Torres und Heleen Keiten-Schmitz.

 

Gute Basisarbeit trägt Früchte

 

Rund 190 Nachwuchssportler der U14 und U16 aus 26 Vereinen der LVN Region-Nord trafen sich vergangenen Samstag in der Leichtathletikhalle im Besagroup-Sportpark Rhede, um ihre Meister zu ermitteln. Das LAZ Rhede war mit acht Titeln, drei Silberplätzen und vier Bronzerängen sehr erfolgreich.

 

Gegenüber dem Vorjahr ist dies eine große Steigerung und zeigt, dass wir in der U14 durch die Arbeit von Michael Ilbertz einen tollen Aufschwung erleben“, lobt LAZ- Stützpunktleiter Jürgen Palm den Schülertrainer. „Die Grundlage ist natürlich der Schülerbereich U10 bis U12, wo wir mit einem tollen Trainerinnenteam bestens aufgestellt sind“, führt Palm weiter aus und freut sich, dass in jeder Trainingswoche zwei bis drei Kinder ein Probetraining absolvieren.

 

Bei den Schülern M12 ragte Peer Ebbing heraus, der bei drei Starts drei Regionstitel errang. Besonders im 60-m-Sprint (8,66s) und mit starken 4,96 Metern im Weitsprung wusste Ebbing zu gefallen. Im Hochsprung floppte Ebbing über 1,37 Meter. Zwei Titel gingen auf das Konto von Heleen Keiten-Schmitz, die ihre Weitsprungbestleistung auf 5,01 Meter steigerte und im 60-m-Sprint in 8,51 Sekunden siegte.

 

Bei seinem ersten Wettkampf sprintete Mizio Moldenhauer (M14) in 8,45 Sekunden zum dritten Platz. Beste Weitspringerin bei der W14 war Viktoria Wienand, die 4,83 Meter erzielte und zudem im 60-m-Sprint in 8,62 Sekunden Dritte wurde. Vizemeisterin im Weitsprung der W14 wurde Rieke van Veenendaal mit übersprungenen 1,42 Metern. Schnellste Hürdensprinterin der W15 war Lene Stumpen in 9,68 Sekunden. Die vielseitige Athletin belegte zudem im 60-m-Sprint (8,49s) und im Hochsprung (1,45m) dritte Plätze. Den Weitsprungtitel bei der M15 errang Niklas Venhues mit guten 5,72 Metern. Der Schützling von LAZ-Sprinttrainer Mecky Emmerich belegte außerdem den zweiten Platz im 60-m-Sprint (7,76s). Zweite bei der W15 wurde Ayisha Mouhamed, die in 8,19 Sekunden nur um eine Hundertstel geschlagen wurde.

 

Ergebnisse

 

 

 

Di

04

Feb

2020

NRW Hallenmeisterschaften 2020 am 2. Februar in Dortmund

Mit ihren 12,94 Metern im Dreisprung setzte Klaudia Kaczmarek ihre Siegesserie fort. (Foto: Roman Buhl)
Mit ihren 12,94 Metern im Dreisprung setzte Klaudia Kaczmarek ihre Siegesserie fort. (Foto: Roman Buhl)

Kaczmarek kratzt an der 13-Meter-Marke

 

Mit ihrem achten NRW-Hallentitel in Folge hielt Klaudia Kaczmarek die Fahne des LAZ Rhede bei den NRW-Hallenmeisterschaften in Dortmund hoch. Simon Heweling verzichtete hingegen nach dem Aufwärmen verletzt auf seinen 200-Meter-Start.

 

Nachdem Klaudia Kaczmarek vor zwei Wochen ihre Siegesserie bei den Nordrheinhallenmeisterschaften auf unglaubliche zehn Titel in Folge schraubte, war die Dreispringerin des LAZ Rhede auch in Dortmund das Maß der Dinge und verlängerte ihre Siegesserie auf NRW-Ebene auf acht Titel in Folge. Mit einer Steigerung ihrer Saisonbestweite auf 12,94 Meter verwies Kaczmarek die Leverkusenerin Imke Dahlmann auf den zweiten Platz (12,85m). Beim anschließenden Weitsprungwettkampf lief es dann nicht so gut wie erhofft. Dennoch erreichte Kaczmarek mit einer Weite von 5,92 Metern den dritten Platz.

Schon vor den NRW-Meisterschaften erhielt Kaczmarek eine Einladung zum 15. Internationalen PSD-Meeting in Düsseldorf. In einem illustren Teilnehmerfeld vertritt Kaczmarek zusammen mit Neele Eckhardt das DLV-Team im Dreisprung der Frauen. Insgesamt haben nur 38 deutsche Athleten einen Startplatz beim bestbesetzten Hallenmeeting auf deutschem Boden erhalten. Insgesamt gehen 147 Athleten aus 41 Nationen in der Landeshauptstadt an den Start.

 

„Für Klaudia ist es insgesamt die dritte Teilnahme in Düsseldorf, aber die erste seit das Meeting Teil der World Tour des Weltverbandes ist“, freut sich LAZ-Stützpunktleiter für seine Athletin.

 

Ergebnisse

 

 

 

Mi

29

Jan

2020

NRW Hallenmeisterschaften 2020 am Sonntag, den 2. Februar in Dortmund – Vorbericht

Simon Heweling ist nach seinen Rückenproblemen wieder in Topform und greift an.
Simon Heweling ist nach seinen Rückenproblemen wieder in Topform und greift an.

LAZ-Duo am Start

 

Nach der Jugend folgen an diesem Sonntag die NRW-Hallenmeisterschaften für die Erwachsenen. Austragungsort ist wieder die Dortmunder Helmut-Körnig-Halle. Das LAZ Rhede wird mit einem Duo vertreten sein. Als siebenfache Titelträgerin in Serie führt Klaudia Kaczmarek mit einer Weite von 12,91 Metern die Meldeliste im Dreisprung der Frauen an. Nachdem Kaczmarek bereits zweimal die Norm für die Deutschen Hallenmeisterschaften in Leipzig übertroffen hat, wird sie auch im Weitsprung antreten. Hier fehlen ihr noch sieben Zentimeter bis zur Norm von 6,10 Meter. „Die DM.Norm im Weitsprung ist kein Muss, aber der Zeitplan für Leipzig ist günstig, da der Weitsprung quasi als Zugabe am Sonntag stattfindet“, informiert Palm.

 

Nach überstandenen Rückenproblemen nimmt Simon Heweling die 200 Meter in Angriff. Der Schützling von LAZ-Trainer Roman Buhl hat zuletzt im Training mit neuen Bestzeiten aufhorchen lassen und scheint rechtzeitig in Form zu kommen. Heweling verzichtet zugunsten einer besseren 200-Meter-Zeit auf einen möglichen Start über 60 Meter. Da die Titelkämpfe offen ausgeschrieben sind, können auch Athleten anderer Bundesländer teilnehmen. Insgesamt sind 475 Teilnehmer aus über sechzig Vereinen gemeldet.

 

Zeitplan

 

 

 

Mo

27

Jan

2020

NRW Jugendhallenmeisterschaften 2020 am 25. Januar in Dortmund

Von den Skiern in die Spikes: Rieke Unland holte Bronze über 200m der U18.
Von den Skiern in die Spikes: Rieke Unland holte Bronze über 200m der U18.

 Edelmetall für Wardi und Unland

 

Seinen dritten NRW-Titel in Folge errang Youssef Wardi vom LAZ Rhede bei den NRW- Jugendhallenmeisterschaften in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle. Mit Bronze im 200-m-Sprint der weiblichen U18 überzeugte auch Rieke Unland in der runderneuerten Halle an der Strobelallee.

 

Nachdem der vermeintlich stärkste Konkurrent von Youssef Wardi, Yasin Mohamed, nicht angetreten war, ließ es Wardi im 1500-m-Lauf der männlichen U20 etwas ruhiger angehen als in der Vorwoche. Doch der Schützling vom LAZ-Stützpunktleiter war zu jeder Zeit hellwach und als das Tempo verschärft wurde, setzte sich der Borkener an die Spitze und kontrollierte das Tempo bis in die Schlussrunde. Hier zog Wardi von der Spitze weg zu einem ungefährdeten Sieg in guten 4:07,25 Minuten.

Innerhalb von 24 Stunden tauschte Rieke Unland die Skier gegen die Sprintspikes ein und lief in 26,21 Sekunden zur Bronzemedaille im 200-m-Sprint der weiblichen U18. „Rieke war mit dem BK-West neun Tage zum Skilaufen in den Alpen und ist erst spät abends in Bocholt angekommen. Die Umstellung von der tiefen Skihocke zum Sprint ist alles andere als einfach, deshalb bin ich mit ihrer Zeit sehr zufrieden“, kommentierte Jürgen Palm.

 

Für Enie Dangelmaier lief der Wettkampf hingegen nicht nach Plan. Sie hat nach wie vor noch Probleme mit der neuen Anlaufgestaltung und sprang bei allen Versuchen deutlich vor dem Brett ab. Immerhin konnte sich Dangelmaier von Versuch zu Versuch steigern und landete im sechsten Durchgang noch auf 5,53 Meter, womit sie Fünfte wurde. Einen Platz weiter vorne rangierte Fabian Baten, der bei der männlichen Jugend U20 im Weitsprung angetreten war und hier 6,22 Meter erzielte. Einen erfreulichen sechsten Platz belegte Mathis Morlo im Hochsprung der männlichen U18. Der Schützling von Roman Buhl übersprang 1,80 Meter und sah auch bei seinen Versuchen über 1,85 Meter nicht chancenlos aus.

 

Gute Leistungen boten auch Fiona Terhardt mit übersprungenen 1,55 Metern im Hochsprung (9.) und Gerrit Vißer, der im 60-m-Sprint eine neue persönliche Bestzeit von 7,53 Sekunden aufstellte.

 

Ergebnisse

 

 

 

Do

23

Jan

2020

NRW-Jugendhallenmeisterschaften 2020 am 25. Januar in Dortmund - Vorbericht

Youssef Wardi lässt sich von starker Konkurrenz nicht beeindrucken.
Youssef Wardi lässt sich von starker Konkurrenz nicht beeindrucken.

 

Spurtstarker Wardi wird angreifen

 

Acht Athleten des LAZ Rhede gehen am Samstag bei den NRW-Jugendhallenmeister-

schaften in der runderneuerten Dortmunder Helmut-Körnig-Halle an den Start. Medaillenchancen haben die frischgebackenen LVN-Jugendmeister Youssef Wardi und Enie Dangelmaier.

 

Nach den Vorleistungen wird im 1500-m-Lauf der U20 vor allem mit dem Dortmunder Yassin Mohumed zu rechnen sein, der im Vorjahr eine Zeit von 4:00,34 Minuten erzielen konnte und der vor allem auf den längeren Strecken starke Bestzeiten zu Buche stehen hat. „Im Gegesatz zu den Nordrheinmeisterschaften rechnen wir mit einem taktischen Rennen. Youssef ist auf jeden Fall hochmotiviert und kann auf seine Spurtstärke zählen“, sieht Palm seinen Schützling gut vorbereitet.

 

Im Weitsprung der weiblichen Jugend U18 kämpfen nach der Papierform vier Athletinnen um den Titel. „Es wird auf jeden Fall spannend, da es keine klare Favoritin gibt“, rechnet Palm mit einem spannenden Wettkampf. Enie Dangelmaier konzentriert sich voll auf den Weitsprung und verzichtet deshalb auch auf einen möglichen Start im Sprint. Direkt von der Klassenfahrt mit ihrer Schule wird Rieke Unland anreisen. „Nach neun Tagen Skikurs wird es für Rieke natürlich nicht einfach, aber sie möchte noch einen Angriff auf die 200-m- DM-Norm wagen. Über die 60 Meter hat sie bereits das Ticket für Neubrandenburg in der Tasche“, erklärt Palm.

 

Von den weiteren LAZ-Athleten haben sowohl Fabian Baten im Weitsprung, als auch Mathis Morlo im Hochsprung die besten Chancen auf eine vordere Platzierung. Bei Fiona Terhardt lief die Hallensaison bisher noch nicht nach Plan, sodass ihr Trainer Roman Buhl hofft, dass der Knoten in Dortmund platzt.

 

Zeitplan

 

 

 

Mi

22

Jan

2020

Läufermeeting der LG Olympia Dortmund am 19. Januar 2020 in Dortmund

Heleen Keiten-Schmitz erzielte die schnellste 800-m-Zeit in ihrer Alterklasse W13.
Heleen Keiten-Schmitz erzielte die schnellste 800-m-Zeit in ihrer Alterklasse W13.

 Keiten-Schmitz unschlagbar

 

Einen starken Eindruck hinterließen die Mittelstreckentalente des LAZ Rhede bei einem Läufermeeting in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle. Die Schützlinge von LAZ Nachwuchstrainer Michael Ilbertz liefen zu persönlichen Bestzeiten und guten Platzierungen. Allen voran Heleen Keiten-Schmitz, die in der Altersklasse W13 die schnellste 800-m-Zeit aller Teilnehmerinnen erzielte und somit in starken 2:28,31 Minuten gewann. Couragiert lief auch Blanca Torres, die mit von ihr nicht erwarteten 2:35,72 Minuten auf den sechsten Platz lief. Den elften Platz erzielte bei der W13 Enid Withag in 2:46,01 Minuten.

 

Dritte in der Altersklasse W15 wurde Thea Lehmbrock, die nicht ihren besten Tag erwischt hatte, aber mit einem langen Endspurt noch auf gute 2:31,03 Minuten kam. Besonders aufgeregt waren die jüngsten Talente des LAZ Rhede, Emelie Paß und Marie Knipping, die bei der W10 an den Start gingen. Emelie Paß lief dann sehr beherzt in 2:54,90 Minuten zum dritten Platz und Marie Knipping wurde in 3:07,73 Minuten Neunte.

 

Ergebnissse

 

Mo

20

Jan

2020

LVN-Hallenmeisterschaften und NRW-Winterwurfmeisterschaften am 18./19. Januar 2020 in Leverkusen

Mit 12,91 Metern im Dreisprung der Frauen holte Klaudia Kaczmarek ihren 10. LVN-Titel in Folge.
Mit 12,91 Metern im Dreisprung der Frauen holte Klaudia Kaczmarek ihren 10. LVN-Titel in Folge.

 Kaczmarek setzt ihre Siegesserie fort

 

Klaudia Kaczmarek krönt mit ihrem zehnten LVN-Dreisprung-Titel in Folge das erfolgreiche Abschneiden der LAZ-Athleten bei den LVN-Hallen- und NRW-Winterwurfmeisterschaften in Leverkusen. Zwei weitere Titel unter dem Hallendach errangen Youssef Wardi im 1500-m-Lauf der U20 und Enie Dangelmaier im Weitsprung der U18. Bei den NRW-Winterwurfmeisterschaf-

ten setzten Maximiliane Langguth, Gerrit Vißer, Moritz Leitung und Fabian Baten erste Ausrufezeichen.

 

Insgesamt errangen die Athleten des LAZ Rhede neun Medaillen und erreichten weitere sieben Endkampf- bzw. Endlaufplatzie-rungen und konnten somit auf der ganzen Linie überzeugen. Der Dreisprung der Frauen gehörte in Leverkusen zu den besten Disziplinen der Veranstaltung. Mit Imke Dahlmann (Leverkusen) und der hohen Favoritin Jessie Maduka (Düsseldorf), die sich für die Olympischen Spiele in Tokio qualifizieren möchte, wollten zwei Top-Dreispringerinnen der Seriensiegerin vom LAZ Rhede die Suppe versalzen. Doch Klauda Kaczmarek zeigte einen tollen Wettkampf und legte im vierten Durchgang 12,91 Meter vor. Im letzten Durchgang landete Maduka dann einen Zentimeter dahinter. Somit durfte im LAZ-Lager die beeindruckende Siegesserie von Klaudia Kaczmarek bejubelt werden. Als Zugabe folgte dann am Sonntag noch die Vizemeisterschaft im Weitsprung der Frauen. Wobei Kaczmarek mit ihrer Tagesbestweite von 6,03 Metern sehr zufrieden sein konnte. Schließ fehlen bis zur DM-Norm nur noch sieben Zentimeter.

Einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg lief Youssef Wardi über die 1500 Meter der U20 nach Hause. Von Beginn an lief der Schützling von LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm couragiert sein eigenes Tempo. Im Ziel blieben die Uhren nach 4:04,48 Minuten stehen, womit Wardi die Hallen-DM-Norm um fast sechs Sekunden unterbieten konnte. Leider darf der gebürtige Marokkaner  nicht bei Deutschen Meisterschaften starten, da der DLV eine frühere Ausnahmeregel für ausländische Jugendliche, die dauerhaft in Deutschland leben, gekippt hat. „Es wird viel über Integration durch Sport gesprochen, hier läuft die Entwicklung komplett in die falsche Richtung“, bedauert Palm die Entscheidung der Sportfunktionäre. Nicht zufrieden war Simon Heweling mit seinem 200-m-Lauf. Aufgrund anhaltender Rückenprobleme fehlen dem Schützling von Roman Buhl einige Trainingseinheiten, was sich im Finish nachteilig bemerkbar machte. In 22,24 Sekunden blieb Heweling als Vierter doch gut zwei Zehntel hinter seinen eigenen Erwartungen.

 

Spannend machte es Enie Dangelmaier, die als Favoritin zum Weitsprungwettbewerb der weiblichen U18 angetreten war. Bis zum letzten Durchgang lag die DLV-Kaderathletin mit einer Weite von 5,50 Meter jedoch nur auf dem dritten Platz. Doch mit guten 5,67 Metern konterte Dangelmaier ihre LVN-Kaderkolleginnen noch aus. „Enie ist bisher wenig im Training gesprungen, da wir im Winter viel an den konditionellen Grundlagen gearbeitet haben. Das wird sich sicher bis zu den Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften und vor allem für den Sommer auszahlen“, sieht Palm die Nachwuchsathletin auf einem guten Weg. Mit schnellen 26,04 Sekunden konnte Dangelmaier als Vierte im 200-m-Lauf ihre Freiluftbestzeit um mehr als eine halbe Sekunde steigern.

 

Vizemeister im Hochsprung der U18 wurde Mathis Morlo, der 1,78m überfloppte und nur knapp an der Siegerhöhe von 1,81m scheiterte.

 

Bei den NRW-Winterwurfmeisterschaften sicherte sich Gerrit Vißer bei der männlichen U18 mit einer starken Weite von 58,76 Metern seinen ersten NRW-Titel. „Mit allen vier gültigen Würfen hätte Gerrit heute gewonnen“, zeigte sich auch Ann-Kathrin Kröger zufrieden, die in Abwesenheit von Werner Niehaus das Coaching von Vißer, Lanngguth und Alexandra Spieker übernommen hatte. Wie gut ihr das gelang zeigte auch der zweite Platz von Maximiliane Langguth, die den 4-kg-Hammer auf starke 55,38 Meter schleuderte. Ihr erster, knapp ungültiger Versuch kratzte sogar an der 60-Meter-Marke. „Ich bin eigentlich kein Typ für die Winterwurfmeisterschaften, da mir die Wärme deutlich mehr liegt“, zeigte sich Langguth sehr zufrieden und sah den Wettkampf als willkommene Abwechslung im harten Trainingsalltag. Alexandra Spieker steigerte ihre persönliche Bestleistung als Vierte der U18 auf gute 42,32 Meter. Am Vortag hatte bereits Moritz Leiting als NRW-Vizemeister mit einer Weite von 44,44 Metern ein gelungenes Debüt in der Männerklasse gefeiert.

 

Ein erfolgreiches Wettkampfwochenende bestritt auch der 10-Kämpfer Fabian Batern, der nach persönlicher Bestzeit über 60m-Hürden (9,25m) ins Freie wechselte, um dort mit dem 800-g-Speer den dritten Platz zu erzielen. Mit seiner Weite von 45,80 Metern konnte er sehr zufrieden sein. Wie vielseitig die LAZ-Athleten sind, zeigten dann Fabian Baten (6,15m) und Gerrit Vißer (5,97m) noch als fünfter und sechster im Weitsprung der U20 bzw. U18.

 

Ergebnisse

 

 

 

Mi

15

Jan

2020

Nordrhein-Hallenmeisterschaften und NRW-Winterwurfmeisterschaften am 18./19. Januar 2020 in Leverkusen - Vorbericht

Enie Dangelmaier möchte im Weitsprung richtig abheben. (Foto: Simon Heweling)
Enie Dangelmaier möchte im Weitsprung richtig abheben. (Foto: Simon Heweling)

 

LAZ Rhede entsendet drei Titelverteidiger

 

Mit den Nordrhein-Hallenmeisterschaften und den NRW-Winterwurfmeisterschaften steht für die Athleten des LAZ Rhede der nächste Höhepunkt auf dem Programm. Unter dem Hallendach gehen von den 17 gemeldeten LAZ-Aktiven mit Klaudia Kaczmarek, Youssef Wardi und Enie Dangelmaier gleich drei LAZ-Asse als Titelverteidiger an den Start. Bei den Winterwurfmeisterschaften steht die Hammerwurfgarde um Maximiliane Langguth, Moritz Leiting und Gerrit Vißer im Fokus.

 

Eine schwierige Aufgabe hat Klaudia Kaczmarek zu lösen, die bei einem Sieg den 10. Dreisprungtitel in Folge erringen könnte! Mit Jessie Maduka (Düsseldorf) steht diesem Ziel jedoch eine extrem starke Athletin im Weg, die unter dem Hallendach immerhin eine persönliche Bestweite von 13,95 Meter zu Buche stehen hat. Traditionell wird Kaczmarek am zweiten Wettkampftag auch noch im Weitsprung antreten. Hier stehen nicht weniger als neun Springerinnen aus Leverkusen in der Startliste.

 

Youssef Wardi geht als Favorit ins 1500-m-Rennen der männlichen U20. Der Schüler aus Borken hat als einziger der gemeldeten Läufer bereits die 4-Minuten-Marke unterboten. „Da die Jugendlichen zusammen mit den Männern laufen, hoffen wir auf ein schnelles Rennen. Youssef ist in blendender Form und möchte immer Bestzeit laufen“, freut sich Jürgen Palm über den Ergeiz seines Schützlings.

 

Ihren Dreisprungtitel wird Enie Dangelmaier nicht verteidigen, da sie neben ihrer Hauptdisziplin, dem Weitsprung, noch einen Ausflug auf die 200-Meter-Strecke macht. Dafür möchte Dangelmaier im Weitsprung richtig abheben. „Bei den Regionsmeisterschaften passte der Anlauf noch nicht ganz, sodass Enie am Brett gut 20 Zentimeter verschenkt hat“, sieht Palm deutliche Leistungsreserven bei der DLV-Kaderathletin. Medaillenchancen rechnet sich auch Simon Heweling aus, der jedoch in erster Linie auf Normjagd gehen will. „Die 200-m-DM-Norm ist das Ziel“, gibt sein Trainer Roman Buhl die Marschrichtung vor.

 

Bei den NRW-Winterwurfmeisterschaften bestreitet Moritz Leiting seinen ersten Hammerwurfwettkampf mit dem 7,26-kg-Hammer und möchte auf jeden Fall die Vorjahresweite von gut 46 Meter, die er mit dem 6-kg-Hammer erzielt hatte, übertreffen. Nach intensiven Trainingseinheiten freut sich Maximiliane Langguth auf den Wettkampf in Leverkusen. „Maxi hat super fleißig trainiert und hat sich im athletischen Bereich stark verbessert“, rechnet Palm mit einer Weite jenseits der 55-Meter-Marke. Spannend wird es für Gerrit Vißer im Hammerwurf der männlichen Jugend U18. Mit David Morgalla (Leverkusen) und Luca Overmeyer (Uerdingen) hat er gleich zwei Konkurrenten, die 2019 in seinem Leistungsbereich waren.

 

Zeitplan

 

 

 

Di

14

Jan

2020

Offene NRW-Senioren-Hallenmeisterschaften am 12. Januar in Düsseldorf

Tom Ketelaer wurde NRW-Senioren-Meister über 200m der Altersklasse M50. (Foto: Roman Buhl)
Tom Ketelaer wurde NRW-Senioren-Meister über 200m der Altersklasse M50. (Foto: Roman Buhl)

NRW-Titel für Dangelmaier und Ketelaer

 

Bei den offenen NRW-Senioren-Hallenmeisterschaften in Düsseldorf sicherten sich die LAZ-Athleten wie im Vorjahr drei Titel und eine Silbermedaille. Schnellster Sprinter der M45 war der amtierende Deutsche M45-Hallenmeister Christian Dangelmaier, der in 7,69 Sekunden siegte und damit auch seinen NRW-Titel aus dem Vorjahr verteidigen konnte.

 

Seine erste NRW-Meisterschaft errang Tom Ketelaer, der im 200-m-Lauf der M50 mit 25,58 Sekunden eine neue persönliche Bestzeit aufstellte. Zuvor war er im 60-m-Finale zu schnell aus den Blöcken gestartet und disqualifiziert worden. „Das gehört beim Sport auch dazu“, trug es der ehemalige Leistungsschwimmer mit Humor. Schnellste Läuferin im 800-m-Finale der W40 war anschließend Sabrina Priebe-Bäumer, die mit ihrer Siegerzeit von 2:39,62 Minuten auch die DM-Norm für Erfurt knackte.

Etwas zu kurz fand Eugeniia Svalova die 3000 Meter. Dennoch reichte es in 12:52,72 Miuten zum zweiten Platz für die Langstrecklerin des LAZ Rhede. Wegen einer hartnäckigen Erkältung konnte Reiner Heweling (M55) nicht zur Titelverteidigung antreten.

