Mi

20

Sep

2017

Nordrhein-Team-Endkämpfe 2017am 17. September in Troisdorf

Das Mannschaftsfoto zeigt die Athleten und Trainer der U16- und U18-Mannschaften.
Das Mannschaftsfoto zeigt die Athleten und Trainer der U16- und U18-Mannschaften.

 

Männliche U18 und weibliche U16 vergolden ihre Teamleistungen

  

Dass Leichtathletik auch eine Mannschaftssportart sein kann, bewiesen die Nordrhein-Team-Endkämpfe der Jugend U14 bis U18 in Troisdorf. Mit großem Einsatz kämpften die Jugendlichen aus über zwanzig Vereinen und Startgemeinschaften um Mannschaftspunkte. Besonders erfolgreich waren dabei die Nachwuchstalente der StG Rhede-Sonsbeck-Wesel sowie die StG Rhede-Sonsbeck, die mit zweimal Gold, einmal Silber und einmal Bronze erfolgreich waren und die StG Düsseldorf, den ART Düsseldorf und das Leichtathletik-Team der Sporthochschule Köln überflügelten.

 

Besonders spannend verliefen die Wettkämpfe bei der männlichen Jugend U18. Hier wurden die Medaillen erst bei der letzten Disziplin, dem 800-Meter-Lauf, vergeben. Die StG Rhede-Sonsbeck-Wesel, die allerdings komplett von Athleten des LAZ Rhede gebildet wurde, hatte hier mit Jan-David Ridder und Jonas Arnold zwei Asse im Ärmel, die stachen. Ridder gewann souverän in 2:07,96 Minuten und Arnold lief als Vierter gute 2:17,74 Minuten. Zuvor hatten bereits Fabian Baten und wiederrum Jonas Arnold die Konkurrenz mit guten Speerwurfergebnissen überrascht. Baten warf als Tagesbester den 700-g-Speer 47,97 Meter weit und Arnold steigerte sich auf 43,81 Meter. Viele Punkte sammelte auch Jan Siebert, der sich im Hochsprung auf 1,79 Meter steigern konnte. An Spannung nicht zu überbieten war die 4x100-m-Staffel. Hier sicherte Jan-David Ridder auf den letzten Metern den Sieg für sein Team (45,63s). Zuvor hatten Jonas Theling, Jan Siebert und Fabian Baten bereits mit guten Wechseln und schnellen Beinen die Vorarbeit geleistet.

 

Am Ende wurden die Athleten aus Rhede für 8.291 Punkte mit Gold dekoriert. Silber ging an Essen und Bronze an den ART Düsseldorf.

  

Das zweite Gold wurde von Athletinnen aus Rhede und Sonsbeck geschürft und war sehr überraschend. Schließlich war der ART Düsseldorf mit einer Vorleistung von 8.414 Punkten angereist. Die weibliche U16 der StG Rhede-Sonsbeck übertraf am Ende mit 8.180 Punkten als einziges Team die 8.000er-Marke und siegte mit deutlichem Vorsprung vor dem TV Ratingen (7.858 Punkte). Enie Dangelmaier trug mit 31,00 Metern im Speerwurf und 1,52 Metern im Hochsprung ebenso zum Mannschaftserfolg bei wie Jamira Lauf mit 12,83 Sekunden im Hürdensprint und Fiona Terhardt, die als 800-m-Läuferin in die Bresche sprang (2:48,31min). Mit sicheren Wechseln sprintete die 4x100-m-Staffel in 51,47 Sekunden zum Tagessieg. Hier waren mit Alina Bielefeld, Jamira Lauf und Enie Dangelmaier gleich drei Athletinnen des LAZ beteiligt.

  

Obwohl die weibliche U18 einige verletzungs- und krankheitsbedingte Ausfälle zu verkraften hatte, errang das Team hinter dem ART Düsseldorf (7.917 Punkte) den zweiten Platz (7.567). Beste Speerwerferin war mit starken 42,34 Metern die NRW-Meisterin Hannah Schoofs, die auch mit 5,26 Metern im Weitsprung und 11,01 Metern im Kugelstoßen reichlich Punkte sammelte. Taktisch geschickt und mit Mut zum Risiko lief Nike Dangelmaier zum Sieg im 800-Meter-Lauf. Die Hürdenspezialistin überraschte mit ihrem Endspurt die Konkurrenz aus Düsseldorf und Bottrop und siegte in guten 2:24,33 Minuten. Beste Hochspringerin war Elisa Stumpen (Weseler TV), die seit Anfang September in Rhede trainiert. Der Schützling von LAZ-Hochsprungtrainer Roman Buhl meisterte 1,66 Meter.

  

Einen schönen Erfolg feierte auch die U14-Mannschaft der StG Rhede-Sonsbeck, die mit 312,5 Punkten den dritten Platz errang. Linus Feldhaus trug mit dritten Plätzen im Kugelstoßen (10,23m) und Weitsprung (4,88 Meter) ebenso zum Erfolg bei wie Matz Grunden, der als Sechster 4,69 Meter weit sprang. Beide liefen auch in der 4x75-m-Staffel, die in 40,48 Sekunden den zweiten Platz belegte.

  

Die weibliche U14 sammelte 328 Punke und landete auf einem guten fünften Platz. Beste Werferin des Tages war Ronja van der Heiden, die den 200-g-Ball auf 48 Meter beförderte. Rieke Unland lief die 60m Hürden als Viertschnellste in 10,51 Sekunden. In der 4x75-m-Staffel liefen Ayisha Mohammed und Rieke Unland mit zwei Sonsbeckerinnen in 40,94 Sekunden als Fünfte durchs Ziel.

  

Die männliche U16 verpasste durch Wechselfehler bei beiden Staffeln einen möglichen vierten Platz. Am Ende standen 6.859 Punkte auf der Habenseite. Gute Einzelleistungen schafften hier Gerrit Vißer mit 36,80 Meter im Speerwurf, Nick Teschlade mit 12,57 Sekunden im 100-m-Sprint und Samuel Roths mit 2:27,92 Minuten im 800-m-Lauf.

 

Ergebnisse männliche U14

 

Ergebnisse weibliche U14

 

Teamergebnisse U16-U18

 

Einzelergebnisse U16-U18

 

 

Do

14

Sep

2017

Nordrhein-Team-Endkämpfe U14 bis U18 am 17. September in Troisdorf – Vorbericht

Die erfolgreiche U20-Mannschaft der StG Rhede-Sonsbeck-Wesel nach ihrem vierten Platz bei der Team-DM 2016 in Rhede. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Die erfolgreiche U20-Mannschaft der StG Rhede-Sonsbeck-Wesel nach ihrem vierten Platz bei der Team-DM 2016 in Rhede. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

 

Großeinsatz für Rheder Startgemeinschaften

 

Einen Großeinsatz steht für die Nachwuchstalente des LAZ Rhede bei den Nordrhein-Team-Endkämpfen am kommenden Sonntag auf dem Programm. In allen sechs Wettbewerben von der U14 bis zur U18 sind die StG Rhede-Sonsbeck (U14 und U16) sowie die StG Rhede-Sonsbeck-Wesel (U18) vertreten. Nachdem der DLV das Mannschaftsfinale für die U20 ersatzlos gestrichen hatte, mussten die Verantwortlichen der Startgemeinschaft kurzfristig einen „Plan B“ aus der Tasche ziehen. „Wir wollten auf jeden Fall, dass unsere Athleten auch 2017 in einem Teamwettbewerb an den Start gehen und zumindest auf Landesniveau antreten können“, erläutert Palm. In Coesfeld und Sonsbeck gelang dann allen sechs Teams die Qualifikation, sodass die StG Rhede-Sonsbeck-Wesel neben der StG Essen als einziger Verein in allen Klassen vertreten sein wird.

Neben dem hervorragenden vierten Platz bei der im Besagroup-Sportpark Rhede ausgerichteten Team-DM errangen vor Jahresfrist auch die Jungs der U16 den Landestitel. Vizemeister wurden im September 2016 die Mädchen U16 sowie die Jungen U14. „ In diesem Jahr hängen aufgrund des Ausfalls der Team-DM die Trauben bei der U16 besonders hoch. Schließlich tritt hier der ART Düsseldorf als hoher Favorit an“, erläutert Palm. Nach den Vorleistungen sieht er bei der männlichen U18 und der weiblichen U16 die größten Chancen, in den Medaillenkampf einzutreten. „Leider haben wir einige Ausfälle aufgrund von Verletzungen und der Teilnahme einer Schule am Bundesfinale "Jugend trainiert für Olympia", aber wir versuchen natürlich alles, um Düsseldorf und Essen zu ärgern“, gibt sich Palm kämpferisch.

 

Besonders groß ist die Konkurrenz beim U14-Cup. Schließlich treten hier auch die Bayervereine aus Leverkusen und Uerdingen/Dormagen an. Prognosen sind hier besonders schwierig, da eine Cupwertung erfolgt, bei der nur die Platzierung und nicht die Leistung zählt. Allerdings bleibt dadurch der Wettkampf auch bis zum Schluss besonders spannend.

 

Zeitplan

 

 

 

Fr

08

Sep

2017

Athletenumfrage zur Aktualisierung der Trainingsgruppen

Athletenumfrage
Ausgefüllte Umfrage bitte zeitnah an Jürgen zurückgeben. Danke!
Athletenumfrage.pdf
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Di

05

Sep

2017

Deutsche Polizeimeisterschaften in Köningsbrunn + U16-Vergleichswettkampf Niederlande - NRW in Assen/NL (2.9.) + Begrüßung von Roman Buhl am Landesstützpunkt Rh

Roman Buhl (links) verstärkt ab sofort das Trainerteam in Rhede und wird primär für die Sprungdisziplinen zuständig sein.
Roman Buhl (links) verstärkt ab sofort das Trainerteam in Rhede und wird primär für die Sprungdisziplinen zuständig sein.

 Buhl verstärkt die Landestrainer in Rhede

 

Einen Tag nach ihrer Ernennung zur Kommissarin im Polizeidienst NRW, bescherte Klaudia Kaczmarek vom LAZ Rhede ihrem Arbeitgeber zwei Goldmedaillen bei den Deutschen Polizemeisterschaften in Köningsbrunn. Kaczmarek hatte für ihren Start bei der DM sogar auf die offizielle Ernennungsfeier verzichtet. Im Weitsprung setzte sich Kaczmarek mit guten 6,04 Metern auch gegen die DM-Sechste Annika Gärtz (6,00m) durch. „Nach zwei Wochen Urlaub hätte ich nicht unbedingt mit 6 Metern gerechnet, aber Annika hat mich dann ganz gut gepusht“, freute sich Kaczmarek über ihre Spätform. Der Dreisprungtitel am zweiten Wettkampftag war mit 12,55 Metern dann mehr oder weniger Formsache. Mit 12,55 Metern lag Kaczmarek gut 79 Zentimeter vor der Vizemeisterin Hanna Kistler (Baden-Württemberg). Kaczmarek gehörte mit ihren zwei Titeln dann auch zu den erfolgreichsten Teilnehmern der stimmungsvollen DM und war gleichzeitig die einzige Titelträgerin aus NRW.

 

Im niederländischen Assen vertraten die LAZ-Hammerwerfer Tom Pietzonka und Janne Stockhausen NRW beim traditionellen U16-Länderkampf gegen die Niederlande. Ebenfalls traditionell setzten sich die starken Nachwuchstalente aus dem Nachbarland mit 282 zu 220 Punkten durch. Sehr zufrieden war Werner Niehaus mit der Leistung von Tom Pietzonka, der als Vierter eine neue persönliche Bestweite von 37,96 Metern erzielte. Janne Stockhausen konnte den urlaubsbedingten Trainingsrückstand leider nicht kompensieren und blieb mit 31,02 Metern etwas hinter ihren Möglichkeiten zurück.

 

LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm begrüßte zusammen mit LAZ-Wurftrainer Werner Niehaus und den Nachwuchstalenten des LAZ Rhede Roman Buhl, der ab sofort das Trainerteam am Landesstützpunkt Rhede verstärken wird und vor allem seine Kompetenzen in den Sprungdisziplinen einbringen möchte. Buhl, der zuvor neunzehn Jahre beim Weseler TV tätig war, ist Inhaber der DLV-A-Lizenz-Sprung und betreut in Rhede zukünftig auch den NRW-Stützpunkt Hochsprung. Neben Werner Niehaus und dem LVN-Stützpunktleiter Jürgen Palm verfügt Rhede somit über drei Landestrainer. „Damit sind wir für die nächsten Jahre sehr gut aufgestellt und können unsere Talente noch effektiver fördern als bisher“, freut sich Jürgen Palm über die kompetente Verstärkung.

 

 

Sa

02

Sep

2017

Wir trauern um Maria Emmerich

Lieber Mecky,

 

in großer Trauer müssen auch wir zur Kenntnis nehmen, dass ein besonderer Mensch – deine liebe Frau Maria – nicht mehr unter uns ist.

Mit tief empfundener Anteilnahme möchten der Vorstand und die Mitgliederschaft des LAZ Rhede e.V. den Schmerz über den Verlust mit dir teilen und das auch auf diesem Wege zum Ausdruck bringen.

Zu unzähligen Anlässen hat Maria dich und die jeweiligen Sportlerinnen und Sportler begleitet und ist mit ihrem Engagement und ihrer aktiven Zuwendung in gewisser Weise "Co-Trainerin“ gewesen. So hatte sie mit ihrer verbindlichen und liebenswerten Wesensart Anteil an der erfolgreichen Entwicklung unseres Sportvereins. Dafür sind wir dankbar und werden Maria in guter Erinnerung bewahren.

Dir und deiner Familie wünschen wir in der Zeit der Trauer viel Kraft, Hoffnung und Zuversicht.

 

Im Namen aller

 

Andreas

 

Mo

14

Aug

2017

Deutsche U16-Meisterschaften in Bremen + Deutsche U20-Mehrkampfmeisterschaften in Kienbaum am 12./13. August

Das Archivfoto aus 2016 zeigt die erfolgreiche Mehrkämpferin Marie Steldermann, die in 15,28 Sekunden die viertbeste Zeit aller Teilnehmerinnen über die 100m Hürden erzielte. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Das Archivfoto aus 2016 zeigt die erfolgreiche Mehrkämpferin Marie Steldermann, die in 15,28 Sekunden die viertbeste Zeit aller Teilnehmerinnen über die 100m Hürden erzielte. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

 

LAZ-Leichtathletinnen überzeugen bei der U16-DM

 

Neue persönliche Bestzeiten aufgestellt

 

BBV-Pressebericht von Matthias Grütter

 

Rhede/Kienbaum/Bremen. „Alle Ziele erreicht!“ So lautete am Montag das Fazit des Stützpunktleiters Jürgen Palm, der mit dem Abschneiden der U16-Leichtathletinnen des LAZ Rhede bei den deutschen Meisterschaften sehr zufrieden war.

 

Die Mehrkämpferinnen hatten sich in Kienbaum in der Nähe von Berlin getroffen. Marie Steldermann stellte dabei mit 4457 Punkten eine neue persönliche Bestleistung auf. Sie verbesserte sich um 27 Punkte. Sie wurde damit Neunte – ein sehr ansprechendes Ergebnis. Aufgrund ihrer Vorleistungen hatte sie im Deutschlandranking in dieser Altersklasse noch Rang 17 belegt.

Marie war die einzige Athletin, die bei diesen schwierigen Bedingungen eine neue Bestleistung erzielt hat“, berichtete der LAZ-Stützpunktleiter. Die Leichtathletinnen hatten nämlich mit Regen und bei den Läufen zusätzlich noch mit Gegenwind zu kämpfen.

 

Vor allem über 100-Meter-Hürden wusste Steldermann zu überzeugen, die in 15,28 Sekunden die viertbeste Zeit aller Teilnehmerinnen ablieferte. Hinzu kamen für die Rheder Mehrkämpferin persönliche Bestleistungen im Kugelstoßen mit 9,63 Metern und im Speerwurf mit 32,97 Metern.

 

In Bremen lieferte Jamira Lauf einen guten Wettkampftag ab. Im Vorlauf über 300-Meter-Hürden stellte sie in 47,48 Sekunden ihre Bestzeit ein. Doch damit nicht genug: Im B-Finale verbesserte sie sich als Viertplatzierte um rund eine Sekunde und wurde so in der Gesamtwertung mit 46,55Sekunden insgesamt Zwölfte. Dabei waren auch in Bremen die Bedingungen bei diesen deutschen U16-Meisterschaften „sehr durchwachsen“, wie ihr Trainer Jürgen Palm berichtete.

 

Auch die 4 x 100-Meter-Staffel der Start-Gemeinschaft Rhede-Wesel-Sonsbeck lief Bestzeit. 50,33 Sekunden benötigten Jamira Lauf und die Rhederin Enie Dangelmaier sowie die Sonsbeckerinnen Hannah Kempken und Elena Aengenyend. Das war die Startberechtigung fürs B-Finale, als das Quartett für die Stadionrunde 50,70 Sekunden benötigte. Die Folge war Rang fünf und der 13. Gesamtplatz. Damit neigt sich die Sommersaison für die Leichtathleten des LAZ Rhede dem Ende entgegen.

 

Ergebnisse U16-DM

 

Ergebnisse U20-Mehrkampf-DM

 

 

 

Do

10

Aug

2017

Deutsche U16-Meisterschaften am 12./13. August in Bremen + Deutsche U20-Mehrkampfmeisterschaften am 12./13. August in Kienbaum - Vorbericht

Jamira Lauf (rechts) startet bei den U16-Meisterschaften über die 300-m-Hürden und in der 4x100-m-Staffel. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Jamira Lauf (rechts) startet bei den U16-Meisterschaften über die 300-m-Hürden und in der 4x100-m-Staffel. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

 

B-Final-Teilnahme anvisiert

 

Für drei Athletinnen des LAZ Rhede stehen am Wochenende die nächsten Deutschen Meisterschaften auf dem Programm. Jamira Lauf und Enie Dangelmaier starten bei den U16-Titelkämpfen in Bremen und Marie Steldermann fährt zu den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften nach Kienbaum bei Berlin.

In Bremen gehen wie im Vorjahr die besten U16-Talente aus Deutschland an den Start. Jamira Lauf hat sich mit ihrer Saisonbestzeit von 47,48 Sekunden für den 300-m-Hürdenlauf qualifiziert und tritt zusammen mit Enie Dangelmaier und den Sonsbeckerinnen Hannah Kempken und Elena Aengenyend mit der 4x100-m-Staffel an. In beiden Disziplinen bestehen für die LAZ-Athletinnen Chancen auf das Erreichen der B-Finals. „Jamira hat zuletzt starke Trainingsleistungen gezeigt und kann sicher unter 47 Sekunden laufen und mit der Staffel sind wir immer für eine Überraschung gut“, zeigt sich LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm optimistisch.

 

Er selbst betreut zeitgleich Marie Steldermann, die im dritten Anlauf die Qualifikation für die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften geschafft hat. „Marie ist eine der zuverlässigsten und vielseitigsten Athletinnen des LAZ Rhede und hat mittlerweile auch die nötige Routine, um bei einer großen Meisterschaft zu bestehen“, zollt Palm seiner Athletin Respekt. „Eine Prognose im Mehrkampf ist immer schwierig, aber eine deutliche Steigerung ihrer bisherigen Bestleistung von 4.430 Punkten ist fällig“, rechnet Palm mit guten Leistungen von Steldermann.

 

Ausschreibung mit Zeitplan Deutsche U16-Meisterschaften

 

Zeitplan Deutsche Mehrkampfmeisterschaften

 

 

 

Mo

07

Aug

2017

75. Deutsche Jugendmeisterschaften vom 3. bis 6. August 2017 in Ulm

Nach dem Halbfinale über 110m Hürden schafft es Henry Vißer mit enormem Kampfgeist noch bis ins 400-m-Hürdenfianale am Folgetag. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Nach dem Halbfinale über 110m Hürden schafft es Henry Vißer mit enormem Kampfgeist noch bis ins 400-m-Hürdenfianale am Folgetag. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

 

Vißer, Ridder und Dangelmaier im Finale

 

Mit zahlreichen persönlichen Bestleistungen überzeugten die LAZ-Athleten bei den 75. Deutschen Jugendmeisterschaften im Ulmer Donaustadion. Bei seiner letzten DM in der Jugendklasse schaffte Henry Vißer den Einzug ins 400-m-Hürdenfinale der U20. Dort lief der Schützling von LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm in 54,49 Sekunden sogar persönliche Bestzeit und wurde in einem schnellen Endlauf Achter. „Mehr war mit der schwierigen Vorbereitung nicht drin“, analysierte sein Trainer nach dem Rennen. Schließlich lief es, bedingt durch Verletzungen und Krankheiten, schon im Winter nicht wie geplant. „Die 400 Meter muss man natürlich anders vorbereiten, aber Henry hat alles rausgeholt“, zollt Palm Vißer Respekt für die Leistung.

 

Am Samstag war Vißer bereits die 110m Hürden gelaufen und hatte nach guten 14,78 Sekunden das Halbfinale erreicht. Hier schied er jedoch nach 14,85 Sekunden aus. Anschließend sicherte er sich mit enormem Kampfgeist doch noch die Finalteilnahme über 400m Hürden (55,18). „Unser Physio Helmut Moscheik hat wieder einmal gezaubert“, bedankt sich Palm bei dem renommierten Masseur, der Vißer vor und nach den Läufen behandelt hat, um ihn für die nächste Runde fit zu bekommen.

 

Auch Nike Dangelmaier lief die Langhürdenstrecke und sicherte sich mit neuer persönlicher Bestzeit von 64,96 Sekunden die Teilnahme am B-Finale. Hier konnte sich Dangelmaier noch einmal steigern und lief in 64,76 Sekunden auf den zweiten Platz. Zuvor hatte Dangelmaier bereits mit der 4x100-m-Staffel der StG Rhede-Sonsbeck-Wesel überzeugt und mit 48,97 Sekunden eine neue Saisonbestzeit erreicht. Alina Arenz (Wesel), Nike Dangelmaier, Elisa Stumpen (Wesel) und Johanna Gries (LAZ) verpassten damit das B-Finale nur um 15 Hundertstelsekunden.

 

Auch Jan-David Ridder erreichte mit der Endlaufteilnahme in den 800-Meter-Läufen der U18 sein selbst gestecktes Ziel. Im zweiten Vorlauf erzielte der hochgewachsene Athlet als Vierter 1:57,36 Minuten und qualifizierte sich mit der siebtschnellsten Zeit für das Finale. Hier setzte Ridder, nach dem Geschmack seines Trainers Jürgen Palm, nicht genug seine Ellbogen ein und wurde von den Konkurrenten „eingebaut“, sodass er in der Schlusskurve nicht rechtzeitig beschleunigen konnte. In 1:58,21 Minuten wurde Ridder dann Neunter. „Bei Meisterschaftsrennen geht es auf den Mittelstrecken sehr ruppig zu, da ist Jan-David noch zu rücksichtsvoll und zieht zurück. Dadurch verliert er den Schwung, den er mit seinen langen Beinen braucht, um schnell zu sein“, erläutert Palm die Problematik.

 

Fast optimal lief hingegen das Staffelrennen der U18 für die Jungs des LAZ Rhede, die als StG Rhede-Sonsbeck-Wesel als Vorletzte gemeldet waren. In neuer Saisonbestzeit von 44,49 Sekunden verbesserten sich Jonas Theling, Jan Siebert, Fabian Baten und Fridolin Stockhausen deutlich und verpassten das B-Finale nur knapp. Einen guten zehnten Platz erreichte Moritz Leiting im Hammerwurf der U18. Der Schützling von LAZ- Wurftrainer Werner Niehaus warf bereits im ersten Versuch 55,77 Meter, konnte sich jedoch dann nicht weiter steigern. „Im Winter werden wir das Training nochmal anziehen, dann sieht es für Moritz auch mit dem 6-kg-Hammer gut aus“, setzt Niehaus auf das Wintertraining.

 

Einen guten Eindruck hinterließen auch die Mehrkämpferinnen Marie Steldermann und Hannah Schoofs, die sich jeweils in ihrer Spezialdisziplin für Ulm qualifiziert hatten. Steldermann lief über die 100m Hürden in 15,10 Sekunden Saisonbestzeit und zeigte sich damit gut vorbereitet für die Siebenkampf-DM am kommenden Wochenende in Kienbaum. Die U18 Athletin Hannah Schoofs hätte mit ihrem dritten Versuch sogar fast den Endkampf der besten acht Speerwerferinnen erreicht, doch eine starke Windböe bremste ihren 500-g-Speer, sodass er bei 40,98 Meter herunterkam. Ihre Trainerin Elli Niehaus war aber vor allem mit diesem Wurf, der Schoofs den 15. Platz einbrachte, zufrieden.

 

Pech hatte der Hindernisläufer Erik Höpfner, der die Nachwirkungen einer Erkältung spürte und so das Rennen vorzeitig beenden musste.

 

Ergebnisse

 

 

 

Mi

02

Aug

2017

75. Deutsche Jugendmeisterschaften vom 4.-6. August 2017 in Ulm - Vorbericht

Jan-David Ridder (226) hat Endlaufchancen im 800-Meter-Lauf bei der Jugend-DM. (Foto: Jan-David Ridder)
Jan-David Ridder (226) hat Endlaufchancen im 800-Meter-Lauf bei der Jugend-DM. (Foto: Jan-David Ridder)

 

Zwölf LAZ-Athleten fahren zur Jugend-DM

 

Eine Woche nach dem stimmungsvollen 47. Internationalen Leichtathletik-Meeting in Rhede steht mit den 75. Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm am Wochenende 4.-6. Au­gust bereits der nächste Höhepunkt im Terminkalender der LAZ-Sportler. Zwölf Talente aus der Kaderschmiede des LAZ Rhede treten die Reise nach Süddeutschland an. Es wären sogar dreizehn gewesen, doch Malte Stockhausen fällt krankheitsbedingt aus.

 

Gleich vier Startoptionen hat Henry Vißer, der sich jedoch auf die Hürdenstrecken kon­zentriert, dort aber sowohl die 110-m-Hürden als auch die 400-m-Hürden in Angriff neh­men möchte. Ob es wie im Vorjahr zu einer Medaille reicht, hängt wie so oft bei Vißer von seiner Tagesform ab. „Henry ist ein absoluter Meisterschaftsläufer und ich bin selbst ge­spannt, was er aus der Wundertüte auspackt“, erläutert sein Trainer Jürgen Palm mit ei­nem Schmunzeln. Bereits eine Woche nach der DM tritt Vißer die Reise über den großen Teich in die USA an. Aufgrund seiner sportlichen und schulischen Höchstleistungen hat der Hürdensprinter ein Stipendium an der Universität Tulsa (Oklahoma) erhalten.

Endlaufambitionen hat der U16-DM-Dritte von 2015, Jan-David Ridder, im 800-Meter-Lauf der U18. Mit seiner Saisonbestzeit von 1:56,08 Minuten rangiert Ridder an sechster Position der zweiunddreißig Teilnehmer. Damit ist Ridder allerdings der einzige LAZ-Athlet, der keine Hürden im Weg stehen hat. Alle anderen Läufer starten entweder im Hürden- oder Hindernislauf. Nike Dangelmaier und Jan Siebert schaften auf Anhieb die DM-Nor­men über 400-m-Hürden der U18. Dangelmaier rangiert mit ihrer Zeit von 65,21 Sekunden auf Platz fünfzehn der Meldeliste und Siebert wird mit 56,74 Sekunden an dreizehnter Po­sition gelistet. Damit wäre für beide das Erreichen des B-Finales als Erfolg zu werten.

 

Gleich fünf Runden über Hindernisse und den Wassergraben nimmt Erik Höpfner in An­griff, der über 2000-m-Hindernis mit Außenseiterchancen auf eine Top-8-Platzierung an­tritt. Dabei kommt ihm seine gute Hindernistechnik zugute, die er auch beim 400-m-Hür­denlauf schon unter Beweis gestellt hat. Wie in den beiden Vorjahren hat sich Marie Stel­dermann für den 100-m-Hürdenlauf der U20 qualifiziert und peilt dabei eine Zeit unter 15 Sekunden an. Bereits eine Woche nach der Einzelmeisterschaft startet Steldermann dann bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Kienbaum.

 

Im Wurfbereich vertreten Moritz Leiting und Hannah Schoofs die Farben des LAZ Rhede. Der U18-Hammerwerfer Moritz Leiting rangiert mit seiner persönlichen Bestweite von 58,30 Metern an zehnter Stelle der Meldeliste. „Die Jungs sind in diesem Jahr bärenstark, da muss Moritz schon einen 60er auspacken, um das Finale zu erreichen“, kann sich LAZ- Wurftrainer Werner Niehaus nicht an eine derartig hochkarätige U18-DM erinnern. Mit Hannah Schoofs hat eine weitere Siebenkämpferin des LAZ Rhede eine Einzelnorm er­reicht. Als NRW-Meisterin schleuderte Schoofs den 500-g-Speer auf 45,30 Meter und liegt damit an Position einundzwanzig der Meldeliste.

 

Traditionell ist die StG Rhede-Sonsbeck-Wesel auch mit Sprintstaffeln bei den Jugend­meisterschaften vertreten. In diesem Jahr haben beide U18-Staffeln die Norm geknackt, wobei die weibliche U18 in der Besetzung Alina Arenz (Wesel), Nike Dangelmaier (Rhede), Elisa Stumpen (Wesel) und Johanna Gries (Rhede) durchaus Chancen auf das B-Finale hat. Allerdings müssen dafür die Wechsel noch etwas besser klappen als letzten Samstag, als das Quartett 49,71 Sekunden lief. Für die Jungs war das Erreichen der Norm bereits ein Riesenerfolg, sodass Jonas Theling, Jan Siebert, Fabian Baten und Fridolin Stockhaus (alle Rhede), völlig befreit auftreten können. Das LAZ-Athleten in Ulm für Überraschungen gut sind, zeigte bei der letzten Jugend-DM vor sieben Jahren Antonia Frieling, die sensationell die Goldmedaille im Hammerwurf der weiblichen Jugend U18 gewann.

 

Zeitplan

 

 

 

Di

01

Aug

2017

Fotos vom Meeting und vom Hammerwurf-Cup sind fertig!

Mo

31

Jul

2017

47. Internationales Leichtathletik Meeting u. 3. NRW-Hammerwurf-Cup am 29. Juli 2017 in Rhede

Ryan Shields (2. v.r.) gewann in starken 10,21 Sekunden im 100-m-Finale.
Ryan Shields (2. v.r.) gewann in starken 10,21 Sekunden im 100-m-Finale.

 

 

Spitzensport und Superstimmung in Rhede

 

Wie klein ist die Welt“, dachte die LAZ-Wurftrainerin Elli Niehaus, als sie beim 3. NRW-Hammerwurf-Cup ein bekanntes Gesicht entdeckte. Die in Bolivien geborene Rhederin traf ihre ehemalige Konkurrentin aus der alten Heimat. Die war mit ihrem Mann zu Besuch in Rhede und wollte sich natürlich dieses Sportereignis nicht entgehen lassen.

 

Nicht nur am Rande, sondern auch auf der Bahn und an der Sprunggrube bot das 47. Internationale Leichtathletik Meeting des LAZ Rhede ein internationales Stelldichein von 170 Sportlern aus vier Kontinenten. Da die Veranstalter um LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm diesmal auch Glück mit dem Wetter hatten, strahlten zum Abschluss des Meetings alle mit der Sonne um die Wette.

 

Generationenstaffel: Auch die Trainer liefen unter 11 Sekuden:  v.l.  Jürgen Palm PB 10,98s, Mecky Emmerich 10,7  allerdings kein Vergleich zu den Spitzensprintern:  Alexander Kosenkow 10,14 und Daniel Schnelting 10,34.
Generationenstaffel: Auch die Trainer liefen unter 11 Sekuden: v.l. Jürgen Palm PB 10,98s, Mecky Emmerich 10,7 allerdings kein Vergleich zu den Spitzensprintern: Alexander Kosenkow 10,14 und Daniel Schnelting 10,34.

 

Allen voran Nationalsprinter Alexander Kosenkow, der bei seinem letzten Start in Rhede von seinem ehemaligen Staffelkollegen Daniel Schnelting und dessen Trainer „Mecky“ Emmerich mit einem riesigen Abschiedsgeschenk bedacht wurde. „Daniel war immer mein Lieblingspartner bei der Staffel. Bei ihm konnte ich mir sicher sein, dass er mich einholt“, spielte Kosenkow auf eine Situation bei der Heim-WM 2009 in Berlin an, als Kosenkow ein verpatzter Wechsel angekreidet wurde. In Rhede lief immer alles glatt für Kosenkow, bis zum vergangenen Samstag. „Wenn ich gewusst hätte, wen ihr alles am Start habt, wäre ich zuhause geblieben“, scherzte Kosenkow, der am Samstag nur die Hacken von Ryan Shields (Jamaika) und Sesele Lebokeng (Südafrika) zu sehen bekam.

 

Shields ließ bei seinem dritten Start in Rhede auch die komplette niederländische Nationalstaffel hinter sich und siegte über 100 Meter in erstklassigen 10,21 Sekunden. Schnellster deutscher Sprinter war der zweifache Deutsche Hochschulmeister Sven Müller, der im B-Finale als Vierter 10,66 Sekunden lief. Über 200 Meter sicherte sich der Südafrikaner Sesele Lebokeng den Sieg in 20,64 Sekunden. Auch die 400 Meter und 400 Meter Hürden der Männer boten Spannung und Klasse. Nach 46,59 Sekunden erreichten Terrence Agard (Niderlande) und Anderson Freitas Henriques aus Brasilien zeitgleich das Ziel. Der neuntbeste Langhürdler aller Zeiten in Deutschland, Georg Fleischhauer, gewann das Hürdenrennen in 50,57 Sekunden vor Dominik Hufnagl, der vom Partnerverein des LAZ aus Schwechat (Österreich) eingeflogen wurde.

 

Dreispringerin Klaudia Kaczmarek gab im letzten Durchgang noch einmal alles.
Dreispringerin Klaudia Kaczmarek gab im letzten Durchgang noch einmal alles.

 

Den Weitsprung der Männer gewann der niederländische Meister Stefan Nuytinck mit neuer Bestweite von 7,73 Meter. Parallel beeindruckte Liuba Maria Zaldivar aus Kuba mit ihrer Sprungkraft. Die Dreispringerin aus der Karibik zeigte sich von Rhede begeistert und möchte gerne im nächsten Jahr für eine längere Zeit am Landesstützpunkt ihr Trainingsquartier aufschlagen. Mit 13,92 Meter steigerte Zaldivar den bisherigen Meetingrekord um knapp fünfzig Zentimeter. Dritte wurde die LAZ-Athletin Klaudia Kaczmarek, der im letzten Durchgang 13,12 Meter sprang. „Da musste ich mich nochmal zusammenreißen“, kommentierte Kaczmarek, die vorher erhebliche Schwierigkeiten hatte, das Brett zu treffen.

 

Die Sprintsiege teilten sich die Irinnen Amy Foster und Phil Healy untereinander auf. Während Foster die 100 Meter in 11,47 Sekunden dominierte, fing Phil Healy auf der Ziellinie in 23,62 Sekunden noch die zeitgleiche Laure de Witt ab. Groß war die Freude von Christine Salterberg (Köln), die als 400-m-Hürdensiegerin erstmals die 57-Sekunden-Marke knackte. Das freute auch ihren Freund und ehemaligen LAZ-Athleten Daniel Spiegelhoff, der einen eigenen Wettkampfstart abgesagt hatte, um in Rhede dabei zu sein.

 

Beim Internationalen Meeting in Rhede haben die Nachwuchstalente auch ihren Auftritt: in Form der 8x50-m-Talentstaffeln.
Beim Internationalen Meeting in Rhede haben die Nachwuchstalente auch ihren Auftritt: in Form der 8x50-m-Talentstaffeln.

 

Die besten Resultate der LAZ-Athleten boten neben Klaudia Kaczmarek die Hammerwerferinnen und Hammerwerfer. Allen voran Maximiliane Langguth, die mit Saisonbestweite von 53,28 Metern hinter der Deutschen Meisterin Carolin Paesler (66,30m) Zweite wurde.

 

Auch bei der 47. Auflage des LAZ-Meetings stimmte die Mischung aus Spitzensport und Talentschau, sodass Sportler, Trainer und Besucher nach dem Meeting zufrieden den Besagroup-Sportpark verließen. Das Helferteam um den 1. Vorsitzenden Andreas Böing wuselte dann noch einige Stunden, um nach den Abbauarbeiten in gemütlicher Runde ein erstes Fazit zu ziehen. Die Kampfrichter erkundigten sich bereits nach dem Termin für 2018, wenn es wieder heißt: „Spitzensport in Rhede“.

 

Mo

31

Jul

2017

Paesler gewinnt NRW-Hammerwurf-Cup des LAZ Rhede

Die Deutsche Meisterin Carolin Paesler warf in einer eigenen Liga. (Foto: Bernfried Knipping)
Die Deutsche Meisterin Carolin Paesler warf in einer eigenen Liga. (Foto: Bernfried Knipping)

 

Lokalmatadorin Maximiliane Langguth auf Rang zwei

 

BBV-Pressebericht

von Björn Brinkmann

 

Rhede - Carolin Paesler von Eintracht Frankfurt ist ihrer Favoritenrolle beim dritten NRW-Hammerwurf-Cup des LAZ Rhede gerecht geworden, der am Samstag erneut das internationale LAZ-Meeting einleitete. Die amtierende Deutsche Meisterin schleuderte das Wurfgerät gleich im ersten Durchgang auf 66,30 Meter und ließ der Konkurrenz damit keine Chance.

 

Dabei blieb Paesler allerdings mehr als vier Meter unter ihrer persönlichen Bestleistung aus dem Jahr 2014, als sie in Schönebeck 70,76 Meter geworfen hatte. Das verwunderte Jürgen Palm, LAZ-Stützpunktleiter und Meeting-Chef, allerdings nicht so sehr: „Es ist einfach so, dass die ganz große Konkurrenz gefehlt hat. Da fehlt dann einfach auch der nötige Druck, um die letzten Prozentpunkte herauszukitzeln, die in so einem Wettkampf notwendig sind.

LAZ-Athletin Maximiliane Langguth schleuderte den Hammer auf 53,28 m. (Foto: Bernfried Knipping)
LAZ-Athletin Maximiliane Langguth schleuderte den Hammer auf 53,28 m. (Foto: Bernfried Knipping)

 So fehlten in Rhede Kathrin Klaas und Susen Küster, die vom Deutschen Leichtathletik-Verband für die Weltmeisterschaft in London nominiert worden sind und deshalb in Rhede nicht starten durften.

 

So nutzte Lokalmatadorin Maximiliane Langguth vom LAZ Rhede die Gunst der Stunde und sicherte sich den zweiten Platz. Sie warf 53,28 Meter, obwohl sie zuletzt wenig trainieren konnte. „Maximiliane ist aber eine Athletin, die sehr über die Motivation kommt. Wenn sie vor dem eigenen Publikum wirft, hemmt sie das nicht, sondern spornt sie zusätzlich an. Und so wirft sie dann weiter, als sie es von der Form her eigentlich imstande sein müsste“, sagte Palm. Nach einer abgeschlossenen Ausbildung will die 23-Jährige im nächsten Jahr wieder richtig angreifen. In Rhede verwies sie Femke Hollander, immerhin Fünfte der niederländischen Meisterschaften, auf den dritten Platz. Sie brachte es auf 48,31 Meter.

 

Bei den Männern gab es in diesem Jahr keinen Wettbewerb, auch weil U20-Weltmeister Ashraf Amgad Elseify in diesem Jahr kein Trainingslager in Rhede aufgeschlagen hatte. „Es gab da einen Trainerwechsel. Jetzt wird er von einem Polen trainiert, und das Trainingslager ist daher auch in Polen. Jetzt wirft Ashraf aber auch nicht mehr so weit“, sagte Palm. Da in Katar wohl des Öfteren mal der Trainer gewechselt wird, wenn es nicht läuft, sei es deshalb auch vorstellbar, dass der Werfer aus Katar im nächsten Jahr wieder in Rhede auftauchen könnte.

 

Diesmal gab es stattdessen viele Wettbewerbe für die Jugend, in denen auch die LAZ-Athleten Gerrit Vißer (32,35 Meter), Justus Leiting (32,07/beide U14), Tom Pietzonka (U15/37,95), Antonia Ciroth (U18/40,38) und Moritz Leiting (U18/57,36) ihr Können unter Beweis stellten.

 

Bei ihnen allen bedankte sich Markus Esser, achtmaliger Deutscher Meister im Hammerwurf mit einer Bestleistung von 81,10 Metern, der wie in den Jahren zuvor fachkundig durch das Programm führte. „Der deutsche Hammerwurf ist im Moment nicht mehr da, wo er schon mal war. Deshalb gilt mein Dank an euch, weil ihr die Sportart weiterhin betreibt, und auch an die Trainer die bei jedem Wind und Wetter da draußen sind, um euch zu trainieren“, sagte Esser.

 

Ergebnisse

 

 

So

30

Jul

2017

Zaldivar knackt Rheder Dreisprung-Rekord beim LAZ-Meeting

Die Kubanerin Liuba Maria Zaldivar kratzte an der 14-Meter-Marke im Dreisprung der Frauen. (Foto: Bernfried Knipping)
Die Kubanerin Liuba Maria Zaldivar kratzte an der 14-Meter-Marke im Dreisprung der Frauen. (Foto: Bernfried Knipping)

 

47. internationales Leichtathletik-Meeting / Absagen von Camara und Campbell

 

BBV-Pressebericht von Björn Brinkmann

 

Rhede - Maria Liuba Zaldivar hat beim internationalen Leichtathletik-Meeting des LAZ Rhede für den Höhepunkt gesorgt. Denn ihre 13,92 Meter hatte in den 46. Auflagen zuvor noch keine Dreispringerin erreicht. Zwei Deutsche Meister hatten ihren Start in Rhede kurzfristig abgesagt.

 

Trotz dieses Meeting-Rekordes war Zaldivar nach dem Wettkampf, zu dem sie aus Frankreich angereist war, aber nicht ganz zufrieden. Schließlich liegt ihre persönliche Bestleistung bei 14,51 Metern. „Mit dem Publikum und dem Ambiente bin ich sehr zufrieden, aber ich wollte eigentlich über 14 Meter weit springen und meinen Rekord knacken“, sagte Zaldivar.

Liuba Maria Zaldivar
Liuba Maria Zaldivar

Dem Publikum war es egal, es nahm die Leistung der kleinen Kubanerin dankend an, auch weil es gleich auf zwei der drei angekündigten Deutschen Meister hatte verzichten müssen. Sowohl Weitspringer Alyn Camara als auch der 400-Meter-Hürden-Läufer Luke Campbell sagten ihren Start kurzfristig ab. Lediglich Djamila Böhm (ART Düsseldorf) trat an, kam aber über die 400 Meter Hürden nicht über den zweiten Platz hinaus. Es siegte Christine Salterberg (DSHS) in guten 56,97 Sekunden, mit der sich Böhm ein Dauerduell liefert. „Alyn Camara hat leider einen Tag vor der Veranstaltung über seinen Manager abgesagt, weil er nicht in Form ist. Und Luke Campbell ist wegen einer Verletzung ausgefallen. Das fand ich sehr schade. Auf ihn hatte ich mich sehr gefreut“, sagte Jürgen Palm, LAZ-Stützpunktleiter und Meeting-Chef, der während der Veranstaltung vom LAZ-Vorsitzenden Andreas Böing für seine 20-jährige Tätigkeit in Rhede ausgezeichnet wurde.

 

So wurde der Dreisprung der Frauen zum Höhepunkt, auch weil mit Klaudia Kaczmarek eine Lokalmatadorin dabei war. Die LAZ-Athletin tat sich aber zunächst sehr schwer. Erst im sechsten und letzten Versuch gelang ihr ein guter Sprung, der bei 13,12 Metern endete. So weit war sie in Rhede noch nie gesprungen. Damit kletterte sie vorübergehend auf Platz zwei, ehe Birte Demerius noch mit 13,23 Metern an ihr vorbeizog. „Ich hatte zuletzt einige Wehwehchen und habe deshalb auch nicht mehr so trainiert. Deshalb bin ich auch nicht im Weitsprung angetreten. Sechs Sprünge sind nicht ganz so anstrengend, wie es zwölf gewesen wären“, sagte Kaczmarek. Den Weitsprung gewann Luisa Bodem (Preußen Münster) mit 6,13 Metern mit deutlichem Vorsprung vor Cralijn ter Laak vom AC Tion mit 5,80 Metern. Beste LAZ-Athletin war Kim-Jessica Thöne als Dritte mit 5,65 Metern.

 

Spannender war der Weitsprung der Männer. Vor dem letzten Durchgang hatten noch drei Springer realistische Siegchancen. Es gewann schließlich der Niederländer Steven Nuytinck mit persönlicher Bestweite von 7,73 Meter. „Ich war zum zweiten Mal da und komme nächstes Jahr auf jeden Fall wieder. Die Atmosphäre und die Bahn sind sehr gut. Bei meinem besten Versuch hat noch nicht einmal alles gestimmt“, sagte Nuytinck.

