Mo

06

Apr

2020

Schöne Osterfeiertage

 

 

Das Team des LAZ Rhede wünscht allen seinen Mitgliedern, Freunden, Sponsoren und Fans schöne und sonnige Osterfeiertage. Ruhig werden sie in diesem Jahr allemal sein. Bleiben Sie gesund und gutgelaunt.

 

Do

26

Mär

2020

50. Internationales LAZ Meeting/Rhede

 

Verschiebung auf 2021

 

Aufgrund der derzeit nicht absehbaren Entwicklung der weltweiten Corona-Pandemie hat sich der Vorstand des LAZ Rhede für die Verschiebung des 50. Internationalen Leichtathletik-Meetings in das Jahr 2021 entschlossen.

Es ist nicht die Zeit für Feiern und Großveranstaltungen, da die Menschen und viele unserer Förderer und Sponsoren derzeit große Sorgen haben, sodass neben dem Schutz der Gesundheit von Sportlern und Zuschauern auch die Solidarität mit den Förderern des LAZ Rhede eine große Rolle für unsere Entscheidung spielte“, erklärt LAZ-Stützpunkleiter Jürgen Palm.

 

Eine Verschiebung innerhalb des Jahres 2020 ist nicht sinnvoll, da nicht absehbar ist, ob und wann Sportler aus Europa und Übersee wieder nach Deutschland einreisen dürfen. Auch unsere Ehrengäste aus den USA und Russland könnten sicher nicht nach Rhede kommen“, erläutert Palm

 

Wir vom LAZ Rhede stehen zu 100 Prozent hinter den von den staatlichen Institutionen getroffenen Entscheidungen und hoffen, dass die verordneten Maßnahmen ihre Wirkung zur Eindämmung der Pandemie entfalten. Jetzt sind sportliche Tugenden wie Selbstdisziplin, Durchhaltevermögen und vor allem Teamgeist nicht auf der Laufbahn, sondern im Leben gefragt, damit wir alle möglichst gut durch diese schwierige Zeit kommen“, führt Palm weiter aus.

 

Di

24

Mär

2020

Trainingsempfehlungen während der Corona-Pause

Liebe Mitglieder des LAZ Rhede!

 

Schwierige Zeiten erfordern besondere Maßnahmen. Das LAZ Rhede unterstützt alle Maßnahmen, die zur Verringerung der Ansteckungsrate und Geschwindigkeit mit dem Corna-Virus beitragen. Wann und in welcher Form wir unser gewohntes Trainingsangebot wieder anbieten können, ist derzeit nicht absehbar.

 

Aus medizinischer Sicht ist die Stärkung der Abwehrkräfte durch Sport und Bewegung an der frischen Luft erlaubt und erwünscht!

 

Da wir als Verein keine Haftung für selbstständiges Sporttreiben übernehmen können, weisen wir darauf hin, dass die Umsetzung der nachfolgenden Trainingsempfehlungen nicht als Vereinstraining gelten.

 

Wir stehen aber jederzeit für Nachfragen zum Thema Sport und Gesundheit zur Verfügung.

 

Ihr erreicht uns über unsere Mailadresse: laz.rhede@gmx.de oder per Telefon: 02872-5237 (Mo-Fr von 10-13 Uhr).

 

Bleibt gesund!

 

Andreas Böing

 1. Vorsitzender

Gymnastikprogramm
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Fitnessprogramm
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Mi

18

Mär

2020

LAZ-Trainerwanderung fällt aus.

Wie alle anderen kulturellen und gesellschaftlichen Veranstaltungen fällt auch die LAZ-Trainerwanderung am 21. März dem Coronavirus zum Opfer, um die Infektionsketten zu unterbrechen.

 

Bleibt alle Zuhause, bleibt gesund und verliert euren Humor nicht!

Sa

14

Mär

2020

Einstellung des gesamten Trainingsbetriebes bis auf Weiteres

Vorübergehende Einstellung des Trainigsbetriebes wegen Corona-Pandemie
Anschreiben Vereine Coronavirus (1).pdf
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Fr

13

Mär

2020

Schülertraining wird ausgesetzt

Ab Montag (16.03.) bis zum Ende der Osterferien (19.04.) findet kein Schülertraining statt.  Informationen über den weiteren Trainingsbetrieb werden zeitnah auf der Homepage bekannt geben.

 

Do

12

Mär

2020

Unser Andreas ist ein 70er!

 

Lieber Andreas!

 

Die LAZ-Familie gratuliert Dir ganz herzlich zu deinem 70. Geburtstag.

 

Wir sagen Danke für Deinen unermütlichen Einsatz für das LAZ Rhede und wünschen Dir alles Gute, vor allem Gesundheit.

 

Mi

11

Mär

2020

Kinderleichtathletik Mannschaftswettkämpfe am 7. März 2020 in Wesel

Die LAZ-Nachwuchstalente waren mit großem Spaß bei der Sache.
Die LAZ-Nachwuchstalente waren mit großem Spaß bei der Sache.

 

Viel Spaß an der Leichtathletik

 

Mit vollem Einsatz und viel Spaß bestritten die Nachwuchstalente des LAZ Rhede einen vielseitigen Mannschaftswettkampf in Wesel. Über 30 Kinder aus den Trainingsgruppen der U10 und U12 bestritten Sprint, Staffel, Sprung und Wurfdisziplinen aus der Kinderleichtathletik. „Die Stimmung in den Gruppen und die Begeisterung beim Training hat sich auch bei diesem Wettkampf wieder gezeigt“, freut sich die LAZ-Schülertrainerin Melanie Ostendorf über das Engagement der LAZ-Talente.

 

Ergebnisse

 

 

Do

05

Mär

2020

Ergebnisse der LAZ-Athleten bei Wettkämpfen in den USA

Nike Dangelmaier absolviert hohe Trainingsumfänge in den USA.
Nike Dangelmaier absolviert hohe Trainingsumfänge in den USA.

 

Rasanter Formanstieg bei LAZ-Athleten in den Staaten

 

Mit tollen Leistungen für ihre Universitäts-Teams konnten die LAZ-Athleten Nike Dangelmaier, Henry Vißer und Malte Stockhausen im Rahmen ihres US-Studiums überzeugen. Nike Dangelmaier steigerte erst bei einem Meeting in Huntington ihre 800-m-Bestzeit auf starke 2:16,00 Minuten und lief eine Woche später in Bloomington (Indiana) die 400 Meter in starken 58,03 Minuten. In einem Monat startet die U20-Athletin mit Rennen über ihre Spezialdisziplin, 400m Hürden, in die Freiluftsaison. „Für Nike ist das Training in den USA eine große Umstellung, aber sie hat sich bisher super an die hohen Trainingsumfänge gewöhnt“, beschreibt LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm die Entwicklung von Dangelmaier.

Henry Vißer, der im dritten Studienjahr in Tulsa (Oklahoma) ist, schaffte es mit schnellen 48,58 Sekunden ins Finale der Regionalmeisterschaften in Birmingham. Als Siebter blieb Vißer in 48,66 Sekunden erneut unter der Hallen-DM-Norm des DLV. „Henry wäre bei der diesjährigen Hallen-DM in Leipzig mit diesem Niveau ein Endlaufkandidat gewesen“, ordnet Jürgen Palm die Zeit von Vißer ein.

 

Immer schneller wird Malte Stockhausen in seinem letzten Jahr an der „Florida Tech“. In Daytona Beach stellte er in 9:19,65 Minuten einen neuen Vereinsrekord über 3000-m-Hindernis auf und unterbot auf Anhieb die U23-DM-Norm um fast zwanzig Sekunden. Eine Woche später pulverisierte Stockhausen seine bisherige 5000-m-Bestzeit auf erstklassige 14:42,17 Minuten. „In dieser Form traue ich Malte auch die DM-Norm über 3000-m-Hindernis für Braunschweig zu“, staunt sein Trainer Jürgen Palm über den rasanten Formanstieg seines Schützlings.

 

Mi

04

Mär

2020

LAZ RHEDE JEMAKO Erima Shop

Mitglieder können beigefügte Formulare ausgefüllt bei INTERSPORT Pieron abgeben oder ausgefüllt dorthin mailen.

 

Sobald die Sachen dann fertig beflockt sind, meldet sich INTERSPORT, Thomas Overhoff, bei dem/ der Besteller -in.

 

Die ganze Abwicklung läuft dann über INTERSPORT Pieron.

 

Thomas Overhoff

 

INTERSPORT Pieron

Lars Pieron GmbH & Co. KG

Rebenstraße 4-12

46399 Bocholt

 

Telefon : 02871-2396340

Fax : 02871-2396349

Mail : team@intersport-pieron.de

Mail : info@intersport-pieron.de

Web : www.intersport-pieron.de

 

LAZ RHEDE JEMAKO Damen Erima Shop
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LAZ RHEDE JEMAKO Herren & Kinder Erima Shop
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Mi

04

Mär

2020

Nordrhein-Hallenmeisterschaften der Jugend U16 am 1. März 2020 in Düsseldorf

Das Foto zeigt die 1. Staffel der StG Rhede-Sonsbeck, die Bronze geholt hat, v.l.: Philina Schwarz, Ayisha Mouhamed, Lene Stumpen und Merret Manten.
Das Foto zeigt die 1. Staffel der StG Rhede-Sonsbeck, die Bronze geholt hat, v.l.: Philina Schwarz, Ayisha Mouhamed, Lene Stumpen und Merret Manten.

Viermal Bronze für die U16

 

Mit vier Bronzemedaillen im Gepäck kehrten die U16-Athleten des LAZ Rhede von den Nordrhein-Hallenmeisterschaften in Düsseldorf zurück. Dabei lief es zu Beginn der Meisterschaften alles andere als rund für Lene Stumpen, die mit guten Chancen auf die Endlaufteilnahme über die 60m Hürden angetreten war. Bereits an der ersten Hürde blieb die Athletin von LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm mit dem Nachziehbein hängen und konnte nur mit Mühe einen Sturz vermeiden. Obwohl Stumpen sich noch akrobatisch abfing und sogar das Ziel erreichte, war die Endlaufteilnahme natürlich futsch. Auch Niklas Venhues hatte sich mehr ausgerechnet als den siebten Platz im Weitsprung. Der Schützling von LAZ-Trainer Mecky Emmerich fand nicht seinen Rhythmus und blieb mit 5,32 Metern exakt vierzig Zentimeter hinter seiner Bestleistung.

Doch damit war das „Kontingent“ an Pech offenbar aufgebraucht und in der Folge lief es gut für die LAZ-Talente. Viktoria Wienand sprang im fünften Versuch im Weitsprung der W14 gute 4,84 Meter weit und angelte sich damit noch die Bronzemedaille. Nach dem Vorkampf hatte sie lediglich auf dem achten Platz rangiert. Zuvor hatte sie bereits im 60-m-Vorlauf in 8,44 Sekunden eine neue persönliche Bestzeit erzielt. Ayisha Mouhamed und Lene Stumpen stürmten anschließend in die Finalläufe über 60 Meter der W15. Mouhamed sprintete in einem spannenden Rennen in 8,22 Sekunden auf den Bronzeplatz und Stumpen erzielte in 8,38 Sekunden eine neue persönliche Bestzeit (13.).

 

Hochspannung boten dann die abschließenden 4x200-m-Staffelläufe. Die Jungs der Startgemeinschaft Rhede-Sonsbeck liefen ein beherztes Rennen und wurden in 1:45,36 Minuten mit dem Bronzeplatz belohnt. Neben Niklas Venhues lief das Quartett mit den Sonsbeckern Pau Spira, Lukas Schwich und Kevin Weber. Bei der weiblichen U16 konnte die StG Rhede-Sonsbeck gleich zwei Staffeln ins Rennen schicken. Die zweite Staffel setzte in guten 1:54,88 Minuten ein erstes Ausrufezeichen und belegte abschließend den siebten Platz. Viktoria Wienand und Lena Bonhoff vom LAZ Rhede liefen zusammen mit Kyra Kuckow und Maxima Heekeren vom SV Sonsbeck. Auch die erste Staffel war mit je zwei Sprinterinnen aus Rhede und Sonsbeck besetzt. Ayisha Mouhamed brachte das Team in Führung und Lene Stumpen konnte diese vor dem ART Düsseldorf behaupten. Merret Manten und Philina Schwartz ließen dann nichts mehr anbrennen und brachten das Team in 1:50,32 Minuten ins Ziel. Zwar konnte damit der Hattrick nicht geschafft werden, die Staffel hatte sowohl 2019 als auch 2018 gewonnen, aber hinter der StG Düsseldorf und Leverkusen gewann die Staffel Bronze.

 

 

Ergebnisse

 

 

Di

03

Mär

2020

Deutsche Senioren- Hallen- und Winterwurfmeisterschaften 2020 vom 28. Februar bis zum 1. März in Erfurt

Das Foto von Roman Buhl zeigt von links:  Michael Garbert, Hans Wewering, Sabrina Priebe-Bäumer und Reiner Heweling.
Das Foto von Roman Buhl zeigt von links: Michael Garbert, Hans Wewering, Sabrina Priebe-Bäumer und Reiner Heweling.

 

Deutscher Meistertitel für Garbert

 

Exakt zwanzig Jahre nach seinem größten Erfolg in der Jugendklasse sicherte sich Michael Garbert bei den Deutschen Senioren-Winterwurfmeisterschaften in der Altersklasse M35 die Deutsche Meisterschaft im Hammerwurf. Der Athlet des LAZ Rhede wird heute wie damals von Werner Niehaus betreut, der sich riesig über das „Comeback“ von Garbert freute: „Michael ist ein toller Athlet, der auch den Trainingspartnern immer mit Rat und Tat zur Seite steht“, lobt Niehaus den Teamgeist von Garbert.

Nachdem Garbert im November erstmals seit Jahren wieder an einem Hammerwurfwettkampf teilgenommen hatte und auf Anhieb mit einer Weite von 49,76 Metern NRW-Winterwurfmeister der Altersklasse M35 wurde, reifte der Gedanke, auch an den Deutschen Meisterschaften der Senioren teilnehmen zu wollen. In Erfurt verwies er den mit der besten Meldeleistung angereisten Peter Huber mit starken 50,27 Metern auf den zweiten Platz. Den fünften Platz im Hammerwurf der M55 erreichte Hans Wewering, der mit seiner Weite von 41,27 Metern sehr zufrieden war. Zu Platz drei fehlten zwar nur neunzig Zentimeter, aber Wewering freute sich über die gelungenen Versuche: „Im Training lief es zuletzt nicht so gut, so dass ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis bin“.

 

Auch unter dem Hallendach erreichte ein Athlet des LAZ Rhede Edelmetall. Nach der Doppelmeisterschaft im Vorjahr sprang für Reiner Heweling in diesem Jahr im 60-m- Sprint der M55 mit einer Zeit von 7,76 Sekuden die Silbermedaille heraus. Mit einem Blitzstart ging der Athlet von LAZ-Trainer Roman Buhl in Führung und musste nur den Berliner Roland Gröger vorbei lassen. Fünfte im 800-m-Lauf der W40 wurde Sabrina Priebe-Bäumer, die nach 2:41,27 Minuten im Ziel war. Etwas getrübt wurde die Freude im LAZ-Lager durch die Ausfälle von Christian Dangelmaier und Tom Ketelaer. Beide Medaillenkandidaten wurden durch muskuläre Probleme ausgebremst und hoffen nun auf die Senioren-DM im Sommer.

 

Ergebnisse

 

 

 

Di

03

Mär

2020

Einladung zum Ehemaligen-Treffen

 

 

50. Jahre LAZ Rhede, 50. Internationale Leichtathletik-Sportfeste/Meetings in Rhede!

 

Das sind zwei gute Gründe zum Feiern! Einen Tag nach unserem Jubiläumsmeeting am 11. Juni 2020 (Fronleichnam) wollen wir dies in gemütlicher Runde tun.

 

Ab 17 Uhr, im BESAGROUP-Sportpark Rhede (für die Oldies: Sportzentrum Rhede).

 

Eingeladen sind alle ehemaligen und aktiven LAZ-Mitglieder, sowie Trainer*innen, Vorstandsmitglieder, Freunde und Förderer des LAZ Rhede. Auch Sportlerinnen und Sportler, die in Rhede oder mit LAZ-Athleten ihre Karriere bestritten haben, sind herzlich willkommen.

Wer von euch noch Fotos und/oder Videomaterial hat, kann diese gerne mitbringen oder uns im Vorfeld zur Verfügung stellen. Auch alte Trikots oder Spikes können im Rahmen einer kleinen Ausstellung gezeigt werden.

 

Wer Grußbotschaften senden will, kann diese gerne über WhatsApp an folgende Nummer schicken:

 

+49 1573-365 20 71. Christian Dangelmaier bittet euch dabei Folgendes zu beachten:

 

  1. Im Querformat filmen.
  2. Videos mit der Foto-App, oder noch besser mit einer Videokamera erstellen.
  3. Sucht euch jemand, der euch filmt und nutzt dafür die Hauptkamera.
  4. Möglichst nicht vor einer weißen Wand filmen. Gerne in einem sportlichen Umfeld.

 

Ideen zur Gestaltung der Feier werden gerne entgegengenommen. Wie ihr wisst, sind die Hierarchien beim LAZ Rhede sehr flach. Jeder der will darf mit anpacken!

 

Da wir für die Feier keinen Sponsor haben (die brauchen wir für die Nachwuchsförderung), zahlt jeder seinen Verzehr selbst. Deshalb dürft ihr auch gerne Freunde und Familie mitbringen. Eine Voranmeldung ist nicht zwingend aber wünschenswert.