 

 

Ergebnisse

 

 

Mo

13

Jan

2020

Regionshallenmeisterschaften 2020 am 12. Januar im BESAGROUP-Sportpark Rhede

Neuzugang Laura Wienen holt mit 1,52m den Titel im Hochsprung der Frauen. (Foto: Simon Heweling)
Neuzugang Laura Wienen holt mit 1,52m den Titel im Hochsprung der Frauen. (Foto: Simon Heweling)

 

Heweling und Kaczmarek lösen erste Tickets

 

Viel Licht und ein wenig Schatten sah LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm bei den Regionshallenmeisterschaften in der Leichtathletikhalle im BESAGROUP-Sportpark: „ Mit den Ergebnissen der Leistungsträger bin ich sehr zufrieden, aber der Rückgang der Teilnehmerzahlen in den Altersklassen U18 und U20 ist doch sehr besorgniserregend“, zog Palm ein nachdenkliches Resümee.

 

Sportlich stachen zuverlässig die LAZ-Asse um Klaudia Kaczmarek, die sich souverän den Weitsprungtitel der Frauen sicherte und mit 5,96 Metern ihre eigene Vorgabe von 5,90 Meter übertraf. Wie beim Abschlusstraining am Freitag "ausgemacht“, folgten mit Kim-Jessica Thöne (5,14m) und Silke Bennies (4,85m) zwei weitere LAZ-Springerinnen auf den Medaillenplätzen. Ihren ersten Titel im LAZ-Dress sicherte sich Neuzugang Laura Wienen im Hochsprung der Frauen (1,52m). Aufgrund von einem krankheitsbedingten Trainingsrückstand sieht ihr Trainer Roman Buhl aber noch viel Luft nach oben.

Groß war die Freude bei Simon Heweling und den LAZ-Fans über die 60-m-Siegerzeit von 6,99 Sekunden. „Simon hatte in den letzten Wochen ein paar Probleme mit der Rückenmuskulatur, aber die kurze Trainingspause hat ihm offensichtlich nicht geschadet“, freut sich Buhl über die Form seines Schützlings. Überzeugend war auch der Auftritt von Fabian Baten, der den Weitsprung der U20 mit neuer persönlicher Bestweite von 6,53 Metern gewann und sich damit auch das Ticket für die NRW-Hallenmeisterschaften sicherte.

 

Souverän sicherte sich die Bundeskaderathletin Enie Dangelmaier den Titel im Weitsprung der U18. Bei ihrem weitesten Sprung auf 5,57m sprang sie sogar deutlich vor dem Balken ab. „Enie fehlt noch etwas die Feinabstimmung im Anlauf, aber mit ihrer Schnelligkeit bin ich schon sehr zufrieden“, sieht Palm eine gute Entwicklung bei der talentierten Weitspringerin. Auch Alina Bielefeld zeigte einen schönen Wettkampf und sicherte sich mit 5,09 Metern den zweiten Platz. Dritter der männlichen U18 wurde Gerrit Vißer, der exakt bei der 6-Meter-Marke landete. Einen guten Eindruck hinterließ auch Mathis Morlo als Viezemeister im Hochsprung (1,77m).

 

Für das sportlich herausragende Resultat hatte indes Klaudia Kaczmarek schon als Gaststarterin der Regionshallenmeisterschaften in Düsseldorf gesorgt. Im Dreisprung überbot Kaczmarek aus verkürztem Anlauf mit einer Weite von 12,84 Metern die DM-Norm für Leipzig und kann somit entspannt zu den Nordrhein-Hallenmeisterschaften am kommenden Wochenende in Leverkusen anreisen.

 

Ergebnisse

 

 

 

Do

09

Jan

2020

Regionshallenmeisterschaften am 12. Januar im BESAGROUP-Sportpark und NRW-Senioren-Hallenmeisterschaften am 12. Januar in Düsseldorf

Fabian Baten hat gute Medaillenchancen im Weit- und Hochsprung der U20.
Fabian Baten hat gute Medaillenchancen im Weit- und Hochsprung der U20.

Start in die

Hallensaison 2020

 

Am Wochenende starten die Leichtathleten des LAZ Rhede bei Meisterschaften in Rhede und Düsseldorf in die Hallensaison. Am Sonntag, den 12. Januar richtet das LAZ Rhede die 3. Regionshallenmeisterschaften der LVN-Region-Nord aus. Gemeldet haben 100 Teilnehmer aus 23 Vereinen.

 

Rund die Hälfte der 16 gemeldeten LAZ-Athleten geht mit guten Medaillenchancen in die Titelkämpfe. Im Männersprint ist Simon Heweling ebenso als Titelverteidiger gefordert wie Klaudia Kaczmarek im Weitsprung der Frauen. Bei der männlichen Jugend U20 hat Fabian Baten gute Chancen auf das Titelrennen im Weit- und Hochsprung. Der vielseitige Athlet hat zuletzt mit guten Leistungen im Training überzeugt.

 

Bei der U18 gehören sowohl Rieke Unland (60m und 60m Hürden) sowie Enie Dangelmaier (60m /Weitsprung) zum engsten Favoritenkreis. Im Hochsprung sind sowohl Fiona Terhardt als auch Mathis Morlo bereit für gute Leistungen. Der erste Startschuss fällt um 11 Uhr.

Parallel ermitteln die besten Senioren ihre NRW-Meister bei den Titelkämpfen in Düsseldorf. Als Titelverteidiger treten sowohl Christian Dangelmaier als auch Reiner Heweling in ihren Altersklassen an. Medaillenchancen dürfen sich auch Sabrina Priebe-Bäumer, Tom Ketelaer und Eugeniia Svalova ausrechnen.

 

Neben dem Titelrennen geht es um die Normerfüllung für die weiteren Meisterschaften der Hallensaison. Als letzte Hallen-DM wurde jetzt auch für die Senioren mit Erfurt eine Ausrichterstadt gefunden, sodass die LAZ-Athleten Ende Februar nach Thüringen reisen dürften. Die Jugendmeisterschaften finden in Neubrandenburg statt und die Männer- und Frauen-DM in Leipzig.

 

Zeitplan Rhede

 

Zeitplan Düsseldorf

 

 

 

Do

19

Dez

2019

Schöne, erholsame Feiertage

 

 

 

 

 

Das Team des LAZ Rhede

 

wünscht Ihnen

 

schöne, erholsame Feiertage

 

und alles Gute für 2020.

Mi

18

Dez

2019

3. Nikolaus-Cup des LAZ Rhede am 14./15. Dezember 2019 im BESAGROUP-Sportpark Rhede

Fiona Terhardt wurde mit 1,58 m Zweite im Hochsprung der U18 (Foto: Simon Heweling)
Fiona Terhardt wurde mit 1,58 m Zweite im Hochsprung der U18 (Foto: Simon Heweling)

Deutsch-niederländische Höchstleistungen

 

Als Doppelveranstaltung wurde am vergangenen Wochenende der 3. Nikolaus-Cup des LAZ Rhede durchgeführt. Der gemeinsam mit Athleten, Trainern und Funktionären aus den Niederlanden durchgeführte Leichtathletik-Wettkampf war auch bei seiner dritten Auflage ein willkommener Gradmesser für die bisherige Trainingsarbeit.

 

Am ersten Wettkampftag sorgten Rieke Unland und Enie Dangelmaier mit ihren Sprintzeiten für sportliches Format. Unland unterbot mit starken 7,88 Sekunden auf Anhieb die DM-Norm für die Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften in Neubrandenburg. Die fünfzehnjährige Kaderathletin blieb zwei Hundertstel unter der geforderten Norm für die Altersklasse U20. In 7,91 Sekunden pulverisierte Enie Dangelmaier im Vorlauf ihre bisherige Bestzeit von 8,18 Sekunden und schrammte damit nur eine Hundertstel an der DM-Norm vorbei.

Schnellster Sprinter der Männerklasse war Simon Heweling, der in 7,04 Sekunden eine erste Duftmarke setzte. „Ich sehe aber noch viel Luft nach oben“, rechnet sein Trainer Roman Buhl mit Zeiten unter 7 Sekunden bei den nächsten Wettkämpfen. Einen Doppelsieg verbuchte bei der männlichen U20 Fabian Baten, der sowohl im Hochsprung (1.60m) als auch im Weitsprung (5,96m) durch leichte Fußprobleme gehandicapt war. Ein tolles Comeback nach längerer Verletzungspause gelang Alina Bielefeld, die den Weitsprung der U18 mit einer Weite von 5,13 Metern gewann.

 

Zweite im Hochsprung dieser Altersklasse wurde Fiona Terhardt, die 1,58m meisterte. Schnellste Hürdensprinterin der W15 war Lene Stumpen, die in 9,60 Sekunden siegte und im Hochsprung mit einer Sprunghöhe von 1,46 Metern Dritte wurde. Gute Leistungen boten auch Ayisha Mouhamed und Gerrit Vißer im 60-m-Sprint. Mouhamed lief bei der U16, nach 8,17 Sekunden im Vorlauf, im Finale auf den dritten Platz (8,28s) und Vißer belegte bei der U18 in 7,65 Sekunden den zweiten Rang.

 

Am zweiten Wettkampftag sorgte Klaudia Kaczmarek mit ihrer Siegweite von 12,34 Metern im Dreisprung für das beste Resultat. Mit der Weite war sie aufgrund des deutlich verkürzten Anlaufes sehr zufrieden. Das Kugelstoßen der Frauen entschied Maximiliane Langguth mit einer Weite von 9,84 Metern zu ihren Gunsten und im 60-m-Sprint der U20 siegte Fabian Baten in 7,84 Sekunden. Einen guten Eindruck hinterließ auch Matz Grunden, der bei seinem ersten Kugelstoßwettkampf als zweiter der U18 starke 11,99 Meter weit stieß. In guter Form präsentierten sich auch die Schützlinge von LAZ-Schülertrainer Michael Ilbertz. Allen voran Heleen Keiten -Schmitz, die im 60-m-Sprint der U14 in 8,55 Sekunden Zweite wurde und zuvor schon mit 4,72 Metern im Weitsprung (5.) überzeugt hatte. Noch weiter sprang Viktoria Wienand, die mit 4,82 Metern den vierten Platz belegte.

 

Sportlich bereichert wurde die Veranstaltung auch durch die Teilnahme einiger LVN-Kaderathleten aus dem Hochsprung-Kader von Roman Buhl sowie dem Weit-und Dreisprung-Kader von Jürgen Palm.

 

 

Ergebnisse

 

 

So

15

Dez

2019

Ergebnisse 3. Nikolaus-Cup 15.12.2019

191215_Ergebnisse.pdf
Adobe Acrobat Dokument 193.0 KB

Sa

14

Dez

2019

Ergebnisse 3. Nikolaus-Cup, 14.12.2019

191214_Ergebnisse.pdf
Adobe Acrobat Dokument 199.4 KB

Mo

09

Dez

2019

Teilnehmer des 3. Nikolaus-Cup am 14. und 15. Dezember 2019

Meldeliste 14.12.2019
191214_Meldeliste-neu.pdf
Adobe Acrobat Dokument 160.2 KB
Teilnehmerliste 14.12.2019
191214_Tln.pdf
Adobe Acrobat Dokument 134.5 KB
Meldeliste 15.12.2019
191215_Meldeliste-neu.pdf
Adobe Acrobat Dokument 150.5 KB
Teilnehmerliste 15.12.2019
191215_Tln.pdf
Adobe Acrobat Dokument 131.5 KB

Mi

04

Dez

2019

Sechsmal Edelmetall für hiesige Crossläufer

Youssef Wardi (U18) holt Bronze bei den Landesmeisterschaften (Archivfoto)
Youssef Wardi (U18) holt Bronze bei den Landesmeisterschaften (Archivfoto)

 

Youssef Wardi (LAZ Rhede) wird in der U18 Dritter

 

BBV-Pressebericht von von Matthias Grütter

 

Bocholt-Lowick/Rhede/Sonsbeck - Youssef Wardi vom Leichtathletikzentrum (LAZ) Rhede hat bei den Crosslauf-Landesmeisterschaften den dritten Platz belegt. Die Wettkampfgruppe der Laufsportabteilung der DJK Sportfreunde 97/30 Lowick kehrte mit fünf Medaillen aus Sonsbeck zurück. Einen Einzeltitel gab es für Friedhelm Betting, hinzu kamen zwei DJK-Mannschaftssiege.

 

Wardi war in der Altersklasse U18 am Start. Er lief über die kompletten 3,1 Kilometer in der dreiköpfigen Spitzengruppe mit und wurde nach 10:43 Minuten Dritter. „Es war ein Fauxpas von mir. Ich war von drei Runden ausgegangen, zu laufen waren aber nur zwei. Die taktische Ausrichtung war also eine ganz andere. Ich habe Youssef gesagt, dass er in der dritten Runde Gas geben soll. Somit hat er einen möglichen Titel verpasst, die anderen freuten sich“, nahm Jürgen Palm, der Stützpunktleiter des LAZ Rhede, die Schuld auf sich. Er selbst war nicht in Sonsbeck und konnte somit nicht mehr entscheidend eingreifen.

 

Mit seinem ersten Einzeltitel auf Nordrheinebene erlangte Friedhelm Betting den größten Erfolg für die DJK SF 97/30 Lowick. Im spannenden Rennen der Senioren über 4,6 Kilometer lief er taktisch clever über das gesamte Rennen in der dreiköpfigen Führungsgruppe seiner Altersklasse M55 mit, ehe er am Anstieg in der letzten Runden seine Cross-Stärken ausspielte und einige Meter zwischen sich und seine Konkurrenten legte. Diesen Vorsprung brachte er auf den verbleibenden knapp 500 Metern ins Ziel, sodass er in 18:46 Minuten siegte.

 

In der DJK-Mannschaft mit Manfred Grunau (20:41 Minuten) und Andre Geukes (21:18), die in der M50 die Plätze sechs und sieben belegten, gewannen die Lowicker Läufer auch souverän die Mannschaftswertung der Altersklassen M50/55.

 

Über die gleiche Distanz zeigten sowohl Andreas Bolte (19:27, 5. M40) als auch Stephan Lüth (20:07, 6. M45) bei ihrem ersten Meisterschaftsstarts starke Leistungen. Björn Jansen (M40) musste von einer Krankheit geschwächt aussteigen.

 

Bei den Seniorinnen über 3,1Kilometer gewann die DJK SF 97/30 einen weiteren Mannschaftstitel in der W40/45. Angeführt wurde das Lowicker Trio von Veronika Ridder (14:51), die in der Einzelwertung der W45 Silber erlief. Auf den Plätzen vier und fünf folgten Petra Moddenborg (15:29) und Britta Ihling (15:42). Komplettiert wurde das Ergebnis von Rita Möllmann (16:22) als Siebte.

 

Wir haben schon damit gerechnet, dass wir um den Sieg in der Mannschaftswertung mitlaufen können, dass Veronika im Einzel auch noch Silber gewinnt, ist eine willkommene Überraschung“, freute sich nicht nur der DJK-Trainer Janek Betting über diesen Erfolg.

 

In der stark besetzten Altersklasse W50 bestätigte Sylvia Uebbing ihre gute Form und errang den Vizetitel. Nach guter Renneinteilung hatte sie auch im Schlussspurt noch genug entgegenzusetzen und sicherte sich in Sonsbeck in 14:12 Minuten Rang zwei.

 

Ergebnisse

 

 

 

Mo

02

Dez

2019

LAZ-Nikolausfeier im Sportzentrum Rhede

 

LAZ-Nikolausfeier für die Kleinsten bis 12 Jahre

am Mittwoch, 11. Dezember 2019 um 17 Uhr

in der LA-Halle im Sportzentrum Rhede

 

 

Mo

02

Dez

2019

Mitgliederversammlung und Jahresabschlussfeier des LAZ Rhede am 30. November 2019 in Rhede

Vorstand, Trainerteam und geehrte Athletinnen und Athleten feierten ihre Erfolge 2019.
Vorstand, Trainerteam und geehrte Athletinnen und Athleten feierten ihre Erfolge 2019.

 

Große Erfolge durch engagierte Teamarbeit

 

Im Fokus der diesjährigen Mitgliederversammlung des LAZ Rhede standen die intensiven Vorbereitungen für das 50. Internationale Leichtathletik-Meeting des LAZ Rhede am 11. Juni 2020. So hat der scheidende LAZ-Kassenwart Andreas Stockhausen eine Internetseite für das Jubiläumsmeeting konzipiert (meeting-rhede.de), die er den Vereinsmitgliedern des LAZ Rhede vorstellte.

Zuvor hatten der 1. Vorsitzende Andreas Böing und Sportwart Jürgen Palm ihre Berichte abgegeben und die in vielen Bereichen positive Bilanz 2019 präsentiert. Andreas Böing hob die engagierte Arbeit des gesamten Trainer- und Vorstandsteams hervor, die seit Jahrzehnten die Grundlage für sportliche Erfolge auf überregionaler und nationaler Ebene darstellt. Dies konnte Jürgen Palm mit Zahlen und Fakten belegen. So errangen die LAZ-Athleten im abgelaufenen Sportjahr drei Deutsche Meisterschaften, gewannen zudem viermal Silber oder Bronze und rangierten bei Deutschen Meisterschaften zwölfmal unter den Top Acht! Dreizehn NRW-Titel und sechszehn Landestitel rundeten die sportliche Bilanz ab, sodass im Anschluss an die Mitgliederversammlung 32 Sportlerinnen und Sportler für hervorragende Leistungen geehrte werden konnten.

 

Die finanzielle Bilanz wies für 2018 ein Minus aus, das aber im laufenden Geschäftsjahr durch höhere Mitgliedsbeiträge vermieden werden kann. Bei den turnusmäßigen Wahlen wurden sowohl der 2. Vorsitzende Jürgen Kolks, als auch der Geschäftsführer Norbert Schmidt einstimmig in ihrem Amt bestätigt. Als Kassenwart rückt Stefan Leiting für Andreas Stockhausen in den Vorstand. Diesem dankte Andreas Böing für seine engagierte Arbeit als Kassenwart und die vielen innovativen Impulse für die Vereinsarbeit. Für die Vorbereitung des Jubiläumsmeetings und des Ehemaligentreffens am 11. und 12. Juni kommenden Jahres warb Jürgen Palm um die Mithilfe der Vereinsmitglieder. Er konnte berichten, dass bereits namhafte Athleten wie Frank Busemann und Willi Wülbeck ihre Unterstützung zugesagt haben. Auch Sieger beim 1. Internationalen Leichtathletik-Meeting in Rhede, das am 7. August 1970 auf der DJK Anlange stattfand, haben ihr Kommen zum Jubliläumsmeeting zugesagt. Auch von Seiten der Sponsoren und Förderern des LAZ Rhede zeigt sicht ein großes Interesse. Schließlich rangiert das LAZ Rhede im nationalen Meetingranking auf Position drei. Nur das ISTAF Berlin und das Pfingstsportfest in Rehlingen können auf eine längere Historie als das LAZ-Meeting schauen. Im Anschluss an die Mitgliederversammlung wurden neben den Sportlerinnen und Sportlern auch das Trainerteam und die Vorstandsmitglieder geehrt.

 

 

 

LAZ-Sportlerehrung 2019
LAZ Sportlerehrung 2019.pdf
Adobe Acrobat Dokument 63.8 KB
LAZ-Trainerehrung 2019
LAZ Trainerehrung 2019.pdf
Adobe Acrobat Dokument 16.9 KB

Do

28

Nov

2019

Boekelder Crosslaufserie Aalten November 2019

Die erfolgreichen LAZ-Talente nach der Siegerehrung in Aalten.
Die erfolgreichen LAZ-Talente nach der Siegerehrung in Aalten.

 

13 Siegerpokale für Rhede

 

Zum Abschluss der diesjährigen Crosslaufserie in Aalten gab es dreizehn Siegerpokale für die LAZ-Läuferinnen und -Läufer. Besonders erfolgreich waren die LAZ-Talente der Altersklassen sechs bis neun Jahre. Bei den Mädchen bis 9 Jahre gab es durch Emelie Paß (12:36 Minuten), Antonia Kruse (13:02) und Marie Knipping (13:02) sogar einen Dreifacherfolg. Bei den Jungen bis 7 Jahre belegten Ole Withag (14:22) und Maximilian Ihling (15:01) die Plätze zwei und drei. Noah Belting errang nach Addition von drei Wertungsläufen in 12:18 Minuten den zweiten Platz (-9 Jahre). Frieda Renting (13:54) und Freyia-Elin Pelgrim (14:32) wurden in der Klasse bis 7 Jahre Zweite und Dritte.

Zwei Gesamtsieger stellte das LAZ Rhede in der Altersklasse bis 11 Jahre. Bei den Jungen siegte Ivan Svalov (24:31) und bei den Mädchen Lilith Withag (25:42). In der Klasse bis 13 Jahre wurde ihre Schwester Enid Zweite (25:38). Über 5km kam Lutz Lehmbrock bei der männlichen Jugend auf den dritten Rang (1:09:23). In der Frauenklasse siegte über 10km Eugeniia Svalova in einer Gesamtzeit von 2:25:23 Stunden. Die erfolgreichste Familie war in diesem Jahr sicher Familie Withag. Denn neben Ole, Lilith und Enid ging auch Vater Ronald Withag an den Start. Er siegte souverän in der 5-km-Wertung der Altersklasse 40+ (53:49). Den Tagessieg über 5km sicherte sich Jan-David Ridder in 17:30 Minuten.

 

Ergebnisse

 

 

 

Mi

20

Nov

2019

LAZ-Kuscheldecke - das ultimative Weihnachtsgeschenk

LAZ-Kuscheldecke
Das ultimative Weihnachtsgeschenk für die ganze LAZ-Familie!

LAZ Kuscheldecke
1,60x2 Meter

nur 49,- €/ Anfrage bei Jürgen
Kuschel-Decke-Fertig.pdf
Adobe Acrobat Dokument 148.3 KB

Do

14

Nov

2019

Boekelder-Crosslaufserie Aalten/NL am 2. und 9. November 2019

Die erfolgreichen LAZ-Nachwuchstalente und ihre Trainerinnen
Die erfolgreichen LAZ-Nachwuchstalente und ihre Trainerinnen

 

Doppelsieg für Knipping und Kruse

 

Bei den ersten beiden Läufen der traditionellen Crosslaufserie in Aalten/NL konnten die Nachwuchstalente des LAZ Rhede auf ganzer Linie überzeugen. Mit viel Spaß und Einsatzwillen wurden die fünf- bis neun-jährigen Kinder auf die 1km lange Strecke geschickt. Am ersten Tag liefen gleich acht Kinder aus der Trainingsgruppe von Melanie Ostendorf, Yvonne Buhl und Alicia Südholt in die Top drei. Bei den Jungen bis 9 Jahre siegte Noah Belting in 4:08 Minuten. Bei den Mädchen dieser Altersklasse gab es sogar einen Doppelerfolg durch Marie Knipping und Antonia Kruse, die beide nach 4:29 Minuten ins Ziel liefen. Zweite Plätze errangen auch Ole Withag (5:00 - 7 Jahre) und Frieda Renting (4:45 - 7J.). Dritte wurden Justus Epping (6:45 - 5J.), Anton Wessels (5:22 - 7J.) und Freyja Pelgrim (4:52 - 7J.).

Über die 2-km-Strecke errangen die LAZ-Läufer*innen aus der Gruppe von Kim-Jessica Thöne und Kim-Melina Bomkamp drei Podestplätze. Bei den Jungen bis 11 Jahre siegte Ivan Svalov (8:10) mit deutlichem Vorsprung. Dritte Plätze gingen an die Schwestern Lilith (9:03 - 11 J.) und Enid Withag (8:54 - 13J.).

 

Am zweiten Wettkampfwochenende wurden fast durchgehend schnellere Zeiten erzielt und auch hier waren die jüngsten Talente des LAZ Rhede wieder sehr erfolgreich. Tagessiege errangen Emilie Paß (4:17 - 9J.), Lilith Withag (8:40 - 11J.) und erneut Ivan Svalov (8:23 - 13J.). Seine Mutter Eugeniia Svalova war die schnellste Frau auf der 10km langen Strecke (48:50). Sowohl die Läufer*innen als auch die Trainerinnen des LAZ Rhede freuen sich auf die beiden noch ausstehenden Läufe. „Die Verantwortlichen des AVA70 geben sich immer größte Mühe, den Läufer*innen optimale Bedingungen zu bieten und es macht einfach Spaß“, zollt LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm den Ausrichtern größten Respekt.

 

Neben den Nachwuchstalenten des LAZ Rhede ist vor allem die Laufgruppe der DJK Lowick in der Breite und Spitze stark vertreten. (Siehe dazu die Infos von Friedhelm Betting)

 

Ergebnisse

 

 

 

Mo

11

Nov

2019

Einladung und Ausschreibung 3. Nikolaus-Cup am 14. und 15. Dezember 2019 im Besagroup Sportpark Rhede

Jesse Südholt beim Nikolaus-Cup 2018
Jesse Südholt beim Nikolaus-Cup 2018

 

 

 

Am 14. und 15. Dezember richten wir die bereits 3. Auflage des deutsch-niederländischen Nikolaus-Cups aus. Gegenüber den Vorjahren haben wir das Programm noch erweitert, sodass am 15. Dezember auch die U14 Athlet*innen zum Zuge kommen. Alle wichtigen Informationen findet Ihr in den beiden Ausschreibungen.