Für Aufsehen sorgten aber auch die Auftritte der schnellsten Sprinter und Sprinterinnen. Über die 100 Meter siegte der Jamaikaner Ryan Shields in 10,21 Sekunden. Trotzdem stieß er unmittelbar nach dem Zieldurchlauf einen Fluch aus. „Ich hatte gehofft, dass ich etwas schneller bin, aber ich bin zu Beginn wieder einmal technisch nicht sauber gelaufen“, sagte der 34-Jährige, der sich dennoch gegen fünf Niederländer und zwei Südamerikaner durchsetzte. Nach sechs Jahren war er wieder einmal in Rhede. „Ich mag die Atmosphäre und die Gastfreundlichkeit“, sagte der Jamaikaner, der später über die 200 Meter Dritter wurde. Es gewann der Südafrikaner Lebokeng Sesele in 20,64 Sekunden. Bei den Frauen war die Irin Amy Foster mit ihren 11,47 Sekunden nicht zu schlagen. Auch über die 200 Meter jubelte eine Irin. Phil Healy kam zeitgleich mit der Niederländerin Laura de Witte nach 23,62 Sekunden ins Ziel. Foster benötigte als Dritte eine Hundertstelsekunde länger.

Ebenfalls zeitgleich beendeten der Niederländer Agard Terrence und der Brasilianer Henriques Anderson in 46,59 Sekunden das 400-Meter-Rennen. Bei den Frauen hieß die Siegerin Eva Hovenkamp, die 53,03 Sekunden unterwegs war. „Mein Trainer meinte, dass das hier eine gute Veranstaltung ist. Und von meiner Heimat Arnheim aus war das nur eine Stunde Fahrzeit entfernt“, sagte die Niederländerin zufrieden.

 

Ergebnisse

 

Sa

29

Jul

2017

Ergebnisse 47. Internationales Leichtathletik-Meeting und 3. NRW-Hammerwurf-Cup am 29.07.2017 im Besagroup-Sportpark Rhede

Ergebnisse 47. Internationales Leichtathletik-Meeting und 3. NRW-Hammerwurf-Cup am 29.07.2017 im Besagroup-Sportpark Rhede
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Do

27

Jul

2017

47. Internationales Leichtathletik-Meeting Rhede + 3. NRW-Hammerwurf-Cup am Samstag, den 29. Juli 2017 in Rhede

Das Foto von Bernfried Knipping zeigt das Dankeschön von Robert Martey  an die Kampfrichterinnen.
Das Foto von Bernfried Knipping zeigt das Dankeschön von Robert Martey an die Kampfrichterinnen.

 

Zwei weitere

Top-Springer verpflichtet

 

Eine nette Überraschung erlebte LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm, der in Erwartung neuer Athletenanfragen die E-mails checkte. Auf Niederländisch lobte der Absender das LAZ-Meeting als „mooie wedstrijd om als toeschouwer te bezoeken“. Als „Exil-Hunsrücker“ konnte Palm dem weiteren Text dennoch entnehmen, dass der nette Herr nicht als Besucher nach Rhede kommen möchte, sondern seine Hilfe als Kampfrichter anbot. Gerne ging Palm auf die Offerte ein, schließlich sind rund vierzig Athleten aus den Niederlanden in Rhede am Start, da sollte auch Platz sein für einen niederländischen Kampfrichter.

 

Athletenanfragen kamen dann auch noch zuhauf, sodass neben einem brasilianischen 400-m-Läufer auch noch zwei hochkarätige Weitspringer verpflichtet werden konnten. Der junge Finne Kristian Bäck, der zuletzt mit 7,95 Metern an der 8-Meter-Marke kratzte und Ignisius Gaisah, der vor rund 14 Jahren seine internationale Karriere in Rhede begann und damals noch für Ghana startete. Mittlerweile lebt Gaisah, wie könnte es anders sein, in den Niederlanden.

 

Mi

26

Jul

2017

Information for competitors at the international track-and-fields-competition on July 29th in Rhede

 

 

Information for competitors

 

Dear athletes and coaches,

 

we are happy about your participation in Rhede and we wish a successful competition.

 

Every athlete has to make an appointment with the office in the gym (Stellplatz) at least 60 minutes before their competition starts. After their warmig up they go to the venue of their discipline.

 

Sprinters and runners have to arrive 10 minutes before the start and jumpers 30 minutes before the beginning of their jumping competition.

 

If a registration is supposed to be cancelled, go to the office (Stellplatz) as early as possible to give other athletes the opportunity to take part instead of you.

 

The first three of each discipline take part in the victory ceremony. They have to arrive 15 minutes before at the meeting point in the area of the finish line.

 

If there are any other questions, go to the competition office (Stellplatz/ Nr. 10 )

 

Mi

26

Jul

2017

Teilnehmerinfos zum Meeting am 29. Juli

 

 

Teilnehmerinformation

 

Liebe Sportlerinnen und Sportler, liebe Trainerinnen und Trainer,

 

wir freuen uns auf euren Start in Rhede und wünschen viel Erfolg und Spaß bei unserem Meeting!

 

Anmeldung zum Wettkampf

 

Alle Athleten melden sich am Stellplatz (in der Leichtathletikhalle. Nr. 10 auf dem Übersichtsplan) für den Wettkampf bis spätestens 60 Minuten vor dem Wettkampf an. Bitte selbstständig an der Wettkampfstätte einfinden. Bei den Läufen 10 Minuten vor der im Zeitplan ausgewiesenen Statzeit und bei den Sprundisziplinen 30 Minuten vorher.

 

Die 100m Vorläufe werden als Zeitvorläufe ausgetragen. D.h. Die 8 zeitschnellsten Läuferinnen und Läufer qualifizieren sich für das A-Finale und die 9-16 Zeitschnellsten für das B-Finale.

 

Bei Verzicht auf eine vorher gemeldete Disziplin oder der Endlaufteilnahme bitte schnellstmöglich am Stellplatz abmelden, damit evtl. andere Athleten nachrücken können.

 

Die drei Erstplatzierten werden geehrt. Bitte 15 Minuten vor der im Zeitplan Siegerehrung angegebenen Zeit an dem Sammelpunkt Siegerehrung (hinter dem Ziel rechts) einfinden.

 

Bei Fragen zum Wettkampfablauf bitte am Stellplatz melden!

 

Di

25

Jul

2017

47. Internationales Leichtathletik Meeting/Rhede + 3. NRW-Hammerwurf-Cup am 29. Juli im Besagroup-Sportpark Rhede

Kai Köllmann (Start-Nr. 145), U23-Staffel-Europameister, hat in Rhede gemeldet. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Kai Köllmann (Start-Nr. 145), U23-Staffel-Europameister, hat in Rhede gemeldet. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

Lebokeng greift Meetingrekord über 200m an

 

Aufgrund der hohen Meldezahlen in den Sprintdisziplinen musste LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm den Zeitplan für das 47. Internationale Leichtathletik-Meeting nochmals anpassen. „Für die 100 Meter liegen bisher 34 Meldungen vor“, freut sich Palm über den großen Zuspruch der Athleten. In Topform reist insbesondere Sesele Lebokeng aus Südafrika an, der vor einer Woche die 100 Meter in 10,23 Sekunden und die 200 Meter in hochkarätigen 20,27 Sekunden gesprintet ist und das sogar bei Gegenwind. „Da wir die Sprints je nach Wind auch auf die Gegengerade verlegen können, wackelt sogar der Meetingrekord, der exakt bei jenen 20,27 Sekunden liegt“, sieht Palm gute Chancen, den von einem Sponsor gestifteten Sonderpreis an den Mann bringen zu können.

Deutlich unter 10 Sekunden lief zuletzt der Jamaikaner Ryan Shields, der bei seinen 9,89 Sekunden allerdings von zu starkem Rückenwind angeschoben wurde. Jedoch schlug Shields bei diesem Rennen deutlich den derzeit besten deutschen Sprinter Julian Reus. Da der DLV zur Vorbereitung der WM in London ein Startverbot verhängt hat, richtet sich das Augenmerk auf die starken U23-Sprinter Daniel Hoffmann und Kai Köllmann (beide Leverkusen), die vor zwei Wochen mit der 4x100-Meter-Staffel die Europameisterschaft gewonnen haben. Dabei ist es für Köllmann ein halbes Heimspiel, schließlich hat der ehemalige Athlet des Weseler TV eine Zeit lang bei LAZ-Trainer Hermann-Josef Emmerich trainiert und für die StG Rhede-Sonsbeck-Wesel drei DM-Titel mit der 4x100-m- und 4x400-m-Staffel gewonnen.

 

Bei den Frauen bahnt sich ein Länderkampf Niederlande-Irland mit deutscher Beteiligung an. Amy Foster, Phil Healy und Niamh Whelan aus Irland gegen Nicky van Leuveren, Eefie Boons und Laura de Witte aus den Niederlanden stehen weit oben in den Meldelisten. Schnellste deutsche Sprinterin dürfte Josefina Elsler (Paderborn) sein, die bei der Staffel-WM auf den Bahamas noch im Aufgebot der Nationalmannschaft stand, sich dann aber leider verletzte. Drei amtierende Deutsche Meister gehen in Rhede an den Start. Der frischgebackene 400-m-Hürdenmeister Luke Campbell weilt erstmals in Rhede. Kein Wunder, denn der gebürtige Amerikaner ist erst seit kurzem für Deutschland startberechtigt. Der Modellathlet verpasste bei seinem Titelgewinn in Erfurt (49,40) die WM-Norm nur um fünf Hundertstelsekunden.

 

Die Deutsche Meisterin über 400m Hürden der Frauen kennt Rhede schon von zahlreichen Rennen. Bereits bei den Deutschen U18-Meisterschaften 2009 lief die damals 15-jährige Djamila Böhm auf den achten Platz. Seitdem hat sich Böhm langsam aber ständig verbessert und in Erfurt in 56,92 Sekunden ihr Meisterstück gemacht und dies, obwohl sie nicht dem DLV-Kader angehört. Mit Christine Salterberg (Köln) und Georg Fleischhauer (Frankfurt) sind zwei weitere Medaillengewinner der DM in Rhede am Start.

 

Bereits im letzten Jahr warf Carolin Paesler (Frankfurt) in Rhede. Jetzt reist sie allerdings als Deutsche Meisterin im Hammerwurf an. Völlig überraschend hat sich die sympathische Athletin gegen die beiden WM-Kandidatinnen Kathrin Klaas und Susen Küster durchgesetzt. Mit großer Vorfreude tritt auch die LAZ-Werferin Maximiliane Langguth auf „ihrer“ Anlage in den Ring. „Nach dem Abschluss meiner Ausbildung möchte ich nochmal angreifen“, setzt sich Langguth hohe Ziele für die nächste Saison.

 

Immer im Angriffsmodus scheint Klaudia Kaczmarek zu sein, die seit vierzehn Jahren ununterbrochen bei Deutschen Meisterschaften vom 7-Kampf bis zum Dreisprung am Start war. Zur „Belohnung“ hat ihr Trainer und Meetingorganisator Jürgen Palm für starke Konkurrenz gesorgt. Favoritin auf den Sieg ist sicher die Kubanerin Liuba Maria Zaldivar, die im letzten Jahr 14,51 Meter weit sprang und in diesem Jahr bisher auf 14,05 Meter flog. In Bestform reist Sanna Nygard aus Finnland an. Sie sprang letztes Wochenende bei den Finnischen Meisterschaften 13,76 Meter weit. Parallel zum Dreisprung der Frauen ermitteln die Weitspringer ihren Sieger. Hier ist der vierfache Deutsche Meister Alyn Camara der Gejagte und Stephan Hartmann aus Berlin und Steven Nuytinck aus Holland die Anwärter aufs Podest.

 

Wie immer werden in Rhede  die Wettkämpfe der Topathleten durch Nachwuchswettbewerbe ergänzt, bei denen die Talente des Landesstützpunktes ihr Können unter Beweis stellen dürfen. Deshalb wurde auch in den Ferien täglich trainiert. Schließlich steht mit den Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm für ein Duzend LAZ-Athleten der Saisonhöhepunkt auf dem Programm.

 

Aktualisierter Zeitplan

 

 

 

Di

25

Jul

2017

Zeitplanänderungen beachten: Meeting am 29. Juli im Besagroup-Sportpark Rhede

Achtung! Aktualisierter Zeitplan LA-Meeting am 29. Juli bitte beachten.
Zeitplan Meeting 2017 aktualisiert.pdf
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Mi

19

Jul

2017

47. Internationales Leichtathletik-Meeting/Rhede und 3. NRW-Hammerwurf-Cup am Samstag, den 29. Juli ab 13 Uhr im Besagroup-Sportpark

Das Foto von Jan-Hendrik Ridder zeigt unter anderem Giovanni Codrington (rechts), den holländischen 100-m-Meister.
Das Foto von Jan-Hendrik Ridder zeigt unter anderem Giovanni Codrington (rechts), den holländischen 100-m-Meister.

 

Jamaika gegen Südafrika im 100-m-Duell

 

Eine Woche vor der Leichtathletik-WM in London (4.-12. August) macht das 47. Internationale Leichtathletik-Meeting des LAZ Rhede Appetit auf Spitzenleichtathletik vom Feinsten. Quasi als Vorspeise wird den Hammerwurffans der 3. NRW-Hammerwurf-Cup serviert. Die fachkundige Moderation übernimmt wie im Vorjahr der zehnfache Deutsche Meister und letzte deutsche 80-m-Werfer Markus Esser (Leverkusen). Von 13:00 Uhr bis ca. 17:00 Uhr treten von den Jüngsten bis zu den Topathleten mehr als 40 Hammerwerfer aus NRW, Deutschland und den Niederlanden in den Ring. Die Topathletin Susan Küster hat sich angemeldet, die in diesem Jahr bereits die 70-Meter-Marke übertroffen hat.

Einer der Höhepunkte im Stadion ist ab 17:00 Uhr der Dreisprung der Frauen. Die Lokalmatadorin Klaudia Kaczmarek hat eingeladen und Spitzenspringerinnen von Finnland bis Kuba haben zugesagt. Angeführt wird die Meldeliste von der Kubanerin Liuba Maria Zaldivar, die eine persönliche Bestleistung von 14,51 Metern zu Buche stehen hat. Kaczmarek möchte mit der Unterstützung des Rheder Publikums ihre bisherige Bestweite von 13,43 Metern angreifen. Bei den Deutschen Meisterschaften in Erfurt sprang sie bei ihrer 32. DM-Teilnahme mit 13,34 Metern auf den vierten Platz. Damit setzte Kaczmarek ihre Serie von zehn Endkampfplatzierungen bei den letzten zehn Deutschen Meisterschaften eindrucksvoll fort.

 

Über die 400m Hürden treten sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen die amtierenden Deutschen Meister an. Luke Campbell verpasste in Erfurt in 49,40 Sekunden die WM-Norm nur um fünf Hundertstelsekunden. Sein härtester Rivale sollte der aus Mozambique anreisende Kurt Couto sein, der schon 49,02 Sekunden schnell war. Bereits mit fünfzehn Jahren lief Djamila Böhm (ART Düsseldorf) bei den Deutschen Jugendmeisterschaften 2009 auf das Podest der besten Acht. Jetzt reist sie als Deutsche Meisterin an, die ihre persönliche Bestzeit von 56,92 Sekunden unterbieten möchte. Schnell wird es auf den Sprintstrecken bei den Männern und Frauen. Das Duell über 100 Meter lautet Jamaika gegen Südafrika. Während Ryan Shields in 10,16 Sekunden in diesem Jahr Bestzeit lief, hat Simon Magakwe in 9,98 Sekunden die berühmte Schallmauer bereits unterboten.

 

Favoritin bei den Frauen ist Amy Foster, die im letzten Jahr aufgrund eines Gewitters in Dublin nicht anreisen konnte, in diesem Jahr aber von ihrer Landsfrau Phil Healy herausgefordert wird. Allerdings sollten die beiden Josefina Elsler aus Paderborn nicht unterschätzen, die in beiden DM-Finals stand. In Zugzwang ist Alyn Camara (ASV Köln) im Weitsprung der Männer. Der Olympiateilnehmer 2016 ist bisher nicht weiter als 7,70 Meter gesprungen, sodass ihm noch die Kadernorm von 8 Metern fehlt. Dem Finnen Kristian Beck fehlen dazu nur ganze zwei Zentimeter und der Berliner Stephan Hartmann möchte auch ein Wörtchen um den Tagessieg mitreden.

 

Im Anschluss an das Meeting sind alle Hobbyläufer eingeladen, beim LEX-Euroegio-Sommerlauf ihre Ausdauer zu testen. Anmeldungen hierzu können noch über die Homepage des LAZ Rhede vorgenommen werden.

 

Mi

19

Jul

2017

NRW-Jugendmeisterschaften 2017 am 15./16. Juli in Bochum-Wattenscheid

Mit ihrer neuen persönlichen Bestweite von 45,30 Metern holte sich Mehrkämpferin Hannah Schoofs souverän den NRW-Titel im Speerwurf der U18.
Mit ihrer neuen persönlichen Bestweite von 45,30 Metern holte sich Mehrkämpferin Hannah Schoofs souverän den NRW-Titel im Speerwurf der U18.

Vißer und Schoofs holen NRW-Titel

 

Mit zwei NRW-Titeln sowie einer Silber- und einer Bronzemedaille im Gepäck kehrten die LAZ-Athleten von den erstmals ausgetragenen NRW-Jugendmeisterschaf-

ten in Bochum-Wattenscheid zurück. Rund 850 Athletinnen und Athleten der Altersklassen U20 bis U16 trafen sich im Lohrheidestadion, um die Besten Nachwuchstalente aus NRW zu ermitteln.

 

Dabei wurde Henry Vißer seiner Favoritenrolle im 110-m-Hürdensprint der U20 gerecht. Nach 14,64 Sekunden im Vorlauf, ließ der Schützling von LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm auch im Finale nichts anbrennen und setzte sich mit 14,54 Sekunden deutlich durch. Auf den geplanten Start über 400m Hürden verzichtete Vißer, da er in der Vorwoche durch eine leichte Erkältung gehandicapt war. Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm hingegen ist ein Doppelstart über beide Hürdenstrecken geplant.

Eine Riesenüberraschung schaffte Hannah Schoofs im Speerwurf der weiblichen U18. Im letzten Versuch schleuderte die Mehrkämpferin den 500-g-Speer auf die neue persönliche Bestweite von 45,30 Metern und fing damit die Leverkusenerin Victoria Krause noch ab. „Hannah lernt bei jedem Training noch dazu“, sieht LAZ-Wurftrainerin Elli Niehaus noch weiteres Steigerungspotenzial bei Schoofs, die viermal pro Woche von Apeldoorn nach Rhede zum Training fährt. Mit 11,87 Metern im Kugelstoßen wurde Schoofs Achte und gefiel zudem mit einer neuen persönlichen Bestweite von 5,45 Metern im Weitsprung (7.).

 

Den zweiten Platz im Speerwurf der Jugend M14 belegte mit einer Weite von 35,70 Metern Gerrit Vißer, der nach einer längeren Verletzungspause langsam wieder in Schwung kommt. Bronze über 400m Hürden der weiblichen U18 sicherte sich Nike Dangelmaier, die auf den ersten 200 Metern loslegte wie die Feuerwehr, dann aber keine Hürde so erwischte wie geplant und mit 67,27 Sekunden ihre persönliche Bestzeit um zwei Sekunden verfehlte. Die 4x100-m-Staffel der StG Rhede-Sonsbeck-Wesel lief in der Besetzung Alina Arenz, Nike Dangelmaier, Elisa Stumpen und Hannah Schoofs in 50,21 Sekunden auf den sechsten Platz.

 

Die männliche U18-Staffel lief in 46,07 Sekunden auf den vierten Platz. Hier standen die LAZ-Athleten Jonas Theling, Fridolin Stockhausen, Fabian Baten und Jesse Südholt im Aufgebot. Südholt errang zuvor mit einer Sprunghöhe von 3,50 Metern den sechsten Platz im Stabhochsprung. Eine neue persönliche Bestzeit lief die Nordrheinmeisterin Jamira Lauf über 300m Hürden und wurde mit einer Zeit von 47,48 Sekunden Vierte der W15. Anschließend unterbot sie zusammen mit Hannah Kempken, Elen Aengeneyndt und Enie Dangelmaier in 50,95 Sekunden noch die U16- DM-Norm für die 4x100-m-Staffel (6.).

 

Ergebnisse

 

 

 

Mo

17

Jul

2017

Trainingszeiten in den Sommerferien

Trainingszeiten in den Sommerferien:

 

17. Juli bis 11. August                      Mo-Fr      18:00-20:00 Uhr                ab Jahrgang 2004

14. August bis 29. August                Di+Do    18:00-20:00 Uhr

 

 

Do

13

Jul

2017

Helfer für das LAZ-Meeting am 29. Juli

 

 

Für das Internationale Leichtathletik-Meeting am Samstag, den 29. Juli werden noch Helfer für Getränke-, Grillstand, Caféteria, etc. benötigt. Interessierte melden sich bitte bei Jürgen Palm unter 02872-5237 oder senden das ausgefüllte Helferanschreiben an das LAZ Rhede.

 

Link zum Helferanschreiben

 

Zudem sucht Jürgen noch Helfer für die Plakatverteilung. Freiwillige vor!

 

Im Voraus recht herzlichen Dank für Ihre/Eure Unterstützung!

Anmeldung für die Helferliste beim LAZ-Meeting
Anschreiben Helferliste.pdf
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Do

13

Jul

2017

LVN-U14-Teamwettkampf Qualifikationsrunde am 8. Juli in Sonsbeck

Die weibliche U14-Mannschaft mit Rieke Unland (hinten rechts), Ayisha Mouhamed (vorne rechts) und Ronja van der Heiden (Zweite von rechts vorne) vom LAZ beeindruckte ihre Trainer sehr.
Die weibliche U14-Mannschaft mit Rieke Unland (hinten rechts), Ayisha Mouhamed (vorne rechts) und Ronja van der Heiden (Zweite von rechts vorne) vom LAZ beeindruckte ihre Trainer sehr.

 

 

Jungs- und Mädchenmannschaft fürs Landesfinale qualifiziert

 

Beide Mannschaften der Jugend U14 der Startgemeinschaft Rhede-Sonsbeck konnten sich bei der Qualifikationsrunde am 8. Juli in Sonsbeck für das Landesfinale am 17. September in Troisdorf qualifizieren. Damit werden die StG Rhede-Sonsbeck in allen vier Wettkampfklassen vertreten sein. Die Jungs hatten leider keine Konkurrenz, da kein weiterer Verein eine Mannschaft stellen konnte. Dennoch wussten Linus Feldhaus, Matz Grunden, Jann Üffing und die Athleten des SV Sonsbeck zu überzeugen. Die stärksten Resultate lieferte Linus Feldhaus, der erstmals über 5 Meter weit sprang (5,05m) und die Kugel auf 10,55 Meter stieß. Matz Grunden lief in 10,8 Sekunden eine neue persönliche Bestzeit über 60-m-Hürden und sprang 4,67 Meter weit.

Bei der weiblichen Jugend U14 waren fünf Teams am Start. Mit 157 Punkten rangierte Rhede-Sonsbeck am Ende fast 20 Zähler vor dem Moerser TV (138). Überragend waren die 52,50 Meter von Ronja van der Heiden. Sie warf den 200-g-Ball exakt 14 Meter weiter als die Zweitplatzierte. Auch im Kugelstoßen schaffte van der Heiden mit 8,34 Metern die Tagesbestweite. Zweitschnellste Hürdensprinterin war Rieke Unland, die nach 9,8 Sekunden im Ziel war. Im Weitsprung wurde sie mit 4,71 Metern Fünfte. Absolut hochklassig war auch das Ergebnis der 4x75-m-Staffel. In der Besetzung Rieke Unland, Ayisha Mouhamed (beide Rhede), Merret Manten und Jule Weibel (beide Sonsbeck) sprintete das Quartett in 39,9 Sekunden durchs Ziel. Kein Wunder das Elli und Werner Niehaus, die die Mannschaft zusammen mit Werner Riedel (Sonsbeck) betreuten, hoch zufrieden waren.

 

Mit einer neuen persönlichen Bestweite von 36,76 Metern belegte die Hammerwerferin Janne Stockhausen den zweiten Platz (W15) beim Hammerwurf-Cup in Oberhausen. Bester Werfer der U18 war erneut Moritz Leiting, der den 5-kg-Hammer 55,72 Meter weit warf.

 

Ergebnisse

 

 

 

Di

11

Jul

2017

117. Deutsche Meisterschaften in Erfurt

Klaudia Kaczmarek sprang mit 13,34 Metern Saisonbestleistung. (Archivfoto: Jan-Hendrik Ridder)
Klaudia Kaczmarek sprang mit 13,34 Metern Saisonbestleistung. (Archivfoto: Jan-Hendrik Ridder)

Kaczmarek verpasst DM-Bronze nur knapp

 

Dreispringerin vom LAZ Rhede wird in Erfurt Vierte

 

BBV-Pressebericht von Matthias Grütter

 

Rhede/Erfurt - Klaudia Kaczmarek ist – wie schon fast zu erwarten war – knapp an einer DM-Medaille vorbeigeschrammt. Die Leichtathletin des LAZ Rhede wurde bei den nationalen Titelkämpfen in Erfurt mit 13,34 Metern Vierte im Dreisprung. Im Weitsprung reichte es mit 6,13 Metern zum achten Rang.

 

Großes Pech hatte die 3 x 1000-Meter-Staffel der Start-Gemeinschaft Rhede-Sonsbeck-Wesel: Eric Höpfner, Jan-David Ridder und Jonas Hochstrate wurden im Steigerwaldstadion disqualifiziert, weil Höpfner vor der Wechselzone losgelaufen sein soll.

 

Für Kaczmarek wurde der Dreisprung-Wettkampf zu einer Zitterpartie. Sie legte zwei ungültige Versuche vor, weil sie jeweils übergetreten war. Der dritte Durchgang war dann ein Sicherheitsversuch, um den Finalplatz zu sichern, was mit 13,11 Metern gelang. In den Durchgängen fünf und sechs sprang sie mit 13,30 und 13,34 Metern jeweils Saisonbestleistung. Beim abschließenden Versuch sprang die Rhederin sogar deutlich vor dem Brett ab. Dabei waren die Bedingungen in Erfurt bei ständig drehendem Wind schwierig.

Klar war, dass Kristin Gierisch (LAC Erdgas Chemnitz; 14,40) und Neele Eckhardt (LG Göttingen, 14,02) den DM-Titelgewinn unter sich ausmachen würden. Bronze schnappte sich mit nur fünf Zentimetern Vorsprung Birthe Damerius vom TSV Rudow, was dann aus Kaczmareks Sicht nicht ganz so schlimm war: Sie ist mit ihrer Kontrahentin aus Berlin ganz gut befreundet.

„Das gemeinsame Hobby verbindet“, sagte dazu LAZ-Trainer und Stützpunktleiter Jürgen Palm, der anfügte: „Aufgrund der Vorleistungen war davon auszugehen, dass Klaudia im Weitsprung wohl Siebte oder Achte werden würde.“ So kam es dann auch: Mit 6,13 Metern wurde Kaczmarek Achte. Palm: „Die Weite ist in Ordnung. Fünf ihrer sechs Sprünge waren über sechs Meter.“

Das Ziel sei gewesen, den Endkampf zu erreichen, was auch gelang. In der Halle hatte sie das bei einer DM ebenfalls schon geschafft, im Freien aber noch nicht. Die Kommissaranwärterin hatte zudem mit einer schwierigen Vorbereitung zu kämpfen. Zum einen war sie erkältet. Dann hatte sie Achillessehnenprobleme. Zudem standen für die 27-jährige Polizistin wichtige Prüfungen an.

„Das war schon ein straffes Programm“, so Palm, der vor allem Masseur Helmut Moscheik lobte. Er hatte Kaczmarek für die DM in Erfurt fit bekommen und sie auch nach dem Weitsprung-Wettkampf behandelt, damit sie auch anschließend im Dreisprung bestehen konnte.

„Das hatte dazu geführt, dass Klaudia viel sicherer war und die Wettkämpfe sichtlich genossen hat“, sagte Jürgen Palm. Er bescheinigte seiner Athletin eine große Nervenstärke. Sie habe durch ihre mittlerweile siebte DM-Teilnahme in Folge eine große Routine, so ihr Trainer.

Den Weitsprung-Wettkampf gewann im Übrigen Claudia Salman-Rath (LG Eintracht Frankfurt; 6,72). Siebte wurde Tabea Christ (SC Preußen Münster; 8,17), die Palm zuvor auch schon mal unter seinen Fittichen hatte.

Das nächste große Ziel von Kaczmarek ist das 47. internationale Leichtathletik-Meeting ihres Vereins LAZ Rhede am Samstag, 29. Juli, im Besagroup-Sportpark. Dann soll die persönliche Bestweite im Dreisprung wackeln und im Idealfall auch fallen. Sie beträgt 13,43 Meter. Außerdem strebt die 27-Jährige Ende August die Polizei-DM an und hofft dort auf einen Doppelstart, wenn denn der Dreisprung-Wettkampf zustande kommen sollte, berichtete Palm am Montag.

 

 

3x1000-Meter-Staffel disqualifiziert

 

Jonas Hochstrate, Eric Höpfner und Jan-David Ridder waren richtig gut unterwegs: Die 3 x 1000-Meter-Staffel der Start-Gemeinschaft Sonsbeck-Rhede-Wesel hatte in 7:42 Minuten als Viertplatzierte des ersten Vorlaufes sicher das Finale erreicht – ein klarer Fall von „Denkste“! Sie wurden disqualifiziert, weil Höpfner vor der Wechselzone losgelaufen sein soll. „Ich hab da nichts erkennen können“, sagte LAZ-Trainer Jürgen Palm, der sofort Protest einlegte, der aber abgewiesen wurde. „Da wollte ein übereifriger Kampfrichter wohl zeigen, dass er auch seine Daseinsberechtigung hat.“ Gut sei, dass die drei Nachwuchsläufer die Saison nicht mit diesem Negativerlebnis beenden müssen, so der LAZ-Stützpunktleiter. Anfang Juli ist die Jugend-DM in Ulm. Und da rechnen sich Hochstrate, Höpfner und Ridder noch einiges aus, zumal sie ja schon bei den Junioren den starken fünften DM-Rang belegt hatten. In Ulm läuft Höpfner außerdem noch die 2000-Meter-Hürden und Ridder die 800 Meter.

 

 

DM-Siegerin Böhme startet in Rhede

 

A propos Rheder Leichtathletik-Meeting: Jürgen Palm nutzte in Erfurt die Gelegenheit, um mit Athleten und Trainern ins Gespräch zu kommen und Sportler auch zu verpflichten. So bekam der Meetingchef des LAZ Rhede unter anderem die Zusage von Djamila Böhm. Sie wurde in ansprechenden 56,92 Sekunden Deutsche Meisterin über 400-Meter-Hürden. Für die Läuferin des ART Düsseldorf war das persönliche Bestzeit. Sie ist also für den Rheder Wettkampf am 29. Juli in bester Verfassung. Generell seien die nationalen Titelkämpfe in Erfurt sehr stimmungsvoll gewesen. Nur bei den Sicherheitsvorkehrungen hätte der Gastgeber etwas übertrieben. Alles sei im Steigerwaldstadion strenger gewesen als zuletzt. Die Resonanz mit rund 12.000 Leichtathletikfans sei dabei allerdings sehr gut gewesen.

 

Ergebnisse

 

 

 

Do

06

Jul

2017

117. Deutsche Meisterschaften am 8./9. Juli in Erfurt - Vorbericht

Erik Höpfner, hier bei der U23-DM in Leverkusen, möchte mit seinen Staffelpartnern Jan-David Ridder und Jonas Hochstrate das Finale erreichen. (Foto. Jan-Hendrik Ridder)
Erik Höpfner, hier bei der U23-DM in Leverkusen, möchte mit seinen Staffelpartnern Jan-David Ridder und Jonas Hochstrate das Finale erreichen. (Foto. Jan-Hendrik Ridder)

Finalteilnahme als Zielsetzung

 

Zehn Jahre nachdem Daniel Schnelting im Regen von Erfurt zu seinem ersten von drei Deutschen Meistertiteln (2007, 2008, 2010) über 200 Meter stürmte, finden zum vierten Mal die Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Erfurt statt. Lange stand der Erhalt des schmucken Steigerwaldstadions auf der Kippe, da die Fußballer auch in der Thüringer Landeshauptstadt die Leichtathletik verdrängen wollten, um eine „Multifunktionsarena“ zu errichten. Ob die Vernunft siegte oder die fehlenden Finanzen zur Einsicht verhalfen, ist unklar, jedenfalls blieb bei der Runderneuerung der Sportstätte die Laufbahn erhalten, sodass die besten Leichtathleten auch weiterhin ihre Meister in Erfurt ermitteln können.

Bei ihrer siebten Freiluft-DM tritt Klaudia Kaczmarek, wie schon 2015, im Weit- und Dreisprung der Frauen an. In Nürnberg gelang Kaczmarek, nach dem zehnten Platz im Weitsprung, mit dem Gewinn der Bronzemedaille im Dreisprung ihr bisher größter Erfolg. „Wir sehen den Doppelstart eher als Chance, zumal Klaudia den Weitsprungwettkampf ganz entspannt angehen kann. In der DLV-Freiluft-Bestenliste 2017 rangiert sie mit 6,20 Metern auf Rang 18. Im Dreisprung stehen die Chancen auf eine vordere Platzierung deutlich besser. Hier rangiert Kaczmarek mit 13,22 Metern auf Platz sechs der DLV-Jahresbestenliste. Allerdings wird der Weitsprungwettkampf am Samstag ab 18:00 Uhr live im Fernsehen gezeigt, sodass Kaczmarek möglichst auch im Weitsprung den Endkampf erreichen möchte.

 

Die Finalteilnahme ist auch das erklärte Ziel der 3x1000-m-Staffel der StG Rhede-Sonsbeck-Wesel. Hier treten, wie bei der U23-DM, die LAZ-Laufasse Erik Höpfner und Jan-David Ridder zusammen mit Jonas Hochstrate (Sonsbeck) an. Mit ihrer Saisonbestzeit von 7:40,16 Minuten rangiert das Trio auf Position drei der Meldeliste. Die ist jedoch nach den Erfahrungen der letzten Jahre nicht sehr aussagekräftig, da viele Staffeln erst bei der DM in Bestbesetzung antreten. „Erst gilt es einen guten Vorlauf zu absolvieren, um das Finale der besten zehn Staffeln zu erreichen. Sollte dies gelingen, halte ich eine Platzierung bis Platz sechs für realistisch. Dafür müssen die Jungs aber bis ans Limit gehen“, rechnet Palm mit schnellen Staffelzeiten der Konkurrenz.

 

Zeitplan 

 

 

 

Mi

05

Jul

2017

DJMM-Qualifikationssportfest am 1. Juli in Coesfeld

In 44,77 Sekunden die DM-Quali geknackt: Fridolin Stockhausen, Fabian Baten, Jan Siebert und Jonas Theling (v.l.). (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
In 44,77 Sekunden die DM-Quali geknackt: Fridolin Stockhausen, Fabian Baten, Jan Siebert und Jonas Theling (v.l.). (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

 

Drei Mannschaften der Rheder Startgemeinschaften im Finale

 

Mit jeweils zwei Mannschaften gingen die StG Rhede-Sonsbeck-Wesel und Rhede-Sonsbeck beim DJMM-Qualifikationssportfest in Coesfeld an den Start. Zumindest drei Teams dürften mit ihren Punktzahlen die Qualifikation für das Nordrhein-Finale am 17. September in Troisdorf übertroffen haben.

Den Siegerpokal bei der männlichen Jugend U18 durften die Athleten aus Rhede und Sonsbeck mit nach Hause nehmen. In sieben Disziplinen sammelten die Talente des Landesstützpunktes 8.241 Punkte und siegten vor dem LC Adler Bottrop (7.957 P.). Fleißigster Punktesammler war Jan Siebert, der mit persönlichen Bestleistungen im 100-m-Sprint (11,62) und Hochsprung (1,72m) sowie 6,02 Meter im Weitsprung glänzte. Das Sahnehäubchen setzte die 4x100-m-Staffel mit der DM-Qualifikation in 44,77 Sekunden auf die Leistung. Hier sprinteten Jonas Theling, Jan Siebert, Fabian Baten und Fridolin Stockhausen (alle Rhede) dem Rest des Feldes davon. Einen  guten Tag erwischte auch Fabian Baten, der 6,10 Meter weit sprang und den 700-g-Speer 41,77 Meter weit warf. Über seine erste Zeit unter 12 Sekunden freute sich Jonas Theling, der nach 11,88 Sekunden im Ziel war.

 

Einen deutlichen Sieg feierten auch die Mädchen der U16. Mit einer Punktzahl von 8.182 Punkten siegten die Schützlinge von LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm und Wurftrainerin Elli Niehaus vor der StG Kreis Lüdinghausen (7.735 P.). Einzelsiege verbuchten Jamira Lauf im 80-m-Hürdensprint (12,78sec), Enie Dangelmaier im Hochsprung (1,52m) und die 4x100-m-Staffel, die in der Besetzung Hannah Kempken, Elena Aengeneyndt (Sonsbeck), Jamira Lauf und Enie Dangelmaier (Rhede) in 51,10 Sekunden nur eine Zehntelsekunde an der U16-DM-Norm vorbeischrammten. Stark verbessert zeigte sich auch Alina Bielefeld mit 4,84m im Weitsprung.

 

In Minimalbesetzung mussten die Jungen U16 an den Start gehen, konnten jedoch durch großen Einsatz die kurzfristigen Ausfälle kompensieren und landeten mit 7.808 Punkten noch auf dem zweiten Platz. Die höchste Punktzahl erreichte Nick Teschlade mit 12,62 Sekunden im 100-m-Sprint. Dabei bestritt er in Coesfeld seinen ersten Leichtathletik-Wettkampf. Als Schlussläufer trug er zudem zu der guten Staffelzeit von 49,16 Sekunden bei. Hier waren neben dem Sonsbecker Jan Weber noch Martin Langstein und Samuel Roths (beide LAZ) beteiligt.

 

Ob auch die Mannschaft der weiblichen U18 das Nordrhein-Finale bestreiten darf, ist erst nach dem Meldeschluss am 20. Juli klar. Beide Staffeln brachten das Holz nicht ins Ziel, sodass weit über 1000 Punkte verloren gingen. Doch die Mädchen ließen auch nach dem Dilemma den Kopf nicht hängen und kämpften vorbildlich bis zum Schluss. Die besten Einzelleistungen zeigten Johanna Gries im 100-m-Sprint in 13,06 Sekunden und Nike Dangelmaier im Weitsprung (5,01m). „Coesfeld war wieder ein toller Gastgeber und trotz der großen Teilnehmerzahlen und des teilweise schlechten Wetters lief alles wie am Schnürchen“, zollte Palm den Verantwortlichen der LG Coesfeld den größten Respekt.

 

Ergebnisse

 

 

 

Di

04

Jul

2017

Deutsche Seniorenmeisterschaften am 1./2. Juli in Zittau + DLV-U20-Gala am 2. Juli in Mannheim + Artur-Schirmacher-Sportfest am 2. Juli in Gladbeck

Hans Wewering holte in seiner Altersklasse M55 mit 46,07 Metern den Titel.
Hans Wewering holte in seiner Altersklasse M55 mit 46,07 Metern den Titel.

Zwei nationale Meister im Hammerwurf

 

Einmal quer durch Deutschland fuhr der Hammerwerfer des LAZ Rhede, Hans Wewering, um an den Deutschen Seniorenmeisterschaften in Zittau teilzunehmen. Ohne seinen Trainer Werner Niehaus, der am gleichen Tag bei den holländischen Jugendmeisterschaften weilte um Ruben Smith zu coachen, nutzte Wewering seine gute Form und schleuderte den 6-kg-Hammer auf starke 46,07 Meter. „Zugute kam mir, dass es zuvor geregnet hatte und der Ring durch das Wasser schneller wurde“, schildert Wewering den Wettkampfverlauf. Am Ende konnte er sich gegen Morio Tschierschwitz mit fast vier Metern Vorsprung den Titel in der Altersklasse M55 sichern. Parallel gewann auch Ruben Smith den niederländischen U20-Titel, sodass Werner Niehaus an einem Tag gleich zwei nationale Meister feiern durfte.

Am gleichen Tag ging es für Henry Vißer bei der DLV-U20-Gala in Mannheim über die 400m Hürden. Bis 300 Meter lief das Rennen für den Schützling von LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm nach Plan, doch dann wurden die Beine schwer und Vißer konnte den Rhythmus nicht durchziehen. Im Ziel blieb die Uhr bei 54,97 Sekunden stehen. Damit belegte Vißer den sechsten Platz.

 

Als neunte LAZ-Athletin schaffte Hannah Schoofs die DM-Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm. In Gladbeck schleuderte Schoofs den 500-g-Speer auf eine neue persönliche Bestweite von 44,16 Metern. Ihre Trainerin Elli Niehaus sieht besonders bei der Anlaufgestaltung noch Steigerungspotenzial. „Hannah läuft noch sehr vorsichtig an, aber sie hat einen sehr schnellen Armzug“, erläutert Niehaus die Stärken ihrer Athletin.

 

Ergebnisse Deutsche Seniorenmeisterschaften

 

Ergebnisse DLV-U20-Gala

 

Ergebnisse Artur-Schirmacher-Sportfest

 

 

 

Di

04

Jul

2017

Anmeldung zum LEX-EUREGIO-Sommerlauf im Rahmen des Internationalen Meetings in Rhede jetzt online!

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Mi

28

Jun

2017

DLV-U18-Gala am 24. Juni in Schweinfurt + Offene NRW-Meisterschaften am 25. Juni in Bottrop

Jan-David Ridder (St.-Nr. 226) behauptete sich in dem anspruchsvollen Teilnehmerfeld und lief auf den Bronzerang. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Jan-David Ridder (St.-Nr. 226) behauptete sich in dem anspruchsvollen Teilnehmerfeld und lief auf den Bronzerang. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

Bronze für Jan-David Ridder

 

Mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 1:56,08 Minuten stürmte der LAZ-Athlet Jan-David Ridder bei der DLV-U18-Gala in Schweinfurt auf den dritten Platz im 800-m-Lauf. Da in Schweinfurt die Plätze für die U18-Weltmeisterschaften in Nairobi vergeben wurden, waren die besten deutschen Nachwuchstalente am Start. Die extrem anspruchsvolle 800-m-Normzeit von 1:51,30 Minuten konnte allerdings kein Läufer unterbieten. Es siegte Maximilian Sluka (Halle) in 1:53,13 Minuten vor Sidney Castillo (Ludwigsburg) in 1:55,77 Minuten.

Das Rennen war eine wichtige Erfahrung für Jan-David, denn die Konkurrenten setzten ganz schön die Ellbogen ein“, erläutert sein Trainer Jürgen Palm. Ridder selbst war mit der zweiten Runde nicht ganz zufrieden: “Ich habe erst den Schweizer vorbei gelassen und musste dann wieder nach außen, sodass ich einige Zehntel verloren habe.“ In zwei Wochen steht für Ridder dann zusammen mit Jonas Hochstrate (Sonsbeck) und Erik Höpfner (LAZ) die Staffel-DM in Erfurt auf dem Programm. 

Bei den offenen NRW-Meisterschaften in Bottrop lief es für die LAZ-Athletinnen nicht nach Plan. Klaudia Kaczmarek war durch Beschwerden im linken Fuß gehandicapt und verzichtete auf den Dreisprungwettkampf. Zuvor sprang sie im Weitsprung mit 5,98 Metern auf den dritten Platz. Im 100-m-Hürdenvorlauf der Frauen egalisierte Marie Steldermann in 15,18 Sekunden ihre Saisonbestzeit. Die 4x100-m-Staffel der StG Rhede-Sonsbeck-Wesel landete mit einer Zeit von 49,94 Sekunden auf dem fünften Platz. Kim-Jessica Thöne, Marie Steldermann (Rhede), Greta Heine und Lea Halmans (Sonsbeck) verpassten damit allerdings die angestrebte U20-DM-Norm von 49,50 Sekunden.

 

Ergebnisse DLV-Gala in Schweinfurt

 

Ergebnisse NRW-Meisterschaften in Bottrop

 

 

 

Do

22

Jun

2017

Helferanschreiben Internationales Meeting am 29. Juli

Helferanschreiben für das 47. Internationale Meeting am 29. Juli im Besagroup-Sportpark
Anschreiben Helferliste.pdf
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Di

20

Jun

2017

Deutsche U23-Meisterschaften am 17./18. Juni in Leverkusen + NRW Hammerwurfmeisterschaften am 15. Juni in Olfen + 19. Internationales Anhalt-Meeting in Dessau a

V.l.: Jonas Hochstrate, Jan David Ridder und Erik Höpfner unterboten in starken 7:40,16 Minuten die U20-DM-Norm über 3x1000m. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
V.l.: Jonas Hochstrate, Jan David Ridder und Erik Höpfner unterboten in starken 7:40,16 Minuten die U20-DM-Norm über 3x1000m. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

3x1000-m-Staffel auf Rang drei der Deutschen U20-Bestenliste

 

Bei den Deutschen U23-Meisterschaften in Leverkusen sorgte die 3x1000m Staffel der StG Rhede-Sonsbeck-Wesel mit dem fünften Platz für eine faustdicke Überraschung. Weil Jonas Hochstrate (Wesel), Erik Höpfner und Jan-David Ridder Anfang Mai die U20-Norm von 8:02,20 Minuten knapp verfehlten, mussten sie „nachsitzen“, um doch noch in Erfurt an den Start gehen zu dürfen. In eindrucksvoller Manier nutzte das Trio in Leverkusen die zweite Chance.