 

Ach ja, etwas Training im Vorfeld könnte nicht schaden! Informationen über Euer LAZ Rhede und das Meeting findet ihr auf unseren Seiten: laz-rhede.com und der Meetingseite: meeting-rhede.de

 

Viele Grüße aus Rhede,

 

Euer Orga-Team

 

Mi

26

Feb

2020

67. Deutsche Leichtathletik Hallenmeisterschaften am 22.-23. Februar in Leipzig

Mit 13,28 Metern landete Klaudia Kaczmarek bei den Deutschen Hallenmeisterschaften auf einen hervorragenden vierten Rang.
Mit 13,28 Metern landete Klaudia Kaczmarek bei den Deutschen Hallenmeisterschaften auf einen hervorragenden vierten Rang.

 

Erneute Steigerung der Saisonbestleistung

 

Immer wieder auf den Punkt bringt Klaudia Kaczmarek ihre Topform zum Saisonhöhe­punkt. So auch bei den diesjährigen Deutschen Leichtathletik Hallenmeisterschaften in Leipzig. Die Dreispringerin des LAZ Rhede war mit einer Saisonbestleistung von 13,03 Meter angereist und steigerte sich im Verlauf des Wettkampfes auf eine Weite von 13,28 Meter. Damit belegte Kaczmarek wie in den beiden Jahren zuvor den starken vierten Platz. „ Mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden, obwohl ich Klaudia natürlich die Bronze­medaille gegönnt hätte. Aber neben den Favoritinnen Neele Eckhardt und Kristin Gierisch war auch Jessie Maduka erwartet stark“, beschreibt LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm die Situation.

 

Eckhardt gewann mit einer Weite von 14,09 Metern ihren zweiten Hallentitel vor Gierisch, die 14,03 Meter sprang. Jessie Maduka vom ART Düsseldorf gelang nur ein guter Ver­such, dieser allerdings war mit 13,40 Metern, zwölf Zentimeter weiter als der beste Versuch von Klaudia Kaczmarek. Diese hatte zwar mit 13,23 Metern und 13,11 Metern die nächs­ten Weiten, doch am Ende zählt nicht die Serie sondern die Tagesbestweite. „Der Drei­sprungwettkampf der Frauen gehörte zu den besten Wettbewerben der Meisterschaft, denn im Gegensatz zu anderen Disziplinen waren hier die aktuell besten Dreispringerin­nen Deutschlands am Start“, erläutert Palm.

 

Eindrucksvoll ist auch die Serie von Klaudia Kaczmarek, die neunmal in Folge den End­kampf der besten acht Dreispringerinnen bei Deutschen Hallenmeisterschaften erreicht hat. Bei den Freiluftmeisterschaften hält diese Serie seit sieben Jahren. Ob Kaczmarek ihre erfolgreiche Laufbahn im Sommer fortsetzten möchte, entscheidet sie nach dem wohl­verdienten Urlaub. Ihr Trainer ist auf jeden Fall vorbereitet: „Die Trainingspläne für 13,50 Meter sind fertig“, sieht ihr Trainer Jürgen Palm noch Reserven bei seiner Top-Athletin.

 

Ergebnisse

 

 

 

Do

20

Feb

2020

Hallensportfest BV Teutonia Lanstrop am 16. Februar 2020 in Dortmund

Die Nachwuchsathletinnen Heleen Keiten-Schmitz und Blanca Torres freuen sich über ihre Erfolge.
Die Nachwuchsathletinnen Heleen Keiten-Schmitz und Blanca Torres freuen sich über ihre Erfolge.

Nachwuchs in Bestform

 

Mit einem weiteren Erfolg bei einem Hallensportfest in Dortmund bestätigte die LAZ-Nachwuchsathletin Heleen Keiten-Schmitz ihre derzeit hervorragende Form. Die Läuferin aus der Trainingsgruppe von Michael Ilbertz siegte im 800-m-Lauf der W13 in schnellen 2:28,80 Minuten. Dabei mussten sowohl Keiten-Schmitz als auch Blanca Torres kurz nach dem Start einen Haken schlagen, um einen Sturz zu vermeiden. „Direkt vor uns ist eine Athletin gestolpert und hingefallen, sodass wir beinahe in sie hineingelaufen wären“, schildern die Athletinnen den Vorfall. Torres belegte in guten 2:37,42 Minuten den vierten Platz und Enid Withag wurde in neuer persönlichen Bestzeit von 2:39,42 Minuten Sechste. Im Rennen der W15 erreichte Thea Lehmbrock in 2:30,51 Minuten den vierten Platz.

 

 

 Ergebnisse

Mo

17

Feb

2020

26. Deutsche Jugend-Winterwurfmeisterschaften am 15./16. Februar 2020 in Neubrandenburg

Gerrit Vißer zog mit dem letzten Wurf noch an seinen Kaderkollegen vorbei auf den Silberrang. (Archivfoto: Bernfried Knipping)
Gerrit Vißer zog mit dem letzten Wurf noch an seinen Kaderkollegen vorbei auf den Silberrang. (Archivfoto: Bernfried Knipping)

Silber für Gerrit Vißer

 

Für eine große Überraschung sorgte der LAZ-Hammerwerfer Gerrit Vißer bei den 26. Deutschen Jugend-Winterwurfmeisterschaften in Neubrandenburg. Der Schützling von LAZ-Hammerwurftrainer Werner Niehaus errang mit einer Weite von 58,54 Metern die Silbermedaille in der Altersklasse U18.

 

Dominiert wurde der Wettkampf von dem Hessen Kai Hurych, der sich mit seinen Würfen in einer anderen Liga befand und überlegen mit einer Weite von 71,98 Metern siegte. Dahinter rechneten sich eine Handvoll Athleten Chancen auf Silber und Bronze aus. Bereits im zweiten Durchgang setzte sich Gerrit Vißer mit 57,69 Metern auf den begehrten Silberplatz. Lange passierte dann nicht mehr viel, denn das nasskalte und stürmische Wetter ließ alle Athleten bibbern und war guten Leistungen sicher nicht zuträglich.

Im fünften Durchgang packte dann der Leverkusener Dawid Morgalla fast drei Meter auf seine bisherige Tagesbestweite und schob sich mit 58,51 Metern an Vißer vorbei. Dieser konnte sich zwar ebenfalls steigern, blieb mit einer Weite von 58,41 Metern auf dem Bronzeplatz. „Damit wären wir sicher alle zufrieden gewesen“, bestätigt Werner Niehaus die Gefühlslage vor dem letzten Durchgang. Doch Gerrit Vißer wollte mehr. Konzentriert und angriffslustig ging er zu seinem letzten Versuch in den Ring und zog noch einmal voll durch.

 

Der 5-kg-Hammer schlug erst nach 58,54 Metern ein, sodass Vißer mit drei Zentimetern Vorsprung auf seinen Kaderkollegen aus Leverkusen Deutscher U18-Vizemeister im Hammerwurf wurde. „Einen besseren Einstand in unser Jubiläumsjahr hätte es nicht geben können“, freute sich auch LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm über den Erfolg von Vißer und dessen Trainer Werner Niehaus. Niehaus wies anschließend darauf hin, dass er in der Vorbereitung auch von Ann-Kathrin Kröger und Hans Wewering unterstützt worden ist. „Die Erfolge des LAZ Rhede sind immer eine Teamproduktion“, erläuterte Palm die Strategie des LAZ Rhede, der am 22. März sein 50-jähriges Bestehen feiert.

 

Ergebnisse

 

 

 

 

Fr

14

Feb

2020

Ehrung für Malte Stockhausen durch die US-amerikanische Vereinigung für Leichtathletiktrainer

 

Auszeichnung für sportliche und universitäre Leistungen

 

New Orleans/USA Der LAZ-Hindernisläufer Malte Stockhausen wurde in New Orleans in einer Feierstunde für seine sportlichen und universitären Leistungen ausgezeichnet. Neben den sportlichen Erfolgen müssen die Studenten dabei einen Notendurchschnitt von umgerechnet 1,6 erreichen. Die US-amerikanische Vereinigung der Leichtathletiktrainer hat eine Liste mit 43 Langlaufsportlern veröffentlicht. Dabei wurden sowohl das Langlauf-Team der Florida Tech-University als auch Malte Stockhausen persönlich ausgezeichnet. Stockhausen ist im vierten Studienjahr und wird im Mai sein Studium der Meeresbiologie abschließen. Als sportliches Ziel hat sich Stockhausen für dieses Jahr eine Top-sechs-Platzierung bei den Deutschen U23-Meisterschaften in Mönchengladbach vorgenommen. „Die Zeit in Florida war sehr schön und lehrreich, aber ich freue mich riesig, wieder nach Hause zu kommen und beim LAZ zu trainieren“, blickt Stockhausen voraus.

 

Mi

12

Feb

2020

Athleten des LAZ Rhede fahren zur Deutschen Meisterschaft

Nach sechs ungültigen Versuchen in Düsseldorf erzielt Dreispringerin Klaudia Kaczmarek vom LAZ Rhede in Chemnitz 13,03 Meter.
Nach sechs ungültigen Versuchen in Düsseldorf erzielt Dreispringerin Klaudia Kaczmarek vom LAZ Rhede in Chemnitz 13,03 Meter.

Athleten des LAZ Rhede fahren zur Deutschen Meisterschaft

 

Klaudia Kaczmarek und Gerrit Vißer starten in Leipzig

 

BBV-Pressebericht von

Matthias Grütter

 

Rhede - Die Hallensaison der Leichtathleten steuert auf die Höhepunkte zu. Am übernächsten Wochenende sind die nationalen Titelkämpfe. In Leipzig wird Klaudia Kaczmarek vom LAZ Rhede am Start sein. Am Samstag, 22. Februar, geht die Dreispringerin mit guten Chancen in den Wettkampf.

 

Der Schützling vom LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm ging zuletzt durch ein Wechselbad der Gefühle. Zum einen fabrizierte sie beim PSD-Bank-Meeting in der Landeshauptstadt Düsseldorf „sechs mal ein x“, berichtet Palm. Will heißen: Kaczmarek hatte sechs ungültige Versuche. „Dabei ist sie allerdings ziemlich gut gesprungen“, berichtete ihr Trainer.

Daraufhin fuhr Klaudia Kaczmarek zum Hallenmeeting nach Chemnitz, um nicht mit einem Misserfolg im Kopf zur DM nach Leipzig zu fahren. Und die Rhederin landete bei 13,03 Metern im Sand, was wiederum eine gute Generalprobe für die DM war. Damit liegt der Dauerbrenner vom LAZ Rhede in der Jahresbestenliste auf Rang vier.

 

Am kommenden Wochenende finden zuvor die deutschen Jugend-Hallen-Meisterschaften statt. Hierfür hatten drei Leichtathleten des LAZ Rhede die Norm erfüllt. Allerdings kann nur Gerrit Vißer mit seinem Trainer Werner Niehaus die Fahrt nach Neubrandenburg in Angriff nehmen.

 

Enie Dangelmaier, die die Norm im Weitsprung für die U20-DM erfüllt hatte, klagt über Rückenprobleme. Sie hat die Hallensaison beendet, berichtete Palm. Rieke Unland war krank. Auch sie musste ihren Start über die 60 Meter in Neubrandenburg wohl oder übel absagen. Aber: Beide Athletinnen gehören noch der U18 an, sodass sie in den nächsten Jahren noch einen Anlauf zur U20-DM machen können.

 

Und somit hat das LAZ Rhede am kommenden Wochenende – wie auch danach in Leipzig – ein weiteres heißes Eisen im Feuer. Der Hammerwerfer Gerrit Vißer „hat gute Aussichten auf den Endkampf“, sagt Palm. „Er ist gut im Training. Eine Top-Sechs-Platzierung ist ihm zuzutrauen.“ Derzeit wird der U18-Athlet auf Rang drei der Jahresbestenliste geführt.

 

„Allerdings haben noch nicht alle Athleten bei den Winterwurfmeisterschaften geworfen“, erläutert Palm. Somit ist in Neubrandenburg durchaus noch mit Überraschungen zu rechnen. „Wenn sich Gerrit Vißer auf seine Technik konzentriert, kann er einen guten Wettkampf abliefern“, so Palm. „Es darf nur nicht mit Gewalt gehen.“ Die Kraft beim Hammerwurf sei nämlich auch nicht alles.

 

Ausschreibung mit Zeitplan

 

Di

11

Feb

2020

LVN-Region-Nord Hallenmeisterschaften U14/16 am 8. Februar in Rhede

Die erfolgreiche Trainingsgruppe von Michael Ilbertz: v. l.: Ella Vriesen, Greta Hörning, Viktoria Wienand, Blanca Torres und Heleen Keiten-Schmitz.
Die erfolgreiche Trainingsgruppe von Michael Ilbertz: v. l.: Ella Vriesen, Greta Hörning, Viktoria Wienand, Blanca Torres und Heleen Keiten-Schmitz.

 

Gute Basisarbeit trägt Früchte

 

Rund 190 Nachwuchssportler der U14 und U16 aus 26 Vereinen der LVN Region-Nord trafen sich vergangenen Samstag in der Leichtathletikhalle im Besagroup-Sportpark Rhede, um ihre Meister zu ermitteln. Das LAZ Rhede war mit acht Titeln, drei Silberplätzen und vier Bronzerängen sehr erfolgreich.

 

Gegenüber dem Vorjahr ist dies eine große Steigerung und zeigt, dass wir in der U14 durch die Arbeit von Michael Ilbertz einen tollen Aufschwung erleben“, lobt LAZ- Stützpunktleiter Jürgen Palm den Schülertrainer. „Die Grundlage ist natürlich der Schülerbereich U10 bis U12, wo wir mit einem tollen Trainerinnenteam bestens aufgestellt sind“, führt Palm weiter aus und freut sich, dass in jeder Trainingswoche zwei bis drei Kinder ein Probetraining absolvieren.

 

Bei den Schülern M12 ragte Peer Ebbing heraus, der bei drei Starts drei Regionstitel errang. Besonders im 60-m-Sprint (8,66s) und mit starken 4,96 Metern im Weitsprung wusste Ebbing zu gefallen. Im Hochsprung floppte Ebbing über 1,37 Meter. Zwei Titel gingen auf das Konto von Heleen Keiten-Schmitz, die ihre Weitsprungbestleistung auf 5,01 Meter steigerte und im 60-m-Sprint in 8,51 Sekunden siegte.

 

Bei seinem ersten Wettkampf sprintete Mizio Moldenhauer (M14) in 8,45 Sekunden zum dritten Platz. Beste Weitspringerin bei der W14 war Viktoria Wienand, die 4,83 Meter erzielte und zudem im 60-m-Sprint in 8,62 Sekunden Dritte wurde. Vizemeisterin im Weitsprung der W14 wurde Rieke van Veenendaal mit übersprungenen 1,42 Metern. Schnellste Hürdensprinterin der W15 war Lene Stumpen in 9,68 Sekunden. Die vielseitige Athletin belegte zudem im 60-m-Sprint (8,49s) und im Hochsprung (1,45m) dritte Plätze. Den Weitsprungtitel bei der M15 errang Niklas Venhues mit guten 5,72 Metern. Der Schützling von LAZ-Sprinttrainer Mecky Emmerich belegte außerdem den zweiten Platz im 60-m-Sprint (7,76s). Zweite bei der W15 wurde Ayisha Mouhamed, die in 8,19 Sekunden nur um eine Hundertstel geschlagen wurde.

 

Ergebnisse

 

 

 

Di

04

Feb

2020

NRW Hallenmeisterschaften 2020 am 2. Februar in Dortmund

Mit ihren 12,94 Metern im Dreisprung setzte Klaudia Kaczmarek ihre Siegesserie fort. (Foto: Roman Buhl)
Mit ihren 12,94 Metern im Dreisprung setzte Klaudia Kaczmarek ihre Siegesserie fort. (Foto: Roman Buhl)

Kaczmarek kratzt an der 13-Meter-Marke

 

Mit ihrem achten NRW-Hallentitel in Folge hielt Klaudia Kaczmarek die Fahne des LAZ Rhede bei den NRW-Hallenmeisterschaften in Dortmund hoch. Simon Heweling verzichtete hingegen nach dem Aufwärmen verletzt auf seinen 200-Meter-Start.

 

Nachdem Klaudia Kaczmarek vor zwei Wochen ihre Siegesserie bei den Nordrheinhallenmeisterschaften auf unglaubliche zehn Titel in Folge schraubte, war die Dreispringerin des LAZ Rhede auch in Dortmund das Maß der Dinge und verlängerte ihre Siegesserie auf NRW-Ebene auf acht Titel in Folge. Mit einer Steigerung ihrer Saisonbestweite auf 12,94 Meter verwies Kaczmarek die Leverkusenerin Imke Dahlmann auf den zweiten Platz (12,85m). Beim anschließenden Weitsprungwettkampf lief es dann nicht so gut wie erhofft. Dennoch erreichte Kaczmarek mit einer Weite von 5,92 Metern den dritten Platz.

Schon vor den NRW-Meisterschaften erhielt Kaczmarek eine Einladung zum 15. Internationalen PSD-Meeting in Düsseldorf. In einem illustren Teilnehmerfeld vertritt Kaczmarek zusammen mit Neele Eckhardt das DLV-Team im Dreisprung der Frauen. Insgesamt haben nur 38 deutsche Athleten einen Startplatz beim bestbesetzten Hallenmeeting auf deutschem Boden erhalten. Insgesamt gehen 147 Athleten aus 41 Nationen in der Landeshauptstadt an den Start.