 

Ausschreibungen Teil 1 + 2

 

 

 

Ausschreibung 3. Nikolaus-Cup 2019 - Teil 1
Ausschreibung 3. Nikolaus-Cup 2019 Teil
Adobe Acrobat Dokument 87.9 KB
Ausschreibung 3. Nikolaus-Cup 2019 - Teil 2
Ausschreibung 3. Nikolaus-Cup 2019 Teil
Adobe Acrobat Dokument 88.6 KB

So

03

Nov

2019

Einladung zur Mitgliederversammlung und Jahresabschlussfeier am 30.11.2019

Einladung zur Mitgliederversammlung mit anschließender Jahresabschlussfeier am 30.11.2019 bei Stockhorst
Einladung zur Mitgliederversammlung und
Adobe Acrobat Dokument 428.4 KB

Do

31

Okt

2019

Boekelder Crosslaufserie 2019

 

Es ist wieder soweit!

 

Unsere Sportfreunde von AVA70 richten wieder ihre traditionelle Crosslaufserie an den ersten vier Samstagen im November aus.

 

Wir nehmen vor allem mit vielen Nachwuchstalenten teil, die sich riesig auf die ersten Läufe freuen.

 

Die Navi-Anschrift lautet: Aladnaweg 3, 7122 RN Aalten

 

Die Startzeiten sind jeweils:

 

13:00 Uhr – 1km

 

13:10 Uhr – 2km

 

13:35 Uhr – 10+15km

 

14:15 Uhr – 5km

 

Viel Spaß und viel Erfolg!

 

Mi

30

Okt

2019

Florida Universitäts-Crosslaufmeisterschaften am 26. Oktober in Boca Raton/Florida

Das Archivfoto von Jan-Hendrik Ridder zeigt Malte Stockhausen (62) beim Internationalen Meeting in Rhede.
Das Archivfoto von Jan-Hendrik Ridder zeigt Malte Stockhausen (62) beim Internationalen Meeting in Rhede.

 

5. Platz in hervorragender Zeit

  

In seinem vierten und letzten Jahr an der Florida Tech Universität trumpft LAZ-Läufer Malte Stockhausen noch einmal mächtig auf. Der Hindernisspezialist belegte jetzt bei den Universitäts-Crosslaufmeisterschaften in Boca Raton/Florida einen hervorragenden fünften Platz. Zwar bezeichnet sich Florida als „Sunshine State“, doch hatten tropische Regenfälle die 8km lange Crossstrecke eher in eine Sumpflandschaft verwandelt. Umso beachtlicher ist deshalb die Laufzeit von Malte Stockhausen, der in 25:54,3 Minuten, weit vor seinen Teamkollegen, ins Ziel kam. Es siegte in 25:25,6 Minuten Shane Bracken. „Malte fühlt sich im Moment pudelwohl und hat in der Vorbereitung ohne Probleme alle Trainingsprogramme absolvieren können“, berichtet sein Vater Andreas Stockhausen.

 

Mi

23

Okt

2019

50. Internationales Leichtatletikmeeting des LAZ Rhede am 11. Juni 2020 (Fronleichnam)

Die zweifache Olympiasiegerin Annegret Richter umlagert von jungen Fans.
Die zweifache Olympiasiegerin Annegret Richter umlagert von jungen Fans.

 

50 Jahre Spitzenleichtathletik in Rhede

 

Der Termin für das 50. Internationale Leichtathletikmeeting des LAZ Rhede steht. Am 11. Juni 2020 (Fronleichnam) geben sich neben den aktuellen Stars der nationalen und internationalen Leichtathletikszene auch viele namhafte Athleten aus der 50-jährigen Meetinggeschichte ein Stelldichein im BESAGROUP-Sportpark Rhede. Neben der 63-fachen Deutschen Meisterin Brigitte Kraus (ASV Köln) hat unter anderem der 800-Meter-Weltmeister und Deutsche Rekordhalter Willi Wülbeck (Oberhausen) sein Kommen zugesagt. In Deutschland blicken nur das ISTAF Berlin und das Pfingssportfest in Rehlingen auf eine längere Tradition zurück als Rhede. Legendär sind bis heute die „Abendsportfeste“ auf der DJK-Anlage, nur einen Steinwurf von der Gudulakirche entfernt.

 

Nach der Premiere im Jahr 1970 wuchs der Bekanntheitsgrad des LAZ-Meetings schnell, sodass es dem legendären Berni Becks gelang, zahlreiche Medaillengewinner von Olympischen Spielen, Europameisterschaften und Deutschen Meisterschaften nach Rhede zu locken. Zu den Stars dieser Epoche gehörten auch Harald Norpoth, Liesel Westermann und die zweifache Olympiasiegerin Annegret Richter. Vor allem die Hammerwerfer um Karl-Hans Riehm zogen die begeisterten Massen an. Immerhin stellte das LAZ Rhede mit Manfred Hüning die Nummer 2 der Weltbestenliste 1979. Auch die Lokalmatadoren Cilly Lehmkamp, Werner Grommisch und Ulla Tüshaus mischten im Konzert der Großen mit.

 

Einen riesigen Schub brachte dann der Umzug ins Sportzentrum im Jahr 1981. Bis zu 9000 Zuschauer strömten in den 80er Jahren zum LAZ-Sportfest. Bis heute gaben über 80 Medaillengewinner/-innen bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften ihre Visitenkarte in Rhede ab. Mit dem Weitspringer Mike Powell und dem Hochspringer Javier Sotomayor traten auch zwei immer noch amtierende Weltrekordhalter auf dem Zenit ihres Könnens in Rhede an. Nur zweimal in 50 Jahren wurde das LAZ-Meeting abgesagt. Ein Jahr nach dem viel zu frühen Tod von Berni Becks im Jahr 1997 und 2009, als das LAZ Rhede die Deutschen Jugendmeisterschaften ausgerichtet hat. Dafür gab es 1981 gleich zwei Meetings. Einmal zur Eröffnung im Mai, als auch ein Werferländerkampf gegen Italien anstand, und dann nochmal im August.

 

Auch 2020 wird das LAZ Rhede eine Meisterschaft in das Meetingprogramm integrieren. Passend zur Vereinstradition werden die Hammerwerfer ihre NRW-Meister ermitteln. Im Meetingprogramm stehen dann wieder zwölf hochkarätige Entscheidungen auf der Bahn und an der Sprunggrube an. Für Freitag, den 12. Juni ist dann ein großes Ehemaligentreffen geplant, bei dem neben den ehemaligen LAZ-Aktiven, Trainern und Funktionären auch die „Stammgäste“ des Meetings erwartet werden. Im direkten Anschluss an die Deutschen Meisterschaften 2020, die am 6. und 7. Juni in Braunschweig ausgetragen werden, bietet das LAZ-Meeting eine der letzten Chancen zur Olympiaqualifikation für Tokjo 2020. Auch deshalb rechnet LAZ-Sportwart und Meetingchef Jürgen Palm wieder mit Teilnehmern aus über 20 Nationen.

 

Ausschreibung

 

 

 

Do

17

Okt

2019

26. Coesfelder Citylauf am 12. Oktober 2019

Sporttalent Youssef Wardi und sein Trainer Jürgen Palm in Coesfeld.
Sporttalent Youssef Wardi und sein Trainer Jürgen Palm in Coesfeld.

 

Wardi läuft der Konkurrenz davon

 

In bestechender Form befindet sich derzeit das Lauf-Ass Youssef Wardi vom LAZ Rhede. Bei der 26. Auflage des Coesfelder Citylaufs unterbot der Schützling von LAZ- Stützpunktleiter Jürgen Palm seine persönliche Bestzeit über 5km um fünfzehn Sekunden auf starke 15:38 Minuten. In einem sehr stark besetzten Männerfeld lief Wardi als Zweiter über die Ziellinie. In seiner Altersklasse der mänlichen U18 war Wardi der Konkurrenz um Minuten voraus. Als letztes Meisterschaftsrennen 2019 wird Wardi am 1. Dezember die LVN-Crossmeisterschaften bestreiten. Der Schüler der Akademie Klausenhof in Rhede ist neben dem Lauftraining beim LAZ Rhede auch noch aktiver Jugendspieler beim SV Krechting. „Sport kann man nie genug treiben“, ist das Motto von Youssef Wardi, der mehrmals täglich zur Schule und zum Training von Borken nach Rhede pendelt.

 

Ergebnisse

 

 

 

Mi

02

Okt

2019

NRW-Hammerwurf-Cup 2019 Finale am 28. September in Olfen

Alexandra Spieker (links) wurde Zweite in der Gesamtwertung der W15.
Alexandra Spieker (links) wurde Zweite in der Gesamtwertung der W15.

 

Gerrit Vißer wird Vize-Jahrgangsbester

 

Zum Abschluss des 5. NRW-Hammerwurf-Cups wurde den Sportlern beim Finale in Olfen „Rheder-Meetingwetter“ serviert: Regen und Sturmböen. Dennoch sorgten die Talente aus der Trainingsgruppe von Werner Niehaus mit guten Ergebnissen für Freude bei den mitgereisten Fans. 

Mit Moritz Leiting bei der männlichen U20 und Gerrit Vißer bei der männlichen U18, stellte das LAZ Rhede zwei Gesamtsieger der diesjährigen Cup-Wertung. Leiting kam auf eine Gesamtweite von 156,92 Meter und Vißer sogar auf ausgezeichnete 176,51 Meter. Gewertet wurden die drei besten Wettkampfergebnisse von insgesamt sechs Veranstaltungen. Beide erzielten ihre Top-Weite beim fünften Wettkampf Ende August in Oberhausen. Moritz Leiting warf den 6-kg-Hammer auf 53,76 Meter und Gerrit Vißer auf ausgezeichnete 59,51 Meter, womit er der zweibeste Werfer Deutschlands in seinem Jahrgang ist.

 

Justus Leiting und Anna Jantzen waren mit zwei weiteren Werferinnen die einzigen, die an allen sechs Veranstaltungen teilgenommen haben. Anna Jantzen rangierte mit einer Gesamtweite von 124,48 Meter auf dem dritten Platz. Justus Leiting wurde in der U18 Vierter mit einer Gesamtweite von 126,59 Meter. Bei der weiblichen U20 belegte Alexandra Spieker hinter der überragenden Nele Frisch (Uerdingen) den zweiten Rang bei den Schülerinnen W15 (118,40m). Insgesamt haben 47 Werfer und Werferinnen an der von NRW-Landestrainer Franz-Josef Sträter organisierten Serie teilgenommen.

 

Ergebnisse

 

 

Do

26

Sep

2019

Erfolge 2019 des LAZ Rhede

Henry Visser (hinten) wechselt auf Simon Heweling: 4x100m U23.
Henry Visser (hinten) wechselt auf Simon Heweling: 4x100m U23.

 

 

 

 

 

 

Hier geht es zur

 

Erfolgsstatistik

 

2019.

Mi

18

Sep

2019

LVN-Team-Endkämpfe U18/U16 und Nordrhein-Team-Endkampf U14 am 15. September in Aachen

Die erfolgreichen Landesmeisterinnen der weiblichen U18
Die erfolgreichen Landesmeisterinnen der weiblichen U18

 

2 x Gold und 2 x Silber für Rheder Startgemeinschaften

  

Zum Abschluss der Sommersaison stehen für die Nachwuchstalente des LAZ Rhede traditionell die Nordrhein-Team-Endkämpfe auf dem Programm. Wie im Vorjahr war das LAZ Rhede mit Athleten in fünf Mannschaften der StG Rhede-Sonsbeck und StG Rhede-Sonsbeck-Bottrop (LA Team RSB) stark vertreten. Mit zwei Landestiteln, zwei Vizetiteln und einem siebten Platz drückten die Athleten aus der Region Nord der Landesmeisterschaft ihren Stempel auf. 

Den dritten Mannschaftstitel in Folge sicherten sich die Athletinnen aus Rhede und Sonsbeck in der Altersklasse U16. Gegenüber dem Vorjahr präsentierte sich die Mannschaft des TuS Jahn Hilfarth und lag bis zur ablschießenden 4x100-m--Staffel auf Titelkurs. Selbst LAZ-Stützpunktleiter war nach einem starken Staffellauf von Ayisha Mouhamed, Rieke Unland, Jule Weibel und Merret Manten, die schnelle 51,00 Sekunden auf die Aachener Bahn zauberten, von einem zweiten Platz ausgegangen. Umso größer war der Jubel, als der Stadionsprecher das Endergebnis von 8.230 und 8.161 Punkten zugunsten der StG Rhede-Sonsbeck verkündete. Neben der Staffel steuerten die LAZ-Athletinnen Rieke Unland und Ronja van der Heiden drei weitere Tagesbestleistungen zum Mannschaftserfolg bei. Rieke Unland überzeugte mit schnellen 12,70 Sekunden über 100 Meter und Ronja van der Heiden, die von Ely Niehaus trainiert wird, errang einen Doppelsieg im Kugelstoßen (10,98m) und Speerwurf (32,83m). Ein Sonderlob verdiente sich Lene Stumpen, die kurzfristig für erkrankte Thea Lehmbrock die 800 Meter laufen musste und mit ihrer Zeit von 2:51,11 Minuten die Mannschaft im Rennen hielt.

 

Den zweiten Titel errang die weibliche U18 mit der Startgemeinschaft Rhede-Sonsbeck-Bottrop. Allerdings ohne Athletinnen aus Bottrop. Mit einer starken Teamleistung konnte am Ende mit einem Ergebnis von 7.588 Punkten der TV Ratingen (7.319 Punkte) entthront werden. Für Tagesbestleistungen sorgte in dieser Altersklasse Enie Dangelmaier im 100-m-Sprint (12,87s) und Fiona Terhardt, die ihre Hochsprungbestleistung auf 1,60m schraubte. Viel Spaß hatte Enie Dangelmaier beim Speerwurf. Gleich im ersten Versuch schleuderte sie den 500-g-Speer auf starke 37,58 Meter und damit die zweitbeste Weite der Veranstaltung. Die beste Einzelleistung erzielte die Sonsbeckerin Rahel Brömmel mit ihrer 800-Meter-Zeit von 2:15,19 Minuten. Sie lief anschließend auch noch als Schlussläuferin die 4x100-m-Staffel, die in der Besetzung Katja Lingen, Enie Dangelmaier, Jamira Lauf und Rahel Brömmel in 51,44 Sekunden den zweiten Platz belegte. Im Weitsprung steuerten Enie Dangelmaier mit einer Weite von 5,31 Metern und Jamira Lauf mit 4,93 Meter wichtige Punkte zum Mannschaftserfolg bei.

 

Die männliche U18 der StG LA Team RSB errang mit 8.292 Punkten hinter der StG Düsseldorf (8.587 Punkte) die Vizemeisterschaft. Damit konnte der Vorjahrestitel trotz einer höheren Punktzahl nicht verteidigt werden. Dennoch überzeugte das Team auf ganzer Linie. Die vielleicht beste Einzelleistung der gesamten Meisterschaft lieferte Youssef Wardi im 800-m-Lauf. Der Schützling von LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm zog nach rund 300 Metern allen davon und steigerte seine bisherige Bestzeit um über eine Sekunde auf ausgezeichnete 1:56,58 Minuten. LAZ-Coach Roman Buhl freute sich über die Leistungen der Hochspringer Mathis Morlo und Martin Langstein, die mit Höhen von 1.82 Metern und 1,70 Metern überzeugten. Als Teamleiter der U18 sorgte Mecky Emmerich mit einer gut eingewechselten Staffel (46,91s) in der Besetzung Martin Langstein, Gerrit Vißer, Mathis Morlo und Youssef Wardi dafür, dass das die Troisdorfer LG auf den dritten Rang verwiesen werden konnte. Erstmals unter 12 Sekunden blieb Gerrit Vißer (11,96s) der auch mit 12,20 Metern im Kugelstoßen wichtige Punkte sammelte.

 

Gleich drei Ausfälle von Leistungsträgern konnte das Team der männlichen U16 nicht kompensieren. Neben Matz Grunden waren kurzfristig auch zwei starke Athleten aus Sonsbeck ausgefallen. Mit 7.739 Punkten konnte immerhin noch die Vizemeisterschaft hinter dem Moerser TV (8.277 Punkte) errungen werden. Der einzige LAZ-Athlet im U16-Team war Linus Feldhaus, der dafür bei allen vier Einsätzen überzeugen konnte. Neben seiner Kugelstoßweite von 12,02 Metern beeindruckte er als Schlussläufer der 4x100-m-Staffel, wo er einen Rückstand von gut 10 Metern aufholen konnte.

 

Die weibliche U14 hatte, wie zu erwarten war, einen schweren Stand gegen die körperlich überlegenen Schülerinnen aus Uerdingen, Düsseldorf und Köln. LAZ-Schülertrainer Michael Ilbertz war aber sehr zufrieden mit den Leistungen der jungen Talente, die mit 256 Punkten den siebten Platz erreichten. Als Vierte des 800-m-Laufes erzielte Heleen Keiten-Schmitz in 2:36,90 Minuten die schnellste Zeit aller Athletinnen des Jahrgangs 2007. Mit der 4x75-m-Staffel erzielte Keiten-Schmitz zusammen mit Viktoria Wienand, Nica Niersmann und Philina Schwartz eine Zeit von 40,90 Sekunden (6.). In der zweiten Staffel (42,15s/11.) waren mit Ella Vriesen und Lena Möhlenkamp zwei weitere LAZ-Talente im Einsatz. Kein Wunder also, dass bei der stimmungsvollen Siegerehrung nur lachende Gesichter bei den Sportlern und Sportlerinnen und zufriedene Trainer zu sehen waren.

 

Ergebnisse

 

 

Mo

16

Sep

2019

Rheinland-Meisterschaften im Hindernislauf am 8. September 2019 in Bad Ems

Stefan Ritte siegte in fulminanten 9:20,40 Minuten (Foto: Jan-Hendrik Ridder).
Stefan Ritte siegte in fulminanten 9:20,40 Minuten (Foto: Jan-Hendrik Ridder).

 

Ritte läuft Vereinsrekord

  

Mit einem fulminanten Lauf pulverisierte Stefan Ritte als Gaststarter der Rheinland-Meisterschaften den 3000-m-Hindernisvereinsrekord des LAZ Rhede. Der vielseitigste Läufer der hiesigen Laufszene unterbot die bisherige Bestmarke von Malte Stockhausen um rund acht Sekunden auf starke 9:20,40 Minuten. Ritte rangiert mit dieser Zeit auf dem 24. Platz der DLV-Bestenliste 2019.

 

In der ersten Runde blieb Ritte noch hinter Lucas Meyer (1.FC Kaiserslautern), doch als dieser langsamer wurde, zog Ritte locker vorbei. Besonders an den Hindernissen und dem Wassergraben zeigte sich Ritte stark verbessert. „Hier hat sich das Hürdentraining mit Roman Buhl ausgezahlt“, bedankte sich Ritte nicht nur bei seinem langjährigen Trainer Jürgen Palm, sondern auch bei Roman Buhl, der seit mittlerweile zwei Jahren für das Hürden- und Hochsprungtraining im LAZ Rhede zuständig ist.

 

Do

12

Sep

2019

2. NRW-Hochsprung-Cup 2019

v.l.: Arne Röhl, Sieger Ole Willems, Mathis Morlo
v.l.: Arne Röhl, Sieger Ole Willems, Mathis Morlo

 

Mathis Morlo belegte den dritten Platz beim 2. NRW Hochsprung Cup 2019

 

Die Idee für einen Hochsprung-Cup entstand durch den Wunsch von Roman Buhl, Hochspringer in der Altersklasse U18 / U20 zu fördern und somit gut organisierte, hochkarätige Hochsprungveranstaltungen besonders für Jugendliche anzubieten.

 

Nachdem 2018 bereits ein erster NRW-Hochsprung-Cup mit drei Veranstaltungen durchgeführt wurde, fand die zweite Cup-Serie in 2019 bereits an sieben Veranstaltungsorte statt.

Bei der ersten Cup-Veranstaltung 2018 waren über 25 verschiedene jugendliche Springer/innen dabei. Dieses Jahr haben bereits insgesamt 70 jugendliche Teilnehmer an den verschiedenen Veranstaltungen teilgenommen und davon kamen am Ende 13 Athleten/innen in die Cup-Wertung.

 

Für den 2. NRW-Hochsprung-Cup 2019 waren sogar acht Veranstaltungen vorgesehen. Die Summe der besten vier Höhen aus den verschiedenen Veranstaltungen bestimmt den Sieger/die Siegerin des NRW-Hochsprung-Cups 2019 in der jeweiligen Altersklasse.

 

Für die Wertung wurden die Leistungen aus der Wintersaison aber auch der Sommersaison inkl. der NRW-Meisterschaften berücksichtigt.

 

Termine und Stationen:

 

1. 06.01.2019 16. Clarholzer-Sparkassen-Hochsprungmeeting in Herzebrock-Clarholz

 

2. 27.01.2019 28. Hallen-Hochsprung-Meeting in Unna

 

3. 02/03.02.2019 NRW - Jugend Hallen Meisterschaften in Leverkusen

 

4. 04.05.20019 Nat. Hochsprung Meeting in Wuppertal (Ausgefallen: Unwetter)

 

5. 20.06.2019 Tag der Überflieger in Essen

 

6. 22/23.06.2019 NRW-Jugend Meisterschaften im Rahmen der Ruhr Games in Duisburg

 

7. 20.07.2019 49. Internationales LAZ Meeting in Rhede

 

8. 01.09.2019 Finale des 2. NRW Hochsprung Cups 2019 in Soest

 

 

Das Finale 2019 wurde schon zum zweiten Mal durch das LAZ Soest durchgeführt und fand am 01. September auf dem Sportplatz des Soester Schulzentrums statt.

 

Der LAZ-U18-Athlet Mathis Morlo konnte dieses Jahr seine Entwicklung im Hochsprung stabilisieren und bis auf die Regenschlacht beim 49. Int. Meeting in Rhede Sprunghöhen von 1,70m bis 1,81m abrufen.

 

Die NRW Hochsprung Cup Sieger 2019 sind:

 

männl. Jugend U18:

 

  1. Ole Willems (Dümptener TV) Gesamthöhe: 7,60m

  2. Arne Röhl (LT DSHS Köln)      Gesamthöhe: 7,47m

  3. Mathis Morlo (LAZ Rhede)       Gesamthöhe: 6,87m

 

 

 

Mi

04

Sep

2019

Hammerwurftag des LAV Oberhausen am 31. August 2019 und U16 Vergleichswettkampf Niederlande-NRW am 31. August 2019 in Enschede

Gerrit Vißer siegte mit 59,51 Metern bei den Hammerwerfern der U18.
Gerrit Vißer siegte mit 59,51 Metern bei den Hammerwerfern der U18.

Vißer kratzt an der 60-Meter-Marke

 

Bei der fünften Station des diesjährigen NRW-Hammerwurf-Cups trumpften vor allem die männlichen Athleten des LAZ Rhede auf. In Oberhausen-Sterkrade siegten sowohl Gerrit Vißer bei der U18 als auch Moritz Leiting bei der U20. Der NRW-Kadertrainer Franz-Josef Sträter lobte die Schützlinge von LAZ-Hammerwurftrainer Werner Niehaus: “Gerrit hat sich nach technischen Schwierigkeiten gefangen und kratzte im letzten Durchgang mit einer Weite von 59,51 Metern erstmals an der 60-Meter-Marke. Moritz Leiting stellte bei der U20 eine neue persönliche Bestleistung auf. Er steigerte sich mit dem 6-kg-Hammer auf 53,76m und untermauerte damit deutlich seine Führung in der diesjährigen Cupwertung“.

Werner Niehaus selbst war auch mit der Leistung von Martin Langstein zufrieden, der sich als Vierter der U18 auf 45,06 Meter steigern konnte. Maximiliane Langguth belegte mit einer Weite von 57,72 Metern den zweiten Platz bei den Frauen. Die gleiche Platzierung bei der U20 heimste Anna Jantzen mit einer Weite von 37,34 Metern ein.

 

Beim traditionellen Ländervergleich der U16-Athleten zwischen den Niederlanden und NRW war das LAZ Rhede mit Ronja van der Heiden (Speerwurf) und Alexandra Spieker (Hammerwurf) vertreten. Der ebenfalls nominierte Matz Grunden (Dreisprung) musste aus Verletzungsgründen leider absagen. Alexandra Spieker übertraf als Fünfte mit ihren 40,10 Metern erneut die 40-Meter-Marke. Ronja van der Heiden erzielte als Siebte exakt 33 Meter. Der Mannschaftssieg ging bei der 44. Auflage zum 43. Mal an die Nachwuchstalente aus den Niederlanden.

 

 Ergebnisse Ländervergleich

 

 

 

So

01

Sep

2019

37. Deutsche Polizeimeisterschaften in der Leichtahtletik am 28./29. August in Göttingen

Kompletter Medaillensatz für Kaczmarek

 

Mit einem kompletten Medaillensatz im Gepäck kehrte Klaudia Kaczmarek von den Deutschen Polizeimeisterschaften in Göttingen zurück. Die Athletin des LAZ Rhede errang mit ihrem Erfolg im Dreisprung auch die einzige Goldmedaille für die NRW-Landesauswahl und verteidigte somit ihren Titel von vor zwei Jahren. Mit einer Weite von 12,56 Metern verwies Kaczmarek die Deutsche U20- und U23-Meisterin Kira Wittmann (Niedersachsen) auf den zweiten Platz. Diese war bei der DM in Berlin noch vor Kaczmarek Vierte geworden. „Ich musste heute einfach gewinnen. Mein Trainer hat mir heute früh zu Silber im Weitsprung und Bronze mit der Staffel gratuliert und gemeint, dass wohl noch eine Medaillenfarbe fehlen würde“, berichtet Kaczmarek von den Motivationstricks ihres Trainers Jürgen Palm, der nicht mit nach Göttingen gefahren war.