Startläufer Jonas Hochstrate führte zwei Runden das Feld an, da kein anderer Läufer der elf Staffeln das Tempo machen wollte. Auf den letzten 200 Metern setzten sich dann die Favoriten aus Rehlingen ab und sprengten das Feld. Erik Höpfner lief dann den zweiten 1000-m-Abschnitt in starken 2:33 Minuten und übergab das Holz an sechster Position an Jan-David Ridder. Dieser hängte sich an Till Grommisch, den Sohn des ehemaligen LAZ Langstrecklers Werner Grommisch und gemeinsam schoben sich die beiden an die Verfolgergruppe heran. Im Schlussspurt konnte Jan-David Ridder noch einen Läufer überholen und überquerte die Ziellinie als Fünfter in starken 7:40,16 Minuten. Damit rangiert die Staffel auf Position drei der Deutschen U20-Bestenliste.

 

Rund 1100 Kilometer lang war die Weitkampfrundreise von Klaudia Kaczmarek, die Einladungen zum Anhalt-Meeting in Dessau und dem Weitsprung-Meeting in Bad Langensalza erhalten hatte. Das internationale Meeting in Dessau ist hinter dem ISTAF das zweitgrößte Meeting in Deutschland, sodass im Dreisprung der Frauen die besten europäischen Dreispringerinnen der letzten Jahre an den Ablauf gingen. Klaudia Kaczmarek sprang im ersten Versuch gute 13,04 Meter und zeigte gegenüber den Vorwochen einen deutlichen Formanstieg. Es siegte die derzeit beste deutsche Dreispringerin Neele Eckhard (Göttingen) mit 13,94 Metern.

 

Von Dessau ging es am Samstag weiter nach Bad Langensalza, dem „Weitsprungmekka“ in Thüringen, das von dem ehemaligen Spitzenspringer Konstantin Krause organisiert wird. Krause sprang mehrfach in Rhede und war nach seiner Karriere auch einige Jahre Stadionsprecher beim LAZ-Meeting. Auch in Bad Langensalza erzielte Kaczmarek im ersten Durchgang ihre beste Weite und verfehlte mit 6,20 Metern als Sechste die DM-Norm nur um fünf Zentimeter.

 

Zwei NRW-Titel errangen die Hammerwerfer aus der Trainingsgruppe von Werner Niehaus bei den Offenen NRW-Meisterschaften in Olfen. Seiner Favoritenrolle gerecht wurde Moritz Leiting, der den Wettkampf der U18 souverän mit einer Weite von 56,04 Metern gewann. Einen Doppelerfolg bei der M15 errangen Tom Pietzonka und Martin Langstein. Mit einer Weite von32,33 m setzte sich Pietzonka gegen Langstein durch, der auf 29,47 Meter kam.

 

Völlig unerwartet kam die Leistungssteigerung von Maximiliane Langguth, die fast ohne Training 52,76 Meter weit warf und damit den vierten Platz bei den Frauen belegte. Vizemeisterin in der W15 wurde Janne Stockhausen mit neuer persönlicher Bestweite von 35,56 Metern. Bei den Männern belegten Nick Hövelbrinks und Senior Hans Wewering die Plätze zwei und vier. Hövelbrinks schleuderte sein Wettkampfgerät auf 48,04 Meter und Wewering blieb mit 39,94 Metern nur knapp unter der 40-Meter-Marke.

 

Ergebnisse U23-Meisterschaften in Leverkusen

 

Ergebnisse NRW-Hammerwurfmeisterschaften in Olfen

 

Ergebnisse Anhalt-Meeting in Dessau

 

Ergebnsse Weitsprung-Meeting in Bad Langensalza

 

 

Di

13

Jun

2017

Nordrhein-Jugendmeisterschaften U20/U18/U16 am 10./11. Juni 2017 in Wesel

Schlussläuferin Johanna Gries schlug mit ihren Staffelpartnerinnen in 49,31 Sekunden die Teams aus Köln und Leverkusen. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Schlussläuferin Johanna Gries schlug mit ihren Staffelpartnerinnen in 49,31 Sekunden die Teams aus Köln und Leverkusen. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

Weibliche U18-Staffel vor Köln und Leverkusen

 

Die Premiere der gemeinsamen Nordrhein-Jugendmeisterschaften von der U16 bis zur U20 kann organisatorisch, und aus Sicht des LAZ Rhede auch sportlich, als äußerst gelungen bezeichnet werden. Der Weseler TV hat als örtlicher Ausrichter alles für den reibungslosen Ablauf der mit knapp 900 Teilnehmern größten Landesmeisterschaft seit Jahren getan und wurde mit gutem Wetter und hervorragender Stimmung auf den Rängen belohnt.

 

Die LAZ-Talente überzeugten ihrerseits mit sechs Landestiteln, zwei Vizemeisterschaften, fünf Bronzemedaillen und drei weiteren DM-Normerfüllungen auf ganzer Linie. Herausragend war wieder einmal Henry Vißer, dem das Hürdendouble über 110 Meter und 400 Meter gelang. Am Samstag setzte sich der Schützling von LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm über 110m Hürden in 14,77 Sekunden durch, um am Sonntag bei seinem Saisoneinstand über die 400 Meter Hürden in neuer persönlicher Bestzeit von 54,77 Sekunden in die Top 5 der deutschen U20 zu stürmen. „Henry ist ein Phänomen. Er hat lediglich eine Trainingseinheit über die Langhürden absolviert und läuft das Rennen wie ein alter Hase“, zeigt sich Palm begeistert von der Leistung Vißers.

Überhaupt entpuppen sich die Langhürden als neues Markenzeichen des LAZ Rhede. Denn auch Nike Dangelmaier siegte bei der U18 souverän über die 400m Hürden und konnte ihre Bestzeit leicht auf 65,21 Sekunden verbessern. Langhürdentitel Nummer drei steuerte Jamira Lauf bei, die es jedoch im 300-m-Hürdenlauf der W15 ungewollt spannend machte, als sie vor der fünften Hürde aus dem Rhythmus kam. Zur Überraschung aller zog sie dann auf den letzten Metern doch noch an den Konkurrentinnen vorbei zum Sieg in 48,21 Sekunden. Ein tolles Rennen lief auch Jan Siebert, der seine persönliche Bestzeit über 400m Hürden um fast vier Sekunden auf 56,74 Sekunden steigerte und als Dritter der U18 deutlich unter der DM-Norm für Ulm blieb (58,00).

 

Als Überraschung ist auch der Hochsprungtitel von Enie Dangelmaier bei der W14 zu werten. Mit 1,61 Metern übersprang sie fast ihre Körpergröße und steigerte ihre Bestleistung um sieben Zentimeter. Zusammen mit ihren Staffelkolleginnen von der StG Rhede-Sonsbeck belegte sie in der abschließenden 4x100-m-Staffel einen guten sechsten Platz (51,66s). Einen Prestigeerfolg über die Staffeln aus Köln und Leverkusen errang die 4x100-m-Staffel der weiblichen Jugend U18, die in der Besetzung Alina Arenz (Wesel), Nike Dangelmaier (LAZ), Elisa Stumpen (Wesel) und Johanna Gries (LAZ) in starken 49,31 Sekunden das Quartett des ASV Köln (49,33) um zwei Hundertstelsekunden auf den zweiten Platz verwies. „Nike ist toll gelaufen und Johanna hat bis zur Ziellinie gekämpft. Das war klasse“, freute sich Jürgen Palm mit den Athletinnen.

 

Einen starken Wettkampf machte auch Hannah Schoofs, die aufgrund einer Fußverletzung eine Woche pausieren musste und in Wesel dennoch den 500g Speer auf erstklassige 43,00 Meter schleuderte. Als Vizemeisterin bei der U18 fehlte der Athletin von LAZ-Wurftrainerin Elli Niehaus nur ein Meter zur DM-Norm. Auf Bronze abonniert war die U20-Athletin Marie Steldermann, die sowohl über 100m Hürden (15,29) als auch im Weitsprung (5,47m) sowie der 4x100-m-Staffel Dritte wurde. Zum Aufgebot der Staffel, die 49,95 Sekunden lief, gehörten noch Kim-Jessica Thöne (LAZ), Greta Heine (Sonsbeck) und Antonia Ciroth (LAZ). Etwas Pech hatte die U18 Staffel der Jungs, die in der Besetzung Jonas Theling, Jan Siebert, Fabian Baten und Fridolin Stockhaus (alle LAZ) als Sechste in 44,84 Sekunden ganze vier Hundertstel an der DM-Norm vorbei schrammten.

 

Bei seinem ersten 800-Meter-Lauf der Saison unterbot Jan-David Ridder in 1:57,22 Minuten auf Anhieb die DM-Norm. Vom Start weg übernahm Ridder die Initiative und bewies gutes Tempogefühl, sodass er nach 58 Sekunden in die zweite Runde lief. Ihm auf den Fersen blieb überraschend Nick Kämpgen (Mönchengladbach), der im Endspurt das bessere Ende für sich hatte. Im 1500-Meter-Lauf der U20 liefen die Hindernisspezialisten Malte Stockhausen (4:11,76) und Erik Höpfner (4:12,99) auf die Plätze fünf und sechs.

 

Greta Boeck bejubelte als Sechste im Speerwurf der U20 ihre neue persönliche Bestweite von 35,14 Metern, die gleichzeitig die Norm für die NRW-Meisterschaften der Frauen bedeutet.

 

Ergebnisse

 

 

 

Do

08

Jun

2017

47. Internationales Leichtathletik-Meeting am 29. Juli 2017 im Besagroup-Sportpark in Rhede

 

 

Das LAZ Rhede sucht noch Helfer für die Verteilung der Meeting-Plakate  (Jürgen Palm, Tel. 02872-5237).

 

 

Do

08

Jun

2017

47. Internationales Franz-Schuster-Memorial am 4. Juni in Schwechat/Österreich

Wurftrainerehepaar Werner und Elli Niehaus (links) betreuten die erfolgreichen LAZ-Athleten vor Ort.
Wurftrainerehepaar Werner und Elli Niehaus (links) betreuten die erfolgreichen LAZ-Athleten vor Ort.

 

LAZ-Nachwuchs international gut aufgestellt

 

Auch bei der 47. Auflage des Internationalen Franz-Schuster-Memorial in Schwechat bei Wien war das LAZ Rhede wieder mit seinen besten U18- und zwei U16-Athleten vertreten. Mit drei Einzelsiegen, drei dritten Plätzen sowie einigen persönlichen Bestleistungen lief es trotz schwieriger Bedingungen sehr gut für die LAZ-Talente. Zum Auftakt der Veranstaltung zeigte einmal mehr Hammerwerfer Moritz Leiting sein Potenzial. Der Schützling von LAZ-Wurftainer Werner Niehaus schleuderte den 5-kg-Hammer auf starke 56,20 Meter und belegte damit den dritten Platz. „Der erste Wurf war an die 59 Meter weit, aber knapp außerhalb des Sektors“, wusste sein Trainer zu berichten, der das Team vor Ort betreute. Ebenfalls Dritte wurde Antonia Ciroth bei der weiblichen U18. Sie erzielte mit dem 3-kg-Hammer eine neue persönliche Bestweite von 42,33 Metern.

Böige Winde und später auch einsetzender Regen machten es den Läufern und Springern anschließend schwer, sodass die meisten Sprintzeiten und Weitsprungergebnisse „vom Winde verweht“ wurden. Glück hatte Nike Dangelmaier, die im 100-m-Vorlauf bei regulärem Rückenwind mit 12,94 Sekunden erstmals unter der 13-Sekunden-Marke blieb. Noch schneller war ihre Trainingspartnerin Johanna Gries, die bei etwas zu starkem Rückenwind nach 12,81 Sekunden im Vorlauf im Finale bereits nach 12,71 Sekunden die Ziellinie überquerte und damit Fünfte wurde.

 

Im Weitsprung der männlichen U18 rangierten die LAZ-Athleten auf den Plätzen drei, vier und fünf. Tagesbester LAZ-Athlet war Fabian Baten, der windunterstützte 6,30m weit sprang. Es folgten Jan Siebert und Jonas Theling mit 6,16m und 6,14m auf den nächsten Plätzen. Jan Siebert siegte im B-Finale über 100 Meter in 11,73 Sekunden und Fabian Baten wurde über 110m Hürden in 16,02 Sekunden Fünfter. Die letzten drei Entscheidungen gingen dann alle zugunsten des LAZ Rhede aus. Den Anfang machte Jan-David Ridder, der über 1000 Meter in 2:37,38 Minuten die Konkurrenz aus der Slowakei, Slowenien und Österreich in Schach hielt.

 

Zum Abschluss siegten die 4x100-m-Staffeln der U18 vor den Teams aus Polen und Österreich. Die weibliche U18 lief in der Besetzung Antonia Ciroth, Nike Dangelmaier, Enie Dangelmaier und Johanna Gries 50,81 Sekunden und die Jungs liefen in der Besetzung Jonas Theling, Jan Siebert, Fabian Baten und Fridolin Stockhaus zu einer neuen Saisonbestzeit von 45,79 Sekunden.

 

Wie immer zeigten sich die Ausrichter vom SV Schwechat als hervorragende Gastgeber, sodass neben dem sportlichen Wettkampf viel Zeit blieb, um bei Ausflügen in die Berge und zum Neusiedler See internationale Kontakte zu den Sportlern und Trainern aus acht Ländern Europas zu knüpfen.

 

Ergebnisse (werden nachgereicht)

 

 

 

Mi

07

Jun

2017

Nordrhein-Jugendmeisterschaften U16/U18/U20 am 10./11. Juni in Wesel - Vorbericht

Fridolin Stockhausen, Fabian Baten, Jan Siebert und Jonas Theling (v.l.) starten bei den LVN-Jugendmeisterschaften für die StG Rhede-Sonsbeck-Wesel und haben gute Medaillenchancen. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Fridolin Stockhausen, Fabian Baten, Jan Siebert und Jonas Theling (v.l.) starten bei den LVN-Jugendmeisterschaften für die StG Rhede-Sonsbeck-Wesel und haben gute Medaillenchancen. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

 

LAZ-Athleten gehören zum engsten Favoritenkreis

 

Fast 900 Teilnehmer aus 130 Vereinen haben ihre Meldung für die Nordrhein-Jugendmeisterschaften der Altersklassen U16 bis U20 abgegeben. Erstmals werden im Weseler Aue-Stadion alle Jugendklassen ihre Landesmeister bei einer Veranstaltung ermitteln. Das LAZ Rhede ist mit 22 Athletinnen und Athleten vertreten. Mit Medaillenchancen gehen vor allem die Athleten der U20 in Wesel an den Start. Henry Vißer konzentriert sich auf die Hürdenstrecken und gehört über die 110m Hürden und die 400-m-Hürdenstrecke zum engsten Favoritenkreis. Über 1500 Meter der U20 möchte Malte Stockhausen ein Wörtchen bei der Medaillenvergabe mitreden.

Gute Chancen auf fordere Platzierungen haben auch Marie Steldermann, die im Weitsprung als Titelverteidigerin antritt (100m Hürden, Weitsprung) und Kim-Jessica Thöne (Weitsprung). Bei der U18 möchte Jan-David Ridder seinen 800-m-Titel aus dem Vorjahr verteidigen und nach Möglichkeit einen Haken hinter die DM-Norm machen. Auch Nike Dangelmaier und Jamira Lauf führen die Meldelisten in ihren Disziplinen an. Während Dangelmaier in der U18 die 400-m-Hürdenstrecke (65,31sec) läuft, sind es bei Jamira Lauf in der Altersklasse W15 noch die 300m Hürden (47,91sec). Beide sind in ihren Disziplinen bereits für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert.

 

Kleine Fragezeichen stehen noch hinter dem Start von Hannah Schoofs, die derzeit eine Fußverletzung auskuriert. Die Appeldornerin, die seit zwei Jahren in Rhede trainiert, gehört sowohl im Speerwurf als auch im Kugelstoßen der U18 zum Favoritenkreis. Zweiter der Meldeliste im Speerwurf der M14 ist Gerrit Vißer. Die Staffelbesetzungen werden nach den Ergebnissen vor Ort festgelegt. Chancen auf Edelmetall haben vor allem die Staffeln der weiblichen und männlichen U18, die in der Besetzung Jonas Theling, Jan Siebert, Fabian Baten und Fridolin Stockhaus zuletzt starke 45,79 Sekunden liefen.

 

Zeitplan

 

 

 

Di

06

Jun

2017

14. Borsig-Meeting des TV Gladbeck am 3. Juni + Internationales Leichtathletik-Meeting in Tilburg/NL am 5. Juni 2017

Henry Vißer empfiehlt sich mit der dritten Sprintdisziplin (100, 200m, 110mH) für die Deutschen Meisterschaften in Ulm. (Archivfoto: Bernfried Knipping)
Henry Vißer empfiehlt sich mit der dritten Sprintdisziplin (100, 200m, 110mH) für die Deutschen Meisterschaften in Ulm. (Archivfoto: Bernfried Knipping)

Vißer sprintet zur dritten DM-Norm

 

Einen Doppelstart an Pfingsten absolvierten die LAZ-Asse Klaudia Kaczmarek und Henry Vißer bei Leichtathletik-Meetings in Gladbeck und Tilburg. Bei der 14. Auflage des Borsig-Meetings in Gladbeck siegte Klaudia Kaczmarek im Dreisprung der Frauen. Allerdings spiegelten die 12,37 Meter nicht ihr Leistungsvermögen wider. „Klaudia hat nach einer starken Erkältung noch einen Trainingsrückstand, sodass wir den Wettkampf eher als Trainingseinheit gesehen haben“, erläutert ihr Trainer Jürgen Palm. Etwas besser lief es dann schon an Pfingstmontag in Tilburg. Hier gewann Kaczmarek den Dreisprung der Frauen mit einer Weite von 12,70 Metern.

Mit 100-m-Zeiten von 11,06 Sekunden in Gladbeck und 11,09 Sekunden in Tilburg unterbot Henry Vißer gleich zweimal die U20-DM-Norm und hat damit nach den 110m Hürden und den 200 Metern bereits seine dritte DM-Norm für Ulm in der Tasche. In Tilburg belegte Vißer im 110-m-Hürdenfinale der U20 in 14,76 Sekunden den dritten Platz. Im Vorlauf war er in 14,71 Sekunden noch etwas schneller. Fünfte im Weitsprung der U20 wurde in Gladbeck Kim-Jessica Thöne mit einer Weite von 5,32 Metern.

 

Ergebnisse Borsig-Meeting in Gladbeck

 

Ergebnisse aus Tilburg

 

 

 

Sa

03

Jun

2017

NRW-Hindernismeisterschaften 2017 am 31. Mai in Gladbeck

In 6:13,26 min (Malte Stockhausen, Start-Nr. 479) und 6;14,67 min (Erik Höpfner, Start-Nr. 478) absolvierten die beiden LAZler den 2000-m-Hindernislauf und blieben damit unter der DM-Norm (6:15,20 min). (Foto: Andreas Stockhausen)
In 6:13,26 min (Malte Stockhausen, Start-Nr. 479) und 6;14,67 min (Erik Höpfner, Start-Nr. 478) absolvierten die beiden LAZler den 2000-m-Hindernislauf und blieben damit unter der DM-Norm (6:15,20 min). (Foto: Andreas Stockhausen)

 

Doppelsieg und DM-Normen für Stockhausen und Höpfner

 

Mit einem Doppelsieg bei den NRW-Hindernismeisterschaften in Gladbeck, lösten Malte Stockhausen und Erik Höpfner vom LAZ Rhede die Tickets zur U20-DM in Ulm. Im 2000-m-Hindernislauf der männlichen U20 ließ Malte Stockhausen zu keiner Zeit Zweifel an seiner ersten NRW-Meisterschaft aufkommen. Nur sein Trainingspartner Erik Höpfner konnte dem hohen Anfangstempo von Stockhausen folgen.

 

Malte Stockausen, zurzeit Student der Meeresbiologie in Melbourne (Florida), läuft vor seinem Trainingspartner Erik Höpfner. (Foto: Andreas Stockhausen)
Malte Stockausen, zurzeit Student der Meeresbiologie in Melbourne (Florida), läuft vor seinem Trainingspartner Erik Höpfner. (Foto: Andreas Stockhausen)

 

Bereits nach einer Runde hatten die Schützlinge von LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm einen Vorsprung von rund 20 Metern vor dem Verfolgerfeld. Im weiteren Rennverlauf konnte sich Stockhausen leicht von Höpfner absetzen und siegte in guten 6:13,26 Minuten. Mit einem starken Endspurt blieb Erik Höpfner als Vizemeister in 6:14,67 Minuten eine halbe Sekunde unter der DM-Norm (6:15,20min).

 

"Beide haben noch deutliche Reserven, da wir bisher kaum Tempoläufe absolviert haben“, sieht Palm noch Steigerungspotenzial bei seinen Hindernistalenten. Während Höpfner im Vorjahr die DM verpasste, lief Stockhausen in Mönchengladbach auf den sechsten Platz. Logisch, dass der Student der Meeresbiologie (Melbourne/Florida) in diesem Jahr noch weiter vorne landen möchte.

 

Ergebnisse mU20

 

Ergebnislinks alle Altersklassen

 

 

 

Di

30

Mai

2017

Christi-Himmelfahrtsportfest Köln rrh. am 25. Mai + DLV-Hammerwurf-Cup am 27. Mai in Leverkusen + Kurpfalz-Gala am 27.Mai in Weinheim + NRW-Mehrkampfmeisterscha

Marie Steldermann überbot mit 4430 Punkten die DM-Qualifikation im 7-Kampf der U20. (Foto: Jan-Henrik Ridder)
Marie Steldermann überbot mit 4430 Punkten die DM-Qualifikation im 7-Kampf der U20. (Foto: Jan-Henrik Ridder)

Gute Platzierungen und Bestleistungen am heißen Mai-Wochenende

 

Gute Leistungen und Platzierungen verbuchten die Athleten des LAZ Rhede bei Wettkämpfen und Meisterschaften von Bad Oeynhausen bis Weinheim am vergangenen Wochenende. Den Auftakt machten an Christi Himmelfahrt Nike Dangelmaier und Jan Siebert beim Sportfest des TuS Köln. Gleich bei ihrem ersten 400-m-Hürdenlauf unterbot Dangelmaier in 65,31 Sekunden die U18-DM-Norm um über eine Sekunde und siegte mit fünf Sekunden Vorsprung. Als Siebter der männlichen U18 lief Jan Siebert die 400 Meter in guten 52,55 Sekunden.

 

Den dritten Platz im Hammerwurf der U18 erreichte Moritz Leiting beim DLV-Hammerwurf-Cup in Leverkusen. Der Schützling von LAZ-Hammerwurftrainer Werner Niehaus blieb bei seinem besten Versuch von 55,07 Metern erneut deutlich über der U18-DM-Norm (53,00m).

Eine enorme Leistungssteigerung gegenüber den Kreismeisterschaften gelang bei der Kurpfalz-Gala in Weinheim Henry Vißer. Über 110m Hürden sprintete Vißer in 14,46 Sekunden als Achter an seine persönliche Bestzeit von 14,34 Sekunden heran. Auch mit der 200-m-Zeit von 22,29 Sekunden war sein Trainer Jürgen Palm zufrieden. Schließlich unterbot Vißer auf Anhieb die DM-Normen für die U20- und die U23-DM.

 

Großen Kampfgeist bewiesen die Mehrkämpfer und Mehrkämpferinnen des LAZ Rhede bei den NRW-Mehrkampfmeisterschaften in Bad Oeynhausen. Große Teilnehmerfelder und eine suboptimale Zeitplanung führten dazu, dass die Laufbahn beim 400-Meter-Lauf der U18 mit PKWs ausgeleuchtet werden musste, da das Stadion nicht über eine Flutlichtanlage verfügt. Ein starkes 10-Kampf-Debüt lieferte Fabian Baten, der mit 4.995 Punkten den 18. Platz belegte. Seine besten Einzelleistungen waren 6,19 Meter im Weitsprung und 16,47 Sekunden im 110-m-Hürdenlauf.

 

Sehr zufrieden durfte LAZ Trainerin Elli Niehaus auch mit der Leistung von Marie Steldermann sein, die als Sechste im Siebenkampf der weiblichen U20 mit 4.430 Punkten die DM-Norm um dreißig Punkte überbot und zudem mit ihrer 100-m-Hürdenzeit von 15,18 Sekunden die Qualifikation für die DM in Ulm schaffte. Eine persönliche Bestleistung gelang Steldermann auch mit übersprungenen 1,60 Metern im Hochsprung. Den 17. Platz belegte mit 3.200 Punkten die LAZ Schülertrainerin Greta Boeck.

 

Ergebnisse Sportfest Köln rrh.

 

Ergebnisse DLV-Hammerwurf-Cup in Leverkusen

 

Ergebnisse Kurpfalz-Gala in Weinheim

 

Ergebnisse Mehrkampfmeisterschaften in Bad Oeynhausen

 

Disziplin-Ergebnisliste Mehrkampfmeisterschaftn in Bad Oeynhausen

 

 

 

Di

30

Mai

2017

54. Schülermehrkampf der DJK Eintracht Coesfeld am 25. Mai in Coesfeld

Die Schülertrainerinnen Greta Boeck (hinten links) und Marie Steldermann (hinten rechts) sind stolz auf ihre kleinen Schützlinge.
Die Schülertrainerinnen Greta Boeck (hinten links) und Marie Steldermann (hinten rechts) sind stolz auf ihre kleinen Schützlinge.

 

LAZ-Nachwuchs beim Schülermehrkampf erfolgreich

 

An Christi-Himmelfahrt haben sich einige der jüngsten LAZ-Athleten auf den Weg nach Coesfeld zum alljährlichen Frühjahrsmehrkampf gemacht. Unter der Betreuung von Kim-Melina Bomkamp, Magnus Wilms, Marie Steldermann und Greta Boeck traten die 6- bis 13-jährigen Sportlerinnen und Sportler in einem Dreikampf, Vierkampf und dem Blockwettkampf an.

Im Dreikampf der Schülerinnen W8 konnte sich Charlotte Jochmann mit 822 Punkten über den zweiten Platz freuen. Neben dem 50-Meter-Sprint (8.69sek) standen der Ballwurf (11m) und der Weitsprung (3.37m) an. In der gleichen Altersklasse belegte Laura Eißing mit 601 Punkten den elften Platz (50m: 10.18s/Ball: 12m/ Weit: 2,58m). In der W9 konnte ebenfalls eine Athletin aus der Gruppe von Marie Steldermann und Greta Boeck auf das Treppchen steigen. Sophia Wissen belegte in dieser Altersklasse den zweiten Platz (903 Punkte), wobei sie beim Ballwurf mit dem 80-Gramm-Ball 24.00m erzielen konnte und sich hiermit deutlich von der Nächstplatzierten im Werfen (19m) absetzen konnte. Ihre anderen Leistungen waren 9.36s im 50-m-Sprint und 3.08m im Weitsprung.  In der gleichen Altersklasse erreichte Marieke Epping mit 673 Punkten den 17.Platz (50m: 9.75s/ Ball: 11m/ Weit: 2.97m). 

 

Bei den Jungen waren drei Athleten des LAZ Rhede in der M8 am Start. Marc Schleuter (358 Punkte), Leon Böing (258 Punkte) und Jan Epping (227 Punkte) konnten alle drei sehr zufrieden sein.

 

Einen schönen Erfolg feierte Heleen Keiten-Schmitz, die den Dreikampf der W10 mit 1110 Punkten gewann. Sie lief die 50m in 7,95 Sekunden, sprang 3,91m weit und warf den Schlagball 20,5 Meter weit.

 

Aus der Gruppe der B-Schüler sind Ayisha Mouhamed, Lena Bonhoff und Louisa Wissen in der Altersklasse W12 im Vierkampf angetreten. Mit 1625 Punkten belegte Ayisha nach einem erfolgreichen Wettkampf den zweiten Platz(75m: 10.58s/ Weit: 3.34m/Ball: 35.50m/ Hochsprung: 1.28m). Lena Bonhoff (1357 Punkte) und Louisa Wissen (1295) folgten auf Platz acht und neun.  Ihre Trainer Magnus Wilms und Kim-Melina Bomkamp waren nach dem Wettkampf sehr zufrieden mit den Athletinnen.

 

Als einzige Athletin vom LAZ Rhede ging Rieke Unland in der W13 im Blockwettkampf Sprint/Sprung an den Start. Hier konnte sie bei ihrem Debüt mit gleich drei neuen  Bestleistungen von sich überzeugen.  Am Ende des Fünfkampfs konnte Rieke sich über einen starken zweiten Platz mit 2392 Punkten freuen (Hürden: 10.54s/ 75m: 10.34s/ Weitsprung: 4.641m/ Hochsprung: 1.36m/Speer: 24.36m).

 

Ergebnisse Blockwettkampf

 

Ergebnisse Drei- und Vierkampf

 

Ergebnisse Blockwettkampf Mannschaftswertung

 

Ergebnisse Förderwettkampf mit Mannschaftswertung

 

 

Fr

26

Mai

2017

Kreismeisterschaften Jugend U16/U14 am 21. Mai in Oberhausen-Sterkrade

Die LAZ-Nachwuchstalente (v.l.) Gerrit Vißer, Enie Dangelmaier, Fiona Terhardt und Mathis Morlo haben allen Grund zu jubeln. Im Hintergrund Stützpunktleiter und Trainer Jürgen Palm.
Die LAZ-Nachwuchstalente (v.l.) Gerrit Vißer, Enie Dangelmaier, Fiona Terhardt und Mathis Morlo haben allen Grund zu jubeln. Im Hintergrund Stützpunktleiter und Trainer Jürgen Palm.

LAZ-Nachwuchs brilliert auf Kreisebene

 

Reichlich Edelmetall schürften die Nachwuchstalente des LAZ Rhede bei den Kreismeisterschaften der Jugend U16 und U14 in Oberhausen-Sterkrade. Mit 14 Gold-, 5 Silber- und 5 Bronzemedaillen im Gepäck traten die Schützlinge von LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm, Wurftrainerin Elli Niehaus und Schülertrainer Magnus Wilms die Heimreise an.

 

Mit drei Einzeltiteln und einmal Staffelgold avancierte Gerrit Vißer zum erfolgreichsten Athleten des LAZ Rhede. In der M14 siegte Vißer zuerst im 80-m-Hürdensprint in 13,13 Sekunden und anschließend im Hochsprung mit 1,55 Meter sowie mit dem 600-g-Speer mit einer Weite von 35,11 Meter. Seinen vierten Titel gewann Vißer mit der 4x100m Staffel der StG Rhede-Sonsbeck. Hier war neben zwei Sonsbecker Athleten auch noch Mathis Morlo vertreten, der im Hochsprung (1,46m) und Speerwurf (29,95m) dritte Plätze belegte

Zweimal Gold gewann der hochgewachsene Linus Feldhaus in der M13. Er stieß die Kugel auf 10,26 Meter und sprang 4,76 Meter weit. Vizemeister im Hochsprung dieser Altersklasse wurde Matz Grunden mit übersprungenen 1,39 Metern. Im Weitsprung belegte Grunden dann noch den dritten Platz (4,68m). Als schnellster LAZ-Sprinter erreichte Janne Ueffing als Zweiter das Ziel im 75-m-Sprint der M12.

 

Zweifache Kreismeisterin wurde Enie Dangelmaier, die mit 1,54m den Hochsprung der W14 gewann und auch zum Erfolg der 4x100-m-Staffel in starken 51,87 Sekunden beitrug. Hier waren vom LAZ Rhede auch noch Jamira Lauf und Elena Heßling vertreten. Heßling siegte zudem im 100-m-Sprint der W14 (14,01sec) und Lauf belegte im Weitsprung der W15 mit einer Weite von 4,86 Metern den zweiten Platz. Überraschend holte Alina Bielefeld den Weitsprungtitel bei der W14 (4,68m). Zuvor hatte sie bei ihrem ersten Wettkampf überhaupt im 100-m-Finale den zweiten Platz belegt. Mit 1,51 Metern im Hochsprung (3.) qualifizierte sich Fiona Terhardt für die Nordrheinmeisterschaften der W14.

 

 An drei Kreismeistertiteln war Ronja van der Heiden beteiligt. Im Speerwurf der W13 siegte sie souverän mit einer Weite von 29,32 Metern. Im Weitsprung drehte sie im letzten Versuch noch den Spieß um, und siegte mit 4,60 Metern und exakt einem Zentimeter Vorsprung vor Jule Weibel (Sonsbeck). In der erfolgreichen 4x75-m-Staffel (41,21sec) der StG Rhede-Sonsbeck lief van der Heiden dann zusammen mit Ayisha Mouhamed und zwei Sonsbecker Läuferinnen. Mouhamed hatte zuvor bereits den 75-m-Sprint der W12 in schnellen 10,59 Sekunden gewonnen. Zweite im Hochsprung der W13 wurde Alexandra Spieker mit einer Sprunghöhe von 1,33 Metern.

 

Ergebnisse

 

 

 

Di

23

Mai

2017

Kreismeisterschaften LVN-Kreis Rhein-Lippe am 20. Mai im Besagroup-Sportpark Rhede

Alina Arenz (Wesel), Hannah Schoofs, Johanna Gries und Nike Dangelmaier (alle LAZ, v.l.) räumten reichlich Edelmetall ab. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Alina Arenz (Wesel), Hannah Schoofs, Johanna Gries und Nike Dangelmaier (alle LAZ, v.l.) räumten reichlich Edelmetall ab. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

  

Beeindruckende Medaillensammlung für LAZ-Athleten

  

Bei den letzten Kreismeisterschaften des LVN-Kreises Rhein-Lippe räumten die Athleten des LAZ Rhede im heimischen Stadion 41 Medaillen ab. Mit 21 Titeln, 13 zweiten und 7 dritten Plätzen wurde das Vorjahresergebnis nochmals übertroffen. In der Tageswertung, die zusammen mit den Vereinen des LVN-Kreises Duisburg-Mülheim gewertet wurde, waren es immerhin noch 17 erste Plätze. Vor allem in den Sprintdisziplinen brachte die Einbeziehung des Nachbarkreises eine deutliche Belebung der Wettbewerbe. 

Die beste Athletin aus Sicht des LAZ Rhede war Hannah Schoofs, die bei fünf Einsätzen fünf Titel einheimste und dabei drei persönliche Bestleistungen aufstellte. Neben ihren 5,44 Metern im Weitsprung, stachen die Wurfleistungen mit dem Speer (40,27m) und der Kugel (12,26m) heraus. Zum Abschluss gelang der 4x100m Staffel der StG Rhede-Sonsbeck-Wesel in der Besetzung Alina Arenz (Wesel), Nike Dangelmaier, Hannah Schoofs und Johanna Gries (alle Rhede) in 50,11 Sekunden die Qualifikation für die Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm.  Zuvor hatten Nike Dangelmaier und Johanna Gries die Sprinttitel schwesterlich geteilt. Während Gries bei den 100 Metern in 12,98 Sekunden die Nase vorn hatte und Dangelmaier in 13,13 Sekunden Zweite wurde, siegte Dangelmaier über die Halbe Stadionrunde (26,59) vor Gries (26,86).

 

Bei der weiblichen U20 sorgten Kim-Jessica Thöne im Weitsprung (3./5,59m), Marie Steldermann im Hürdensprint (3./15,35) und Greta Boeck im Kugelstoßen (2./10,09m) und Speerwurf (31,91m) für gute Resultate. Den Hammerwurf der Frauen gewann Maximiliane Langguth mit 47,86 Metern.

  

In der Männerklasse gab es sogar einen Dreifacherfolg für das LAZ Rhede. Hier setzte sich Michael Garbert mit 49,65 Metern gegen seine Vereinskameraden Nick Hövelbrinks (47,00m) und Hans Wewering (39,62m) durch. Erfolgreichster Athlet der männlichen U20 war Henry Vißer, der als Hürdensieger in 15,10 Sekunden die DM-Norm abhakte und auch im 100-Meter-Sprint in 11,45 Sekunden der Schnellste war. Wie die weibliche U18, zeigten auch die Jungs dieser Altersklasse mit sieben Kreistiteln und zahlreichen Normen für Nordrhein- und NRW-Meisterschaften ihr Können.

 

Fridolin Stockhaus siegte sowohl im Hürdensprint (15,58sec) als auch über die Flachstrecke (11,83sec). Erfolgreich war er auch mit der abschließenden 4x100m Staffel, die er zusammen mit Jonas Theling, Jan Siebert und Fabian Baten in 46,07 Sekunden gewann.

  

Einen Dreifacherfolg errangen auch die Weitspringer mit Jonas Theling, der sich auf starke 6,44 Meter steigerte, Jan Siebert (6,25m) und Fabian Baten (6,19m), die jeweils deutlich die 6-Meter-Marke übertrafen. Siebert sicherte sich zudem den Kreistitel im 200-m-Sprint (24,17sec) und wurde Zweiter im 110-m-Hürdenlauf (15,85m). Für die Tagesbestleistung dieser Altersklasse sorgte jedoch Moritz Leiting, der den 5-kg-Hammer auf erstklassige 54,82 Meter schleuderte. Diese Weite konnte er tags darauf beim Weltklassemeeting in Halle mit 58,30 Metern noch einmal deutlich steigern und als siebtbester deutscher Athlet überzeugen. Ein schnelles 400-m-Rennen lief Jan-David Ridder, der  in 51,91 Sekunden gewann. Dritter im Speerwurf wurde Jonas Arnold mit 42,02 Metern.

 

Erfolgreich waren auch die jungen Hammerwerferinnen und Hammerwerfer aus der Trainingsgruppe von Werner Niehaus. Kreismeister in ihren Altersklassen wurden Gerrit Vißer (M14/28,47m), Martin Langstein (M15/33,64m) und Janne Stockhausen (W15/30,86m). Ihren besten Saisoneinstieg im Dreisprung feierte Klaudia Kaczmarek, die beim renommierten Springermeeting in Garbsen als Vierte mit 13,22 Metern auf Anhieb die DM-Norm knacken konnte und in der deutschen Bestenliste damit auf dem fünften Platz rangiert.

 

Ergebnisse

 

Mi

17

Mai

2017

Kreismeisterschaften am 20. Mai in Rhede – Vorbericht

Das Foto von Jan-Hendrik Ridder zeigt die Staffel der weiblichen U23 der StG Rhede-Sonsbeck-Wesel in der Besetzung: (v.l.) Marie Steldermann, Laura Giessing, Nicole Pollmann und Katrin Boche (alle LAZ Rhede). Für Giessing läuft Kim-Jessica Thöne.
Das Foto von Jan-Hendrik Ridder zeigt die Staffel der weiblichen U23 der StG Rhede-Sonsbeck-Wesel in der Besetzung: (v.l.) Marie Steldermann, Laura Giessing, Nicole Pollmann und Katrin Boche (alle LAZ Rhede). Für Giessing läuft Kim-Jessica Thöne.

 

Jagd nach Qualifikationsnormen im Besagroup-Sportpark

 

Rund 240 Athleten aus 34 Vereinen gehen am Samstag, den 20 Mai ab 10 Uhr im Besagroup-Sportpark an den Start, um letztmalig die Kreismeister des LVN-Kreises Rhein-Lippe zu ermitteln. Ab 2018 greift dann die Strukturreform des LV Nordrhein, durch die die bisherigen Kreise Kleve, Duisburg-Mülheim und Rhein-Lippe zu der „LV Region Nord“ verschmelzen. Bereits am Samstag sind zahlreiche Athleten den Kreises Duisburg-Mülheim mit dabei, die in einer gesonderten Wertung ihre Kreismeister ermitteln.

Schon jetzt zeichnet sich durch das gute Meldeergebnis ab, dass die Zusammenlegung der Kreise deutliche Zuwächse bei den Teilnehmerzahlen bringt. Da Konkurrenz bekanntlich das Geschäft belebt, hoffen die Ausrichter des Kreises und Stützpunktleiter Jürgen Palm auch auf ein entsprechend höheres Niveau. Der Anziehungskraft der LAZ-Anlage ist es auf jeden Fall zu verdanken, dass in diesem Jahr auch viele Athleten aus den Niederlanden außerhalb der Kreiswertung an den Start gehen, um sich mit guten Leistungen für eine Teilnahme am 47. Internationalen Leichtathletik-Meeting am 29. Juli zu empfehlen.

 

Für viele der 36 gemeldeten LAZ-Athleten geht es neben einer ersten Standortbestimmung vor allem um das Erreichen der Qualifikationsnormen für überregionale und nationale Meisterschaften. Die Meisterschaften beginnen um 10 Uhr mit dem Hammerwurf aller Altersklassen. Hier stellt das LAZ Rhede traditionell die leistungsstärksten Athleten. Für Moritz Leiting, der bereits die DM-Norm erreicht hat, geht es deshalb direkt im Anschluss an den Wettkampf zu den Halleschen Werfertagen, dem größten Meeting für Werfer weltweit. Ab 11 Uhr greifen dann auch die Sprinter, Läufer und Springer ins Geschehen ein. Seinen ersten Saisonstart nach der Abiturprüfung absolviert Henry Vißer, der neben seiner Spezialstrecke, den 110m Hürden, auch im 100-m-Flachsprint antritt.

 

Besonders in der Altersklasse U18 hat das LAZ Rhede zahlreiche „heiße Eisen“ im Feuer, sodass der Stützpunktleiter Jürgen Palm auf persönliche Bestleistungen und gute Platzierungen hofft. Als erste Standortbestimmung nutzen auch die Staffeln der StG Rhede-Sonsbeck-Wesel die Möglichkeit, unter Wettkampfbedingungen zu testen. Gute Chancen auf die U23-Norm hat die Frauenstaffel, die in der Besetzung Kim-Jessica Thöne, Marie Steldermann, Nicole Pollmann und Katrin Boche an den Start gehen will. Bei freiem Eintritt und guter Verpflegung können sich die Zuschauer auf spannende Entscheidungen freuen.

 

Ausschreibung mit Zeitplan

 

 

Di

09

Mai

2017

Kreismeisterschaften Blockwettkampf am 6. Mai in Duisburg und Werfertag des TV Leichlingen am 7. Mai in Leichlingen und NRW Langstaffelmeisterschaften am 7. Mai

Enie Dangelmaier warf den Speer 28,27 m weit und gewann den Blockwettkampf Sprint/Sprung mit 2.432 Punkten.
Enie Dangelmaier warf den Speer 28,27 m weit und gewann den Blockwettkampf Sprint/Sprung mit 2.432 Punkten.

 

Kreistitel für Dangelmaier und Unland

  

Am vergangenen Wochenende waren die LAZ Mehrkämpfer, Läufer und Werfer bei verschiedenen Wettkämpfen und Meisterschaften im Einsatz und konnten erneut mit guten Leistungen und Normerfüllungen für Landes- und Deutsche-Meisterschaften überzeugen.

 

Für das herausragende Ergebnis sorgte der U18-Hammerwerfer Moritz Leiting, der bei einem Meeting in Leichlingen den 5-kg-Hammer auf ausgezeichnete 56,29 Meter schleuderte. Der Schützling von LAZ-Hammerwurftrainer Werner Niehaus steigerte damit seine persönliche Bestweite um fast vier Meter und übertraf als Sieger auch die DM-Norm um über drei Meter. Bei der gleichen Veranstaltung gewann Hans Wewering in der Altersklasse M55 mit einer Weite von 44,59 Meter. Antonia Ciroth belegte mit einer Weite von 38,45 Meter den sechsten Platz bei der U18. 

Zwei Kreismeistertitel, zwei zweite und eine dritten Platz errangen die Schützlinge von LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm und LAZ-Wurftrainerin Elli Niehaus bei den Kreismeisterschaften im Blockwettkampf, der in Duisburg ausgetragen wurde. Im Blockwettkampf Sprint/Sprung der Altersklasse W14 sicherte sich Enie Dangelmaier mit 2432 Punkten den Titel. Ihre besten Einzelleistungen waren 1,51 Meter im Hochsprung und 28,27 Meter im Speerwurf. Fünfte wurde mit 1993 Punkten Fiona Terhardt. In der M14 rangierten Gerrit Vißer (2370 P.) und Mathis Morlo (2057 P.) nach fünf Disziplinen auf den Plätzen zwei und drei. Gerrit Vißer qualifizierte sich wie Enie Dangelmaier auch in zwei Disziplinen für die Nordrhein-Jugendmeisterschaften. Vißer lief die 80m Hürden in 13,29 Sekunden und warf den 600g-Speer 37,69 Meter weit.