 

„Für Klaudia ist es insgesamt die dritte Teilnahme in Düsseldorf, aber die erste seit das Meeting Teil der World Tour des Weltverbandes ist“, freut sich LAZ-Stützpunktleiter für seine Athletin.

 

Ergebnisse

 

 

 

Mi

29

Jan

2020

NRW Hallenmeisterschaften 2020 am Sonntag, den 2. Februar in Dortmund – Vorbericht

Simon Heweling ist nach seinen Rückenproblemen wieder in Topform und greift an.
Simon Heweling ist nach seinen Rückenproblemen wieder in Topform und greift an.

LAZ-Duo am Start

 

Nach der Jugend folgen an diesem Sonntag die NRW-Hallenmeisterschaften für die Erwachsenen. Austragungsort ist wieder die Dortmunder Helmut-Körnig-Halle. Das LAZ Rhede wird mit einem Duo vertreten sein. Als siebenfache Titelträgerin in Serie führt Klaudia Kaczmarek mit einer Weite von 12,91 Metern die Meldeliste im Dreisprung der Frauen an. Nachdem Kaczmarek bereits zweimal die Norm für die Deutschen Hallenmeisterschaften in Leipzig übertroffen hat, wird sie auch im Weitsprung antreten. Hier fehlen ihr noch sieben Zentimeter bis zur Norm von 6,10 Meter. „Die DM.Norm im Weitsprung ist kein Muss, aber der Zeitplan für Leipzig ist günstig, da der Weitsprung quasi als Zugabe am Sonntag stattfindet“, informiert Palm.

 

Nach überstandenen Rückenproblemen nimmt Simon Heweling die 200 Meter in Angriff. Der Schützling von LAZ-Trainer Roman Buhl hat zuletzt im Training mit neuen Bestzeiten aufhorchen lassen und scheint rechtzeitig in Form zu kommen. Heweling verzichtet zugunsten einer besseren 200-Meter-Zeit auf einen möglichen Start über 60 Meter. Da die Titelkämpfe offen ausgeschrieben sind, können auch Athleten anderer Bundesländer teilnehmen. Insgesamt sind 475 Teilnehmer aus über sechzig Vereinen gemeldet.

 

Zeitplan

 

 

 

Mo

27

Jan

2020

NRW Jugendhallenmeisterschaften 2020 am 25. Januar in Dortmund

Von den Skiern in die Spikes: Rieke Unland holte Bronze über 200m der U18.
Von den Skiern in die Spikes: Rieke Unland holte Bronze über 200m der U18.

 Edelmetall für Wardi und Unland

 

Seinen dritten NRW-Titel in Folge errang Youssef Wardi vom LAZ Rhede bei den NRW- Jugendhallenmeisterschaften in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle. Mit Bronze im 200-m-Sprint der weiblichen U18 überzeugte auch Rieke Unland in der runderneuerten Halle an der Strobelallee.

 

Nachdem der vermeintlich stärkste Konkurrent von Youssef Wardi, Yasin Mohamed, nicht angetreten war, ließ es Wardi im 1500-m-Lauf der männlichen U20 etwas ruhiger angehen als in der Vorwoche. Doch der Schützling vom LAZ-Stützpunktleiter war zu jeder Zeit hellwach und als das Tempo verschärft wurde, setzte sich der Borkener an die Spitze und kontrollierte das Tempo bis in die Schlussrunde. Hier zog Wardi von der Spitze weg zu einem ungefährdeten Sieg in guten 4:07,25 Minuten.

Innerhalb von 24 Stunden tauschte Rieke Unland die Skier gegen die Sprintspikes ein und lief in 26,21 Sekunden zur Bronzemedaille im 200-m-Sprint der weiblichen U18. „Rieke war mit dem BK-West neun Tage zum Skilaufen in den Alpen und ist erst spät abends in Bocholt angekommen. Die Umstellung von der tiefen Skihocke zum Sprint ist alles andere als einfach, deshalb bin ich mit ihrer Zeit sehr zufrieden“, kommentierte Jürgen Palm.

 

Für Enie Dangelmaier lief der Wettkampf hingegen nicht nach Plan. Sie hat nach wie vor noch Probleme mit der neuen Anlaufgestaltung und sprang bei allen Versuchen deutlich vor dem Brett ab. Immerhin konnte sich Dangelmaier von Versuch zu Versuch steigern und landete im sechsten Durchgang noch auf 5,53 Meter, womit sie Fünfte wurde. Einen Platz weiter vorne rangierte Fabian Baten, der bei der männlichen Jugend U20 im Weitsprung angetreten war und hier 6,22 Meter erzielte. Einen erfreulichen sechsten Platz belegte Mathis Morlo im Hochsprung der männlichen U18. Der Schützling von Roman Buhl übersprang 1,80 Meter und sah auch bei seinen Versuchen über 1,85 Meter nicht chancenlos aus.

 

Gute Leistungen boten auch Fiona Terhardt mit übersprungenen 1,55 Metern im Hochsprung (9.) und Gerrit Vißer, der im 60-m-Sprint eine neue persönliche Bestzeit von 7,53 Sekunden aufstellte.

 

Ergebnisse

 

 

 

Do

23

Jan

2020

NRW-Jugendhallenmeisterschaften 2020 am 25. Januar in Dortmund - Vorbericht

Youssef Wardi lässt sich von starker Konkurrenz nicht beeindrucken.
Youssef Wardi lässt sich von starker Konkurrenz nicht beeindrucken.

 

Spurtstarker Wardi wird angreifen

 

Acht Athleten des LAZ Rhede gehen am Samstag bei den NRW-Jugendhallenmeister-

schaften in der runderneuerten Dortmunder Helmut-Körnig-Halle an den Start. Medaillenchancen haben die frischgebackenen LVN-Jugendmeister Youssef Wardi und Enie Dangelmaier.

 

Nach den Vorleistungen wird im 1500-m-Lauf der U20 vor allem mit dem Dortmunder Yassin Mohumed zu rechnen sein, der im Vorjahr eine Zeit von 4:00,34 Minuten erzielen konnte und der vor allem auf den längeren Strecken starke Bestzeiten zu Buche stehen hat. „Im Gegesatz zu den Nordrheinmeisterschaften rechnen wir mit einem taktischen Rennen. Youssef ist auf jeden Fall hochmotiviert und kann auf seine Spurtstärke zählen“, sieht Palm seinen Schützling gut vorbereitet.

 

Im Weitsprung der weiblichen Jugend U18 kämpfen nach der Papierform vier Athletinnen um den Titel. „Es wird auf jeden Fall spannend, da es keine klare Favoritin gibt“, rechnet Palm mit einem spannenden Wettkampf. Enie Dangelmaier konzentriert sich voll auf den Weitsprung und verzichtet deshalb auch auf einen möglichen Start im Sprint. Direkt von der Klassenfahrt mit ihrer Schule wird Rieke Unland anreisen. „Nach neun Tagen Skikurs wird es für Rieke natürlich nicht einfach, aber sie möchte noch einen Angriff auf die 200-m- DM-Norm wagen. Über die 60 Meter hat sie bereits das Ticket für Neubrandenburg in der Tasche“, erklärt Palm.

 

Von den weiteren LAZ-Athleten haben sowohl Fabian Baten im Weitsprung, als auch Mathis Morlo im Hochsprung die besten Chancen auf eine vordere Platzierung. Bei Fiona Terhardt lief die Hallensaison bisher noch nicht nach Plan, sodass ihr Trainer Roman Buhl hofft, dass der Knoten in Dortmund platzt.

 

Zeitplan

 

 

 

Mi

22

Jan

2020

Läufermeeting der LG Olympia Dortmund am 19. Januar 2020 in Dortmund

Heleen Keiten-Schmitz erzielte die schnellste 800-m-Zeit in ihrer Alterklasse W13.
Heleen Keiten-Schmitz erzielte die schnellste 800-m-Zeit in ihrer Alterklasse W13.

 Keiten-Schmitz unschlagbar

 

Einen starken Eindruck hinterließen die Mittelstreckentalente des LAZ Rhede bei einem Läufermeeting in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle. Die Schützlinge von LAZ Nachwuchstrainer Michael Ilbertz liefen zu persönlichen Bestzeiten und guten Platzierungen. Allen voran Heleen Keiten-Schmitz, die in der Altersklasse W13 die schnellste 800-m-Zeit aller Teilnehmerinnen erzielte und somit in starken 2:28,31 Minuten gewann. Couragiert lief auch Blanca Torres, die mit von ihr nicht erwarteten 2:35,72 Minuten auf den sechsten Platz lief. Den elften Platz erzielte bei der W13 Enid Withag in 2:46,01 Minuten.

 

Dritte in der Altersklasse W15 wurde Thea Lehmbrock, die nicht ihren besten Tag erwischt hatte, aber mit einem langen Endspurt noch auf gute 2:31,03 Minuten kam. Besonders aufgeregt waren die jüngsten Talente des LAZ Rhede, Emelie Paß und Marie Knipping, die bei der W10 an den Start gingen. Emelie Paß lief dann sehr beherzt in 2:54,90 Minuten zum dritten Platz und Marie Knipping wurde in 3:07,73 Minuten Neunte.

 

Ergebnissse

 

Mo

20

Jan

2020

LVN-Hallenmeisterschaften und NRW-Winterwurfmeisterschaften am 18./19. Januar 2020 in Leverkusen

Mit 12,91 Metern im Dreisprung der Frauen holte Klaudia Kaczmarek ihren 10. LVN-Titel in Folge.
Mit 12,91 Metern im Dreisprung der Frauen holte Klaudia Kaczmarek ihren 10. LVN-Titel in Folge.

 Kaczmarek setzt ihre Siegesserie fort

 

Klaudia Kaczmarek krönt mit ihrem zehnten LVN-Dreisprung-Titel in Folge das erfolgreiche Abschneiden der LAZ-Athleten bei den LVN-Hallen- und NRW-Winterwurfmeisterschaften in Leverkusen. Zwei weitere Titel unter dem Hallendach errangen Youssef Wardi im 1500-m-Lauf der U20 und Enie Dangelmaier im Weitsprung der U18. Bei den NRW-Winterwurfmeisterschaf-

ten setzten Maximiliane Langguth, Gerrit Vißer, Moritz Leitung und Fabian Baten erste Ausrufezeichen.

 

Insgesamt errangen die Athleten des LAZ Rhede neun Medaillen und erreichten weitere sieben Endkampf- bzw. Endlaufplatzie-rungen und konnten somit auf der ganzen Linie überzeugen. Der Dreisprung der Frauen gehörte in Leverkusen zu den besten Disziplinen der Veranstaltung. Mit Imke Dahlmann (Leverkusen) und der hohen Favoritin Jessie Maduka (Düsseldorf), die sich für die Olympischen Spiele in Tokio qualifizieren möchte, wollten zwei Top-Dreispringerinnen der Seriensiegerin vom LAZ Rhede die Suppe versalzen. Doch Klauda Kaczmarek zeigte einen tollen Wettkampf und legte im vierten Durchgang 12,91 Meter vor. Im letzten Durchgang landete Maduka dann einen Zentimeter dahinter. Somit durfte im LAZ-Lager die beeindruckende Siegesserie von Klaudia Kaczmarek bejubelt werden. Als Zugabe folgte dann am Sonntag noch die Vizemeisterschaft im Weitsprung der Frauen. Wobei Kaczmarek mit ihrer Tagesbestweite von 6,03 Metern sehr zufrieden sein konnte. Schließ fehlen bis zur DM-Norm nur noch sieben Zentimeter.

Einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg lief Youssef Wardi über die 1500 Meter der U20 nach Hause. Von Beginn an lief der Schützling von LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm couragiert sein eigenes Tempo. Im Ziel blieben die Uhren nach 4:04,48 Minuten stehen, womit Wardi die Hallen-DM-Norm um fast sechs Sekunden unterbieten konnte. Leider darf der gebürtige Marokkaner  nicht bei Deutschen Meisterschaften starten, da der DLV eine frühere Ausnahmeregel für ausländische Jugendliche, die dauerhaft in Deutschland leben, gekippt hat. „Es wird viel über Integration durch Sport gesprochen, hier läuft die Entwicklung komplett in die falsche Richtung“, bedauert Palm die Entscheidung der Sportfunktionäre. Nicht zufrieden war Simon Heweling mit seinem 200-m-Lauf. Aufgrund anhaltender Rückenprobleme fehlen dem Schützling von Roman Buhl einige Trainingseinheiten, was sich im Finish nachteilig bemerkbar machte. In 22,24 Sekunden blieb Heweling als Vierter doch gut zwei Zehntel hinter seinen eigenen Erwartungen.

 

Spannend machte es Enie Dangelmaier, die als Favoritin zum Weitsprungwettbewerb der weiblichen U18 angetreten war. Bis zum letzten Durchgang lag die DLV-Kaderathletin mit einer Weite von 5,50 Meter jedoch nur auf dem dritten Platz. Doch mit guten 5,67 Metern konterte Dangelmaier ihre LVN-Kaderkolleginnen noch aus. „Enie ist bisher wenig im Training gesprungen, da wir im Winter viel an den konditionellen Grundlagen gearbeitet haben. Das wird sich sicher bis zu den Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften und vor allem für den Sommer auszahlen“, sieht Palm die Nachwuchsathletin auf einem guten Weg. Mit schnellen 26,04 Sekunden konnte Dangelmaier als Vierte im 200-m-Lauf ihre Freiluftbestzeit um mehr als eine halbe Sekunde steigern.

 

Vizemeister im Hochsprung der U18 wurde Mathis Morlo, der 1,78m überfloppte und nur knapp an der Siegerhöhe von 1,81m scheiterte.

 

Bei den NRW-Winterwurfmeisterschaften sicherte sich Gerrit Vißer bei der männlichen U18 mit einer starken Weite von 58,76 Metern seinen ersten NRW-Titel. „Mit allen vier gültigen Würfen hätte Gerrit heute gewonnen“, zeigte sich auch Ann-Kathrin Kröger zufrieden, die in Abwesenheit von Werner Niehaus das Coaching von Vißer, Lanngguth und Alexandra Spieker übernommen hatte. Wie gut ihr das gelang zeigte auch der zweite Platz von Maximiliane Langguth, die den 4-kg-Hammer auf starke 55,38 Meter schleuderte. Ihr erster, knapp ungültiger Versuch kratzte sogar an der 60-Meter-Marke. „Ich bin eigentlich kein Typ für die Winterwurfmeisterschaften, da mir die Wärme deutlich mehr liegt“, zeigte sich Langguth sehr zufrieden und sah den Wettkampf als willkommene Abwechslung im harten Trainingsalltag. Alexandra Spieker steigerte ihre persönliche Bestleistung als Vierte der U18 auf gute 42,32 Meter. Am Vortag hatte bereits Moritz Leiting als NRW-Vizemeister mit einer Weite von 44,44 Metern ein gelungenes Debüt in der Männerklasse gefeiert.

 

Ein erfolgreiches Wettkampfwochenende bestritt auch der 10-Kämpfer Fabian Batern, der nach persönlicher Bestzeit über 60m-Hürden (9,25m) ins Freie wechselte, um dort mit dem 800-g-Speer den dritten Platz zu erzielen. Mit seiner Weite von 45,80 Metern konnte er sehr zufrieden sein. Wie vielseitig die LAZ-Athleten sind, zeigten dann Fabian Baten (6,15m) und Gerrit Vißer (5,97m) noch als fünfter und sechster im Weitsprung der U20 bzw. U18.

 

Ergebnisse

 

 

 

Mi

15

Jan

2020

Nordrhein-Hallenmeisterschaften und NRW-Winterwurfmeisterschaften am 18./19. Januar 2020 in Leverkusen - Vorbericht

Enie Dangelmaier möchte im Weitsprung richtig abheben. (Foto: Simon Heweling)
Enie Dangelmaier möchte im Weitsprung richtig abheben. (Foto: Simon Heweling)

 

LAZ Rhede entsendet drei Titelverteidiger

 

Mit den Nordrhein-Hallenmeisterschaften und den NRW-Winterwurfmeisterschaften steht für die Athleten des LAZ Rhede der nächste Höhepunkt auf dem Programm. Unter dem Hallendach gehen von den 17 gemeldeten LAZ-Aktiven mit Klaudia Kaczmarek, Youssef Wardi und Enie Dangelmaier gleich drei LAZ-Asse als Titelverteidiger an den Start. Bei den Winterwurfmeisterschaften steht die Hammerwurfgarde um Maximiliane Langguth, Moritz Leiting und Gerrit Vißer im Fokus.

 

Eine schwierige Aufgabe hat Klaudia Kaczmarek zu lösen, die bei einem Sieg den 10. Dreisprungtitel in Folge erringen könnte! Mit Jessie Maduka (Düsseldorf) steht diesem Ziel jedoch eine extrem starke Athletin im Weg, die unter dem Hallendach immerhin eine persönliche Bestweite von 13,95 Meter zu Buche stehen hat. Traditionell wird Kaczmarek am zweiten Wettkampftag auch noch im Weitsprung antreten. Hier stehen nicht weniger als neun Springerinnen aus Leverkusen in der Startliste.

 

Youssef Wardi geht als Favorit ins 1500-m-Rennen der männlichen U20. Der Schüler aus Borken hat als einziger der gemeldeten Läufer bereits die 4-Minuten-Marke unterboten. „Da die Jugendlichen zusammen mit den Männern laufen, hoffen wir auf ein schnelles Rennen. Youssef ist in blendender Form und möchte immer Bestzeit laufen“, freut sich Jürgen Palm über den Ergeiz seines Schützlings.