Am ersten Wettkampftag hatte sich Kaczmarek bereits die Silbermedaille im Weitsprung gesichert. Hinter der ehemaligen Deutschen Meisterin und DM-Vierten diesen Jahres, Xenja Stolz (Hessen), die 6,02 Meter weit sprang, reichten Kaczmarek 5,88 Meter und ein zweitbester Versuch auf 5,73 Meter, um die ebenfalls 5,88m springende Miriam Wagner (Sachsen) auf den Bronzerang zu verweisen. Diese hatte als zweitbeste Weite 5,71 Meter erzielt. Mit der 4x100-m-Staffel der NRW-Auswahl lief Kaczmarek dann zum Abschluss des ersten Wettkampftages in 49,10 Sekunden zu Bronze. Bereits Mitte September möchte Kaczmarek nach einer kleinen Trainingspause wieder ins Wintertraining für die Saison 2020 einsteigen. Dann steht neben den Deutschen Meisterschaften auch das 50. Internatinale Leichtahtletik-Meeting in Rhede auf ihrem Wettkampfplan. Wobei der Termin für das Jubiläumsmeeting erst nach der NRW-Terminbörse Mitte September festgelegt werden kann.

 

Ergebnisse

 

 

 

Mi

07

Aug

2019

119. Deutsche Meisterschaften am 3./4. August in Berlin

Saisonbestleistung zum Saisonhöhepunkt : Die beiden Sprinter Simon Heweling und Henry Vißer vom LAZ Rhede beim letzten Wechsel der 4 x 100-Meter-Staffel. (Archivfoto)
Saisonbestleistung zum Saisonhöhepunkt : Die beiden Sprinter Simon Heweling und Henry Vißer vom LAZ Rhede beim letzten Wechsel der 4 x 100-Meter-Staffel. (Archivfoto)

Saisonbestleistung zum Saisonhöhepunkt in Berlin

 

Die 4 x 100-Meter-Staffel sprintet in 41,24 Sekunden auf Rang zwölf

 

BBV-Pressebericht von Matthias Grütter

 

Rhede/Berlin - Mit guten Leistungen und ansprechenden Ergebnissen kehrten die Leichtathleten des LAZ Rhede von den nationalen Titelkämpfen aus Berlin zurück. Es gab zwar im Olympiastadion keinen gewaltigen Ausreißer nach oben, aber es gab auch keine Enttäuschung.

 

Vielmehr riefen die drei Einzelsportler und die Staffel das ab, was zu erwarten war. Demnach waren die Athleten sowie die Trainer, die Eltern und die vielen mitgereisten LAZ-Fans mit dem Abschneiden zufrieden.

 

Allen voran durften das die jungen Sprinter der Start-Gemeinschaft Rhede-Bottrop sein. In ansprechenden 41,24 Sekunden belegte die 4 x 100-Meter-Staffel den zwölften Rang. Und wenn man dann zum Saisonhöhepunkt zur Saisonbestzeit sprintet, dann hat man nicht viel falsch gemacht. Es wäre sogar eine Zeit unter 41 Sekunden möglich gewesen, berichtet LAZ-Coach Hermann-Josef „Mecky“ Emmerich. Denn: Simon Heweling war durch einen „Stopp-Ruf“ eines anderen Läufers irritiert, bremste also vor dem letzten Wechsel etwas ab, obwohl er nicht gemeint war. „Dieser kleine Fehler beim letzten Wechsel war aber nicht schlimm“, sagte Emmerich, der heraushob, dass alle Akteure noch der U23 angehören. Das Team bildeten die Rheder Henry Vißer und Simon Heweling sowie die Bottroper Marius Lewald und Hannes Jüsten. Als Ersatzläufer war der Bottroper Luis Lüger mit in Berlin.

Über die 400-Meter-Hürden wollte Henry Vißer offenbar etwas zu viel. Er lief 53,83 Sekunden im Vorlauf und verpasste somit knapp das Finale. „Die ersten 200 Meter ist er wohl etwas zu schnell angegangen“, berichtete Emmerich. „An der letzten Hürde war Henry dann leider platt.“ Aber enttäuschend war die Leistung des Rheders mitnichten.

 

Das gilt auch für Klaudia Kaczmarek. Der „Dauerbrenner der Rheder Leichtathleten“ bestritt bereits die 38. DM. In Berlin hatte sie den Dreisprung absolviert. Mit 13,01 Metern wurde sie Fünfte. Rang drei ging an Maria Purtsa (LAC Erdgas Chemnitz; 13,24), Vierte wurde Kira Wittmann (SV Quitt Ankum; 13,19). Emmerich: „In diesem Wettbewerb ging es immens eng zu, alles lag eng beieinander. Das Abschneiden von Klaudia war nicht enttäuschend.“

 

Und wie es dann halt so oft ist: In ihrer Serie hatte Kaczmarek einen ungültigen Versuch, der nur minimal übergetreten war, mit dem sie eventuell hätte um Bronze mitspringen können. Im Winter wird sich wohl entscheiden, ob Klaudia Kaczmarek noch weiter Hochleistungssport betreiben wird, berichtete der LAZ-Coach.

 

Für Maximiliane Langguth blieb in Berlin der ganz große Wurf aus. Die Hammerwerferin hatte bei der DM mit 58,25 Metern den siebten Rang belegt. Sie und ihr Coach Werner Niehaus hatten damit geliebäugelt, dass es dieses Mal etwas mit der
60-Meter-Marke werden würde. „Es hat aber noch nicht sollen sein“, sagte Emmerich.

 

Neben ihm und Niehaus war auch der LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm als Rheder Trainer mit von der Partie. Eingebettet waren die deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in die erstmalig ausgetragene Multi-DM, da in anderen Sportarten, wie zum Beispiel Triathlon, Turnen und Bogenschießen, auch in Berlin die nationalen Titelträger ermittelt wurden. Davon hatten die Rheder Leichtathleten im Olympiastadion aber fast nichts mitbekommen.

 

Ergebnisse

 

 

 

Mo

05

Aug

2019

119. Deutche Meisterschaften in Berlin am 3./4. August

Die Dreispringerin Klaudia Kaczmarek vom LAZ Rhede erzielt bei der DM in Berliner Olympiastadion den fünften Platz. (Archivfoto: Bernfried Knipping)
Die Dreispringerin Klaudia Kaczmarek vom LAZ Rhede erzielt bei der DM in Berliner Olympiastadion den fünften Platz. (Archivfoto: Bernfried Knipping)

Dreispringerin Klaudia Kaczmarek erzielt in Berlin Rang fünf

 

BBV-Pressebericht von Matthias Grütter

 

Klaudia kaczmarek hat ihre 38. deutsche Meisterschaft auf dem fünften Rang beendet. Die Dreispringerin des LAZ Rhede sprang im Berliner Olympiastadion 13,01 Meter. Edelmetall war in Reichweite: Maria Purtsa vom LAC Erdgas Chemnitz hatte als Drittplatzierte 13,24 Meter erzielt.

 

Im Hammerwurf hatte Maximiliane Langguth vom LAZ Rhede 58,25 Meter erzielt. Damit erfüllte sich ihr Wunsch nicht: Sie wollte die 60-Meter-Marke knacken. Mit diesem Resultat belegte sie in der Hauptstadt den siebten Rang.

 

Henry Vißer hatte im ersten von drei Halbfinalläufen über die 400-Meter-Hürden 53,83 Sekunden benötigt. Damit qualifizierte er sich nicht für die Endläufe und belegte in Summe Rang 15. Die 4x100-Meter-Staffel der StG Rhede-Sonsbeck-Bottrop in der Besetzung Jüsten, Lewald, Vißer und Heweling hatte im Vorlauf 41,24 Sekunden erzielt (weiterer Bericht folgt).

 

Ergebnisse

 

 

Do

01

Aug

2019

119. Leichtathletik-Meisterschaften am 3. und 4. August 2019 im Berliner Olympiastadion - Vorbericht

Maximiliane Langguth hofft in Berlin auf schönes Wetter und sechs Versuche im Hammerwurf. (Foto: Bernfried Knipping)
Maximiliane Langguth hofft in Berlin auf schönes Wetter und sechs Versuche im Hammerwurf. (Foto: Bernfried Knipping)

LAZ-Athleten im Berliner Olympiastadion am Start

 

Wenn am Wochenende beim 1. nationalen Multievent die Deutschen Meister in zehn verschiedenen Sportarten gekürt werden, ist das LAZ Rhede mit drei Einzelstartern und drei Staffelläufern mit von der Partie. Neben den olympischen Kernsportarten Schwimmen, Turnen und Leichtathletik sind auch Boxer, Bogenschützen, Kanufahrer und Triathleten am Start. Das Format wurde vor allem auf Initiative der öffentlich rechtlichen Fernsehsender kreiert und soll in Anlehnung an die Kooperation der Wintersportarten mehr Aufmerksamkeit auf die Sportarten lenken, die ansonsten zunehmend im Schatten von "König Fußball“ stehen.

 

Als "Zugpferd“ sehen die Fernsehmacher dabei die Leichtathletik, die im Vorjahr bei der EM an gleicher Stelle für gute Einschaltquoten gesorgt hat. Bleibt zu hoffen, dass dies auch mit der Muli-DM gelingen wird. Schließlich haben die Leichtathleten durch verschärfte Normen und Streichung von Staffelentscheidungen reichlich Opfer bringen müssen. Dass das LAZ Rhede trotzdem mit drei Einzelstartern und einer Staffel der StG Rhede-Sonsbeck-Bottrop vertreten ist, unterstreicht  das hohe Leistungsniveau der LAZ-Athleten.

Bei ihrer 38. DM-Teilnahme rangiert Klaudia Kaczmarek an Position sieben der Meldeliste. Vor knapp zwei Wochen übertraf Kaczmarek erstmals in dieser Saison die 13-Meter-Marke und zeigte zuletzt in einem einwöchigen Trainingslager in Selm mit der NRW-Polizeiauswahl insbesondere im Sprint starke Leistungen. „Klaudia ist eine absolute Meisterschaftsspringerin und freut sich riesig auf den Wettkampf im Olympiastadion“, blickt LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm optimistisch auf die Dreisprungentscheidung am Samstagnachmittag.

 

Bereits am Samstagvormittag greift Henry Vißer ins Geschehen ein. Als Neunter der Meldeliste über 400m Hürden der Männer, möchte der Student wie im Vorjahr ins Finale der schnellsten Langhürdler Deutschlands. Nach einer intensiven Trainingsphase hat Vißer zuletzt Trainingsbestzeiten erzielt und möchte dies auch im Wettkampf umsetzen. „Henry war etwas unzufrieden mit seinem Lauf beim LAZ-Meeting und brennt darauf zu zeigen, dass er es besser kann“, sieht Palm seinen Schützling im Angriffsmodus.

 

Als Aufsteigerin des Jahres im Hammerwurf der Frauen kann man Maximiliane Langguth bezeichnen, die in dieser Saison bereits viermal ihre persönliche Bestleistung gesteigert hat und somit den Abstand zu den Bestenlistenplätzen vier bis sieben im DLV deutlich verringert hat. Mit zuletzt 59,67 Metern beim LAZ-Meeting rangiert Langguth an Position acht der Meldeliste. Allerdings musste der Hammerwurfwettkampf in Rhede aufgrund des Starkregens bereits nach dem ersten Durchgang abgebrochen werden, sodass Langguth noch bessere Würfe im Petto haben sollte. Ihr Trainer Werner Niehaus lobt vor allem das engagierte Training seiner Vorzeigeathletin: “Maxi hat sich in allen Bereichen vom Krafttraining über das Sprinttraining bis hin zum Techniktraining gegenüber den Vorjahren deutlich gesteigert. Es macht derzeit riesigen Spaß, mit Maxi zu arbeiten“, lobt Niehaus die Regionsrekordhalterin im Hammerwurf.

 

Nach Bronze bei der U23-DM steht die Verbesserung der Saisonbestzeit von 41,53 Sekunden im Fokus der 4x100-m-Staffel der StG Rhede-Sonsbeck-Bottrop (StG LA Team RSB). Den letzten Feinschliff verpasste LAZ-Sprinttrainer Mecky Emmerich den Sprintern aus Rhede und Bottrop am vergangenen Dienstag. Jetzt heißt es: „Füße hochlegen und entsprannen“, weiß Mecky Emmerich, wie wichtig ausgeruhte Sprinterbeine für Top-Zeiten sind. Neben den gesetzten Henry Vißer und Simon Heweling ist auch Michel Boeck als Ersatzläufer mit dabei. Vom LC Adker Bottrop stehen Hannes Jüsten, Marius Lewald und Luis Lüger im Aufgebot.

 

Ein starkes Statement für den Erhalt der Sprintstaffeln im Programm der Deutschen Einzelmeisterschaften liefern die Vereine mit ihren Meldungen für Berlin. Während in den meisten Einzeldisziplinen ein weiterer Rückgang der Meldezahlen zu verzeichnen ist, gibt es bei den Männerstaffeln eine Steigerung um 50 % auf 36 Staffeln und bei den Frauen von 32 auf 44 Staffeln. Und dies, obwohl die Staffeln erst Anfang Juni wieder ins DM-Programm aufgenommen wurden.

 

Zeitplan

 

 

 

Di

30

Jul

2019

Fotos vom 49. Internationalen Meeting

Mo

29

Jul

2019

77. Deutsche Leichtathletik-Jugendmeisterschaften vom 26.-28. Juli in Ulm

Bei Jamira Lauf und Enie Dangelmaier klappte der Staffelwechsel reibungslos. (Foto: Roman Buhl)
Bei Jamira Lauf und Enie Dangelmaier klappte der Staffelwechsel reibungslos. (Foto: Roman Buhl)

Erwartungen erfüllt

 

Bei den 77. Deutschen Jugendmeisterschaften im Ulmer Donaustadion war das LAZ Rhede mit fünf Einzelstartern und einer Staffel vertreten. Gemessen an den Vorleistungen konnten die Talente des Landesstützpunktes die Erwartungen erfüllen. Allerdings gab es gegenüber den Meldeplatzierungen einige Verschiebungen.

 

Für eine positive Überraschung sorgte Moritz Leiting, der in Ulm seine letzte Deutsche Meisterschaft in der Jugendklasse bestritt und mit einer neuen Saisonbestleistung von 52,12 Metern den achten Platz erreichte. Damit schloss sich für Leiting ein Kreis. Denn es gelang ihm erstmals nach seinem Debüt bei den U16-Meisterschaften 2015, wieder den Endkampf der besten Acht zu erreichen.

Nachdem es zuletzt für Nike Dangelmaier in ihrer Spezialdisziplin, den 400m Hürden, nicht rund lief, entschloss sie sich auf Anraten ihres Trainers Jürgen Palm zu einem Start über die Flachstrecke. Mit einer eindrucksvollen Leistung im 400-m-Vorlauf bewies Dangelmaier, dass sie läuferisch in Top-Form angetreten war. In starken 56,10 Sekunden lief sie die viertschnellste Zeit aller Teilnehmerinnen und qualifizierte sich somit sicher für das Finale. Ihre bisherige Bestzeit von 56,95 Sekunden pulverisierte sie somit. Am nächsten Tag stand dann vor dem Finale das Staffelfinale mit der 4x100-m-Staffel auf dem Programm, sodass die Beine im Endlauf doch etwas schwerer wurden und sie im Endklassement in 57,01 Sekunden den siebten Platz belegte.

 

Aufgrund der starken Regenfälle gab es starke Zeitplanverschiebungen und die Staffelläufe wurden direkt als Zeitendläufe ausgetragen. Das Quartett der StG Rhede-Sonsbeck-Bottrop lief im dritten Lauf. Zusammen mit der Startläuferin Hanna Lüge (Bottrop) rechneten sich Nike Dangelmaier, Jamira Lauf und Enie Dangelmaier durchaus Chancen auf eine Top-Acht Platzierung aus. Im Rennen liefen sowohl der erste als auch der zweite Wechsel reibungslos. Beim letzten Wechsel lief dann Enie Dangelmaier ebenfalls optimal ab, musste allerdings sofort wieder abbremsen, da einer Konkurrentin das Staffelholz entglitt und auf ihrer Bahn landete. Mit einem guten Reflex konnte Dangelmaier ausweichen, um dann noch Zweite zu werden. Die erzielte Zeit von 49,00 Sekunden reichte dann zum 10. Platz. „So was ist natürlich ärgerlich, aber die Mädels haben gezeigt, dass sie auf den Punkt fit waren“, trug es LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm wie die Athletinnen mit Fassung.

 

Dass die Trauben bei der Jugend-DM noch etwas höher hängen als in der Schülerklasse mussten Gerrit Vißer und Enie Dangelmaier bei ihren Einzelstarts erfahren. Vißer durfte sich im Vorfeld durchaus Hoffnungen auf die Endkampfteilnahme machen, da er an Position Sieben der Meldeliste geführt wurde. Jedoch gelang ihm nach einem Sicherheitswurf auf 52,86 Meter im ersten Durchgang kein gültiger Versuch mehr, sodass er insgesamt Zwölfter wurde. Sein Trainer Werner Niehaus sieht jedoch noch viel Potenzial bei Vißer, der erst seit kanpp zwei Jahren Hammerwurf trainiert. “Gerrit ist natürlich noch nicht so stabil in seiner Technik und wenn er es dann mit purer Kraft versucht, landet der Hammer halt im Netz“, analysierte Niehaus den Wettkampfverlauf seines Schützlings.

 

Ähnlich lief es bei Enie Dangelmaier im Weitsprung der U18. Nach einem ersten Versuch auf 5,55 Meter drehte sie im zweiten Versuch auf und trat leider knapp über. Im dritten Durchgang passte dann der Anlaufrhythmus nicht wie erhofft, sodass Dangelmaier noch vor dem Absprungbalken absprang. Die vermessenen 5,59 Meter reichten nicht für die Teilnahme am Endkampf. Zum Weiterkommen hätte eine Weite von 5,68 Meter gereicht. Dass nicht nur ihr Trainer Jürgen Palm in Dangelmaier ein Weitsprungtalent sieht, zeigte sich kurz darauf, als die DLV-Disziplintrainerin Annett Stein (Berlin) versicherte, Enie Dangelmaier auch für den Bundeskader 2020 vorzuschlagen.

 

Ein toller Erfolg war für Anna Jantzen schon das Erreichen der DM-Norm im Hammerwurf der U20. Bei ihrem DM-Debüt belegte Jantzen dann mit ihrer Tagesbesteweite von 39,32 Metern Platz 17. Womit auch ihr Trainer Werner Niehaus sehr zufrieden war. Insgesamt litten die Leistungen der Nachwuchsathleten doch unter den ungünstigen Wetterbedingungen. Machten am Freitag Temperaturen um 40 Grad die Beine schwer, sorgten am Samstag Gewitter und am Sonntag Dauerregen für erschwerte Bedingungen. Auf jeden Fall waren es fürs Erste die letzten Deutschen Jugendmeisterschaften mit Staffeln, diese sollen ab nächstes Jahr ausgelagert werden. „Die Teilnehmerzahlen werden deutlich sinken, dass wird für die Stimmung bei der DM sicher nicht förderlich sein“, sieht Palm die Pläne des DLV äußerst kritisch.

 

Ergebnisse

 

 

 

Do

25

Jul

2019

2. Kinderolympiade des LAZ Rhede

Das Foto von G. Kohlruss zeigt die Mannschaften bei der Begrüßung.
Das Foto von G. Kohlruss zeigt die Mannschaften bei der Begrüßung.

 

Siegerpokal geht nach Burlo

 

Auch die zweite Auflage der Kinderolympiade für Grundschulen im Kreis Borken war ein voller Erfolg. Am letzten Dienstag vor den Sommerferien trafen sich 18 Mannschaften aus 13 Grundschulen zum sportlichen Wettstreit.

 

Durch die großzügige Unterstützung der Firma JEMAKO aus Rhede und dem Kreis Borken, entstanden für die teilnehmenden Schulen keine Kosten. Jedes Kind erhielt eine Urkunde sowie ein tolles Präsent.

Neben den Einzelwettkämpfen im 50-m-Sprint, Weitsprung und Schlagballwurf wurden eine 8x40-Meter-Pendelstaffel und eine 6x400-m-Biathlonstaffel ausgetragen.

 

Wie im Vorjahr waren die Kinder mit Feuereifer bei der Sache und freuten sich riesig, in einem „richtigen“ Stadion antreten zu dürfen. Jede Mannschaft vertrat eine Nation, sodass beim Einmarsch der „Nationen“ und bei der abschließenden Siegerehrung die Landesfahnen von Schweden bis Südafrika geschwenkt wurden.

 

Den Siegerpokal für den Mannschaftserfolg erhielt die Astrid Lindgren Schule Burlo II. Die Mädchen und Jungen sammelten 163 Zähler. Silber ging an die Antonius Schule Reken I mit 146 Punkten und Bronze errang der Grundschulverbund Isselschule I mit 139 Punkten.

 

Von den drei Rheder Grundschulen erreichte die Overbergschule mit 116 Punkten den vierten Platz der Gesamtwertung und damit den Stadtmeistertitel 2019.

 

Viele freiwillige Helfer des LAZ Rhede und der teilnehmenden Schulen sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Sogar die elektrische Zeitmessung war aufgebaut, sodass die 50-m-Zeiten auf die Hundertstel genau gestoppt wurden. Lediglich bei der Auswertung gab es Probleme, sodass hier für das nächste Jahr Optimierungspotenzial besteht.

 

Mi

24

Jul

2019

Abstimmung: Bester Jugendtrainer im Sendegebiet von WMW

(Fotocollage: Jan-Hendrik Ridder)
(Fotocollage: Jan-Hendrik Ridder)

 

Jürgen Palm (Bildmitte, sitzend) wurde von unbekannt für die Aktion bester Jugendtrainer im Sendegebiet von Radio WMW vorgeschlagen. Die Astimmung erfolgt vom 24. - 25. Juli (Mittwoch und Donnerstag).

 

Also LAZler: Daumen hoch für Jürgen!

 

 

So

21

Jul

2019

49. Intetnationales Leichtathletik-Meeting am 20. Juli in Rhede

Nachwuchsspringerin Enie Dangelmaier flog auf 5,89 Meter, hätte aber gern die 6-Meter-Marke geknackt. (Archivfoto)
Nachwuchsspringerin Enie Dangelmaier flog auf 5,89 Meter, hätte aber gern die 6-Meter-Marke geknackt. (Archivfoto)

Regen kann das LAZ Rhede nicht schocken

 

49. Rheder Leichtathletik-Meeting stand kurz vor dem Abbruch

 

BBV-Pressebericht von Björn Brinkmann

 

Rhede - Beim 49. Rheder Leichtathletik-Meeting hat es am Samstag ansprechende Leistungen gegeben. 400 Sportler aus 20 Nationen waren aktiv. Dabei stand das Meeting zwischenzeitlich vor dem Abbruch, weil die Zeitmessung ausgefallen war. Und dann war da noch der heftige Regen.

 

Jürgen Palm nahm es mit Humor und trug es auch mit Fassung: „Rhede ohne Regen geht nicht“, sagte er süffisant in einer Unterbrechungspause. Am Samstag fiel das 49. internationale Meeting des LAZ Rhede fast, aber nur fast ins Wasser. Heftige Regenschauer hatten für eine rund 90-minütige Zeitplanverschiebung gesorgt. Der Hammerwurf-Wettbewerb der Frauen wurde sogar abgebrochen, da der Ring, der etwas tiefer als das Gelände liegt, vollgelaufen war.

 

Das Meeting stand generell vor dem Abbruch, da die Zeitmessung ausgefallen war. Vor dem Meeting war eine drahtlose Verbindung vom Wettkampfbüro zur Zeitmessung erstellt worden. Deshalb war ein Ehrengast der Elektrofirma geladen, der sich prompt um das Problem kümmerte und das Problem löste. Vor und nach dieser Unterbrechung gab es fast ideale Bedingungen. Es war warm und es gab einen schönen Schiebe-Rückenwind, sodass für die Sprintfinals auf die Gegengerade gewechselt wurde. So flexibel sind nicht alle Meetings.

 

Das Meeting, an dem rund 400 Athleten aus über 20 Nationen teilgenommen hatten, wartete mit ordentlichen Leistungen auf. Da lief der Südafrikameister Kabelo Mohlosi in 1:47,57 Minuten zu einem ungefährdeten 800-Meter-Sieg. Sein Landsmann Anaso Jobodwana feierte über 100 und 200 Meter in 10,30 und 21,02 Sekunden einen Doppelsieg. Beide Male Zweiter wurde der deutsche Meister Steven Müller. Nach 10,49 Sekunden über 100 Meter war er dann über die halbe Stadionrunde in 21,02 Sekunden zeitgleich, hatte aber nur vier Tausendstelsekunden Rückstand.

 

Ansprechend waren die 47,15 Sekunden des Briten Ben Snaith über die 400 Meter sowie die 3:45,72 Minuten des 1500-Meter-Siegers Frederik Ruppert vom SC Myhl.

 

Ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten sich der Brasilianer Marci Teles (49,84) und der Neuseeländer Cameron French (49,86), die in einem Wimpernschlagfinale über 400-Meter-Hürden jeweils die magische 50-Sekunden-Marke unterboten. Etwas Pech hatte Paulo Sérgio Oliveira, der im Weitsprung nicht über die Acht-Meter-Marke segelte, aber mit 7,87 Metern im Besagroup-Sportpark zu überzeugen wusste.