 

Den zweiten Kreistitel für das LAZ Rhede errang Rieke Unland im Blockwettkampf Lauf der W13. Aus einem ausgeglichenen Wettkampf mit 2316 Punkten, ragte ihre 75-m-Zeit von 10,29 Sekunden heraus. Zweite im Blockwettkampf Sprint/Sprung dieser Altersklasse wurde Ronja van der Heiden mit 2261 Punkten. Ihre beste Einzeldisziplin war der Speerwurf. Hier erzielte sie die Weite von 25,68 Meter.

 

Bei den NRW-Langstaffelmeisterschaften in Witten war die StG Rhede-Sonsbeck-Wesel mit der 3x1000-m-Staffel der U20 vertreten. Als Vierte erreichten Jonas Hochstrate (Sonsbeck), Jan-David Ridder und Erik Höpfner (beide LAZ Rhede) das Ziel in 8:02,38 Minuten und schrammten ganze 18 Hundertstel an der DM-Norm vorbei. „Jan-David und Erik haben nach den vielen Dauerläufen auf Texel noch nicht die Spritzigkeit, die man für hohe Geschwindigkeiten braucht. Aber es ist ja auch noch früh in der Saison“, sieht ihr Trainer Jürgen Palm noch Steigerungspotenzial. Eine zweite Chance auf die Norm hat die Staffel Mitte Juni bei den Deutschen U23-Meisterschaften für die sie aus dem Vorjahr qualifiziert ist.

 

Ergebnisse Kreismeisterschaften Blockwettkamp Duisburg

 

Ergebnisse Werfertag Leichlingen (werden nachgereicht)

 

Ergebnisse Langstaffelmeisterschaften Witten

 

 

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Mi

03

Mai

2017

1. Läuferabend des TuS Oedt am 26. April und Mehrkampfmeeting des SV Sonsbeck am 29./30. April und Kreismeisterschaften „lange Hürden“ am 1. Mai in Moers

Jamira Lauf (813) holte in ihrem 300-m-Hürdendebüt den Kreistitel und die DM-Norm für die U16-Meisterschaften. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Jamira Lauf (813) holte in ihrem 300-m-Hürdendebüt den Kreistitel und die DM-Norm für die U16-Meisterschaften. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

DM-Normen für Schoofs und Lauf

 

Mit zahlreichen persönlichen Bestleistungen und zwei DM-Normen im Gepäck kehrten die LAZ-Athleten von drei Wettkämpfen in Oedt, Sonsbeck und Moers zurück. Bereits am vergangenen Mittwoch gaben Jan-David Ridder und Erik Höpfner ihr Saisondebüt bei einem Läuferabend in Grefrath-Oedt über 1500 Meter. Für beide war es der erste Lauf über diese Distanz, sodass die Renneinteilung noch nicht optimal war. Nach einer schnellen ersten Runde, „verbummelten“ beide die zweite und wurden erst wieder munter, als ein Läufer aus Aachen sie überholte. Auf den letzten 300 Metern spielte dann Jan-David Ridder seine Spurtstärke aus und siegte mit 4:15,63 Minuten in der U18. Erik Höpfner lief in 4:16,26 Minuten als schnellster U20-Läufer durchs Ziel. 

An alter Wirkungsstätte lieferte die 2016 vom SV Sonsbeck zum LAZ Rhede gewechselte Hannah Schoofs einen tollen Siebenkampf ab. Bereits am ersten Wettkampftag gelangen der U18-Athletin vier persönliche Bestleistungen in vier Disziplinen. Nach starken 15,18 Sekunden über 100m Hürden folgten 1,52m im Hochsprung, 11,68 Meter im Kugelstoßen und 13,25 Sekunden über 100 Meter. Am zweiten Wettkampftag sprang Schoofs 5,23 Meter weit und schleuderte den 500g Speer auf ausgezeichnete 39,86 Meter. Für den abschließenden 800-Meter-Lauf benötigte sie 2:40 Minuten, sodass unter dem Strich 4679 Punkte und damit die DM-Norm (4500 P.) für die U18-DM in Bernhausen stand.

  

Verregnet waren die Kreismeisterschaften der langen Hürden in Moers. Dennoch lief Jamira Lauf bei ihrem Debüt über 300m Hürden in 47,91 Sekunden zum Kreistitel der W15 und der DM-Norm für die U16-Meisterschaften in Bremen. „Jamira ist noch etwas verhalten gestartet, hat dann aber auf den letzten 150 Metern ihre Tempohärte ausgespielt“, berichtet LAZ-Sprinttrainer „Mecky“ Emmerich, der die Athleten vor Ort betreute. Auch Jan Siebert und Fabian Baten durften mit ihrem ersten Lauf über 400m Hürden zufrieden sein. Jan Siebert belegte in 60,58 Sekunden den zweiten und Fabian Baten in 63,55 Sekunden den vierten Platz in der U18.

 

Ergebnisse Läuferabend Oedt

 

Ergebnisse Mehrkampfmeeting Sonsbeck

 

Ergebnisse Kreismeisterschaften "lange Hürden" in Moers

 

 

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Do

27

Apr

2017

47. Internationales Leichtathletik-Meeting am 29. Juli im Besagroup-Sportpark in Rhede

Im letzten Jahr knackte die Paderbornerin Inna Weit (links) in Rhede in 23,16 Sekunden die Olympianorm über 200m. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Im letzten Jahr knackte die Paderbornerin Inna Weit (links) in Rhede in 23,16 Sekunden die Olympianorm über 200m. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

Rhede – London

 

Von Rhede geht es für die internationale Leichtathletik-Elite direkt nach London zu den 16. Weltmeisterschaften. Das 47. Internationale Leichtathletik-Meeting des LAZ Rhede am Samstag, den 29. Juli, ist somit der letzte Test nach einer längeren Trainingsphase. Da aufgrund der räumlichen Nähe zu London viele Größen der internationalen Leichtathletikszene ihre „Trainingszelte“ in NRW oder den Niederlanden aufschlagen, rechnet LAZ-Stützpunktleiter und Meeting-Chef Jürgen Palm wieder mit Teilnehmern aus über 20 Nationen. Da auch die 3. Auflage des NRW-Hammerwurf-Cups am Samstag ausgetragen wird, ergibt sich ein tagesfüllendes Ferienprogramm für die ganze Familie.

Ab 13 Uhr treten die besten Nachwuchshammerwerfer aus NRW auf der komplett sanierten Wurfanlage im Besagroup-Sportpark an. Moderiert wird die Veranstaltung wie im Vorjahr von Markus Esser, dem ehemaligen 80-m-Werfer und 10-fachen Deutschen Meister aus Leverkusen. Nach der Jugend geht es mit dem Hammerwurf der Männer und Frauen in den Weitenbereich von 70 Metern und weiter.

 

Nach den Wettkämpfen der Hammerwerfer geht es im Stadion um 17 Uhr mit Sprints, Läufen und Sprüngen weiter. Besondere Leckerbissen werden dabei wieder der Weitsprung der Männer und Dreisprung der Frauen sein. Für das absolute Highlight im letzten Jahr sorgte die Paderborner Sprinterin Inna Weit, die über 200 Meter die Olympianorm knackte. Nach einigen Jahren stehen in diesem Jahr wieder die 400 Meter Hürden auf dem Plan. Moderiert wird die Leichtathletik-Gala wieder von Andreas Möckel (Erfurt) und Jutta Preute (Gladbeck), die mit viel Fachwissen und Leidenschaft für die Leichtathletik überzeugen.

 

Eine Woche vor den Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm brennen auch die besten Nachwuchstalente des LAZ Rhede auf einen Start bei "ihrem“ Meeting. Dies gilt besonders für die Jüngsten, die bei  den Talentstaffeln mit großem Eifer dabei sind. Das kompakte Stadionprogramm dauert knappe vier Stunden.

 

Ausschreibung

 

 

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Mi

26

Apr

2017

Universitätsmeisterschaften Montevallo (USA) am 21. April 2017 und Werfertag des Leichlinger TV am 23. April 2017

Malte Stockhausen (hier beim Bocholter Citylauf 2016) reist unmittelbar aus den Vereinigten Staaten zum Bocholter Citylauf an. (Archivfoto: Jan-Hendrik Ridder)
Malte Stockhausen (hier beim Bocholter Citylauf 2016) reist unmittelbar aus den Vereinigten Staaten zum Bocholter Citylauf an. (Archivfoto: Jan-Hendrik Ridder)

 

Aus den Staaten direkt zum Citylauf

 

Einen gelungenen Abschluss seiner ersten Wettkampfsaison in den USA feierte der LAZ-Hindernisläufer Malte Stockhausen bei den Universitätsmeisterschaften des Südwestens in Montevallo/Alabama. Im 3000-m-Hindernislauf unterbot Stockhausen als Vierter in 9:35,68 Minuten die Norm für die U23-DM Mitte Juli in Leverkusen. „Jetzt freue ich mich schon auf den Bocholter Citylauf“, blickt Stockhausen freudig auf seinen nächsten Wettkampf voraus. Allerdings darf der Flieger aus den USA keine Verspätung haben, schließlich kehrt Stockhausen nach seinem ersten Studienjahr erst am 6. Mai nach Bocholt zurück. „Die längste Anreise zum Citylauf ist mir wohl auf jeden Fall sicher“, befindet der Sieger des letztjährigen Schülerlaufes über 5km mit einem Augenzwinkern.

 

Sportliches Talent bewies seine jüngere Schwester Janne in einer völlig anderen Disziplin, dem Hammerwurf. In Leverkusen konnte sie jetzt bei einem Werfertag die Früchte des Ostertrainingslagers in Halle an der Saale ernten. Mit einer neuen persönlichen Bestweite von 35,45 Metern siegte Stockhausen in der Altersklasse W15. Auch mit der Leistung von Antonia Ciroth war LAZ-Hammerwurftrainer Werner Niehaus sehr zufrieden. Ciroth steigerte ihre persönliche Bestweite um 6 Meter auf 39,19 Meter und wurde damit Dritte der weiblichen U18.

 

 

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Mi

12

Apr

2017

Hendrik Pfeiffer will zu den Olympischen Spielen 2020 in Tokio

Ein Bild aus vergangenen Jahren: LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm trainierte sieben Jahre lang Hendrik Pfeiffer.
Ein Bild aus vergangenen Jahren: LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm trainierte sieben Jahre lang Hendrik Pfeiffer.

Ex-Läufer des LAZ mit grandiosem Comeback

 

BBV-Pressebericht von Matthais Grütter

 

Rhede/Wattenscheid - Viele Jahre war Hendrik Pfeiffer für das LAZ Rhede aktiv.Jetzt gewann der 24-jährige Langläufer des TV Wattenscheid bei den deutschen Halbmarathon-Meisterschaften die Silbermedaille - nach einer langen Leidenszeit.

 

„Pfeiffers langer Weg nach Tokio“ hatte unlängst eine Tageszeitung getitelt. Wenn man so will, dann hat der Langläufer des TV Wattenscheid den ersten ganz großen Schritt dahin gemacht. Der 24-Jährige wurde in Hannover bei den deutschen Halbmarathon-Meisterschaften Zweiter. Er benötigte 1:05:09Stunden und gewann bei den Senioren seine erste Medaille, über die er sich äußerst freute – aus gutem Grund: Ein langer Leidensweg ist für den Ex-Läufer des LAZ Rhede nun beendet und das Comeback ist geglückt.

Beim Internationalen Meeting 2014 gewann Hendrik Pfeiffer die 3000m der Männer in 8:10,58 Minuten mit großem Abstand zu seinem Verfolgern. In dem Jahr startete er schon für Wattenscheid.
Beim Internationalen Meeting 2014 gewann Hendrik Pfeiffer die 3000m der Männer in 8:10,58 Minuten mit großem Abstand zu seinem Verfolgern. In dem Jahr startete er schon für Wattenscheid.

Nach einer rund einjährigen Verletzungspause heißt das ganz große Ziel: Olympische Sommerspiele 2020 in Tokio/Japan. Pfeiffer, ehemaliger Schützling vom LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm, wäre schon liebend gerne 2016 bei den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro/Brasilien dabei gewesen. Doch der Ex-Rheder verzichtete für einen Rivalen auf diese Teilnahme.

 

Pfeiffer war vor einem Jahr der Shootingstar der deutschen Laufszene. Bei seiner Marathon-Premiere in Düsseldorf verblüffte er die Experten und lief auf Anhieb an die Spitze der deutschen Bestenliste. Mit 2:13:11Stunden sicherte er sich sein Olympiaticket.

 

Dann der Rückschlag: Der Journalistik-Student hatte Achillessehnenprobleme, so wie viele andere Langläufer auch, und verbrachte sehr viel Zeit in Arztpraxen. „Für mich ist olympischer Geist, dass man nur teilnimmt, wenn man sein Bestes geben kann. Und das ging nicht“, sagt Pfeiffer über seinen Startverzicht. Julian Flügel rückte für den Ex-Rheder für Rio nach.

 

Der Marathonläufer ließ sich operieren, keine einfache Sache in Deutschland. Die Krankenkasse bezahlt die Kosten nur, wenn man von einem Vertragsarzt operiert wird. Pfeiffer: „Das wäre irgendeiner gewesen, dann hätte ich auch würfeln können. Wenn die Operation nicht geklappt hätte, wäre es das Aus gewesen.“ Der Heidelberger Spezialist Hajo Therman erklärte sich bereit, Pfeiffer umsonst zu operieren. Einen Teil der Rehakosten übernahm der Marathonläufer selbst.

 

Palm hatte Pfeiffer beim LAZ sieben Jahre lang trainiert. Der Stützpunktleiter sagt über den 24-Jährigen: „Er ist ein Beispiel dafür, dass jeder Athlet gefördert werden muss, der motiviert ist. Wir hatten in der Trainingsgruppe deutlich größere Talente. Aber bei Hendrik stimmt der Spruch: Der Wille versetzt Berge.“ Pfeiffer sei bereit, extreme Trainingsprogramme umzusetzen. „Er geht aber teilweise über Grenzen und riskiert Verletzungen“, so Palm. Im LAZ-Dress gewann Pfeiffer bei der U20-Hallen-DM Silber und war zweimal Teilnehmer einer Cross-EM.

 

Den Kontakt, vor allem zu den Rheder Läufern, würde es immer noch geben. Palm: „Beim TV Wattenscheid, einem Großverein, ist Hendrik ein Alleinunterhalter und auf sich allein gestellt, während es beim LAZ familiärer zugeht.“ Ein großes Lob hat Palm für seinen Ex-Schützling parat: „Er ist medial sehr präsent. Hendrik macht eine sehr gute Öffentlichkeitsarbeit. Er hat für den Laufsport und die Leichtathletik einiges bewegt.“

 

Pfeiffer ist über den Fußball zur Leichtathletik gekommen. Der Wattenscheider würde sich mehr Solidarität der Fußballer wünschen: „Ich will und kann niemandem in die Tasche greifen. Aber wenn jeder Profi ein Prozent seines Gehaltes abtreten würde, wären alle anderen Sportarten gerettet“, sagte der 24-Jährige. Ein weiteres klares Statement von Pfeiffer ist zur aktuellen Leistungssportreform: „Es ist falsch, nur das zu fördern, was erfolgreich ist. Das passt nicht zu so einem reichen Land.“

 

Der Marathonläufer Hendrik Pfeiffer vom TV Wattenscheid, früher Aktiver des LAZ Rhede, trainiert bis zu 200 Kilometer in der Woche. Sechs bis acht Stunden gehen mit Regeneration pro Tag für den Sport drauf. Hinzu kommt das Journalistik-Studium und ein wöchentlicher Zehn-Stunden-Job in einer Duisburger Kommunikationsabteilung – ein echter Spagat zwischen Geldverdienen, beruflicher Zukunft und sportlichem Erfolg: „Pfeiffers langer Weg nach Tokio.“

 

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Do

30

Mär

2017

Sportlerehrung im Rheder Ei am 16. März 2017

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Mo

20

Mär

2017

Malte Stockhausen in Florida und Nordrhein-Meisterschaften 10km Straße am 18. März in Wegberg

LAZ-Athlet Malte Stockhausen (5. von rechts, Start-Nr. 21) studiert in Florida Meeresbiologie und startet dort für die Tech University .
LAZ-Athlet Malte Stockhausen (5. von rechts, Start-Nr. 21) studiert in Florida Meeresbiologie und startet dort für die Tech University .

 

Leistungssport und Meeresbiologie in Florida

 

Seit September 2016 studiert und trainiert der LAZ-Hindernisläufer Malte Stockhausen an der Florida Tech University. Der Sechste der Deutschen U20-Meisterschaften über 2000m Hindernis studiert Meeresbiologie. Ermöglicht wird das Studium durch ein Sportstipendium, sodass Stockhausen im Laufteam der Universität mit rund 50 weiteren Athleten aus dreizehn Nationen gefördert wird.

Nach einer erfolgreichen Crosssaison konnte Stockhausen bei den ersten Bahnrennen mit persönlichen Bestzeiten glänzen. Über 5000 Meter steigerte er seine bisherige Bestzeit um rund 20 Sekunden auf 15:45,54 Minuten und verfehlte damit nur um 34 Hundertstel die U20-DM-Norm. Bei hochsommerlichen Temperaturen bestritt er am vergangenen Samstag in Tampa (Florida) seinen ersten Lauf über 3000m Hindernis und belegte in 9:44,55 Minuten den zweiten Platz. Dabei musste Stockhausen seinem hohen Anfangstempo diesmal noch Tribut zollen, sodass er seinen zwischenzeitlichen Vorsprung nicht bis ins Ziel retten konnte.

 

Ebenfalls am Samstag ging der LAZ-Langstreckler Marcel Eckers an den Start. Jedoch nicht bei 30 Grad und Sonne, sondern bei 12 Grad und Nieselregen. Bei den Nordrhein-Meisterschaften im 10km Straßenlauf in Wegberg erreichte Eckers in 33:49 Minuten den  sechsten Platz der Männerwertung.

 

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Mi

15

Mär

2017

Regionale Kreishallenmeisterschaften U10 und U12 am 11.03.2017 in Wesel

Die jungen LAZ-Athleten zeigten sich beim Hallenwettkampf von ihrer besten Seite.
Die jungen LAZ-Athleten zeigten sich beim Hallenwettkampf von ihrer besten Seite.

 

Mit viel Motivation und viel Spaß zum Erfolg

 

LAZ-Pressebericht von Greta Boeck

 

Am vergangenen  Wochenende fanden die Hallenkreismeisterschaften der jüngsten Athleten vom LAZ Rhede in der Weseler Leichtathletikhalle statt. Mit viel Motivation und mit viel Spaß dabei wurde der Wettkampf der sechs- bis zehnjährigen Kinder vom LAZ ein voller Erfolg. Unter der Betreuung von Kim-Melina Bomkamp, Magnus Wilms, Marie Steldermann und Greta Boeck verbuchten die C- und D-Schüler insgesamt sieben Kreismeistertitel für den Verein.

 

Allen voran Kilian Brüggemann, der in der M11 sowohl den Dreikampf als auch den Vierkampf für sich entscheiden konnte. Mit insgesamt 762 Punkten im Dreikampf und 997 Punkten im Vierkampf überflügelte er die Konkurrenz. Neben Kilian war ein neues Talent in dieser Altersklasse an dem Start. Luca Tippelt belegte bei seinem ersten Wettkampf auf Anhieb den sechsten Platz im Dreikampf mit 613 Punkten. In der W11 wusste Lena Möhlenkamp im Dreikampf ebenfalls von sich zu überzeugen. Eine besonders gute Leistung zeigte sie dabei beim Medizinballstoßen mit 5.91m, die ihr am Ende des Tages den ersten Platz einbrachten. In der gleichen Altersklasse kam Johanna Döring auf den fünften Platz mit 648 Punkten und Enya Peukert auf den siebten Platz mit 574 Punkten.

 

Bei den Kindern U10 war der Dreikampf aus dem 40-m-Sprint, dem Stabweitsprung und dem Medizinballstoßen zusammengesetzt. Besonders gute Leistungen verbuchten dabei die Schülerinnen und Schüler im Mannschaftswettkampf. In der W8 konnte Charlotte Jochmann mit starken 7,1s im Sprint, 2.27m im Stabweitsprung und mit 2.65m im Stoßen den ersten Platz holen (764 Punkte).

 

Im Dreikampf der Schülerinnen W9 konnte sich Felicia Berns mit 759 Punkten über den zweiten Platz freuen. Auf den dritten Platz ging mit Katinka Lötters ebenfalls eine LAZ-Athletin auf das Podest (743 Punkte). Außerdem waren Emma Hofmann auf Platz 5 (690 Punkte) und Marieke Epping auf Platz 6 (665 Punkte) bei der W8 am Start.  In der Mannschaftswertung der weiblichen Kinder U10 belegten Felicia Berns, Charlotte Jochmann, Katinka Lötters, Emma Hofmann und Marieke Epping den ersten Platz mit 3621 Punkten.

 

Bei den männlichen Kindern U10 konnte Luis Stricker in der M9 mit einem ersten Platz im Dreikampf sein Talent unter Beweis stellen. Mit 751 Punkten lag er am Ende genau 40 Punkte vor dem zweitplatzierten Athleten. In der M8 waren mit Karl Grunden, Marc Schleuter und Jan Eppping drei Talente des LAZ Rhede am Start. Karl konnte sich mit 612 Punkten über den 5. Platz freuen, auf dem achten Platz kam Marc Schleuter mit 505 Punkten. Der jüngste Teilnehmer des Wettbewerbs, Jan Epping, freute sich über seine persönlichen Leistungen und einen starken 11 Platz mit 295 Punkten.

 

Zum Abschluss des Tages ging es dann für alle noch mal auf die Laufbahn. Bei einer Pendelstaffel wussten sowohl die C- als auch die D-Schüler von sich zu überzeugen. Bei den Kindern U10 haben Jan Epping, Marieke Epping, Felicia Berns, Luis Stricker, Charlotte Jochmann und Katinka Lötters den siebten Kreismeistertitel des Tages für das LAZ erlaufen. In der U12 liefen Emma Hofmann, Johanna Döring, Enya Peukert, Kilian Brüggemann, Luca Tippelt und Lena Möhlenkamp zu einem starken zweiten Platz.

 

Ergebnisse

 

 

 

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Di

14

Mär

2017

Deutsche Crosslauf-Meisterschaften 2017 am 11. März in Löningen

Hart gekämpft und viel erreicht: Die LAZ-Cross-Mannschaft mit (stehend v. l.) Jan-Dvid Ridder, Trainer Jürgen Palm, Marcel Eckers, (knieend v.l.) Michel Fahrland, Leohnard Metz, Jonas Arnold und Jan Siebert. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Hart gekämpft und viel erreicht: Die LAZ-Cross-Mannschaft mit (stehend v. l.) Jan-Dvid Ridder, Trainer Jürgen Palm, Marcel Eckers, (knieend v.l.) Michel Fahrland, Leohnard Metz, Jonas Arnold und Jan Siebert. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

Starker siebter Platz für LAZ-Mannschaft

 

 Bereits zum dritten Mal wurden die Deutschen Crosslauf-Meisterschaften vom VfL Löningen im Emsland ausgerichtet. Und wie in den Jahren 2011 und 2014 war es für die Läufer des LAZ Rhede eine erfolgreiche Meisterschaft. Bei der männlichen Jugend U18 gingen nicht weniger als 101 Läufer an den Start der 4,3km langen Strecke. Das LAZ Rhede war mit fünf Athleten aus der Trainingsgruppe von Stützpunktleiter Jürgen Palm vertreten. Vom Start weg wurde vom späteren Sieger, Elias Schreml (Dortmund), ein hohes Tempo angeschlagen und schnell zog sich das Feld in die Länge.

 

Der NRW-Kaderathlet Jan-David Ridder zeigte sich nach einer Erkältung weitestgehend erholt und hielt ständig Kontakt zur Verfolgergruppe, während Jan Siebert und Jonas Arnold permanente Positionskämpfe im Mittelfeld auszutragen hatten. „Die Strecke hatte einige Spitzkehren und kleine Hügel, sodass ständige Rhythmuswechsel die Läufer forderten“, erläuterte Palm die Herausforderung der Crossstrecke. In der letzten Runde musste Jan-David Ridder dann mächtig kämpfen und errang mit einem starken Endspurt in 14:54 Minuten einen starken siebten Platz.

Auf den Plätzen 65 und 86 folgten dann Jan Siebert (16:35) und Jonas Arnold (17:12), sodass die Mannschaft mit 158 Punkten ebenfalls den siebten Platz belegte. Auch Michel Fahrland (17:37/91.) und Leonhard Metz (17:43/95.) kämpften bis zum Ziel um jeden Platz.

 

Bei den Junioren vertrat Marcel Eckers die Farben des LAZ Rhede und belegte über die 8,3-km-Distanz in 29:01 Minuten einen Mittelfeldplatz (29.). „Marcel fühlt sich auf der Straße wohler, deshalb bin ich auf die Halbmarathon-DM Anfang April gespannt“, blickt sein Trainer Jürgen Palm schon voraus.

 

Ergebnisse

 

 

 

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Di

07

Mär

2017

Nordrhein-Hallenmeisterschaften Jugend U16 am 5. März 2017 in Düsseldorf

Die Nachwuchstalente der StG Rhede-Sonsbeck liefen über 4x200m in 1:47,10 Minuten auf Rang sechs (v.l.: Jan Weber, Samuel Roths, Tom Pietzonka und Martin Langstein).
Die Nachwuchstalente der StG Rhede-Sonsbeck liefen über 4x200m in 1:47,10 Minuten auf Rang sechs (v.l.: Jan Weber, Samuel Roths, Tom Pietzonka und Martin Langstein).

Persönliche Bestzeiten zum Indoor-Abschluss

 

Zum Abschluss der Hallensaison traten neun Nachwuchstalente des LAZ Rhede bei den Nordrhein-Hallenmeisterschaften der Jugend U16 an. Den Auftakt machten in der Düsseldorfer Leichtathletikhalle die Hürdensprinter Gerrit Vißer (9,52) und Samuel Roths (10,09), die beide mit neuer persönlicher Bestzeit in das Finale einzogen. Hier hatte dann Gerrit Vißer Pech und blieb an der ersten Hürde mit dem Nachziehbein hängen, sodass der mögliche Medaillenplatz dahin war. Da er einen Sturz knapp vermied, rettete sich Vißer noch als Achter ins Ziel (11,45). Deutlich besser lief es für Samuel Roths, der in 10,05 Sekunden den sechsten Platz belegte.

Die gleiche Platzierung schaffte auch Enie Dangelmaier im Weitsprung der W14. Mit neuer persönlicher Bestweite von 4,86 Metern konnte sie sich gegenüber der Meldeplatzierung deutlich verbessern. Zuvor hatte Dangelmaier bereits eine neue persönlicher Bestzeit über 60m Hürden erzielt (10,39). Den achten Platz im Hochsprung der W14 belegte Fiona Terhardt mit übersprungenen 1,42 Metern. Zum Abschluss lief die 4x200-Meter-Staffel der StG Rhede-Sonsbeck bei der männlichen U16 in einer Zeit von 1:47,10 Minuten auf den sechsten Rang. Im Aufgebot standen Tom Pietzonka, Martin Langstein, Samuel Roths (alle Rhede) und Jan Weber (Sonsbeck).

 

Einen schönen Erfolg verbuchte Hans Wewering, der bei den Deutschen Senioren-Winterwurfmeisterschaften in Erfurt die Silbermedaille im Hammerwurf der M55 errang. Mit dem 6-kg-Hammer warf  Wewering 43,47 Meter weit. Mit vor Ort war auch sein Trainer Werner Niehaus, der die gute Organisation in Erfurt lobte. Im Sommer richten die Thüringer nach der gelungenen Generalprobe dann  die Deutschen Meisterschaften der Männer und Frauen aus.

 

Ergebnisse LVN-Halle

 

 

 

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Mo

27

Feb

2017

49. Deutsche Jugend-Hallen- und Winterwurfmeisterschaften am 25./26. Februar in Sindelfingen

Hürdensprinter Henry Vißer belohnt sich mit zwei persönlichen Bestzeiten und wird Sechster der U20-DM. (Archivfoto: Jan-Hendrik Ridder)
Hürdensprinter Henry Vißer belohnt sich mit zwei persönlichen Bestzeiten und wird Sechster der U20-DM. (Archivfoto: Jan-Hendrik Ridder)

 

LAZ-Hürdensprinter Sechster der U20-DM

 

BBV-Pressebericht von Matthias Grütter

 

Rhede/Sindelfingen/Stuttgart - Doppelte Saisonbestleistung für Henry Vißer: Der Sprinter des Leichtathletikzentrums (LAZ) Rhede überzeugte bei den deutschen U20-Hallen-Meisterschaften. Der Hürdenläufer stellte im Sindelfinger Glaspalast schon im Vorlauf über die 60-Meter-Distanz in 8,20 Sekunden eine persönliche Bestzeit auf.

 

Das war in doppelter Hinsicht Maßarbeit: Er rutschte als Achter in den Endlauf. Hier überzeugte der Rheder immens, weil er sich auf 8,11Sekunden steigerte. Das brachte ihm den starken sechsten Rang ein.

LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm lobte: „Henry hat das sehr gut gemacht. Denn das Training im Vorfeld war durchwachsen, durch die Abi-Vorbereitung und durch eine Verletzung. Er hat vor der DM sogar eine Pause eingelegt. Deshalb sind wir mit gedämpften Erwartungen zu dieser DM gefahren. Mit dieser Endlaufteilnahme und dem technisch sehr guten Lauf sind wir sehr zufrieden. Henry hat das Optimale erreicht.“

 

Und so ging Vißer ganz relaxt in den 200-Meter-Lauf. Den nahm er laut Palm quasi als Zugabe mit. Aufgrund seiner Sommerbestzeit wurde der Rheder unglücklicherweise auf die Bahn eins eingeteilt. „Sie hat einen ganz engen Kurvenradius. Das macht gegenüber den anderen Bahnen ein paar Zehntelsekunden aus“, sagte Palm. „Aber wir haben das akzeptiert. Der Endlauf war aber so nicht machbar.“ So erzielte Vißer in 22,71 Sekunden Rang 13. Mehr sei nicht dringewesen, so Palm.

 

Pech hatte Jan-David Ridder. Der 800-Meter-Läufer plagte sich mit einer Erkältung herum. „Die Nebenhöhlen waren zu und Jan-David bekam schlecht Luft“, sagte sein Trainer. „Dabei hatte er sehr gute Trainingszeiten und wir hatten auf eine Zeit von rund 1:56Minuten spekuliert“, so Palm. Aber nach zwei starken Runden wurden Ridders Beine ab der dritten Runde schwer und er konnte nicht mehr voll durchziehen. So blieb für ihn die Uhr nach den vier Hallenrunden bei 1:59,49Minuten stehen, was Rang 20 bedeutete. Das Gute ist: Jan-David Ridder ist erst 17Jahre alt und war damit im Feld der U20-Läufer einer der jüngsten Aktiven. Will heißen: Der Rheder kann noch einige deutsche Meisterschaften bestreiten – die nächste schon in zwei Wochen: Am 11. März ist im Emsland in Löningen die Cross-DM. Palm: „Ich hoffe, dass Jan-David bis dahin wieder richtig fit ist.“

 

Für Marie Steldermann war es im Vorlauf ein ganz guter Sprint über die 60-Meter-Hürden. Sie erzielte in Sindelfingen 9:24Sekunden. Das war nur eine Hundertstelsekunde langsamer als ihre Saisonbestleistung, berichtete ihr Trainer Jürgen Palm. Dorothee Klump verpatzte hingegen etwas ihren Start. Die Folge war, dass sie mit dem falschen Bein vor der ersten Hürde war, was natürlich Zeit kostete. Und somit verpassten Klump und auch Steldermann den Zwischenlauf. Damit hatten die LAZ-Sprinterinnen auch nicht unbedingt gerechnet.

 

Für die 4 x 200-Meter-Staffel des LAZ Rhede ging es in erster Linie darum, „DM-Feeling zu schnuppern“, wie es Palm gestern sagte. Auch hier hatten die Rhederinnen nicht unbedingt damit gerechnet, den Endlauf erreichen zu können. Die drei LAZ-Sprinterinnen Nike Dangelmaier, Marie Steldermann und Kim-Jessica Thöne sowie Elisa Stumpen aus Wesel erzielten in 1:46,65Minuten eine Saisonbestzeit, was den LAZ-Trainer zufriedenstellte. Dabei war der zweite Wechsel nicht optimal und Steldermann lief auf Thöne auf, „was ungefähr drei Zehntelsekunden gekostet haben dürfte“, sagte Palm. Er war mit der Ausrichtung der DM sehr zufrieden, zumal alle Sportler vorgestellt wurden und nicht nur die Favoriten, wie es bei den Titelkämpfen für die Männer und Frauen der Fall ist. Palm: „Die Rahmenbedingungen in Sindelfingen haben gestimmt.“

 

Moritz Leiting wird in Stuttgart Neunter

 

Der Hammerwurf-Wettbewerb der U20-DM wurde ausgelagert und fand in Stuttgart statt. Dort sicherte sich Moritz Leiting den neunten Rang. Er hatte mit 52,29 Metern Saisonbestleistung erzielt, was bei einer DM natürlich eine feine Sache ist. Etwas Pech hatte der Rheder dann doch, weil er das Finale der acht Besten um nur 20 Zentimeter verfehlte. Schade war auch, dass er von seinen Vereinskollegen nicht angefeuert werden konnte, berichtete Jürgen Palm, der Stützpunktleiter des LAZ Rhede. Unterstützt wurde Moritz Leiting von seinem Vater und dem LAZ-Hammerwurftrainer Werner Niehaus.

 

Ergebnisse

 

 

 

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Do

23

Feb

2017

49. Deutsche Jugend-Hallen- und Winterwurfmeisterschaften am 25./26. Februar 2017 in Sindelfingen - Vorbericht

Als starker Wettkämpfer geht U18-Athlet Jan-David Ridder gelassen an den 800-m-Start der U20. (Foto: Jan-Hendrik Rideer)
Als starker Wettkämpfer geht U18-Athlet Jan-David Ridder gelassen an den 800-m-Start der U20. (Foto: Jan-Hendrik Rideer)

Ridder und Vißer mit Überraschungspotenzial

 

Sieben Athleten des LAZ Rhede treten bei den 49. Deutschen Jugend-Hallen- und Winterwurf-

meisterschaften in Sindelfingen an. Während ihre Alterskollegen Karneval feiern, geht es für die Nachwuchstalente aus Rhede um Bestleistungen und gute Platzierungen im Sindelfinger Glaspalast und der Hammerwurf-

anlage am Stuttgarter Neckarstadion.

 

Den Auftakt macht der U18-Hammerwerfer Moritz Leiting, der als amtierender NRW-Meister mit einer Saisonbestleistung von 51,77 Metern anreist. Sein Trainer Werner Niehaus traut Leiting jedoch durchaus eine Weite von 54 Metern zu. In diesen Bereich müsste Leiting nach Ansicht von Niehaus auch vorstoßen, um in den Endkampf der besten acht Werfer einziehen zu können. Ohne große Erwartungen geht Henry Vißer an den Start. Obwohl der Hürdensprinter im Sommer die Bronzemedaille gewonnen hat, sieht er seine Endlaufchancen bei nur 50 Prozent. Die Ursache liegt in einer längeren Verletzungspause im Dezember sowie dem damit verbundenen Trainingsrückstand.

Allerdings war Vißer auch bereits im Sommer in der Außenseiterposition und holte dann für alle überraschend die Bronzemedaille. „Henry ist ein emotionaler Athlet, der sich bei guter Tagesform enorm steigern kann“, traut Jürgen Palm seinem Schützling durchaus eine deutliche Steigerung seiner Saisonbestleistung von 8,23 Sekunden zu. Ob Vißer dann noch über 200 Meter an den Start geht, wollen Athlet und Trainer vor Ort entscheiden. In starker Form präsentierte sich zuletzt Jan-David Ridder, der allerdings als U18-Athlet im 800-m-Lauf der U20 an den Start gehen muss, da in der Halle nur Entscheidungen der U20 ausgetragen werden. „Eine Finalteilnahme wäre mit einer Vorleistung von 1:57,82 Minuten und damit Rang 24 der Meldeliste eine kleine Sensation. Aber Jan-David wird sich nicht verstecken und ein offensives Rennen laufen“, sieht Palm auf jeden Fall noch Steigerungspotenzial bei dem hoch gewachsenen Lauftalent.

 

Der Angriff auf eine neue persönliche Bestzeit ist auch das Ziel der Hürdensprinterinnen Marie Steldermann und Dorothee Klump, die Zeiten um oder unter der 9-Sekunden-Marke anpeilen. Dies gilt auch für das Staffelquartett der StG Rhede-Sonsbeck-Wesel, das mit der Meldezeit von 1:46,87 Minuten an Position 28 geführt wird. In der Besetzung Nike Dangelmaier, Marie Steldermann, Kim-Jessica Thöne (Rhede) und Elisa Stumpen (Wesel) sollte es schon Richtung 1:45 Minuten gehen.

 

Zeitplan

 

Zeitplan Winterwurf-Wettbewerbe

 

 

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Mo

20

Feb

2017

64. Deutsche Hallenmeisterschaften am 18./19. Februar in Leipzig

Klaudia Kaczmarek: Der Turbo führte nicht zum gewünschten Erfolg im Weitsprung.
Klaudia Kaczmarek: Der Turbo führte nicht zum gewünschten Erfolg im Weitsprung.

Plätze fünf und neun für Rhedes Sprungtalent

 

Mit dem fünften Platz im Dreisprung der Frauen machte Klaudia Kaczmarek bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Leipzig das halbe Dutzend voll. Seit 2012 gehört die Athletin des LAZ Rhede unter dem Hallendach zu den besten acht Dreispringerinnen Deutschlands. Als kleiner Wermutstropfen ist sicherlich anzusehen, dass diesmal mit 12,85 Metern nicht die 13 vor dem Komma stand. Als Ursache hat ihr Trainer Jürgen Palm die verbesserte Grundschnelligkeit ausgemacht. Was paradox klingt, denn eigentlich ist eine hohe Anlaufgeschwindigkeit die Voraussetzung für weite Sprünge. Jedoch gelingt dies nur bei optimierter Feinabstimmung im Sprung und hier bleibt noch viel Arbeit für Klaudia Kaczmarek und ihrem Trainer.

 

Am zweiten Wettkampftag stand Kaczmarek dann zusammen mit elf weiteren Springerinnen am Weitsprunganlauf. Dieser Wettkampf wurde vom Hallensprecher als einer der Höhepunkte der Meisterschaften angekündigt. Somit war klar, dass der Endkampf der besten acht Weitspringerinnen für Kaczmarek nur mit einem optimalen Sprung zu erreichen sein würde. Nach 5,98 Meter im ersten Versuch schaltete Kaczmarek in den Durchgängen zwei und drei jedoch dermaßen den Turbo ein, dass sie trotz Verlängerung des Anlaufes übertrat. Im Gesamtklassement landete sie damit auf dem neunten Rang. Ihre diesjährige Hallenbestweite von 6,25 Meter hätte den achten Platz bedeutet.

 

Besonders der zweite Wettkampftag der DM bot Stimmung und Spitzenleistungen von internationalem Niveau. Allerdings waren in einigen Disziplinen sowohl die Leistungen als auch die Teilnehmerzahlen besorgniserregend. So traten zum Hochsprung der Männer nur fünf Springer an und der 800-Meter-Vorlauf der Männer viel mangels Teilnehmer ganz aus.

 

Ergebnisse

 

 

 

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Mi

15

Feb

2017

64. Deutsche Hallenmeisterschaften am 18./19. Februar 2017 in Leipzig - Vorbericht

Bei den NRW-Hallenmeisterschaften 2017 in Leverkusen gewann Klaudia Kaczmarek den Dreisprung mit 12,97 Metern. In Leipzig hofft sie auf den DM-Effekt, um ihre gesteigerte Grundschnelligkeit umsetzen zu können. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Bei den NRW-Hallenmeisterschaften 2017 in Leverkusen gewann Klaudia Kaczmarek den Dreisprung mit 12,97 Metern. In Leipzig hofft sie auf den DM-Effekt, um ihre gesteigerte Grundschnelligkeit umsetzen zu können. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

Kaczmarek startet zum 30sten Mal bei Deutschen Meisterschaften

 

Bei der 64. Auflage der Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften in Leipzig tritt Klaudia Kaczmarek vom LAZ Rhede im Drei- und Weitsprung der Frauen an. Wie im Vorjahr ist Kaczmarek damit die einzige Athletin in Deutschland, die sich in beiden Disziplinen für die Hallen-DM qualifizieren konnte. Auch die Austragungsstätte ist mit der "Arena Leipzig“ gleich geblieben. Für Kaczmarek sicher ein gutes Omen, denn bei ihren bisherigen Auftritten in Leipzig (2014 und 2016) konnte sie jeweils mit persönlichen Bestweiten im Dreisprung glänzen. 2016 landete sie mit 13,39 Metern im Dreisprung und 5,98 Metern im Weitsprung jeweils auf dem fünften Rang.

Nach bislang 12,97 Meter im Dreisprung und 6,25 Meter im Weitsprung sollte es vor allem im Weitsprung deutlich weiter hinausgehen als im Vorjahr. Allerdings ist das Weitsprungteilnehmerfeld deutlich stärker als noch vor Jahresfrist und Kaczmarek rangiert an zehnter Stelle der vierzehn gemeldeten Springerinnen. Im Dreisprung liegt sie aussichtsreich auf der sechsten Position. Hier haben neun Athletinnen die Qualifikationsweite von 12,60 Meter geschafft. Eine weitere Athletin wurde ohne Norm zugelassen, sodass zehn Springerinnen am Samstag antreten werden. Nachdem Kaczmarek ihre deutlich verbesserte Grundschnelligkeit zuletzt im Dreisprung nicht in Weite umsetzen konnte, hofft ihr Trainer Jürgen Palm auf den "DM-Effekt“. Schließlich gehört Kaczmarek mit bisher 30 DM-Teilnahmen (2004-2017) zu den erfahrensten Teilnehmerinnen von Leipzig. Als Favoritinnen gehen im Dreisprung Neele Eckhard (Göttingen) und Kristin Gierisch (Chemnitz) sowie Claudia Salman-Rath (Frankfurt) und Alexandra Wester (Köln) an den Ablauf. An beiden Tagen überträgt Eurosport live aus Leipzig.

 

Zeitplan

 

 

 

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Di

14

Feb

2017

Kreis-Hallenmeisterschaften U14 am 11. Februar 2017 in Rhede und Kreis-Crosslaufmeisterschaften am 12. Februar in Hünxe

Marcel Eckers bewältigte die 6890 Meter lange Strecke der Männer in einem eindrucksvollen Start-Ziel-Sieg. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Marcel Eckers bewältigte die 6890 Meter lange Strecke der Männer in einem eindrucksvollen Start-Ziel-Sieg. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

Vier Titel für LAZ-Crossläufer

 

Rückläufige Teilnehmerzahlen im Nachwuchsbereich durch Schulreform

 

Gute Leistungen und geringe Teilnehmerzahlen sorgten für Gesprächsstoff bei den Kreis-Hallen-Meisterschaften der Jugend U14. In der Leichtathletikhalle des Besagroup-Sportparks Rhede gingen deutlich weniger Nachwuchstalente an den Start als in den Vorjahren. „Der zunehmende Ganztagsunter-

richt und G8 führen bei einigen Vereinen im Kreis fast zum Totalausfall“, erläutert LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm. der froh ist, dass das LAZ Rhede bisher noch deutlich besser dasteht. „Aber auch wir merken, dass die Kinder weniger häufig trainieren als noch vor zehn Jahren. Die technisch anspruchsvollen Disziplinen wie Hürdenlauf und Hochsprung leiden da als Erstes“, führt Palm weiter aus.

Dennoch gelang es den LAZ-Talenten, einige positive Akzente zu setzen. Allen voran Ronja van der Heiden, die den Weitsprung der W13 mit 4,73 Metern gewann und im 60-m-Hürdensprint (11,69sec) den dritten Platz belegte. Bester LAZ-Athlet der M13 war Linus Feldhaus, der im Hochsprung mit übersprungenen 1,42 Metern Zweiter und im Weitsprung mit der Weite von 4,78 Metern Dritter wurde. Schnell unterwegs war bei den Jungen M12 Janne Üffing. Mit einer Zeit von 9,23 Sekunden belegte er den dritten Platz und sprang zudem als Vierter 4,19 Meter weit. In der W12 sorgte Viktoria Wienand aus der Trainingsgruppe von Magnus Wilms und Kim-Melina Bomkamp für das beste LAZ-Resultat. Sie sprintete in 9,16 Sekunden als Zweite durchs Ziel.

 

In Einlageläufen über 60m Hürden unterboten Samuel Roths (10,18sec), Gerrit Vißer (10,67sec) und Enie Dangelmaier (10,44sec) die Qualifikationsnormen für die Nordrhein-Hallenmeisterschaften der Jugend U16.