 

Ihren Dreisprungtitel wird Enie Dangelmaier nicht verteidigen, da sie neben ihrer Hauptdisziplin, dem Weitsprung, noch einen Ausflug auf die 200-Meter-Strecke macht. Dafür möchte Dangelmaier im Weitsprung richtig abheben. „Bei den Regionsmeisterschaften passte der Anlauf noch nicht ganz, sodass Enie am Brett gut 20 Zentimeter verschenkt hat“, sieht Palm deutliche Leistungsreserven bei der DLV-Kaderathletin. Medaillenchancen rechnet sich auch Simon Heweling aus, der jedoch in erster Linie auf Normjagd gehen will. „Die 200-m-DM-Norm ist das Ziel“, gibt sein Trainer Roman Buhl die Marschrichtung vor.

 

Bei den NRW-Winterwurfmeisterschaften bestreitet Moritz Leiting seinen ersten Hammerwurfwettkampf mit dem 7,26-kg-Hammer und möchte auf jeden Fall die Vorjahresweite von gut 46 Meter, die er mit dem 6-kg-Hammer erzielt hatte, übertreffen. Nach intensiven Trainingseinheiten freut sich Maximiliane Langguth auf den Wettkampf in Leverkusen. „Maxi hat super fleißig trainiert und hat sich im athletischen Bereich stark verbessert“, rechnet Palm mit einer Weite jenseits der 55-Meter-Marke. Spannend wird es für Gerrit Vißer im Hammerwurf der männlichen Jugend U18. Mit David Morgalla (Leverkusen) und Luca Overmeyer (Uerdingen) hat er gleich zwei Konkurrenten, die 2019 in seinem Leistungsbereich waren.

 

Zeitplan

 

 

 

Di

14

Jan

2020

Offene NRW-Senioren-Hallenmeisterschaften am 12. Januar in Düsseldorf

Tom Ketelaer wurde NRW-Senioren-Meister über 200m der Altersklasse M50. (Foto: Roman Buhl)
Tom Ketelaer wurde NRW-Senioren-Meister über 200m der Altersklasse M50. (Foto: Roman Buhl)

NRW-Titel für Dangelmaier und Ketelaer

 

Bei den offenen NRW-Senioren-Hallenmeisterschaften in Düsseldorf sicherten sich die LAZ-Athleten wie im Vorjahr drei Titel und eine Silbermedaille. Schnellster Sprinter der M45 war der amtierende Deutsche M45-Hallenmeister Christian Dangelmaier, der in 7,69 Sekunden siegte und damit auch seinen NRW-Titel aus dem Vorjahr verteidigen konnte.

 

Seine erste NRW-Meisterschaft errang Tom Ketelaer, der im 200-m-Lauf der M50 mit 25,58 Sekunden eine neue persönliche Bestzeit aufstellte. Zuvor war er im 60-m-Finale zu schnell aus den Blöcken gestartet und disqualifiziert worden. „Das gehört beim Sport auch dazu“, trug es der ehemalige Leistungsschwimmer mit Humor. Schnellste Läuferin im 800-m-Finale der W40 war anschließend Sabrina Priebe-Bäumer, die mit ihrer Siegerzeit von 2:39,62 Minuten auch die DM-Norm für Erfurt knackte.

Etwas zu kurz fand Eugeniia Svalova die 3000 Meter. Dennoch reichte es in 12:52,72 Miuten zum zweiten Platz für die Langstrecklerin des LAZ Rhede. Wegen einer hartnäckigen Erkältung konnte Reiner Heweling (M55) nicht zur Titelverteidigung antreten.

 

 

Ergebnisse

 

 

Mo

13

Jan

2020

Regionshallenmeisterschaften 2020 am 12. Januar im BESAGROUP-Sportpark Rhede

Neuzugang Laura Wienen holt mit 1,52m den Titel im Hochsprung der Frauen. (Foto: Simon Heweling)
Neuzugang Laura Wienen holt mit 1,52m den Titel im Hochsprung der Frauen. (Foto: Simon Heweling)

 

Heweling und Kaczmarek lösen erste Tickets

 

Viel Licht und ein wenig Schatten sah LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm bei den Regionshallenmeisterschaften in der Leichtathletikhalle im BESAGROUP-Sportpark: „ Mit den Ergebnissen der Leistungsträger bin ich sehr zufrieden, aber der Rückgang der Teilnehmerzahlen in den Altersklassen U18 und U20 ist doch sehr besorgniserregend“, zog Palm ein nachdenkliches Resümee.

 

Sportlich stachen zuverlässig die LAZ-Asse um Klaudia Kaczmarek, die sich souverän den Weitsprungtitel der Frauen sicherte und mit 5,96 Metern ihre eigene Vorgabe von 5,90 Meter übertraf. Wie beim Abschlusstraining am Freitag "ausgemacht“, folgten mit Kim-Jessica Thöne (5,14m) und Silke Bennies (4,85m) zwei weitere LAZ-Springerinnen auf den Medaillenplätzen. Ihren ersten Titel im LAZ-Dress sicherte sich Neuzugang Laura Wienen im Hochsprung der Frauen (1,52m). Aufgrund von einem krankheitsbedingten Trainingsrückstand sieht ihr Trainer Roman Buhl aber noch viel Luft nach oben.

Groß war die Freude bei Simon Heweling und den LAZ-Fans über die 60-m-Siegerzeit von 6,99 Sekunden. „Simon hatte in den letzten Wochen ein paar Probleme mit der Rückenmuskulatur, aber die kurze Trainingspause hat ihm offensichtlich nicht geschadet“, freut sich Buhl über die Form seines Schützlings. Überzeugend war auch der Auftritt von Fabian Baten, der den Weitsprung der U20 mit neuer persönlicher Bestweite von 6,53 Metern gewann und sich damit auch das Ticket für die NRW-Hallenmeisterschaften sicherte.

 

Souverän sicherte sich die Bundeskaderathletin Enie Dangelmaier den Titel im Weitsprung der U18. Bei ihrem weitesten Sprung auf 5,57m sprang sie sogar deutlich vor dem Balken ab. „Enie fehlt noch etwas die Feinabstimmung im Anlauf, aber mit ihrer Schnelligkeit bin ich schon sehr zufrieden“, sieht Palm eine gute Entwicklung bei der talentierten Weitspringerin. Auch Alina Bielefeld zeigte einen schönen Wettkampf und sicherte sich mit 5,09 Metern den zweiten Platz. Dritter der männlichen U18 wurde Gerrit Vißer, der exakt bei der 6-Meter-Marke landete. Einen guten Eindruck hinterließ auch Mathis Morlo als Viezemeister im Hochsprung (1,77m).

 

Für das sportlich herausragende Resultat hatte indes Klaudia Kaczmarek schon als Gaststarterin der Regionshallenmeisterschaften in Düsseldorf gesorgt. Im Dreisprung überbot Kaczmarek aus verkürztem Anlauf mit einer Weite von 12,84 Metern die DM-Norm für Leipzig und kann somit entspannt zu den Nordrhein-Hallenmeisterschaften am kommenden Wochenende in Leverkusen anreisen.

 

Ergebnisse

 

 

 

Do

09

Jan

2020

Regionshallenmeisterschaften am 12. Januar im BESAGROUP-Sportpark und NRW-Senioren-Hallenmeisterschaften am 12. Januar in Düsseldorf

Fabian Baten hat gute Medaillenchancen im Weit- und Hochsprung der U20.
Fabian Baten hat gute Medaillenchancen im Weit- und Hochsprung der U20.

Start in die

Hallensaison 2020

 

Am Wochenende starten die Leichtathleten des LAZ Rhede bei Meisterschaften in Rhede und Düsseldorf in die Hallensaison. Am Sonntag, den 12. Januar richtet das LAZ Rhede die 3. Regionshallenmeisterschaften der LVN-Region-Nord aus. Gemeldet haben 100 Teilnehmer aus 23 Vereinen.

 

Rund die Hälfte der 16 gemeldeten LAZ-Athleten geht mit guten Medaillenchancen in die Titelkämpfe. Im Männersprint ist Simon Heweling ebenso als Titelverteidiger gefordert wie Klaudia Kaczmarek im Weitsprung der Frauen. Bei der männlichen Jugend U20 hat Fabian Baten gute Chancen auf das Titelrennen im Weit- und Hochsprung. Der vielseitige Athlet hat zuletzt mit guten Leistungen im Training überzeugt.

 

Bei der U18 gehören sowohl Rieke Unland (60m und 60m Hürden) sowie Enie Dangelmaier (60m /Weitsprung) zum engsten Favoritenkreis. Im Hochsprung sind sowohl Fiona Terhardt als auch Mathis Morlo bereit für gute Leistungen. Der erste Startschuss fällt um 11 Uhr.

Parallel ermitteln die besten Senioren ihre NRW-Meister bei den Titelkämpfen in Düsseldorf. Als Titelverteidiger treten sowohl Christian Dangelmaier als auch Reiner Heweling in ihren Altersklassen an. Medaillenchancen dürfen sich auch Sabrina Priebe-Bäumer, Tom Ketelaer und Eugeniia Svalova ausrechnen.

 

Neben dem Titelrennen geht es um die Normerfüllung für die weiteren Meisterschaften der Hallensaison. Als letzte Hallen-DM wurde jetzt auch für die Senioren mit Erfurt eine Ausrichterstadt gefunden, sodass die LAZ-Athleten Ende Februar nach Thüringen reisen dürften. Die Jugendmeisterschaften finden in Neubrandenburg statt und die Männer- und Frauen-DM in Leipzig.

 

Zeitplan Rhede

 

Zeitplan Düsseldorf

 

 

 

Do

19

Dez

2019

Schöne, erholsame Feiertage

 

 

 

 

 

Das Team des LAZ Rhede

 

wünscht Ihnen

 

schöne, erholsame Feiertage

 

und alles Gute für 2020.

Mi

18

Dez

2019

3. Nikolaus-Cup des LAZ Rhede am 14./15. Dezember 2019 im BESAGROUP-Sportpark Rhede

Fiona Terhardt wurde mit 1,58 m Zweite im Hochsprung der U18 (Foto: Simon Heweling)
Fiona Terhardt wurde mit 1,58 m Zweite im Hochsprung der U18 (Foto: Simon Heweling)

Deutsch-niederländische Höchstleistungen

 

Als Doppelveranstaltung wurde am vergangenen Wochenende der 3. Nikolaus-Cup des LAZ Rhede durchgeführt. Der gemeinsam mit Athleten, Trainern und Funktionären aus den Niederlanden durchgeführte Leichtathletik-Wettkampf war auch bei seiner dritten Auflage ein willkommener Gradmesser für die bisherige Trainingsarbeit.

 

Am ersten Wettkampftag sorgten Rieke Unland und Enie Dangelmaier mit ihren Sprintzeiten für sportliches Format. Unland unterbot mit starken 7,88 Sekunden auf Anhieb die DM-Norm für die Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften in Neubrandenburg. Die fünfzehnjährige Kaderathletin blieb zwei Hundertstel unter der geforderten Norm für die Altersklasse U20. In 7,91 Sekunden pulverisierte Enie Dangelmaier im Vorlauf ihre bisherige Bestzeit von 8,18 Sekunden und schrammte damit nur eine Hundertstel an der DM-Norm vorbei.

Schnellster Sprinter der Männerklasse war Simon Heweling, der in 7,04 Sekunden eine erste Duftmarke setzte. „Ich sehe aber noch viel Luft nach oben“, rechnet sein Trainer Roman Buhl mit Zeiten unter 7 Sekunden bei den nächsten Wettkämpfen. Einen Doppelsieg verbuchte bei der männlichen U20 Fabian Baten, der sowohl im Hochsprung (1.60m) als auch im Weitsprung (5,96m) durch leichte Fußprobleme gehandicapt war. Ein tolles Comeback nach längerer Verletzungspause gelang Alina Bielefeld, die den Weitsprung der U18 mit einer Weite von 5,13 Metern gewann.

 

Zweite im Hochsprung dieser Altersklasse wurde Fiona Terhardt, die 1,58m meisterte. Schnellste Hürdensprinterin der W15 war Lene Stumpen, die in 9,60 Sekunden siegte und im Hochsprung mit einer Sprunghöhe von 1,46 Metern Dritte wurde. Gute Leistungen boten auch Ayisha Mouhamed und Gerrit Vißer im 60-m-Sprint. Mouhamed lief bei der U16, nach 8,17 Sekunden im Vorlauf, im Finale auf den dritten Platz (8,28s) und Vißer belegte bei der U18 in 7,65 Sekunden den zweiten Rang.

 

Am zweiten Wettkampftag sorgte Klaudia Kaczmarek mit ihrer Siegweite von 12,34 Metern im Dreisprung für das beste Resultat. Mit der Weite war sie aufgrund des deutlich verkürzten Anlaufes sehr zufrieden. Das Kugelstoßen der Frauen entschied Maximiliane Langguth mit einer Weite von 9,84 Metern zu ihren Gunsten und im 60-m-Sprint der U20 siegte Fabian Baten in 7,84 Sekunden. Einen guten Eindruck hinterließ auch Matz Grunden, der bei seinem ersten Kugelstoßwettkampf als zweiter der U18 starke 11,99 Meter weit stieß. In guter Form präsentierten sich auch die Schützlinge von LAZ-Schülertrainer Michael Ilbertz. Allen voran Heleen Keiten -Schmitz, die im 60-m-Sprint der U14 in 8,55 Sekunden Zweite wurde und zuvor schon mit 4,72 Metern im Weitsprung (5.) überzeugt hatte. Noch weiter sprang Viktoria Wienand, die mit 4,82 Metern den vierten Platz belegte.

 

Sportlich bereichert wurde die Veranstaltung auch durch die Teilnahme einiger LVN-Kaderathleten aus dem Hochsprung-Kader von Roman Buhl sowie dem Weit-und Dreisprung-Kader von Jürgen Palm.

 

 

Ergebnisse

 

 

So

15

Dez

2019

Ergebnisse 3. Nikolaus-Cup 15.12.2019

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Sa

14

Dez

2019

Ergebnisse 3. Nikolaus-Cup, 14.12.2019

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Mo

09

Dez

2019

Teilnehmer des 3. Nikolaus-Cup am 14. und 15. Dezember 2019

Meldeliste 14.12.2019
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Teilnehmerliste 14.12.2019
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Meldeliste 15.12.2019
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Teilnehmerliste 15.12.2019
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Mi

04

Dez

2019

Sechsmal Edelmetall für hiesige Crossläufer

Youssef Wardi (U18) holt Bronze bei den Landesmeisterschaften (Archivfoto)
Youssef Wardi (U18) holt Bronze bei den Landesmeisterschaften (Archivfoto)

 

Youssef Wardi (LAZ Rhede) wird in der U18 Dritter

 

BBV-Pressebericht von von Matthias Grütter

 

Bocholt-Lowick/Rhede/Sonsbeck - Youssef Wardi vom Leichtathletikzentrum (LAZ) Rhede hat bei den Crosslauf-Landesmeisterschaften den dritten Platz belegt. Die Wettkampfgruppe der Laufsportabteilung der DJK Sportfreunde 97/30 Lowick kehrte mit fünf Medaillen aus Sonsbeck zurück. Einen Einzeltitel gab es für Friedhelm Betting, hinzu kamen zwei DJK-Mannschaftssiege.

 

Wardi war in der Altersklasse U18 am Start. Er lief über die kompletten 3,1 Kilometer in der dreiköpfigen Spitzengruppe mit und wurde nach 10:43 Minuten Dritter. „Es war ein Fauxpas von mir. Ich war von drei Runden ausgegangen, zu laufen waren aber nur zwei. Die taktische Ausrichtung war also eine ganz andere. Ich habe Youssef gesagt, dass er in der dritten Runde Gas geben soll. Somit hat er einen möglichen Titel verpasst, die anderen freuten sich“, nahm Jürgen Palm, der Stützpunktleiter des LAZ Rhede, die Schuld auf sich. Er selbst war nicht in Sonsbeck und konnte somit nicht mehr entscheidend eingreifen.

 

Mit seinem ersten Einzeltitel auf Nordrheinebene erlangte Friedhelm Betting den größten Erfolg für die DJK SF 97/30 Lowick. Im spannenden Rennen der Senioren über 4,6 Kilometer lief er taktisch clever über das gesamte Rennen in der dreiköpfigen Führungsgruppe seiner Altersklasse M55 mit, ehe er am Anstieg in der letzten Runden seine Cross-Stärken ausspielte und einige Meter zwischen sich und seine Konkurrenten legte. Diesen Vorsprung brachte er auf den verbleibenden knapp 500 Metern ins Ziel, sodass er in 18:46 Minuten siegte.

 

In der DJK-Mannschaft mit Manfred Grunau (20:41 Minuten) und Andre Geukes (21:18), die in der M50 die Plätze sechs und sieben belegten, gewannen die Lowicker Läufer auch souverän die Mannschaftswertung der Altersklassen M50/55.

 

Über die gleiche Distanz zeigten sowohl Andreas Bolte (19:27, 5. M40) als auch Stephan Lüth (20:07, 6. M45) bei ihrem ersten Meisterschaftsstarts starke Leistungen. Björn Jansen (M40) musste von einer Krankheit geschwächt aussteigen.

 

Bei den Seniorinnen über 3,1Kilometer gewann die DJK SF 97/30 einen weiteren Mannschaftstitel in der W40/45. Angeführt wurde das Lowicker Trio von Veronika Ridder (14:51), die in der Einzelwertung der W45 Silber erlief. Auf den Plätzen vier und fünf folgten Petra Moddenborg (15:29) und Britta Ihling (15:42). Komplettiert wurde das Ergebnis von Rita Möllmann (16:22) als Siebte.