 

Bei den Frauen blieben drei Sprinterinnen unter der Zwölf-Sekunden-Marke. Es triumphierte Tebogo Mamatu (Südafrika; 11,44). Laura Marx wusste über die 400 Meter zu überzeugen. Die gleiche Distanz, allerdings mit Hürden versehen, absolvierte die Britin Jessie Knight in überzeugenden 57,26 Sekunden.

 

Nathalie Buschung (LG Eintracht Frankfurt) machte einen großen Satz in die Sprunggrube und verbesserte ihre Bestleistung um zehn Zentimeter auf 6,39 Meter. Im geschlagenen Feld: Klaudia Kaczmarek vom gastgebenden LAZ Rhede, die es als Viertplatzierte auf 6,03 Meter brachte.

 

In ihrem Sog flog Nachwuchsspringerin Enie Dangelmaier auf 5,89 Meter. Sie stellte ihre Bestleistung ein und ärgerte sich etwas, dass sie nicht die Sechs-Meter-Marke geknackt hatte. Das ist nun das Ziel bei der U18-DM am kommenden Wochenende in Ulm. Vielspringerin Kaczmarek beendete zudem den Dreisprung mit 13,06 Meter knapp hinter Jessie Maduka (ART Düsseldorf; 13,15) auf Rang zwei.

 

„Mein Highlight des Meetings war die Pendelstaffel der Kinder. Das war ein ganz tolles Signal, als sie gelaufen sind, obwohl es in Strömen gegossen hat. Da konnten die anderen auch nicht mehr sagen, dass sie nicht starten“, sagte der Meetingorganisator Jürgen Palm, auch Stützpunkttrainer des LAZ Rhede. „Ich fand es super, wie alle mit angepackt haben. Die Helfer haben gerödelt ohne Ende. Trotz des heftigen Regens haben sich die Sportler für die Wettbewerbe noch angemeldet. Am Stellplatz haben meine Töchter gearbeitet, die waren ganz baff.“ Insgesamt habe er von den deutschen auch ausländischen Sportlern eine positive Resonanz bekommen. „Es gab auch eine ganz Reihe von Bestleistungen“, fügte Palm an.

 

Gerrit Vißer (U18) siegte mit guten 58,46 Metern im Hammerwurf. (Archivfoto)
Gerrit Vißer (U18) siegte mit guten 58,46 Metern im Hammerwurf. (Archivfoto)

Hammerwerferin Langguth stellt neue Bestleistung auf

 

LAZ-Meeting: Nach Rekordwurf von 59,67 Metern wird der Wettkampf abgebrochen

 

BBV-Pressebericht von Matthias Grütter

 

Rhede - Was für ein Pech: Beim Hammerwurf der Frauen ging am Samstag ein so dermaßen heftiger Regenguss nieder, sodass der tiefer liegende Ring voll lief und der Wettbewerb nach dem ersten Durchgang abgebrochen werden musste. Als „sehr schade“ bezeichnete das Maximiliane Langguth, die Lokalmatadorin des LAZ Rhede.

 

Sie hatte darauf gehofft, die 60-Meter-Marke zu knacken. Nicht wenige waren davon ausgegangen, dass es im Besagroup-Sportpark geklappt hätte: Mit 59,67 Metern stellte sie prompt einen persönlichen Rekord auf und konnte nicht mehr nachlegen. Das spart sich die Rhederin dann für die DM in zwei Wochen in Berlin auf. Dort, davon geht ihr Trainer Werner Niehaus aus, ist die Endkampfteilnahme drin – und auch der ersehnte erste Wurf über 60 Meter.

 

Apropos Berlin: Ein Plüschbär im Stadion sollte Anreiz sein, sich für die DM in Form zu bringen beziehungsweise entsprechende Normen zu erfüllen. Und auch beim DJ Kevin konnten sich die Sportler Lieder wünschen, um sich vielleicht noch mehr motivieren zu können. Langguth wurde im Übrigen nur durch Michelle Döpke (Bayer Leverkusen; 60,50) knapp bezwungen.

 

Ein kleiner Italiener hatte zuvor aufhorchen lassen. Morco Lingua schleuderte das 7,26 Kilogramm schwere Gerät auf 70,51 Meter – nach fünf Drehungen, was beim Hammerwurf nicht sehr oft zu sehen ist. Sehr hoch einzustufen sind die 64,43 Meter von Nele Frisch vom LAV Bayer Uerdingen/Dormagen. Denn damit dürfte sie europaweit in der W15 ganz weit vorne liegen.

 

Überhaupt der Hammerwurf: Hier war das LAZ Rhede gut vertreten. So siegte unter anderem Gerrit Vißer in der U18 mit sehr ansprechenden 58,46 Metern. Zu gewinnen gab es Tassen, auf denen passend stand: „Du bist der Hammer.“

 

Weitere schöne Erfolge feierten die Lokalmatadoren des LAZ. So war Rieke Unland über die 100 Meter der U18 in 12,50Sekunden nicht zu bezwingen. Dauerläufer Youssef Wardi belegte über die 1500 Meter der U20 in 3:57,45 Minuten Rang eins. Vor allem Jugend-Wettbewerbe standen am Samstag im Mittelpunkt, damit sich die LAZ-Athleten im heimischen Stadion präsentieren konnten.

 

 

Ergebnisse

 

 

Do

18

Jul

2019

49. Internationales LAZ Meeting, Aktualisierung der Meldelisten, Link zum LA-Portal

Meldeliste
Meldeliste.pdf
Adobe Acrobat Dokument 207.3 KB
Teilnehmerliste
Teilnehmer_alphabetisch.pdf
Adobe Acrobat Dokument 166.4 KB

Mi

17

Jul

2019

49. Internationale LAZ Meeting/Rhede + 5. NRW-Hammerwurf-Cup + Deutsche U23-Meisterschaften 4x400m am Samstag, den 20. Juli im BESAGROUP-Sportpark Rhede

Das Foto zeigt Maximiliane Langguth, die mit einer Weite von 59,51 Metern derzeit achtbeste Werferin in Deutschland ist.
Das Foto zeigt Maximiliane Langguth, die mit einer Weite von 59,51 Metern derzeit achtbeste Werferin in Deutschland ist.

Stärkste Nachfrage der letzten 20 Jahre

 

Mit über 400 Athleten aus 23 Nationen ist das 49. Internationale LAZ-Meeting des LAZ Rhede am Samstag „ausgebucht“. „Weitere Meldungen können wir zur Zeit nicht annehmen, da wir ansonsten Probleme mit dem Zeitplan bekommen“, freut sich LAZ-Stützpunktleiter und Meetingorganisator Jürgen Palm über die stärkste Nachfrage der letzten 20 Jahre. Natürlich spielt auch die Deutsche Meisterschaft der U23-Staffeln über 4x400 Meter eine Rolle, aber hier sind mit jeweils acht Staffeln deutlich weniger Teilnehmer gemeldet als im Vorjahr. „Da wir den Zuschlag sehr kurzfristig erhalten haben, konnten nicht alle qualifizierten Vereine ihre Teams zusammenstellen, da viele U23-Athleten schon ihre Saison beendet haben“, erläutert Palm das Problem.

Ganz anders sieht es mit den internationalen Teilnehmerfeldern aus. Nach dem traditionell starken niederländischen Aufgebot, rangiert Südafrika mit über achtzehn Meldungen an zweiter Stelle. Vor allem im Sprintbereich sind die Athleten aus Südafrika zu beachten. Mit Thando Roto steht ein Mann mit einer persönlichen Bestzeit von 9,95 Sekunden in der Meldeliste, der in der Vorwoche auch das Internationale Padermeeting gewonnen hat. Über die 200-Meter-Strecke ist sein Trainingspartner Gift Leotlelo mit einer persönlichen Bestzeit von 20,20 Sekunden der Mann, der den Doppelsieger des Vorjahres, Steven Müller (Friedberg), zur WM-Norm (20,45s) ziehen soll. Müller ist in diesem Jahr bereits zweimal 20,50 Sekunden gelaufen.

 

Über die Stadionrunde gibt der Deutsche Hallenmeister Torben Junker (Dortmund) seinen Saisoneinstand. In seinem Leistungsbereich von knapp über 46 Sekunden gehen gleich vier weitere Athleten von Namibia bis Trinidad und Tobago an den Start. Schnell wird es auch auf den 1500 Metern, wo zwei Läufer aus Südafrika um den frischgebackenen U23-Europameister im Hindernislauf, Frederik Ruppert (Myhl), um den Sieg streiten werden. In den Sprungdisziplinen konnten kurzfristig mit Paulo Sérgio Oliveira (Brasilien) und Naktaria Panagi (Zypern) Weitspringer von internationalem Format verpflichtet werden. Oliveira hat in dieser Saison bereits mehrfach die 8-Meter-Marke übertroffen und ist damit die richtige Herausforderung für den derzeit besten deutschen Weitspringer, Stephan Hartmann (Berlin), dessen Saisonbestweite bei 7,97 Metern steht.

 

Panagi ist in dieser Saison bereits 6,66 Meter weit gesprungen und geht damit als klare Favoritin in den Wettbewerb, in dem mit Klaudia Kaczmarek und der U18-Athletin Enie Dangelmaier auch zwei LAZ-Springerinnen antreten werden. Kaczmarek hat in der Vorwoche das 2. Internationale Padermeeting mit einer Weite von 6,04 Metern gewonnen und möchte vor heimischem Publikum noch eine Schippe drauflegen. Dangelmaier peilt eine Woche vor der Jugend-DM eine Verbesserung ihrer persönlichen Bestweite von 5,89 Metern an. Im Dreisprung gehört Kaczmarek hinter der EM-Teilnehmerin Jessie Maduka (Düsseldorf) zum Favoritenkreis auf den Sieg.

 

Im Hammerwurf der Frauen sind mit Charlene Woitha und Carolin Paesler die derzeit besten DLV-Athletinnen gemeldet. Beste Voraussetzungen also für Maximiliane Langguth, ihre DM-Form zu testen. Derzeit rangiert die LAZ-Athletin an Nummer acht der Jahresbestenliste. Einer der international am stärksten besetzten Disziplinen wird der 400-m-Hürdenlauf der Männer sein. Hier sind Athleten aus sechs Nationen am Start. Mit dabei der Brasilianer Marci Teles, der bereits unter 49 Sekunden gelaufen ist. Dazu sind starke Läufer aus Neuseeland, Mosambik, Großbritannien und Österreich gemeldet. Mit dabei auch LAZ-Ass Henry Vißer, der als schnellster Deutscher im Feld eine Saisonbestzeit von 52,20 Sekunden vorweisen kann.

 

Teilnehmerliste

 

 

 

Di

16

Jul

2019

Deutsche Seniorenmeisterschaften vom 12.-14. Juli in Leinefelde-Worbis

Das Foto zeigt von links:  Trainer Roman Buhl und die Athleten Reiner Heweling, Silke Bennies, Tom Ketelaer, Christian Dangelmaier und Hans Wewering.
Das Foto zeigt von links: Trainer Roman Buhl und die Athleten Reiner Heweling, Silke Bennies, Tom Ketelaer, Christian Dangelmaier und Hans Wewering.

 

3 Medaillen trotz schwieriger Vorbereitung

 

Mit drei Medaillen im Gepäck kehrten die Senioren des LAZ Rhede von den Deutschen Meisterschaften in Leinefelde-Worbis zurück. Sehr zufrieden war LAZ-Trainer Roman Buhl mit dieser Medaillenausbeute, die angesichts der schwierigen Vorbereitung seiner Trainingsgruppe so nicht zu erwarten war.

Erfolgreichster Athlet aus den Reihen des LAZ Rhede war wieder einmal Reiner Heweling, der nach Doppelgold im Vorjahr, dieses Mal mit Silber im 100-m-Sprint und Bronze im 200-m-Sprint der M55 glücklich war: „Während der gesamten Vorbereitung hatte ich Probleme im Hüftbereich und ohne die optimale Behandlung von unserem Physio Helmut Moscheik und die neuen Trainingspläne von Roman Buhl hätte ich nicht anzutreten brauchen“, bedankte sich Heweling bei seinem Coach und dem renommierten Sportpysiotherapeuten Helmut Moscheik. Bei Regen und kühlen Temperaturen lief Heweling sowohl über 100 Meter in 12,29 Sekunden als auch über 200 Meter in 25,70 Sekunden Saisonbestzeiten.

 

Seine erste DM-Medaille durfte Tom Ketelaer nach dem 400-m-Lauf der M50 in Empfang nehmen. Auch Ketelaer hatte im Vorfeld mit Schmerzen der Patellasehne zu kämpfen. Aufgrund des enormen Ausdauerpotenzials des ehemaligen Leistungsschwimmers lief er in guten 55,90 Sekunden nahe an seine persönliche Bestzeit von 55,55 Sekunden heran. Pech hatte hingegen Christian Dangelmaier, der nach dem 100-m-Vorlauf der M45 aufgrund muskulärer Probleme auf das Finale verzichten musste.

 

Gelungen war hingegen die DM-Premiere von Silke Bennies, die mit 4,80 Metern im Weitsprung der W40 auf den 5. Platz sprang. Lediglich elf Zentimeter fehlten ihr dabei zum Bronzeplatz. Zufrieden mit seiner Leistung war auch Hans Wewering, der im Hammerwurf der M55 mit einer Weite von 43,55 Metern Sechster wurde.

 

Ergebnisse

 

 

 

Fr

12

Jul

2019

49. Internationales LAZ Meeting/Rhede am 20. Juli 2019 im BESAGROUP-Sportpark

Das Foto zeigt von links:  Steven Müller (Doppelsieger im Vorjahr über 100+200m und Deutscher Hallenmeister 2018), Jeff Vanan, Surinam (Zweiter des Vorjahres) und Henry Vißer, DM 7. und U23-DM 5. und 6. vom LAZ Rhede.  (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Das Foto zeigt von links: Steven Müller (Doppelsieger im Vorjahr über 100+200m und Deutscher Hallenmeister 2018), Jeff Vanan, Surinam (Zweiter des Vorjahres) und Henry Vißer, DM 7. und U23-DM 5. und 6. vom LAZ Rhede. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

 

LAZ-Asse wetteifern mit

internationalen Spitzenathleten

 

Drei Athleten des LAZ Rhede rangieren derzeit unter den Top Ten in Deutschland. Dazu kommt noch die 4x100-m-Staffel der StG Rhede-Sonsbeck-Bottrop, die an Position acht rangiert. Eine solche Leistungsdichte konnte das LAZ Rhede zuletzt vor zehn Jahren vorweisen, als der dreifache Deutsche Meister im 200-m-Lauf, Daniel Schnelting, noch aktiv war.

 

An achter Stelle der deutschen Jahresbestenliste im Hammerwurf der Frauen rangiert Maximiliane (Maxi) Langguth, die mit ihrer neuen persönlichen Bestweite von 59,51 Metern auch einen neuen Regionsrekord aufstellen konnte. Sie tritt am kommenden Samstag bei der 49. Auflage des Internationalen LAZ-Meetings gegen die derzeit besten deutschen Hammerwerferinnen Charleene Woitha (Berlin) und Carolin Paesler (Leverkusen) an. Für internationales Flair sorgt unter anderem Michelle Fourie aus Südafrika.

Als Dauerbrennerin strebt Klaudia Kaczmarek ihre 37 DM-Teilnahme in Berlin an! Eine Serie, die es so beim LAZ Rhede noch nicht gegeben hat. Zurzeit rangiert Kaczmarek mit ihrer in Tilburg erzielten Weite von 12,96 Metern an 10. Stelle der Jahresbestenliste des DLV. Doch wer das Potenzial von Kaczmarek kennt, weiß, dass sie immer bei großen Ereignissen mit einer Steigerung aufwartet. Bei „ihrem“ Meeting trifft sie wie im letzten Jahr auf die deutsche Meisterin und Meetingrekordhalterin Neele Eckhardt aus Göttingen. Gemeldet hat auch Jessie Maduka (ART Düsseldorf), die mit ihren 13,95m im Vorjahr bei der Leichtathletik-EM in Berlin antreten durfte.

 

Auf dem Meetingplakat befindet sich LAZ-Hürdenass Henry Vißer bereits in bester Gesellschaft. Neben Jeff Vanan aus Surinam und dem Deutschen Hallenmeister von 2018, Steven Müller, sprintete Vißer im letzten Jahr auf Platz vier des 100-m-Finales. Am kommenden Samstag wird er in seiner Spezialdisziplin, dem 400-m-Hürdenlauf, antreten, wo er im letzten Jahr überraschend Siebter bei den Deutschen Meisterschaften wurde. In dieser Saison rangiert er mit seiner Jahresbestzeit von 52,20 Sekunden auf dem 10. Platz der DLV-Jahresbestenliste.

 

Zwei Plätze weiter vorne steht bisher die 4x100-m-Staffel der Männer, die mit ihrer Saisonbestzeit von 41,53 Sekunden den dritten Platz bei den Deutschen U23-Meisterschaften in Wetzlar gewinnen konnte. In Rhede treten unter anderem auch zwei Staffeln des TSV Bayer Leverkusen gegen das Quartett der StG LA Team RSB (Rhede-Sonsbeck-Bottrop) an.

 

Dafür, dass es wieder pfeilschnell auf der Rheder Tartanbahn sein wird, wollen die Topsprinter aus Südafrika sorgen. Neben dem Landesrekordhalter der Junioren, Gift Leotlelo (10,12s), vor allem Thano Roto, der in 9,95 Sekunden bereits die magische 10-Sekunden-Marke unterboten hat. Bereits um 15 Uhr werden die Deutschen Meister der U23-Staffeln über 4x400m ermittelt. Bei den Frauen ist das LT-DSHS-Köln als Titelverteidiger favorisiert. Bei den Männern greifen die Langsprinter aus Osnabrück nach Gold.

 

Zeitplan

 

 

Do

11

Jul

2019

U16-DM am 6./7. Juli in Bremen + NRW-Meisterschaften am 7. Juli in Bottrop + Läuferabend am 5. Juli in Moers

Klaudia Kaczmarek holte mit 12,70 m im Dreisprung Silber. (Foto: Simon Heweling)
Klaudia Kaczmarek holte mit 12,70 m im Dreisprung Silber. (Foto: Simon Heweling)

 

Geuting siegt über 800m

 

Ein durchwachsenes Meisterschaftswochenende erlebten die Athleten des LAZ Rhede bei den Deutschen U16-Meisterschaften in Bremen und den NRW-Meisterschaften mit Gala in Bottrop.

 

Mit Matz Grunden fiel die größte Medaillenhoffnung des LAZ bei den Deutschen U16-Meisterschaften in Bremen bereits nach dem Aufwärmen zum Dreisprung aus. Grunden rangierte mit seinen 12,70 Metern von den NRW-Meisterschaften an dritter Position der Meldeliste.

Der Schützling von LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm, der in Bremen von Roman Buhl betreut wurde, hatte bereits im Vorfeld über Schmerzen im rechten Bein geklagt und musste nach dem Einspringen schweren Herzens auf eine Teilnahme verzichten. „Es war die richtige Entscheidung, schließlich geht die Gesundheit immer vor“, sah Buhl keine andere Möglichkeit als den Verzicht auf die Wettkampfteilnahme. Ohne Grunden lief die 4x100-m-Staffel der StG Rhede-Sonsbeck gute 47,64 Skunden, womit allerdings das B-Finale erwartungsgemäß verpasst wurde. Mecky Emmerich hatte neben dem Rheder Linus Feldhaus drei Athleten des SV Sonsbeck nominiert.

 

Eine gute Endlaufchance verpasste hingegen die weibliche U16-Staffel durch eine Kollision beim zweiten Wechsel. Merret Manten (Sonsbeck) und Rieke Unland (Rhede) hatten das Quartett in eine aussichtsreiche Position gebracht, als Jule Weibel (Sonsbeck) viel zu früh ablief und erst kurz vor dem Wechselraumende abbremste. Rieke Unland kam auf der nassen Bahn ins Rutschen, sodass das Staffelholz verloren ging und die Staffel somit ausschied. Lene Stumpen (Rhede) wäre die Schlussläuferin gewesen.

 

Bis zu ihrem 300-m-Vorlauf gelang es Rieke Unland dann nicht mehr, noch mal Spannung aufzubauen, sodass sie in 43,66 Sekunden deutlich hinter ihren Möglichkeiten blieb und das Finale deutlich verpasste. „Heute haben wir viel Lehrgeld bezahlt“, stellte Mecky Emmerich fest, der wie die Athleten gerne auf diese Erfahrung verzichtet hätte.

 

Etwas besser lief es für die LAZ-Athleten bei den NRW-Meisterschaften in Bottrop. Klaudia Kaczmarek sprang nach längerer Wettkampfpause im Dreisprung der Frauen 12,70 Meter weit. Da jedoch nach Ansicht des Ausrichters Göttingen in NRW liegt, belegte sie mit dieser Weite hinter der Deutschen Meisterin von 2018, Neele Eckhardt (13,51m), nur den zweiten Platz. In der Galawertung wurde Kaczmarek Vierte. Hier waren noch eine Springerin aus Litauen und den USA vor ihr platziert. Sehr zufrieden mit seiner 1500-m-Zeit durfte Stefan Ritte sein, der in 4:02,85 Minuten den achten Platz belegte. Siebte im Speerwurf der Frauen wurde Hannah Schoofs mit guten 41,41 Metern. Da auch hier internationale Starterinnen im Feld waren, hatte Schoofs leider nur drei Versuche. „Die Regelung, in einigen Disziplinen internationale Teilnehmer zuzulassn und in anderen nicht, verzerrt natürlich die Meisterschaftswertung“, zeigte sich Palm unglücklich über diese Regelung.

 

Auf den sechsten Rang sprintete die 4x100-m-Staffel aus Rhede und Bottrop. Das U20 Team in der Besetzung Hanna Lüger (Bottrop), Nike Dangelmaier, Jamira Lauf und Enie Dangelmaier (Rhede) lag bis zum letzten Wechsel blendend, als Enie Dangelmaier etwas zu früh ablief und dann voll abbremsen musste, um den Wechsel noch zu retten. „Die Staffeln üben wir noch mal“, sah Palm Handlungsbedarf. Einen schönen Erfolg hingegen verbuchte Annika Geuting bei einem Läufertag in Moers. Die W15-Athletin steigerte ihre 800-m-Bestzeit als Siegerin auf schnelle 2:24,48 Minuten. „Hier macht sich die engagierte Arbeit von unserem Lauftrainer Michael Ilbertz bezahlt“, freute sich Palm für seinen Trainerkollegen.

 

Ergebnisse aus Bremen

 

NRW-Ergebnisse aus Bottrop

 

Gala-Ergebnisse aus Bottrop

 

Ergebnisse aus Moers

 

 

 

Do

11

Jul

2019

49. Internationales LA-Meeting am 20. Juli in Rhede

Meldeliste DM-Staffeln 4x400m
Meldeübersicht_DM_Staffeln 4x4.pdf
Adobe Acrobat Dokument 130.1 KB

Do

04

Jul

2019

NRW-Hindernismeisterschaften am 29. Juni in Hilden + DLV-Juniorengala am 29. Mai in Mannheim

Die extremen Temperaturen machten das Vorhaben von Stefan Ritte (vorne),den Vereinsrekord von Malte Stockhuasen (hinten) einzustellen, zunichte. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Die extremen Temperaturen machten das Vorhaben von Stefan Ritte (vorne),den Vereinsrekord von Malte Stockhuasen (hinten) einzustellen, zunichte. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

 

Wardi ist eine Klasse für sich

 

Für eine Riesenüberraschung sorgte der LAZ-Läufer Youssef Wardi bei den NRW-Hindernismeisterschaften in Hilden. Bei seinem Debüt über 2000 Meter Hindernis lief der U18-Athlet in erstklassigen 6:14,63 Minuten zum Titel.

 

Wardi war dabei sogar schneller als die U20-Läufer. Dabei hatte er zusammen mit seinem Trainingspartner und Mentor Stefan Ritte erst zwei Hinderniseinheiten absolviert. „Stefan Ritte ist quasi als Spielertrainer bei der Betreuung der Nachwuchsläufer im Einsatz. Er schöpft dabei aus seinem großen Erfahrungsschatz und seiner Vielseitigkeit “, freut sich LAZ-Stützpunktleiter über die Unterstützung seines Vorzeigeathleten. 

Für Ritte selbst lief es dann über 3000m Hindernis nicht so gut wie erhofft. Die hohen Temperaturen machten seinem Vorhaben, den Vereinsrekord von Malte Stockhausen (9:28min) anzugreifen, schnell zunichte. Schon nach rund 1500 Metern war er nicht mehr im Fahrplan. Im Ziel blieben die Uhren für ihn bei 9:37,88 Minuten stehen, womit er NRW-Vizemeister wurde.

 

Auf Einladung des DLV-Bundestrainers Helge Zöllkau (Leverkusen) durfte Maximiliane Langguth im Rahmen der DLV-Juniorengala in Mannheim, bei einem Einladungswettkampf des DLV-Kaders mitwerfen. Auch ihr machten die hohen Temperaturen von über 37 Grad zu schaffen. Dennoch erzielte sie als Dritte eine Weite von 57,82 Metern.

 

Ergebnisse NRW-Hindernismeisterschaften

 

Ergebnisse DLV-Juniorengala

 

 

Di

02

Jul

2019

Qualifikationsrunde zu den LVN-Teamendkämpfen U14/U16 am 29. Juni in Sonsbeck

Die erfolgreiche U16-Mannschaft der StG Rhede-Sonsbeck.
Die erfolgreiche U16-Mannschaft der StG Rhede-Sonsbeck.