 

 

Vier Kreismeistertitel errangen die Lauf-Asse des LAZ Rhede bei den Kreis-Crosslaufmeisterschaften in Hünxe. In der männlichen Jugend U18 sorgten Jan-David Ridder (13:54) und Jan Siebert (14:14) für einen Doppelsieg auf der 3500 Meter langen Strecke. Zusammen mit Leonhard Metz (4./15:30) ging auch der Mannschaftstitel nach Rhede. Die eindrucksvollste Leistung bot Marcel Eckers auf der Männerlangstrecke (6.890m). Vom Start weg setzte sich der Rhedenser an die Spitze des Feldes und zog bald einsam seine Kreise. Nach 26:06 Minuten lief er 35 Sekunden vor dem Zweiten durchs Ziel. Stefan Ritte hatte zuvor das Mittelstreckenrennen der Männer über 2370 Meter für sich entschieden (8:50).

 

Den zweiten Platz bei der M50 belegte in diesem Rennen Friedhelm Betting in guten 9:33 Minuten. Bei den jungen Lauftalenten wusste vor allem Helen Keiten-Schmitz mit einem zweiten Platz bei den Mädchen W10 zu überzeugen. Sie lief die ca. 1020 Meter lange Strecke in 4:27 Minuten. Einen guten dritten Platz erreichte die Mannschaft der weiblichen U10 mit Marieke Epping, Matilda Deing und Ela Kaya.

 

Ergebnisse Kreishallenmeisterschaften U14 in Rhede

 

Ergebnisse Kreis-Crossmeisterschaften in Hünxe

 

 

 

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Do

09

Feb

2017

47. Internationales Leichtathletik-Meeting des LAZ Rhede und 3. NRW-Hammerwurf-Cup am 29. Juli 2017 in Rhede

Robert Martey aus Ghana gewann den Weitsprung der Männer beim Meeting 2016 mit 7,51 Metern.
Robert Martey aus Ghana gewann den Weitsprung der Männer beim Meeting 2016 mit 7,51 Metern.

Formtest für WM in London

 

Auch bei die 47. Auflage des Internationalen Leichtathletik-Meetings des LAZ Rhede werden am Samstag, den 29. Juli über 200 Athleten aus über 20 Nationen im Besagroup-Sprtpark in Rhede erwartet. Den Auftakt machen bereits ab 13 Uhr die Hammerwerfer beim 3. NRW-Hammerwurf-Cup auf der runderneuerten Wurfanlage im Sportpark Rhede. Der neue Wurfring ermöglicht absolute Spitzenweiten.

 

Ab 17 Uhr geht es dann mit den Sprint-, Lauf und Sprungdisziplinen im Stadion weiter. Eine Woche vor den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in London nutzen zahlreiche Spitzenathleten aus aller Welt die Gelegenheit zu einem letzten Formtest. Traditionell stehen die Sprints der Männer und Frauen sowie der Weitsprung der Männer und Dreisprung der Frauen im Mittelpunkt. Mit dabei auch die Lokalmatadorin Klaudia Kaczmarek im Dreisprung.

 

Wieder im Programm sind die 400-m-Hürdenläufe der Männer und Frauen. Auch die Nachwuchstalente des Landesstützpunktes Rhede werden sich bei Staffelwettbewerben und Einzeldisziplinen dem Publikum präsentieren.

 

Disziplinen
 

Zeitplan

 

 

 

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Mo

06

Feb

2017

NRW-Hallen- und Winterwurfmeisterschaften am 4./5. Februar 2017 in Leverkusen

Bronze und DM-Norm: Die U18-Sprinterinnen Nike Dangelmaier (hinten), Elisa Stumpen (vorne) liefen zusammen mit ihren Staffelpartnerinnen Antonia Ciroth und Hannah Schoofs auf einen tollen dritten Rang über 4x200m (1:46,87 min).
Bronze und DM-Norm: Die U18-Sprinterinnen Nike Dangelmaier (hinten), Elisa Stumpen (vorne) liefen zusammen mit ihren Staffelpartnerinnen Antonia Ciroth und Hannah Schoofs auf einen tollen dritten Rang über 4x200m (1:46,87 min).

NRW-Titel für Ridder, Kaczmarek und Leiting

 

Einen starken Eindruck hinterließen die LAZ-Athleten bei den NRW-Hallen- und Winterwurf-

meisterschaften in Leverkusen. Mit sechs Medaillen (3/1/2) und zehn weiteren Endkampfplatzierungen konnten die LAZ-Sportler die Erwartungen des Trainerteams um LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm deutlich übertreffen.

 

Nach sieben Dreisprungsiegen in Folge bei Nordrhein-Hallenmeisterschaften verlängerte Klaudia Kaczmarek ihre Siegesliste bei NRW-Meisterschaften auf fünf. Bereits die weite ihres ersten Versuches blieb mit 12,84 Meter für die Konkurrenz unerreichbar, sodass früh die Spannung aus dem Wettkampf war. Auch die sechs Wettkampfsprünge von Mittwoch waren noch nicht ganz aus den Beinen, sodass Kaczmarek keine weitere Steigerung gelang. Immerhin betrug der Vorsprung vor der Zweiten mehr als einen Meter. Am Sonntag folgte bereits um 10 Uhr der Weitsprung der Frauen. Waren am Samstag die Pausen zwischen den Sprüngen durch das große Teilnehmerfeld zu lang, so waren sie mit nur sieben Weitspringerinnen deutlich zu kurz. Hinter der Olympiateilnehmerin Alexandra Wester (6,52m) landete Kaczmarek mit starken 6,24 Metern auf dem zweiten Platz. Mit drei weiteren Versuchen über die Sechs-Meter-Marke belegte Kaczmarek auch ihre Konstanz.

Ein starkes 800-m-Rennen zeigte Jan-David Ridder bei der männlichen U18. Wie vor zwei Wochen schlug er vom Start weg ein schnelles Tempo an und zog so das Feld auseinander. Nur ein Läufer des LC Paderborn konnte folgen und sogar in der dritten Runde an Ridder vorbeiziehen. Dieser bewies einmal mehr seine Kämpferqualitäten und sicherte sich mit einem starken Finish in 1:59,50 Minuten den NRW-Titel. Den dritten NRW-Titel für das LAZ Rhede errang der U18-Hammerwerfer Moritz Leiting. Der Kaderathlet schleuderte den 5-kg-Hammer auf  gute 51,77 Meter und qualifizierte sich damit deutlich für die Deutschen Winterwurfmeisterschaften in Sindelfingen. Hürdensprinter Henry Vißer hatte nicht den besten Tag erwischt und haderte mit technischen Problemen, die eine bessere Zeit als 8,47 Sekunden verhinderten. Dennoch reichte es für den Bundeskaderathleten zum dritten Platz. Am Sonntag sprintete Vißer dann noch auf den fünften Platz des 60-m-Finales (7,24 Sekunden).

 

Gemeinsame Freude ist beim Staffellauf vierfache Freude. So lagen sich nach dem 4x200-m-Finale der weiblichen U18 Nike Dangelmaier, Antonia Ciroth, Hannah Schoofs (alle Rhede) und Elisa Stumpen (Wesel) in den Armen. Mit schnellen Beinen und guten Wechseln hatte das Quartett in 1:46,87 Minuten die drittschnellste Zeit erzielt und zudem die DM-Norm um mehr als eine Sekunde unterboten. In den Einzeldisziplinen hatten zuvor schon Nike Dangelmaier als Vierte im 200-m-Lauf (25,99 Sekunden) und Antonia Ciroth als Fünfte im Hammerwurf (31,58m) überzeugt.

 

Das Staffelpech hatten diesmal die männlichen Trainingspartner gepachtet. In Führung liegend ging beim ersten Wechsel von Fridolin Stockhaus auf Jan Siebert das Staffelholz und mit ihm die Medaillenträume verloren. Besser lief es für die weibliche U20-Staffel. In der Besetzung Kim-Jessica Thöne, Marie Steldermann, Dorothee Klump (alle Rhede) und Alina Arenz (Wesel) lief das Quartett in 1:47,04 Minuten auf den sechsten Platz. Sechste Plätze errangen auch Jonas Theling im Weitsprung der U18 (6,10m), Kim-Jessica Thöne im Weitsprung der U20 (5,38m) und Dorothee Klump mit einer neuen persönlichen Bestweite von 38,88 Meter im Speerwurf der U20. Marie Steldermann belegte im Weitsprung mit 5,33 Metern den siebten und im 60-m-Hürdenfinale mit 9,31 Sekunden den achten Platz.

 

Ergebnisse

 

 

 

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Fr

03

Feb

2017

NRW-Hallen- und NRW-Winterwurfmeisterschaften 2017 am 4. und 5. Februar in Leverkusen – Vorbericht

Beim PSD-Hallenmeeting am vergangenen Mittwoch kratzte Klaudia Kaczmarek bereits an der 13-Meter-Marke im Dreisprung. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Beim PSD-Hallenmeeting am vergangenen Mittwoch kratzte Klaudia Kaczmarek bereits an der 13-Meter-Marke im Dreisprung. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

Kaczmarek hat die 13-Meter-Marke im Visier

 

Mit den NRW-Hallen- und Winterwurfmeisterschaften steht für 15 LAZ-Aktive die nächste Prüfung der Wintersaison auf dem Weg zu den Deutschen Meisterschaften auf dem Programm. Angeführt wird das LAZ-Team von der Drei- und Weitspringerin Klaudia Kaczmarek, die bereits am Mittwoch mit der Teilnahme an der "IAAF World Indoor Tour“ einen Höhepunkt in ihrer erfolgreichen Karriere feiern durfte. Die zwölfte Auflage des PSD-Hallenmeetings in Düsseldorf gehört seit diesem Jahr zu den fünf hochkarätigsten Hallenmeetings der Welt, sodass sich diesmal in allen Disziplinen die Crème de la Crème der internationalen Leichtathletik die Klinke in die Hand gab. 

 

Den Dreisprung der Frauen gewann die Europameisterin Patricia Mamona aus Portugal mit einer Weite von 14,11 Metern. Kaczmarek konnte überraschend in den Endkampf der besten sieben Springerinnen vorrücken und belegte mit 12,97 Metern den siebten Platz. Trotz der großartigen Unterstützung von 60 mitgereisten Athleten, Trainern und Funktionären des LAZ Rhede, wollte die 13-Meter-Marke noch nicht fallen. Dies sollte jedoch am Samstag in Leverkusen gelingen, denn wie gewohnt benötigt Kaczmarek einige Wettkämpfe, um die Trainingsleistungen in Weite umsetzen zu können. Im Weitsprung möchte Kaczmarek dann ihre persönliche Hallenbestweite von 6,30 Metern angreifen.

Heiße Eisen hat das LAZ Rhede auch im Jugendbereich im Feuer. Medaillenkandidaten sind dabei Henry Vißer im 60-m-Hürdensprint, Jan-David Ridder im 800-Meter-Lauf und Moritz Leiting im Hammerwurf. Bei der weiblichen Jugend gehört Nike Dangelmaier zum erweiterten Favoritenkreis auf die Medaillen in den 200-Meter-Läufen der U18. Endlauf bzw. Endkampfchancen hat auch Marie Steldermann im Weitsprung und 60-m-Hürdensprint der U20. Wie bei den Nordrhein-Hallenmeisterschaften schickt die StG Rhede-Sonsbeck-Wesel drei Jugendstaffeln über 4x200 Meter ins Rennen. Das LAZ Rhede stellt dabei das Gros der Staffelteams.

 

 

Zeitplan

 

 

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Di

31

Jan

2017

LAZ-Vereinsrekorde der Frauen

Jana Groß-Hardt hat überall die Nase vorn: vom 5000-m-Lauf bis zum Marathon hält sie die Vereinsrekorde inne. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Jana Groß-Hardt hat überall die Nase vorn: vom 5000-m-Lauf bis zum Marathon hält sie die Vereinsrekorde inne. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

Langstrecklerin Groß-Hardt mit 4 Vereinsrekorden

 

Nach der Veröffentlichung der Vereinsrekorde der Männer des LAZ Rhede vor zwei Jahren, können wir jetzt auch die Liste der Vereinsrekorde der Frauen veröffentlichen. Ein herzliches Dankeschön gilt Willi de Haan, der durch seine akribische Recherche der Bestenlisten der letzten Jahrzehnte nun die „Ewige“ Bestenliste der Frauen des Leichtathletik-Kreises-Rhein-Lippe veröffentlicht hat. Hier sind die "LAZ-Frauen“, wie nicht anders zu erwarten, sehr oft unter den Top-Ten zu finden.

 

Achtmal halten Athletinnen bzw. Staffeln des LAZ Rhede dabei die entsprechenden Kreisrekorde:

 Ulla Tüshaus (800m/2:05,01min), Jana Groß-Hardt (10km/34:57min; Halbmarathon/1:15:50h; Marathon/ 2:40:59h), Jasmin Nieland (3000mH/10:50,31min), Ulla Tüshaus, Irmgard Grommisch und Gudrun Schulz (3x800m/ 6:31,92min), Claudia Gerhard (Weitsprung/6,82m) und Klaudia Kaczmarek (Dreisprung/13,43m).

Die meisten Vereinsrekorde hält Jana-Groß-Hardt, die 2015 gleich viermal die bestehenden Bestleistungen deutlich verbessern konnte. So führt sie die LAZ-Rekordliste von 5000 Meter bis einschließlich dem Marathonlauf an. Am 6. September 2015 lief sie in Münster starke 2:40:59 Minuten. Den ältesten Vereinsrekord hält Ulla Lempkamp mit am 30. April 1978 in Coesfeld übersprungenen 1,82 Metern. Für die hochkarätigsten Leistungen sorgten die beiden K(C)laudias. Die Gladbeckerin Claudia Gerhard sprang am 19. Juli 1996 in ihrer Heimatstadt 6,82 Meter weit und rangiert damit auf Platz 21 der "Ewigen Deutschen Bestenliste der Frauen“. Platz 26 in diesem elitären Kreis hält Klaudia Kaczmarek, die sowohl am 21. Juni 2015 in Bottrop als auch am 22. Mai 2016 in Garbsen 13,43 Meter im Dreisprung erzielte.

 

 

Vereinsrekordliste Frauen

 

 

 

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Mo

23

Jan

2017

Nordrhein-Hallenmeisterschaften 2017 am 21./22. Januar in Leverkusen

Sieg und DM-Norm für U18-Läufer Jan-David Ridder in 1:57,82 Minuten über 800m. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Sieg und DM-Norm für U18-Läufer Jan-David Ridder in 1:57,82 Minuten über 800m. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

 Eindrucksvolle Siege und fünf DM-Normen

 

Eindrucksvolle Siege von Klaudia Kaczmarek und Jan-David Ridder und fünf DM-Normen für das LAZ Rhede bei den Nordrhein-Hallenmeisterschaften in Leverkusen sorgten für gute Laune beim Team des LAZ Rhede um Stützpunktleiter Jürgen Palm.

 

Dabei war Klaudia Kaczmarek bei ihrem siebten Landestitel im Dreisprung der Frauen eine Klasse für sich. Mit 12,88 Metern überbot sie locker die DM-Norm für die Deutschen Hallenmeister-

schaften in Leipzig (12,60m) und hatte einen Vorsprung vor der Zweiten von mehr als 1,5 Metern! Am zweiten Wettkampftag folgte dann im Weitsprung die „Zugabe“. Allerdings machte Kaczmarek die Sache mit zwei ungültigen Versuchen spannend, um mit einem Zittersprung auf 5,80 Metern die Führung zu übernehmen. Nach zweimal 6,01 Metern folgte mit 6,25 Metern im letzten Versuch ein klasse Schlussakkord und die zweite DM-Norm (6,15m) für Kaczmarek. 

Einen klassischen Start-Ziel-Sieg errang Jan-David Ridder im 800-Meter-Lauf der U18. Mit raumgreifenden Schritten brachte Ridder die Konkurrenz um den Leverkusener Ben Zappka vom Start weg unter Zugzwang, sodass bereits nach 400 Metern eine große Lücke zwischen dem Führungsduo und dem Rest des Feldes lag. Fest entschlossen, sich nicht überspurten zu lassen, hielt Ridder das Tempo hoch und konnte seinen Vorsprung bis ins Ziel verteidigen. Die neue persönliche Bestzeit von 1:57,82 Minuten bedeutet gleichzeitig die Norm für die Deutschen Jugendhallenmeisterschaften in Sindelfingen. In der gleichen Altersklasse schaffte es Jesse Südholt im Stabhochsprung mit 3,20 Metern auf den Bronzerang.

 

Dieses Ziel schaffte auch der Hürdensprinter Henry Vißer, der nach vierwöchiger Verletzungspause auf Anhieb in 8,24 Sekunden eine neue persönliche Bestzeit über 60m Hürden aufstellte. In einem hochkarätigen Teilnehmerfeld bedeutete dies Platz drei. Auch Erik Höpfner wurde mit Bronze dekoriert. Er lief im 800-Meter-Lauf der U20 in 2:01,31 Minuten eine neue persönliche Hallenbestzeit. Stark verbessert zeigte sich auch Marie Steldermann mit dem dritten Platz in 9,23 Sekunden im 60-m-Hürdenfinale der U20. Fünfte wurde hier Dorothee Klump in 9,52 Sekunden. Mit einer neuen persönlichen Bestweite von 10,12 Metern kämpfte erkämpfte sich Greta Boeck den vierten Platz im Kugelstoßen der weiblichen U20. Fünfte im Weitsprung wurde Kim-Jessica Thöne mit 5,36 Metern.

 

Erstmals unter 27 Sekunden lief Johanna Gries die 200 Meter und schaffte mit 26,97 Sekunden als Fünfte auch die Norm für die NRW-Meisterschaften in zwei Wochen. Pech hatte dagegen die 4x200-m-Staffel der weiblichen U18, die in der Besetzung Jamira Lauf, Johanna Gries, Antonia Ciroth und Elisa Stumpen (Wesel) zwar die zweitschnellste Zeit erzielt hatte, aber anschließend wegen Überlaufen der Bahnmarkierung disqualifiziert wurde. Einen starken dritten Rang erkämpfte sich die U18-Staffel der Jungs. Hier lief ein rein Rheder Quartett mit Fridolin Stockhaus, Jan Siebert, Fabian Baten und Jan-David Ridder nach 1:37,11 Minuten durchs Ziel. Mit erfüllter DM-Norm war die Staffel der weiblichen U20 zufrieden. Kim-Jessica Thöne, Marie Steldermann, Dorothee Klump und Lea Halmans (Sonsbeck) liefen in 1:47,22 Minuten auf den vierten Platz.

 

Ergebnisse

 

 

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Do

19

Jan

2017

Vorbericht: Nordrhein-Hallenmeisterschaften am 21./22. Januar 2017 in Leverkusen

Marie Steldermann hofft auf eine Medaille im 60-m-Hürdensprint. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Marie Steldermann hofft auf eine Medaille im 60-m-Hürdensprint. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

19 LAZ-Athleten starten in Leverkusen

 

Rund 850 Athleten des Leichtathletik-Verbandes Nordrhein sind für die Landesmeisterschaften am kommenden Wochenende in Leverkusen gemeldet. Das LAZ Rhede ist mit neunzehn Athleten vertreten. Angeführt wird das LAZ-Aufgebot von Klaudia Kaczmarek, die im Dreisprung der Frauen ihren sechsten Landestitel in Folge anstrebt. Darüber hinaus möchte die Bocholterin auch im Weitsprung in den Medaillenkampf eingreifen.

 

Als Titelverteidiger geht Jan-David Ridder in das 800-m-Rennen der männlichen U18. Sein stärkster Konkurrent dürfte der Leverkusener Ben Zapka sein. Auch Erik Höpfner startet über die 4 Hallenrunden, allerdings in der U20, wo er unter anderem auf seinen Sonsbecker Staffelpartner Jonas Hochstrate trifft. Nach einer vierwöchigen Verletzungspause greift der DLV-C-Kaderathlet Henry Vißer wieder ins Wettkampfgeschehen ein. Allerdings beschränkt sich Vißer auf einen Start im 60-m-Hürdensprint und verzichtet auf die 200 Meter, obwohl er dort als schnellster Teilnehmer gemeldet ist.

Gleich drei Weitspringerinnen aus der LAZ-Kaderschmiede sind im Weitsprung der weiblichen U20 gemeldet: Dorothee Klump, Kim-Jessica Thöne und Marie Steldermann, die auch im 60-m-Hürdensprint Medaillenchancen hat. Neben dem Kampf um Medaillen und Platzierungen geht es vor allem für die U18-Athleten um das Erreichen der Normen für die NRW-Meisterschaften am ersten Februarwochenende an gleicher Stelle. Dann wird auch Nike Dangelmaier wieder mit dabei sein, die an diesem Wochenende wegen schulischer Verpflichtungen fehlen wird.

 

 

Zeitplan

 

 

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Mi

18

Jan

2017

Kreishallenmeisterschaften 2017 Männer, Frauen, Jugend U16 bis U20 am 14. Januar im Besagroup-Sportpark Rhede

Nike Dangelmaier startet mit enormen Steigerungen in die neue Hallensaison. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Nike Dangelmaier startet mit enormen Steigerungen in die neue Hallensaison. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

Doppelsiege für Kaczmarek und Dangelmaier

 

Eine volle Leichtathletikhalle und zahlreiche Topresultate sorgten für beste Stimmung bei den Kreis-Hallenmeisterschaften der Leichtathleten im Besagroup-Sportpark-Rhede. Aus Sicht des LAZ Rhede ragten Klaudia Kaczmarek und Nike Dangelmaier mit Doppelsiegen im Weitsprung und 60-m-Sprint heraus. Obwohl bei Klaudia Kaczmarek noch die Feinabstimmung im Anlauf fehlte, landete sie bei ihrem einzig gültigen Versuch bei starken 5,90 Metern und damit mehr als einen Meter vor der Zweiten. Stark verbessert zeige sich Kaczmarek anschließend im Sprint und siegte in neuer persönlicher Bestzeit von 8,00 Sekunden. Dritte wurde hier Katrin Boche in 8,18 Sekunden.

 

Mit enormen Steigerungen ihrer bisherigen Bestleistungen setzte sich Nike Dangelmaier im Weitsprung und 60-m-Sprint der weiblichen U18 durch. Im Weitsprung segelte Dangelmaier auf 5,34 Meter und im 60-m-Finale siegte sie in 8,13 Sekunden. Gut aufgelegt zeigten sich auch Hannah Schoofs und Johanna Gries. Schoofs wurde mit 5,16 Meter Zweite im Weitsprung und in 9,93 Sekunden Dritte im 60-m-Hürdensprint und Johanna Gries gefiel mit 8,28 Sekunden im 60-m-Finale (3.). Bei der weiblichen U20 sorgte Marie Steldermann mit einem zweiten Platz im 60-m-Hürdensprint (9,52 Sekunden) und dem dritten Platz im Weitsprung (5,32m) für die besten LAZ-Platzierungen.

Die gleichen Platzierungen erreichte bei der W15 Jamira Lauf, die die 60m Hürden in 9,70 Sekunden lief und 4,98 Meter weit sprang. Eine neue persönliche Weitsprungbestleistung von 4,85 Metern bescherte Enie Dangelmaier den Titel im Weitsprung der W14. Silber gewann sie im 60-m-Sprint mit 8,63 Sekunden. Hier belegte Elena Heßling in 8,90 Sekunden den dritten Platz. Vizemeisterin im Hochsprung der W14 wurde Fiona Terhard mit übersprungenen 1,45 Meter. Den einzigen Kreistitel für die männlichen LAZ-Athleten holte Gerrit Vißer im Hochsprung der M14. Er übersprang 1,49 Meter. Im Weitsprung belegte er mit 4,72 den zweiten Platz. Dritter im 60-m-Sprint wurde Samuel Roths, der nach 8,44 Sekunden die Ziellinie überquerte.

 

Vizemeister bei den Männern wurde in 7,35 Sekunden Tristan Domin, der seit Jahresbeginn für das LAZ Rhede startet. Für die besten Resultate der männlichen U18 sorgten Fridolin Stockhaus im Sprint und Hürdensprint und Jonas Theling im Weitsprung. Während Stockhaus mit 7,58 Sekunden und 9,06 Sekunden jeweils Dritter wurde, sicherte sich Theling mit 6,04 Meter den zweiten Platz. Am kommenden Wochenende steht für rund zwanzig LAZ-Athleten bei den Nordrhein-Hallenmeisterschaften bereits der erste Höhepunkt der Hallensaison auf dem Programm.

 

Ergebnisse

 

 

 

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Di

10

Jan

2017

Hallenmeeting am 8. Januar in Dortmund

Nike Dangelmaier wechselt auf Johanna Gries: Die U18-Staffel wurde von Jamira Lauf und Antonia Cirth komplettiert und lief in 1:48,74 min souverän zum Sieg. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Nike Dangelmaier wechselt auf Johanna Gries: Die U18-Staffel wurde von Jamira Lauf und Antonia Cirth komplettiert und lief in 1:48,74 min souverän zum Sieg. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

LAZ-Staffeln laufen auf Rang eins

 

Mit zwei Staffelsiegen gelang den U18-Talenten des LAZ Rhede ein erfolgreicher Einstieg in die Hallensaison. Über 900 Athleten sorgten für ein volles Haus in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle. Das LAZ Rhede war mit zehn Athletinnen und Athleten der U18 vertreten. Das beste Einzelresultat erzielte Nike Dangelmaier, die im 200-Meter-Lauf in 26,00 Sekunden als Vierte eine neue persönliche Bestzeit aufstellte und dabei die Hallen-DM-Norm nur um zwei Zehntel verfehlte. Ein schnelles Debüt über die Hallenrunde gelang auch Jan Siebert als Achter der männlichen U18 in 24,50 Sekunden. Johanna Gries überzeugte ebenfalls mit 27,14 Sekunden (Platz 10).

Der NRW-Kaderathlet Jan-David Ridder bestritt sein erstes 400-m-Rennen und bestätigte in 53,19 Sekunden seine guten Trainingsleistungen. Im Klassement der U20 rangierte Ridder damit auf dem sechsten Platz. Einen guten fünften Platz im Kugelstoßen verbuchte Hannah Schoofs, die mit neuer persönlicher Bestweite von 10,84 Meter auch die Qualifikationsnorm für die Nordrhein-Hallenmeisterschaften überbot.

 

Zum Abschluss der Wettkämpfe testeten die LAZ-Athleten mit den 4x200-Meter-Staffeln die Wechsel für die Nordrhein-Hallenmeisterschaften in zwei Wochen. Die weibliche Jugend U18 siegte souverän in einer Zeit von 1:48,74 Minuten. Das Quartett wurde von Nike Dangelmaier, Johanna Gries, Jamira Lauf und Antonia Ciroth gebildet. Etwas zittern mussten nach dem Lauf die Jungs, die zwar in 1:38,84 Minuten die schnellste Laufzeit erreichten, aber beim ersten Wechsel zwischen Fridolin Stockhaus und Jan Siebert fast den Wechsel überlaufen hätten. Nach kurzer Besprechung der Kampfrichter ging dann jedoch die weiße Fahne hoch, sodass sich Fabian Baten und Jan-David Ridder mit den Staffelkollegen freuen durften.

 

Bereits am Samstag (14. Januar) steht mit den Kreishallenmeisterschaften im Besagroup-Sportpark die nächste Bewährungsprobe für die LAZ-Sportler an. Über 200 Athleten aus 24 Vereinen sind in den zehn Wettkampfklassen von W/M/14 bis zu den Männern und Frauen gemeldet. Das LAZ Rhede stellt mit über vierzig Athleten wie gewohnt die größte Mannschaft. Schon ein Jahr vor der offiziellen Zusammenlegung der LVN-Kreise sind schon mehrere Vereine des LVN-Kreises Kleve dabei. Bei freiem Eintritt werden von 11 bis 17 Uhr zahlreiche spannende und hochkarätige Entscheidungen erwartet.

 

Ergebnisse

 

 

 

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Fr

09

Dez

2016

DLV-Jahresbestenliste 2016

Beim Internationalen Meeting 2015 in Rhede lief David Klöckner (Mitte) in seiner Rekordzeit von 13,95 Sekunden über die 110m Hürden (Foto: Jan Hendrik Ridder).
Beim Internationalen Meeting 2015 in Rhede lief David Klöckner (Mitte) in seiner Rekordzeit von 13,95 Sekunden über die 110m Hürden (Foto: Jan Hendrik Ridder).

 

LAZ Rhede auf Platz 42 vom 1100 Vereinen

 

Seit nunmehr neun Jahren in Folge gehört das LAZ Rhede zu den Top-50-Leichtathletik-Vereinen in Deutschland. Gewertet werden die Einträge in die Deutsche Jahresbestenliste von der Jahrgangsstufe W/M 14 bis zur Frauen- und Männerklasse. Mit 55 Einträgen rangiert das LAZ Rhede 2016 auf Platz 42 von 1100 Vereinen, die mindestens einen Eintrag in der DLV-Bestenliste haben. Insgesamt sind 32 Aktive des Vereins gelistet. Die Spitzenposition nimmt wie im Vorjahr Henry Vißer ein, der gleich zwölf Mal in Einzeldisziplinen oder mit Staffeln zu den Top 50 gehört. Top-10-Platzierungen erreicht Vißer in der Altersklasse U20 im 110-m-Hürdensprint (7./14,34s), dem 400-m-Hürdenlauf (10./54,96s) und mit der 4x400-m-Staffel (9./3:23,20min) zusammen mit Fabian Wenning, Simon Heweling (beide Wesel) und Michel Boeck.

Neben dem Hürdensprint gehört das Hindernislaufen zu den Domänen des LAZ Rhede. Die beste Platzierung erreichte hier Malte Stockhausen, der über 2000m Hindernis (5:58,17min) in der U20 an Position 6 geführt wird. Zusammen mit Jonas Hochstrate (Sonsbeck) und Jan-David Ridder belegt Stockhausen mit 3x1000-m-Staffel der StG Rhede-Sonsbeck-Wesel (7:42,52min) Position 8. Damit Sockhausen seinen Studienwunsch Meeresbiologie mit seinen leistungssportlichen Ambitionen verbinden kann, weilt er seit September zum Studium in Florida. „Wie man als Läufer auf Meeresbiologie kommt, ist mir zwar schleierhaft, aber wir sind froh, dass Malte uns so in den Sommermonaten als Athlet erhalten bleibt. In Deutschland ist die Vereinbarkeit von Leistungssport und Studium deutlich schwieriger, da hier der Stellenwert des Sports an den Universitäten und Schulen sehr gering ist“, zeigt Jürgen Palm Verständnis für die Entscheidung seines Schützlings.

 

Top-10-Platzierungen erreichten auch Maximiliane Langguth im Hammerwurf der U23 (8./55,58m), Jonathan Kolks im Halbmarathon der U23 (8./1:09:06h), Klaudia Kaczmarek im Dreisprung der Frauen (6./14,43m) und die 4x100-m-Staffel der weiblichen U16 in der Besetzung Hannah Kempken (Sonsbeck), Jamira Lauf, Nike Dangelmaier und Johanna Gries (6./49,37s). Wie bei Jonathan Kolks wurde die Leistung der U16-Staffel auch mit einer DM-Bronzemedaille belohnt. Zum Abschluss seiner erfolgreichen Hürdenkarriere gelang auch David Klöckner im 110-m-Hürdenlauf die Wiederholung seines 10. Platzes in 14,01 Sekunden. Der dreifache DM-Finalist und Seriensieger bei NRW- und Westdeutschen-Meisterschaften feierte seine größten sportliche Erfolge bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften mit einem Titel und zwei Silbermedaillen.

 

Neben Hürdensprint und Hindernislauf gehört das Hammerwerfen zu den Erfolgsdisziplinen im LAZ Rhede. Nicht weniger als elf Einträge gehen hier auf das Konto der Trainingsgruppe von LAZ-Hammerwurftrainer Werner Niehaus. Dies blieb auch dem NRW-Leistungssportvorsitzenden Hubert Funke nicht verborgen, sodass Werner Niehaus für die Saison 2017 als NRW-Stützpunkttrainer Hammerwurf berufen wurde. „Eine schöne und verdiente Anerkennung für Werner, die er sich in seiner rund 40-jährigen Trainerlaufbahn erarbeitet hat“, freut sich Stützpunktleiter Jürgen Palm für seinen Trainerkollegen. In den Landeskader Hammerwurf wurde Moritz Leiting berufen, der mit einer Weite von 52,45 Metern in seinem Jahrgang der beste Werfer in NRW ist. Weitere Landeskaderathleten sind Nike Dangelmaier (Langhürden) und Jan-David Ridder (Mittelstrecke). Nike Dangelmaier liegt im DLV mit einer Zeit von 46,23 Sekunden an 14. Stelle im 300-m-Hürdenlauf und Jan-David Ridder an Position 19 im 800-m-Lauf der U18 (1:56,48min).

 

 

DLV-Jahresbestenliste

 

 

 

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Do

01

Dez

2016

Nordrhein-Crossmeisterschaften am 27. November in Wesseling

Gut taktiert ist halb gewonnen: Jan-David Ridder benötigte nur 13:09 Minuten für die 3,5 km lange Crossstrecke.
Gut taktiert ist halb gewonnen: Jan-David Ridder benötigte nur 13:09 Minuten für die 3,5 km lange Crossstrecke.

Ridder läuft eindrucksvoll zum dritten Landestitel

 

Mit einem kompletten Medaillensatz im Gepäck kehrten die LAZ-Läufer von den Nordhein-Crossmeisterschaf-

ten in Wesseling zurück. Seinen dritten Landestitel des Jahres errang Jan-David Ridder, der den 3,5-km-Lauf der U18 in eindrucksvoller Manier gewann. In den ersten beiden Runden hielt sich Ridder geschickt an dritter Position und überließ die Führungsarbeit Max Nores (Aachen) und Till Grommisch (Essen), dem Sohn des ehemaligen LAZ-Langstreck-

lers Werner Grommisch, der jetzt als NRW-Teamleiter Lauf fungiert. In der letzten Runde startete Ridder dann seinen Angriff und brachte schnell 30 Meter zwischen sich und die Verfolger. Nach 13:09 Minuten erreichte er das Ziel deutlich vor Till Grommisch .

Nach Bronze im Vorjahr errang Friedhelm Betting diesmal Silber im Lauf der M50. Auf der 5,5km langen Strecke durch den Wesselinger Park holte Betting alles aus sich heraus und behauptete gegen starke Konkurrenz in 22:34 Minuten den zweiten Platz bis ins Ziel. Die Bronzemedaille war dann das Gemeinschaftsprodukt der männlichen U16 (56 Punkte). Schnellster LAZ-Läufer über 2,6km war Jan Siebert, der in 11:15 Minuten den achten Platz der M15 belegte. Auf den Plätzen dreizehn, fünfzehn und sechzehn folgten Jonas Arnold (12:03), Michel Fahrland (12:08) und Fabian Baten (12:36). Gute Leistungen boten auch Janek Betting und Erik Höpfner bei der U20. Während Janek Betting auf der Langstrecke (6,5km) in 25:22 Minuten den vierten Platz belegte, rangierte Erik Höpfner auf der Mittelstrecke (3,5km) in 13:52 Minuten auf dem fünften Platz.

 

Ergebnisse

 

 

 

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Mi

30

Nov

2016

Mitgliederversammlung und Jahresabschlussfeier des LAZ Rhede am 26. November 2016

U20-Athlet Henry Vißer (Mitte) absolvierte bereits einen ersten Lehrgang am Olympiastützpunkt in Berlin (links: Stützpunktleiter Jürgen Palm, rechts: Vorsitzender Andreas Böing).
U20-Athlet Henry Vißer (Mitte) absolvierte bereits einen ersten Lehrgang am Olympiastützpunkt in Berlin (links: Stützpunktleiter Jürgen Palm, rechts: Vorsitzender Andreas Böing).

 

Vißer in Bundeskader berufen

 

Eine positive Bilanz konnte der 1. Vorsitzende des LAZ Rhede, Andreas Böing, den Mitgliedern bei  der Jahresversammlung im Saal Stockhorst vorlegen. Er bedankte sich bei allen Helfern und Förderern des Vereines, die für einen reibungslosen Verlauf der in 2016 durchgeführten Großveranstaltungen sorgten. Neben dem 46. Internationalen LAZ Meeting ragten dabei die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der U20 und die Nordrhein-Team-Endkämpfe heraus. Mit vier Bronzemedaillen bei Deutschen Meisterschaften, sowie weiteren fünfzehn Endkampfplatzierungen auf nationaler Ebene, knüpften die LAZ-Asse nahtlos an die Erfolge der letzten Jahre an. Den Sprung an die nationale Spitze hat Henry Vißer geschafft, der als Bronzemedaillengewinner im 110-m-Hürdensprint der U20 in den Bundeskader berufen wurde und bereits einen ersten Lehrgang am Olympiastützpunkt Berlin besucht hat.

Etwas Essig in den Wein musste LAZ-Kassenwart Andreas Stockhausen bei seinem Finanzbericht schütten, der sich auf das Geschäftsjahr 2015 bezog. Ursache für das Defizit waren die zahlreichen DM-Teilnahmen und die damit verbundenen Wettkampffahrten von Husum über Neubrandenburg bis Karlsruhe und Markt Indersorf in Bayern. Gedeckt werden konnte das Minus aus den Rücklagen, sodass die Versammlung den Vorstand einstimmig entlastete. Einstimmig erfolgten auch die Wahlen, sodass Andreas Böing weitere zwei Jahre den Verein anführt. Bestätigt wurden auch Sportwart Jürgen Palm, Schülerwartin Heidi Langguth und Schriftführerin Doris Groß-Bölting.

 

Bei der anschließenden Jahresabschlussfeier durfte Andreas Böing dann auch Bürgermeister Jürgen Bernsmann sowie den Ehrenvorsitzenden des LV Nordrhein, Franz-Josef Probst und Frau Gerdi, und die Ehrenvorsitzende Martha Krasenbrink begrüßen. Zusammen mit Sportwart Jürgen Palm ehrte er die erfolgreichsten Athleten des Jahres. Aufgrund der zahlreichen Erfolge mit Staffeln und Mannschaften durften 59 Sportlerinnen und Sportler auf die Bühne. An der Spitze die erfolgreiche Weit- und Dreispringerin Klaudia Kaczmarek, die neben NRW- und Westdeutschen Meistertiteln drei fünfte Plätze bei Deutschen Meisterschaften errungen hat.

 

Verabschiedet wurde Heidi Langguth, die als Schülertrainerin neunzehn Jahre erfolgreich in der Talentförderung aktiv war, dem Verein aber als Schülerwartin erhalten bleibt. Viel Applaus erhielt auch David Klöckner, der amtierende Kreisrekordhalter im 110-m-Hürdenlauf (13,95s). Er hat nach zahlreichen NRW-Titeln und drei Finalteilnahmen bei Deutschen Meisterschaften die Spikes an den Nagel gehängt, um nach erfolgreichem Studium ins Berufsleben einzusteigen.

 

Für Begeisterung sorgte das neue Vereinsvideo, das der ehemalige LAZ Weitspringer Christian Dangelmaier zusammen mit den Athleten des LAZ Rhede produziert hat. Gewürdigt wird in dem Video auch besonders die engagierte Trainerarbeit eines eingespielten Teams von hoch motivierten Übungsleitern von 16 bis 76 Jahren.

 

LAZ Sportlerehrung 2016
Liste geehrter Athletinnen und Athleten und deren Leistungen.
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Mo

28

Nov

2016

Video:   LAZ Rhede - Vereinsportrait

Video: LAZ Rhede - Vereinsportrait
Video: LAZ Rhede - Vereinsportrait
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Mi

23

Nov

2016

3. Lauf der Aaltener Crosslaufserie am 19. November

Die 14-jährige Elena Epping lief ein starkes Rennen über 5km und kam in ihrem Lauf als Vierte durchs Ziel. (Foto: Jan Hendrik Ridder)
Die 14-jährige Elena Epping lief ein starkes Rennen über 5km und kam in ihrem Lauf als Vierte durchs Ziel. (Foto: Jan Hendrik Ridder)

Platz vier für Elena Epping

 

Den dritten Lauf der Aaltener Crosslaufserie nutzten die LAZ-Laufasse als willkomme-

ne Generalprobe für die Nordrhein-Crossmeisterschaf-

ten am kommenden Sonntag in Wesseling. Über 5km liefen Janek Betting in 17:14 Minuten (9.) und Jan-David Ridder als Neunter (17:36 min) ansprechende Zeiten. Der Routinier Stefan Ritte lief als Fünfter in 17:13 Minuten die schnellste Zeit aus Sicht des LAZ Rhede. Dominiert wurde der Lauf von den starken Läufern aus Doetinchen. Im Frauenfeld landete die 14-jährige Elena Epping auf dem vierten Platz (22:30min).

Über 2km gab es den gewohnten Zieleinlauf mit Jan Siebert als Zweiter (7:01min) und Michel Fahrland als Drittplatziertem (7:30). Ihren dritten Tagessieg in Folge schaffte Heleen Keiten-Schmitz, die in 4:22 Minuten eine neue persönliche Bestzeit aufstellte. Fünfte wurde bei den Mädchen W9 Johanna Döring (4:37min). Tagessiege errangen in ihren Altersklassen auch Charlotte Jochmann in der W7 (5:06min) und Lutz Meckelholt bei der M5 (5:45min). Auf den zweiten Plätzen rangierten mit Marieke Epping (W9/5:05min)) und Jan Epping (M5/5:52min)) jeweils die Trainingspartner der siegreichen Nachwuchstalente. Einen guten dritten Platz belegte Marc Schleuter bei der M7 (4:50min).

 

Ergebnisse

 

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Di

15

Nov

2016

Aaltener Crosslaufserie, 2. Lauf am 12. November in Aalten/NL

Janek Betting absolvierte die 10-km-Distanz in guten 37:21 Minuten. (Foto: Jan Hendrik Ridder)
Janek Betting absolvierte die 10-km-Distanz in guten 37:21 Minuten. (Foto: Jan Hendrik Ridder)

Betting schnellster Läufer des Tages

 

Auch beim zweiten Lauf der Aaltener-Crosslaufserie schlugen sich die jüngsten Talente des LAZ Rhede mit Bravour. Bei den Bambinis (4-5 Jahre) siegte bei den Jungs Lutz Meckelholt in 5:49 Minuten vor Jan Epping (6:07). Bei den Mädchen belegte Romy Wyss in 6:44 Minuten den zweiten Platz. In der Altersklasse bis einschließlich 7 Jahre errangen Charlotte Jochmann (5:09) und Marieke Epping (5:10) einen Doppelsieg. Schnellste Läuferin der W9 war in 4:33 Minuten erneut Heelen Keiten-Schmitz. Einen guten vierten Platz erreichte hier Johanna Döring (4:47). Über 2km belegte Lene Goyke in 8:58 Minuten ebenso Platz zwei wie Jan Siebert in 7:09 Minuten bei den Jungen. Hier wurde Michel Fahrland wie in der Vorwoche Dritter (7:35). Über 5km sorgten Elena Epping als Zweite (22:43) und Stefan Ritte als Dritter (17:39) für die besten Platzierungen aus Sicht des LAZ Rhede. Schnellster Läufer des Tages über 10km war in 37:21 Minuten Janek Betting, der es dabei vor allem in der zweiten Runde noch etwas lockerer angehen ließ.

 

Ergebnisse

 

 

 

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Mo

14

Nov

2016

Bestellung neuer Trainingsbekleidung

 

Liebe Athletinnen und Athleten!

 

Liebe Eltern!

 

  

Vom 15.-25. November

 

bieten wir wieder die Möglichkeit

 

zur Anprobe und Bestellung von:

 

 

Traingsanzügen, T-shirts,

 

kurzen und langen Laufhosen,

 

Trikots und Zweiteilern von Erima!

 

  

jeweils von

 

15:45 – 16:15 Uhr

 

und

 

17:45 -18:15 Uhr

 

im Schulungsraum

 

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Do

10

Nov

2016

Mitgliederversammlung u. Jahresabschlussfeier

Einladung

 

Zur Mitgliederversammlung des LAZ Rhede e.V.

 lade ich hiermit ein auf

 

Samstag, den 26. November 2016 um 18:00 Uhr

 in die Gaststätte Stockhorst,

 Rhede-Vardingholt, Hauptstraße 38.

 

Tagesordnung:

 1. Begrüßung, Anwesenheitsliste, Festlegung der Protokollführung

 2. Festlegung der Tagesordnung

 3. Festlegung der Stimmrechte

 4. Jahresberichte des Vorstandes: Vorsitzender, Sportwart, Kassenwart

 5. Bericht der Rechnungsprüfer

 6. Entlastung des Vorstandes

 7. Wahlen: 1. Vorsitzender, Schriftführerin, Sportwart,

                    Jugend- und Schülerwartin

8. Ausblick auf das Sportjahr 2017, Termine, Planungen

9. Verschiedenes

 

Im Anschluss daran findet ab ca. 19:15 Uhr unsere  Jahresabschlussfeier mit Sportlerehrung statt, zu der auch Partner herzlich eingeladen sind. Der Kostenbeitrag für das Essen beträgt 8,- € für Erwachsene und 5,- € für Jugendliche.

 

Wir bitten um verbindliche Rückmeldungbis spätestens zum 21.11.2016.