 

Wir haben schon damit gerechnet, dass wir um den Sieg in der Mannschaftswertung mitlaufen können, dass Veronika im Einzel auch noch Silber gewinnt, ist eine willkommene Überraschung“, freute sich nicht nur der DJK-Trainer Janek Betting über diesen Erfolg.

 

In der stark besetzten Altersklasse W50 bestätigte Sylvia Uebbing ihre gute Form und errang den Vizetitel. Nach guter Renneinteilung hatte sie auch im Schlussspurt noch genug entgegenzusetzen und sicherte sich in Sonsbeck in 14:12 Minuten Rang zwei.

 

Ergebnisse

 

 

 

Mo

02

Dez

2019

LAZ-Nikolausfeier im Sportzentrum Rhede

 

LAZ-Nikolausfeier für die Kleinsten bis 12 Jahre

am Mittwoch, 11. Dezember 2019 um 17 Uhr

in der LA-Halle im Sportzentrum Rhede

 

 

Mo

02

Dez

2019

Mitgliederversammlung und Jahresabschlussfeier des LAZ Rhede am 30. November 2019 in Rhede

Vorstand, Trainerteam und geehrte Athletinnen und Athleten feierten ihre Erfolge 2019.
Vorstand, Trainerteam und geehrte Athletinnen und Athleten feierten ihre Erfolge 2019.

 

Große Erfolge durch engagierte Teamarbeit

 

Im Fokus der diesjährigen Mitgliederversammlung des LAZ Rhede standen die intensiven Vorbereitungen für das 50. Internationale Leichtathletik-Meeting des LAZ Rhede am 11. Juni 2020. So hat der scheidende LAZ-Kassenwart Andreas Stockhausen eine Internetseite für das Jubiläumsmeeting konzipiert (meeting-rhede.de), die er den Vereinsmitgliedern des LAZ Rhede vorstellte.

Zuvor hatten der 1. Vorsitzende Andreas Böing und Sportwart Jürgen Palm ihre Berichte abgegeben und die in vielen Bereichen positive Bilanz 2019 präsentiert. Andreas Böing hob die engagierte Arbeit des gesamten Trainer- und Vorstandsteams hervor, die seit Jahrzehnten die Grundlage für sportliche Erfolge auf überregionaler und nationaler Ebene darstellt. Dies konnte Jürgen Palm mit Zahlen und Fakten belegen. So errangen die LAZ-Athleten im abgelaufenen Sportjahr drei Deutsche Meisterschaften, gewannen zudem viermal Silber oder Bronze und rangierten bei Deutschen Meisterschaften zwölfmal unter den Top Acht! Dreizehn NRW-Titel und sechszehn Landestitel rundeten die sportliche Bilanz ab, sodass im Anschluss an die Mitgliederversammlung 32 Sportlerinnen und Sportler für hervorragende Leistungen geehrte werden konnten.

 

Die finanzielle Bilanz wies für 2018 ein Minus aus, das aber im laufenden Geschäftsjahr durch höhere Mitgliedsbeiträge vermieden werden kann. Bei den turnusmäßigen Wahlen wurden sowohl der 2. Vorsitzende Jürgen Kolks, als auch der Geschäftsführer Norbert Schmidt einstimmig in ihrem Amt bestätigt. Als Kassenwart rückt Stefan Leiting für Andreas Stockhausen in den Vorstand. Diesem dankte Andreas Böing für seine engagierte Arbeit als Kassenwart und die vielen innovativen Impulse für die Vereinsarbeit. Für die Vorbereitung des Jubiläumsmeetings und des Ehemaligentreffens am 11. und 12. Juni kommenden Jahres warb Jürgen Palm um die Mithilfe der Vereinsmitglieder. Er konnte berichten, dass bereits namhafte Athleten wie Frank Busemann und Willi Wülbeck ihre Unterstützung zugesagt haben. Auch Sieger beim 1. Internationalen Leichtathletik-Meeting in Rhede, das am 7. August 1970 auf der DJK Anlange stattfand, haben ihr Kommen zum Jubliläumsmeeting zugesagt. Auch von Seiten der Sponsoren und Förderern des LAZ Rhede zeigt sicht ein großes Interesse. Schließlich rangiert das LAZ Rhede im nationalen Meetingranking auf Position drei. Nur das ISTAF Berlin und das Pfingstsportfest in Rehlingen können auf eine längere Historie als das LAZ-Meeting schauen. Im Anschluss an die Mitgliederversammlung wurden neben den Sportlerinnen und Sportlern auch das Trainerteam und die Vorstandsmitglieder geehrt.

 

 

 

LAZ-Sportlerehrung 2019
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LAZ-Trainerehrung 2019
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Do

28

Nov

2019

Boekelder Crosslaufserie Aalten November 2019

Die erfolgreichen LAZ-Talente nach der Siegerehrung in Aalten.
Die erfolgreichen LAZ-Talente nach der Siegerehrung in Aalten.

 

13 Siegerpokale für Rhede

 

Zum Abschluss der diesjährigen Crosslaufserie in Aalten gab es dreizehn Siegerpokale für die LAZ-Läuferinnen und -Läufer. Besonders erfolgreich waren die LAZ-Talente der Altersklassen sechs bis neun Jahre. Bei den Mädchen bis 9 Jahre gab es durch Emelie Paß (12:36 Minuten), Antonia Kruse (13:02) und Marie Knipping (13:02) sogar einen Dreifacherfolg. Bei den Jungen bis 7 Jahre belegten Ole Withag (14:22) und Maximilian Ihling (15:01) die Plätze zwei und drei. Noah Belting errang nach Addition von drei Wertungsläufen in 12:18 Minuten den zweiten Platz (-9 Jahre). Frieda Renting (13:54) und Freyia-Elin Pelgrim (14:32) wurden in der Klasse bis 7 Jahre Zweite und Dritte.

Zwei Gesamtsieger stellte das LAZ Rhede in der Altersklasse bis 11 Jahre. Bei den Jungen siegte Ivan Svalov (24:31) und bei den Mädchen Lilith Withag (25:42). In der Klasse bis 13 Jahre wurde ihre Schwester Enid Zweite (25:38). Über 5km kam Lutz Lehmbrock bei der männlichen Jugend auf den dritten Rang (1:09:23). In der Frauenklasse siegte über 10km Eugeniia Svalova in einer Gesamtzeit von 2:25:23 Stunden. Die erfolgreichste Familie war in diesem Jahr sicher Familie Withag. Denn neben Ole, Lilith und Enid ging auch Vater Ronald Withag an den Start. Er siegte souverän in der 5-km-Wertung der Altersklasse 40+ (53:49). Den Tagessieg über 5km sicherte sich Jan-David Ridder in 17:30 Minuten.

 

Ergebnisse

 

 

 

Mi

20

Nov

2019

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Do

14

Nov

2019

Boekelder-Crosslaufserie Aalten/NL am 2. und 9. November 2019

Die erfolgreichen LAZ-Nachwuchstalente und ihre Trainerinnen
Die erfolgreichen LAZ-Nachwuchstalente und ihre Trainerinnen

 

Doppelsieg für Knipping und Kruse

 

Bei den ersten beiden Läufen der traditionellen Crosslaufserie in Aalten/NL konnten die Nachwuchstalente des LAZ Rhede auf ganzer Linie überzeugen. Mit viel Spaß und Einsatzwillen wurden die fünf- bis neun-jährigen Kinder auf die 1km lange Strecke geschickt. Am ersten Tag liefen gleich acht Kinder aus der Trainingsgruppe von Melanie Ostendorf, Yvonne Buhl und Alicia Südholt in die Top drei. Bei den Jungen bis 9 Jahre siegte Noah Belting in 4:08 Minuten. Bei den Mädchen dieser Altersklasse gab es sogar einen Doppelerfolg durch Marie Knipping und Antonia Kruse, die beide nach 4:29 Minuten ins Ziel liefen. Zweite Plätze errangen auch Ole Withag (5:00 - 7 Jahre) und Frieda Renting (4:45 - 7J.). Dritte wurden Justus Epping (6:45 - 5J.), Anton Wessels (5:22 - 7J.) und Freyja Pelgrim (4:52 - 7J.).

Über die 2-km-Strecke errangen die LAZ-Läufer*innen aus der Gruppe von Kim-Jessica Thöne und Kim-Melina Bomkamp drei Podestplätze. Bei den Jungen bis 11 Jahre siegte Ivan Svalov (8:10) mit deutlichem Vorsprung. Dritte Plätze gingen an die Schwestern Lilith (9:03 - 11 J.) und Enid Withag (8:54 - 13J.).

 

Am zweiten Wettkampfwochenende wurden fast durchgehend schnellere Zeiten erzielt und auch hier waren die jüngsten Talente des LAZ Rhede wieder sehr erfolgreich. Tagessiege errangen Emilie Paß (4:17 - 9J.), Lilith Withag (8:40 - 11J.) und erneut Ivan Svalov (8:23 - 13J.). Seine Mutter Eugeniia Svalova war die schnellste Frau auf der 10km langen Strecke (48:50). Sowohl die Läufer*innen als auch die Trainerinnen des LAZ Rhede freuen sich auf die beiden noch ausstehenden Läufe. „Die Verantwortlichen des AVA70 geben sich immer größte Mühe, den Läufer*innen optimale Bedingungen zu bieten und es macht einfach Spaß“, zollt LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm den Ausrichtern größten Respekt.

 

Neben den Nachwuchstalenten des LAZ Rhede ist vor allem die Laufgruppe der DJK Lowick in der Breite und Spitze stark vertreten. (Siehe dazu die Infos von Friedhelm Betting)

 

Ergebnisse

 

 

 

Mo

11

Nov

2019

Einladung und Ausschreibung 3. Nikolaus-Cup am 14. und 15. Dezember 2019 im Besagroup Sportpark Rhede

Jesse Südholt beim Nikolaus-Cup 2018
Jesse Südholt beim Nikolaus-Cup 2018

 

 

 

Am 14. und 15. Dezember richten wir die bereits 3. Auflage des deutsch-niederländischen Nikolaus-Cups aus. Gegenüber den Vorjahren haben wir das Programm noch erweitert, sodass am 15. Dezember auch die U14 Athlet*innen zum Zuge kommen. Alle wichtigen Informationen findet Ihr in den beiden Ausschreibungen.

 

Ausschreibungen Teil 1 + 2

 

 

 

Ausschreibung 3. Nikolaus-Cup 2019 - Teil 1
Ausschreibung 3. Nikolaus-Cup 2019 Teil
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Ausschreibung 3. Nikolaus-Cup 2019 - Teil 2
Ausschreibung 3. Nikolaus-Cup 2019 Teil
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So

03

Nov

2019

Einladung zur Mitgliederversammlung und Jahresabschlussfeier am 30.11.2019

Einladung zur Mitgliederversammlung mit anschließender Jahresabschlussfeier am 30.11.2019 bei Stockhorst
Einladung zur Mitgliederversammlung und
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Do

31

Okt

2019

Boekelder Crosslaufserie 2019

 

Es ist wieder soweit!

 

Unsere Sportfreunde von AVA70 richten wieder ihre traditionelle Crosslaufserie an den ersten vier Samstagen im November aus.

 

Wir nehmen vor allem mit vielen Nachwuchstalenten teil, die sich riesig auf die ersten Läufe freuen.

 

Die Navi-Anschrift lautet: Aladnaweg 3, 7122 RN Aalten

 

Die Startzeiten sind jeweils:

 

13:00 Uhr – 1km

 

13:10 Uhr – 2km

 

13:35 Uhr – 10+15km

 

14:15 Uhr – 5km

 

Viel Spaß und viel Erfolg!

 

Mi

30

Okt

2019

Florida Universitäts-Crosslaufmeisterschaften am 26. Oktober in Boca Raton/Florida

Das Archivfoto von Jan-Hendrik Ridder zeigt Malte Stockhausen (62) beim Internationalen Meeting in Rhede.
Das Archivfoto von Jan-Hendrik Ridder zeigt Malte Stockhausen (62) beim Internationalen Meeting in Rhede.

 

5. Platz in hervorragender Zeit

  

In seinem vierten und letzten Jahr an der Florida Tech Universität trumpft LAZ-Läufer Malte Stockhausen noch einmal mächtig auf. Der Hindernisspezialist belegte jetzt bei den Universitäts-Crosslaufmeisterschaften in Boca Raton/Florida einen hervorragenden fünften Platz. Zwar bezeichnet sich Florida als „Sunshine State“, doch hatten tropische Regenfälle die 8km lange Crossstrecke eher in eine Sumpflandschaft verwandelt. Umso beachtlicher ist deshalb die Laufzeit von Malte Stockhausen, der in 25:54,3 Minuten, weit vor seinen Teamkollegen, ins Ziel kam. Es siegte in 25:25,6 Minuten Shane Bracken. „Malte fühlt sich im Moment pudelwohl und hat in der Vorbereitung ohne Probleme alle Trainingsprogramme absolvieren können“, berichtet sein Vater Andreas Stockhausen.

 

Mi

23

Okt

2019

50. Internationales Leichtatletikmeeting des LAZ Rhede am 11. Juni 2020 (Fronleichnam)

Die zweifache Olympiasiegerin Annegret Richter umlagert von jungen Fans.
Die zweifache Olympiasiegerin Annegret Richter umlagert von jungen Fans.

 

50 Jahre Spitzenleichtathletik in Rhede

 

Der Termin für das 50. Internationale Leichtathletikmeeting des LAZ Rhede steht. Am 11. Juni 2020 (Fronleichnam) geben sich neben den aktuellen Stars der nationalen und internationalen Leichtathletikszene auch viele namhafte Athleten aus der 50-jährigen Meetinggeschichte ein Stelldichein im BESAGROUP-Sportpark Rhede. Neben der 63-fachen Deutschen Meisterin Brigitte Kraus (ASV Köln) hat unter anderem der 800-Meter-Weltmeister und Deutsche Rekordhalter Willi Wülbeck (Oberhausen) sein Kommen zugesagt. In Deutschland blicken nur das ISTAF Berlin und das Pfingssportfest in Rehlingen auf eine längere Tradition zurück als Rhede. Legendär sind bis heute die „Abendsportfeste“ auf der DJK-Anlage, nur einen Steinwurf von der Gudulakirche entfernt.

 

Nach der Premiere im Jahr 1970 wuchs der Bekanntheitsgrad des LAZ-Meetings schnell, sodass es dem legendären Berni Becks gelang, zahlreiche Medaillengewinner von Olympischen Spielen, Europameisterschaften und Deutschen Meisterschaften nach Rhede zu locken. Zu den Stars dieser Epoche gehörten auch Harald Norpoth, Liesel Westermann und die zweifache Olympiasiegerin Annegret Richter. Vor allem die Hammerwerfer um Karl-Hans Riehm zogen die begeisterten Massen an. Immerhin stellte das LAZ Rhede mit Manfred Hüning die Nummer 2 der Weltbestenliste 1979. Auch die Lokalmatadoren Cilly Lehmkamp, Werner Grommisch und Ulla Tüshaus mischten im Konzert der Großen mit.

 

Einen riesigen Schub brachte dann der Umzug ins Sportzentrum im Jahr 1981. Bis zu 9000 Zuschauer strömten in den 80er Jahren zum LAZ-Sportfest. Bis heute gaben über 80 Medaillengewinner/-innen bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften ihre Visitenkarte in Rhede ab. Mit dem Weitspringer Mike Powell und dem Hochspringer Javier Sotomayor traten auch zwei immer noch amtierende Weltrekordhalter auf dem Zenit ihres Könnens in Rhede an. Nur zweimal in 50 Jahren wurde das LAZ-Meeting abgesagt. Ein Jahr nach dem viel zu frühen Tod von Berni Becks im Jahr 1997 und 2009, als das LAZ Rhede die Deutschen Jugendmeisterschaften ausgerichtet hat. Dafür gab es 1981 gleich zwei Meetings. Einmal zur Eröffnung im Mai, als auch ein Werferländerkampf gegen Italien anstand, und dann nochmal im August.

 

Auch 2020 wird das LAZ Rhede eine Meisterschaft in das Meetingprogramm integrieren. Passend zur Vereinstradition werden die Hammerwerfer ihre NRW-Meister ermitteln. Im Meetingprogramm stehen dann wieder zwölf hochkarätige Entscheidungen auf der Bahn und an der Sprunggrube an. Für Freitag, den 12. Juni ist dann ein großes Ehemaligentreffen geplant, bei dem neben den ehemaligen LAZ-Aktiven, Trainern und Funktionären auch die „Stammgäste“ des Meetings erwartet werden. Im direkten Anschluss an die Deutschen Meisterschaften 2020, die am 6. und 7. Juni in Braunschweig ausgetragen werden, bietet das LAZ-Meeting eine der letzten Chancen zur Olympiaqualifikation für Tokjo 2020. Auch deshalb rechnet LAZ-Sportwart und Meetingchef Jürgen Palm wieder mit Teilnehmern aus über 20 Nationen.

 

Ausschreibung

 

 

 

Do

17

Okt

2019

26. Coesfelder Citylauf am 12. Oktober 2019

Sporttalent Youssef Wardi und sein Trainer Jürgen Palm in Coesfeld.
Sporttalent Youssef Wardi und sein Trainer Jürgen Palm in Coesfeld.