 

Weibliche U16 verteidigt Favoritenrolle

  

Unter dem Motto: Sportplatz statt Schwimmbad, gingen die U14- und U16-Teams der Startgemeinschaft Rhede-Sonsbeck am Samstag bei der Regions-Vorrunde in Sonsbeck an den Start. Die weibliche U16 ging als LVN-Meister 2018 als Favorit gegen den Moerser TV ins Rennen. In der Endabrechnung stand dann auch mit 8.343 zu 7.648 Punkten ein deutlicher Erfolg. „Bei einigen Disziplinen haben wir noch Luft nach oben, aber wir wollten ja auch noch nicht alle Karten aufdecken“, sieht LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm für das LVN-Finale im September noch Steigerungspotenzial. 

Die höchste Punktzahl (570) erreichte Rieke Unland, die die 100m in guten 12,90 Sekunden sprintete. Auch die 4x100-m-Staffel überzeugte mit schnellen 50,82 Sekunden. Hier liefen neben Merret Manten (Sonsbeck) die LAZ-Athletinnen Rieke Unland, Ayisha Mouhamed und Lene Stumpen. Sehr hoch sind die Zeiten der 800-m-Läuferinnen Thea Lehmbrock und Annika Geuting einzuschätzen, da die hohen Temperaturen und der böige Wind sicher nicht leistungsfördernd waren. Thea Lehmbrock siegte in neuer persönlicher Bestzeit von 2:26,25 Minuten vor Annika Geuting, die sich auf 2:27,87 Sekunden steigerte. Für die besten Wurfresultate der Veranstaltung sorgte Ronja van der Heiden, die im Kugelstoßen (10,76m) und Speerwurf (32,02m) eine Klasse für sich war. Beste Weitspringerin war Lena Bonhoff, die gute 4,73 Meter weit sprang.

 

Mit genau einem Punkt Vorsprung (87) siegte die Startgemeinschaft Rhede-Sonsbeck bei der U14 gegen das Team aus Moers (86). Den dritten Rang belegte die LAV Oberhausen mit 76 Zählern. LAZ-U14-Trainer Michael Ilbertz war mit dem Einsatz seiner Athletinnen sehr zufrieden. Die beste Einzelplatzierung erreichte Ella Vriesen, die mit einer Zeit von 2:48,51 Minuten Dritte im 800-m-Lauf wurde. Den sechsten Platz im Ballwurf erreichte Ivana Wehner mit einer Weite von 26 Metern. Den dritten Platz belegte in 41,57 Sekunden die 4x75-m-Staffel in der Besetzung Lena Möhlenkamp, Ella Vriesen, Leni Roebrock und Victoria Wienand.

 

Ergebnisse

 

Di

02

Jul

2019

Senioren-Leichtathleten erringen auf Landesebene sechs Meistertitel

Tom Ketelaer holte den Titel über 400m der M50. (Foto: Roman Buhl)
Tom Ketelaer holte den Titel über 400m der M50. (Foto: Roman Buhl)

 

Die Rheder und Lowicker erzielen zudem in Kevelaer persönliche Bestleistungen

 

BBV-Pressebericht von Matthias Grütter

  

Rhede/Bocholt-Lowick/Kevelaer. Leichtathleten des LAZ Rhede und von der DJK Sportfreunde 97/30 Lowick drückten jetzt den offenen Senioren-Landesmeisterschaften in Kevelaer ihren Stempel auf. Die drei LAZ-Athleten errangen drei Titel und erzielten zwei persönliche Bestleistungen. „Bei bestem Freibadwetter“, so der LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm, rannte Tom Ketelaer mit schnellen 55,55 Sekunden zum LVN-Titel über 400 Meter der M50.

 

Sehr zufrieden war LAZ-Trainer Roman Buhl auch mit Silke Bennies, die sich im Weitsprung auf gute 4,93 Meter verbesserte und damit die Altersklasse W40 für sich entschied. Turbulent war die 100-Meter-Entscheidung der M40 und M45. Für den ersten Lauf brauchte es drei Versuche, sodass der Lauf von Christian Dangelmaier mit deutlicher Verspätung gestartet wurde. In guten 12,26 Sekunden wurde Dangelmaier dann seiner Favoritenrolle gerecht und holte das dritte Gold für Rhede, so Palm. 

Die Läufer der DJK SF 97/30 Lowick kehrten auch mit drei Titeln sowie einer Silbermedaille aus dem Wallfahrtsort zurück. Werner Enk wurde über 800 Meter in 2:29,98 Minuten souverän Nordrheinmeister der Altersklasse M60. Ebenfalls über die doppelte Stadionrunde steigerte Petra Moddenborg ihre Bestleistung um satte zehn Sekunden auf 2:39 Minuten und wurde Zweite in der W45. Nur einen Augenblick später überquerte Sabrina Priebe-Bäumer (2:40) als schnellste der W35 die Ziellinie. Auch sie steigerte sich im Vergleich zum Saisoneinstieg vor knapp zwei Monaten um sieben Sekunden. Beide unterboten die Qualifikationsleistung zur Senioren-DM, teilte DJK-Trainer Janek Betting gestern mit.

 

Über 5000 Meter gewann die Lowickerin Sylvia Uebbing ebenfalls den Nordrheinmeistertitel in der W50. Bei Temperaturen um die 30 Grad Celsius kam sie nach 22:20 Minuten ins Ziel, berichtet Janek Betting. Nächster Termin im Wettkampfkalender ist dann für die Leichtathleten aus Rhede und Lowick bereits die Senioren-DM im hessischen Leinenfelde in zwei Wochen.

 

Ergebnisse

 

 

Mo

01

Jul

2019

49. Internationales Leichtathletik-Meeting am 20. Juli in Rhede

 

 

 

 

Die Meeting-Programmhefte liegen zum Verteilen bereit und können bei Jürgen abgeholt werden.

Mi

26

Jun

2019

49. Internationales LAZ-Meeting am 20. Juli 2019 im BESAGROUP-Sportpark Rhede

Siegerehrung Dreisprung Frauen: v.l.: Dana Veldakova (Slowakei), Neele Eckhardt (Göttingen), Klaudia Kaczmarek (LAZ Rhede) und Bürgermeister Jürgen Bernsmann. (Archivfoto: Bernfried Knipping)
Siegerehrung Dreisprung Frauen: v.l.: Dana Veldakova (Slowakei), Neele Eckhardt (Göttingen), Klaudia Kaczmarek (LAZ Rhede) und Bürgermeister Jürgen Bernsmann. (Archivfoto: Bernfried Knipping)

 

Spitzenathleten aus der ganzen Welt in Rhede

 

Gut drei Wochen vor der 49. Auflage des international renommierten Leichtathletik-Meetings des LAZ Rhede laufen die Drähte im wahrsten Sinne des Wortes heiß: „Die Anfragen kommen wie immer aus der ganzen Welt. Wir haben schon Teilnahmebestätigungen von Südafrika bis Schweden und von den USA bis zur Ukraine“, freut sich LAZ-Sportwart Jürgen Palm über die nach wie vor große Beliebtheit des LAZ-Meetings.

  

Wie immer stehen bei den Wettkämpfen im BESAGROUP-Sportpark die Sportler im Mittelpunkt. Schließlich geht es um Qualifikationsnormen für die unterschiedlichsten Landesmeisterschaften bis hin zu den Leichtathletik-Weltmeisterschaften Ende September in Doha (Katar). „Da wir in diesem Jahr das letzte Meeting vor der DM veranstalten, haben besonders viele deutsche Spitzenathleten vor, in Rhede zu starten“, erläutert Palm. Zusagen hat er bereits von Steven Müller, dem Vorjahressieger über 100 und 200 Meter, sowie der Deutschen Dreisprungmeisterin von 2018 Neele Eckhardt, die im letzten Jahr den Meetingrekord auf 13,98 Meter verbessert hat. 

Als Besonderheit gibt es in diesem Jahr erstmals ein Partnerland, das mit über einem Dutzend Sportlern vertreten ist. „Die internationale Ausrichtung war schon in den 70er Jahren besonders und jetzt wieder sehr aktuell. Es geht neben dem Sport um die Begegnung von Menschen unterschiedlichster Länder und Kulturen“, sieht Palm auch hier Handlungsbedarf. Das Österreich das erste Partnerland des LAZ-Meetings ist, liegt an den langjährigen Kontakten des LAZ Rhede zum SV Schwechat bei Wien. Neben einigen Top-Athleten der Alpenrepublik weilen auch vierzehn Nachwuchsathleten des SV Schwechat in Rhede, wo sie neben der Meetingteilnahme ein Trainingslager absolvieren.

 

Als Bonus sozusagen gibt es beim 49. LAZ-Meeting auch noch eine Deutsche Meisterschaft. Die besten U23-Staffeln über 4x400 Meter kämpfen in Rhede um Titel und Medaillen. Da diese aufgrund fehlender Ausrichter und eines neuen DLV-Staffelkonzeptes auszufallen drohte, sprang das LAZ kurzerhand ein. Wie in den letzten Jahren gibt es neben den Wettkämpfen im Stadion den NRW-Hammerwurf-Cup, der bereits zum fünften Mal in Rhede stattfindet. Hier geht es bereits ab 13 Uhr auf dem Wurfplatz los. Die Staffel-DM findet ab 15 Uhr statt und die weiteren Wettkämpfe ab 16 Uhr. Der letzte Startschuss ist für 19:30 Uhr geplant, "damit für die Besucher noch Zeit bleibt im Anschluss das Rheder Weinfest zu besuchen“, erläutert Palm, denn beim LAZ-Meeting gilt das Motto: “Alkohlfrei Sport genießen“.

 

Zeitplan

 

Di

25

Jun

2019

NRW-Jugendmeisterschaften im Rahmen der Ruhr Games vom 21.-23. Juni 2019 in Duisburg

In 4:09,46 Minuten lief Youssef Wardi (233) über 1500m der U18 zum Sieg und erklomm, zusammen mit Trainingspartner Matz Grunden (Weitsprung) , die große Bühne. (Foto: Roman Buhl)
In 4:09,46 Minuten lief Youssef Wardi (233) über 1500m der U18 zum Sieg und erklomm, zusammen mit Trainingspartner Matz Grunden (Weitsprung) , die große Bühne. (Foto: Roman Buhl)

 

Wardi und Grunden auf der ganz großen Bühne

  

Auf einer großen Bühne stehen und Applaus von 10.000 Zuschauern bekommen, dieser Traum ging für die LAZ-Athleten Youssef Wardi und Matz Grunden in Erfüllung. Beide hatten bei den NRW-Jugendmeisterschaften, die im Rahmen der Ruhr Games in Duisburg ausgetragen wurden, in ihren Disziplinen souverän gewonnen und wurden deshalb zur Siegerehrung auf die Hauptbühne in den Landschaftspark Duisburg-Nord eingeladen.

„Das war schon toll mit 71 Sportlern auf der Bühne zu stehen und einen Pokal zu erhalten“, strahlte Matz Grunden noch einen Tag nach der Ehrung. Im Anschluss an die Ehrung gab unter anderem der Sänger Bosse ein Konzert. Insgesamt wurden im Rahmen der Ruhr Games Wettkämpfe in siebzehn verschiedenen Sportarten ausgerichtet: „Das war mal eine richtig tolle Aktion für die Jugend“, zeigte sich auch LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm begeistert.

 

Mit sieben Medaillen, davon zwei aus Gold, drei aus Silber und zwei aus Bronze, waren die Athleten des LAZ Rhede sehr zufrieden mit ihrem Abschneiden bei den diesjährigen NRW-Jugendmeisterschaften. Matz Grunden siegte souverän im Dreisprung der M15 und steigerte seine persönliche Bestweite um vierzig Zentimeter auf starke 12,70 Meter. Der Schützling von LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm rangiert damit auf Position drei der Deutschen M15-Bestenliste. Den zweiten NRW-Titel für das LAZ Rhede holte sich Youssef Wardi im 1500-m-Lauf der U18. Das Lauftalent aus Vardingholt mit marokkanischen Wurzeln hielt sich exakt an die Anweisung von Mecky Emmerich, der ihm riet, nicht zu früh nach vorne zu gehen. In der letzten Runde spielte Wardi dann seine hohe Grundschnelligkeit aus und lief in 4:09,46 Minuten zum Sieg.

 

Zwei Silbermedaillen gingen auf das Konto der U16-Athletinnen Ronja van der Heiden und Rieke Unland. Van der Heiden warf den 500-g-Speer auf gute 36,32 Meter und Unland lief die 300 Meter in 42,08 Sekunden, womit sie eine neue persönliche Bestzeit aufstellte. Die dritte Bronzemedaille war eine Gemeinschaftsproduktion der 4x100-m-Staffel der U20. In der Besetzung Hanna Lüger (Bottrop), Nike Dangelmaier, Jamira Lauf und Enie Dangelmaier lief die Staffel der StG LA Team RSB schnelle 48,70 Sekunden. Zuvor hatten sich die Dangelmaier-Schwestern jeweils Bronze gesichert. Während der Ausflug von Nike Dangelmaier auf die 400m Strecke ohne Hürden mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 56,95 Sekunden belohnt wurde, hatte Enie Dangelmaier, wie die anderen Weitspringerinnen, mit dem stark drehenden und böigen Wind zu kämpfen. „Der Weitsprung war heute wirklich eine Windlotterie“, nahm es Dangelmaier mit Humor. Immerhin reichte es für sie mit einer Weite von 5,59 Metern zum Treppchenplatz.

 

Zehn weitere Endkampfplatzierungen rundeten den erfolgreichen Auftritt der LAZ-Athleten ab. Vor allem die 4x100-m-Staffel der StG Rhede-Sonsbeck gefiel mit einer neuen Saisonbestzeit von 47,00 Sekunden für die U16 (4.). Hier waren vom LAZ Rhede Matz Grunden und Linus Feldhaus dabei. Über 800 Meter nähert sich Jan-David Ridder als Vierter in einer Zeit von 1:57,58 Minuten der U20-DM-Norm.

 

Ergebnisse

 

 

Mo

24

Jun

2019

NRW-Hammerwurfmeisterschaften am 20. Juni in Olfen

W15-Athletin Alexandra Spieker holte mit guten 39,03 Metern die Silbermedaille in ihrer Altersklasse.
W15-Athletin Alexandra Spieker holte mit guten 39,03 Metern die Silbermedaille in ihrer Altersklasse.

Langguth kratzt an der 60-Meter-Marke

 

Acht Hammerwerfer und Hammerwerferinnen aus der Trainingsgruppe von Werner Niehaus traten an Fronleichnam zu den NRW-Hammerwurf-Meisterschaften in Olfen an. Für das Highlight aus Sicht des LAZ Rhede sorgte erneut Maximiliane Langguth, die zum dritten Mal in Folge ihre persönliche Bestweite steigern konnte. Mit starken 59,51 Metern musste Langguth nur der Deutschen Meisterin von 2017, Carolin Paesler (67,23m) und der aktuellen U23-Meisterin Michelle Döpke (60,61m/ beide Leverkusen), den Vortritt lassen.

 

Den NRW-Titel bei der männlichen U20 sicherte sich Moritz Leiting, der seine Saisonbestweite auf 51,88 Meter verbesserte. Gleich dreimal errangen LAZ-Athleten Silber. Die Jüngste im Bunde war Alexandra Spieker, die bei der W15 mit einer Weite von 39,93 Metern überzeugte. Auch Anna Jantzen blieb bei der U20 mit einer Weite von 42,15 Metern erneut über der DM-Norm. Bei der männlichen U18 schickte das LAZ Rhede gleich vier Werfer ins Rennen. Hier sorgte Gerrit Vißer mit einer Weite von 55,31 Metern und Platz zwei für das beste Resultat. Freuen durfte sich auch Martin Langstein, der sich auf gute 46,04 Meter steigerte und damit Vierter wurde.

 

Ergebnisse

 

 

 

Mo

24

Jun

2019

Bonussystem 49. Internationales Leichtathletik-Meeting Rhede

Bonussystem 49. Internationales Meeting im Besagroup-Sportpark Rhede
Bonussystem 49. Int. Rhede.pdf
Adobe Acrobat Dokument 72.3 KB

Di

18

Jun

2019

Anschreiben Helferliste Internationales LAZ-Meeting am 20. Juli

Anschreiben Helferliste 49. LAZ-Meeting am 20. Juli
Für die genaue Einsatzplanung bitten wir um Rückgabe des Antwortbogens möglichst bis zum 10. Juli bei den Trainerinnen und Trainern oder direkt bei uns.
Herzlichen Dank im Voraus!
Anschreiben Helferliste.pdf
Adobe Acrobat Dokument 101.1 KB

Mo

17

Jun

2019

76. Deutsche U23-Meisterschaften am 15./16. Juni in Wetzlar

Henry Vißer wechselt auf Simon Heweling (672): Das Dream-Team RSB löste in Wetzlar auch das DM-Ticket für Berlin. (Foto: Roman Buhl)
Henry Vißer wechselt auf Simon Heweling (672): Das Dream-Team RSB löste in Wetzlar auch das DM-Ticket für Berlin. (Foto: Roman Buhl)

 

Aus dem Stand zu DM-Bronze

 

Dieses Kunststück gelang der neu formierten Staffel der Startgemeinschaft Rhede-Sonsbeck-Bottrop (LA Team RSB) bei den Deutschen U23-Meisterschaften in Wetzlar.

 

Nur zwei Trainingseinheiten brauchte LAZ-Sprinttrainer Mecky Emmerich, um aus den vier Sprintern aus Rhede und Bottrop ein Erfolgsteam zu machen. Schließlich war Henry Vißer erst vor zwei Wochen aus den USA zurückgekehrt. In der Besetzung Hannes Jüsten, Marius Lewald (beide Bottrop), Herny Vißer und Simon Heweling (beide Rhede) lief das Team als Sieger des zweiten Zeitlaufes schnelle 41,53 Sekunden.

 

In den beiden verbliebenen Zeitläufen, mit den vermeintlichen Favoriten, blieben dann nur der Hamburger SV (41,12sec) und die LG Kindelsberg-Kreuztal (41,47s) unter dieser Zeit. Im letzten Lauf finishte die LG Rhein-Wied ebenfalls in exakt 41,53 Sekunden, sodass die Bronzemedaille zweimal vergeben wurde. 

Neben DM-Bronze gab es für die junge Staffel auch noch das Ticket für die DM in Berlin. „Bis dahin bleiben uns noch sieben Wochen, um an den Wechseln zu feilen“, sah Emmerich noch Potenzial bei Wechsel zwei und drei. Allerdings waren gute Wechsel in Wetzlar selten zu sehen. Der stark böige Wind führte zu einer Vielzahl von Wechselfehlern, sodass die Favoriten der LG Rhein-Wied sechs Zehntel über ihrer Saisonbestzeit blieben und viele Staffeln das Ziel erst gar nicht erreichten.

 

Nicht ganz so gut wie erhofft lief es dann für Henry Vißer über 400m Hürden und Simon Heweling im 200-m-Sprint. Im Vorlauf lief Vißer als Viertschnellster in 53,11 Sekunden ganz sicher ins Finale. Hier machte sich jedoch bemerkbar, dass er schon eine harte Wettkampfsaison in den USA in den Beinen hat und die Vorbereitungszeit nach einer 2-wöchigen Trainingspause zu kurz war, um in Form zu kommen. „Henry gibt immer 100 Prozent, aber er ist halt keine Maschine. Bis zur DM in Berlin werden wir es schaffen, ihn wieder in Form zu bringen“, ist sein Trainer Jürgen Palm zuversichtlich.

 

Pech hatte hingegen Simon Heweling, der mit der 24-schnellsten Meldezeit angereist war, aber in seinem 200-m-Vorlauf nach rund 120 Metern vor dem hohen Favoriten Frieder Scheuchner (Dresden) lag. „Dann spürte ich einen Stich im Oberschenkel und konnte nicht mehr voll durchziehen“, erläutert Heweling die Situation. Dennoch lief der Schützling von Roman Buhl in 21,69 Sekunden die zehntschnellste Zeit und qualifizierte sich somit für das B-Finale. Um keine größere Verletzung zu riskieren, verzichtete Heweling jedoch auf einen Start.

 

Am Rande der Veranstaltung führte LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm eine Vielzahl von Gesprächen mit Trainerkollegen, die sich herzlich für die Initiative des LAZ Rhede bedankten, die U23-Staffelmeisterschaften über 4x400 Meter im Rahmen des LAZ-Meetings am 20. Juli auszurichten. „Diese wichtige DM wäre ansonsten in diesem Jahr ausgefallen. So aber schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe. Zum einen können die Junioren um den 4x400-m-DM-Titel laufen und zum anderen zusätzlich noch einen Einzelstart bei unserem Meeting absolvieren“, erläutert Palm die Win-Win-Strategie.

  

Ergebnisse

  

Infos zum Meeting

 

 

Mi

12

Jun

2019

Wettkämpfe am Pfingstwochenende: Borsig-Meeting in Gladbeck am 8. Juni + Hammerwurf-Meeting in Fränkisch-Crumbach am 9. Juni + 49. Int. Franz-Schuster-Memorial

Rieke Unland (Bildmitte) lief in 12,79 Sekunden auf den Silberrang über 100m der U16.
Rieke Unland (Bildmitte) lief in 12,79 Sekunden auf den Silberrang über 100m der U16.

 

Unland und Grunden auf Silberrang

  

Das Pfingstwochenende ist für die LAZ-Athleten traditionell mit langen Wettkampfreisen verbunden. So machte sich auch in diesem Jahr eine achtköpfige Reisegruppe nach Schwechat bei Wien auf, um wie jedes Jahr am Franz-Schuster-Memorial teilzunehmen.

 

Sehr zufrieden mit der Leistung der Athletinnen und Athleten des Landesstützpunktes Rhede war Mecky Emmerich, der zusammen mit Stefan Ritte die Sportler betreute. Enie Dangelmaier war mit einer Weite von 5,77 Metern die beste Weitspringerin der U18. „Neben der internationalen Konkurrenz machten vor allem die drehenden Winde und die hohen Temperaturen Probleme“, erläuterte Mecky Emmerich, der sich auch über den Sieg der 4x100-m-Staffel in 46,53 Sekunden freute. Im Team des Landesstützpunktes Rhede standen neben dem LAZ-Athleten Matz Grunden auch Moritz Gehling, Jan Schulte und Niklas Venhues vom SuS Stadtlohn, die überwiegend bei Mecky Emmerich trainieren. 

Zweite Plätze errangen Matz Grunden im Weitsprung der U16 und Rieke Unland im 100-m-Sprint der U16. Bei böigem Gegenwind blieb Grunden mit einer Weite von 6,16 Metern erneut deutlich über der 6-Meter-Marke. Für Rieke Unland blieben die Uhren schon nach 12,79 Sekunden, und damit, wie bei jedem ihrer bisherigen Saisonrennen, unter der DM-Norm stehen.

 

In einem internationalen Klassefeld durfte Maximiliane Langguth beim Hammerwurf-Meeting in Fränkisch-Crumbach mitwerfen. Vor allem die starken Athletinnen aus China drückten dieser hochklassigen Veranstaltung ihren Stempel auf. Nach zwei ungültigen Versuchen gelang Langguth dann trotzdem, ihre Nerven im Griff zu halten und im dritten Durchgang mit einer Weite von 58,59 Metern eine neue persönliche Bestleistung zu erzielen. Wie immer sah ihr Trainer Werner Niehaus noch weiteres Verbesserungspotenzial: „Ich hatte den Wurf gar nicht soweit gesehen, da Maxi noch nicht den optimalen Rhythmus in den Drehungen hatte“.

 

Einen großen Haken unter die DM-Norm (12,75m) für Berlin machte Dreispringerin Klaudia Kaczmarek, die ohne ihren Trainer Jürgen Palm nach Tilburg reiste und dennoch mit guten 12,96 Metern den Meetingrekord egalisierte. „Ich habe mir nach dem ersten Versuch, der misslungen war, gesagt: was würde Jürgen (Palm) jetzt sagen. Danach lief der Wettkampf wie am Schnürchen“, erläuterte Kaczmarek ihre erfolgreiche Taktik.

  

Fast ein Heimspiel hatten die Sprinter und Hürdenläufer beim Borsig-Meeting in Gladbeck. Dafür hatten sie am Samstag mit Nieselregen bei kühlen Temperaturen die schlechtesten Wetterbedingungen des Wochenendes. Deshalb war Roman Buhl sehr zufrieden mit der 100-m-Zeit seines Schützlings Simon Heweling, der bei etwas zu starkem Rückenwind in 10,79 Sekunden Dritter wurde. Im Vorlauf hatte er bei Gegenwind schon 10,88 Sekunden erzielt. Einen Aufwärtstrend sah Buhl auch bei Jan Siebert, der im 400-m-Hürdenlauf der U20 Vierter wurde.

 

Ergebnisse aus Schwechat

 

Ergebnisse aus Fränkisch-Crumbach 

 

Ergebnisse aus Gladbeck

  

Ergebnisse aus Tilburg

 

 

Di

11

Jun

2019

Verteilung der Meetingplakate

 

 

 

Die Plakate für das Internationale Meeting am 20. Juli liegen zur Verteilung bereit und können gerne bei Jürgen abgeholt werden. Danke für eure Hilfe!

Di

04

Jun

2019

Nordrhein Jugendmeisterschaften am 1./2. Juni in Mönchengladbach

Sprungtalent Matz Grunden sprang im Dreisprung der M15 12,29 Meter weit und siegte überragend mit über einem Meter Vorsprung. (Foto: Roman Buhl)
Sprungtalent Matz Grunden sprang im Dreisprung der M15 12,29 Meter weit und siegte überragend mit über einem Meter Vorsprung. (Foto: Roman Buhl)

Grunden siegt mit über einem Meter Vorsprung

 

Bei den Nordrhein-Jugendmeisterschaften in Mönchengladbach-Reydt übertrafen die Athleten des LAZ Rhede mit sechszehn Medaillen das Vorjahresergebnis deutlich. Das Trainerteam um LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm freute sich insbesondere darüber, dass sich die Medaillenausbeute auf alle Disziplinblöcke und Altersklassen verteilte.