 

Andreas Böing, Vorsitzender

 

 

 

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Di

08

Nov

2016

1. Lauf der „Boekelder- Crosslaufserie des AVA 70“ am Samstag, den 5. November in Aalten

 

Nachwuchstalente laufen ganz vorn

 

Beim ersten Lauf der traditionsreichen Crosslaufserie des AVA 70 Aalten konnten sich vor allem die jüngsten Lauftalente des LAZ Rhede in Szene setzen. Aus der Trainingsgruppe von Greta Boeck siegten auf der neuen Strecke am Aladnerweg Marieke Epping, Heleen Keiten-Schmitz und Jan Epping in ihren jeweiligen Altersklassen. Die flache und schnelle 1-km-Strecke war durch einige Hindernisse und enge Wendungen recht anspruchsvoll.

Bei den Mädchen bis 7 Jahren siegte Marieke Epping in 5:09min vor ihrer Trainingspartnerin Charlotte Jochmann (5:27). Bei den Mädchen bis 9 Jahre bot Heleen Keiten-Schmitz in 4:34 Minuten eine tolle Vorstellung. Fünfte wurde hier Johanna Döring (4:58). Bei den Jungen bis fünf Jahren lief Jan Epping in 6:01 Minuten als Sieger durchs Ziel. Zweiter wurde Lutz Meckelholt in 6:07 Minuten.

 

Podestplätze bei den Jungen bis 15 Jahren belegten Jan Siebert und Michel Fahrland. Über 2 km musste sich Siebert in 7:07 Minuten nur knapp einem Läufer aus Aalten geschlagen geben. Fahrland folgte in 7:216 Minuten. Im 5-km-Lauf der Frauen belegte die 14-jährige Elena Epping in 22:44 Minuten den dritten Platz. Ihr folgte Antonia Ciroth in 22:45 Minuten.

 

Ergebnisse

 

 

 

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Mi

05

Okt

2016

NRW Hammerwurf-Cup 2016 am 1. Oktober in Olfen

Moritz Leiting, Janne Stockhausen, Ann-Kathrin Pennekamp, Trainer Werner Niehaus und Jana Haves (v.l.) gehören zu den stärksten Nachwuchs-Hammerwerfern in NRW.
Moritz Leiting, Janne Stockhausen, Ann-Kathrin Pennekamp, Trainer Werner Niehaus und Jana Haves (v.l.) gehören zu den stärksten Nachwuchs-Hammerwerfern in NRW.

 

LAZ-Hammerwerfer unter den NRW-Besten

 

Zum Abschluss des sechs Stationen umfassenden NRW-Hammerwurf-Cups trafen sich die besten Nachwuchswerferinnen und -werfer aus NRW in Olfen. Das LAZ Rhede war mit fünf Athletinnen und Athleten aus der Trainingsgruppe von Werner Niehaus erneut stark vertreten. Die U20-Athletin Ann-Kathrin Pennekamp schaffte sowohl in der Tageswertung mit einer Weite von 40,59 Meter als auch in der Gesamtwertung (123,15m) den zweiten Platz hinter der U20-WM-Teilnehmerin Michelle Dopke (Liechlinger TV). Dritter in der Altersklasse U18 wurde Moritz Leiting (151,24m), der auch in Olfen wieder die 50-Meter-Marke übertraf und mit 50,41 Metern auch hier Dritter wurde. Auf dem vierten Platz der Cup-Wertung folgte sein Trainingspartner Luis Deutmeyer (140,04m). 

 

Mit einer Gesamtweite von 112,93 Metern rangiert Jana Haves in der U18 auf dem fünften Platz. Zweite bei den Schülerinnen W15 wurde Antonia Ciroth mit 31,49 Metern in Olfen und 95,40 Metern insgesamt. Als jüngste Teilnehmerin rangiert Janne Stockhausen auf dem dritten Platz der W14 (89,15m). Sie erzielte mit 29,14 Metern einen neue persönliche Bestleistung. In die Gesamtwertung gingen die drei besten Wettkampfergebnisse aus sechs möglichen Wettkämpfen ein. Darunter auch die Veranstaltung im Rahmen des Internationalen Leichtathletik-Meetings in Rhede. „Rhede ist natürlich für die jungen Talente ein Highlight“, freute sich der Organisator und Landestrainer Franz-Josef Sträter (Olfen) über die Beteiligung des LAZ Rhede an der Cup-Serie.

 

Ergebnisse

 

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Di

27

Sep

2016

Nordrhein-Kreisvergleichskämpfe am 25. September in Troisdorf

Fridolin Stockhaus wechselt auf Benjamin Bruné. Zusammen mit Jonas Theling und Erik Kühnen aus Sonsbeck lief die U18-Staffel die 4x100m in Saison bestzeit (46,44 sec). (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Fridolin Stockhaus wechselt auf Benjamin Bruné. Zusammen mit Jonas Theling und Erik Kühnen aus Sonsbeck lief die U18-Staffel die 4x100m in Saison bestzeit (46,44 sec). (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

Mannschaftstitel mit Tanzeinlage

 

Wieder einmal konnten nur die Athleten des LVN-Kreises-Rhein-Lippe in die Phalanx des LVN-Kreises-Bergisches-

Land (Bayer Leverkusen und weitere Vereine) eindringen und einen Mannschaftstitel bei den Nordrhein-Kreis-Vergleichskämpfen der U16 und U18 erringen. In Troisdorf feierten die Athletinnen der weiblichen U16 den Gewinn mit einer eigens einstudierten Choreographie. Die weibliche Jugend U18 schrammte mit 122 Punkten nur 4 Zähler am ersten Platz vorbei. Auf dem Bronzeplatz landete die männliche Jugend U16 (99 Punkte) und Neunte wurde die männliche Jugend U18 (70 Punkte).

 

Bei hochsommerlichen Temperaturen zeigten die Talente aus Rhede und weiteren Vereinen des Kreises noch einmal gute Leistungen. Allen voran die Mädels der 4x100-m-Staffel der U16, die in der DM-Besetzung Hannah Kempken, Nike Dangelmaier, Jamira Lauf und Johanna Gries in 50,22 Sekunden siegten. Zuvor hatten bereits Nike Dangelmaier im 800-m-Lauf (2:26,23min), Elena Epping im 2000-m-Lauf (7:43,71min) und Antonia Ciroth im 300-m-Lauf (43,71sec) mit vierten Plätzen wertvolle Punkte für das Team geholt.

 

Bei der männlichen U16 standen Jan Siebert, Fabian Baten, Jonas Arnold und Martin Langstein im Aufgebot der Kreisauswahl. Siebert sprang als Achter 5,62 Meter weit und lief die 300 Meter in exakt 39 Sekunden (6.). Fabian Baten erzielte 12,04 Sekunden im 80-m-Hürdensprint (9.) und Jonas Arnold erreichte das 800-m-Ziel als Achter in 2:20,95 Minuten. In der abschließenden Staffel lief noch Martin Langstein mit. Hier klappten jedoch die Wechsel nicht wie gewohnt, sodass das Quartett in 49,81 Sekunden nur den zehnten Platz belegte.

 

Bei der männlichen Jugend U18 sorgten Jonas Theling mit 5,87 Metern im Weitsprung (8.) und Fridolin Stockhaus im 110-m-Hürdenlauf in 16,21 Sekunden (9.) für die besten Einzelresultate. Die Staffel lief mit Fridolin Stockhaus, Benjamin Bruné, Jonas Theling und Erik Kühnen (Sonsbeck) in 46,44 Sekunden Saisonbestzeit (10.).

 

Mit einer neuen persönlichen Bestweite von 52,45 Metern überzeugte Moritz Leiting beim Reiner-Kobs-Gedächtnismeeting in Dortmund. Der U18-Hammerwerfer aus der Trainingsgruppe von Werner Niehaus belegte damit den dritten Platz. Auf dem fünften Platz landete sein Trainingspartner Luis Deutmeyer (47,56m).

 

Einzel-Ergebnisse Kreisvergleichskämpfe

 

Mannschaftsergebnisse Kreisvergleichskämpfe

 

 

 

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Mi

21

Sep

2016

LV Nordrhein-Team-Endkämpfe U18/U16/U14 am 18. September 2016 in Rhede

Trainerin Heidi Langguth (links) bekam zum Abschied von ihren U14-Mannschaften die Silbermedaillen.
Trainerin Heidi Langguth (links) bekam zum Abschied von ihren U14-Mannschaften die Silbermedaillen.

 

1 x Gold und 3 x Silber für LAZ-Mannschaften

 

Nach 19 Jahren verabschiedet sich Heidi Langguth als Übungsleiterin

 

Zum Abschied bescherten die U14-Mannschaften der StG Rhede-Sonsbeck ihrer Trainerin Heidi Langguth zwei Silbermedaillen bei den Nordrhein-Team-Endkämpfen im Besagroup-Sportpark Rhede. Nach neunzehn Jahren verabschiedet sich Heidi Langguth als Übungsleiterin, bleibt dem LAZ Rhede jedoch als Schüler- und Jugendwartin erhalten. Einen größeren Rahmen als bei der U20-Team-DM hätte es für die Nachwuchstalente aus Rhede und Sonsbeck nicht geben können. Und was die U20-Athleten nicht schafften, gelang der männlichen U14: sie ließen die Nachwuchsathleten aus Leverkusen hinter sich!

Tilmann Welling wurde in 11,10 Sekunden 14. im 60-m-Hürdenlauf der U14. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Tilmann Welling wurde in 11,10 Sekunden 14. im 60-m-Hürdenlauf der U14. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

Der Sieg ging mit 325 Punkten an die extrem quirligen Jungen vom ASV Köln. Nach toller Aufholjagd und trotz der Disqualifikation der ersten Staffel schafften die Jungs der Startgemeinschaft noch die Wende und errangen mit 309,5 Punkten vor der LAV Bayer Uerdingen/

Dormagen (305) den zweiten Platz. Schnellster Hürdensprinter aller Teilnehmer war in 10,14 Sekunden Gerrit Vißer, der auch mit 10,26 Metern (6.) im Kugelstoßen und 50 Metern im Ballwurf (7.) für reichlich Punkte sorgte. In einer in sich geschlossenen Mannschaft überzeugten auch Tilman Welling mit 2:36,40 Minuten über 800 Meter, Matz Grunden mit 4,71 Metern im Weitsprung (8.) und Samuel Roths mit 10,66 Sekunden über 60m Hürden (7.).

 

Die weibliche U14 setzte sich sogar dreimal an die Spitze des Klassements. Neben den Sonsbeckerinnen Elena Aengeneyndt im Hürdensprint (9,90sec) und Pauline Schultze über 800 Meter (2:29,80min) brillierte Ronja van der Heiden mit 45 Metern im Ballwurf. Vierte wurde Enie Dangelmaier mit 38 Metern. Auch Maja Terhorst mit 2:39,95 Minuten, Rieke Unland im Hürdensprint (10,65sec) und Enie Dangelmaier im Weitsprung (4,76m). Eine starke Leistung bot auch die 4x75-Meter-Staffel, die in der Besetzung Enie Dangelmaier, Elena Heßling, Rieke Unland und Elena Aengeneyndt in 40,19 Sekunden auf den vierten Platz liefen.

Jan siebert siegte im Hochsprung der U16 mit 1,64 m. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Jan siebert siegte im Hochsprung der U16 mit 1,64 m. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

Für goldigen Glanz sorgten dann die Jungs der U16-Mannschaft. Mit 8.498 Punkten pulverisierten die Talente aus Rhede und Sonsbeck ihr Vorkampfe-

rgebnis von knapp über 7.000 Zählern. In sechs von sieben Disziplinen stellten die Schützlinge von LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm, LAZ-Wurf-

trainerin Elli Niehaus und René Niersmann (Sons-

beck) den Tagessieger. Jan Siebert lief die 80m Hürden erstmals bei regulären Windbedingun-

gen unter 12 Sekunden (11,70sec) und siegte auch mit 1,64 Metern im Hochsprung. Gleich um dreißig Zentimeter verbesserte Fabian Baten seine Weitsprungbestleistung auf 5,57 Meter und siegte damit vor Jan Siebert, der 5,48 Meter weit sprang. Baten konnte sich auch über persönliche Bestleistungen im Hürdensprint (11,93sec/3.) und im Kugelstoßen (11,28 m) freuen. Bester Speerwerfer war mit 37,37 Metern Jonas Arnold. Blitzsaubere Wechsel zeigten in der 4x100-Meter-Staffel Martin Langstein, Fabian Baten, Jan Siebert und Jonas Arnold, die nach 48,13 Sekunden das Ziel erreichten.

 

Abgerundet wurde das erfolgreiche Leichtathletikwochenende durch den zweiten Platz der weiblichen Jugend U16. Hinter den Mädchen aus Bottrop sorgten die Athletinnen aus Rhede und Sonsbeck mit 8.235 Punkten für Jubel auf der Tribüne. Die vielseitige Nike Dangelmaier setzte sich in schnellen 2:26,58 Minuten über 800 Meter durch und sprang 5,09 Meter weit. Persönliche Bestzeiten erzielten auch Johanna Gries im 100-Meter-Lauf (13,08sec) und Antonia Ciroth über 800 Meter ( 2:38,66 min ). Eindrucksvoll war auch die abschließende 4x100-Meter-Staffel, die in der Besetzung der DM-Bronzestaffel aus Bremen lief. Die Sonsbeckerin Hannah Kempken wechselte schon in Führung liegend auf Nike Dangelmaier, die ebenso wie Jamira Lauf und Johanna Gries den Vorsprung auf fast zwei Sekunden ausbauten. Im Ziel blieben die Uhren nach 49,81 Sekunden stehen.

 

Ergebnisse MJ U14

 

Ergebnisse WJ U14

 

Team-Ergebnisse U16/U18

 

Einzelergebnisse U16/U18

 

 

 

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Mo

19

Sep

2016

Team DM Jugend U20/U16 am 17./18. September 2016 in Rhede

Den 4. Platz aus dem Vorjahr verteidigt: Die StG Rhede-Sonsbeck-Wesel überzeugte mit großem Teamgeist und herausragenden Einzelleistungen.
Den 4. Platz aus dem Vorjahr verteidigt: Die StG Rhede-Sonsbeck-Wesel überzeugte mit großem Teamgeist und herausragenden Einzelleistungen.

 

Großer Teamgeist – gute Ergebnisse

  

Henry Vißer mit 3 Einzelsiegen erfolgreichster Athlet der DM

 

„In welchem Bereich liegt Rhede noch vor Berlin?“. Diese rhetorische Frage von LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm entlockte dem Rheder Bürgermeister Jürgen Bernsmann ein Schmunzeln. Kein Wunder, denn der erste Bürger der Stadt Rhede hatte kurz zuvor die erfolgreichen Athleten der Startgemeinschaft Rhede-Sonsbeck-Wesel zum 4. Platz der U20-Team-DM beglückwünscht. Mit 179,5 Punkten verteidigten die Lokalmatadore den vierten Platz aus dem Vorjahr. Hinter den Großvereinen aus Leverkusen (247), Uerdingen-Dormagen (216) und Wattenscheid (211) hatten die Sprinter, Springer, Läufer und Werfer der Startgemeinschaft einen komfortablen Vorsprung auf Darmstadt (152,5) und dem Verein der Harting Brüder dem SCC Berlin (152). 

Großes Lob erhielten die fleißigen Helfer rund um den LAZ-Vorsitzenden Andreas Böing von der DLV-Jugendwartin Esther Fittko und der LVN-Veranstaltungsleiterin Petra Bous, die befand: “Dies waren meine vierten Deutschen Meisterschaften in diesem Jahr und heute bin ich zum ersten Mal zu 100% zufrieden.“ Und in der Tat, die rund 100 Helfer des LAZ Rhede und über 130 Kampfrichter des LV Nordrhein taten alles, um für die rund 1200 Talente aus ganz Deutschland beste Bedingungen zu schaffen. Auch das Wetter spielte mit, sodass am Ende einer langen Saison noch zahlreiche Bestmarken purzelten und die rund 1500 Zuschauer an zwei Wettkampftagen großen Sport zu sehen bekamen.

 

Dafür sorgte vor allem Henry Vißer, der bei drei Einzelstarts drei Siege für die StG Rhede-Sonsbeck-Wesel holte und somit der erfolgreichste Athlet der gesamten DM war. Vor allem sein Debüt über 400m Hürden ließ die Konkurrenz staunen. In 54,96 Sekunden lief Vißer von Null auf Platz Zehn der Deutschen Jugendbestenliste und holte als „Joker“ gleich 22 Punkte für sein Team. Am zweiten Tag siegte er in 14,77 Sekunden auf seiner Paradestrecke, den 110m Hürden, und düpierte mit 13,87 Metern im Dreisprung alle Spezialisten. Zusammen mit seinen Staffelkollegen Magnus Wilms, Michel Boeck und Simon Heweling lief er in 43,00 Sekunden auf den vierten Platz.

 

Die beste weibliche Athletin aus Sicht des LAZ Rhede war Marie Steldermann, die über 400m Hürden in 65,27 Sekunden den zweiten Platz belegte und über 100m Hürden in 15,05 Sekunden Vierte wurde. Doch entscheidend für den Mannschaftserfolg war der große Teamgeist aller 33 Athleten. So trabte Michel Boeck nur fünf Minuten nach seinem 400m Lauf (52,28 sec) zum Diskuswurf und die 2000-m-Hindernisläuferin Alicia Südholt lief die 400m Hürdenstrecke und belegte in 67,53  Sekunden sogar den dritten Platz. Einen starken dritten Platz holte auch Hammerwerferin Ann-Kathrin Pennekamp mit 39,67 Metern. Zum dritten Mal in Folge konnten sich die Athleten des Landesleistungsstützpunktes Rhede-Niederrhein direkt für die kommende DM qualifizieren. Um die Ausrichtung für 2017 möchte sich die LG Nord Berlin bewerben, die in Rhede diesmal den achten Platz (110) belegte. „Berlin?“ „Kann ich da als Betreuer mit?“, fragte Janek Betting, der als einer von nur drei Athleten im nächsten Jahr nicht mehr der Jugendklasse angehört.

 

Ergebnisse

 

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Sa

17

Sep

2016

Team DM Jugend U20 und U16 am 17./18. September 2016 im BESAGROUP-SPORTPARK Rhede

 

Leverkusens U20-Athleten verteidigen Mannschafts-Gold

 

Pressebericht von Haradl Koken - leichtathletik.de

 

TV Wattenscheid 01 erkämpft in Rhede den U16-Sieg

 

Pressebericht von Harald Koken - leichtathletik.de

 

Ergebnisse

 

 

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Do

15

Sep

2016

Deutsche Straßenlaufmeisterschaften 10km am 11. September in Hamburg

LAZ-Straßenlauf-Team mit prominenter Unterstützung: v.l.: Janek Betting, LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm, Friedhelm Betting, Olympiasiegerin Heike Drechsler, Christoph Uphues und Marcel Eckers.
LAZ-Straßenlauf-Team mit prominenter Unterstützung: v.l.: Janek Betting, LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm, Friedhelm Betting, Olympiasiegerin Heike Drechsler, Christoph Uphues und Marcel Eckers.

 

Platz 24 für LAZ-Mannschaft

 

Im Rahmen des Hamburger Alsterlaufes wurden am vergangenen Sonntag die Deutschen 10-km-Straßenlaufmeisterschaften ausgetragen. Insgesamt gingen über 5.500 Läuferinnen und Läufer auf die Strecke um die Außenalster, darunter 756 DM-Teilnehmer. Die vier LAZ-Läufer und  LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm stellten sich zusammen mit der zweifachen Olympiasiegerin im Weitsprung Heike Drechsler zum Gruppenfoto auf. Auf ihre Auftritte in Rhede angesprochen, viel der Deutschen Rekordhalterin (7,48m) sofort die stimmungsvollen Meetings unter der Regie des legendären Berni Becks und eine abenteuerliche Anreise mit einem Kleinflugzeug ein. Das sie immer noch den Stadionrekord mit 7,20 Metern hält, freute sie sehr und versprach bei nächster Gelegenheit für das LAZ-Meeting die Werbetrommel zu rühren.

Nach dem von Heike Drechsler abgefeuerten Startschuss wurde es dann für die LAZ-Langstreckler ernst. Schnellster LAZ-Läufer war Christoph Uphues, der nach 32:19 Minuten als 62. der Gesamtwertung das Ziel erreichte. Ein starkes Rennen lief Marcel Eckers, der auf der langen Zielgerade noch viele Läufer überholte und in 32:54 Minuten in der U23 den 22. Platz belegte. „Ich dachte die Strecke wäre noch länger, sonst hätte ich schon früher Tempo gemacht“, erklärte Eckers, der den letzten Kilometer in starken 3:03 Minuten lief. Noch besser platziert war Janek Betting, der in persönlicher Bestzeit von 34:04 Minuten siebtschnellster Läufer der Jugend U20 war. Zusammen mit Uphues und Eckers belegte das Trio in der Mannschaftswertung mit der Gesamtlaufzeit von 1:39:17 Stunden den 24. Platz von 72. Teams. Über eine neue persönliche Bestzeit konnte sich Friedhelm Betting freuen. Nach 38:09 Minuten erreichte er als neunzehnter Läufer der M50 das Ziel an der Uferpromenade der Innenalster.

 

Ergebnislisten

 

 

 

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Mi

14

Sep

2016

Kreismeisterschaften Blockwettkämpfe am 9. September 2016 in Moers

Kreismeisterin der W13 im Block Lauf, Enie Dangelmaier, war mit 4,66 Metern im Weitsprung nicht zu schlagen.
Kreismeisterin der W13 im Block Lauf, Enie Dangelmaier, war mit 4,66 Metern im Weitsprung nicht zu schlagen.

LAZ-Mädchen gewinnen den Kreistitel

 

Nachdem die Kreismeister-

schaften in den Blockwett-

kämpfen der Schüler U14 im Juni einem Unwetter zum Opfer gefallen sind, konnten die Schützlinge von LAZ-Schülertrainerin Heidi Langguth beim Nachholtermin jetzt ihr Können unter Beweis stellen. Im neuen Moerser Leichtathletik-Stadion siegte die Mannschaft der weiblichen U14 mit 10.908 Punkten vor den Mädchen des SV Sonsbeck. Die meisten Punkte erzielte Ronja van der Heiden, die mit 2264 Zählern auch den Kreistitel bei der W12 gewann. Herausragend waren dabei ihre 46,5 Meter mit dem 200-g-Ball. Auf dem zweiten Platz landete ihre Trainingspartnerin Rieke Unland (2256 P.), die mit 4,47 Metern im Weitsprung, 11,17 Sekunden über die 60m Hürden und 10,69 Sekunden im 75-m-Lauf gleich drei Tagesbestleistungen aufstellte.

Auch in der W13 gab es einen Doppelsieg für die LAZ-Mädchen. Hier siegte Enie Dangelmaier mit 2255 Punkten vor Elena Heßling, die 2120 Punkte sammeln konnte. Während Dangelmaier mit 40,50 Metern im Ballwurf und 4,66 Metern im Weitsprung nicht zu schlagen war, dominierte Heßling in 11,17 Sekunden im Hürdensprint und 10,77 Punkten im Flachsprint. Komplettiert wurde das Team durch Fiona Terhardt, die mit 2013 Punkten ebenfalls noch die 2000-Marke knacken konnte.

 

Die Mannschaftsmedaille der Jungen glänzte Silber. Mit 9.469 Punkten mussten sie sich dem LC Adler Bottrop geschlagen geben. Gerrit Vißer belegte auch in der Einzelwertung der M13 den zweiten Platz. Bei insgesamt 2049 Punkten hatte er mit 49,5 Metern im Ballwurf und 10,25 Sekunden im 60-m-Hürdensprint zwei Tagesbestleistungen zu verbuchen. In das Mannschaftsergebnis gingen auch die Leistungen von Tilmann Welling (4./1944 P.), Samuel Roths (5./1890 P.), Mathis Morlo (7./1843 P.) und Tom Lensing (8./1743 P.) ein. Einen guten dritten Platz bei der M12 erreichte Mo Nakotte mit 1724 Zählern. „Mit dieser erfolgreichen Generalprobe freue ich mich schon auf das Finale des LVN-U14-CUPS bei uns in Rhede“, schaut Heidi Langguth positiv auf das Großereignis im Besagroup-Sportpark voraus.

 

Ergebnisse

 

 

 

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Do

08

Sep

2016

DLV Team-DM U20/U16 am 17. und 18. September undLVN Teamendkämpfe U18/U16/U14 am 18 September 2016 im BESAGROUP-Sportpark Rhede

Die männliche und weibliche U18 wurde im letzten Jahr Doppelmeister.  In diesem Jahr starten die Athletinnen und Athleten der StG Rhede-Sonsbeck-Wesel in der U20.
Die männliche und weibliche U18 wurde im letzten Jahr Doppelmeister. In diesem Jahr starten die Athletinnen und Athleten der StG Rhede-Sonsbeck-Wesel in der U20.

 

Nordrhein-Team-Endkämpfe U18/U16 am 18. September 2016

im BESAGROUP-Sportpark Rhede

 

Eines steht schon vor den Nordrhein-Team-Endkämpfen der U18 und U16 fest. Es wird in allen vier Wettkampfklassen neue Titelträger geben. Sowohl die Mannschaftssieger StG Rhede-Sonsbeck-Wesel in der U18 als auch die Mannschaftssieger StG Düsseldorf in der U16 treten diesmal an. Die U18-Athleten der StG Rhede-Sonsbeck-Wesel sind dennoch in Rhede am Start, und zwar als Teil der U20-Mannschaft bei der Team-DM. Gleiches gilt für die Düsseldorfer, die mit zwei Mannschaften bei der Team-DM-U16 vertreten sind. Das sind die  aus dem Vorjahr qualifizierten StG Düsseldorf und dem ART Düsseldorf.

 

Im LVN-Team-Endkampf der männlichen U18 nimmt der ART Düsseldorf die Favoritenrolle ein. Viele der starken Athleten aus der letztjährigen U16-Mannschaft sind jetzt aufgerückt. Bei der weiblichen U18 gibt es ein Nachbarschaftsduell zwischen dem TV Ratingen und der StG Essen/Ruhr, die in drei von vier Klassen vertreten ist. In den U16-Klassen hat der LC Adler Bottrop in den Vorrunden die meisten Punkte gesammelt und gehört damit zum engsten Favoritenkreis. Erfahrungsgemäß ist in der U16-Klasse nach den Sommerferien mit einigen Überraschungen zu rechen, sodass wir uns auf spannende Wettkämpfe freuen dürfen. Mit dabei ist auch die StG Rhede-Sonsbeck, die jeweils hinter Bottrop in Lauerstellung liegt.

  

 

Männliche Jugend U18

 

 

  1. ART Düsseldorf
  2. StG Essen/Ruhr
  3. Eintracht Duisburg
  4. VfL Engelskirchen

 

Vorjahressieger:       StG Rhede-Sonsbeck-Wesel  (8.699 Punkte)

 

 

Weibliche Jugend U18

 

 

  1. TV Ratingen
  2. StG Essen/Ruhr

 

Vorjahressieger:       StG Rhede-Sonsbeck-Wesel (7.967 Punkte)

 

 

Männliche Jugend U16

 

 

  1. LC Adler Bottrop
  2. StG Rhede-Sonsbeck
  3. Eintracht Duisburg

  

Vorjahressieger:       StG Düsseldorf (9.014 Punkte)

 

 

Weibliche Jugend U16

 

 

  1. LC Adler Bottrop
  2. StG Rhede-Sonsbeck
  3. StG Linker Niederrhein
  4. TV Ratingen
  5. DJK VfL Willich
  6. StG Essen/Ruhr
  7. Eintracht Duisburg
  8. Korschenbroicher LC

 

Vorjahressieger:       StG Düsseldorf (8.784 Punkte)

 

 

 

 

Nordrhein-Team-Endkampf U14 am Sonntag, den 18. September 2016 BESAGROUP-SPORTPARK Rhede

 

Mit der Umwandlung der DJMM-Endkämpfe der Altersklasse U14 ging der LV Nordrhein schon lange vor Einführung der Team-DM im Jahre 2014 dazu über, die Mannschaftswettkämpfe in einem Cup-Modus auszutragen. Der Grundgedanke dabei war, dass die Leistungen aller Mannschaftsmitglieder gewertet werden. Ein System, das sicher auch für die Team-DM eine Entsprechung finden sollte!

 

In den Vorrunden auf Kreisebene qualifizieren sich die jeweils besten Teams bei den Jungen und Mädchen für den Endkampf. Wie in den Vorjahren beteiligten sich auch in diesem Jahr leider nicht alle LVN-Kreise, sodass sich für das Finale in Rhede jeweils 12 Mannschaften qualifiziert haben.

 

Prognosen über den Ausgang des Wettkampfes sind in dieser Altersklasse erfahrungsgemäß sehr schwierig. Im Vorjahr waren die Talente der StG Düsseldorf eine Klasse für sich und sie gewannen sowohl bei den Jungen als auch bei den Mädchen deutlich.

 

Auch in diesem Jahr hat sich die StG Düsseldorf mit beiden Teams qualifiziert, sie tritt jedoch in neuer Vereinszusammenstellung an. Der TSV Bayer 04 Leverkusen ist mit einer Mannschaft bei den Jungen vertreten und gehört zwangsläufig zum engsten Favoritenkreis. Dies gilt gleichermaßen für die Nachwuchstalente des LAV Bayer Uerdingen/Dormagen, die in den Vorjahren immer auf den Medaillenplätzen landeten.

 

Natürlich freuen wir uns, dass der Kreis Rhein-Lippe gleich mit drei Mannschaften vertreten ist. Der LC Adler Bottrop stellt eine Mannschaft bei den Jungen und die StG Rhede-Sonsbeck ist mit je einer Mannschaft bei den Jungen und Mädchen vertreten. Nachdem beim Qualifikationswettkampf in Wesel die letzten Disziplinen im sintflutartigen Regen „untergingen“, hat der LVN bei den Jungen zwei Mannschaften zugelassen. Eine Entscheidung im Sinne der jungen Sportler! Dafür ein Dankeschön! Insgesamt sind je zwölf Mannschaften aus achtzehn Vereinen, Lauf- oder Stargemeinschaften am Start.

 

Allen Nachwuchstalenten wünschen wir erfolgreiche Wettkämpfe und viel Spaß!

 

 

weibliche U14

 

  1. StG Düsseldorf (Titelverteidiger)
  2. StG Rhede-Sonsbeck
  3. Eintracht Duisburg 1848
  4. StG Essen/Ruhr
  5. LAV Bayer Uerdingen/Dormagen
  6. DJK Rheinkraft Neuss
  7. TV Ratingen
  8. TV Herkenrath
  9. LT DSHS Köln
  10. TuS Jahn Hilfarth
  11. TSV Alemannia Aachen
  12. LAZ Puma Rhein-Sieg

 

 

männliche U14

 

  1. StG Düsseldorf (Titelverteidiger)
  2. StG Rhede-Sonsbeck
  3. LC Adler Bottrop
  4. StG Essen/Ruhr
  5. LAV Bayer Uerdingen/Dormagen
  6. TSV Bayer 04 Leverkusen
  7. Solinger LC
  8. LG Wipperfürth
  9. LT DSHS Köln
  10. ASV Köln
  11. TV Erkelenz
  12. TSV Alemannia Aachen

 

 

 

Zeitplan Finale am Sonntag
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Team-DM Jugend U20 und U16 am  17./18. September 2016

im BESAGROUP-SPORTPARK Rhede

 

Im September 2013 wurden letztmals das DJMM-Finale der Altersklassen U20 und U16 ausgetragen. Der Ausrichter war wie in diesem Jahr das LAZ Rhede. Mit einem dritten Platz bei der männlichen Jugend U20 und dem sechsten Rang bei der weiblichen U20 war die StG Rhede-Sonsbeck-Wesel dabei sehr erfolgreich und qualifizierte sich auf Anhieb für die seit 2014 angebotene Team-DM. Der neue Modus wurde anfangs mit großer Skepsis (auch meinerseits) betrachtet. Nach drei Jahren wird im Anschluss an diese Meisterschaft ein Resümee gezogen und über  die weitere Vorgehensweise beraten.

 

Wie bereits aus den Teilnehmerlisten hervorgeht, ist dieses Fazit sicher für die Altersklassen U16 und U20 unterschiedlich zu betrachten. Während bei der U20 lediglich elf von zwölf möglichen Mannschaften an einem Vorkampf teilgenommen oder über die Platzierung im Vorjahr qualifiziert sind, sieht die Beteiligung bei der U16 noch deutlich besser aus. Offensichtlich sind mittlerweile bundesweit nur noch wenige Vereine, LGs oder Startgemeinschaftenin in der Lage oder willens, das komplette Disziplinangebot der Leichtathletik abzudecken. Überraschungserfolge eines kleineren oder mittelgroßen Vereins werden damit höchst unwahrscheinlich. Im Vorjahr kam vor allem Spannung um die Vergabe der Bronzemedaille auf. Gold und Silber waren an die beiden Bayerteams aus Leverkusen und Uerdingen-Dormagen vergeben. Schließlich sicherte sich die StG Darmstadt/Rimbach/Kirchain mit einer tollen Aufholjagd Bronze vor unserer StG Rhede-Sonsbeck-Wesel, dem SCC Berlin und dem USC Mainz.

 

Alles andere als die Titelverteidigung durch den TSV Bayer 04 Leverkusen wäre eine Riesensensation. Der Bundesstützpunkt verfügt über die besten Trainingsbedingungen und kann gegenüber den meisten anderen Vereinen noch aus dem Vollen schöpfen. Angeführt wird die Mannschaft hoffentlich von der Olympionikin Konstanze Klosterhalfen, die mit ihren Spitzenzeiten von 800 Meter bis 10 Kilometer zur europäischen Spitzenklasse der U20 zählt. In den Vorjahren hat sich die U20-Europameisterin im Crosslauf und  Deutsche Meisterin über 1500 Meter der Frauen in den Dienst der Mannschaft gestellt und ist bei der Team-DM angetreten. Ob sie dies auch 2016 nach einer spannenden und langen Saison auch tut, stand bei Redaktionsschluss der LAZ-News noch nicht fest. Noch stärker als im Vorjahr ist die LAV Bayer Uerdingen/Dormagen einzuschätzen. Mit dem Sechsten der U20-WM im Zehnkampf, Jan Ruhrmann an der Spitze, haben die Talente aus Krefeld-Uerdingen und Dormagen deutlich an Leistungsfähigkeit gewonnen.

 

Nachdem sie im letzten Jahr nicht teilgenommen haben, ist diesmal auch wieder mit dem TV Wattenscheid 01 zu rechnen. Angeführt wird die U20-Mannschaft von der U18-Europameisterin im 100-Meter-Sprint, Keshia Kwadwo, sowie der U20-WM-Neunten im Diskuswurf, Julia Ritter. Die Mannschaft des USC Mainz darf sich mit den 10-Kampf-Helden Niklas Kaul und Manuel Wagner ebenfalls berechtigte Hoffnung auf eine Medaille machen. Der DLV-Jugendathlet des Jahres 2015 Niklas Kaul hat, mit seinem WM-Titel mit herausragenden 8162 Punkten. erneut beste Chancen, auch 2016 zum DLV-Jugendathleten gewählt zu werden. Da sein Vereinskamerad Manuel Wagner den U18-EM-Titel im 10-Kampf gewonnen hat, lässt das ehemalige „Mehrkampfmekka“, das mit Guido Kratschmer und Siggi  Wentz Weltklasseathleten hervorgebracht hat, in neuem Glanz erstrahlen.

 

 

Bei der U16 schaffte 2015 die StG Düsseldorf mit einer sehr starken Mannschaftsleistung den Sieg vor dem TSV Bayer 04 Leverkusen und der StG Darmstadt/Weilmünster/Gelenhausen. Diese drei Teams sind somit auch für 2016 qualifiziert, wobei die StG Düsseldorf in diesem Jahr in neuer Vereinszusammenstellung antritt. Der erfolgreichste deutsche Leichtathletik-Club 2015 im Schüler und Jugendbereich, der ART Düsseldorf, tritt seit diesem Jahr als eigenständiger Verein und nicht mehr mit der Startgemeinschaft an. Damit schlüpft die Mannschaft aus Leverkusen auch in der U16 in die Favoritenrolle. Stark zu beachten ist sicher auch in dieser Altersklasse das Team aus Wattenscheid.

 

 

Die qualifizierten Mannschaften

 

Jugend U20

 

  1. TSV Bayer 04 Leverkusen (Titelverteidiger)
  2. LAV Bayer Uerdingen/Dormagen
  3. StG Darmstadt/Rimbach/Kirchhein
  4. StG Rhede-Sonsbeck-Wesel
  5. SCC Berlin
  6. USC Mainz
  7. TV Wattenscheid 01
  8. LG Nord Berlin
  9. StG Ostwestfalen-Lippe
  10. TV Wattenscheid 01 II
  11. StG Köpenick-Zehlendorf

 

 

Jugend U16

 

 StG Düsseldorf (Titelverteidiger)

  1. TSV Bayer 04 Leverkusen
  2. StG Darmstadt/Weilmünster/Gelnhausen
  3. TV Wattenscheid 01
  4. ART Düsseldorf
  5. LG Eintracht Frankfurt
  6. LAV Bayer Uerdingen/Dormagen
  7. TSV Schott Mainz
  8. LAC Berlin
  9. SCC Berlin
  10. LG Nord Berlin
  11. Hamburger SV

 

 

Zeitplan Team-DM
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Do

08

Sep

2016

U16-Ländervergleich NRW-Niederlande am 3. September in Gladbeck

Hammerwurf-"Neuling" Antonia Ciroth startet erfolgreich für die NRW-Auswahl. (Foto: Ed Turk, NL)
Hammerwurf-"Neuling" Antonia Ciroth startet erfolgreich für die NRW-Auswahl. (Foto: Ed Turk, NL)

Ciroth und Dangelmaier im NRW-Team

 

In Anerkennung ihrer starken Saisonleistungen wurden die LAZ-Athletinnen Nike Dangelmaier und Antonia Ciroth zum 41. U16-Länder-

vergleich zwischen den Leichtathleten aus NRW und der Nationalmannschaft aus den Niederlanden am 3. September in Gladbeck eingeladen. Bereits am Freitag trafen sich die Nachwuchs-

talente in der Sportschule Kaiserau, wo nach einem lockeren Trainingsauftakt, das Kennen lernen der Team-

kollegen im Vordergrund stand. Nach einem stimmungsvollen Einmarsch der Mannschaften und Abspielen der Nationalhymnen ging es für die LAZ-Talente gleich zur Sache.

 

Nike Dangelmaier lief, wie bei den Deutschen U16-Meister-

schaften, die 300-m-Hürdenstrecke. Erstmals gelang es ihr, bis zur 200-Meter-Marke den gewünschten Rhythmus zu halten. Leider passte der Abstand zu den beiden letzten Hürden nicht optimal, sodass Dangelmaier etwas an Tempo einbüßte. Dennoch war sie in 46,75 Sekunden als Drittplatzierte die schnellste Läuferin des NRW-Teams.

Sehr aufgeregt war Antonia Ciroth, die erst seit rund 10 Monaten Hammerwurf trainiert und bereits für die NRW-Auswahl starten durfte. Die Athletin aus der Trainingsgruppe von Werner Niehaus erzielte im ersten Versuch mit 31,15 Metern ihre Tagesbestweite, womit sie den fünften Platz belegte. In der Gesamtwertung siegten die Talente aus den Niederlanden deutlich mit 186 zu 135 Punkten.

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Mi

24

Aug

2016

Olympische Spiele in Rio de Janeiro

Ashraf Amgad Elseify (rechts) und sein Trainer Alexey Malykov freuen sich über das hervorragende Ergebnis bei den Olympischen Spielen in Rio.
Ashraf Amgad Elseify (rechts) und sein Trainer Alexey Malykov freuen sich über das hervorragende Ergebnis bei den Olympischen Spielen in Rio.

Ashraf Amgad Elseify auf Platz sechs in Rio

 

Ein herzliches Dankeschön erreichte das LAZ Rhede aus Katar. Alexey Malyukov bedankte sich für die große Unterstützung des LAZ Rhede bei der Olympiavorbereitung seines Schützlings Ashraf Amgad Elseify. Der 21-jährige Hammerwerfer schaffte es als jüngster Athlet in das Hammerwurffinale und belegte dort mit 75,46 Metern einen hervorragenden sechsten Platz! Auch im nächsten Jahr werden sich die Elseify Brüder Ahmed und Ashraf in Rhede auf den Saisonhöhepunkt vorbereiten und zusammen mit ihrem Trainer Alexey Malyukov acht bis zehn Wochen in Rhede verbringen.

 

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Do

11

Aug

2016

U16-Leichtathletinnen überraschen in Bremen

Bronze für eine starke Teamleistung: Nike Dangelmaier wechselt auf Jamira Lauf. Auf dem Archivfoto fehlen Johanna Gries und Hannah Kemken.
Bronze für eine starke Teamleistung: Nike Dangelmaier wechselt auf Jamira Lauf. Auf dem Archivfoto fehlen Johanna Gries und Hannah Kemken.

Staffel des LAZ Rhede holt DM-Bronze

 

BBV-Pressebericht

von Matthias Grütter

 

Rhede/Bremen - Mit der Bronzemedaille dekoriert, kehrte jetzt die 4 x 100-Meter-Staffel des Leichtathletikzentrums (LAZ) Rhede von den deutschen U16-Meisterschaften aus Bremen zurück.

 

In der Altersklasse U16 setzten sich Nike Dangelmaier, Jamira Lauf und Johanna Gries vom LAZ gemeinsam mit Hannah Kempken vom SV Sonsbeck durch. Als Ersatzläuferin fungierte Antonia Ciroth.

 

Die Rheder Staffel lief im Endlauf 49,37 Sekunden. Damit wurde die Jahresbestzeit um fast eine Sekunde gedrückt. Die Rhederinnen waren mit der Bestzeit von 50,31 Sekunden und somit als 13.-beste Staffel angereist. Es siegte die StG Olpe/Fretter in 48,70 Sekunden vor LAV Stadtwerke Tübingen (49,16). Sage und schreibe 43 Staffeln hatten gemeldet, die in sechs Vorläufen am Start waren.

Schon im Vorlauf hatten die Rhederinnen überzeugt. Sie hatten in 49,70 Sekunden die sechstbeste Zeit vorgelegt. „Dabei waren die Bedingungen schwierig, weil die Bahn nach einem heftigen Regenschauer nass war“, sagte der LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm. „Nach den Vorläufen wussten wir, dass in Richtung Medaille etwas möglich war. Deshalb sind wir auch das Finale in Bestbesetzung gelaufen.“

 

Generell seien die deutschen U16-Meisterschaften „sehr überraschend verlaufen, im positiven Sinne“, so Palm, der mit großer Freude auf die DM-Bronzemedaille blickte. „Die Mädels waren super drauf. Sie haben die gesamten Sommerferien weiter trainiert. Sie hatten eine super Form. Der erste Wechsel war sehr gut. Bei den Wechseln zwei und drei sind die Rhederinnen etwas aufgelaufen.“

 

Aber auch für die beiden Einzelstarter des LAZ Rhede kamen noch Saisonbestleistungen hinzu. Nike Dangelmaier verbesserte sich um fast sieben Zehntelsekunden. Sie lief die 300-Meter-Hürden im Vorlauf in 46,23 Sekunden. „Eigentlich sollten danach, wie angekündigt, Zeitendläufe sein. Es wurden dann aber trotz Protest A- und B-Endläufe ausgetragen“, berichtet Palm.

 

Dangelmaier verpasste als Neuntbeste des Vorlaufs somit den A-Endlauf, wurde in 46,64 Sekunden in dem Lauf Zweite und somit insgesamt DM-Zehnte. Bei Zeitendläufen hätte sie rein rechnerisch Rang acht belegt. „Nike hatte ein strammes Programm, zumal sie nach den 300-Meter-Hürdenläufen kurz danach jeweils auch in der 4x100-Meter-Staffel zum Einsatz kam“, so Palm.

 

Jan Siebert vom LAZ Rhede verbesserte in Bremen seine 300-Meter-Bestzeit im Vorlauf um eine Hundertstelsekunde auf 38,08 Sekunden. Diese Zeit bestätigte er im Endlauf, den er in 38,09 Sekunden beendete. Als Fünfter des B-Finals kam er somit bei dieser U16-DM in der Hansestadt Bremen auf Rang 13, teilte Jürgen Palm weiter mit.

 

Ergebnisse

 

 

 

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Do

04

Aug

2016

Hammerwerfer Ashraf Elseify fährt von Rhede nach Rio

Hammerwerfer Ashraf Elseify und sein Trainer Alexey Malyukov genießen die Vorbereitungsszeit in Rhede. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Hammerwerfer Ashraf Elseify und sein Trainer Alexey Malyukov genießen die Vorbereitungsszeit in Rhede. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

Zielvorgabe:

Finale in Rio

 

„Wir sagen: Danke Rhede!“ Wie in den letzten sechs Jahren, so bereiteten sich die Hammerwerfer aus Katar in Rhede auf den Saisonhöhepunkt vor. Ihr Trainer Alexey Malyukov (65) könnte längst seinen wohlverdienten Ruhestand genießen, doch die Arbeit mit den Brüdern Ashraf und Ahmed Elseify macht ihm noch richtig Spaß. Die beiden jungen Ägypter starten seit sechs Jahren für Katar und genauso oft waren sie schon in Rhede. In diesem Jahr von Ende Juni bis Anfang August. „Hier haben wir alles was wir brauchen: Erstklassige Trainingsstätten und viel Ruhe“, erklärt Malyukov mit einem schelmischen Augenzwinkern. Der ehemalige Hammerwerfer und Weggefährte von LAZ Hammerwurflegende Manfred Hüning war schon als Athlet in Rhede und weiß die familiäre Atmosphäre zu schätzen.