 

Wardi läuft der Konkurrenz davon

 

In bestechender Form befindet sich derzeit das Lauf-Ass Youssef Wardi vom LAZ Rhede. Bei der 26. Auflage des Coesfelder Citylaufs unterbot der Schützling von LAZ- Stützpunktleiter Jürgen Palm seine persönliche Bestzeit über 5km um fünfzehn Sekunden auf starke 15:38 Minuten. In einem sehr stark besetzten Männerfeld lief Wardi als Zweiter über die Ziellinie. In seiner Altersklasse der mänlichen U18 war Wardi der Konkurrenz um Minuten voraus. Als letztes Meisterschaftsrennen 2019 wird Wardi am 1. Dezember die LVN-Crossmeisterschaften bestreiten. Der Schüler der Akademie Klausenhof in Rhede ist neben dem Lauftraining beim LAZ Rhede auch noch aktiver Jugendspieler beim SV Krechting. „Sport kann man nie genug treiben“, ist das Motto von Youssef Wardi, der mehrmals täglich zur Schule und zum Training von Borken nach Rhede pendelt.

 

Ergebnisse

 

 

 

Mi

02

Okt

2019

NRW-Hammerwurf-Cup 2019 Finale am 28. September in Olfen

Alexandra Spieker (links) wurde Zweite in der Gesamtwertung der W15.
Alexandra Spieker (links) wurde Zweite in der Gesamtwertung der W15.

 

Gerrit Vißer wird Vize-Jahrgangsbester

 

Zum Abschluss des 5. NRW-Hammerwurf-Cups wurde den Sportlern beim Finale in Olfen „Rheder-Meetingwetter“ serviert: Regen und Sturmböen. Dennoch sorgten die Talente aus der Trainingsgruppe von Werner Niehaus mit guten Ergebnissen für Freude bei den mitgereisten Fans. 

Mit Moritz Leiting bei der männlichen U20 und Gerrit Vißer bei der männlichen U18, stellte das LAZ Rhede zwei Gesamtsieger der diesjährigen Cup-Wertung. Leiting kam auf eine Gesamtweite von 156,92 Meter und Vißer sogar auf ausgezeichnete 176,51 Meter. Gewertet wurden die drei besten Wettkampfergebnisse von insgesamt sechs Veranstaltungen. Beide erzielten ihre Top-Weite beim fünften Wettkampf Ende August in Oberhausen. Moritz Leiting warf den 6-kg-Hammer auf 53,76 Meter und Gerrit Vißer auf ausgezeichnete 59,51 Meter, womit er der zweibeste Werfer Deutschlands in seinem Jahrgang ist.

 

Justus Leiting und Anna Jantzen waren mit zwei weiteren Werferinnen die einzigen, die an allen sechs Veranstaltungen teilgenommen haben. Anna Jantzen rangierte mit einer Gesamtweite von 124,48 Meter auf dem dritten Platz. Justus Leiting wurde in der U18 Vierter mit einer Gesamtweite von 126,59 Meter. Bei der weiblichen U20 belegte Alexandra Spieker hinter der überragenden Nele Frisch (Uerdingen) den zweiten Rang bei den Schülerinnen W15 (118,40m). Insgesamt haben 47 Werfer und Werferinnen an der von NRW-Landestrainer Franz-Josef Sträter organisierten Serie teilgenommen.

 

Ergebnisse

 

 

Do

26

Sep

2019

Erfolge 2019 des LAZ Rhede

Henry Visser (hinten) wechselt auf Simon Heweling: 4x100m U23.
Henry Visser (hinten) wechselt auf Simon Heweling: 4x100m U23.

 

 

 

 

 

 

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Erfolgsstatistik

 

2019.

Mi

18

Sep

2019

LVN-Team-Endkämpfe U18/U16 und Nordrhein-Team-Endkampf U14 am 15. September in Aachen

Die erfolgreichen Landesmeisterinnen der weiblichen U18
Die erfolgreichen Landesmeisterinnen der weiblichen U18

 

2 x Gold und 2 x Silber für Rheder Startgemeinschaften

  

Zum Abschluss der Sommersaison stehen für die Nachwuchstalente des LAZ Rhede traditionell die Nordrhein-Team-Endkämpfe auf dem Programm. Wie im Vorjahr war das LAZ Rhede mit Athleten in fünf Mannschaften der StG Rhede-Sonsbeck und StG Rhede-Sonsbeck-Bottrop (LA Team RSB) stark vertreten. Mit zwei Landestiteln, zwei Vizetiteln und einem siebten Platz drückten die Athleten aus der Region Nord der Landesmeisterschaft ihren Stempel auf. 

Den dritten Mannschaftstitel in Folge sicherten sich die Athletinnen aus Rhede und Sonsbeck in der Altersklasse U16. Gegenüber dem Vorjahr präsentierte sich die Mannschaft des TuS Jahn Hilfarth und lag bis zur ablschießenden 4x100-m--Staffel auf Titelkurs. Selbst LAZ-Stützpunktleiter war nach einem starken Staffellauf von Ayisha Mouhamed, Rieke Unland, Jule Weibel und Merret Manten, die schnelle 51,00 Sekunden auf die Aachener Bahn zauberten, von einem zweiten Platz ausgegangen. Umso größer war der Jubel, als der Stadionsprecher das Endergebnis von 8.230 und 8.161 Punkten zugunsten der StG Rhede-Sonsbeck verkündete. Neben der Staffel steuerten die LAZ-Athletinnen Rieke Unland und Ronja van der Heiden drei weitere Tagesbestleistungen zum Mannschaftserfolg bei. Rieke Unland überzeugte mit schnellen 12,70 Sekunden über 100 Meter und Ronja van der Heiden, die von Ely Niehaus trainiert wird, errang einen Doppelsieg im Kugelstoßen (10,98m) und Speerwurf (32,83m). Ein Sonderlob verdiente sich Lene Stumpen, die kurzfristig für erkrankte Thea Lehmbrock die 800 Meter laufen musste und mit ihrer Zeit von 2:51,11 Minuten die Mannschaft im Rennen hielt.

 

Den zweiten Titel errang die weibliche U18 mit der Startgemeinschaft Rhede-Sonsbeck-Bottrop. Allerdings ohne Athletinnen aus Bottrop. Mit einer starken Teamleistung konnte am Ende mit einem Ergebnis von 7.588 Punkten der TV Ratingen (7.319 Punkte) entthront werden. Für Tagesbestleistungen sorgte in dieser Altersklasse Enie Dangelmaier im 100-m-Sprint (12,87s) und Fiona Terhardt, die ihre Hochsprungbestleistung auf 1,60m schraubte. Viel Spaß hatte Enie Dangelmaier beim Speerwurf. Gleich im ersten Versuch schleuderte sie den 500-g-Speer auf starke 37,58 Meter und damit die zweitbeste Weite der Veranstaltung. Die beste Einzelleistung erzielte die Sonsbeckerin Rahel Brömmel mit ihrer 800-Meter-Zeit von 2:15,19 Minuten. Sie lief anschließend auch noch als Schlussläuferin die 4x100-m-Staffel, die in der Besetzung Katja Lingen, Enie Dangelmaier, Jamira Lauf und Rahel Brömmel in 51,44 Sekunden den zweiten Platz belegte. Im Weitsprung steuerten Enie Dangelmaier mit einer Weite von 5,31 Metern und Jamira Lauf mit 4,93 Meter wichtige Punkte zum Mannschaftserfolg bei.

 

Die männliche U18 der StG LA Team RSB errang mit 8.292 Punkten hinter der StG Düsseldorf (8.587 Punkte) die Vizemeisterschaft. Damit konnte der Vorjahrestitel trotz einer höheren Punktzahl nicht verteidigt werden. Dennoch überzeugte das Team auf ganzer Linie. Die vielleicht beste Einzelleistung der gesamten Meisterschaft lieferte Youssef Wardi im 800-m-Lauf. Der Schützling von LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm zog nach rund 300 Metern allen davon und steigerte seine bisherige Bestzeit um über eine Sekunde auf ausgezeichnete 1:56,58 Minuten. LAZ-Coach Roman Buhl freute sich über die Leistungen der Hochspringer Mathis Morlo und Martin Langstein, die mit Höhen von 1.82 Metern und 1,70 Metern überzeugten. Als Teamleiter der U18 sorgte Mecky Emmerich mit einer gut eingewechselten Staffel (46,91s) in der Besetzung Martin Langstein, Gerrit Vißer, Mathis Morlo und Youssef Wardi dafür, dass das die Troisdorfer LG auf den dritten Rang verwiesen werden konnte. Erstmals unter 12 Sekunden blieb Gerrit Vißer (11,96s) der auch mit 12,20 Metern im Kugelstoßen wichtige Punkte sammelte.

 

Gleich drei Ausfälle von Leistungsträgern konnte das Team der männlichen U16 nicht kompensieren. Neben Matz Grunden waren kurzfristig auch zwei starke Athleten aus Sonsbeck ausgefallen. Mit 7.739 Punkten konnte immerhin noch die Vizemeisterschaft hinter dem Moerser TV (8.277 Punkte) errungen werden. Der einzige LAZ-Athlet im U16-Team war Linus Feldhaus, der dafür bei allen vier Einsätzen überzeugen konnte. Neben seiner Kugelstoßweite von 12,02 Metern beeindruckte er als Schlussläufer der 4x100-m-Staffel, wo er einen Rückstand von gut 10 Metern aufholen konnte.

 

Die weibliche U14 hatte, wie zu erwarten war, einen schweren Stand gegen die körperlich überlegenen Schülerinnen aus Uerdingen, Düsseldorf und Köln. LAZ-Schülertrainer Michael Ilbertz war aber sehr zufrieden mit den Leistungen der jungen Talente, die mit 256 Punkten den siebten Platz erreichten. Als Vierte des 800-m-Laufes erzielte Heleen Keiten-Schmitz in 2:36,90 Minuten die schnellste Zeit aller Athletinnen des Jahrgangs 2007. Mit der 4x75-m-Staffel erzielte Keiten-Schmitz zusammen mit Viktoria Wienand, Nica Niersmann und Philina Schwartz eine Zeit von 40,90 Sekunden (6.). In der zweiten Staffel (42,15s/11.) waren mit Ella Vriesen und Lena Möhlenkamp zwei weitere LAZ-Talente im Einsatz. Kein Wunder also, dass bei der stimmungsvollen Siegerehrung nur lachende Gesichter bei den Sportlern und Sportlerinnen und zufriedene Trainer zu sehen waren.

 

Ergebnisse

 

 

Mo

16

Sep

2019

Rheinland-Meisterschaften im Hindernislauf am 8. September 2019 in Bad Ems

Stefan Ritte siegte in fulminanten 9:20,40 Minuten (Foto: Jan-Hendrik Ridder).
Stefan Ritte siegte in fulminanten 9:20,40 Minuten (Foto: Jan-Hendrik Ridder).

 

Ritte läuft Vereinsrekord

  

Mit einem fulminanten Lauf pulverisierte Stefan Ritte als Gaststarter der Rheinland-Meisterschaften den 3000-m-Hindernisvereinsrekord des LAZ Rhede. Der vielseitigste Läufer der hiesigen Laufszene unterbot die bisherige Bestmarke von Malte Stockhausen um rund acht Sekunden auf starke 9:20,40 Minuten. Ritte rangiert mit dieser Zeit auf dem 24. Platz der DLV-Bestenliste 2019.

 

In der ersten Runde blieb Ritte noch hinter Lucas Meyer (1.FC Kaiserslautern), doch als dieser langsamer wurde, zog Ritte locker vorbei. Besonders an den Hindernissen und dem Wassergraben zeigte sich Ritte stark verbessert. „Hier hat sich das Hürdentraining mit Roman Buhl ausgezahlt“, bedankte sich Ritte nicht nur bei seinem langjährigen Trainer Jürgen Palm, sondern auch bei Roman Buhl, der seit mittlerweile zwei Jahren für das Hürden- und Hochsprungtraining im LAZ Rhede zuständig ist.

 

Do

12

Sep

2019

2. NRW-Hochsprung-Cup 2019

v.l.: Arne Röhl, Sieger Ole Willems, Mathis Morlo
v.l.: Arne Röhl, Sieger Ole Willems, Mathis Morlo

 

Mathis Morlo belegte den dritten Platz beim 2. NRW Hochsprung Cup 2019

 

Die Idee für einen Hochsprung-Cup entstand durch den Wunsch von Roman Buhl, Hochspringer in der Altersklasse U18 / U20 zu fördern und somit gut organisierte, hochkarätige Hochsprungveranstaltungen besonders für Jugendliche anzubieten.

 

Nachdem 2018 bereits ein erster NRW-Hochsprung-Cup mit drei Veranstaltungen durchgeführt wurde, fand die zweite Cup-Serie in 2019 bereits an sieben Veranstaltungsorte statt.

Bei der ersten Cup-Veranstaltung 2018 waren über 25 verschiedene jugendliche Springer/innen dabei. Dieses Jahr haben bereits insgesamt 70 jugendliche Teilnehmer an den verschiedenen Veranstaltungen teilgenommen und davon kamen am Ende 13 Athleten/innen in die Cup-Wertung.

 

Für den 2. NRW-Hochsprung-Cup 2019 waren sogar acht Veranstaltungen vorgesehen. Die Summe der besten vier Höhen aus den verschiedenen Veranstaltungen bestimmt den Sieger/die Siegerin des NRW-Hochsprung-Cups 2019 in der jeweiligen Altersklasse.

 

Für die Wertung wurden die Leistungen aus der Wintersaison aber auch der Sommersaison inkl. der NRW-Meisterschaften berücksichtigt.

 

Termine und Stationen:

 

1. 06.01.2019 16. Clarholzer-Sparkassen-Hochsprungmeeting in Herzebrock-Clarholz

 

2. 27.01.2019 28. Hallen-Hochsprung-Meeting in Unna

 

3. 02/03.02.2019 NRW - Jugend Hallen Meisterschaften in Leverkusen

 

4. 04.05.20019 Nat. Hochsprung Meeting in Wuppertal (Ausgefallen: Unwetter)

 

5. 20.06.2019 Tag der Überflieger in Essen

 

6. 22/23.06.2019 NRW-Jugend Meisterschaften im Rahmen der Ruhr Games in Duisburg

 

7. 20.07.2019 49. Internationales LAZ Meeting in Rhede

 

8. 01.09.2019 Finale des 2. NRW Hochsprung Cups 2019 in Soest

 

 

Das Finale 2019 wurde schon zum zweiten Mal durch das LAZ Soest durchgeführt und fand am 01. September auf dem Sportplatz des Soester Schulzentrums statt.

 

Der LAZ-U18-Athlet Mathis Morlo konnte dieses Jahr seine Entwicklung im Hochsprung stabilisieren und bis auf die Regenschlacht beim 49. Int. Meeting in Rhede Sprunghöhen von 1,70m bis 1,81m abrufen.

 

Die NRW Hochsprung Cup Sieger 2019 sind:

 

männl. Jugend U18:

 

  1. Ole Willems (Dümptener TV) Gesamthöhe: 7,60m

  2. Arne Röhl (LT DSHS Köln)      Gesamthöhe: 7,47m

  3. Mathis Morlo (LAZ Rhede)       Gesamthöhe: 6,87m

 

 

 

Mi

04

Sep

2019

Hammerwurftag des LAV Oberhausen am 31. August 2019 und U16 Vergleichswettkampf Niederlande-NRW am 31. August 2019 in Enschede

Gerrit Vißer siegte mit 59,51 Metern bei den Hammerwerfern der U18.
Gerrit Vißer siegte mit 59,51 Metern bei den Hammerwerfern der U18.

Vißer kratzt an der 60-Meter-Marke

 

Bei der fünften Station des diesjährigen NRW-Hammerwurf-Cups trumpften vor allem die männlichen Athleten des LAZ Rhede auf. In Oberhausen-Sterkrade siegten sowohl Gerrit Vißer bei der U18 als auch Moritz Leiting bei der U20. Der NRW-Kadertrainer Franz-Josef Sträter lobte die Schützlinge von LAZ-Hammerwurftrainer Werner Niehaus: “Gerrit hat sich nach technischen Schwierigkeiten gefangen und kratzte im letzten Durchgang mit einer Weite von 59,51 Metern erstmals an der 60-Meter-Marke. Moritz Leiting stellte bei der U20 eine neue persönliche Bestleistung auf. Er steigerte sich mit dem 6-kg-Hammer auf 53,76m und untermauerte damit deutlich seine Führung in der diesjährigen Cupwertung“.

Werner Niehaus selbst war auch mit der Leistung von Martin Langstein zufrieden, der sich als Vierter der U18 auf 45,06 Meter steigern konnte. Maximiliane Langguth belegte mit einer Weite von 57,72 Metern den zweiten Platz bei den Frauen. Die gleiche Platzierung bei der U20 heimste Anna Jantzen mit einer Weite von 37,34 Metern ein.

 

Beim traditionellen Ländervergleich der U16-Athleten zwischen den Niederlanden und NRW war das LAZ Rhede mit Ronja van der Heiden (Speerwurf) und Alexandra Spieker (Hammerwurf) vertreten. Der ebenfalls nominierte Matz Grunden (Dreisprung) musste aus Verletzungsgründen leider absagen. Alexandra Spieker übertraf als Fünfte mit ihren 40,10 Metern erneut die 40-Meter-Marke. Ronja van der Heiden erzielte als Siebte exakt 33 Meter. Der Mannschaftssieg ging bei der 44. Auflage zum 43. Mal an die Nachwuchstalente aus den Niederlanden.