 

Bei der männlichen U20 verteidigte Jesse Südholt seinen Vorjahrestitel im Stabhochsprung mit übersprungenen 3,90 Metern. Eine Klasse für sich war Matz Grunden im Dreisprung der M15. Mit einer neuen persönlichen Bestweite von 12,29 Metern siegte das Sprungtalent mit über einem Meter Vorsprung. Am Vortag hatte er bereits mit einer Weite von 6,17 Metern Bronze im Weitsprung gewonnen. Auch Enie Dangelmaier sicherte sich einen Landestitel. Bei leichtem Gegenwind landete die NRW-Kaderathletin erst nach 5,69 Metern und siegte im Weitsprung der U18. Ein Grund für ihre konstanten Weitsprungergebnisse könnte die hohe Grundschnelligkeit sein, die sie mit einer neuen 100-m-Bestzeit von 12,72 Sekunden (4./U18) unter Beweis stellte.

Aus der starken Speerwurfgruppe von Ely Niehaus ragte Ronja van der Heiden heraus, die im Speerwurf der W15 mit starken 37,88 Metern gewann und als Zugabe die 4-kg-Kugel auf 11,30 Meter stieß, womit sie Dritte wurde. Einen souveränen Sieg im 1500-m-Lauf der U18 errang Youssef Wardi, der in einem taktisch geprägten Rennverlauf mit einer 60er-Schlussrunde noch auf 4:13,84 Minuten kam. Zufrieden konnte auch Jan-David Ridder sein, der zum Saisoneinstieg die 800 Meter in 1:58,30 Minuten lief und Silber gewann. Auch Fabian Baten, Mathis Morlo, Jonas Arnold und Nike Dangelmaier wurden mit der Silbermedaille dekoriert. Während Fabian Baten mit einer Weite von 6,29 Metern im Weitsprung der U20 überzeugte, warfen sowohl Jonas Arnold (U20/47,41m) als auch Mathis Morlo (U18/46,37m) neue persönliche Bestweiten mit dem Speer.

 

Nike Dangelmaier machte in 64,54 Sekunden über 400-m-Hürden einen großen Haken hinter die U20-DM-Norm.

 

Dritte Plätze errangen auch die U20-Athleten Fabian Baten (Speer/45,75m), Jan Siebert (400m-Hürden/59,57sec) und Hannah Schoofs (Speer/40,56m) sowie Lene Stumpen, die bei der W14 mit einer schnellen Hürdenzeit von 12,76 Sekunden gefallen konnte. Während die weibliche U20 beim letzten Wechsel eine mögliche Silbermedaille verspielte, weil die Schlussläuferin zu früh gestartet war, sorgten die U16-Staffeln der Startgemeinschaft Rhede-Sonsbeck für ein Novum. Beide Teams qualifizierten sich mit je zwei Athletinnen und Athleten aus Sonsbeck und Rhede. Die weibliche U16 schaffte dabei in der Besetzung Merret Manten, Jule Weibel (Sonsbeck), Rieke Unland und Lene Stumpen (Rhede) in 50,72 Sekunden zum fünften Mal in sechs Jahren die DM-Norm. Für die Jungs wird es in Bremen indes eine Premiere geben. Lukas Schwick, Maiko Dahlen (Sonsbeck), Matz Grunden und Linus Feldhaus (Rhede) blieben in 47,49 Sekunden eine halbe Sekunde unter der Norm. Ein starkes Rennen lief auch Thea Lehmbrock, die in 2:26,42 Minuten Vierte im 800-m-Lauf der W14 wurde.

 

Ergebnisse

 

 

 

Mo

27

Mai

2019

Regionsmeisterschaften der Männer/Frauen-Jugend U18 am 25. Mai im BESAGROUP-Sportpark Rhede

Sprinter Simon Heweling beeindruckte mit einem fulminanten Double über 100 und 200m (Foto: Jan-David Ridder)
Sprinter Simon Heweling beeindruckte mit einem fulminanten Double über 100 und 200m (Foto: Jan-David Ridder)

 

22 Titel und 8 DM-Normen für die LAZler

 

Mit zweiundzwanzig Titeln und acht DM-Normen drückten die Athlet/-innen des LAZ Rhede den Regionsmeisterschaften im BESAGROUP-Sportpark ihren Stempel auf. „Von der ersten bis zur letzten Disziplin haben unsere Athlet/-innen einen tollen Wettkampf abgeliefert“, freute sich LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm über den Auftritt der 35 LAZ Teilnehmer.

 

Für die herausragende Leistung der gesamten Meisterschaft sorgte Maximiliane Langguth, die erstmals in ihrer Karriere den 4-kg-Hammer über die 58-Meter-Marke schleuderte und mit 58,01 Metern fast eine Punktlandung auf die DM-Norm von 58,00 Meter schaffte. Auch der NRW-Kaderathlet Gerrit Vißer steigert sich von Wettkampf zu Wettkampf. Der U18-Athlet erzielte mit dem 5-kg-Hammer starke 56,42 Meter und verbessert damit seinen Hausrekord um rund drei Meter. Knapp hinter ihren Saisonbestleistungen blieben die U20-Hammerwerfer/-innen Moritz Leitung und Anna Jantzen, die jedoch mit ihren Tagesbestweiten von 49,19 Meter und 40,48 Meter unangefochten siegten. Erstmals über 40 Meter warf Alexandra Spieker, die mit 40,22 Metern erneut über der U16-DM-Norm blieb.

 

Einen einsamen Kampf gegen die Uhr lieferte sich der LAZ-Sprinter Simon Heweling, der bei den Männern ein eindrucksvolles Double über 100 und 200 Meter hinlegte. In 10,83 und 21,72 Sekunden blieb er jeweils deutlich unter der U23-DM-Norm und zeigte, dass in diesem Jahr wieder mit ihm zu rechnen ist. Schnelle Zeiten liefen auch Nike Dangelmaier und Jan Siebert. Die beiden NRW-400m-Hürden-Kaderathleten sprinteten zu ungefährdeten Siegen auf der Flachstrecke. Dangelmaier gewann die 200 Meter der U20 in neuer persönlicher Bestzeit von 25,61 Sekunden und Jan Siebert drückte seine 400 Meter-Bestzeit auf gute 51,59 Sekunden.

 

Im Weitsprung trumpften die „jungen Wilden“ des LAZ Rhede groß auf. Erst sprang Enie Dangelmaier mit starken 5,89 Metern zur U18- und U20-DM-Norm und dann landete Matz Grunden bei der männlichen U18 erst nach 6,28 Metern. Damit zog Grunden mit Rieke Unland gleich, denn beide haben jetzt zwei DM-Einzelnormen für die U16-Meisterschaften in Bremen. Noch nicht in Bestform ist Klaudia Kaczmarek, die unter der Woche die NRW-Polizeimeisterschaften im Weitsprung mit einer Weite von 5,84 Meter gewann und Regionsmeisterin mit 5,76 Metern wurde. Die weitesten Speerwürfe in ihren Wettkampfklassen zeigten Fabian Baten und Ronja van der Heiden. Baten siegte mit einer Weite von 46,97 Metern bei der U20 und van der Heiden gewann den Speerwurf der U18 mit guten 37,05 Metern.

 

Das Ticket für die U20-DM in Ulm löste die 4x100-m-Staffel der StG Rhede-Sonsbeck-Bottrop (LA Team RSB). In der Besetzung Enie und Nike Dangelmaier, Jamira Lauf und Hanna Lüger (Bottrop) erzielten die Sprinterinnen eine Zeit von 49,22 Sekunden. Für das Top-Ergebnis auf den Mittelstrecken sorgte Youssef Wardi, der als Sieger im 800-m-Lauf der U18 in 1:57,73 Minuten erstmals unter der 2-Minuten-Marke blieb und im Schlussspurt seinem Trainingspartner Stefan Ritte, der in 2:00,12 Minuten die Männerklasse gewann, keine Chance ließ. Neben vielen erfreulichen Ergebnissen der LAZ-Athleten trübte eine schwere Verletzung einer Athletin aus Xanten und die weiter rückläufigen Teilnehmerfelder etwas die Stimmung bei den Verantwortlichen. „Vor allem die ehemaligen Kreise Kleve und Duisburg Mühlheim mit zusammen nur dreißig Teilnehmern haben gegenüber dem ehemaligen Kreis Rhein-Lippe mit knapp einhundertzwanzig Teilnehmer deutlichen Nachholbedarf“, stellt Palm fest.

 

Ergebnisse                                    Foto-Album von Jan-David Ridder

 

 

Do

23

Mai

2019

Regionsmeisterschaften M/F-U18 am 25. Mai 2019 im BESAGROUP-Sportpark Rhede - Vorbericht

Gerrit Vißer hat bereits das DM-Ticket für Ulm gelöst.
Gerrit Vißer hat bereits das DM-Ticket für Ulm gelöst.

 

Sprinter und Werfer messen sich in Rhede

 

Für die Regionsmeisterschaften der Männer, Frauen und Jugendlichen am Samstag im BESAGROUP-Sportpark Rhede haben 166 Athleten aus 29 Vereinen ihre Meldungen abgegeben. Das LAZ Rhede stellt als Gastgeber mit 35 Athlet/-innen wieder das größte Team. Das beachtliche Ergebnis aus dem Vorjahr mit 30 Titeln und 4 DM-Normen wird kaum zu toppen sein. Dennoch sieht LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm die Athlet/-innen des Landesleistungsstützpunktes gut vorbereitet. Nur eine Woche vor den LVN-Jugendmeisterschaften in Mönchengladbach gilt es ein erstes Ausrufezeichen zu setzen. In der Männerklasse geht die Vergabe der Sprinttitel nur über Simon Heweling, der als einziger Sprinter mit persönlichen Bestzeiten unter 11 bzw. unter 22 Sekunden aufwarten kann. Stefan Ritte ist über die 800 Meter in der Favoritenrolle. Er plant zusammen mit dem U18-Athleten Youssef Wardi ein schnelles Rennen. Bei den Frauen gehen die derzeit besten LAZ-Athletinnen Klaudia Kaczmarek (Weitsprung) und Maximiliane Langguth im Hammerwurf als Favoritinnen ins Rennen. 

 

Die NRW-Kaderathleten Jan Siebert, Nike Dangelmaier, Enie Dangelmaier, Gerrit Vißer und Ronja van der Heiden wollen in ihren jeweiligen Disziplinen ein gehöriges Wörtchen bei der Medaillenvergabe mitreden. Da die 400m Hürden nicht auf dem Programm stehen, starten Jan Siebert über die Stadionrunde und Nike Dangelmaier im 200-m-Sprint. Die Hammerwerfer Gerrit Vißer, Moritz Leiting und Anna Jantzen haben bereits das DM-Ticket für Ulm gelöst und können entschlossen auf Angriff gehen. Für Enie Dangelmaier ist nach dem Sprinttest der Vorwoche der erste Weitsprungwettkampf geplant und Ronja van der Heiden versucht, sich im Speerwurf der 40-Meter-Marke zu nähern. Bei freiem Eintritt und gewohnt gutem Catering erwarten die Besucher von 10:00 - 16:30 Uhr also hochklassigen Sport und spannende Wettkämpfe.

 

Zeitplan

 

 

Mo

20

Mai

2019

4. Internationales EMM-Sportfest in Emmerich am 19. Mai 2019 + 5. NRW-Hammerwurf-Cup am 19. Mai in Leichlingen

Die erfolgreiche U16-Sprinterin Rieke Unland siegte über 100m und 300m.
Die erfolgreiche U16-Sprinterin Rieke Unland siegte über 100m und 300m.

Zahlreiche erste Plätze und DM-Normen

 

Sechs weitere DM-Normen sowie zahlreiche persönliche Bestleistungen und vierzehn Tagessiege stehen für die Athleten des LAZ Rhede nach Wettkämpfen in Emmerich und Leichlingen zu Buche. Für eine große Überraschung sorgte dabei Anna Jantzen, die zum Auftakt des 5. NRW- Hammerwurf-Cups in Leichlingen mit einer persönlichen Bestweite von 42,69 Metern die U20-DM-Norm (42,00m) übertraf. Damit haben bereits drei Werfer aus der Gruppe von LAZ-Hammerwurftrainer Werner Niehaus das Ticket für Ulm gelöst. Den dritten Platz bei der männlichen U18 erreichte Justus Leiting (40,31m).

 

Achtzehn Sportler des NRW-Landesstützpunktes wussten die guten äußeren Bedingungen im schmucken Eugen-Reintjes-Stadion zu nutzen. Gleich in seinem ersten Dreisprungwettkampf der Freiluftsaison löste Matz Grunden das DM-Ticket für die U16-Meisterschaften in Bremen. Mit seiner Tagesbestweite von 11,95 Metern sprang er fünfzehn Zentimeter weiter als die geforderten 11,80 Meter. Anschließend gewann der Rheder auch noch die 100 Meter der M15 in guten 12,06 Sekunden. Auch Rieke Unland steuerte zwei erste Plätze mit DM-Normen bei. Nachdem sie ihre 100-m-Bestzeit auf gute 12,67 Sekunden gedrückt hatte, lief sie nur eine Stunde später die 300 Meter in schnellen 42,30 Sekunden und blieb damit zwei Zehntel unter der Norm.

Aufgrund des späten DM-Termins Anfang August, befindet sich Klaudia Kaczmarek noch im Grundlagentraining, so dass bei ihrem Erfolg im Dreisprung der Frauen als beste Weite nur 12,47 Meter vermessen wurden. Am kommenden Samstag folgt dann bei den Regionsmeisterschaften in Rhede noch ein Weitsprung-Test. Dann startet für Kaczmarek die spezielle Vorbereitung auf die Meisterschaften im Juli und August. Den schnellste Saisoneinstieg seiner bisherigen Karriere gelang Simon Heweling im 100-m-Sprint. In 10,90 Sekunden hakte der Schützling von Roman Buhl und Mecky Emmerich auf Anhieb die U23-DM-Norm ab und siegte anschließend bei seinem 400-m-Debüt in 50,51 Sekunden.

 

Seine beste Einzelleistung, bei insgesamt drei Tagessiegen, erbrachte Fabian Baten im Speerwurf der U20. Der Mehrkämpfer warf den 800-g-Speer auf gute 48,65 Meter. Außerdem siegte Baten im Dreisprung (11,94m) und dem 110-m-Hürdensprint (16,42s). Die fast gleiche Kombination von Disziplinen bestritt auch seine Trainingspartnerin Hannah Schoofs, die nur dem Weitsprung gegenüber dem Dreisprung den Vorzug gab. Als Zweite im Hürdensprint (16,01s) und Erste im Weitsprung (5,28m) steigerte die 7-Kämpferin ihre Saisonbestweiten. Wie bei Baten ragte jedoch das Speerwurfergebnis heraus. Die Athletin von Ely Niehaus erzielte im letzten Wurf starke 42,08 Meter und nähert sich damit immer mehr der DM-Norm von 44,00 Metern.

 

Zwei DM-Normen für die Deutschen Seniorenmeisterschaften Mitte Juli schafften Reiner Heweling im 200-m-Lauf (25,49s/M55) und Silke Bennies, die mit einer Weite von 4,77 Metern (W40) sogar den Weitsprung der Frauen gewann. Bester Hochspringer der U18 war Mathis Morlo, der 1,77 Meter überfloppte. Eine neue persönliche Bestzeit im 80-m-Hürdensprint erzielte Lene Stumpen. Sie gewann das Rennen der  W14 in guten 13,02 Sekunden.

 

 

Ergebnisse aus Emmerich

 

 

 

Mo

13

Mai

2019

NRW-Langstaffelmeisterschaften am 11. Mai in Iserlohn + Regionsmeisterschaften U16/U14 am 11. Mai in Duisburg + Kaderwettkampf NRW-Hammerwurfkader am 11. Mai in

Ronja van der Heiden holte die Titel im Speerwurf und im Kugelstoßen der W15.
Ronja van der Heiden holte die Titel im Speerwurf und im Kugelstoßen der W15.

 

Ronja van der Heiden wird Doppelmeisterin

 

Mit zahlreichen Titeln, Normen und persönlichen Bestleistungen im Gepäck kehrten die Athleten des LAZ Rhede von Wettkämpfen und Meisterschaften in Iserlohn, Duisburg und Olfen zurück. Den NRW-Meistertitel der männlichen U20 mit der 4x400-m-Staffel sicherte sich das Quartett der Startgemeinschaft aus Rhede, Sonsbeck und Bottrop (Team RSB) bei den Meisterschaften in Iserlohn. Die LAZ-Athleten Fabian Baten, Jan Siebert und Jan-David Ridder liefen zusammen mit dem Bottroper Simon Ehring zum ungefährteten Sieg in 3:35,94 Minuten. Zweiter wurde das Quartett der LG Remscheid (3:41min).

 

Vier Hammerwerfer mit drei DM-Normen und drei Tagessiegen, lautet die Ausbeute der LAZ-Hammerwurfgarde, die bei einem NRW-Kaderwettkampf in Olfen auftrumpfte. Als Sieger der männlichen U18 steigerte Gerrit Vißer seine persönliche Bestweite mit dem 5-kg-Hammer auf 54,71 Meter. Der Schützling von LAZ-Hammerwurftrainer Werner Niehaus, konnte damit erstmals seinen Dauerkonkurrenten Luca Overmeyer (Uerdingen) besiegen, der 54,31 Meter erzielte. Maßarbeit lieferte Moritz Leiting ab, der den 6-kg-Hammer auf 50,04 Meter schleuderte und damit die U20-DM-Norm um vier Zentimeter übertraf. Erneut über der U16-DM-Norm flog der 3-kg-Hammer von Alexandra Spieker, die mit ihrer Tagesbestweite von 38,21 Meter Dritte der U16 wurde. Den besten Saisoneinstieg ihrer Karriere gelang Maximiliane Langguth, die mit einer Weite von 57,59 Metern nur 41 Zentimeter unter der DM-Norm für Berlin blieb. 

 

Bei den Regionsmeisterschaften in Dusiburg überzeugten die U16-Athlet/-innen des LAZ Rhede mit fünf Titeln, fünf zweiten und drei dritten Plätzen. Doppelmeisterin im Speerwurf und Kugelstoßen der W15 wurde Ronja van der Heiden, die mit einer persönlichen Bestweite von 36,00 Metern im Speerwurf und 11,15 Metern im Kugelstoßen souverän gewann. Bereits im 100-m-Vorlauf der W15 sicherte sich Rieke Unland die DM-Norm für Bremen. Bei leichtem Gegenwind sprintete Unland in 12,75 Sekunden zur persönlichen Bestzeit. Im Finale lief sie bei etwas zu starkem Rückenwind dann exzellente 12,50 Sekunden, musste sich aber der pfeilschnellen Anna-Lena Berninger (Xanten) geschlagen geben (12,41s). Einen Regionstitel sicherte sich Unland dann doch noch. Zusammen mit Merret Manten, Jule Weibel (beide Sonsbeck) und Lene Stumpen (Rhede) lief das Quartett der StG Rhede-Sonsbeck in schnellen 51,71 Sekunden zum Titel. Zweite wurde Rhede-Sonsbeck II (55,17s) mit Lena Bonhoff als Schlussläuferin.

 

Einen souveränen Erfolg feierte Thea Lehmbrock im 800-m-Lauf der W14. Nach gut 500 Metern zog die Rhedenserin zum Endspurt an und lief in guten 2:27,47 Minuten auf Anhieb zur NRW-Norm. Schnellste Hürdensprinterin der W14 war Lene Stumpen, die mit eleganter Technik die 80-Meter-Strecke in 13,19 Sekunden zurücklegte. Für die besten Resultate der männlichen LAZ-Athleten sorgte Matz Grunden, der mit starken 6,09 Metern im Weitsprung ebenso Vizemeister wurde wie in der Zeit von 39,57 Sekunden im 300-m-Lauf. Bereits nächsten Sonntag geht es für die LAZ-Athleten bei einem Meeting in Emmerich wieder auf Normenjagd. Hier steigt dann auch Klaudia Kaczmarek in die Saison ein.

 

Ergebnisse NRW-Langstaffelmeisterschaften

 

Ergebnisse Regionsmeisterschaften

 

 

 

Do

02

Mai

2019

Drake Relays am 25. April in Des Moines/USA und Deutsche Marathonmeisterschaften am 28. April in Düsseldorf

Langstrecklerin Jana Groß-Hardt hofft darauf, bis zum 20. Bocholter Citylauf am Samstag wieder fit zu sein.
Langstrecklerin Jana Groß-Hardt hofft darauf, bis zum 20. Bocholter Citylauf am Samstag wieder fit zu sein.

 

3-Stunden-Marke knapp verpasst

 

Mit einer Zeit von 3:07 Stunden lief Jana Groß-Hardt bei den Deutschen Marathonmeisterschaften in Düsseldorf auf den 22. Platz der Frauenklasse. Nach gutem Beginn und einer Durchgangszeit von unter 1:30 Stunden für den Halbmarathon, lief es für die Langstrecklerin des LAZ Rhede im zweiten Rennabschnitt nicht mehr rund, so dass sie die 3-Stunden-Marke diesmal nicht unterbieten konnte

Groß-Hardt hofft bis Samstag wieder fit zu sein, da sie gerne beim 20. Bocholter Citylauf an den Start gehen würde. „Eine Woche Pause nach einem Marathon ist natürlich sehr kurz und eine Teilnahme macht nur Sinn, wenn der schlimmste Muskelkater aus den Beinen heraus ist“, erläutert Groß-Hardt ihren Entschluss, erst am Wettkampftag über ihre Teilnahme zu entscheiden.

  

Zwei Fliegen mit einer Klappe schlug LAZ-Hürdenass Henry Vißer bei den Drake Relays in Des Moines/USA. Der Schützling von LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm steigerte seine Saisonbestzeit über 400m Hürden auf starke 52,20 Sekunden. Der Bocholter unterbot damit die DM-Norm von 53,00 Sekunden deutlich und rangiert damit auf Position 1 der Deutschen Bestenliste. Im letzten Jahr lief Vißer an gleicher Stelle 51,77 Sekunden, womit er zum Saisonende Platz neun der Deutschen Bestenliste belegte.

 

Ergebnisse Marathon-DM

 

 

 

Mi

10

Apr

2019

Wettkämpfergebnisse: 5./6. April: Regionsmeisterschaften Langstaffeln in Bottrop + UNF Meeting in Jacksonville/USA + Werfertag in Wesel + Werfertag in Leichlin

NRW-Kaderathlet Gerrit Vißer übertraf die DM-Norm für die Deutschen U18-Meisterschaften (53,00m) mit starken 53,93 Metern deutlich.
NRW-Kaderathlet Gerrit Vißer übertraf die DM-Norm für die Deutschen U18-Meisterschaften (53,00m) mit starken 53,93 Metern deutlich.

 

Vißer und Spieker übertreffen DM-Normen

  

Mit guten Ergebnissen und zwei DM-Normen im Gepäck kehrten die Werfer des LAZ Rhede von Wettkämpfen in Wesel und Leichlingen zurück. Bei dem in Gedenken an den langjährigen Nord-rheintrainer Kurt „ Eia“ Benner ausgetragenen „Ein Benner Werfertag“ in Leichlingen schleuderte der NRW-Kaderathlet Gerrit Vißer den 5-kg-Hammer auf starke 53,93 Meter. Als Dritter übertraf der U18-Athlet auf Anhieb die DM-Norm (53,00m) für die Deutschen U18-Meisterschaften Ende Juni. 

Betreut wurde Vißer dabei von Ann-Kathrin Kröger, da sein Trainer Werner Niehaus zeitgleich bei einem Wettkampf in Wesel die gesamte restliche Werfergarde des LAZ Rhede coachte. Auch in Wesel schaffte eine junge Hammerwerferin die DM-Norm. Alexandra Spieker übertraf mit einer Weite von 39,27 Metern mit dem 3-kg-Hammer die U16-Norm von 38,00 Metern deutlich. Als Tagessieger verließen außerdem auch Anna Jantzen, Fabian Baten, Martin Langstein und Linus Feldhaus das Auestadion. Anna Jantzen setzte sich mit 37,92 Metern im Hammerwurf und 31,73 Metern im Speerwurf gleich zweimal bei der U20 durch. Fabian Baten warf den 800-g-Speer auf gute 43,59 Meter (U20) und Linus Feldhaus stieß die 4-kg-Kugel auf die neue persönliche Bestweite von 12,51 Meter.

  

Bei den Regionsmeisterschaften der Langstaffeln waren drei LAZ-Läuferinnen im Einsatz. In der weiblichen Jugend U16 der StG Rhede-Sonsbeck sorgten Annika Geuting (2:32min) und Thea Lehmbrock (2:30min) für einen riesigen Vorsprung, den die Sonsbeckerin Sophie Leuyven nach 8:16,31 Minuten ins Ziel rettete. Noch schneller lief Nike Dangelmaier ihren Teilabschnitt in der 3x800-m-Staffel der StG LA-Team RSB. Die Langhürdenspezialistin übergab bereits nach 2:22 Minuten das Staffelholz auf Rahel Brömmel (Sonsbeck). Zusammen mit der Startläuferin Pauline Schultze (2:40min) lief das Trio in 7:22,04 Minuten zur DM-Norm der weiblichen U20 (7:25,00min).