Zwei Jugendweltrekorde hat sein Schützling Ashraf Amgad Elseify schon in Rhede erzielt und somit ist klar, dass der zweifache U20-Weltmeister Rhede als sein zweites Zuhause ansieht. Wer Ashraf und Ahmed beim Training beobachtet, kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Mit spielerischer Leichtigkeit wirft Ahmed eine 90-kg-Hantel in die Höhe und schaut direkt zu seinem Trainer, um einen Kommentar einzufordern. „Enough“, lautet die knappe Anweisung, wenn Malyukov mit dem Ergebnis zufrieden ist. Am Samstag steht die letzte Einheit in Rhede auf dem Plan, dann geht es direkt nach Rio de Janeiro, wo am 18. August die Vorentscheidung ansteht. Ashraf Amgad Elseify rangiert mit 78,19 Metern derzeit an neunter Stelle der Weltjahresbestenliste. Ziel ist es für den 21-Jährigen, erst einmal die Qualifikation zu überstehen und das Finale der 12 besten Werfer zu erreichen. In den Titelkampf wird Elseify sicher noch nicht eingreifen können. Die Goldmedaille scheint für den Polen Pawel Fajdek reserviert zu sein. Dieser führt nicht nur die Jahresbestenliste mit 81,87 Metern an, sondern hat die zehn größten Weiten des Jahres aller Werfer erzielt.

 

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Do

04

Aug

2016

Deutsche Jugendmeisterschaften U16 am 6. und 7. August in Bremen – Vorbericht

Nike Dangelmeier steht mit 46,91 Sekunden an 15. Position der Meldeliste über 300m Hürden.
Nike Dangelmeier steht mit 46,91 Sekunden an 15. Position der Meldeliste über 300m Hürden.

Gut vorbereitet zur Meisterschaft

 

Bei der dritten DM innerhalb von drei Wochen sind am Wochenende in Bremen 680 Athletinnen und Athleten der  Altersklasse U16 aus 272 Vereinen gemeldet. Das LAZ Rhede schickt mit Nike Dangelmaier und Jan Siebert zwei Einzelstarter ins Rennen. Außerdem hat sich auch die 4x100-m-Staffel der weiblichen Jugend U16 der StG Rhede-Sonsbeck qualifiziert. Hier stehen mit Nike Dangelmaier, Jamira Lauf, Antonia Ciroth und Johanna Gries gleich vier Athletinnen aus der Trainingsgruppe von LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm im Aufgebot. Dazu kommt noch Hannah Kempken vom SV Sonsbeck.

 

Die amtierende Nordrhein-

meisterin im 300-m-Hürden-

lauf, Nike Dangelmaier, rangiert mit ihrer Saisonbestzeit von 46,91 Sekunden an Position 15 der Meldeliste. Nur einen Platz schlechter ist Jan Siebert über 300 Meter gelistet. Er lief im bisherigen Saisonverlauf bereits 38,09 Sekunden. Gute Chancen auf das Erreichen der Finalläufe hat auch das Staffelquartett, das mit 50,31 Sekunden bisher die dreizehntschnellste Zeit in Deutschland erzielt hat. „Bei den jungen Athletinnen und Athleten sind Prognosen schwer. Auf jeden Fall haben alle in den Ferien extrem fleißig trainiert und freuen sich riesig auf die Meisterschaftsteilnahme“, sieht Jürgen Palm sein Team gut vorbereitet.

 

Zeitplan

 

 

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Mo

01

Aug

2016

Deutsche Jugendmeisterschaften U20 und U18 vom 29. bis 31. Juli 2016 in Mönchengladbach

Bronze für eine starke Teamleistung: Magnus Wilms, Henry Vißer, Michel Boeck und Simon Heweling (v.l.) liefen in 42,59 Sekunden als Dritte über die Ziellinie.
Bronze für eine starke Teamleistung: Magnus Wilms, Henry Vißer, Michel Boeck und Simon Heweling (v.l.) liefen in 42,59 Sekunden als Dritte über die Ziellinie.

 

Vißer mit Bronze im Einzel und im Staffelteam

 

Bei den Deutschen Leichtathletik-Jugendmeisterschaften in Mönchengladbach-Rheydt trafen sich am vergangenen Wochenende rund 1700 junge Sportler aus über 500 Vereinen, um die besten Läufer, Springer und Werfer zu ermitteln. Das LAZ Rhede war mit zehn Athletinnen und Athleten dabei und hatte am Ende der Meisterschaften allen Grund zu jubeln. Dabei war der Start der Meisterschaften noch sehr unglücklich für das LAZ verlaufen. Der Dritte der letztjährigen U16-DM, Jan-David Ridder, erwischte einen schweren Vorlauf, in dem mit Finn Merten der absolute Meisterschaftsfavorit dabei war. Dieser lief nach dem Start nach vorne, allerdings nicht um für Tempo zu sorgen, sondern um zu bremsen. Als guter Spurter wollte Merten kein schnelles Rennen. Dies erkannte Jan-David Ridder leider erst nach der ersten Runde, die mit fast 60 Sekunden rund vier Sekunden zu langsam war, um auf eine schnelle Endzeit zu kommen. In 1:59,54 Minuten lief Ridder dann als Fünfter durchs Ziel und verfehlte damit die für den Endlauf nötige Zeit von 1:57,37 Minuten deutlich.

Besser gelang der Start in den zweiten Wettkampftag. Henry Vißer lief im 110-m-Hürdenvorlauf als Zweiter 14,71 Sekunden und qualifizierte sich als Siebtschnellster für die Zwischenläufe. Hier konnte sich der Schützling von LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm auf 14,64 Sekunden steigern und schaffte mit der fünftschnellsten Zeit den Einzug ins Finale. Auf den im Vorfeld geplanten Start über 200 Meter verzichtete Vißer dann, da diese unmittelbar vor dem Hürdenfinale stattfinden sollte. Nach kurzer Beratung mit seinem Trainer ging Vißer dann hochkonzentriert und motiviert in die Startblöcke. Er erwischte den besten Start aller Endlaufteilnehmer und überraschte damit die direkt neben ihm gestarteten Favoriten. Im Rennverlauf spielte dann der U20-WM-Teilnehmer Hendrik Hannemann seine Routine aus und siegte in 13,90 Sekunden. Vißer schafft mit großem kämpferischen Einsatz die Sensation und überquerte die Ziellinie in 14,34 Sekunden als Dritter. Entsprechend groß war die Begeisterung der Fans und Mitstreiter auf der Tribüne.

  

Für Marie Steldermann und Katrin Boche lief es dagegen nicht so gut. Steldermann blieb im 100-m-Hürdenvorlauf in 15,11 Sekunden etwas hinter ihren Möglichkeiten zurück und verpasste den Einzug in den Zwischenlauf. Bei Katrin Boche meldete sich wieder der etwas lädierte Oberschenkel, sodass sie im 200-m-Vorlauf nach gutem Kurvenlauf wie in der Vorwoche das Tempo reduzierte, um keine Verletzung zu riskieren. Am Ende blieben die Uhren für sie nach 26 Sekunden stehen. Zufrieden durfte Ann-Kathrin Pennekamp mit ihrem Wettkampf sein. Die junge Hammerwerferin schleuderte den 4-kg-Hammer auf 41,54 Meter und belegte damit den 11. Platz und bestätigte damit ihre Meldeplatzierung.

 

Plätze auf dem Siegerpodest erkämpften sich zum Abschluss eines langen Wettkampftages dann Alicia Südholt und Malte Stockhausen im 2000-m-Hindernislauf. Südholt lief vom Start weg ein hohes Tempo und passierte die 1000-Meter-Marke nach 3:35 Minuten. Die zweiten 1000 Meter wurden dann zur Willensprobe. Aufgrund einiger Verletzungsprobleme im Vorfeld fehlten Südholt etliche Trainingskilometer, die sie durch großen Einsatz zu kompensieren versuchte. Ausgepumpt aber glücklich erreichte sie als Siebte in 7:20,22 Minuten das Ziel. Deutlich besser war Malte Stockhausen durch die Vorbereitung auf die DM gekommen und hatte neben der Hindernisnorm auch die Einzelnormen über 800 und 1500 Meter erreicht. Die besten Chancen rechnete sich der schlanke Athlet jedoch auf der Hindernisstrecke aus. Hier drückten die U20-WM Teilnehmer Mesecke und Seeldörfer vom Start weg aufs Tempo. Schnell war klar, dass hier nur bestens trainierten Läufer mithalten werden können. Stockhausen hielt sich taktisch geschickt am Ende der Verfolgergruppe auf. Nach einer weiteren Tempoverschärfung fiel die Gruppe auseinander und Stockhausen lief bis zum letzten Hindernis an Position Sieben. Mit einem trockenen Antritt konnte er dann noch einen Läufer überholen und schaffte einen starken sechsten Platz. In 5:58,17 Minuten unterbot Stockhausen seine bisherige Bestzeit um satte zehn Sekunden. Nach der Siegerehrung hieß es dann Abschied nehmen. Malte Stockhausen beginnt ein Studium in den USA, wo er mithilfe eines Sportstipendiums auch weiterhin Leistungssport betreiben kann. Gut für das LAZ ist die Tatsache, dass Stockhausen auch weiterhin bei Deutschen Meisterschaften für Rhede starten darf. „Wir drücken Malte alle die Daumen und sind gespannt, was er über die Sportförderung an der Uni zu berichten weiß“, freut sich sein Trainer Jürgen Palm schon auf den ersten Heimatbesuch von Stockhausen zu Weihnachten.

 

Am Sonntag waren dann die Staffeln der StG Rhede-Sonsbeck-Wesel gefordert. Die weibliche U20 lief mit drei LAZ-Athletinnen und Lea Halmans vom SV Sonsbeck. Startläuferin Kim-Jessica Thöne lief ein gutes Rennen und übergab sicher auf Katrin Boche, die sich die Probleme mit dem Oberschenkel nicht anmerken ließ. In der Kurve war dann Marie Steldermann gefragt, die für die verletzte Anna Storm (Wesel) einspringen musste. Auch sie machte ihre Sache gut, sodass am Ende in 48,87 Sekunden eine neue Saisonbestzeit heraussprang, die aber nicht für die Teilnahme am Finale reichte. Diese war das ausgemachte Ziel der männlichen U20 Staffel, die mit 42,71 Sekunden auf Platz Vier der Meldeliste rangierte. Sicher sprinteten dann Magnus Wilms, Henry Vißer, Michel Boeck (alle LAZ) und Simon Heweling (Wesel) in 42,64 Sekunden ins Finale. Die von LAZ-Trainer Mecky Emmerich betreute Staffel erreichte wie im Vorfeld die viertschnellste Zeit.

 

Motiviert durch die Überraschungsmedaille von Henry Vißer war klar, dass die Jungs nicht ohne Edelmetall nach Hause fahren wollten. Magnus Wilms sprintete bei seiner ersten DM wie ein alter Hase und übergab sicher an Henry Vißer, der auf der Gegengeraden an mehreren Konkurrenten vorbeiflog und dabei so schnell war, dass er voll auf Michel Boeck auflief. Den dadurch entstandenen Zeitverlust versuchte Boeck durch einen starken Kurvenlauf aufzuholen. Er übergab an fünfter Position liegend an Simon Heweling, der nach einer für ihn durchwachsenen Saison zu alter Stärke zurückfand und zwei Konkurrenten überspurtete und hinter Leverkusen und Potsdam nach 42,59 Sekunden die Ziellinie überquerte. Schnell bildete sich eine Jubeltraube, in die auch der Ersatzläufer Fabian Wenning (Wesel) eingeschlossen wurde. Die StG Rhede-Sonsbeck-Wesel schaffte somit das Kunststück, in fünf Jahren vier Staffelmedaillen zu erringen.

 

Ergebnisse

 

 

 

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Do

28

Jul

2016

74. Deutsche Jugendmeisterschaften U20 und 28. Deutsche Jugendmeisterschaften U18 vom 29.-31. Juli 2016 in Mönchengladbach/Rhydt - Vorbericht

Malte Stockhausen (Mtte) ist in Top-Form und geht im 2000-m-Hindernislauf der U20 an den Start. (Foto: Bernfried Knipping)
Malte Stockhausen (Mtte) ist in Top-Form und geht im 2000-m-Hindernislauf der U20 an den Start. (Foto: Bernfried Knipping)

4x100-m-Staffel mit Endlaufambitionen

 

Mit sieben Einzelstarterinnen und Einzelstartern sowie zwei Sprintstaffeln der StG Rhede-Sonsbeck-Wesel ist das LAZ Rhede bei den Deutschen Jugendmeisterschaften im Mönchengladbacher Grenzlandstadion vertreten. Den Anfang macht bereits am Freitag der 800-Meter-Läufer Jan-David Ridder, der mit seiner Meldeleistung von 1:56,48 Minuten an Position 16 der Meldeliste rangiert. Nach den Ergebnissen der Vorjahre müsste Ridder im Vorlauf eine persönliche Bestzeit erzielen, um einen der zehn Finalplätze zu ergattern. „Jan-David hat super trainiert und ist zudem ein Meisterschaftsläufer, der bei den wichtigsten Rennen seine Leistungsreserven mobilisieren kann“, ist LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm von den Qualitäten seines Schützlings überzeugt.

Die U20-Athletinnen und -Athleten greifen dann am Samstag in das Meisterschaftsgeschehen ein. Henry Vißer, der gleich drei Einzelnormen erreicht hat, verzichtet auf die 100 Meter und steigt mit dem 110-m-Hürdenvorlauf ein. Je nachdem, wie die Hürdenrennen laufen, hat er als zweite Option die 200 Meter in petto. Die 100m Hürden bestreitet Marie Steldermann, die sich die Zwschenlaufteilnahme als Ziel gesetzt hat und gerne ihre persönliche Bestzeit von 14,96 Sekunden unterbieten möchte. Katrin Boche bestreitet, wie bei der U23-DM, die 200 Meter. Da sie mit einer günstigeren Bahn als am vergangenen Wochenende rechnen darf, sollte auch bei ihr ein Angriff auf die persönliche Bestzeit von bisher 25,34 Sekunden möglich sein.

 

Im Hammerwurf der U20 tritt Ann-Kathrin Pennekamp in den Ring. Mit 44,09 Metern liegt sie auf Platz zwölf der Meldeliste. Für die Endkampfteilnahme wird eine Weite von über 46 Metern erforderlich sein. „Ann-Kathrin gehört dem jüngeren Jahrgang an und hat ihre Sache bisher mit dem 4-kg-Hammer schon sehr gut gemacht. Gut wäre eine Weite im Bereich ihrer Bestleistung“, ist ihr Trainer Werner Niehaus wie immer vorsichtig mit einer Platzierungsprognose. Zum Abschluss des Tages geht es dann wieder über Hindernisse und den Wassergraben. Bei der weiblichen U20 ist das LAZ Rhede mit Alicia Südholt vertreten, die sich riesig auf ihre letzte Teilnahme bei einer Jugend-DM freut und trotz verschiedener Verletzungen immer auf dieses Ziel hingearbeitet hat. In Top-Form tritt bei der männlichen U20 Malte Stockhausen an, dem als sprintstarker Läufer ein „Bummelrennen“ in die Karten spielen würde. Als Vierter der U18 des Vorjahres wäre eine Platzierung unter den ersten Acht ein großer Erfolg.

 

Am Sonntag genießen dann die 4x100-m-Staffeln der StG Rhede-Sonsbeck-Wesel die volle Aufmerksamkeit des Trainerteams. Die männliche U20 wird von Mecky Emmerich betreut und hat mit der viertschnellsten Meldezeit von 42,71 Sekunden Endlaufambitionen. Mit Magnus Wilms, Henry Vißer und Michel Boeck stehen drei LAZ-Sprinter zusammen mit Simon Heweling und dem Ersatzläufer Fabian Wenning vom Weseler TV im Aufgebot. Die weibliche U20 läuft erstmals in der Besetzung Kim-Jessica Thöne, Katrin Boche (beide LAZ), Anna Storm (Weseler TV) und Lea Halmans (SV Sonsbeck). Als Ersatzläufering steht Marie Steldermann bereit. Ziel ist eine deutliche Steigerung der Meldezeit von 49,32 Sekunden, die allerdings auch in anderer Besetzung erzielt wurde. „Mönchengladbach ist immer ein gutes Pflaster für uns und wir gehen deshalb alle hochmotiviert in diese DM“, freut sich LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm auf das Wochenende.

 

Zeitplan

 

 

 

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Mo

25

Jul

2016

Deutsche Leichtathletik-Meisterschaften U23 am 23./24. Juli 2016 in Bochum-Wattenscheid

Die letzten U23-Meisterschaften beendete Maximiliane Langguth mit 52,01 Metern und dem fünften Rang. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Die letzten U23-Meisterschaften beendete Maximiliane Langguth mit 52,01 Metern und dem fünften Rang. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

Langguth auf

Platz fünf

 

Die Hammerwerferin Maximiliane Langguth und der Hindernisläufer Jonathan Kolks sorgten für die besten Ergebnisse der LAZ-Athleten bei den Deutschen U23-Meisterschaften in Bochum-Wattenscheid. Maximiliane Langguth schleuderte bei ihrer letzten U23-DM den 4-kg-Hammer auf 52,01 Meter und sicherte sich damit den fünften Platz. Sehr hart war der 3000-m-Hindernislauf für Jonathan Kolks. Dem Langstreckler liegen die hohen Temperaturen wenig, sodass er bei rund 30 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit ab 2000 Meter kämpfen musste. In 9:52,77 Minuten blieb er als Siebter dann auch deutlich über seiner persönlichen Bestzeit von 9:35 Minuten.

„Von den Platzierungen waren Maxi und Jonathan voll im Soll. Beide hatten sich jedoch bessere Leistungen vorgenommen. Aber das ist ja auch Ansporn für die Zukunft“, sieht LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm die selbstkritische Haltung der beiden positiv. Wenig Fortune hatte die 4x100-m-Staffel der weiblichen U23. Da ein Fehlstart erst sehr spät zurück geschossen wurde, war Startläuferin Nicole Pollmann bereits fast bis zum ersten Wechsel gesprintet, um dann direkt wieder in den Startblock geschickt zu werden. Folglich waren alle Startläuferinnen des Laufes deutlich langsamer als gewohnt und promt ging bei mehreren Staffeln der erste Wechsel schief. Katrin Boche rechnete damit, dass Pollmann langsamer sein würde und lief dabei etwas zu spät los. Da auch der zweite Wechsel auf Laura Giessing aufgelaufen war, sprang am Ende nur eine Zeit von 48,39 Sekunden heraus. Die Schlussläuferin Kim-Jessica Thöne konnte zwar den Rückstand auf die anderen Staffeln noch verkürzen, doch für die Finalteilnahme hätte es schon einer Zeit von 47,55 Sekunden bedurft.

 

Wie geplant nutzten Henry Vißer und Katrin Boche ihre Starts über 200 Meter als Test für die Deutschen U20-Meisterschaften am kommenden Wochenende in Mönchengladbach. Vißer erreichte mit einer Zeit von 22,36 Sekunden das B-Finale, wo er dann in 22,40 Sekunden den sechsten Platz belegte. Katrin Boche verspürte nach gutem Kurvenlauf ein Ziehen im Oberschenkel und lief daraufhin das Rennen nur noch mit halber Kraft in 26,18 Sekunden zu Ende. Pech hatte Laura Giessing, die im 100-m-Hürdenlauf eine Hürde touchierte, aus dem Rhythmus geriet und aufgeben musste. Im 1500-m-Lauf schrammte Jasmin Nieland nur einen Platz am Finale vorbei. Im ersten Vorlauf wollte keine Läuferin für Tempo sorgen, sodass in einer Spurtentscheidung über das Erreichen des Finales entschieden wurde. Nieland hatte dabei in 4:50,75 Minuten knapp das Nachsehen. „Erst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu“, kommentiert Jürgen Palm das durchwachsene Gesamtergebnis der LAZ-Athleten.

 

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Di

19

Jul

2016

73. Deutsche U23 Meisterschaften am 23./24. Juli 2016 in Bochum-Wattenscheid – Vorbericht

Für Hammerwerferin Maximiliane Langguth stehen die letzten U23-Meisterschaften an (Foto: Jan-Hendrik Ridder).
Für Hammerwerferin Maximiliane Langguth stehen die letzten U23-Meisterschaften an (Foto: Jan-Hendrik Ridder).

Vißer sucht die Herausforderung

 

Mit sechs Einzelstartern und einer Staffel geht das LAZ Rhede am kommenden Wochenende bei den 73. Deutschen U23-Meisterschaften in Bochum-Wattenscheid an den Start. Den Auftakt am Samstag, den 23. Juli macht die 4x100-m-Staffel der Frauen, die in der Besetzung Nicole Polmann, Katrin Boche, Laura Giessing und Kim-Jessica Thöne antreten wird. In gleicher Aufstellung erzielte das Quartett bisher 48,18 Sekunden. Im Lohrheidestadion sollte dann eine 47 vor dem Komma stehen.

 

Einen Doppelstart plant Henry Vißer, der als U20-Athlet sowohl die 100m- als auch die 200m-Norm der U23 deutlich unterboten hat und völlig entspannt an den Start gehen kann. Vor allem über 200 Meter sind die Aussichten auf das Erreichen des B-Finales dabei gar nicht schlecht. Jedoch folgt der Saisonhöhepunkt für Henry Vißer erst bei den Deutschen U20-Meisterschaften, die eine Woche später in Mönchengladbach ausgetragen werden. „Henry ist ein starker Wettkämpfer, der sich gerne der Herausforderung stellt und die Konkurrenz sucht“, benennt LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm die Qualitäten seines Schützlings.

Über 1500 Meter geht Jasmin Nieland an den Start, die im Vorjahr in dieser Altersklasse den siebten Platz belegt hat. Mit ihrer Meldezeit von 4:42,03 Minuten rangiert die Sportstudentin auf Platz 13 der Meldeliste. Auch Maximiliane Langguth belegte im Vorjahr den siebten Platz. Die Hammerwerferin aus der Trainingsgruppe von Werner Niehaus rangiert mit 55,58 Metern an fünfter Position der Meldeliste. „Es sind die letzten U23-Meisterschaften für Maxi, die sich deshalb noch mal eine gute Weite vorgenommen hat“, hofft Palm auf eine weitere Leistungssteigerung von Langguth.

 

Wie Vißer gehört auch Katrin Boche noch der U20 Klasse an. Deshalb kann sie ebenfalls völlig entspannt in den Wettkampf gehen. „Wir wollen vor allem die schnelle Bahn in Wattenscheid nutzen, um für die nächste Woche Motivation zu tanken“, erläutert Palm. Wie Langguth gehört auch Laura Giessing zu den Athletinnen, die letztmals bei der U23-DM startberechtigt sind. Die Hürdensprinterin hatte ihre letzte Chance genutzt und mit 14,73 Sekunden die Qualifikation geschafft. In Wattenscheid soll es dann noch etwas schneller werden, sodass die drei Jahre alte persönliche Bestzeit von 14,57 Sekunden fallen sollte.

 

Über 3000m Hindernis geht Jonathan Kolks an den Start. Der Allrounder auf den Langstrecken zeigte zuletzt im Training eine verbesserte Hindernistechnik, sodass eine Zeit unter 9:30 Minuten machbar erscheint.

 

Zeitplan

 

 

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Di

19

Jul

2016

Werfertag am 16. Juli 2016 in Olfen

 Mit einer deutlichen Leistungssteigerung setzte sich Moritz Leiting in Olfen an die Spitze seiner Altersklasse. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Mit einer deutlichen Leistungssteigerung setzte sich Moritz Leiting in Olfen an die Spitze seiner Altersklasse. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

Platz eins für Moritz Leiting

 

Mit einer deutlichen Leistungssteigerung sicherte sich der LAZ-Hammerwerfer Moritz Leiting den 1. Platz bei einem Werfertag in Olfen. Der U18-Athlet schleuderte den 5-kg-Hammer gleich viermal über die 50-Meter-Marke, die er zuvor noch nicht übertreffen konnte. Sein weitester Versuch wurde mit 51,97 Metern vermessen. Den zweiten Platz erreichte sein Trainingspartner Luis Deutmeyer, der erstmalig mit vier Drehungen warf und deshalb noch viele Fehlversuche hatte. Dennoch erzielte auch Deutmeyer mit 49,30 Metern eine neue persönliche Bestleistung. Den zweiten Platz bei der U20 errang Ann-Kathrin Pennekamp, die 40,70 Meter weit warf.

 

Ergebnisse

 

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Do

14

Jul

2016

Internationales Leichtathletik-Meeting am 13. Juli 2016 in Lüttich

Beim spontan eingeschobenen Wettkampf auf internationaler Bühne behauptet sich Klaudia Kaczmarek im Weitsprung. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Beim spontan eingeschobenen Wettkampf auf internationaler Bühne behauptet sich Klaudia Kaczmarek im Weitsprung. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

Kaczmarek landet auf Platz fünf

 

Bei dem stimmungsvollen und gut besuchten internationalen Leichtathletik-Meeting in Lüttich belegte die LAZ-Weitspringerin Klaudia Kaczmarek am Mittwochabend mit 6,07 Metern den fünften Platz. In Relation zu den Ergebnissen der Konkurrentinnen aus den USA und der Ukraine konnte sich Kaczmarek durchaus sehen lassen. Es siegte Maryna Bekh aus der Ukraine mit 6,56 Metern. Für den dritten Platz hätten 6,17 Meter gereicht. Eine Weite, die Kaczmarek bei den Westdeutschen Meisterschaften mit 6,29 Metern deutlich übertroffen hatte. „Wir hatten den Wettkampf bis Dienstag gar nicht auf der Rechnung, sodass Klaudia vormittags noch ein intensives Krafttraining absolviert hat. Deshalb bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden“, erläutert ihr Trainer Jürgen Palm. Stars der mit rund 3000 Zuschauern gut besuchten Veranstaltung waren der Stabhochsprungweltmeister Shawn Barber (Kanada) und die belgische Siebenkämpferin Nafi Thiam, die mit 6,39 Metern den zweiten Platz im Weitsprung erreichte.

 

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Di

12

Jul

2016

Westdeutsche Meisterschaften am 10. Juli in Mönchengladbach

Nicole Pollmann errzielte mit ihren Staffelpartnerinnen in 48,18 Sekunden einen starken vierten Platz über die 4x100 Meter. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Nicole Pollmann errzielte mit ihren Staffelpartnerinnen in 48,18 Sekunden einen starken vierten Platz über die 4x100 Meter. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

Kaczmarek verteidigt ihren Weitsprung-Titel

 

Bei den Westdeutschen Meisterschaften in Möchen-gladbach verteidigte die LAZ-Athletin Klaudia Kaczmarek ihren Titel im Weitsprung der Frauen. Gegen starke Konkurrenz steigerte Kaczmarek ihre Saisonbest-

weite auf 6,29 Meter und erhielt daraufhin eine Einladung zu einem Internationalen Leicht-

athletik-Meeting in Lüttich. Hier tritt sie unter anderem gegen die Fünfte der aktuellen Weltrangliste Maryna Bekh (Ukraine) an.

 

Weniger gut lief es für die DM-Fünfte in ihrer Spezialdiszi-

plin, dem Dreisprung. Nach guten 13,00 Metern im ersten Versuch folgten nur noch ungültige Sprünge. Wobei besonders die beiden letzten Versuche deutlich jenseits der Siegerleistung von Eva Linnebaum (ART Düsseldorf) lagen, die bei ihrem letzten Wettkampf mit 13,16 Metern gewann. „Ich hatte den Eindruck, Klaudia wollte ihrer Sportkameradin nicht die Abschiedsparty verderben“, war der lakonische Kommentar ihres Trainers Jürgen Palm. Da auch Jessie Maduka (ART Düsseldorf) noch 13,08 Meter sprang, landete Kaczmarek schließlich auf dem dritten Platz.

Jubeln durfte auch Laura Giessing, die nach vielen vergeblichen Anläufen die U23-DM-Norm im 100-m-Hürdenlauf unterbot. In 14,73 Sekunden blieb die Psyschologiestudentin bei Gegenwind deutlich unter der Norm von 14,90 Sekunden. „Endlich hat sich die Beharrlichkeit für Laura ausgezahlt“, freute sich auch ihr Trainer Jürgen Palm. Einen starken vierten Platz erreichte auch die 4x100-Meter-Staffel der Frauen, die in der Besetzung Nicole Pollmann, Katrin Boche, Laura Giessing und Kim-Jessica Thöne eine Zeit von 48,18 Sekunden erzielte. Da in gleicher Besetzung auch die U23-DM bestritten werden soll, wurde Klaudia Kaczmarek diesmal nicht in der Staffel eingesetzt.

 

 

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Mi

06

Jul

2016

Deutsche Jugend U16-Blockwettkämpfe am 2. und 3. Juli 2016 in Aachen

Nike Dangelmaier verbesserte sich im 100-m-Sprint um ca. eine halbe Sekunde.
Nike Dangelmaier verbesserte sich im 100-m-Sprint um ca. eine halbe Sekunde.

Dangelmaier und Siebert überzeugen mit persönlichen Bestleistungen

 

Bei den vielleicht letzten Deutschen Meisterschaften in den Blockwettkämpfen verteidigte die LAZ-Athletin Nike Dangelmaier ihren achten Rang aus dem Vorjahr. Im Aachener Waldstadion wurden am Samstag, den 2. Juli die Wettkämpfe der Mädchen und am Sonntag, den 3. Juli die Wettkämpfe der Jungen ausgetragen.

 

Wie im Vorjahr schaffte Nike Dangelmaier die Qualifikation für den Blockwettkampf Lauf. Mit 2524 Punkten rangierte sie auf Position zehn der Meldeliste. In Aachen zeigte sich Dangelmaier von ihrer besten Seite und erzielte drei neue persönliche Bestleistun-

gen. Im 100-m-Sprint lief sie in 13,13 Sekunden rund eine halbe Sekunde schneller als bisher. Im 80-m-Hürdensprint blieben die Uhren nach 12,56 Sekunden stehen und im Ballwurf landete das Sportgerät nach 38 Metern. „Im Einwerfen hatte Nike sogar zwei Versuche jenseits der 40-Meter-Marke“, berichtete Siegrid Dangelmaier, die ihre Tochter vor Ort coachte. Im Weitsprung kam Nike bis auf 10 cm an ihre persönliche Bestleistung heran. Auch im abschließenden 2000-Meter-Lauf ließ die vielseitige Athletin in 7:27,26 Minuten nichts anbrennen und freute sich über eine neue persönliche Bestleistung von 2598 Punkten.

Ein starkes DM-Debüt gelang auch Jan Siebert, der sich mit 2536 Punkten ebenfalls für den Block Lauf qualifiziert hatte. Die meisten Zähler sammelte Siebert mit starken 12,00 Sekunden im 80-m-Hürdensprint (557) und 6:30,44 Minuten im 2000-m-Lauf (556). Auch im 100-m-Sprint (12,44 Sekunden) und im Weitsprung (5,23m) wusste Jan zu überzeugen. Gegenüber der Konkurrenz verlor er jedoch mit lediglich 37,50 Metern im Ballwurf. In der Gesamtwertung ergab dies 2515 Punkte und einen guten 14 Platz.

 

Ergebnisse

 

 

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Do

30

Jun

2016

Hier geht's zu den Meetingfotos 2016

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Do

30

Jun

2016

Westdeutsche Jugendmeisterschaften U16 am 26. Juni in Arnsberg und NRW-Hindernismeisterschaften am 29. Juni in Hilden

U16-Staffelläufer Fabian Baten wechselt auf seinen Partner Jan Siebert.
U16-Staffelläufer Fabian Baten wechselt auf seinen Partner Jan Siebert.

 

U16-Staffel läuft neue Jahresbestzeit

  

Drei Medaillen und zwei weitere DM-Normen war die erfolgreiche Ausbeute der LAZ Läufer bei den NRW-Hindernismeisterschaften in Hilden. Trotz einer langen Trainingspause im Winter und Problemen mit der Wade im Vorfeld der Meisterschaften sprang Alicia Südholt noch auf den DM-Zug für Mönchengladbach auf. Die Borkenerin lief als Zweite der NRW-Meisterschaften im 2000-m-Hindernislauf in 7:21,61 Minuten eine neue persönliche Bestzeit.

 

Auch Malte Stockhausen lief über 2000m Hindernis auf den Silberrang. Da er jedoch bereits die DM-Norm in der Tasche hat, konnte er sich auf ein taktisches Rennen einlassen. Nach für ihn ruhigen 3:05 Minuten auf den ersten 1000 Metern, zog der spätere Sieger Frederik Ruppert das Tempo an, dem nur noch Stockhausen folgen konnte. Ohne sich restlos zu verausgaben, kam Stockhausen dann nach 6:08,31 Minuten ins Ziel und steigerte seine persönliche Bestzeit aus dem Vorjahr um gut drei Sekunden. Knapp an der DM-Norm vorbei lief Erik Höpfner, der in 6:17,13 Minuten Vierter wurde. 

Sehr kontrolliert lief Jonathan Kolks zur DM-Norm für die U23 im 3000-m-Hindernislauf. Nachdem er wegen einer Erkältung auf die Teilnahme am LAZ-Meeting verzichten musste, lief Kolks relativ verhalten an und erreichte das Ziel als Dritter in 9:35,91 Minuten. Da er trotzdem eine neue persönliche Bestleistung erzielte, war sein Trainer Jürgen Palm sehr zufrieden mit dem Lauf.

 

Im sauerländischen Arnsberg traten die LAZ-Nachwuchstalente bei den Westdeutschen U16 Meisterschaften an. Mit zwei neuen persönlichen Bestzeiten wusste dabei Fabian Baten zu überzeugen. Nach 12,44 Sekunden im Vorlauf über 80m Hürden steigerte er als Fünfter im 300-m-Hürdenlauf seine persönliche Bestzeit auf 45,14 Sekunden. Der bereits für die U16-DM qualifizierte Jan Siebert lief im 300-m-Finale in 39,13 Sekunden auf den achten Platz. Ebenfalls Achte wurde das Staffelquartett der StG Rhede-Sonsbeck in der Besetzung Martin Langstein, Fabian Baten, Jan Siebert und Jonas Arnold (alle LAZ Rhede). In 48,69 erzielten die vier eine neue Jahresbestzeit.

 

Die beste Platzierung in der weiblichen U16 schaffte Nike Dangelmaier, der jedoch nach einer einwöchigen Klassenfahrt die gewohnte Spritzigkeit fehlte. Über 300m Hürden lief sie 48,34 Sekunden.

 

Ergebnisse Westdeutsche Jugendmeisterschaften

 

Ergebnisse NRW-Hindernismeisterschaften

 

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So

26

Jun

2016

NRW-Hammerwurf-Cup am 25.06.2016 in Rhede

Ashraf Amgad Elseify aus Katar ist bei den Männern einmal mehr nicht zu schlagen. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Ashraf Amgad Elseify aus Katar ist bei den Männern einmal mehr nicht zu schlagen. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

 

Hammerwerfer Elseify wirft in Rhede in einer eigenen Liga

 

BBV-Pressebericht von Jürgen Wegmann

 

Beim NRW-Hammerwurf-Cup am Samstag in Rhede hat der Katarer Ashraf Amgad Elseify erwartungsgemäß den Sieg errungen. Er schleuderte den Hammer auf 76,34 Meter - niemand kam im Rahmen des 46. internationalen Leichtathle-

tik-Meetings des LAZ Rhede auch nur annähernd an diese Weite. Es regnete ohne Unterbrechung am Samstag-

nachmittag auf dem Rheder Wurfplatz. Die Kulisse wie auch die Teilnehmerschar des NRW-Hammerwurf-Cups im Rahmen des vom LAZ Rhede ausgerichteten 46. internationalen Leichtathletik-Meetings war recht überschaubar und hatte eher den Charakter eines Familientreffens.

Und dennoch: Die Hammerwerferinnen und -werfer zeigten sich von den widrigen Witterungsverhältnissen unberührt und gaben ihr Bestes. Bei den Männern setzte sich erwartungsgemäß Ashraf Amgad Elseify aus dem Emirat Katar mit guten 76,34 Metern durch. Sein Bruder Ahmed Amgad Elseify erreichte eine Weite von 68,78 Metern und landete damit vor dem bei den deutschen Meisterschaften 2016 drittplatzierten Paul Hützen auf Platz zwei. Hützen warf den 7,26 Kilogramm schweren Wurfhammer auf eine Weite von 66,07 Metern.

 

Bei den Frauen gab es mit der Neuseeländerin Julia Ratcliffe nur eine Teilnehmerin. Die für den LAZ Rhede startende Maximiliane Langguth kam bei den U23-Juniorinnen auf Platz zwei. Mannschaftskamerad Nick Hövelbrinks wurde Dritter bei den Junioren U23

 

Moderiert wurde die Veranstaltung von einem bestens aufgelegten Markus Esser (36), der in Rhede seine Premiere am Mikrofon gab und sich so durchaus für zukünftige Events empfahl. Der achtfache deutsche Meister Esser (Bestweite: 81,10 Meter) ist eine Institution im deutschen Hammerwerfen und bleibt diesem durch seine Nachwuchsarbeit auch weiter erhalten. Angesprochen auf die aktuell doch eher durchwachsenen Ergebnisse deutscher Hammerwerfer – Alexander Ziegler wurde in diesem Jahr deutscher Meister mit doch recht überschaubaren 72,50 Metern – äußerte sich Esser vorsichtig optimistisch. „Ich sehe es so, dass die Flinte nicht ins Korn geworfen werden sollte. Der Nachwuchsbereich entwickelt sich ganz gut. Wir sind auf jeden Fall auf den richtigen Weg dahin, dass wir in den nächsten Jahren eine breite Basis haben und dann auch hoffentlich wieder Athleten ganz oben in die Spitze bekommen, auch international. Das wird jetzt aber noch ein gewisses Zeitfenster in Anspruch nehmen“, sagte Esser.

 

Zurück zum Wettkampf in Rhede. Hier wurden kurzerhand alle vier Wertungsklassen in einem Rutsch ausgetragen. Am Sieg von Ashraf Amgad Elseify bei den Männern war dabei nicht zu rütteln. Schon im ersten Versuch schleuderte der Katarer das Wurfgerät auf starke 76,34 Meter. Im Laufe des Wettkampfs folgten noch weitere Versuche jeweils über die 70-Meter-Marke. Die übertraf ansonsten kein Athlet, auch der Deutsche Paul Hützen nicht. Sein bester Versuch landete bei 66,07 Metern. Bei den deutschen Meisterschaften 2016 war seine beste Wurfweite 70,56 Meter, was im Übrigen auch noch ein gutes Stück entfernt ist von der für die Olympischen Spiele in Rio von der IAAF festgelegten Qualifikationsnorm von 77 Metern.

 

Diese Norm knacken will auch Julia Ratcliffe. Der zweifachen neuseeländischen Meisterin fehlt an der für Frauen geforderten Weite von 71 Metern in diesem Jahr noch ein Meter. In Rhede machte die neuseeländische Rekordhalterin (70,28) Station für einen neuen Versuch, verfehlte die Norm am Ende mit 66,80 Metern aber recht klar. Bei den Frauen war Ratcliffe die einzige Teilnehmerin.

 

In Maximiliane Langguth und Nick Hövelbrinks brachte das veranstaltende LAZ Rhede auch zwei Nachwuchssportler aus den eigenen Reihen an den Start. Die DM-Siebte (2015) Langguth kam dabei am Samstag auf eine Bestweite von 53,63 Metern, womit ihr Trainer und Turnier-Mitorganisator Werner Niehaus auch zufrieden war. „Sie hat nur ein oder zweimal die Woche trainieren können und dann dieses Jahr knapp die Quali für die DM verpasst. Jetzt hoffen wir, dass sie im Winter wieder gut trainieren kann und dann geht es auch wieder aufwärts“, sagte Niehaus. Auch 2017 soll es in Rhede wieder einen Hammerwurf-Cup geben.

 

Ergebnisse

 

 

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Mi

20

Sep

2017

Nordrhein-Team-Endkämpfe 2017am 17. September in Troisdorf

Das Mannschaftsfoto zeigt die Athleten und Trainer der U16- und U18-Mannschaften.
Das Mannschaftsfoto zeigt die Athleten und Trainer der U16- und U18-Mannschaften.

 

Männliche U18 und weibliche U16 vergolden ihre Teamleistungen

  

Dass Leichtathletik auch eine Mannschaftssportart sein kann, bewiesen die Nordrhein-Team-Endkämpfe der Jugend U14 bis U18 in Troisdorf. Mit großem Einsatz kämpften die Jugendlichen aus über zwanzig Vereinen und Startgemeinschaften um Mannschaftspunkte. Besonders erfolgreich waren dabei die Nachwuchstalente der StG Rhede-Sonsbeck-Wesel sowie die StG Rhede-Sonsbeck, die mit zweimal Gold, einmal Silber und einmal Bronze erfolgreich waren und die StG Düsseldorf, den ART Düsseldorf und das Leichtathletik-Team der Sporthochschule Köln überflügelten.

 

Besonders spannend verliefen die Wettkämpfe bei der männlichen Jugend U18. Hier wurden die Medaillen erst bei der letzten Disziplin, dem 800-Meter-Lauf, vergeben. Die StG Rhede-Sonsbeck-Wesel, die allerdings komplett von Athleten des LAZ Rhede gebildet wurde, hatte hier mit Jan-David Ridder und Jonas Arnold zwei Asse im Ärmel, die stachen. Ridder gewann souverän in 2:07,96 Minuten und Arnold lief als Vierter gute 2:17,74 Minuten. Zuvor hatten bereits Fabian Baten und wiederrum Jonas Arnold die Konkurrenz mit guten Speerwurfergebnissen überrascht. Baten warf als Tagesbester den 700-g-Speer 47,97 Meter weit und Arnold steigerte sich auf 43,81 Meter. Viele Punkte sammelte auch Jan Siebert, der sich im Hochsprung auf 1,79 Meter steigern konnte. An Spannung nicht zu überbieten war die 4x100-m-Staffel. Hier sicherte Jan-David Ridder auf den letzten Metern den Sieg für sein Team (45,63s). Zuvor hatten Jonas Theling, Jan Siebert und Fabian Baten bereits mit guten Wechseln und schnellen Beinen die Vorarbeit geleistet.

 

Am Ende wurden die Athleten aus Rhede für 8.291 Punkte mit Gold dekoriert. Silber ging an Essen und Bronze an den ART Düsseldorf.

  

Das zweite Gold wurde von Athletinnen aus Rhede und Sonsbeck geschürft und war sehr überraschend. Schließlich war der ART Düsseldorf mit einer Vorleistung von 8.414 Punkten angereist. Die weibliche U16 der StG Rhede-Sonsbeck übertraf am Ende mit 8.180 Punkten als einziges Team die 8.000er-Marke und siegte mit deutlichem Vorsprung vor dem TV Ratingen (7.858 Punkte). Enie Dangelmaier trug mit 31,00 Metern im Speerwurf und 1,52 Metern im Hochsprung ebenso zum Mannschaftserfolg bei wie Jamira Lauf mit 12,83 Sekunden im Hürdensprint und Fiona Terhardt, die als 800-m-Läuferin in die Bresche sprang (2:48,31min). Mit sicheren Wechseln sprintete die 4x100-m-Staffel in 51,47 Sekunden zum Tagessieg. Hier waren mit Alina Bielefeld, Jamira Lauf und Enie Dangelmaier gleich drei Athletinnen des LAZ beteiligt.

  

Obwohl die weibliche U18 einige verletzungs- und krankheitsbedingte Ausfälle zu verkraften hatte, errang das Team hinter dem ART Düsseldorf (7.917 Punkte) den zweiten Platz (7.567). Beste Speerwerferin war mit starken 42,34 Metern die NRW-Meisterin Hannah Schoofs, die auch mit 5,26 Metern im Weitsprung und 11,01 Metern im Kugelstoßen reichlich Punkte sammelte. Taktisch geschickt und mit Mut zum Risiko lief Nike Dangelmaier zum Sieg im 800-Meter-Lauf. Die Hürdenspezialistin überraschte mit ihrem Endspurt die Konkurrenz aus Düsseldorf und Bottrop und siegte in guten 2:24,33 Minuten. Beste Hochspringerin war Elisa Stumpen (Weseler TV), die seit Anfang September in Rhede trainiert. Der Schützling von LAZ-Hochsprungtrainer Roman Buhl meisterte 1,66 Meter.

  

Einen schönen Erfolg feierte auch die U14-Mannschaft der StG Rhede-Sonsbeck, die mit 312,5 Punkten den dritten Platz errang. Linus Feldhaus trug mit dritten Plätzen im Kugelstoßen (10,23m) und Weitsprung (4,88 Meter) ebenso zum Erfolg bei wie Matz Grunden, der als Sechster 4,69 Meter weit sprang. Beide liefen auch in der 4x75-m-Staffel, die in 40,48 Sekunden den zweiten Platz belegte.