 

 Ergebnisse Ländervergleich

 

 

 

So

01

Sep

2019

37. Deutsche Polizeimeisterschaften in der Leichtahtletik am 28./29. August in Göttingen

Kompletter Medaillensatz für Kaczmarek

 

Mit einem kompletten Medaillensatz im Gepäck kehrte Klaudia Kaczmarek von den Deutschen Polizeimeisterschaften in Göttingen zurück. Die Athletin des LAZ Rhede errang mit ihrem Erfolg im Dreisprung auch die einzige Goldmedaille für die NRW-Landesauswahl und verteidigte somit ihren Titel von vor zwei Jahren. Mit einer Weite von 12,56 Metern verwies Kaczmarek die Deutsche U20- und U23-Meisterin Kira Wittmann (Niedersachsen) auf den zweiten Platz. Diese war bei der DM in Berlin noch vor Kaczmarek Vierte geworden. „Ich musste heute einfach gewinnen. Mein Trainer hat mir heute früh zu Silber im Weitsprung und Bronze mit der Staffel gratuliert und gemeint, dass wohl noch eine Medaillenfarbe fehlen würde“, berichtet Kaczmarek von den Motivationstricks ihres Trainers Jürgen Palm, der nicht mit nach Göttingen gefahren war.

Am ersten Wettkampftag hatte sich Kaczmarek bereits die Silbermedaille im Weitsprung gesichert. Hinter der ehemaligen Deutschen Meisterin und DM-Vierten diesen Jahres, Xenja Stolz (Hessen), die 6,02 Meter weit sprang, reichten Kaczmarek 5,88 Meter und ein zweitbester Versuch auf 5,73 Meter, um die ebenfalls 5,88m springende Miriam Wagner (Sachsen) auf den Bronzerang zu verweisen. Diese hatte als zweitbeste Weite 5,71 Meter erzielt. Mit der 4x100-m-Staffel der NRW-Auswahl lief Kaczmarek dann zum Abschluss des ersten Wettkampftages in 49,10 Sekunden zu Bronze. Bereits Mitte September möchte Kaczmarek nach einer kleinen Trainingspause wieder ins Wintertraining für die Saison 2020 einsteigen. Dann steht neben den Deutschen Meisterschaften auch das 50. Internatinale Leichtahtletik-Meeting in Rhede auf ihrem Wettkampfplan. Wobei der Termin für das Jubiläumsmeeting erst nach der NRW-Terminbörse Mitte September festgelegt werden kann.

 

Ergebnisse

 

 

 

Mi

07

Aug

2019

119. Deutsche Meisterschaften am 3./4. August in Berlin

Saisonbestleistung zum Saisonhöhepunkt : Die beiden Sprinter Simon Heweling und Henry Vißer vom LAZ Rhede beim letzten Wechsel der 4 x 100-Meter-Staffel. (Archivfoto)
Saisonbestleistung zum Saisonhöhepunkt : Die beiden Sprinter Simon Heweling und Henry Vißer vom LAZ Rhede beim letzten Wechsel der 4 x 100-Meter-Staffel. (Archivfoto)

Saisonbestleistung zum Saisonhöhepunkt in Berlin

 

Die 4 x 100-Meter-Staffel sprintet in 41,24 Sekunden auf Rang zwölf

 

BBV-Pressebericht von Matthias Grütter

 

Rhede/Berlin - Mit guten Leistungen und ansprechenden Ergebnissen kehrten die Leichtathleten des LAZ Rhede von den nationalen Titelkämpfen aus Berlin zurück. Es gab zwar im Olympiastadion keinen gewaltigen Ausreißer nach oben, aber es gab auch keine Enttäuschung.

 

Vielmehr riefen die drei Einzelsportler und die Staffel das ab, was zu erwarten war. Demnach waren die Athleten sowie die Trainer, die Eltern und die vielen mitgereisten LAZ-Fans mit dem Abschneiden zufrieden.

 

Allen voran durften das die jungen Sprinter der Start-Gemeinschaft Rhede-Bottrop sein. In ansprechenden 41,24 Sekunden belegte die 4 x 100-Meter-Staffel den zwölften Rang. Und wenn man dann zum Saisonhöhepunkt zur Saisonbestzeit sprintet, dann hat man nicht viel falsch gemacht. Es wäre sogar eine Zeit unter 41 Sekunden möglich gewesen, berichtet LAZ-Coach Hermann-Josef „Mecky“ Emmerich. Denn: Simon Heweling war durch einen „Stopp-Ruf“ eines anderen Läufers irritiert, bremste also vor dem letzten Wechsel etwas ab, obwohl er nicht gemeint war. „Dieser kleine Fehler beim letzten Wechsel war aber nicht schlimm“, sagte Emmerich, der heraushob, dass alle Akteure noch der U23 angehören. Das Team bildeten die Rheder Henry Vißer und Simon Heweling sowie die Bottroper Marius Lewald und Hannes Jüsten. Als Ersatzläufer war der Bottroper Luis Lüger mit in Berlin.

Über die 400-Meter-Hürden wollte Henry Vißer offenbar etwas zu viel. Er lief 53,83 Sekunden im Vorlauf und verpasste somit knapp das Finale. „Die ersten 200 Meter ist er wohl etwas zu schnell angegangen“, berichtete Emmerich. „An der letzten Hürde war Henry dann leider platt.“ Aber enttäuschend war die Leistung des Rheders mitnichten.

 

Das gilt auch für Klaudia Kaczmarek. Der „Dauerbrenner der Rheder Leichtathleten“ bestritt bereits die 38. DM. In Berlin hatte sie den Dreisprung absolviert. Mit 13,01 Metern wurde sie Fünfte. Rang drei ging an Maria Purtsa (LAC Erdgas Chemnitz; 13,24), Vierte wurde Kira Wittmann (SV Quitt Ankum; 13,19). Emmerich: „In diesem Wettbewerb ging es immens eng zu, alles lag eng beieinander. Das Abschneiden von Klaudia war nicht enttäuschend.“

 

Und wie es dann halt so oft ist: In ihrer Serie hatte Kaczmarek einen ungültigen Versuch, der nur minimal übergetreten war, mit dem sie eventuell hätte um Bronze mitspringen können. Im Winter wird sich wohl entscheiden, ob Klaudia Kaczmarek noch weiter Hochleistungssport betreiben wird, berichtete der LAZ-Coach.

 

Für Maximiliane Langguth blieb in Berlin der ganz große Wurf aus. Die Hammerwerferin hatte bei der DM mit 58,25 Metern den siebten Rang belegt. Sie und ihr Coach Werner Niehaus hatten damit geliebäugelt, dass es dieses Mal etwas mit der
60-Meter-Marke werden würde. „Es hat aber noch nicht sollen sein“, sagte Emmerich.

 

Neben ihm und Niehaus war auch der LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm als Rheder Trainer mit von der Partie. Eingebettet waren die deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in die erstmalig ausgetragene Multi-DM, da in anderen Sportarten, wie zum Beispiel Triathlon, Turnen und Bogenschießen, auch in Berlin die nationalen Titelträger ermittelt wurden. Davon hatten die Rheder Leichtathleten im Olympiastadion aber fast nichts mitbekommen.

 

Ergebnisse

 

 

 

Mo

05

Aug

2019

119. Deutche Meisterschaften in Berlin am 3./4. August

Die Dreispringerin Klaudia Kaczmarek vom LAZ Rhede erzielt bei der DM in Berliner Olympiastadion den fünften Platz. (Archivfoto: Bernfried Knipping)
Die Dreispringerin Klaudia Kaczmarek vom LAZ Rhede erzielt bei der DM in Berliner Olympiastadion den fünften Platz. (Archivfoto: Bernfried Knipping)

Dreispringerin Klaudia Kaczmarek erzielt in Berlin Rang fünf

 

BBV-Pressebericht von Matthias Grütter

 

Klaudia kaczmarek hat ihre 38. deutsche Meisterschaft auf dem fünften Rang beendet. Die Dreispringerin des LAZ Rhede sprang im Berliner Olympiastadion 13,01 Meter. Edelmetall war in Reichweite: Maria Purtsa vom LAC Erdgas Chemnitz hatte als Drittplatzierte 13,24 Meter erzielt.

 

Im Hammerwurf hatte Maximiliane Langguth vom LAZ Rhede 58,25 Meter erzielt. Damit erfüllte sich ihr Wunsch nicht: Sie wollte die 60-Meter-Marke knacken. Mit diesem Resultat belegte sie in der Hauptstadt den siebten Rang.

 

Henry Vißer hatte im ersten von drei Halbfinalläufen über die 400-Meter-Hürden 53,83 Sekunden benötigt. Damit qualifizierte er sich nicht für die Endläufe und belegte in Summe Rang 15. Die 4x100-Meter-Staffel der StG Rhede-Sonsbeck-Bottrop in der Besetzung Jüsten, Lewald, Vißer und Heweling hatte im Vorlauf 41,24 Sekunden erzielt (weiterer Bericht folgt).

 

Ergebnisse

 

 

Do

01

Aug

2019

119. Leichtathletik-Meisterschaften am 3. und 4. August 2019 im Berliner Olympiastadion - Vorbericht

Maximiliane Langguth hofft in Berlin auf schönes Wetter und sechs Versuche im Hammerwurf. (Foto: Bernfried Knipping)
Maximiliane Langguth hofft in Berlin auf schönes Wetter und sechs Versuche im Hammerwurf. (Foto: Bernfried Knipping)

LAZ-Athleten im Berliner Olympiastadion am Start

 

Wenn am Wochenende beim 1. nationalen Multievent die Deutschen Meister in zehn verschiedenen Sportarten gekürt werden, ist das LAZ Rhede mit drei Einzelstartern und drei Staffelläufern mit von der Partie. Neben den olympischen Kernsportarten Schwimmen, Turnen und Leichtathletik sind auch Boxer, Bogenschützen, Kanufahrer und Triathleten am Start. Das Format wurde vor allem auf Initiative der öffentlich rechtlichen Fernsehsender kreiert und soll in Anlehnung an die Kooperation der Wintersportarten mehr Aufmerksamkeit auf die Sportarten lenken, die ansonsten zunehmend im Schatten von "König Fußball“ stehen.

 

Als "Zugpferd“ sehen die Fernsehmacher dabei die Leichtathletik, die im Vorjahr bei der EM an gleicher Stelle für gute Einschaltquoten gesorgt hat. Bleibt zu hoffen, dass dies auch mit der Muli-DM gelingen wird. Schließlich haben die Leichtathleten durch verschärfte Normen und Streichung von Staffelentscheidungen reichlich Opfer bringen müssen. Dass das LAZ Rhede trotzdem mit drei Einzelstartern und einer Staffel der StG Rhede-Sonsbeck-Bottrop vertreten ist, unterstreicht  das hohe Leistungsniveau der LAZ-Athleten.

Bei ihrer 38. DM-Teilnahme rangiert Klaudia Kaczmarek an Position sieben der Meldeliste. Vor knapp zwei Wochen übertraf Kaczmarek erstmals in dieser Saison die 13-Meter-Marke und zeigte zuletzt in einem einwöchigen Trainingslager in Selm mit der NRW-Polizeiauswahl insbesondere im Sprint starke Leistungen. „Klaudia ist eine absolute Meisterschaftsspringerin und freut sich riesig auf den Wettkampf im Olympiastadion“, blickt LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm optimistisch auf die Dreisprungentscheidung am Samstagnachmittag.

 

Bereits am Samstagvormittag greift Henry Vißer ins Geschehen ein. Als Neunter der Meldeliste über 400m Hürden der Männer, möchte der Student wie im Vorjahr ins Finale der schnellsten Langhürdler Deutschlands. Nach einer intensiven Trainingsphase hat Vißer zuletzt Trainingsbestzeiten erzielt und möchte dies auch im Wettkampf umsetzen. „Henry war etwas unzufrieden mit seinem Lauf beim LAZ-Meeting und brennt darauf zu zeigen, dass er es besser kann“, sieht Palm seinen Schützling im Angriffsmodus.

 

Als Aufsteigerin des Jahres im Hammerwurf der Frauen kann man Maximiliane Langguth bezeichnen, die in dieser Saison bereits viermal ihre persönliche Bestleistung gesteigert hat und somit den Abstand zu den Bestenlistenplätzen vier bis sieben im DLV deutlich verringert hat. Mit zuletzt 59,67 Metern beim LAZ-Meeting rangiert Langguth an Position acht der Meldeliste. Allerdings musste der Hammerwurfwettkampf in Rhede aufgrund des Starkregens bereits nach dem ersten Durchgang abgebrochen werden, sodass Langguth noch bessere Würfe im Petto haben sollte. Ihr Trainer Werner Niehaus lobt vor allem das engagierte Training seiner Vorzeigeathletin: “Maxi hat sich in allen Bereichen vom Krafttraining über das Sprinttraining bis hin zum Techniktraining gegenüber den Vorjahren deutlich gesteigert. Es macht derzeit riesigen Spaß, mit Maxi zu arbeiten“, lobt Niehaus die Regionsrekordhalterin im Hammerwurf.

 

Nach Bronze bei der U23-DM steht die Verbesserung der Saisonbestzeit von 41,53 Sekunden im Fokus der 4x100-m-Staffel der StG Rhede-Sonsbeck-Bottrop (StG LA Team RSB). Den letzten Feinschliff verpasste LAZ-Sprinttrainer Mecky Emmerich den Sprintern aus Rhede und Bottrop am vergangenen Dienstag. Jetzt heißt es: „Füße hochlegen und entsprannen“, weiß Mecky Emmerich, wie wichtig ausgeruhte Sprinterbeine für Top-Zeiten sind. Neben den gesetzten Henry Vißer und Simon Heweling ist auch Michel Boeck als Ersatzläufer mit dabei. Vom LC Adker Bottrop stehen Hannes Jüsten, Marius Lewald und Luis Lüger im Aufgebot.

 

Ein starkes Statement für den Erhalt der Sprintstaffeln im Programm der Deutschen Einzelmeisterschaften liefern die Vereine mit ihren Meldungen für Berlin. Während in den meisten Einzeldisziplinen ein weiterer Rückgang der Meldezahlen zu verzeichnen ist, gibt es bei den Männerstaffeln eine Steigerung um 50 % auf 36 Staffeln und bei den Frauen von 32 auf 44 Staffeln. Und dies, obwohl die Staffeln erst Anfang Juni wieder ins DM-Programm aufgenommen wurden.

 

Zeitplan

 

 

 

Di

30

Jul

2019

Fotos vom 49. Internationalen Meeting

Mo

29

Jul

2019

77. Deutsche Leichtathletik-Jugendmeisterschaften vom 26.-28. Juli in Ulm

Bei Jamira Lauf und Enie Dangelmaier klappte der Staffelwechsel reibungslos. (Foto: Roman Buhl)
Bei Jamira Lauf und Enie Dangelmaier klappte der Staffelwechsel reibungslos. (Foto: Roman Buhl)

Erwartungen erfüllt

 

Bei den 77. Deutschen Jugendmeisterschaften im Ulmer Donaustadion war das LAZ Rhede mit fünf Einzelstartern und einer Staffel vertreten. Gemessen an den Vorleistungen konnten die Talente des Landesstützpunktes die Erwartungen erfüllen. Allerdings gab es gegenüber den Meldeplatzierungen einige Verschiebungen.

 

Für eine positive Überraschung sorgte Moritz Leiting, der in Ulm seine letzte Deutsche Meisterschaft in der Jugendklasse bestritt und mit einer neuen Saisonbestleistung von 52,12 Metern den achten Platz erreichte. Damit schloss sich für Leiting ein Kreis. Denn es gelang ihm erstmals nach seinem Debüt bei den U16-Meisterschaften 2015, wieder den Endkampf der besten Acht zu erreichen.

Nachdem es zuletzt für Nike Dangelmaier in ihrer Spezialdisziplin, den 400m Hürden, nicht rund lief, entschloss sie sich auf Anraten ihres Trainers Jürgen Palm zu einem Start über die Flachstrecke. Mit einer eindrucksvollen Leistung im 400-m-Vorlauf bewies Dangelmaier, dass sie läuferisch in Top-Form angetreten war. In starken 56,10 Sekunden lief sie die viertschnellste Zeit aller Teilnehmerinnen und qualifizierte sich somit sicher für das Finale. Ihre bisherige Bestzeit von 56,95 Sekunden pulverisierte sie somit. Am nächsten Tag stand dann vor dem Finale das Staffelfinale mit der 4x100-m-Staffel auf dem Programm, sodass die Beine im Endlauf doch etwas schwerer wurden und sie im Endklassement in 57,01 Sekunden den siebten Platz belegte.

 

Aufgrund der starken Regenfälle gab es starke Zeitplanverschiebungen und die Staffelläufe wurden direkt als Zeitendläufe ausgetragen. Das Quartett der StG Rhede-Sonsbeck-Bottrop lief im dritten Lauf. Zusammen mit der Startläuferin Hanna Lüge (Bottrop) rechneten sich Nike Dangelmaier, Jamira Lauf und Enie Dangelmaier durchaus Chancen auf eine Top-Acht Platzierung aus. Im Rennen liefen sowohl der erste als auch der zweite Wechsel reibungslos. Beim letzten Wechsel lief dann Enie Dangelmaier ebenfalls optimal ab, musste allerdings sofort wieder abbremsen, da einer Konkurrentin das Staffelholz entglitt und auf ihrer Bahn landete. Mit einem guten Reflex konnte Dangelmaier ausweichen, um dann noch Zweite zu werden. Die erzielte Zeit von 49,00 Sekunden reichte dann zum 10. Platz. „So was ist natürlich ärgerlich, aber die Mädels haben gezeigt, dass sie auf den Punkt fit waren“, trug es LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm wie die Athletinnen mit Fassung.