  

In Jacksonville/USA bestritt Malte Stockhausen sein zweites Rennen über 3000-Meter-Hindernis. Bei seinem souveränen Start-Ziel-Sieg verpasste Stockhausen seine persönliche Bestzeit in 9:28,41 Minuten nur um neun Hundertstel. Mit einem Vorsprung von über fünfzehn Sekunden holte Stockhausen damit wieder die volle Punktzahl für sein Uni-Team von der Flordia Tech Universität.

 

Ergebnisse aus Leichlingen

 

Ergebnisse aus Wesel

 

Ergebnisse aus Bottrop

 

 

Mo

08

Apr

2019

Sportlerehrung der Stadt Rhede am 5. April 2019

 

Die Stadt Rhede zeichnet 49 Sportler aus

 

Auszug aus dem BBV-Pressebericht von Matthias Grütter

  

Rhede - Die Stadt Rhede hat Freitagabend im Rats- und Kultursaal des Rathauses die erfolgreichsten Sportler und Mannschaften des vergangenen Jahres ausgezeichnet. Es gab Urkunden und vor allem die Medaillen in Gold, Silber und Bronze.

 

Bürgermeister Jürgen Bernsmann, der zuvor über Fairplay, unlauteren Wettbewerb und Doping geredet hatte, sagte mit Blick auf die geladenen Gäste: „Wir ehren hier ausnahmslos saubere Sportler.“ Und er fügte an: „Sie repräsentieren die Stadt Rhede.“ Und das auf eine sehr beeindruckende Weise.

 

Herausragend war die Leistung von Reiner Heweling. Der Sprinter des Leichtathletikzentrums (LAZ) Rhede, das fast schon traditionell die meisten Ehrungen einheimste, hatte im Vorjahr bei den Senioren-Weltmeisterschaften in Malaga/Spanien in 12,16 Sekunden über die 100 Meter Bronze gewonnen. Von der Stadt gab es am Freitag dafür Gold. 19 Medaillen gab es zudem in Silber. 28 bronzene Plaketten kamen hinzu. Geehrt wurden nicht nur Leichtathleten, sondern auch Gewichtheber, Ju-Jutsu-Kämpfer und Reiter. Die Aktiven kamen aus den Klubs RuF Krommert, Budo-Sport Rhede, RV Rhede, LAZ Rhede und TV Rhede.

 

Zum Ende der Veranstaltung hin wurde auch der Rheder Ehrenamtspreis verliehen. Dieses Mal erhielten diesen Hammerwurftrainer Werner Niehaus vom LAZ Rhede sowie Heinrich Tekampe von der Behinderten-Sport-Gemeinschaft. Diese Ehrung wurden von Antonius Böing, Vorsitzender des Stadt-Sport-Verbandes, und von Andre Schaffeld, Vorstandsmitglied der Volksbank Rhede, vorgenommen.

 

Werner Niehaus ist beim LAZ Trainer, Betreuer und Vorstandsmitglied. Er war selbst Hammerwerfer mit einer Bestweite von 53,76 Metern. Niehaus war Rat gebender Sportkollege und Trainingspartner von Manfred Hüning und Heimtrainer von Norbert Radefeld, die beide zur Weltspitze gehörten. Seit über 40 Jahren sei Niehaus „konsequent, besonnen und ruhig“ für das LAZ tätig. „Aus nationaler aber auch internationaler Sicht ist Werner Niehaus geschätzter weil sachkundiger und einfühlsamer Trainer“, hieß es. „Und wichtig für den Verein ist: Er lernte durch einen Trainingsaufenthalt in Bolivien seine heutige Ehefrau Elli kennen, die selbst langjährige und erfolgreiche Wurftrainerin ist.“

 

Zum zehnten Mal wurde der mit je 250 Euro dotierte Ehrenamtspreis verliehen, den Andre Schaffeld von der Volksbank Rhede gemeinsam mit Bernsmann und Böing überreichte. So würden auch diejenigen einmal im Rampenlicht stehen, die die Säulen der Vereine sind.

 

 

 

Do

04

Apr

2019

Putztag im LAZ am 27.04.2019

 

Putztag im LAZ!

 

Samstag, den 27. April von 10 - 14 Uhr

 

für Erfrischungsgetränke und Verpflegung ist gesorgt!

 

 

Mi

03

Apr

2019

Oral Roberts Invite am 30. März in Tulsa/USA + Daytona Beach Classics am 29. März/USA

Henry Vißer unterbot in 53,57 Sekunden die DM-Norm (56 sec.) über 400m Hürden deutlich. (Archivfoto: Jan-Hendrik Ridder)
Henry Vißer unterbot in 53,57 Sekunden die DM-Norm (56 sec.) über 400m Hürden deutlich. (Archivfoto: Jan-Hendrik Ridder)

 

Vißer und Stockhausen unterbieten U23-DM-Normen

  

DLV missachtet Athletenproteste zu fragwürdigen Entscheidungen

  

Die US-Stipendiaten des LAZ Rhede, Henry Vißer und Malte Stockhausen, überzeugten bei Meetings in Tulsa/Oklahoma und Daytona Beach/Florida mit Siegen für ihr Uni-Team. Beide unterboten dabei die U23-DM-Norm deutlich.

  

Nachdem Henry Vißer zum Saisonauftakt die 400m Hürden in 54,52 Sekunden absolvierte und damit bereits die U23-DM-Norm von 56 Sekunden unterbieten konnte, steigerte sich der LAZ-Athlet bei einem Meeting in Tulsa (Oklahoma) auf gute 53,57 Sekunden. Er siegte bei böigem und kaltem Wind mit deutlichem Vorsprung vor der internationalen Konkurrenz. Wie in den USA üblich lief Vißer zudem noch in der 4x100-m- und 4x400-m-Staffel für sein Uni-Team. Bis zur deutlich verschärften DM-Norm von 53,00 Sekunden fehlt dem Schützling von LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm nur noch eine halbe Sekunde. „Die Saison ist noch lang und der Meldeschluss für Berlin ist erst nach unserm Meeting am 20. Juli“, erläutert Palm.

 

Malte Stockhausen, der bereits das dritte Jahr an der renommierten Florida Tech University studiert, lief nach guten 15:11 Minuten über 5000 Meter zum Saisoneinstieg bei den Daytona Beach Classics erstmals in der Saison die 3000-m-Hindernisstrecke. In einem einsamen Rennen lief Stockhausen in starken 9:32,36 Minuten einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg entgegen. Die Norm für die U23-DM Mitte Juni in Wetzlar unterbot der Student der Meeresbiologie um knapp fünf Sekunden. Trotz dieser schönen Erfolge ist die Stimmung bei den U23-Athleten des LAZ Rhede zurzeit getrübt. Grund dafür sind verschärfte Normen für die DM in Berlin sowie die Streichung aller Staffel-entscheidungen. Diese finden nun alternativ im Rahmen der U23-DM statt. Allerdings hat der DLV dort die Staffelmeisterschaften der U23-Athleten gestrichen. Trotz großer Proteste der Betroffenen ist kein Einlenken der DLV-Verantwortlichen in Sicht. „Für unsere U23-Sprintstaffel ist damit eine reelle Medaillenchance schon vor der DM dahin“, ärgert sich Palm über die Missachtung der Sportler durch den Verband.

 

Di

02

Apr

2019

Senioren-Hallen-Weltmeisterschaften vom 24.-30. März in Torun/Polen

In 25,06 Sekunden qualifizierte sich Reiner Heweling als Fünftschnellster für das 200-m-Finale.
In 25,06 Sekunden qualifizierte sich Reiner Heweling als Fünftschnellster für das 200-m-Finale.

 

Heweling bei Hallen-WM dreimal am Start

 

Mehr als 4.000 Seniorensportler aus 88 Nationen gingen im polnischen Torun bei den Hallen-Weltmeisterschaften der Leichtathleten an den Start. Mit großer Begeisterung berichtete jetzt der 6-fache Deutsche M55-Meister vom LAZ Rhede, Reiner Heweling, von seiner Teilnahme:“ Die Gastfreundschaft und das Organisationstalent der polnischen Kampfrichter und Offiziellen war einzigartig“, schwärmt Reiner Heweling von seiner ersten Hallen-Weltmeisterschaft. Auch sportlich war Torun für Heweling die (lange) Reise wert. In seiner Lieblingsdisziplin, dem 60-Meter-Sprint, qualifizierte sich Heweling souverän über den Vor- und Zwischenlauf für das Finale der besten Acht. Hier fehlten ihm als Fünftplatzierten in 7,65 Sekunden ganze 5 Hundertstelsekunden zur Bronzemedaille.

 

Auch die Entscheidung über 200 Meter wurde über drei Runden ausgetragen. Aus elf Vorläufen qualifizierten sich die besten 18 Seniorensprinter für drei Halbfinalläufe. Im dritten Halbfinale lief Heweling als Zweiter starke 25,06 Sekunden und qualifizierte sich als Fünftschnellster für das Finale. Hier fehlte dann etwas die Kraft, sodass in 25,71 Sekunden der sechste Platz heraussprang. Zur abschließenden 4x200-Meter-Staffel mobilisierte Heweling nochmal alle Reserven. Hinter den Weltrekord laufenden Franzosen (1:39,40min), Großbritannien und den USA lief das DLV-Quartett in 1:43,71 Minuten auf den vierten Platz.

 

Ergebnisse

 

 

Di

19

Mär

2019

Vorschau 49. Internationales Leichtathletik-Meeting in Rhede am 20. Juli 2019 im BESAGROUP-Sportpark

Das Foto von Jan-Hendrik Ridder zeigt das Finish im 100-m-Finale der Männer mit u.a. dem Deutschen 200m-Hallenmeister 2018, Steven Müller (links) und dem LAZ-Ass Henry Vißer (rechts).
Das Foto von Jan-Hendrik Ridder zeigt das Finish im 100-m-Finale der Männer mit u.a. dem Deutschen 200m-Hallenmeister 2018, Steven Müller (links) und dem LAZ-Ass Henry Vißer (rechts).

 

Internationale Wettkampfbühne vor Leichtathletik-DM

 

Mit großer Vorfreude auf die Leichtathletik-DM in Berlin (3./4. August) und einer Vielzahl nationaler und internationaler Meisterschaften in den unterschiedlichen Altersklassen starten die Leichtathleten des LAZ Rhede in die Vorbereitung auf die  Sommersaison 2019. Auf dem Weg zur "Multi-DM“ in Berlin, wo nicht weniger als zehn Deutsche Meisterschaften in olympischen Sportarten ausgetragen werden, stellt das Internationale Leichtathletik-Meeting in Rhede wieder eine wichtige Etappe für die nationale Elite dar. Für Samstag, den 20. Juli, haben die Verantwortlichen des LAZ Rhede um den Meetingorganisator Jürgen Palm ein spannendes und umfangreiches Programm auf die Beine gestellt. Die 49. Auflage des Traditionsmeetings im Westmünsterland bietet wieder die gesamte Palette der Leichtathletik, von Normwettkämpfen für die Leichtathletik-WM in Doha (Katar) bis hin zu den Talentstaffeln für die Kleinsten.

 

Um 16.00 Uhr fällt der erste Startschuss im Stadion. Neben den Sprints stehen in diesem Jahr insbesondere die 400m Hürden und die Mittelstrecken im Fokus. Auf der Jagd nach den WM-Normen werden die deutschen Topathleten von der traditionell starken internationalen Konkurrenz gefordert. Bereits während der Hallen-DM in Leipzig erhielt Meeting-Chef Jürgen Palm zahlreiche Anfragen und Zusagen von DLV-Topathleten: „Der Termin des LAZ-Meetings liegt optimal für unser Team“, gab DLV-Teamleiter-Sprung Uwe Florcak (Hamburg) die Zusage für die Kaderathleten im Drei- und Weitsprung. Da das LAZ-Meeting im Juli stattfindet, können die Athleten bereits Rankingpunkte für die Olympischen Spiele 2020 sammeln. Dann wird die Qualifikation nicht mehr ausschließlich über Einzelnormen erfolgen, sondern anhand der IAAF-Weltrangliste: „Die Athleten sind  gefordert, mehr Wettkämpfe zu bestreiten, da die fünf besten Ergebnisse gewertet werden“, erläutert Palm die Idee hinter der Reform. Zusätzlich gibt es Punkte für die Klasse der Meetings. „Als internationales Meeting gibt es bei uns mehr Punkte als bei einem nationalen Meeting“, sieht Palm ein zusätzliches Argument für Rhede.

 

Von 13.00 bis 16.00 Uhr genießen die besten NRW-Nachwuchstalente im Hammerwurf, moderiert vom 8-fachen Deutschen Hammerwurfmeister Markus Esser, die volle Aufmerksamkeit des Publikums, das wie in den Vorjahren mit tollen Leistungen auf der bekannten Rheder Wurfanlage rechnen darf. Mit dabei sind natürlich auch die LAZ-Hammerwerfer/-innen um Maximiliane Langguth und die DLV-Spitzenathletinnen aus Leverkusen und Berlin.

 

Als weitere Aufwertung des LAZ-Meetings, sowie der gesamten NRW-Leichtathletik, ist auch die Gründung einer Meetingserie in NRW zu sehen: „Die beiden NRW-Leichtathletikverbände haben es geschafft, die besten sechs Meetings in NRW so zu koordinieren, dass eine Meeting-Serie entsteht und es keine Überschneidungen wie im letzten Jahr gibt“, erläutert Palm. Von Gladbeck (Pfingstsamstag) geht es über Köln (30. Juni), Bottrop (7. Juli) und Paderborn (13. Juli) nach Rhede. Den Abschluss bilden dann die „Bayer-Classics“ am 24. Juli in Leverkusen. Neben der Terminkoordination geht es auch darum, den besten NRW-Athleten eine gute Wettkampfbühne gegen internationale Konkurrenz zu bereiten. Dem LAZ-Meeting kommt als dem traditionsreichsten internationalen Leichtathletik-Meeting in diesem Kreis eine Sonderrolle zu: „Bei uns landen die meisten internationalen Anfragen, da wir seit Jahrzehnten eine feste Größe im Meetingkalender sind“, ist Palm stolz auf das internationale Renommee des LAZ-Meetings.

 

 

 

 

Do

14

Mär

2019

2. Hallenvergleichskampf der Leichtathleten U17 Belgien-Niederlande-NRW am 9. März in Münster

Enie Dangelmaier sprang mit 5,53 Metern auf den vierten Platz. (Foto: Christian Dangelmaier)
Enie Dangelmaier sprang mit 5,53 Metern auf den vierten Platz. (Foto: Christian Dangelmaier)

Dangelmaier und Morlo kämpfen für NRW

 

Beim 2. Hallenvergleichskampf der U17-Leichtathleten zwischen Belgien, den Niederlanden und der NRW-Auswahl standen mit Enie Dangelmaier und Mathis Morlo auch zwei Sprungtalente des LAZ Rhede im NRW-Team. Während Enie Dangelmaier die Qual der Wahl hatte und schließlich einen Start im Weitsprung der ebenfalls möglichen Nominierung im Dreisprung vorzog, freute sich Morlo auf eine Einladung für das Hochsprungteam.

 

Bereits im ersten Versuch glückte Dangelmaier mit 5,53 Metern ihre Tagesbestweite, obwohl sie dabei vor dem Brett abgesprungen war. In der Endabrechnung bedeutete dies der vierte Platz. Morlo belegte mit übersprungenen 1,80 Metern den sechsten Rang. Er blieb damit nur einen Zentimeter unter seiner persönlichen Bestleistung.

 

In der Mannschaftswertung gab es einen überlegenen Sieg der niederländischen Auswahl, die mit 316,5 Punkten mehr als doppelt so viele Zähler sammelte wie das NRW-Team (141), das hinter Flandern und Wallonien auf Platz vier landete. Im Gegensatz zu den Gästen aus den Niederlanden und Belgien war das NRW-Team nicht in allen Disziplinen besetzt, sodass in der Teamwertung keine bessere Platzierung möglich war. „Warum nicht in allen Disziplinen NRW-Athleten am Start waren, ist mir völlig schleierhaft. Eine solche Chance, sich mit Talenten aus den Nachbarländern zu messen, darf man sich nicht entgehen lassen“, hatte LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm wenig Verständnis für das Fehlen vieler NRW-Kaderathleten.

 

Ergebnisse

 

 

 

 

Mi

13

Mär

2019

Cross-DM am 9. März in Ingolstadt

Stefan Ritte vom LAZ Rhede lief auf der sehr anspruchsvollen Crossrennstrecke mit internationaler Besetzung ein tolles Rennen.
Stefan Ritte vom LAZ Rhede lief auf der sehr anspruchsvollen Crossrennstrecke mit internationaler Besetzung ein tolles Rennen.

 

Lowicker kehren mit zwei Top-8-Platzierungen

von der Cross-DM zurück

 

Pressebericht von Janek Betting

 

Bereits am Freitagvormittag machte sich die Lowicker Wettkampfgruppe zur Cross-DM in Ingolstadt auf. Anders als sonst für Crosslaufmeisterschaften üblich, fand das Rennen im Ingolstadter Hindenburgpark und damit direkt im Stadtzentrum, und nicht auf umliegenden Feldern oder Wiesen, statt. Dennoch war die ca. 1 km lange Runde durch kurze, harte Anstiege, teils engen Kurven und einigen Hindernisse sehr anspruchsvoll.

Für die herausragenden Ergebnisse aus Lowicker Sicht sorgten Helga Willemsen und Friedhelm Betting, die jeweils den 8. Platz ihrer Altersklasse belegten. Bei ihrem ersten DM-Start benötigte Willemsen für die 5,1 km lange Strecke 23:45 Minuten und sicherte sich mit einer fulminanten Schlussbeschleunigung den 8. Platz. Ebenfalls ein starkes Rennen zeigte Sylvia Uebbing (24:54 min), die als 16. der W50 ins Ziel kam. „Sylvia hat in den letzten Wochen super trainiert und sich mit diesem tollen Ergebnis selbst belohnt“, zeigt sich DJK-Trainer Janek Betting zufrieden. Auch Werner Enk absolvierte 5 Runden und kam nach 25:06 Minuten ins Ziel. Obwohl er durch einen grippalen Infekt in den letzten zwei Wochen kaum trainieren konnte, belegte er einen respektablen 25. Platz in seiner Altersklasse M60.

 

Im zweiten Meisterschaftslauf waren für Friedhelm Betting und Manfred Grunau 6,1 km zurückzulegen. Friedhelm Betting stellte hier in 25:17 Minuten einmal mehr seine herausragende Form unter Beweis und lief auf den 8. Platz der M55. Mit seiner ersten Top-8-Platzierung durfte Betting den bisher wohl größten Erfolg seiner Kariere feiern. In der stark besetzten Altersklasse M50 musste Manfred Grunau seinem hohen Anfangstempo Tribut zollen und erreichte in 27:36 Minuten als 32. das Ziel.

 

„Abgesehen von Friedhelm haben alle ihr Debüt bei Deutschen Meisterschaften gegeben. Besonders unter diesem Gesichtspunkt können alle mit ihren Ergebnissen zufrieden sein. Dass dann auch noch zwei Top-8-Platzierungen herausgesprungen sind, ist einfach der Hammer! “, resümiert Janek Betting zufrieden.

 

Ebenfalls zur Reisegruppe gehörte Stefan Ritte vom LAZ Rhede, der im Mittelstreckenrennen der Männer über 4,1 km am Start war. Nach taktisch kluger Renneinteilung lief Ritte in 13:59 Minuten auf einen starken 23. Platz. Insgesamt finishten hier 78 Läufer, unter anderem auch Athleten auf internationalem Niveau wie der neue und alte Deutsche Cross-Meister Richard Ringer, oder der zweitplatzierte Florian Orth. Umso höher ist der 23. Platz, den Ritte belegte, zu bewerten.

 

 

Während ein Teil der Lowicker Läufer schon im Ziel bei den Deutschen Cross-Meisterschaften war, ging eine weitere Gruppe beim Track-&-Field-Run von AvA´70 in Aalten über die 5-km-Distanz an den Start. Hier ging es allerdings etwas beschaulicher zu.

Trotz der Abwesenheit der Teilnehmerinnen der Deutschen Cross-Meisterschaften, liefen mit Anne Wüpping und Britta Ihling gleich zwei Frauen unter die Top Ten. Mit einer Zeit von 22:45 Minuten wurde Anne Wüpping bei ihrem Lowick-Debüt auf der 5-km-Distanz 5. in der Gesamtwertung der Frauen. Björn Jansen war schnellster Lowicker und lief in einer Zeit von 18:50 Minuten auf Platz 7 der Männergesamtwertung. Er sorgte somit für die dritte Top-10-Platzierung in Aalten. Komplettiert wurde das Ergebnis durch Michael Engbers (20:06 min), Andre Geukes (21:56 min) und Sandra Boland (30:07 min).

 

Bei wechselhaftem Wetter mit Regenschauern, Sonne und viel Wind wurde den Sportlern besonders auf der zweiten Hälfte des Rennens einiges abverlangt. Starker Gegenwind mit heftigen Regenschauern, auf- und absteigende Passagen auf schmalen Waldwegen und ein Parcours mit zahlreichen Spitzkehren, zwei Sprunggruben und zwei Baumstämmen im Stadion erschwerten die Laufbedingungen, bevor es auf die letzten Meter der Zielgeraden ging.

 

Ergebnisse Cross-DM

 

Ergebnisse aus Aalten

 

 

 

Di

12

Mär

2019

Nordrhein-Hallenmeisterschaften U16 am 10. März 2019 in Düsseldorf

Matz Grunden gewinnt den Dreisprung der M15 mit 2 Metern Vorsprung.
Matz Grunden gewinnt den Dreisprung der M15 mit 2 Metern Vorsprung.

LAZ-Nachwuchs räumt kräftig ab

 

Zum Abschluss der Hallensaison räumte der Nachwuchs des LAZ Rhede bei den Nordrhein-Hallenmeisterschaften der Jugend U16 kräftig ab. Sechs Medaillen, davon drei aus Gold sowie weitere sechs Endkampfplatzierungen sorgten für beste Stimmung bei Athleten, Trainerteam und Eltern der Nachwuchstalente aus Rhede.

 

Für die größte Überraschung sorgte Ayisha Mouhamed, die schon im 60-m-Vorlauf der W14 ihre bisherige Bestzeit von 8,36 Sekunden pulverisierte und in 8,14 Sekunden die schnellste Zeit aller Teilnehmerinnen lief. Im Finale hielt Mouhamed dem Favoritendruck stand und siegte ungefährdet in schnellen 8,13 Sekunden. Den zweiten Titel für das LAZ Rhede errang in überlegener Manier der M15-Dreispringer Matz Grunden, der nach Hopp, Stepp und Jump erst nach 12,14 Metern den Sand berührte und mit zwei Metern Vorsprung gewann.

Das dritte Gold wurde am stärksten bejubelt, denn es wurde durch die 4x200-Meter-Staffel der weiblichen U16 errungen, die damit ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen konnte. Startläuferin für die StG Rhede-Sonsbeck war Aiysha Mouhamed, die bereits nach kanpp 30 Metern an der Startläuferin aus Leverkusen vorbeilief und das Staffelholz in Führung liegend an Rieke Unland übergab. Unland, die als einzige Läuferin aus der Vorjahresstaffel im Team stand, spielte ihre hohe Endgeschwindigkeit aus und übergab mit Vorsprung auf die Sonsbeckerin Jule Weibel. Sie und auch die Schlussläuferin Merret Manten (Sonsbeck) wehrten die Angriffe von Leverkusen ab und wurden mit großem Jubel nach 1:49,63 Minuten im Ziel empfangen.

 

Zuvor hatte Rieke Unland in einer Wimpernschlagentscheidung Silber im 60-m-Sprint der W15 gewonnen. In neuer persönlicher Bestzeit von 7,92 Sekunden musste sie sich mit einem minimalen Rückstand von 1 Hundertstelsekunde der Siegerin Veronique Badjalimbe (TuS Köln rrh) geschlagen geben. „Rieke hat sich in diesem Winter enorm verbessert und eine enorm hohe Endgeschwindigkeit erreicht", freut sich ihr Trainer Jürgen Palm schon auf die Sommersaison, wo dann die 100 Meter den Stärken von Unland noch mehr entgegenkommen. Für Thea Lehmbrock sind die 800 Meter noch eine „Sprintstrecke." Der Athletin von LAZ-Lauftrainer Michael Ilbertz liegen eher die Laufstrecken ab 3000 Meter. Dennoch lief es für Lehmbrock auf den vier Hallenrunden richtig gut, sodass sie im Ziel in neuer persönlicher Bestzeit von 2:29,00 Minuten Zweite der W14 wurde.

 

Entsprechend der großen Disziplinpalette des LAZ Rhede, wollte Kugelstoßerin Ronja van der Heiden nicht hinten anstehen und stieß die 3-kg-Kugel auf 11,24 Metern. Mit dieser neuen persönlichen Bestweite landete die Athletin von Ely Niehaus auf dem Bronzeplatz der W15. Zwei Endkampfplätze gewann Linus Feldhaus, der im Weitsprung mit einer Sprungweite von 5,70 Metern Vierter wurde und im Kugelstoßen der M15  (11,81m) den siebten Platz belegte. Fünfte Plätze belegten Annika Geuting im 800-m-Lauf der W15 (2:29,66min), Lene Stumpen im 60-m-Hürdenfinale der W14 (9,66s) sowie die 4x200-m-Staffel der M15 (1:45,96min) in der Besetzung Maiko Dahlen (Sonsbeck), Linus Feldhaus, Matz Grunden und Robin Aengeneyndt (Sonsbeck). Sechster im Weitsprung der M15 wurde Matz Grunden mit einer Weite von 5,62 Metern.

 

Ergebnisse