  

Die weibliche U14 sammelte 328 Punke und landete auf einem guten fünften Platz. Beste Werferin des Tages war Ronja van der Heiden, die den 200-g-Ball auf 48 Meter beförderte. Rieke Unland lief die 60m Hürden als Viertschnellste in 10,51 Sekunden. In der 4x75-m-Staffel liefen Ayisha Mohammed und Rieke Unland mit zwei Sonsbeckerinnen in 40,94 Sekunden als Fünfte durchs Ziel.

  

Die männliche U16 verpasste durch Wechselfehler bei beiden Staffeln einen möglichen vierten Platz. Am Ende standen 6.859 Punkte auf der Habenseite. Gute Einzelleistungen schafften hier Gerrit Vißer mit 36,80 Meter im Speerwurf, Nick Teschlade mit 12,57 Sekunden im 100-m-Sprint und Samuel Roths mit 2:27,92 Minuten im 800-m-Lauf.

 

Ergebnisse männliche U14

 

Ergebnisse weibliche U14

 

Teamergebnisse U16-U18

 

Einzelergebnisse U16-U18

 

 

Do

14

Sep

2017

Nordrhein-Team-Endkämpfe U14 bis U18 am 17. September in Troisdorf – Vorbericht

Die erfolgreiche U20-Mannschaft der StG Rhede-Sonsbeck-Wesel nach ihrem vierten Platz bei der Team-DM 2016 in Rhede. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Die erfolgreiche U20-Mannschaft der StG Rhede-Sonsbeck-Wesel nach ihrem vierten Platz bei der Team-DM 2016 in Rhede. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

 

Großeinsatz für Rheder Startgemeinschaften

 

Einen Großeinsatz steht für die Nachwuchstalente des LAZ Rhede bei den Nordrhein-Team-Endkämpfen am kommenden Sonntag auf dem Programm. In allen sechs Wettbewerben von der U14 bis zur U18 sind die StG Rhede-Sonsbeck (U14 und U16) sowie die StG Rhede-Sonsbeck-Wesel (U18) vertreten. Nachdem der DLV das Mannschaftsfinale für die U20 ersatzlos gestrichen hatte, mussten die Verantwortlichen der Startgemeinschaft kurzfristig einen „Plan B“ aus der Tasche ziehen. „Wir wollten auf jeden Fall, dass unsere Athleten auch 2017 in einem Teamwettbewerb an den Start gehen und zumindest auf Landesniveau antreten können“, erläutert Palm. In Coesfeld und Sonsbeck gelang dann allen sechs Teams die Qualifikation, sodass die StG Rhede-Sonsbeck-Wesel neben der StG Essen als einziger Verein in allen Klassen vertreten sein wird.

Neben dem hervorragenden vierten Platz bei der im Besagroup-Sportpark Rhede ausgerichteten Team-DM errangen vor Jahresfrist auch die Jungs der U16 den Landestitel. Vizemeister wurden im September 2016 die Mädchen U16 sowie die Jungen U14. „ In diesem Jahr hängen aufgrund des Ausfalls der Team-DM die Trauben bei der U16 besonders hoch. Schließlich tritt hier der ART Düsseldorf als hoher Favorit an“, erläutert Palm. Nach den Vorleistungen sieht er bei der männlichen U18 und der weiblichen U16 die größten Chancen, in den Medaillenkampf einzutreten. „Leider haben wir einige Ausfälle aufgrund von Verletzungen und der Teilnahme einer Schule am Bundesfinale "Jugend trainiert für Olympia", aber wir versuchen natürlich alles, um Düsseldorf und Essen zu ärgern“, gibt sich Palm kämpferisch.

 

Besonders groß ist die Konkurrenz beim U14-Cup. Schließlich treten hier auch die Bayervereine aus Leverkusen und Uerdingen/Dormagen an. Prognosen sind hier besonders schwierig, da eine Cupwertung erfolgt, bei der nur die Platzierung und nicht die Leistung zählt. Allerdings bleibt dadurch der Wettkampf auch bis zum Schluss besonders spannend.

 

Zeitplan

 

 

 

Fr

08

Sep

2017

Athletenumfrage zur Aktualisierung der Trainingsgruppen

Athletenumfrage
Ausgefüllte Umfrage bitte zeitnah an Jürgen zurückgeben. Danke!
Athletenumfrage.pdf
Adobe Acrobat Dokument 536.0 KB

Di

05

Sep

2017

Deutsche Polizeimeisterschaften in Köningsbrunn + U16-Vergleichswettkampf Niederlande - NRW in Assen/NL (2.9.) + Begrüßung von Roman Buhl am Landesstützpunkt Rh

Roman Buhl (links) verstärkt ab sofort das Trainerteam in Rhede und wird primär für die Sprungdisziplinen zuständig sein.
Roman Buhl (links) verstärkt ab sofort das Trainerteam in Rhede und wird primär für die Sprungdisziplinen zuständig sein.

 Buhl verstärkt die Landestrainer in Rhede

 

Einen Tag nach ihrer Ernennung zur Kommissarin im Polizeidienst NRW, bescherte Klaudia Kaczmarek vom LAZ Rhede ihrem Arbeitgeber zwei Goldmedaillen bei den Deutschen Polizemeisterschaften in Köningsbrunn. Kaczmarek hatte für ihren Start bei der DM sogar auf die offizielle Ernennungsfeier verzichtet. Im Weitsprung setzte sich Kaczmarek mit guten 6,04 Metern auch gegen die DM-Sechste Annika Gärtz (6,00m) durch. „Nach zwei Wochen Urlaub hätte ich nicht unbedingt mit 6 Metern gerechnet, aber Annika hat mich dann ganz gut gepusht“, freute sich Kaczmarek über ihre Spätform. Der Dreisprungtitel am zweiten Wettkampftag war mit 12,55 Metern dann mehr oder weniger Formsache. Mit 12,55 Metern lag Kaczmarek gut 79 Zentimeter vor der Vizemeisterin Hanna Kistler (Baden-Württemberg). Kaczmarek gehörte mit ihren zwei Titeln dann auch zu den erfolgreichsten Teilnehmern der stimmungsvollen DM und war gleichzeitig die einzige Titelträgerin aus NRW.

 

Im niederländischen Assen vertraten die LAZ-Hammerwerfer Tom Pietzonka und Janne Stockhausen NRW beim traditionellen U16-Länderkampf gegen die Niederlande. Ebenfalls traditionell setzten sich die starken Nachwuchstalente aus dem Nachbarland mit 282 zu 220 Punkten durch. Sehr zufrieden war Werner Niehaus mit der Leistung von Tom Pietzonka, der als Vierter eine neue persönliche Bestweite von 37,96 Metern erzielte. Janne Stockhausen konnte den urlaubsbedingten Trainingsrückstand leider nicht kompensieren und blieb mit 31,02 Metern etwas hinter ihren Möglichkeiten zurück.

 

LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm begrüßte zusammen mit LAZ-Wurftrainer Werner Niehaus und den Nachwuchstalenten des LAZ Rhede Roman Buhl, der ab sofort das Trainerteam am Landesstützpunkt Rhede verstärken wird und vor allem seine Kompetenzen in den Sprungdisziplinen einbringen möchte. Buhl, der zuvor neunzehn Jahre beim Weseler TV tätig war, ist Inhaber der DLV-A-Lizenz-Sprung und betreut in Rhede zukünftig auch den NRW-Stützpunkt Hochsprung. Neben Werner Niehaus und dem LVN-Stützpunktleiter Jürgen Palm verfügt Rhede somit über drei Landestrainer. „Damit sind wir für die nächsten Jahre sehr gut aufgestellt und können unsere Talente noch effektiver fördern als bisher“, freut sich Jürgen Palm über die kompetente Verstärkung.

 

 

Sa

02

Sep

2017

Wir trauern um Maria Emmerich

Lieber Mecky,

 

in großer Trauer müssen auch wir zur Kenntnis nehmen, dass ein besonderer Mensch – deine liebe Frau Maria – nicht mehr unter uns ist.

Mit tief empfundener Anteilnahme möchten der Vorstand und die Mitgliederschaft des LAZ Rhede e.V. den Schmerz über den Verlust mit dir teilen und das auch auf diesem Wege zum Ausdruck bringen.

Zu unzähligen Anlässen hat Maria dich und die jeweiligen Sportlerinnen und Sportler begleitet und ist mit ihrem Engagement und ihrer aktiven Zuwendung in gewisser Weise "Co-Trainerin“ gewesen. So hatte sie mit ihrer verbindlichen und liebenswerten Wesensart Anteil an der erfolgreichen Entwicklung unseres Sportvereins. Dafür sind wir dankbar und werden Maria in guter Erinnerung bewahren.

Dir und deiner Familie wünschen wir in der Zeit der Trauer viel Kraft, Hoffnung und Zuversicht.

 

Im Namen aller

 

Andreas

 

Mo

14

Aug

2017

Deutsche U16-Meisterschaften in Bremen + Deutsche U20-Mehrkampfmeisterschaften in Kienbaum am 12./13. August

Das Archivfoto aus 2016 zeigt die erfolgreiche Mehrkämpferin Marie Steldermann, die in 15,28 Sekunden die viertbeste Zeit aller Teilnehmerinnen über die 100m Hürden erzielte. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Das Archivfoto aus 2016 zeigt die erfolgreiche Mehrkämpferin Marie Steldermann, die in 15,28 Sekunden die viertbeste Zeit aller Teilnehmerinnen über die 100m Hürden erzielte. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

 

LAZ-Leichtathletinnen überzeugen bei der U16-DM

 

Neue persönliche Bestzeiten aufgestellt

 

BBV-Pressebericht von Matthias Grütter

 

Rhede/Kienbaum/Bremen. „Alle Ziele erreicht!“ So lautete am Montag das Fazit des Stützpunktleiters Jürgen Palm, der mit dem Abschneiden der U16-Leichtathletinnen des LAZ Rhede bei den deutschen Meisterschaften sehr zufrieden war.

 

Die Mehrkämpferinnen hatten sich in Kienbaum in der Nähe von Berlin getroffen. Marie Steldermann stellte dabei mit 4457 Punkten eine neue persönliche Bestleistung auf. Sie verbesserte sich um 27 Punkte. Sie wurde damit Neunte – ein sehr ansprechendes Ergebnis. Aufgrund ihrer Vorleistungen hatte sie im Deutschlandranking in dieser Altersklasse noch Rang 17 belegt.

Marie war die einzige Athletin, die bei diesen schwierigen Bedingungen eine neue Bestleistung erzielt hat“, berichtete der LAZ-Stützpunktleiter. Die Leichtathletinnen hatten nämlich mit Regen und bei den Läufen zusätzlich noch mit Gegenwind zu kämpfen.

 

Vor allem über 100-Meter-Hürden wusste Steldermann zu überzeugen, die in 15,28 Sekunden die viertbeste Zeit aller Teilnehmerinnen ablieferte. Hinzu kamen für die Rheder Mehrkämpferin persönliche Bestleistungen im Kugelstoßen mit 9,63 Metern und im Speerwurf mit 32,97 Metern.

 

In Bremen lieferte Jamira Lauf einen guten Wettkampftag ab. Im Vorlauf über 300-Meter-Hürden stellte sie in 47,48 Sekunden ihre Bestzeit ein. Doch damit nicht genug: Im B-Finale verbesserte sie sich als Viertplatzierte um rund eine Sekunde und wurde so in der Gesamtwertung mit 46,55Sekunden insgesamt Zwölfte. Dabei waren auch in Bremen die Bedingungen bei diesen deutschen U16-Meisterschaften „sehr durchwachsen“, wie ihr Trainer Jürgen Palm berichtete.

 

Auch die 4 x 100-Meter-Staffel der Start-Gemeinschaft Rhede-Wesel-Sonsbeck lief Bestzeit. 50,33 Sekunden benötigten Jamira Lauf und die Rhederin Enie Dangelmaier sowie die Sonsbeckerinnen Hannah Kempken und Elena Aengenyend. Das war die Startberechtigung fürs B-Finale, als das Quartett für die Stadionrunde 50,70 Sekunden benötigte. Die Folge war Rang fünf und der 13. Gesamtplatz. Damit neigt sich die Sommersaison für die Leichtathleten des LAZ Rhede dem Ende entgegen.

 

Ergebnisse U16-DM

 

Ergebnisse U20-Mehrkampf-DM

 

 

 

Do

10

Aug

2017

Deutsche U16-Meisterschaften am 12./13. August in Bremen + Deutsche U20-Mehrkampfmeisterschaften am 12./13. August in Kienbaum - Vorbericht

Jamira Lauf (rechts) startet bei den U16-Meisterschaften über die 300-m-Hürden und in der 4x100-m-Staffel. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Jamira Lauf (rechts) startet bei den U16-Meisterschaften über die 300-m-Hürden und in der 4x100-m-Staffel. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

 

B-Final-Teilnahme anvisiert

 

Für drei Athletinnen des LAZ Rhede stehen am Wochenende die nächsten Deutschen Meisterschaften auf dem Programm. Jamira Lauf und Enie Dangelmaier starten bei den U16-Titelkämpfen in Bremen und Marie Steldermann fährt zu den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften nach Kienbaum bei Berlin.

In Bremen gehen wie im Vorjahr die besten U16-Talente aus Deutschland an den Start. Jamira Lauf hat sich mit ihrer Saisonbestzeit von 47,48 Sekunden für den 300-m-Hürdenlauf qualifiziert und tritt zusammen mit Enie Dangelmaier und den Sonsbeckerinnen Hannah Kempken und Elena Aengenyend mit der 4x100-m-Staffel an. In beiden Disziplinen bestehen für die LAZ-Athletinnen Chancen auf das Erreichen der B-Finals. „Jamira hat zuletzt starke Trainingsleistungen gezeigt und kann sicher unter 47 Sekunden laufen und mit der Staffel sind wir immer für eine Überraschung gut“, zeigt sich LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm optimistisch.

 

Er selbst betreut zeitgleich Marie Steldermann, die im dritten Anlauf die Qualifikation für die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften geschafft hat. „Marie ist eine der zuverlässigsten und vielseitigsten Athletinnen des LAZ Rhede und hat mittlerweile auch die nötige Routine, um bei einer großen Meisterschaft zu bestehen“, zollt Palm seiner Athletin Respekt. „Eine Prognose im Mehrkampf ist immer schwierig, aber eine deutliche Steigerung ihrer bisherigen Bestleistung von 4.430 Punkten ist fällig“, rechnet Palm mit guten Leistungen von Steldermann.

 

Ausschreibung mit Zeitplan Deutsche U16-Meisterschaften

 

Zeitplan Deutsche Mehrkampfmeisterschaften

 

 

 

Mo

07

Aug

2017

75. Deutsche Jugendmeisterschaften vom 3. bis 6. August 2017 in Ulm

Nach dem Halbfinale über 110m Hürden schafft es Henry Vißer mit enormem Kampfgeist noch bis ins 400-m-Hürdenfianale am Folgetag. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)
Nach dem Halbfinale über 110m Hürden schafft es Henry Vißer mit enormem Kampfgeist noch bis ins 400-m-Hürdenfianale am Folgetag. (Foto: Jan-Hendrik Ridder)

 

Vißer, Ridder und Dangelmaier im Finale

 

Mit zahlreichen persönlichen Bestleistungen überzeugten die LAZ-Athleten bei den 75. Deutschen Jugendmeisterschaften im Ulmer Donaustadion. Bei seiner letzten DM in der Jugendklasse schaffte Henry Vißer den Einzug ins 400-m-Hürdenfinale der U20. Dort lief der Schützling von LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm in 54,49 Sekunden sogar persönliche Bestzeit und wurde in einem schnellen Endlauf Achter. „Mehr war mit der schwierigen Vorbereitung nicht drin“, analysierte sein Trainer nach dem Rennen. Schließlich lief es, bedingt durch Verletzungen und Krankheiten, schon im Winter nicht wie geplant. „Die 400 Meter muss man natürlich anders vorbereiten, aber Henry hat alles rausgeholt“, zollt Palm Vißer Respekt für die Leistung.

 

Am Samstag war Vißer bereits die 110m Hürden gelaufen und hatte nach guten 14,78 Sekunden das Halbfinale erreicht. Hier schied er jedoch nach 14,85 Sekunden aus. Anschließend sicherte er sich mit enormem Kampfgeist doch noch die Finalteilnahme über 400m Hürden (55,18). „Unser Physio Helmut Moscheik hat wieder einmal gezaubert“, bedankt sich Palm bei dem renommierten Masseur, der Vißer vor und nach den Läufen behandelt hat, um ihn für die nächste Runde fit zu bekommen.

 

Auch Nike Dangelmaier lief die Langhürdenstrecke und sicherte sich mit neuer persönlicher Bestzeit von 64,96 Sekunden die Teilnahme am B-Finale. Hier konnte sich Dangelmaier noch einmal steigern und lief in 64,76 Sekunden auf den zweiten Platz. Zuvor hatte Dangelmaier bereits mit der 4x100-m-Staffel der StG Rhede-Sonsbeck-Wesel überzeugt und mit 48,97 Sekunden eine neue Saisonbestzeit erreicht. Alina Arenz (Wesel), Nike Dangelmaier, Elisa Stumpen (Wesel) und Johanna Gries (LAZ) verpassten damit das B-Finale nur um 15 Hundertstelsekunden.

 

Auch Jan-David Ridder erreichte mit der Endlaufteilnahme in den 800-Meter-Läufen der U18 sein selbst gestecktes Ziel. Im zweiten Vorlauf erzielte der hochgewachsene Athlet als Vierter 1:57,36 Minuten und qualifizierte sich mit der siebtschnellsten Zeit für das Finale. Hier setzte Ridder, nach dem Geschmack seines Trainers Jürgen Palm, nicht genug seine Ellbogen ein und wurde von den Konkurrenten „eingebaut“, sodass er in der Schlusskurve nicht rechtzeitig beschleunigen konnte. In 1:58,21 Minuten wurde Ridder dann Neunter. „Bei Meisterschaftsrennen geht es auf den Mittelstrecken sehr ruppig zu, da ist Jan-David noch zu rücksichtsvoll und zieht zurück. Dadurch verliert er den Schwung, den er mit seinen langen Beinen braucht, um schnell zu sein“, erläutert Palm die Problematik.

 

Fast optimal lief hingegen das Staffelrennen der U18 für die Jungs des LAZ Rhede, die als StG Rhede-Sonsbeck-Wesel als Vorletzte gemeldet waren. In neuer Saisonbestzeit von 44,49 Sekunden verbesserten sich Jonas Theling, Jan Siebert, Fabian Baten und Fridolin Stockhausen deutlich und verpassten das B-Finale nur knapp. Einen guten zehnten Platz erreichte Moritz Leiting im Hammerwurf der U18. Der Schützling von LAZ- Wurftrainer Werner Niehaus warf bereits im ersten Versuch 55,77 Meter, konnte sich jedoch dann nicht weiter steigern. „Im Winter werden wir das Training nochmal anziehen, dann sieht es für Moritz auch mit dem 6-kg-Hammer gut aus“, setzt Niehaus auf das Wintertraining.

 

Einen guten Eindruck hinterließen auch die Mehrkämpferinnen Marie Steldermann und Hannah Schoofs, die sich jeweils in ihrer Spezialdisziplin für Ulm qualifiziert hatten. Steldermann lief über die 100m Hürden in 15,10 Sekunden Saisonbestzeit und zeigte sich damit gut vorbereitet für die Siebenkampf-DM am kommenden Wochenende in Kienbaum. Die U18 Athletin Hannah Schoofs hätte mit ihrem dritten Versuch sogar fast den Endkampf der besten acht Speerwerferinnen erreicht, doch eine starke Windböe bremste ihren 500-g-Speer, sodass er bei 40,98 Meter herunterkam. Ihre Trainerin Elli Niehaus war aber vor allem mit diesem Wurf, der Schoofs den 15. Platz einbrachte, zufrieden.

 

Pech hatte der Hindernisläufer Erik Höpfner, der die Nachwirkungen einer Erkältung spürte und so das Rennen vorzeitig beenden musste.

 

Ergebnisse

 

 

 

Mi

02

Aug

2017

75. Deutsche Jugendmeisterschaften vom 4.-6. August 2017 in Ulm - Vorbericht

Jan-David Ridder (226) hat Endlaufchancen im 800-Meter-Lauf bei der Jugend-DM. (Foto: Jan-David Ridder)
Jan-David Ridder (226) hat Endlaufchancen im 800-Meter-Lauf bei der Jugend-DM. (Foto: Jan-David Ridder)

 

Zwölf LAZ-Athleten fahren zur Jugend-DM

 

Eine Woche nach dem stimmungsvollen 47. Internationalen Leichtathletik-Meeting in Rhede steht mit den 75. Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm am Wochenende 4.-6. Au­gust bereits der nächste Höhepunkt im Terminkalender der LAZ-Sportler. Zwölf Talente aus der Kaderschmiede des LAZ Rhede treten die Reise nach Süddeutschland an. Es wären sogar dreizehn gewesen, doch Malte Stockhausen fällt krankheitsbedingt aus.

 

Gleich vier Startoptionen hat Henry Vißer, der sich jedoch auf die Hürdenstrecken kon­zentriert, dort aber sowohl die 110-m-Hürden als auch die 400-m-Hürden in Angriff neh­men möchte. Ob es wie im Vorjahr zu einer Medaille reicht, hängt wie so oft bei Vißer von seiner Tagesform ab. „Henry ist ein absoluter Meisterschaftsläufer und ich bin selbst ge­spannt, was er aus der Wundertüte auspackt“, erläutert sein Trainer Jürgen Palm mit ei­nem Schmunzeln. Bereits eine Woche nach der DM tritt Vißer die Reise über den großen Teich in die USA an. Aufgrund seiner sportlichen und schulischen Höchstleistungen hat der Hürdensprinter ein Stipendium an der Universität Tulsa (Oklahoma) erhalten.

Endlaufambitionen hat der U16-DM-Dritte von 2015, Jan-David Ridder, im 800-Meter-Lauf der U18. Mit seiner Saisonbestzeit von 1:56,08 Minuten rangiert Ridder an sechster Position der zweiunddreißig Teilnehmer. Damit ist Ridder allerdings der einzige LAZ-Athlet, der keine Hürden im Weg stehen hat. Alle anderen Läufer starten entweder im Hürden- oder Hindernislauf. Nike Dangelmaier und Jan Siebert schaften auf Anhieb die DM-Nor­men über 400-m-Hürden der U18. Dangelmaier rangiert mit ihrer Zeit von 65,21 Sekunden auf Platz fünfzehn der Meldeliste und Siebert wird mit 56,74 Sekunden an dreizehnter Po­sition gelistet. Damit wäre für beide das Erreichen des B-Finales als Erfolg zu werten.

 

Gleich fünf Runden über Hindernisse und den Wassergraben nimmt Erik Höpfner in An­griff, der über 2000-m-Hindernis mit Außenseiterchancen auf eine Top-8-Platzierung an­tritt. Dabei kommt ihm seine gute Hindernistechnik zugute, die er auch beim 400-m-Hür­denlauf schon unter Beweis gestellt hat. Wie in den beiden Vorjahren hat sich Marie Stel­dermann für den 100-m-Hürdenlauf der U20 qualifiziert und peilt dabei eine Zeit unter 15 Sekunden an. Bereits eine Woche nach der Einzelmeisterschaft startet Steldermann dann bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Kienbaum.

 

Im Wurfbereich vertreten Moritz Leiting und Hannah Schoofs die Farben des LAZ Rhede. Der U18-Hammerwerfer Moritz Leiting rangiert mit seiner persönlichen Bestweite von 58,30 Metern an zehnter Stelle der Meldeliste. „Die Jungs sind in diesem Jahr bärenstark, da muss Moritz schon einen 60er auspacken, um das Finale zu erreichen“, kann sich LAZ- Wurftrainer Werner Niehaus nicht an eine derartig hochkarätige U18-DM erinnern. Mit Hannah Schoofs hat eine weitere Siebenkämpferin des LAZ Rhede eine Einzelnorm er­reicht. Als NRW-Meisterin schleuderte Schoofs den 500-g-Speer auf 45,30 Meter und liegt damit an Position einundzwanzig der Meldeliste.

 

Traditionell ist die StG Rhede-Sonsbeck-Wesel auch mit Sprintstaffeln bei den Jugend­meisterschaften vertreten. In diesem Jahr haben beide U18-Staffeln die Norm geknackt, wobei die weibliche U18 in der Besetzung Alina Arenz (Wesel), Nike Dangelmaier (Rhede), Elisa Stumpen (Wesel) und Johanna Gries (Rhede) durchaus Chancen auf das B-Finale hat. Allerdings müssen dafür die Wechsel noch etwas besser klappen als letzten Samstag, als das Quartett 49,71 Sekunden lief. Für die Jungs war das Erreichen der Norm bereits ein Riesenerfolg, sodass Jonas Theling, Jan Siebert, Fabian Baten und Fridolin Stockhaus (alle Rhede), völlig befreit auftreten können. Das LAZ-Athleten in Ulm für Überraschungen gut sind, zeigte bei der letzten Jugend-DM vor sieben Jahren Antonia Frieling, die sensationell die Goldmedaille im Hammerwurf der weiblichen Jugend U18 gewann.

 

Zeitplan

 

 

 

Di

01

Aug

2017

Fotos vom Meeting und vom Hammerwurf-Cup sind fertig!

Mo

31

Jul

2017

47. Internationales Leichtathletik Meeting u. 3. NRW-Hammerwurf-Cup am 29. Juli 2017 in Rhede

Ryan Shields (2. v.r.) gewann in starken 10,21 Sekunden im 100-m-Finale.
Ryan Shields (2. v.r.) gewann in starken 10,21 Sekunden im 100-m-Finale.

 

 

Spitzensport und Superstimmung in Rhede

 

Wie klein ist die Welt“, dachte die LAZ-Wurftrainerin Elli Niehaus, als sie beim 3. NRW-Hammerwurf-Cup ein bekanntes Gesicht entdeckte. Die in Bolivien geborene Rhederin traf ihre ehemalige Konkurrentin aus der alten Heimat. Die war mit ihrem Mann zu Besuch in Rhede und wollte sich natürlich dieses Sportereignis nicht entgehen lassen.

 

Nicht nur am Rande, sondern auch auf der Bahn und an der Sprunggrube bot das 47. Internationale Leichtathletik Meeting des LAZ Rhede ein internationales Stelldichein von 170 Sportlern aus vier Kontinenten. Da die Veranstalter um LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm diesmal auch Glück mit dem Wetter hatten, strahlten zum Abschluss des Meetings alle mit der Sonne um die Wette.

 

Generationenstaffel: Auch die Trainer liefen unter 11 Sekuden:  v.l.  Jürgen Palm PB 10,98s, Mecky Emmerich 10,7  allerdings kein Vergleich zu den Spitzensprintern:  Alexander Kosenkow 10,14 und Daniel Schnelting 10,34.
Generationenstaffel: Auch die Trainer liefen unter 11 Sekuden: v.l. Jürgen Palm PB 10,98s, Mecky Emmerich 10,7 allerdings kein Vergleich zu den Spitzensprintern: Alexander Kosenkow 10,14 und Daniel Schnelting 10,34.

 

Allen voran Nationalsprinter Alexander Kosenkow, der bei seinem letzten Start in Rhede von seinem ehemaligen Staffelkollegen Daniel Schnelting und dessen Trainer „Mecky“ Emmerich mit einem riesigen Abschiedsgeschenk bedacht wurde. „Daniel war immer mein Lieblingspartner bei der Staffel. Bei ihm konnte ich mir sicher sein, dass er mich einholt“, spielte Kosenkow auf eine Situation bei der Heim-WM 2009 in Berlin an, als Kosenkow ein verpatzter Wechsel angekreidet wurde. In Rhede lief immer alles glatt für Kosenkow, bis zum vergangenen Samstag. „Wenn ich gewusst hätte, wen ihr alles am Start habt, wäre ich zuhause geblieben“, scherzte Kosenkow, der am Samstag nur die Hacken von Ryan Shields (Jamaika) und Sesele Lebokeng (Südafrika) zu sehen bekam.

 

Shields ließ bei seinem dritten Start in Rhede auch die komplette niederländische Nationalstaffel hinter sich und siegte über 100 Meter in erstklassigen 10,21 Sekunden. Schnellster deutscher Sprinter war der zweifache Deutsche Hochschulmeister Sven Müller, der im B-Finale als Vierter 10,66 Sekunden lief. Über 200 Meter sicherte sich der Südafrikaner Sesele Lebokeng den Sieg in 20,64 Sekunden. Auch die 400 Meter und 400 Meter Hürden der Männer boten Spannung und Klasse. Nach 46,59 Sekunden erreichten Terrence Agard (Niderlande) und Anderson Freitas Henriques aus Brasilien zeitgleich das Ziel. Der neuntbeste Langhürdler aller Zeiten in Deutschland, Georg Fleischhauer, gewann das Hürdenrennen in 50,57 Sekunden vor Dominik Hufnagl, der vom Partnerverein des LAZ aus Schwechat (Österreich) eingeflogen wurde.

 

Dreispringerin Klaudia Kaczmarek gab im letzten Durchgang noch einmal alles.
Dreispringerin Klaudia Kaczmarek gab im letzten Durchgang noch einmal alles.

 

Den Weitsprung der Männer gewann der niederländische Meister Stefan Nuytinck mit neuer Bestweite von 7,73 Meter. Parallel beeindruckte Liuba Maria Zaldivar aus Kuba mit ihrer Sprungkraft. Die Dreispringerin aus der Karibik zeigte sich von Rhede begeistert und möchte gerne im nächsten Jahr für eine längere Zeit am Landesstützpunkt ihr Trainingsquartier aufschlagen. Mit 13,92 Meter steigerte Zaldivar den bisherigen Meetingrekord um knapp fünfzig Zentimeter. Dritte wurde die LAZ-Athletin Klaudia Kaczmarek, der im letzten Durchgang 13,12 Meter sprang. „Da musste ich mich nochmal zusammenreißen“, kommentierte Kaczmarek, die vorher erhebliche Schwierigkeiten hatte, das Brett zu treffen.

 

Die Sprintsiege teilten sich die Irinnen Amy Foster und Phil Healy untereinander auf. Während Foster die 100 Meter in 11,47 Sekunden dominierte, fing Phil Healy auf der Ziellinie in 23,62 Sekunden noch die zeitgleiche Laure de Witt ab. Groß war die Freude von Christine Salterberg (Köln), die als 400-m-Hürdensiegerin erstmals die 57-Sekunden-Marke knackte. Das freute auch ihren Freund und ehemaligen LAZ-Athleten Daniel Spiegelhoff, der einen eigenen Wettkampfstart abgesagt hatte, um in Rhede dabei zu sein.

 

Beim Internationalen Meeting in Rhede haben die Nachwuchstalente auch ihren Auftritt: in Form der 8x50-m-Talentstaffeln.
Beim Internationalen Meeting in Rhede haben die Nachwuchstalente auch ihren Auftritt: in Form der 8x50-m-Talentstaffeln.

 

Die besten Resultate der LAZ-Athleten boten neben Klaudia Kaczmarek die Hammerwerferinnen und Hammerwerfer. Allen voran Maximiliane Langguth, die mit Saisonbestweite von 53,28 Metern hinter der Deutschen Meisterin Carolin Paesler (66,30m) Zweite wurde.

 

Auch bei der 47. Auflage des LAZ-Meetings stimmte die Mischung aus Spitzensport und Talentschau, sodass Sportler, Trainer und Besucher nach dem Meeting zufrieden den Besagroup-Sportpark verließen. Das Helferteam um den 1. Vorsitzenden Andreas Böing wuselte dann noch einige Stunden, um nach den Abbauarbeiten in gemütlicher Runde ein erstes Fazit zu ziehen. Die Kampfrichter erkundigten sich bereits nach dem Termin für 2018, wenn es wieder heißt: „Spitzensport in Rhede“.

 

Mo

31

Jul

2017

Paesler gewinnt NRW-Hammerwurf-Cup des LAZ Rhede

Die Deutsche Meisterin Carolin Paesler warf in einer eigenen Liga. (Foto: Bernfried Knipping)
Die Deutsche Meisterin Carolin Paesler warf in einer eigenen Liga. (Foto: Bernfried Knipping)

 

Lokalmatadorin Maximiliane Langguth auf Rang zwei

 

BBV-Pressebericht

von Björn Brinkmann

 

Rhede - Carolin Paesler von Eintracht Frankfurt ist ihrer Favoritenrolle beim dritten NRW-Hammerwurf-Cup des LAZ Rhede gerecht geworden, der am Samstag erneut das internationale LAZ-Meeting einleitete. Die amtierende Deutsche Meisterin schleuderte das Wurfgerät gleich im ersten Durchgang auf 66,30 Meter und ließ der Konkurrenz damit keine Chance.

 

Dabei blieb Paesler allerdings mehr als vier Meter unter ihrer persönlichen Bestleistung aus dem Jahr 2014, als sie in Schönebeck 70,76 Meter geworfen hatte. Das verwunderte Jürgen Palm, LAZ-Stützpunktleiter und Meeting-Chef, allerdings nicht so sehr: „Es ist einfach so, dass die ganz große Konkurrenz gefehlt hat. Da fehlt dann einfach auch der nötige Druck, um die letzten Prozentpunkte herauszukitzeln, die in so einem Wettkampf notwendig sind.

LAZ-Athletin Maximiliane Langguth schleuderte den Hammer auf 53,28 m. (Foto: Bernfried Knipping)
LAZ-Athletin Maximiliane Langguth schleuderte den Hammer auf 53,28 m. (Foto: Bernfried Knipping)

 So fehlten in Rhede Kathrin Klaas und Susen Küster, die vom Deutschen Leichtathletik-Verband für die Weltmeisterschaft in London nominiert worden sind und deshalb in Rhede nicht starten durften.

 

So nutzte Lokalmatadorin Maximiliane Langguth vom LAZ Rhede die Gunst der Stunde und sicherte sich den zweiten Platz. Sie warf 53,28 Meter, obwohl sie zuletzt wenig trainieren konnte. „Maximiliane ist aber eine Athletin, die sehr über die Motivation kommt. Wenn sie vor dem eigenen Publikum wirft, hemmt sie das nicht, sondern spornt sie zusätzlich an. Und so wirft sie dann weiter, als sie es von der Form her eigentlich imstande sein müsste“, sagte Palm. Nach einer abgeschlossenen Ausbildung will die 23-Jährige im nächsten Jahr wieder richtig angreifen. In Rhede verwies sie Femke Hollander, immerhin Fünfte der niederländischen Meisterschaften, auf den dritten Platz. Sie brachte es auf 48,31 Meter.

 

Bei den Männern gab es in diesem Jahr keinen Wettbewerb, auch weil U20-Weltmeister Ashraf Amgad Elseify in diesem Jahr kein Trainingslager in Rhede aufgeschlagen hatte. „Es gab da einen Trainerwechsel. Jetzt wird er von einem Polen trainiert, und das Trainingslager ist daher auch in Polen. Jetzt wirft Ashraf aber auch nicht mehr so weit“, sagte Palm. Da in Katar wohl des Öfteren mal der Trainer gewechselt wird, wenn es nicht läuft, sei es deshalb auch vorstellbar, dass der Werfer aus Katar im nächsten Jahr wieder in Rhede auftauchen könnte.

 

Diesmal gab es stattdessen viele Wettbewerbe für die Jugend, in denen auch die LAZ-Athleten Gerrit Vißer (32,35 Meter), Justus Leiting (32,07/beide U14), Tom Pietzonka (U15/37,95), Antonia Ciroth (U18/40,38) und Moritz Leiting (U18/57,36) ihr Können unter Beweis stellten.

 

Bei ihnen allen bedankte sich Markus Esser, achtmaliger Deutscher Meister im Hammerwurf mit einer Bestleistung von 81,10 Metern, der wie in den Jahren zuvor fachkundig durch das Programm führte. „Der deutsche Hammerwurf ist im Moment nicht mehr da, wo er schon mal war. Deshalb gilt mein Dank an euch, weil ihr die Sportart weiterhin betreibt, und auch an die Trainer die bei jedem Wind und Wetter da draußen sind, um euch zu trainieren“, sagte Esser.

 

Ergebnisse

 

 

So

30

Jul

2017

Zaldivar knackt Rheder Dreisprung-Rekord beim LAZ-Meeting

Die Kubanerin Liuba Maria Zaldivar kratzte an der 14-Meter-Marke im Dreisprung der Frauen. (Foto: Bernfried Knipping)
Die Kubanerin Liuba Maria Zaldivar kratzte an der 14-Meter-Marke im Dreisprung der Frauen. (Foto: Bernfried Knipping)

 

47. internationales Leichtathletik-Meeting / Absagen von Camara und Campbell

 

BBV-Pressebericht von Björn Brinkmann

 

Rhede - Maria Liuba Zaldivar hat beim internationalen Leichtathletik-Meeting des LAZ Rhede für den Höhepunkt gesorgt. Denn ihre 13,92 Meter hatte in den 46. Auflagen zuvor noch keine Dreispringerin erreicht. Zwei Deutsche Meister hatten ihren Start in Rhede kurzfristig abgesagt.

 

Trotz dieses Meeting-Rekordes war Zaldivar nach dem Wettkampf, zu dem sie aus Frankreich angereist war, aber nicht ganz zufrieden. Schließlich liegt ihre persönliche Bestleistung bei 14,51 Metern. „Mit dem Publikum und dem Ambiente bin ich sehr zufrieden, aber ich wollte eigentlich über 14 Meter weit springen und meinen Rekord knacken“, sagte Zaldivar.

Liuba Maria Zaldivar
Liuba Maria Zaldivar

Dem Publikum war es egal, es nahm die Leistung der kleinen Kubanerin dankend an, auch weil es gleich auf zwei der drei angekündigten Deutschen Meister hatte verzichten müssen. Sowohl Weitspringer Alyn Camara als auch der 400-Meter-Hürden-Läufer Luke Campbell sagten ihren Start kurzfristig ab. Lediglich Djamila Böhm (ART Düsseldorf) trat an, kam aber über die 400 Meter Hürden nicht über den zweiten Platz hinaus. Es siegte Christine Salterberg (DSHS) in guten 56,97 Sekunden, mit der sich Böhm ein Dauerduell liefert. „Alyn Camara hat leider einen Tag vor der Veranstaltung über seinen Manager abgesagt, weil er nicht in Form ist. Und Luke Campbell ist wegen einer Verletzung ausgefallen. Das fand ich sehr schade. Auf ihn hatte ich mich sehr gefreut“, sagte Jürgen Palm, LAZ-Stützpunktleiter und Meeting-Chef, der während der Veranstaltung vom LAZ-Vorsitzenden Andreas Böing für seine 20-jährige Tätigkeit in Rhede ausgezeichnet wurde.

 

So wurde der Dreisprung der Frauen zum Höhepunkt, auch weil mit Klaudia Kaczmarek eine Lokalmatadorin dabei war. Die LAZ-Athletin tat sich aber zunächst sehr schwer. Erst im sechsten und letzten Versuch gelang ihr ein guter Sprung, der bei 13,12 Metern endete. So weit war sie in Rhede noch nie gesprungen. Damit kletterte sie vorübergehend auf Platz zwei, ehe Birte Demerius noch mit 13,23 Metern an ihr vorbeizog. „Ich hatte zuletzt einige Wehwehchen und habe deshalb auch nicht mehr so trainiert. Deshalb bin ich auch nicht im Weitsprung angetreten. Sechs Sprünge sind nicht ganz so anstrengend, wie es zwölf gewesen wären“, sagte Kaczmarek. Den Weitsprung gewann Luisa Bodem (Preußen Münster) mit 6,13 Metern mit deutlichem Vorsprung vor Cralijn ter Laak vom AC Tion mit 5,80 Metern. Beste LAZ-Athletin war Kim-Jessica Thöne als Dritte mit 5,65 Metern.

 

Spannender war der Weitsprung der Männer. Vor dem letzten Durchgang hatten noch drei Springer realistische Siegchancen. Es gewann schließlich der Niederländer Steven Nuytinck mit persönlicher Bestweite von 7,73 Meter. „Ich war zum zweiten Mal da und komme nächstes Jahr auf jeden Fall wieder. Die Atmosphäre und die Bahn sind sehr gut. Bei meinem besten Versuch hat noch nicht einmal alles gestimmt“, sagte Nuytinck.

Für Aufsehen sorgten aber auch die Auftritte der schnellsten Sprinter und Sprinterinnen. Über die 100 Meter siegte der Jamaikaner Ryan Shields in 10,21 Sekunden. Trotzdem stieß er unmittelbar nach dem Zieldurchlauf einen Fluch aus. „Ich hatte gehofft, dass ich etwas schneller bin, aber ich bin zu Beginn wieder einmal technisch nicht sauber gelaufen“, sagte der 34-Jährige, der sich dennoch gegen fünf Niederländer und zwei Südamerikaner durchsetzte. Nach sechs Jahren war er wieder einmal in Rhede. „Ich mag die Atmosphäre und die Gastfreundlichkeit“, sagte der Jamaikaner, der später über die 200 Meter Dritter wurde. Es gewann der Südafrikaner Lebokeng Sesele in 20,64 Sekunden. Bei den Frauen war die Irin Amy Foster mit ihren 11,47 Sekunden nicht zu schlagen. Auch über die 200 Meter jubelte eine Irin. Phil Healy kam zeitgleich mit der Niederländerin Laura de Witte nach 23,62 Sekunden ins Ziel. Foster benötigte als Dritte eine Hundertstelsekunde länger.

Ebenfalls zeitgleich beendeten der Niederländer Agard Terrence und der Brasilianer Henriques Anderson in 46,59 Sekunden das 400-Meter-Rennen. Bei den Frauen hieß die Siegerin Eva Hovenkamp, die 53,03 Sekunden unterwegs war. „Mein Trainer meinte, dass das hier eine gute Veranstaltung ist. Und von meiner Heimat Arnheim aus war das nur eine Stunde Fahrzeit entfernt“, sagte die Niederländerin zufrieden.

 

Ergebnisse

 

Sa

29

Jul

2017

Ergebnisse 47. Internationales Leichtathletik-Meeting und 3. NRW-Hammerwurf-Cup am 29.07.2017 im Besagroup-Sportpark Rhede

Ergebnisse 47. Internationales Leichtathletik-Meeting und 3. NRW-Hammerwurf-Cup am 29.07.2017 im Besagroup-Sportpark Rhede
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Do

27

Jul

2017

47. Internationales Leichtathletik-Meeting Rhede + 3. NRW-Hammerwurf-Cup am Samstag, den 29. Juli 2017 in Rhede

Das Foto von Bernfried Knipping zeigt das Dankeschön von Robert Martey  an die Kampfrichterinnen.
Das Foto von Bernfried Knipping zeigt das Dankeschön von Robert Martey an die Kampfrichterinnen.

 

Zwei weitere

Top-Springer verpflichtet

 

Eine nette Überraschung erlebte LAZ-Stützpunktleiter Jürgen Palm, der in Erwartung neuer Athletenanfragen die E-mails checkte. Auf Niederländisch lobte der Absender das LAZ-Meeting als „mooie wedstrijd om als toeschouwer te bezoeken“. Als „Exil-Hunsrücker“ konnte Palm dem weiteren Text dennoch entnehmen, dass der nette Herr nicht als Besucher nach Rhede kommen möchte, sondern seine Hilfe als Kampfrichter anbot. Gerne ging Palm auf die Offerte ein, schließlich sind rund vierzig Athleten aus den Niederlanden in Rhede am Start, da sollte auch Platz sein für einen niederländischen Kampfrichter.

 

Athletenanfragen kamen dann auch noch zuhauf, sodass neben einem brasilianischen 400-m-Läufer auch noch zwei hochkarätige Weitspringer verpflichtet werden konnten. Der junge Finne Kristian Bäck, der zuletzt mit 7,95 Metern an der 8-Meter-Marke kratzte und Ignisius Gaisah, der vor rund 14 Jahren seine internationale Karriere in Rhede begann und damals noch für Ghana startete. Mittlerweile lebt Gaisah, wie könnte es anders sein, in den Niederlanden.

 

Mi

26

Jul

2017

Information for competitors at the international track-and-fields-competition on July 29th in Rhede

 

 

Information for competitors

 

Dear athletes and coaches,

 

we are happy about your participation in Rhede and we wish a successful competition.

 

Every athlete has to make an appointment with the office in the gym (Stellplatz) at least 60 minutes before their competition starts. After their warmig up they go to the venue of their discipline.

 

Sprinters and runners have to arrive 10 minutes before the start and jumpers 30 minutes before the beginning of their jumping competition.

 

If a registration is supposed to be cancelled, go to the office (Stellplatz) as early as possible to give other athletes the opportunity to take part instead of you.

 

The first three of each discipline take part in the victory ceremony. They have to arrive 15 minutes before at the meeting point in the area of the finish line.

 

If there are any other questions, go to the competition office (Stellplatz/ Nr. 10 )

 

Mi

26

Jul

2017

Teilnehmerinfos zum Meeting am 29. Juli

 

 

Teilnehmerinformation

 

Lie