 

Dass die Trauben bei der Jugend-DM noch etwas höher hängen als in der Schülerklasse mussten Gerrit Vißer und Enie Dangelmaier bei ihren Einzelstarts erfahren. Vißer durfte sich im Vorfeld durchaus Hoffnungen auf die Endkampfteilnahme machen, da er an Position Sieben der Meldeliste geführt wurde. Jedoch gelang ihm nach einem Sicherheitswurf auf 52,86 Meter im ersten Durchgang kein gültiger Versuch mehr, sodass er insgesamt Zwölfter wurde. Sein Trainer Werner Niehaus sieht jedoch noch viel Potenzial bei Vißer, der erst seit kanpp zwei Jahren Hammerwurf trainiert. “Gerrit ist natürlich noch nicht so stabil in seiner Technik und wenn er es dann mit purer Kraft versucht, landet der Hammer halt im Netz“, analysierte Niehaus den Wettkampfverlauf seines Schützlings.

 

Ähnlich lief es bei Enie Dangelmaier im Weitsprung der U18. Nach einem ersten Versuch auf 5,55 Meter drehte sie im zweiten Versuch auf und trat leider knapp über. Im dritten Durchgang passte dann der Anlaufrhythmus nicht wie erhofft, sodass Dangelmaier noch vor dem Absprungbalken absprang. Die vermessenen 5,59 Meter reichten nicht für die Teilnahme am Endkampf. Zum Weiterkommen hätte eine Weite von 5,68 Meter gereicht. Dass nicht nur ihr Trainer Jürgen Palm in Dangelmaier ein Weitsprungtalent sieht, zeigte sich kurz darauf, als die DLV-Disziplintrainerin Annett Stein (Berlin) versicherte, Enie Dangelmaier auch für den Bundeskader 2020 vorzuschlagen.

 

Ein toller Erfolg war für Anna Jantzen schon das Erreichen der DM-Norm im Hammerwurf der U20. Bei ihrem DM-Debüt belegte Jantzen dann mit ihrer Tagesbesteweite von 39,32 Metern Platz 17. Womit auch ihr Trainer Werner Niehaus sehr zufrieden war. Insgesamt litten die Leistungen der Nachwuchsathleten doch unter den ungünstigen Wetterbedingungen. Machten am Freitag Temperaturen um 40 Grad die Beine schwer, sorgten am Samstag Gewitter und am Sonntag Dauerregen für erschwerte Bedingungen. Auf jeden Fall waren es fürs Erste die letzten Deutschen Jugendmeisterschaften mit Staffeln, diese sollen ab nächstes Jahr ausgelagert werden. „Die Teilnehmerzahlen werden deutlich sinken, dass wird für die Stimmung bei der DM sicher nicht förderlich sein“, sieht Palm die Pläne des DLV äußerst kritisch.

 

Ergebnisse

 

 

 

Do

25

Jul

2019

2. Kinderolympiade des LAZ Rhede

Das Foto von G. Kohlruss zeigt die Mannschaften bei der Begrüßung.
Das Foto von G. Kohlruss zeigt die Mannschaften bei der Begrüßung.

 

Siegerpokal geht nach Burlo

 

Auch die zweite Auflage der Kinderolympiade für Grundschulen im Kreis Borken war ein voller Erfolg. Am letzten Dienstag vor den Sommerferien trafen sich 18 Mannschaften aus 13 Grundschulen zum sportlichen Wettstreit.

 

Durch die großzügige Unterstützung der Firma JEMAKO aus Rhede und dem Kreis Borken, entstanden für die teilnehmenden Schulen keine Kosten. Jedes Kind erhielt eine Urkunde sowie ein tolles Präsent.

Neben den Einzelwettkämpfen im 50-m-Sprint, Weitsprung und Schlagballwurf wurden eine 8x40-Meter-Pendelstaffel und eine 6x400-m-Biathlonstaffel ausgetragen.

 

Wie im Vorjahr waren die Kinder mit Feuereifer bei der Sache und freuten sich riesig, in einem „richtigen“ Stadion antreten zu dürfen. Jede Mannschaft vertrat eine Nation, sodass beim Einmarsch der „Nationen“ und bei der abschließenden Siegerehrung die Landesfahnen von Schweden bis Südafrika geschwenkt wurden.

 

Den Siegerpokal für den Mannschaftserfolg erhielt die Astrid Lindgren Schule Burlo II. Die Mädchen und Jungen sammelten 163 Zähler. Silber ging an die Antonius Schule Reken I mit 146 Punkten und Bronze errang der Grundschulverbund Isselschule I mit 139 Punkten.

 

Von den drei Rheder Grundschulen erreichte die Overbergschule mit 116 Punkten den vierten Platz der Gesamtwertung und damit den Stadtmeistertitel 2019.

 

Viele freiwillige Helfer des LAZ Rhede und der teilnehmenden Schulen sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Sogar die elektrische Zeitmessung war aufgebaut, sodass die 50-m-Zeiten auf die Hundertstel genau gestoppt wurden. Lediglich bei der Auswertung gab es Probleme, sodass hier für das nächste Jahr Optimierungspotenzial besteht.

 

Mi

24

Jul

2019

Abstimmung: Bester Jugendtrainer im Sendegebiet von WMW

(Fotocollage: Jan-Hendrik Ridder)
(Fotocollage: Jan-Hendrik Ridder)

 

Jürgen Palm (Bildmitte, sitzend) wurde von unbekannt für die Aktion bester Jugendtrainer im Sendegebiet von Radio WMW vorgeschlagen. Die Astimmung erfolgt vom 24. - 25. Juli (Mittwoch und Donnerstag).

 

Also LAZler: Daumen hoch für Jürgen!

 

 

So

21

Jul

2019

49. Intetnationales Leichtathletik-Meeting am 20. Juli in Rhede

Nachwuchsspringerin Enie Dangelmaier flog auf 5,89 Meter, hätte aber gern die 6-Meter-Marke geknackt. (Archivfoto)
Nachwuchsspringerin Enie Dangelmaier flog auf 5,89 Meter, hätte aber gern die 6-Meter-Marke geknackt. (Archivfoto)

Regen kann das LAZ Rhede nicht schocken

 

49. Rheder Leichtathletik-Meeting stand kurz vor dem Abbruch

 

BBV-Pressebericht von Björn Brinkmann

 

Rhede - Beim 49. Rheder Leichtathletik-Meeting hat es am Samstag ansprechende Leistungen gegeben. 400 Sportler aus 20 Nationen waren aktiv. Dabei stand das Meeting zwischenzeitlich vor dem Abbruch, weil die Zeitmessung ausgefallen war. Und dann war da noch der heftige Regen.

 

Jürgen Palm nahm es mit Humor und trug es auch mit Fassung: „Rhede ohne Regen geht nicht“, sagte er süffisant in einer Unterbrechungspause. Am Samstag fiel das 49. internationale Meeting des LAZ Rhede fast, aber nur fast ins Wasser. Heftige Regenschauer hatten für eine rund 90-minütige Zeitplanverschiebung gesorgt. Der Hammerwurf-Wettbewerb der Frauen wurde sogar abgebrochen, da der Ring, der etwas tiefer als das Gelände liegt, vollgelaufen war.

 

Das Meeting stand generell vor dem Abbruch, da die Zeitmessung ausgefallen war. Vor dem Meeting war eine drahtlose Verbindung vom Wettkampfbüro zur Zeitmessung erstellt worden. Deshalb war ein Ehrengast der Elektrofirma geladen, der sich prompt um das Problem kümmerte und das Problem löste. Vor und nach dieser Unterbrechung gab es fast ideale Bedingungen. Es war warm und es gab einen schönen Schiebe-Rückenwind, sodass für die Sprintfinals auf die Gegengerade gewechselt wurde. So flexibel sind nicht alle Meetings.

 

Das Meeting, an dem rund 400 Athleten aus über 20 Nationen teilgenommen hatten, wartete mit ordentlichen Leistungen auf. Da lief der Südafrikameister Kabelo Mohlosi in 1:47,57 Minuten zu einem ungefährdeten 800-Meter-Sieg. Sein Landsmann Anaso Jobodwana feierte über 100 und 200 Meter in 10,30 und 21,02 Sekunden einen Doppelsieg. Beide Male Zweiter wurde der deutsche Meister Steven Müller. Nach 10,49 Sekunden über 100 Meter war er dann über die halbe Stadionrunde in 21,02 Sekunden zeitgleich, hatte aber nur vier Tausendstelsekunden Rückstand.

 

Ansprechend waren die 47,15 Sekunden des Briten Ben Snaith über die 400 Meter sowie die 3:45,72 Minuten des 1500-Meter-Siegers Frederik Ruppert vom SC Myhl.

 

Ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten sich der Brasilianer Marci Teles (49,84) und der Neuseeländer Cameron French (49,86), die in einem Wimpernschlagfinale über 400-Meter-Hürden jeweils die magische 50-Sekunden-Marke unterboten. Etwas Pech hatte Paulo Sérgio Oliveira, der im Weitsprung nicht über die Acht-Meter-Marke segelte, aber mit 7,87 Metern im Besagroup-Sportpark zu überzeugen wusste.

 

Bei den Frauen blieben drei Sprinterinnen unter der Zwölf-Sekunden-Marke. Es triumphierte Tebogo Mamatu (Südafrika; 11,44). Laura Marx wusste über die 400 Meter zu überzeugen. Die gleiche Distanz, allerdings mit Hürden versehen, absolvierte die Britin Jessie Knight in überzeugenden 57,26 Sekunden.

 

Nathalie Buschung (LG Eintracht Frankfurt) machte einen großen Satz in die Sprunggrube und verbesserte ihre Bestleistung um zehn Zentimeter auf 6,39 Meter. Im geschlagenen Feld: Klaudia Kaczmarek vom gastgebenden LAZ Rhede, die es als Viertplatzierte auf 6,03 Meter brachte.

 

In ihrem Sog flog Nachwuchsspringerin Enie Dangelmaier auf 5,89 Meter. Sie stellte ihre Bestleistung ein und ärgerte sich etwas, dass sie nicht die Sechs-Meter-Marke geknackt hatte. Das ist nun das Ziel bei der U18-DM am kommenden Wochenende in Ulm. Vielspringerin Kaczmarek beendete zudem den Dreisprung mit 13,06 Meter knapp hinter Jessie Maduka (ART Düsseldorf; 13,15) auf Rang zwei.

 

„Mein Highlight des Meetings war die Pendelstaffel der Kinder. Das war ein ganz tolles Signal, als sie gelaufen sind, obwohl es in Strömen gegossen hat. Da konnten die anderen auch nicht mehr sagen, dass sie nicht starten“, sagte der Meetingorganisator Jürgen Palm, auch Stützpunkttrainer des LAZ Rhede. „Ich fand es super, wie alle mit angepackt haben. Die Helfer haben gerödelt ohne Ende. Trotz des heftigen Regens haben sich die Sportler für die Wettbewerbe noch angemeldet. Am Stellplatz haben meine Töchter gearbeitet, die waren ganz baff.“ Insgesamt habe er von den deutschen auch ausländischen Sportlern eine positive Resonanz bekommen. „Es gab auch eine ganz Reihe von Bestleistungen“, fügte Palm an.

 

Gerrit Vißer (U18) siegte mit guten 58,46 Metern im Hammerwurf. (Archivfoto)
Gerrit Vißer (U18) siegte mit guten 58,46 Metern im Hammerwurf. (Archivfoto)

Hammerwerferin Langguth stellt neue Bestleistung auf

 

LAZ-Meeting: Nach Rekordwurf von 59,67 Metern wird der Wettkampf abgebrochen

 

BBV-Pressebericht von Matthias Grütter

 

Rhede - Was für ein Pech: Beim Hammerwurf der Frauen ging am Samstag ein so dermaßen heftiger Regenguss nieder, sodass der tiefer liegende Ring voll lief und der Wettbewerb nach dem ersten Durchgang abgebrochen werden musste. Als „sehr schade“ bezeichnete das Maximiliane Langguth, die Lokalmatadorin des LAZ Rhede.

 

Sie hatte darauf gehofft, die 60-Meter-Marke zu knacken. Nicht wenige waren davon ausgegangen, dass es im Besagroup-Sportpark geklappt hätte: Mit 59,67 Metern stellte sie prompt einen persönlichen Rekord auf und konnte nicht mehr nachlegen. Das spart sich die Rhederin dann für die DM in zwei Wochen in Berlin auf. Dort, davon geht ihr Trainer Werner Niehaus aus, ist die Endkampfteilnahme drin – und auch der ersehnte erste Wurf über 60 Meter.

 

Apropos Berlin: Ein Plüschbär im Stadion sollte Anreiz sein, sich für die DM in Form zu bringen beziehungsweise entsprechende Normen zu erfüllen. Und auch beim DJ Kevin konnten sich die Sportler Lieder wünschen, um sich vielleicht noch mehr motivieren zu können. Langguth wurde im Übrigen nur durch Michelle Döpke (Bayer Leverkusen; 60,50) knapp bezwungen.

 

Ein kleiner Italiener hatte zuvor aufhorchen lassen. Morco Lingua schleuderte das 7,26 Kilogramm schwere Gerät auf 70,51 Meter – nach fünf Drehungen, was beim Hammerwurf nicht sehr oft zu sehen ist. Sehr hoch einzustufen sind die 64,43 Meter von Nele Frisch vom LAV Bayer Uerdingen/Dormagen. Denn damit dürfte sie europaweit in der W15 ganz weit vorne liegen.

 

Überhaupt der Hammerwurf: Hier war das LAZ Rhede gut vertreten. So siegte unter anderem Gerrit Vißer in der U18 mit sehr ansprechenden 58,46 Metern. Zu gewinnen gab es Tassen, auf denen passend stand: „Du bist der Hammer.“

 

Weitere schöne Erfolge feierten die Lokalmatadoren des LAZ. So war Rieke Unland über die 100 Meter der U18 in 12,50Sekunden nicht zu bezwingen. Dauerläufer Youssef Wardi belegte über die 1500 Meter der U20 in 3:57,45 Minuten Rang eins. Vor allem Jugend-Wettbewerbe standen am Samstag im Mittelpunkt, damit sich die LAZ-Athleten im heimischen Stadion präsentieren konnten.

 

 

Ergebnisse

 

 

Do

18

Jul

2019

49. Internationales LAZ Meeting, Aktualisierung der Meldelisten, Link zum LA-Portal

Meldeliste
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Teilnehmerliste
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Mi

17

Jul

2019

49. Internationale LAZ Meeting/Rhede + 5. NRW-Hammerwurf-Cup + Deutsche U23-Meisterschaften 4x400m am Samstag, den 20. Juli im BESAGROUP-Sportpark Rhede

Das Foto zeigt Maximiliane Langguth, die mit einer Weite von 59,51 Metern derzeit achtbeste Werferin in Deutschland ist.
Das Foto zeigt Maximiliane Langguth, die mit einer Weite von 59,51 Metern derzeit achtbeste Werferin in Deutschland ist.

Stärkste Nachfrage der letzten 20 Jahre

 

Mit über 400 Athleten aus 23 Nationen ist das 49. Internationale LAZ-Meeting des LAZ Rhede am Samstag „ausgebucht“. „Weitere Meldungen können wir zur Zeit nicht annehmen, da wir ansonsten Probleme mit dem Zeitplan bekommen“, freut sich LAZ-Stützpunktleiter und Meetingorganisator Jürgen Palm über die stärkste Nachfrage der letzten 20 Jahre. Natürlich spielt auch die Deutsche Meisterschaft der U23-Staffeln über 4x400 Meter eine Rolle, aber hier sind mit jeweils acht Staffeln deutlich weniger Teilnehmer gemeldet als im Vorjahr. „Da wir den Zuschlag sehr kurzfristig erhalten haben, konnten nicht alle qualifizierten Vereine ihre Teams zusammenstellen, da viele U23-Athleten schon ihre Saison beendet haben“, erläutert Palm das Problem.

Ganz anders sieht es mit den internationalen Teilnehmerfeldern aus. Nach dem traditionell starken niederländischen Aufgebot, rangiert Südafrika mit über achtzehn Meldungen an zweiter Stelle. Vor allem im Sprintbereich sind die Athleten aus Südafrika zu beachten. Mit Thando Roto steht ein Mann mit einer persönlichen Bestzeit von 9,95 Sekunden in der Meldeliste, der in der Vorwoche auch das Internationale Padermeeting gewonnen hat. Über die 200-Meter-Strecke ist sein Trainingspartner Gift Leotlelo mit einer persönlichen Bestzeit von 20,20 Sekunden der Mann, der den Doppelsieger des Vorjahres, Steven Müller (Friedberg), zur WM-Norm (20,45s) ziehen soll. Müller ist in diesem Jahr bereits zweimal 20,50 Sekunden gelaufen.

 

Über die Stadionrunde gibt der Deutsche Hallenmeister Torben Junker (Dortmund) seinen Saisoneinstand. In seinem Leistungsbereich von knapp über 46 Sekunden gehen gleich vier weitere Athleten von Namibia bis Trinidad und Tobago an den Start. Schnell wird es auch auf den 1500 Metern, wo zwei Läufer aus Südafrika um den frischgebackenen U23-Europameister im Hindernislauf, Frederik Ruppert (Myhl), um den Sieg streiten werden. In den Sprungdisziplinen konnten kurzfristig mit Paulo Sérgio Oliveira (Brasilien) und Naktaria Panagi (Zypern) Weitspringer von internationalem Format verpflichtet werden. Oliveira hat in dieser Saison bereits mehrfach die 8-Meter-Marke übertroffen und ist damit die richtige Herausforderung für den derzeit besten deutschen Weitspringer, Stephan Hartmann (Berlin), dessen Saisonbestweite bei 7,97 Metern steht.